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Globale Probleme global lösen

Die G7 mit den USA scheinen zu alter Stärke zurückzufinden. Die G7 Staaten haben erkannt, dass sich globale Probleme nur gemeinsam lösen lassen. Welch ein Wandel zur selbstherrlichen und egozentrischen Welt eines Donald Trump.

G7 kontern Chinas "Neue Seidenstrasse" mit Infrastruktur -initia

Darum geht es also: Die Angst der G7 vor der aufstrebenden Konkurrenz aus Fernost. Deshalb will man jetzt, früher nicht, ein Infrastrukturprogramm auflegen. Aber der Satz "China schafft Abhängigkeiten" oder Arbeitsrechtsstandards aus dem Munde der dort versammelten zeugt von Chuzpe.
Wie wär´ es denn mit einem Schuldenerlass für die 3. Welt ? Da kommt aber nicht viel. Und auch in der Pandemie kam von den Vertretern nicht viel für die ärmere Welt....

G7 kommen zu spät, aber besser als gar nicht

China hat schon vor mehr als 20 Jahren damit begonnen in etlichen afrikanischen Staaten die Infrastruktur aufzubauen, - Vorzugsweise wirtschaftlich und politisch dort wo es seltene Erden und sonstige Rohstoffe gibt -.

In machen Häfen in der EU betreiben chinesische Unternehmen Lager- und Betriebsstätten.

Davor hat sich China in asiatischen Ländern wirtschaftlich und politisch breit gemacht.

Und wie längst bekannt und auch noch mal bei tagesschau.de kürzlich vorgetragen, haben sich chinesische Unternehmen z. B in Schiffshafengesellschaften in der EU anteilig eingekauft, - dito in Technologie-Unternehmen mit Zukunftsaussichten.

Und ein fatale Beispiel aus Kanada :
Hier hat ein chinesisches Unternehmen Ballard Power System aufgekauft - das führende Unternehmen für Brennstoffzellen und Antriebe und Aggregate.
Die EU-Unternehmen haben hier - guckst du gemacht - .

Wenn die G7 jetzt anfangen wollen, ist die Frage wo das denn sein soll.

Es gehe nicht darum, dass die

Es gehe nicht darum, dass die Länder "zwischen uns und China wählen müssen", sagte der Beamte. Vielmehr solle "eine positive, alternative Vision" geboten werden, für die sich Ländern entscheiden könnten.
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Geht jetzt beides oder doch nur eins?

4 Jahre "America first"

waren 4 Jahre Aktionsfreiheit für China. Dann in Europa der Brexit. Tja, jetzt haben sie den Rückstand erkannt, haben das Ruder 4 Jahre lang schleifen lassen. Jetzt noch die C-Schulden obendrauf ... Freie Fahrt für China. Das lässt sich kaum stoppen und schon gar nicht umkehren. Etwas Besseres wie Trump hätte China (und auch Putin) gar nicht passieren können. Wahrlich der SPAZ, der schlauste Präd aller Zeiten; Trump sei Dank ...

15:25, Bernd Kevesligeti

>>Auf Kommentar antworten
Am 12. Juni 2021 um 15:25 von Bernd Kevesligeti
G7 kontern Chinas "Neue Seidenstrasse" mit Infrastruktur -initia
Darum geht es also: Die Angst der G7 vor der aufstrebenden Konkurrenz aus Fernost. Deshalb will man jetzt, früher nicht, ein Infrastrukturprogramm auflegen. Aber der Satz "China schafft Abhängigkeiten" oder Arbeitsrechtsstandards aus dem Munde der dort versammelten zeugt von Chuzpe.
Wie wär´ es denn mit einem Schuldenerlass für die 3. Welt ? Da kommt aber nicht viel.<<

Ich glaube nicht, daß China Montenegro seine Schulden erlassen wird. Die von der Autobahn herrühren, die irgendwo im Nirgendwo endet...

Am 12. Juni 2021 um 15:21 von Adeo60

Die G7 mit den USA scheinen zu alter Stärke zurückzufinden. Die G7 Staaten haben erkannt, dass sich globale Probleme nur gemeinsam lösen lassen. Welch ein Wandel zur selbstherrlichen und egozentrischen Welt eines Donald Trump.
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Wieder einmal den Artikel und die Aktion der G7 nicht verstanden.
Es geht um den Weltweiten Einfluss von China auch neue Seidenstraße genannt. Diesen Einfluss hat China schon zu der Zeit von Obama kontinuierlich und aggressiv aufgebaut.

Abhänigkeiten

…die schafft nur China-stimmts?Die EU macht so was nicht-oder?

Am 12. Juni 2021 um 15:25 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Wie wär´ es denn mit einem Schuldenerlass für die 3. Welt ? Da kommt aber nicht viel.

Halten Sie tatsächlich einen Schuldenerlass für dienlicher als Infrastukturmaßnahmen?

Der größte Gläubiger soll übrigens China sein.

Vom Regen in die Traufe?

„Es gehe nicht darum, dass die Länder "zwischen uns und China wählen müssen", sagte der Beamte. Vielmehr solle "eine positive, alternative Vision" geboten werden, für die sich Ländern entscheiden könnten.“
Das heißt, dass die G7 und ihre Follower einen ähnlichen Weg von und nach China aufbauen wollen, wie China selbst?
Und die 3. Welt - Länder können dann wählen, welchen Weg sie benutzen wollen?
Oder welche Art von Infrastruktur ist gemeint?
Ohne den wirtschaftlichen Aufstieg Europas & später den USA gäbe es wahrscheinlich gar keine 3. Welt & keine korrupten Eliten dort.
Und nun versucht China das Gleiche, mit weniger Ausbeutung, ohne Sklaverei & möglicherweise mit etwas weniger Korruption der 3. Welt - Politiker.
Die definitiven Nachteile der Zusammenarbeit der 3. Welt - Länder mit China, die über die Jahrhunderte währende brutalste und rücksichtsloseste Ausbeutung durch Europa & die USA hinausgehen, sind bisher nicht vorhanden.
Die Faktenfinder sollten dazu mal Fakten finden.

Erst einmal beschließen, dass

Erst einmal beschließen, dass das Geld der Steuerzahler der G7 Staaten in der Welt verteilt wird. Das ist das Allerwichtigste!
Was damit gemacht werden soll, weiß man noch nicht. Vielleicht baut man damit China die Handeswege (Häfen, Bahn, etc) in die dritte Welt. Spart China Investitionen.
Und natürlich verspricht man den armen Ländern, dass sie sich nicht vom Westen abhängig machen, sondern nur von China. Also keine Zurückzahlung an die G7 Staaten.
Ist die Produktion in China schon zu teuer geworden? Suchen die G7 Staaten nun nach neuen Billiglohnländer, wo sie ihre Produkte günstig produzieren lassen können? Davon profitieren die Konzerne. Der Steuerzahler der G7 Staaten bezahlt den Profit und die Menschen der armen Länder arbeiten für den Profit. Und vielleicht sollte man sich auch überlegen, was passiert, wenn man China das Wasser abgräbt... wenn es Massenarbeitslosigkeit in China gibt, weil der Westen andere gefunden hat, die für sie produzieren! China ist eine Militärmacht!

Warum immer diese Konfrontation?

Hat China einem Staat verboten am Projekt "Neue Seidenstraße" mit zu machen?

@ 15:25 von Bernd Kevesligeti

Danke! Volle Zustimmung!

15:25 von Bernd Kevesligeti

«Wie wär´ es denn mit einem Schuldenerlass für die 3. Welt ?
Da kommt aber nicht viel.»

China gewährt "Der 3. Welt" auch keinen Schuldenerlass.
Es gibt gar keinen Unterschied in diesem Aspekt.

Vieles von dem Seidenstraßen-Kram kann für die Länder, in denen das schon ist, rein gar nix. Für CHN kann das immer was.

Der Hafen "Hambantota" auf Sri Lanka kriegt überhaupt nur ein nicht-chinesisches Schiff ab, weil alle Importgüter PkW nun per Gesetz über diesen Hafen eingeführt werden müssen. Dann werden sie von dort quer über die Insel gekarrt auf die andere Seite, wo die Hauptstadt Colombo ist + die Abnehmer sind.

In Dschibouti ist das nicht anders.
In Äthiopien gibt es nicht mal Arbeitsstellen für Köche im Zug der vielen CHN-Projekte im Land. Gefuttert wird von CHN-Bauarbeitern von CHN-Köchen Gekochtes aus CHN Importiertes.

Warum Ungarn und Serbien die Bahnstrecke Budapest - Belgrad durch Flachland von CHN ausbauen lassen. Keine Ahnung … aber in jedem Fall exemplarisch plemmplemm.

Am 12. Juni 2021 um 15:21 von Adeo60

Zitat:
"...Die G7 mit den USA scheinen zu alter Stärke zurückzufinden. Die G7 Staaten haben erkannt, dass sich globale Probleme nur gemeinsam lösen lassen..."

>Am 25. Oktober 1971 verabschiedete die Versammlung auf Antrag Albaniens die Entschließung 2758 (XXVI), 2
mi t
der die Regierung der Volksrepublik als alleinige legitime Vertretung Chinas anerkannt wurde und daraufhin i n die Vereinten
Nationen und damit auch als Ständiges Mitglied i n den Sicherheitsrat einziehen konnte.< ...und raten Sie mal, wem ES damals nicht so recht in seiner Rolle als Weltpolizist passte? Jedenfalls hat dies die chinesische Führung nicht vergessen.
Und wenn Sie noch mehr über unseren Verbündeten USA erfahren möchten, lesen Sie mal eines der Bücher von H. Kissinger und nicht nur die BILD.

Wann ist mit konkreten Plänen zu rechnen.

Mit einem neuen Infrastrukturplan wollen die G-7 Staaten ärmere Länder unterstützen. Aber warum kein Schuldenerlass für solche Länder die von strategischer Bedeutung sind und die sich an Vorgaben der soziale Marktwirtschaft und demokratische Normen halten. Solche Länder dürften eine bestehende Planung haben die sie sicher gerne realisieren wollen. Was wäre denn da die Funktion der EU und die der kleinere westliche Länder ?

von fathaland slim 15:56

Aus Anlass der Corona-Pandemie hat China 77 armen Ländern ein Schuldenmoratorium gewährt. Den Ländern Afrikas 3,4 Milliarden Dollar Schulden erlassen und etwa 15 Milliarden Dollar umgeschuldet (Wolfram Elsner-Die Zeitenwende,China und Europa nach Corona).

Während Weltbank und IWF ihr Verhalten nicht änderten. Auch von den in Cornwall versammelten ist da nichts zu hören.

von schabernack 16:12

Wenn das die Realität wäre, was Sie da beschreiben, warum dann die Besorgnis der G7 ? Und warum das vermeintliche Gegenprogramm.
Neue Seidenstrasse, 60 Länder der dritten Welt mit der Perspektive Industrialisierung, zehntausende die kostenlos in China studieren.

15:21 von Adeo60

mein gutster , wiedermal lobhudelei auf biden und damit merkel, ohnesinnundverstand.

biden macht das gleiche wie trump, spricht es nur nicht so deutlich aus, daß es auch gute oder einfältige menschen verstehen. ihre kanzlerin wird einen hohen preis bei ihrem arbeitsbesuch zahlen müssen. ok, nicht merkel , sondern wir deutschen steuerzahler

von falso demonstratio 16:06

Schludenerlass und Infrastrukturmassnahmen. Aber der Akteur dafür sind nicht die in Cornwall versammelten. Wie die bisherige Geschichte beweisst.

@ um 15:56 von fathaland slim

Es war die Korruption in Montenegro, die diese Autobahn ins Nirgendwo geführt hat.
Die Chinesen haben sie zwar gebaut, aber nicht deren Richtung bestimmt.
Die Korruption in vielen Balkanländern ist aber eher ein Ergebnis 30 - jähriger Einmischung westlicher Länder und während der Jahrhunderte vor dem 2.WK, als der Nichteinmischung Chinas.
Möglicherweise nutzt China die korrupten Strukturen in allen Ländern, durch die die neue Seidenstraße führt. Aber geschaffen wurden diese Strukturen durch europäischen und US - Einfluss.
In China hat der Westen das auch Jahrhunderte so getrieben. In Russland hat er es in der Übergangszeit bis Putin getan.
Deren Mißtrauen hat also gute Gründe.
Das westliche Mißtrauen begründet sich eher in der Selbsterkenntnis: Was ich Denk und tu, traue ich anderen zu.
Nur gelernt hat der Westen daraus noch nicht.

@0_Panik 15:33

China beutet keine "seltene Erden" (4 f-Elemente plus Scandium, Yttrium und Lanthan) in Afrika aus. Vielmehr betrifft der Mangel an diesen eher den Westen, nicht wegen mangelnder Vorkommen sondern wegen der besonders umweltbelastenden Gewinnung aus dem Grundmaterial. Und nebenbei -falls das kommt-, Cobalt, Coltan, Indium und Konsorten sind keine "seltenen Erden".

omg

Aus dem Artikel:
> Die Initiative, die von US-Seite "Build Back
> Better World" (B3W) genannt wurde

Ich schmeiß mich bei dem Namen schon vor Lachen weg! ^^
ROTFL!!!

Hat sich schonmal jemand

Hat sich schonmal jemand gefragt,
wieso China mit der "Neuen Seidenstraße" so erfolgreich ist?

Vor der chinesischen Initiative hatten ärmere Länder die Wahl
"Entwicklungsgelder" zu diktierten Bedingungen anzunehmen, oder nicht.

China bietet eine gute Alternative zu "westlichen Hilfsgeldern" - bei denen von jedem "gespendeten" $ ca. das zehnfache außer Landes geschleppt wird - an der lokalen Bevölkerung vorbei.

Sicher, Chinas Initiative ist genauso uneigennützig wie die geplante G7-Initiative.
Aber mit einem eklatanten Unterschied ggü. der Idee der "Entwicklungsgelder" :

China will langfristig diese Länder zu Abnehmermärkte der chinesischen Wirtschaft aufbauen - wofür aber zunächst dort ein gewisser Wohlstand in der Breite erreicht werden muss .

& nicht bloß wie "westliche Länder" die Rohstoffe dieser Länder ausbeuten & dort Grenzanlagen errichten, die die Flucht aus diesen Ländern erschwert - während man gerade dabei ist alles mit Wert aus diesen Ländern zu holen.

Am 12. Juni 2021 um 16:23 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aus Anlass der Corona-Pandemie hat China 77 armen Ländern ein Schuldenmoratorium gewährt.

Vor etwas mehr als einem Jahr hat G20 auf Vorschlag von G7 den ärmsten Ländern Stundung gewährt.

16:27 von Bernd Kevesligeti

zehntausende die kostenlos in China studieren.
.
wenn ich bei uns an der Uni vorbeifahre
wimmelt es nur so von Chinesen
ich glaube nicht dass die für ihr Studium zahlen

Am 12. Juni 2021 um 16:30 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Schludenerlass und Infrastrukturmassnahmen. Aber der Akteur dafür sind nicht die in Cornwall versammelten. Wie die bisherige Geschichte beweisst.

Sie sollten Ihre Geschichtkenntnisse im Hinblick auf Schuldenerlasse nochmals überprüfen .

Oje ...

Ich glaube die G7 haben nicht verstanden, um was es bei Chinas "Neue Seidenstraße" geht, wenn dies als Vergleich/Antwort auf geplantes Projekt hergenommen wird.

Außerdem finde ich es fragwürdig, im eigenen Land hat man die Infrastruktur nicht im Griff (Staus prägen in Stadt und auf der Autobahn den Alltag) und dann so etwas, den x. Schritt vor dem ersten Schritt.

Chinas Expansion kontern...

...das wäre vor zwanzig oder dreißig Jahren wohl noch ein Plan gewesen. Heute ist es nur noch ein Witz, über dessen Pointe man auch nur in China lacht.

Um zu ahnen, wie gut die Chancen stehen, Chinas Einfluss entgegenzuwirken, brauche mir nur anzusehen, was auf den FFP2-Masken steht, die wir alle tragen müssen.

Made in China.

G7 sind in diesem Fall wie die 7 Zwerge,

die versuchen einem Riesen etwas nachzumachen.

Klar will China zu eigenen Gunsten Einfluss nehmen.
Warum tut man so, als ob die G7 bisher ehrenamtlich tätig gewesen seien und sein wollen? Es geht genauso um Einfluss.

Aber jetzt muss man andere Wege finden, denn mit China als globaler Mitspieler lässt sich nicht mal eben hier und da eine "kleine" Militäraktion starten / durchführen / initiieren um das gewünschte Ergebnis "für Freiheit / Menschenrechte / Demokratie" zu erzielen.

von falsa demonstratio 16:45

Na dann kommen Sie doch mal mit den Geschichtskenntnissen.
Die Geschichte läuft jedenfalls so, daß die bisherigen Mächte besorgt ob ihrer Position sind. Mehr in dem Buch von Wolfram Elser "Die Zeitenwende-China, USA und Europa nach Corona".

16:27 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Wenn das die Realität wäre, was Sie da beschreiben, warum dann die Besorgnis der G7 ? Und warum das vermeintliche Gegenprogramm.»

Das・wäre・nicht die Realität。
Das・sind・so einige Gegebenheiten。
Wie sie im Zusammenhang mit Silk Road 2.0 nun mal・sind。
Es gibt noch mehr davon in gleicher Richtung。
Aber das ist hier ja kein Buch über China。

Das alles ist exponentiell viel mehr Geostategie, als irgendwas anderes sonst. Von allen Seiten von China und von den G7. Nie bleibt ein Geostrategisches Vorhaben in größerem Rahmen unbeachtet von den anderen Akteueren, die auch Geostrategie können und wollen.

Wegen mir ist es "Battle of Systems". Und gerade das ist nun gar nichts Neues, was irgendwer erst erfand, seit Silk Road 1.0 zu Silk Road 2.0 wurde.

Niemand der Big Ones ist der Selbstlose Samariter, der auszieht, Mühsal und Plagen der Armen zu lindern, weil er mal was im TV über Mutter Theresa sah.

In den USA war 4 Jahre Flaute in Internationaler Politik.
Weil der Käpt'n ein Mega-… war.

Zu spät

Da muss ein starkes wirtschaftliches Land kommen, das hilft und man staunt, im Gegensatz zur USA und Europa, Abhängigkeiten schafft, eh die G7 wach wird. Wo waren die USA und Europa als Afrika nach Impfstoffen gegen Corona rief?
Der Präsident Senegals Macky Sall im Interview: „Der chinesische Impfstoff war einfach als erstes verfügbar. Als Präsident des Senegals kann ich nicht einfach nur darauf warten, dass uns Covax etwas liefert. Deswegen habe ich mit mehreren Ländern und Firmen verhandelt, die Impfstoff herstellen. Und so habe ich mit der Hilfe von Chinas Präsident Xi Jinping Sinopharm gekauft.“

@ derkleineBürger

"China will langfristig diese Länder zu Abnehmermärkte der chinesischen Wirtschaft aufbauen - wofür aber zunächst dort ein gewisser Wohlstand in der Breite erreicht werden muss" Am 12. Juni 2021 um 16:39 von derkleineBürger

*

Und dabei hat solches Vorgehen China noch nicht einmal erfunden. Nach dem 2.WK gab es für Westeuropa dank der USA den Marshall-Plan - mit genau diesem Hintergrund, nämlich Absatzmarkt aufzubauen.

Was die Chinesen tun hätte man längst in armen Ländern tun können, aber es ist wohl wie Sie geschrieben haben: man ist da nur auf Rohstoffe aus.

China hat es längst begriffen!

Es nutzt nichts, hochwertige Produkte herstellen zu können, man braucht auch die Kunden und Märkte, die diese kaufen.
Stärke ich die Kaufkraft anderer Länder, werden diese auch vorrangig meine Waren kaufen. Es ist im Großen wie im Kleinen so.
Aber gerade mit dieser unsäglichen Sanktionitis verprelle ich potentielle und/oder zukünftige Käufer. Gerade der chinesische, wie auch der afrikanische, russische und indische Markt haben ein enormes Wachstum.

Am 12. Juni 2021 um 16:00 von skydiver-sr

"Abhänigkeiten
…die schafft nur China-stimmts?Die EU macht so was nicht-oder?"

Nein, wir machen so etwas nicht.... z.B wir produzieren wertvollen Müll; andere dürfen den dann sortieren, unsere Wertstoffe behalten.... ein wahres Geschenk.
EU-Altruismus.

Zitat: "Ich glaube nicht, daß

Zitat:
"Ich glaube nicht, daß China Montenegro seine Schulden erlassen wird. Die von der Autobahn herrühren, die irgendwo im Nirgendwo endet..."

also so wie die Autobahn-Brücke über die Donau zw. Bulgarien und Rumänien - die ebenso im "nirwana" steht
nur da waren es halt lediglich EU-Gelder an denen sich die korrupten Landes-Eliten bedient haben

16:42 von Sisyphos3

«… zehntausende die kostenlos in China studieren.»

«wenn ich bei uns an der Uni vorbeifahre
wimmelt es nur so von Chinesen
ich glaube nicht dass die für ihr Studium zahlen.»

Geht auch nicht um Chinesen, die im Ausland in Stuttgart oder Köln, oder in Stadt oder Land anderswo studieren.

Geht um Stipendien in China für Ausländer. Die gibt es genau so wie solche welche in DEU, FRA, CAN, USA oder in JAP. Nicht schon immer, aber schon was länger. Was ganz Neues ist das jedenfalls nicht.

von schabernack 17:00

Aber immerhin ist es doch auch lustig mit an zu sehen, wie die sich drehen und winden. Die Sanktionierer und neokolonialen. Nur um eine multipolare Welt zu verhindern.
Da hat wohl ein Francis Fukuyama doch nicht recht gehabt, mir seinem "Ende der Geschichte" ?

17:15 von KarlderKühne

Gerade der chinesische, wie auch der afrikanische, russische und indische Markt haben ein enormes Wachstum.
.
das ist ja teil des Problems
mit dem Klima
wenn ein paar im Westen ein Auto fahren und in Urlaub fliegen
mag das ja noch gehen
aber wenn das jetzt "alle'" machen

Am 12. Juni 2021 um 16:56 von Tada

Zitat: Warum tut man so, als ob die G7 bisher ehrenamtlich tätig gewesen seien und sein wollen? Es geht genauso um Einfluss.

Was mein en Sie wohl, was gemeint ist, wenn in dem Artikel von << Antwort auf Chinas "Neue Seidenstraße" >> die Rede ist - Altruismus?

um 15:56 von fathaland

um 15:56 von fathaland slim:
"
Ich glaube nicht, daß China Montenegro seine Schulden erlassen wird. Die von der Autobahn herrühren, die irgendwo im Nirgendwo endet...
"

->
Und warum endet die im Nirgendwo?
Wegen chinesischem Geld für die Finanzierung?

Oder weil im 1. Anlauf ein kroatisches Konsortium nicht geliefert hat & im 2. Anlauf ebenso wenig ein griechisch-israelisches Konsortium ?

Im 3. Anlauf ging Montenegro nochmal bei China wegen der Fertigstellung betteln - Verhandlungen gescheitert (u.a. auch auf Druck von EU-Ländern auf Montenegro)

Dafür wurde ja versprochen, dass die
Europäische Investitionsbank (EIB) sich der Autobahn annimmt - & bei den Versprechungen blieb es...

Aber China ist Schuld...

Am 12. Juni 2021 um 16:57 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Die Geschichte läuft jedenfalls so, daß die bisherigen Mächte besorgt ob ihrer Position sind

Genau das ergibt sich für mich aus dem TS-Artikel.

@ um 17:12 von Tada

Eben. Die BRD waren nur ein Markt und mußte die ach so großzügige Hilfe teuer bezahlen. Und trotzdem wurden darüber Fakenews verbreitet.
Nicht dass Deutschland das verdient gehabt hätte, aber uneigennützig helfen die USA ganz bestimmt niemandem.
Man kann nur hoffen, dass die US - Administration keine neuen Kriege beginnt, nur weil andere sinnvoller, weitsichtiger und besser wirtschaften können.

Am 12. Juni 2021 um 17:17 von sonnenbogen

Zitat: Nein, wir machen so etwas nicht.... z.B wir produzieren wertvollen Müll; andere dürfen den dann sortieren, <>

Stimmt: z.B. nach Cina.

Ich habe gelesen, in der Spitze habe Deutschland beinahe 600.000 Tonnen Plastikabfälle nach China exportiert– mehr als 40 Prozent der gesamten Exportmenge an Plastikabfällen.

Es wäre doch nun einmal

Es wäre doch nun einmal höchste Zeit, die Länder zu benennen, die nach Chinas Milliarden-Investitionen wegen der Investitionen schlechter dastehen. Welche Länder sind das? Ich kann Länder benennen, die nach Investitionen der westlichen Länder anschließend schlechter dastanden, zumindest das arbeitende und besitzlose Volk. Da wäre Somalia, Eritrea, Sudan, Irak, Afghanistan, Palästina, Griechenland...

Merkwürdigkeiten

Also ich verstehe das richtig, die G7 wollen einen Gegenpart zu China setzen, während Good Old Deutschland natürlich alles dafür tut, damit die Chinesen auch bloß weiter fleißig deutsche Autos kaufen werden? Stichwort Menschenrechte... Aber ist ja auch nicht so wichtig, gelle VW?
.
Spannend.
Die USA unter Biden müssten jetzt endlich mal Druck machen, damit die Europäer und allen voran die Deutschen endlich mal aufhören mit Diktaturen Geschäfte zu machen, aber mit Diktaturen haben wir offenbar kein Problem, so als waschechte Demokraten.
.
Die USA müssen jetzt handeln, auch im Sinne der Demokratie. Wenn der Eindruck entsteht, dass Autokratien die besser Antwort für die Fragen der Zukunft sind, dann sollten Alarmglocken läuten.
.
Wir wissen aus der Vergangenheit, Autokratien haben so ihre Mängel. Gerade wir Deutschen sollte das wissen und nicht alle Grundsätze über Bord werfen, um ein paar Euro zu verdienen.

Am 12. Juni 2021 um 17:12 von Tada

Zitat: Nach dem 2.WK gab es für Westeuropa dank der USA den Marshall-Plan - mit genau diesem Hintergrund, nämlich Absatzmarkt aufzubauen.

Wir hätten das damals ablehnen können, weil die Motivation moralisch nicht hochwertig genug war.

Genauso können die von G7 angesprochen Länder die Infrastukturhilfen so lange ablehnen bis sie aus ausschließlich heheren Motiven erfolgen. Es wird doch keiner gezwungen, Hilfe von den bösen Kapitalisten anzunehmen.

um 16:54 von Tinkotis

"Um zu ahnen, wie gut die Chancen stehen, Chinas Einfluss entgegenzuwirken, brauche mir nur anzusehen, was auf den FFP2-Masken steht, die wir alle tragen müssen: Made in China."

Das ist nur eher ein Gegenargument.

Denn dieses "Made in China" an das wir alle so gewöhnt sind ist ja das Resultat niedriger Löhne.

Alle Industrienationen sind aber Hochlohnländer. Der Gedanke, dass China immer so weiter machen kann und dabei Niedriglohnland bleiben kann, ist unlogisch. Die Reallöhne haben sich in China in den letzten zehn Jahren verdoppelt, und ebenso in den zehn Jahren davor.

China wird einen gewaltigen Marktanteil behalten, proportional zu seinem Bevölkerungsanteil (ein Sechstel), aber das ist auch alles.
_

17.17 Miauzi- Autobahnbrücke Bulgarien u. Rumänien

Die von Ihnen erwähnte Autobahnbrücke über die Donau zwischen Rumänien und Bulgarien steht nicht irgendwo im `Nirwana` sondern ist die einzige viel befahrene Verbindung von Sofia Richtung Nord und West Rumäniens, Ungarns, die Slowakei und Polens.
Es ist eine sehr gut gebaute 4⃣ Brücke über die Donau und von wichtigster Bedeutung für die Wirtschaft.
Früher gab es hier eine miserable Fähre.

Die EU hat hier die Menschen und Wirtschaft viel gebracht, neben von Ihnen zurecht erwähnt Korruptionsgelder.

um 17:12 von Tada " Nach dem

um 17:12 von Tada
"
Nach dem 2.WK gab es für Westeuropa dank der USA den Marshall-Plan - mit genau diesem Hintergrund, nämlich Absatzmarkt aufzubauen.
"

Ich empfehle allen, die den Marshallplan glorifizieren (defacto alle BILDgewaschenen) sich mal eine Stunde Zeit zu nehmen für die
Arte-Doku:
Marshallplan: gefährliche Waffe des US-Imperialismus?

"
aber es ist wohl wie Sie geschrieben haben: man ist da nur auf Rohstoffe aus.
"

Es ist sogar noch schlimmer:
per europäischen "Entwicklungsgelder" werden Gelder von armen Menschen aus reichen Ländern zu reichen Menschen in armen Ländern geleitet, damit diese von diesem Geld wiederum verpflichtend Waren von Firmen in reichen (eur.) Ländern kaufen, die in den Händen reicher Menschen sind.

& gleichzeitig werden damit
Anti-Flüchtlingsbollwerke (geliefert von eur. Militärfirmen) in den armen Ländern finanziert, damit die arme ausgebeutete Bevölkerung nicht den geplünderten Rohstoffen in die EU folgen kann

Konkurrenz belebt das Geschaeft.

Ich musste ja im Laufe meines Lebens feststellen, dass dieser Spruch leider nicht allzu oft Gueltigkeit hat.

Aber in diesem Falle gewinne ich den Eindruck er gilt.

Ohne die chinesische "Seidenstrasse" haetten die G7 und insbesondere deren Wirtschaft weiterhin die 3. Weltlaender auf die "althergebrachte" Art ausgenutzt.

Ob sie es nun besser machen als vorher oder als die Chinesen es jetzt tun, muss man abwarten. Denn China hat eine "Staatswirtschaft", die nach Vorgaben der Regierung zu handeln hat. Die Wirtschaft der G7 ist eine freie Wirtschaft, die ihren eigenen Interessen folgt. Dass die Interessen der Wirtschaft und der politischen Fuehrung oft nicht zusammenpassen sieht man allzu oft.

17:12 von Tada

>>Was die Chinesen tun hätte man längst in armen Ländern tun können, aber es ist wohl wie Sie geschrieben haben: man ist da nur auf Rohstoffe aus.<<

Gut dass die Chinesen so selbstlos sind.

@16:48 von Giselbert

>> Staus prägen in Stadt und auf der
>> Autobahn den Alltag

Ähh, wenn DAS Ihr größtes Problem ist... -.-

Markterschließung

Die Unterstützung der unterstützungsbedürftigen Länder darf nicht nur wegen der Erschließung neuer Märkte gewährt werden. Jedes dieser Länder ist viel mehr als nur ein Markt für seine Unterstützer: es ist Teil der Weltgemeinschaft unserer Erde. Jedes Land sollte damit in die Lage versetzt werden, selbst eine Lebensgrundlage für seine Bürger zu schaffen, die denen ein lebenswertes Leben mit gesunden natürlichen Ressourcen, bezahlbaren Gütern & Dienstleistungen & modernen Infrastrukturen ermöglicht.
Dass gleichzeitig demokratische Strukturen, Grundwerte & die Einhaltung der Menschenrechte gefördert werden sollten, dürfte unstrittig sein, wenn es um gesunde politisch-soziale Strukturen dort geht.
Gute Wirtschaftsbeziehungen, ohne Erpressungspotential z.B. in Infrastruktur & Ökologie sind durchaus wünschenswert und im gegenseitigen Interesse. Was also gibt es gegen die neuen Anstrengungen einzuwenden? Dass sie erst jetzt und als Gegengewicht zur Seidenstraße eingeleitet werden! Traurig!!

....wie soll das gehen...

Ich fahre nach dreißig Jahren immer noch über DDR Straßen. Unsere Öffentlichen Verkehrsmittel fahren max. 3 x am Tag.
Die Anbindungen zur BA sind nicht modern. Überall Lücken. Bei Radwegen das gleiche.
Jetzt will man anderen Ländern helfen. Wie soll das gehen was man selbst nicht schafft.

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Am 12. Juni 2021 um 16:23 von

Am 12. Juni 2021 um 16:23 von Bernd Kevesligeti

Gehen Sie mal nach Laos,das hat China einen Milliarden Complex am Mekong gebaut,ein "Casino" das was die Menschen dort nicht brauchen,und das Beste daran ist? das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.
So viel herzzerreißend Humanitaet der Chinesen.
Am Ende geht es denen auch nur um $ und vorteile.

von weltoffen 21:43

Ja, wenn Sie recht haben, dann könnten sich ja die G7 zurücklehnen. Tun die aber nicht, die sind besorgt um ihren Einfluss.
Nicht nur wegen der Unterschiede, zum Beispiel bei der Kreditgewährung an Länder durch IWF/Weltbank und im Vergleich dazu BRICS-Bank, Infrastruktur und Investitionsbank.

MrEnigma, 18:21 Uhr

Die Europäer und insbesondere Deutschland haben sich nach der drastischen Handelskrieg- Politik von Trump verständlicherweise verstärkt China zugewandt. Die USA waren unter Bindens Amtsvorgänger auf dem Weg in eine Diktatur, jedenfalls wurden Demokratie und Rechtsstaat massiv zurückgedrängt. Die wirtschaftliche Annäherung an China war deshalb nur folgerichtig

21:43 von weltoffen

das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.
-
so was erfährt man hierzulande selten
ebenso die "Beliebtheit" der Chinesen in Asien von Thailand bis zu den Philippinen

18:45 von Knorlo

Ich fahre nach dreißig Jahren immer noch über DDR Straßen.
.
nur keinen Neid
aktuell ist die Qualität hier im Südwesten kaum besser als damals in der DDR
und "Brückenschäden" steht zwischenzeitlich an fast jeder Brücke

Am 12. Juni 2021 um 21:54 von Sisyphos3

Am 12. Juni 2021 um 21:54 von Sisyphos3
21:43 von weltoffen so was erfährt man hierzulande selten
ebenso die "Beliebtheit" der Chinesen in Asien von Thailand bis zu den Philippinen

Ja ,auch in Afrika werden die Chinesen in einigen Laendern nicht mehr gerne gesehen,meine Japanische Freundin war dort und musste sich beschimpfungen anhoeren weil die Einheimischen dachten Sie sei Chinesin.

Aha, Afrika stärken will die Gx

Also jetzt sind die supertollen Gs auf die Idee gekommen Afrika zu stärken und es aus den Händen der achsoobermäßigbösartigenhinterhältigstengroßmenschenrechtsunterdrückenden Chinesen aus deren Klauen zu retten, nachdem genau diese Gs Afrika jahrhundertelang mit geologischen und, was noch viel schlimmer ist, menschlichen Gütern (Sklaven) ausgebeutet hat retten, indem sie diese jetzt vielleicht ein bisserl weniger ausbeuten!

Was soll ich sagen liebe Gs....

Dieser Zug ist schon lange abgefahren und angekommen!
Uns glaubt eh niemand mehr auf der Welt.

Erst recht nicht in der heutigen Zeit!

Wir.... reden, versprechen und peitschen.....
Die Chinesen machen!

Und Afrika hat schon genug vom westlichen reden, versprechen, peitschen, mit Subventionen die Lebensgrundlage genommen zu bekommen und und und

Am 12. Juni 2021 um 21:52 von Bernd Kevesligeti

Ja, wenn Sie recht haben, dann könnten sich ja die G7 zurücklehnen. Tun die aber nicht, die sind besorgt um ihren Einfluss.

Ja,Sie machen aber so als ob die Chinesen das grasse gegenteil sind,sind Sie aber nicht.

Fleiß

Die Chinesen sind halt sehr fleißig!

Chinas KP ihr „Erpressungspotential“ zu nehmen ist

jeden neu „ausgegebenen“ Cent wert:
„(...) Dabei investiert China auch in Staaten, die sonst nur schwer internationale Hilfe bekommen würden. Kritiker warnen arme Länder vor einer Schuldenfalle, politischen Abhängigkeiten und mangelndem Umweltschutz. Oft kommen auch nur chinesische Unternehmen zum Zuge“

Es geht tatsächlich darum, dass wirklich niemand - ganz gleich, ob er eine politische Funktion innehat oder nicht - mehr die Möglichkeit hat, Menschen mittels Geld gegeneinander auszuspielen, wie es der US-Beamte noch sehr diplomatisch formuliert:
„Es gehe nicht darum, dass die Länder "zwischen uns und China wählen müssen". Vielmehr solle [mit der Initiative, die von US-Seite "Build Back Better World" (B3W) genannt wurde] "eine positive, alternative Vision" geboten werden, für die sich Ländern entscheiden könnten. Es stehe "im starken Kontrast zu der Art, wie (...)“. Er warf Peking "Mangel an Transparenz, (...)" und ein Vorgehen vor, das viele Länder am Ende schlechter dastehen lasse“

12. Juni 2021 um 21:43 von weltoffen

>> Am 12. Juni 2021 um 16:23 von Bernd Kevesligeti

Gehen Sie mal nach Laos,das hat China einen Milliarden Complex am Mekong gebaut,ein "Casino" das was die Menschen dort nicht brauchen,und das Beste daran ist? das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.
So viel herzzerreißend Humanitaet der Chinesen.
Am Ende geht es denen auch nur um $ und vorteile. <<
.
.
Wer hat denn dieses Bauwerk genehmigt?
Haben die Chinesen ohne Genehmigung gebaut?

21:54 von Sisyphos3

«das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.»

«so was erfährt man hierzulande selten
ebenso die "Beliebtheit" der Chinesen in Asien von Thailand bis zu den Philippinen.»

Ich weiß nicht, ob Sie bei Ihren Asien-Reisen auch in Kambodscha waren. Neben "Angkor Wat" gab es dort die Hafenstadt "Sihanoukville" mit wichtigem Hafen. Schöne vorgelagerte Inseln. Alles schon touristisch Anfang der 2000-er, als wir dort waren. Aber "schnuckelig". Nicht überlaufen, nicht kaputt-gebaut.

Einst förderte FRA den Hafen, nun wird er mit Hilfe von JAP seit einigen Jahren ausgebaut. Der wichtigste Hafen in KAMB, aber nix für CHN. CHN baut (wie oben in Laos) an den Stränden + auf den Inseln "alles neu". Inkl. auch wieder Casinos für Touristen aus CHN. Ortsansässige Kambodschaner können sich das gar nicht leisten.

Auch nicht mehr die Händler die Ladenmieten.
Alles gefördert vom Staat KAMB wegen Devisen aus CHN.

Land changes in Südostasien in weitem großem Maß.

um 21:43 von

um 21:43 von weltoffen:
"
Gehen Sie mal nach Laos,das hat China einen Milliarden Complex am Mekong gebaut,ein "Casino" das was die Menschen dort nicht brauchen,und das Beste daran ist? das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.
"

->
Das Golden Triangle Casino steht in der
Golden Triangle Special Economic Zone.

Selbstverständlich haben Laoten da Zutritt.
Allerdings wird dort in dieser Sonderwirtschaftszone mit thai. Baht & chin. Yuan bezahlt, nicht mit lao. Kip.
Dafür ist die laotische Währung nicht stabil genug.
Im "US-Hinterhof" in El Salvador kann man auch im ganzen Land mit US-$ bezahlen.

"
So viel herzzerreißend Humanitaet der Chinesen.
"
-> immerhin bauen die da was auf & bomben nicht alles nieder wie USA es in Laos gemacht haben...

"
Am Ende geht es denen auch nur um $ und vorteile.
"
-> Klar. Aber der Weg ist ein anderer.
China bombt nicht wie die USA ganze Länder nieder um in neue Märkte vorzustoßen, sondern macht stattdessen Geschäfte

Am 12. Juni 2021 um 21:52 von Bernd Kevesligeti

Nicht nur wegen der Unterschiede, zum Beispiel bei der Kreditgewährung an Länder durch IWF/Weltbank und im Vergleich dazu BRICS-Bank, Infrastruktur und Investitionsbank.

Und was glauben Sie was Chinesische Banken wollen? Alle beschenken? mit sicherheit nicht.
Sie scheinen ein einseitiges Weltbild zu haben,der Westen schlecht, alle anderen sind gut und voellig "selbstlos"

„G7 kontern Chinas "Neue Seidenstraße" mit Infrastruktur-Initiat

Das Problem in meinen Augen ist nicht das China die „Neue Seidenstraße“ ausgerufen hat. Das Problem ist in meinen Augen ist das wir, der „Wertewesten“ erst reagieren, wenn es uns an den „Kragen“ geht, denn unser Reichtum ist die Armut der Rest der Welt.

@ Bernd Kevesligeti

Beispiel bei der Kreditgewährung an Länder durch IWF/Weltbank und im Vergleich dazu BRICS-Bank, Infrastruktur und Investitionsbank.

Die BRIKS Bank hat weniger als ein Promille der Kreditsumme der Weltbank.

Seitenstraße

Eine Mitarbeit an der chinesischen Seidenstraße verbietet sich, so lange China die Menschenrechte der Uiguren verletzt.

21:52 von Bernd Kevesligeti

@weltoffen

«Ja, wenn Sie recht haben, dann könnten sich ja die G7 zurücklehnen. Tun die aber nicht, die sind besorgt um ihren Einfluss.»

Es stellt sich die Frage erst gar nicht, ob @weltoffen Recht hat.
Es ist so, wie er das beschreibt.

Es gibt gar keinen Zweifel daran, so man sich jemals die Mühe macht, sich abseits von: "China will doch nur helfen und spielen" aus eigener Initiative zu informieren.

Am besten aber isses, man war selbst schon mal in Südostasien. Waren Sie jemals dort in auch nur einemeinzigen Land im Geografischen Nachbarsgarten von 1,4 Mrd. Chinesen? Das hilft und bildet viel mehr zur Region als 5 bis 10 Bücher wie: "China und der Rest der Welt nach Corona". Theoretisches Gegucke auf Land, das man selbst nie fand.

Landschaftlich und touristisch würde ich gerne nach CHN reisen. Niemals werde ich es aber real tun zum Kaiser-Depot ins Land der Mitte. Ein wenig kenne ich Südostasien + JAP richtig gut.

Im Tunnel bei Nacht bei Mondfinsterns sind alle Mäuse grau …

Kleine Empfehlung zu G7

Leute guckt Euch in der Rubrik "Blickpunkte" das zweite Bild an.

Zu schön - man muss einfach schmunzeln.

@ 0_Panik

China hat schon vor mehr als 20 Jahren damit begonnen in etlichen afrikanischen Staaten die Infrastruktur aufzubauen

Und warum ist sie mittlerweile noch gar nicht aufgebaut und nur die Bodenschätze sind weg?

um 21:43 von

um 21:43 von weltoffen:
"
Gehen Sie mal nach Laos,das hat China einen Milliarden Complex am Mekong gebaut,ein "Casino" das was die Menschen dort nicht brauchen,und das Beste daran ist? das Laoten keinen zutritt haben zum ganzen Komplex,nur Chinesen und Auslaender.
"
Bleiben Sie mal in Deutschland, da ist die USA gerade dabei einen bestehenden Milliarden Complex in der Pfalz auszubauen, da wird grad u.a. ein "Krankenhaus" gebaut, das zwar von dt. Bürgern mitfinanziert wird, aber die Menschen in Deutschland nicht brauchen, weil dort niemals ein dt. Bürger behandelt wird, nur US-Bürger.

Nicht mal in die Nähre der Eingangstür von diesem Krankenhaus wird ein normaler dt. Bürger je gelangen, das ganze Gelände drum rum ist von den USA abgesperrt - nicht mal Bundestagsabgeordnete können da regulär hin, obwohl es offiziell dt. Territorium ist.

@ tagesschlau2012

Geht jetzt beides oder doch nur eins?

Er gibt zwei Wege, aber unserer ist der bessere. Oder stehen Sie auf der Seite Chinas?

von weltoffen 22:08

Psychologen nennen es eine Projektion, anderen etwas vorzuwerfen, was man selber will oder anstrebt.
Aber wie sieht es denn aus, mit handfesten Initiativen der G7 ? Frühere Konferenzen mit afrikanischen Ländern, denen kaum etwas folgte. Oder das Blue Dot Network (Zeit-Online) ?

21:54 von Adeo60

Die Europäer und insbesondere Deutschland haben sich nach der drastischen Handelskrieg- Politik von Trump verständlicherweise verstärkt China zugewandt. Die USA waren unter Bindens Amtsvorgänger auf dem Weg in eine Diktatur, jedenfalls wurden Demokratie und Rechtsstaat massiv zurückgedrängt. Die wirtschaftliche Annäherung an China war deshalb nur folgerichtig.»

Gar nix ist "folgerichtig" daran, sich wegen ominöser Befürchtungen über das potentielle Diktatürchen USA dann der größten realen Diktatur auf diesem Planeten China zuzuwenden.

Man versteckt sich aus nicht aus Angst, im Wald könnte evtl. ein Wilder Bär drin sein, mal schon besser vorbeugend vor Schaden im Zoo im Tigerkäfig.

CHN ist groß, CHN ist mächtig, CHN ist wichtig.
Das wird auch nicht enden, und künftig noch zunehmen.
Es ist schwierig, damit und mit CHN umzugehen.
Auch das wird nicht einfacher in den kommenden Jahren.
Eher schwieriger, weil CHN längst nicht mehr klamm & heimlich & leise agiert.

Laut und aggressiv …

Die Europäer...

...haben mit "Freihandelsabkommen" wie dem berüchtigten EPA Afrika nach Kräften übervorteilt und verarscht.

Es ist kaum davon auszugehen, das verlorenes Vertrauen so einfach wiederhergestellt werden kann.

Und das die westliche Hilfe selbstlos ist....
...wird wohl kaum einer glauben.
Es sei denn man ist durch und durch naiv.

Habe ich 2 potentielle Helfer und beide sind nicht besonders vertrauenswürdig.
In so einem Fall nehme ich wohl den, der einen Plan und mehr Geld hat.
Das sind bestimmt nicht die Europäer oder US Amerikaner.

"die USA wollten mit den G7-Partnern, dem privaten Sektor und anderen Teilhabern kollektiv Hunderte Milliarden für Infrastruktur-Investitionen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen mobilisieren"

Public private partnerships....

Was bestimmte Schmeissfliegen in Europa und den USA nicht kehr durchbekommen, will man nun also der dritten Welt und Schwellenländern angedeihen lassen.

In dieser Art gegen Rotchina anzugehen, wird mehr als schwer sein

Am 12. Juni 2021 um 22:20 von Kein Einstein

Wer hat denn dieses Bauwerk genehmigt?
Haben die Chinesen ohne Genehmigung gebaut?

Hat das jemand behauptet?

In einem Armen Land bekommt man einfach eine genemigung,wenn richtig geschmiert wird.
Zum eintrittsverbot der Laoten haben die Chinesen bestimmt niemanden gefragt.
Das ist jetzt Chinesische Hoheitsgebiet in Laos.

um 18:21 von MrEnigma: " Die

um 18:21 von MrEnigma:
"
Die USA unter Biden müssten jetzt endlich mal Druck machen, damit die Europäer und allen voran die Deutschen endlich mal aufhören mit Diktaturen Geschäfte zu machen, aber mit Diktaturen haben wir offenbar kein Problem, so als waschechte Demokraten.
"

Wieso auch?
Immerhin machen wir mit Diktaturen nur Geschäfte wie die USA & verwandeln nicht auch noch mit Waffengewalt Demokratien in Diktaturen, weil uns geänderte Geschäftsbeziehungen nicht passen, so wie die USA als waschechte Demokratie - wobei sich GB ja bei solchen US-Aktivitäten immer willig als Juniorpartner beteiligt hat

@ nie wieder...

Und nun versucht China das Gleiche, mit weniger Ausbeutung, ohne Sklaverei & möglicherweise mit etwas weniger Korruption der 3. Welt - Politiker.

Möglicherweise weniger. Vielleicht aber auch mehr Korruption. Aber definitiv ohne Demokratie.

von weltoffen 22:32

Ein einseitiges Weltbild sollte man in der Tat nicht haben. Aber die Realität schon wahrnehmen.
Haben Sie mal was von den IWF-Auflagen gehört ?
Und wer führte in den letzten Jahrzehnten zig Angriffskriege ? Außer Kanada und Japan alle anderen, die sich in Cornwall treffen.....

Am 12. Juni 2021 um 22:50 von derkleineBürger

Eine Casino mit einer Militaerischen anlage zu vergleichen geht gar nicht.
Ungefaer,als ob Club Med nur fuer Franzosen ist.

@ laurischkarsten

Das Problem ist in meinen Augen ist das wir, der „Wertewesten“ erst reagieren, wenn es uns an den „Kragen“ geht, denn unser Reichtum ist die Armut der Rest der Welt.

Den Satz versteh ich nicht.

von schabernack 22:40

Hier die Beiträge, die gehen doch in der Mehrheit so: Die Chinesen, die haben da nichts zu suchen, daß gehört "uns".
Die haben außerdem nichts zu bieten. Aber dann kommt der Satz "Hilfe, die Chinesen helfen".
Da hat man dann des weiteren aber Angst vor der Realität, will nicht, daß sich Länder umorientieren......

@ Kleiner Bürger

... da wird grad u.a. ein "Krankenhaus" gebaut, das zwar von dt. Bürgern mitfinanziert wird, aber die Menschen in Deutschland nicht brauchen, weil dort niemals ein dt. Bürger behandelt wird, nur US-Bürger.

Dort werden auch deutsche Bürger*innen behandelt.

@ Bernd Kevesligeti

Und wer führte in den letzten Jahrzehnten zig Angriffskriege ? Außer Kanada und Japan alle anderen, die sich in Cornwall treffen.....

Russland?

18:21 von MrEnigma

Gerade wir Deutschen sollte das wissen und nicht alle Grundsätze über Bord werfen, um ein paar Euro zu verdienen.
.
erst kommt das Fressen, dann die Moral

von free Nawalny 22:35

Aber die BRICS-Bank und die Bank für Infrastruktur und Investitionen, haben ein anderes Verhalten als IWF/Weltbank. Und deshalb wird letzteren nicht die Zukunft gehören....

@ Bernd Kevesligeti

Darum geht es also: Die Angst der G7 vor der aufstrebenden Konkurrenz aus Fernost.

Umerziehungslager für eine Bevölkerungsminderheit können einem ja auch Angst machen.

22:41 von Anna-Elisabeth

«Kleine Empfehlung zu G7
Leute guckt Euch in der Rubrik "Blickpunkte" das zweite Bild an.
Zu schön - man muss einfach schmunzeln.»

Sehr gelungene Schraube mit Pferdeschwanz.

Für den Moment eingefrorene Bewegungsbilder von Menschen haben oft viel Reiz und hohen Unterhaltungswert.

um 22:52 von free

um 22:52 von free Nawalny:
"
@ tagesschlau2012
Geht jetzt beides oder doch nur eins?

Er gibt zwei Wege, aber unserer ist der bessere.
"

Welcher unserer "werteorientierten" Wege ?

->
Als Europäer gemeinsam mit der in/nach Kolonialzeiten von Europäern lokalen korrupten installierte Machtclique in den jeweiligen Ländern die Rohstoffe ausplündern & dabei die lokale Bevölkerung ausbeuten?

->
Als US-Bürger jeden mit Sanktionen überziehen bzw. wenn Sanktionen nicht ausreichen, in Grund & Boden zu bomben & damit über Leichen an die Werte des Landes zu gelangen?

Das sollen bessere Wege sein als
"Win-Win-Deals" (wer wie sehr im Einzelfall profitiert, sei mal dahingestellt) wie China mit den jeweiligen Ländern abzuschließen, & im Austausch einer Gegenleistung sich die gewünschten Güter zu erhandeln ?

Casino in Laos für Laoten gesperrt

eines würde ich zu bedenken geben
vielleicht ist 'Glücksspiel für Laoten verboten
der Grund weshalb die da nicht reindürfen

ansonsten einfach mal nach Südostasien fahren
sich die Sache / das Treiben der Chinesen anschauen
Ballermann mit deutsche / britische Touristen sind echt kultiviert dagegen

23:02 von weltoffen

In einem Armen Land bekommt man einfach eine genemigung,wenn richtig geschmiert wird.
.
nicht nur in armen Ländern
und "schmieren" muß ja nicht nur über US$ laufen
das geht auch mit anderen Gefälligkeiten

um 23:07 von weltoffen: " Am

um 23:07 von weltoffen:
"
Am 12. Juni 2021 um 22:50 von derkleineBürger
Eine Casino mit einer Militaerischen anlage zu vergleichen geht gar nicht.
"

Oh doch.
Das bringt es nämlich ziemlich gut auf den Punkt.

Denn während China im chinesischen Ausland zivile wirtschaftliche Einrichtungen errichtet & diese aus eigener Tasche finanziert,
baut die USA im US-Ausland Militäranlagen, die die ausländischen Bürger im US-Ausland finanziell auch noch mittragen müssen.

China investiert um wirtschaftliche Werte im chin. Ausland zu schaffen (rettete in Nordamerika & EU bankrotte Unternehmen,
89% der von China in Afrika geschaffenen Arbeitsplätze sind in afrikanischer Hand)

USA investiert um wirtschaftliche Werte im US-Ausland per militärischer Gewalt zu vernichten, wenn die nicht kriegen, was sie haben wollen.

Ich weiß nicht was Sie befürworten.
Aber ich habe es lieber, wenn der Gegenüber einen Handel vorschlägt, anstatt mir eine Waffe an die Schläfe zu halten, wenn der was von mir haben will

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