Ihre Meinung zu: Topmanagerinnen fördern Frauen-Start-ups

17. Juni 2021 - 13:58 Uhr

Frauen sind in den Chefetagen junger Unternehmen eine Seltenheit. Wie eine Studie zeigt, liegt das auch an der Unternehmenskultur. Das will ein neues Netzwerk ändern.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.5
Durchschnitt: 2.5 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

>>In der Chefetage liege der

>>In der Chefetage liege der Frauenanteil bei den zehn Unternehmen, die in den vergangenen 15 Jahren gegründet worden und in der DAX-Indexfamilie vertreten sind, bei 5,4 Prozent. <<

Und wenn von den erwähnten 10 Unternehmen die Hälfte von Frauen gegründet worden wären, läge der Frauenanteil in deren Chefetagen jetzt bei über 50%.
Damit ist ein Hauptproblem des zu geringen Frauenanteils schon mal identifiziert …

Jeder soll tun

wonach ihm der Sinn steht. Hoffentlich sons alle Tore offen.

Persoenlich bin ich dankbar um jeden Menschen fuer den Geldverdienen und wichtig sein nicht oben auf der Prioritaetenliste steht.

Innovationen fördern

Aus guten Ideen und unternehmerischen Risiko entstehen sehr erfolgreiche Firmen. Diese bilden das Rückgrat Deutschlands und letztendlich Europas.
Leider fehlt es oft an der finanziellen Unterstützung, besonders im Frühstadium der Gründung.

Wenn es für Frauen dann noch zusätzlich wegen ihres Geschlechts erschwert wird an finanzielle Mittel zu kommen, finde ich das persönlich schade.

Mit dem Frauennetzwerk wird das Problem an der richtigen Stelle angegangen.

Politik beschließt neue Quoten

und ich dachte immer, man dürfe wegen seines Geschlechts nicht bevorzugt oder benachteiligt werden
Wie soll man den argumentieren wenn einer/eine/eines sich bewirbt
sie/er/es habe wohl die bessere Qualifikation aber das "falsche" Geschlecht

Manchmal glaube ich

Frauen sind weniger oft CEOs, weil sie idR bessere Menschen sind.
War es früher reiner Sexismus ist es heute sicherlich ein guter Teil Abscheu.
In unserer heutigen Gesellschaft, Teilen sich die erfolgreichen Manager meistens folgende Charaktereigenschaften:
Narzissmus, Skrupellosigkeit, Menschenverachtung, Hinterhältigkeit und nicht selten auch eine gute Portion kriminelle Energie.
Es wird gelogen, betrogen, bestochen und Hintergangen, dass die Schwarte kracht.

Und all diese Charaktereigenschaften müssen Frauen dann um den Faktor 3 an den Tag legen um die höchsten Weihen zu erreichen. Man siehe Mary Barra, Chefin von GM; wenn man sich Ihre Kommentare zur sozialen Verpflichtung eines Arbeitgeber anhört, bekommt man das gruseln.

Ich kann verstehen, dass nicht viele Frauen sich dazu herablassen wollen, sich so sehr zu verkaufen.

Da haben die Leiter der gemeinnützigen deutsch-schwedischen Organisation, die sich für mehr Frauen und Vielfalt in den Führungspositionen einsetzt Recht:
"Die Jungunternehmen wiederholen den Konstruktionsfehler der vorhergehenden Generation: Sie wachsen ohne Frauen"

Die Macht der Gewohnheit.

„Delivery Hero sei das einzige Unternehmen in der obersten Börsenliga, das noch die "Zielgröße null" angibt. Das heißt, dass das DAX-Unternehmen den Vorstand bisher ohne Frauen plant“

Ist ja auch das ausschließlich auf kapitalistische Prinzipien setzende bzw. „ausbeuterischste“ Unternehmen.

"Gründerinnen von der Gründungsidee bis zum Börsengang" begleiten, wenn mindestens eine Frau zum Gründerteam gehört". Dafür ist der Aufbau eines 100 bis 200 Mio. Euro schweren "All-Female-Growth-Fonds" geplant, (…)

Auf „Exklusivität“ zu bauen und dabei ausgerechnet auf das Machtinstrument Geld zu setzen (weil es auf den feudalistischen Prinzipien, die man beseitigen will beruht) ist m.E. der falsche Ansatz.

Männer umgeben sich mit ihnen

Männer umgeben sich mit ihnen Ähnlichen.
Das ist die Begründung für wenig Frauen in Startups?
Das würde der Logik zufolge bedeuten, dass verschwindend geringe Startups von Frauen kommen.
Was das nun bedeutet, darf man kaum ansprechen.
Ich weiß nur, dass viele meiner Kommilitonen ( KommilitonInnen gabs damals nicht) , sich gegenseitig mit Praktika und Jobs versorgt haben. Und dabei ging es nicht um M oder W. Da ging es um gut oder schlecht.
Sich einen schlechten Kerl ins Büro zu holen, wenn gute Frauen noch "am Markt" sind, erscheint mir unlogisch.
Zumal die noch dazu billiger wären, weil die dauernd schlecht gehälter verhandeln.
Ok. Das wird jetzt OT.

ohne Frauen planen?

Da in der Privatwirtschaft Qualifikation und Wirtschaftlichkeit das Fortbestehen eines Unternehmens erst ermöglicht und das alles entscheide Auswahl Kriterium ist kann das leider wegen geeigneter Kandidatinnen so passieren.

Und dafür sollen dann leistungsbereite Unternehmen bestraft werden?

„Mann“ kann nur hoffen das der BGH diesen falschen, ideologischen bevormundungen wiederspricht.

Frauen bekommen also eine Quote

Also bekommt das eine Geschlecht nun eine Bußgeldbewährte Quote. Nun im öffentlichen Dienst wird heute schon eine Frau einem schwerbehinderten Mann vorgezogen. Fühlen sich die Frauen denn inzwischen so benachteiligt das es eine Quote geben muss wie bei den Schwerbehinderten? Die Frauen die ich kenne sehen das alle komplett anders, die setzen auf ihre Qualifikation, die sind komplett gegen eine solche Quote.

meistens folgende Charaktereigenschaften?

von Deeskalator @
>>> sind weniger oft CEOs,

Gilt das dann auch für Leiterinnen von Kindergärten, Schulen und Politikern, hier besonders für Ministerpräsidentinnen, und Kanzlerinnen?

Ich glaube da machen Sie es sich so wie AFD Wähler wohl etwas zu einfach.

Am 17. Juni 2021 um 14:33 von Sisyphos3

Zitat: und ich dachte immer, man dürfe wegen seines Geschlechts nicht bevorzugt oder benachteiligt werden

Der Ausgleich einer Benachteiligung ist keine Bevorzugung.

Zitat: Wie soll man den argumentieren wenn einer/eine/eines sich bewirbt sie/er/es habe wohl die bessere Qualifikation aber das "falsche" Geschlecht

Bei der Ausschreibung von Stellen, die einem Frauenförderplanunterliegen, heißt es: "Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt."

Am 17. Juni 2021 um 15:32 von werner1955

Zitat: „Mann“ kann nur hoffen das der BGH diesen falschen, ideologischen bevormundungen wiederspricht.

Eine Zuständigkeit des BGH kann ich auf den ersten Blick nicht erkennen.

Wie kommen Sie darauf?

Wertungsunterschied

Es gibt einen kleinen, aber bedeutenden Unterschied im Umgang mit Männern und mit Frauen.
Männer werden auch in Führungsetagen ins "kalte Wasser geworfen" um dort schwimmen zu lernen. Das wird gerne als Qualifikationskriterium dargestellt und von qualifizierten Arbeitskräften gesprochen, die den Unqualifizierten (Frauen) vorzuziehen sind. Frauen sollen nach Möglichkeit einerseits unberührbar sein, aber andererseits genauso wie ein Mann. Man wirft sie deswegen nicht "ins kalte Wasser", sondern möchte gerne jede Qualifikation nachgewiesen wissen bevor sie "in den Fleischwolf geworfen" wird.
Ist etwas bildlich, daher in kurz nochmal anders: Die unterschiedliche Stellung und Einstufung der Geschlechter innerhalb der Gesellschaft sorgt von vornherein für Ungleichbehandlung. Und nein, es ist nicht alles biologisch bedingt.

Welcher "Konstruktionsfehler"?

Zitat: "Frauen schaffen es laut einer Studie bisher nur selten an die Spitze börsennotierter Start-ups. "Die Jungunternehmen wiederholen den Konstruktionsfehler der vorhergehenden Generation: Sie wachsen ohne Frauen", so Wiebke Ankersen und Christian Berg, Leiter der gemeinnützigen AllBright-Stiftung."

Welcher "Konstruktionsfehler"?

Bei Start-Ups geht es darum, neue, innovative Produkte oder Geschäftsideen umzusetzen. Niemand hindert jemand daran, ein eigenes Unternehmen zu gründen, außer die eigenen Fähigkeiten, Fleiß, Umsetzungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Ob ein Gründer eine Frau oder Mann ist oder einer der 68 anderen Geschlechtsidentitäten angehören, ist völlig irrelevant.

Von welchem "Konstruktionsfehler" sprechen Frau Ankersen und Hr. Berg also?

Wenn Frauen doch so von der Idee besessen sind, bei Start-Ups im Management vertreten zu sein, habe ich einen heißen Tipp: unternehmerisch tätig sein und gründen.

What about that?!

"Männer dominieren"

Zitat: "Männer dominieren"

Das stimmt.

Deswegen sind sie ja auch überproportional oft im Vorstand und/oder Start-Ups als Gründer und Manager vertreten als Frauen.

Nicht einmal das stimmt!

Zitat: "Delivery Hero sei das einzige Unternehmen in der obersten Börsenliga, das noch die "Zielgröße null" angibt. Das heißt, dass das DAX-Unternehmen den Vorstand bisher ohne Frauen plant."

Nicht einmal das stimmt!

Wenn ein Unternehmen keine "Zielgröße" für Frauen im Vorstand / Führungskräften plant, bedeutet das nicht, dass man nicht mit Frauen als Mitarbeiter / Führungskräfte plant. Das bedeutet vielmehr, dass man hinsichtlich der Aufteilung der Mitarbeiter / Führungskräfte nach Geschlechter keine Bedeutung beimisst und sich von grünlinken Ideologen / Kommunisten nicht in die Geschäfts- und Personalstrategie reinreden lassen will.

What about that?!

Mythos "Gender Pay-Gap" schon 1000 Mal widerlegt ...

Zitat: "Merkel wirft ihr politisches Gewicht auch nicht dagegen in die Waagschale, dass Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer verdienen - bei gleicher Qualifikation."

Der Mythos "Gender Pay-Gap" wurde schon 1000 Mal widerlegt ... die "formale Qualifikation" ist sowieso nur ein Karrierefaktor unter vielen. Ebenso wichtig sind
- Berufsefahrung
- Art der Qualifikation: ein "Studium" der Gender-"Wissenschaften" ist etwas anderes als ein MaschBau-Studium.
- Arbeitsleistung: quantitativ und qualitativ
- etc. etc.

All diese Faktoren bleiben bei sog. "Gender Pay Gap"-Berechnungen meistens außen vor, sodass am Ende des Tages nichts von einem Gap übrig bleibt. Höchstens der Gap des ideologischen Bias und der Realität.

Das ist dann aber etwas anderes.

Eine freie Marktwirtschaft nennt man das nicht mehr!

Zitat: "Nach dem Gesetzesentwurf sollen andere Unternehmen, die nicht unter die Vorgabe fallen, künftig begründen, wenn sie den Vorstand ohne Frauen planen. Geschieht das nicht, sollen Bußgelder drohen."

Uiuiu ... wie nennt sich noch einmal die Staats- Und Wirtschaftsform, wo der Staat sich anmaßt, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie einzustellen haben, wie sie sie zu bezahlen haben?

Was geht das den Staat, Parteien oder sonst wen an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!

Oder haben wir schon längst aufgehört, ein freies und marktwirtschaftliches Land zu sein!?

Wie? Volle Gleichberechtigung noch nicht erreicht?

Zitat: "Dass wirkliche Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen jetzt nochmal 100 Jahre brauche, das dürfe aber nicht sein, macht die Kanzlerin klar."

Jetzt bin ich aber als inoffizieller Frauenrechtsbeauftragter der AfD gespannt: welche Rechte haben Frauen denn heute im Jahr 2021 nicht?

Kann mir das jemand einmal klar, deutlich und konkret benennen, oder sind fundierten Fakten und Logik mal wieder bububöse chauvinistisch?

Frauenanteil bei IT-Startups im Sillicon Valley: < 5 %

Soso ... die Behauptung ist also die, dass Frauen nur deshalb seltener als Männer Führungspositionen in Unternehmen inne haben, weil sie von "patriarchalischen Strukturen" etc. von der sog. "glas ceiling" / "gläsernen Decke" zurückgehalten werden (komisch bei mir im Unternehmen sind die Decken aus Beton, aber egal).

Wie erklärt es sich dann, dass der Frauenanteil bei Neugründungen ebenso sich im einstelligen Bereich bewegt. Dass IT-Start-Ups im Sillicon Valley nahezu in 98 % der Fälle von Männern gegründet wurden?

Oder existieren bereits bei noch nicht gegründeten Start-Ups auch "patriarchalische Strukturen"?`

Sorry, ich möchte es doch nur verstehen! Als AfD-Wähkler bin ich eben ein großer Fan von Logik und einem fundierten Argument!

im Westforum nichts neues

Erwartungsgemäß wird hier schon wieder mal das Abgeben von Privilegien zur "Benachteiligung", wenn nicht gar "Diskriminierung" umgedeutet.

Ich wage mal eine Prognose, wie's weitergeht:
"Quote benachteiligt leistungsstarke Frauen" (obwohl sie wohl eher die Chancen leistungsschwacher Männer senkt)
"Qualifikation sollte entscheiden, nicht das Geschlecht" (und Frauen sind nun mal schlechter qualifiziert)
"Wo bleibt die Quote für MüllentsorgerInnen und KanalarbeiterInnen"

und last not least "haben wir keine anderen Probleme"

Blitzgescheit verschiedene Beiträge

Ist es für Sie als AfD-Wähler wirklich so furchtbar wenn Frauen im Beruf erfolgreich sind.
Und warum in aller Welt schreiben Sie sinngemäß dass Frauen nur für üche und Kinder zuständig sind?

"Frauen warten schon viel zu lange"

Zitat: "Das werde durch die Aussagen Michelbachs jetzt noch einmal deutlich. "Diese persönlichen Empfindlichkeiten einzelner sind mir egal. Sie müssen uns allen egal sein", sagte Mast. Denn viel zu viele Top-Frauen warteten schon viel zu lange."

Das ist aber schlecht, wenn so viele Top Frauen zu lange warten, wie behauptet.

Wieso werten sie nicht selber aktiv und - im schlimmsten Fall - warum gründen sie keine eigenen Unternehmen. Zielstrebigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Fleiß, Intelligenz sind - neben einem "Studium" der Gender-"Wissenschaften" - ohne welches heutzutage natürlich nichts mehr geht - die charakteristischen Eigenschaften von Personen - ob Mann oder Frau, die in Führungspositionen Verantwortung übernehmen wollen und KÖNNEN!

Warten gehört nicht dazu!

"zu einfach"
Aber nicht nur die.

Tja, deswegen springen sie auch sofort auf das Thema an,
und posten wieder im Minutentakt, wie übrigens gestern,
insbesondere unser 'Blitzgeschei(ter)ter hier.

Ich weiss auch schon welches alter ego im nächsten Parallelfaden auftauchen wird ;-)

Was macht man, wenn such

Was macht man, wenn such keine Frsu von Firma oder Produkt angesprochen fühlt.
Wie kommt man dann auf die Quote.?
Und wieso geht es nur um Führungsaufgaben? Echte Arbeit geht nicht?
Viel Spass dabei, die quote in Industrie, Handwerk, Bau usw zu erreichen.
Und gilt das auch andersrum?
Wenn Firmen, die von Frauen gegründet wurden, nur von Frauen geleitet werden, kann ein Mann dann die Quote ziehen?

Ich kenne jedenfalls keine Frau, die abgelehnt wurde, weil sie eine Frau ist.
Die gingen alle die gleiche Ochsentour mit Praktika, wie wir auch.

17. Juni 2021 um 15:52 von Blitzgescheit

nach Geschlechter keine Bedeutung beimisst und sich von grünlinken Ideologen / Kommunisten nicht in die Geschäfts- und Personalstrategie reinreden lassen will.

"GG Artikel 3
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Sie haben gerade unser Grundgesetz kommunistisch genannt. Sie haben unser Grundgesetz grünlinke Ideologie genannt. Da sie diese Begriffe immer abwertend benutzen könnte man ihre Einstellung unseres Grundgesetzes gegenüber ableiten. Das überlasse ich aber jedem selbst.

@Blitz

Sie sind Frauenrechtsbeauftragter bei der AfD? So sehr mich wundert, dass es dort diesen Aufgabenbereich überhaupt gibt, so sehr entpannt es mich doch auch, dass man ihn einem Mann übertragen hat.
Alle andere wäre ja Kommunismus in Reinform.

Wie wird dieser Fonds finanziert?

Zitat: "Dafür ist der Aufbau eines 100 bis 200 Millionen Euro schweren "All-Female-Growth-Fonds" geplant, aus dem die Unterstützungen geleistet werden sollen. Von Frauen geführte Start-ups haben es schwerer, an Kapital zu kommen. "

Dass Frauen Frauen gegenseitig unterstützen, dagegen habe ich nichts. Das sollen sie gerne tun. Wieso auch nicht?

Ein Problem hätte ich mit dem Fonds, wenn diese - wie bei vielen schwachsinnigen, grünlinken Ideologieprojekten - mal wieder aus Steuergeldern finanziert würde. Ist dem so? Kann das jemand in Erfahrung bringen?

Ansonsten würde ich einmal die Frage stellen wollen, warum es für Frauen so schwer sei, an Kapital zu kommen.
Liegt es an der Geschäftsidee? Liegt es am Produkt? Liegt es am Verkaufen?
Woran liegt es?

Man wird mir doch nicht mal wieder in der üblichen, faktenfreien grünlinken Verschwörungstheorie erklären wollen, dass dies mit dem Geschlechter einer Interessentin auf Risikokapital läge?

@Am 17. Juni 2021 um 15:59 von Tremiro

Zitat: "Blitzgescheit verschiedene Beiträge
Ist es für Sie als AfD-Wähler wirklich so furchtbar wenn Frauen im Beruf erfolgreich sind."

Nein.
Keineswegs.

Wie kommen Sie auf diese unsinnige Idee?

Oder leiden Sie an Legasthenie?

Keep on rockin' in a free world!

Wie kommen Sie darauf?

von falsa demonstratio @
Weil es beim Klimaschutz auch entscheiden hat.

@Am 17. Juni 2021 um 16:03 von IckeDette

Zitat: ""GG Artikel 3
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Sie haben gerade unser Grundgesetz kommunistisch genannt. Sie haben unser Grundgesetz grünlinke Ideologie genannt. Da sie diese Begriffe immer abwertend benutzen könnte man ihre Einstellung unseres Grundgesetzes gegenüber ableiten. "

Wo sollen Mann und Frau denn nicht gleichberechtigt sein?

Oder sind Sie mal wieder einer der vielen grünlinken Ideologen, die nicht einmal sauber logisch denken und zwischen den Begriffen Gleichberechtigung und Gleichstellung mal wieder nicht unterscheiden können, der übliche Denkfehler (von den vielen), die Grünlinke immer wieder begehen=?

17. Juni 2021 um 15:56 von Blitzgescheit

Kann mir das jemand einmal klar, deutlich und konkret benennen, oder sind fundierten Fakten und Logik mal wieder bububöse chauvinistisch?

Gleichberechtigung funktioniert nicht ohne Gleichstellung. So einfach ist das.
Ausführliche Beschreibung spare ich mir, weil sie sie sowieso ignorieren. Jede Suchmaschine kann ihnen dazu etwas ausgeben.

@15:57 von frosthorn

"Erwartungsgemäß wird hier schon wieder mal das Abgeben von Privilegien zur "Benachteiligung", wenn nicht gar "Diskriminierung" umgedeutet."

Und Sie behaupten, dass die im Artikel beschriebenen Sachverhalte auf Privilegien beruhen, ohne einen Beweis dafür zu bringen.

"Die Jungunternehmen wiederholen den Konstruktionsfehler der vorhergehenden Generation: Sie wachsen ohne Frauen"

Nur leider wird nicht erklärt, warum das ein Konstruktionsfehler ist. Und komischerweise sind ganz viele Unternehmen auch ohne Frauen groß geworden.

"Von Frauen geführte Start-ups haben es schwerer, an Kapital zu kommen."

Hier wird suggeriert, dass die ausgeblieben Förderung daran läge, dass es sich um Frauen handelte. Vielleicht hat aber auch das Produkt oder die Präsentation nicht überzeugt.

Mal wieder ein Artikel, der zeigt, wie dogmatisch der ÖR bei solchen Themen ist.

@Am 17. Juni 2021 um 16:09 von IckeDette

Zitat: "Kann mir das jemand einmal klar, deutlich und konkret benennen, oder sind fundierten Fakten und Logik mal wieder bububöse chauvinistisch?

Gleichberechtigung funktioniert nicht ohne Gleichstellung."

Gleichstellung ist diametral dem Begriff Gleichberechtigung entgegengesetzt.

Da Grünlinke selten begrifflich und logisch sauber denken können, kommt ja meist immer ein Murks heraus.

Ansonsten würden Sie nicht lange herumschwurbeln, sondern meine Frage konkret und sachlich beantworten.

Wenn Sie also für Gleichstellung sind und nicht zwischen Gleichberechtigung unterscheiden können, wird es dann auch einen Gesetzesentwurf geben, wonach kein männlicher Verbrecher mehr in ein Gefängnis gesperrt wird, bis sich die Männer- und Frauenquoten in Gefängnissen angeglichen haben?

Gleiche "Logik".

17. Juni 2021 um 16:06 von Blitzgescheit

Oder sind Sie mal wieder einer der vielen grünlinken Ideologen, die nicht einmal sauber logisch denken und zwischen den Begriffen Gleichberechtigung und Gleichstellung mal wieder nicht unterscheiden können, der übliche Denkfehler (von den vielen), die Grünlinke immer wieder begehen=?

Wer den Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht versteht braucht nicht von logischen Denken zu schreiben.

@Am 17. Juni 2021 um 16:09 von IckeDette

Zitat: "Kann mir das jemand einmal klar, deutlich und konkret benennen, oder sind fundierten Fakten und Logik mal wieder bububöse chauvinistisch?

Gleichberechtigung funktioniert nicht ohne Gleichstellung. So einfach ist das.
Ausführliche Beschreibung spare ich mir, "

Natürlich sparen Sie sich eine "ausführliche Beschreibung", weil selbst Ihnen dann auffallen würde, welchen Unsinn Sie von sich geben und Sie auf meine einfache Frage sachlich zu antworten nicht imstande sind.

@16:09 von IckeDette

"Gleichberechtigung funktioniert nicht ohne Gleichstellung."

Natürlich tut sie das. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Chancen für alle. Gleichstellung bedeutet gleiches Ergebnis für alle. Zu behaupten, dass es keine Gleichberechtigung gäbe, weil es kein gleiches Ergebnis gibt, ist falsch. Die Doppelmoral dieser Behauptung erkennt man immer daran, dass komischerweise keine Frauenquoten bei Müllabfuhr, Handwerkern, Bauarbeitern, Minenarbeitern, Kanalarbeitern oder sonstigen Berufen gefordert wird, bei denen man sich dreckig macht und die körperlich anstrengend sind.

Der Ausgleich einer Benachteiligung ist keine Bevorzugung.
Bei der Ausschreibung von Stellen, die einem Frauenförderplanunterliegen, heißt es: "Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt."

Was nun, "bevorzugt" oder nicht?!

Beseitigung "bestehender Nachteile"? Welche genau, Vorstände, Aufsichtsräte?
Quoten für "Topmanagerinnen".

Wie sehen denn die Quoten bei Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen .... aus?
Z.B. männliche Erzieher in Krippen und Kitas haben in Deutschland nur eine "Quote" von unter sechs Prozent.
Geschlechterklischees und Geschlechterrollen werden überwiegend von Frauen an Kinder weitergetragen. Nicht in Frauenförderplänen, im Art.3 GG steht was vermittelt und gepflegt werden muss um die gesamte Gesellschaft für alle Menschen besser zu machen.

17. Juni 2021 um 16:14 von Blitzgescheit

Wenn Sie also für Gleichstellung sind und nicht zwischen Gleichberechtigung unterscheiden können, wird es dann auch einen Gesetzesentwurf geben, wonach kein männlicher Verbrecher mehr in ein Gefängnis gesperrt wird, bis sich die Männer- und Frauenquoten in Gefängnissen angeglichen haben?

Gleiche "Logik".

Sie vergleichen Vorstände mit Gefängnissen? Die Menschen sitzen in Gefängnissen um sich oder die Gesellschaft vor diesen Menschen zu schützen. Sollen wir jetzt vor Vorständen geschützt werden.

Da AfD Werbebots selten begrifflich und logisch sauber denken können, kommt ja meist immer ein Murks heraus.

@Am 17. Juni 2021 um 16:15 von IckeDette

Zitat: "Wer den Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht versteht braucht nicht von logischen Denken zu schreiben."

Eben. Genau mein Reden!

Trotzdem machen grünlinke Ideologen ihren Mund in Medien, Politik und "Universität" zu dem Thema "Gleichstellung" und Quoten ganz weit auf.

Am 17. Juni 2021 um 16:06 von werner1955

Am 17. Juni 2021 um 15:40 von falsa demonstratio
Am 17. Juni 2021 um 15:32 von werner1955

Zitat: „Mann“ kann nur hoffen das der BGH diesen falschen, ideologischen bevormundungen wiederspricht.

Eine Zuständigkeit des BGH kann ich auf den ersten Blick nicht erkennen.

Wie kommen Sie darauf?

Zitat: Weil es beim Klimaschutz auch entscheiden hat.

Selbst wenn der BGH in Sachen Klimaschutz etwas entschieden hätte, was er in der Tat nicht hat, würde das nicht bedeuten, dass er auch in der Frage der Frauenquote oder ähnlichem zusändig wäre.

Jedes Gericht entscheidet nur im Rahmen seiner Zuständigkeit und nach seiner Anrufung, nicht aber, wenn es ein Thema besonders interessant findet.

@Am 17. Juni 2021 um 16:18 von mispel

Zitat: ""Gleichberechtigung funktioniert nicht ohne Gleichstellung."

Natürlich tut sie das. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Chancen für alle. Gleichstellung bedeutet gleiches Ergebnis für alle. Zu behaupten, dass es keine Gleichberechtigung gäbe, weil es kein gleiches Ergebnis gibt, ist falsch."

Endlich rafft es mal einer.

Dankeschön!

Ich dachte schon, dass ich hier nur von Personen umgeben bin, deren Fachgebiet nicht logisches Denken ist!

17. Juni 2021 um 16:18 von mispel

Die Doppelmoral dieser Behauptung erkennt man immer daran, dass komischerweise keine Frauenquoten bei Müllabfuhr, Handwerkern, Bauarbeitern, Minenarbeitern, Kanalarbeitern oder sonstigen Berufen gefordert wird, bei denen man sich dreckig macht und die körperlich anstrengend sind.

Das ist ein Scheinargument, weil sie hier Berufe ohne Machteinfluss aufgezählt haben. Da in den Berufen mit Machteinfluss vorrangig Männer sitzen entscheiden diese auch über die Nachfolgenden und da entscheiden sie sich lieber für Männer auf Grund von unterschiedlicher Wertung innerhalb der Gesellschaft über das Geschlecht. Dadurch entsteht eine Ungleichbehandlung.
Beispiel: Ich nehme alle deine Dinge weg. Dann schreibe ich ein Gesetz, dass Diebstahl ab sofort illegal ist. Ich behalte das Gestohlene, aber du darfst nicht stehlen. Das ist das Problem mit der Gleichberechtigung und Chauvinistisch.

Am 17. Juni 2021 um 16:18 von gman

Zitat: Der Ausgleich einer Benachteiligung ist keine Bevorzugung.
Bei der Ausschreibung von Stellen, die einem Frauenförderplanunterliegen, heißt es: "Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt."

Touché: Sie sind zu spitzfindig für mich.

Zitat: Wie sehen denn die Quoten bei Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen .... aus? Z.B. männliche Erzieher in Krippen und Kitas haben in Deutschland nur eine "Quote" von unter sechs Prozent.

Das könnte daran liegen, dass zu wenige Männer sich auf diese schlechter bezahlten Frauenstellen bewerben. Bewürben sie sich, würden sie mit Kusshand genommen, ganz ohne Männerförderplan.

Am 17. Juni 2021 um 16:03 von IckeDette

17. Juni 2021 um 15:52 von Blitzgescheit

nach Geschlechter keine Bedeutung beimisst und sich von grünlinken Ideologen / Kommunisten nicht in die Geschäfts- und Personalstrategie reinreden lassen will.

"GG Artikel 3
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Sie haben gerade unser Grundgesetz kommunistisch genannt. Sie haben unser Grundgesetz grünlinke Ideologie genannt. Da sie diese Begriffe immer abwertend benutzen könnte man ihre Einstellung unseres Grundgesetzes gegenüber ableiten. Das überlasse ich aber jedem selbst.

--------------------------------

Sie dürfen das nicht so eng sehen. Für manche beginnt das linksgrüne am rechten Rand von CDU und CSU. Es ist nur eine Frage des eigenen Standpuktes.

Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung!

Frauenquote ist linker Unsinn par excellence und rührt daher, dass Linke immer den gleichen Denkfehler machen.

Linken können nicht zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung und das in Bezug auf äußerliche Merkmale wie Geschlecht, Sexualität oder Rasse, unterscheiden.

Für Linke können die unterschiedlichen Ergebnisse in der Gesellschaften von Frauen oder Männern, von Schwarzen oder Weißen, von Hetero- oder Homosexuellen, nur auf eine angebliche "strukturelle Benachteiligung" zurückgeführt werden, wobei die Erklärung "strukturelle Benachteiligung=unterschiedliche Ergebnisse" an und für sich schon eine hermeneutischer Zirkelschluss ist!

Da Linke ungleiche Ergebnisse auf den Tod nicht ausstehen können, obwohl Gleichberechtigung vorliegt, "müssen" sie eine künstliche Gleichstellung per Zwang herbeiführen, was 1) Schwachsinn ist und 2) gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet und damit verfassungsfeindlich ist.

@Am 17. Juni 2021 um 16:29 von falsa demonstratio

Zitat: "--------------------------------

Sie dürfen das nicht so eng sehen. Für manche beginnt das linksgrüne am rechten Rand von CDU und CSU. Es ist nur eine Frage des eigenen Standpuktes."

Nicht lange inhaltsfrei daherreden.

Einfach mal darlegen, wo konkret ich nicht Recht habe.

Einfach mal ein fundiertes Sachargument dagegen nennen, so wie ich es von der AfD seit Jahren kenne.

@16:25 von IckeDette

"Das ist ein Scheinargument, weil sie hier Berufe ohne Machteinfluss aufgezählt haben."

Und was genau ist dieser Machteinfluss und wie äußert er sich?

@Am 17. Juni 2021 um 16:25 von IckeDette

Zitat: "Das ist ein Scheinargument, weil sie hier Berufe ohne Machteinfluss aufgezählt haben. Da in den Berufen mit Machteinfluss Männer sitzen entscheiden diese auch über die Nachfolgenden und da entscheiden sie sich lieber für Männer auf Grund von unterschiedlicher Wertung innerhalb der Gesellschaft über das Geschlecht. "

Die "Macht" kommt ja nicht von irgendwoher und schon gar nicht wird sie von dumm-dusseligen grünlinken Parteien / Staat verliehen.

"Macht" in der freien Welt speißt sich allein und einzig aus der Kompetenz, Fleiß, Durchsetzungs- und Innovationskraft, welche wirtschaftlich-gesellschaftliche Strukturen erwachsen lässt. Mann könnte diese Strukturen dann auch "Unternehmen" nennen.

Niemand und nichts hält Frauen, Diverse oder Marsmenschen ähnliche Unternehmen zu erschaffen - außer die eigenen Fähigkeiten, Antrieb, Unternehmertum und im Zweifel die Tatsache, dass man teilweise 100 h/Woche für den beruflichen Erfolg arbeiten muss.

Aber Quotenfrauen wollen das nicht.

17. Juni 2021 um 16:43 von mispel

Und was genau ist dieser Machteinfluss und wie äußert er sich?

Leitungspositionen haben immer Machteinfluss, daher verstehe ich ihre Frage nicht. Sie bestimmen über die die sie Leiten.

Müllabfuhr, Handwerkern, Bauarbeitern, Minenarbeitern, Kanalarbeitern oder sonstigen Berufen

Das sind ihre Vergleiche. Das sind natürlich auch Unternehmen mit Vorständen in vielen Fällen, aber die konkret aufgezählten Berufe haben sehr wenig Entscheidungsspielraum und beeinflussen somit weit weniger. Haben sie vielleicht bessere Beispiele?

Zu 16:25 von falsa demonstratio " Vorbehalte"

Das könnte daran liegen, dass zu wenige Männer sich auf diese schlechter bezahlten Frauenstellen bewerben. Bewürben sie sich, würden sie mit Kusshand genommen, ganz ohne Männerförderplan.

Könnte auch, aber so schlecht die die Bezahlung dort nicht überall; da gibt es noch andere gewichtige Gründe. Befassen Sie sich mal mit den Vorbehalten gegenüber männlichen Erziehern.

Ohne "Männerförderplan" wird sich da nichts ändern.
Auf jeden Fall weniger wie bei den Quoten für Topmanagerinnen ohne Frauenförderpläne.

Topmanagerinnen fördern Frauen-Start-Ups....

Das ist aber nobel von denen. Und was bewirkt es, wenn in den meist sozialgewissensfreien Start-Ups, statt Managern, Managerinnen sitzen ? Für die Picker, Rider, Leihbeschäftigten wird es vermutlich kein Unterschied sein.

um 16:22 von Blitzgescheit

Zitat:
"Ich dachte schon, dass ich hier nur von Personen umgeben bin, deren Fachgebiet nicht logisches Denken ist!"

Denken Sie auch selbständig oder berufen Sie sich nur auf die Vorgaben und Aussagen Ihre AfD (die in Ihren Augen immer recht hat)?

Was hält die AfD eigentlich von Ausländern und Migranten die hier in Deutschland Gleichberechtigung wollen und gleichberechtigt sein möchten?

17. Juni 2021 um 16:51 von Blitzgescheit

Die "Macht" kommt ja nicht von irgendwoher und schon gar nicht wird sie von dumm-dusseligen grünlinken Parteien / Staat verliehen.

Wenn der Staat Machterstrebung verbietet, dann bevorteilt er andere. Der Staat verleiht somit Macht. Vor 44 Jahren musste eine Frau noch um Erlaubnis fragen um überhaupt arbeiten zu dürfen.
Die Bestrebungen zur Gleichstellung soll diese Ungleichheiten endlich beheben, da sich daraus entwickelte Machtungleichheiten per "Gleichberechtigung" festgeschrieben wurden.

Am 17. Juni 2021 um 16:54 von gman

Das könnte daran liegen, dass zu wenige Männer sich auf diese schlechter bezahlten Frauenstellen bewerben. Bewürben sie sich, würden sie mit Kusshand genommen, ganz ohne Männerförderplan.

Zitat: Könnte auch, aber so schlecht die die Bezahlung dort nicht überall; da gibt es noch andere gewichtige Gründe. Befassen Sie sich mal mit den Vorbehalten gegenüber männlichen Erziehern.

Die Vorbehalte kenne ich nicht, um ehrlich zu sein.

Was sollte da gefördert werden?

Aber eigentlich müsste ich sagen: Sie haben Recht. Lassen wir alles so wie es ist. Ich bin eigentlich auch veränderungsscheu.

WARUM

WARUM sollen das Frauen sein? Entscheidend ist doch die Effiziez eines Unternhehmens - unabhängig von wem geführt.

Am 17. Juni 2021 um 16:55 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Das ist aber nobel von denen. Und was bewirkt es, wenn in den meist sozialgewissensfreien Start-Ups, statt Managern, Managerinnen sitzen ? Für die Picker, Rider, Leihbeschäftigten wird es vermutlich kein Unterschied sein.

Halten Sie es für gänzlich ausgeschlossen, dass sich Änderung der Geschlechtsstruktur an der Unternehmensspitze nach unten durchschlagen: Vorarbeiterinnen statt Vorarbeiter, gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Da es noch ein paar Tage dauern wird, bis die Weltrevolution kommt, könnte ich mir vorstellen, dass Arbeiterinnen und kleine Angestellte zwischenzeitlich damit nicht unzufrieden wären.

15:37 von falsa demonstratio

wenn ich einer Person sage ich nehme sie wegen einer Quote nicht
dann ist diese Person benachteiligt/bevorzugt wird
da können sie nach Ausreden suchen wie sie wollen
Eine Gleichbehandlung ist erst dann erreicht, wenn ich sie/ihn/es als Mensch betrachte
Nicht als Schwarz/Weiß, Katholik/Muslim/Atheist etc.

von falsa demonstratio 17:09

Aber Verbesserungen wird es für Arbeiter nicht geben. Egal welches Geschlecht der Manager/in nun hat.
Natürlich können Änderungen der Geschlechtsstruktur nach unten durchschlagen. Dann gibt es mehr Frauen, die Karriere machen. Aber keine Veränderungen in Arbeitsbedingungen.
Ob Susanne Klatten oder Jo Kaeser........

@Am 17. Juni 2021 um 17:01 von Schrammelvatti

Zitat: "Was hält die AfD eigentlich von Ausländern und Migranten die hier in Deutschland Gleichberechtigung wollen und gleichberechtigt sein möchten?"

Viel.

Das will die AfD ja auch - im Gegensatz zu den grünlinken Ideologen, die ständig von Quoten, gender-gerechte Gaga-Sprache faseln und von "Gleichberechtigung" reden, aber ständig Gleichstelluzng meinen.

Wieso beantworten Sie meine obige Frage nicht: welche Rechte haben Frauen denn heute im Jahr 2021 nicht, die Männer haben=?

Wieso kommt da keine Antwort auf diese Frage?

Zu schwer?

Oder fällt dann ein ideologisches Kartenhaus zusammen, wenn man feststellt, dass Gleichberechtigung schon längst erreicht ist?

Blitzgescheit in der 100h-Woche…

Wenn man sich ansieht, mit welchen Schlagzahlen Sie posten, dann muss man sich auch nicht fragen, wie Sie auf dieses Pensum (100h) kommen - ob das jedoch ‚produktives Arbeiten‘ genannt werden kann, ist eine andere Sache….. bekommen Sie das wirklich bezahlt ??

Mann, mann….
PaeddeZ

@Am 17. Juni 2021 um 17:04 von IckeDette

Zitat: "Wenn der Staat Machterstrebung verbietet, dann bevorteilt er andere. Der Staat verleiht somit Macht. Vor 44 Jahren musste eine Frau noch um Erlaubnis fragen um überhaupt arbeiten zu dürfen."

Ja, mit diesem Beispiel von annodazumal hätten Sie meine Frage beantwortet, welche Rechte Frauen haben, die Männer nicht haben, also wo "Gleichberechtigung" nicht erreicht ist.

Mag ja sein, dass Sie so ewig-gestrig sind.

Newsflash!

Wir leben aber nicht zu Zeiten annodunnemal, sondern im Jahr 2021.

Warum beantworten Sie also nicht einfach meine obige Frage!?

@16:53 von IckeDette

"Haben sie vielleicht bessere Beispiele?"

Warum andere Beispiele? Auch in diesem Branchen gibt es Hierarchien, also Macht. Also warum arbeiten da so wenige Frauen? Weil alle abgelehnt werden oder weil sich vielleicht keine bewerben. Und ist es dann bei Kindergärten so, dass da fast nur Frauen arbeiten, weil die da die Macht haben?

@Am 17. Juni 2021 um 17:01 von Schrammelvatti

Zitat: "Denken Sie auch selbständig oder berufen Sie sich nur auf die Vorgaben und Aussagen Ihre AfD (die in Ihren Augen immer recht hat)?"

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: da ich grundsätzlich selbstständig zu denken pflege und meine Meinung immer nach einem Abwähgungsprozess aller vorhandener Argumente bilde, wähle ich die AfD seit 2013.

Wo habe ich gesagt, dass die AfD "immer recht hat"? Bauen Sie sich mal wieder einen Strohmann auf. So billig?

Am 17. Juni 2021 um 17:16 von Sisyphos3

Zitat: Eine Gleichbehandlung ist erst dann erreicht, wenn ich sie/ihn/es als Mensch betrachte
Nicht als Schwarz/Weiß, Katholik/Muslim/Atheist etc.

Schön, dass wir daran gemeinsam arbeiten.

@Am 17. Juni 2021 um 17:21 von PaeddeZ

Zitat: "Wenn man sich ansieht, mit welchen Schlagzahlen Sie posten, dann muss man sich auch nicht fragen, wie Sie auf dieses Pensum (100h) kommen - ob das jedoch ‚produktives Arbeiten‘ genannt werden kann, ist eine andere Sache….. bekommen Sie das wirklich bezahlt ??"

Ihr konkretes Sachargument zum auf dem Tisch liegenden Sujet ist jetzt genau welches?

@17:04 von falsa demonstratio

"Die Vorbehalte kenne ich nicht, um ehrlich zu sein."

Da gibt es viele Berichte drüber.

https://www.zeit.de/arbeit/2018-01/erzieher-maenner-kita-job
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/familie/nicht-auf-den-schoss-nehmen-8...

"Sie haben Recht. Lassen wir alles so wie es ist. Ich bin eigentlich auch veränderungsscheu."

Das hat der User doch gar nicht behauptet. Warum unterstellen Sie es ihm also?

Am 17. Juni 2021 um 17:27 von mispel

"Sie haben Recht. Lassen wir alles so wie es ist. Ich bin eigentlich auch veränderungsscheu."

Zitat: Das hat der User doch gar nicht behauptet. Warum unterstellen Sie es ihm also?

Sie haben Recht. Ich nehme den Gebrauch des Wörtchens "auch" mit dem Ausdruck des größten Bedauerns zurück.

@Am 17. Juni 2021 um 17:16 von Sisyphos3

Zitat; "Eine Gleichbehandlung ist erst dann erreicht, wenn ich sie/ihn/es als Mensch betrachte
Nicht als Schwarz/Weiß, Katholik/Muslim/Atheist etc."

Sehr gut.

Genau das ist meine moralisches Maxime, die mein Denken und Handeln als AfD-Wähler bestimmt.

Ich halte mich an den amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. der bekanntlich sagte: "I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin, but by the content of their character."

Mal von grünlinken Rassisten abgesehen, die die Hautfarbe und Rasse immer als Momentum in den Vordergrund stellen, ist jeder vernünftige Mensch von MLK besselt.

16:29 von falsa demonstratio

mit der vermutung haben sie sogar recht. weil merkel die cdu bis nach ganz links geführt hat, ist linksgrün halt linksaussen. die spd steht mittlerweile rechts von der cdu. deshalb bekommt der olaf ja auch hierzulande kein bein mehr an die erde

Das kann nur der Anfang sein

Ich hoffe doch, dass auch Bußgelder drohen, wenn Frauen sich auf entsprechende Stellen bewerben könnten, dies aber ohne Begründung nicht tun. Nur wenn beide Seiten mit Bußgeldern bedroht werden, können wir wirklich effektiv eine höhere Quote erzwingen. Aber damit dürfen wir uns auch nicht begnügen, sondern müssen dann weitermachen mit Diversen, Fettleibigen, LGBT, Rothaarigen, Migranten etc. Ansonsten wäre das eine sehr einseitige Bevorzugung und höchst unfair allen anderen Benachteiligten, Unterrepräsentierten und Unterprivilegierten ggü.

Jeder profitiert mal wieder?

Zitat: "Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast verteidigte dagegen den Plan: "Unternehmen mit diversen Teams sind erfolgreicher, als andere - das belegen zahlreiche Studien", sagte Mast. "Es sind also mitnichten Belastungen, die wir beschlossen haben, sondern echte Wirtschaftsförderung.""

Klar, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie für welche Aufgabe einstellen sollen, ist eine "echte Wirtschaftsförderung".

Klar.

Wenn eine derartige "Studie" auch nur ansatzweise etwas mit der REALITÄT zu tun haben sollte und nicht dem Zweck dient, auf peudo-wissenschaftliche Weise, einen Nutzen von Frauenquoten zu belegen, dann bräuchte man keine gesetzliche Regelung.

Dann würden schröööcklich "kapitalistische" Unternehmen sowieso für "diversere" Teams sorgen, da Unternehmen das beste Ergebnis, Gewinn und zu niedrigsten Kosten erreichen wollen.

Aber mit Logik und Fakten kommt man bei solch einem Ideologie-Gedöns eh nicht weiter!

Am 17. Juni 2021 um 17:18 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber Verbesserungen wird es für Arbeiter nicht geben. Egal welches Geschlecht der Manager/in nun hat.
Natürlich können Änderungen der Geschlechtsstruktur nach unten durchschlagen. Dann gibt es mehr Frauen, die Karriere machen. Aber keine Veränderungen in Arbeitsbedingungen.
Ob Susanne Klatten oder Jo Kaeser........

Da haben sie auch wieder Recht. Warten wir mit der Frauenförderung, bis sich die Arbeitsbedingungen grundlegend geändert haben. Was macht es schon für einen Unterschied, wenn die Hälfte aller untersten Führungspositionen von Frauen besetzt werden und Frauen gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen, wenn man die Unterdrückung der Arbeiterklasse nicht auf einen Schlag beseitigt. Auch Frauen in niederen Führungspositionen und bei gleicher Bezahlung, sind immer noch relatv verelendet.

@Am 17. Juni 2021 um 17:38 von Koray

Zitat: "Ich hoffe doch, dass auch Bußgelder drohen, wenn Frauen sich auf entsprechende Stellen bewerben könnten, dies aber ohne Begründung nicht tun. Nur wenn beide Seiten mit Bußgeldern bedroht werden, können wir wirklich effektiv eine höhere Quote erzwingen"

Das wäre zwar im höchsten Maße schwachsinnig, aber das wäre wenigstens logisch konsistent und der Schwachsinn hätte Methode.

Immerhin.

Zitat: " Aber damit dürfen wir uns auch nicht begnügen, sondern müssen dann weitermachen mit Diversen, Fettleibigen, LGBT, Rothaarigen, Migranten etc. "

Linkshänder bítte nicht vergessen.
Linkshänder!!

von falso demonstratio 17:46

Worum geht´s Ihnen ? Als Freund von Arbeiterinteressen sind Sie bisher nicht aufgefallen.
Übrigens gibt es 33 Frauen in DAX-Vorständen und 166 in Aufsichtsräten.
Den Arbeiter/innen geht es deshalb nicht besser. Sozialökonomisch gibt es deshalb keine Veränderungen...

@frosthorn, 15:57

Wo bleibt die Quote für MüllentsorgerInnen und KanalarbeiterInnen (...).

Richtig, wo bleibt die? Angesichts von gutbezahlten Vorstandsquoten!

Haben Sie eine sachliches Argumentation, warum diese Frage unberechtigt ist?

Kleiner Tipp: Argumente anderer Kommentaroren zu prognostizieren, entkräftet diese nicht.

Ich weiß auch schon, dass Herr Ronaldo morgen Abend behauptet, ein gutes Spiel gemacht zu haben. Kann aber stimmen!

"Da in der Privatwirtschaft Qualifikation und Wirtschaftlichkeit das Fortbestehen eines Unternehmens erst ermöglicht und das alles entscheide Auswahl Kriterium ist kann das leider wegen geeigneter Kandidatinnen so passieren. "

Danke für diesen Brüller an einem so heißen Tag.

Sie haben vermutlich noch nie in der Privatwirtschaft gearbeitet. Falls doch vermutlich noch nie in einem Untgernehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern.

Ich habe einige Jahre in einer Unternehmensberatung im Backoffice gearbeitet. Wenn die Berater für Kunden neue Mitarbeiter für wichtige, hohe Unternehmenspositionen suchen sollten, dann war bei der abschließenden Auswahl durch die Unternehmensführung die Qualifikation eines der unwichtigsten Kriterien. Wer es soweit nach oben schafft, ist normalerweise kein Volldepp.

Und weil Studienabschlüsse und andere Qualifikationen z.B. unwichtiger sind als z.B. das "seinen Mann stehen können" oder das Vitamin B, das ein neuer Mann mitbringt, sind Frauen so oft chancenlos.

Am 17. Juni 2021 um 18:01 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Worum geht´s Ihnen ? Als Freund von Arbeiterinteressen sind Sie bisher nicht aufgefallen.

Bitte gestatten Sie mir im Gegenzug, dass ich bezweifele, dass Ihre Alles-oder-Nichts-Mentalität den Arbeiterinneninteressen dient.

Zitat: Übrigens gibt es 33 Frauen in DAX-Vorständen und 166 in Aufsichtsräten. Den Arbeiter/innen geht es deshalb nicht besser. Sozialökonomisch gibt es deshalb keine Veränderungen...

Ich habe halt die Hoffnung, dass eine Änderung an den Führungsspitzen der Unternehmen hin zu mehr Weiblichkeit früher oder später auch "nach unten" durchschlägt, auch dort Geschlechterparität und vor allem Lohngleichheit eintritt. Das ist sicher kein Schritt gegen die Verelendung des Proletariats. Ich bin aber kein Freund der These, dass es dem Proletariat erst richtig mies gehen muss, damit es revolutionären Geist entwickelt. Ich bin ein Freund kleiner Zwischenschritte. Das "linke" Patriarchat sieht diese nicht gern.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für diese Meldung wird vorübergehend geschlossen.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es geht bald weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Moderation

von falso demonstratio 18:29

Es geht nicht um eine "alles oder nichts Mentalität". Wie kommen Sie darauf ?

Wenn jetzt beispielsweise bei der Deutschen Bahn der Vorstand den Lokführern die Betriebsrente von 142 Euro gestrichen hat, hat daß nichts damit zu tun ob der Vorstand aus Managern besteht oder ob auch zwei Frauen darin sitzen.

Mehr Frauen führen lassen

Weibliche Karriere scheitert zuallererst an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weiterhin an frauenfeindlichen Strukturen. Gerade hinter verschlossenen Türen, abseits der Öffentlichkeit gibt es immer noch offenen Sexismus, der Frauen auf verschiedene Weise entgegenschlägt, sie als Frau abwertet und als Objekt einem Mann untergeordnet sieht.
Frauen verdienen selbst bei gleicher Arbeit und Leistung (bzw. sogar mehr wegen unbezahlter Arbeit, Benachteiligungen usw.) weniger, bekommen außerdem weniger leicht einen Kredit.
Risikobereitschaft ist vielleicht eine männliche Domäne, die ein Start-up auch ausmacht. Andererseits sind Intuition und Solidität gefragt.
Es gibt genug Frauen mit guten Ideen. Frauen stehen definitiv für mehr Nachhaltigkeit und Innovation, die ohne sie nicht funktionieren. Mit mehr Frauen zumal an leitenden Stellen wird ein Betrieb oft frauenfreundlicher und besser.
Nur weibliche Alibi-Aushängeschilde sind allerdings eine Farce, es muss sich auch etwas ändern!

Am 17. Juni 2021 um 19:12 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Wenn jetzt beispielsweise bei der Deutschen Bahn der Vorstand den Lokführern die Betriebsrente von 142 Euro gestrichen hat, hat daß nichts damit zu tun ob der Vorstand aus Managern besteht oder ob auch zwei Frauen darin sitzen.

Genau so ist es.

Das Beispiel entfernt sich aber schon etwa arg weit von der hiesigen Diskussion.

Meine These: Frauen sind keine besseren Menschen, zumal Kapitalistenfrauen. Sie haben aber vielleicht mehr Verständnis für andere Frauen und sind eher bereit diese gleich zu stellen.

Bei dem "linken" Patriarchat habe ich da so meine Zweifel. Kennen Sie den Film "We want Sex" über die streikenden Näherinnen in den Ford-Werken?

@19:14 von waldkauz

"Weibliche Karriere scheitert zuallererst an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie"

Und warum scheitert männliche Karriere daran nicht? Und abgesehen davon: haben Sie auch irgendwelche Belege für all diese Behauptungen, die sie aufstellen? Ich meine zum Beispiel die Geschlechter-Gehalts-Lücke sollte mittlerweile eigentlich als feministischer Mythos bekannt sein.

17:36 von K>>arl Maria Jose.. 16:29 vonfalsa demonstratio

>> ...merkel die cdu bis nach ganz links geführt hat, ist linksgrün halt linksaussen. die spd steht mittlerweile rechts von der cdu.<<

Wo ist denn Ihrer Meinung nach dann zur Zeit die politische Mitte?

von falsa demonstratio 19:21

Die haben vielleicht mehr Verständnis aber nur für Frauen ihrer Schicht.

Auf einen trickle down-Effekt kann aber nicht gehofft werden....

gutes Beispiel

Dieser Thread ist wieder ein gutes Beispiel, wie ein Forist durch unzählige, unsinnige Beiträge eine sinnvolle Diskussion kapern kann.

17. Juni 2021 um 17:21 von Blitzgescheit

Warum beantworten Sie also nicht einfach meine obige Frage!?

Ich habe sie zur Genüge beantwortet. Deswegen nochmal in leichten Worten.
Wenn bei einem Wettrennen die eine Mannschaft 25 Runden Vorsprung hat in dem Moment wo sie der anderen Mannschaft keine Stöcke mehr zwischen die Beine werfen darf, ist das Rennen dann spontan gerecht?
So lange die meisten Entscheidungsposten vorrangig von Männern besetzt sind werden Männer über Frauen bestimmen und werden auch bestimmen dass Frauen nicht geeignet sind. Das ist keine Gleichberechtigung ganz unabhängig davon was auf Papier steht.

17. Juni 2021 um 17:23 von mispel

Also warum arbeiten da so wenige Frauen? Weil alle abgelehnt werden oder weil sich vielleicht keine bewerben. Und ist es dann bei Kindergärten so, dass da fast nur Frauen arbeiten, weil die da die Macht haben?

Das ist wiederum der gesellschaftlichen zugeordneten Rolle der Geschlechter geschuldet.
Zum Beispiel: Männer dürfen gar nicht Schwäche offen zeigen. Frauen wiederum dürfen nicht zu viele Muskeln haben. Die Liste kann hier noch ewig lang fortgeführt werden.
Alles Aspekte wo die gesellschaftliche Rollenzuordnung auch die Berufslaufbahn grundsätzlich beeinflussen.

Am 17. Juni 2021 um 19:39 von IckeDette

Zitat: So lange die meisten Entscheidungsposten vorrangig von Männern besetzt sind werden Männer über Frauen bestimmen und werden auch bestimmen dass Frauen nicht geeignet sind. Das ist keine Gleichberechtigung ganz unabhängig davon was auf Papier steht.

Ich teile Ihre Auffassung.

Ofensichtlich sind aber hier im Forum die dogmatische Linke und die Rechte wieder einmal einer -der gegensätzlichen - Meinung.

17. Juni 2021 um 19:30 von Tremiro

Ich staune, dass die Moderation so viele persönliche Angriffe auf andere Teilnehmer durchgelassen hat.

@19:26 von mispel: feministischer Mythos

"Ich meine zum Beispiel die Geschlechter-Gehalts-Lücke sollte mittlerweile eigentlich als feministischer Mythos bekannt sein."

Aber nur dort wo nach Tarif bezahlt wird, denn dort gibt es keine Möglichkeit gleiche Arbeit unterschiedlich zu entlohnen.

Dort wo frei verhandelt wird, werden Männer häufig besser bezahlt als Frauen.
Meine Frau ist Abteilungsleiterin bei einem Mittelständler. Nachdem Sie zwei Jahre dort gearbeitet hatte, kam eine Gehaltsliste in Umlauf. Wie meine Frau feststellte, bekamen alle anderen Abteilungsleiter ca. das doppelte Gehalt, das sie bekam. Auf Nachfrage wurde ihr gesagt, dass sie als Frau nicht so viel Geld braucht wie die Männer. Sie hätte ja einen Mann der sie verorgt.

In der Firma, in der ich arbeite (400 Angestellte), ist es von ganz oben verboten über Gehälter zu sprechen. Aber alle wissen, dass Frauen grundsätzlich schlechter bezahlt werden als Männer. Eine Gruppenleiterin bekommt weniger als die ihr unterstellten Männer.

@19:48 von IckeDette

Wenn ich Sie recht verstehe, würden Frauen also sehr gerne auf dem Bau arbeiten, aber da die Gesellschaft nicht will, dass Frauen viele Muskeln haben (was auch wieder eine unbelegte Behauptung ist, außerdem wird niemand auf dem Bau zum Hulk), tun sie es nicht. Ist das richtig? Eine solche Ansicht ist mir dann doch zu absurd.

@19:51 von GeMe

Persönliche Anekdoten haben leider keinerlei argumentativen Wert. Und ich bin der Meinung, dass kein Unternehmen sich den Verlust fähiger Mitarbeiter leisten kann.

Ouelle eher als Überschuldungsquelle

Solche Start-ups tragen dann das Madeleine Schickedanz-Gütesiegel.

17. Juni 2021 um 20:26 von mispel

Nö, da verstehen sie mich nicht recht. Es geht eher um Motivation zur Berufswahl und dass diese von unseren Gesellschaftbildern beeinflusst wird, direkt und indirekt. Und ja, wir alle haben ungerechtfertigte Vorurteile sonst würden wir Einsehen, dass z.B. eine Altenpflegerin mindestens genauso schwer körperlich arbeiten muss wie am Bau. Manche gar mehr. Im Gehalt schlägt sich das allerdings nicht nieder.

@Am 17. Juni 2021 um 19:39 von IckeDette

Zitat: "Ich habe sie zur Genüge beantwortet. Deswegen nochmal in leichten Worten.
Wenn bei einem Wettrennen die eine Mannschaft 25 Runden Vorsprung hat in dem Moment wo sie der anderen Mannschaft keine Stöcke mehr zwischen die Beine werfen darf, ist das Rennen dann spontan gerecht?"

Jetzt reden Sie in Rätseln.

Wer soll 25 Runden Vorsprung haben?
Das müssen Sie schon einmal konkretisieren.

Zitat: "So lange die meisten Entscheidungsposten vorrangig von Männern besetzt sind werden Männer über Frauen bestimmen und werden auch bestimmen dass Frauen nicht geeignet sind"

1. wie belegen Sie, dass Männer hauptsächlich Männer einstellen, weil sie Männer sind?

2. Personal wird hauptsächlich nach Kriterien wie QUalifikation, Leistungsorientierung etc. ausgewählt.

Sie scheinen einfach Dinge zu behaupten, ohne Belege dafür zu haben.

Kann das sein?

@20:47 von IckeDette

"Es geht eher um Motivation zur Berufswahl und dass diese von unseren Gesellschaftbildern beeinflusst wird, direkt und indirekt."

Sie glauben also nicht an geschlechtliche Präferenzen und den freien Willen, sondern an Rollenbilder und Macht?

"dass z.B. eine Altenpflegerin mindestens genauso schwer körperlich arbeiten muss wie am Bau. Manche gar mehr. Im Gehalt schlägt sich das allerdings nicht nieder."

Wieso nicht. Laut Google verdient ein Altenpfleger sogar etwas mehr als ein Bauarbeiter. Ich verstehe nicht, wie Sie zu all diesen Behauptungen kommen. Und ich bezweifle, dass Altenpfleger ein härterer Job ist.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen.
Wir danken für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Moderation

Darstellung: