Kommentare - Rechtsextremismus bei der Polizei: "Es ist ein männliches Problem"

17. Juni 2021 - 19:09 Uhr

Beim Thema Rechtsextremismus innerhalb der Polizei gehe niemand mehr von Einzelfällen aus, sagt Polizeiwissenschaftler Behr im Interview mit tagesschau.de. Und er erklärt, warum Männerbünde meist das Problem sind.

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Männliches Problem? Dann

Männliches Problem?
Dann stellt mehr Frauen ein. Mit doppeltem Gehalt kommen die auch.

Kann es sein,

das es sich bei den chats um die üblichen Männerchats mit Flachwitzen, Pornobildchen und sonstigen Witzchen handelt, bei denen dann auch mal Hitlerbildchen zum Veräppeln getauscht werden?
Die sind sicher nicht "politisch korrekt" und chauvinistisch, aber kein Grund zur Panik, weil es nur flache Witzemacherei ist (sagt eine Frau).

Unter "rechtsextremen, verfassungsfeindlichen chats" stelle ich mir schon Umsturz- oder Anschlagsplanungen vor, so wie bei IS-Anschlägen von islamistischen Terroristen. Ist das der Fall?

Warum ist das so? Meine Güte.

Warum ist das so?
Meine Güte. Überall die gleiche Ursache.
Ob Polizei oder Militär, harter Job, gewalttätig, anstrengend. Und jetzt überlegt mal, warum sich da nicht nur Schwiegermutters Lieblinge melden?
Und das wird in anderen Ländern nicht anders sein.
Das soll nichts verniedlichen, nur erklären.

Nein, das stimmt nicht!

Gibts noch keine Quote?

Ich denke mal, dass Thema ist kein "männliches" Problem sondern ein gesellschaftliches und politisches Problem, das durch den unkontrollierten millionenfachen Zuzug größtenteils Nichtasylberechtigter ab 2015 entstanden ist.

Der Aufstieg der AfD ist hierfür das beste Beispiel.

Und die Politik hat keine Lösungen anzubieten. Letztlich ist auch der britische Austritt aus der EU u.a. dadurch entstanden, dass GB wieder die Kontrolle über ihre Landesgrenzen zurückhaben wollte.

Susi

Da hast du bestimmt auch recht.gerade am 20.4schwirren viele politisch inkorrekte Bilder duch die Netzwerke. Und ein platter Herrenwitz is an Vatertag auch Usus.
Kennt wohl jeder.

Egal ob Frauen oder Männer

Rechtsextremismus ist vor allem ein Problem unserer Sicherheitsorgane.
Wenn man solche Institutionen, aus welchen Gründen auch immer, nach dem Krieg hauptsächlich mit echten alten Nazis bestückt und die dann natürlich auch für die Ausbildung der Nachwuchskräfte zuständig sind, dann kann so etwas gar nicht verhindert werden. Weder bei den Geheimdiensten, noch bei der Polizei, noch bei der Bundeswehr.
Eher hat es den Anschein, als wäre eine Verhinderung von erneuter Rechtsradikalität von Beginn dieser Institutionen in der BRD an überhaupt nicht beabsichtigt gewesen.
Und heute könnte man glauben, dass auch die rechtsradikalen Parteien und Organisationen von Mitgliedern unserer Sicherheitsorgane angeführt werden. So viele V - Leute sind da tätig.
Wahrscheinlich ist es aber so, dass diese rechtsradikalen Organisationen hunderte von V - Leuten in den Sicherheitsorganen untergebracht haben.
Die gesamte Geschichte von Polizei, Militär und Geheimdienste in der BRD muß aufgearbeitet werden.

Re um 19:17 von Susi1960

"Unter "rechtsextremen, verfassungsfeindlichen chats" stelle ich mir schon Umsturz- oder Anschlagsplanungen vor..."

Rechtsextremismus / Rassismus ist bereits verfassungsfeindlich. Aber ja, auch bei Bundeswehr, KSK, Polizei usw gibt es "Bruderschaften", die eifrig Waffen, Munition und Sprengstoff horten für den Tag X. Das würden/müssten sie nicht, wenn es über verfassungskonforme Wege geplant wäre, oder? Wer das als flache Witzemacherei a la harmlosen Bubenstreich bezeichnet, ist auf dem rechten Auge blind.

... im Jahre 1932 wurde

... im Jahre 1932 wurde allerdings Hitler mehr von Frauen als von Männern gewählt. Das wurde in einer seriösen Sendung im öffentl.-rechtl. Fernsehen mitgeteilt.

Behr: " Die Polizei ist keine

Behr:
"
Die Polizei ist keine strukturell rassistische Organisation - aber es gibt auch keine Strukturen, die Rassismus entdecken und abstellen können.
"

Dafür aber Strukturen innerhalb der Polizei, die rassistische Organisationen sind.

Warum?
Weil es innerhalb der Polizei gilt:
mitmachen oder weggucken

Wieder spd

sind, dann kann so etwas gar nicht verhindert werden. Weder bei den Geheimdiensten, noch bei der Polizei, noch bei der Bundeswehr."

Fa möchte ich vehement widersprechen. Ich war bei der BW. Und wenn da irgendwas nach Nazi aussah würde gehandelt.

Also mal nicht so pauschalisieren.

@19:12 von Bender Rodriguez

//Dann stellt mehr Frauen ein. Mit doppeltem Gehalt kommen die auch.//

Glaube ich eher nicht. Geld ist nicht alles was zählt. Und so nett, wie es in der bekannten Polizeiserie "Großstadtrevier" mit Jan Feddern zuging, ist der Polizeialltag garantiert nicht.

Und wenn ich an das denke, was Tania Kambouri in ihrem Buch "Deutschland im Blaulicht" beschreibt, wundert mich so manch aggressives Verhalten seitens mancher Polizisten nicht. Hier brauchen Polizisten psychologische Unterstützung, wie man mit solchen Problemen umgehen und fertig werden kann. Wenn aber der Eindruck entsteht, dass man mit wirklich schwierigen Problemen allein gelassen und im Zweifel auch noch zum Sündenbock gemacht wird, sucht man nach Ventilen. Und hier bieten die Rechtsextremisten die gefährliche Plattform.

@19:17 von Susi1960

"Kann es sein, das es sich bei den chats um die üblichen Männerchats mit Flachwitzen, Pornobildchen und sonstigen Witzchen handelt, bei denen dann auch mal Hitlerbildchen zum Veräppeln getauscht werden?"

Das habe ich mich auch schon gefragt.
In der heutigen hysterischen Zeit wird auf alles Jagd gemacht, was nicht im Sinne der Staatsparteien ist. Wo sind die Beispiele, was die SEK-Beamten so schlimmes gemacht haben? Vermutlich würde der normale Bürger nur noch den Kopf über die verbreitete Panikmache schütteln!

Meinungsäußerungen im nicht-öffentlichen Bereich sollten zudem auch für Polizeibeamten möglich sein.

Männerproblem!

Dann eben Frauen an die Gewehre. Inzwischen kann man dem Irrsinn nur noch sarkastisch begegnen.
Überall alte weiße Männer, die nicht menstruieren und deshalb keine Ahnung haben.

Rechtsextremismus

Es ist wie bei der Bundewehr auch ,weil man sich dort am besten zusammenrotten kann und durch Bemerkungen feststellt , ob Gleichgesinnte dabei sind ! Das wird im Sport nicht anders sein.

Gut kontrollieren, aber kein grundsätzliches Problem

Als Saskia Eskens vor 1 Jahr auf (vereinzelte) rechte Umtriebe in der Polizei hinwies und einer nähere Untersuchung forderte, erntete sie nur hämischen Shitstorm!
Inzwischen gibt es wöchentlich Aufdeckung von Gruppen mit rechtem Chat, Symbolik und Gesängen ...
Eskens hatte recht, aber natürlich hat sich niemand bei ihr entschuldigt ...

Ich halte die Polizei generell für ordentlich, aber überlastet - viele "rechte" Vorfälle sind klar dem Frust geschuldet, von der Gesellschaft und insbesondere von der Justiz allein gelassen zu werden.
Es passiert ja niemandem etwas, der Ordnungshüter, Rotkreuz-Helfern, Behördenmitarbeiter beleidigt, bedroht, angreift, Steine wirft - insbesondere die folgenlosen Querdenker-Demos gegen alle Regeln und Gesetze werfen ein erschrecklendes Bild auf unseren Rechtstaat!

Was sind denn Menschen der Farben?

Zitat: "Wenn hingegen ein Polizeibeamter rechtsextrem ist und sein Augenmerk besonders auf People of Color legt, weil er zum Beispiel glaubt, People of Color gehören nicht zu unserer Gesellschaft, dann hat der Polizist Macht, dann hat er Waffen, kann festnehmen und das macht die Sache prekär."

Wovon redet dieser Hr. Behr?

Wer sind denn diese Menschen der Farben? Sind das Malermeister wie der wackere Hr. Chrupalla von der AfD?

Wer soll denn in der Polizei meinen, dass diese Farbenmenschen nicht zur Gesellschaft gehören?

Jetzt bin ich aber ein wenig verwirrt.

@19:40 von zyklop ... im Jahre 1932 wurde

//... im Jahre 1932 wurde allerdings Hitler mehr von Frauen als von Männern gewählt. Das wurde in einer seriösen Sendung im öffentl.-rechtl. Fernsehen mitgeteilt.//

Ja, weil sie hinterm Herd standen und keine Ahnung von Politik hatten. Meine eigene Mutter hatte eine ziemlich üble Jugend. Sie war die Älteste von neun Geschwistern und hatte quasi stellvertretend für die Mutter den Haushalt führen und die jüngeren Geschwister versorgen müssen, von denen die Jungs später alle studieren durften, während meine Mutter diesen Verhältnissen erst im Alter von 27 Jahren durch Heirat entkam. Leider weiß ich die Zusammenhänge nicht mehr, aber dass meine Mutter wenigstens einmal in ihren jungen Jahren mit anderen Frauen zusammen eine Ferienfreizeit auf Amrum verbringen durfte, hatte sie nach ihrer Erzählung Hitler zu verdanken. So war auch sie für einen gewissen Zeitraum eine überzeugte Anhängerin Hitlers.

Sind es nun "Rechtsextreme" oder Rechtsextreme?

Zitat: "Beim Thema Rechtsextremismus innerhalb der Polizei gehe niemand mehr von Einzelfällen aus, sagt Polizeiwissenschaftler Behr im Interview mit tagesschau.de."

Also ich bin beim Begriff "rechtsextrem" jetzt ein wenig verwirrt.

Um welche Art von "Rechtsextremen" handelt es sich denn hier nun?

Handelt es sich um Rechtsextreme, die danach trachten, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung mit oder ohne Gewalt abzuschaffen?

Oder handelt es sich um "Rechtsextreme" - wie sie in der Alltagssprache in 99 % der Fälle genannt werden Leute, die eine
- illegalen Massenmigration ablehnen
- die Ausplünderung deutscher Vermögen durch die EZB ablehnen
- den Islam kritisch sehen
- oder bspw. bei den Gewaltexzessen in Stuttgart im Polizeifunk nicht von "Party- und Eventszene" sprechen, sondern ein gar böses, politisch inkorrektes Wort in Mund nehmen?

und ... das schlimmste Gedankenverbrechen überhaupt begehen ... wollen, dass Merkel abgesetzt wird?

Wie gesagt, ich bin verwirrt.

Bei Interviews ist die

Bei Interviews ist die Tagesschau meistens überraschend mutig, weil da oft Wahrheiten ausgesprochen werden, die man sonst ungern kommuniziert.
Gehorsam, Uniformen, Rollenbilder, Hierarchie... natürlich ist es ein männliches Problem. Zumindest einer bestimmten Art Mann.
Und dass es sich nicht um `Einzelfälle´ handelt (und nie gehandelt hat), ist auch jedem bekannt. Außer natürlich dem Innenminister und diversen Polizeigewerkschaftssprechern. Die ja auch alle letztes Jahr wieder ganz empört alles von sich gewiesen haben, was in diese Richtung ging. Und plötzlich gibt es so ein Interview in der Tagesschau... Sachen gibt’s.

Bleibt die Frage nach den Konsequenzen. Denn es ist unwahrscheinlich, dass echtes Interesse an Veränderung besteht. Gäbe es das, hätte man das schon vor Jahren wollen können. Wollte man damals nicht, will man heute nicht. Bedröppelte Miene machen, eine kleine Alibi-Aktion und sehr bald dann business as usual. Alles andere wäre mehr als eine Überraschung.

Am 17. Juni 2021 um 19:56 von Blitzgescheit

Zitat: Jetzt bin ich aber ein wenig verwirrt.

Ich bin verwundert über mich selbst, aber ich könnte Ihrer Behauptung vollumfänglich zustimmen, wenn Sie die Worte "ein wenig" wegließen.

Das ist alles?

Zitat: "Die Einsatzländer der BKA-Personenschützer sollen etwa als "Dreckslochländer" oder "Affenländer", die dort lebenden Menschen als "Bimbos" bezeichnet worden sein."

Man kramt und bespitzelt die Privatsphäre von Polizeibeamten und das ist das Schlimmste, was Polizisten in wahrscheinlich 1000en Nachrichten nun entgegenhalten möchte und ihnen eine Wortwahl als "rassistisch" auslegen möchte in Bezug auf Länder, die durch einen niedrigen Zivilisationsgrad, dafür einen hohen Grad an struktureller Gewalt, Chaos, Dysfunktionalität und Disruption gekennzeichnet sind?

Was erwartet man denn von Polizisten? Dass sie sich der Wortwahl und Sprache von Bettschwestern wählen, um ihre Eindrücke und Erlebnisse auf ihren Dienstreisen in einem privaten Rahmen zu beschreiben?

Nicht sehr überzeugend.

Angeb­lich rechts­ex­t­remer Polizei-Chat war Hitler-Parodie

Zitat: "Das Bundeskriminalamt ermittelt gegen eine Gruppe von Personenschützern wegen Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen"

Wenn man systematisch und gezielt die privaten Chats von Polizisten durchstöbert, um ja etwas Verfängliches zu finden und man bei einer Anzahl von 280.000 (?) Polizisten in D ein paar brachiale Formulierungen in Bezug auf möglicherweise dysfunktionale Staaten als "besten" Beleg dafür heranzieht, um ein angebliches "Rassismus"-Problem bei der Polizei zu belegen, ist das ein wenig dürftig.

Zumal man - wie ein Düsseldorfer Gericht im Okt. 2020 urteilte - in seinem Untersuchungseifer nicht zwischen einer Parodie auf und einer Verehrung von Adolf Hitler unterscheiden kann - siehe Quelle.

"https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/vg-duesseldorf-2l1910-20-eilantr…"

Spricht der über Deutschland oder Amerika?

"people of Color" ist, falls das ein Versuch sein soll, Rassismen aus der deutschen Sprache zu entfernen, nicht nur untauglich, sprachlich unästhetisch sondern selbst genau so latent rassistisch wie jedes andere Wort und in diesem Falle auch fies stigmatisierend. Ich will dem nichts böses nachsagen aber diese Sprachregelung führt dazu dass alle Menschen die nicht weiß sind unter diesen Begriff subsummiert werden. Was ist denn bspw. mit den Roma und Sinti? Man besteht einerseits auf den Unterschieden, der Allgemeinbegriff für fahrendes Volk "Zigeuner" soll wegen der angeblich abwertenden Konnotation und Marginalisierung der kulturellen Unterschiede zwischen Roma und Sinti nicht mehr benutzt werden aber pauschal People of Color ist alright oder was? Damit wird der "Neger" nur auf alles erweitert was nicht "weiß" ist. Dunkle Italiener ? "Du scheiß PoC!" Wie klingt das? Die Übersetzung von people of color lautet übrigens "Farbige". Eine sprachliche Sackgasse ist das.

@19:48 von wasserman

//Männerproblem!
Dann eben Frauen an die Gewehre. Inzwischen kann man dem Irrsinn nur noch sarkastisch begegnen.
Überall alte weiße Männer, die nicht menstruieren und deshalb keine Ahnung haben//

Uijuijui - fühlen Sie sich persönlich angesprochen?

Ihr Kommentar erweckt den Anschein, als hätten Sie ein Frauenproblem.

19:17 von Susi1960

hierzulande wird es ja schon sehr kritisch gesehen, wenn eine grüne parteisoldatin erzählt, daß sie im karneval gerne mal indianerhäuptling war/wäre/würde. und auch die mohrenapotheke kommt in verruf. jetzt muss man/divers auch schon darauf gefasst sein, daß es bald dem jägerschnitzel an die gurgel geht

Das in einen Umfeld, das von

Das in einen Umfeld, das von einem Geschlecht dominiert wird, auch dieses Geschlecht bei solchen Dingen in der Überzahl ist, ist zunächst mal zu erwarten. In sofern kann das "männliche Problem" auch eine Scheinkorrelation sein.

Übrigens ähnlich wie die oben angesprochene "Partyszene" in Stuttgart, bei der oft der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund betont wird. Wenn allerdings ca. 60 % der jungen Menschen in Stuttgart einen haben, werden auch randalierende jugendliche 60 % Migrationsanteil haben, sofern sie nur dem Schnitt entsprechen (allerdings verschiebt es sich natürlich, wenn man davon ausgeht, dass es zb eher soziale schwache sind). Auch hier wurden dann von manchen falsche Schlussfolgerungen gezogen.

In sofern frage ich mich, ob das hier nicht das gleiche ist. Dass es auch Frauen gibt, die stark bei Rechtsextremismus dabei sind ist spätestens seit Zschäpe ja kein Geheimnis. Und es stellt sich die Frage, was wirklich rechts und was nur Machogehabe ist.

Was liegt denn konkret vor?

Zitat: "Beim Thema Rechtsextremismus innerhalb der Polizei gehe niemand mehr von Einzelfällen aus, sagt Polizeiwissenschaftler Behr im Interview mit tagesschau.de."

Was liegt denn konkret vor?

Welches Aussagen haben welche Personen in welchem Zusammenhang geäußert.

Lässt sich daraus eine konkrete rechtsextreme Gesinnung erkennen, i.e. die Bestrebung mit Gewalt oder ohne gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu arbeiten und/oder bestimmte Menschen grundsätzlich als minderwertig anzusehen.

Oder geht es hier um ein paar hoch-gejazzte - ggfs. in einem wutgeladenen/emotionalen Zustand - in einem privaten Chat geäußerte deftige ggfs. menschenverachtende Äußerung bzgl. bestimmten Personengruppen, die in der Polizeiarbeit tagtäglich hochgradig kriminell, gewalttätig, dreist, beleidigend und hochaggressiv auftreten, im Zusammenhang dann der oder die Polizeibeamte wutgeladene verbal Dampf ablässt?

Wenn ja, dann müsste man über dieses Problem sprechen!

Blitzgescheit

Ist es Ihnen nicht peinlich sich absichtlich dumm zu stellen? Es gibt AfD-Wähler, mit denen man hier eine Ebene des Austausches finden kann - Sie gehören nicht dazu und wollen dies offensichtlich auch nicht. Da sollten Sie wenigstens ehrlich sein. Schade für die Möglichkeit, die dieses Forum eigentlich bietet/bieten kann.

@Anna-Elisabeth

Nein, kein Frauenproblem. Es nervt nur, das ist alles.
Ist halt Bundeswehr. Ginge es um Grundschulen, wären es Frauenprobleme.

Am 17. Juni 2021 um 20:01 von Blitzgescheit

Zitat: Was erwartet man denn von Polizisten? Dass sie sich der Wortwahl und Sprache von Bettschwestern wählen, um ihre Eindrücke und Erlebnisse auf ihren Dienstreisen in einem privaten Rahmen zu beschreiben?

Ich erwarte, dass BeamtInnen

dem ganzen Volk dienen, nicht einer Partei.

ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit führen

sie sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.

bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben

das Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes der Achtung und dem Vertrauen gerecht wird , den der Beruf erfordert

Wer das nicht schafft, auch weil er gefrustet ist, kann kein Beamter sein.

@20:00 von Silverfuxx

//Bleibt die Frage nach den Konsequenzen. Denn es ist unwahrscheinlich, dass echtes Interesse an Veränderung besteht. Gäbe es das, hätte man das schon vor Jahren wollen können. Wollte man damals nicht, will man heute nicht. Bedröppelte Miene machen, eine kleine Alibi-Aktion und sehr bald dann business as usual. Alles andere wäre mehr als eine Überraschung.//

Sie haben durchaus recht, aber ich sehe da ein Problem. Wir haben seit Jahren zu wenig Polizisten. Welche Konsequenzen kann man sich da noch leisten? Entlassung? Wo kommt der Nachwuchs her?

Da habe ich meine Zweifel...

Ähnlich wie die Bundeswehr soll die Polizei unsere Demokratie schützen, ist aber keine demokratische Organisation bzw. hat keine demokratische Struktur. Wäre auch nicht sinnvoll, erst darüber abzustimmen, wen man verhaftet...

Dass eine auf Autorität basierende Institution nicht in großem Maße Freidenker anzieht, ist weniger überraschend als die Tatsache, dass das so viele überrascht. Und auch Frauen können autoritär und rechtsradikal. Ich habe in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass sich Angehörige der Polizei gewaltig daneben benommen haben, und Frauen haben sich dabei durchaus gleichberechtigt gezeigt.
Wobei: Der schlimmste Aussetzer war ein Mann und die einzige(!) positive Ausnahme eine Frau.

@Am 17. Juni 2021 um 20:10 von falsa demonstratio

Zitat: "Ich erwarte, dass BeamtInnen

dem ganzen Volk dienen, nicht einer Partei.

ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit führen"

Ich auch.

Wenn man nun einmal konkret darlegen könnte, was konkret wievielen Beamten vorgeworfen wird, dann könnte man endlich mal eine intelligente Konversation führen.

Bisher ist das alles auf dem Niveau grünlinker Verschwörungstheoretiker.

Re um 19:59 von Blitzgescheit

Beamte sind gehalten sich sowohl privat, als auch beruflich stets verfassungskonform zu verhalten. Ich für meinen Teil bin mir vollkommen sicher, dass diese sich in den Chats nicht so gewählt ausgedrückt haben, wie Sie sich hier. Wenn vom Vergasen eines N..... die Rede ist, oder Hitler verehrt, nachgetrauert und das 4. Reich herbeigewünscht wird und dergleichen, dann haben diese Herrschaften rein gar nichts zu suchen im verfassungsmäßigen Staatsdienst. Sie sind selbst eine tickende Zeitbombe, die es zeitig zu entschärfen gilt. Aber als AFD-Anhänger werden Sie es sicher nicht schaffen, dies einzusehen.

@Am 17. Juni 2021 um 20:10 von Kaneel

Zitat: "Ist es Ihnen nicht peinlich sich absichtlich dumm zu stellen? Es gibt AfD-Wähler, mit denen man hier eine Ebene des Austausches finden kann - Sie gehören nicht dazu und wollen dies offensichtlich auch nich"

Deswegen frage ich ja, was konkret bzgl. eines "rechtsextremismus" vorgeworfen wird.

Um einen inhaltlichen Austausch zu führen, muss man zunächst einmal alle relevanten Fakten kennen.

Diese liegen zu diesem Thema ja nicht vor.

Es mag ja sein, dass Sie sich Ihr Weltbild aus Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien zusammenzimmern. Bei mir ist das nicht so.

20:10 von falsa demonstratio

Ich erwarte, dass BeamtInnen
.
schwierig ... sehr schwierig

ein Beamter hat sich loyal der jeweiligen Regierung gegenüber zu verhalten
und eine Regierung stellt eben gemeinhin die Meinung der Bevölkerung dar
Gelegentlich haben ja Beamte auch ne eigene Meinung
wie verhält sich das ?
Wenn auf unser Land bezogen die LINKE und die GRÜNEN die Mehrheit kriegen
und wie verhält es sich wenn, was sicherlich unwahrscheinlich sein wird,
ne Regierung wie in Ungarn sich hierzulande etabliert ?

@20:10 von falsa demonstratio

"Ich erwarte, dass BeamtInnen dem ganzen Volk dienen, nicht einer Partei."

Polizisten sollten immer neutral sein und dem Bürger helfen und bei Streit den Schiedsrichter stellen.

Das jetzt die Jagd auf die Polizei los geht, hat doch den Grund, dass die Polizei sich regelmäßig nicht vom links-autoritären Zeitgeist vereinnahmen lässt und neutral bleibt. Das darf nicht sein und deswegen findet gerade ein Lehrstück statt.

Warum findet sich nicht ein Politiker, der sich schützend vor UNSERE Polizei stellt? Haben die selber Angst vor dem Zeitgeist?

@ 19:17 von Susi1960

"Männerchats mit Flachwitzen, Pornobildchen und sonstigen Witzchen ... auch mal Hitlerbildchen zum Veräppeln" - was für ein Sammelsurium von Sexismus und Naziverharmlosung präsentieren Sie denn da?

Vielleicht muss auch ein

Vielleicht muss auch ein Stück weit eine Polizei, die ja ihre Bürger und ihr Land schützen soll, eher ein Gefühl für die eigenen Leute und das eigene Land haben. Die zunehmend gemachte Stimmung gegen alles was Deutsch ist, läßt dieses mehr Tun nun mittlerweile als rechts und rechtsradikal aussehen. Wer sich die Stimmung unter den verschiedenen Polizeien z.B. in Spanien, Frankreich oder Polen, nä nehmen wir besser Italien, anschauen würde, würde mit Sicherheit erschrecken, was ihm da an Ansichten und Einsichten begegnen würde, komischerweise sagt da keiner was. Aber niemandem kämen deshalb Zweifel, es nicht mit demokratischen Organen demokratischer Staaten zu tun zu haben.
Mittlerweile reagiere ich auf die andauernden “Vorkommnisse“ bei unserer Polizei und all den vielen anderen Behörden, die da immer wieder in Anfechtung fallen, zweifelnd, ob die wirklich so falsch und rechtslastig sind, oder ob das ganze nicht von entsprechend interessierten Gruppen zur Destabilisierung gestreut wird?

Eine wirkliche Lösung gibt es

Eine wirkliche Lösung gibt es nicht. Zumindest keine, die nicht viele Jahre erfordern würde.
Hilfreich wäre aber schonmal Offenheit. Alles verleugnen und decken, wie es die Politik so gerne macht, hilft nicht. Andere Schwerpunkte in der Ausbildung (vermute ich), in der Begleitung und Supervision, eine Reflexionskultur, das ablegen der albernen Opferrolle, usw.
Gefragt sind hier vor allem die Führungsriegen. Wer Männer wie früher vor einer Schlacht in den Highlands aufpusht und heiß macht, da der Feind, hier hier Guten, ist letztlich für das verantwortlich, was passiert. Wer jahrelang `nichts davon mitkriegt´, was `in der Truppe abgeht´, macht seinen Job nicht. Und der muss gehen.

Seit Jahren werbe ich bei diesen Gelegenheiten für "Polizeigrün", so auch diesmal :) Kann man sich gut mal ansehen. Auch wenn es den ein oder anderen vielleicht noch mehr verwirren wird.

19:54 von reinbolt48

Es passiert ja niemandem etwas, der Ordnungshüter, Rotkreuz-Helfern, Behördenmitarbeiter beleidigt, bedroht, angreift, Steine wirft - insbesondere die folgenlosen Querdenker-Demos gegen alle Regeln und Gesetze werfen ein erschrecklendes Bild auf unseren Rechtstaat!///

Leipzig-Connewitz, Rigaer Straße 94 sind Ihnen sicher gerade nicht eingefallen?
Aber Sie haben natürlich recht. Bei Gewalt ob islamistisch, links, Querdenker oder rechts (Rangfolge keine Wertung, nur alphabetisch) wirkt unser Staat ziemlich hilflos.

Es ist ein männliches Problem

meine Güte
in welcher Realität leben die Menschen eigentlich
Männer und Frauen sind eben doch verschieden
auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen
... und zum Thema "Rechtsextremismus"
jeder Beruf prägt eben auch den Menschen
vornehmlich hat es die Polizei eben mit Leuten zu tun die sich eher nicht an Recht und Ordnung halten,
sagen wir überproportional Kriminelle sind
klar hat man da andere Erfahrungen

Ich kanns nicht mehr hören,

Ich kanns nicht mehr hören, wirklicher Rechtsextremismus ist überall ein Problem nicht nur bei der Polizei und auch nicht nur bei Männern. Ich habe mich leider mit einer Rechtsextremen Gruppe befassen müssen da mein Neffe dahin abgerutscht war. In dieser Gruppe waren auch jede Menge Frauen und Mädchen. Übrigens gibt es in den meisten Männerchat Gruppen wenig bis gar keine Frauen, da da die Themen über die man sich da austauscht manchmal doch etwas sagen wir mal anrüchig sind.

@20:01 von Blitzgescheit

Mit den "Bettschwestern" bewegen Sie sich - möglicherweise unbewusst; aber was ist schon präziser als das Unbewusste - auf exakt dem Niveau der rechtsextremen rassistischen Polizisten, die Sie hier so gern verteidigen.

@Blitzgescheit

Es ist tatsächlich ziemlich nebensächlich, was genau in diesen Chats gepostet worden ist. Und ja, mir ist sehr wohl bewusst, dass wir in hypersensiblen und übertrieben `korrekten´ Zeiten leben, in denen vieles deutlich übertrieben dargestellt wird und man an jeder Ecke wegen allem möglichen angeklagt werden kann.
Das ist hier aber nicht so, schon allein weil es nicht um irgendwelche Leute geht, die in den Chats sind. Wären das Hinz und Kunz, wäre es primitiv und dämlich, aber wirklich kein großes Problem.
Es geht hier aber um Personen, die eine besondere Verantwortung haben, weil sie auch herausragend besondere Rechte haben. Z.B. sind sie bewaffnet und werden gern von Konservativen als `Autorität´ dargestellt. Da müssen ganz andere Maßstäbe angelegt werden. Und ist Relativierung unangebracht.

Am 17. Juni 2021 um 20:23 von AbseitsDesMains..

Zitat: Polizisten sollten immer neutral sein und dem Bürger helfen und bei Streit den Schiedsrichter stellen.

So ist es - und zwar ohne Ansehen der Person.

Ich kann keinen Grund erkennen, warum sich ein Polizeibeamter auch nur einen Zentimeter vom Beamtengesetz entfernen dürfte.

Wenn er das nicht schafft, kann er kein Beamter mehr sein.

Zitat: Warum findet sich nicht ein Politiker, der sich schützend vor UNSERE Polizei stellt?

Ich erinnere mich noch gut an den Shitstorm von "Kollegen" bis hin zum Bundesinnenminster der über Sakia Esken los ging, als sie von strukturellen Problemen bei der Polizei sprach. Haben sie das vergessen?

Halb gesehene Probleme

Behr: "Die Polizei nimmt immer nur einen kleinen Ausschnitt von Gesellschaft wahr und das in sehr schwierigen Umständen. Das tun aber andere Berufe auch. Das würde ich allein nicht gelten lassen."

Kleiner Ausschnitt der Gesellschaft. Die, die an Tatorten, vor Gericht und im Gefängnis auftauchen.
Darüber bilden Polizeibeamte ihre innere Statistik. Da taucht nicht der Steuerhinterzieher im Nadelstreifen auf. Keine Frauen. Da sind Drogendealer, Kleinkriminelle, 'Schlägertypen'...
Die innere Statistik ist 'Rassismus'. Nicht weil der Polizist geborener Rassist ist, sondern er die Statistik erlebt. Überproportionaler Anteil von Nordafrikanern bei Drogenkleinhändlern im Bahnhofsviertel. Sich vernachlässigende Drogenabhängige, junge Männer, keine Frauen, keine 60, keine 50...beim Gelegenheitsklau.

Wer diesen 'Rassismus' nicht will kann sicher sein, die Polizei ineffektiv zu machen. Eine Frau, ein Mann kontrollieren. Ein Rentner, ein 20 Jähriger, 15 weiße Frauen dann eine Schwarze...

Problematische Männlichkeit

Männerbünde bilden oft einen Abgrund an autoritären Einstellungen, Machokultur und reaktionärem Weltbild. Überkommene Männlichkeitsbilder, die Gefahr laufen, zum chauvinistischen und rechten Wahn zu werden. Auch Frauenverachtung und Sexismus sind dabei ein zentraler Aspekt, der gern vergessen wird.
Frauen haben bei der Polizei zu einer Öffnung und Bereicherung geführt, zur Bürgernähe und Gleichberechtigung der Gesellschaft insgesamt beigetragen.
Dies kann nicht über die Defizite im Polizeiapparat hinwegtäuschen. Polizisten sind oft in Brennpunkten tätig, an den Rändern, Baustellen und Müllhalden der Gesellschaft, zu denen sie obendrein auch noch herabgewürdigt werden. Hass und Hetze, gesellschaftliche Spaltung, Unversöhnlichkeit finden unweigerlich auch bei der Polizei ihren Niederschlag.
Da fragwürdige Männlichkeit zum Problem bei der Polizei geworden ist, helfen wohl nur mehr Frauen weiter, als Kollegen und Vorgesetzte.
Mehr weibliche Führung - sowohl personell als auch inhaltlich!

Am 17. Juni 2021 um 20:31 von Sisyphos3

Zitat: jeder Beruf prägt eben auch den Menschen---vornehmlich hat es die Polizei eben mit Leuten zu tun die sich eher nicht an Recht und Ordnung halten, sagen wir überproportional Kriminelle sind---klar hat man da andere Erfahrungen

Wenn es der Polizeibeamte nicht schafft, seine Erfahrungen im Rahmen des nach den Beamtengesetzen Zulässigen zu verarbeiten, muss er als ungeeignet ausscheiden.

@Am 17. Juni 2021 um 20:31 von SinnUndVerstand

Zitat: "Mit den "Bettschwestern" bewegen Sie sich - möglicherweise unbewusst; aber was ist schon präziser als das Unbewusste - auf exakt dem Niveau der rechtsextremen rassistischen Polizisten, die Sie hier so gern verteidigen."

Sie reden mal wieder ohne SinnUndVerstand.

Bevor ich etwas verteidige oder verurteile, möchte ich erst einmal über die Faktenlage informiert werden. Das mag bei Ihnen ja anders sein.

Das, was bisher - zumindest in den Medien - an "Fakten" getragen wurde, ist ziemlich dürftig, bis unzureichend, um von einem grassierenden Rechtsextremismus-Problem sprechen zu können.

20:34 von Marcus2

Nicht weil der Polizist geborener Rassist ist, sondern er die Statistik erlebt.
----

es kann nicht sein was nicht sein darf
so meine Einschätzung

Das haut sogar Mutti um

Rechtsextremismus ist vor allem ein Problem für und bei der Gesinnungspolizei.

um 20:17 von Blitzgescheit

>>.....Wenn man nun einmal konkret darlegen könnte, was konkret wievielen Beamten vorgeworfen wird, dann könnte man endlich mal eine intelligente Konversation führen. ....<<

Wenn ein/e Forist/in hier im Forum wirklich intelligente Konversation führen wollte, wären Sie der mit Abstand ungeeignetste Kandidat dafür.

@20:33 von rainer4528

Ach so: Der gesamte Komplex rechtsradikaler und rassistischer Netzwerke und Chatgruppen bei der Polizei und anderswo ist letztlich nur das Problem einer Beamtin (sic!) in einem Düsseldorfer Gericht 2020. Warum sagen Sie das nicht früher?

Blitzgescheit

Es mag ja sein, dass Sie sich Ihr Weltbild aus Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien zusammenzimmern. Bei mir ist das nicht so.

Diese Sichtweise schreibe ich Ihrer "alternativen" Deutung zu. Mein Post bezog sich zudem auf etwas anderes. Mit einer Person, die sich hinter "Faktenverliebtheit" verschanzt, sehe ich keine Möglichkeit für einen Austausch.

Am 17. Juni 2021 um 20:33 von rainer4528

Zitat: Zumal man - wie ein Düsseldorfer Gericht im Okt. 2020 urteilte - in seinem Untersuchungseifer nicht zwischen einer Parodie auf und einer Verehrung von Adolf Hitler unterscheiden kann - siehe Quelle.

Was nutzen Annekdoten in dieser Diskussion?

um 20:29 von Koblenz

>>Man denke an Herrn Sarrazin .<<

Wieso, was ist mit ihm?

@Am 17. Juni 2021 um 20:40 von Kaneel

Zitat: "Mit einer Person, die sich hinter "Faktenverliebtheit" verschanzt, sehe ich keine Möglichkeit für einen Austausch."

Das spricht dann aber sehr viel über Sie, wenn Sie nicht in der Lage oder willens sind, einen inhaltlichen Austausch mit jemanden zu pflegen, der sich sehr für Fakten interessiert wie ich.

Oder kurz formuliert: das ist eine intellektuelle Bankrotterklärung Ihrerseits.

@Blitzgescheit Mit "People of

@Blitzgescheit Mit "People of Color" sind Menschen anderer Hautfarbe gemeint, aber ich denke das wissen sie. Es geht darum das den Polizisten vorgeworfen wird bevorzugt People of Color zu kontrollieren. Leider ist es aber so das hier in Bremen am Bahnhof zum Beispiel der Drogenhandel in der Hand der People of Color liegt und sie dadurch auch vermehrt kontrolliert werden. Worauf sich die Dialer beschweren das nur auf Grund ihrer Hautfarbe kontrolliert werden. Sicher gibt es rechtsradikale bei der Polizei wie überall anders auf der Welt auch. Wir sollten aber langsam mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen und die ganze Diskussion mal wieder auf vernünftige Beine stellen. Wenn ich höre wer heute alles rechtsextrem ist bekomme ich langsam das Gefühl ich bin der einzige Linke in Deutschland. xD

@Am 17. Juni 2021 um 20:41 von falsa demonstratio

Zitat: "Zitat: Zumal man - wie ein Düsseldorfer Gericht im Okt. 2020 urteilte - in seinem Untersuchungseifer nicht zwischen einer Parodie auf und einer Verehrung von Adolf Hitler unterscheiden kann - siehe Quelle.

Was nutzen Annekdoten in dieser Diskussion?"

Guter Punkt!

Bisher wurden in der bisherigen Schwurbelei über einen herbeiimaginiierten "Rassismus" und "Rechtsextremismus" in der Polizei nur Anekdoten angeführt, die noch dazu falsch gedeutet wurden, wie meine Quelle aufzeigt.

Völlig richtig! Da muss einmal mehr Substanz in die Diskussion. Neumodische Begriffen wie "People of Colour" sagen mir eh nichts.

Am 17. Juni 2021 um 20:17 von Blitzgescheit

Zitat: Wenn man nun einmal konkret darlegen könnte, was konkret wievielen Beamten vorgeworfen wird, dann könnte man endlich mal eine intelligente Konversation führen.

Sie wissen, dass das kein Forist leisten kann. Deswegen ist das auch Ihre ständige rhetorische Klatsche. Das ist auch nicht Aufgabe dieses Forums.

Zitat: Bisher ist das alles auf dem Niveau grünlinker Verschwörungstheoretiker.

Meinen Sie wirklich, dass Prof. Behr, um den es hier geht, ein grünlinker Verschwörungstheorethiker ist oder der hessische Innenminister Beuth, der heute im hessischen Landtag sprach?

@20:37 von Blitzgescheit

Wenn Sie die Faktenlage nicht kennen, informieren Sie sich einfach statt hier ständig pseudoechauffiert nach Fakten zu rufen, die Sie dann ignorieren, wenn man Sie Ihnen präsentiert.
Ich kenne die Faktenlage; das ist in der Tat im Vergleich zu Ihnen anders bei mir.

Ich habe meine 1,5 Jahre Grundwehrdienst

von 84 bis 86 in der NVA abgeleistet. Als Soldat. Mit Offizieren hatten wir keinen Kontakt. Aber unter Soldaten oder Gefreiten kann mich ich an keinen Sozialisten oder gar Kommunisten erinnern. Jedenfalls nicht in unserer Stube. Da wurden Dinge gesungen oder gesprochen, mein lieber Scholli.
So und jetzt wieder Fußball.

@Hansi2012, 19:22 Uhr

Sie versuchen einen Sachverhalt zu verharmlosen, der nicht zu verharmlosen ist. Das Flüchtlingsproblem für rechtsextremistische Strömungen innerhalb der Polizei verantwortlich machen zu wollen, passt nicht. Zum einen hat sich die Flüchtlingssituation in den letzten Jahren deutlich entspannt (auch weil Kanzlerin Merkel Abkommen mit den nordafrikanischen Staaten abgeschlossen hat), zum anderen ist es eine Kernaufgabe der Polizei, Menschen zu schützen. Die Politik hat 2015 und in den Folgejahren Menschen in Not geholfen und sich damit an westlichen Werten orientiert. Nach dem Brexit ist überall zwischen Schottland und Nordirland die Unzufriedenheit mit London gewachsen.Das UK geht schweren Zeiten (Abspaltungen) entgegen. Die AFD hat sich per se zu einer rechtsextremistischen Bewegung entwickelt, der Verweis auf eine Protestbewegung ist völlig deplaziert. Polizisten, die sich mit deren Zielen identifizieren, bekämpften den demokratischen Rechtsstaat und sind als "Ordnungshüter" untragbar.

Am 17. Juni 2021 um 20:06 von Karl Maria Jose...

„19:17 von Susi1960
hierzulande wird es ja schon sehr kritisch gesehen, wenn eine grüne parteisoldatin erzählt, daß sie im karneval gerne mal indianerhäuptling war/wäre/würde. und auch die mohrenapotheke kommt in verruf. jetzt muss man/divers auch schon darauf gefasst sein, daß es bald dem jägerschnitzel an die gurgel geht“

Da ist was dran,

aber

im Artikel steht es etwas anderes.

Es heißt „Es ist ein männliches Problem", also

„Rechtsradikaler“.

„wir haben noch nie etwas gehört von Rädelsführerinnen“

Und ich habe noch nirgendwo etwas gelesen von

„Rechtsradikalin“
.
Wird sogar als Schreibfehler erkannt.

Aber zur Beruhigung, Jägerschnitzel mit- oder ohne Genderstern, obwohl nach „Försterin Art“ nicht schlecht.

Berliner, werden wir wahrscheinlich auch weiterhin ohne Genderstern essen dürfen.

20:43 von Blitzgescheit

Oder eine emotionale Ihrerseits. Vielleicht versuchen Sie es bei Mensa? Die dürften doch eher Ihrem "Niveau" entsprechen.

20:37 von falsa demonstratio

Wenn es der Polizeibeamte nicht schafft, seine Erfahrungen im Rahmen des nach den Beamtengesetzen Zulässigen zu verarbeiten, muss er als ungeeignet ausscheiden.
.
ist das nicht etwas vereinfacht ?
Gesetze machen gelegentlich auch etwas abgehobene weltfremde Menschen
wenn ich als Polizist morgens nen Dealer festnehme, ein Richter/Staatsanwalt den wieder laufen lassen muß,
der Polizist den abends an gleicher Stelle wieder beim Dealen ertappt
also da könnte sich ein gewisser Frust aufbauen
aber vielleicht sehe ich das zu tendenziös

Am 17. Juni 2021 um 20:21 von Sisyphos3

Zitat: ein Beamter hat sich loyal der jeweiligen Regierung gegenüber zu verhalten

Ihr Denkansatz ist falsch. Die Loyalität des Beamten besteht gegenüber dem Staat, nicht gegenüber einer Regierung.

Die Beamten können sich jederzeit gegen die regierenden Parteien bestätigen und sie machen von diesem Recht auch reichlich Gebrauch. Die Grenzen setzen die von mir schon mehrmals zitierten Beamtengesetze.

@Am 17. Juni 2021 um 20:46 von SinnUndVerstand

`Zitat: "Ich kenne die Faktenlage; das ist in der Tat im Vergleich zu Ihnen anders bei mir."

Na, dann wird es Ihnen doch ein Leichtes sein, obige Fragen zu beantworten.

Warum berichtet die Tagesschau aber dann nicht diese Fakten? Wissen Sie da mehr?
Sind Sie besser informiert als die Tagesschau?

@ 19:22 Hansi2012

Der Zusammenhang zwischen rechtsextremen Gruppierungen in der Polizei und dem "Aufstieg der AfD" ist ein spannendes Thema; beides hat in etwa die gleichen Wurzeln: Eine Zusammenfassung der dahinterstehenden Haltung hat Susi1960 19:17 in meinen Augen anschaulich auf den Punkt gebracht.

@Am 17. Juni 2021 um 20:45 von falsa demonstratio

Zitat: "Zitat: Wenn man nun einmal konkret darlegen könnte, was konkret wievielen Beamten vorgeworfen wird, dann könnte man endlich mal eine intelligente Konversation führen.

Sie wissen, dass das kein Forist leisten kann. Deswegen ist das auch Ihre ständige rhetorische Klatsche. Das ist auch nicht Aufgabe dieses Forums."

Nun, das ist aber meine Erwartungshaltung an eine intelligente Debatte.

Wenn das dieses Forum nicht kann, was mich jetzt nicht verwundert, warum liefert die TS nicht die Faktengrundlage hierfür?

Sarrazin ist bestimmt kein Rechtsextremist

Richtig, Sarrazin ist bestimmt kein Rechtsextremer.
Aber man hat ihn geschasst, weil er Thesen vertrat und auf vermeintliche Missstände hinwies, die auch die Rechten für sich beanspruchen.
Dadurch hat er sich automatisch ins Abseits gestellt. Aufgrund Deutschlands Vergangenheit ist eben "Rechts" nicht tolerabel!
Das ist auch richtig so! Insofern hat S. mit seinen Büchern eine Grenze überschritten, auch wenn Manches von ihm zurecht kritisiert worden war.

Das Unvermögung der deutschen Politik in der Flüchtlingskrise hat zum großen Teil den Rechten erst Aufwind gegeben. Für Korrekturen ist es mittlerweile zu spät. Wir werden damit leben müssen.

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