Ihre Meinung zu: Gipfel in Genf: Realpolitik statt kleiner Spielchen

17. Juni 2021 - 9:09 Uhr

Das Treffen von Biden und Putin war keine historische Zäsur, aber es könnte das Ende der Sprachlosigkeit sein. Vor allem der US-Präsident setzt auf Pragmatismus und gemeinsame Regeln. Von Georg Schwarte.

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Kommentare

Der Anfang des Berichtes

Wenn man den Anfang des Berichtes liest, ist schon einem eigentlich auch klar, wie es weiter geht. In dem selben Ton. Nur eins: Putin muss Biden nicht Demütigungen. Biden ist ein alter zerbrechlicher Mann und keine geplante 5 Stunden der Gespräche aushalten kann, war klar. Es braucht keine weiteren Worten. Hier musste Putin keine Stärke zeigen. Alles rückte von selbst auf die richtige Plätze.

Realpolitik

Was man als Zuschauer nach diesem Treffen der beiden Präsidenten feststellen kann - sie sind sich ihrer Verantwortung für die Weltgemeinschaft bewusst. Nach den Verbalattacken von Biden hätte die Eiszeit in der Eiszeit kommen können. Aber durch Bidens Einladung und Putins annahme des Gipfeltreffens sind beide in der Realpolitik angekommen, die kleine Schritte und weniger große Gesten erfordert.

Neuer Hoffnungsträger: Biden!!!

Man merkt den Medien und den EU-Politikern die Freude an, daß die Aera Trump beendet ist. Die Forderungen werden nur nicht so rüpelhaft wie unter Trump an die EU-Marionetten gestellt Diese sollten sich aber nicht zu früh freuen, denn auch unter Biden gilt "America first"."

Während Trump Nordstream 2 mit Erpressungen, Drohungen und Sanktionen zu verhindern versuchte, um nach den 5 Millionen Dollar Unterstützung für die Rechtsradikalen in der Ukraine, mit denen Amerika den Regime-Change unterstützte, versucht Biden die gleichen Ziele mit Verhandlungen zu erreichen, aber beim Scheitern mit Sanktionen droht.

Ziel sowohl von Trump als auch von Biden ist es , daß die deutschen Gaskunden mit der Durchleitegebühr auch in Zukunft gesichert den Krieg der Ukraine jährlich mit Milliarden gegen die Landsleute in der Ostukraine unterstützen, damit die militärische Unterstütztung der Ukraine durch die USA reduziert werden kann.

Den Gesprächspartner "Mörder " zu nennen, ist auch rüpelhaft.

Realpolitik der großen Staaten

Es wäre für alle gut wenn es so käme. Allerdings die kleinen krawalligen Länder, werden nie zur Ruhe kommen und das wird ein immerwähremdes Problem mit zunehmender Gewalt und Härte !

Alles nur Kinderkram. Krieg

Alles nur Kinderkram.
Krieg ist ausgeschlossen.
Also sollen sie sich jede Woche treffen und sich besprechen. Diese USInteressen müssen Putin genausowenig kümmern, wie Biden die russischen Interessen. Solange das nicht in USA oder rus geschieht gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Biden lernt dazu

Schön am Treffen ist, dass nun auch der US-Präsident erkannt hat, dass man miteinander sprechen muss. Putin hat - um das Ergebnis nicht zu gefährden - darauf verzichtet, darauf hinzuweisen, dass sein erstes Angebot zum Treffen an Biden seinerzeit unbeantwortet blieb. Ebenso spielte die Killeraussage Bidens keine Rolle, Biden hat sich offensichtlich weiterentwickelt.
Wieso allerdings angebliche Cyberangriffe Russlands thematisiert werden, ist mir ein Rätsel.
Benannt geworden sind die Spionageaffäre der NSA in Deutschland. Für den kürzlichen Cyberangriff auf die Pipeline in den USA - für den Russland verantwortlich gemacht wurde - wurde schlussendlich Lösegeld an "Darkside" gezahlt. Ist Darkside eine russische Organisation?

Es werden keine Wunder geschehen

Alleine die Person Biden strahlt shon eine ganz andere Ruhe aus.

Manche Formulierung im Bericht für mich unzutreffend:

Wieso musste Putin lernen, "dass es jetzt eine klare Basis gibt, auf welcher Grundlage diese USA nach Trump mit Russland ins Gespräch kommen werden..."
Ich vermute, da gab sich Putin noch nie einer Illusion hin.
Vielleicht musste ja Biden lernen, dass es auch für die USA Grenzen bei der Durchsetzung der eigenen Interessen gibt. Vielleicht hatte das Trump dank seiner CIA/DIA-Informationen - siehe Sicherheitsberater Flynn - einfach nur früher erkannt.

09:41, Helmut_S.

>>Man merkt den Medien und den EU-Politikern die Freude an, daß die Aera Trump beendet ist. Die Forderungen werden nur nicht so rüpelhaft wie unter Trump an die EU-Marionetten gestellt Diese sollten sich aber nicht zu früh freuen, denn auch unter Biden gilt "America first".<<

Ja klar. Die EU-Länder sind Marionetten, und Biden ist Trump im Schafspelz.

>>Ziel sowohl von Trump als auch von Biden ist es , daß die deutschen Gaskunden mit der Durchleitegebühr auch in Zukunft gesichert den Krieg der Ukraine jährlich mit Milliarden gegen die Landsleute in der Ostukraine unterstützen, damit die militärische Unterstütztung der Ukraine durch die USA reduziert werden kann.<<

Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes. Losgetreten wurde der Krieg im April 2014 von Igor Girkin. Als er mit seiner Bande bei Slawjansk über die russische Grenze kam.

Aber Sie scheinen ja davon auszugehen, daß der Konflikt noch viele Jahre andauert.

10:00, krittkritt

Ihre Bewunderung Trumps scheint ungebrochen zu sein.

Am 17. Juni 2021 um 09:51 von Bender Rodriguez

Zitat: Diese USInteressen müssen Putin genausowenig kümmern, wie Biden die russischen Interessen. Solange das nicht in USA oder rus geschieht gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Aus langjähriger beruflicher Erfahrung weiß ich, dass es dienlich ist, die Interessen des Verhandlungspartners zu kennen und ggf. so zu berücksichtigen, dass dieser sich in den Verhandlungen zumindest ernstgenommen fühlt.

Kritik an der Redaktion

Können sich die ARD-Kommentatoren nicht mal einen ausgewogenen und neutralen Schreibstil angewöhnen?
Muss man immer eine Seite schlecht machen?

Kinderfunk? Satire?

Zitat aus dem Beitrag:
"Der alte Fuchs Biden hatte zuvor von seiner Mutter erzählt. Manchmal sind es auch solche Dinge, die ehemalige KGB-Agenten offenbar anzurühren scheinen."

Was ist denn das für ein Kitsch, der da inhaltlich und sprachlich als Analyse ausgegeben wird?
Mich erinnert das an Kinderfunk.
Wie heißt diese Sendung nochmal?
Au Schwarte!

@ 10:11 von fathaland slim

"[...] Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes. Losgetreten wurde der Krieg im April 2014 von Igor Girkin. Als er mit seiner Bande bei Slawjansk über die russische Grenze kam.[...]"

Bitte keine Geschichtsklitterung!. Gäbe es den im Februar 2014 inszenierten, gewaltsamen Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung in Kiew nicht, gäbe es auch keinen Aufstand der Menschen in der Ostukraine und die Krim wäre immer noch Teil der Ukraine.

Das Treffen von Biden und Putin ist sicherlich ein Zeichen der Hoffnung, auch wenn im Bericht darüber das Tendenziöse darin hauptsächlich Putin die Schuld am Tiefpunkt der Beziehung zwischen den USA und Russland in die Schuhe schiebt.

Unparteiische Berichterstattung sieht anders aus, wenn sie denn gewollt ist.

@ fathaland slim

"Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes. Losgetreten wurde der Krieg im April 2014 von Igor Girkin. Als er mit seiner Bande bei Slawjansk über die russische Grenze kam."
Vergessen wird dabei die Politik der großenteils rechten Regierung. Auslöser für die Abspaltung der Krim und des Krieges im Donbas war deren Politik des ukrainischen Regimes mit der Unterdrückung der Minderheiten. Daraufhin hatte sich die überwiegend (85%!) russische Bevölkerung von der Ukraine abgewandt und wie im Fall der Krim eine völkerrechtskonforme Seperation erreicht und zum eigenen Schutz einen Anschluss an Russland erreicht. Im Fall des Donbass ist das schwieriger Aber auch hier ist das Minsker Regime als Kriegstreiber auszumachen - es halt sich beispielsweise nicht an das Minsker Abkommen. Der Unterstützung der westlichen Welt darf sich die Ukraine sicher sein. Selbst die NATO-Seite nato.int ist nun (nb. eng, frz, rus) auf ukrainisch verfügbar.

Wenn man sich gestern die

Wenn man sich gestern die Pressekonferenzen von Putin und Biden angesehen hat, war es sehr auffallend, dass Putin ziemlich klar und überzeugend Auskunft auf die Fragen der Journalisten gegeben hat.
Biden hielt seine Pressekonferenz sehr kurz und beantwortete die wenigen Fragen hauptsächlich mit Plattitüden.
BTW.: Ein Journalist hat Putin gefragt, warum es nach dessen Interview mit US - Medien kein Interview Bidens durch russische Medien gibt.
Leider hat Putin diese Frage nicht beantwortet.
Allerdings wäre das sicherlich eine interessante Veranstaltung.

10:00 von krittkritt

"Vielleicht musste ja Biden lernen, dass es auch für die USA Grenzen bei der Durchsetzung der eigenen Interessen gibt. Vielleicht hatte das Trump dank seiner CIA/DIA-Informationen - siehe Sicherheitsberater Flynn - einfach nur früher erkannt."

Helfen Sie mir mal. Flynn war vom 22. bis zum 13. Februar 2017 Sicherheitsberater des begnadeten Golfspielers Trump. Er trat wegen Widersprüchen zwischen eigenen Aussagen und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen über Russland-Kontakte zurück und gestand anschließend irgendwas, das er danach widerrief; die Strafverfolgung endete mit einer Begnadigung durch Trump.

Jetzt sind Sie dran: Welchen Flynn-Informationen aus den knapp drei Wochen als Sicherheitsberater hat Trump welche Einsichten über das russisch-amerikanische Verhältnis zu verdanken? Oder spekulieren Sie nur herum? Ich bin gespannt.

@fathaland slim um 10:11 Uhr

Ja, ich fürchte im Gegensatz zu Ihnen, daß der Ukraine-Konflikt noch Jahre weiter geht. Es fragt auch keiner mehr, ob alles sauber war, was Chrustschow fabriziert hat. Wo ist die Hektik um die Krim? Hat die Ost-Ukraine wirklich wnigstens historisch zur Ukraine gehört? Wissen Sie welche Rolle die Ukraine für Putin in Richtung Weißrussland spielt? Man kann nur hoffen, daß sich beide maßgebenden Personen ihrer Verantwortung bewußt sind, trotz Nawalny oder Snowden.

10:25 von logo1

nein, die sind halt in den letzten jahrzehnten so socialisiert worden

Gipfel in Genf: Realpolitik statt kleiner Spielchen...

Immerhin ist vereinbart worden, daß die Botschafter wieder in die jeweiligen Hauptstädte zurückkehren. Darüber hinaus sollen Expertengruppen gebildet werden, die Möglichkeiten von neuen Rüstungsbegrenzungsabkommen ausloten sollen. Es war ein Treffen auf Augenhöhe, nicht in der Sprache des Diktats.....

um 09:28 von AA

Kleiner Tipp, wenn Sie sich hier im Forum schon mit sinnfreien Wortgebilden - Argumente sind es eigentlich nicht - beteiligen, benutzen Sie doch bitte einen anderen Übersetzer. Es gibt bessere als den von Google. Oder ist das Trollbudget bereits ausgereizt?

Die Balance hat sich verändert

Durch die fehlerhafte Politik Trumps hat sich die Balance in der politischen Welt verändert und zwar zu Ungunsten der USA. Durch die Politik Trumps sind sich Russland und China in der polit. Zusammenarbeit näher gekommen (China hat seit Mao die Führung der Sowjetunion, später Russlands, immer mit größtem Mißtrauen angesehen). Nun also versucht Biden das politische Gleichgewicht wieder herzustellen, was derzeit nicht einfach ist. Gespräche zu führen ist erstmal ein Anfang.
Und die EU? Hat sich, unter der Führung Deutschlands, wieder in den Windschatten der USA gestellt. Ob das richtig ist? Die EU müsste sich so positionieren, dass sie, im Wettstreit der Großen, Zünglein an der Waage ist. Leider ist da nichts in Sicht.

Guerilla

Am 17. Juni 2021 um 09:56 von Denkerist

Zitat: Wieso allerdings angebliche Cyberangriffe Russlands thematisiert werden, ist mir ein Rätsel.

Man müsste einmal Russland fragen, warum es sich an der Arbeitsgruppe beteiligt. Vielleicht hat es auch ein Interesse daran, dass das thematisiert wird.

um 09:28 von AA

"Hier musste Putin keine Stärke zeigen."

Sie brauchen Putin nicht dafür zu entschuldigen, dass er ausnahmsweise pünktlich kam. Das kann jedem unterlaufen. Das nächste mal gibt's bestimmt wieder mehr Stärke.

re Polios

"Oder spekulieren Sie nur herum? Ich bin gespannt."

Ich wage mal eine Prognose:
Der User wird gleich eine Quellen in der bei ihm bekannten Qualität liefern (a la "hunderte eidesstattliche Erklärungen")
Oder irgendwas mit der Ukraine und Hunter Biden in den Raum werfen.
Oder Trump als furchtlosen Kämpfer gegen "amerikanische Regime-Chance-Versuche" darstellen (wie schon mal geschehen)...

>>um 10:35 von Denkerist @

>>um 10:35 von Denkerist
@ fathaland slim
...Daraufhin hatte sich die überwiegend (85%!) russische Bevölkerung von der Ukraine abgewandt und wie im Fall der Krim eine völkerrechtskonforme Seperation erreicht und zum eigenen Schutz einen Anschluss an Russland erreicht....<<

Habe ich eventuell was verpasst? Von welchem Völkerrecht schreiben Sie hier, gibt es ein neues?

Gipfel in Genf: Realpolitik statt kleiner Spielchen....

Vereinbart wurde, daß die Botschafter wieder in die jeweiligen Hauptstädte zurückkehren. Und Expertengruppen sollen gebildet werden, die Möglichkeiten für neue Rüstungsbegrenzungsabkommen ausloten sollen (INF, Open Sky).
Ein Treffen auf Augenhöhe. Nicht in der Sprache des Diktats.....

re Denkerist

"Auslöser für die Abspaltung der Krim und des Krieges im Donbas war deren Politik des ukrainischen Regimes mit der Unterdrückung der Minderheiten"

Die neue Regierung in Kiew war noch gar nicht richtig im Amt, da folgte schon die Abspaltung. Eine Unterdrückung konnte da nicht wirklich stattfinden...

Und was Sie hier "völkerrechtskonforme Separation" nennen, war eine Invasion russicher Truppen, die beim folgenden "Referendum" aufgepasst haben, dass auch richtig abgestimmt wurden.
Unvergessen die Bilder schwerbewaffneter Männer vor den Wahllokalen mit den gläsernen Urnen, wo jeder sehen konnte, wie abgestimmt wurde...

von fathaland slim 10:11

Wenn das Bild einer Bevölkerung die gegen Panzer steht zutrifft, dann ist es die Ost-Ukraine.
Und wenn Sie Girkin nennen, dann schauen Sie sich doch mal die Symbolik, der sich dort gegenüber stehenden militärischen Formationen an.

Besonders

… der US Präsident setzt auf Pragmatismus.
Ja genau…und der russische Präsident nicht oder was?

Der gute Amerikaner

Vor allem der US-Präsident setzt auf Pragmatismus und gemeinsame Regeln.

Der US Präsident setzt samt EU vor allem auf Konfrontation.
Der Wirtschafts- / Sanktionskrieg gepaart mit Militäreinsätzen die bisher vor allem Chaos, Not, Elend und Viele Tote hinterlassen haben gegen alle die sich nicht ihrem Pragmatismuss und ihren Regeln anpassen ist in Vollem Gange.
Gemeinsame Pragmatismus und gemeinsame Regeln heißt immer auch die Regeln anderer anzuerkennen.
Den Amerikanische Pragmatismus und seine Regeln muss ich ja auch trotz der Morde an Schwarzen durch die dortige Polizei aushalten ohne Biden gleich als Killer zu betiteln.

10:35 von Denkerist

"[...] großenteils rechten Regierung [...] Unterdrückung der Minderheiten [...] völkerrechtskonforme Seperation [!...] das Minsker Regime als Kriegstreiber"

Vielen Dank für die Nachricht, dass Lukaschenko für den Krieg im Donbass verantwortlich ist. Das war mir neu.

Aber im übrigen beten Sie die ganze Litanei herunter, wie man sie aus der russischen Regierungspropaganda kennt. Es lohnt sich nicht, im Detail darauf einzugehen. Jeder kann sich mit wenigen Klicks im Internet ein erheblich differenzierteres Bild verschaffen.

Um so mehr frage ich mich: Für wen hauen Sie eigentlich so verzweifelt in die Tasten? Überzeugen werden Sie mit Ihrer Legende ohnehin niemanden; und für die Minderheit, die Ihre Ansichten teilt, brauchen Sie sich ja nicht dermaßen ins Zeug zu legen.

Erfolg oder Misserfolg?

Wenn beide Atommächte wieder miteinander reden, auch wenn sie verschiedene Ansichten haben, ist das immer ein positives Zeichen und kann als Erfolg gewertet werden. Über den Ausgang der Gespräche kann man geteilter Meinung sein. Wichtig war es aber, dass man miteinander in ein Dialog eingetreten ist. Das schafft wieder Vertrauen aufzubauen. Das Ex-Präsident Trump viel Vertrauen zerstört hat, liegt auf der Hand, da gibt es genügend Beispiele. Russland ist einem US-Präsidenten lieber der sagt was er denkt, wo Russland weiß woran es ist, als ein US-Präsident der unberechenbar ist. Das hat gestern Russlands Präsident Putin klargestellt. Damit hat US-Präsident Biden in meinen Augen vieles gut gemacht, ohne die Werte des Westens über den Haufen geschmissen zu haben. Machen wir uns nix vor, Ex-Präsident Trump war und ist selbst ein Despot. Joe Biden ist es nicht! Er ist ein wahrer Demokrat!

Absurd. Die Ukraine hatte eine demokratische Regierung.

@10:11 von fathaland slim
In von der OSZE bestätigten Wahlen an die Regierung gekommen. Und die wurde mit Gewalt gestürzt.
Sogar ein Abkommen mit der Opposition wurde von den Putschisten innerhalb von 24 Stunden gebrochen.-
Zu dem von Ihnen angeführten "Girkin" (alias Strelkow etc.) sind dessen absurde Behauptungen hier im Forum offensichtlich nicht erwünscht. Sie könnten Manches klarstellen.
Aber selbst auf Phoenix verglich ihn 2014 eine Reporterin mit dem Hauptmann von Köpenick.

Weiter so: Ohne Gespräche gehts nicht!

Solche Treffen müssen regelmäßig stattfinden. Nur so können Missverständnisse beseitigt und Streitereien geschlichtet werden.
Putin als "Killer" zu bezeichnen war sicherlich wenig hilfreich.

Und auch das ständige Ansprechen auf die Situation des Navalny ist kontraproduktiv.
Der N. ist nämlich auch keine Demokrat und schon garnicht ein Freiheitskämpfer.
Kümmern wir uns doch mehr um die 100.000 Iguren, die in chinesischen Umerziehungslagern rumvegitieren!

Wir leben in Europa und Russland gehört auch zu Europa. Und deshalb brauchen wir gerade hier ein friedliches Zusammenleben!

Das Thema "Nord Stream2" ist hoffentlich vom Tisch. Die US-amerikanische Erpressung war völlig fehl am Platz. DEU braucht Gas, zumindest übergangsweise noch einige Jahrzehnte. Gas ist ein Wirtschaftgut, das dem deutschen Verbraucher hilft. Warum teure Durchleitungsgebühren an andere Staaten zahlen, wenn es zum Nutzen unserer Verbraucher billiger geht

um 10:43 von Votan Wahnwitz

Benutzen Sie den Google Übersetzer….

Sehr geehrter Wahnwitz, wie ich sehe haben Sie auch keine Argumente parat. Wenn man keine Argumente hat, dann beschuldigt man den anderen persönlich. Anscheinend benutzen Sie nur den Google Übersetzer, was anderes ist Ihnen nicht eingefallen. Das Sie so „argumentieren“ zeigt, dass sie andere, von Ihrer Meinung abweichende Denkweise schlicht und einfach nicht ertragen. Das schließt von vorne rein eine sachliche Diskussion aus. An solcher sind Sie auch, wie ich sehe, nicht interessiert. Es ist heutzutage leider Mode geworden, eine andere Denkweise einfach nicht zu lassen.

@fathaland slim um 10:11

„Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes.“

So ganz eindeutig scheint die Schuldzuweisung doch nicht zu sein, wie ein Bericht auf Tagesschau.de vor einigen Tagen belegt:

Die USA sagen Ukraine weitere Militärhilfe zu. Am Mittwoch wird US-Präsident Biden seinen russischen Amtskollegen Putin treffen. Putin beschrieb das Verhältnis zu den USA nun als zerrüttet. Weitere US-Militärhilfen an die Ukraine dürften kaum zur Entspannung beitragen.“

Kann es nicht auch sein, daß Amerika die Investition von 5 Milliarden Dollar in den Umsturz ( Nuland ) und den Putscherfolg in der Ukraine jetzt militärisch absichern will????

um 10:35 von Denkerist

>>...Im Fall des Donbass ist das schwieriger Aber auch hier ist das Minsker Regime als Kriegstreiber auszumachen - es halt sich beispielsweise nicht an das Minsker Abkommen.<<

Minsker Regime? Das Minsker Regime ist derzeit schwer auf Kuschelkurs mit dem Moskauer Regime. Wenn Sie aber das Minsker Regime als Kriegstreiber ausgemacht haben, dann gilt das auch für den Kuschelfreund Putin. Und in soweit hätte der Forist fathaland slim eh recht, wenn er Putin als Aggressor bezeichnet. Vielleicht sollten Sie aber einfach noch mal Ihren alten Schulatlas hervorkramen. Mir scheint, als mangelt es etwas an den Ortskenntnissen.

Die Krim hatte ein Sezessionsrecht in der Verfassung.

@10:56 von Mister_X
In der von 1992 absolut, in der späteren, 2014 gültigen mit Abstimmung in der Ukraine.
Nach dem Putsch war in Kiew keine rechtmäßige Regierung vorhanden, die ein Referendum in der Ukraine durchführen konnte.
Die Abstimmung, die das Krimparlament dann durchführte, fand nach OSZE-Regeln statt. Z.B. wurden bei uns die durchsichtigen Wahlurnen kritisiert. Die sind aber von der OSZE vorgesehen, wohl damit sie nicht vorher mit Stimmzetteln versehen werden können.
Die OSZE war als Wahlbeobachter eingeladen.
Im österreichischen Fernsehen sah ich einen langen Bericht von einem Parlamentarier, der als Beobachter anwesend war und die Korrektheit der Abstimmung beschrieb.
Die auf der Krim ohnehin vertragsgemäß anwesenden russischen Soldaten übernahmen reine Polizeifunktion. Sie verhinderten evtl. Terroranschläge von Seiten der Unterstützer der Kiewer Putschisten.
(die ja später tatsächlich die Stromversorgung mit Terrorakten zerstörten).

10:32 von Crosterland

"Gäbe es den im Februar 2014 inszenierten, gewaltsamen Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung in Kiew nicht, gäbe es auch keinen Aufstand der Menschen in der Ostukraine und die Krim wäre immer noch Teil der Ukraine."

Was wollen Sie damit sagen? Vielleicht, dass die russische Regierung das Recht hat, mit welchen Methoden auch immer in der Ostukraine einzugreifen, weil die Maidan-Protestierenden keinen verfassungsrechtlich einwandfreien Umsturz hinbekommen haben?

Wenn ich in Ihrem Stil weitermachen würde, könnte ich übrigens argumentieren: Janukowytsch, der Korrupte, war schuld; er hat sich von der russischen Regierung unter Druck setzen lassen. Dann würden Sie vielleicht betonen: Alles von langer Hand geplante Versuche der Nato, Russland zu bedrohen! etc. Einigen wir uns doch darauf, dass alles anfing, als damals Katharina die Große... oder war es doch Iwan der Schreckliche mit seiner Räuberbande...

11:06 Löwe48

"Der gute Amerikaner......."

Danke sie treffen den Punkt.

Lese gerade das Buch "Die scheinheilige Supermacht". Kann man nur jedem Bundesbürger empfehlen.

@ Votan Wahnwitz

Es ist völkerrechtlich möglich, dass sich jedes Volk seine Staatszugehörigkeit selbst wählen kann. In diesem Fall der russische Bevölkerungsanteil. Dies mag im konkreten Fall gegen die ukrainische Verfassung verstoßen haben, aus Sicht völkerrechtlicher Vereinbarungen ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden!
Den Anschluss der Krim an Russland als Annexion zu bezeichnen ist hingegen absolut widersinnig - es ist ohne jegliche Gewalt abgelaufen!
Die palästinensischen Gebiete wurden durch Israel annektiert, das ist ein Beispiel. Aber auf der Krim? Es findet sich wohl kaum ein Bewohner der Krim, der zur Ukraine will

Beim Thema Krim ist es so

Schlußakte von Helsinki.
Darin steht,dass an den Grenzen in Europa nichts mehr geändert werden darf.
Das bezieht sich auf Gebiete,so wie ehemalige deutsche Ostgebiete oder Südtirol,Elsas Lothringen nur zum Beispiel.Damals wollte man einen Schlussstrich machen mit dem Blick in eine bessere Zukunft.
Damals war alles noch eher geprägt aus den negativen Erfahrungen vom WK II.
Was die Krim betrifft,so gehörte die Krim zu diesem Zeitpunkt zur Ukraine.
Historisch könnte man hier jetzt zurückgehen bis zur Katharina der großen,kann aber jeder den es interessiert sich selbst damit beschäftigen .
Fakt ist:
Auf Grund der Schlussakte von Helsinki ist die Krim ein Teil der Ukraine.

Am 17. Juni 2021 um 11:06 von Poliós

Dass Minderheiten in der Ukraine unterdrückt werden, dass Rechte das Sagen haben, dass die Regierung in Kiev verhindert, dass Minsk II umgesetzt wird, ist allgemein bekannt. Und auch bekannt ist, dass viele User den Unterschied zwischen Sezession und Annexion nicht mehr kennen.

Trump hatt im Wahlkampf das Ende der Auslandsinterventionen.

@10:38 von Poliós
... angekündigt. Hintergrund waren Analysen des General Flynn, vorher DIA-Geheimdienst-Chef. Der kam zu dem Schluss, dass die USA auf Dauer mit der Regimechange-Politik nicht gut fahren würden. Es wäre besser, sich von den eingegangenen Konflikten zurückzuziehen.
Er hatte das auch schon Obama und Clinton vortragen wollen. Der hat ihn aber nicht anhören wollen, sondern meiner Erinnerung nach in den Ruhestand versetzt. -

um 10:43 von Votan Wahnwitz

Die zweite Beleidigung von Ihnen „Troll…..“

Die Welt wird nur nach wirtschaftlichen Interessen aufgeteilt. Und es gelten auch nur wirtschaftliche Interessen. Und die USA hat nämlich ihre wirtschaftliche Interessen überall. Die Kriege werden dann geführt, wenn wirtschaftliche Interessen bedroht sind. Russland und China müssen deswegen im Schach gehalten werden. Zuerst hat man China hofiert um Russland zu isolieren. Diese Politik hat leider mäßigen Erfolg gehabt. Man hat endlich begriffen dass diese beide Länder sich sehr nahe gekommen sind und diese Allianz nich zuzulassen, ist das Hauptziel. Da brauchen Sie mich als Troll nicht zu bezeichnen, es ist offensichtlich. Letzte NATO Beschlüsse.

„Realpolitik statt kleiner Spielereien“

ist nicht nur „im Interesse“ der ganzen Welt:

„Kleine Spielereien“ um Macht auf deren Kosten, während die gemeinsame Existenzgrundlage – ein sich in einem alle Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichenden Gleichgewicht befindendes ökologisches Umfeld auf der Erde - sukzessive und immer schneller wegbricht auch der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.

„Das Treffen von Biden und Putin war keine historische Zäsur, aber es könnte das Ende der Sprachlosigkeit sein“

Wenn das Ende von Sprachlosigkeit und Blockadepolitik keine historische Zäsur sein sollen, was denn dann?

Georg Schwarte, fast der

Georg Schwarte, fast der ganze Artikel eine (absichtliche?) Irreführung. Von Anfang an Stimmungsbildung mit Unterstellungen in Richtung Putin. Fakten und sachliche Erklärungen? Anscheinend nicht das Ziel von Herrn Schwarte. Sehr schade, liebe Tagesschau. "Diesen Präsidenten nimmt Putin ganz offenbar ernster". Ich habe das Glück, Berichte, Pressekonferenzen, Diskussionen und s.w. aus versch. Quellen zu sehen und zu hören, auch aus Russland, der Ukraine... Die politische Retorik in Russland ist einfach vorbildlich. Ich kann versichern, dass Putin niemals die Contenance verloren hat, auch nicht nachdem Biden ihn "Killer" nannte. Ich habe seine Reaktion gesehen und gehört - Hochachtung! Mentale Stärke, Selbstbeherrschung, Ausdauer, enormes Wissen sind die Qualitäten, über die ich bei Putin immer wieder. staune.
Übrigens, auf Putins Pressekonferenz durften auch ausländische (amerikanische) Journalisten Fragen stellen; zu Bidens dagegen waren russische Medienvertreter nicht zugelassen.

Biden und Putin

sollten sich viel öfter zusammen setzen und über die Probleme und Konflikte im Weltgeschehen sprechen. Miteinander telefonieren ist gut,besser aber sich persönlich gegenüber sitzen. Körpersprache sagt auch was aus.

Memorandum der USA: Sezession möglich.

@11:33 von Naturfreund 064
Zitat: „Unabhängigkeitserklärungen können, wie das auch häufig passiert, das innere Recht verletzen. Aber das bedeutet nicht, dass dadurch das Völkerrecht verletzt wird“.

10:32, Crosterland @ 10:11 von fathaland slim

>>Bitte keine Geschichtsklitterung!. Gäbe es den im Februar 2014 inszenierten, gewaltsamen Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung in Kiew nicht, gäbe es auch keinen Aufstand der Menschen in der Ostukraine und die Krim wäre immer noch Teil der Ukraine.<<

Es gab keinen inszenierten Umsturz. Ich kenne die Propagandaerzählung aber natürlich.

Der demokratisch gewählte Janukowitsch, einer der damals reichsten Menschen der Ukraine und hochkorrupt, floh sofort nach Moskau, als es schwierig wurde. Der angebliche Aufstand in der Ostukraine wurde großenteils von Söldnern durchgeführt. Auf Girkin wies ich ja schon hin. Und wenn Sie sich mit den übrigen Funktionären der „Volksrepubliken“ beschäftigen, finden Sie auch dort viele Russen.

>>Unparteiische Berichterstattung sieht anders aus, wenn sie denn gewollt ist.<<

Ja, es ist so eine Sache mit der unparteiischen Berichterstattung. Einige glauben ja, daß eine Berichterstattung desto unparteiischer sei, je besser Putin bei ihr wegkommt.

@ Polios

"Überzeugen werden Sie mit Ihrer Legende ohnehin niemanden"
Welche Legende? Wenn die Krim wirklich annektiert worden wäre, hätte es doch garantiert Gegenaktionen gegeben, von denen man hierzulande berichtet hätte! Gab es aber nicht.

Mich stört einfach nur die einheitlich einseitige Berichterstattung in den deutschen Medien. Und diese Meinung teilen abseits des Mainstreams sehr viele, sogar in der Deutschen Politik und übrigends (glücklicherweise) weit weg von rechts!

re krittkritt

Ein Anwort, die exakt in den Rahmen Ihrer sonstigen Antowrten passt.

Bei der Beschreibung des "Putsches" ignorieren Sie die exzessive Gewalt der Janukowitsch-Sicherheitskräfte und mischen etliche irreführende Thesen und Unwahrheiten ein.
Die Behauptung, das Referendum sei im Einklang mit der Verfassung, ist schlcht unwahr.
Weiterhin gab es etlicheUmstände, die das "Referendum" klar als nciht korrekt durchgeführt darstellen.
So fand es z.b. in einer nicht-befriedeten Region statt.
Dass Sie hier die Russischen Soldaten als Ordnungsfaktor darstellen, setzt dem Ganzen die Krone auf.

So gäbe es noch etliche Punkte mehr, die Ihre Thesen widerlegen würden.
Aber das wird Sie ja nicht daran hindern, einfach weiterzuschreiben...

@ ex_Bayerndödel

"Und auch bekannt ist, dass viele User den Unterschied zwischen Sezession und Annexion nicht mehr kennen."

Wie war den die Lage nach dem Putsch in der Ukraine?
Der Vorsitzende der rechtsextremen Swoboda-Partei, Oleg Tjagnibok, hatte dazu aufgerufen, „Russensäue,Judenschweine und andere Unarten“ zu bekämpfen.[laut Berliner Zeitung vom 09.03.2014]

Unter diesen Umständen kam es auf der Krim zu Separationsbestrebungen. Es fand ein Referendum statt, bei dem sich ca. 80 Prozent der Wahlberechtigten für den Anschluss an Russland aussprachen.Dem Referendum folgte eine Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit und danach stellte die Autonome Republik Krim den Antrag auf Aufnahme in die Russische Föderation, dem stattgegeben wurde. Das war also die friedlich verlaufene Abspaltung der Krim von der Kiewer Ukraine.

Für mich keine Anexion!

10:35, Denkerist @ fathaland slim

@ fathaland slim
"Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes. Losgetreten wurde der Krieg im April 2014 von Igor Girkin. Als er mit seiner Bande bei Slawjansk über die russische Grenze kam."
Vergessen wird dabei die Politik der großenteils rechten Regierung. Auslöser für die Abspaltung der Krim und des Krieges im Donbas war deren Politik des ukrainischen Regimes mit der Unterdrückung der Minderheiten. Daraufhin hatte sich die überwiegend (85%!) russische Bevölkerung von der Ukraine abgewandt und wie im Fall der Krim eine völkerrechtskonforme Seperation erreicht und zum eigenen Schutz einen Anschluss an Russland erreicht.<<

Ja, das ist die offizielle russische Erklärung der Geschehnisse. Es gab aber gar keine großenteils rechte Regierung in der Ukraine, jedenfalls nicht rechter als vorher. Oder betrachten Sie den korrupten Oligarchen Janukowitsch als Linken?

Völkerrechtskonform war die Krimannexion nicht ansatzweise.

Hoffnungsschimmer auf ...

Realpolitik ohne Spielchen, auf allmähliche Annäherung, auf Abrüstung.

Dass die Botschaften wieder besetzt werden, ist ein gutes Signal.

Vielleicht ist es auch ein Wendepunkt, selbst wenn der Anstieg der Annäherungskurve erst einmal sehr flach ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt,
so dass ich mich gern der Hoffnungsgemeinschaft von
@Anna-Elisabeth
anschließen würde.
Das hab ich gestern abend verpasst.

10:35, Denkerist @ fathaland slim

>> Der Unterstützung der westlichen Welt darf sich die Ukraine sicher sein. Selbst die NATO-Seite nato.int ist nun (nb. eng, frz, rus) auf ukrainisch verfügbar.<<

Die Ukraine bemüht sich seit vielen Jahren um eine Aufnahme in die NATO. Die NATO ziert sich aber. Verständlicherweise.

"Wir müssen uns nicht lieben,

"Wir müssen uns nicht lieben, deine Seele ist mir egal, so lange wir beide uns an Regeln halten."

Da darf man doch gespannt sein, ob die Russen genau so gutgläubig und naiv sind, wie die amerikanischen Ureinwohner, deren Kultur inzwischen praktisch ausgerottet wurde.

um 11:23 von AA

>>...Nur eins: Putin muss Biden nicht Demütigungen. Biden ist ein alter zerbrechlicher Mann und keine geplante 5 Stunden der Gespräche aushalten kann, war klar. Es braucht keine weiteren Worten....<<

Betrachten Sie sowas tatsächlich als Argumentation?
Dazu braucht es auch keine weiteren Worte.

Putin weiß, dass er mit Trump

Putin weiß, dass er mit Trump spielen konnte, weil dieser in seinem Narzissmus gepaart mit politischer Greenhornygkeit und reiner Lobbygesteuertheit einfach durchschaubar und berechenbar war. Mit Biden kehrt Respekt, Diplomatie aber auch klare Markierung von Grenzen und Interessenunterschieden zurück in die Gestaltung des Verhältnisses dieser beiden zentralen Mächte der Weltpolitik. Das fordert Putin auf einer ganz anderen Ebene heraus, seinerseits wieder anders in Aushandlungsprozesse und Kooperation einzusteigen.

Re krittkritt

Von all Ihren Thesen, die Sie hier so raushauen (ob Corona, Maske, Ukraine, die Saga vom Wahlbetrug uvm.) Ist mir die Story von Trump als "Beender der Interventionen" die liebste.
Vor allem da Sie in Parallelthreads zu Venezuela (als das Thema aktuell war) sich die Finger wundgeschrieben haben, um den Amis die Schuld zu geben und ihnen einen Umsturz anzuhängen.
Und natürlich der implizierte Vorwurf, Trump würde gegen unsichtbare Mächte in den USA kämpfen.
Sehr amüsant!

um 11:32 von Denkerist

>>Es ist völkerrechtlich möglich, dass sich jedes Volk seine Staatszugehörigkeit selbst wählen kann. In diesem Fall der russische Bevölkerungsanteil. Dies mag im konkreten Fall gegen die ukrainische Verfassung verstoßen haben, aus Sicht völkerrechtlicher Vereinbarungen ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden!
Den Anschluss der Krim an Russland als Annexion zu bezeichnen ist hingegen absolut widersinnig - es ist ohne jegliche Gewalt abgelaufen!<<

Die Annexion der Krim ist mit Waffengewalt durchgeführt worden.

Aber nochmals meine Frage: von welchem Völkerrecht sprechen Sie?

Ich empehle Ihnen zwei Links:
Der erste Link führt in die neutrale Schweiz zur Uni Basel:https://www.unibas.ch/de/Aktuell/Uni-Nova/Uni-Nova-126/Uni-Nova-126-Der-Ukraine-Konflikt-und-das-Voelkerrecht.html

Der zweite Link ist die Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union zur rechtswidrigen Annexion der Krim und Sewastopols:
https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/02/25/ukr

@ Shuuisi

Da darf man doch gespannt sein, ob die Russen genau so gutgläubig und naiv sind, wie die amerikanischen Ureinwohner, deren Kultur inzwischen praktisch ausgerottet wurde.

Na ja, in der Sowjetunion gab es auch einige Ureinwohner, deren Kultur ausgerottet wurde.

Am 17. Juni 2021 um 11:50 von fathaland slim

"Völkerrechtskonform war die Krimannexion nicht ansatzweise."

Und ich dachte, Sie mit Ihrem profunden Wissen auf allen Gebieten würden den Unterschied zwischen Annexion und Sezession kennen. Übrigens waren die russischen Soldaten nicht vor den Wahllokalen, sondern vor den ukrainischen Kasernen platziert. Die russischen Soldaten mussten auch nicht erst auf die Krim kommen, denn dort war und ist ein russischer Marinestützpunkt. Auch diese Tatsache sollte Ihnen nicht entgangen sein. Ich werde Ihnen auch bestimmt nicht unterstellen, bewusst falsche Tatsachen zu verbreiten.

@ AA

Haben Sie von den Unterredung nichts anderes behalten, als die Tatsache, dass Her Biden schon ein älterer Herr ist? Die unterschwellige Unterstellung von Senilität ist doch Mumpitz. Ich spare mir mal die Bemerkung, dass auch Putin längst im Rentenalter ist.

Am 17. Juni 2021 um 12:02 von Shuusui

"Da darf man doch gespannt sein, ob die Russen genau so gutgläubig und naiv sind, wie die amerikanischen Ureinwohner, deren Kultur inzwischen praktisch ausgerottet wurde."

Ich hoffe, dass die Generation, welche das Debakel, verursacht durch die Gutgläubigkeit russischer Politiker gegenüber den USA miterlebten, in der Lage sein wird, dies der jüngeren Generation zu vermitteln.

@Wahnwitz, 12:15

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Biden ist - im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger - politisch erfahren und versiert, bestens gebrieft und absolut taff. Er begegnet Putin auf Augenhöhe, während Trump diesem geradezu hündisch ergeben war und dafür sogar den eigenen Geheimdienst diskreditierte.

Mutter aller Differnzen

Im Forum werden wieder alte Schlachten geschlagen um die gestrigen positiven Bilder zu relativieren. Festzuhalten bleibt, dass der durch westliche Geheimdienste und NGO's herbeigeführte Putsch in Kiew die Mutter aller Differenzen ist. Die Folge waren die Ereignisse in der Ostukraine und der Krim, die dann (selbstverschuldet) Teil der Russischen Förderation wurde. In jüngster Vergangenheit wurde die Ukraine hochgerüstet und verbal von Nato und USA unterstützt. In der Folge des russischen Großmanövers, als Antwort auf Stimmen in der Ukraine zur Rückeroberung der Krim, kam es zum Verzicht der USA, Kriegsschiffe ins Schwarze Meer zu entsenden und wohl auch deutlich zu machen, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, zwischen verbaler Unterstützung der Ukraine und eines seit an seit zu kämpfen. Letztendlich dann das Gesprächsangebot Bidens an Putin - und hoffentlich die Rückkehr zur Realpolitik.

Weise Worte,....

besonders "Der alte Mann"! Der Präsident der "Vereinigten Staaten von Amerika" verkörpert den augenblicklichen Gesamtzustand seines Staates. Die USA sollte besonders von der EU und ebenfalls von Russland Hilfe erhalten, denn die USA darf nicht zerfallen in ihre Einzelstaaten, was sich manchmal abzeichnet und unbedinbgt verhindert werden muss! Die NATO spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle, Verstand und Sachlichkeit ist angesagt in unserem jahrhundert, oder wollen wir alle "gelb" werden? Doch wohl nicht!

um 11:39 von AA

>>
Am 17. Juni 2021 um 11:39 von AA
um 10:43 von Votan Wahnwitz

Die zweite Beleidigung von Ihnen „Troll…..“

Die Welt wird nur nach wirtschaftlichen Interessen aufgeteilt. Und es gelten auch nur wirtschaftliche Interessen. Und die USA hat nämlich ihre wirtschaftliche Interessen überall. Die Kriege werden dann geführt, wenn wirtschaftliche Interessen bedroht sind. Russland und China müssen deswegen im Schach gehalten werden. Zuerst hat man China hofiert um Russland zu isolieren. Diese Politik hat leider mäßigen Erfolg gehabt. Man hat endlich begriffen dass diese beide Länder sich sehr nahe gekommen sind und diese Allianz nich zuzulassen, ist das Hauptziel. Da brauchen Sie mich als Troll nicht zu bezeichnen, es ist offensichtlich. Letzte NATO Beschlüsse.<<

Der Begriff war Trollbudget und nicht Troll..... .

Auch wenn Sie sich wieder beleidigt fühlen sollten, aber der Rest des Textes wurde sicherlich nicht von Ihnen kreiert.

@fathaland slim 11:53

"Die NATO ziert sich aber. Verständlicherweise."
Glauben Sie das wirklich? Und in Ihrem Glauben, sind die Milliarden an die Ukraine-Machthaber und vermutlich (etwas weniger weil noch nicht ganz so weit?) neuerdings auch an sog. NGOs Weißrusslands "natürlich nicht im Interesse einer weiteren Osterweiterung der NATO bis an die russischen Grenzen?
Die Russen haben zu tiefsitzende Erfahrungen mit dem Feind an den Grenzen und hätten sicher nichts gegen erweiterte Autonomien (in den russischsprachigen Gebieten der Ukraine) gehabt. Und sie sind nicht deshalb Freunde des Herrn Lukaschenko weil der ebenso böse ist wie Puutin, sondern quasi gezwungenermaßen.

Am 17. Juni 2021 um 11:06 von Poliós

"...Um so mehr frage ich mich: Für wen hauen Sie eigentlich so verzweifelt in die Tasten? Überzeugen werden Sie mit Ihrer Legende ohnehin niemanden; und für die Minderheit, die Ihre Ansichten teilt, brauchen Sie sich ja nicht dermaßen ins Zeug zu legen..."

ES gibt Milliarden von Menschen auf dieser Erde und Milliarden verschiedener Meinungen, um sich aber zu verstehen gibt ES ein Zauberwort und das ist Toleranz.
Sie haben ihre Meinung als absolute Wahrheit gepachtet, wohin die Meinung Anderer unwahr ist.

Falsa

"Aus langjähriger beruflicher Erfahrung weiß ich, dass es dienlich ist, die Interessen des Verhandlungspartners zu kennen und ggf. so zu berücksichtigen, dass dieser sich in den Verhandlungen zumindest ernstgenommen fühlt."

Richtig. Dennoch kann es Deutschland und Russland völlig egal sein, ob USA uns Frackinggas andrehen wollen. Wir wollen die Pipeline.
Da kann ein Potus jedesmal was erzählen, was er gerne möchte. Es spielt einfach keine Rolle..
Und wenn Russland sich verbündete sonstwo holt, und die Amis sich dadurch bedroht fühlen? So what?
Unwichtig.
Die sollten sich jeden Sonntag Vormittag treffen und babbeln. Da ist eh nichts besonderes los.
Und dann lassen wir den Russen die Pipeline, und die lassen die Amis ins schwarze Meer fahren.
Reden. Und geben und nehmen.
Und wenn das klappt, kannste China demnächst eintüten

10:40, karlheinzfaltermeier @

>>Ja, ich fürchte im Gegensatz zu Ihnen, daß der Ukraine-Konflikt noch Jahre weiter geht. Es fragt auch keiner mehr, ob alles sauber war, was Chrustschow fabriziert hat. Wo ist die Hektik um die Krim? Hat die Ost-Ukraine wirklich wnigstens historisch zur Ukraine gehört? Wissen Sie welche Rolle die Ukraine für Putin in Richtung Weißrussland spielt? Man kann nur hoffen, daß sich beide maßgebenden Personen ihrer Verantwortung bewußt sind, trotz Nawalny oder Snowden.<<

Die Region ist seit der Auflösung des österreichisch-ungarischen und osmanischen Großreiches durch den ersten Weltkrieg in großer Unordnung. Die Jahre zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg waren dort ungeheuer grausam und blutig, was hier gern vergessen wird. Es gibt darüber ein sehr empfehlenswertes Buch, „Die Besiegten“ von Robert Gerwarth.

Das zaristische Großreich hat in Form der UdSSR bis 1990 überdauert, nun ist es ebenfalls zerfallen, wodurch der nationalistische Furor wieder einmal befeuert wird. Furchtbar.

11:32 von Denkerist

«Es ist völkerrechtlich möglich, dass sich jedes Volk seine Staatszugehörigkeit selbst wählen kann. In diesem Fall der russische Bevölkerungsanteil. Dies mag im konkreten Fall gegen die ukrainische Verfassung verstoßen haben, aus Sicht völkerrechtlicher Vereinbarungen ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden!»

Wozu braucht es überhaupt noch staatliche Verfassungen.
Wenn es ganz egal ist, wenn man irgendwie dagegen verstößt.

Noch einen Schritt weiter gedacht, braucht es auch keine Verkehrsregeln, und keine Roten Ampeln mehr. Musste ich in diesem Fall ignorieren. Ich war am Verhungern, und musste schnellstens zum Kiosk. Nicht-Verhungern von Einzelpersonen ist immer im Sinn des Völkerrechts. Legitim mit 200 km/h über Rot zum Kiosk gebrettert.

11:00, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 10:11
Wenn das Bild einer Bevölkerung die gegen Panzer steht zutrifft, dann ist es die Ost-Ukraine.
Und wenn Sie Girkin nennen, dann schauen Sie sich doch mal die Symbolik, der sich dort gegenüber stehenden militärischen Formationen an.<<

Stellen Sie sich doch einmal vor, Freischärler aus, sagen wir, Österreich würden nach Bayern einfallen um die Sezession dieses Bundeslandes zu betreiben. Dann würde die AfD mit Sicherheit bundesweit ostdeutsche Ergebnisse einfahren,und rechte Milizen würden sich hier ebenfalls bilden.

In der Ukraine herrscht Krieg. Und der wurde ihr von Putin aufgezwungen. Seit sieben Jahren. Im Krieg verrohen die Menschen. Immer und überall.

Am 17. Juni 2021 um 11:43 von fathaland slim

Zitat:
"...Ja, es ist so eine Sache mit der unparteiischen Berichterstattung. Einige glauben ja, daß eine Berichterstattung desto unparteiischer sei, je besser Putin bei ihr wegkommt..."

Sorry, Sie bringen hier aber bestimmt etwas durcheinander, denn ich fand in den letzten Jahren nur negatives über Putin in unseren Medien.
>Im Guardian schreibt etwa der australische Journalist Antony Loewenstein: "Niemand kann die Brutalität Putins bezweifeln. Aber die Art und Weise, wie westliche Medien über ihn berichten, wirft doch einige Fragen auf."<

...und kommen Sie mir bitte nicht damit, welche Fragen aufgeworfen werden, bei der Berichterstattung über Putin.

12:27, ex_Bayerndödel

>>Am 17. Juni 2021 um 11:50 von fathaland slim
"Völkerrechtskonform war die Krimannexion nicht ansatzweise."

Und ich dachte, Sie mit Ihrem profunden Wissen auf allen Gebieten würden den Unterschied zwischen Annexion und Sezession kennen.<<

Den kenne ich. Weswegen ich Putins Sprachgebrauch zurückweise. Es handelte sich glasklar eindeutig um eine Annexion.

10.40 karlheinzfaltermeier Gehört Ostukraine z. Ukraine

Nein die Ost-Ukraine hat historisch nie richtig zur Ukraine gehört. Im übrigen auch nicht die West-Ukraine, Teile ghürten zu Polen, Ungarn, Rumänien und zum Kaiserreich Österreich Ungarn. Der Süden der Ukraine war weitestgehend Tartaren Land.
Leider wird immer wieder vergessen von der Ukraine und vom Westen dies zu berücksichtigen.

@ Helmut S

Die Ukraine pauschal als Rechtsradikale einzuordnen, ist eine propagandistische Begleiterscheinung aus der Kreml Presse vom Beginn der Krise 2014 an. Ich finde es unfair, dass Sie das hier wiederholen.

alles umsonst

"große Dosis Pragmatismus aus Washington"

Und deshalb kann Putin den Kameras das Grinsen nicht ersparen. Er wird für seine Politik vom US-Präsidenten belohnt. Die russische Opposition, die Menschen in der Ukraine, in Syrien, in der Ukraine, in Belarus (bald im Baltikum?) werden über diesen Pragmatismus aus USA nicht viel zu lachen haben.

"Wenn die Krim wirklich

"Wenn die Krim wirklich annektiert worden wäre, hätte es doch garantiert Gegenaktionen gegeben, von denen man hierzulande berichtet hätte! Gab es aber nicht."

Ob die Krim annektiert wurde oder nicht, ist keine Frage von Gegenaktionen aus der Bevölkerung, sondern eine solche des Verfassungs- und des Völkerrechts. Mit Ihrem Argument sind sie auf der falschen Hochzeit.

"Mich stört einfach nur die einheitlich einseitige Berichterstattung in den deutschen Medien. "

Ich kenne keine Medienlandschaft, die ein erheblich höheres Maß an Differenzierung bietet als die deutsche. Die offizielle russische, die am Regierungsgängelband hängt, an der Sie sich aber offenbar trotzdem orientieren, gehört gewiss nicht zu den Mustern der Perspektivenvielfalt.

"Und diese Meinung teilen abseits des Mainstreams sehr viele"

Was meinen Sie mit Mainstream? Alles, was anders votiert als Sie? Das wäre allerdings eine deutliche Mehrheit. Für Ihre "vielen" bleibt dann nicht mehr viel übrig.

Strategiewechsel

Ich habe den Eindruck, dass sich die Interessenlage verschiebt. Nicht mehr Russland wird als die größte Bedrohung gesehen, sondern die Volksrepublik China.

Daraus resultiert dann natürlich ein Versuch der Annäherung zu Russland. Gleichzeitig wird die Präsenz im asiatischen Raum ausgeweitet. Auch Verbündete der USA, wie zB. Deutschland, beabsichtigt eigenes Militär in den pazifischen Raum zu entsenden. Und das können keine deutschen Interessen sein. Da liegt die Vermutung nahe, dass die USA darum "gebeten" hat.

Die Bemühungen die Beziehungen zu Russland zu verbessern und die Konflikte damit friedlich zu lösen finde ich gut. Allerdings befürchte ich, dass dies die Vorbereitung ist sich weiter gegen die Volksrepublik China positionieren zu können.

Am 17. Juni 2021 um 12:53 von fathaland slim

"...In der Ukraine herrscht Krieg. Und der wurde ihr von Putin aufgezwungen. Seit sieben Jahren. Im Krieg verrohen die Menschen. Immer und überall..."

>Die USA sollten die Aufgabe einer neuen europäischen Sicherheitsordnung Berlin übertragen. Jede Kooperation mit Putin wird im Westen zurzeit wegen der feindseligen Atmosphäre abgelehnt. Von Russland erwartet man, dass es die Rolle spielt, die man Moskau vorschreibt: Rückzug und Kapitulation<

https://www.lpb-bw.de/ukrainekonflikt

@ logo

Kritik an der Redaktion. Können sich die ARD-Kommentatoren nicht mal einen ausgewogenen und neutralen Schreibstil angewöhnen?

Ich hab nichts dagegen, dass unsere Presse auf unserer Seite steht. Was denken Sie, auf wessen Seite die Presse in Russland steht?

um 11:33 von Naturfreund 064

> Auf Grund der Schlussakte von Helsinki ist die Krim ein Teil der Ukraine. <
- Die Schlussakte von Helsinki ist kein völkerrechtlicher Vertrag, sondern eine selbstverpflichtende Aussage der Staaten. In ihr wurden Vereinbarungen über die Menschenrechte, die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Umwelt, Sicherheitsfragen sowie Fragen der Zusammenarbeit in humanitären Angelegenheiten getroffen.
Seitdem hat sich in Europa politisch sehr viel verändert: einige Staaten aufgelöst, neue gegründet, neue politische Wesen entstanden. Die Krim hatte einen Status, der es zuliess, die Bevölkerung selbst zu entscheiden über den Verbleib in der Ukraine oder den Austritt. Das Referendum und die darauf folgenden Jahre zeugen über den Willen der Krim-Bevölkerung.

von fathaland slim 12:53

Das mit Österreich ist ein abseitiger Vergleich. Schauen Sie sich doch die Symbolik der Einheiten auf den beiden Seiten an: Asow, Aidar und auf der anderen Seite. Auf der Seite des Prisrak-Batallions kämpften übrigens Internationalisten aus etlichen Ländern.
Und der Krieg begann, als nach dem Umsturz in Kiew, die Bevölkerung im Osten gegen die neuen Herren revoltierte. Durften die nicht ?

12:42 von Postquestioner

"Sie haben ihre Meinung als absolute Wahrheit gepachtet, wohin die Meinung Anderer unwahr ist."

Meine eigene Meinung brauche ich nicht erst zu pachten. Ich toleriere, dass andere Menschen andere Meinungen haben als ich, und dass sie ihre Ansichten artikulieren. Ich diskutiere auch gern und lasse mich von guten Argumenten überzeugen. Wenn sie zufällig welche zur Hand haben, legen Sie los.

Aber unterstellen Sie, wenn's recht ist, niemandem, er sei intolerant, weil er Propagandasprüche für untaugliche Argumente hält.

Putin wirkte unsicher

Putin war offenbar wegen Nordstream verunsichert, weil Westeuropa mittlerweile einen sehr konsequenten Klimaschutz-Kurs fährt. Welche Zukunft hat Russland ohne Öl- und Gasexport?

11:41 von Werneranerin

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. und man/divers fragt sich, warum unsere politikerinnen erstaunt sind, daß soviele bürger die anstalten auflösen oder auf normalmaas zurechtstutzen wollen

11:34 von ex_Bayerndödel

"Dass Minderheiten in der Ukraine unterdrückt werden, dass Rechte das Sagen haben, dass die Regierung in Kiev verhindert, dass Minsk II umgesetzt wird, ist allgemein bekannt."

Keineswegs. Es ist allerdings allgemein bekannt, dass diese Behauptungen von interessierter Seite ohne Unterlass wiederholt werden. Lesen Sie nicht nur RT DE, dann gehen Ihnen die Augen auf.

"Und auch bekannt ist, dass viele User den Unterschied zwischen Sezession und Annexion nicht mehr kennen."

Wollen sie sagen, dass Ihre Version über die Ostukraine "allgemein bekannt" ist, diejenige über die Annexion der Krim aber nicht? Dann haben Sie anscheinend noch immer nicht genug die Trommel für Ihre Wahrheit gerührt.

um 12:53 von fathaland slim

In der Ukraine herrscht Krieg. Und der wurde ihr von Putin aufgezwungen. Seit sieben Jahren. Im Krieg verrohen die Menschen. Immer und überall.
------------------------
Sehr richtig, leider gibt es bei uns nicht mehr viele Menschen, bei denen man sich über Diktatur und Krieg informieren kann.

12:53 von fathaland slim

In der Ukraine herrscht Krieg. Und der wurde ihr von Putin aufgezwungen.

Sie versuchen ja immer, alles sachlich zu erklären. Aber hier versagen sie auf ganzer Linie. Einen Putsch zu legalisieren kann man keinem Demokraten erklären.

@ Denkerist

Eine Ablösung eines Landesteils der Ukraine durch eine "Volksabstimmung" unter Zwang und Aufsicht einer fremden Armee ist gegen die ukrainische Verfassung.
Eine solche Ablösung eines russischen Landesteils wäre auch gegen die russische Verfassung.

Völkerrechtlich gehört die Krim zur Ukraine. Schon seit der Stalinzeit wurde die ursprüngliche Bevölkerung vertrieben und russische Siedler dort angesiedelt.

@fathaland slim Auch wenn sie

@fathaland slim Auch wenn sie es noch so oft wiederholen, der Krieg in der Ukraine begann nicht mit der Übernahme der Krim sondern mit dem Putsch 2014 in der Ukraine. Das der damals amtierende Präsident aus Angst um sein leben floh heißt noch lange nicht das er das Amt aufgegeben hat, schon mal was von Exilregierung gehört? Gibt's jede Menge sogar von der EU anerkannte. Wenn man sich die Verherrlichung von Stepan Bandera im Westen der Ukraine anschaut weis man woher der Wind weht. dazu kommt das Massaker von Odessa mit 40 Toten, bis heute unaufgeklärt. All das führte zur Abspaltung der meist russischstämmigen Bevölkerung im Osten der Ukraine. Sicher hat auch Putin seine Finger in diesen Konflikt im Spiel genauso wie der Westen. Einseitige Schuldzuweisungen wie sie von Ihnen kommen bringen niemanden weiter.

@ Wotan Wahnwitz

Den Anschluss der Krim an Russland als Annexion zu bezeichnen ist hingegen absolut widersinnig - es ist ohne jegliche Gewalt abgelaufen!

Die Annexion von Böhmen und Mähren ist auch ohne Gewalt abgelaufen. Das ist meist so bei Annexionen durch militärisch überlegene Gegner.

@fathaland slim "Stellen Sie

@fathaland slim "Stellen Sie sich doch einmal vor, Freischärler aus, sagen wir, Österreich würden nach Bayern einfallen um die Sezession dieses Bundeslandes zu betreiben. Dann würde die AfD mit Sicherheit bundesweit ostdeutsche Ergebnisse einfahren, und rechte Milizen würden sich hier ebenfalls bilden." Ich glaube nicht das die AFD davon Bundesweit profitieren würde, und schon gar nicht glaube ich das es dann in Deutschland Milizen in der Art eines Asow Bataillon geben würde das auf seiner Uniform offen Nazisymbole trägt.

@de Machina, 12:59 Uhr - Gespräche sind immer sinnvoll

Weshalb sind Sie der Ansicht, dass Putin "vom US-Präsidenten belohnt" würde? Sie verlieren sich zu sehr in Spekulationen, insbesondere wenn sie die Mimik von Putin zu deuten suchen. Bleiben wir doch lieber bei den Fakten. Ich finde, Biden hat deutliche Worte u.a. in Sachen Menschenrechte gefunden. Jedenfalls kein Vergleich zu seinem Amtsvorgänger, der Putin mit einer erschreckenden Unterwürfigkeit begegnet ist. Im übrigen ist Pragmatismus ein wichtiger Teil der Politik. Sprachlosigkeit sollte dort keinen Platz haben, vor allem wenn es um das Verhältnis zwischen den Weltmächten USA und Russland geht.

@ Postquestioner

Von Russland erwartet man, dass es die Rolle spielt, die man Moskau vorschreibt: Rückzug und Kapitulation

In Europa erwartet wohl jeder von Russland einen Rückzug von der Krim und eine Beendigung der militärischen Aktionen in der Ostukraine. Und das ist ja nur zu verständlich.

@ 11:28 von Poliós

"Gäbe es den im Februar 2014 inszenierten, gewaltsamen Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung in Kiew nicht, gäbe es auch keinen Aufstand der Menschen in der Ostukraine und die Krim wäre immer noch Teil der Ukraine."

"[...] Was wollen Sie damit sagen? Vielleicht, dass die russische Regierung das Recht hat, mit welchen Methoden auch immer in der Ostukraine einzugreifen, weil die Maidan-Protestierenden keinen verfassungsrechtlich einwandfreien Umsturz hinbekommen haben?[...]"

Auch wenn Sie versuchen, meine Sicht der Dinge ins Lächerliche zu sehen, bleibt es dabei, dass die Ereignisse auf dem Maidan zu den Zuständen heute in der Ukraine geführt haben, unter denen große Teile der ukrainischen Bevölkerung litten und leiden. Das erneute Aufflammen des längst überwunden geglaubten kalten Krieges ist nur eine logische Folge daraus.

Das bedauere ich außerordentlich, insbesondere die vielen Opfer dabei. Das hat mit Katharina der Großen oder Ivan dem Schrecklichen gar nichts zu tun.

@ Denkerist 10:35

Von welchem Völkerrecht sprechen Sie denn?

Die Annexion der Krim ist und war völkerrechtswidrig, die sogenannte Abstimmung war begleitet von Gewalt, Druck und Wahlfälschung und alles andere als fair und frei. Und außer von Russland, Kuba, Nordkorea und Syrien wird die Annexion weltweit nicht anerkannt.

Wenn Ihre (Nicht den Tatsachen entsprechende) Sichtweise zum Völkerrecht stimmen würde, könnte ja eine türkische Mehrheit im Neukölln qua Abstimmung den Beitritt des Bezirks Neukölln zum Türkei beschließen, oder die Einwohner von Chinatown in San Franzisco sich China anschließen...

@ Barbarossa

Einen Putsch zu legalisieren kann man keinem Demokraten erklären.

Was verstehen Sie unter Putsch? Nach immer heftigeren Protesten der Bevölkerung ist die korrupte Regierung Janukovych ins Ausland geflüchtet.

Am 17. Juni 2021 um 11:41 von Werneranerin

Zitat: Die politische Retorik in Russland ist einfach vorbildlich. Ich kann versichern, dass Putin niemals die Contenance verloren hat, auch nicht nachdem Biden ihn "Killer" nannte. Ich habe seine Reaktion gesehen und gehört - Hochachtung! Mentale Stärke, Selbstbeherrschung, Ausdauer, enormes Wissen sind die Qualitäten, über die ich bei Putin immer wieder. staune.

Ich schließe mich Ihrer Liebeserklärung mit Begeisterung an. Ich habe soeben die Wonhnsitzverlegung nach Russland beantragt. Es muss wunderbar sein, im Paradies zu leben.

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Putsch

Es wird ja hier immer wieder behauptet, in der Ukraine hätte ein Putsch stattgefunden. Was die offizielle Erzählung der Putinadministration ist.

Da sollte man sich doch einmal überlegen, wie der Begriff "Putsch" eigentlich definiert ist.

Ein Putsch beschreibt den Sturz einer Regierung durch Sicherheitskräfte und/oder Militär.

So etwas hat in der Ukraine nicht ansatzweise stattgefunden.

Es gab einen Volksaufstand, "Maidan" genannt. Nicht der erste in der Ukraine.

Der Regierungschef, ein korrupter, stinkreicher Oligarch, floh sofort nach Moskau.

Es wird auch gern erzählt, der Aufstand sei mittels Geld vom Ausland orchestriert worden.

Ich erinnere daran, wie viel Geld die DKP und ihr angeschlossene Organisationen in der alten Bundesrepublik aus Moskau bekamen.

Auswirkungen?

Man schaue sich doch bitte die damaligen Wahlergebnisse dieser Partei an.

von fathaland slim 15:33

"Volksaufstand und ein korrupter Oligarch, floh sofort nach Moskau".
Aber warum sind denn sämtliche andere Oligarchen noch da ? So zu sagen in Amt und Würden. Keiner wurde durch den Umsturz entmachtet.

die damaligen Wahlergebnisse dieser Partei an

von fathaland slim @
Und die SED Nachfolger die fast 45 jahre massiv von Moskau unterstützt wurden und werden stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten und der MP sagt immer noch die DDR war kein "Unrechtstaat".

Am 17. Juni 2021 um 15:33 von fathaland slim

Zitat: Ich erinnere daran, wie viel Geld die DKP und ihr angeschlossene Organisationen in der alten Bundesrepublik aus Moskau bekamen.

Wir haben immer gern auf die sächlichen Mittel der SDAJ, wie z.B. Megaphone für Demos, Matrizendruck für Flugblätter, zurückgegriffen

Zitat: Auswirkungen?

Null

Der Krieg in der Ostukraine

ist genau genommen total unnötig,so wie eigentlich jeder Krieg,aber das nur nebenbei.
In der Ostukraine herrscht seit Jahren Krieg,ohne dass weder in die eine,noch in die andere Richtung irgend eine militärische Entscheidung fällt.
Ein Konflikt auf Sparflamme,der je nach Bedarf im Sinne Putins auch mal wieder hochgefahren wird,in der Regel aus innenpolitischen Gründen.
Wenn Putin nur wollte,könnte der dortige Krieg schon längst beendet sein.
Die Ukraine muß dort unnötigerweise Ressourcen binden,Welche an anderer Stelle gebraucht würden und sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Aber auch das ist von Putin so gewollt .

um 13:42 von falsa demonstratio

> Ich schließe mich Ihrer Liebeserklärung mit Begeisterung an. Ich habe soeben die Wonhnsitzverlegung nach Russland beantragt. Es muss wunderbar sein, im Paradies zu leben. <
- Es wird keine Liebe sein, aber eine Bewunderung, entstanden durchs mehrfach Gesehene und Gehörte und aufrechterhalten durch fast tägliche Berichte, Sendungen, bzw. Auftritte von Präsident Putin. Nicht weniger rhetorisch versiert und kultiviert ist Sergej Lawrow. Zirinowsky dagegen ist nicht selten zu beschmunzeln. Sowie unsere Weber, Röttgen, Maas, von der Leyen... - zum Haare raufen. Aber nicht Frau Merkel.
Wenn politische Rhetorik für Sie, werter falsa demonstratio, die grösste Herzensangelegenheit ist, dann haben Sie die richtige Wahl getroffen. Doch da, wo Menschen leben, kann es kein Paradies geben - menschliche Natur halt. Machen Sie Ihre Familie und Freunde nicht traurig, bleiben Sie in der Heimat und geniessen Sie gute politische Rhetorik im Fernsehen oder Internet. Sie werden wohl Russisch beherrschen?

15:40, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:33
"Volksaufstand und ein korrupter Oligarch, floh sofort nach Moskau".
Aber warum sind denn sämtliche andere Oligarchen noch da ? So zu sagen in Amt und Würden. Keiner wurde durch den Umsturz entmachtet.<<

Poroschenko wurde durch demokratische Wahl entmachtet.

@ free Nawalny um 13:06 Uhr

Schön, dass es auch noch Menschen gibt, die so bedingungslos alles glauben, was so in den westlichen Medien befürwortet wird. Eine eigene Meinung braucht man sich dann nicht zu bilden .

um 15:33 von fathaland slim

>>...Ich erinnere daran, wie viel Geld die DKP und ihr angeschlossene Organisationen in der alten Bundesrepublik aus Moskau bekamen.

Auswirkungen?...<<

Ja, ein tolles UZ-Pressefest 1974 auf der Düsseldorfer Rheinwiese. :-))

@ Votan Wahnwitz...

Ohne Gewalt ? Etwas Wissen kann nicht schaden - Wissen schläGt Meinung:

Am Morgen des 27. Februar 2014 besetzten bewaffnete Kräfte strategisch wichtige Punkte auf der Krim. Bei den Soldaten ohne Hoheitszeichen auf den Uniformen – in der ukrainischen Öffentlichkeit als „grüne Männchen“ verspottet – handelte es sich um russische Spezialtrupps. Sie kontrollierten bald das Regionalparlament und das Gebäude der Regionalregierung in der Hauptstadt – und hissten an offiziellen Gebäuden die russische Flagge. Das von den bewaffneten Kräften besetzte Regionalparlament wählte unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Politiker Sergej Aksjonow von der Partei "Russische Einheit" zum neuen Regierungschef – ohne Zustimmung des ukrainischen Präsidenten, wie es die ukrainische Verfassung vorsieht.
Ende 2014 gab Wladimir Putin zu, dass reguläre russische Soldaten an der Besetzung der Krim im Februar 2014 und damit auch an der Vorbereitung des (vermutlich verfälschten) Referendums beteiligt waren.

von fathaland slim 15:52

Eine schwache Antwort. Poroschenko wurde abgewählt behält aber sein Vermögen, seine wirtschaftliche Macht und Roshen.
Und was ist mit Pintschuk, Kolomoiskii, Raimatow etc. ?

Augenhöhe

Augenhöhe - also der Respekt der einem jeden Vertreter/in eines Staates unabhängig seiner Größe, seiner wirtschaftlichen oder militärischen Macht gebührt - ist eine Selbstverständlichkeit die man nicht einfordern müsste. Andernfalls ist es eine Respektlosigkeit gegenüber den Bürgern des vertretenen Landes.

Wiederholt klingt es so, als ob sich die USA jetzt zu dieser Selbstverständlichkeit gegenüber Russland durchgerungen haben. Und siehe da, es scheint sich die Möglichkeit für Gespräche zu öffnen.

Unabhängig davon, wie man die Positionen der einzelnen Parteien beurteilt, finde ich es Begrüßenswert, wenn man sich korrigiert und zumindest nicht dauerhaft seiner eigenen Propaganda aufsitzt. Wem man die "Satisfaktionsfähigkeit" abspricht, von dem kann man nur Unterwerfung oder Widerstand aber keinesfalls ausgleichendes Entgegenkommen erwarten.

Am 17. Juni 2021 um 15:52 von logo1

@ free Nawalny um 13:06 Uhr

Zitat: Schön, dass es auch noch Menschen gibt, die so bedingungslos alles glauben, was so in den westlichen Medien befürwortet wird. Eine eigene Meinung braucht man sich dann nicht zu bilden .

Die westlichen Medien haben den Vorteil, dass sie vielfältig und unzensiert sind, sodass man sich bei etwas gefächerter Lektüre eine eigene Meinung bilden kann.

15:40 Bernd Kevestligeti

"Volksaufstand und ein korrupter Oligarch, floh sofort nach Moskau....."

Und ein noch korrupterer Oligarch (der vorher schon mal in der alten Regierung war) wurde Präsident und Liebling des Westens außerdem zum Dutzfreund unserer Regierungschefin.

13:38 von Crosterland

"bleibt es dabei, dass die Ereignisse auf dem Maidan zu den Zuständen heute in der Ukraine geführt haben"

Sie wiederholen einfach Ihre alten Behauptungen, ohne Gegenargumente zu berücksichtigen.

Wecken Sie mich, wenn's was neues gibt.

Am 17. Juni 2021 um 15:56 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Eine schwache Antwort. Poroschenko wurde abgewählt behält aber sein Vermögen, seine wirtschaftliche Macht und Roshen. Und was ist mit Pintschuk, Kolomoiskii, Raimatow etc. ?

Die letzten drei Namen sagen mir nichts. Sind das welche von diesen russischen Oligarchen oder sind die in Russland alle enteignet worden?

@Helmut S., 09.41h

So, So
Die Ukraine führt Krieg gegen die eigenen Landsleute.
Vielleicht hätten diese Landsleute darauf verzichten sollen, mit massiver russischer Unterstützung Teile der Ukraine abtrennen und Russland einverleiben zu wollen.

@Eine eigene Meinung braucht man sich 15:52 von logo1

" dann nicht zu bilden ."
zu @@free Nawalny 13:06

Aber Kremlsprech 1zu1 zu übernehmen, ist dann ne eigene Meinung?
Seltsame logo..

von falsa demonstratio 16:04

Ighor Kolomoiskii, Oligarch, Finanzier von Freiwilligenbatallionen, früher Besitzer (Bankrotteur) der führenden Priwaat Bank.
Die anderen können Sie bitte googeln.
Sind alle noch da.

um 15:55 von carsten67

>>@ Votan Wahnwitz...

Ohne Gewalt ? Etwas Wissen kann nicht schaden - Wissen schläGt Meinung:<<

Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ist Ihr Folgetext Schimpfe gegen mich :-)? Eigentlich, so meine Meinung, liegen wir in unseren Ansichten zur Ukraine gar nicht so weit auseinander. Aber um alle möglichen Missverständnisse auszuräumen gebe ich Ihnen folgenden Link weiter. Was Sie dort lesen können entspricht vollumfänglich meiner Meinung zu diesem Thema. Ich kann's halt, um den Kollegen Karl-Maria-Josef mal zu zitieren, mit eigenen Worten nur nicht so schön ausdrücken.

https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/02/25/ukrai...

@16:02 von Poliós
.. Janukowitsch Präsident, jedenfalls wurde er nie abgelöst.
Das Abwahlverfahren des Präsidenten nach § 111 der Ukrainischen Verfassung – ohnehin nur in extremen Sonderfällen möglich – wurde überhaupt nicht versucht.

Da hätte zuerst eine Kommission gebildet werden müssen, die den Sachverhalt feststellt.

Stattdessen wurde in einem nichtdemokratischen ominösen Verfahren auch unter Gewaltanwendung und Abstimmung mit den Stimmkarten der ausgeschlossenen Mitglieder der Ministerpräsidenten gewählt (in freien Wahlen hatte Jazenjuk gerade mal 6,96 % der Stimmen erreicht).

Der hätte aber vorher vom Präsidenten Janukowitsch vorgeschlagen werden müssen. 
Da man keine Chance sah, Janukowitsch verfassungsgemäß aus dem Amt zu jagen, hat man offensichtlich dieses ungesetzliche Verfahren gewählt.
Vgl. auch die Untersuchungen der Universität Ottawa zum Maidan-Massaker. Eine "false flag operation" der Opposition unter Führung von Svoboda und Rechtem Sektor!

@artist22, 16:08

Aber Kremlsprech 1zu1 zu übernehmen, ist dann ne eigene Meinung?
Seltsame logo..

Seit Tagen kann hier niemand mehr einen Post nach der Art von @logo absetzen, ohne umgehend verspottet oder beleidigt, als Troll oder intellektueller Kleinrentner bezeichnet zu werden. Und zwar vom ganzen Chor.

Bedauerlich, dass auch Sie sich auf dieses Niveau herab begeben.

um 13:31 von free Nawalny

>>@ Wotan Wahnwitz
Den Anschluss der Krim an Russland als Annexion zu bezeichnen ist hingegen absolut widersinnig - es ist ohne jegliche Gewalt abgelaufen!<<

Aber es ist klar, dass das nicht mein Zitat ist. :-)

um 15:58 von falsa demonstratio

Zitat:
"Die westlichen Medien haben den Vorteil, dass sie vielfältig und unzensiert sind, sodass man sich bei etwas gefächerter Lektüre eine eigene Meinung bilden kann."

Sie haben recht, was westliche Medien betrifft. Bei deutschen Medien haette ich Ihnen stark widersprochen, seit ich skandinavische Medien als Hauptinformationsquelle habe.

um 16:02 von Poliós
Die von Ihnen zitierte Behauptung entspricht der Wahrheit, auch wenn es Transatlantiker nicht wahrhaben wollen.

re krittkritt

"Vgl. auch die Untersuchungen der Universität Ottawa zum Maidan-Massaker. Eine "false flag operation" der Opposition unter Führung von Svoboda und Rechtem Sektor!"

Diese "Quelle" haben Sie bereits mehrfach zum besten gegeben.
Nur auf die erhebliche Kritik an dieser "Studie" (eklatante Mängel in den Untersuchungen, fachliche Fehler und glatte Unwahrheiten) haben Sie natürlich nicht reagiert.

In der Realität kommen Sie mit diesen Quellen nicht an...

Am 17. Juni 2021 um 16:11 von Bernd Kevesligeti

von falsa demonstratio 16:04:
Zitat: Ighor Kolomoiskii, Oligarch, Finanzier von Freiwilligenbatallionen, früher Besitzer (Bankrotteur) der führenden Priwaat Bank.
Die anderen können Sie bitte googeln.
Sind alle noch da.

Meine Frage nach der Enteignung russischer Oligarchen übergehen sie.

von falsa demonstratio 16:32

Bis jetzt sind zwei Oligarchen enteignet worden. Chodokowski (ehemals reichster Russe) und Beresovskii.
Der erste kam übrigens mit Insider-Geschäften als Kabinettsmitglied zum JUKOS-Konzern.

Und wenn mal Pawel Grudinin Präsident wird, werden noch mehr enteignet....

Der legale Präsident hieß damals noch Janukowitsch.

@15:55 von carsten67
Aus Sicht der Mehrheit auf der Krim - und dass es die Mehrheit war, hatten verschiedene Medienvertreter, darunter der Süddeutschen Zeitung, in einer eigenen Umfrage festgestellt (meiner Erinnerung nach etwas von ca. 70%) - bestand die Gefahr, dass ähnliche Gewalttäter wie auf dem Maidan tätig würden. Dort wurden sowohl Demonstranten als auch Polizisten (Berkuts) mit den gleichen Waffen erschossen.
Wie ZDF Monitor in einer echten Reportage mit Interviews, Fachleuten vor Ort - Durchschusslöcher in Bäumen, die auf die Plätze in der Kontrolle der Opposition verwiesen (Hotel Ukraijna oder so ähnlich), nachwies, waren offensichtlich professionelle Sniper am Werk, die eben auch die Janukowitsch-Polizisten ermordeten.

Dann kamen die antijüdischen, antirussischen Parolen und sogar noch ein Gesetz gegen den Gebrauh der russischen Sprache auf Ämtern.

Da war absehbar, dass die Krim, die sowieso einen Sonderstatus in der Verfassung hatte, von ihrem Recht auf Sezessionsabst.

10:25 von logo1

>>Kritik an der Redaktion
Können sich die ARD-Kommentatoren nicht mal einen ausgewogenen und neutralen Schreibstil angewöhnen?
Muss man immer eine Seite schlecht machen?<<

Ich stimme Ihnen zu, den Unterton des Beitrages kann man nicht übersehen.

Universität Ottawa ist die einzige wissenschaftliche Studie

@16:27 von Mister_X
von I. Katchanovski.
Es gab in akademischen Zirkeln Murren.
Eine davon fand in Wikipedia Eingang. Der Kritiker hatte die kritisierte Studie nicht mal genau gelesen. Die Seitenzahl stimmt schon mal gar nicht.
Er selbst hat seine Kritik nie im akademischen Bereich zur Diskussion gestellt.
Sie wiederholen einfach nur diese substanzlosen Vorwürfe.

15:50 von Werneranerin

"Bewunderung, entstanden durchs mehrfach Gesehene und Gehörte und aufrechterhalten durch fast tägliche Berichte, Sendungen, bzw. Auftritte von Präsident Putin. Nicht weniger rhetorisch versiert und kultiviert ist Sergej Lawrow."

Rhetorik ist in der Politik eine Sache der Streitkultur. Sie gedeiht dort besonders gut, wo es Meinungsverschiedenheiten auszutragen gibt. Unter autoritären Bedingungen verkommt sie schnell zu Lobhudelei und zur Vertauschung von Wahrheit und Unwahrheit.

Wenn ich vor meinem inneren Ohr Revue passieren lasse, was an Absonderungen von seiten Putins und Lawrows in meinem Gedächtnis haftet, dann fällt mir auf, dass ich vieles davon für schlau halte, weil es auf geschickte Weise ein falsches Bild vermittelt. Hingegen erinnere ich mich an keinen offenen Schlagabtausch Putins mit politischen Konkurrenten .

Die Rhetorik der Putin-Bewunder*innen, zu denen Sie sich zählen, ist hingegen bloße Panegyrik und der Rede nicht wert.

@Bedauerlich, dass auch Sie ... 16:19 von frosthorn

zu @@mir
Seltsame Wahrnehmung.
Ich bin nur jeden Tag mit solchen Sprechblasen konfrontiert, und kann sie nicht mehr hören.

Tut mir leid wenn ich vllt. mal harmlose Leute wie logo dann zu den 'Bots' zähle,
die hier den Diskurs umdrehen wollen.
Oder besser gesagt 'Ihre 'Frames' absetzen wollen.

In der Regel werden die von mir ignoriert,
ausser wenn sie zuhauf auftreten.

re krittkritt

" Sie wiederholen einfach nur diese substanzlosen Vorwürfe."

Und das von Ihnen. Realsatire at its best.
Davon abgesehen:
Die Kritik an der Studie geht über wikipedia hinaus, die von Ihnen "substanzlos" bezeichneten Vorwürfe lassen sich allesamt erhärten, wenn man die Studie aufmerksam liest.
Die "Studie" befindet sich auf einem ähnlichen Level wie Ihre "Belege" zur US-Wahl.

16:18 von krittkritt

"Janukowitsch Präsident, jedenfalls wurde er nie abgelöst."

Das ist keine neue Nachricht; Sie hätten sich den langen Erguss sparen können. Nur so viel: Die Behauptung, dass Janukowytsch nach wie vor Präsident der Ukraine sei, ist nicht besser als die eines Reichsbürgers, dass das Grundgesetz in der Bundesrepublik keine Geltung besitze. Kommen Sie mal lieber in der Gegenwart an.

Aber egal: Ausgangspunkt war der Hinweis auf die russischen Machenschaften in der Ostukraine, die den Konflikt mit einer satten fünfstelligen Zahl an Getöteten am Kochen halten. Anscheinend haben auch Sie nichts dazu zu sagen.

Wunder mich eigentlich nicht.

Nur mal zwischendurch...

...es geht hier gar nicht um die Ukraine. Es geht um Russland und die USA.

Und da stellen die USA korrekterweise klar, dass
1) die Ukraine ein souveräner Staat ist.
2) die Ukraine auch vor 2014 ein souveräner Staat war.
3) zur Ukraine vor 2014 sowohl der Donbass als auch die Krim gehörte.
4) diese Gebiete nach 2014 nie an Russland abgetreten wurde.
5) Russland prorussische Milizen im Donbass massiv unterstützt und damit die ukrainische Souveränität verletzt.
6) Russland die ukrainische Krim annektiert hat, was dem Vertrag von Helsinki und dem allgemeinen Völkerrecht diametral widerspricht.

Es ist völlig legitim, sich eine russische Krim zu wünschen. Es ist völlig legitim, die ukrainische Regierung für rechtsradikal und korrupt und was weiß ich noch alles zu halten. Man darf sogar an den alten Diktator Janukowitsch mit feuchten Augen denken. Man darf sich auch einen russischen Donbass wünschen.

Gefragt sind hier aber allein die UkrainerInnen. Ist so!

15:50, Werneranerin

>>um 13:42 von falsa demonstratio
> Ich schließe mich Ihrer Liebeserklärung mit Begeisterung an. Ich habe soeben die Wonhnsitzverlegung nach Russland beantragt. Es muss wunderbar sein, im Paradies zu leben. <
- Es wird keine Liebe sein, aber eine Bewunderung, entstanden durchs mehrfach Gesehene und Gehörte und aufrechterhalten durch fast tägliche Berichte, Sendungen, bzw. Auftritte von Präsident Putin. Nicht weniger rhetorisch versiert und kultiviert ist Sergej Lawrow. Zirinowsky dagegen ist nicht selten zu beschmunzeln. Sowie unsere Weber, Röttgen, Maas, von der Leyen... - zum Haare raufen. Aber nicht Frau Merkel.<<

Autoritäre Führer scheinen es Ihnen ja wirklich angetan zu haben.

Aber Schirinowski zum Schmunzeln? Echt jetzt? Ein bekennender Faschist?

15:53, Votan Wahnwitz

>>um 15:33 von fathaland slim
>>...Ich erinnere daran, wie viel Geld die DKP und ihr angeschlossene Organisationen in der alten Bundesrepublik aus Moskau bekamen.

Auswirkungen?...<<

Ja, ein tolles UZ-Pressefest 1974 auf der Düsseldorfer Rheinwiese. :-))<<

Ja, die UZ-Pressefeste waren immer toll. Ich habe da öfters mal gespielt. Und bei "Pläne" waren großartige Liedermacher unter Vertrag. So wie mein "all time favourite" Dieter Süverkrüp. Auch die Bücher aus dem Pahl-Rugenstein-Verlag waren anspruchsvoll.

Am 17. Juni 2021 um 16:36 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Und wenn mal Pawel Grudinin Präsident wird, werden noch mehr enteignet....

Na, dann wollen wir einmal hoffen, dass der Gute nichts isst, was ihm nicht bekommt.

15:56, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:52
Eine schwache Antwort. Poroschenko wurde abgewählt behält aber sein Vermögen, seine wirtschaftliche Macht und Roshen.
Und was ist mit Pintschuk, Kolomoiskii, Raimatow etc. ?<<

Wollen wir jetzt Oligarchenpingpong spielen?

Dann fange ich mal an, die ganzen putintreuen Oligarchen in der Ukraine und Russland aufzuzählen.

Oder besser nicht.

Wer ist eigentlich Raimatow? Den kenne ich nicht. Meinen Sie Rinan Achmetow? Das ist ein ukrainischer Oligarch und Kumpel von Putin.

15:57, proehi

>>Unabhängig davon, wie man die Positionen der einzelnen Parteien beurteilt, finde ich es Begrüßenswert, wenn man sich korrigiert und zumindest nicht dauerhaft seiner eigenen Propaganda aufsitzt.<<

Propaganda ist immer fürs Fußvolk. Die, die sie verbreiten, wissen das.

Bis auf Trump wahrscheinlich.

Am 17. Juni 2021 um 15:50 von Werneranerin

Zitat: Sie werden wohl Russisch beherrschen?

Beherrschen ist zuviel gesagt. In der Schule gelernt, aber über 40 Jahre nicht mehr praktiziert. Werde es aber nach meinem Umzug ins Paradies sicherlich auffrischen können.

USA-DNA

Und wieder einmal zeigen sich, das diplomatisches Geschick und der sachdienliche Politikstil des russischen Präsidenten als Zeichen grundsätzlichen guten Willens, was sehr begrüßenswert ist. Und ich finde diesen Beitrag, kaum zu glauben, gut und überraschend ausgewogen. Während andere Medien sofort ganze Perücken aus der Suppe fischten und sogar von Verrat sprachen. Es war gute Sachpolitik, konstruktiv, realitätsbezogen und eine gute Grundlage für weitere Gespräche. Lustig jedoch fand ich, dass die Wahrung der Menschenrechte in der DNA der USA lägen: Guantanamo, völkerrechtswidrige Kriege, Hiroshima, Chile, Sklaverei und Rassismus, Che Guevara, Cuba, Guatemala, Vietnam, Ureinwohner Nordamerikas.usw., usf......? Alles Kleinigkeiten, die man ja mal vergessen kann.

So ist das mit den autoritären Führen

Die sagen halt auch mal wo es lang geht.
Das kommt anscheinend bei mehr Leuten an,als ich gedacht habe.
Kann mich immer wieder nur wundern,wenn ich manche Kommentare hier so lese.
Kenne noch aus meiner Jugend,wie da manchmal gesagt wurde,so ein kleiner H..... gehört da mal wieder her,dann wäre wieder Ordnung.
Hier findet heute im Forum so eine richtige Deutungsschlacht statt.
Mir kommt es manchmal so vor,wie wenn die aktuelle politische Lage noch zu langweilig ist,manche wünschen sich mehr Aktion.Putin oder Trump haben da einen anderen Showeffekt und das ist es vielleicht ,was einige so bewundern.
Auf der Suche nach Idolen,sein wie er und er ist einer von Uns.

um 10:11 von fathaland slim

> Der Aggressor in der Ukraine ist ganz eindeutig Putin mittels der Freischärlerbanden im Osten des Landes.<
- Was macht 'der Aggressor Putin' in der "demokrstischen, rechtstaatlichen" Ukraine mit 'seinen Freischärlerbanden'?
>Losgetreten wurde der Krieg im April 2014 von Igor Girkin. Als er mit seiner Bande bei Slawjansk über die russische Grenze kam.<
- Ihr Wissen über den Ostukraine-Konflikt scheint überaltert und äusserst unvollständig zu sein, werter fathaland slim.

17:11 von teachers voice

Gefragt sind hier aber allein die UkrainerInnen. Ist so!
.
ich würde sagen die Menschen in der betreffenden Region
passt wohl nicht ganz ins Völkerrecht
aber was solls

An seiner Stelle

hätte ich keinem Inhumanisten, Völkerrechtsbrecher, Angriffskriegeführer, Andere-Länder-Drangsalierer und Foltergutheißer die Hand geschüttelt. Wer möchte sich schon mit sowas öffentlich zeigen?

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