Ihre Meinung zu: Risikoanalyse des Bundes: Deutschland von Extremwetter bedroht

14. Juni 2021 - 14:40 Uhr

Hitze, Trockenheit, Starkregen - das Risiko für extreme Wetterphänomene in Deutschland ist stark gestiegen. Laut einer Analyse des Bundes sind immer mehr Regionen und Lebensbereiche vom Klimawandel bedroht.

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Kommentare

Vielen Deutschen ist der Klimawandel doch egal ....

Dazu rechne ich alle, die bei den bisherigen und den künftigen Wahlen Parteien wählten, bei denen man schon vor der Wahl wußte, dass diese Parteien den Klimawandel nicht sonderlich angegangen haben oder angehen werden und deren Hauptziele es sind, die wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen/Unternehmer, der Spitzenverdiener und der Vermögenden zu vertreten.
Wenn man also die Stimmenverhältnisse der Parteien aus den bisherigen Wahlen und die der Umfragen für die Wahl im Herbst sich ansieht, ist die Mehrzahl der Bürger nicht stark an der Bekämpfung des Klimawandels interessiert.

Bezugsgröße Mitte des 18. Jahrhunderts

"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt. Bekanntlich war es Mitte des 18. Jahrhunderts deutlich kälter als in Zeiträumen davor und zwar ohne menschliches Dazutun. Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus.

Hitze, Trockenheit und Starkregen

im Schnitt passt es dann doch

werden wir unserer Leben eben anpassen müssen
an Länder in denen solche Zustände "normal" sind
Zumal dann auch dieses ewige Gejammere aufhört, den ganzen Sommer lang kalt und Regen
jetzt wird es warm wie in Griechenland sein und kein Wölkchen trübt den Himmel
(und wenn dann richtig)

14:51 von Margitt

Aber, Sie werden mir sicher zustimmen, daß Klimapolitik nur global Sinn macht, da Luftverschmutzung keine Grenzen kennt.
In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt während in Cina 1200 Kohlekraftwerke neu gebaut werden. Allein in der Türkei werden mehr Kohlekraftwerke neu gebaut als bei uns gleichzeitig stillgelegt. Polen setzt auf Kohlekraft und baut nicht nur neue Kraftwerke, sondern sogar ein neues Kohlebergwerk.
Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet und das spricht sogar der Fraktinsvorsitzende der Linken (Bartsch) an.

Kein "exklusives" Phänomen

"Hitze, Trockenheit, Starkregen - das Risiko für extreme Wetterphänomene in Deutschland ist stark gestiegen. >> Laut einer Analyse des Bundes sind immer mehr Regionen und Lebensbereiche vom Klimawandel bedroht"

Nicht nur in Deutschland, wie inzwischen jedem, der sich nachrichtenmäßig wenigstens einigermaßen auf dem Laufenden hält bekannt sein sollte. Physikalische Gesetzmäßigkeiten gelten schließlich überall, und Deutschland liegt auch nicht außerhalb der Welt.

Wer bezahlt?

Wer bezahlt die Existenzbedrohenden Ernteausfälle?
Wer bezahlt die Mehrbelastung durch gehäufte Gebäudeschäden ?
Wer bezahlt die Mehrbelastung des Gesundheitswesens?

Haben die Technologie-Umbau verzögernden Parteien da irgendeinen Sozialplan?

@bolligru

"Am 14. Juni 2021 um 14:53 von bolligru
Bezugsgröße Mitte des 18. Jahrhunderts

"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt. Bekanntlich war es Mitte des 18. Jahrhunderts deutlich kälter als in Zeiträumen davor und zwar ohne menschliches Dazutun. Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus."

Nun, mit einer Suchmaschine und/oder etwas Textverständnis kann man auch selber drauf kommen. Seit 1881 wird in Deutschland das Wetter flächendeckend systematisch aufgezeichnet.

Es geht vor allem auch um unser Essen ...

Der Klimawandel führt nicht nur zu einer gigantischen Hitze, sondern, und das ist viel schlimmer noch, der Anbau von Nahrungsmitteln auf den Äckern wird kaum mehr möglich.
Das Wasser wird noch knapper werden und es wird auch kaum mehr möglich, Wasser zum Bewässern der Felder zu nutzen, wenn das ab und an schon gemacht wurde.
Von daher verstehe ich es nicht, wenn der Klimawandel von etlichen Bürgern oder Politikern nicht arg ernst genommen wird.

14:53 von bolligru

Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt.
.
was für eine Frage
natürlich das Jahr welches einem für seine speziellen Vorstellungen am besten in den Kram passt
Ohnehin ein undankbares Thema
wenn man die Veränderung hinterfragt, gar in Zweifel zieht,
ist man ja automatisch ein Klimaleugner

Mehr Wärme bedeutet mehr Regen

Auch mit diesem Irrtum sollte einmal aufgeräumt werden, daß eine Erwärmung zu mehr Trockenheit führt. Das Gegenteil ist der Fall: Da 70% der Erde von Wasser bedeckt ist, wird die Atmosphaere mehr Wasser aufnehmen, wenn es wärmer wird. Dieses Wasser fällt früher oder später als Regen auf den Boden und zum Großteil natürlich zurück auf die Meeresoberfläche. Global wird es bei einer Erwärmung sicher mehr regnen.
Wärme=Trockenheit entspricht wohl eher den Urlaubserfahrungen und dem damit verbundenen Durstgefühl.

Wie haben die DAS Echt jetzt?

Wie haben die DAS
Echt jetzt? Wie haben die DAS denn rausgefunden? Neue Glaskugel?

Als würde uns das nicht schon seit 10 Jahren genau so erzählt.

Guten Morgen.

Man muss lernen

mit dem Klimawandel zu leben und sich entsprechend anzupassen.

Aendern wird man nichts mehr. Der Klimawandel ist Fakt.

Ein Teil der Anpassung muss ein veraendertes Konsumverhalten sein. Die Beziehung zur Enegiegenerierung, Verbrauch und zum Wasserverbrauch wird sich auch aendern muessen.

Man muss mit der Erziehung und Aufklaerung von Kindern die Voraussetzung schaffen, dass die Anpassungen als Chance und nicht als Einschraenkung empfunden werden.

das Risiko für extreme Wetterphänomene

Das wird es auch noch geben, wenn unser Land Klimaneutrale ist, alle AKW, Kohle und Gaskraftwerke abgerissen sind und wir kein Verbrenner mehr fahren.

Leider haben wir dann kaum noch wirtschaftlich und finanziellen Mittel um uns vor den immer noch auftretenden Folgen sinnvoll zu schützen.

Jedes Unwetter wird dann wohl zum Blackout in Teilen unseres Landes führen.

Schade aber so sieht grüne Zukunft vieleicht aus.

um 14:59 von bolligru: Es sind eben immer die anderen

Es ist sicher richtig, dass Klimapolitik von allen Ländern dieser Erde betrieben werden sollte.
Aber wenn keiner damit anfängt, werden es die anderen auch nicht tun.
Deutschland ist ein Land, das damit anfangen kann und auch sollte.
Deutschland hat Ingenieure und Experten, die so manches Problem lösen könnten.
Deutschland könnte auf dem Gebiet des Klimaschutzes einiges entwickeln, was dann hier auch zu Arbeitsplätzen und Unternehmensgewinnen führen könnte.
Wenn wir aber sagen, die anderen tun doch auch nichts, ist das eine falsche Einstellung.

Zu erwartende

Zu erwartende Trockenheit?
Dann würde ich anfangen die Mittelgebirge mit Stauseen zuzubauen.
Dann kann man das Wasser sammeln, Wenn's zu viel wird und später nutzen. Und man kann das Wasser lustig im Kreis laufen lassen und Ökostrom "speichern".

@ bolligru

In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke...

Quatsch. Rentabel für einige wenige, ökologisch katastrophal für alle.

14:57 von Sisyphos3

«Hitze, Trockenheit und Starkregen
im Schnitt passt es dann doch.»

Passt im Schnitt genau so gut wie das Team in der Fußball-Bundesliga, das einmal 11:0 gewinnt, einmal 0:11 verliert, und 32 Mal 0:0 spielt.

Noch nie ist ein Team mit so wenigen Gegentoren wie 11 bei einem ausgeglichenen Torverhältnis abgestiegen. Aber abgestiegen sinn'se trotzdem.

@ bolligru um 14:59

>Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet und das spricht sogar der Fraktinsvorsitzende der Linken (Bartsch) an.<

Haben sie doch selber beantwortet; das macht die 45 Kohlekraftwerke rentabel.
Ohne Mehrfach-quersubvention u.a. über die Netzumlage wären sie das schon lange nicht mehr.
Dynosaurier füttern muss man sich halt erstmal leisten können.
Aber sowas kommt halt bei 40 jähren Union(mit einer klitzekleinen Unterbrechung deren Errungenschaft, wie den Aufbau der Weltführenden EE-Erzeuger-Industrie ja bereits "nachhaltig" revidiert wurde).

@ bolligru

während in Cina 1200 Kohlekraftwerke neu gebaut werden.

In China gibt es keine Planfeststellungsverfahren, keine Einsprüche, keine Klagen, keine Gerichte.
Müssen wir jetzt alles so wie die in der Diktatur machen? Umwelt zerstören auf Deubel komm raus? Wozu?

Der "Normalbürger" fragt sich?

von bolligru @

Ich hoffe das die Normalbürger das bei der BT Wahl so sehen wie die demokratische Wähler in Sachsen Anhalt.

Dann hat unser Land noch Möglichkeiten auf Veränderung durch den Klimawandel wirtschaftlich sinnvoll und zu effektiv für die Bürger in unserem Land zu reagieren.

Im Übrigen.......

.....im Übrigen gab es im 1.Quartal 2021 in Deutschland deutlich weniger Wind, so dass 33% weniger Windstrom erzeugt wurde.

Dieses Defitit wurde mit Kohlestrom ausgeglichen.

Was will uns das sagen?

Hätte kein Kohle-, Öl-, Gas- und Atomstrom zur Verfügung gestanden und gäbe es keinen Importstrom z.B. aus Frankreich (Atomstrom), wären in Deutschland die Lichter ausgegangen und alle Industrieräder hätten still gestanden?

@bolligru

"
Am 14. Juni 2021 um 14:59 von bolligru
14:51 von Margitt

[...] In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt während in Cina 1200 Kohlekraftwerke neu gebaut werden.[...] Polen setzt auf Kohlekraft und baut nicht nur neue Kraftwerke, sondern sogar ein neues Kohlebergwerk.
Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet und das spricht sogar der Fraktinsvorsitzende der Linken (Bartsch) an."

Ihre Zahl von 1200 stimmt schon mal nicht. Glatter Unfug. Außerdem vergessen Sie zu erwähnen, daß China zwar Kohlekraftwerke neu baut, aber gleichzeitig mehr als neu gebaut werden vom Netz nimmt, so daß die Gesamtzahl kontinuierlich sinkt. Und Sie vergessen auch zu erwähnen, daß Polen den Kohleausstieg auch schon beschlossen hat, bloß später als wir, nämlich 2049.

Und noch was: würden Sie Ihren Müll einfach auf die Straße werfen, nur weil Ihr Nachbar es auch macht?

@seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen 14:53 bolligru

Falscher Bezugspunkt.
Nur 1,6° Anstieg ist lächerlich.

Die aktuellsten Grossrechnerszenarien für das weltweite Klima sind mehrheitlich
seit ~5 Jahren relativ konstant.

Und die liegen je nach Gewichtung zwischen +2,5 und +3,2 Grad.
Nur um mal zu sagen, wie weit wir schon von dem 2° Ziel momentan entfernt sind.

Und laut Kilmaforschern laufen wir gerade voll in einen Kippunkt herein,
was den Antarktis-Eisschild angeht.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/klimakrise-am-suedpol-antarktis-vor-d...
kurz: https://is.gd/ZROqGS

Am 14. Juni 2021 um 14:57 von Sisyphos3

Zitat: Zumal dann auch dieses ewige Gejammere aufhört, den ganzen Sommer lang kalt und Regen jetzt wird es warm wie in Griechenland sein und kein Wölkchen trübt den Himmel

Sie haben Recht. Der Klimawandel wird zu nachgerade paradiesischen Zuständen führen.

Extremwetter... und wieder keine Retter???

Hoch erfreut darüber dass nun "endlich" auch die offiziellen Klima- Verkünder und ich gemeinsame Überdenkungen in Bezug auf den eingesetzten Klimawandel zu haben scheinen. Schluss mit der global politischen Hoffnung auf Langzeit- Orakelei, das sich der Klimawandel doch bitte noch verschnaufen möge bis sich längst die eigene Erwerbstätigkeit im wohlverdienten Pensionsstatus eingefunden hat. Und somit die dann beruflich nachfolgenden Grünschnäbel sich mit jenen Folgen arrangieren. Und noch immer frage ich mich: kennen Politiker keine Farbgeschäfte??? Schon die schlauen Ur-Ahnen nutzten weiße Farbe auf Dächern und Wänden wo Hitze brütet. Meine Inspirationen für Wasserpipelines wurden auch gemobbt. Die Erde hat das Nass... aber meine lieben Mitmenschen nur das Bedürfnis missgünstig der Chancen verächtliche Gespräche darüber zu raunen? Okay. Kostet ja auch alles Geld, ne! Einen Nagel haut man nicht in die Wand mit Gipfeltreffen! Man kauft Wand, Hammer, Nagel: und auf geht’s!
Frau D. Brauer

14:53 von bolligru

«"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt …
Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus.»

Man wählt das Jahr 1881, weil es seit diesem Jahr die regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes gibt.

Mit: "Temperatur zur Zeit von Jesus" findet man zu Deutschland keine verlässlichen Temperaturdaten.

14:59 von bolligru

n Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt
.
was soll so ne Diskussion :-)
es ist beschlossen und wird gemacht
wie heißt es so schön "wir müssen sparen, koste es was es wolle'"
dass in China auf 5.000 km Länge Flöze brennen, die nicht gelöscht werden (können)
nutzlos verbrennen wie gesagt und zwar in etwa dieselbe Menge Kohle,
wie bei uns in den Kraftwerken (wenigstens sinnvoll) verfeuert werden

Und dennoch

ist das zentralinteresse unserer Regierung nicht, uns vor dem Klima Kollaps zu retten, sondern dass die Unternehmen die mit der Vergiftung der Umwelt Geld scheffeln blos keine Einbußen haben. Denn wir haben eins gelernt durch unsere China, Russland, Türkei und Saudi Arabien Politik:

Der Gewinn weniger ist Grundsätzlich wichtiger als Umwelt, Menschenrechte, Moral oder Anstand.

Das Klima wird sich immer ändern

Als ich den Bericht gelesen habe musste ich zwangsläufig an den Bestseller "Der Seher" von den Asterix-Bänden denken. Das Klima wird sich meiner Meinung nach immer ändern, ganz unabhängig von der Menschheit und ob diese es nun will oder nicht. Naturgegeben sozusagen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen dass die Menschheit nicht aktiv für etwas bessere klimatischen Bedingungen (z.B. Luft) sorgen sollte was kein Widerspruch zu den Vorgesagten ist. Aber davon auszugehen das Deutschland das alleine kann wie immer wieder von einer bestimmten Partei suggeriert wird, ist völlig daneben.

hinbiegen bis es passt ...

Klar, man braucht sich nur die passende Referenz zu suchen und schon hört sich alles dramatischer an: "Durchschnittstemperatur seit 1881 um 1,6 Grad"

Ehrlicherweise sollte man dabei erwähnen, dass die "kleine Eiszeit" eine Periode relativ kühlen Klimas war und bis ins 19. Jahrhundert ging.

Am 14. Juni 2021 um 14:59 von bolligru

Zitat: Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet und das spricht sogar der Fraktinsvorsitzende der Linken (Bartsch) an.

Ja wenn es "sogar" Dietmar Bartsch sagt, muss es ja stimmen.

Es fällt schon auf...

Es fällt schon auf wie hier die im Sinkflug befindlichen Grünen mit aller Gewalt (Berichte) gestützt werden sollen (siehe zum Beispiel letzten "Fakten-Check" Artikel) und wenn das scheinbar nicht den gewünschten Erfolg bringt, muss halt das Ein-Thema dieser Ein-Themenpartei mal wieder aufgewär...t, äh "aufbereitet" werden. Angst ist ein schlechter Begleiter.

@Margitt, 14:51 Uhr

Nun ja, die GRÜNEN haben in den letzten Jahren durchaus in der Wählergunst zugelegt, aber leider wird auf der anderen Seite die AFD ihrer Verweigerungshaltung in Sachen Klimawandel von den Wählern nicht abgestraft. Innerhalb dieser Spannweite bewegen sich die anderen Parteien, wenngleich durchaus differenziert.

um 14:51 von Margitt.

>>"Vielen Deutschen ist der Klimawandel doch egal ...."<<

Das würde ich nicht so sagen, aber ich denke vielen Deutschen sind Realisten genug das Deutschland im Alleingang da nicht viel bewirken kann und da sollte man die Kirche mal im Dorf lassen. Deutschland hat an den weltweiten Emissionen gerademal einen Anteil von 2,68%. Die Hauptverursacher außerhalb Deutschlands (China, USA, Indien..) juckt es nicht die Bohne was Deutschland für Maßnahmen veranschlagt und diese Maßnahmen bestreffen primär unsere Bevölkerung deren Lebensstandard sich durch diese Maßnahmen nachhaltig verschlechtern wird (z.B. höhere CO2-Abgabe, höhere Spritpreise..). Ein Werbeslogan lautet; "ich bin doch nicht blöd"

um 14:53 von bolligru

>>""Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt. Bekanntlich war es Mitte des 18. Jahrhunderts deutlich kälter als in Zeiträumen davor und zwar ohne menschliches Dazutun. Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus."<<

Und man sollte mal den damaligen Messgrößen eine Fehlerrechnung hinterlegen und da wird sicherlich die ein oder andere Verwunderung aufkommen? (Stichwort Kalibrierung)

rer Truman Welt

Die heute geborenen Menschen werden sich an die Welt, in der wir die letzten Jahrzehnte leben durften und in die sie noch hineingeboren wurden, später nur noch kaum erinnern. Ihre Welt wird als Erwachsene in 20 bis 30 Jahren eine völlig andere sein. Ob diese schöner oder besser sein wird, muss aus verschiedensten Blickwinkeln wohl bezweifelt werden. Das ist sehr traurig, aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wohl wahr.

um 14:59 von bolligru

Absolut korrekt! Ihrem Kommentar ist denke ich nichts mehr hinzuzufügen. Vielen Dank dafür.

@bolligru, 14:59 Uhr

Der Kampf gegen den Klimawandel muss in der tat global geführt werden. Deshalb ist der Wiedereinstieg der USA in das Klimaschutzabkommen ja auch weit mehr als nur ein symbolischer Akt. Und auch in China scheint die Idee für eine "grüne Revolution" langsam zu keimen, zu massiv ist die CO2 Belastung in den Metropolen. Durch moderne Filteranlagen hat sich manches verbessert, aber entlang der Seidenstraße wurden und werden noch immer neue Kohlekraftwerke gebaut. Deshalb ist es ja auch so wichtig, den Dialog mit China nicht abreißen zu lassen. Nicht nur Deutschland und China, auch die USA und die ganze Welt sind von verheerenden Naturkatastrophen betroffen.

Deutschland will Vorbild sein!

Alles schön und gut, aber folgt man einem Vorbild, wenn es für die Bevölkerung des anderen Landes zum Nachteil gereicht und die Wirtschaft herbe Einschnitte hinnehmen muß?
Wer will schon die Strompreise, Preise für Heizöl und Kraftstoffe und eine mit Windrädern durchsetzte Landschaft wie Deutschland haben?

Drei Varianten!

Ein pessimistischer Fall geht von einem starken Klimawandel aus: plus 3 Grad Celsius zur Mitte des Jahrhunderts als Jahresmittelwert und gegenüber der frühindustriellen Zeit. Ein optimistischer Fall beschreibt einen schwächeren Klimawandel mit einem Anstieg der Temperatur um 2,4 Grad.

Ein kalter Fall: Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus...

https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/neue-eiszeit-neue-eisz...

Und nun?

PS. Man möge es mir nachsehen oder auch nicht, aber ich halte Risikoanalysen und Voraussagungen bezüglich Erwärmungen für Hysterie un d Angstmacherei.

Alle Anstrengungen erneuerbare Energien zu schaffen/erzeugen, münden alle in Ausbeutung von Ressourcen (Metalle, Minerale) die der Erde weltweit entnommen werden (China ist stark betroffen, Südamerika, Afrika) und nach meinem Dafürhalten dem Planet Erde und der Menschheit sogar mehr Schäden zufügen als die bisherigen fossilen Brenstoffe.

14:53, bolligru

>>Bezugsgröße Mitte des 18. Jahrhunderts
"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt. Bekanntlich war es Mitte des 18. Jahrhunderts deutlich kälter als in Zeiträumen davor und zwar ohne menschliches Dazutun. Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus.<<

Sie wittern Manipulation und ähnliches?

Vielleicht sollten Sie erst einmal Ihre Zahlen sortieren. 1881 war Ende des 19. und nicht Mitte des 18. Jahrhunderts.

Klimaforscher sind übrigens nicht doof. Lokale, kurzfristige Wetter- und Klimaphänomene sind in diesen Kreisen bekannt und relativ gut erforscht. Ebenso wie weltweite Entwicklungen über langfristige Zeiträume. Wer an dem Thema interessiert ist, dem steht eine ungeheure Fülle an Datenmaterial zur Verfügung. Wo sich ja auch die Vordenker der Leugner bedienen, allerdings höchst selektiv.

@ 14:59 von bolligru

"Aber, Sie werden mir sicher zustimmen, daß Klimapolitik nur global Sinn macht, da Luftverschmutzung keine Grenzen kennt.
In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt während in Cina 1200 ..."

Und genau dass ist der Punkt. Diese Fakten werden gerne von den Grünen unter den Tisch gekehrt oder geleugnet. Es macht keinen Sinn den D Verbraucher mit unnötig teuren Maßnahmen zu quälen, die Energiepreise in die Höhe zu treiben, wenn es letztlich so gut wie keinen Einfluss auf das Klima hat, weil zu viele Länder dagegen arbeiten.

14:57, Sisyphos3

>>Hitze, Trockenheit und Starkregen
im Schnitt passt es dann doch

werden wir unserer Leben eben anpassen müssen
an Länder in denen solche Zustände "normal" sind<<

So naiv können Sie doch gar nicht sein, oder?

Die Verwerfungen werden weltweit sein. Die Flüchtlingskrise 2015 war im Vergleich zu dem, was uns erwartet, eine Kaffeefahrt.

Zu Am 14. Juni 2021 um 14:59 von bolligru

Richtig, das macht nur global Sinn. Deutschland, als relativ flächig kleines Land von ca. 190 Ländern weltweit, liegt dabei mit uns paar Einwohnern an 6. Stelle der schlimmsten Klimaverseucher!

Und dennoch verbreitet der CDUler Laschet die Unwahrheit, Tempo 130 auf Autobahnen würde kein Verbesserung bringen. Dabei ist das sogar das laut Studie des Umweltbundesamts von der Bundesregierung selbst bestätigt wie immens eine Einsparung wäre.

Und VW z.B. als größter Autohersteller musste mittlerweile betrügen um international seine mehr als 200km/h schnellen und 2to schweren Autos überhaupt los zu kriegen.

Ja, es muss global gehandelt werden und wir als einer der schlimmsten Sünder und Exporteur dieser Produkte muss endlich handeln.

@bolligru

"Bezugsgröße Mitte des 18. Jahrhunderts...Wählt man beispielsweise das Jahr 0 als Bezugsgröße, so fällt das Ergebnis anders aus."

Nein. Siehe z.B. wiki.bildungsserver oder Artikel in Neue Züricher Zeitung mit Suche "Temperaturen Europa letzte 2000 Jahre".
Bis auf kleine Kaltzeit 1700 Temperaturen genau wie um 1850 +-0,3 Grad.

"Bundesumweltministerin Svenja Schulze mahnte, es müsse rasch gehandelt werden. Viele Maßnahmen, wie die Pflanzung von Stadtbäumen..."

Bevor man Bäume pflanzt sollte man erst mal dafür sorgen, dass Regenwasser in den Städten nicht in der Kanalisation schnell abfließt, sondern im Boden landet. Sonst nutzt die ganze Pflanzerei nicht viel. D.h. völlig anderer Straßenbau, andere Ableitung des Wassers von Hausdächern...

um 15:01 von Nettie

>>"Nicht nur in Deutschland, wie inzwischen jedem, der sich nachrichtenmäßig wenigstens einigermaßen auf dem Laufenden hält bekannt sein sollte. Physikalische Gesetzmäßigkeiten gelten schließlich überall, und Deutschland liegt auch nicht außerhalb der Welt."<<

Ja, schon. Aber nach dem Willen der Grünen muss Deutschland die Welt retten. Als der Kinderbuchautor Habeck auf den Umstand angesprochen wurde das Deutschland alleine wenig bis nichts ausrichten könne, sagte dieser "Deutschland müsse ein Signal setzen". Aha.

@Margitt. 14:51

Zitat: "Wenn man also die Stimmenverhältnisse der Parteien aus den bisherigen Wahlen und die der Umfragen für die Wahl im Herbst sich ansieht, ist die Mehrzahl der Bürger nicht stark an der Bekämpfung des Klimawandels interessiert."

Stellt sich die Frage, welche Partei etwas für das Klima machen will. Ich nehme an, Sie meinen, es hätten sie Grünen mehr Wahlstimmen bekommen sollen. Die setzt auf emotionslosen Verkehr. Durch was? E-Mobilität? Die ist die größte Greenwashing-Kampgne überhaupt. Wer Regionen der Erde mit dem Abbau Seltener Eden vergiftet und verwüstet, hat nichts mit Klima- und Bodenschutz am Hut. Die Verkehrsverhinderungspolitik der Grünen in den Städten hat nur zu mehr Kfz-Emissionen geführt. Und wer, wie Herr Hofreiter durch Energiesteuern moderne Geräte fördern möchte, hat immer noch nicht kapiert, daß das Verwenden jedes Gerätes bis zu dessen Nichtreparierbarkeit der beste Umweltschutz ist, weil Produktion der Klimakiller ist.

@bolligru - 14:59

"In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt während in Cina 1200 Kohlekraftwerke neu gebaut werden. Allein in der Türkei werden mehr Kohlekraftwerke neu gebaut als bei uns gleichzeitig stillgelegt. Polen setzt auf Kohlekraft und baut nicht nur neue Kraftwerke, sondern sogar ein neues Kohlebergwerk."

China, die Türkei und Polen haben aber - wie Deutschland - das Klima Abkommen von Paris aus 2015 ratifiziert.

Wer meint, das war alles nur Pille Palle sollte dann aber auch die jungen Leute verstehen, die gemeinsam mit den Wissenschaftlern ihrem Zorn Luft machen, dass diese ganzen Konferenzen seit Jahren über den Blah-Blah-Status nicht hinaus kommen.

um 15:09 von Bender Rodriguez

>>"Wie haben die DAS
Echt jetzt? Wie haben die DAS denn rausgefunden? Neue Glaskugel?
Als würde uns das nicht schon seit 10 Jahren genau so erzählt.
Guten Morgen."<<

Neee, vor zehn Jahren hat man uns erzählt das Ozonloch würde größer. Wurde aber kleiner. Davor hat man uns erzählt der Wald würde am sauren Regen zugrunde gehen. Ist er aber nicht, wir haben im Wald aber große Probleme mit dem Borkenkäfer aber das ist ein anderes Thema. Die Grünen haben die genannten Diskussionen immer befeuert und nichts hat sich davon bestätigt.

@ Bender Rodriguez um 15:13

>Dann würde ich anfangen die Mittelgebirge mit Stauseen zuzubauen.
Dann kann man das Wasser sammeln, Wenn's zu viel wird und später nutzen. Und man kann das Wasser lustig im Kreis laufen lassen und Ökostrom "speichern".<

Und wer bezahlt das?
Wer bezahlt den Verlust an Wohnraum in den bisher bewohnten dann gefluteten Tälern?
Die Ackerfläche?
Die Wälder?
Die zerstörten Existenzen, haben sie an diese auch gedacht?
Die Bauern?

Klimawandel

Der Klimawandel wird für jeden von uns klar und relevant, jeder wir immer deutlicher davon betroffen werden. Was machen wir dann mit politischen Parteien, die den Klimawandel teilweise oder sogar ganz leugnen? Wie die FDP oder die AFD.

@werner1955 um 15:12

>das Risiko für extreme Wetterphänomene
Das wird es auch noch geben, wenn unser Land Klimaneutrale ist, alle AKW, Kohle und Gaskraftwerke abgerissen sind und wir kein Verbrenner mehr fahren.<

Zumindest den Wassermangel würde es reduzieren da Energieerzeugung Wasserverbraucher no1 in diesem Land ist (weil die genannten Energieerzeuger im Prinzip Dampfmaschinen sind: sie erhitzen Wasser zu dampf um Turbinen anzutreiben, aber verdunsten enorme Wassermengen in die Athmosspäre) der mehr Wasser verbraucht als Landwirtschaft und Privatentnahme zusammen.

EXTREMWETTER

in Deutschland ist leider Wirklichkeit. Wenn ich auf das Thermometer schaue,haben wir Stand jetzt schon 27 Grad. Denke das ist erst der Anfang, wie wird das erst im Hochsommer sein?
Auf der anderen Seite, ich lebte und arbeitete über 38 Jahre in St.Louis da waren diese Temperaturen normal. Kein Hahn hat danach gekräht das dies viel zu warm ist, es wurde darüber kein Wort verloren.
Heute wohne ich in einem Luftkurort, kommt der Wind aus Süd- West ist er angenehm und sauber. Kommt der Wind aus Westen oder Nord West, "stinkt" es.
Was ich damit sagen möchte, wir können die Schadstoffe und Umweltbelastung nicht aufhalten. LEIDER

@ bolligru

Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet ...

Damit die "hochmodernen" und technisch perfekten Atom- und Kohlekraftwerke "hochrentabel" sein konnten. Da erkennen Sie ja. Was Sie nicht sehen: Die Renditen sind weg, die Investoren reich auf Kosten der Allgemeinheit. Wir zahlen den Preis für die verfehlte Energiepolitik von Jahrzehnten.
Es ist aber perfide, das den erneuerbaren Energien ankreiden zu wollen.

Yin & Yang, und bald sind auch CDU & SPD dran und weg

Staubtrockene Dürre hat noch keinem vormals Hochwasser-Keller geschadet.

15:13 von Bender Rodriguez

«Zu erwartende Trockenheit?
Dann würde ich anfangen die Mittelgebirge mit Stauseen zuzubauen.
Dann kann man das Wasser sammeln, Wenn's zu viel wird und später nutzen. Und man kann das Wasser lustig im Kreis laufen lassen und Ökostrom "speichern".»

Je mehr Stauseen … desto besser.

Sollte man auch in der Sahara so machen.
Die ist auch nur so vertrocknet und staubig.
Weil es dort zu wenige Stauseen gibt.
Mit Stauseen wäre die Sahara fast so grün wie am Amazonas.

Je größer Trockenheit und Dürre werden.
Desto mehr ist der Stausee wie ein Magnet.
Zieht das Wasser aus nicht vorhandenen Wolken, und quillt über.

@stupid at first um 16:14

> E-Mobilität? Die ist die größte Greenwashing-Kampgne überhaupt.<

Womit sie über die bisherige Unionspolitik sprechen.
Sehr schön
Gutes Argument für einen Politik und Regierungswechsel.

@15:07 von bolligru - unzulässige Vereinfachung

Zitat: "Auch mit diesem Irrtum sollte einmal aufgeräumt werden, daß eine Erwärmung zu mehr Trockenheit führt. Das Gegenteil ist der Fall: Da 70% der Erde von Wasser bedeckt ist, wird die Atmosphaere mehr Wasser aufnehmen, wenn es wärmer wird. Dieses Wasser fällt früher oder später als Regen auf den Boden und zum Großteil natürlich zurück auf die Meeresoberfläche."

Das ist so einfach nicht korrekt. Die höhere Temperatur führt eben auch zu einer höheren Verdunstung, d.h. dass trockene Gegenden trockener werden (=Dürre) während es dort, wo es eh regnet, mehr und heftiger regnet. Nur, dass diese Regenregionen von dem mehr an Wasser nichts haben ausser evtl. Überschwemmungen (Tropen), während woanders kein Gras mehr wächst. (s. Kalifornien)

Das Thema Klimawandel taugt gar nicht für Vereinfachungen solcher Art. Erscheint auch mehr als pauschale nicht-wahrhaben-wollen-Relativierung.

Gute Erläuterung in [https://www.mdr.de/wissen/umwelt/wo-wird-in-zukunft-das-wasser-knapp-100.html]

um 16:22 von free Nawalny

>>"Der Klimawandel wird für jeden von uns klar und relevant, jeder wir immer deutlicher davon betroffen werden. Was machen wir dann mit politischen Parteien, die den Klimawandel teilweise oder sogar ganz leugnen? Wie die FDP oder die AFD."<<

Ich denke den Klimawandel an sich "leugnet" niemand. Es geht eher um die Verursacher und da scheiden sich die Geister. Das ist genauso wie bei Corona. Es leugnet niemand die Existenz von Corona, beim Umgang damit gibt es aber unterschiedliche Ansätze. Es ist meiner Meinung nach zu einfach Andersdenkende einfach als "Leugner" zu titulieren. Das Klima hat sich immer geändert seitdem es diesen Erdball gibt und es wird das weiter tun.

@ 14:51 von Margitt.

An welche Partei denken Sie, die den Klimawandel angehen wollte? Die Grünen? Bis zu deren Gründung war Umweltschutz eine eher konservative Angelegenheit. Bis einige Sozialisten entdeckten, dass Umweltschutz ein schönes Vehikel ist, um dem abgehalfterten Sozialismus (der sich bekanntlich um Umweltschutz überhaupt nicht schert) doch noch zum Sieg zu verhelfen. Sie erfanden flugs ein Junktim, dass Umweltschutz nur auf der Basis sozialistischer Ideen funktionieren könne und haben bis heute als sogenannte Fundis bei den Grünen im Hintergrund sehr viel Macht. Durch diese Verquickung von Umweltschutz und Sozialismus haben sie den Umweltschutz um viele Jahre zurückgeworfen. Sie haben ein Thema belegt und zum alleinigen Eigentum erklärt, statt diesbezüglich einen gesamtgesellschaftlichen Konsens für dne Umweltschutz ohne Sozialismus zu suchen. Denn Umweltschutz funktioniert, der Sozialismus nicht.

@eine_anmerkung., 16:14

„Als der Kinderbuchautor Habeck auf den Umstand angesprochen wurde das Deutschland alleine wenig bis nichts ausrichten könne, sagte dieser "Deutschland müsse ein Signal setzen"

Wäre gut, wenn das gelänge. Erfolgsmodelle werden schließlich schnell überall kopiert.
Es kann ja wohl nicht sein, dass „Geld“ - wen oder was auch immer man darunter versteht - darüber entscheidet, ob sich die Menschheit das Überleben in Zukunft noch leisten kann oder nicht.

Zu Am 14. Juni 2021 um 16:21 von eine_anmerkung.

Ihr Beispiel mit dem Ozonloch zeigt nur eine fatale Unwissenheit.

Das Ozonloch ist auch nicht von allein verschwunden.
Erst das weltweite Verbot von FCKW hat uns gerettet. CxU und FDP haben gezetert wir zerstören unsere Kühlschrankfabriken weil sich keiner einen teuren klimafreundliche Kühlschrank leisten könne.
Heute bekommt man Kühlschränke für ein paar Euro.

Und wieder waren wir die letzten Hinterbänkler. Daimler hat noch kürzlich rumprozessiert wegen diesem Klimakiller in seinen Air Conditions.

@ 16:22 von Der Lenz

"Und wer bezahlt das?" Sie haben die Grüngelbmäuse vergessen - deren bedrohte Existenz wird bei unserem heutigen Planungsrecht dafür sorgen, dass die erste Staumauer erst fertig ist, wenn die Mittelgebirge in den Ausläufern der Sahara verschwunden sind und es kein Wasser zum Stauen mehr gibt. Der größte Teil der notwendigen massiven Maßnahmen zum Klimaschutz ist in Deutschland schlichtweg utopisch - Deutsche können keine Katastrophe, wie schon Corona gezeigt hat. Irgendeiner findet sich immer, der wegen irgendwas klagt und es findet sich ein Richter, der ihm solange zuhört, bis die Sache sowieso überholt ist.

Hitze, Trockenheit und

Hitze, Trockenheit und Starkregen
im Schnitt passt es dann doch

Ist das Ihr Ernst?

Und Sie wollen zum Bürgermeister gewählt werden?

Wenn Deutschland

den Vorreiter spielt, und alle Kraftwerke weg sind, alle E-Autofahren, und Unmengen Geld von Bürger zu den Firmen geflossen ist.
Wird der CO2 Anteil trotzdem weiter steigen, weil das ein Weltproblem ist, was wir abschalten bauen andere Neu.
Das sollte uns allen klar sein, andere Länder wollen auch ihren Lebensstandart erhöhen, also brauch die auch von allen Dingen mehr.
Wir haben dann zwar ein gutes Gewissen, aber am Klima ändert sich nichts, Fleisch aller Arten essen dann die anderen mehr, und unsere alten Autos fahren wo anders weiter.
Nur als ein Beispiel von vielen, das gilt auch für Kohlekraftwerke und A-Kraftwerke und vieles mehr.
Was wir abreißen, bauen die Anderen um das Doppelte auf, wir sollten eher aufpassen nicht ins Abseits zu geraten.
Und nicht verpassen, zum richtigen Zeitpunkt noch ein langlebiges Auto zu kaufen, das keinen Strom braucht.
Mal sehen was die Wahlen im September so sagen bei den Zahlen.

@bolligru - Klima ist ein chaotisches System

15:07 von bolligru:
"Mehr Wärme bedeutet mehr Regen"

Grundsätzlich stimmt es natürlich, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser aufnimmt. Die Frage ist nur, wo und in welchen Mengen sie es wieder abgibt.

Deutschlands Wetter wird vom Jetstream geprägt, der warme, feuchte Luft vom Atlantik (Golfstrom) zu uns bringt.

Es gibt Modelle, die ein Nachlassen des Golfstroms vorhersagen. Das würde eine Abkühlung in Europa bewirken. Und wenn sich der Jetstream verlagert, hätten wir ein kontinental geprägtes Klima, das von Trockenheit, großer Hitze im Sommer und sehr kalten Wintern geprägt wäre.

Was uns letztendlich erwartet, lässt sich schwer abschätzen. Vielleicht haben wir Glück und es bleibt (fast) so, wie es ist. Es wäre aber dumm, sich nicht auf alle Eventualitäten vorzubereiten.

Am 14. Juni 2021 um 15:36 von eine_anmerkung.

Zitat: Es fällt schon auf wie hier die im Sinkflug befindlichen Grünen mit aller Gewalt (Berichte) gestützt werden sollen (siehe zum Beispiel letzten "Fakten-Check" Artikel) und wenn das scheinbar nicht den gewünschten Erfolg bringt, muss halt das Ein-Thema dieser Ein-Themenpartei mal wieder aufgewär...t, äh "aufbereitet" werden. Angst ist ein schlechter Begleiter.

Die Angst mag ein schlechter Begleiter sein.

Ich habe aber Angst und zwar vor denjenigen, die fordern, dass die freie Presse nicht mehr über der Bundesregierung vorliegende Gutachten berichtet, weil die Analyse vermeintlich einer Partei gefallen mag.

Das war jetzt nicht rhetorisch. Ich habe tatsächlich Sorge vor diesen Zensurphantasien.

um 15:07 von bolligru

> Da 70% der Erde von Wasser bedeckt ist, wird die Atmosphaere mehr Wasser aufnehmen, wenn es wärmer wird. Dieses Wasser fällt früher oder später als Regen auf den Boden und zum Großteil natürlich zurück auf die Meeresoberfläche. Global wird es bei einer Erwärmung sicher mehr regnen.
Wärme=Trockenheit entspricht wohl eher den Urlaubserfahrungen und dem damit verbundenen Durstgefühl.<

Nicht ganz falsch.
Die Verdunstung über den Meeren Kühlt die Luft dort, während die Erhitzung der Landmassen die dortige Aufnahmekapazität der Luft erhöht, regen also unwahrscheinlicher macht
-> Deshalb gibt es Wüsten die direkt ans Meer grenzen: Egal wieviel feuchte die Luft aufnimmt, dank Erhitzung über Land bleibt die Luft "Relativ" trocken. Erst wenn die Luftbewegung zu stark wird und die Luft in großer höhe abkühlt kommt es noch zu Kondensation, die dann wiederum eine heftige Überentwicklung erfährt. Gewitter, starkregen, Sturm.
Am Wahrscheinlichsten an Gebirgsrändern.

@14:59 von bolligru

>> Cina
>> Türkei
>> Polen

Und weil alle Kinder aus dem Fenster springen, müssen Sie hinterher springen? oO

um 16:22 von Der Lenz

>>"Und wer bezahlt das?
Wer bezahlt den Verlust an Wohnraum in den bisher bewohnten dann gefluteten Tälern?
Die Ackerfläche?
Die Wälder?
Die zerstörten Existenzen, haben sie an diese auch gedacht?
Die Bauern?"<<

Einem solchen Vorhaben (mehr Stauseen) sind geographisch Grenzen gesetzt.

@Nettie um 15:01

Wenn Sie mal Zeit haben, fahren Sie nach Passau. Dort gibt am Rathaus eine Wasserstandsanzeige. Sie werden sehen, daß diese physikalischen Gesetzmäßigkeiten schon lange gelten.
.
Meine älteste Erinnerung ist an das Hochwasser 1954, 2003 ist nur ein Hochwasserjahr von vielen.

>Neee, vor zehn Jahren hat

>Neee, vor zehn Jahren hat man uns erzählt das Ozonloch würde größer. Wurde aber kleiner. <

Wurde es nicht? meines Wissens war der bisherige Höchststand Winter 2019/20.

>Davor hat man uns erzählt der Wald würde am sauren Regen zugrunde gehen. Ist er aber nicht, <

Ist er vielerorts schon, aber zumindest hat man mit Rauchgasentgiftung und Katalysatoren den Sauren regen ein wenig abgemildert. Zusammen mit anderen Rettungsmaßnahmen konnte man einiges retten, aber eben nicht alles. Nein wir haben bei weitem nicht "nur" ein Borkenkäferproblem.
Das jemand nach der Herzoperation noch lebt nehmen sie als Beweis das ihm nie etwas gefehlt hat?

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 14:53 (etc) von bolligru

Was sie hier in mehreren Posts darbieten, sind die klassischen Rückzugsgefechte von [Hier ihre unbeliebteste wissenschaftlichen Erkenntnis einfügen]-Leugnern.

Sie verweisen immer kleinteiliger auf einzelne Behauptungen, die ihrer Meinung nach noch nicht widerlegt worden sind und vergleichen Dinge, die mit der Sache wenig bis nichts zu tun haben.
Das würzen sie mit teils sinnentstellten Zitaten und glatten Lügen:

Z.B. ist Windstrom schon heute in D konkurrenzlos günstig und genau wie Kohlekraftwerke grundlastfähig.
Z.B. verursacht Wärmeres Klima sehr wohl mehr Trockenheit - da die höhere Luftfeuchtigkeit nicht zu kontinuierlichem Niederschlag führt, sondern zu mehr Extremwetterlagen. Also lange Trockenperioden und immer wieder Starkregenereignisse mit den bekannten Folgen.

Leider hält sich die Realität nicht an ihre Taschenspielertricks.

um 17:37 von Der Lenz

>>"> E-Mobilität? Die ist die größte Greenwashing-Kampgne überhaupt.<

Womit sie über die bisherige Unionspolitik sprechen.
Sehr schön
Gutes Argument für einen Politik und Regierungswechsel."<<

In der Gesamtenergiebilanz und die ist letztendlich ausschlaggebend, ist das E-Auto ein großer Rohrkrepierer. Deswegen kann die E-Technologie wenn diese nicht irgendwelche bahnbrechenden Neuerungen hervorbringt nur ein Übergang zu einer anderen Technologie, vielleicht Wasserstoff, sein. Was mich an der ganzen Geschichte so stört ist der Umstand das der Verbrenner bei uns in Germany politisch todgemobbt wird. Dabei ist das was ein moderner Diesel vorne ansaugt, dreckiger als das, was er hinten ausstößt und da sind die Potentiale die in alternativen Kraftstoffen schlummern noch garnicht berücksichtigt.

Investoren reich auf Kosten der Allgemeinheit?

free Nawalny @
Aber das ist doch bei den Wind und Solars noch sehr viel schlimer.
Seit 30 jahren werden Sie massiv vom Stromkunden ausgebutet und sind immer noch nicht auch bei den höchsten Preisen in Europa Wettbewerbs fähig.

@Autograf um 17:47

>Deutsche können keine Katastrophe<

Klingt knackig, ist aber zu verengt.
In der Schweiz wurde der Klimaschutz gerade durch Volksbegehren gekippt, genau wie ein paar andere Umweltvorhaben....
Wahrscheinlich wird die Dritte Welt uns allen Umweltschutztechnisch davonrennen weil man Für PV+Wasserstoffspeicher keine Teuren Überlandleitungen legen muss.

15:27 von Sisyphos3

14:59 von bolligru
n Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt

was soll so ne Diskussion :-)
es ist beschlossen und wird gemacht
wie heißt es so schön "wir müssen sparen, koste es was es wolle'"
dass in China auf 5.000 km Länge Flöze brennen, die nicht gelöscht werden (können)
nutzlos verbrennen wie gesagt und zwar in etwa dieselbe Menge Kohle,
wie bei uns in den Kraftwerken (wenigstens sinnvoll) verfeuert werden

Der Tag ist nicht mehr fern, an welchem man beginnt, nicht mehr „whataboutism“ zu sagen, sondern „sisyphosism“, was das gleiche meint, nur hundertmal schlimmer.

@Autograf - konservativer Umweltschutz

17:43 von Autograf:
"An welche Partei denken Sie, die den Klimawandel angehen wollte? Die Grünen? Bis zu deren Gründung war Umweltschutz eine eher konservative Angelegenheit."

Welche konservative Partei hat sich denn vor der Gründung der Grünen für den Umweltschutz eingesetzt?

Und wenn es diese Partei tatsächlich gegeben haben sollte: Was tut diese Partei heute?

Frau Ministerin Schulze...

Wir lesen:
"Bundesumweltministerin Svenja Schulze mahnte, es müsse rasch gehandelt werden."

Die Frau ist Umweltministerin, wen will sie den mit der Mahnung ansprechen?
Die alte Frau Prösecke aus dem dritten Stock?
Die kann keine Gesetze erlassen.

Und dann schiebt die Ministerin noch eine
Binsenweisheit hinterher:

"Viele Maßnahmen, wie die Pflanzung von Stadtbäumen, bräuchten lange, ehe sie wirkten."
Wow, das habe ich noch nicht gewusst.
So ein Baum wächst gar nicht in einem halben Jahr auf Normalgröße?

Vielleicht ganz viele kleine Bonsais?
Frau Schulze?
Hallo??

Noch ein paar Vulkanausbrüche mehr ...

Und die Klimakrise bleibt aus.

Quatsch ?

Nicht so ganz. Im Mittelalter war das Klima ungewöhnlich warm, etwa so wie heute oder etwas wärmer. Dies führte allerdings trotzdem nicht zu besonders hohen Meeresspiegeln, wie sich unschwer an den damaligen Küstenverläufen feststellen lässt.

Dann wurde es kalt und ungemütlich (während heute eher „warm und ungemütlich“ prognostiziert ist). Es kam die „Kleine Eiszeit“ vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. Sturmfluten schwemmten im 14. Jahrhundert große deutsche Küstenstriche weg - wohlgemerkt wegen einer Abkühlung des Klimas.

Der Grund waren diverse Vulkanausbrüche (vor allem die des Samalas 1257), die Asche in die Hochathmosphäre schleuderten und das Sonnenlicht blockierten. Die Folge war eine rasche Abkühlung des Klimas.

Hätten wir jetzt einen vergleichbaren Effekt, würde sich d. Klimadiskussion mit einem Schlage erledigen. Solche Ausbrüche sind selten - aber sie kommen vor.

Idee: warum kühlt man die Erde nicht nach diesem Prinzip ?

Der Schutz vor Hitze erfordert neue

Stadtplanungen. Raus mit dem Asphalt, Begrünung, Erzeugung von Verdunstungskühle und für alle Fälle die Bereitstellung von großen LiBr Kälteanlagen für Wohnblocks und "Hitze-Schutzräume", Anlagen,
die kaum Strom brauchen aber dafür Solarthermie. Lithium das Zukunftsmaterial, aber anders als manch einer jetzt noch denkt.

17:43 von Autograf: Parteien und Klimawandel

<< An welche Partei denken Sie, die den Klimawandel angehen wollte? Die Grünen? >>

Ja, ich denke an die Grünen. Gibt es eine andere Partei in D, die den Grünen Konkurrenz macht und auch Chancen hat, im Bundestag vertreten zu sein?
Die Regierungspartei tut nur dann etwas, wenn das Bundesverfassungsgericht sie dazu zwingt und noch dazu im selben Jahr Wahlen sind.
Sooo wichtig ist der Union der Klimawandel.
Das -lächerliche- Klimapäckchen vor 2 Jahren war auch so ein vorgegaukelte Interessenbekundung am Klimaschutz.

Man hat Grund zur Befürchtung, dass es dieses Jahr wieder dazu kommt, dass diese Union in der Regierung vertreten sein könnte.

16:14, eine_anmerkung.

>>Aber nach dem Willen der Grünen muss Deutschland die Welt retten.<<

Natürlich nicht. Niemand fordert und behauptet so etwas. Wirklich niemand.

@ Nachfragerin um 17:50

>Was uns letztendlich erwartet, lässt sich schwer abschätzen. Vielleicht haben wir Glück und es bleibt (fast) so, wie es ist. Es wäre aber dumm, sich nicht auf alle Eventualitäten vorzubereiten.<

Stimmt; so wie es ist ist ein unglaublicher Glücksfall.
Wir befinden uns schließlich auf einer geographischen Höhe mit den Aleuten und knapp nördlich von Neufundland - mit einem Gebirgsrigel im Süden der uns eigentlich von der dortigen Warmluft trennt,

Eigentlich kein Szenario das vom bisherigen Ist-Zustand abweicht deutet die Möglichkeit eine Bevölkerung dieser Größenordnung zu versorgen auch nur an.

EDIT
War falsch adressiert

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 15:49 von morgentau19

Die Möglichkeit lokaler Abkühlungen widerspricht nicht den gängigen Theorien der Erderwärmung, sondern ist ein Teil davon, im Zuge einer möglichen Abschwächung des Golfstroms.

Angstmacherei oder nicht - die Erwärmung ist bewiesene Realität und extreme Wetterereignisse waren schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte die grösste Gefahr für uns. von der Möglichkeit eines Meteoritentreffers mal abgesehen.

Das gilt auch heute noch, ungeachtet der Tatsache, dass wir Rohstoffe umweltfreundlicher gewinnen sollten.

Wir Menschen haben unsere Zivilisation auf die aktuellen Wetterbedingungen aufgebaut.
Eine rapide Änderung, die sich durch das Überschreiten von Kipppunkten nochmals beschleunigt, kann uns die Grundlagen dafür nehmen.

Was den Planet Erde betrifft - um den sollten sie sich die wenigsten Gedanken machen.

Die Menschheit sollte das Klima stabil halten, weil wir es zum Überleben brauchen - insofern ist selbst die Debatte obsolet, ob die Erwärmung von uns verursacht ist oder nicht.

um 17:43 von Nettie

>>"Wäre gut, wenn das gelänge. Erfolgsmodelle werden schließlich schnell überall kopiert.
Es kann ja wohl nicht sein, dass „Geld“ - wen ... Zukunft noch leisten kann oder nicht."<<

Aber wie sollte das denn zum Erfolgsmodell werden wenn der Preis für ein im Verhältnis vernachlässigbares Ergebnis derart hoch ist? Will heißen, Habeck und die Grüne wollen unsere Bevölkerung mit Verboten und höheren Abgaben gängeln und damit zwangsläufig deren jetzigen Lebensstandard senken und dies geht quer durch alle sozialen Schichten. Und das um einen Emissionswert zu reduzieren der im weltweiten Vergleich sehr gering ist? Meiner Meinung nach ein totaler Holzweg und die Wähler wachen ja so langsam auf da sich das Programm der Grünen rumspricht. Meiner Meinung nach kann solche ein Vorhaben (Emissionsreduzierung und überhaupt eine Verbesserung der Umweltbelange) nur erfolgreich sein wenn dies in einer Symbiose mit Erhaltung oder Verbesserung des Lebensstandards einhergeht.

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 15:12 von werner1955

Da machen sie jetzt aber unnötig Panik.

Sollen wir echt den Kopf in den Sand stecken, nur weil sie sich keine Zukunft vorstellen können oder mögen, die anders ist als die Vergangenheit?

16:21, eine_anmerkung.

>>Neee, vor zehn Jahren hat man uns erzählt das Ozonloch würde größer. Wurde aber kleiner. Davor hat man uns erzählt der Wald würde am sauren Regen zugrunde gehen. Ist er aber nicht, wir haben im Wald aber große Probleme mit dem Borkenkäfer aber das ist ein anderes Thema. Die Grünen haben die genannten Diskussionen immer befeuert und nichts hat sich davon bestätigt.<<

Noch mal, obwohl Sie das natürlich wissen:

Das Ozonloch wird langsam kleiner, da es ein weltweites FCKW-Verbot als Reaktion darauf gab.

Den saure Regen bekam man dank KFZ-Katalysator und Rachgasentschwefelung in den Griff.

Alles wunderbare Beispiele für die Wirksamkeit von Maßnahmen. Man muss sie eben nur ergreifen.

Der Borkenkäfer ist ein opportunistischer Klimaerhitzungsgewinnler. Die Fichten werden durch Hitze und Trockenheit geschwächt, wodurch er leichtes Spiel hat. Fichten brauchen nämlich feuchtkühles Klima.

Wie gesagt, das wissen Sie alles. Warum versuchen Sie es nicht mal mit ehrlicher Diskussion?

@ bolligru, um 14:53

Was Sie da um 15:07 geschrieben haben ist die Logik eines - pardon - Kindes.
Muss man nicht drauf antworten.

14:53:
“Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt.“

Das steht doch da, und Sie zitieren es doch auch selber: “Seit 1881“.
Und heute ist heute...

Und da das nun mal ein “undankbares Thema“ ist, spielen Sie die Erderwärmung nach Ihrer Vorstellung runter, vielleicht hilft es ja...

Die vielen schlauen Hirne rund um den Globus, die offenbar mehr davon verstehen als Sie (und ich) hinterfragen mehr, als Sie sich vorstellen können, da seien Sie mal ganz sicher.

@ Nachfragerin, um 17:50

re @ 15:07 von bolligru

Danke für Ihre sehr beherrschte Formulierung bei Ihrer Antwort.

Sie nennen eine Reihe von Gründen, die aus Ihrer Sicht dafür sprechen, nichts gegen den Klimawandel zu tun.
Aber es gibt doch einige Hoffnungszeichen, dass auch in anderen Ländern Menschen für den Klimawandel sind.
"Fridays for Future" oder das "Pariser Klimaabkommen" zeigen doch, dass wir nicht alleine bemerkt haben, dass man etwas tun muss.
Natürlich muss man versuchen, auch die Länder, denen das Klima nicht wichtig genug ist, zu überzeugen, dass sie die Umwelt schonen.

Es ist nur traurig, wenn es in diesem Land immer noch Menschen gibt, denen das Problem egal ist und denen auch die Zukunft ihrer Kinder egal zu sein scheint - es sind sicher nicht alle Singles, die Parteien wie die Union wählen und damit zeigen, dass ihnen ihr Egoismus wichtiger ist, als das Klima.
Manchmal finde ich es wirklich schade, das wir ein Wahlgeheimnis haben ...

17:39, eine_anmerkung.

>>Ich denke den Klimawandel an sich "leugnet" niemand. Es geht eher um die Verursacher und da scheiden sich die Geister.<<

Ja, sie scheiden sich. 99% der Fachleute auf der einen, 1% auf der anderen Seite.

>>Das Klima hat sich immer geändert seitdem es diesen Erdball gibt und es wird das weiter tun.<<

Warum wiederholen Sie eigentlich ständig solche Allgemeinplätze? Natürlich hat sich das Klima seit Anbeginn der Erde immer geändert. Und warum, das ist ziemlich gut erforscht.

15:05, Sisyphos3

>14:53 von bolligru
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt.
.
was für eine Frage
natürlich das Jahr welches einem für seine speziellen Vorstellungen am besten in den Kram passt<<

Ja, so geht wissenschaftliches Arbeiten, nicht wahr?

>>Ohnehin ein undankbares Thema
wenn man die Veränderung hinterfragt, gar in Zweifel zieht,
ist man ja automatisch ein Klimaleugner<<

Nein, denn das Klima leugnet niemand.

Wohl aber, daß die radikalen Veränderungen, die wir erleben, anthropogene, also menschengemachte Ursachen haben. Wer die leugnet, soll dann auch bitte dazu stehen, daß er das tut, und sich nicht schon wieder in der Pose des armen Opfers gefallen.

17:50 von falsa demonstratio

<< 15:36 von eine_anmerkung.

"Es fällt schon auf wie hier die im Sinkflug befindlichen Grünen mit aller Gewalt (Berichte) gestützt werden sollen (siehe zum Beispiel letzten "Fakten-Check" Artikel) und wenn das scheinbar nicht den gewünschten Erfolg bringt, muss halt das Ein-Thema dieser Ein-Themenpartei mal wieder aufgewär...t, äh "aufbereitet" werden. Angst ist ein schlechter Begleiter."

Ich habe aber Angst und zwar vor denjenigen, die fordern, dass die freie Presse nicht mehr über der Bundesregierung vorliegende Gutachten berichtet, weil die Analyse vermeintlich einer Partei gefallen mag.

Das war jetzt nicht rhetorisch. Ich habe tatsächlich Sorge vor diesen Zensurphantasien. <<

.-.-.-.

Die Sorge sehe ich als berechtigt an.

1
weil die Erwähnte leicht manipulierbar sind von ihren Einsagern.

2
weil gerade die, die eine neue Diktatur in Deutschland herbeiträumen, überall nur noch Diktatur sehen und vielleicht am Ende dann tatsächlich eine errichten.

Weil sie eben NICHT da ist.

@Sparpaket 18:13

"Frau Schulze?
Hallo??"

Bevor Sie kommentieren, sollten Sie sich ein klein wenig informieren.

Sie könnten versuchen herauszubekommen, zu welcher Partei Frau Schulze gehört, und könnten damit weitermachen, herauszubekommen, wer die Bremser in den ganzen GroKos und von welcher Partei die waren.

Im Ergebnis werden Sie feststellen müssen, dass man Frau Schulze noch die geringsten Vorwürfe machen kann.

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 15:48 von KarlderKühne

"Wer will schon ... eine mit Windrädern durchsetzte Landschaft wie Deutschland haben?"

Und so macht man sich auf die sichtbarsten Zeichen der neuen Zeit zu bekämpfen wie weiland der Ritter von der traurigen Gestalt.

Vielleicht sollte die afd statt irgendwelchen Kunstmalern
#Don Quixote
zu ihrem Idol erklären?
Schliesslich waren die Windmühlen damals ja auch Einwanderer aus dem Morgenland...

@14:57 von Sisyphos3

//im Schnitt passt es dann doch

werden wir unserer Leben eben anpassen müssen//

Diese Art von Anpassung schaffen Senioren und Menschen mit Herz- und/oder Kreislauferkrankungen aber nicht. Mir tut das Krankenhauspersonal wirklich leid. Immer noch Corona-Patienten auf den Intensivstationen (wenn auch deutlich weniger als noch Mitte Mai) und nun kommen wieder vermehrt die Hitze-Opfer dazu.

Beim Blick auf meine Wetterstation wird auch mir schon ganz blümerant.

Übrigens braucht auch die Natur für eine Anpassung Zeit. Längere Trockenperioden in unseren Breitengraden mögen unsere Bäume und Pflanzen überhaupt nicht.

18:13, Möbius

>> Im Mittelalter war das Klima ungewöhnlich warm, etwa so wie heute oder etwas wärmer. Dies führte allerdings trotzdem nicht zu besonders hohen Meeresspiegeln, wie sich unschwer an den damaligen Küstenverläufen feststellen lässt.<<

natürlich nicht. Denn die mittelalterliche Warmzeit war kein weltweites, sondern ein geographisch eng begrenztes Phänomen.

>>Dann wurde es kalt und ungemütlich (während heute eher „warm und ungemütlich“ prognostiziert ist). Es kam die „Kleine Eiszeit“ vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. Sturmfluten schwemmten im 14. Jahrhundert große deutsche Küstenstriche weg - wohlgemerkt wegen einer Abkühlung des Klimas.<<

Ebenfalls kein weltweites Phänomen.

>>Der Grund waren diverse Vulkanausbrüche (vor allem die des Samalas 1257), die Asche in die Hochathmosphäre schleuderten und das Sonnenlicht blockierten. Die Folge war eine rasche Abkühlung des Klimas.<<

Nein, das war nicht der Grund für die kleine Eiszeit. Vulkanausbrüche "wirken" nur wenige Jahre.

@eine_anmerkung 18:07

Was ein "moderner Diesel" hinten rauspieft möchten Sie nicht als Atemluft vorgesetzt bekommen. Es sei denn Sie atmen über eine Natronkalkpatrone und einen Hopcalit-Filter

@Der Lenz um 15:02

Warum Sozialplan? Gebäudeschäden trägt der Vermieter. Ernteausfälle? Heizöl und Heizgas sollen durch Holzpellets ersetzt werde. Geht man davon aus, daß je zwei Personen ein Baum pro Jahr nötig ist und ein Baum 50 Quatratmer zur guten Entwicklung braucht, sowie daß ein Baum mindestens 80 Jahre stehen muß, dann ergibt sich ein Flächenbedarf von 160.000 Quatratkilometer, also rund 50 % der Fläche des Staates. - und die Bäume wachen von selbst.
.
Zieht man von der restlichen Fläche die bebauten Flächen (Großstädte, Industrieanlagen usw.) ab, bleibt eh keine Fläche mehr zum Ackerbau. Die Grundstoffe für die "Bio"-Beimischengen kommen jetzt schon von Zuckerrohr aus Rodungsflächen in Brasilien und Palmöl aus Rodungsflächen in Indonesien.

@eine_anmerkung

Danke! Bin froh, dass es noch Menschen gibt denen das auch auffällt. Tagelang war die top Schalgzeile der völlig irrelevante Parteitag der Ökopopulisten. Jetzt wo das vorbei ist muss wieder die Klimawerbekeule geschwungen werden. Und dafür kassieren die 10 MRD Euro GEZ. DEFUND!

@ eine_anmerkung. um 18:07

>Dabei ist das was ein moderner Diesel vorne ansaugt, dreckiger als das, was er hinten ausstößt und da sind die Potentiale die in alternativen Kraftstoffen schlummern noch garnicht berücksichtigt.<

Der war sogar richtig witzig: Luftverbesserung durch Kraftstoffverbrennung!

mit oder ohne "Spezial"software?

danke für die Auflockerung bei dieser sonst zu ernsthaften Debatte.

@werner1955 18:08

"Aber das ist doch bei den Wind und Solars noch sehr viel schlimer.
Seit 30 jahren werden Sie massiv vom Stromkunden ausgebutet und sind immer noch nicht auch bei den höchsten Preisen in Europa Wettbewerbs fähig."

Das ist schlicht nicht wahr.

1. sind die Erneuerbaren längst wettbewerbsfähig (schreibt man klein und in einem Wort - nur nebenbei).

2. würde das nochmal ganz anders aussehen, wenn die massive versteckte Subvention der fossilen Energieträger endlich beendet würde.

@15:32 von eine_anmerkung.

//Das Klima wird sich immer ändern//

Ja, das bestreitet auch niemand. Aber natürliche Klimaänderungen vollziehen sich nicht in dem Tempo, das wir gerade erleben.

@Anderes1961 um 15:03

Die 1,5 Grad Erwärmung bezieht sich auf den Beginn der Industrialisierung (Mitte 18. Jahrhundert) - das war deutlich vor 1881.

Klima stabil halten?

BILD.DirEinDuHä... @
Das hat seit Bestehen der Erde noch nie ein Mensch geschafft.

Wir können den Klimawandel nicht aufhalten. Wir schalten unser hochmodernes Kraftwerk ab und China baut 1000 "Dreckschleudern" neu.

Das einzige was wir damit erreichen das wir unsere Sozialen Strukturen in unserem Land gefährden.

Viel können und wollen diese Bevormundung nicht mehre finanzieren und ertragen. Die Bürger in Sachen Anhalt haben das begriffen.

Wir müssen auch nicht den Alleingang machen.

Wie sie so schön Schreiben erzeugen wir in Deutschland 2.68% der Emission Weltweit, sind aber nur 1.15% der Weltbevölkerung.
Und andere Länder in Europa sind um einiges weiter als wir, das beste Beispiel ist Schweden. Da liegt der Preis bei 115€ pro. Tonne CO2.
https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/klimaschutz-das-wunder-der-schwedis...
Aber immer schön das althergebrachte wollen. Und Schuld an der Misere sind immer die Anderen.

@ 18:24 von eine_anmerkung.

„Meiner Meinung nach kann solche ein Vorhaben (Emissionsreduzierung und überhaupt eine Verbesserung der Umweltbelange) nur erfolgreich sein wenn dies in einer Symbiose mit Erhaltung oder Verbesserung des Lebensstandards einhergeht.“
Schön! Genau das wollen die meisten demokratischen Parteien im Bundestag - nur eine Partei leugnet den Menschen gemachten Klimawandel… dabei sind die Zahlen so eindeutig…

@eine_anmerkung. 18:07

Sie verbreiten da leider einige Halbwahrheiten.

"Dabei ist das was ein moderner Diesel vorne ansaugt, dreckiger als das, was er hinten ausstößt"

Ja, aber nur in Bezug auf die Schadstoffe. Eine Menge CO2 stößt er natürlich trotzdem aus. Und nicht die Schadstoffe sind schlecht fürs Klima, sondern das CO2.

"und da sind die Potentiale die in alternativen Kraftstoffen schlummern noch garnicht berücksichtigt."

Diese Potentiale werden vorrangig für andere Zwecke wie bspw. die Luft- und die Schiffahrt benötigt werden. Auf absehbare Zeit werden wir einfach nicht genug Energie haben, um solche Kraftstoffe auch für Autos nutzen zu können.

"Was mich an der ganzen Geschichte so stört ist der Umstand das der Verbrenner bei uns in Germany politisch todgemobbt wird."

Das ist leider nötig, weil es ansonsten niemals zu der seit mehreren Jahrzehnten nötigen Wende kommen würde.
Außerdem geschieht dieses von Ihnen so genannte "Totmobbing" bei uns noch viel später aund schwächer als in anderen Ländern

Der

Artikel schließt mit dem Satz „So brauche Deutschland mehr Bäume in den Städten, mehr Grün auf den Dächern…“
Richtig. Nicht jeder freie Fleck in den Städten muss zugepflastert und mit neuen Wohnungen bebaut werden. Es braucht auch Grünflächen. Erst diese machen das Stadtleben lebenswert,
Grün auf den Dächern widerspricht allerdings der Forderung, möglichst viele Dächer mit möglichst vielen Solarpanelen zu bestücken.

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 16:21 von eine_anmerkung

Was für ein unsinniger Kommentar:

Das Ozonloch war das Thema der 90er, nicht vor 10 Jahren.
Und weil es das war, wurde 1987 stufenweise und weltweit die Nutzung verschiedener Chemikalien, z.B. FCKWs abgeschafft.
DAS hat dazu geführt, dass das das Ozonloch seit ca. 2010 wieder zu schrumpfen scheint.

Der Saure Regen und das Waldsterben wiederum waren das Thema der 70er und 80er.
Auch hier wurde durch die Rauchgasentschwefelung und andere Maßnahmen der Eintrag an Schwefeldioxid extrem verringert, mit dem Ergebnis dass sich der Wald in grossen Teilen wieder erholen konnte.

Die heutigen Problem mit Borkenkäfern und absterbenden Wäldern haben genau mit der Erderwärmung und mehr Extremwetterlagen zu tun.
Auch hier können wir nur hoffen, dass sich die Vernunft mal wieder durchsetzt, auch wenn es wie immer zu lange dauert.

Wenn sie sich fragen, warum Voraussagen manchmal nicht eintreffen, dann schlagen sie mal "Präventionsparadoxon" nach.
Ein bisschen Wissen wird ihnen schon nicht schaden!

Klimagefahr

Hallo liebe Leute,
wir können wählen was wir wollen, nur lieber Mensch, wenn es an deinen Wohlstand und Vorteil geht, ist die Klimagefahr für dich nicht glaubwürdig. Im Gegenteil nicht real! Das ändert keine Partie, denn die Partie die an deinem Gut rüttelt, wird nicht gewählt. Sondern die kommen ans Ruder, die konservativ deine finanziellen Werte erhält. Wenn wir was verändern möchten, muss jeder dafür einstehen und das Klima positiv verändern.
Also wähle, aber die beste Partei oder die Mehrheiten, die sich für den Klimaschutz zu 100% einsetzen und nicht nur davon reden. Wünsche euch allen regnerische Tage…

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 15:36 von eine_anmerkung

"...Angst ist ein schlechter Begleiter."

Dieses Zitat von ihnen hört sich für mich an wie das Pfeiffen im dunklen Walde.

Kann es sein, dass sie selbst einfach Angst vor der Veränderung haben und deshalb die Umweltbewegung kleinreden wollen?

@werner1955 um 18:08

>
Investoren reich auf Kosten der Allgemeinheit?
free Nawalny @
Aber das ist doch bei den Wind und Solars noch sehr viel schlimer.
Seit 30 jahren werden Sie massiv vom Stromkunden ausgebutet und sind immer noch nicht auch bei den höchsten Preisen in Europa Wettbewerbs fähig.<

Wow
30 Jahre?
Also hat Kohl Die Erneuerbare Energieumlage eingeführt?
Schauschau, das wusste ich nicht.

Und die Solar und Wind-energieerzeuger werden von ihren Kunden Ausgeblutet?

also...sind die Kunden Profiteure des Solar und Windstromes? Seit Kohl?
Und das ist weshalb schlimm?

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 16:22 von free Nawalny

"Klimawandel

Der Klimawandel wird für jeden von uns klar und relevant, jeder wir immer deutlicher davon betroffen werden. Was machen wir dann mit politischen Parteien, die den Klimawandel teilweise oder sogar ganz leugnen? Wie die FDP oder die AFD." [sic]

Ganz einfach - sie nicht wählen!

„ Verbesserung des

„ Verbesserung des Lebensstandards“ Super Idee: weniger Konsum, mehr Qualität, Handwerk, mehr Selbermachen, können statt kaufen, weniger Lohnarbeit, mehr Zeit für Muße & Hobby & Kommunikation, gute Ernährung: weniger bis kein Fleisch, Gartenarbeit, Fahrrad statt Auto: Fitnesstudio überflüssig
... also das wären so Lebensqualitäten die weniger Umwelt konsumieren, zum Beispiel

15:35 von falsa demonstratio

"Ja wenn es "sogar" Dietmar Bartsch sagt, muss es ja stimmen."

Ja und? Egal wer das sagt, wenn es stimmt stimmt es.

18:13 von Möbius

«Idee: warum kühlt man die Erde nicht nach diesem Prinzip
(mit Vulkanausbrüchen) ?

Prima Schnapsidee.

Haben Sie schon mal in Indonesien und Japan angefragt?
Die haben die meisten Vulkane. Aktive und inaktive.

Die Japaner geben sich schon lange Mühe.
Der "Sakurajima" sprotzelt schon ununterbrochen seit langem.

"Dirty lightning" nennen das die Japaner. Wenn aus Aschewolken Blitze zucken. Schulkinder gehen mit Baustellenhelm auf dem Kopf zur Schule. Und fegen vor Unterrichtsbeginn täglich den Schulhof wegen der ganzen Asche. Alles sehr eindrucksvoll. Man sollte das nicht versäumen, wenn man schon mal in Japan ist.

Nun haben die Japaner vor vielen Jahrzehnten schon den Sakurajima mit Dauerbetrieb angezündet. Reicht aber noch nicht, und wie sie den Gesell wieder ausgemacht kriegen. Das haben sie vergessen, wie das geht. Sie müssten mal wieder den Fuji zünden. Der kann dann auch gleich Tokyo mit veraschen. Weit weg isser ja nich‘.

Indonesier machen es genau so.
Das wuppt schon …!

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 16:26 von Der Lenz

Auch wenn sie prinzipiell etwas sehr wichtiges thematisieren, muss ich ihnen in einem Punkt widersprechen:

Fossile Energien sind ebenso wie Kernkraft stark (Kühl)-Wasserabhängig - im Gegensatz zu erneuerbaren Energien.
Damit sind sie auch besonders vom Klimawandel gefährdet, denn ihre Wasserversorgung ist stark abhängig von Gletschern und regelmässigen Niederschlägen.

Aber selbst in den USA mit deutlich geringerem Anteil and erneuerbaren Energien beträgt der Wasserverbrauch durch Kraftwerke nur etwas mehr als 3% des Gesamtverbrauchs.

Was mich traurig stimmt, ist

Was mich traurig stimmt, ist eigentlich, dass wir, statt um Lösungen für sehr drängende Fragen (Klimawandel) zu diskutieren, mittlerweile im Alphabet bei A anfangen müssen und die Grundlage für Debattenkultur und Lösungsfindungen diskutieren.
Was hilft mir eine Diskussion, die auf demokratischer Basis stattfinden soll, wenn ich erst mal um diese demokratische Basis kämpfen muss.
Ist ja leider wieder so.

18:32 von fathaland slim

Ich schrieb:
"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
Es stellt sich die Frage, welches Jahr oder welchen Zeitraum man als Bezugsgröße wählt.
...
Wollen Sie es infrage stellen, daß es so ist?
Selbstverständlich hängt die Berechnung davon ab, welchen Zeitraum man wählt, ob ein Jahr, zehn Jahre, hundert Jahre oder 2000 oder 40 000. Im Vergleich zur Eiszeit ist es verdammt warm geworden, zum Glück. Die besten Zeiten hatte Europa, als es wärmer war (z.B. vor 2000 oder auch 1000 Jahren) als in Kälteperioden. Das läßt sich leicht historisch belegen. Kälteperioden brachten Mißernten, Hungersnöte und Völkerwanderungen.
Man kann übrigens sehr genau sagen, wie sich das Klima in den letzten 100 000 Jahren entwickelt hat, nämlich anhand von Eisbohrkernen.
Schlußfolgern darf jeder selbst.

Unwetter sollen zunehmen

Solange NL nicht dauerhaft droht Land unter zu sein, kann es nicht so schlimm werden.

Das sich die Wüste nach Norden hin ausdehnt, davon kann ua Spanien und Portugal seit mehr als 400 Jahren ein Lied singen.
Haben doch zB diese Länder ihren ganzen Wald zu Schiffen, und Häusern verbaut, und den Rest im Ofen verfeuert.
Eine Aufforstung hat es nie gegeben.

Und nebenbei :
Archiologische Funde und auch geologische Funde zB in einem See in Ägypten oder in anderen Teilen in Afrika oder pollenanalytische Funde und Verfahren in D haben gezeigt, dass es vor ca. 5000Jahren ca 2,5°C im Jahresdurchschnitt wärmer war als heute.

Diese Erkenntnis nehmen mittlerweile auch Forscher an, welche den Ötzi (Mann aus dem Eis in den Alpen) untersuchten.
Sie kamen zum gleichen Ergebnis.

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 16:30 von Björn H

"Staubtrockene Dürre hat noch keinem vormals Hochwasser-Keller geschadet." [sic]

Diese, ihre Betrachtungsweise ist schlicht falsch.

Ausgetrocknete Böden, mit abgestorbener Vegetation, können bei Starkregenereignissen das Wasser noch schlechter aufnehmen und führen deshalb zu noch extremeren Hochwassern.

Aber immerhin können die Besitzer der dann höheren Zahl an Hochwasserkellern diese aufgrund der verstärkten Bodenerosion zu Tongruben umwidmen.

Da haben sie beim Taubenschach mal wieder ein schönes Remis rausgespielt. ..

@IBELIN

"Am 14. Juni 2021 um 15:10 von IBELIN
Man muss lernen

mit dem Klimawandel zu leben und sich entsprechend anzupassen.

Ein Teil der Anpassung muss ein veraendertes Konsumverhalten sein. Die Beziehung zur Enegiegenerierung, Verbrauch und zum Wasserverbrauch wird sich auch aendern muessen."

Man muss mit der Erziehung und Aufklaerung von Kindern die Voraussetzung schaffen, dass die Anpassungen als Chance und nicht als Einschraenkung empfunden werden."

Erzählen Sie das mal den Menschen, die jetzt schon den Klimawandel am eigenen Leib erleben. Auf den Salomonen z.B. wo schon etliche Inseln dauerhaft unbewohnbar geworden sind, Malediven, Fidschi und wie Sie alle heißen. Erzählen Sie das den Menschen am Rand der Sahel-Zone, deren Land immer trockener wird. Erzählen Sie das doch den Menschen, die von extremen Unwettern geplagt sind, weil das Wasser, was anderswo fehlt, bei denen auf einen Schlag runterkommt.

Sagen Sie all diesen Menschen, das sei eine Chance und keine Einschränkung.

@Autograf - 17:43

"An welche Partei denken Sie, die den Klimawandel angehen wollte? Die Grünen? Bis zu deren Gründung war Umweltschutz eine eher konservative Angelegenheit."

Lächerlich!
Wie sind Konservative bis heute denn mit dem Umweltschutz umgegangen?
Haben Sie mal Beispiele für "konservativen Umweltschutz" vor Gründung der Grünen?

"Bis einige Sozialisten entdeckten, dass Umweltschutz ein schönes Vehikel ist, um dem abgehalfterten Sozialismus (der sich bekanntlich um Umweltschutz überhaupt nicht schert) doch noch zum Sieg zu verhelfen. Sie erfanden flugs ein Junktim, dass Umweltschutz nur auf der Basis sozialistischer Ideen funktionieren könne"

Auf solche Verschwörungsthesen muss man erst mal kommen - das tut ja schon beim Lesen weh.

"Denn Umweltschutz funktioniert, der Sozialismus nicht."

Klar, und für schwangere Jungfrauen ist bergauf näher als zu Fuß.

@eine_anmerkung um 18:24

>Aber wie sollte das denn zum Erfolgsmodell werden wenn der Preis für ein im Verhältnis vernachlässigbares Ergebnis derart hoch ist?<

Nehmen wir doch mal das Beispiel des Letzten Versuches nicht sehenden Auges in die Katastrophe zu laufen
Damals entstand hier eine Leistungsfähige Industrie von Photovoltaik-herstellern die diese Technologie in 5 Jahren vom Stand der frühen 80er auf den von heute brachte: Energie günstiger als jede andere Form zu überschaubaren Infrastrukturkosten.
Die Welt war begeistert und hat dieses Model kopiert.
Leider reicht dem Rest der Welt der Status Quo, und die heimische Industrie wurde ja zugunsten der Fossilkonzerne Zerschlagen, konnte ihre Erfolgsgeschichte der rasend schnellen Innovation nicht Fortsetzen.
Trotzdem haben sie diese Technologie in Rekordzeit aus einem Spielzeug in den Welt-Gold-Standard verwandelt, der in diesem Land nur noch nicht übernommen hat weil der Ausbau per Gesetz auf ein unsinnig niedriges Minimum limitiert wurde.

Die Hamburger

bereiten sich schon auf höhere Wasserstände durch den Klimawandel bedingt und auch das vertiefen der Elbe für immer größere Schiffe vor. Deshalb werden die Deiche und Fluttore regelmäßig den neuen Wasserständen angepasst.

Der Klimawandel sagt uns aber eins ganz deutlich...

... (CO-Gehalt in der Atmosphäre) Die Rohstoffe gehen irgendwann zu Ende.

Und das um so schneller, je mehr und je schneller CO2 in die Atmosphäre gelangt.

Folgt:
Recycling und Produktion von nachhaltigen Gütern wird an Bedeutung zunehmen müssen.

@Adeo60 um 15:48

Verwechseln Sie da nicht etwas? C02 trägt nicht zum Smog bei. "Mischung aus Ruß, Schwefeldioxid (SO2), Staub (trockener Dunst) und Nebel". Quelle Wikipedia

18:28 von harry_up

"Die vielen schlauen Hirne rund um den Globus, die offenbar mehr davon verstehen als Sie (und ich) hinterfragen mehr, als Sie sich vorstellen können, da seien Sie mal ganz sicher."
Es ist schön zu sehen, daß Menschen gern glauben, was "Klügere" ihnen sagen, ohne sich selbst Gedanken zu machen. Leider wird jeder, der selbst rechnet, als "von kindlichem Gemüt" bezeichnet.
In den siebziger Jahren predigten diese "klugen Köpfe" auch das Gegenteil: Es würde zu einer Abkühlung kommen. Die Ölreserven wären im Jahr 2000 vollständig aufgebraucht, dann hieß es, der Wald werde sterben, dann kam BSE, das Ozonloch....
Ich zitierte übrigens lediglich den Artikel:
"Fuchs, sagte, dass die Durchschnittstemperatur seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen sei."
und schrieb: Bei einem anderen gewählten Zeitraum wäre das Ergebnis ein anderes gewesen. Wollen Sie das etwa bestreiten? Ich habe lediglich werturteilsfrei festgestellt, daß die Zahl 1,6 Grad vom Bezugszeitraum abhängt.

Am 14. Juni 2021 um 14:59 von bolligru

14:51 von Margitt

Aber, Sie werden mir sicher zustimmen, daß Klimapolitik nur global Sinn macht, da Luftverschmutzung keine Grenzen kennt.
In Deutschland werden 45 hochrentable und technisch weitentwickelte Kohleraftwerke stillgelegt während in Cina 1200 Kohlekraftwerke neu gebaut werden. Allein in der Türkei werden mehr Kohlekraftwerke neu gebaut als bei uns gleichzeitig stillgelegt. Polen setzt auf Kohlekraft und baut nicht nur neue Kraftwerke, sondern sogar ein neues Kohlebergwerk.
Der "Normalbürger" fragt sich, weshalb man ihm den höchsten Strompreis in Europa zumutet und das spricht sogar der Fraktinsvorsitzende der Linken (Bartsch) an.
___
Das sehe ich ganz genau so. Deshalb bin ich auch skeptisch, wenn wir mal wieder der Vorturner sein sollen, obwohl es Länder gibt, die objektiv 1. viel schlimmer betroffen sind als wir und 2. mehr zum Klimawandel beitragen als wir. Deshalb sehe ich mich da nicht unter Zugzwang aber wer da gerne mitmachen möchte, bit

15:35 von falsa demonstratio

"Ja wenn es "sogar" Dietmar Bartsch sagt, muss es ja stimmen."
Die Strompreise in Deutschland sind tatsächlich europaweit die höchsten. Überprüfen Sie selbst!

Am 14. Juni 2021 um 15:02 von Der Lenz

Wer bezahlt?

Wer bezahlt die Existenzbedrohenden Ernteausfälle?
Wer bezahlt die Mehrbelastung durch gehäufte Gebäudeschäden ?
Wer bezahlt die Mehrbelastung des Gesundheitswesens
__
....und wer bezahlt die hochfliegenden Pläne der "Grünen" ? Wir haben jetzt schon die höchsten Stromkosten, und das eigentlich ohne dass das sein müsste.

@eine_anmerkung., 18:24

„Habeck und die Grüne wollen unsere Bevölkerung mit Verboten und höheren Abgaben gängeln und damit zwangsläufig deren jetzigen Lebensstandard senken“

Das ist Unsinn. Wenn Sie sich unvoreingenommen mit den Plänen der Grünen auseinandersetzen würden statt auf Gerüchte zu hören, müssten Sie eigentlich merken, dass die Grünen im Prinzip genau das erreichen bzw. umsetzen wollen, was Sie selbst für nötig halten: „Meiner Meinung nach kann solche ein Vorhaben (Emissionsreduzierung und überhaupt eine Verbesserung der Umweltbelange) nur erfolgreich sein wenn dies in einer Symbiose mit Erhaltung oder Verbesserung des Lebensstandards einhergeht“

Ganz abgesehen davon, dass der Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung keine Option, sondern für jeden Menschen, der sich seiner Verantwortung für sich und andere bewusst ist alternativlos ist: Wenn er jetzt nicht handelt, werden ihm die Regeln von der Natur diktiert. Dann bleibt nur noch, zu reagieren bzw. zu versuchen, mit den Folgen klarzukommen.

Am 14. Juni 2021 um 18:31 von Margitt.

" Sie nennen eine Reihe von Gründen, die aus Ihrer Sicht dafür sprechen, nichts gegen den Klimawandel zu tun. "

Das habe ich so nicht, ich hab nur aufgezeigt wie die Welt ist und was passieren wird.
Und das wir aufpassen müssen, nicht ins Hintertreffen zu gelangen.
Das Problem ist, in Deutschland ist immer alles gleich extrem, und es ist nicht egoistisch zu zeigen, wie es auf der Welt weitergehen wird.
Bei uns wird immer alles gleich zur Heiligen Kuh, ohne an die Auswirkungen zu denken, meine Kinder haben nichts davon, wenn wir keine Arbeit haben und abgehängt sind.
Und das sehen die auch so.

15:12 von Margitt

"Deutschland ist ein Land, das damit anfangen kann und auch sollte."
Es geht nur weltweit.
Fast alle anderen Industrienationen, aber besonders auch die weniger reichen Länder setzen auf Kohle. China baut nicht nur im eigenen Land neue Kohlekraftwerke (1200) und ist davon nicht abzubringen, sondern auch in Afrika. Die Türkei baut mehr neue Kohlerkaftwerke als Deutschland abschaltet. In Polen wird sogar ein neues Kohlebergwerk erschlossen. Aber wir Deutschen sollen anfangen und es der Welt zeigen, was richtig ist. Damit haben wir Deutschen nicht immer gute Ergebnisse erzielt.
Der kleine Mann sieht die stets steigende Stromrechnung und weiß, daß der Strompreis in Deutschland europaweit der höchste ist. Mit weiteren Steigerungen ist zu rechnen. Klar, daß er sich fragt: Warum sollen immer wir vorangehen und die Welt retten, während die meisten anderen Länder genau das Gegenteil machen?
Alles funktioniert nur abgestimmt und gemeinsam!

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 18:08 von werner1955

So vereinfachend wie falsch.

Tatsächlich sind Windkraft und Solarstrom konkurrenzlos günstig.
Neue Anlagen müssen praktisch nicht mehr subventioniert werden, höchstens im Infrastrukturellen Bereich.
Leider werden sie aufgrund politischer Entscheidungen, z.B. bzgl. über die Geschäfte an den Strombörsen unnötig verteuert.

Dagegen werden fossile Brennstoffe massiv gefördert, indem die Kosten für die Klimaerwärmung dem kleinen Mann aufgebürdet werden.

Nicht anders bei den Kernkraftwerken - Atommüllentsorgung und "Restrisiko" werden zu grossen Teilen eben nicht von den Betreibern getragen.

Kernkraftwerke sind in D z.B. mit lächerlich geringen Deckungssummen von max. 2,5 Mrd € versichert.
Zum Vergleich: Die (vorläufige) Schadenssumme in Fukushima beträgt schon jetzt weit über 200 Mrd.

Träte morgen ein Gesetz in Kraft, dass für alle Kernkraftwerke Haftpflichtversicherungen mit unbegrenzter Deckungssumme vorschriebe, sie würden allesamt noch heute wegen Unwirtschaftlichkeit abgeschaltet.

Ein weltweites Problem lässt sich

Nur weltweit lösen.
Klar ist ändern werden wir etwas müssen, zum ändern müssen wir am Ende machbare Alternativen haben.
Und für jeden Bereich haben wir die noch nicht.
Insofern muss man an jeder Stelle auch eine differenzierte Betrachtung walten lassen.

18:13 von Sparpaket

»Die Frau ist Umweltministerin, wen will sie den mit der Mahnung ansprechen?
Die alte Frau Prösecke aus dem dritten Stock?
Die kann keine Gesetze erlassen.»

Die Frau Schulze kann das auch nicht ganz alleine.
Sie ist ja nicht die Kaiserin von Deutschland.
Das muss schon die andere Frau machen.
Kaiserin Angela Merkel.

«"Viele Maßnahmen, wie die Pflanzung von Stadtbäumen, bräuchten lange, ehe sie wirkten."
Wow, das habe ich noch nicht gewusst.
So ein Baum wächst gar nicht in einem halben Jahr auf Normalgröße?

Vielleicht ganz viele kleine Bonsais?
Frau Schulze?
Hallo??»

Aber 3x Hallo.
Bonsais bleiben immer klein.
Sogar der Mammutbaum als Bonsai.
Auch den können'se sich ins Wohnzimmer stellen.
Die Alte Frau Prösecke aus dem 3. Stock hat schon einen.

...ttestEineMeinung @14. Juni 2021 um 18:13 von Möbius

#Tolle Idee, was wurde draus?

Darf ich sie darauf hinweisen, dass die damalige Verringerung der Sonneneinstrahlung unter anderem zu Hungersnöten führte?

Abgesehen davon müssten sie vermutlich über eine lange Zeit grössere Mengen an Staub in die oberen Athmosphärenschichten bringen.
Nicht nur Vegetation und Luftverkehr würde darunter leiden, sondern wir würden auch das Wetter insgesamt verändern (Wolkenbildung etc.).

Ich denke nicht, dass wir solche Experimente wagen sollten, wenn wir doch relativ simple und machbare Alternativen wie die Treibhausgasreduktion haben.
Deren Effekte können wir sehr gut vorhersagen, denn eine Welt mit weniger Treibhausgasen ist die, die wir aus der Vergangenheit kennen.

Und was die Kosten betrifft - die werden von den üblichen Verdächtigen wie immer weit überschätzt...

Es ist schon auffällig,...

...wie sich unsere eher AfD-affinen Mitkommentatoren alle Mühe geben, sich die Augen zuzuhalten in der Überzeugung, nicht gesehen zu werden.

Die teilweise vorgebrachten "Argumente" wurden schon x-mal von den AfD-Granden vorgebracht, einschließlich des Zeigens auf die anderen, die ja viel mehr und schlimmer...

Und Deutschland, das ja zu 2% an der Umweltverschmutzung beteiligt sei.
Und Klimawandel habe es schon immer gegeben...

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