Kommentare - Billiges Fleisch schadet Gesundheit und Umwelt

Kommentare

Immer noch zu viel Fleischkonsum

was für eine Anmaßung
es ist doch wohl meine Sache ob ich Fleisch oder Gemüse favorisiere
der Fleischkonsum hierzulande variierte zwischen 5 und 100 kg in den letzten 2.000 Jahren
Warum muß man denn aus allem eine Weltanschauung machen
einfach die Menschen mal in Ruhe lassen ...

und wenn es um "Umweltschutz" geht, Verklappung von Gülle auf Feldern
oder wegen Soya das Roden in Brasilien
dann kann man sich überlegen ob es nötig ist den chinesischen Markt mit Schweinen zu versorgen oder den afrikanischen mit Hühnern
ebenso ob es notwendig ist Gülle der Holländer hier zu entsorgen

und dann der Begriff "Bioqualität"

ein BIO Schwein hat 1,2 qm zur Verfügung
ein "normales" Schwein 0,8 qm
bei der Aufzucht

da würde ich sagen armes Schwein
das eine wie das andere

Schwierig

Fleisch sollte im Interesse der heimischen Bauern teurer sein. Die müssen ja auch von was leben.
Allerdings grillen viele Menschen sehr gerne und wenn die das dann nicht mehr finanzieren könnten, wäre es traurig.
Das ist schwierig.
Am schlimmsten ist für mich, wenn angekohlte Nackensteaks auf selbstgemachte Salate kochtechnisch unbegabter Vegetarier treffen ( was ich mehrmals erlebt habe, bei einer bunten Zusammensetzung der Grillgäste).
Da ist es dann so oder so schade um die Ressourcen.

Eine merkwürdige Aussage, wurde

doch zwischenzeitlich bewiesen, dass der Fleischersatz in der Herstellung billiger ist als das richtige Fleisch. Der Grund, weshalb auch viele große Hersteller von Fleisch auf die vegane Welle aufspringen, ist die höhere Gewinnspanne.

Ist Grillfleisch zu billig? Nein.

"Im Schnitt waren 85 Prozent des rabattierten Grillfleisches billiger als pflanzliche Alternativen"

Der WWF vergleicht Angebotsware mit normalpreisiger Ware? Ja welche Überraschung, dass das Angebot billiger ist.

"Außerdem werden Grillfleischprodukte demnach fast 30 Mal häufiger beworben als Fleischersatzprodukte"

Vielleicht weil es wesentlich häufiger nachgefragt wird, mehr Umsatz bringt?

"Nur zwei Prozent der Rabatt-Produkte wiesen Bioqualität auf"

Vielleicht weil der niedrige Preis die Kunden in den Laden lockt und das mit Bioware nicht so leicht geht?

"Billigfleisch und die soziale Frage"

Ja, gute Frage. Was soll laut WWF jetzt die Lösung sein? Fleisch zwangsweise verteuern? Damit sich Geringverdiener beides nicht leisten können?

Fleisch wird gerne gegessen. Die Haltungsbedingungen für Tiere verbessern: Ja! Auch wenn das mehr kostet? Ja! Aber reinreden lassen in meinen Speiseplan will ich ebenso wenig, wie Vegetariern in ihren reinreden. Beim Essen hört der Spaß auf.

Grillsaison !

Leider haben viele der Supermärkte immer noch nicht verstanden, dass sie mit all den billigen Angeboten, den Tiefstpreisen den Landwirten, den Menschen und der Umwelt schaden.
Immer noch gilt die Device : Geiz ist Geil !
Und hauptsächlich Umsatz und Gewinn gemacht auf dem Rücken von anderen. Das ist schändlich und schäbig, aber so sind eben etliche Verantwortliche hier im Land, die denken nur an sich.
Aber natürlich sollten auch die Kunden nicht auf diese Bauernfängerei herein fallen, und lieber, wenn schon Fleisch lieber etwas teurer und dafür etwas weniger !

Kein Veganer und kein Vegetarier lebt länger ...

... weil er kein Fleisch isst!
Eine UmweltschutzOrganisation namens WWF will die Marktpreise diktieren ohne den Kapitalismus der Fleischersatzproduktion anzuprangern? Wenn manche Leute wüssten was in diesen Ersatzprodukten steckt und wie diese Produkte überteuert auf dem Markt kommen, würden kot***!
Ich freue mich immer wenn wir auf ein gutes deutsches Rindfleischprodukt Rabatt bekommen und wir leben sehr aus gewogen und gesund, dass die WWF mit Rabattverboten eine verbesserte Lebensqualität anpreist ist absolut lächerlich.
Eine Umweltschutzorganisation, welche mit einer solchen Analyse Menschen zum Vegetarismus bekehren will, ist wahrlich fehl am Platz.

Tier- & Umwelt-Wohl

Frau und ich sind in Eltern-Teilzeit (Elternzeit Plus) 70% unseres einkommens sind mit regulärer Arbeit Fixkosten, jetzt sind es fast 90%.
Fakt ist: Vegetarische Mahlzeiten (und ich rede nicht von Fake-Fleisch á la Gutfried), also bspw. ein Gemüse-Auflauf, belastet unser Konto mehr als ein Braten.
Neulich waren wir 620km entfernte Verwandte in Deutschland besuchen. Bahnpreis für 3 Personen: 480€.
Tut mir leid, aber wir waren alternativlos gezwungen mit unserem Diesel zu fahren.

Ich will ja gerne meinen Beitrag für Tier- & Umweltlohn leisten, aber wie denn bitteschön? Das Geld hierfür ist nicht da. Es ist faktisch und real nicht da.

PS: War die Reise nötig? Ja, das war sie. Mein Vater hat seine 10 Monate alte Enkelin noch niemals zuvor gesehen und sein Gesundheitszustaand erlaubt wahrscheinlich auch kein weiteres Mal.

Die Industrie braucht Gewinnmaximierung

Ja, nun sind Umwelt, Massentierhaltung etc. in aller Munde. Heute hat fast jeder ein schlechtes Gewissen, wenn er ein gewichtiges Steak verschlingt.
.
Nun ja, ein E-Auto ist umwelttechnisch kaum vorteilhaft gegenüber einem Verbrenner, ABER es stößt beim Fahren kein CO2 aus. Dafür ist es fast doppelt so teuer, wie ein Benziner, aber ihr gutes Gewissen lassen sich manche gern etwas kosten.
.
Nicht anders ist es bei den Veggies etc.: wesentlich teurer und mit Stoffen aus Übersee versetzt. Juhu, nach dem Kampf um das billigste Fleisch hat die Industrie ENDLICH etwas gefunden, mit dem man besser absahnen kann!

Kurze Antwort

Kurze Antwort: ja.
Früher war Fleisch kostbar und wurde einmal die Woche gegessen. Heute ist es billig, in Deutschland so billig wird nirgendwo sonst, und wird in Bergen verzehrt.
Das ist nicht nur schlecht für die Tiere, sondern auch für den Menschen. Übermäßiger Fleischkonsum und Veganismus sind zwei Seiten derselben Medaille: uns geht es zu gut. Während die Menschen früher das aßen, was auf den Tisch kam, können wir uns heute den Luxus erlauben, uns auszusuchen, was wir essen. Der Mensch ist ein Allesfresser und kann eine Zeit lang sich einseitig ernähren. Gesund ist das auf die Dauer aber beides nicht.
Und ja, Lebensmittel sind in Deutschland zu billig. Und wenn es um Fleisch geht, bevorzuge ich mittlerweile Wild.

Re : Sisyphos3 !

Soso ein BIO Schwein hat sooooooo viel Platz ?
Wenn es nach mir ginge, sollten nur noch Bauern Schweine züchten dürfen, die den Schweinen deutlich mehr Platz und auch Bewegung im Freien anbieten können, denn wenn die Tiere sich auch draußen bewegen können, wird das Fleisch besser und die Tiere sind glücklicher. Und sie sollten auch genügend Möglichkeiten zur Beschäftigung erhalten, den Schweine sind recht clever und intelligent.
Natürlich kostet dies mehr, den Bauern und den Kunden, aber die Qualität ist deutlich besser. Ein richtiges Tierwohl sollte dies uns wert sein.

zu Beginn der Grillsaison

dabei sollte man ja froh sein
dass das gesellschaftliche Leben
und da gehört Gartenfest und Grillen eben dazu
so langsam wieder möglich ist

ohnehin wird das ganze über kurz oder lang verboten
beginnend mit dem Holzkohlegrill dann dem Gasgrill

Billiges Fleisch schadet Gesundheit und Umwelt - es ist also

in Wirklichkeit (viel) zu teuer: "Solange der Preis der Lebensmittel aber nicht auch die Umweltschäden widerspiegelt, wird das billige Nackensteak noch länger den Vorzug vor einem Sojaschnitzel bekommen"

Das Sojaschnitzel ist aber nur besser, wenn das Soja dafür nicht aus denselben Quellen stammt wie das, das als Weidegrund dient oder zu Futter verarbeitet wird. Bezahlen müssen den überteuerten Preis also alle.

Der WWF-Vertreter: „Nachhaltige Ernährung dürfe aber keine soziale Frage bleiben"

Solange sie das aber IST, werden die hohen Folgekosten unter diesen Umständen weiter steigen: "Der Fleischmarkt hat einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil, weil da die Strukturen schon etabliert sind. Da kann auf ganz anderem Niveau produziert werden, effizient und strukturell zu sehr günstigen Preisen" (Letzteres aber nur, wenn einem Tiere und Umwelt egal sind)
Kurz: Solange man sich nachhaltiges Wirtschaften und vernünftigen Konsum finanziell „leisten“ können muss, kann sich nicht viel ändern.

17:22 von Traumfahrer

war es vor 2 oder 3 Jahren
da kaufte ich ne Gans zu nem (Super) Preis von 2,79 Euro/kg
Für die Boskop Äpfel, zum Füllen des Tieres, mußte ich 3,98 Euro/kg berappen

eigentlich klar
der Aufwand ne Gans aufzupäppeln und die Äpfel zu ernten

Völlig korrekt

Billiges Fleisch schadet der Gesundheit. Darum muss man das billige Fleisch einfach teurer machen und schon ist es gesund und gut für die Umwelt.
Fleisch muss wieder das werden, was es vor 150 Jahren war, ein Luxusartikel, das sich nur die Reichen leisten können. Das passt dann auch zum Fliegen, ein Luxus für Reiche, fürs Auto wird es auch so kommen.
Beim Wohnen sind wir schon auf der richtigen Spur: Wer in der Innenstadt wohnen will, muss sehr viel Geld haben.
Das ist das Land, in dem alle so gut und so gern leben.... Die Reichen, die in ihren Villen und schicken Altbauwohnungen in der Stadt leben und sich am Ökobraten laben oder die überteuerten Preise für ungesunden Fleischersatz zahlen, in den Urlaub fliegen und mit ihren tollen subventionierten E-Autos, möglichst E-SUV, herumdüsen - und auf der anderen Seiten die Malocher, das dumme Volk, das Lumpenproletariat, das in Mietsblöcken am Stadtrand lebt und zum Urlaub in den Schrebergarten geht, sonst Fahrrad fährt.

17:30 von Traumfahrer

die den Schweinen deutlich mehr Platz und auch Bewegung im Freien anbieten können,
.
klingt gut
auch mit Geflügel im Freien halten
vor ein paar Wochen herrschte bei uns Geflügelpest in der Gegend
kein Tier durfte raus
und was die Schweine betrifft .. afrikanische Schweinepest ihnen ein Begriff ?

wie gesagt schwierig wenn man die möglichen Konsequenzen bedenkt

Gehen sie voran

Fangen wir doch mit dem Fleischverbrauch bei den Feierlichkeiten, Festen, Empfängen, Galas und all den unzähligen Geschäftsessen an. Werden sie, die Manager, die Politiker, die ausländischen Gäste der Regierung mit vegetarischen Produkten verwöhnt? Gegen welche Regeln verstößt das? Wir Bürger werden doch immer und immer wieder angehalten, bewusst und nachhaltig zu leben. Natürlich ist das kein Vergleich, denn sie, die Macher, die Persönlichkeiten eines Landes speisen nur qualitativ bestes Biofleisch. Das ist kein Neid, dass man gern den Armen unterstellt. Das sind Tatsachen.

@Sisyphos3 17:31

"ohnehin wird das ganze über kurz oder lang verboten
beginnend mit dem Holzkohlegrill dann dem Gasgrill"

Was soll diese billige Polemik, die nicht einmal im Ansatz zutreffend ist?

Und selbst wenn (wovon ich nicht ausgehe) irgendwann in ferner Zukunft Holzkohle- und Gasgrills verboten werden sollten, kann man ja immer noch mit Elektrogrills grillen.
Das geht auch heute schon.
Und das geht auch heute schon mit Ökostrom.

Warum ist den Fleisch so

Warum ist den Fleisch so billig? Würde man es erst teurer machen, um die Menschen zum umdenken zu bringen, sahnen nur wenige Erzeuger noch mehr ab. Bringt also nichts.
Streichen wir aber diverse Subventionen für Massentierhaltung, kommt der Wandel von ganz alleine.
Von etlichen anderen Vorteilen, die daraus entstünden, mal ganz abgesehen (co2, Nitrat, Gicht, Herzprobleme,...)

Wenn ich Fleisch

essen will, dann kaufe ich auch keinen Ersatz, auch wenn der billiger wäre.
Wenn ich was aus oder mit Gemüse essen möchte, dann kauf ich auch Gemüse, ich koche immer selber, und am Sonntag gibt es auch Fleisch dazu.
Und wenn man mal Geld am Monatsende vorhanden ist, dann gehe ich mal in den Hofladen.
Wenn wir nur Schweine und Rinder nebst Geflügel für unser Land produzieren würden, gäbe es keine Probleme.
Man muss sich nur die Zahlen in Millionen Tonnen vom Export ansehen, dann wird klar warum solchen Mengen produziert werden.
Die Ersatzprodukte sind nicht gut, auch nicht für die Umwelt, wenn man sieht aus was die Hergestellt werden, und wo das Zeug herkommt.
Ich kauf 10 mal mehr Obst und Gemüse, als ich Fleisch kaufe, meist dann weißes Fleisch.
Ich kaufe was ich mir leisten kann, und essen will, und nicht was mir vorgeschrieben wird.

Billiges Fleisch?

Gibt es in unserm Land nicht.
Wenn Ihr alle Steuervergünstigungen Subventionen und Hilfen für Agar und Lebensmittelindustrie streichen würdet können wir darüber "schreiben"!

Wir müssen mal mit Kerosin, Mehrwertsteuer, Dieselprivileg und EU Zahlungen anfangen.

Guten Appetit. Heut gibt’s 500 g Steak vom Aldi natürlich ohne Blattgold, bin ja kein Fußballer.

@nikioko 17:27

"Und wenn es um Fleisch geht, bevorzuge ich mittlerweile Wild."

Kann ich nur uneingeschränkt zustimmen.

Das einzige Fleisch, bei dem man sicher sein kann, dass das Tier ein recht artgerechtes Leben hatte.

17:22 von KeinedemokratieBRD

«Kein Veganer und kein Vegetarier lebt länger ... weil er kein Fleisch isst!»

Niemand weiß, wie lange er gelebt hätte.
Hätte er mal besser was anderes, oder mehr Schokolade gegessen.

Es sei denn, es war der Knollenblätterpilz.
Den er besser doch nicht hätte essen sollen.

17:36 von Kritikunerwünscht

Fleisch muss wieder das werden, was es vor 150 Jahren war, ein Luxusartikel, das sich nur die Reichen leisten können.
-
also der Fleischverzehr betrug vor 200 Jahren so um die 15 kg
im Spätmittelalter allerdings bei 100 kg
die möglichen Gründe kann man ergoogeln

mit ihrem E-SUV haben sie wohl recht
ich fahre mit meinem Fahrrad (nicht E Bike) immer 2 Straßen weiter
wo in einer angemieteten Garage mein 1.000 PS Tesla steht

Wenn ich die ersten

Wenn ich die ersten Kommentare lese, hat der Artikel wohl mal wieder ein heikles Thema angesprochen.
Dabei dürfte doch zumindest unwidersprochen sein, dass pflanzliche Kost ökologischer und gesünder ist als fleischliche.
Aber selbst mit diesem Wissen und einem sozialen Bewusstsein ausgestattet werden wir im Supermarkt bei Billigangeboten wohl immer wieder „schwach“ werden.
Vielleicht ist der explizite Hinweis auf die Gesundheit der einfachste Weg, uns zu leiten, damit wir nicht wieder verleitet werden.

Von Keinen

lasse ich mich in meinen Speiseplan reinreden. Andersrum mache ich es auch nicht.

Wieviel ist denn in Hartz IV

Wieviel ist denn in Hartz IV und in der Grundlage für die Festlegung des Mindestlohns für Fleisch enthalten?
Kann Fleisch wirklich ganz entfallen und ist dann Fleisch-Ersatz gesünder und billiger?
Als ich ein Kind war, hat im Nachbarhaus nur der Vater Fleisch zu Mittag bekommen und das nur sonntags, denn er musste schwer arbeiten. Soll die Schraube wieder so weit angezogen werden, dass arme Leute sich nicht mehr vollwertig ernähren können, während Empfänger von Abgeordnetendiäten sich nur Sorgen machen müssen, ob sie ökologisch als Nächstes mit einem Tesla oder mit einem Elektroauto aus deutscher Produktion besser aussehen?

Wir dürfen halt nicht "weiter so" wählen

Ja, ich rufe nach der Politik, weil sie die Volksvertreter sind. Haltungsbedingungen für Tiere vorschreiben, umweltzerstörerisches Futtermittel verbieten, mindestens besteuern. Importen diese Standards abverlangen, usw. dann ist nachhaltige Landwirtschaft möglich, auch unsere Bauern können dann gut leben und die Teuerung für deutlich bessere öko Qualität wäre überschaubar. Anderes Beispiel CO2 neutrales (ja, ist problemlos machbar) Kerosin kostet „nur“ 4x soviel wie heutiges, umweltzerstörendes, der Anteil der Kerosinkosten am Ticketpreis liegt etwa bei 20%, wer also für einen Flug 100,- Euro bezahlt, müsste dann 160,- Euro bezahlen, nicht wirklich ein Problem, einfach ab 2025 verbindlich in Deutschland, besser EU, vorschreiben. Abgesehen von der zwangsläufigen Verbilligung des neutralen Kerosins, bei Herstellung entsprechender Mengen, ist dieser Mehrpreis einigermaßen überschaubar und es sicher wert. Die CDU/CSU hat nur verhindert, und schlecht verwaltet, bitte nicht weiter so.

17:48 von DrBeyer

Was soll diese billige Polemik, die nicht einmal im Ansatz zutreffend ist?
.
also meinem Freund der bisher seine Bude mit nem Holzofen heizte
wurde dieser verboten

@ keinedemokratieBRD

"Kein Vegetarier und kein veganer lebt länger weil er kein Fleisch ist"

In näherung wohl. Wenig Fleisch ist ernährungstechnisch okay, evtl. günstig. Viel Fleisch allerdings ist ernährungstechnisch grober mist. Das Risiko von Gefäß-/Herzkrankheiten nimmt deutlich zu. Andere Stoffwechselbelastungen nehmen ebenfalls zu, das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Das ist biochemisch und medizinisch sehr eindeutig belegbar.

Kein Fleisch muss nicht sein, aber wenig Fleisch (ca. 10kg/a) ist eindeutig im Sinne der Ökologie und der Gesundheit.

Absurd

Man stellt sich einen Grill für 200 € oder deutlich mehr auf den Balkon oder in den Garten, aber beim Fleisch befeuert man die Billigstanbieter - Hauptsache nen Euro gespart...

17:49 von Bender Rodriguez

Streichen wir aber diverse Subventionen für Massentierhaltung,
-
ist das so viel die Subventionen ?

Boskop Äpfel,?

von Sisyphos3 @
Die kamen dann bestimmt aus Brasilien oder waren monatelang in einem teuren Kühlhaus.

Also besser Jahreszeit angepasste regionale Produkte kaufen. Haben unser Eltern und Großeltern prima hinbekommen.

17:53 von DrBeyer

also auf Neuseeland werden zwischenzeitlich schon Hirsche gezüchtet

17:59 von Vaddern

Dabei dürfte doch zumindest unwidersprochen sein,
dass pflanzliche Kost ökologischer und gesünder ist als fleischliche.
.
wer sagt ihnen das ?
zumindest den Aspekt "gesünder" ist strittig
ökologisch ist ein anderer Fall

@Sisyphos3 um 17.31 Uhr

Da hat der Beitrag der Tagesschau aber mächtig einen Nerv bei Ihnen getroffen.

Ihr Beitrag, dass Grillen zum gesellschaftlichen Leben gehört, das Grillen über kurz oder lang eh verboten wird, hat aber nichts damit zu tun, dass Fleisch hierzulande viel zu billig angeboten wird.
Nirgends in Europa sind sowieso Lebensmittel in Bezug zum verfügbaren Geldbeutel so billig und das Fleisch schießt hier den Vogel ab.

Und zu einem vorherigen Beitrag, dass ein Bioschwein auch nur 1,2 m2 Patz zur Verfügung haben muss, da gebe ich Ihnen Recht. Das gleicht immer noch Tierquälerei und im Endeffekt zu billig.
Aber es gibt auch Fleisch aus ökologischer Haltung.

Unser Fleisch ist nun mal auch schwach und wir greifen immer wieder zu „Billigfleisch“, aber das ändert ja nichts daran, dass das ökologisch nicht sinnvoll ist ... und wir das eigentlich auch wissen.

Wunschdenken

"Zuletzt habe die Zahl der Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernährten, deutlich zugenommen. "Ich glaube, dass da ein gewisser gesellschaftlicher Fortschritt im Gange ist."

Ich denke, da ist eine riesengrosse Portion Wunschdenken zwischen das Kunstfleisch geraten. Die Steigerungsraten sind im unteren einstelligen Bereich zu finden.

@ M. Höffling, um 17:21

Die beiden letzten Sätze Ihres Kommentars sagen doch alles aus.
Warum schreiben Sie dann noch so viel vorweg?

Wer Essen zu seiner unwandelbaren Religion erhebt, mit dem ist eh nicht diskutieren.

18:04 von werner1955

ich glaube nicht dass die Sorte Boskop aus Brasilien/Chile/Neuseeland kommen

Zitat : "Also besser Jahreszeit angepasste regionale Produkte kaufen"
eben,
das ist ein regionaler Apfel

@Sisyphos3 Zitat: "17:36 von

@Sisyphos3
Zitat:
"17:36 von Kritikunerwünscht
Fleisch muss wieder das werden, was es vor 150 Jahren war, ein Luxusartikel, das sich nur die Reichen leisten können.
-
also der Fleischverzehr betrug vor 200 Jahren so um die 15 kg
im Spätmittelalter allerdings bei 100 kg
die möglichen Gründe kann man ergoogeln"

Sie erzählen mal wieder die Hälfte - denn der Konsum brach nach wenigen Jahrzehnten zusammen -> weil die Produktion zusammenbrach (durch massivste Umweltschäden)

Uns so stimmt es auch im wesentlichen für das Mittelalter das für die arbeitende Bevölkerung - die ja die meiste Energie aus der Nahrung benötigte - Fleisch vielleicht 10-20 mal im Jahr auf den Tisch kam.

Was allerdings auch via Tante google zu erfahren ist -> übermässiger Fleischkonsum ist häufig die Ursache für eine früher gefürchtete Krankheit -> die Gicht
u.a. Heinrich der VIII litt darunter

18:02 von asimo

das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Das ist biochemisch und medizinisch sehr eindeutig belegbar.
.
sagen wir mal so
wie die Vor und Nachteile von Butter und Margarine
eben je nach Auftraggeber der Studie

@ KleinedemokratieBRD, um 17:22

“Kein Veganer und kein Vegetarier lebt länger, weil er kein Fleisch isst!“

Aber es kommt ihm so vor, das wär ja auch schon was...

@Sisyphos3 18:06

"also auf Neuseeland werden zwischenzeitlich schon Hirsche gezüchtet"

Da möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob man das als "Wild" bezeichnen kann.

Jedenfalls kommt das Fleisch, das ich als "Wild" kaufe, direkt aus des Jägers Tiefkühltruhe und hat in seinem Leben die Wälder in meiner Umgebung unsicher gemacht.

@Kritikunerwünscht um 17.36 Uhr

Brrrrr ...
Nicht so viel Gift und Galle auf einmal. Es geht hier um billiges Fleisch.
Und da ist Ihre Kernaussage nicht ganz richtig.

„Billiges Fleisch schadet der Gesundheit. Darum muss man das billige Fleisch einfach teurer machen und schon ist es gesund und gut für die Umwelt.“

Nee.
Zu viel Fleisch schadet der Gesundheit. Wenn man weniger Fleisch konsumiert, lebt man gesünder. Und dann wäre es auch zu verschmerzen, wenn der Fleischpreis den wahren Preis abbilden würde.

Billiges Fleisch belastet die gesamte Gesellschaft mit Folgekosten und wenn ich Ihre weitere Kritik so verfolge, würde ich sagen, Sie müssen doch für Umverteilung von oben nach unten sein.
Mal sehen, was die Linken denn gerade für die Bundestagswahl so ausbaldowern.

@Sisyphos3 18:03

"also meinem Freund der bisher seine Bude mit nem Holzofen heizte
wurde dieser verboten"

Ich hoffe, dass Sie den Unterschied zwischen zwei oder drei Säcken Grillkohle pro Jahr und den 25-30 Kubikmetern Holz und dem Feinstaub, der mit dessen Verbrennung einhergeht, sehen können ...

Ich gehe in der Tat davon aus, dass die Politik diesen Unterschied sieht.

@ Sisyphos um 17.10 Uhr, aus allem ne Weltanschauung machen

"Warum muß man denn aus allem eine Weltanschauung machen
einfach die Menschen mal in Ruhe lassen ...

und wenn es um "Umweltschutz" geht, Verklappung von Gülle auf Feldern
oder wegen Soya das Roden in Brasilien
dann kann man sich überlegen ob es nötig ist den chinesischen Markt mit Schweinen zu versorgen oder den afrikanischen mit Hühnern
ebenso ob es notwendig ist Gülle der Holländer hier zu entsorgen"

Ich stimme Ihnen zu. Wir alle werden inzwischen täglich zugesch ... mit Informationen über Nahrungsmittel und Tierzucht. Wer will, kann sich jeden Tag seine Portion schlechtes Gewissen abholen, sei es von abgemagerten "Ernährungsdocs" oder moralinsauren Ökos.

Ich selbst esse Tiere, allerdings nicht jeden Tag und wenn, dann Neuland/Demeter (wegen der Tierhaltung). Nicht nur Steak, sondern auch Rinderbrust, nicht nur Schnitzel sondern auch Bauchspeck, nicht nur Hähnchenbrust sondern auch Hühnerhaut, dann geht das preislich.

JedeR soll das so machen, wie sie/er will.

18:20 von Miauzi

Sie erzählen mal wieder die Hälfte -

in einem meiner Beiträge zu beginn des Thread
schrieb ich der Fleischkonsum in Europa variierte zwischen 5 und 100 kg in den letzten 2.000 Jahren
heißt das er wäre immer bei 100 kg gelegen ... oder bei 5 kg ?

die Gründe mögen sie selbst ergoogeln

Was soll diese Überschrift?

Erstens ist Fleisch in Deutschland nicht billig sondern im Vergleich mit anderen Ländern sehr teuer.

Zweitens, warum grade Grillfleisch? Fleisch das ich brate kostet das selbe.

Drittens, Fleisch mit Fleischersatz zu vergleichen, ist so wie mit Äpfeln und Birnen. Es ist nicht das gleiche.

Viertens, warum ist von der Argumentation her Fleisch im Vergleich zu billig? Dann sollten halt die Ersatzprodukte billiger werden, die eh schon in der Produktion weniger kosten.

Und wenn, der WHF-Meinung folgend, der brasilianische Soja so billig ist, dann zahlen wir halt einfach freiwillig das Doppelte. Dadurch wird dann allerdings noch mehr Regenwald abgeholzt, um noch mehr zu produzieren. So einfach ist das halt nicht. Dieser Bericht ist deutlich zu kurz gesprungen.

rer Truman Welt

Die Welt muss doch irgendwann begreifen, daß der Kapitalismus so, wie er eigentlich gedacht war, gar nicht mehr funktioniert. Der Staat setzt nicht nur noch Rahmenbedingungen, sondern diktiert immer mehr (und mehr) die Preise z. B. über Steuern. Das war jedoch nicht der Sinn von Wettbewerb. Wir stehen deshalb vor der Aufgabe, ein neues System zu erfinden oder haben das die Chinesen bereits gefunden? Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, so unsympathisch und Menschen verachtend uns deren System auch erscheint, sie hängen den Westen überall ab. Wir diskutieren nur über Verbote, Gesetze, Zusatzsteuern und Abgaben. Das ist Willkür-Wildwuchs, unberechen- und kalkulierbar, kein System zur Orientierung.
Wir drehen uns im Kreis und kommen dann nur noch mit zwei Argumente: Klima und Menschenrechte Auf Dauer funktioniert das nicht!

@schiebaer45 um 18.00 Uhr

„Von Keinem lasse ich mir in meinen Speiseplan reinreden. Andersrum mache ich es auch nicht.“

Es redet Ihnen ja auch keiner im Speiseplan herum. Sie können sich ja Fleisch in Containern einverleiben, nur zahlen Sie dann eben den wahren Preis dafür (ich meine damit jetzt nicht Gicht, Herzinfarkt oder Ähnliches).

Polemik gegen Veggies

Was soll diese Polemik gegen Veggies?

Man muss nicht unbedingt auf verarbeitete Ersatzprodukte zugreifen. Ich persönlich grille z.B. sehr gerne mit Räuchertofu und veganer selbstgemachter Kräuterbutter gefüllte Pilze. Gemüsespieße sind auch super! All dies ist im Sommer neben dem Anbau in Bioqualität, saisonal und regional erzeugbar. Was meinen Sie mit Stoffen aus Übersee? Haben Sie überhaupt den Artikel gelesen? Ein Großteil des weltweit angebauten Sojas und Getreides landet in Futtertrögen. Tofu der in Europa vermarktet wird, wird fast ausschließlich aus europäischen Sojabohnen gewonnen. Neben dieser Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/ aktuell/ warum-sojawurst-nicht-dem-regenwald-schadet (leerzeichen entf) finden Sie dazu zahllose Literatur. Wenn man sich die Sojabohne durch ein Steak vergoldet ist das energetischer Wahnsinn oder meinen Sie eine Kuh hat einen Wirkungsgrad von 100%? Fleischesser tragen massiv zur Zerstörung des Regenwaldes in Südamerika bei - das ist Fakt

Aha, die Grill Saison ist

Aha, die Grill Saison ist eröffnet und die Leute erfreuen sich an einer Grillwurst oder nem Steak? Ja das geht ja nicht, da muss man natürlich gleich alles madig machen und auf die bösenVerbraucher einreden, dass sie unverantwortlich billig essen! Tatsächlich haben wir doch tatsächlich nicht für jede gegrillte Wurst nicht gleich doppelt auch den doppelten Preis nach Afrika oder sonst wohin überwiesen. Ne, was sind wir doch für schlimme Menschen, eröffnen einfach so die Grillsaison ohne gleich überall hin unser Geld zu überweisen, nee, nee. Ich Schlimmer bin am Wochenende zum ersten Grillfest eingeladen und habe auch noch nicht überwiesen. Jetzt geh‘ ich aber in Sack und Asche. Wo hab ich jetzt wieder meine Selbstkasteiungspeitsche hin gelegt…

Schon bezeichnend, dass es...

...bezüglich dieses Themas scheint's hauptsächlich extreme Ansichten gibt.

Wenn ich den Geruch des Esbitanzünders wahrnehme, weiß ich, dass mein Nachbar gleich den typischen Grillgeruch hinterherschickt.

Ich kann diesen Geruch, den Millionen Deutsche so lieben, inzwischen nicht mehr ertragen und mag auch nicht mehr grillen.
Trotzdem fällt es mir nicht ein, ihn zu maßregeln oder dergleichen; halbe Stunde Fenster und Türen zu und/oder mit den Hunden spazieren gehen und gut is.

Toleranz - nicht Tollhaus.

Studie: Industriefraß ist das billigste

"Eine Studie der Umweltorganisation WWF zeigt, dass Fleischersatzprodukte viel teurer sind."

Dafür hätte es keine Studie gebraucht.

Es ist halt billiger, Soja aus gerodetem Regenwald zu importieren, um es in der Massentierhaltung in Billigfleisch umzusetzen, als daraus ein ansprechendes Produkt zu schaffen.

Die Ersatzprodukte sprechen noch immer die Kunden an, die bereit sind, für ihr Essen mehr Geld ausgeben.

Die Politik sollte die Massentierhaltung endlich verbieten. Aber das werden die Einflüsterer von Bauernverband, Tönnies & Co mit Hilfe der CDU/CSU zu verhindern wissen.

18:23 von DrBeyer

also bei mir kommt kein Wild in die Küche
allein das Beizen wäre mit zu viel Arbeit
ansonsten riecht mir das Fleisch "zu streng"

@harry_up, 18.18 Uhr - Methode der Berichterstattung

"Warum schreiben Sie dann noch so viel vorweg?

Wer Essen zu seiner unwandelbaren Religion erhebt, mit dem ist eh nicht diskutieren."

Die Metapher mit der Religion haben Sie jetzt gebracht.

Bei meinem Essen lasse ich in der Tat nicht mit mir diskutieren. Ich versuche aber auch nicht, andere zu missionieren.

Diskussionswürdig finde ich die Art und Weise, wie der WWF seine Kommunikation aufzieht und wie der Artikel diese fragwürdige Methode aufgreift. Dafür schrieb ich "so viel vorweg".

Fleisch bitte zugunsten von Ersatzprdukten und Gemüse teurer

Ja, bitte den Preis von Fleisch zugunsten von Gemüse und Ersatzprodukten anheben! Wenn das Gemüse und die Ersatzprodukte im gleichen Schritt deutlich billiger werden, ist das auch sozial gerecht. Ein Anfang wäre es aber schon einmal unnötige Subventionen auf tierische Produkte abzubauen und diese für pflanzliche Alternativen einzuführen. Warum zahle ich im Supermarkt immer noch 19 % Mehrwertsteuer auf Hafermilch und die Person die sich Null um globale Gerechtigkeit, Umwelt und Tierwohl schert 7 % auf Kuhmilch - krankes System...

Bitte in diesem Zusammenhang auch ein persönliches Kontingent für Flugreisen einführen, das max. einen Langstreckenflug alle 5 Jahre erlaubt. Kurzstreckenflüge in sehr naher Zukunft komplett einstellen und stattdessen Bahnnetz massiv ausbauen - auch zwischen den Ländern!

Man kann es sich und den

Man kann es sich und den armen, gequälten und auf das grausamste ermordeten Tieren auch unnötig noch schwerer machen.
Wenn die Kosten für die Wiederinstandsetzung der entstandenen Unweltschäden durch diese abgrundtief verachtenswerten Haltungsbedingungen einfach und endlich auf die Preise aufgeschlagen würden, könnten sich die meisten Menschen nur noch Fleisch leisten, wenn sie ein paar Wochen daraufhin sparen.
Mit allem eckeligen Drumherum bis zur Abholzung der letzten Urwälder wäre dann Schluss und es wäre der grösste Gefallen, den sich die Menschheit antun könnte.
Danach flugs das Auto abgeschafft, den ÖPNV kostenlos gemacht und anständig bis zur letzten Milchkanne ausgebaut, und schon könnte sich tatsächlich nach Corona noch etwas ändern.
Anstatt dem ewigen „weiter so“, dass uns keinen Schritt in die richtige Richtung bringt, sondern alles nur noch weiter verschlimmert, weil ein paar Menschen den Hals nicht voll genug bekommen können. Nicht nur vom Fleisch.

@Sisyphos3, wirklich billig

@Sisyphos3,

wirklich billig was Sie mal wieder abziehen

wenn bei 2000 Jahren gerade mal 40 Jahre bei 100 kg lagen und 1800 bei 5 kg ist das natürlich total vergleichbar
oder
was Sie selbst betriftt eine absolute NULL-Aussage - das Sie dieses NICHT-Information als Scheinargument gegen "Die Grünen" gebrauchen

Am 18. Juni 2021 um 17:24 von Toni B.

PS: War die Reise nötig? Ja, das war sie. Mein Vater hat seine 10 Monate alte Enkelin noch niemals zuvor gesehen und sein Gesundheitszustand erlaubt wahrscheinlich auch kein weiteres Mal.
#
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Alles richtig gemacht.
Solange Grüne Politiker und deren Angestellte Kurzflüge nutzen und Autos mit Verbrennungsmotoren benutzen, brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie Ihre Reisen mit dem Auto machen.
Ich kann mich nicht daran Erinnern, das diese Partei sich gegen den Abbau der Bahnstrecken ausgesprochen hatte.
Ich hoffe Ihr Vater kann Ihre Tochter noch oft sehen.

Menschen, die Sozialhilfe, HartzIV, niedrige Rente w Sozialhilfe

bekommen, können nur Billig - Essenware kaufen.
Ansonsten fehlt das Geld an anderer Stelle.

Wohlhabende, die niemals in ihrem Leben auf diesem finanziellen Lebensniveau das Leben fristen mussten, verstehen das gar nicht.

Die Veränderungen in der Ernährung muß also von den Wohlhabenden ausgehen. Sie stellen mindestens ca. 60% der Bevölkerung.
Bedeutet für diese Gruppe:
Jetzt mehr Gemüse und Obst auf den Tisch
Grillparty entfällt, ist auch gut gg Corona
Und Bier ist auch ein gutes Aufbauprodukt (ist mindestens seit dem Mittelalter bekannt)

Man ist was man isst.

Selbst wenn die Politik aus einem billigen Schwein ein armes Schwein machen könnte.

@Sparpaket - Gemüse auf den Grill!

17:19 von Sparpaket:
"Allerdings grillen viele Menschen sehr gerne und wenn die das dann nicht mehr finanzieren könnten, wäre es traurig."

Die Bauern könnten super davon leben, wenn wir uns ein(!) Stück Fleisch auf den Grill legen, für das das wir einen angemessenen Preis bezahlt haben.

Dafür müsste aber ein Umdenken einsetzen - weg von "Masse statt Klasse" hin zu Qualität und Nachhaltigkeit.

PS: Ein Freund legte letztens übrigens Kürbisspalten (Hokaido) auf dem Grill. Das ist sehr zu empfehlen.

Nach mir die Sintflut

Ja, und nach mir die Sintflut. Ich bin absolut ihrer Meinung, doch nur so lange das persönliche Handeln nicht die Freiheit von anderen massiv einschränkt und das tut es hier (zukünftige Generationen, andere Lebewesen, andere Menschen die nicht in privilegierten Ländern wohnen, die Umwelt)!

WWFler und Veganer sind die besseren Menschen

"Eine Analyse der Umweltschutzorganisation WWF zeigt jetzt, dass der Großteil des Grillfleisches in deutschen Supermärkten wesentlich billiger ist als Fleischersatzprodukte. " Fleischersatzprodukte sind für mich Modeartikel, Lifestyle-Produkte. Die sind immer teurer als die normalen Lebensmittel.

Wer vegane Buletten essen will, kann sich die selbst aus Getreide (Haferflocken, Bohnen, Kräutern und Gewürzen) frisch selbst machen. Was man im Bio-Laden bekommt, ist teuer und oft mit Geschmacksverstärkern versetzt - gesund ist das nicht. Zudem ist Soya stark allergisierend.

Vegetarier und Veganer haben meinen vollen Respekt. Jeder sollte Tiere achten und gut behandeln. Aber das ewige Gutmenschengetue, Nase hoch und "nur wir sind die Guten", das finde ich abstoßend.

Bis vor drei Jahren hatten viele angeblich Laktoseintoleranz und schluckten zu einem Cafe Latte oder zum Milcheis demonstrativ eine Pille, jetzt ist "vegan sein" eine Form des Wichtigmachens - wer's braucht ...

@ Meinung zu

@ Meinung zu unse...
Zitat:
"Die Welt muss doch irgendwann begreifen, daß der Kapitalismus so, wie er eigentlich gedacht war, gar nicht mehr funktioniert."

ganz im Gegenteil - er funktioniert wie so wie er ursprünglich (im 19. Jahrhundert) angedacht war

Staat und mit ihm die Bürger des Landes haben sich gefälligst aus den Geschäften der Kapitalisten heraus zu halten
und
wenn der seinen Kunden "Schei*" als GOLD verkauft dann haben diese das tiefgläubig zu erwerben und sich gefälligst jeglicher Kritik zu enthalten
und
sämtliche Eingriffe die den Profit aus diesen Geschäften werden entweder angeschafft oder - sofern schon (als Gesetze) vorhanden - verteufelt und abgeschafft

anders ist diese künstlich erzeugte Pseudo-Religion der "Fleischesser" und ihr Kreuzzug gegen die Vegetarier nicht erklärbar

@Kambrium2, 18:34h

Ich sehe das ähnlich wie in Ihrem sarkastischen Beitrag. Vor Allem habe ich echt die Nase voll, nach mehr als einem Jahr Fremdbestimmung durch Corona-Auflagen, jetzt noch weiter gegängelt und gemaßregelt zu werden.

Hihihi

Bei dem Thema regen sich die üblichen Verdächtigen inzwischen fast so herrlich auf das ihnen von "denen da oben" was weggenommen wird und ihre Grundrechte verletzt werden und was weiß ich noch für vollkommen haltloses pseudorebellisches Gejammer da zusammen kommt wie bei traditionelleren Gassenhauern a la "Spritpreise" oder "Geschwindigkeitsbegrenzung"

Niemand will Euch die Wurst vom Grill nehmen, ich gehe auch davon aus das niemand hier jede einzelne Mahlzeit rein mit Fleisch vom Grill bestreitet.

Tatsächlich sehe ich selber als Extrem-Selten-Fleischesser (und extrem selten esse ich es echt gern, am allerliebsten, wenn denn möglich, höchst selbst geschlachtet) billiges Grillfleisch auch nicht als größtes Problem bei der generellen Thematik, eher das Billigstfleisch in Fertiggerichten oder 50 Cent Aufschnitt, da dieser Schrott viel häufiger und gedankenloser konsumiert wird als billiges minderqualitatives Grillfleisch, welches nur während einer gewissen Zeit im Jahr Hochsaison hat.

@ um 18:27 von FalkoBahia

Das von gegebenenfalls höheren Preisen nur die Verbrecher profitieren, die unter schrecklichen Bedingungen produzieren lassen, ist ja nicht nur beim Fleisch so.
Die billigen T-Shirts kommen auch aus der gleichen Fabrik mit den schändlichsten Arbeitsbedingungen, wie die teuren T-Shirts.
Deshalb sollten Lieferketten und jeweilige Gewinnmargen offengelegt werden müssen, damit der Verbraucher bestimmen kann, wer woran wieviel verdient.
Aber bis dahin werden wohl noch viele Tiere grausamste Tode sterben und viele Kinder sich zu Tode schuften.

@ MeritX um 18.40 Uhr, Warum Fertigprodukt

"Warum zahle ich im Supermarkt immer noch 19 % Mehrwertsteuer auf Hafermilch und die Person die sich Null um globale Gerechtigkeit, Umwelt und Tierwohl schert 7 % auf Kuhmilch - krankes System..."

Stimmt, das könnte geändert werden.
Weshalb Sie allerdings fertige Hafermilch kaufen, womöglich noch in einem Tetrapack aus Kunststoff-Papierverbundmaterial, das ist mir ein Rätsel.
Hafermich besteht zu 90 Prozent aus Wasser, Das Gemisch ist meist lange haltbar und muss deshalb konserviert werden. In der Regel werden mehrere Konservierungsmittel zugesetzt, um unter der Deklarationsgrenze für den einzelnen Stoff zu bleiben, teils auch Farbstoffe und fast immer Süßungsmittel.

Zudem können Sie Kuhmich aus regionaler Erzeugung kaufen, während die Hafermilch nicht selten "aus EU und Nicht-EU-Landwirtschaft", d.h. aus Südosteuropa oder Asien kommt.

@ Sisyphos3, um 18:06

re @ 17:53 von DrBeyer

“also auf Neuseeland werden zwischenzeitlich schon Hirsche gezüchtet“

In NRW seit langem Strauße, die gehören auch nicht hierher.

Propaganda und Umerziehung

1. Ist es meine Persönliche Entscheidung was ich esse und wieviel. Dieses Bischen Selbstbestimmung will ich behalten und mich nicht ständig zu einem besseren Menschen umerziehen lassen.

2. Es wird wieder versucht mit falschen Tatsachen Propaganda zu machen.

"So würden etwa 96 Prozent der Soja-Anbaufläche für Tierfutter benötigt und nur vier Prozent für pflanzliche Lebensmittel."

Das ist doch Klar. Erst wird die Sojabohne ausgepresst um an das Sojaöhl zu kommen.
Als Abfall bleibt dann das Sojaschrot übrig. Und DAS wird dann verfüttert.
Die Europäische Version ist der Raps. Erst das Öl, dann das Rapsschrot für das Vieh.

Ohne das Vieh könnte man die Schrote natürlich verbrennen.

Wie Billigfleisch "hergestellt" wird will aber keiner sehen!

Wie wäre es denn mal mit einem Besuch in einem Großschlachtbetrieb. Wenn halbbetäubten, zuckenden Tieren die Kehle aufgeschnitten wird oder die Mitarbeiter die vor Schmerzen kreischenden Tiere mit Elektroschockern, Eisenstangen in den Schlachthof treiben/schlagen. Der "krönende Abschluss" eines ohnehin qualvollen Lebens.
Bei der Produktion gegenständlicher Güter geht man behutsamer um, als mit schmerzempfindenden Säugetieren/Geflügel.
Nein, ich bin kein Vegetarier! Ich esse gerne gutes Fleisch - und dafür bin ich bereit teilweise mehr als das Doppelte als im Supermarkt auszugeben. Und jetzt die soziale Frage! Nein, ich bin auch kein Großverdiener. Durch den Verzicht auf billige Quantität kann ich mir den Genuss von Qualität leisten. Und damit schließe ich definitiv auch die LebensQUALITÄT der Tiere mit ein. Aber das muss jeder selbst mit seinem Gewissen ausmachen, wenn nur der Preis der Maßstab aller Dinge ist. Guten Appetit!

@M. Höffling um 17:21

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.

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