Ihre Meinung zu: Linken-Chefin ruft zu Einigkeit auf: "Wir gehen nicht zu Boden"

19. Juni 2021 - 15:14 Uhr

Die Linken-Vorsitzende Hennig-Wellsow hat zu Beginn des Parteitags mehr Geschlossenheit gefordert. Doch die Verunsicherung ist spürbar. Interne Streitereien und schlechte Umfragewerte haben Spuren hinterlassen. Von Kai Küstner.

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Kommentare

"Wir gehen nicht zu Boden", Hennig-Wellsow

Da liegt sie schon, die Führungsspitze.

Das einzige was wohl von der Linken-Chefin in Erinnerung bleiben wird ist der Blumenwurf vor die Füße des FDP-Politiker Thomas Kemmerich nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen.

Das sind die hinterlassenen Spuren, mehr ist nicht.

Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga.

Respekt Frau Henning-Wellsow

Ich finde Susanne Hennig-Wellsow klasse, schon wegen des Blumengrußes für den Minuten-Ministerpräsidenten. Hochachtung, die Klatsche war großes Kino.

"Nicht die Linke wählen …"

… sagt also Oskar Lafontaine.
Sehr seltsam … und bitte wen dann … meint er, wäre besser zu wählen.

Manchmal braucht es gar keinen Metzger, und manche welche zerlegen sich schon von ganz alleine.

Partei der sozialstaatlichen Kompetenz

Wagenknecht zeigt, wie es geht - ihr Buch ist immerhin ein Bestseller. Sicherlich sind die Leser und Anhänger nicht allesamt potentielle Linke-Wähler, aber doch ein Teil der erreichbaren Klientel. Es rächt sich, ein Zugpferd von der Spitze gemobbt zu haben, was sich eben in mauen Ergebnissen niederschlägt.
Die Linke hat soziale Kompetenz weit über die Partei, ein Pfund mit dem sie stärker wuchern könnte und sollte! Ob in der Opposition oder in einer grün-rot-roten Regierung bleibt die Linke die Schutzmacht gegen Neoliberalismus und Sozialabbau, den es sonst nämlich gäbe. Man braucht sich nur die Grünen und Scholzes anzusehen, die vergeblich versuchen, sich eine soziale Attitüde zu geben, aber ausgerechnet mit der FDP koalieren wollen.
Sozial gehört zur DNS der Linken. Sexy mag das ja nicht unbedingt sein, gleichwohl aber wichtig. Die Grünen werden zumal in der Regierung manchen links und unten liegen lassen, der dann ganz froh sein wird, auch die Linke zu haben, wie Fridays for Future.

15:29 von Corona Obermayer

«Ich finde Susanne Hennig-Wellsow klasse, schon wegen des Blumengrußes für den Minuten-Ministerpräsidenten. Hochachtung, die Klatsche war großes Kino.»

Nur damit alleine gewinnt man aber keinen Blumentopf zur Bundestagswahl.

15:28, gman

>>"Wir gehen nicht zu Boden", Hennig-Wellsow
Da liegt sie schon, die Führungsspitze.

Das einzige was wohl von der Linken-Chefin in Erinnerung bleiben wird ist der Blumenwurf vor die Füße des FDP-Politiker Thomas Kemmerich nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen.

Das sind die hinterlassenen Spuren, mehr ist nicht.

Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga.<<

Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.

Am 19. Juni 2021 um 15:28 von gman

Zitat: Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga.

Frau Wagenknecht spielt in keiner Liga. Sie ist Einzelkämpferin.

Bedauerlich

Es ist wirklich schade, dass die Linke sich nicht so deutlich als wählbare, echte Alternative präsentieren kann, denn das wäre sie durchaus. Viele gute Vorschläge und eben oft auch machbare Konzepte für die Umsetzung. Ob FDP, CDU, oder gar AfD, da wird so unfassbar viel heiße Luft verblasen, dass es schmerzt. Wir werden vieles in Wirtschaft und Gesellschaft ändern müssen, um überlebensfähig zu werden, gemeinsam mit der Wirtschaft sozialverträgliche, klimagerechte Lösungen schnell umsetzen. Ich sehe da, wenn überhaupt, nur eine Chance ohne CDU/CSU, FDP und AfD. Das Wenige, was in die richtige Richtung von der Koalition bewegt wurde kam von der SPD, gemeinsam mit Grünen und der Linken habe ich noch einen Funken Hoffnung. Aber der - leider große - unbelehrbare Teil der CDU Wähler, würde die auch wählen, wenn man Micky Maus ohne jegliches Programm als Kanditat aufstellen würde. Wir schauen in den Abgrund und werden bald einen Schritt weiter sein.

15:42 von fathaland slim

Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.

Das ist wirklich treffsicher auf den Punkt gebrracht.

@ um 15:42 von fathaland slim

Für mich waren Wagenknecht und Lafontaine die einzigen Gründe, diese Partei zu wählen.
Und Lafontaine war schon in der SPD lange Zeit einer der wenigen Linken, die man dort in verantwortlicher Position finden konnte.

15:39 von waldkauz

… Es rächt sich, ein Zugpferd von der Spitze gemobbt zu haben, was sich eben in mauen Ergebnissen niederschlägt.
Die Linke hat soziale Kompetenz weit über die Partei …

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Ihre Ansicht zu den Linken nicht kritisieren … aber ist es nicht ein Zeichen mangelnder sozialer Kompetenz, wenn an der Spitze der Partei Zugpferde weggemobbt werden?

"sich am eigenen Schopf aus dem

Schlund herausziehen"...ist das jetzt als Sprichwort gemeint oder steckt da die tiefe Überzeugung dass das geht dahinter?

19. Juni 2021 um 15:36 von schabernack

>> "Nicht die Linke wählen …"

… sagt also Oskar Lafontaine.
Sehr seltsam … und bitte wen dann … meint er, wäre besser zu wählen.

Manchmal braucht es gar keinen Metzger, und manche welche zerlegen sich schon von ganz alleine. <<
.
.
Oskar Lafontaine hat sich in seinen Äußerungen zum "nicht wählen" immer auf die Linken im Saarland bezogen und nicht auf die Bundespartei.

Sehr seltsam ... wenn manche welche das nicht wissen wollen.

@15:36 von schabernack

//"Nicht die Linke wählen …"
… sagt also Oskar Lafontaine.
Sehr seltsam … und bitte wen dann … meint er, wäre besser zu wählen.

Manchmal braucht es gar keinen Metzger, und manche welche zerlegen sich schon von ganz alleine.//

Es erscheint in der Tat seltsam. Ich gehe von sehr persönlichen (Rache-)Motiven aus. Schließlich haben nicht wenige in der Partei seiner Frau übel zugesetzt.

Wenn man meinem Partner so begegnet wäre, wär ich vermutlich auch fies geworden.

"Wir gehen nicht zu Boden"

Was ist das denn für eine Rhetorik?

Es geht in der Politik - entgegen eines offenbar weitverbreiteten Irrglaubens - NICHT darum, irgendjemanden zu Boden zu zwingen.

@fathaland slim, 15:42

Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.

Ja, das ist wirklich bemerkenswert. Aber es gibt ja noch jede Menge andere Ratschläge für die Linke, wie sie zum Wahlerfolg kommen kann.
Sie könnte ihr Herz für die Nato und für Auslandseinsätze der Bundeswehr entdecken, dann würde man sie bei den Wählern der SPD und der Grünen für "regierungsfähig" halten. Die dann trotzdem SPD oder Grüne wählen.
Sie könnte ein paar Rezepte der AfD in der Migrationsdebatte übernehmen. Dann hätte "der einfache Mann von der Straße" das Gefühl, dass man seine Probleme ernst nähme. Und würde trotzdem die AfD wählen.
Sie könnte anerkennen, dass es Reiche geben muss, sonst könnte niemand Almosen an die Armen verteilen. Das würden die FDP-Wähler honorieren. Und trotzdem FDP wählen.
Wahrscheinlich aber werden sie unbelehrbar sein und einfach ihren linken Grundsätzen treu bleiben. Hoffnungsloser Fall.

15:42 von fathaland slim

«Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.»

Mehr als nur interessant … auffällig.
Wagenknecht, Wagenknecht, Wagenknecht.
Als gäbe es gar nichts anderes mehr.

Frau Henning-Wellsow halte ich für eine gute Politikerin mit Pragmatismus, und realistischem Blick für Mögliches. Auch wirkt sie orientiert, in dem, was sie sagt. Ex-Leistungssportlerin im Einzelwettbewerb. Hohe Schule für Charakter und Disziplin.

Viel besser als die Frauen Wissler und Ali.
Markus Lanz ist ein Nerver mit selbstgefälliger Art.
Die beiden haben sich verwirren lassen vom nervigen Gefrage mit:
"Nun sag doch schon … wie isses denn.".
Wenig souverän, wenig orientiert.
Ganz anders Frau HW. Unausgesprochen sagte sie:
"Nerv nicht rum … und verdreh das Wort nicht im Mund.”

Das ist zwar nicht Politik, und nur Boulevard.
Aber so was gucken Millionen, und bilden ihre Meinung.

Wagenknecht, Wagenknecht, Wagenknecht.

Tja Frau Henning- Wellsow

so spielt manchmal das Leben, erst wirft man anderen Blumen vor die
die Füße ( in meinen Augen unterste Schublade ) und dann wird man "Führungskraft" in der Partei Links aussen.
Man wundert sich das man immer mehr in Richtung absoluter Bedeutungslosigkeit rutscht.
Es soll sogar Wähler geben, die diese Partei seit ihrer Gründung wählten und sich nun nach einer Alternative umschauen.

Am 19. Juni 2021 um 15:42 von fathaland slim

Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.
#
#
Ja, wirklich interessant, das u. a. Sahra Wagenknecht über Jahre das Aushängeschild der Linken war.

Die Blumenstrauß-Übergabe war

Die Blumenstrauß-Übergabe war ein symbolischer Akt, den viele Demokraten unterschiedlichster Parteien sofort verstanden haben: Die absurde Vorführung und versuchte Lahmlegung des Landtages durch die afd, die geschlossen den eigenen Kandidaten nicht wählte und stattdessen den fdp-Mann, den Kandidaten einer 5,x-%-Partei, die vorher jede Zusammenarbeit mit der afd ausgeschlossen hatte, wurde durch diese Geste adäquat kommentiert.
Bei der Bundestagswahl kann man aber damit keinen Blumenstrauß gewinnen, um im Bild zu bleiden, wenn man sich in Personalquerelen verliert und den Kern der eigenen Politik nicht herausarbeitet. Das ist bedauerlich, weil ein wirklicher Politikwechsel mit einer starken Linken wahrscheinlicher würde.

zu 15:42 von fathaland slim -Der Gedankenleser-

15:28, gman
>>"Wir gehen nicht zu Boden", Hennig-Wellsow
Da liegt sie schon, die Führungsspitze.
Das einzige was wohl von der Linken-Chefin in Erinnerung bleiben wird ist der Blumenwurf vor die Füße des FDP-Politiker Thomas Kemmerich nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen.
Das sind die hinterlassenen Spuren, mehr ist nicht.
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Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga.<<
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Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.

@fathaland slim, Glückwunsch, Sie sind der Telepathie mächtig.

Ich bin frei und ungebunden und beurteile Menschen in aller Regel nicht nach ihrer Parteizugehörigkeit.
Es gibt in jeder Partei solche und solche.

Sahra Wagenknecht ist offensichtlich in der falschen Partei, sie hat das insbesondere in der letzen Zeit wohl schon selbst bemerkt.

@15:46 von falsa demonstratio @15:28 von gman

//Frau Wagenknecht spielt in keiner Liga. Sie ist Einzelkämpferin.//

Stimmt.

Sie fragten gestern, warum Frau Wagenknecht nicht dahingeht, wo ihre Anhänger sind. Das Problem dürfte sein, dass sie sich nicht in die dazu nötige Menge teilen kann.

Aus meiner Sicht vertritt Frau Wagenknecht in vielerlei Hinsicht die Positionen der guten alten Tante SPD. Aber die ist schon lange tot.
Ich teile übrigens nicht alle Positionen von Frau Wagenknecht, aber das tue ich bei anderen Politikern, die ich schätze, auch nicht. Hundertprozentige Übereinstimmung kann und muss es ja auch nicht geben.

So ist das im Patriarchat

Frau Hennig-Wellsow: "Ich war gestern bei Oskar."
Dieser Satz sagt vieles.
Warum fährt sie als weibliche Parteivorsitzende zu einem politisch rücksichtslosen, alten Mann aus der Vollprovinz, der kein Parteiamt mehr bekleidet? Der dazu noch gerade seinen Landesverband öffentlich auf das Schlimmste desavouiert?
Antwort: weil bei der Linken das autoritäre Patriarchat noch gilt, das besagt, dass Männer den Ton angeben.
Deshalb kann Oskar Lafontaine auch so auf den Putz hauen.
Er wird auf jeden Fall wahrgenommen.
Frau Hennig-Wellsow hingegen
muss kämpfen, dass man sie überhaupt wahrnimmt.
Avantgarde geht anders, liebe Linken!

@15:42 von fathaland slim

Letztlich sind viele Foristen, die urplötzlich Sahra Wagenknecht "entdecken" natürlich meilenweit von einer linken oder sozial-gerechten Politik entfernt; sie versuchen, Frau Wagenknecht für eine ganz andere Politik zu vereinnahmen, vor allem für eine Flüchtlings- und Migrations-feindliche Politik, hier und da sogar für nationalistisches Denken. Gestern brachte ja der Blitz... sogar in kurzer Zeit zwei komplett konträre Posts: Im ersten lobte er die blitzgescheite politische Anlayse von Frau Wagenknecht, um sie dann, wenn man sie ihm expressis verbis vor Augen führte, doch wieder als 'Humbug' zu bezeichnen.
Frau Wagenknecht hat sich deutlich gegen die durchschaubaren Manöver von rechts gewehrt. Gleichwohl muss man sagen, dass sie nicht den Eindruck erweckt, für ein klares Profil der Linken und die dafür notwendige innerparteiliche Linie viel tun zu wollen. Das ist schade.

„Ja, wirklich interessant,

„Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.“

Ob sie bei den Menschen beliebt ist, kann ich nicht beurteilen. Aber warum Menschen der politischen Mitte Frau Wagenknecht vielleicht als vernünftig wahrnehmen, könnte daran liegen, das Frau Wagenknecht eine der wenigen Politikern der Linken ist, die mal was sinnvolles zu sagen hat und scheinbar in der Realität lebt. Das kommt in der Mitte der Gesellschaft parteiübergreifend an.
Das dieser Zustand Menschen vom linken Rand überfordert, überrascht hingegen nicht

Zu 15:46 von falsa demonstratio "Einzelkämpferin"

Zitat: Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga.
-
Frau Wagenknecht spielt in keiner Liga. Sie ist Einzelkämpferin.

So ganz alleine spielt Frau Wagenknecht nicht, sie erfährt viel Zustimmung und ist Spitzenkandidatin der Linken in NRW für die Bundestagswahl.

Als "Einzelkämpferin" spielt sie ziemlich gut, wie auch Kai Küster vom NDR bemerkt:
"Sahra Wagenknecht spielt weiter eine ganz entscheidende Rolle..."

@ 15:48 von Forfuture

"Viele gute Vorschläge und eben oft auch machbare Konzepte für die Umsetzung. Ob FDP, CDU, oder gar AfD, da wird so unfassbar viel heiße Luft verblasen, dass es schmerzt."

Das ist ja wohl eher umgekehrt, dass mit der heißen Luft. Von den Linken kommen doch häufig nur völlig realitätsferne Forderungen, die fernab jeglicher Finanzierbar- und Realisierbarkeit sind.

Nur ein Beispiel: "Die Linke fordert eine umfassende Entschuldung armer Länder und die Anhebung der Entwicklungshilfe."
D ist ja noch nicht einmal selbst entschuldet, wer soll dies denn leisten? Von dem abgesehen, ist dies auch für keinen erklärbar, warum er für die Schulden anderer Länder aufkommen soll.

16:01 von frosthorn

Mein Respekt vor ihnen wird immer größer. Sie schlagen eine feine Klinge.

15:55, nie wieder spd

>>@ um 15:42 von fathaland slim
Für mich waren Wagenknecht und Lafontaine die einzigen Gründe, diese Partei zu wählen.
Und Lafontaine war schon in der SPD lange Zeit einer der wenigen Linken, die man dort in verantwortlicher Position finden konnte.<<

Ja, so unterscheiden sich die Menschen.

Ich habe Lafontaine immer für eine populistische Windmaschine gehalten, nicht ganz so entsetzlich wie Diether Dehm, aber trotzdem. Und Sahra Wagenknecht? Die fand ich immer wieder großartig und habe mich immer wieder maßlos über sie geärgert.

Ich schätze Gregor Gysi sehr, auch Lothar Bisky habe ich sehr geschätzt. Petra Pau lag mir politisch auch sehr, und an Bodo Ramelow bewundere ich seinen Pragmatismus, den er pflegt, ohne unsere Ideale zu verraten.

16:08, gman

>>Sahra Wagenknecht ist offensichtlich in der falschen Partei, sie hat das insbesondere in der letzen Zeit wohl schon selbst bemerkt.<<

Welche Partei wäre denn Ihrer Ansicht nach die richtige für Frau Wagenknecht?

Einfach versagt, oder zu nichts nutze!?

Mit viel Energie startete die Linke, allerdings von Anfang an mit einem schwachen Programm und es fehlte die durchgfreifende Steuerung und Regelung. In Abhängigkeit der Zeit verlor diese neue Partei die allgemeine Aufmerksamkeit. Fehlende Aufsicht und Persönlichkeiten, wobei Sahra Wagenknecht sich viel Mühe machte, aber es reichte nicht!
Vom Gründer gar nicht zu sprechen! Berdauerlich ist der SAtimmenverlust bei der SPD, woran diese aber selbst auch die alleinige Schuld trägt! Zu beobachten ist, seit 70 Jahren,daß die Christdemokraten gehalten sind mehr soziale Leistungen in die Partei zu integrtieren! Sonst wächst die AfD weiter!

@16:03 von schabernack 15:42 von fathaland slim

//Wagenknecht, Wagenknecht, Wagenknecht.//

Offensichtlich nicht nur Hassfigur in der eigenen Partei.

Leider spielt Oskar

Leider spielt Oskar Lafontaine eine unrühmliche Rolle in diesen schwierigen Zeiten für die Linke - ähnlich wie er durch seinen Bruch zu Schröder-Zeiten auch der SPD einen Bärendienst getan hat, weil er durch seinen Austritt die Linken in der SPD eher schwächte. Lafontaine war als unangefochtener Ministerpräsident im Saarland eine Größe - er konnte 'Landesvater' sein. Ein Teamplayer war er nie, da hat ihm und der entsprechenden Partei sein zu großes Ego oft einen Strich durch die Rechnung gemacht, ob bei der SPD damals oder bei der Linken heute.

Wie will Die Linke die Armen an die Wahlurne locken

Wie bekannt, gehen ca. 40% der Wählerschaft nicht wählen.

Ca. die Hälfte davon dürfen Menschen sein, die eh vom gesellschaftlichen Leben abgehängt worden sind, und denen es völlig egal ist, wer derzeit die Bundesregierung stellt. Aus deren Sicht verändert keine Partei irgend etwas, was bei dieser Gruppe von Interesse wäre.

Wie will die Linke hier diese Gruppe der Wählerschaft für sich gewinnen, wenn keine Partei mit der Linken die Bundesregierung stellen möchte?

Und der Versuch bei der CDU/CSU, FDP, SPD, GRÜNE, die Wählerschaft abzugrasen, wird nix, da muss mehr her als nur D. Thema soziale Ungerechtigkeit.

Denn gerade die Wählerschaft der SPD, FDP, CDU /CSU, und Grüne, sind doch gerade die große Gruppe, denen es mehr oder weniger gut, oder gar sehr gut geht.
Diese Gruppe aus der CDU /CSU, SPD, FDP, will bestenfalls etwas mehr grüne Politik, aber ansonsten soll alles so bleiben wie es ist, also keine Grund, die Linke zu wählen.

Die Linke hat kein zweites durch schlagendes Thema

..Schlund herausziehen"...ist das jetzt als Sprichwort gemeint oder steckt da die tiefe Überzeugung dass das geht dahinter?

Nein, das ist nur ausgeliehen von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, bekannt als Lügenbaron.

Überzeugung kaum, funktionieren wird es nicht. Es ist eine Lügengeschichte.

ein Mann namens Wolfgang Clement

hat seinerzeit dazu aufgerufen, seine Partei, die SPD, nicht zu wählen. So einzigartig ist also die Causa Lafontaine auch wieder nicht.

Und noch was: den Wähler möchte ich sehen, der seine Stimme jetzt der Linken nicht gibt, dies aber getan hätte, wäre Kemmerich der Blumenstrauß mit freundlichem Lächeln in die Hand gedrückt worden. Ausgerechnet diese Geste zum Sargnagel der Linken zu erklären, das ist schon bizzarr.

Am 19. Juni 2021 um 15:29 von Corona Obermayer

Respekt Frau Henning-Wellsow

Ich finde Susanne Hennig-Wellsow klasse, schon wegen des Blumengrußes für den Minuten-Ministerpräsidenten. Hochachtung, die Klatsche war großes Kino.
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Tja, was nutzt das "grösste Kino", wenn der Erfolg an anderer Stelle (glücklicherweise) ausbleibt. Die Linke kann mit ihrer Politik keinen Blumentopf (mehr) gewinnen. Nicht mal mehr im Osten. Wenn sie wenigstens ihre Stammwähler bei Laune halten würde, aber Genderei und Diversität sind wohl nicht das Hauptproblem ihrer Klientel.
Ich glaube nicht, dass aus der Ecke noch Besorgniserregendes für die BTW zu erwarten ist.

@ 16:11 von Sparpaket

Warum Frau Hennig-Wellsow bei 'Oskar' war, ist so schwer nicht zu verstehen: Selbst wenn Lafontaine außer dem Fraktionsvorsitz im saarländischen Landtag kein Parteiamt mehr bekleidet, ist er ein Frontmann und ein Gesicht der Linken, und wenn er davon abrät, die eigene Partei zu wählen, gibt es Redebedarf, vor dem Frau Hennig-Wellsow eben nicht zurückschreckt. Das macht sie sympathisch und zeigt ihren Gestaltungswillen.
Dass manche v.a. 'alten männlichen' Linken da noch etwas lernen können, bleibt unbestritten.

16:05, tagesschlau2012

>>Am 19. Juni 2021 um 15:42 von fathaland slim
Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.
#
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Ja, wirklich interessant, das u. a. Sahra Wagenknecht über Jahre das Aushängeschild der Linken war.<<

Sie war eigentlich immer eher das vor allem bei Konservativen verhasste enfant terrible der Linken. Das ist jetzt plötzlich ein wenig anders. Was wohl an Ihrer zweideutigen Rhetorik zur Flüchtlingsproblematik liegt.

Aushängeschild waren eigentlich andere, wie Gysi und Bisky.

16:11 von Sparpaket

«Frau Hennig-Wellsow: "Ich war gestern bei Oskar."
Dieser Satz sagt vieles.
Warum fährt sie als weibliche Parteivorsitzende zu einem politisch rücksichtslosen, alten Mann aus der Vollprovinz, der kein Parteiamt mehr bekleidet? Der dazu noch gerade seinen Landesverband öffentlich auf das Schlimmste desavouiert?»

Weil man das als Parteivorsitzende so macht.
Und auch so machen muss.
Was soll sie denn sonst tun?

"Ach … der Oskar" … soll er doch machen, was er will.
Was geht mich das an … er ist ja nur in unserer Partei.

Zu 15:59 von Nettie ""Wir gehen nicht zu Boden"

Was ist das denn für eine Rhetorik?
Es geht in der Politik - entgegen eines offenbar weitverbreiteten Irrglaubens - NICHT darum, irgendjemanden zu Boden zu zwingen.

Richtig bemerkt, eine seltsame Motivation.

Die Linken-Chefin Henning-Wellsow muss mit ihrer Partei nicht zu Boden gehen, die Partei kann mit ihr bekanntlich auch nach Punkten verlieren!

Die Linke ist schon

am Boden, wenn das weiter so geht, dann ist sie im neuen Bundestag nicht mehr vertreten.
Weil die anderen schon alle Themen besetzen.
Das einzige wo sie anders sind " und die Außen- und Sicherheitspolitik komplett außen vor ließ. Und damit jenes Thema, das als höchste Hürde für eine mögliche Koalition mit Grünen und SPD gesehen wird. ", wird nur am Rand erwähnt.

Also braucht es die Linke leider nicht mehr.
Alle anderen sind so weit nach Links gerückt, das kein Platz mehr ist, das selbe ist bei der SPD, damit müssen sie sich wohl abfinden.

Hennig-Wellsow bei Lanz

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, die Linken zu wählen, möge sich bitte anschauen, wie Frau Henning-Welsow bei Lanz performte. Zitat Lanz: „nicht dass ich Ihr Wahlprogramm besser kenne als Sie“!

15:57 von Kein Einstein

«Oskar Lafontaine hat sich in seinen Äußerungen zum "nicht wählen" immer auf die Linken im Saarland bezogen und nicht auf die Bundespartei.»

So ein Aufruf kann gar nicht ohne Einfluss auf die Bundespartei bleiben.
Und niemand kann so tun, als könnte er das doch.

Worte sind geduldig

"fast schon verzweifelten Aufruf zur Geschlossenheit ließ die Parteivorsitzende Hennig-Wellsow … wie die Linke es schaffen will, …. mit dem Thema soziale Gerechtigkeit: "Die soziale Frage ist uns als Kern in die Gene geschrieben."

Und genau von dem Gesagten entfernen sich die Linken immer weiter und wie es Frau Wagenknecht so passend formuliert hat: "die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, ... einsetzen. ... den Blick auf die echte linke Klientel, auf Supermarktverkäuferinnen und Paketboten, verloren."

So etwas macht halt unglaubwürdig und kostet Stimmen.

Am 19. Juni 2021 um 15:42 von fathaland slim

" Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist. "

Ganz so ist das aber nicht, Sahra Wagenknecht ist eine ganz andere Liga, wenn die Linken ein paar Punkte ändern würden, wären sie unter Ihrer Führung für mich auch wieder wählbar.
Und das schneit nicht nur mir so zu gehen, aber die Dame ist nun mal weg, und damit ist das Thema auch erledigt, und stärkt die Nichtwählerfraktion.

@ SinnUndVerstand

Leider spielt Oskar Lafontaine eine unrühmliche Rolle in diesen schwierigen Zeiten für die Linke

Für die Linke sicherlich nicht, höchstens für sich selbst. Von Lafontaine habe ich in den letzten zehn Jahren nichts Substanzielles mehr gelesen.

Sarah Wagenknecht oder Oskar Lafontaine...

... Sind nicht das Problem der Partei.

Das Problem sind die Streitereien um diese Personen.

Wie sollen denn so Wähler und Wählerinnen überzeugt werden?

Auf soziale Ungerechtigkeit zu pochen, kommt als das zentrale Thema bei der Wählerschaft nicht wirklich an.
Trägt doch die Linke die max miserable - Ground Zero - Corona-Politik der Groko im Bundestag mit, wobei doch klar sein muss, dass Hunderttausende an den Rand des wirtschaftlichen Ruins getrieben wurden.

Wo ist das zweite durchschlagende Thema, dass andere Parteien nicht im Programm haben?

Hier hätte sich das Thema Digitalisierung angeboten. Leider ist dieses Thema bei der Linken nicht wirklich im Mittelpunkt. Dazu gehört es auch, dass Leute präsentiert werden, die von der praktischen Umsetzung auch tatsächlich Ahnung haben.
An dieser Stelle können CDU /CSU, SPD, FDP, GRÜNE, nichts wirklich vorweisen.

16:01, frosthorn

>>Ja, das ist wirklich bemerkenswert. Aber es gibt ja noch jede Menge andere Ratschläge für die Linke, wie sie zum Wahlerfolg kommen kann.
Sie könnte ihr Herz für die Nato und für Auslandseinsätze der Bundeswehr entdecken, dann würde man sie bei den Wählern der SPD und der Grünen für "regierungsfähig" halten.<<

Na ja, eher bei den Wählern der Union und der FDP. Sozialdemokraten und Grüne haben ein Verhältnis zur NATO dergestalt, daß sie sie eher als mehr oder weniger notwendiges Übel betrachten.

Wobei es Teil der anti-Grünen-Propaganda von links und ganz rechts ist, sie als willenlos-hörige NATO-Knechte darzustellen. Bei Linken ist dies oft aus ehrlicher Enttäuschung über den Jugoslawienkrieg geboren, bei der Rechten ist es einfach nur schäbigste, heuchlerische Diffamierung. Man entdeckt den Pazifismus dort immer, wenn man glaubt, daraus politischen Honig saugen zu können.

Am 19. Juni 2021 um 15:57 von Kein Einstein

Zitat: Oskar Lafontaine hat sich in seinen Äußerungen zum "nicht wählen" immer auf die Linken im Saarland bezogen und nicht auf die Bundespartei.

Der Spiegel zitiert Lafontaine wie folgt:

" Jeder, der bei der kommenden Bundestagswahl im Saarland bei der Zweitstimme Die Linke ankreuzt, stimmt für den Kandidaten Lutze und damit für eine Politik und ein Verfahren innerparteilicher Willensbildung, die von Sahra Wagenknecht und mir grundsätzlich abgelehnt werden"

@16:07 von SinnUndVerstand

//Bei der Bundestagswahl kann man aber damit keinen Blumenstrauß gewinnen, um im Bild zu bleiden, wenn man sich in Personalquerelen verliert und den Kern der eigenen Politik nicht herausarbeitet. Das ist bedauerlich, weil ein wirklicher Politikwechsel mit einer starken Linken wahrscheinlicher würde.//

Da sprechen Sie mir aus der Seele. Was die Personalquerelen betrifft, habe ich aber auch mit der SPD ein Problem. Man reißt sich vor der Wahl zwar zusammen, aber was kommt danach? Die CDU scheint auch nicht sehr einig, aber die sind mir relativ egal.

Dass es in allen Parteien schon immer zwei Flügel gab ist nicht neu. Aber jetzt frage ich mich bei allen Parteien, ob die Flügel auch zum selben Vogel gehören.

Am 19. Juni 2021 um 15:58 von Anna-Elisabeth

Zitat: Es erscheint in der Tat seltsam. Ich gehe von sehr persönlichen (Rache-)Motiven aus. Schließlich haben nicht wenige in der Partei seiner Frau übel zugesetzt. Wenn man meinem Partner so begegnet wäre, wär ich vermutlich auch fies geworden.

Das sind nicht die Politiker, die wir brauchen.

Ich wäre zurück- und aus der Partei ausgetreten.

Die LINKE is doch kein Lafontaine/Wagenknecht-Erbhof.

15:42 von fathaland slim

Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.

Wagenknecht und Gysi waren für mich immer die Gesichter der Partei, die Galionsfiguren. Beide haben mich immer sehr beeindruckt, Gysi wegen seiner geschliffenen Rhetorik und seiner Schlagfertigkeit. Bei Wagenknecht ist es die scharfe Intelligenz und die Fähigkeit, Klartext zu reden, vor allem auch den, welcher in der Partei offenbar als unsagbar gilt.

Ob Frau Wagenknecht in der falschen Partei ist? Ich glaube nicht.

Lafontaine scheint mir ein vom Leben und politischer Erfolg- und Bedeutungslosigkeit enttäuschter alter Mann … umso mehr bewundere ich seine Frau für ihre Geradlinigkeit.

Inhaltlich kann man eine

Inhaltlich kann man eine Konfliktlinie bei den Linken auch in den Kommentaren hier gut erkennen: Gelten Gender-und Diversitätsfragen als Teil eines umfassenden Gerechtigkeitsverständnisses oder als 'Schnickschnack' und Randthema?
Meine Position ist klar ersteres.

Am 19. Juni 2021 um 16:01 von frosthorn

" Sie könnte ihr Herz für die Nato und für Auslandseinsätze der Bundeswehr entdecken, dann würde man sie bei den Wählern der SPD und der Grünen für "regierungsfähig" halten. Die dann trotzdem SPD oder Grüne wählen. "

Den einzigen Unterschied aufgeben?, dann kann man jede beliebige andere auch wählen, die Unterschiede sind sehr gering, seit die CDU aus der Mitte raus ist.

zu 16:22 von fathaland slim "Welche Partei?"

16:08, gman
>>Sahra Wagenknecht ist offensichtlich in der falschen Partei, sie hat das insbesondere in der letzen Zeit wohl schon selbst bemerkt.<<
-
Welche Partei wäre denn Ihrer Ansicht nach die richtige für Frau Wagenknecht?

Das muss Frau Wagenknecht selbst klären. Starke intelligente und kompetente Frauen sind nicht überall gern gesehen.

Deshalb vielleicht ja ihre eigene.

16:35, wenigfahrer

>>Also braucht es die Linke leider nicht mehr.
Alle anderen sind so weit nach Links gerückt, das kein Platz mehr ist,<<

Nein, nein und nochmals nein.

Wir brauchen eine starke Linke, denn die anderen Parteien sind eben nicht, wie nicht nur Sie behaupten, weit nach links gerückt. Es scheint nur so, weil der gesellschaftliche Mainstream nach rechts gerückt ist. Spätestens seit Schröder.

Wo erkennen Sie denn bei unserer Bundesregierung linke Politik?

Ich jedenfalls erkenne keine.

@ 0_Panik

... die eh vom gesellschaftlichen Leben abgehängt worden sind, und denen es völlig egal ist, wer derzeit die Bundesregierung stellt. Aus deren Sicht verändert keine Partei irgend etwas, was bei dieser Gruppe von Interesse wäre.

Welches Interesse, wenn es ihnen doch angeblich egal ist?

Wie will die Linke hier diese Gruppe der Wählerschaft für sich gewinnen, wenn keine Partei mit der Linken die Bundesregierung stellen möchte?

Sollen die anderen Parteien jetzt Werbung für die Linke machen? Trollig.

16:10 von Anna-Elisabeth Korrektur

"Sie fragten gestern, warum Frau Wagenknecht nicht dahingeht..."

Oh je, was für ein blöder Fehler.

Natürlich soll Frau Wagenknecht nicht "dahingehen".

Also noch einmal richtig:
Sie fragten gestern, warum Frau Wagenknecht nicht dahin geht...

Realitätsverweigerung/-verlust der LINKEN vs. Frau Wagenknecht

Das aktuell grundlegende Problem der LINKEN hat Frau Wagenknecht ja sehr deutlich in Ihrem Buch beschrieben. Einfach gesagt handelt es sich dabei um Realitätsverlust: Die Wähler suchen eine mehr pragmatische, realitätsbezogene Politik - zumindest im Moment -, und die LINKE beharrt auf ihren althergebrachten Positionen wie Asylrecht für alle und fährt damit den eigenen Karren mit Vollgas an die Wand.

Und wenn man dann noch sein bestes Pferd im Stall - Frau Wagenknecht - wegbeißt, darf man sich nicht wundern, wenn die Wahlergebnisse einbrechen.

Schade. Ich hatte gedacht, dass eine starke linke Opposition der Republik guttun würde. Aber wenn diese sich nun selbst zerlegt, indem sie die Zeichen der Zeit nicht erkennt - tja, was dann?

Zu hoffen ist auf ein Comeback von Frau Wagenknecht nach der Bundestagswahl sowie die Abwahl dieses inkompetenen Bundesvorstandes. Auch der vorherige Bundesvorstand hat der Partei übrigens weit mehr geschadet als genutzt!

16:35 von wenigfahrer

Die Linke ist schon
am Boden, wenn das weiter so geht, dann ist sie im neuen Bundestag nicht mehr vertreten.
Weil die anderen schon alle Themen besetzen.
Das einzige wo sie anders sind " und die Außen- und Sicherheitspolitik komplett außen vor ließ. Und damit jenes Thema, das als höchste Hürde für eine mögliche Koalition mit Grünen und SPD gesehen wird. ", wird nur am Rand erwähnt.
Also braucht es die Linke leider nicht mehr.
Alle anderen sind so weit nach Links gerückt, das kein Platz mehr ist, das selbe ist bei der SPD, damit müssen sie sich wohl abfinden.

Ich stimme hier nicht mit Ihnen überein.

Gleichwohl möchte ich Sie dafür um Entschuldigung bitten, dass ich Sie neulich recht harsch angegriffen habe. Ich hatte Sie tatsächlich mit einem anderen user verwechselt. Es tut mir leid, ich war sehr unaufmerksam.

Am 19. Juni 2021 um 16:08 von gman

Zitat: Sahra Wagenknecht ist offensichtlich in der falschen Partei, sie hat das insbesondere in der letzen Zeit wohl schon selbst bemerkt.

Wenn sie es bemerkt haben sollte, gibt sie es nicht zu. Warum sonst sollte sie für die Partei zum Bundestag kandidieren?

Frau Wagenknecht täte allen (einschließlich ihrer selbst) einen Gefallen, wenn sie auf die Kandidatur verzichten und der Partei den Rücken kehren würde.

Ich sehe sie schon wie Frauke Petry als Einzelkämpferin im Bundestag sitzen.

16:39 von Hinterdiefichte

«Jeder, der mit dem Gedanken spielt, die Linken zu wählen, möge sich bitte anschauen, wie Frau Henning-Welsow bei Lanz performte. Zitat Lanz: „nicht dass ich Ihr Wahlprogramm besser kenne als Sie“!»

Lanz kennt immer alles besser, als man es selbst jemals wusste.
Sogar die eigene Mutter.

Wemma schon beim Lanz ist. Kamma sich mal zurück denken in von vor einiger Zeit, in welcher rüpelig-miesen Art er Sahra Wagenknecht zusammengefaltet hat ohne Sinn und Verstand in selbstgerecht-überheblicher Anmaßung.

@16:42 von 0_Panik

//Hier hätte sich das Thema Digitalisierung angeboten. Leider ist dieses Thema bei der Linken nicht wirklich im Mittelpunkt. Dazu gehört es auch, dass Leute präsentiert werden, die von der praktischen Umsetzung auch tatsächlich Ahnung haben.
An dieser Stelle können CDU /CSU, SPD, FDP, GRÜNE, nichts wirklich vorweisen.//

Und welche Partei kann das aus Ihrer Sicht?

@ Gieselbert

So etwas macht halt unglaubwürdig und kostet Stimmen.

Deshalb war es ein Fehler, Wagenknecht wieder einen Platz auf der LandesListe zu geben.

@15:29 von Corona Omermayer

„ Ich finde Susanne Hennig-Wellsow klasse, schon wegen des Blumengrußes für den Minuten-Ministerpräsidenten. Hochachtung, die Klatsche war großes Kino.“

So unterschiedlich kann das gesehen werden: Für mich deutet das geschilderte Verhalten von Henning-Wellsow nur auf eine schlechte Kinderstube hin.
Selbst einem schlimmen politischen Gegner würde ich ein solches Verhalten nicht angedeihen lassen. Es ist einfach nicht mein Stil.

16:41 von Corona Obermayer

«Für die Linke sicherlich nicht, höchstens für sich selbst. Von Lafontaine habe ich in den letzten zehn Jahren nichts Substanzielles mehr gelesen.»

Solange er in der Partei Mitglied ist als einer der prominentesten aller Namen. Solange spielt er auch eine Rolle, und keine Nebenrolle.

Träte er aus wie einst aus der SPD.
Sähe das Ganze anders aus.

Keine Partei gewinnt an Wählergunst, bei der interne Streitereien die Schlagzeilen in der Öffentlichkeit bestimmen.

@ Kein Einstein

Oskar Lafontaine hat sich in seinen Äußerungen zum "nicht wählen" immer auf die Linken im Saarland bezogen und nicht auf die Bundespartei.

Bei der Bundestagswahl geht es aber auch im Saarland um die Bundespartei. Das wird selbst Lafo wissen.

Die Linke sollte mal die

Die Linke sollte mal die Reden des Genossen Gysi aus der Vergangenheit mit dem heutigen Gesülze vergleichen und die weggemobten Mitglieder zurückholen. Dann wird es auch mit der Partei wieder aufwärtsgehen.

@ Hinterdiefichte

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, die Linken zu wählen, möge sich bitte anschauen, wie Frau Henning-Welsow bei Lanz performte.

Geradlinig, ehrlich, authentisch. Solche Frauen brauchen wir.

>"der einfache Mann von der

>"der einfache Mann von der Straße" das Gefühl, dass man seine Probleme ernst nähme. Und würde trotzdem die AfD wählen.<

"der einfache Mann von der Straße", was ja die Mehrheit ist, wählt aber nicht AfD sondern vor allem Union
Lässt sich leiht an den Wahlergebnissen ablesen, und Umfragen.
Die "einfache Frau von der Straße" tendiert dabei auch zu Grün oder Sozis, zu Merkels Zeiten nicht so, aber die geht ja jetzt.

16:41, Giselbert, Worte sind geduldig

>>"fast schon verzweifelten Aufruf zur Geschlossenheit ließ die Parteivorsitzende Hennig-Wellsow … wie die Linke es schaffen will, …. mit dem Thema soziale Gerechtigkeit: "Die soziale Frage ist uns als Kern in die Gene geschrieben."

Und genau von dem Gesagten entfernen sich die Linken immer weiter und wie es Frau Wagenknecht so passend formuliert hat: "die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, ... einsetzen. ... den Blick auf die echte linke Klientel, auf Supermarktverkäuferinnen und Paketboten, verloren."

So etwas macht halt unglaubwürdig und kostet Stimmen.<<

Worte sind nicht nur geduldig, sondern vor allem vieldeutig.

Man kann Frau Wagenknechts von Ihnen zitierte Worte, wie Sie es wohl tun, so deuten, als wären Klimaschutz und Zuwanderung den Interessen der Supermarktverkäuferinnen und Paketboten entgegenlaufend. Ich weiß nicht, inwiefern Frau Wagenknecht solche Mißverständnisse nur in Kauf nimmt oder absichtlich strategisch befeuert.

16:41, wenigfahrer

>>Am 19. Juni 2021 um 15:42 von fathaland slim
" Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist. "

Ganz so ist das aber nicht, Sahra Wagenknecht ist eine ganz andere Liga, wenn die Linken ein paar Punkte ändern würden, wären sie unter Ihrer Führung für mich auch wieder wählbar.
Und das schneit nicht nur mir so zu gehen, aber die Dame ist nun mal weg, und damit ist das Thema auch erledigt, und stärkt die Nichtwählerfraktion.<<

Sahra Wagenknecht ist bei der kommenden Bundestagswahl Spitzenkandidatin der Linken in Nordrhein-Westfalen.

"Weg" geht für mich eigentlich anders.

19. Juni 2021 um 15:28 von gman

>> "Wir gehen nicht zu Boden", Hennig-Wellsow

Da liegt sie schon, die Führungsspitze.

Das einzige was wohl von der Linken-Chefin in Erinnerung bleiben wird ist der Blumenwurf vor die Füße des FDP-Politiker Thomas Kemmerich nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen.

Das sind die hinterlassenen Spuren, mehr ist nicht.

Sahra Wagenknecht spielt da in einer ganz anderen Liga. <<
.
.
Schließe mich Ihrer Meinung an.

Gruß
K. E.

16:16 von berelsbub

Aber warum Menschen der politischen Mitte Frau Wagenknecht vielleicht als vernünftig wahrnehmen, könnte daran liegen, das Frau Wagenknecht eine der wenigen Politikern der Linken ist, die mal was sinnvolles zu sagen hat und scheinbar in der Realität lebt. Das kommt in der Mitte der Gesellschaft parteiübergreifend an.
#
Frau Wagenknecht ist eine Real Politikerin und keine Träumerin und das kommt bei vielen Wählern noch an. Leider ist sie in der falschen Partei.

Am 19. Juni 2021 um 16:55 von FreierGeist

Zitat: Und wenn man dann noch sein bestes Pferd im Stall - Frau Wagenknecht - wegbeißt, darf man sich nicht wundern, wenn die Wahlergebnisse einbrechen.

Was nutzt einer Partei ein gutes Zugpferd, wenn es nicht die Programmatik der Partei teilt?

16:50, SinnUndVerstand

>>Inhaltlich kann man eine Konfliktlinie bei den Linken auch in den Kommentaren hier gut erkennen: Gelten Gender-und Diversitätsfragen als Teil eines umfassenden Gerechtigkeitsverständnisses oder als 'Schnickschnack' und Randthema?
Meine Position ist klar ersteres.<<

Ich finde, wir sollten da nicht der Rechten auf den Leim gehen und deren Begrifflichkeiten übernehmen. "Gender" und "Diversität" sind ein uraltes Thema der Linken, es hieß früher nur anders. Nämlich Frauenbefreiung und sexuelle Befreiung. Nicht von ungefähr war die UdSSR, auch wenn sie sonst eher wenig links war, ein Land, in dem Frauenrechte viel galten und Schwule nicht diskriminiert wurden. Das änderte sich dann erst unter Putin.

Am 19. Juni 2021 um 16:27 von weingasi1

Zitat: Wenn sie wenigstens ihre Stammwähler bei Laune halten würde, aber Genderei und Diversität sind wohl nicht das Hauptproblem ihrer Klientel

Bevor Frau Wagenknecht mit ihrem Buch durch die Talk-Showas tingelte, hatte ich mir um ehrlich zu sein keine Gedanken über die Genderpolitik der LINKEN gemacht.

Mir ging es bei den LINKEN immer um Außenpolitik und Sozi
al- und Wirtschaftspolitik.

Ich glaube, das war bei den meisten, die in Erwägung ziehen, die LINKE zu wählen, der Fall.

@ 16:51 von fathaland slim

@ 16:35, wenigfahrer
>>Also braucht es die Linke leider nicht mehr. Alle anderen sind so weit nach Links gerückt, das kein Platz mehr ist,<<

@ 16:51 von fathaland slim
"Nein, nein und nochmals nein.
..., weil der gesellschaftliche Mainstream nach rechts gerückt ist. ..."

Ihr Nein wird durch Wiederholung nicht wahrer. Hier gebe ich ganz klar wenigfahrer recht.
Und im Gegenteil, der Mainstream war noch nie so weit links.

"Wo erkennen Sie denn bei unserer Bundesregierung linke Politik?" Migrationspolitik, Klimapolitik ...

In einem gebe ich Ihnen allerdings recht, die Politik für den kleinen Mann kommt zu kurz, mittlerweile aber auch bei den Linken selbst!

19. Juni 2021 um 15:58 von Anna-Elisabeth

@15:36 von schabernack

>> //"Nicht die Linke wählen …"
… sagt also Oskar Lafontaine.
Sehr seltsam … und bitte wen dann … meint er, wäre besser zu wählen.

Manchmal braucht es gar keinen Metzger, und manche welche zerlegen sich schon von ganz alleine.//

Es erscheint in der Tat seltsam. Ich gehe von sehr persönlichen (Rache-)Motiven aus. Schließlich haben nicht wenige in der Partei seiner Frau übel zugesetzt.

Wenn man meinem Partner so begegnet wäre, wär ich vermutlich auch fies geworden. <<
.
.
Wobei Oskar Lafontaine seine "Nichtwahlempfehlung" ausschließlich auf die Linke im Saarland bezogen hat und auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Herrn Lutze, den 1. Vorsitzenden.

Viele Grüße nach Hamburg
K. E.

@16:50 von SinnUndVerstand

//Inhaltlich kann man eine Konfliktlinie bei den Linken auch in den Kommentaren hier gut erkennen: Gelten Gender-und Diversitätsfragen als Teil eines umfassenden Gerechtigkeitsverständnisses oder als 'Schnickschnack' und Randthema?
Meine Position ist klar ersteres.//

Die Frage ist, welche Priorität man den Gender-und Diversitätsfragen einräumt. Und auch wenn es niemand hier mehr hören kann und will: Frau Wagenknecht hat hier den Finger in eine tief klaffende Wunde gelegt: Die Menschen, die man dem unteren Drittel zurechnet, haben wirklich andere Probleme und deren Verschärfung ist absehbar.

Ruf nach linker Politik von fathaland slim 16:51

Ich glaube, ihr Ansatz, es braucht eine Partei, die linke Positionen vertritt , ist überholt. Das rechts-/links Schema hilft nicht mehr weiter. Die Frage ist eher, wer vertritt die Positionen für Menschen mit niedrigem Einkommen und ist bereit in einer Regierung auch Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen für diese Personengruppe auch gegen Widerstände durchzusetzen. Die Linke fällt da von vornherein aus, weil sie vor allem im Bund gar keine Verantwortung übernehmen will, vom Thüringer Sonderweg mal abgesehen. Das hat unter Aufstellung von uneinlösbaren Maximalforderungen lange Zeit genügt. Nun hat aber die Afd diese eher destruktive Rolle übernommen, obwohl in deren Programm viele neoliberale Positionen enthalten sind. Insofern kann derzeit nur der Eindruck entstehen, dass die Linke in dieser Verfassung keiner braucht. Dass hier mehr im Forum über Wagenknecht und Lafontaine diskutiert wird als über die aktuelle Spitze sagt alles.

@ 16:42 von 0_Panik Digitalisierung?!

Wer kann denn dabei etwas Besseres Ihrer Meinung nach vorweisen? Der Verweis auf nicht vergleichbare Länder ist lächerlich.
Und ist das wirklich so zentral?! Ist nicht soziale Gerechtigkeit, Klimawandel, Frieden wichtiger als ein paar ipads für Schüler? Das wird D hinkriegen - egal mit welcher Partei…

Am 19. Juni 2021 um 16:51 von fathaland slim

Da sind wir halt anderer Meinung, die CDU ist nicht mehr Konservativ, sonst hätte die SPD und die Linke ja Platz für ihr Programm.
Ich weiß jetzt nicht wo Sie den Rechtsruck sehen, bei den Parteien die zur Zeit das sagen haben.
Natürlich würde es eine Linke brauchen, aber eine mit etwas mehr Realität, die Zeiten sind aber seit vielen Jahren vorbei.

@ Corona Obermayer...

Die Klatsche war wohl eher dumm und kindisch!Man sollte doch immer respektvoll bleiben auch wenn man anderer Meinung ist.Hoffentlich verschwinden Die Linke in der Versenkung.Mit Sarah Wagenknecht wären Sie wählbar aber mit diesen Herrschaften besser nicht.

Am 19. Juni 2021 um 17:20 von fathaland slim

" Sahra Wagenknecht ist bei der kommenden Bundestagswahl Spitzenkandidatin der Linken in Nordrhein-Westfalen.

"Weg" geht für mich eigentlich anders. "

Ich bin aber nicht im Laschetland, und hätte auch keinen Bock irgendwas in einem anderen Bundesland bei der Wahl zu unterstützen.
Wenn dann Regional, und selbst wenn Sie es wieder schafft, hat das auf die Spitze und Programm keinen Einfluss mehr.
Vielleicht gibt ja mal eine neue Partei mit guten Programm.

@wenigfahrer & @Der Lenz & @fathaland slim

Sie haben alle drei den Tenor meines Beitrags missverstanden, und versuchen deshalb, mir Tatsachen zu erklären, die Sie mir nicht erklären müssen.
Bitte noch mal lesen. Was ich da an Empfehlungen fü die Linke abgebe, entspricht nun gar nicht meiner Überzeugung. Oder glaubt jemand von Ihnen, @frosthorn würde es begrüßen, wenn die Linke AfD-genehme Standpunkte in der Flüchtlingspolitik einnähme?
Es ist nur ein Sammelsurium dessen, was erklärte Unterstützer anderer Parteien an den Positionen der Linken "verbessern" würden. Und es war mir ein Bedürfnis, die Lächerlichkeit dieser "wohlgemeinten Ratschläge" aufzuzeigen.

17:31, Giselbert

>>@ 16:51 von fathaland slim
@ 16:35, wenigfahrer
>>Also braucht es die Linke leider nicht mehr. Alle anderen sind so weit nach Links gerückt, das kein Platz mehr ist,<<

@ 16:51 von fathaland slim
"Nein, nein und nochmals nein.
..., weil der gesellschaftliche Mainstream nach rechts gerückt ist. ..."

Ihr Nein wird durch Wiederholung nicht wahrer. Hier gebe ich ganz klar wenigfahrer recht.
Und im Gegenteil, der Mainstream war noch nie so weit links.<<

Das kommt immer auf den Blickwinkel an, der durch den eigenen Standpunkt definiert wird.

>>"Wo erkennen Sie denn bei unserer Bundesregierung linke Politik?" Migrationspolitik, Klimapolitik ...<<

Das ist keine linke, sondern pragmatische Politik. Herausforderungen muss man sich stellen. Nur die ganz Rechten glauben, diese Herausforderungen ließen sich ideologisch wegbeten.

17:46, wenigfahrer

>>Am 19. Juni 2021 um 16:51 von fathaland slim
Da sind wir halt anderer Meinung, die CDU ist nicht mehr Konservativ, sonst hätte die SPD und die Linke ja Platz für ihr Programm.<<

Der Mainstream unserer Gesellschaft ist bürgerlich-konservativ. Allerdings nicht völkisch-rechts. Was oft mal verwechselt wird.

Erscheinungsbild der Partei Die Linke

Ich wünschte es gäbe eine Partei die so überzeugend und vernünftig wie Frau Wagenknecht und Herr Gisy in ihrer Gesamtheit wäre mit einem Hauptaugenmerk auf sozialem Ausgleich, dann wüsste ich sofort wen ich wählen würde. Aber leider gibt es im moment keine derartige Partei.

Die Partei "Die Linke" in ihrem aktuellen Zustand wirkt wie ein Paradebeispiel für die Redensart "Das Bessere ist der Feind des Guten" oder "gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht".

Würde man den ideologischen Balast abwerfen und sich auf wenige Kernthemen beschränken und dafür realistische und machbare Lösungen anbieten hätte man eventuell eine Chance.

Viele meinen ...

das die Personalfrage ein Problem für die Linke darstellt und dass die Themen doch wichtig wären.

Welche Themen? Glaubt man wirklich mit Gendern zu punkten?
Glaubt man wirklich in dem man mit einer Sprache spricht, die die frühere Kernwählerschaft nicht versteht punkten zu können?

Frau Wagenknechts Buch "Die Selbstgerechten" spricht hier Bände. Die frühere Kernwählerschaft der Linke haben nichts von den Themen die die "moderne" Linke besetzt.

Ich habe diese Entwicklung selber in der Linken miterlebt und war persönlich entsetzt. Daher braucht man sich nicht wundern, wenn man den 5% entgegen geht.

Linken-Chefin ruft zur Einigkeit auf: "Wir gehen nicht zu Boden"

Die Linke-sie wird gebraucht, damit nicht noch mehr Umverteilung stattfindet, von unten nach oben. Oder Verkaufspersonal jeden Sonntag antreten muss.
Sie ist außerdem, bis jetzt, die einzige Partei, die Aufrüstung (FCAS, 2 % vom BIP) ablehnt. Wenn sich nicht bestimmte Personen wie Matthias Höhn, er will mit einem Antrag den Antimilitarismus aufweichen oder der Unterschriftenkönig (gegen ihn wird ermittelt) aus dem Saarland durchsetzen.
Die Linke, sie wird gebraucht. Aber mit einem Profil und nicht mit Anbiederung an andere zwecks Koalitionen....

17:26 @ fathaland slim

"... Nicht von ungefähr war die UdSSR, auch wenn sie sonst eher wenig links war, ein Land, in dem Frauenrechte viel galten ..."

Da muss ich Sie leider etwas enttäuschen.
Also Frau allein ging man besser nicht in
ein Restaurant - da wurde Frau als "Freiwild" betrachtet, eigene traumatische Erfahrung mit anschließender Belehrung.

@16:33 von Schabernack

Sie stellen die Frage, was Frau Hennig-Wellsow sonst hätte machen sollen?
In der Hoffnung, dass dieser Kommentar als zweiter Versuch nicht auch
zurück gehalten wird, möchte Ich Ihnen antworten.

Sie hätte öffentlich Grenzen markieren müssen gegenüber "Oskar".
Der hat nämlich öffentlich Grenzen überschritten.
Ein "DuDu" reicht nicht.

Hinzufahren, so wie sie das gemacht hat, und das Gespräch mit dem Mann zu suchen, der die eigene Partei zerlegt, würde von einem Mann nicht erwartet werden.

17:53, wenigfahrer @17:20 von fathaland slim

>>" Sahra Wagenknecht ist bei der kommenden Bundestagswahl Spitzenkandidatin der Linken in Nordrhein-Westfalen.

"Weg" geht für mich eigentlich anders. "

Ich bin aber nicht im Laschetland, und hätte auch keinen Bock irgendwas in einem anderen Bundesland bei der Wahl zu unterstützen.
Wenn dann Regional, und selbst wenn Sie es wieder schafft, hat das auf die Spitze und Programm keinen Einfluss mehr.
Vielleicht gibt ja mal eine neue Partei mit guten Programm.<<

Als Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen ist ihr ein Bundestagsmandat zu hundert Prozent sicher, sollte die Linke die Fünfprozenthürde überspringen. Wovon ich ausgehe.

Spitzenkandidatin heißt nämlich Platz eins auf der Landesliste. Man muss zwischen Direktkandidat und Landesliste unterscheiden. Auch jemand in Sachsen-Anhalt, der die Zweitstimme der Linken gibt, unterstützt damit indirekt Frau Wagenknechts Kandidatur in NRW. Platz eins auf einer beliebigen Landesliste ist für jeden Kandidaten jeder Partei eine sichere Bank.

17:54, frosthorn

>>@wenigfahrer & @Der Lenz & @fathaland slim
Sie haben alle drei den Tenor meines Beitrags missverstanden, und versuchen deshalb, mir Tatsachen zu erklären, die Sie mir nicht erklären müssen.
Bitte noch mal lesen. Was ich da an Empfehlungen fü die Linke abgebe, entspricht nun gar nicht meiner Überzeugung. Oder glaubt jemand von Ihnen, @frosthorn würde es begrüßen, wenn die Linke AfD-genehme Standpunkte in der Flüchtlingspolitik einnähme?
Es ist nur ein Sammelsurium dessen, was erklärte Unterstützer anderer Parteien an den Positionen der Linken "verbessern" würden. Und es war mir ein Bedürfnis, die Lächerlichkeit dieser "wohlgemeinten Ratschläge" aufzuzeigen.<<

Das war mir schon klar. Insofern haben Sie zumindest meinen Beitrag mißverstanden. Niemals würde ich Ihnen so etwas unterstellen.

@17:42 von Advokat76

//Das rechts-/links Schema hilft nicht mehr weiter. Die Frage ist eher, wer vertritt die Positionen für Menschen mit niedrigem Einkommen und ist bereit in einer Regierung auch Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen für diese Personengruppe auch gegen Widerstände durchzusetzen. Die Linke fällt da von vornherein aus, weil sie vor allem im Bund gar keine Verantwortung übernehmen will,...//

Danke für diesen bemerkenswerten Kommentar, von dem ich hier nur einen Ausschnitt wiedergebe.
Andererseits: Gibt es in den Parteien (ohne die Linke und die SPD) genügend Politiker, die die Interessen der Schwächeren der Gesellschaft kräftig genug durchsetzen können und wollen? Den Grünen nehme ich zwar die guten Absichten ab, aber wenn die ihre wichtigsten Klima-Positionen durchsetzen wollen, werden sie vermutlich auf Kosten der Ärmeren viele Kompromisse eingehen (müssen?).

@17:34 von Kein Einstein

//Wobei Oskar Lafontaine seine "Nichtwahlempfehlung" ausschließlich auf die Linke im Saarland bezogen hat und auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Herrn Lutze, den 1. Vorsitzenden.//

Vielen Dank für die Korrektur. Ich habe tatsächlich etwas wild spekuliert.

Gruß A.-E.

16:27 von weingasi1

Wenn sie wenigstens ihre Stammwähler bei Laune halten würde, aber Genderei und Diversität sind wohl nicht das Hauptproblem ihrer Klientel.

Man kann Gendern überflüssig und nervig finden. Aber so zu tun, als wären plötzlich alle relevanten Probleme gelöst ließe man nur das "innen" weg, finde ich eine relativ schwache Argumentation.

Zudem favorisiere ich Politik, die für etwas steht, und sich nicht so sehr am „dagegen sein“ abarbeitet; dabei verschiedene Themen im Blick hat und mich mit ihrem Gesamtpaket (Programm und Personen) zu überzeugen vermag.

17:41 von Anna-Elisabeth

Die Frage ist, welche Priorität man den Gender-und Diversitätsfragen einräumt. Und auch wenn es niemand hier mehr hören kann und will: Frau Wagenknecht hat hier den Finger in eine tief klaffende Wunde gelegt: Die Menschen, die man dem unteren Drittel zurechnet, haben wirklich andere Probleme und deren Verschärfung ist absehbar.
#
So ist es! Da hat Frau Wagenknecht recht denn das sind nicht die Fragen die den kleinen Mann / Frau umtreibt. Gruß

18:10 von Sparpaket

«Sie hätte öffentlich Grenzen markieren müssen gegenüber "Oskar".
Der hat nämlich öffentlich Grenzen überschritten.
Ein "DuDu" reicht nicht.»

Ich habe gar keinen Plan, wie das Gespräch verlief,
und ob es mit einem: "DuDu" endete.

Manchmal ist die etwas lautere öffentliche Pauke die bessere Musik.
Manchmal aber auch die leiseren Töne im Hintergrund.

17:24 von schiebaer45

"Frau Wagenknecht ist eine Real Politikerin und keine Träumerin und das kommt bei vielen Wählern noch an. Leider ist sie in der falschen Partei."

Sobald eine Person in einer Partei etwas Vernueftiges sagt, ist sie in der falschen Partei? Aber auch nur, wenn es um die Linke geht?

@17:24 von schiebaer45 16:16 von berelsbub

//Frau Wagenknecht ist eine Real Politikerin und keine Träumerin und das kommt bei vielen Wählern noch an.//

Das denke ich auch.

//Leider ist sie in der falschen Partei.//

Hier wurde sie (ich glaube von falsa demonstratio?) schon als Einzelkämpferin beschrieben. Das ist vermutlich richtig. Parteidisziplin ist für solche Menschen schwierig. Ich wüsste keine Partei, in der sie sich wirklich wohlfühlen könnte. Wie ich schon schrieb: Meine alte (Lieblings-)Tante SPD ist ja schon lange tot.

Gruß A.-E.

17:42, Advokat76

>>Ruf nach linker Politik von fathaland slim 16:51
Ich glaube, ihr Ansatz, es braucht eine Partei, die linke Positionen vertritt , ist überholt. Das rechts-/links Schema hilft nicht mehr weiter. Die Frage ist eher, wer vertritt die Positionen für Menschen mit niedrigem Einkommen und ist bereit in einer Regierung auch Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen für diese Personengruppe auch gegen Widerstände durchzusetzen.<<

Politik, die die Interessen von Menschen mit niedrigem Einkommen vertritt, ist per definitionem linke Politik.

Damit meine ich natürlich nicht Lippenbekenntnisse, wie sie bei allen Parteien, besonders den ganz rechten, abgesondert werden.

16:48 @ Thomas D.

"...Wagenknecht und Gysi waren für mich immer die Gesichter der Partei, die Galionsfiguren. Beide haben mich immer sehr beeindruckt, Gysi wegen seiner geschliffenen Rhetorik und seiner Schlagfertigkeit. Bei Wagenknecht ist es die scharfe Intelligenz und die Fähigkeit, Klartext zu reden, ..."

Da stimme ich mit Ihnen weitestgehend überein. Ich habe kurz nach der Wende Gysi 2mal erlebt, ein Fest für Verstand u. Herz. Auch viele Bundestagsreden.
Auch viele von Frau Wagenknecht mit brillanten Analysen.

Die Fußabdrücke der beiden sind groß u. leider gibt es nur wenige bei den LINKEN, die da folgen, mithalten können. z.B. Fabio de Masi, der leider nicht wieder kandidiert.

"...Lafontaine scheint mir ein vom Leben und politischer Erfolg- und Bedeutungslosigkeit enttäuschter alter Mann …"
Sehe ich auch so

"...bewundere ich seine Frau für ihre Geradlinigkeit. "

Von dieser hat sie sich mE. entfernt u. bedient immer mehr Populismus, obwohl sie es besser wissen müsste.

@wenigfahrer um 17:46

>Ich weiß jetzt nicht wo Sie den Rechtsruck sehen, bei den Parteien die zur Zeit das sagen haben.<

Bei Union, SPD und FDP natürlich.

DIe SPD hat schon in den 60ern festgestellt das sie in einem Volk von Ex-Nazis und Ex-Mitläufern keine Machtoption hat wenn sie auf "dem Guten und wahren" beharrt und sich aufgemacht "die Leute da abzuholen wo sie sind"
Mit Erfolg.
Damit wurde der Platz in der Mitte Eng worauf die Union, unter Kohl mit einer Radikalisierung reagierte: die "Geistig Moralische Wende" war ein Schlagwort der "Revolutionären Konservativen".
Die FDP wurde unter Westerwelle dann restlos Wirtschaftsradikal, pro Konzern anti Markt, weil ihnen die Grünen, die den Frei gewordenen Raum links der SPD einnahmen, den Bürgerrechtssektor abgenommen hatten.
Schröder/Fischer war dann eigentlich schon Adenauer-linie,(Platz für die Linke entstand) weshalb Merkel nur noch mit der Rückabwicklung aller Fortentwicklung als versprechen in den Wahlkampf zog. Daß das nicht ging ergab die AfD.

18:20 von Kaneel

«Man kann Gendern überflüssig und nervig finden. Aber so zu tun, als wären plötzlich alle relevanten Probleme gelöst ließe man nur das "innen" weg, finde ich eine relativ schwache Argumentation.»

"Gendern" als Grundgedanke ist sowieso was ganz anderes als _innen mit Unterstrich _. Mehr Gleichberechtigung.

Gleiche Bezahlung von Frauen für gleiche Arbeit wie der Männer ist auch was, was die Supermarktkassiererinnen, die Frauen im Reinigungsgewerbe und Hotellerie betreffen. In diesem Aspekt gibt es gar keine Diskrepanz zu der Programmatik der Linken, wie auch Sahra Wagenknecht sie verstanden, und umgesetzt sehen will.

18:20 von Kaneel

… Zudem favorisiere ich Politik, die für etwas steht, und sich nicht so sehr am „dagegen sein“ abarbeitet …

Sehr schön gesagt und wirklich sinnvoll.

Ich wünsche den Linken, ...

... dass sie die Kurve kriegen und konstruktiv über Wahlprogramm und Zukunft diskutieren.
Diese Streiterei um Personal und Splittergruppen und Details dauert nun schon Jahre und ist eine scheinbar tief verbohrte Misere, ganz gleich wer an der Spitze steht.
Es bringt auch keine Stimmen für die LINKEN, wenn Frau Wagenknecht genüsslich Beispiele der Linken zu den Lifestyle-Themen präsentiert, bevor sie zum Punkt kommt.

Die Entscheidung bei der BTW21 dällt mir ziemlich schwer, da ich auch bei den anderen Parteien sehr viel Kritisches sehe.

Wir gehen nicht zu Boden"

Ich habe mal die Linken gewählt!

Seitdem Frau Wissler an der Spitze der politischen Linken steht, die einer vom VS beobachteten Vereinigung mitbegründete, eine Frau Wellsow am Thüringer Wahlabend mit ihrem Bumenstraußwurf ihr Demokratieverständnis und Manieren aufzeigte; und mehr, bekommt diese Partei von mir keine Stimme mehr.

Zur Einigkeit aufrufen heißt wohl Konformität in allen Bereichen.

Vielfalt ist Fehl am Platz.

Deshalb soll eine der charismatischsten Frauen aus den eigenen Reihen, Frau Wagenknecht, aus der Partei ausgeschlossen werden.

Nein, ihr geht nicht zu Boden.

Mit euren Handlungen werdet ihr zu Boden gehen!

@ 17:42 von Zufriedener

Die Digitalisierung der Schulen, und der Gesundheitsämter (+RKI) hat die CDU /CSU, SPD, FDP, GRÜNE, in D nicht hinbekommen, und mit diesen Parteien wird das auch nichts, weil sie keine Praktiker /innen in ihren Reihen haben, die eine solche Aufgabe Top umsetzen können.

Die Linke ist in Sachen Digitalisierung nicht aufgefallen.
Eine Präsentation von Praktiker /innen für ein solches Projekt hat nicht stattgefunden.

@ fathaland slim um 18:36

>>Politik, die die Interessen von Menschen mit niedrigem Einkommen vertritt, ist per definitionem linke Politik.<<

Halte ich für eine schwierige Aussage.

Verschiedene Politische Richtungen haben verschiedene Ideen was gut ist für Menschen mit niedrigem Einkommen.
Nur wenig davon liesse einem Linken nicht die Haare zu berge stehen,

Manche behaupten das Geschlossene Grenzen gut währen für Menschen mit niedrigem Einkommen.
Oder Abschaffung von Sozialleistungen, weil die Sozialabgaben ja die Niedrigen einkommen überproportional belasten, und ausserdem zu wenig Motivation schaffen sich "Hochzuarbeiten"
Ja, sowas schlagen Leute vor als "ist gut für Menschen mit niedrigem Einkommen "

Nicht jeder der Dieses Schlagwort im Munde führt ist Links, nichtmal obwohl er sich so nennt.

@ 17:26 von fathaland slim

"Nicht von ungefähr war die UdSSR, auch wenn sie sonst eher wenig links war, ein Land, in dem Frauenrechte viel galten und Schwule nicht diskriminiert wurden." Von welcher UdSSR reden Sie? Oder war das ironisch gemeint? Homosexuelle wurden in der UdSSR systematisch benachteiligt, sogar, wenn es sich anbot (ab 1934 durch Stalin, Art. 121 Strafgesetz), gerichtlich verfolgt, dafür war man populistisch genug.

@Thomas D.

Lafontaine scheint mir ein vom Leben und politischer Erfolg- und Bedeutungslosigkeit enttäuschter alter Mann

Das ist eine steile These. Schon als damals das Trio Schröder, Scharping, Lafontaine zusammentrat, war Lafontaine derjenige, der von den dreien zuvor am längsten politische Verantwortung getragen hatte. Mit seiner Abkehr von der SPD und seiner Hinwendung zur Linken hat er ganz massiv und nachhaltig die deutsche Politiklandschaft beeinflusst. Er hat wirklich keinen Grund, sich erfolg- oder bedeutungslos zu fühlen.
Das möchte ich anmerken, ohne ein Fan von Lafontaine zu sein, im Gegenteil, er hat auch der linken Bewegung schwer geschadet, und wer mich kennt, weiß, dass ich ihm das übelnehme.

18:32 von das ding 17:24 von schiebaer45

Sobald eine Person in einer Partei etwas Vernueftiges sagt, ist sie in der falschen Partei? Aber auch nur, wenn es um die Linke geht?

#
Nein das gilt auch für andere Parteien.Denke da jetzt gerade an Sarrazin SPD, oder Palmer Grüne.

@fathaland slim

Auch bei jenen, die real die Linken wählen, muss man sich manchmal wundern.

In diesem Forum läuft so mancher umher, der nicht müde wird sein eigenes linkssein zu besingen.

Und der dennoch eher folgendes ist :
- Wirtschaftsliberal wie Otto Graf Lambsdorff.
- Aber ohne Vorstrafe.
- Und nebenher ein grosser Verfechter der Rechte von sexuellen und ethnischen Minderheiten.
- leider ist die Solidarität mit geplagten Mehrheiten begrenzt.

Linksliberal ist halt nicht links……

Daran kranken linke Bewegungen in diesem land.

@17:26 von fathaland slim

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

@17:41 von Anna-Elisabeth

Nein, die "Menschen, die man dem unteren Drittel zurechnet", haben nicht einfach andere Probleme. In diesen Drittel sind z.B. viele alleinerziehende Frauen, die parallel auch unter Sexismus und Benachteiligung leiden, genau wie andere Gruppierungen in diesem 'Drittel' durchaus doppelt belastet sind. Die Berücksichtigung der Gender- und Diversitätsthematik bzw. die Themen Frauenemanzipation und sexuelle Befreiung sind eine Strategie auch gegen die Verschärfung anderer struktureller Ungerechtigkeiten.

Ich meine:

Wenn der so vielzitierte " kleine Mann" seine Wahlentscheidung vom "gendern" abhängig machen sollte, dann könnte ich ihn nur bedauern. Eine solche absolute Nebensächlichkeit wird insbesondere von den Konservativen immer wieder aufgepuscht und zum Thema gemacht, was mich viel mehr nervt als jene, die dem gendern positiv gegenüber stehen.
Dass Frau Wagenknecht dies ihrer Partei vorwirft finde ich sehr populistisch gedacht und, ja, enttäuschend.
Die "große Frau W." mag das Thema wichtiger finden als politische Programme und Aussagen, aber was sagt eigentlich "die kleine Frau" zu all dem, die hat wohl nie was zu sagen?

Auch Fabio di Masi wird fehlen

15:56 von Thomas D.

" ... ist es nicht ein Zeichen mangelnder sozialer Kompetenz, wenn an der Spitze der Partei Zugpferde weggemobbt werden?"

Der bekannte Psychologenwitz modifiziert: Wie viele Pferde braucht es, um den Karren aus dem Graben zu ziehen? Im Prinzip sehr wenige, nur, der Karren muss auch wollen.

18:39 von Leipzigerin59
" ... Fabio de Masi, der leider nicht wieder kandidiert. "
Das finde ich schade. Ich bin kein Wähler der Linken, dennoch, proportional gesehen hat sie m. E. mehr gute Leute als andere Parteien, und macht am Ende so wenig daraus.

19. Juni 2021 um 16:45 von falsa demonstratio

>> Am 19. Juni 2021 um 15:57 von Kein Einstein

Zitat: Oskar Lafontaine hat sich in seinen Äußerungen zum "nicht wählen" immer auf die Linken im Saarland bezogen und nicht auf die Bundespartei.

Der Spiegel zitiert Lafontaine wie folgt:

" Jeder, der bei der kommenden Bundestagswahl im Saarland bei der Zweitstimme Die Linke ankreuzt, stimmt für den Kandidaten Lutze und damit für eine Politik und ein Verfahren innerparteilicher Willensbildung, die von Sahra Wagenknecht und mir grundsätzlich abgelehnt werden"
.
.
Der Spiegel hat mir schon öfters rechtgegeben, dass Sie das jetzt auch tun erstaunt mich. Übrigens Frau Wagenknecht kandiert für die Linke als Direktkandidatin.

19. Juni 2021 um 16:16 von berelsbub

>> „Ja, wirklich interessant,

„Ja, wirklich interessant, wie beliebt Sahra Wagenknecht bei Foristen, die wohl niemals mit dem Gedanken gespielt haben, die Linke zu wählen, ist.“

Ob sie bei den Menschen beliebt ist, kann ich nicht beurteilen. Aber warum Menschen der politischen Mitte Frau Wagenknecht vielleicht als vernünftig wahrnehmen, könnte daran liegen, das Frau Wagenknecht eine der wenigen Politikern der Linken ist, die mal was sinnvolles zu sagen hat und scheinbar in der Realität lebt. Das kommt in der Mitte der Gesellschaft parteiübergreifend an.
Das dieser Zustand Menschen vom linken Rand überfordert, überrascht hingegen nicht
<<
.
.
Mein 2. Versuch Ihnen zu zustimmen.

Gruß
k. E.

Nein danke zur SED 2.0

Klasse bei der Linken-Vorsitzende Hennig-Wellsow fand ich bei ihrer Wahl nur, dass sie den Blumenstrauß nicht irgendwem vor die Füße geknallt hat. Ansonsten ist sie eine Ostträumerin, die im West noch nicht angekommen ist! Was auch gut ist, denn die Linke brauchen wir weder in den Landetagen noch im Bundestag!

19. Juni 2021 um 16:50 von SinnUndVerstand

>> Inhaltlich kann man eine

Inhaltlich kann man eine Konfliktlinie bei den Linken auch in den Kommentaren hier gut erkennen: Gelten Gender-und Diversitätsfragen als Teil eines umfassenden Gerechtigkeitsverständnisses oder als 'Schnickschnack' und Randthema?
Meine Position ist klar ersteres. <<
.
.
Deutschland hat wesentlich größere Probleme als Gender -und Diversersitätsfragen.

Für mich nicht wählbar..

Als Besitzer eines Denkmals und Berufspendler sind für mich die Linke und die grünen nicht wählbar..

Fahrt zur Arbeit und Unterhalt des Hauses würden unbezahlbar..

@ 16:57 von schabernack

Zitat: „ 16:39 von Hinterdiefichte
«Jeder, der mit dem Gedanken spielt, die Linken zu wählen, möge sich bitte anschauen, wie Frau Henning-Welsow bei Lanz performte. Zitat Lanz: „nicht dass ich Ihr Wahlprogramm besser kenne als Sie“!»

Lanz kennt immer alles besser, als man es selbst jemals wusste.
Sogar die eigene Mutter.

Wemma schon beim Lanz ist. Kamma sich mal zurück denken in von vor einiger Zeit, in welcher rüpelig-miesen Art er Sahra Wagenknecht zusammengefaltet hat ohne Sinn und Verstand in selbstgerecht-überheblicher Anmaßung.“

Er hat halt Haltung gezeigt! Richtig so!

@20:27 von harpdart

//Die "große Frau W." mag das Thema wichtiger finden als politische Programme und Aussagen, aber was sagt eigentlich "die kleine Frau" zu all dem, die hat wohl nie was zu sagen?//

Was "die kleine Frau" zu all dem sagt? Ich finde, ich habe schon ziemlich viel gesagt.
Zum Gendern: Ich finde es nicht grundsätzlich falsch, finde es nur an manchen Stellen übertrieben.
Und ja, momentan habe ich wirklich gaaanz andere Sorgen.

Muss man nicht nachmachen

17:41 von Anna-Elisabeth

"Die Frage ist, welche Priorität man den Gender-und Diversitätsfragen einräumt. Und auch wenn es niemand hier mehr hören kann und will: Frau Wagenknecht hat hier den Finger in eine tief klaffende Wunde gelegt ...".

Ja hat sie. Ich finde es nicht schlecht, wenn in der Gesellschaft das ein Thema ist. Doch nicht in Parteien als Sprachwalter, schon gar nicht mit dem Ergebnis von quasi "amtlichen Sprachvorgaben" mit folgender Zensur. Die Geschichte um den "Índiananerhäuptling" bei den Grünen ist für mich ein abschreckendes Beispiel. Das muss man nicht nachmachen.

@ 17:11 von Corona Obermayer

Zitat: „ @ Hinterdiefichte
Jeder, der mit dem Gedanken spielt, die Linken zu wählen, möge sich bitte anschauen, wie Frau Henning-Welsow bei Lanz performte.
Geradlinig, ehrlich, authentisch. Solche Frauen brauchen wir“

Tut mir leid, wenn ich Ihnen widerspreche. Frau Henning-Welsow kannte nicht einmal das eigene Wahlprogramm. Billigen Sie mir zu, dass ich solche Menschen nicht brauche, bzw. Angst davor habe, was diese Ahnungslosigkeit in Regierungsverantwortung alles anrichten könnte?

18:54 von Leipzigerin59

Es bringt auch keine Stimmen für die LINKEN, wenn Frau Wagenknecht genüsslich Beispiele der Linken zu den Lifestyle-Themen präsentiert, bevor sie zum Punkt kommt.

Die Entscheidung bei der BTW21 dällt mir ziemlich schwer, da ich auch bei den anderen Parteien sehr viel Kritisches sehe.
#
Da bin ich ganz bei Ihnen,die innerlichen Streitigkeiten schaden nur der Partei .

@Autochon, 19:44

Auch bei jenen, die real die Linken wählen, muss man sich manchmal wundern.
In diesem Forum läuft so mancher umher, der nicht müde wird sein eigenes linkssein zu besingen.
Und der dennoch eher folgendes ist :
- Wirtschaftsliberal wie Otto Graf Lambsdorff.
- Aber ohne Vorstrafe.
- Und nebenher ein grosser Verfechter der Rechte von sexuellen und ethnischen Minderheiten.
- leider ist die Solidarität mit geplagten Mehrheiten begrenzt.
Linksliberal ist halt nicht links……
Daran kranken linke Bewegungen in diesem land.

Ach! Da besingt einer sein Linkssein und ist dennoch "nebenher ein grosser Verfechter der Rechte von sexuellen und ethnischen Minderheiten". Na sowas. Welch ein innerer Widerspruch! Dennoch: das könnte ich sein.
Das "wirtschaftsliberal wie Lambsdorf" würde ich allerdings zurückweisen.

@20:17 von SinnUndVerstand @17:41 von Anna-Elisabeth

//Nein, die "Menschen, die man dem unteren Drittel zurechnet", haben nicht einfach andere Probleme.//

Sie gehören offensichtlich nicht dazu. Ich schon. Und genau das ist das Problem: Die Nichtbetroffenen behaupten, es besser zu wissen als die Betroffenen.
Das ist DAS, was auch Frau Wagenknecht zu recht anprangert.

19:27 von frosthorn

@Thomas D.
>>Lafontaine scheint mir ein vom Leben und politischer Erfolg- und Bedeutungslosigkeit enttäuschter alter Mann<<

Das ist eine steile These.

Nein, das ist keine steile These, es ist noch nicht einmal eine These. Ich gehe fest davon aus, dass Sie wissen, was man gemeinhin meint, wenn man „Mir scheint …“ sagt.

Schon als damals das Trio Schröder, Scharping, Lafontaine zusammentrat, war Lafontaine derjenige, der von den dreien zuvor am längsten politische Verantwortung getragen hatte.

Ja. Das ist lange her. Ein Vierteljahrhundert. Und in meinem Beitrag spreche ich vom Hier und Jetzt.

Ich kenne Sie als kritischen und wachen Geist. Ihre Fehlinterpretationen heute passen nicht dazu.

Die von heute. Nicht die von vor 25 Jahren :-)

@ 20:52 von Kein Einstein

Kommt immer darauf an, wen man bei "...schland" vor Augen hat.

21:14 von Anna-Elisabeth

Und ja, momentan habe ich wirklich gaaanz andere Sorgen.

Drücke ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme ganz kräftig die Daumen.

@ 21:18 von Anna-Elisabeth

Es war und ist immer schon die falsche Strategie, die Menschen auf den unteren Stufen der sog. sozialen Leiter gegeneinander auszuspielen. Dreimal dürfen Sie raten, wer davon profitiert und in die Hände klatscht.

16:16 von berelsbub

>>könnte daran liegen, das Frau Wagenknecht eine der wenigen Politikern der Linken ist, die mal was sinnvolles zu sagen hat und scheinbar in der Realität lebt.<<

Gut dass Sie scheinbar geschrieben haben und nicht anscheinend.

@16:57 von schabernack 16:39 von Hinterdiefichte

//Wemma schon beim Lanz ist. Kamma sich mal zurück denken in von vor einiger Zeit, in welcher rüpelig-miesen Art er Sahra Wagenknecht zusammengefaltet hat ohne Sinn und Verstand in selbstgerecht-überheblicher Anmaßung.//

Ja, das war übel und höchst unprofessionell. Man sollte aber dennoch erwähnen, dass er sich später bei Frau Wagenknecht dafür entschuldigt hat.

21:18 von Anna-Elisabeth @20:17 von SinnUndVerstand

Stimme ihnen zu. Wird er aber nicht verstehen.

20:52 von Kein Einstein

Deutschland hat wesentlich größere Probleme als Gender -und Diversersitätsfragen.

Das derzeit am meisten im Fokus stehende Thema ist Corona. Heute gab es die Möglichkeit gegen steigende Mieten zu demonstrieren. Gestern für eine andere Klimapolitik. Für verschiedene Menschen sind unterschiedliche Themen wichtig. Bin selbst auch noch unschlüssig, wie ich das gesprochene "innen" finde und ja es ist es in der Öffentlichkeit in den letzten Wochen präsenter geworden.

Sehe aber nicht, dass es anderen Themen die Aufmerksamkeit stiehlt - das obliegt der individuellen Wahrnehmung und Fokussierung. Finde Frau Wagenknechts Argumentation (in 3nach9) zudem nicht überzeugend. Sie adressiert eine potentielle Wählerschaft der Linken - vllt. verprellt sie dafür eine andere?

Wieso bekommt die Linke keinen Kompromiss oder Konsens hin und gehen verschiedene Mitglieder aufeinander zu? Das ist ein Punkt, den ich momentan bei den Grünen "ansprechend" finde - sie wirken geschlossen.

@Anna-Elisabeth

"Was "die kleine Frau" zu all dem sagt? Ich finde, ich habe schon ziemlich viel gesagt.
Zum Gendern: Ich finde es nicht grundsätzlich falsch, finde es nur an manchen Stellen übertrieben.
Und ja, momentan habe ich wirklich gaaanz andere Sorgen."

Ich kann Ihnen da nur voll zustimmen, in allen drei Punkten.
Der "kleine Mann", das ist ein Wort, das bei mir genauso viel Unbehagen auslöst, wie der "deutsche Michel".
Darauf zielte ich eher ab.
Warum nicht "die kleine Frau", die normalerweise noch unter dem "kleinen Mann" steht?
Und beim beleidigenden und herabsetzenden Begriff des "deutschen M." :Warum nicht die "deutsche Michaela"?
Sehen Sie, das ist doch im Grunde nur absolut nebensächlich mit dem Gendern. Meine Meinung ist trotzdem: endlich die vernachlässigte Hälfte der Menschen sprachlich, aber vor allem insgesamt gleichstellen, das regt die Konservativen daran so auf.

@21:25 von SinnUndVerstand @ 21:18 von Anna-Elisabeth

//Es war und ist immer schon die falsche Strategie, die Menschen auf den unteren Stufen der sog. sozialen Leiter gegeneinander auszuspielen. Dreimal dürfen Sie raten, wer davon profitiert und in die Hände klatscht.//

Jetzt verstehe ich nicht, wen oder was Sie meinen? Halten Sie mich für so schlicht, dass ich mir nicht mein eigenes Bild machen kann und mich von irgendjemanden gegen andere ausspielen lasse? Ist das Ihre Einstellung zum "unteren Drittel"? Arm = ungebildet?

um 18:56 von morgentau19 Wir gehen nicht zu Boden"

Zur Einigkeit aufrufen heißt wohl Konformität in allen Bereichen.

Vielfalt ist Fehl am Platz.

Deshalb soll eine der charismatischsten Frauen aus den eigenen Reihen, Frau Wagenknecht, aus der Partei ausgeschlossen werden.

Nein, ihr geht nicht zu Boden.

Mit euren Handlungen werdet ihr zu Boden gehen!
#
Leider ist da viel wares dran.Wer Frau Wagenknecht aus der Partei rauswerfen will ist nicht Kritikfähig,denn darüber sollten einige der Führung Kräfte nachdenken ob man etwas verändern muss in der Partei.

Linke

Ohne jetzt Parteimitglied bei den Linken zu sein und ohne mich bei deren innerparteilichen Streitereien auszukennen:
Ich finde, was die Linken im rot-rot-grünen Bremer Senat leisten sehr überzeugend. Ja, ich weiß, das ist in der Partei umstritten. Aber vielleicht etwas mehr Pragmatismus, oder gar Realismus, wäre besser.
Wie schon gesagt, ich kenne nicht wirklich die Streitpunkte in der Partei, es ist einfach nur meine persönliche Wahrnehmung .
Bleiben die Linken unter 5% wird es mit Sicherheit keinen Politikwechsel geben.
Da bin ich mir sehr sicher.

@22:01 von harpdart @Anna-Elisabeth

Danke für Ihre nette Antwort. Ich verstehe jetzt besser, was Sie meinen.

//Und beim beleidigenden und herabsetzenden Begriff des "deutschen M." :Warum nicht die "deutsche Michaela"?//

Ich bin doch schon "Oma Umweltsau", soll ich jetzt auch noch Michaela heißen? ;-)

@21:24 von Barbarossa 2 21:14 von Anna-Elisabeth

//"Und ja, momentan habe ich wirklich gaaanz andere Sorgen."

---

Drücke ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme ganz kräftig die Daumen.//

Von Herzen Dank dafür.

22:17 von Anna-Elisabeth @21:24 von Barbarossa 2 21:14 von Anna-

Schliese mich an. Drücke ihnen auch die Daumen.

@Anna-Elisabeth

"Ich bin doch schon "Oma Umweltsau", soll ich jetzt auch noch Michaela heißen? ;-)"

Haha, danke meinerseits für Ihre Antwort.
Aber wissen Sie was?
Ich werde so oft genannt...
Ich bin nämlich der Normalverbraucher mit dem Vornamen unseres allseits beliebten ostfriesischen Komikers...
Mist, schon wieder zu viel persönliches preisgegeben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Sie werden Ihre Probleme bestimmt lösen.

Almosen? Gerechtigkeit!

Eine typische "Wessi"-Denke. Kommen Sie raus aus Ihrer Blase, dann könnte Sie erkennen, wie zerstörerisch Reichtum ist. Den erarbeiteten Mehrwert nicht in die Tasche von Reichen fließen zu lassen, sondern anständige Löhne zu zahlen, ist dem System "Kapitalismus" fremd. Ohne Reiche braucht es keine Almosen.

@ 22:10 von Anna-Elisabeth

Wir diskutieren hier. Es ist weder hilfreich noch fair, mir zu unterstellen, Sie für schlicht zu halten. Nichts liegt mir ferner. Aber ich erlebe leider immer wieder, dass man verschiedene Gruppen, die um Gerechtigkeit und Anerkennung kämpfen, gegeneinander auszuspielen versucht. Nur darum ging und geht es mir. Und ich würde mich freuen, wenn Sie inhaltlich auf Augenhöhe antworten statt mit Unterstellungen von der inhaltlichen Diskussion wegzugehen.

22:31 von samei

Almosen? Gerechtigkeit!
Eine typische "Wessi"-Denke. Kommen Sie raus aus Ihrer Blase, dann könnte Sie erkennen, wie zerstörerisch Reichtum ist. …

Wen meinen Sie?

Und spricht die Verallgemeinerung „typische Wessi-Denke“ nicht gerade für eine verallgemeinernde „typische Ossi-Denke“?

Und Sie fordern irgendjemanden auf, seine Blase zu verlassen? Um der Ihren beizutreten?

@22:20 von Mass Effect

//Schliese mich an. Drücke ihnen auch die Daumen.//

Viel Dank dafür!

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