Ihre Meinung zu: Apotheken wollen Corona-Testangebot zurückfahren

20. Juni 2021 - 7:40 Uhr

Angesichts sinkender Nachfrage und weniger Geld vom Bund wollen viele Apotheken ihr Angebot für Corona-Schnelltests reduzieren. Die Durchführung sei nicht mehr wirtschaftlich.

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Nun ja

306000 Tests a 18€ (5,5 Mio €) um 216 Positive 0,07% zu finden. Vorstandschef Walter Plassmann sagte hierzu dem „Hamburger Abendblatt“: Im Mai seien 27 000 Euro ausgegeben worden, um einen einzigen Infizierten zu finden. „Mit sinkender Inzidenz werden diese Kosten immer größer. Das ist nicht mehr zu verantworten.“

Testregeln

Mittlerweile und solange die Inzidenzzahlen niedrig bleiben ist das ja auch zu erwarten gewesen.
Man kann ins Strandbad, Shopping und Outdoor Essen ohne Tests.
Im Moment braucht man Tests ja nur noch wenn man im Restaurant essen gehen will.

Wenn die Inzidenzzahlen aber wieder steigen wird auch der Bedarf wieder rasch ansteigen.

Naja

"Der von uns verwendete Test ist beim BfArM zugelassen. Laut Hersteller weist der Antigen-Test eine klinischen Sensitivität von 98,5% und eine klinische Spezifität von 99,3% auf. Die Sensitivität zeigt an, ob alle Kranken auch als Kranke erkannt werden. Die Spezifität gibt an, ob alle gesunden, getesteten Menschen auch als Gesunde erkannt werden."

0.7% sollten also eigentlich positiv sein, obwohl Sie gesund sind.... also, die geringen gemessenen Fallzahlen sind nicht erklärbar..

Zufallstesten ist Unsinn und reine Steuerverschwendung.... stoppt die Schnelltest asap.

Grippe plus Corona?

„Man arbeite aber an Tests, die sowohl eine Grippe (Influenza) als auch eine Coronavirus-Erkrankung nachweisen könnten. Solche Tests könnten im Herbst helfen, sollte es zu einer Grippewelle kommen und die Zahl der Corona-Infektionen wieder steigen.“
Wird schon untersucht ob man sich mit Corona und Grippe gleichzeitig infizieren kann?
Sind Grippeviren nicht auch eine Variante von Coronaviren?
Können sich die Viren kreuzen und damit ein ganz neues Virus entstehen lassen?
Haben sich Politiker zu dieser eventuell drohenden Gefahr und beabsichtigten Vorkehrungen geäußert?
Unmittelbar nach der Bundestagswahl beginnt die Grippesaison. Da sollte doch schon vorher klar sein, welche Maßnahmen der Wahlgewinner plant. Nicht dass es hinterher zu Überraschungen kommt.
Aber noch ist Zeit für Vorkehrungen, zB in Altenheime, Schulen und Kindergärten Lüftungsanlagen einzubauen
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.
Es bleibt weiterhin spannend …

na klar, wollte man doch so

Das war doch abzusehen. Das wollten die Armee der Empörten aber nicht sehen. "Ein Schnelltest kostet ja nichts...", "Spahn hat das Geld verbrannt...", "ein begleiteter Selbsttest geht viel schneller...", "die Apotheker haben sich die Taschen gefüllt..."
So ein mediales Echo hat ja gerne mal eine laute Stimme, aber, wie sage ich es freundlich, die Qualität der Aussagen lassen doch häufig zu wünschen übrig.
Was meine Apotheke geliefert hat: Zwei Fachkräfte, hygienische Bedingungen, wettergeschützer Innenraum zeitlich und räumlich getrennt vom Verkaufsbereich, eine professionelle Durchführung (Autsch!), Privatsphäre für mich und meine Daten, Ergebnis als Ausdruck oder E-Mail, 5 bis 10 Minuten volle Konzentration pro Patient und Probe. Top-Leistung sehr wertig.
Nicht vergessen, mit dem Personal und dem Verkaufsraum hätte man vermutlich besseren Umsatz machen können.
Was sagt man? Danke übrigens.

Hoffentlich rächt es sich nicht

Allerorten wird nun alles zurückgefahren, geöffnet und geglaubt, oder gehofft, es wäre nun überstanden und man könne wieder ins "normale" Leben zurückkehren.
Ich befürchte Delta - und seine noch unbekannten Geschwister - reiben sich gerade die Hände und hoffe, mich zu irren.
Mehr und mehr erscheint mir aber auch die Hoffnung, die Menschen hätten gelernt, dass wir so wie bisher nicht weiterleben können eine reine Träumerei gewesen zu sein. Also wieder rücksichtslos den Klimawandel befeuern, und bei der nächsten Welle, spätestens beim nächsten Virus, oder der nächsten Dürre wieder sagen, ja wir hätten und sollten...

Nun ja

0.07% Positiv hat was von „positiver verzweifelt gesucht“ hoffen wir auf Delta. lt. Herrn Dr. Söder haben wir in 4 Wochen Horrorzahlen. Der Prophet.

Apotheke müsste man sein...

Für 12,50 Euro macht man in einer Apotheke keinen Finger mehr krumm - so ein Schnelltest bringt schließlich ein paar Minuten Arbeit mit sich. Damit die Apotheken trotzdem überleben können, wird die Digitalisierung des Impfpasses mit den gewohnten 18 Euro vergütet. Geschätzter Zeitaufwand: eine Minute.

@nie wieder spd um 8:32

"Sind Grippeviren nicht auch eine Variante von Coronaviren?"

Bei der Grippe muss man etwas unterscheiden.

Zu erst einmal sind sowohl Influenza-Viren als auch Coronaviren Erkältungsviren.

Coronaviren sind auch nichts neues und machten schon vor Covid-19 einen gewissen Anteil von Erkältungen, welche als grippale Effekte geführt werden aus.

Neben den Corona- und Influenza-Viren gibt es noch Adeno-Viren (diese werden für die Vektor-Impfstoffe als Träger-Viren verwendet), Rheno-Viren, RS-Viren und noch viele mehr.

Es gibt auch schon einen Test, eine Art PCR-Test der gleich auf mehrere Viren-Arten anschlägt und entsprechend unterscheidet, alles andere wäre reine Zeitverschwendung in der Medizin bei über 200 Viren die grippale Effekte auslösen können.

@sternenkind

Wenn die weiter 306.000 Tests machen wollen bleiben die Kosten gleich. Was sollen die Kosten denn mit dem was bei dem Test rauskommt zu tun haben?

@ nie wieder spd

Können sich die Viren kreuzen und damit ein ganz neues Virus entstehen lassen?

Sie wissen nicht wirklich, wie ein Virus funktioniert? Stimmt's?
Viren können sich nicht vermehren.

@08:29 von Sternenkind

>> Das ist nicht mehr zu verantworten

Da hat anscheinend jemand IMMER NOCH NICHT verstanden, was der Begriff 'Pandemie' bedeutet? oO

@nie wieder spd - Grippe = Influenza

08:32 von nie wieder spd:
"Sind Grippeviren nicht auch eine Variante von Coronaviren?"
> Sie meinen sicherlich Erkältungsviren. Die (echte, gefährliche) Grippe wird nur von Influenzaviren ausgelöst.

"Aber noch ist Zeit für Vorkehrungen, zB in Altenheime, Schulen und Kindergärten Lüftungsanlagen einzubauen
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.
Es bleibt weiterhin spannend …"

> Falls die Impfungen nicht den Schutz bieten, den man sich erhofft, wird sich das Schauspiel vom letzten Jahr wiederholen: Auf den ruhigen Sommer folgt die völlig unerwartete, große Überraschung im Herbst.

Über Lüftungsanlagen in Schulen sollte man sowieso nachdenken. Es gibt ja noch andere Erkältungskrankheiten sowie die Pollengeplagten.

Zu 08:29 von Sternenkind "Kosten"

Nun ja 306000 Tests a 18€ (5,5 Mio €) um 216 Positive 0,07% zu finden. Vorstandschef Walter Plassmann sagte hierzu dem „Hamburger Abendblatt“: Im Mai seien 27 000 Euro ausgegeben worden, um einen einzigen Infizierten zu finden. „Mit sinkender Inzidenz werden diese Kosten immer größer. Das ist nicht mehr zu verantworten.“

Nun ja, wenn der Vorstandschef das sagt.

Selbst wenn die Zahlen stimmen sollten, es sind nicht die Kosten, es ist die Summe die vom Staat aus Steuergeld dafür bezahlt wird.

Goldgräberstimmung und Betrug in der Republik:
Masken zu Wucherpreisen usw... Warum sind die Testzentren wie die Pilze aus dem Boden geschossen? !

Jetzt wird der QR-Code-Ausdruck für den Digitalpass als kostenlos den Bürgern verkauft.
Deshalb wird er massenhaft abgeholt, ob er überhaupt nützt, gebraucht wird oder nicht.

Die Apotheken bekommen für <5 Minuten Arbeit 18 Euro.
So kann das ja nicht weiter gehen mit der Steuergeldverteilung unter die "Armen".

Bei einer Testfehlerquote

Bei einer Testfehlerquote von 60 % kann man ebenso gut Lotto spielen, um zu erfahren, ob man Corona hat oder nicht. Und selbst wenn es Tests mit 99 % Sicherheit gäbe, könnte jeder Getestete derjenige sein, der zu dem restlichen 1 % gehört und Coronaausbrüche in Schule, Heim, Flugzeug oder sonstwo verursacht.

Testalternativen

Weder die hohe Testaktivität noch auf Dauer die hohe Impfbereitschaft wird durchzuhalten sein. Auch die Warnungen vor der Deltavariante oder -wie viele es empfinden- die Panikmache wird daran etwas ändern.

Hinzu kommt, dass das beim Testen eine hohe Dunkelziffer gegeben ist.
Die mögliche Alternative wären flächendeckende Untersuchungen im Abwasserwasser. Sie wurden u.a. auch von der EU vorgeschlagen. Unsere Regierung zeigte die kalte Schulter und bewährte sich als Bedenkenträger.
Diese Untersuchungen erfassen auftretende Infektions sehr früh und erlauben auch eine relativ präzise räumliche Eingrenzung. Dann würden regionale Maßnahmen greifen.

an Corona Obermayer um 08:53

"Viren können sich nicht vermehren."
Das ist doch Wortklauberei. Viren können sich mit Hilfe unserer Zellen vermehren.

@ nie wieder spd

Influenza-Viren (Grippe-Viren) und Corona-Viren sind anders aufgebaut, docken ganz anders an menschliche Zellen an und sind nicht miteinander verwandt.
Sie haben nur äußerlich gemeinsam, dass sie zunächst die Schleimhäute der Atemwege befallen.

08:37 von Forfuture

"Hoffentlich rächt es sich nicht. Allerorten wird nun alles zurückgefahren, geöffnet und geglaubt, oder gehofft, es wäre nun überstanden und man könne wieder ins "normale" Leben zurückkehren."

Andere Laender schmeissen mit den Konsequenzen um sich, dort wurde auch gelockert, fuer den Tourismus und zack, die Infiziertenzahlen explodieren. Warum ist das so? Weil die Politiker, die das Sagen haben, nur daran interessert sind weiterhin das Sagen zu haben. Auch wenn das auf einem Friedhof endet.

@nie wieder SPD um 8.32 Uhr, Grippe plus Corona

"Unmittelbar nach der Bundestagswahl beginnt die Grippesaison. Da sollte doch schon vorher klar sein, welche Maßnahmen der Wahlgewinner plant. Nicht dass es hinterher zu Überraschungen kommt." Richtig. Aber zuständig sind jetzt die BildungsministerInnen der Länder, die lokalen Gesundheitsbehörden und Bauämter (Abnahme).

Im letzten Herbst waren noch nicht ausreichend Luftreiniger verfügbar. Inzwischen hat sich das geändert. Die Bundesregierung hatte dafür sehr sehr viel Geld zur Verfügung gestellt.

Ich befürchte aber, dass in den Behörden erst einmal das Schwarzer-Peter-Weiterschieben losgeht. Die Schulen sind bereits im Sommerferien-Modus, die LehrerInnen sitzen auf gepackten Koffern.

Hausmeister alleine schaffen das nicht, sie haben in den Sommerferien sehr viel zu tun: Reparaturen, Handwerker (Dachdecker, Maler, Sanitär ...) bei der Sanierung unterstützen. Inzwischen hat hier jeder Hausmeister zwei und mehr Schulen zu betreuen.

Und hinterher hat Herr Spahn wieder Schuld

@Corona Obermayer - Kreuzung von Viren

<> (nie wieder spd)

08:53 von Corona Obermayer:
"Sie wissen nicht wirklich, wie ein Virus funktioniert? Stimmt's? Viren können sich nicht vermehren."

Ich nehme mal an, dass das der letzte Satz lediglich eine sehr unglückliche Formulierung ist.

Was die Kreuzung von Viren betrifft, wurde ich unter den Stichworten "Viren kreuzen" fündig: Bei einer Doppelinfektion können verschiedenen Virenstämme gekreuzt werden.

@ Björn H.

Bei einer Testfehlerquote von 60 % kann man ebenso gut Lotto spielen, um zu erfahren, ob man Corona hat oder nicht. Und selbst wenn es Tests mit 99 % Sicherheit gäbe,

Die Wahrheit liegt dazwischen. Schnelltests machen vor allem dann Fehler, wenn die Viruslast gering ist, also zu Beginn einer Infektion und das ist sehr schade.
Wenn die Viruslast hoch ist, der Infizierte möglicherweise noch keine Symptome hat, aber sehr infektiös ist, dann ist auch der Schnelltest fast immer positiv. Da liegt seine Stärke, da hilft er Infektionsketten zu durchbrechen.

08:34 von

08:34 von Zeitlos-Geistlos

Gerne meine volle Zustimmung.

Digitaler Impfpass bringt meht - für die Apotheken

"Apotheken wollen Corona-Testangebot zurückfahren"
Ja, ist klar. Für das Testen gibt es jetzt weniger Geld. Alternativ ( für die Apotheken) gibt es ja jetzt das nächste lukrative Angebot: Ausstellen des digitalen Impfpasses bringt 18 Euro.

Nun ja

Die zuerst in Indien bekannt gewordene und inzwischen etwa in Großbritannien vorherrschende Virusvariante werde in drei bis vier Wochen in Deutschland dominierend sein, sagte Söder am Samstag auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Unterhaching. Sie sei acht Mal ansteckender als die Ausgangsvariante. Na dann sollten wir in vier Wochen auch die bereits für Mai prognostizierte Inzidenz von 2000 erreichen - wenn der Herr Ministerpräsident Herr Dr. Söder mit seiner finsteren Prognose richtig liegt.

08:37 von Forfuture Zum einen

08:37 von Forfuture

Zum einen Teil meine volle Zustimmung.

// Also wieder rücksichtslos den Klimawandel befeuern, und bei der nächsten Welle, spätestens beim nächsten Virus, oder der nächsten Dürre wieder sagen, ja wir hätten und sollten... //

Da wird aber eher kommen : die Politik/ Politiker*innen ( und wer sonst gerade greifbar ist ) hätten nicht " wir ".

@ um 08:53 von Corona Obermayer

Grundsätzlich weiß ich das. Aber bei den Vermehrungsraten von Viren und sich bei diesem Tempo ähnlich schnell entwickelnden Mutationen, könnte eine gegenseitige Beeinflussung ja im Bereich des Möglichen liegen.
Dazu fehlt mir selbstverständlich das Fachwissen.
Aber dafür gibt’s ja schlaue Mitkommentatoren hier, die gerne weiterhelfen.

Tests sind nicht da um Infizierte zu finden

Sonst hätte man flächendeckende Massentests a la Südkorea oder China gebraucht die von Anfang an gefordert wurden.

Mangels Personal, Logistik und Material sah man davon ab. Die gesetzlichen Krankenkassen hatten sich damals auch zu recht und erfolgreich gewehrt, auf den enormen Kosten sitzenzubleiben.

Deshalb war das „durchtesten“ beschränkt auf wenige Hotspots.

Am Beginn der Pandemie hätten Massentests auch wertvolle Informationen über die Durchseuchung liefern können. Leider wurden groß angekündigte Prävalenzstudien wieder gestoppt. Neben den Kosten dürften organisatorische und methodische Schwächen eine Rolle gespielt haben.

Die Tests die aktuell durchgeführt werden, dienen auch weniger dem Auffinden von Infizierten, sondern schlichtweg dem „Freitesten“ der Testwilligen, die mit dem negativen Ergebnis in der Tasche am öffentlichen Leben teilhaben können, was wiederum der „Wirtschaft“ entgegenkommt.

Diejenigen, die „positiv“ sind, haben sozusagen Pech gehabt.

Aus dem Artikel ist folgendes sehr interessant

"... Am vergangenen Donnerstag kam es in dem Bundesland zu 306.000 Antigen-Schnelltests über die Teststellen. Von denen waren 216 positiv - ein Anteil von 0,07 Prozent. Eine Woche zuvor waren es noch 498.000 Tests an einem Tag (positiv: 0,08 Prozent); vor einem Monat waren es 594.000 (positiv: 0,23 Prozent)... "

Und und es sind alle positiven Fälle.
Da es sich um Schnell-Tests handelt, sind es offenbar auch Zufallsfunde.
Zudem darf angenommen werden, dass es sich um Infizierte handelt, die keine oder nur geringe Symptome hatten, aber dennoch am gesellschaftlichen Leben (zB. Arbeiten) teilnahmen, und somit Andere infizieren konnten.

306.000 = 216 positiv ( 0,07%)
498.000 = ca. 398 (positiv: 0,08%)
594.000 = ca. 1366 (positiv: 0,23%).

Damit die Infektionskreisläufe unterbrochen werden können, muss es eine - strikte - Teststrategie zB in Unternehmen geben (derzeit freiwillig).
Dazu gehört auch ein an D angepasste Quarantäne - Strategie /Konzept.
Beides gibt es in D bisweilen nicht

Stille Helden

Die stillen Helden der Pandemie sind die Corona-Warn-App und die Schnelltests in Schulen und Betrieben. Sollte die Inzidenz nämlich trotz erfolgreicher Impfkampagne wieder ansteigen, dann helfen und diese beiden Instrumente dabei, "vor die Welle" zu kommen, also Infektionen zu identifizieren, bevor die Symptome da sind und die ganze Umgebung der infizierten Person angesteckt ist.

Habe die Apotheke eh kaum genutzt

Leider sind die Apotheken recht unflexibel. Von wegen Digitalisierung: zu viel Papier, zu administrativ. Und dann schließen die meisten um 18/18:30. Immer muss ich meinen Test von langer Hand planen - für kurzfristige Dinge gibt es dann keine Termine. Das ist unpraktisch. Gewöhnlich braucht man den Test gegen 7/8 Uhr abend, weil man ins Lokal oder Verein geht. Mache ich den Test zu diesem Zeitpunkt, hält es für 2 Abende. Test machen, Ergebnis zugeschickt bekommen: 15min auf ein Papier warten??? Welche Stationen suche ich mir also aus?

@ gman um 9.03 Uhr, Impfpass, Testen - sind u.a. Kostenfragen

>> Goldgräberstimmung und Betrug in der Republik:
Masken zu Wucherpreisen usw... Warum sind die Testzentren wie die Pilze aus dem Boden geschossen? !

Jetzt wird der QR-Code-Ausdruck für den Digitalpass als kostenlos den Bürgern verkauft.
Deshalb wird er massenhaft abgeholt, ob er überhaupt nützt, gebraucht wird oder nicht.

Die Apotheken bekommen für <5 Minuten Arbeit 18 Euro.
So kann das ja nicht weiter gehen mit der Steuergeldverteilung unter die "Armen". <<

Das Testen und auch das Ausstellen des digitalen Impfpassen wären normalerweise hoheitliche Aufgaben staatlicher Behörden. Die scheinen aber wegen der Ausdünnung ihrer Belegschaften nicht in der Lage zu sein, diese Aufgabe wahrzunehmen. Also muss man zuverlässige Institutionen finden, denen die Aufgaben übertragen werden können.
Nun ist es ein Rechenexempel: Was ist teurer: Zuverlässige, gut beleumdete Menschen einstellen ( z.B. bei den Gesundheitsämtern oder Meldebehörden) und anlernen? Oder die Apotheken beauftragen?

08:53 von Corona Obermayer

"Viren können sich nicht vermehren."

Viren vermehren sich sehr wohl. Nur funktionert die Vermehrung anders als wir es gewohnt sind (Befruchtung, Zellteilung). Damit Viren sich vermehren können, benötigen sie zumeist die Unterstützung der von ihnen befallenen Zellen (einen sog Wirt).

@ logig

Die mögliche Alternative wären flächendeckende Untersuchungen im Abwasserwasser

Das ist völlig sinnlos, denn damit wissen Sie nur, dass im ganzen Stadtgebiet Virusmaterial über die Ausscheidungen ins Klo gespült wird. Das weiß man allerdings ohnehin, denn die Infizierten sind ja längst vorher bekannt. Und mit dem Abwasser wissen Sie noch lange nicht, wer infiziert ist.
Das ist, wie wenn Sie das Fenster öffnen und Rauch riechen, da wissen Sie trotzdem noch nicht wo es brennt.

In den Schulen ist man noch rechtzeitig zurückgerudert

Eigentlich sollten - groß durch Ministerien und Schulen angekündigt und organisatorisch vorbereitet -bereits kurz nach den Osterferien die Schulen alle mindestens im Wechselmodell öffnen, verbunden mit verpflichtenden Selbsttests der Schüler und Lehrer (mit eventuellen Ausnahmen für Geimpfte Lehrkräfte).

Nachdem das verkündet wurde, habe Ich sozusagen einen „Countdown“ gezählt, wieviel Tage es wohl dauern wird, bis man den Denkfehler bemerkt und die Schülerschaft gesammelt wieder zu den Eltern ins Home-Schooling schickt.

Ich bin beim Zählen nur bis „3“ gekommen ... :-)

Andernfalls wären, so hatte ich ausgerechnet, aufgrund der damals hohen Inzidenz bis Schuljahresende ca. die Hälfte der Schüler je mindestens einmal in Quarantäne gewesen!

Leistungskontrollen wären so unmöglich geworden, was ja der eigentliche Zweck (wenn auch nicht der Sinn) der Schule ist.

Richtig so (Ironie)

Richtig so, ist eh ne Unverschämtheit für die 3 Minuten Arbeit nur 18 Euro zu bekommen, Das sind ja gerade mal 360 Euro pro Stunde.
Da haben die Apotheker von dem Herrn Spahn mehr erwartet. Aber zum Glück wirft der Unions-Gesundheitsminister mit den Impfzertifikaten nun ja wieder viel Steuergeld zum Fenster heraus direkt in die Rachen der Apotheker. Danke für die Geldverschwendung. Danke für nichts.

18,00€ hatte im Schwabenland

Einem Apotheker nicht gereicht!
Er verlangte zusätzlich
6,00 Euro, fuer den Emailversand!

Apotheken Nimmersatt

Wetten dass Spahn nach seiner Abwahl in den Apotheker Verband aufgenommen wird,

09:09 von logig // Hinzu

09:09 von logig

// Hinzu kommt, dass das beim Testen eine hohe Dunkelziffer gegeben ist.
Die mögliche Alternative wären flächendeckende Untersuchungen im Abwasserwasser. Sie wurden u.a. auch von der EU vorgeschlagen. Unsere Regierung zeigte die kalte Schulter und bewährte sich als Bedenkenträger.//

Ich weiß immer noch nicht wo Sie die Info her haben - aber ich habe folgendes gefunden :

** Die Überwachung des Abwassers auf das Coronavirus, wissenschaftlich SARS-CoV-2, kann wertvolle Daten im Kampf gegen die Pandemie liefern. Forschungsprojekte zum Nachweis des Virus über eine Abwasseranalyse laufen bereits seit dem vergangenen Jahr sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Staaten. *+**

Die Forschung arbeitet daran !
Was soll also diese immer wiederkehrende Meckerei ?

Ich finde es schon lange

nicht mehr wirtschaftlich in einer physischen Apotheke einzukaufen.
Denen gehts wirklich viel, viel zu gut.

@Sternenkind 08:29

Walter Plassmann muss man zustimmen - es ist wirklich nicht einzusehen, warum der Steuerzahler für die Schnelltests aufkommen sollen.
Wer ein Event besucht, muss eben auch seinen Test bezahlen ...

09:18 von

09:18 von draufguckerin

Erschreckender Weise haben Sie recht.

Die armen Apotheken

haben sich an den kostenlosen Masken für älteren Bürger gütlich getan, dann an den Tests, und jetzt an dem digitalen Impfausweis.
Mir kommen echt die Tränen, in irgendeinem Artikel war mal zu lesen, wie viel Milliarden das den Apothekern in die Taschen gespielt hat.
Der Staat hat alles mehr als großzügig bezahlt, unsere Preise für Medikamente die man frei kaufen kann, sind auch am oberen Ende.
Kaum fällt der Preis für irgend etwas, lohnt es sich nicht mehr für die armen Betreiber, das muss man sich mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen.
Aber ich habe nicht anders erwartet, deshalb kaufe ich wenn ich kann, das alles lieber im Nachbarland.

Apotheke müsste man sein…

Dem kann ich mich nur anschließen. Andere machen Testcentren auf, um sehr gutes Geld zu verdienen (wir wollen nicht allen Beschiss am Staat unterstellen), bei Apotheken sind Miete und Personal alles “Eh da Kosten“ und das soll sich dann nicht mehr lohnen? Es grenzt schon an Unverschämtheit, dass Apotheken, die ja auch für die Gesundheit der Bevölkerung da sein sollten, dafür sogar nicht knapp Geld erhalten, immer nur an Gewinnmaximierung denken. Nicht alle, aber die, die jetzt wegen mangelnder Rentabilität mit den Tests aufhören wollen… Die konzentrieren sich jetzt auf die digitalen Pässe…… da stimmt der Gewinn dann wieder.

Haben wir deswegen zu wenig Impstoff??

Die Aphoteken lobby in Deutschland ist sehr mächtig, vielleicht ein Grund warum wir angeblich nicht genug Impstoff haben oder damals nicht ausreichend bestellt worden ist. Je mehr sich Menschen jetzt impfen lassen desto schlechter ist dies natürlich für Apotheken und Coronaschnelltestzentren. Es geht ihnen viel Geld verloren.

08:43 von Nachfragerin

«Apotheke müsste man sein …
Für 12,50 Euro macht man in einer Apotheke keinen Finger mehr krumm - so ein Schnelltest bringt schließlich ein paar Minuten Arbeit mit sich.»

Dann fahren Sie mal mit Ihrem Auto in eine Vertragswerkstatt Ihrer Automarke. Widmet dort ein Mitarbeiter 15 Minuten seiner Arbeitszeit Ihrem Auto.

Dann kostet Sie das mind. 0,25 x 100 € / Stunde = 25 €.
Ist schon günstig für Sie gerechnet.
Kann auch noch deutlich teurer sein.
Irgendeine Art von Verbrauchsmaterial ist nicht dabei.
Nur alleine die Zeit für Aufmerksamkeit für Ihr Auto.

Sie sollten besser Autowerkstatt sein wollen.
Können Sie mehr mit verdienen als mit Apotheke-Sein.
Zusätlich widersprechen Ihnen die Autos nie bei irgendwas, was Sie tun.

Autowerkstatt müsste man sein …

@ Nachfragerin

Viren können sich nicht selbst vermehren, das war nicht unglücklich ausgedrückt. Und eine Kreuzung zwischen Influenza-Viren und Corona-Viren wird sich nicht ereignen. Das war gemeint und das habe ich auch gesagt.

09:08 von Björn H.

"selbst wenn es Tests mit 99 % Sicherheit gäbe, könnte jeder Getestete derjenige sein, der zu dem restlichen 1 % gehört"

Wann begreift der Mensch, dass es keinen 100%igen Schutz gibt? Es gibt keine 100%ge Sicherheit, keine 100%ige Torchance, kein 100%iges Glück usw. Dass der Hammer auf Grund der Erdanziehung zu Boden fällt ist auch nur durch Beobachtung festgestellt worden. Wenn morgen der Hammer nicht fällt, haben wir ein Problem in der Naturwissenschaft.
Das einzig 100%ige scheint der Tod (und da lassen sich sogar Leute einfrieren, um den Tod zu besiegen).

Tests zeigen teilweise bei Kindern nur 20% richtig an.

@09:08 von Björn H.
Der Funkstreifzug auf Bayern5 berichtet über Fragen zu den Schnelltests.
Bei kleineren Kindern waren 80% falsch.
"https://www.br.de/radio/b5-aktuell/programmkalender/ausstrahlung-2542462.html"

09:29 von 0_Panik Ich weiß es

09:29 von 0_Panik

Ich weiß es wird Sie wenig bis gar nicht interessieren, aber :

Unternehmen m ü s s e n Tests anbieten !

** Mit einer Änderung der Arbeitsschutzverordnung sind Arbeitgeber nun jedoch verpflichtet, ihren Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Beschäftigtengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen zweimal pro Woche ein Testangebot erhalten.**

Quelle:
"https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/testpflicht-unternehmen-1888764"

... Aus Kostengründen zurück gefahren werden soll.

Gleichwohl muss die Schnell-Test-Strategie gezielt an den Stellen - strikt - eingeführt werden, wo die Wahrscheinlichkeit des Bestehens von Infektionskreisläufen am höchsten ist :
Und das ist in den Unternehmen.

Das die Unternehmen nur einer freiwilligen Teststrategie unterliegen und nur Testangebote der Belegschaft anbieten müssen, reicht hinten und vorne nicht um die Infektionskreisläufe zu unterbrechen.

Die Belegschaft kann sich testen lassen, muss aber nicht.

Das bedeutet :
Infizierte ohne Symptome, oder nur mit sehr schwachen Symptomen, gelangen weiterhin in die Bereiche der Unternehmen und infizieren dort weitere Belegschaftsmitglieder.

Infizierte haben aber in Unternehmen nichts zu suchen.
Sie gefährden dort (und darüber hinaus) Gesundheit und im Einzelfall das Leben andere Menschen.

Wieso d. Bundesregierung, d. MPs u. d. sonstigen Verantwortlichen hier so klein laut alles weiter laufen lassen, ist nicht nachvollziehbar.

@Björn H. - Fehlerquote & Nachhilfe in Mathe

09:08 von Björn H.:
"Bei einer Testfehlerquote von 60 % kann man ebenso gut Lotto spielen, um zu erfahren, ob man Corona hat oder nicht."
> Die Fehlerquote ist nur bei falsch durchgeführten Selbsttests so hoch. Bei fachgerecht durchgeführten Tests liegt die Fehlerquote im einstelligen Prozentbereich.

"Und selbst wenn es Tests mit 99 % Sicherheit gäbe, könnte jeder Getestete derjenige sein, der zu dem restlichen 1 % gehört und Coronaausbrüche in Schule, Heim, Flugzeug oder sonstwo verursacht."
> Hier ist wohl etwas Nachhilfe in Mathe nötig. :)

Wenn von 100 Infizierten 60 durch einen Schnelltest aussortiert werden, bleiben nur 40 übrig, die andere anstecken können. Selbst wenn diese jeweils einen anderen Menschen ansteckten, hätten wir lediglich 80 Infizierte übrig. Nach einem weiteren Test wären es nur noch 64, nach dem dritten 51.

Ohne die Tests ginge es in die andere Richtung: Aus 100 werden 200, dann 400, dann 800.

Die Tests haben die letzte Welle gebrochen.

@09:51 von krittkritt

Schnell-Tests sind bei richtiger Anwendung zu ca. 96% sicher. Das ist längst erwiesen.

Wenn das in Bayern anders ist, dann ist auf die richtige Anwendung nicht geachtet worden.

Mathematik hätte oft geholfen

Seit Beginn der Pandemie habe ich versucht immer wieder aus einfachen mathematischen Zusammenhängen Erkenntnisse zu generieren.

Das hat mit „Hobby Virologie“ nichts zu tun, sondern mit der Frustration, Enttäuschung und Bestürzung darüber das für die Entscheidungsfindung von Politik und Behörden offenbar solche Überlegungen nie eine Rolle gespielt haben.

Ein Beispiel ist die Heinsberg Studie, deren Autoren noch vor der Drucklegung ihres Papers noch schnell die Schlussfolgerung korrigieren mussten, wegen eines peinlichen Rechenfehlers in der Schlussfolgerung des Preprints.

Zur Erinnerung: Streeck (Uni Bonn) hat Leute nicht auf Antigen getestet sondern auf Antikörper. Dies verglichen d. Autoren mit d. Anzahl bekannter Infizierter in Heinsberg. Das ergab eine tatsächliche Sterblichkeit (Letalität) von 0,37 % (dem etwa 7-fachen der Grippe).

Aus Fallsterblichkeit kann man errechnen, wie groß d. Anzahl d. Menschen in D. ist, die die Infektion hatten: 2.5 : 0.37 x 3.7 Mio = 25 Mio !

Schnelltests waren und sind

… weiterhin sinnvoll, um nicht erkannte, weil symptomfreie Infektionen zu erkennen. Der Preis von 18€ dafür ist zu hoch angesetzt. Am sinnvollsten wäre es, wenn jeder sich selbst 2x wöchentlich zuhause testen würde und die richtige Konsequenz aus einem positiven Ergebnis ziehen würde. Da der Bürger aber weder sein eigenes Geld dafür ausgeben will, noch sein eigenes Leben nach einem positiven Selbsttest einschränken will, wird es unmöglich sein, „vor die nächste Welle“ zu kommen. Die von vielen geforderte Eigenverantwortlichkeit hört in unserer „Ellenbogengesellschaft“ leider immer entweder beim Geld oder bei der Selbstverantwortlichkeit auf. Deshalb gibt es die Möglichkeit der Schnelltests, mit allen seinen Folgen: der eine „stopft“ sich die Taschen voll, der andere nimmt Tests in Anspruch, die er evtl. gar nicht bräuchte.
So funktioniert unsere Gesellschaft nun mal - leider.

@ 09:53 von ich1961

Wenn den Corona-Paniker/innen geholfen werden soll, dann sind freiwillige Schnell-Test-Strategien (wie derzeit ua in den Unternehmen üblich) unzureichend.

Strikte Schnell-Test-Strategien sind längst in asiatischen Ländern, Australien, Neuseeland, Insel-Staaten im Pazifik oder in der Karibik, erfolgreicher Standard.

In D:
Fehlanzeige.

Da wird große Hoffnung auf das Tragen von Atemschutzmasken in Einkaufsstraßen gesetzt, obwohl längst klar ist, daß diese Strategie gg 0 was bringt.

Apotheke bei uns

Die Apotheke bei uns hatte wie alle Apotheken die 10.000 € für die erste Maskentranche an über 60-jährige erhalten, aber keine Masken ausgegeben. Wenn es den Apotheken so schlecht geht, dann ist es verständlich, dass diese für einen Stundenlohn von etwa 100 € keinen Finger krumm machen um ein Wattestäbchen zu halten.

@ um 09:18 von draufguckerin

So viel Geld für Lüftungssysteme.
Ja, klar. Das ist aber nur unter abenteuerlichen Bedingungen abrufbar. Nämlich auch nur für ca die Hälfte der Einrichtungen.
Und wahrscheinlich ist es tatsächlich so kompliziert, dass selbst die Schulen kaum wissen wie es geht.
War ja bei den früheren Versuchen zur Digitalisierung auch so.
Natürlich ists besser als gar nix.
Aber für Ambitionen aufs Kanzleramt muss da wesentlich mehr kommen.
Wie gesagt: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.

09:39 @ Corona Obermayer

Zur angeblichen Sinnlosigkeit von Abwasseruntersuchungen:

"https://www.tagesschau.de/ausland/asien/corona-abwasser-untersuchung-101.html"

"https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-40761.html"

"https://www.tagesschau.de/inland/corona-abwasser-101.html"

@Nachfragerin (08:43)

Apotheke müsste man sein...
Für 12,50 Euro macht man in einer Apotheke keinen Finger mehr krumm - so ein Schnelltest bringt schließlich ein paar Minuten Arbeit mit sich. Damit die Apotheken trotzdem überleben können, wird die Digitalisierung des Impfpasses mit den gewohnten 18 Euro vergütet. Geschätzter Zeitaufwand: eine Minute.

___

Wenn Apotheken angeblich so toll verdienen, wie Sie schreiben, warum habe ich dann keine?
Die Realität sieht nämlich völlig anders aus: Jedes Arzneimittel von fünf verschiedenen Herstellern vorrätig halten, weil sonst bei korrekter Belieferung die Nulltaxation droht, Rabatte für Einkäufe bekomme nicht ich, sondern es muss an die Krankenkassen weitergegeben werden, Preisbindung lässt mir keinerlei Gestaltungsspielraum, pharmazeutisches Fachpersonal will auch bezahlt werden, die Räumlichkeiten sowieso. Und dann noch die Zechprellereien der Krankenkassen...
Mit einer Apotheke kann man heute höchstens noch mittelmäßig verdienen, bei vollem Risiko.

Lohnt sich nicht?

Weil sich das Testen angeblich nicht lohnt sind „Testzentren“ wie Pilze aus dem Boden geschossen. Wahrscheinlich machen die das alle aus edlen Motiven.

18€ sind für eine Apotheke viel Geld. Für die Angabe eines rezeptpflichtigen Medikaments bekommt sie nur die Hälfte. Und beim Verkauf einer Packung Ibu bleibt sehr viel weniger in der Tasche des Apothekers. Und angeblich findet beim Kauf eines Medikaments doch eine aufwändige und kompetente Beratung statt.

Also mal nicht jammern. 18€ für das Eintippen eines Namens in den Computers und ein Ausdruck sind schon sehr reichlich. Und wenn sich 12€ fürs Testen nicht lohnen, dann lohnt sich das Verkaufen von Medikamenten schon gar nicht.

@ 0_Panik, um 09:54

Der Tag ist noch jung, aber Sie warten schon wieder mit den ollsten Kamellen aus Ihrer digitalen Schublade auf, die längst nicht mehr aktuell sind.

Und wie immer vergessen Sie am Ende Ihres Keinerweißesbesserkommentars nicht, der Bundesregierung, den MPs und den sonstigen Verantwortlichen nicht nachvollziehbares Unvermögen zu bescheinigen.

Ich warte bis heute auf den allerersten positiven Kommentar aus Ihrer Tastatur; aber sowas können Sie nicht.

@ bonaqa79

Die Aphoteken lobby in Deutschland ist sehr mächtig, vielleicht ein Grund warum wir angeblich nicht genug Impstoff haben oder damals nicht ausreichend bestellt worden ist.

Das ist doch schon lange klar, dass rechtzeitig und in ausreichender Menge bestellt wurde. Die Produktion geht aber naturgemäß nur nach und nach - wie bei allen anderen Dingen auch. Den Kokolores der Boulevard-Medien braucht man jetzt wirklich nicht mehr herbeten.

@ Leipzigerin59

Abwasseruntersuchungen halte ich in der Tat schon für interessant. Nur hier im Zusammenhang als Alternative zu Schnelltests oder als Alternative zur Kontaktverfolgung halte ich sie für sinnlos.

Schön

"Meinen" Apotheker hat die AvP-Insolvenz (vgl. Netz) nach eigenen Angaben 100000 € gekostet.

Da dürfte das Sponsoring "der Politik" aus "Mitteln" des Bundes (also finanziert durch die, die Steuern zahlen) für Maskenverteilung, Corona-Schnelltests und Corona-Impfnachweise einen "gewissen" Ausgleich gebracht haben.

Schön dass es Lobbyisten gibt.

Odr?

@Sternenkind um 08.29 Uhr

Nun ja.
Die Tests waren ja auch nicht dazu gedacht, „Positive“ zu finden, sondern wieder ein einigermaßen geregeltes öfftl. Leben zu ermöglichen, d.h., um negative Tests zu erhalten. Personen mit Symptomen wurden z.B. nicht getestet, sondern gleich zum PCR-Test verwiesen.

Sie vergleichen hier also absichtlich Äpfel mit Birnen, um Ihre Meinung selbst zu bestätigen. Bleibt aber unrichtig.

Dass die Abrechnung der Tests eine Einladung zu Betrug war, ist der eigentliche Skandal.

@ 0_Panik

Wenn den Corona-Paniker/innen geholfen werden soll...

Man würde Ihnen hier vermutlich gern helfen, wenn Sie uns im Gegenzug mit den gängigsten Halbwahrheiten verschonen würden.

@10:30 von harry_up

Wie im Live-Blog von tagesschau.de zu lesen ist, will die Bundesregierung die Corona-Politik weiter betreiben.

Gleichwohl ist das Unvermögen der Bundesregierung weiter hin aktuell (keine strikte Schnell-Test-Strategie, kein striktes Quarantäne - Konzept).

Also muß immer wieder darauf hingewiesen werden. Die Aktualität besteht immer noch.

Zumal Herr Prof Karl Lauterbach schon mal in den Medien angekündigt hat, dass im Herbst mit einer hohen Inzidenz-Zahl zu rechnen ist.
Eine Absenkung der Inzidenz-Zahl ist aber nur mit tatsächlichen praktischen Veränderungen möglich.
Theorie hilft nur sehr wenig weiter.

@schabernack - 150 Euro Stundenlohn

09:47 von schabernack:
"Dann fahren Sie mal mit Ihrem Auto in eine Vertragswerkstatt Ihrer Automarke. Widmet dort ein Mitarbeiter 15 Minuten seiner Arbeitszeit Ihrem Auto."

Ich mache 2x pro Woche Schnelltests mit meinen Schülern. Das Auspacken, Nasebohren, Umrühren und Tropfen dauert selbst bei den Langsamsten keine drei Minuten. Die 15 Minuten Wartezeit wird sinnvoll genutzt, ist also keine Testzeit. Mit ausführlicher Beratung und händischem Ausfüllen der Testbescheinigung kommen maximal fünf Minuten zusammen. Auf eine Stunde gerechnet wären das 150 Euro pro Stunde. Minus 80 Cent für den Test.

10:55 von 0_Panik // Eine

10:55 von 0_Panik

// Eine Absenkung der Inzidenz-Zahl ist aber nur mit tatsächlichen praktischen Veränderungen möglich.
Theorie hilft nur sehr wenig weiter. //

Dann erklären Sie uns hier also, das die Absenkung der Inzidenz reiner Zufall ist und Sie die alleinige Wahrheit kennen ?

@ Möbius

Seit Beginn der Pandemie habe ich versucht immer wieder aus einfachen mathematischen Zusammenhängen Erkenntnisse zu generieren.

Möglicherweise war das ja auch in vielen Fällen richtig.


Aus Fallsterblichkeit kann man errechnen, wie groß d. Anzahl d. Menschen in D. ist, die die Infektion hatten: 2.5 : 0.37 x 3.7 Mio = 25 Mio!

Die Schätzungen sind jetzt aber schon ganz alt. Die Heinsberg-Studie wurde durch viele weitere Studien ergänzt und korrigiert. Man geht heute von etwa 5 bis 5,5 Mio. tatsächlichen Infektionen in Deutschland aus (3,722 Mio. davon durch Labortest nachgewiesen).

Apotheken wollen Corona-Testangebot zurückfahren

"Die Durchführung sei nicht mehr wirtschaftlich."

Geld regiert die Welt.
Eine sehr weitverbreitete Einstellung, die in einer Pandemie als äußerst bedauernswert einzustufen ist.

@ich1961 - Eine Angebotspflicht ist keine Testpflicht.

09:53 von ich1961:
"Unternehmen m ü s s e n Tests anbieten !"

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob Arbeitgeber ein Test pro Woche anbieten oder ob Arbeitnehmer einen Test pro Woche durchführen. Eine Angebotspflicht ist keine Testpflicht.

Apothekenpreise

Unmittelbar einleuchtend: Wenn es für die Apotheken keine Apothekenpreise mehr gibt, dann gibts kein Apothekenangebot mehr. Apotheker verdienen in Deutschland schon so sehr gut, wie sonst nirgendwo auf der Welt und haben diese Gelddruckmonopol gegen Versandapotheken relativ erfolgreich verteidigt! Auch hier geht der Trend zum Zweitporsche!

10:55 von Nachfragerin / @schabernack

«Mit ausführlicher Beratung und händischem Ausfüllen der Testbescheinigung kommen maximal fünf Minuten zusammen. Auf eine Stunde gerechnet wären das 150 Euro pro Stunde.»

Und eine Stunde Fachkraft in der Apotheke sollte nun warum billiger sein als eine Stunde Fachkraft in der Autowerkstatt?

an Corona Obermayer um 09:39

"Das ist völlig sinnlos, denn damit wissen Sie nur, dass im ganzen Stadtgebiet Virusmaterial über die Ausscheidungen ins Klo gespült wird. Das weiß man allerdings ohnehin, denn die Infizierten sind ja längst vorher bekannt. Und mit dem Abwasser wissen Sie noch lange nicht, wer infiziert ist.
Das ist, wie wenn Sie das Fenster öffnen und Rauch riechen, da wissen Sie trotzdem noch nicht wo es brennt."
Informieren sie sich doch bitte, bevor sie so haltloses Zeug schreiben.
Es laufen bisher eine Reihe von Probeläufen. so auch von den Stadtwerken Hannover.
Teils ist ein Eingrenzung bis auf Gebäudekomplexe möglich.
Völlig aus der Luft gegriffen ist die Behauptung, dass die Infizierten längst vorher bekannt sind .
Also nichts aus dem hoolen Bauch behaupten, sondern sich vorab informieren.

@ um 09:54 von 0_Panik

„Wieso d. Bundesregierung, d. MPs u. d. sonstigen Verantwortlichen hier so klein laut alles weiter laufen lassen, ist nicht nachvollziehbar.“
Doch, das ist nachvollziehbar.
Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben es immer noch nicht begriffen.
Zum Reisen wird in allen Medien geradezu aufgefordert und die Politik feuert an.
Auch da fehlt es an den entscheidenden Stellen.
1,5 Jahre Pandemie und nix dazugelernt.

Nachdem die Preisspannen für

Nachdem die Preisspannen für Selbsttests in den Keller gefallen sind und die Goldgräberstimmung bei Masken abgeebbt ist, ziehen sich die Apotheker zurück. Solange es genügend zu verdienen gibt, halten sie die Hand auf.

um 09:26 von Sternenkind

,,...Na dann sollten wir in vier Wochen auch die bereits für Mai prognostizierte Inzidenz von 2000 erreichen - wenn der Herr Ministerpräsident Herr Dr. Söder mit seiner finsteren Prognose richtig liegt."

Die wird sogar noch höher ausfallen, wenn die Hälfte der Bundesbürger nur im vollen Restaurant sitzt und sich krampfhaft überlegt, was sie nach ,,nun ja" noch schreiben soll. Was bin ich froh, daß diese Viren kein Gehirn haben und einfach nur wie die Finanzmärkte ihr Programm exekutieren, egal ob der Wirt stirbt und mit ihnen untergeht. Eine gewisse Berechenbarkeit ist da immer drin. Wie bei Ihren Beiträgen.

Zitat: "Die Realität sieht

Zitat:
"Die Realität sieht nämlich völlig anders aus: Jedes Arzneimittel von fünf verschiedenen Herstellern vorrätig halten, weil sonst bei korrekter Belieferung die Nulltaxation droht, Rabatte für Einkäufe bekomme nicht ich, sondern es muss an die Krankenkassen weitergegeben werden, Preisbindung lässt mir keinerlei Gestaltungsspielraum, pharmazeutisches Fachpersonal will auch bezahlt werden, die Räumlichkeiten sowieso. Und dann noch die Zechprellereien der Krankenkassen...
Mit einer Apotheke kann man heute höchstens noch mittelmäßig verdienen, bei vollem Risiko."

Schönes Märchen erzählen Sie da.
Meine Apotheke am "Ort" (in Berlin-Adlershof habe ich gleich 4 davon) hat nur wenige "normale" Alltagsmedis auf Vorrat - alles andere wird bestellt und ist spätestens nach 12 Stunden da.

aber das Knaller -> "mittelmässig" verdienen
heisst für mich -> man wird nicht mehr in 1-2 Jahren Millionär sondern erst in 3-4
ich reiche da mal ein Taschentuch rüber zum Tränchen trocknen

@ 0_Panik

Strikte Schnell-Test-Strategien sind längst in asiatischen Ländern, Australien, Neuseeland, Insel-Staaten im Pazifik oder in der Karibik, erfolgreicher Standard.
In D:
Fehlanzeige.

Der Panikmodus nervt langsam. So gut wie die Pappenheimer testen wir schon lange.

@ nie wieder wenigfahrer

Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben es immer noch nicht begriffen.

Das, was Sie glauben, begriffen zu haben, hat die Bundesregierung vermutlich schon lange begriffen.

an Corona Obermayer um10:39

Auch sie kann ich nur bitten, sich zu informieren. Die Abwassertests zeigen das Vorhandensein von Infektionen als erste an. Individuelle Testung bleibt immer nur eine sehr unvollständige "Stichprobe" mit sehr hoher Dunkelziffer.
Es laufen trotz der Ignoranz unserer Bundesregierung mehrere Untersuchungen u.a. auch durch die Stadtwerke Hannover.

Apotheker verdienen sich lieber dumm und dämlich

Es ist leider so, aber die Apotheker sind da offensichtlich durch Spahn verwöhnt, haben sich erst an Masken dumm und dämlich verdient, dann an Schnelltests, da verdient man jetzt nicht mehr genug, aber jetzt geht es ja mit der Eintragung in den digitalen Impfpass... Sowas sollte doch eigentlich eher durch staatliche Stellen, also Impfzentren oder Gesundheitsämter erfolgen. Das System, in dem ein Apotheker nur Geld bekommt, wenn er einen Eintrag erfolgreich vornimmt wird doch tendenziell eher dazu führen, dass er auch zweifelhafte Impfungen anerkennt. Vielleicht sollte man eher eine Fangprämie über 200 Euro für das Aufdecken vom Fakes aussetzen!

@ 0_Panik, um 10:55

re @10:30 von harry_up

"Gleichwohl ist das Unvermögen der Bundesregierung weiter hin aktuell...kein striktes Quarantäne - Konzept...
Also muss immer wieder darauf hingewiesen werden..."

BITTE, BITTE: NEIN, muss es eben nicht!
Ebenso wenig wie immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass es drinnen nicht regnet oder man tot gehen kann, wenn man vom Pferd getroffen wird.

Sie liegen mit Ihrem vollkommen abstrusen Quarantäne-Konzept dermaßen daneben und haben das schon so oft hier von x Kommentatoren bescheinigt bekommen, dass Sie es doch langsam mal verinnerlichen müssten.

Und was im Herbst sein wird, dürfte von derart vielen Faktoren abhängen, dass auch Herr Lauterbach, den ich überaus schätze, seinen Prognosen immer ein "wenn..." vorausschickt.
So realistisch ist er allemal.

Leider ist das bei Ihnen nicht der Fall.

@Henricus (11:08)

Nachdem die Preisspannen für Selbsttests in den Keller gefallen sind und die Goldgräberstimmung bei Masken abgeebbt ist, ziehen sich die Apotheker zurück. Solange es genügend zu verdienen gibt, halten sie die Hand auf.
____

Man merkt, dass Sie keine Ahnung von der Sache haben aber meinen, trotzdem mitreden zu müssen. Auch wenn sich das Märchen der gut verdienenden Apotheken hartnäckig hält, so sieht die Realität doch deutlich anders aus: Zechprellerei der Krankenkassen, Leistungen als Verlustgeschäft, die sich dann nur durch Mischkalkulation rechnen, Rabatte, von denen man selbst nichts hat, sondern nur die Krankenkassen etc. Die Zeiten, wo man mit einer Apotheke gut leben konnte, sind längst vorbei und trifft nur noch auf irgendwelche Kettenbetreiber mit Großapotheken zu.

Preise

Ich waere vorsichtig dem Apotheken Wucher zu unterstellen. Man weiss doch im Allgemeinen, das man sich in Deutschland bei jedem bisschen "Geschaeft" eine Unmenge Nebenkosten und Mitesser, pardon, Mitverdiener mit Einfluss auf den Kurs des Bootes (ich sag mal, das schlimmste ist z.b. die Handelskammer), also staatlich und privat, in Boot holen muss - wobei die Silbe "Neben" ein trockenes Understatement ist. Aber die angeheizte Diskussion darueber ist genau deswegen nicht verwunderlich. Denn merke: "Teile und herrsche."

@nikioko - Jammern auf hohem Niveau

10:28 von nikioko:
"Wenn Apotheken angeblich so toll verdienen, wie Sie schreiben, warum habe ich dann keine?"
> Das müssen Sie schon selbst wissen.

"Mit einer Apotheke kann man heute höchstens noch mittelmäßig verdienen, bei vollem Risiko."
> In einem hier veröffentlichten Interview sagte ein Apotheker, dass er sich an den FFP2-Masken 'dumm und dämlich verdient' habe (TS, 17.03.21). Laut der Ärztezeitung stieg der Gewinn im letzten Jahr um fünf Prozent. In diesem Jahr kam das Schnelltestgeschäft dazu.

Es mag sein, dass es der Branche schon mal besser ging, aber wenn es den Apotheken nur "mittelmäßig" ginge, würden sie die Schnelltests auch für 12,50 Euro anbieten. (Andere müssen dafür mehr als eine Stunde arbeiten.)

Schnelltests relativ unzuverlässig.

@09:58 von 0_Panik
Der Funkstreifzug auf B5 ist recht differenziert. Ich habe zugegebenermaßen das provozierendste Teilergebnis herausgegriffen.
Von "längst erwiesen" wie Sie schreiben kann jedenfalls keine Rede sein.
Meine Frau, mein Nachwuchs werden jede Woche 2x schnellgetestet. Ich will nur vor einer falschen Sicherheit warnen. Im Ruhrgebiet gab es ÖR zufolge von 1000en Schnellgetesteten 340 Positive. Die folgenden PCR-Tests ergaben noch 3 (!) Positive. Das scheint also kein bayerisches Phänomen zu sein.

@ logig

Es laufen bisher eine Reihe von Probeläufen. so auch von den Stadtwerken Hannover.
Teils ist ein Eingrenzung bis auf Gebäudekomplexe möglich.

Covid Diagnose ausnahmsweise nicht mit dem Wattestächen in der Nase, sondern in der Kloake? Das hat was. Aber wer in dem Gebäudekomplex ist dann infiziert? Oder stellen Sie gleich alle unter Quarantäne?

@corona obermeier

„Viren können sich nicht vermehren“

Das ist so nicht richtig.

Sie vermehren sich sehr wohl.
Benötigen dazu aber den Support des Wirtes bzw dessen Eigenschaften/Zellen..

Zu 09:36 von draufguckerin "hoheitliche Aufgaben"

@ gman um 9.03 Uhr
"https://meta.tagesschau.de/id/149224/apotheken-wollen-corona-testangebot-zurueckfahren#comment-4528030
-
Das Testen und auch das Ausstellen des digitalen Impfpassen wären normalerweise hoheitliche Aufgaben staatlicher Behörden. Die scheinen aber wegen der Ausdünnung ihrer Belegschaften nicht in der Lage zu sein, diese Aufgabe wahrzunehmen. Also muss man zuverlässige Institutionen finden, denen die Aufgaben übertragen werden können.
Nun ist es ein Rechenexempel: Was ist teurer: Zuverlässige, gut beleumdete Menschen einstellen ( z.B. bei den Gesundheitsämtern oder Meldebehörden) und anlernen? Oder die Apotheken beauftragen?

Ob das eine hoheitliche Aufgabe ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Den Impfnachweis stellen ja u.a. auch die Arztpraxen aus. Zuverlässigkeit der Apothekenausdrucke? Da sind doch erhebliche Zweifel angebracht!
Das wird so nichts!

Da lobe ich mir die Impfzentren, diese erledigen das zuverlässig im Rahmen der Impfung gleich mit.

ich1961 09:40

Es geht nicht um Meckereien.
Im übrigen, wo stammt ihr Zitat her.
Umfangreich Informationen sind im Internet leicht zu finden. schon die Eingabe Corona Abwasseruntersuchungen bietet viele Ergebnisse.
Die Bedenkenträger sind natürlich auch da aktiv. Ohne Sie und bei entsprechender Unterstützung könnte man viel weiter sein.

11:05 von Hinterdiefichte

"Auch hier geht der Trend zum Zweitporsche!"

Eine Doppelsieg-Strategie (win-win)? Dann geht es schon in Ordnung. Die Arbeitsplätze in der Autoindustrie - die bedeutendste in Deutschland - werden zusätzlich gesichert. Unsere Regierung ist sich der Bedeutung hoher Umsätze in der Wirtschaft voll bewusst. Gut so. In allen Branchen muss geschaut werden, welcher zusätzlicher Arbeits- und Kapitaleinsatz den größtmöglichen Return of Investment bringt. Da handeln jetzt die Apotheker nur konsequent. Bitte im BWL-Lehrbuch die ersten Seiten für Erstsemester nachschlagen und lesen. Wir alle beteiligen uns an dieses Konzept, mit unseren Aktionen und unserer Wählerstimme. Die Apotheker tun hier ihr Bestes.

@ baumgart67

Vielleicht sollte man eher eine Fangprämie über 200 Euro für das Aufdecken vom Fakes aussetzen!

Fangprämie? Wo haben Sie das denn her? Das entspricht irgendwie nicht so unserer Mentalität in Westeuropa.

@ um 10:55 von Nachfragerin

"@schabernack - 150 Euro Stundenlohn
09:47 von schabernack:
"Dann fahren Sie mal mit Ihrem Auto in eine Vertragswerkstatt Ihrer Automarke. Widmet dort ein Mitarbeiter 15 Minuten seiner Arbeitszeit Ihrem Auto."

Ich mache 2x pro Woche Schnelltests mit meinen Schülern. Das Auspacken, Nasebohren, Umrühren und Tropfen dauert selbst bei den Langsamsten keine drei Minuten. Die 15 Minuten Wartezeit wird sinnvoll genutzt, ist also keine Testzeit. Mit ausführlicher Beratung und händischem Ausfüllen der Testbescheinigung kommen maximal fünf Minuten zusammen. Auf eine Stunde gerechnet wären das 150 Euro pro Stunde. Minus 80 Cent für den Test."
.
Die Tests werden jetzt mit pauschal vier Euro vergütet, auf den Stundenlohn kommen somit nochmal 3,20 € je Test obendrauf.

Zu 11:17 von baumgart67 - Irrtum-

Das System, in dem ein Apotheker nur Geld bekommt, wenn er einen Eintrag erfolgreich vornimmt wird doch tendenziell eher dazu führen, dass er auch zweifelhafte Impfungen anerkennt.

Der Apotheker nimmt keinen "Eintrag" vor. Das müssen Sie schon selbst machen:
Der Code wird vom Apotheker auf Papier ausgedruckt und kann dann nach laden einer passender App auf ein Smartphone eingelesen werden.

"https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/digitaler-impfpass-107.html

@Corona Obermayer 10:59 Uhr: so viele sind es aktuell

Ich habe jetzt natürlich die AKTUELLE Fallsterblichkeit zugrundegelegt (2.5%). Zum Zeitpunkt der Heinsberg Studie waren es noch 4.1 % (konstant über Monate). Damals ergaben sich 1.8 Mio Infizierte inklusive Dunkelziffer für ganz Deutschland hochgerechnet. Dieser korrigierte Wert ging damals auch durch die Medien (u.a. titelte „Tagesschau.de“: „1.800.000 Infizierte in Deutschland?“). Vorher war von bis zu 11 Mio die Rede.

Inzwischen aber sind es 25 Mio (30%), die UNABHÄNGIG von der Impfquote (!) entweder schon mal eine (wenn auch symptomlose) Infektion durchgemacht haben dürften, oder die durch Kontakt mit subinfektiösen Virusfragmenten Antikörper erworben haben (Bruchstücke des Virus sind sozusagen fast überall zu finden).

Das bedeutet, dass die Herdenimmunität gegen Delta (also H = 1 - 1/R0), die in etwa bei 87 % Impfquote läge, in Wirklichkeit bereits bei viel niedrigeren Impfquoten erreicht sein wird, was eine vierte Welle mit vielen Todesopfern unwahrscheinlich macht.

@schabernack - Weniger ist nicht mehr.

11:06 von schabernack:
"Und eine Stunde Fachkraft in der Apotheke sollte nun warum billiger sein als eine Stunde Fachkraft in der Autowerkstatt?"

Eine Stunde Schnelltest-Fachkraft wurde bisher mit über 200 Euro vergütet. Das ist sehr viel mehr als eine Stunde Autowerkstatt (127 Euro). Durch die Senkung der Schnelltest-Pauschale blieben nun 150 Euro übrig. Auch das ist noch deutlich mehr als in der Autowerkstatt.

Die sinnvolle Frage lautet also: Warum ist das den Apotheken zu wenig?

Lohnt nicht mehr

Also bei 18 Euro pro Test, sie mehr oder weniger problemlos überwiesen wurden, machte das natürlich auch wesentlich mehr Sinn.
.
Jetzt gibt's in der Drogerie Selbsttests für 1Euro. Tja, die Marge ist also weg.
.
Nach den Masken für 5 Euro pro Stück, den Selbsttest für 18 Euro ist jetzt der digitale Impfpass das next Big Thing. Der Rubel rollt weiter, denn auch hier sind es zuverlässige 18 Euro. Die ja irgendwer zahlt.
.
Die Pandemie zeigt eben auch die Grenzen der sog Solidargemeinschaft. Es wird eben nur was gemacht, wenn am Ende ein Profit rausspringt. Zum Nutzen einiger Weniger, zu Lasten der Allgemeinheit.
.
Aber ist auch egal, die Jugendlichen von heute, werden das in den nächsten 50 Jahren irgendwie schon zahlen.
Da kann man nur hoffen, dass die nächste Pandemie 100 Jahre braucht.
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Früher gab es Kriegsgewinnler... auch so ein mieses Verhalten, heute sind es Pandemiegewinnler.
.
Und nein, "umsonst" bedeutet eben nicht kostenlos. Überraschung.

Viel zu teuer

Nach meinen Erfahrungen mit Schnelltests in meinem Umfeld und der Familie (nicht representativ) kann ich nur sagen ein absoluter viel zu teurer Flopp.
Ein heilloses durcheinander zwischen positiv / negativ dann doch wieder positiv. Oft drei Vier tests und hinterher wusste dann keiner was jetzt wirklich war und dafür Millionen Euro versenkt.
Wenn schon dann hätte der Test bei denjenigen die ihn absolut nötig hätten Klinik,Pflege ect. kostenlos sein können.
Alle anderen sollen ihn selbst bezahlen.
Bekannter von mir steht vor einem Schnelltestzelt bei einem Supermarkt. Frage was machst du ? Ich lass mich testen, ja warum, ha ich könnt ja vielleicht einen brauchen, wozu ? weiß ich noch nicht. Kostet doch 18 E ne ist kostenlos.
Noch Fragen ?

Apotheken haben sich „goldene Nase“ verdient

Auch die Zahnärzte haben eine Luxusregelung bekommen.

Manche (evtl persönlich betroffene) Foristen mögen das allerdings so nicht stehen lassen und haben mir immer wieder unzulässige Verallgemeinerung, Pauschalisierung etc. vorgeworfen.

Angeblich kenne man Apotheker xy, der in der Krise gelitten anstatt gewonnen hätte. Andere behaupten, sie „würden die Zahlen kennen“ nach denen die Einnahmesituation der meisten Apotheken eher mau aussähe.

Solchen Vorwürfen mit Fakten zu begegnen ist oft sehr schwer. Wie in jedem Markt ist auch hier diese Intransparenz der Feind einer fairen Preisbildung. Schuld daran sind fehlende staatliche Kontrolle aber auch unabhängige Kontrolle der Behörden. Der Bundesrechnungshof ist auch leider nur ein zahnloser Tiger.

@Sternenkind... Außer Kontrolle

Naja, wenn wir uns klar machen, dass die Todesquote an Corona, auch im 0,0x Bereich liegt und das auch Anfang 2020 ziemlich gut vorhergesagt wurde, dann wissen wir jetzt auch, wie viele Milliarden pro Todesfall in Deutschland aus dem Fenster gefeuert wurden.
.
Das ist insofern schade, da in Deutschland eben nicht alles für den bestmöglichen Gesundheitsschutz getan wurde und wird, als Kostengründen.
.
In 6 Monaten kommt eh der Hammer, steigende Steuern, steigende Sozialabgaben und steigende Renten, Energiekosten sowieso.
.
Will auch nur ein aktueller Politiker mit seinen Aussagen wirklich ernst genommen werden, also z. B. Spahn.... und Gesundheit steht hier über allem, brauchen wir nicht mehr ernsthaft über Atomkraft, Kohlekraftwerke und... Ach ja Autos sprechen.
.
Wir werden bald sehen, dass die Pandemie eine Halbwertszeit, wie ein Osterei hatte. Am Ende blieben zig hunderte Milliarden Schulden für eine Generation, die zigfach am Ar.... ist.

@ Autochon

Wozu die Beschwerde? Die Userin Corona Obermayer hat doch völlig recht, denn Viren vermehren sich tatsächlich nicht selbst, sie brauchen eine lebende Zelle, die das Erbgut des Virus kopiert.

11:40 von Nachfragerin / @schabernack

«Die sinnvolle Frage lautet also: Warum ist das den Apotheken zu wenig?»

Ich weiß es nicht … und es ist mir auch egal.
Apotheken haben kein Monopol auf die Tests.
Wollen sie nicht mehr, dann sollen sie es sein lassen.

Niemand muss ohne Test bleiben, wenn man den evtl. schon bald nicht mehr in der Apotheke machen kann.

@0_Ahnung Unsicheres System

Ich finde das System ist einfach nicht sicher genug; wird ein Apotheker für einen ausgedruckten QR Code entlohnt, nicht aber für eine aufgedeckte Fälschung führt das doch rein strukturell dazu, dass nicht ernsthaft geprüft wird, sondern eher zweifelhafte Fälle durchgewinkt werden. Und in der Tat fand ich da eine Belohnungsprämie angebracht, wenn der Apotheker wirklich eine Fälschung aufdeckt. Das Fälschen der Ausgangsbescheinigung ist ja Urkundenfälschung und eine Straftat und denke ich, entspricht es der Mentalität und dem Rechtsempfinden nahezu überall auf der Welt, solchen Schwindel aufzudecken und auch gerne Anreize zu setzten.

Ich stelle generell das Apotheken-Privileg in Frage

Das sind historische Relikte einer Zeit in der „Innungen“ bestimmten wer was verkaufen oder anbieten darf. Manche Länder sind da viel weiter.

Aber was sag ich, wenn es Deutschland nicht mal schafft das Heilpraktiker-Gesetz aus der NS Zeit abzuschaffen....

Es ist doch nach fast drei Jahrzehnten EU Binnenmarkt ein Unding, das die Packung „Aspirin“ von Bayer in Italien für einen Bruchteil des Preises angeboten wird, von dem was man in Deutschland zahlen muss. Das wirft für mich grundlegende Fragen auf.

Noch schlimmer ist es allerdings in den USA (gewesen), wo Rentner bis vor kurzem die sich mit viel preiswerteren Medikamenten für den Eigengebrauch (!) in Kanada eingedeckt haben und dann bei der Rückreise in die Staaten an der Grenze drakonisch bestraft wurden!

@ um 11:12 von 0_Ahnung

"@ 0_Panik
Strikte Schnell-Test-Strategien sind längst in asiatischen Ländern, Australien, Neuseeland, Insel-Staaten im Pazifik oder in der Karibik, erfolgreicher Standard.
In D:
Fehlanzeige.
Der Panikmodus nervt langsam. So gut wie die Pappenheimer testen wir schon lange…"
Wenn schon mal von keine Panik ein sachlicher Hinweis kommt, dann sollte man ihn nicht ahnungslos kommentieren.
Südkorea hat bereits in 3/20 mit Schnelltests angefangen die Pandemie einzudämmen und so erfolgreich, dass die durchschnittliche Inzidenz bei ungefähr 5 liegt. Die höchste Inzidenz war 14 und nur einen Monat lang lag die Inzidenz über 10. Wenn ich mir diesen Erfolg durch Schnelltests ansehe, dann frage ich mich, wie wir uns als Steigerungsform von Pappenheimer bezeichnen wollen. In der FR können Sie übrigens in 4/20 nachlesen, dass Südkorea seine erfolgreich funktionierenden Schnelltests uns auch zum Kauf angeboten hat. Wir haben dann 1 Jahr gebraucht, bis auch wir die Schnelltests auf der Straße hatten.

@ Möbius Massentests

Ich gebe Ihnen da ausdrücklich recht. Hier in Südchina gibt es seit dem 21. Mai einen Ausbruch, es wurden 26 Millionen PCR Massentests durchgeführt, immer in 10er Proben, das spart Testmaterial und es wurden insgesamt 138 positive Fälle der Delta Variante gefunden. Nur so bekommt man einen echten Überblick über das Infektionsgeschehen. Obwohl teilweise Gebäude unter Quarantäne stehen kommt es dort immer noch bei Personen zu neuen Infektionen, was hier auf eine lange Inkubationszeit bei Delta zurückgeführt wird. Offensichtlich ist Delta teilweise selbst nach 21 Tagen noch nicht nachweisbar, wohlgemerkt in hochsensiblen PCR Tests, nicht in Schnelltests. Das erklärt dann auch diese plötzlich sehr stark ansteigenden Zahlen in England, Lissabon, Moskau und jetzt auch in Israel an Schulen. Schnelltests werden in China übrigens garnicht eingesetzt, nur PCR Tests.

08:53 Corona Obermayer

"Können sich die Viren kreuzen und damit ein ganz neues Virus entstehen lassen?

Sie wissen nicht wirklich, wie ein Virus funktioniert? Stimmt's?
Viren können sich nicht vermehren"

Wie schon Nachfragerin erwähnt können sich Viren bei Doppelinfektion kreuzen.

Da genetisches Material sowohl von Viren als auch von Bakterien im Erbgut von Menschen, Tieren, Pflanzen.. eingebaut wird und öfter mal durcheinandergewürfelt wird, Transposons, Rekombination bei Meiose..., wird praktisch jedes genetische Material gekreuzt. Eben auch Viren mit Viren. Zusätzlich sind Polymerasen, die das genetische Material der nächsten Virusgeneration herstellen sehr flexibel im Start- und Endpunkt ihrer Kopie. Da nimmt man gerne mal zusätzliches Material mit.
Gerade weil Viren sich mit der Maschinerie des Wirtes vermehren sind sie besonders vielfältig im Einmixen von 'fremden' Genmaterial.

@ nikioko

Den Schuh, den Sie mir anziehen wollen, weise ich zurück. Mit mehrjähriger Berufserfahrung und Tätigkeit in Handel und Industrie der Pharmazeutik kann ich mir meine Meinung und Haltung sehr wohl bilden und erlauben. Der dadurch entstandene Kontakt mit Vertretern dieses Berufsstandes gestattet mir diese
Meinungsbildung sehr wohl!

an 0_Ahnung

"Aber wer in dem Gebäudekomplex ist dann infiziert? Oder stellen Sie gleich alle unter Quarantäne?"
Ein beschränkter log-down, der die Verbreitung des Wirus unterbindet ist doch besser als eine gro0flächige Na0nahme, Aber natürlich könnte man dann testen.

@Ritchi - Danke!

11:37 von Ritchi:
"Die Tests werden jetzt mit pauschal vier Euro vergütet, auf den Stundenlohn kommen somit nochmal 3,20 € je Test obendrauf."

Danke für den Hinweis. Dann sind das also 16,50 Euro minus die Materialkosten (80 Cent bei dm).

Da der Stunden(!)lohn eines Apotheken-Fachangestellten darunter liegt, müssen andere Arbeiten in der Apotheke noch lukrativer sein.

Rückblick und Ausblick

Blicken wir zurück auf diesen Chat, was passiert hier? Eine riesige Wut auf die Apotheken…verständlich, wenn man undifferenziert nur die Masken-, Test- und Impfzertifikatsaktionen im letzten halben Jahr aus dem Leben der Apotheke betrachtet. Herr Spahn hat es also als Freund von Herrn Max Müller, Vorstand von Doc Morris, wieder geschafft, Wut auf das System Apotheke zu erzeugen. Ich war schockiert über die 18 € (Zertifikat), aber ich mache mit, da es den Menschen das Leben wieder leichter macht. Hätten wir Apotheker noch die Möglichkeit, unsere Preise selbst zu gestalten, hätte ich zwischen 6 und 7 € kalkuliert. Und zwar nicht auf Staatskosten, sondern auf eigene Kosten. Herr Spahns Zielgruppe für seine Staatsgeschenke sind die über 60jährigen: Masken, Impfungen, Zertifikate, eine Population, die das meiste Kapital gebunden hat und die meisten CDU-Wähler beherbergt. Herr S. betreibt seit 1,5 Jahren eine schmutzige Wahlkampagne. Er gehört nicht nur abgesetzt sondern vor Gericht gestellt

11:16 von logig Nicht " trotz

11:16 von logig

Nicht " trotz " sondern mit der Bundesregierung !

Quelle:
"https://www.bmbf.de/de/corona-frueh-und-entwarnsystem-aus-dem-abwasser-14458.html"

@11:34 von Eduart de Machina

Ich werte Ihren Post mal als Ironie. Andererseits entspricht die Strategie, dass Viele mit ihren Steuern dafür sorgen, dass Einige sich von dem Geld ein Premiumfahrzeug kaufen können, schon manchmal meinem Eindruck von der Realität.

Dem Volk wird dann erzählt, es diene letztlich auch ihm und wir warten auf den Trickle Down Effekt. Ist es das, was man im 1. Semester BWL lernt? Zusätzlich mit der Anleitung, wie man es so erzählt, dass die Menschen es glauben und fröhlich Fritze Merz wählen.

Zu 11:24 von das ding "Wucherpreise"

Ich waere vorsichtig dem Apotheken Wucher zu unterstellen....

Es ist immer eine Frage des Einzelfalls und es wurde den Apotheken ja von der Politik ermöglicht und dort zum Großteil zu verantworten.

In der allgemeinen Rechtsauffassung sieht man Wucherpreise in der Regel gegeben, wenn der Wert der Gegenleistung den der Leistung um das Doppelte übersteigt. Es ist der Marktwert bei Abschluss des Rechtsgeschäfts zugrunde zu legen.

Es kann jeder recherchieren und nachvollziehen wie sich die jeweilige Lage bei den Masken dargestellt hat, um sich mindestens eine eigenes Urteil daraus zu bilden.
Das ist nicht nur zulässig sondern geradezu geboten um daraus wenigsten Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Am 20. Juni 2021 um 11:20 von harry_up

Am 20. Juni 2021 um 11:20 von harry_up
@ 0_Panik, um 10:55

re @10:30 von harry_up

...Sie liegen mit Ihrem vollkommen abstrusen Quarantäne-Konzept dermaßen daneben und haben das schon so oft hier von x Kommentatoren bescheinigt bekommen, dass Sie es doch langsam mal verinnerlichen müssten.

Und was im Herbst sein wird, dürfte von derart vielen Faktoren abhängen, dass auch Herr Lauterbach, den ich überaus schätze, seinen Prognosen immer ein "wenn..." vorausschickt.
So realistisch ist er allemal.

Leider ist das bei Ihnen nicht der Fall.

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Ich denke Sie können Ihren Wunsch nach "verinnerlichen" vergessen. Manche User könnte man mit Fakten/Sachargumenten (beliebte Wörter von denen) quasi erschlagen, sie würden sie dann trotzdem negieren. Und war nur weil sie sich nicht aus ihrer Blase befreien wollen und zugeben können dass sie falsch lagen.
Einfacher ist es halt sich als Experte darzustellen und Konzepte zu posten (die letztendlich schon längst angewendet werden).

Am 20. Juni 2021 um 08:32 von nie wieder spd

Unmittelbar nach der Bundestagswahl beginnt die Grippesaison. Da sollte doch schon vorher klar sein, welche Maßnahmen der Wahlgewinner plant. Nicht dass es hinterher zu Überraschungen kommt.
Aber noch ist Zeit für Vorkehrungen, zB in Altenheime, Schulen und Kindergärten Lüftungsanlagen einzubauen.
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Hinsichtlich der BTW glaube ich nicht, dass sich da viel ändert. Die Grünen werden beteiligt werden, aber die haben ja eigentlich alle Beschlüsse u. Maßnahmen mitgetragen.
Hinsichtlich der Lüftungsanlagen sollte jetzt eigentlich jeder wissen, dass diese Mammut-Aufgabe nicht hopplahopp erledigt werden kann. Das braucht JAHRE, weil u.a. jeder grössere Auftrag im ÖD europaweit ausgeschrieben werden MUSS.
Jede Änderung, jeder Zusatz, jede Ausweitung muss wieder ausgeschrieben werden. Bis da das erste Angebot steht, durch sämtliche Gremien und Behörden gelaufen ist, ist Corona hoffentlich Geschichte.

an Eduart de Machina um 11:34

"Bitte im BWL-Lehrbuch die ersten Seiten für Erstsemester nachschlagen und lesen."

Ohne eine Diskussion über unser wachstumsorienrierte Wirtschaftspolitik lostreten zu wollen. Sie gehört hier auch nicht her. Wer aber glaubt , die Literatur der ersten Seiten eines BWL- Lehrbuches könne wesentliche Erkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge und die Probleme einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik vermitteln, der nimmt die Sache nicht ernst oder er ist einer Ideologie erlegen.
Oder er hält Kitiker einfach für dumm.

Tests und Masken für Kinder unnötige Belastung

Man fragt sich schon wie weit es die Regierung noch treiben will.

Die Pandemie hat ihren Höhepunkt längst überschritten und in immer mehr Ländern werden alle Maßnahmen aufgehoben, inkl. Maskenpflicht.

Und in Deutschland plant man die Erweiterung. Es wird Zeit das hier ein Paradigmenwechsel erfolgt. Höchste Zeit.

Corona Obermayer zum Abwassermonitoring

Kopie meines Postes vom 26.04.21:

Vielleicht sollte das Abwassermonitoring stärker ausgebaut werden, das die Entwicklung der Infektionen in einer Region vorhersagen kann, bis zu 10 Tage ist es der Erfassung durch Gesundheitsämter voraus.

Es werden die Infektionen innerhalb der Gesamtbevölkerung einer Region untersucht, bei Auffälligkeiten können gezielt Proben aus einzelnen Kanälen gezogen und als Konsequenz bspw. Testungen in größeren Betrieben vorgenommen werden.

Asymptomatische Fälle ließen sich dadurch frühzeitig entdecken und Gegenmaßnahmen ergreifen. Der Vergleich mit den von den GÄ gemeldeten Fälle lässt Rückschlüsse auf die Dunkelziffer zu. Auch (neue) Mutationen können so nachgewiesen werden.

Quellle: „https://www.deutschlandfunk.de/coronaviren-im-abwasser-messungen-sind-den-infektionszahlen.676.de.html?dram:article_id=496121“

Am 20. Juni 2021 um 11:17 von baumgart67

............dass er auch zweifelhafte Impfungen anerkennt............

Was auch immer eine zweifelhafte Impfung ist. Sie glauben das Apotheker wegen 18 EUR kriminell werden ? Oder haben Sie das irgendwo gelesen oder erlebt ?

@0_Ahnung 11:29

"Covid Diagnose ausnahmsweise nicht mit dem Wattestächen in der Nase, sondern in der Kloake? Das hat was. Aber wer in dem Gebäudekomplex ist dann infiziert? Oder stellen Sie gleich alle unter Quarantäne?"

Bei der Abwassertesterei geht es erst einmal nicht darum, sofort genau zu wissen, wer es hat, sondern eher darum herauszufinden, wo gerade ein Hotspot ist. Solche Hotspots kann man mit dieser Methode so zuverlässig identifizieren wie sonst nur durch Massen-PCR, was aber aus Kosten- und Logistikgründen nicht dauerhaft machbar ist.

Diese Abwassertests sind ein sehr zuverlässiges Hintergrundmonitoring. Wenn es an einer Stelle positiv wird, kann man dann gezielt in diesem Bereich genauer hinsehen.

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