Kommentare

Wahrheit unerwünscht?

"Im April wurde Sahra Wagenknecht mit mehr als zwei Dritteln der Stimmen in Nordrhein-Westfalen zur Bundestagskandidatin gewählt, jetzt hat man dort einen Antrag auf Parteiausschluss Wagenknechts gestellt. Das zeigt die Fallhöhe der Krise, in der die Linkspartei im Wahljahr 2021 steckt."

Sarah Wagenknecht polarisiert und das ist gut so. Hat man innerhalb der Partei Angst vor Sachkompetenz? Viele Parteien könnten sich glücklich schätzten, hätten sie eine Spitzenpolitikerin wie Sarah Wagenknecht in ihren Reihen. Und das sage ich als Unionswähler. Sie hält den selbstverliebten Genossinen und Genossen den Spiegel vors Gesicht. Respekt von meiner unbedeutenden Seite aus. Ich kann nur hoffen, dass sich die Linken wieder ihrer originären Themen bewusst werden und wünsche dieser Partei alle Gute sowie Vernunft und Einsicht.

Zustand der Linkspartei: Alarmstufe Rot....

Das könnte ja auch peinlich werden, wenn mitten im Wahlkampf gegen einen Landesvorsitzenden Anklage wegen Urkundenfälschung oder Betrug erhoben würde.

Im übrigen würde die Partei sich überflüssig machen, wenn sie den Grünen hinter herlaufen (linkes Profil) oder deren Entwicklung kopieren würde. Ein Drittel Stimmenverluste zuletzt in Sachsen-Anhalt. Aber offensichtlich wird das nicht reflektiert, wenn manche weiter Teil des Politikbetriebes sein wollen und auf Koalitionen schielen....

Alarmstufe Rot

Wenn ihr eure Politiker, die wenigstens annährend die Sorgen der Bürger registriert haben, am liebsten rausschmeißen wollt, nur weil ihr meint, euerer Ideologie stur und verbissen folgen zu müssen, dann, ja dann werden euch wie bei den Kirchen die Menschen davon laufen.

Und das ist das Verhältnis zur NATO/Außenpolitik.

Die Linke kann mit der SPD und den Grünen keine Bundespolitik betreiben.

SPD und Grüne bekennen sich zur NATO und würden auch die damit zusammen hängenden Beschlüsse mit tragen.

Die Linke sieht sich dem ausser Stande.

Die Wählerschaft sieht das auch, was ua ein Grund sein wird, dass die Linke aus dem Bundestag fliegt.

Es stellt sich die Frage an die Wählerschaft wieso die Linke zu wählen wäre, wenn sie bundespolitisch wg der NAT0-/Außenpolitik (wird von der Linken keinesfalls zu 100% mit vertreten) nicht in Aktion treten kann.

Zustand der Linkspartei

Diese Partei hat einfach eine Herkunft die man nicht akzeptieren kann ! Am liebsten würden die alle Unternehmen verstaatlichen und tun so, als wenn es allen Bürgern danach besser ginge ! Die haben einfach nichts gelernt in der Vergangenheit und sind für die Zukunft nicht zu gebrauchen. Aber viel reden das können sie schon ..... das allein ist entscheidend zu wenig!

@16:09 von Opa Klaus

Ich schließe mich Ihrem Urteil an. Statt sich zu fragen, warum Frau Wagenknecht so beliebt ist, will man sie los werden. Dümmer geht es nicht.
Frau Wagenknecht scheint auch eine der ganz wenigen Personen in der eigenen Partei, die tatsächlich weiß, wo die ursprünglichen Wähler der linksgerichteten Parteien der Schuh drückt. (SPD und Grüne schneiden da nicht besser ab.) Wer von diesen Wählern kein Kreuzchen bei der AFD machen möchte, bleibt am Wahltag zuhause.

Traurige Entwicklung

Leider ist es tatsächlich so, dass viele die vorgeben links zu sein, oder es vielleicht sogar glauben, längst in die bürgerlich-ökologische Ecke abgedriftet sind. In diesem Punkt trifft Wagenknechts Vorwurf der Lifestyle-Linken sicherlich zu. Und nicht nur die LINKE ist davon betroffen, sondern auch die SPD. Ich bin deshalb nach 47 Jahren Parteizugehörigkeit aus der SPD ausgetreten und jetzt heimatlos. Insbesondere die Menschen die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, und für die die Genderdiskussion, das Klima, die Emanzipation und sexuelle Minderheiten nicht die Priothemen sind, kommen kaum noch vor. Dabei wäre es gerade für diese Gruppe wichtig, eine Zukunftsperspektive und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Alimentierungspolitik der letzten Jahre führt ja offensichtlich zu nichts. Fordern und Fördern war ein völlig richtiger Ansatz der Schröder-Regierung. Da muss linke Politik ansetzen. Gesellschaft, Staat (also wir alle) und Betroffene sind gefordert.

Alarmstufe für wen?

Fliegt die Linkspartei aus dem Bundestag, dann werden die kommunistischen Anhänger aus der ehemaligen DDR und die verbohrten Linken aus den westelbischen Ländern, welche Partei wählen?
Die CDU, mit dem überhasteten Atomausstieg und der freundlichen Aufnahme der Flüchtlinge. Die Partei, die Wirecard in China feilbot und Tausende Anleger ruinierte. Die CDU mit den korrupten Bundestagsabgeordneten, über die heute keiner mehr spricht. Alles vergeben und vergessen?
Vielleicht wählen die Anhänger der Linken die SPD mit Herrn Scholz, der Von Cum-Cum nichts Anrüchiges gehört hat. Da sind noch die Grünen, mit dem Ziel Nordstream 2 auf Eis zu legen und die Ukraine mit Defensivwaffen auszustatten.
Nein sie werden radikal wählen und das wird kein Politiker, der obengenannten Parteien wollen, auch nicht der verbohrteste Kommunistenhasser.

16:22 von Anna-Elisabeth

Ich bin leider nicht in der Lage, ihr Niveau zu erreichen, aber ihr Kommentar ist vom Allerfeinsten. Nur zu hause bleiben, das werde ich gewiss nicht.

@ Peter Kock. 16:20

"Diese Partei hat einfach eine Herkunft die man nicht akzeptieren kann ! Am liebsten würden die alle Unternehmen verstaatlichen und tun so, als wenn es allen Bürgern danach besser ginge ! Die haben einfach nichts gelernt in der Vergangenheit und sind für die Zukunft nicht zu gebrauchen. Aber viel reden das können sie schon ..... das allein ist entscheidend zu wenig"

Herkunft? Ich bitte Sie! Da könnten Sie ja auch gegen die CDU fabulieren, oder die SPD etc.

Diese Diskussion ist obsolet. Die Linke ist heute eine Partei mit demokratischer Substanz. Genauso wie Grüne, SPD FDP oder Union. Die deutsche Demokratie bildet ein breites Spektrum an poltischer Meinungsviefalt ab. Und das ist gut so. Viele Inhalte der Linken sprechen auch mich an, wäre da nicht die Diskrepanz hinsichtlich Aussen-und Wirtschaftspolitik. Dennoch ist diese Partei ein wichtiger Baustein unserer Parteienlandschaft

>>Um zu verstehen, in welchem

>>Um zu verstehen, in welchem Ton dieses Buch geschrieben ist, sei nur angemerkt, dass Wagenknecht über den bis Februar diesen Jahres amtierenden Parteivorsitzenden Bernd Riexinger schreibt, er sei "der damalige Vorsitzende einer deutschen linken Partei, dessen Name zu Recht vergessen ist."<<

Um zu verstehen, in welchem Ton ein Buch geschrieben ist, brauche ich Frau Palzer nicht.

Es heißt übrigens immer noch bis Februar dieses (!) Jahres.
Erstaunlich, wie oft man das hier bei der Tagesschau falsch sagt oder auch schreibt.

16:09 von Opa Klaus

«Und das sage ich als Unionswähler … Ich kann nur hoffen, dass sich die Linken wieder ihrer originären Themen bewusst werden und wünsche dieser Partei alles Gute sowie Vernunft und Einsicht.»

Weise und sehr faire Worte im allerbesten demokratischen Sinn.

Sie tun sich sehr schwer mit sich selbst.
Immer ist links dann irgendwie noch anders links als das Erste Links. Vielfalt ist gut mit Ringen um das Beste. Bei der Linken als Deutsche Partei ist aber zu viel Ideologie dabei. So was tut nie gut keiner Partei.

Sie haben die Nachfolgefrage der Älteren gelöst mit neuen Gesichtern erst sehr kürzlich. Außer Der Alte Recke Mr. Bartsch, und Frau Henning-Weslsow geben alle anderen ein eher schwaches Bild ab in Reden, oder Diskussionen im TV. Nicht selten fahrig mit Argumenten, oder was unsortiert wirken sie.

G. Gysi … spielt nicht mehr die 1. Geige.
Dennoch ist er weiter der Klügste im Verein.
S. Wagenknecht … ich weiß nicht, warum man sie so sehr anging & angeht.
Keine gute Außenwirkung.

Der Feind steht rechts, liebe Selbstgerechte

Die Linke ist mit einer weiblichen Doppelspitze, den erfahrenen Spitzenkandidaten Bartsch und Wissler und eben Sahra Wagenknecht für die Bundestagswahl im Grunde sehr gut und breit aufgestellt. Ohne die Frauenpower bei der Linken hätten die Grünen womöglich keine Kanzlerkandidatin Baerbock aufgestellt. Ein grün-rot-rotes Reformprojekt gelingt nur mit der Linken, ohne die ein Herr Scholz kaum (angebliches) Interesse an Steuer-CDs hätte.
Allerdings bleibt die Linke hinter Erwartungen und Möglichkeiten zurück.
Wenn viel gequakt und gestritten wird, ist das eigentlich ein gutes Zeichen für Lebendigkeit.
Die Giftigkeit geht ja auch nicht von Sahra Wagenknecht aus. Ähnliche Feindseligkeiten gibt es zuhauf auch gegen Thierse, Palmer - überwiegend von Linksidentitären, selbsternannten Antirassisten, "Trans"-Ideologen gegen Lesben, Feministinnen und J. K. Rowling.
Es seien gerade Spalter und Hetzer daran erinnert, dass der Feind doch rechts steht, bei Maaßen, Klimaleugnern, Neoliberalen & Co.!

@16:31 von Barbarossa 2

//Ich bin leider nicht in der Lage, ihr Niveau zu erreichen//

Wir haben ganz sicher ein ähnliches Niveau, allenfalls unterschiedliche Schwerpunkte.

Danke aber für Ihren netten Kommentar.

Mir scheinen die Probleme …

… der Linken ganz ähnlich wie jene der SPD: Beide haben ihre Stammwählerschaften komplett verprellt, indem man sich lieber abgehobenen Ideologien verpflichtet fühlt.
Mal schauen, ob man irgendwann aus seinen „Erfolgen“ nicht doch noch versucht zu lernen. Aber ich fürchte, das Lernen und Ideologie im krassen Widerspruch zueinander stehen.

Statt sich zu ärgern, sollte

Statt sich zu ärgern, sollte die Linke sich doch freuen: kann sie doch jemand für das absehbare Wahldebakel verantwortlich machen. Und die Unterstützung einiger Journalistinnen ist denen dabei auch noch sicher. Frau Wagenknecht und das Buch sind schuld. Und dann auch noch so kurz vor der Wahl. Pfui Sarah, wie kannst Du?!

@ Egleichmalf. 16:40

"Aber ich fürchte, das Lernen und Ideologie im krassen Widerspruch zueinander stehen."

Diese Befürchtung teile ich. Nachdem ich kürzlich dem von Foristin @ Anna-Elisabeth inizierten Hoffnungsteam beigetreten bin, hoffe ich doch sehr, dass sich nach den BT-Wahlen ein Umdenken bei den Linken im Kontext einer Erneuerung und Rückbesinnung auf die originären Werte realisieren lässt.

Ich frag mich nur welche Sachkompetenz

bei den "guten Linken"- also den Grünen-vorhanden ist. Nur falls einer auf die Idee kommt da abzukupfern. Wenn China für Frau B. eigentlich nur ein Lieferant von giftigem Spielzeug ist, das sie "als Mutter von Hause aus nicht braucht", dann ist das mit Sanktionen wgn. der Uiguren ja auch ganz einfach. Und genau auf dieser intellektuellen Ebene sehe ich auch 80% der weniger guten Linken angesiedelt. Zum ersten Mal in meinem Leben werd ich diesen FDP-Verein wählen damit nicht irgendwelche Irrsinnskonstellationen wie RRG mit NATO-Anschleimerei (Bund W18 hat mir gereicht) zustande kommt. Allein um die Linke vor sich selbst zu schützen.

Tutti-Frutti

Ich dachte bisher, dass Frau Wagenknecht selbst eine "Lifestyle-Linke" sei.

Aber egal und ganz ohne Frotzelei:
nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus gelang keine Neudefinition von "links" und "sozialistisch".
Gregor Gysi, ausgestattet mit einer sensationellen medialen Begabung, konnte das überdecken.

Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik zerbröselt die Linke.
Als da wären:
- vor allem im Osten die sentimentale Fraktion, die der alten DDR selig hinterhertrauert,
- im Westen die Lifestyle-Linken, deren Erkennungszeichen oft die Lederjacke war,
- dann die Hardcore-Kommunisten aus der alten BRD,
- und die "Wir-tun-was-gemeinsam-Sozialisten", die am liebsten zusammen gemütlich grillen und Bier trinken,
- die Integrations-Linken, die sich im Westen sehr stark um Minderheiten bemühen,
- die Reste der WASG.

Das Ganze ist also ein Konglomerat.
Ein Tutti-Frutti.
Und das wird, so der öffentliche Eindruck, von tiefem, gegenseitigem Misstrauen zusammengehalten.

Die Linkspartei kämpft um

Die Linkspartei kämpft um Ihren Platz im Parteiengefüge und auch um eine Art Markenkern. Das wird umso schwieriger, als gerade in den Hochburgen in den östlichen Bundesländern viele frühere Wähler nach rechtsaußen umgeschwenkt haben, wie die Umfragen nahelegen.
Dazu kommt, dass manche in den Führungsriegen füreinander wie ein rotes Tuch sind bzw. sich blau ärgern über Alleingänge, die nicht dazu beitragen ein gemeinsames Profil zu entwickeln sondern manchmal doch eher der eigenen Profilierung. Das ist äußerst bedauerlich, weil es die Linke braucht für einen echten Politik- und Regierungswechsel.

@waldkauz 16:37 Uhr: steht der „Feind“ nicht überall?

So könnte man meinen, wenn man das liest.

Vielleicht ist vielen der politische Kompass abhanden gekommen.

Sind Palästinenser nun „links“ wie die Fatah (PLO), oder doch „rechts“ weil sie gegen Juden sind ?

Was Herrn Masssen angeht, finde ich es albern das sich nicht nur Grüne (Neubauer) sondern auch Linke so an diesem Mann abarbeiten, während die Probleme ganz woanders liegen.

Zur Erinnerung: Maassen wurde entlassen weil er Hetzjagden in Chemnitz bestritt, obwohl Merkel dies behauptet hatte. Das es solche Hetzjagden in Chemnitz gab, ist umstritten. Der beste Beleg stammt ausgerechnet von einer linken Aktivistengruppe namens „Antifa Zeckenbiss“.

Tatsächlich gab es rassistische Hetzjagden im Osten, zB einige Zeit vorher in der Fußgängerzone von Magdeburg, wo ein Mob schwarzhäutige Menschen jagte. Leider blieb die öffentliche Empörung damals aus.

16:35 von Opa Klaus

Chapeau!

16:37 von waldkauz

«Ein grün-rot-rotes Reformprojekt gelingt nur mit der Linken, ohne die ein Herr Scholz kaum (angebliches) Interesse an Steuer-CDs hätte.»

Ganz unabhängig von der potentiellen realen Stimmenzahl für GRR, gelingt kein Projekt von Reform oder was anderem ohne Kompromissbereitschaft und Pragmatismus.

Die Pragmatikerin bei den beiden Führungsfrauen der Linken ist Frau Henning-Welsow, nicht Frau Wissler. Die zweite der beiden ist auch viel konzentrierter, und sich ihrer Argument mehr bewusst als die erstere. Frau HW gerät nicht ins Stocken und Quasi-Stottern, weil sie wieder irgendwas vergaß, oder nicht weiß, wie die Beschlusslage der Partei denn nun sei.

Weiß sie es nicht, dann sagt sie das auch als so was wie:
"… wir sind uns noch unklar … aber wir werden uns entscheiden müssen …".

Jede theoret. mögl. Regierungsbeteiligung der Linken entscheidet sich an der Frage von Bundeswehr & Militär. Man kann nicht so tun, als unterläge dies der Beliebigkeit von Verhandlungen dann später mal.

"Alarmstufe Rot" ist überall - nicht nur bei der Linken

Um das festzustellen genügt es schon, sich mal kurz mit ein paar der heute erschienenen Meldungen auf tagesschau.de zu befassen (zum Beispiel diesen: "Flucht aus Myanmar - Ohne Schutz, ohne Essen, ohne Wasser tagesschau.de/ausland/asien/myanmar-fluechtlinge-101.html
"UNHCR-Bericht: Mehr Menschen denn je auf der Flucht"
tagesschau.de/ausland/amerika/unhcr-fluechtlingsbericht-103.html)

Mit "Klientelpolitik", "Anklagen" gegen andere (egal ob inner- oder außer-"parteilich") und gegenseitigen Beleidigungen ist für niemanden etwas zu gewinnen. Schon gar nicht in einem Land, in dem "etabliertere" (und größere) Parteien das Geld verwalten und dabei behaupten, dies am besten im Sinne ihrer eigenen "Klientel" zu können.

@16:36 von schabernack 16:09 von Opa Klaus

//S. Wagenknecht … ich weiß nicht, warum man sie so sehr anging & angeht.//

Sie hat lediglich zu Papier gebracht, was viele Menschen denken und viele Parteikolleginnen und Parteikollegen nicht erkennen wollen.

//Keine gute Außenwirkung.//

Der Ruf nach Parteiausschluss noch weniger. Und die Torte im Gesicht von Sarah haben sicher auch viele nicht vergessen.

Wenn 77 % der Wähler Janine

Wenn 77 % der Wähler Janine Wissler nicht kennen, ist das nicht allein die Schuld dieser Frau.
Vielmehr sollte man dann mal die Form dieser Demokratie hinterfragen. Denn was soll dabei rauskommen, wenn man Leute wählen lässt, die gar keine Ahnung davon haben (wollen), was es zu wählen gibt?

@16:40 von Egleichhmalf

//Mal schauen, ob man irgendwann aus seinen „Erfolgen“ nicht doch noch versucht zu lernen. Aber ich fürchte, das Lernen und Ideologie im krassen Widerspruch zueinander stehen.//

Jetzt haben Sie mir auch noch die letzte Hoffnung geraubt.

@. spax-plywood. 16:55

"bei den "guten Linken"- also den Grünen-vorhanden ist. Nur falls einer auf die Idee kommt da abzukupfern."

Es geht hier weder um Frau B noch um die Grünen. Denken Sie nicht auch, dass der gebildete und mündige Wähler sich nicht von irgendwelchen Ideologien oder aus dem Kontext gerissenen Einzelaussagen irgendwelcher Kamerahörigen Politiker beeinflussen lassen sollte?

Ich wähle aktuell CSU, habe früher auch SPD oder FDP gewählt. Warum auch nicht. Dennoch rede ich nicht abschätzig über andere Parteien. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Lebenssituationen. Demokratisches Verständnis beruht auf Empathie und Toleranz. Ich habe mich immer bemüht über den ideologischen Kirchturm hinauszusehen obwohl mir das Treppensteigen gesundheitlich schwer fällt.

Am 18. Juni 2021 um 16:09 von Opa Klaus

"...Sarah Wagenknecht polarisiert und das ist gut so. Hat man innerhalb der Partei Angst vor Sachkompetenz? Viele Parteien könnten sich glücklich schätzten, hätten sie eine Spitzenpolitikerin wie Sarah Wagenknecht in ihren Reihen. Und das sage ich als Unionswähler. Sie hält den selbstverliebten Genossinnen und Genossen den Spiegel vors Gesicht. Respekt von meiner unbedeutenden Seite aus. Ich kann nur hoffen, dass sich die Linken wieder ihrer originären Themen bewusst werden und wünsche dieser Partei alle Gute sowie Vernunft und Einsicht..."

Sahra Wagenknecht hält die Linke für eine "grün-liberale Lifestyle-Partei"
Aber Die Linken sind mit der Situation in Deutschland offensichtlich am wenigsten zufrieden und stellen konkrete Forderungen wie Reichensteuer jetzt!. Mit Abstand ist die Lebenswelt der Linken die politischste und auch sind die Linken die einzige Partei, die auf Facebook-Seiten eigene Forderungen klar formulieren.

ja die Frau Wagenknecht

schade wenn sie die Partei der LINKEN verlassen muß
immerhin sorgt sie dafür, dass dies "proletenhafte" gelegentlich durch sie verblast

Die "Vergangenheit" der "Linken"

...ist mir, mit Verlaub, Sch...egal.

Die DDR gibtś seit über 30 Jahren nicht mehr, Diejenigen, die damals in der SED "das Sagen" hatten sind mittlerweile über 70 oder unter der Erde.

Die Linke steht im wesentlichen von ihrem Programm da, wo vor 40 - 50 Jahren die SPD war. Ist bei AFD und CDU nicht viel anders ( man vergleiche das AFD-Programm mit dem der CDU von vor 30 - 50 Jahren... ).

Wenn jetzt die "Jungen Wilden " der Linken die einzig beiden Fähigen, die sie in Bezug auf Rhetorik und Fähigkeiten haben ( Wagenknecht und Gysy ) aufs Abstellgleis stellen ( wobei Gysy ja von sich aus aufhören wollte ), so haben sie es nicht anders verdient.

Sahra Wagenknecht hat schon richtig erkannt, daß viele Leute ("Verkäufer" etc ), die eigentlich ihr Klientel sind, die Linken wählen müssten ( und auch würden, wenn da nicht Gendern und Zuwanderung wäre... ).

Wie hat doch kürzlich eine Umfrage ergeben ? Besser öfters mal nicht sagen, was man denkt, sonst könnte das Nachteile haben...

Die einzige Linke, die ich ernst nehmen kann ...

Zitat: "Der Streit ist so richtig eskaliert, als Sahra Wagenknechts neues Buch erschienen ist. "Die Selbstgerechten" heißt es. Darin geht es um eine Bewegung innerhalb der Linkspartei, die Wagenknecht als "Lifestyle-Linke" bezeichnet und die sie rigoros ablehnt."

Frau Wagenknecht ist die einzige Linke, die ich ernst nehmen kann. Sie ist intelligent, für Linke überraschend feminin und was bei den Linken wirklich absoluten Seltenheitscharakter hat: sie ist in der Lage und bereit, sich faktenbasiert mit der Realität zu beschäftigen und wendet bei ihrer politischen Analyse logisches Denken an.

Logisch, dass solch eine blitzgescheite Frau von den Linken angefeindet und mit dem Rausschmiss bedroht wird.

In ihrer politischen Analyse ist Frau Wagenknecht blitzgescheit wie ein AfD-Wähler, auch wenn ich die Schlüsse, die sie zieht, nicht teile.

@16:57 von SinnUndVerstand

//...weil es die Linke braucht für einen echten Politik- und Regierungswechsel.//

Für einen echten Politik- und Regierungswechsel braucht es mehr Leute mit dem scharfen Verstand einer Wagenknecht.

Frau Wagenknecht leidet nicht unter Profilierungssucht, wie ihr häufig unterstellt wird. Sie ist eine "Überzeugungstäterin" und bleibt ihren Grundsätzen treu. Sie sagt, was sie für falsch oder richtig hält und laviert nicht herum, nur um ja niemanden zu verprellen oder es hinterher ganz anders gemeint zu haben.

Ich würde die Linkspartei

niemals wählen.
Aber der Umgang mit S. Wagenknecht, die sich von der Saula zur Paula gewandelt hat ist so schäbig, dass ich das nicht einmal dieser Partei zugetraut hätte.
Dagegen lässt man Hardcorekommunisten wie Ulla Jelpke und Gesine Lötzsch unbehelligt.
Ähnelt alles dem in sich zerstrittenen Haufen der AfD.

Der Linkspartei würde ein

Der Linkspartei würde ein Scheitern an der undemokratischen 5 %-Hürde guttun. Die Partei ist personell wie inhaltlich in einer Sackgasse.
Unerträglich ist mittlerweile auch Gregor Gysi.

Benötigte Werte-Partei und Bollwerk gegen rechts

Die Linke ist immer noch die einzige überzeugende Partei in Sachen sozialer Gerechtigkeit, Emanzipation, Antifaschismus, Pazifismus, Feminismus, Sozialismus.
Teilweise hat sie da ein Alleinstellungsmerkmal, ist ein Bollwerk gegen Rechtsruck, Hartz 4, Altersarmut, Neoliberalismus und Militarismus. Damit tun sich SPD und Grüne nämlich schwer und sind unwillig, fallen lieber um und suchen Nähe zu Parteien eines Herrn Maaßen oder Kemmerich.
Von interessierter Seite wird ständig kolportiert, die Linke stünde vor dem Aus, Abgrund usw.
Ähnlich wurden Annalena Baerbock und Grüne (davor Piraten) erst hochgejazzt, dann niedergeschrieben. Da ist die Linke durchaus solider.
Andere müssen auch liefern, gerade Grüne, dort dürfte der Graben ähnlich tief werden und sich in Regierungsverantwortung leicht die Zerreißprobe stellen.
Generell wird Parteien wenig Veränderungskompetenz zugetraut, was gleichzeitig aber ja auch gerade beklagt wird und es Erfolge gibt (aufstehen, FfF, Wagenknecht-Bestseller).

"Völker hört die Signale...."

...wo sich doch allen Zeigt das das Neoliberale Wirtschaftsmodell scheitert...
gerade jetzt bräuchte es eine starke Linke, aber wie immer ist sie gespalten und kommt nicht aus dem Quark.
Die Zukunftsfragen müssen endlich sozial und ökologisch angegangen werden.
Progressive Vernunft Politik hat es schwer in einem Land wo die konservative Unvernunft aus dem eigenen Bauch regiert.
Das wir mit der ewig gestrigen Politik scheitern werden sollte jeder(m) Wähler aber inzwischen klar sein...
Die Aufgaben die vor uns liegen sind zu Groß als das sie mit Reförmchen zu beseitigen wären....

Solange die Linke aus ihren

Solange die Linke aus ihren Stimmenverlusten nichts lernt und Konsequenzen für ihr Programm zieht, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Anscheinend sind ehemals orginäre linke Vorstellungen heutzutage von der Realität überholt.

Das trifft es nicht ganz, Frau Wagenknecht!

Zitat: "Aus Wagenknechts Sicht sind das Leute, die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, Emanzipation und sexuelle Minderheiten einsetzen. "

Das trifft es nicht ganz, Frau Wagenknecht!

Als AfD-Wähler bin ich von Natur aus weltoffen, habe nichts gegen eine gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften.

Ebenso steht gerade die AfD für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und für die Freiheitsrechte jeglicher Minderheiten.

Wo ich aber sehr viel dagegen habe, ist gegen eine undurchdachte Klima-Hysterie, illegale/unkontrollierte Massenmigration und ein völlig verdrehte und verzerrtes "Geschlechterverständnis", das als "normal" verkauft werden soll: oder wie man es flappsig auch sonst nennt: Gender-Gaga.

17:08 von sagen

«Wenn 77 % der Wähler Janine Wissler nicht kennen, ist das nicht allein die Schuld dieser Frau.
Vielmehr sollte man dann mal die Form dieser Demokratie hinterfragen. Denn was soll dabei rauskommen, wenn man Leute wählen lässt, die gar keine Ahnung davon haben (wollen), was es zu wählen gibt?»

Man kann ja kaum vor der Wahl so‘ne Art von Kandidatenquiz in der Fußgängerzone machen. Oder der Mann vom Stromablesen fragt vor dem Ablesen vom Zählerstand erst mal das Wissen um die Namen der Kandidaten ab.

Kennt man zu wenige, wird die kWh Strom gestaffelt teuerer.
Kennt man alle, gibt es den Strom für lau nach der Wahl.

Wagenknecht ist intelligent und integer

Anscheinend haben die Linken ein Problem damit.

Zu viele glauben (genauso wie viele Grüne) das man mit „Belehrungen“ die Menschen überzeugen kann.

Das Gendern ist dafür ein gutes Beispiel. Was ist denn für die „Gleichberechtigung“ gewonnen, wenn es heißt „der Studierende“ statt „der Student“. Der Genus bleibt männlich.

Wenn schon, denn schon:
Die Justiz kann mit gutem Beispiel vorangehen: zukünftig sollte es heißen - völlig geschlechtsneutral - „die TäterIn“.

In der Wirtschaft könnte man von „Inhabenden“ statt „Inhabern“ sprechen etc.

Das die Linken Spaß an solchen Wortspielereien haben lässt tief blicken. Vielleicht sollten die LinkenpolitikerInnen (m/w/d) zur Abwechslung versuchen der Sozialen Frage wieder mehr Gewicht im Diskurs einzuräumen..

Das Problem der Linken ist, dass

sie nicht in der Realität angekommen ist, und Ideologie über Vernunft stellt. Aber wahrscheinlich denken ihre Spitzen, dass diese Politik ja schließlich auch den Grünen nicht geschadet hat. Die einzige Position der Linken, die ich nachvollziehen und unterstützen kann, ist die Ablehnung des Säbelrasselns der NATO, die nur auf der militärischen Stärke beruht, aber eine kriegerische Welt schafft.

rer Truman Welt

Intellektuell intelligente Menschen mit ernsthaftem Anliegen haben oft ein Thema damit, sich mit Durchschnittsmenschen auseinanderzusetzen, die sich selbst natürlich nicht als Durchschnittsmenschen betrachten und fühlen, sondern auf derselben geistigen Flughöhe wie der andere, sich selbst für intellektuell und intelligent halten.. Das ist in über 70% der Fälle jedoch leider nicht der Fall. Wenn ich Frau Wagenknecht in Diskussionen mit anderen sehe, habe ich nicht selten den Eindruck, daß die Diskussionspartner/innen oft gar nicht in der Lage zu sein scheinen, überhaupt zu erfassen, wovon Frau Wagenknecht spricht. Sie braucht keine Dissertation zu beauftragen oder in selbiger anderer Menschen Gedanken als eigene darzustellen. Sie ist weit überdurchschnittlich gebildet, sehr intelligent und ebenso Intellektuell. 90% sämtlicher Bundestagsabgeordneter können da m. E. nicht im Entferntesten mithalten, welche Funktion sie auch immer innehaben mögen.

Linke Gene

Es scheint an den Genen der Linken zu liegen, sich neben notwendigem Streit über den richtigen Weg, von Zeit zu Zeit selber zu zerlegen. Es wiederholt sich, daß die Linken den ärgsten Feind für Frieden und sozialen Fortschritt als Erstes in den eigenen Reihen verorten. Es scheint ihnen unmöglich zu sein, gerade in Zeiten in denen sie sehr gebraucht würden, ihre Energien gemeinsam gegen die politischen Gegner und auf ihre politischen Ziele auszurichten. Dabei wären gerade jetzt, in unsicheren Zeiten den Wandels in ungeklärte Richtung, der Gewinn an wachsender Zustimmung für eine linke Politik möglich. Man muß sie nur auch entsprechend präsentieren und vertreten.

... stattdessen watschen die sich selber ab.

Als Wähler, der dieser Partei meistens seine Stimme gibt, habe ich diesen Eindruck schon seit geraumer Zeit.

Würde sich die SPD nicht mit

Würde sich die SPD nicht mit dem Steigbügelhalterdasein begnügen, könnten sie wieder arbeitnehmerthemen besetzen. Das wäre das direkte AUS für Die Linke.
Und wenn man dann noch die einzigen fähigen Leute rauswerfen will, werden die 5% extrem schwer.
Ich könnte mir sogar vorstellen links zu wählen, würden die sich irgendwie um meine Belange kümmern. Aber Linke? Da fällt es mir extrem schwer, nachzuvollziehen, wie man von einer sotialistischen Ausbeuterpartei zu einer sozialen Arbeiterpartei mutieren kann.

Am 18. Juni 2021 um 16:20 von Peter Kock

"...Diese Partei hat einfach eine Herkunft die man nicht akzeptieren kann !..."
... und wie stehen Sie zur CDU, entstand aus der Deutschen Zentrumspartei, dem Steigbügelhalter der Nazis.

Aber leider gibt ES immer wieder Menschen, welche die LINKEN verteufeln. Aber sich nicht trauen, den eigenen Scherbenhaufen zu beräumen.
Wenn ich an mein Ökonomie-Studium und an "Das Kapital von Karl Marx" denke, wird mir einiges klar.
Der Sozialstaat und die Marktwirtschaft wird immer weiter demontiert.
Den Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge nicht sehen, so sind viele Menschen hier eingestellt.

um 16:30 von NeNeNe

Die CDU, mit dem überhasteten Atomausstieg und der freundlichen Aufnahme der Flüchtlinge. Die Partei, die Wirecard in China feilbot und Tausende Anleger ruinierte. Die CDU mit den korrupten Bundestagsabgeordneten, über die heute keiner mehr spricht. Alles vergeben und vergessen?
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Nicht das anbieten von Wirecard in China hat tausende Anleger ruiniert, vielmehr war es die Gier der Anleger, möglichst viel Rendite zu kassieren.

Linke kümmern sich um "sexuelle Minderheiten"?

Zitat: "Aus Wagenknechts Sicht sind das Leute, die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, Emanzipation und sexuelle Minderheiten einsetzen"

Linke kümmern sich um "sexuelle Minderheiten"?

Wer hat der blitzgescheiten Wagenknecht denn diese Mär ins Ohr gesetzt?

Ansonsten hätten Linke schon seit Jahren gegen die gestiegene Gewalt bspw. gegen Homosexuelle in Berlin und anderen dt. Großstädten durch gewisse "junge Männer" ihren Mund aufgemacht oder würden nicht jedes Mal massive Gewaltexzesse gegen Frauen bspw. zu Silvester in Köln ebenfalls durch gewisse "junge Männer" durch einen völlig unsachlichen Vergleich mit dem Oktoberfest verharmlosen.

Q:

"https://www.cicero.de/innenpolitik/homophobie-gewalt-einwanderer-schwule-kreuzberg-neukoelln-maneo-linke-islam"

@ Blitzdings. 17:17

"Fau Wagenknecht ist die einzige Linke, die ich ernst nehmen kann. Sie ist intelligent, für Linke überraschend feminin und was bei den Linken wirklich absoluten Seltenheitscharakter hat: sie ist in der Lage und bereit, sich faktenbasiert mit der Realität zu beschäftigen und wendet bei ihrer politischen Analyse logisches Denken an.
Logisch, dass solch eine blitzgescheite Frau von den Linken angefeindet und mit dem Rausschmiss bedroht wird.

In ihrer politischen Analyse ist Frau Wagenknecht blitzgescheit wie ein AfD-Wähler, auch wenn ich die Schlüsse, die sie zieht, nicht teile."

Ihre sexistischen und frauenverachtenden Kommentare sollten Sie sich sparen. Zumal als" Frauenbeauftragter der AfD". Unmöglich so etwas. Und Ihre platten und einfältigen Versuche, dass Thema zur Reklameveranstaltung ihrer Minderheitspartei zu instrumentalisieren geht fehl. Sie wirken kurios. Nun ja, nicht jeder möchte ernst genommen werden..

Waldkauz

" hat sie da ein Alleinstellungsmerkmal, ist ein Bollwerk gegen Rechtsruck, Hartz 4, Altersarmut, Neoliberalismus und "

Komisch. Je nachdem, ob man von Union oder Spd kommt, empfindet man das Gekuschel in der Mitte , als Ruck in die Gegenrichtung.
Aber im Grunde gibt es weder rechts noch links gravierender Probleme, als früher. Linke und afd gingen früher einfach in Union und SPD auf.

@ 16:16 von Barbarossa 2

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

@opa klaus

Warum hat denn die DDR nichts auf die Füsse bekommen ? Weil das System so toll war etwa ?

@ 17:17 von Blit..

Erstaunlich, dass Sie Frau Wagenknecht in ihrer politischen Analyse als 'blitzgescheit' einordnen. Dem kann ich sogar zustimmen, vor allem mit Aussagen wie:
1. "Sie tun hier so, als seien Sie hier die große Opposition. Also in sozialen Fragen sind sie der Totalausfall." (gegenüber TChrupalla)
2. "Die selbsternannte 'Alternative für Deutschland' positioniert sich ... regelmäßig dagegen, wenn es etwa um innenpolitische und soziale Themen wie den Mindestlohn, höhere Hartz IV-Sätze oder eine Mietpreisbremse geht."
3. Den AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt analysiert sie brilliant und treffend als, dass in ihm "in extremer Weise die Neonazi-Szene präsent" ist.

Ich gratuliere Ihnen, dass Sie dazugelernt haben, was mit der AfD wirklich los bzw. nicht los ist, und dass Sie sich dabei sogar von einer Linken Frontfrau die Leviten lesen lassen.

Ihre plumpe sexistische Äußerung ("überraschend feminin") übergehe ich.

Die Linken sind zu zahm

Wegen Cum-Ex wäre ich schon längst zum Angriff übergegangen: „Gierige Banker berauben den Staat um Milliarden“.

Dummerweise hat derselbe Staat unter Finanzminister Schäuble die Gesetzeslücke erst geschaffen. Referent war ein Ex-Banker. Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Skandal. Gehen die Linken nun aus Protest auf die Straße ? Leider nein.

Die Linken haben es auch versäumt den Zusammenhang herzustellen von Wiedervereinigung (Wegfall der Systemkonkurrenz) und der Aufgabe des Sozialen Wohnungsbaus. Obwohl das offensichtlich ist, spielt das „linke“ Narrativ im öffentlichen Diskurs keine Rolle.

Der deutsche Widerstand der Offiziere gegen Hitler wird heute gerne in der Tagespolitik instrumentalisiert, ganz so als wenn von Stauffenberg Demokrat und kein Antisemit gewesen wäre. Wo bleibt der Protest, wo die Forderung nach Ehrung der „Roten Kapelle“, des Kampfes und Martyrium eines Ernst Thälmann, eines wahren deutschen Helden!

So wird das nichts.

Linkspartei: Alarmstufe rot

Wie wäre es mit einer Politikänderung? Da dies aber nicht geschehen wird, gehe ich davon aus dass die Rechtsnachfolgerin der SED bei der BTW unter die 5 % fällt, d.h. dorthin, wo sie gehört.

Noch ein Wort zu Wagenknecht: Die Dame ist Kommunistin und ist in der Kommunistenpartei exakt richtig.

@Es heißt übrigens immer noch 16:35 Anna-Elisabeth

"bis Februar dieses (!) Jahres.
Erstaunlich, wie oft man das hier bei der Tagesschau falsch sagt oder auch schreibt."

Tja, was kümmert die 'Journaille' der Genitiv,
weil man ja dem Dativ und den Akkusativ nicht mehr unterscheiden kann.

Zumal das Genita äh der Geniti zu gendergefährlichen Komplikationen neigt.

Arme deutsche Sprache. Wer rettet dich?

um 17:21 von unbutu77

"Völker hört die Signale...."
...wo sich doch allen Zeigt das das Neoliberale Wirtschaftsmodell scheitert...
gerade jetzt bräuchte es eine starke Linke, aber wie immer ist sie gespalten und kommt nicht aus dem Quark.
Die Zukunftsfragen müssen endlich sozial und ökologisch angegangen werden.
Progressive Vernunft Politik hat es schwer in einem Land wo die konservative Unvernunft aus dem eigenen Bauch regiert.
Das wir mit der ewig gestrigen Politik scheitern werden sollte jeder(m) Wähler aber inzwischen klar sein...
Die Aufgaben die vor uns liegen sind zu Groß als das sie mit Reförmchen zu beseitigen wären....
---------------------------
Deutschland hat weltweit mit die höchsten Sozialstandards, daher auch das beliebteste Ziel für Migranten.
Die "konservative Politik der Unvernunft" kann eigentlich nicht so ganz verkehrt sein, denn auch Klimapolitisch sind wenige Staaten so weit wie Deutschland, auch wenn man das bei links-grün nicht so sehen will.

Am 18. Juni 2021 um 17:21 von Werner40

Zitat:
"...Solange die Linke aus ihren Stimmenverlusten nichts lernt und Konsequenzen für ihr Programm zieht, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Anscheinend sind ehemals orginäre linke Vorstellungen heutzutage von der Realität überholt..."

>Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit!< Wahlprogramm der LINKEN

...heutzutage von der Realität überholt... da bringen Sie aber ernsthaft etwas durcheinander.

Was haben Sie an:
- soziale Sicherheit
- Frieden
- Klimagerechtigkeit
aus zu setzen, oder ist es nur ihr persönlicher Abstand zu den Linken. Ganz nebenbei, lesen Sie mal die Wahlversprechen der CDU aus den vergangen Jahrzehnten, da liegt einiges im Argen.

Sie gehört dazu

In der Politik gibt es m. E. queerbeet ! nicht allzu viele (um nicht zu sagen erscheckend wenige), die klug und argumentativ stark sind, die, wenn sie reden, auch was zu sagen haben. Zu denen ghört Frau Wagenknecht.

Sinkendes Schiff

Wagenknecht und ihre politischen Vorstellungen wären für mich ja vielleicht noch wählbar - mangels anderer "linker" Alternativen.

Der Rest kann sich von mir aus selbst "an die Leine nehmen". Mit Plakat oder ohne ...

Würde sich die SPD nicht mit

Würde sich die SPD nicht mit dem Steigbügelhalterdasein begnügen, könnten sie wieder arbeitnehmerthemen besetzen. Das wäre das direkte AUS für Die Linke.
Und wenn man dann noch die einzigen fähigen Leute rauswerfen will, werden die 5% extrem schwer.
Ich könnte mir sogar vorstellen links zu wählen, würden die sich irgendwie um meine Belange kümmern. Aber Linke? Da fällt es mir extrem schwer, nachzuvollziehen, wie man von einer sotialistischen Ausbeuterpartei zu einer sozialen Arbeiterpartei mutieren kann.

17:20 von sagen

«Unerträglich ist mittlerweile auch Gregor Gysi.»

Unerträglich ist Gregor Gysi nur denen, die sich von guter Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit persönlich belästigt fühlen.

Kann man zustimmen

Wenn die linken nur noch Interessenvertreter der Reichen und Yuppies sind, die Arbeiter, die Rentner, die Geringverdiener aber vergessen haben, sind sie entbehrlich. Wenn auch bei den LInken die wichtigsten Themen die Genderfragen, die Fragen, welches Wort verboten werden muss - z.B. Afrika-Kekse, weil das falsche Assoziationen wecken kann, usw. und die Menschen nicht mehr beachtet werden, wofür stehen sie dann noch, für weichgespülte Grüne oder grüngestrichene Sozialdemokraten?
Wenn einer Frau wie Wagenknecht der Mund verboten wird, ist der Weg zur Meinungsdiktatur bereits geebnet, haben wir eine DDR 2.0. (wobei - in den 60ern und 70ern wurden auch in der alten BRD viele Meinungen einfach verboten, Kommunisten verfolgt und aus öffentlichen Ämtern entfernt - ist wohl eine deutsche Tradition).

um 17:32 von Blitzgescheit

Linke kümmern sich um "sexuelle Minderheiten"?
Zitat: "Aus Wagenknechts Sicht sind das Leute, die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, Emanzipation und sexuelle Minderheiten einsetzen"

Linke kümmern sich um "sexuelle Minderheiten"?

Wer hat der blitzgescheiten Wagenknecht denn diese Mär ins Ohr gesetzt?

Ansonsten hätten Linke schon seit Jahren gegen die gestiegene Gewalt bspw. gegen Homosexuelle in Berlin und anderen dt. Großstädten durch gewisse "junge Männer" ihren Mund aufgemacht oder würden nicht jedes Mal massive Gewaltexzesse gegen Frauen bspw. zu Silvester in Köln ebenfalls durch gewisse "junge Männer" durch einen völlig unsachlichen Vergleich mit dem Oktoberfest verharmlosen.

Q:

"https://www.cicero.de/innenpolitik/homophobie-gewalt-einwanderer-schwule-kreuzberg-neukoelln-maneo-linke-islam"
-----------------------------
Es scheint kein Thema zu geben, bei dem sie nicht einen ihrer primitiven Ausländerfeindlichen Kommentare abgeben

@Am 18. Juni 2021 um 17:34 von Opa Klaus

Zitat: "Ihre sexistischen und frauenverachtenden Kommentare sollten Sie sich sparen."

Wo war denn jetzt mein Kommentar schon wieder "sexistisch und frauenverachtend"?

Da komme ich mal wieder nicht mit.

@17:20 von DerVaihinger

//....S. Wagenknecht, die sich von der Saula zur Paula gewandelt hat ...//

Genau deswegen hegte mein Partner große Skepsis gegenüber Frau Wagenknecht und hatte ihr eine ausführliche Mail mit wirklich harten Fragen geschickt. Frau Wagenknecht hat jede Frage ausführlich beantwortet und damit die Hochachtung meines Partners gewonnen.
(Allerdings hätte der nie die LINKE gewählt.)

@. Peter Kock. 17:35

"Warum hat denn die DDR nichts auf die Füsse bekommen ? Weil das System so toll war etwa ?"

Gegenfrage : was hat die Partei "Die Linke" in 2021 mit der DDR zu tun?

Die alte Funktionärskrankheit.
Aber das kann die AfD noch besser,
und die CDU machts auch, nur geräuschloser.

Mein Glaube an die Vernunft wird leider durch solche Methoden nicht gestärkt.
Übrigens auch nicht der egomanische Wahn von Intellektuellen (Sarah),
die eigene Partei 'bestrafen' zu müssen, wenn sie nicht 'spurt'.

Und sei es durch terminlich (absichtlich) ungünstig gestaltete Buchveröffentlichungen.
Nix von Sarrrazin gelernt?

@Am 18. Juni 2021 um 17:36 von SinnUndVerstand

Zitat: "1. "Sie tun hier so, als seien Sie hier die große Opposition. Also in sozialen Fragen sind sie der Totalausfall." (gegenüber TChrupalla)"

Wieso soll die AfD in sozialen Fragen ein Totalausfall sein?

Zitat: "2. "Die selbsternannte 'Alternative für Deutschland' positioniert sich ... regelmäßig dagegen, wenn es etwa um innenpolitische und soziale Themen wie den Mindestlohn, höhere Hartz IV-Sätze oder eine Mietpreisbremse geht.""

Natürlich ist die AfD - wie jede vernünftige Partei - gegen diesen sozialistischen Unsinn und Symptombekämpfung, sondern löst Probleme wie bspw. Mietpreisexplosion an deren URSACHEN. Dazu bedarf es natürlich des logischen Denkens, den ich bei den Linken in aller Regelmäßigkeit vermisse.

Zitat: "2. "Die selbsternannte 'Alternative für Deutschland' positioniert sich ... regelmäßig dagegen, wenn es etwa um innenpolitische und soziale Themen wie den Mindestlohn, höhere Hartz IV-Sätze oder eine Mietpreisbremse geht.""

Das ist völlige Humbug!

Warum legen die Linken nicht den Finger in die Wunde?

Bei „NSU 2.0“ sind auch linke Politikerinnen betroffen. Warum wird hier nicht stärker protestiert?

Bei NSU 1.0 gibt es auch nach dem Prozess in München viele offene Fragen, insbesondere zur Rolle des Verfassungsschutzes. Vorsitzender des Bundestags Untersuchungsausschusses war ein gewisser Edathy (SPD), der dem Verfassungsschutz durch kluge Fragen auf die Pelle rückte.

Kurze Zeit darauf nahm das BKA anlasslos Ermittlungen gegen Edathy auf wegen eines Denunzianten, der behauptete es gäbe einen - fast schon klischeehaften - Zusammenhang zwischen Edathys bekannt gewordener Homosexualität und Pädophilie. Eine Hausdurchsuchung förderte Bilder nackter, pubertierender Jungs zutage. Diese waren zwar nicht justiziabel, aber Edathys Ruf war ruiniert, er war politisch erledigt.

Die Linke scheint das nicht zu kümmern. Ich werde bei soviel „Zufällen“ hellhörig. Für mich umweht die Edathy Affäre einen Hauch von „Dreyfus“.

Warum bohrt man da nicht nach ?

Das ist der Unterschied zwischen der Union und den Linken

@Am 18. Juni 2021 um 16:09 von Opa Klaus
"...Sarah Wagenknecht polarisiert und das ist gut so. .. Viele Parteien könnten sich glücklich schätzten, hätten sie eine Spitzenpolitikerin wie Sarah Wagenknecht in ihren Reihen. Und das sage ich als Unionswähler. “

Stimmt! Und das dürfte auch der Grund sein, warum die Union die erfolgreichste Partei Europas ist. Die Union verkämpft sich nicht in akademischen unbedeutigkeiten sondern löst praktische Probleme der Landes. Und sägt ihr Spitzenpersonal nur dann ab, wenn es unfähig ist. Vulgo: Wahlen verliert.
Die Linke sollte nordwärts schauen. Nach Dänemark. Dort zeigt Mette Frederiksen wie man mit klassische sozialdemokratische Politik mit knallharter Abwehr von Migration verknüpft- und Wahlen gewinnt.

@ Dr. Hans. 17:37

"Noch ein Wort zu Wagenknecht: Die Dame ist Kommunistin und ist in der Kommunistenpartei exakt richtig."

Als interessierter Bundesbürger und promovierter Mitmensch haben Sie sicherlich das Buch von Frau Wagenknecht gelesen. Davon muß ich ja ausgehen. Aus welchen Passagen, welche Sie sicherlich rezitieren können, lässt sich Ihrer Meinung nach Frau Wagenknecht als Kommunistin bezeichnen und vor allem, wie definieren Sie den Begriff Kommunistin?

@ Am 18. Juni 2021 um 17:37 von artist22

>>Am 18. Juni 2021 um 17:37 von artist22
@Es heißt übrigens immer noch 16:35 Anna-Elisabeth

"bis Februar dieses (!) Jahres.
Erstaunlich, wie oft man das hier bei der Tagesschau falsch sagt oder auch schreibt."

Tja, was kümmert die 'Journaille' der Genitiv,
weil man ja dem Dativ und den Akkusativ nicht mehr unterscheiden kann.

Zumal das Genita äh der Geniti zu gendergefährlichen Komplikationen neigt.

Arme deutsche Sprache. Wer rettet dich?<<

Ach werter user, wem fragen Sie das?

@Am 18. Juni 2021 um 17:42 von schabernack

Zitat: "Unerträglich ist Gregor Gysi nur denen, die sich von guter Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit persönlich belästigt fühlen."

Nanana, die billige Polemik und verbalen Possenreißerei sind überbewertet und in aller Regelmäßigkeit pseudo-intellektuelles Geschnatter.

Kann bei Hrn. Gysi nicht viel " Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit" finden.

@Am 18. Juni 2021 um 17:44 von hesta15

Zitat: "Es scheint kein Thema zu geben, bei dem sie nicht einen ihrer primitiven Ausländerfeindlichen Kommentare abgeben"

Was ist an meinen Kommentaren "primitiv" oder gar "ausländerfeindlich"?

Weil ich Dinge benenne, die Ihnen nicht gefallen und/oder nicht ins linke Weltbild passen?

Ja, mei ...

@ 17:37 von Dr.Hans

Noch ein Wort zu Wagenknecht: Die Dame ist Kommunistin und ist in der Kommunistenpartei exakt richtig.

Das stimmt. Zwar ist Wagenknecht bei der Problemerkennung, im Gegensatz zu den meisten Linken, kein Totalausfall, jedoch bietet sie, wie alle anderen Linken auch, keine Lösungen, sondern nur mehr Sozialismus.

Die Linke ist verbrannt

" Diese "Lifestyle-Linken" hätten aber, so Wagenknecht, den Blick auf die echte linke Klientel, auf Supermarktverkäuferinnen und Paketboten, verloren. "

Ich hab früher immer links gewählt, aber seit sie abgehoben und völlig neben der realen Welt agieren, nicht mehr.
Dabei haben sie einige gute Punkte rund um den Militärischen Komplex zu bieten, das ist aber zu wenig für ein Kreuz bei der Wahl.
Ihr Zugpferd haben sie verloren, weil sie etwas realer war, ich mochte die Wagenknecht.
Und jetzt hab ich immer das Problem wem ich meine Stimme geben soll, Grün ist keine Alternative.

@ Am 18. Juni 2021 um 17:34 von Opa Klaus

>>von Opa Klaus
@ Blitzdings. 17:17

"Fau Wagenknecht ist die einzige Linke, die ich ernst nehmen kann. Sie ist intelligent, für Linke überraschend feminin und was bei den Linken wirklich absoluten Seltenheitscharakter hat: sie ist in der Lage und bereit, sich faktenbasiert mit der Realität zu beschäftigen und wendet bei ihrer politischen Analyse logisches Denken an.
Logisch, dass solch eine blitzgescheite Frau von den Linken angefeindet und mit dem Rausschmiss bedroht wird.

In ihrer politischen Analyse ist Frau Wagenknecht blitzgescheit wie ein AfD-Wähler, auch wenn ich die Schlüsse, die sie zieht, nicht teile."

Ihre sexistischen und frauenverachtenden Kommentare sollten Sie sich sparen. Zumal als" Frauenbeauftragter der AfD". Unmöglich so etwas. Und Ihre platten und einfältigen Versuche, dass Thema zur Reklameveranstaltung ihrer Minderheitspartei zu instrumentalisieren geht fehl. Sie wirken kurios. Nun ja, nicht jeder möchte ernst genommen werden.<<

Dem schließe ich mich gerne an.

Frau Dr.rer.pol. Sahra Wagenknecht ist vor allem kompetent und professionell. Sie zeigt immer eine herausragende Sach- und Fachkunde, was selten ist. In dieser Partei findet man nichts davon.

Offensichtlich ist sie in der falschen Partei?!

1980 bis 2000 habe ich SPD gewählt.
Danach sah ich die SPD (Seeheimer Kreis) nur noch als Schwesterpartei der CDU.
CDU und alles rechts daneben kann ich nicht wählen, somit bleibt für mich nur Die Linke, egal was Oskar meint.
Ich mag nicht das Ganze wofür Die Linke steht, aber die Schnittmenge ist halt bei denen für einen Angestellten / Arbeitnehmer immer noch am größten.
Ich glaube nicht das Linke oder SPD jemals alleine regieren werden und das ist auch gut so, mir wäre es am liebsten wenn eine Koalition von 3 oder mehr Parteien regieren würde, denn da sehe ich die Möglichkeit das es positiver für untere Mittelschicht und die Ärmeren wird.

Am 18. Juni 2021 um 17:35 von Peter Kock

Zitat:
"...Warum hat denn die DDR nichts auf die Füsse bekommen ? Weil das System so toll war etwa ?..."

Ich kannte Christian Führer und kann seine Ansicht nur teilen, denn er sagte zu mir am Runden Tisch "...die Theologie und der Marxismus haben vieles gemeinsam, aber was die Menschen daraus gemacht haben ist Gotteslästerung.

Und was "... nichts auf die Füsse bekommen ..." kann heute auch noch geschehen, wenn die Regierung nicht auf die Stimme des Volkes hört.

@ Am 18. Juni 2021 um 17:42 von schabernack

>>Am 18. Juni 2021 um 17:42 von schabernack
17:20 von sagen

«Unerträglich ist mittlerweile auch Gregor Gysi.»

Unerträglich ist Gregor Gysi nur denen, die sich von guter Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit persönlich belästigt fühlen.<<

Auch hier schließe ich mich gerne den Worten an.

Frau wagenknecht..

Ist in ihrem Buch ziemlich rücksichtslos.

Aber sie klärt ein deutsches Dilemma auf.

Nämlich das es in D keine wirklich linke Partei mehr auf dem Wahlzettel gibt.

Auch die Linken sind nun linksliberal.

Und stellen für die deutsche Unterschicht keine wählbare Alternative mehr dar, die das Krebsgeschwür des Neoliberalismus bekämpft.

Die Linke täte gut daran, mehr innerparteiliche Demokratie und mehr Denken zuzulassen.

Sonst geht es bald unter 5%.

Wer all die Leute, die sich nicht mehr vertreten fühlen, aufnimmt….
…dürfte wohl jedem klar sein.

@Am 18. Juni 2021 um 17:49 von zöpfchen

Zitat: "Die Linke sollte nordwärts schauen. Nach Dänemark. Dort zeigt Mette Frederiksen wie man mit klassische sozialdemokratische Politik mit knallharter Abwehr von Migration verknüpft- und Wahlen gewinnt."

Also abgelehnte Asylbewerber abzuschieben, niemanden ohne Pass ins Land zu lassen, von Ausländern zu erwarten, dass sie sich anzupassen haben, Asylverfahren bzw. eine Asylgrundprüfung in sicheren Drittstaaten in Afrika durchzuführen, ist keine "knallharter Abwehr von Migration", sondern lediglich:

1. grundvernünftig

2. entspricht ebenso dt. und europ. Asyl-/Ausländerrecht

3. ebenso eine Forderung / Position der blitzgescheiten AfD.

In Dänemark würde ich eine patente Frau Frederiksen auch wählen.

@ Blitzgescheit..

.. bitte seien Sie mir nicht böse, aber... mit Ihrer Art zu argumentieren, egal zu welchem Thema, verprellen Sie auch noch die letzten unentschiedenen Wähler. Sie sollten die Intelligenz Ihrer Mitbürger nicht unterschätzen. Von daher, ein Dankeschön und machen Sie weiter so...

17:44 von Blitzgescheit

«Wo war denn jetzt mein Kommentar schon wieder "sexistisch und frauenverachtend"?
Da komme ich mal wieder nicht mit.»

Man verliert noch schneller Anschluss und Überblick, als Heidi Klum sagen kann:

«Ich habe heute keine Karte für dich.»

wenn man meint, Politikerinnen mit:

«… überraschend weiblich …»

kategorisieren zu müssen.

Heilung von dieser Art von Verwirrung ist aber auch ohne Stationäre Behandlung im Hospital sehr einfach.

Weniger Germany's Next Top Model in der Glotze gucken.

Anstatt sich selbst zu persiflieren

„... und wenn wir die 1% Reichen erschossen haben...“

Geht‘s noch?

Dieses Statement ist doch eine Parodie. Offenbar finden die Linken sich selbst so witzig und solche Bonmots sind echte Schenkelklopfer.

Warum nicht einfach mal im Rahmen der FDGO aggressive Realpolitik machen? Angriffspunkte gäbe es im heutigen Deutschland genug, dass aus meiner Sicht in Selbstzufriedenheit erstarrt ist. Die Gesellschaft ist heute wesentlich ungerechter und spiessiger als in den 50ern, nur eben anders.

Es gäbe für eine „linke“ Partei viel zu tun. Aber die haben scheint‘s mehr Spaß daran übereinander als über den Klassenfeind herzufallen. Die Konkurrenz sieht es mit herablassenden Wohlwollen!

17:48 von artist22

Für die vordersten Reihen in der Politik muß man offenbar gewisse persönliche Eigenschaften haben, die einerseits erforderlich sind um dorthin zu gelangen und andererseits dem politischen Anliegen das man vertritt schadet, weil die Glaubwürdigkeit leidet.

Zudem hält es uns zu selbstständigem Denken an, wer will solchen Apologeten schon ungeprüft folgen. Hat also auch was Gutes.

... natürlich nicht für jeden immer und überall.

um 17:55 von Blitzgescheit

Was ist an meinen Kommentaren "primitiv" oder gar "ausländerfeindlich"?

Weil ich Dinge benenne, die Ihnen nicht gefallen und/oder nicht ins linke Weltbild passen?

Ja, mei ...
------------------------
Traurig wenn sie das schon nicht mehr merken.
Ich habe übrigens kein linkes Weltbild oder das was sie darunter verstehen.

enttäuschendes Spitzenpersonal?

Ich habe einen Vorschlag für alle.

Sie sollten geschlossen zur Rigastr. gehen und sehen was ihre Ideologie und Ihre "Kinder“ dort anrichten.

Anschließend bitte zur Charité um die verletzen Polizisten aufzusuchen und um Verzeihung bitten.

Linke "Aktivisten" sorgen mal wieder für Gewaltexzesse ....

Währen die Linken einen Parteitag abhalten, wo schon gerne einmal davon gesprochen wird "Reiche zu erschießen" oder einer "sinnvollen Arbeit zuzuführen", zerlegen gerad linke "Aktivisten" - wie sie allzu oft von unseren Medien liebevoll genannt werden - mal wieder Berliner Straßenzüge, setzen Autos und Geschäfte in Brand, bewerfen Polizisten mit Ziegelsteinen, die sie von Hausdächern werfen und verletzen - bis dato - 60 Polizisten schwer.

Wann kommt von den Linken einmal eine klare Abgrenzung zu diesen linkskriminellen Gewalttätern/Terroristen, die insbesondere fällig wäre, da Linke anderen ansonsten gerne mores erklären wollen.

Ich wunder mich, dass derartige Gewaltexzesse äußert selten von Rechtsextremen kommen, die - wie wir alle wissen - bekanntlich unsere Demokratie und Freiheit jeden Tag bedrohen.

"https://www.welt.de/politik/deutschland/article231920393/Rigaer-Strasse-Berlin-Brandstiftungen-und-Zerstoerungen-nach-Einsatz.html"

@18:03 von Autochon

//Die Linke täte gut daran, mehr innerparteiliche Demokratie und mehr Denken zuzulassen.//

Wahre Worte.

18:02 von David Séchard

also ich denke das der Gregor Gysi ne Bereicherung für jede Talk Show ist
gerade wegen seiner guter Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit
und was die Frau Wagenknecht betrifft ....
intelligent und sehr sachlich dazu noch angenehm in ihrem Auftreten
und das obgleich ich definitiv nicht zu den Wählern der LINKEN gehöre

größten Schleppanker loswerden ?

von 0_Panik @
ist meiner persönlichen Meinung nach das es immern nocj kein Schuldeingeständniss für 45 Jahr SED Politik und tausenden von toten an der innerdeutschen Grenze.

Das ist alternativlos.

@Am 18. Juni 2021 um 18:12 von hesta15

Zitat: "Traurig wenn sie das schon nicht mehr merken.
Ich habe übrigens kein linkes Weltbild oder das was sie darunter verstehen."

Aso.

Na, dann erklären Sie mal, was an meinen Kommentaren "primitiv" oder "ausländerfeindlich" sein soll, linkes Weltbild hin oder her.

@Am 18. Juni 2021 um 18:07 von schabernack

Zitat; "Man verliert noch schneller Anschluss und Überblick, als Heidi Klum sagen kann:

«Ich habe heute keine Karte für dich.»

wenn man meint, Politikerinnen mit:

«… überraschend weiblich …»"

Ja, Asche auf mein Haupt.

Linke Politikerinnen und _außen mit dem Adjektiv "weiblich" in Zusammenhang gebracht zu haben ... dieser Faux-pas soll mir nicht mehr vorkommen!

16:31 von Barbarossa 2

16:22 von Anna-Elisabeth
#
Ich bin leider nicht in der Lage, ihr Niveau zu erreichen, aber ihr Kommentar ist vom Allerfeinsten. Nur zu hause bleiben, das werde ich gewiss nicht.
#
Barbarossa 2 ich sehe es auch so.Anna-Elisabeth schreibt hier im Forum immer sehr geistreiche Kommentare. Nun zum Thema,es würde mich nicht wundern wenn die Linke im Herbst unter 5% der Wahlstimmen erreicht.

@zöpfchen - Problemlösen

17:49 von zöpfchen:
"Die Union verkämpft sich nicht in akademischen unbedeutigkeiten sondern löst praktische Probleme der Landes."

Ja. Sie löst die Probleme von zahlungskräftigen Lobbyisten, der eigenen Karriere und die des privaten Kontostandes. Wer nicht zu den Besserverdienern gehört, bekommt von der CDU/CSU den Pflegenotstand, soziale Ungerechtigkeit, mangelhaften Klimaschutz und nitratbelastetes Grundwasser.

Aber scheinbar gibt es genug Betroffene, die die Union trotzdem der Linken vorziehen.

17:54 von Blitzgescheit

«Kann bei Hrn. Gysi nicht viel " Rhetorik, Wortwitz, und Schlagfertgkeit" finden.»

Herr Gysi kann sehr gut reden auch ohne Manuskript.
Das konnte er immer schon, auch als er noch Anwalt in der DDR, oder mit Wortführer in der Zeit von 1989/90 war.

In anderer politischer Ausrichtung dem gleich kommende rhetorische Fähigkeiten hatte Norbert Lammert. Aber der hat sich aus der aktiven Politik ja verabschiedet.

Rhetorik steht unabhängig neben dem Inhalt des Gesagten.
Man kann Gleiches bräsig-langweilig zu Ohren anderer bringen, oder interessant mit Hintersinn, dass man auch dem lauscht, was vom Inhalt her evtl. gar nicht so zusagt.

Zuhören-Können in dieser Art kann jeder trainieren.
Manche sind aber zu faul oder zu selbstüberhelich.
Um das wenigstens mal zu versuchen.
Warum Sie es nicht versuchen, weiß ich natürlich nicht …

Nach Dänemark. Dort zeigt Mette Frederiksen wie man mit klassische sozialdemokratische Politik mit knallharter Abwehr von Migration verknüpft- und Wahlen gewinnt.

Genau Richtig.

Was die Linkspartei, sowie die anderen Altparteien hierzulande als "rechtsextrem" oder "rechtsradikal" bezeichnen, ist im modernen Dänemark sozialdemokratische Politik, und mittlerweile demokratischer Konsens!
Dort wäre bereits die CDU am linken Rand des Parteienspektrums zu verorten; Linkspartei, SPD und Grüne sowieso.

@Für die vordersten Reihen in der Politik 18:12 von proehi

Zu Sarah Wagenknercht fällt mir nur die alte, und wohl wieder moderne
TUI_Kritik Brechts ein:
"diese unglücklichen Intellektuellen. Sind sie gefährlich?
Sie sind es, wie Zigarren, die man in die Suppe schneidet...
... korrumpiert durch Polizei/parteizensur und Geschmackszensur des ,freien marktes` ..." Brecht, Arbeitsjournal

@17:48 von Blitzgescheit

Sie wissen mal wieder nicht, was Sie wollen: Jetzt bezeichnen Sie die Aussagen von Frau Wagenknecht als 'Humburg', die Sie noch vor gut einer Stunde als 'blitzgescheit' bewerteten.
So konfus wie Ihre Lieblingspartei.

@werner1955 - Alles Extremisten!?

18:13 von werner1955:
"Ich habe einen Vorschlag für alle. Sie sollten geschlossen zur Rigastr. gehen und sehen was ihre Ideologie und Ihre 'Kinder' dort anrichten."

Beurteilen Sie jede Partei nach dem Verhalten einer extremen Randgruppe, die wahrscheinlich nicht mal zu deren Wählerschaft gehört? Falls ja, bliebe Ihnen ja nur die Wahl zwischen Sozialisten, Nazis, militanten Umweltschützer und Mafiosis.

@Opa Klaus

"Gegenfrage : was hat die Partei "Die Linke" in 2021 mit der DDR zu tun?"

Die Linke ist die legitime Nachfolgerin der SED.
Und es gibt nicht wenige in dieser Partei die sich die "DDR" zurückwünschen , beziehungsweise sich nicht von diesem ehemaligen Unrechtsstaat distanzieren .

Überfällig!

Wozu brauchen wir denn eine LINKE?
Wozu brauchen wir denn eine AFD?
Wozu brauchen wir denn eine CDU/CSU?
Wozu brauchen wir denn eine GRÜNE?
Wozu brauchen wir denn eine SPD?
Wozu brauchen wir denn eine FDP?

Wenn eine LINKE keine wahren SED Anhänger wie Gysi mehr haben - brauchen wir keine LINKE!
Wenn eine AFD von Milliardären unterstützt wird und Alice im Wunderland Schweiz glücklich mit ihrer Lebenspartnerin lebt - brauchen wir keine AFD!
Wenn eine Partei wie die CDU/CSU christliche Werte mit Füssen tritt und sich nicht mehr für die Familien und die Kinder (auch die ungeborenen Kinder) einsetzt - brauchen wir keine CDU/CSU!
Wenn die GRÜNEN nicht mehr wirklich sich für die wahren GRUNDSÄTZE der GRÜNEN einsetzt und selbst nur aufs eigene Portmonee schaut, brauchen wir keine GRÜNEN mehr!
Fortsetzung folgt gleich!

18:23 von Vielfalt.

als "rechtsextrem" oder "rechtsradikal" bezeichnen,
.
man sollte nur mal mit offenen Augen rumlaufen -
in Europa, unsere Politik ist eine Aussenseiterpolitik
auch wenn einige das hierzulande noch nicht rafften !

Wenn ich lese, wer hier alles Frau Wagenknecht

über den grünen Klee lobt, frage ich mich tatsächlich, ob sie noch in der richtigen Partei ist.

Keiner von denen wird jemals die LINKE wählen, ob mit oder ohne Frau Wagenknecht.

Warum nur immer wieder Leute, die sich von der Programmatik ihrer Partei entfernt haben, darauf bestehen, in der Partei zu bleiben.

Ich war einmal Mitglied einer Partei. Als ich merkte, dass es nicht mehr konvenierte, bin ich ausgetreten.

Linke ist in Agonie verfallen

Dabei fehlt eigentlich nur der richtige Kurs, und die Wähler werden den Linken in Scharen zulaufen!

Martin Schulz war aus Sicht des SPD-Vorstands ein Außenseiter.

Er machte der Gesellschaft Hoffnung mit seinem Motto der „Sozialen Gerechtigkeit“. Sogar die CDU wurde damals kurzzeitig in Umfragen überflügelt! Dies zeigt wie stark der Hunger ist in der Gesellschaft nach einer sozial gerechten Politik!

Das Ende ist bekannt. Schulz wurde erst durch seine eigenen Genossen ausgebremst, dann abgesägt.

Die Linke macht es auch nicht besser. Es ist wirklich zum Haareraufen! Im Konrad-Adenauer Haus kommt man aus dem Lachen wahrscheinlich garnicht mehr raus...

@Am 18. Juni 2021 um 18:23 von schabernack

Zitat: "Rhetorik steht unabhängig neben dem Inhalt des Gesagten."

Ganz genau! Da haben Sie völlig recht.

Welch ein Glück für die Menschheit ist es, einen brilianten Rhetoriker wie Hrn. Dr. Curio zu haben, der nicht nur durch seine rhetorische Eloquenz sondern vielmehr durch seine inhaltliche Prägnanz brilliert!

Zitat: "Zuhören-Können in dieser Art kann jeder trainieren.
Manche sind aber zu faul oder zu selbstüberhelich."

Ja. Nicht nur Manche. Sehr Viele, wie ich anmerken möchte.

Kein Wunder

Viele Menschen erkennen mittlerweile die Realitätsferne und teils auch die Radikalität dieser Partei .
Und wenn man zur Zeit nach Berlin schaut was da unter dem Begriff "Links" so alles passiert würde mich schon mal eine Stellungnahme dieser Partei dazu interessieren zumal sie ja in Berlin mitregiert .

18:01 von gman

Frau Dr.rer.pol. Sahra Wagenknecht ist vor allem kompetent und professionell. Sie zeigt immer eine herausragende Sach- und Fachkunde, was selten ist. In dieser Partei findet man nichts davon.

Offensichtlich ist sie in der falschen Partei?!
#
Das sehe ich schon lange so.Frau Wagenknecht gehört eher zu den Grünen.

@ Vielfalt. 18:23

"Genau Richtig.

Was die Linkspartei, sowie die anderen Altparteien hierzulande als "rechtsextrem" oder "rechtsradikal" bezeichnen, ist im modernen Dänemark sozialdemokratische Politik, und mittlerweile demokratischer Konsens!
Dort wäre bereits die CDU am linken Rand des Parteienspektrums zu verorten; Linkspartei, SPD und Grüne sowieso."

Haben Sie sich eigentlich jemals mit den Inhalten der politischen Parteien in DK befasst? Ich denke nicht..

Fortsetzung ÜBERFÄLLIG!

Wenn sich eine SPD als Schuldentreiber-Partei erweist und nicht mehr SOZIAL für die zukünftige Generation denkt - und einen Schuldentreiber wir Scholz als Kanzler will, dann brauchen wir in Deutschland keine SPD!
Wenn sich die Freien Demokraten nicht mehr für die Grundwerte der Freiheit einsetzen, sondern eben auch wieder nur mal mitregieren wollen - können wir auch auf die LINDNER FDP verzichten!
Nun bleibt die FRAGE - was soll ich denn wählen?
Ich bin immer noch auf der Seite der ÖDP auch wenn diese Partei leider im Bundestag keine Rolle spielt! Aber mein Gewissen bleibt rein - denn ich habe eine Partei gewählt gewählt, die ich ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann und bin kein Lafontaine mit Dolchstoß Attentat.

um 18:15 von Blitzgescheit

Dem ersten Teil ihrer Ausführungen schließe ich mich an, es stört mich allerdings wie sie die Gewalt von rechts bagatellisieren. Die Liste der Attentate und der Menschen die Rechtsradikaler Gewalt mit ihrem Leben bezahlen mussten, ist sehr lang.

kein Verlust

Es wäre kein Verlust, sollten es die Linken nicht mehr in den Bundestag schaffen, im Gegenteil, als Partei mit SED-Wurzeln hätte sie nie reinkommen dürfen.

Sahra Wagenknechts beschreibt es recht treffend in ihrem Buch "Die Selbstgerechten".

Das Traurig ist, dass der Text bezgl. "Lifestyle-Linke" mittlerweile auch auf grün, rot u. schwarz passt: "die sich als weltoffen verstehen, die sich ums Klima sorgen und sich für Zuwanderung, ... einsetzen. ... den Blick auf die echte linke Klientel, auf Supermarktverkäuferinnen und Paketboten, verloren."

@ Opa Klaus

Sarah Wagenknecht polarisiert und das ist gut so. Hat man innerhalb der Partei Angst vor Sachkompetenz?

Sarah Wagenknecht habe ich bisher nicht unbedingt mit Sachkompetenz assoziiert.

@Am 18. Juni 2021 um 18:27 von SinnUndVerstand

^Zitat: "Sie wissen mal wieder nicht, was Sie wollen: Jetzt bezeichnen Sie die Aussagen von Frau Wagenknecht als 'Humburg', die Sie noch vor gut einer Stunde als 'blitzgescheit' bewerteten.
So konfus wie Ihre Lieblingspartei."

Gar nicht konfus.

Selbst eine blitzgescheite Frau wie Frau Wagenknecht kann ja Humbug von sich geben.

Ich habe gesagt, dass man ihr anrechnen muss, dass sie - im Gegensatz zu den meisten Linken - keine Realitätsallergie hat und um logisches Denken einen Riesenbogen macht. Das gesagt, bedeutet dies ja nicht, dass alles, was Frau Wagenknecht sagt, richtig ist. Das wäre dann ein selbstüberhöhender Personenkultur, den man aus kommunistischen Ländern kennt und den ich mir als AfD-Wähler nicht zu eigen mache.

Sie denken zu sehr in schwarz und weißen und in vorurteilsbehafteten Schablonen.

Am 18. Juni 2021 um 17:07 von Anna-Elisabeth

//S. Wagenknecht … ich weiß nicht, warum man sie so sehr anging & angeht.//

Zitat: Sie hat lediglich zu Papier gebracht, was viele Menschen denken und viele Parteikolleginnen und Parteikollegen nicht erkennen wollen.

Dann frage ich mich, was Fraqu Wagenknecht noch in dieser Partei macht.

Warum geht sie nicht da hin, wo ihre Anhänger sind?

@ schabernack, um 18:23

re @ 17:54 von Blitzgescheit

“Warum Sie es nicht versuchen, weiß ich natürlich nicht...“

Das “nicht“ am Schluss nehme ich Ihnen aber n i c h t ganz ab. :-)

@ Kleinedemokratie...

Wozu brauchen wir denn eine LINKE?
Wozu brauchen wir denn eine AFD?
Wozu brauchen wir denn eine CDU/CSU?

Frag ich mich auch. Man braucht doch nur eine Partei, sagen wir eine Kreml Partei und einen Präsidenten mit Ewigkeits-Abo.

18:34 von schiebaer45

Das sehe ich schon lange so.Frau Wagenknecht gehört eher zu den Grünen.
--
au wei
warum zu den GRÜNEN ?

@ Möbius

Dabei fehlt eigentlich nur der richtige Kurs, und die Wähler werden den Linken in Scharen zulaufen!

Super, Sie haben's genau richtig erfasst. Man muss nur die richtigen Zahlen tippen und man ist Millionär. Toll, Sie kennen sich aus.

@ John Koenig 18:28

" Die Linke ist die legitime Nachfolgerin der SED.
Und es gibt nicht wenige in dieser Partei die sich die "DDR" zurückwünschen , beziehungsweise sich nicht von diesem ehemaligen Unrechtsstaat distanzieren ."

Da haben Sie in den letzten 30 Jahren möglicherweise etwas verpasst. Die Linke hat mit der SED genausowenig zu tun wie ein Eisbär am Südpol mit dem Grizzly in Kanada. Und was Ihre Aussage betrifft, dass sich Politiker der Linken die DDR zurücksehnen würde ich doch gerne mal wissen, mit welchen Politikern der Linken Sie sich im persönlichen Gespräch ausgetauscht haben. Wie ich eingangs schon schrieb, blindes hinterherhecheln und verteidigen um jeden Preis einer politischen Ideologie zeugt für mich von demokratischen Defiziten. Egal, welcher politischen Coleur..

Die Linke holt gerade neuen

Die Linke holt gerade neuen Schwung? Wie denn, vielleicht mittels Straßenkämpfen mit der Polizei in verschiedenen momentan Berliner Bezirken? Heute Nacht haben‘se da wohl in Weissensee neuen Schwung geholt, oder wie? War ja wieder unüberhörbar. Ich hab mir die Idiotenschau gar nicht mehr angetan. Na ich danke. Es wäre allerhöchste Zeit, dass Frau Wagenknecht aufhört, ihre Finanzen mit Buchveröffentlichungen aufzustocken und stattdessen sich endlich mit ihrem Männe von diesem Chaotenladen distanziert und es mal mit was eigenem versucht. Also endlich mal ne wirkliche KP gründet, statt weiter Mitglied in einem Schlägerhaufen zu sein, der glaubt, den wahren Kommunismus zu vertreten, wenn sie mit der Intifa alles kaputt hauen? Ich habe die hier in Berlin beobachtet, dabei bin ich sicher, dass diese “Qualitäten“ genauso gut bei den AfD -Fritzen mitlaufen könnten, denn hohl genug sind die allemal für die Rechten. Man sieht, Extreme unterscheiden sich nur in ihren Farben! Gefährlich sind alle!

@Am 18. Juni 2021 um 18:31 von falsa demonstratio

Zitat: "Wenn ich lese, wer hier alles Frau Wagenknecht
über den grünen Klee lobt, frage ich mich tatsächlich, ob sie noch in der richtigen Partei ist."

:-)

Das finde ich an euch Linken immer so drollig.

Ihr setzt euch selten mit den Argumenten einer Personen innerhalb oder außerhalb der eigenen Reihen auseinander und versucht diese zu widerlegen, sondern man hat es mit euch sehr schnell verscherzt, wenn über eine Kontaktschuld mit den "falschen" Leuten verkehrt oder von diesen gelobt wird.

Ein moralischer Rigorismus, der gerade Linken am wenigsten zu Gesicht steht, da man moralisches Handeln von Linken äußert selten gewohnt ist - siehe aktuelle Gewaltexzesse in der Rigaer Straße in Berlin.

Da geht nichts ohne Titel

@ schiebaer45:
Frau Dr.rer.pol. Sahra Wagenknecht ist vor allem kompetent und professionell.

Das wäre mir aber aufgefallen.
A propos, die Plagi-Jäger haben ja jetzt wieder mehr Kapazitäten frei.

18:29 von KeinedemokratieBRD

«Überfällig!
Wozu brauchen wir denn eine LINKE?
Wozu brauchen wir denn eine AFD?
Wozu brauchen wir denn eine CDU/CSU?
Wozu brauchen wir denn eine GRÜNE?
Wozu brauchen wir denn eine SPD?
Wozu brauchen wir denn eine FDP?»

Sag‘ ich schon seit Jahren jedem, der es gar nicht hören will.

Alle oben raus damit und ab dafür.
Alle ersetzen durch die PARTEI.

Besser wird Politik daurch nicht prinzipiell.
Unterhaltsamer, weniger verbissen und verbiestert, mit mehr Witz und intellektuellem Tiefgang aber ganz sicher.

Dürfen die von oben aber alle bleiben inkl. der Linken.
Muss auch noch die PARTEI mit dabei.
Wird aber wieder nicht geschehen 2021.

@17:54 von Blitzgescheit

"billige Polemik und verbale Possenreißerei ... und in aller Regelmäßigkeit pseudo-intellektuelles Geschnatter" Gratuliere! Besser hätte ich Ihren Kommmentarstil auch nicht auf den Punkt gebracht.

@. KleindemokratieBRD. 18:35

"Nun bleibt die FRAGE - was soll ich denn wählen?
Ich bin immer noch auf der Seite der ÖDP auch wenn diese Partei leider im Bundestag keine Rolle spielt! Aber mein Gewissen bleibt rein - denn ich habe eine Partei gewählt gewählt, die ich ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann und bin kein Lafontaine mit Dolchstoß Attentat"

Antwort : nutzen Sie die Vielfalt unseres demokratischen Systems. Sie können alles wählen, sogar "Die Partei"... faszinierend..

@ Blitzgescheit, um 17:22

Toll, dass Sie Sarah Wagenknecht intellektuell auf Ihre Stufe hieven (Ihr Kommentar davor), das will schon was heißen, zumal sie durchaus auch Humor besitzt, den ich nach meinen bisherigen Erkenntnissen bei AfD-Mitgliedern absolut vermisse.
So bin ich zu der Überzeugung gelangt:

Ein gut durchbluteter AfD-Anhänger kann eigentlich über nichts lachen.
Er ist ernst, denn er denkt ja ununterbrochen und logisch, das betont er immer wieder, da bleibt keine Zeit für Humor.

Gysi kann's hervorragend, sogar über sich selbst, Sarah Wagenknecht tut sich da etwas schwerer.

@17:48 von artist22

//Übrigens auch nicht der egomanische Wahn von Intellektuellen (Sarah),
die eigene Partei 'bestrafen' zu müssen, wenn sie nicht 'spurt'.//

Ich hatte eher den Eindruck, dass dies (vor Erscheinen des Buches) umgekehrt war. Intrigen gegen Frau Wagenknecht gab es ja genug.

Enttäuschendes Spitzenpersonal?

Wieso? Ich finde Janine Wissler nicht enttäuschend, sondern kompetent, ehrlich und authentisch.

@Am 18. Juni 2021 um 18:36 von hesta15

ZItat: "Dem ersten Teil ihrer Ausführungen schließe ich mich an, es stört mich allerdings wie sie die Gewalt von rechts bagatellisieren. Die Liste der Attentate und der Menschen die Rechtsradikaler Gewalt mit ihrem Leben bezahlen mussten, ist sehr lang."

Ich bagatellisiere gar nichts.
Rohe Gewalt, Anschläge und gar Morde von Rechtsextremen, der NSU, in Halle, Hanau etc. verabscheue ich genauso wie sie.

Ich stelle nur ein Missverhältnis bestehend aus Empörung für die Handlung der einen und der anderen fest.

Ich wüsste gar nicht, wann Rechtsextreme derartig Gewaltexzesse auf offener Straße zelebriert haben, wie Linke es REGELMÄßIG tun und dies mit einem Achselzucken abgetan wird.

Man müsste sich einmal vorstellen, irgendeine rechte Gruppe wie Pegida, Identitäre o.ä, würde derartige Gewaltexzesse auf deutschen Straße zelebrieren, was unrealistisch ist, da diese Gruppen friedliche, demokratische Bürgerinitiativen sind.

@18:34 von Opa Klaus

Haben Sie sich eigentlich jemals mit den Inhalten der politischen Parteien in DK befasst? Ich denke nicht..

Genau diese politische Inhalte habe ich mit Deutschland verglichen. Im Gegensatz zu hier, sind dort die Parteien links der dortigen Mitte überwiegend liberal/modern und nicht links-autoritär.

Ich denke nicht..

Da ich ein konkretes Links v Rechts Beispiel geliefert habe, was jedoch inhaltlich nicht widersprochen wurde.... denke ich doch

Ausgedientes Spitzenpersonal

Mit Sarah Wagenknecht kann ich nichts anfangen. Eine Funktion in der Linkspartei sollte sie besser nicht haben.

Hört hört noch eine Grabenparteii

Gräben zwischen Lagern gibt es in vielen Parteien.

Oft haben diese damit zu tun wie weit die Blase in der die Parteibon äh standen und mitglieder leben, arbeiten und denken von der Realität entfernt ist...
Je extremer um so absurder der Etikettenschwindel im Namen.
Schön, dass die TS das nun auch mal bzgl dieser Partei so veröffentlicht hat.
Der gleiche Artikel könnte ohne viel Korrekturaufwand auch über die Grünen, AfD oder seit ein paar Jahren auch über die SPD erscheinen.
Manch ein Kritiker wird das auch über die christlichen Parteien behaupten können.
Was bleibt da noch übrig für die nicht rechnen Könner?
So sollten die Parteien nicht dem Wähler ein Angebot machen und nicht ihrem pathologischen Ego?

PS: Übrigens hat Klimaschutz nix mit Natur,Umweltschutz oder gar grün zu tun,
Nach manchem Ideologen vielleicht höchstens mit primaerem Menschenschutz.
Denkt man dieses jedoch zu Ende wär es doch für die Natur/Erde gut wenn der böse Mensch durch climachange verschwindet...
HILFE

18:33 von Blitzgescheit

«Zitat: "Rhetorik steht unabhängig neben dem Inhalt des Gesagten."

«Ganz genau! Da haben Sie völlig recht.

Welch ein Glück für die Menschheit ist es, einen brilianten Rhetoriker wie Hrn. Dr. Curio zu haben, der nicht nur durch seine rhetorische Eloquenz sondern vielmehr durch seine inhaltliche Prägnanz brilliert!»

Gequälter Rhetorik-Schüler, der durch nichts anderes brilliert als durch Gegucke und verkrampfte Versuche, seinen Worten mit Gefuchtel Wichtigkeit zu verleihen.

Gute Rhetorik wirkt ohne Mätzchen und ohne von Storch.
Sie meint ja auch immer sie könne das sogar mit Mäusen.

@18:48 von Corona Obermayer

//@ schiebaer45:
Frau Dr.rer.pol. Sahra Wagenknecht ist vor allem kompetent und professionell.
-----
Das wäre mir aber aufgefallen.
A propos, die Plagi-Jäger haben ja jetzt wieder mehr Kapazitäten frei.//

Damit Ihnen diesbezüglich etwas auffällt, müssten Sie imstande sein, ganzen Vorlesungen (länger als eine Stunde) zu folgen.
Ist Ihnen offensichtlich noch nicht gelungen, denn sonst würden Sie Ihre Hoffnungen auf Beute der "Plagi-Jäger" einmotten.

Zum Glück

komme ich aus einem Teil Deutschlands, der 40 Jahre unter einem kommunistischen Regime „regiert“, vielmehr aber gelitten hat. Daher erkennt man den Wolf im Schafspelz schneller. Mit Enteignungsfantasien und pseudo-antifaschistischen Parolen und Programmen hat diese übernächste Folgepartei der SED schon wenigstens zwei Gemeinsamkeiten.
Es ist eine politisch-extremistische Partei, die leider immer mehr Menschen aus dem gesellschaftlich-extremistischen Bereich anzieht. Leipzig-Connewitz und Berlin-Neuköln seien hierbei einmal als zwei Brennpunkte benannt.
Man kann nur hoffen, dass die 5%-Hürde diesmal nicht erreicht wird. Denn das hätte im Wesentlichen zwei mögliche Folgen: Entweder radikalisiert sich die Linke weiter um eine deutlichere Abgrenzung zur weit nach links gerückten SPD sowie zu den neosozialistischen Grünen zu finden oder sie rückt weiter Richtung Mitte und distanziert sich endlich vom Linksextremismus. Dann gäbe es allerdings drei „linke“ Parteien.

re Opa klaus

"Haben Sie sich eigentlich jemals mit den Inhalten der politischen Parteien in DK befasst? Ich denke nicht.."

Der vielnamigste User hat bekanntlich seine ganz eigene Sicht auf die Dinge.
Die AfD ist demokratisch-freiheitlich, der Rest in DE halt nicht.
Je mehr AfD desto demokratischer.
Je mehr AfD desto gebildeter ist man.

Die Inhalte der AfD (u.a. Vohaben wie "Leute entsorgen", auf Zivilisten schießen, völkisches und rassistisches Denken...) sind für ihn "moderne, freiheitlich demokratische Politik".

Dass diese Beispiele auch nicht in seinem Lieblingsbeispiel Australien vorkommen, wurde ihm schon etliche Male dargelegt.
Aber gegen die Realität ist der vielnamigste User leider immun, genauso wie dem Bruder im Geiste, dem Boten.

eines weniger

TS: >>Zwei Milieus stehen sich ... gegenüber: ... die auf das einstige Image der "Kümmerer-Partei des kleinen Mannes" setzen, die mit Gendersternchen nichts anfangen können und Klimapolitik vor allem gegen Konzerne machen wollen, und die anderen, die eine links-ideologische, feministische und einwanderungsfreundliche Politik vorantreiben wollen.
Unter dem Gesichtspunkt, dass die Linke eine Menge an Problemen hat: Wenn sie den Punkt Genederdebatte den Grünen überließe (die können das auch "besser"), wäre es schon mal eins weniger. Abgesehen davon halte ein von Parteien beaufsichtigtes "betreutes Sprechen" ohnehin für ziemlich schräg.

@ Gieselbert

Sahra Wagenknechts beschreibt es recht treffend in ihrem Buch "Die Selbstgerechten".

Wenn man anderen sowas unterstellt, kann das auch schnell nach hinten losgehen. Und bei Frau Wagenknecht ist einiges nach hinten los gegangen.

Am 18. Juni 2021 um 17:35 von Peter Kock

"...Warum hat denn die DDR nichts auf die Füße bekommen ? Weil das System so toll war etwa ?..."

Denken sie mal an den eisernen Vorhang, Klassenfeind.......
Warum huldigt man den Heute so China?
Ähnliches System andere Zeit?

@ Kambrium2. 18:45

"Die Linke holt gerade neuen Schwung? Wie denn, vielleicht mittels Straßenkämpfen mit der Polizei in verschiedenen momentan Berliner Bezirken? Heute Nacht haben‘se da wohl in Weissensee neuen Schwung geholt, oder wie?"

Verzeihung, aber das ist billigste Polemik. Oder meinen Sie, die Partei Die Linke hätte das iniziert? Sie stellen einen Kontext von linksorientierten Hausbesetzern zur Partei her? Wie verzweifelt muss man sein, um sich solche Scheuklappen aufzusetzen. Hauptsache draufhauen oder? Politische Diskussion geht anders. AfD Argumentation, wenn man diese als Argumentation überhaupt bezeichnen kann, hat mit Realität nichts zu tun, sondern verleitet den simplen Nachplapperer zur gedankenlosen Willfährigkeit.

@ Corona Obermayer, um 18:56

Bevor Sie einen solchen etwas überheblichen Kommentar schreiben:

Haben Sie sich mit der Dame einmal näher befasst?

Evtl. könnte sie der Partei weitaus nützlicher sein, wenn Teile davon nicht so borniert wären.

@Peter Kock Zitat: "@opa

@Peter Kock
Zitat:
"@opa klaus
Warum hat denn die DDR nichts auf die Füsse bekommen ? Weil das System so toll war etwa ?"

Sie meinen warum wir in der DDR keine Milliardäre wie die Quandts, die Aldi-Brüder oder die Porsche-Familie hatten?
Nun die Antwort ist einfach -> wir haben solche Menschen/Vermögen nicht für system-relevant gehalten
*sarkasmus*

@ 18:46 von Blitzgescheit

Immer wieder erstaunlich und verblüffend, wie jemand, der einer moralfreien und jegliche ethischen Maßstäbe in den Wind schlagende Partei die Stange hält, anderen "moralischen Rigorismus" vorwirft. Das signalisiert die gleiche Konfusität, die sich darin ausdrückt, innerhalb kurzer Zeit Frau Wagenknecht für Ihre 'blitzgescheite politische Analyse' zu loben und kurz darauf, wenn man die Fakten dieser politischen Analyse präsentiert, von 'Humbug' zu reden.
Aber auch das ist ja eine Offenbarung, die zeigt, mit welcher Moral- und Ethik-freien und im politischen Koordinatensystem erschreckend konfusen Partei und ihren Sprachrohren man es da zu tun hat: außer Fremdenfeindlichkeit/Rassismus/Sündenbockpräsentation und bedrohlicher Demokratiefeindlichkeit ist da nichts zu holen.

@Am 18. Juni 2021 um 18:54 von harry_up

Zitat: "Ein gut durchbluteter AfD-Anhänger kann eigentlich über nichts lachen.
Er ist ernst, denn er denkt ja ununterbrochen und logisch, das betont er immer wieder, da bleibt keine Zeit für Humor."

Aso ... jetzt!

@ Anna-Elisabeth

... denn sonst würden Sie Ihre Hoffnungen auf Beute der "Plagi-Jäger" einmotten.

Ich halte gar nichts von Wagenknecht und ich motte auch nichts ein. Warum auch?

@ oooohhhh, um 18:56

Nach einem solch gehaltvollen Kommentar wie Ihrem kann nicht viel Besseres mehr kommen, so dass ich beruhigt mit meinen Hunden eine größere Runde machen werde.

@18:49 von schabernack

//Muss auch noch die PARTEI mit dabei.
Wird aber wieder nicht geschehen 2021.//

Ich überleg's mir noch. Pass eh nirgendwo hin.

Und als Mitglied einer Partei schon gar nicht . Habe Probleme mit der Parteidisziplin.

Gerecht und emanzipatorisch

Die Linke sollte sich auf ihre alte Stärke zurückbesinnen. Anstelle mit Gender-Gaga, Cancel Culture, antideutsch und Political Correctness gutsituierten Hipstern und Selbstgerechten hinterher zu laufen und den letzten Wohlmeinenden zu verprellen. Sahra Wagenknecht hat einen Bestseller hingelegt, den anderen vielleicht auch wegen dessen Erfolges missfällt.
Arbeiterschaft, sozial Benachteiligte, Geringverdiener und Prekariat stehen heute anders da und positionieren sich nicht mehr klassisch wie in den fünfziger Jahre. Eine derartige Nostalgie kann getrost der SPD als Museum überlassen werden.
Sahra Wagenknecht ergreift in einer parteiinternen Debatte Position. Die Linke ist aber sehr wohl eine Partei auch der Emanzipation, Solidarität, des Humanismus und Idealismus. Eine nur sozial definierte und obendrein rein populistische Partei greift zu kurz und überzeugt so wenig wie SPD, Bild oder AfD, die gern den kleinen Mann bemühen, von Bildung und Gerechtigkeit aber nur wenig wissen wollen.

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Die Moderation

@ harry_up

Haben Sie sich mit der Dame einmal näher befasst?

Propagandistisch und populistisch zugegebenermaßen stark, intellektuell aber ehr schwach. Echte Substanz? Fehlanzeige.

19:05 von Opa Klaus

Sie müssen doch aber zugeben, daß Linke anders als Rechte behandelt werden. Seien sie mal ganz fair und sachlich, der Umgang der Medien mit diesen Parteien kann unterschielicher nicht sein.

Darstellung: