Kommentare - Madagaskar: Hunderttausenden droht der Hungertod

26. Juni 2021 - 13:16 Uhr

Sie können nichts für den Klimawandel, bekommen ihn aber schon jetzt zu spüren: Nach mehreren Dürrejahren hungern die Menschen auf Madagaskar. Hunderttausende könnten sterben, warnt das Welternährungsprogramm.

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Kommentare

Sie können nichts für den Klimawandel,

natürlich nicht
nur hierzulande fühlt man sich für alles schuldig ....

auch wenn sich einige wieder erregen
das könne man nicht vergleichen
1960 lebten 5 Mill Menschen auf Madagaskar
heute sind es etwa 27 Mill
Menschen, die Essen wollen, eine Hütte brauchen und Ressourcen verbrauchen

Die EU und ihre Länder sollten helfen ...

Der Klimawandel macht sich vor allem durch die Dürren in den südlichen Ländern bemerkbar.
Verursacht wird der Klimawandel aber großteils durch die Industriestaaten, zu denen auch die Länder der EU und D gehören.
Nach dem Verursacherprinzip sollte den hungernden Menschen, die infolge des Klimawandels mit dem Hungertod bedroht sind, daher von den Verursachern schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Wenn wir nicht wollen, dass sich noch viel, viel mehr Menschen auf die Flucht nach Norden begeben, sollten wir nicht nur helfen, sondern vor allem alles tun, damit der Klimawandel nicht voranschreitet.

Es hilft da nichts, wenn wir Parteien wählen, die bisher gezeigt haben, dass sie an Klimapolitik kein Interesse haben.
Jeder weiß, welche Parteien ich damit meine ...

Das ist einer der vielen

Das ist einer der vielen Gründe, warum wir mit Klima- und Umweltschutz endlich ernst machen müssen. Unsere Verschwendung zahlen andere mit ihrem Leben! Wer nichts tut, macht sich schuldig!
Wir brauchen viel mehr Radikalität und Entschlossenheit, wenn wir die Welt nicht komplett vor die Hunde gehen lassen möchten.
Und um es vorweg zunehmen: ja, andere Länder machen weniger, aber warum sollte man sich an schlechten Beispielen orientieren? Das ist ein äußerst lahme Ausrede!

Na das wußte Frau Klöckner von der CDU auch noch nicht

Madagaskar kann nichts für den Klimawandel ? Also haben all die vielen Monoplantagen von Pfeffer, Muskat, Tees, Parfüm-Duftpflanzen usw. auf Madagaskar und die dafür benötigten Unmengen an Bewässerungswasser gar nichts mit dem Klimawandel und immer mehr Dürre-Perioden zu tun ?

13:31 von Margitt.

Der Klimawandel macht sich vor allem durch die Dürren in den südlichen Ländern bemerkbar.
.
stimmt
aber verbessert wird die Situation bestimmt nicht dadurch dass ein enormer Bevölkerungsdruck dazu kommt
also in der Sahel Zone sind es auch gigantisch angewachsene Viehherden
welche die Situation durch Überweidung noch verschlimmern

"Sie können nichts für den Klimawandel"

Darin besteht ja die extreme Ungerechtigkeit des globalisierten Kapitalismus.
Die Reichen in den Industrieländern besitzen seit Jahrzehnten Firmen, die aufgrund von Massenproduktion zum Leben völlig unnützer Produkte ohne Unterbrechung massenweise klimaschädliche Emissionen erzeugen.
Und weil ihnen das an angehäuftem Vermögen noch nicht reicht, betreiben sie Riesenserver zum Multi-Gigaschnellen-Aktienhandel am Finanzmarkt, deren Betrieb ungeheure Strommengen frisst. Und weil ihnen das immer noch nicht an "Freiheit" und Großspurigkeit reicht, reisen bzw. fliegen sie auch ständig von einer Metropole in die nächste - das nennen sie "Arbeit". Dabei bringen sie die Alpha- bis Delta-Varianten zur armen Bevölkerung, in Deutschland, Madagaskar und überallhin. So wie der globale Handel schon immer Schädlinge vom andern Ende der Welt einschleppte, so auch Dürre und Naturkatastrophen.

jetzt zu spüren“. Und die meisten von ihnen merken auch nur an den Auswirkungen von deren „Arbeit“, dass sie Politiker haben.

Zu spüren bekommen die Menschen die inzwischen überall. Die, deren Lebensweise ihn maßgeblich verursacht hat nur nicht so unmittelbar und fatal:

„Nach mehreren Dürrejahren hungern die Menschen auf Madagaskar (…) „"So groß war hier die Not noch nie", Hungernde seien dazu übergegangen, Insekten, Lehm und lose Blätter zu essen“, sagte der in Madagaskar stationierte Landesleiter der Welthungerhilfe“

„Hunderttausende könnten sterben, warnt das Welternährungsprogramm“

Könnten sie nicht nur, werden wohl sie auch, wenn die sogenannten „entwickelten Industrienationen“ auch jetzt wieder vornehmlich darüber diskutieren bzw. streiten, ob das von ihnen nicht zuletzt auf Basis der rücksichtslosen Ausbeutung von Menschen und ihrer Umwelt und der „Befeuerung“ des Klimawandels „erwirtschaftete“ Geld für die Linderung oder gar Beseitigung der so verursachten Schäden reicht.

>>Sie können nichts für den

>>Sie können nichts für den Klimawandel, bekommen ihn aber schon jetzt zu spüren…<<
ist im Abstract unter der Überschrift des Artikels zu lesen.
Diese Aussage ist ebenso richtig, wie sie gleichzeitig auch falsch ist.
Richtig, weil ein kleines Land wie Madagaskar allein so gut wie keinen Einfluss auf den weltweiten Klimawandel hat. Was im Übrigen sogar für D gilt.
Und falsch, weil wir alle gemeinsam sehr wohl zum Klimawandel beitragen und gerade Madagaskar - glaubt man Wikipedia - insofern eine nicht gerade rühmliche Rolle dabei spielt, weil dort a) das Bevölkerungswachstum besonders hoch ist und b) die Rodung der einst auf der ganzen Insel verbreiteten Wälder extreme Formen angenommen hat.
Was nichts daran ändert, dass den hungernden Menschen dort ad hoc massiv geholfen werden muss, aber die im Abstract getroffene Aussage ist eben so doch einigermaßen einseitig.

"Es gibt bereits Menschen,

"Es gibt bereits Menschen, die an akutem Hunger sterben - das ist nicht wegen eines Kriegs oder Konflikts, sondern wegen des Klimawandels", so WFT-Exekutivdirektor Beasley in dem Bericht.
Und bei uns sagen heute Politiker, die das C im Parteinamen führen, engagierte Klimapolitik sei 'Klientelpolitik'.
Um es ganz dorthin zu sagen: Diese Menschen, die aufgrund der zunehmenden menschengemachten Klimakatastrophe so gut wie keine Lobby und Fürsprecher haben, sind eine "Klientel", für die man gar nicht genug Politik gestalten kann.

Madagaskar: Hunderttausenden droht der Hungertod....

Wo bei dieses Land in keiner Weise zum Klimawandel beiträgt: Pro Kopf werden da 0,16 Tonnen CO 2 pro Kopf und Jahr produziert. In den USA 16,1 Tonnen, in Deutschland 9,6 Tonnen, in Luxemburg 18 Tonnen.

Wie wäre es denn, wenn Madagaskar und andere Länder, die kaum CO 2 produzieren, vom den Staaten des globalen Nordens Ausgleichszahlungen für die vom Klimawandel verursachten Schäden verlangen würden ?

@ 13:31 von Sisyphos3

Ich 'errege' mich nicht, weil man etwas nicht 'vergleichen können', ich werde zornig, mit welchem Federstrich Sie Menschen absprechen, dass sie "Essen wollen, eine Hütte brauchen und Ressourcen verbrauchen", nur weil auf Madagaskar heute mehr Menschen leben als 1960.
Und apropos 'vergleichen' - zum Ressourcenverbrauch nur soviel: Machen Sie sich mal die Mühe, den Ressourcenverbrauch oder ökologischen Fußabdruck eines Madagassen mit dem eines Deutschen zu vergleichen.

Klimawandel

Der Klimawandel, der nicht zu leugnen ist, wird politisch instrumentalisiert. Mit Angst werden die Menschen seit Jahrhunderten manipuliert. Das macht den Regierenden leichter, das Volk auf den Gürtel enger schnallen einzuschwören. Wer glaubt denn, das Deutschland und Europa das Weltklima großartig beeinflussen kann. Wenn ich das Klimapaket Deutschlands durchlese, dann wird mir Angst, welche Experten an diesen Hebeln sitzen. Diese wollen die Welt retten? Das können auch keine Grünen, denn zum Regieren bräuchten sie einen Partner und der ist schwarz. Dann sehe ich schwarz nur Herr Söder sieht in seiner dunklen Farbe riesige grüne Punkte.

Welthunger und Umweltgesetze?

Solange noch der Urwald in Brasilien abgeholzt wird! Und solange sich China an keine Umwelt und Klimagesetze hält und solange in Indien Millionen von Menschen durch Kochen mit Holz die Umwelt verschmutzen können!
Kurzes Fazit:
Die Dreckschleuder sind nicht in Europa und erst recht nicht in Deutschland allein. Wenn es keine Klimagesetze für alle Nationen dieser Welt gibt, wird sich nichts ändern. Warum? Weil es überall auf dieser Welt Politiker und Machthaber die mit diesen unsinnigen Gesetzen Geld gemacht wird und der Bürger die Zeche in die Staatskasse bezahlt - aber dadurch verbessert sich kein Klima auf dieser Welt! Auch in Madagaskar gibt es Politiker und Reiche daran verdienen!

13:50 von asimo

<< Wir brauchen viel mehr Radikalität und Entschlossenheit, wenn wir die Welt nicht komplett vor die Hunde gehen lassen möchten.
Und um es vorweg zunehmen: ja, andere Länder machen weniger, aber warum sollte man sich an schlechten Beispielen orientieren? Das ist ein äußerst lahme Ausrede! >>
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Richtig: Hier in D neigen viele dazu, sich mit den Ländern mit den schlechtesten Zahlen zu vergleichen.
Man hat es gerade wieder in der Pandemie gesehen: Anstatt zu erkennen, dass es viele vermeidbare Fehler in der Pandemie gab, die zu vermeidbaren Toten führten, liest man immer wieder Vergleiche mit Ländern, die viel mehr Tote hatten.

Wenn wir beim Klimawandel auch darauf warten, bis die "Dritte-Welt-Staaten" den Klimawandel bekämpfen, wird die Zeit abgelaufen sein, in der noch ein sinnvolles Vorgehen gegen den Klimawandel möglich ist.

@ 14:13 von NeNeNe

Es ist das politische Thema mit der weltweit höchsten Priorität, die Erderwärmung zu stoppen, klimaneutrale Energieformen voranzubringen, alternative Verkehrskonzepte zu entwickeln und den Ressourcenverbrauch anders zu steuern.
Da wird nichts politisch instrumentalisiert sondern priorisiert, und zwar mit einer Dringlichkeit, wie es sie nie zuvor gab.

14:11, SinnUndVerstand

>>@ 13:31 von Sisyphos3
Ich 'errege' mich nicht, weil man etwas nicht 'vergleichen können', ich werde zornig, mit welchem Federstrich Sie Menschen absprechen, dass sie "Essen wollen, eine Hütte brauchen und Ressourcen verbrauchen", nur weil auf Madagaskar heute mehr Menschen leben als 1960.
Und apropos 'vergleichen' - zum Ressourcenverbrauch nur soviel: Machen Sie sich mal die Mühe, den Ressourcenverbrauch oder ökologischen Fußabdruck eines Madagassen mit dem eines Deutschen zu vergleichen.<<

Sie werden nicht durchdringen. Genauso gut könnten Sie mit Ihrem Esstisch reden. Gegen die lupenreine AfD-Agenda, nach der diejenigen Menschen auf unserer Erde, die nicht das Glück haben, in Deutschland geboren zu sein, an ihrem Schicksal selbst schuld sind, allein schon deswegen, weil es sie überhaupt gibt und sie auch noch die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen, ist leider kein Kraut gewachsen.

um 13:31 von Sisyphos3

>>
auch wenn sich einige wieder erregen
das könne man nicht vergleichen
1960 lebten 5 Mill Menschen auf Madagaskar
heute sind es etwa 27 Mill
Menschen, die Essen wollen, eine Hütte brauchen und Ressourcen verbrauchen
<<

Mir kommt das Mittagessen wieder hoch. In Madagaskar braucht man eine Hütte, während Sie in Ihrem Einfamilienhaus sitzen, das Auto vor der Tür und andere belehren.
Es fehlt einfach an Anstand.

@SinnUnd Verstand um 14:11 Uhr

"Und apropos 'vergleichen' - zum Ressourcenverbrauch nur soviel: Machen Sie sich mal die Mühe, den Ressourcenverbrauch oder ökologischen Fußabdruck eines Madagassen mit dem eines Deutschen zu vergleichen."

Für einen allumfassenden Vergleich braucht man keine Internetrecherche, nur gesunden Menschenverstand und gute Schätzfähigkeit.
1) Der Zeitraum des ökologischen Fussabdrucks sollte groß genug sein - mindestens die letzten 50 Jahre sollten in die Rechnung einfliessen.
2) Alle Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände, Fahrzeuge, Baumaterialien, sollten neben der Lebensführung ebenfalls berücksichtigt werden, denn deren Produktion war besonders klimaschädlich (Industriestandort DE).

Nein,

die Menschen in Madagaskar können nicht für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden. Auch wenn sie sich vermehrt haben. Wie viele Madagaskars würde es brauchen, um die "mickrigen" 2% zu erreichen, die etwa D zum Treibhausgasausstoß beiträgt? Kann man ausrechnen.

@Klärungsbedarf

"In Madagaskar braucht man eine Hütte, während Sie in Ihrem Einfamilienhaus sitzen, das Auto vor der Tür und andere belehren.
Es fehlt einfach an Anstand." Am 26. Juni 2021 um 14:33 von Klärungsbedarf

*

Ich bin mir sicher, dass es auch auf Madagaskar Einfamilienhäuser gibt.

Was schlagen Sie vor? Einfach "anständig" einfach weitermachen, überweiden, roden, Wasser aufbrauchen und immer Hilfe vom Westen erwarten?

Ich bitte Sie sich wirklich zu überlegen wann und wo genau in der Geschichte der Menschheit man nicht hungern musste: Hier und jetzt! Dank der Wirtschaft.

Meine Großeltern kannten noch den Hunger. 2 von ihnen mussten mit 6 Jahren statt zur Schule zu gehen arbeiten. (Das klappte, denn wenn sie nicht gearbeitet haben, dann gab es auch nichts zu essen, also lernten sie schnell was zu tun ist.)
Verhütung gab es nicht, die Kinder kamen auf die Welt, wie "Gott will".
Von den 10 Geschwistern meines Opas sind 4 schnell gestorben.
Muss das heute noch in Madagaskar sein?

@ fathaland slim

"Gegen die lupenreine AfD-Agenda, nach der diejenigen Menschen auf unserer Erde, die nicht das Glück haben, in Deutschland geboren zu sein, an ihrem Schicksal selbst schuld sind, allein schon deswegen, weil es sie überhaupt gibt und sie auch noch die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen, ist leider kein Kraut gewachsen." Am 26. Juni 2021 um 14:30 von fathaland slim

*

Von AfD war nicht die Rede.

Und es geht nicht ums Kinderkriegen, sondern ums Kinder ernähren!
Wo ist das moralisch gut Kinder in die Welt zu setzen und sie verhungern zu lassen?
Schon vor der Dürre war auf Madagaskar jedes 2. Kind unterernährt.

Bei 4,x Kindern pro Frau können die Menschen auf Madagaskar sich nicht mehr ernähren und die Kinder stehen jetzt vor dem Hungertod.

Es gibt (trotz Klimaerwärmung) immer mehr Menschen und es werden Gebiete besiedelt, die niemals werden Menschen ernähren können oder ihnen Schutz vor Dürre sichern. Das Süsswasser für Landwirtschaft ist auch begrenzt.

von fathaland slim 14:30

Das ist der Hammer. Länder und Völker, die kaum Co-Ausstoß produzieren, aber stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind (CO-Ausstoß des Nordens), sind selber Schuld. Weil es sie gibt, weil die Menschen geboren wurden !

Übrigens gibt es kaum Zahlen zum historische Ausstoß von Kohlendioxid in den letzten 200 Jahren, seit Beginn der Industrialisierung. Da würden einige Länder ganz oben stehen....

Madagaskar

von den einst weit ausgeprägten Regenwäldern,gibt es gerade noch 4%.
Habe gerade mal den Wikipedia Artikel etwas gelesen.Will das jetzt hier nicht genauer ausführen,kann jeder den es interessiert selbst nachlesen.Nur gingen dort auch schon einige Entwicklungen vor Ort total in die falsche Richtung.
Dort ist man heute schon so weit,wie da wo wir noch hin kommen,wenn wir einfach so weiter machen,wie bisher.

13:53 von Sisyphos3

,,
...aber verbessert wird die Situation bestimmt nicht dadurch dass ein enormer Bevölkerungsdruck dazu kommt
also in der Sahel Zone sind es auch gigantisch angewachsene Viehherden
welche die Situation durch Überweidung noch verschlimmern"

Das kommt dabei heraus, wenn Sie zur Abwechslung
,,recherchieren", bevor Sie lostippen.

,,Gigantisch" anwachsende Viehherden, die die üppige saftig grüne Sahelzone bis auf die Wurzeln abfressen. Wenn man auf Wiki nach Argumenten sucht, um ein Szenario aufzupumpen in der Absicht, einen ganzen Kontinent zu diffamieren, wie es hier so gerne getan wird, sollte man doch ein wenig maßhalten mit den Absurditäten, aber es gibt anscheinend auch unter der Lächerlichkeit noch ein bißchen Platz.

@ 14:33 von Klärungsbedarf

"""Mir kommt das Mittagessen wieder hoch. In Madagaskar braucht man eine Hütte, während Sie in Ihrem Einfamilienhaus sitzen, das Auto vor der Tür und andere belehren.
Es fehlt einfach an Anstand."""

Er sitzt nicht nur drin, er hat es bestimmt auch mit viel produktiver Arbeit erwirtschaftet. Deutschland war auch mal so arm wie Madagaskar heute. Wohlstand ist nicht etwas, das vom Himmel fällt. Es fehlt nicht an Anstand, sondern an Steigerung von Produktivität und Effizienz. Wer das nicht erkennt, bleibt eben ewig arm.

@13:53 von Sisyphos3

>> dadurch dass ein enormer
>> Bevölkerungsdruck dazu kommt

Wollen Sie jetzt den Gloria von Thurn und Taxis bringen? oO

Am 26. Juni 2021 um 14:30 von fathaland slim

Gegen die lupenreine AfD-Agenda, nach der diejenigen Menschen auf unserer Erde, die nicht das Glück haben, in Deutschland geboren zu sein, an ihrem Schicksal selbst schuld sind, allein schon deswegen, weil es sie überhaupt gibt und sie auch noch die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen, ist leider kein Kraut gewachsen.
#
#
Wie immer bei Ihnen ist der Schuldige für das versagen auf Madagascar die AfD.
Ihre Lieblingsbewegung die Freitags die Schule schwänzen lässt, gibt doch die Losung aus keine Kinder in die Welt setzen. Sie regen sich auf wenn es jemand wagt zu schreiben, das sich die Bevölkerung auf Madagascar in den letzten 70 Jahren fast verfünffacht hat.

Madagaskar ist eine Insel

"https://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar"
-
Zitiert aus Wikipedia.
-
Zu diesem niedrigen Alter führt eine Fertilität von 4,12 Kindern pro Frau und ein hohes Bevölkerungswachstum von 2,54 Prozent jährlich. Für das Jahr 2050 wird laut der mittleren Bevölkerungsprognose der UN mit einer Bevölkerung von über 53 Millionen gerechnet und für das Jahr 2100 mit ca. 98 Millionen.
....Wiederaufforstungsversuche waren bislang weitgehend erfolglos, eine natürliche Rekultivierung der Brachflächen durch den Wald findet so gut wie nicht statt. Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt, wodurch eine extrem verarmte sekundäre Savanne mit resistenten, aber nährstoffarmen Gräsern wie Aristida sp. entsteht.

15:14 von Tada

Ich möchte ihnen in allen Belangen zustimmen. Es gibt eben doch Menschen, die wollen die zunehmenden Probleme durch Überbevölkerung nicht anerkennen. Hier haben ideologische Grundsätze die Oberhand. Auch immer mehr Tierarten werden durch Verbreitung des Menschen auf die rote Liste gesetzt. Wird nicht akzeptiert. Wird alles nicht akzeptiert.

@ 15:14 von Tada

Sie zeigen, wie recht fathaland slim mit seiner Einschätzung hat , vielleicht sogar ohne dass Ihnen das bewusst ist.
Meine Frage an Sie wäre, wer sich denn eigentlich die moralische Frage stellen sollte, wenn man die weltweite Interdependenzen berücksichtigt.

@ Tada, um 15:14

re @ fathaland slim

“Und es geht nicht ums Kinder kriegen, sondern um's Kinder ernähren!“

Eins kommt nach dem anderen, wenn Sie dazwischen so genau unterschieden haben möchten.

15:21 von melancholeriker

,Gigantisch" anwachsende Viehherden, die die üppige saftig grüne Sahelzone bis auf die Wurzeln abfressen.
.
habe ich das geschrieben ?
müssen sie alles ins Lächerliche ziehen
dann müssen sie auch unsere Möglichkeiten gegen den Klimawandel vorzugehen
der Lächerlichkeit preisgeben

@Tada um 15:14 Uhr

"Wo ist das moralisch gut Kinder in die Welt zu setzen und sie verhungern zu lassen? . . .
Bei 4,x Kindern pro Frau können die Menschen auf Madagaskar sich nicht mehr ernähren und die Kinder stehen jetzt vor dem Hungertod."

Die zweite Seite der Medaille Kinderzeugung ist aber ebenfalls genau so wenig selbst verschuldet, wie der Klimawandel.
Denn ebenfalls die Europäer haben (während der Kolonialzeit) den rückständigen kirchlichen Glauben nach Afrika und Madagaskar gebracht, statt den wissenschaftsfreundlichen Atheismus.
Somit auch keine Verhütung kennen und Abtreibung streng verboten ist. Was ist das für eine Moral, die sehenden Auges den Hungertod von Säuglingen und Kindern in Kauf nimmt, weil Religion das Kinder in die Welt setzen zur Pflicht macht, aber Aufklärung nicht fördert? !

15:30 von saschamaus75

was soll das

die Möglichkeiten für Madagaskar gegen den Klimawandel vorzugehen sind gering
übrigens unsere Möglichkeiten sind auch gering, trotzdem versucht man es
glauben sie wenn sich die Bevölkerungszahlen verfünffacht ist es die "richtige" Richtung ?
um seinen Beitrag gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu tun ?

@ Barbarossa 2, um 15:38

re @ Tada, 15:14

So - und ich sitze hier und grüble über Ihren geschilderten ideologischen Zusammenhang zwischen der Überbevölkerung in Madagaskar und der roten Liste bedrohter Tierarten...

15:30 von saschamaus75

Wollen sie etwa behaupten, daß die Bevölkerungsexplosion keine Konsequenzen hat?

"Madakaskar blutet"

"Madakaskar blutet" - vor 4 Jahren war, dass die Bezeichnung für ein Foto von der ISS. Durch extensive Abrodung der Wälder haben sich damals die Flüsse rot gefärbt, weil der Boden durch ihre Wurzeln nicht mehr gehalten worden ist.

Nun 4 Jahre später einzig den Klimawandel für eine Hungersnot verantwortlich zu machen und diese extensive Entwaldung nicht zu erwähnen, vermittelt ein falsches Bild.

PS: Wie wichtig der Wald für die Wasserspeicherung ist wurde unteranderem im Weltspiegel: Kenia: Baum gegen Mensch erläutert.

Am 26. Juni 2021 um 15:06 von Tada

Zitat: Was schlagen Sie vor? Einfach "anständig" einfach weitermachen, überweiden, roden, Wasser aufbrauchen und immer Hilfe vom Westen erwarten?

Was liegt denn westlich von Madagaskar?

Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien.

15:36 von tagesschlau2012

auch der Gesichtspunkt sollte Beachtung finden !

wir erzeugen 700 Mill Tonnen CO2 im Jahr
den könnten wir als Beitrag in die Waagschale werfen
und dann vergegenwärtigen dass seit 1990 weltweit 12.200 Mill Tonnen CO2/Jahr mehr erzeugt wurden
auch da könnte man den Hebel ansetzen
wenn schon nicht eingespart wird, dann sollte man wenigstens nicht mehr Dreck machen

@NeNeNe, TaDa, Sisyphos3, tages"schlau"

1. Das Deutschland das Weltklima nicht beeinflussen kann, ist Whataboutism vom feinsten. Das ist KEIN GRUND einfach alles weiterlaufen zu lassen, wie bisher. Wenn man versucht eine weltweite Einigung auf Maßnahmen zu treffen, dann wird es diese nie geben, weil da zu viele unterschiedliche Interessen am Tisch sitzen. Deswegen steht es den Ländern nach Paris frei, wie sie die Ziele erreichen und es wurden eben nur diese festgesetzt!
2. Selbst wenn die Religion dort keinen Einfluss hätte: Versuchen Sie mal in Madagaskar zu verhüten. Die einzige wirkliche Chance, die man da hat, ist das Zölibat und das funktioniert ja selbst bei genügend katholischen Priestern nicht, weil der Trieb zu groß ist.
3. Wenn alle Menschen den durchschnittlichen Ressourcenverbrauch eines Afrikaners hätten, dann würde es den Klimawandel in der Form gar nicht geben.

Aber das kenne ich von dem Großteil der Generation 50+ inzwischen auch durch Diskussionen mit den Kollegen, das man das einfach nicht kapieren möchte

15:40 von WM-Kasparov-Fan

jedes Land könnte seinen Beitrag liefern

auch wenn es populär ist immer den "bösen Westen" ins Visier zu nehmen
auch dort gibt es Möglichkeiten die genutzt werden sollten

um 15:06 von Tada

,,Meine Großeltern kannten noch den Hunger. 2 von ihnen mussten mit 6 Jahren statt zur Schule zu gehen arbeiten. (Das klappte, denn wenn sie nicht gearbeitet haben, dann gab es auch nichts zu essen, also lernten sie schnell was zu tun ist.)
Verhütung gab es nicht, die Kinder kamen auf die Welt, wie "Gott will".
Von den 10 Geschwistern meines Opas sind 4 schnell gestorben.
Muss das heute noch in Madagaskar sein?"

Madagaskar käme gut klar ohne die aufgezwungenen Klimaveränderungen. Das Vermögen, mit den rauhen Umweltbedingen bestens klarzukommen, hat vielen Generationen ein karges, aber zufriedenstellendes Leben ermöglicht. Genau so war es in Deutschland, bevor es zum Terrorstaat wurde und mit der gelben Karte davonkam. Aus dem daraus hervorgegangenen Tüchtigkeitsmythos von 2
Generationen, die bis jetzt an die Sekundärtugenden glauben, die den eigenen Großeltern Maß, Richtung und Pflicht waren und der Welt Tod und Verderben brachten, wollen Sie einen Maßstab kreieren für ein Leitbild?

15:19, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14:30
Das ist der Hammer. Länder und Völker, die kaum Co-Ausstoß produzieren, aber stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind (CO-Ausstoß des Nordens), sind selber Schuld. Weil es sie gibt, weil die Menschen geboren wurden !

Übrigens gibt es kaum Zahlen zum historische Ausstoß von Kohlendioxid in den letzten 200 Jahren, seit Beginn der Industrialisierung. Da würden einige Länder ganz oben stehen....<<

Doch, die Zahlen gibt es. Und auch welche Länder da ganz oben stehen, ist eindeutig. Angefangen mit GB als „Mutterland“ der Industrialisierung. Deutschland nicht weit dahinter.

Die Diskussion ist wirklich bizarr. Leider kann ich mich heute nicht weiter beteiligen, wir feiern Johannisfest. Das wird lang und feucht:=}

Gruß,

CR

@15:28 Vielfalt

"Er sitzt nicht nur drin, er hat es bestimmt auch mit viel produktiver Arbeit erwirtschaftet. Deutschland war auch mal so arm wie Madagaskar heute. Wohlstand ist nicht etwas, das vom Himmel fällt. Es fehlt nicht an Anstand, sondern an Steigerung von Produktivität und Effizienz. Wer das nicht erkennt, bleibt eben ewig arm."

Juhuu, jetzt kommt hier auch noch die Mär des faulen Afrikaners und tüchtigen weißen Mannes.

Wenn die gesamte Menschheit so "produktiv" wäre in Hinblick auf den Ressourcenverbrauch, wie wir, dann hätten wir unsere Landkarten schon vor 20 Jahren in die Tonne kloppen können!

@WM-Kasparov-Fan

"Denn ebenfalls die Europäer haben (während der Kolonialzeit) den rückständigen kirchlichen Glauben nach Afrika und Madagaskar gebracht, statt den wissenschaftsfreundlichen Atheismus.
Somit auch keine Verhütung kennen und Abtreibung streng verboten ist." Am 26. Juni 2021 um 15:40 von WM-Kasparov-Fan

*

Und was soll das erklären? Was ist mit den ganzen Ländern, die nicht christlich sind und wo trotzdem die Bevölkerung über die Möglichkeiten des Landes wächst?

Ich bin katholisch, verhüte und bin für die Möglichkeit der Abtreibung.
Meine Mutter hat dieselbe Einstellung. Einfach, weil sie kein Kind von anderen Leuten umsonst hüten würde.

Im katholischen Polen haben Frauen einen regelrechten Aufstand gemacht, als die konservative Regierung den Zugang zu Abtreibung noch weiter einschränken wollte. Da ist das Christentum vor über 1000 Jahren offiziell durch den König übernommen worden.

Und es schießt mir durch den Kopf,...

...dass man hier Lebensmittel “pünktlich“ zum Ablaufdatum, gerne auch sicherheitshalber einen oder zwei Tage davor, in die Tonne entsorgt..

Ich weiß, den Madagassen wäre nicht geholfen, würde hier mit Lebensmitteln umsichtiger und verantwortungsvoller umgegangen.

Aber beim Anblick der beiden Menschen hinter den klapperdürren Rindern auf dem ausgetrockneten Acker kam mir das im ersten Moment in den Sinn.

14:30 von fathaland slim

keine Angst irgendwann will auch einer auf Madagaskar wenn keine Auto dann ein Moped fahren
und ne Klimaanlage im Haus haben

Zitat : "nur weil auf Madagaskar heute mehr Menschen leben als 1960."
nur.... ?
was soll das heißen,
es leben 5 mal mehr dort !
ist das verantwortlich ??

klar kann es egal sein wieviel Kinder die dort haben
wenn sie diese ernähren können und das mit den Ressourcen verantworten

Also meine Urgroßeltern hatten je 1 Kind ebenso meine Großeltern und Eltern (da 2)
das heißt aus vielleicht 10 Menschen wurden in 4 Generationen 1 Mensch
das ist jetzt der ökologische Abdruck meiner Familie

15:48 von falsa demonstratio

Was liegt denn westlich von Madagaskar?

Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien.
.
zu meiner Schulzeit wenig Wasser und gleich Afrika !

Am 26. Juni 2021 um 15:48 von Sisyphos3

wir erzeugen 700 Mill Tonnen CO2 im Jahr
den könnten wir als Beitrag in die Waagschale werfen
und dann vergegenwärtigen dass seit 1990 weltweit 12.200 Mill Tonnen CO2/Jahr mehr erzeugt wurden
auch da könnte man den Hebel ansetzen
wenn schon nicht eingespart wird, dann sollte man wenigstens nicht mehr Dreck machen
#
#
Und dadurch wächst die Insel Madagaskar um jährlich 2,5%?

Klimawandel?

Der Süden von Madagascar war schon immer sehr trocken. Wenn die Menschen nun auch diesen Landesteil besiedeln und landwirtschaftlich nutzen und der Niederschlag komplett ausbleibt, kommt es zu Hungersnöten. Das hat mit Klimawandel überhaupt nichts zu tun. Die Ursache für die Hungersnot liegt darin, dass viele Menschen von dem Leben was sie ernten. Eine Missernte kann nicht beim nächsten Einkauf im Supermarkt wettgemacht werden...

15:39 von Sisyphos3

«Gigantisch" anwachsende Viehherden, die die üppige saftig grüne Sahelzone bis auf die Wurzeln abfressen.»

«habe ich das geschrieben ?»

Nö … wörtlich haben Sie geschrieben:

«… also in der Sahel Zone sind es auch gigantisch angewachsene Viehherden
welche die Situation durch Überweidung noch verschlimmern.»

Ist genau das gleiche in überweidet-abgefressen.
Von Fast-Food und Lieferando werden sich die Viecher wohl kaum ernähren.

@15:31 von tagesschlau2012

Sie irren: es war sisyphos3, der sich über den Bevölkerungszuwachs echauffiert hat. Fathaland slim hat sich mit recht darüber geäußert, welche Schlüsse er daraus zog und diese korrekt im politischen Spektrum eingeordnet.

sehe Hauptproblem im Bevölkerungswachstum

Natürlich verschärfen Dürreperioden die Situation. Aber das Hauptproblem sehe ich im starken Bevölkerungswachstum.
1980 waren es 9 Mio. und 2019 waren es schon 27 Mio. Einwohner. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Bevölkerung dort verdreifacht!

1960 lebten 5 Mill Menschen

von Sisyphos3 @

Danke das sie die Fakten so klar beschrieben haben. genau das ist das ursächlich Problem.

Würden b ei uns jetzt 500 Mill. Menschen leben und essen wollen hätten wir hier noch schlimmerer Sorgen.

Danke.

@ Sisyphos3, um 13:31

Was möchten Sie den Madagassen mit Ihrem Kommentar sagen?

Oder Inselbewohnern, die jahrhunderte auf Ihren flachen Erderhebungen lebten und mittlerweile absaufen?

Bitte, sprechen Sie's gar nicht erst aus.

@ falsa

Zitat: Was schlagen Sie vor? Einfach "anständig" einfach weitermachen, überweiden, roden, Wasser aufbrauchen und immer Hilfe vom Westen erwarten?

„Was liegt denn westlich von Madagaskar?

Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien.“

Erdkunde war / ist scheinbar nicht ihre Stärke. Australien liegt östlich von Madagaskar

Das gab es schon immer,

dass Menschen wegen klimatischer Einflüsse oder Wettereinflüssen verhungern. Wir werden solche Ursachen nicht verhindern können. Es könnten auch noch größere Katastrophen passieren als der Klimawandel. Das Einzige, was verhindern könnten, dass Menschen verhungern, wäre die Einrichtung weltweiter Lebensmitteldepots, aus denen die betroffenen Menschen versorgt werden können.

@harry_up zu @ Tada

"“Und es geht nicht ums Kinder kriegen, sondern um's Kinder ernähren!“

Eins kommt nach dem anderen, wenn Sie dazwischen so genau unterschieden haben möchten." Am 26. Juni 2021 um 15:38 von harry_up

*

Weil Manna vom Himmel fällt?

Ich empfehle Ihnen die Lektüre von "Peter Pan":
"Noch ein bis zwei Wochen, nachdem Wendy bereits da war, schien es dennoch unsicher, ob sie sie behalten konnten, denn sie war schließlich ein weiterer Mund, der gefüttert werden wollte"
"Doch schließlich war Wendy durchgekommen, indem der Mumps auf zwölf Schilling, sechs Pence gedrückt worden war und Masern und Röteln als eine Krankheit gerechnet wurden"
Und so war das bei jedem der 3 Kinder.

Was mit einem Kind passiert wäre, wenn die Rechnung nicht aufgegangen wäre steht da nicht. Ich schätze, dass Menschen um 1900 da mit mehr Wissen dienen könnten.

um 15:39 von Sisyphos3 15:21 von melancholeriker

um 13:53 von Sisyphos3

.
,,stimmt
aber verbessert wird die Situation bestimmt nicht dadurch dass ein enormer Bevölkerungsdruck dazu kommt
also in der Sahel Zone sind es auch gigantisch angewachsene Viehherden
welche die Situation durch Überweidung noch verschlimmern"

Das haben Sie geschrieben und es nicht mal für nötig gehalten, irgendeine Form von Bezugsgröße oder so anzugeben, die das Wort
,,gigantisch" in irgendein Verhältnis setzen würde, wenn Sie schon direkt Kurs auf Sahel nehmen. Haben Sie denn eine Vorstellung, um wieviele Rinder es bei der Bewirtschaftung geht im Sahel, quantitativ und in Bezug auf die Ökonomie und Ökologie auf einem Landstrich, von dem sogar Kinder wissen, daß es dort fast nur Sand gibt? Nö, es
ging nur um Polemik, um die Zurschaustellung einer vermeintlich landläufigen Unfähigkeit in Afrika, mit mangelnden Ressourcen so umzugehen, daß es mal aufwärts geht und daß sie selbst schuld sind, wenn's nichts zu essen gibt.

15:45 von harry_up

Sie sehen zwischen Bevölkerungszuwachs und Aussterben verschiedener Tierarten keinen Zusammenhang? Gucken sie keine Tierdokumentationen? Terra X zum Beispiel?

@sisyphos3 15:48

Ihre "12 Mrd. Tonnen" ist die Differenz zwischen "Jetzt und 1990, jeweils bezogen auf das Jahr" und keinesfalls "seit 1990". Für letzteres müßten Sie alle Jahresausstöße addieren. Auch mal wieder einfach nur so rausgehauen, ohne Bezug, geben Sie sich doch einfach mal mehr Mühe bei den Zahlen.

@ SinnUndVerstand zu @Tada

"Meine Frage an Sie wäre, wer sich denn eigentlich die moralische Frage stellen sollte, wenn man die weltweite Interdependenzen berücksichtigt." Am 26. Juni 2021 um 15:38 von SinnUndVerstand

*

Kenne Sie Berthold Brecht nicht? „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. “ (Brecht, 1968)

Wo Hunger herrscht, da ist kein Platz für Moral.
Es gibt genug Schriften, die Hungers- und Kriegszeiten beschreiben. Da wird jeder Mensch zum Tier.

@blink

Gerade die 50+, die noch auf Maß und Zahl getrimmt wurden und die Umwelt vermessen haben möchten Sie nicht als "Nixkapierer" abtun, oder?

@Vielfalt

"
Am 26. Juni 2021 um 15:28 von Vielfalt.
@ 14:33 von Klärungsbedarf

"""Mir kommt das Mittagessen wieder hoch. In Madagaskar braucht man eine Hütte, während Sie in Ihrem Einfamilienhaus sitzen, das Auto vor der Tür und andere belehren.
Es fehlt einfach an Anstand."""

Er sitzt nicht nur drin, er hat es bestimmt auch mit viel produktiver Arbeit erwirtschaftet. Deutschland war auch mal so arm wie Madagaskar heute. Wohlstand ist nicht etwas, das vom Himmel fällt. Es fehlt nicht an Anstand, sondern an Steigerung von Produktivität und Effizienz. Wer das nicht erkennt, bleibt eben ewig arm."

Sie meinen, die Madagassen sollten genauso effizient und produktiv noch ärmere Menschen ausbeuten, als sie selbst, um reicher zu werden?

So wie das westliche Industrieländer mit zahlreichen Staaten in Afrika über 200 Jahrhunderte gemacht haben und immer noch machen?

Und dadurch läßt sich dann der Klimawandel bekämpfen?

Fragen über Fragen.

15:38 von Barbarossa 2

«Hier haben ideologische Grundsätze die Oberhand. Auch immer mehr Tierarten werden durch Verbreitung des Menschen auf die rote Liste gesetzt. Wird nicht akzeptiert. Wird alles nicht akzeptiert.»

Die Rote Liste der Bedrohten Tierarten füllt sich doch nicht durch Ideologie.

Auf Madagaskar sind es die weltweit einzigartigen Lemuren, die sehr bedroht sind. Nicht alle Arten, aber vor allem die kleineren, die in sehr begrenzten Ökologischen Nischen nur bestimmter Baumarten leben. Mausmaki & Koboldmaki. Kattas nicht so sehr. Die sind viel größer, und weit mehr flexibel bei Lebensraum und Futter.

Fast immer ist es die Kollision von Menschen und Tieren im gleichen Lebensraum in Konkurrenz um die gleichen Ressourcen, was Tierarten auf die Rote Liste bringt.

Die Tierwelt auf Madagaskar ist durch die besondere Lage der Insel eh sehr stark endemisch geprägt. Gibt auch noch das mysteriöse Aye-Aye. Das Fingertier. Mystischer Dämon, Verbündeter der Geister.

Alles sehr anfällig für Liste Rot.

Madagaskar

hat Probleme wegen des starken Bevoelkerungszuwachses.

Selbst bei guenstigsten Bedingungen koennten 30 Millionen Menschen, Tendenz steigend, kaum ernaehrt werden. Innerhalb von zwei Generationen ist die Bevoelkerung von 5 auf fast 30 Millionen Menschen gewachsen.

In zwei weiteren Generationen wird die Bevoelkerung der Insel bei mi bestens 100 Millionen sein. Wie soll das gehen?

@ Barbarossa 2

Jedenfalls ist nicht genug Platz auf der Erde um gleichzeitig Naturschutz, Klimaschutz zu betreiben und auch alle Menschen gut versorgen könnte.

Spenden Link

Wäre cool, wenn bei so etwas gleich zu einer seriösen Hilfsorganisation verlinkt würde. Habe etwas gebraucht zu suchen und gegenzuprüfen. Hier ein Link zur Welthungerhilfe zu Spenden für Madagaskar https://www.welthungerhilfe.de/spenden-madagaskar/hunger-in-madagaskar-jetzt-spenden-und-helfen/

@blink

"Aber das kenne ich von dem Großteil der Generation 50+ inzwischen auch durch Diskussionen mit den Kollegen, das man das einfach nicht kapieren möchte" Am 26. Juni 2021 um 15:50 von blink

*

Ich verstehe. Sie alleine haben den Überblick.
Es ist wie bei der Radiomeldung, wenn Sie auf der Autobahn fahren: "Vorsicht, es kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen".
Un Sie denken sich: "Einer? Dutzende!"

14:11 von SinnUndVerstand

"@ 13:31 von Sisyphos3
Machen Sie sich mal die Mühe, den Ressourcenverbrauch oder ökologischen Fußabdruck eines Madagassen mit dem eines Deutschen zu vergleichen."

Da haben Sie recht. Jeder Erdenbewohner hat ein Recht auf angemessenes Leben.

Nur wie soll das auf einer Insel gehen, der die Demographie aus dem Ruder laeuft.

@tagesschlau2012

"
Am 26. Juni 2021 um 15:36 von tagesschlau2012
Madagaskar ist eine Insel

"https://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar"
-
Zitiert aus Wikipedia.
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Zu diesem niedrigen Alter führt eine Fertilität von 4,12 Kindern pro Frau und ein hohes Bevölkerungswachstum von 2,54 Prozent jährlich. [...]
....Wiederaufforstungsversuche waren bislang weitgehend erfolglos, eine natürliche Rekultivierung der Brachflächen durch den Wald findet so gut wie nicht statt. Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt, wodurch eine extrem verarmte sekundäre Savanne mit resistenten, aber nährstoffarmen Gräsern wie Aristida sp. entsteht."

Wo nichts mehr wächst weil das Land durch den Klimawandel zu trocken geworden ist, können Sie auch nix mehr wiederaufforsten. Da kann man noch so viele Bäume pflanzen, die Biester wachsen einfach nicht mehr. Und wovon sollen sich die Madagassen ernähren? von den Savannengräsern?

Ablenkungsmanöver vom Feinsten

Whataboutism - warum diese alte, kaum noch benutzte Wortwahl?
Wo wäre China in seiner Bevölkerungszahl, wenn sie 1979-2015 die "Ein Kind pro Familie" nicht durchgesetzt hätten. Natürlich ist das rigoros und verbunden mit mehr Abtreibungen und leidvollen Schmerz für die Frauen. Ich kann mich noch erinnern, wie von den Medien dem armen Milliarden-Volk China, eine hoffnungslose hungernde Zukunft vorausgesagt wurde, sollte die Bevölkerungszahl weiter so wachsen.
Das setzte eine kommunistische Diktatur durch und hat trotz Missachtung der Menschenrechte Erfolg gebracht. Jetzt ist China Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner.

Am 26. Juni 2021 um 13:50 von asimo

Wir brauchen viel mehr Radikalität und Entschlossenheit, wenn wir die Welt nicht komplett vor die Hunde gehen lassen möchten.
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Ein Grossteil des Übels ist der maßlosen Überbevölkerung geschuldet. DAS ist der maßgebliche Umstand. Wenn sich die Erdbevölkerung seit den 70er Jahren mehr als verdoppelt hat, ist eigentlich logisch, dass da ein Mangel an allem entsteht.

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