Kommentare

Ich verstehs nicht

Man zahlt doch Rentenbeitraege , die man spaeter als Rente ausbezahlt bekommt. Der Staat spart also an und hat dann spaeter das Geld nicht mehr.

Oder sind die Beitraege zu niedrig. Vielleicht sind auch die Loehne zu niedrig.

Wie will man das loesen in der Zeit der Minijobs und Kleinverdienste.

Bleibt eigentlich nur laenger arbeiten. Bei Berufen mit koerperlichem Einsatz ist das schon eine Belastung.

Es wäre wohl richtiger und wichtiger, ...

... das Rentenalter (weiterhin) an den geleisteten Arbeitsjahren festzumachen (ggf. je nach Branche und Belastung angepasst).

Wer heute, bis er 30 ist, studiert, sollte selbstverständlich auch noch nicht mit 63 bis 68 ohne Abzug in Rente gehen können, da er weniger Jahre eingezahlt hat. Wer aber mit 18 seinen Beruf begonnen hat, sollte spätestens nach 45 Arbeitsjahren ohne Abzug in Rente gehen dürfen.

Auf Sicht (und damit meine ich die steigende Lebenserwartung) wird es sich natürlich nicht verhindern lassen, das Renteneintrittsalter heraufzusetzen, es sei denn ... jeder gibt sich künftig mit der Mindestrente zufrieden. Denn ... wo soll das Geld für die Rente herkommen, wenn alle plötzlich 100 Jahre alt werden (was ungefähr dem Alter für die Riester-Auszahlphasen-Berechnung entspricht)?

Die andere Möglichkeit ist, privat rechtzeitig und ausreichend vorzusorgen, damit weiterhin ein frühzeitiger Renteneintritt möglich ist. Nur können das eben längst nicht alle ...

Kinder kriegen die Leute immer.

Das war Adenauers Begründung, warum er gegen den Koalitionspartner FDP und mit der Oppositionspartei SPD das Umlageverfahren beschloß, obwohl schon damals klar war, daß es nicht zukunftsfähig sein würde. 70 Jahre danach doktorn die deutschen Regierungen immer noch an diesem blödsinnigen Modell rum, das nur funktioniert, wenn genügend Kinder in die Welt gesetzt werden und gleichzeitig für alle diese Kinder und ihre Eltern immer genügend gut bezhlte Jobs vorhanden sind. Wir brauchen einen Bundesfond, der wie der norwegische Pensionsfond arbeitet. Und wir brauchen das nicht nur für die Rente, sondern für das ganze Renten-, Sozial- und Gesundheitssystem. Aber bei Antwortzeiten in Deutschland von 40 oder mehr Jahren auf dringende Probleme ist wohl nicht damit zu rechnen, daß das jemals umgesetzt wird. Ich frage mich oft, warum Deutschland eigentlich so gut dasteht. Wegen seiner Politker bestimmt nicht.

Nur das Problem der Niedriglöhne

Das ist alles nur ein Problem in Niedriglohnländern wie Deutschland und der Tatsache, dass Sozialleistungen wie Rente, Krankenversicherung und so weiter nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung getragen werden, nämlich von den abhängig Beschäftigten, aber von jedem abgeschöpft werden können, selbst vom Pleite gegangenen Manager, dem vom Geld der Einzahler sein Harz 4, seine Wohnung und Heizung bezahlt werden.

Es wird auch endlich Zeit, das alle die Einnahmen haben auch ohne Bemessungsgrenze in die Sozialversicherungen einzahlen.

So machen es die zivilisierten europ. Länder wie z.B. Österreich, wo dann die Durchschnittsrente doppelt so hoch ist wie bei uns.

Rente mit 68

Man möge mir verzeihen, wenn es Menschen gibt die das für richtig halten, dann haben 70 Jahre Verblödung in den alten Bundesländern und 30 Jahre in den neuen Bundesländern ihre Wirkung voll entfaltet. Auf der einen Seite wird gesellschaftlicher Reichtum sinnlos angehäuft, Profitgier lässt grüßen. Auf der anderen Seite wird dem Normalbürger die Schlinge um den Hals noch fester zu gezogen.
Herzlichen Glückwunsch

Muss die Rentenkasse mal

Muss die Rentenkasse mal wieder herhalten, um irgendwelche Löcher zu stopfen?
Vielleicht sollte man auch aufhören, in einem Atemzug von Rente und Niveau zu sprechen. Niveau sollte ein gewisses Level haben.
Ja, böse, aber was soll man zu diesem Thema noch beisteuern?

Solange noch Geld da ist,

um den Rüstungshaushalt zu steigern, wäre die Rente mit 68 eine Frechheit.

20:05 von kurtimwald

>>Das ist alles nur ein Problem in Niedriglohnländern wie Deutschland<<

Wieviele Länder weltweit haben denn ein höheres Lohnniveau?

Urgroßmutter ist auf Arbeit

Wie Menschenverachtend ist das denn? Erst buckelt man zig Jahre für einen kleinen Verdienst, davon soll man auch noch privat Vorsorgen fürs Alter, und wenn mein Urenkel in sieben Jahren zu Besuch kommt, bin ich noch immer am arbeiten? Geschweige denn, dass man von der redlich verdienten Rente leben kann!
Sollen die erst mal in die Rentenkassen zurück zahlen, was die CDU jahrelang rausgenommen hat! Ich fasse es nicht!

Danke

Ganz toll. War aber absehbar. Gehe sogar davon aus dass ich bis 70 arbeiten muss.

20:02 von IBELIN

>>Man zahlt doch Rentenbeitraege , die man spaeter als Rente ausbezahlt bekommt.<<

Da sind Sie falsch informiert.
Man zahlt Rentenbeiträge für die Menschen die zur selben Zeit Rente bekommen. Wenn Sie Rentner sind, zahlen dann die jeweiligen Beitragszahler Ihre Rente.

Gehts noch !

Rente muss bei 65 Jahren bleiben.Sagte nicht Norbert Blüm immer die Rente ist sicher?Wer seine 45 Jahre Beiträge eingezahlt hat der sollte auch in Rente gehen dürfen.Schon die neue Rentenbesteuerung ist in meinen Augen ungerecht.

20:10 von Vaddern

Haha ich Haus bei Ihnen im letzten Satz BESTEUERN gelesen statt beisteuern. Und mir viel gleich noch die mögliche Doppelbesteuerung ein :(

Mit 68

Nichts anderes wie eine versteckte Rentenkürzung,wie sieht’s mit den Pensionen aus?(jetzt hab ich was gesagt:))

REnte mit67? Welcher Arbeiter

REnte mit67?
Welcher Arbeiter oder Handwerker hält solange durch? Wieder so ein realitätsferner beitrag aus Berlin.
Nicht jeder hat einen easy going Schreibtischjob.
Im Grunde könnten sie auch sagen, daß man mit 60 nur noch 10% rente bekommt.
Aber an die HEUTIGEN Rentner traut sich keiner ran. Uns dagegen kann man zumuten zu zahlen, ohne was zu bekommen?
Eine komische Welt.

150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr

Gut dass die Regierung solche Experten hat.
Sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass es eine bessere Lösung für sämtliche finanziellen Probleme, wenn endlich die 150 Milliarden Euro eingetrieben würden, die uns von unseren sogenannten Leistungsträgern gestohlen werden. Jedes Jahr aufs Neue!
Zu Lasten unserer Kinder, unserer Pflegekräfte, unserer Polizisten, unserer Lehrer, unseres Bildungssystems, unseres Rentensystems usw, usw.

Tolle Wurst

Nachdem man nun die Mütterente, die Rente mit 63, die Rente für Katzenbesitzer und sonstwas eingeführt hat, zudem immer schön eine Rentenerhöhung nach der anderen durchführt, wundert man sich, dass die Kohle nicht reicht?
.
Selbst ohne die Geschenke für diese Generation wäre das System kollabiert. Also das lief in den 90ern schon im TV und nannte sich demografischer Faktor.
.
Hat man irgendwie vergessen. Und da wundert es auch nicht, dass die Rentner als nahezu einzige Gruppe kollektive Gewinner der Corona Krise sind, und trotz sinkender Löhne weiterhin steigende Renten erhalten.
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In Deutschland zählt eben vergangenes mehr.
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Und wie soll das gehen.... jaja, alle jüngeren müssen eben länger arbeiten. Danke.
.
Ich wäre sehr dafür Renten höher zu besteuern, auch zugunsten der Enkel und weiterhin müssen natürlich die Beamten jetzt endlich auch mal ihren Solidarbeitrag leisten. Die ganzen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor made by CDU können das ja alles nicht alleine schaffen.

Achtung EM

Bei Fussballeuropameisterschaft fällt mir ein, dass im Parlament gerne im Schatten von EM-oder WM-Spielen unliebsame Entscheidungen getroffen wurden (Mehrwertsteuererhöhung, Meldegesetz).
Aufpassen, was uns da wieder blüht, falls wir ins Halbfinale vorstoßen sollten.

Vielleicht lieber früh ausscheiden und weiterhin Rente mit 67.

@20:02 von IBELIN

//Bleibt eigentlich nur laenger arbeiten. Bei Berufen mit koerperlichem Einsatz ist das schon eine Belastung.//

Weder Dachdecker noch Altenpfleger können so lange arbeiten. Aber selbst bei Menschen, die den ganzen Tag vorm PC sitzen, habe ich Zweifel, dass bei allen die Augen so lange durchhalten. Auch bei Lehrern und Erziehern frage ich mich, ob die Nervenkostüme solange stabil bleiben. Sicher wird es in jedem Beruf Menschen geben, die auch mit 68 und länger fit sind, wie viele das sind, weiß ich nicht. Man sollte vielleicht einfach nur das länger arbeiten erlauben, bei Zwang wird auch so manch ein Arbeitgeber mit den zunehmend krankheitsbedingten Ausfällen der älteren Mitarbeiter nicht glücklich.

20:16 schiebaer45

so sehe ich es auch

Rente mit 68

Lasst uns doch einfach mal einen EU- Vergleich erstellen oder noch besser, alle EU-Länder haben gleiches Renteneintrittsalter.

Es reicht!

Rente mit 68, dass ist doch nicht euer Ernst. Gibt es eigentlich die Möglichkeit sich die Rentenbeiträge wieder auszahlen zu lassen. Dann Wander ist aus, mit 55 und mache mir einen schönen Lebensabend in weit weg.

Und was ist mit den Pensionen ?

Wer zahlt denn diese ?
Äh der Steuerzahler, warum wird das immer vergessen?
Das ist doch Gerecht wenn die Rente auch von Steuergeldern Finanziert wird.
Die Beamten zahlen doch nichts für ihere Pension. Und Bitte nicht damit kommen das die armen Beamten weniger Verdienen, bekommen.
Das ist ein Ammenmächen von 1960 oder nochfrüher.

Der Plan ist

Der Plan ist wohl, dass das erreichen des Rentenalters zur Lotterie wird.

Top

Stimmt

Populisten aller Länder vereinigt euch

Die Populisten dürfen sich natürlich über diesen Vorschlag empören. Irgendwie ist ja bald Wahl. Aber nach der Wahl sollten wir schon mal erwachsen werden und anerkennen, dass an dem Vorschlag zum höheren Rentenalter kein Weg vorbei führt.

das demographische Nicht-Problem

Das Bruttosozialprodukt steigt - von der Pandemiedelle mal abgesehen - seit Jahrzehnten. Das heißt, wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Also ist auch für alle mehr da. Für alle, auch für die Rentner.
Der Scheinbeweis, der immer geführt wird, lautet "aber dann kommen auf soundsoviel Beitragszahler soundsoviel Rentner". Das ist aber Quatsch. Wenn der Kuchen größer ist als letztes Jahr, dann reicht es für größere Stücke für alle. Und zwar völlig unabhängig davon, ob er von 90%, 70% oder gar nur 30% der Bevölkerung gebacken wurde. Er IST größer.

Man schaue bei Wikipedia unter "Kartoffelparadoxon", wie leicht es ist, den mathematischen Laien mit geschickter Prozentrechnung aufs Glatteis zu führen. Lasst Euch nicht von den "Rentenexperten" und ihren statistischen Aussagen reinlegen. Benutzt die Grundrechenarten. Es ist wirklich ganz einfach.

wenn

soviel Geld in der Rentenkasse fehlt,Vorschlag: Die Beamten müssen endlich mit in die Rentenkasse einzahlen, dies ist schon längst überfällig. Und natürlich auch bis zum 68. Lebensjahr arbeiten und nicht nur z.B. der Fliesenleger, der Maurer etc. etc.

20:02 von IBELIN

"Man zahlt doch Rentenbeitraege , die man spaeter als Rente ausbezahlt bekommt. Der Staat spart also an".
Nein, dann wären wir Rentner arm dran. Der Beitrag, den man mit 20 gezahlt hat, wäre mit 70 schon zehnmal für Wahlgeschenke etc. abgegriffen worden. Schon jetzt nach der billionenteuren Corona-Krise könnten sich die Rentner, wie mein Urgroßvater kurz nach 1945, Kartoffeln pflanzen und ein paar Hühnerchen halten (O-Ton in einem seiner Briefe: "jetzt hat der Hunger ein Ende").
Die Rentner kriegen heute das, was heute die Beitragszahler vom Lohn/Gehalt abgezogen bekommen.

Wenn das so ist

Wenn das so ist, dann möchte ich meine Beiträge zurück.

Kommt drauf an..

a) Was man Arbeitet..Büromenschen halten evtl. länger durch als wir Pflegekräfte oder Fabrikarbeiter..

b) mit Höhersetzung des Renteneintrittalters kann man mehr abziehen, wenn müde, ausgebrannte Arbeitnehmer früher aufhören..

@ Demokrat 2014

Dann Wander ist aus, mit 55 und mache mir einen schönen Lebensabend in weit weg.

Wo immer das "weit weg" sein mag, vielleicht können Sie ja dort eine Sozialleistung einfordern?

@20:10 von Vaddern

//Muss die Rentenkasse mal wieder herhalten, um irgendwelche Löcher zu stopfen?
Vielleicht sollte man auch aufhören, in einem Atemzug von Rente und Niveau zu sprechen. Niveau sollte ein gewisses Level haben.
Ja, böse, aber was soll man zu diesem Thema noch beisteuern?//

Nur weil etwas stimmt, ist es ja noch nicht böse. Und mit "ein ganz klein wenig böse" lassen sich manche Dinge einfach klarer zum Ausdruck bringen.

Am 07. Juni 2021 um 20:02 von IBELIN

Ich verstehs nicht

Man zahlt doch Rentenbeitraege , die man spaeter als Rente ausbezahlt bekommt. Der Staat spart also an und hat dann spaeter das Geld nicht mehr.
__
Sie haben das System in der Tat überhaupt nicht verstanden.
Das, was heute von Ihnen und den anderen sozialpflichtig Versicherten und den Freiwilligen eingezahlt wird, das wird mitnichten angespart, sondern an die JETZIGEN Rentner ausbezahlt. Ihre Rente wird dann zu gegebener Zeit von den DANN Einzahlenden bezahlt. Die Crux ist, dass die Zahl der Rentner wächst, während die Zahl der Einzahlenden und die Einzahlungsbeträge sinken. Wenn man da nicht gegensteuert kollabiert das System.
Und Kinder, die heute NICHT geboren wurden, zahlen später auch nicht ein. Insofern ist die Demoskopie das Problem in der Geschichte.

Mit welchem Recht

Mit welchem Recht, wird eigentlich ständig der Generationen-Vertrag zu Ungunsten der Jüngeren gewandelt.

Wem und was nützt eigentlich all das Wachstum ?

Viele Leute bekommen von ihrer Rente sowieso nichts mehr mit, weil die so niedrig ist, daß sie trotzdem weiterarbeiten müssen bis zum Umfallen. Daher sollte längst eine grundsätzliche Systemfrage gestellt werden, wenn das Wachstum immer mehr Menschen immer ärmer macht.

@ Barbarossa 2

Lasst uns doch einfach mal einen EU- Vergleich erstellen oder noch besser, alle EU-Länder haben gleiches Renteneintrittsalter.

Ich hab mehrere Onkel und Tanten in Russland. Dort ist das Renteneintrittsalter für Männer auf 65 raufgesetzt worden, aber die Lebenserwartung für Männer beträgt ebenfalls 65 Jahre.

Wäre von TS mal nett wenn sie

Wäre von TS mal nett wenn sie mal auflisten würde wofür alles die Rentenkasse herhalten muss!! Da würde es so manch erstauntes Gesicht geben!!

Der Staat

Der Staat sollte dafür sorgen, dass Pensionen für Beamte nicht nur ausgezahlt werden, sondern zuvor auch eingezahlt.

Ausgabenproblem

Wir haben mittlerweile ein massives Ausgabenproblem. Unser Steuergeld wird aktuell nicht mit Sinn und Verstand verwendet. An den Einahmen kann es nicht liegen.

Wie viele Beiträge auch schon

Wie viele Beiträge auch schon von verschiedensten Seiten beleuchtet haben, ist der Begriff "Rente mit 68" eine üble Irreführung. Wer kann schon mit 68 Jahren bei Vollzeit einer gutbezahlten Tätigkeit weiter nachgehen. Der Polier trägt vielleicht nach seiner möglicherweise Behindertenrente wegen schweren Tragens noch Zeitungen aus, um über die Runden zu kommen.
Es muss also heissen: "Die Neurenten werden bei "Normal-Rente mit 65" um den Abschlag, der sonst für drei Jahre früher in Rente gehen, gerechnet wird, gekürzt.

Am 07. Juni 2021 um 20:05 von kurtimwald

aber von jedem abgeschöpft werden können, selbst vom Pleite gegangenen Manager, dem vom Geld der Einzahler sein Harz 4, seine Wohnung und Heizung bezahlt werden.
__
Das stimmt doch garnicht. Diese Kosten, die Sie anführen, werden aus Steuermitteln bezahlt. Sollten, wie damals nach der Wende, z.B. ehemalige DDR-Bürger ohne hier eingezahlt zu haben, Leistungen aus der Rentenkasse erhalten, so wird das Geld aus Steuermitteln an die Rentenkasse erstattet.
Das gilt für ALLE Leistungen, die zweckentfremdet aus der Rentenkasse gezahlt werden. Das gleiche gilt übrigens für die Krankenkassen.

es hilft nur noch eins

bedingungsloses grundeinkommen für alle!

wer dann der meinung ist, mit 65 noch knechten zu müssen, weil er mit sich selbst nicht anzufangen weiss, bitte, der darf dann gerne.

es spricht bände, dass sich vor allem die partei, die jetzt bei der rente mit 68 laut beifall klatscht, horrorszenarien malt, wenn es um das BGU geht und alle befürworter dieses modells durch die blume als arbeitsscheu bezeichnet. es stimmt nämlich nicht.

selbst hier in Finnland, wo das modell mit absolut lächerlichen beträgen ausprobiert wurde, haben alle beteiligten fleissig gearbeitet, obwohl sie es nicht hätten müssen. der unterschied: sie konnten kreativ werden und sich die arbeit aussuchen, die sie ausgefüllt und befriedigt hat.

wenn in D die rente mit 68 kommt, seid drauf vorbereitet, dass man euch in spätestens vier jahren, wieder von diesem ominösen CDU-wirtschaftsrat (nichts anderes ist es), die rente mit 70 reindrückt.

und den bauarbeiter mit 70 möchte ich sehen...

@schiebär45..20:16 Uhr..

"Sagte nicht Norbert Blüm immer die Rente ist sicher?"

Ja, seine war sicher..unsere (ich bin Jahrgang62) gerade noch,aber die Rente meiner Söhne (27,25,22) nicht..

Gibt es keine innovativeren Lösungsvorschläge?

"Das ginge zulasten von Zukunftsinvestitionen zum Beispiel in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz und würde die Tragfähigkeit unseres Sozialsystems untergraben", sagte der Vorsitzende des Beirats, Klaus M. Schmidt, laut der Mitteilung.

Das mag ja ein nicht von der Hand zu weisendes Argument sein – m.E. sollte noch mal eingehend überlegt werden, ob diese Problematik nicht doch auf andere Weise gelöst werden kann.

Es gibt Berufe, in denen man sicherlich gut und gerne noch im höheren Lebensalter arbeiten kann, in anderen wird das schwierig. Ganz sicher sind die Menschen, die solche Entscheidungen treffen eher nicht in einem körperlich oder sozial anstrengenden Beruf tätig.

Und dann wundert man sich, dass immer weniger Menschen in Handwerksberufe, in die Pflege usw. streben und viele lieber ein Studium absolvieren wollen.

Tagesgespräch WDR5, 28.03.2014

Allein ein jährlicher Fortschritt der Produktivität um nur 1,25 Prozent sorge dafür, dass in einigen Jahrzehnten eine viel geringere Zahl von Beschäftigten dieselbe Menge an Waren und Dienstleistungen schaffe wie heute 35 Millionen Arbeitnehmer", sagt Gerd Bosbach, Professor für Arbeitsmarkt, Statistik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz. "Die Lehre daraus könnte so einfach sein: Die Produktivität schlägt die Demografie, wenn die Umverteilung nicht die Löhne der Arbeitnehmer beschneidet. Schade, dass die Rentenkürzer der meisten Parteien dieses Wissen völlig ignorieren."
Fazit des Leonardo-Redakteurs Rainer Marquardt: Liebe 64er, lassen Sie sich nicht einreden, Sie seien durch ihr zurückhaltendes Zeugungs- und Gebärverhalten auch noch Schuld an der drohenden Altersarmut. Die ist keine Folge des demografischen Wandels, sondern ein Problem der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.

Wir sind doch ein reiches Land

Zitat: "Berater der Bundesregierung halten es für notwendig, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Andernfalls steuere die Rente schon bald auf einen "Finanzierungsschock" zu."

Wir sind doch ein reiches Land.

Es reicht zumindest um über TARGET2, Corona-Bonds, ESM etc. die Schulden von halb Europa zu übernehmen und das obwohl das deutsche Medianhaushaltsvermögen mit am niedrigsten in der EU ist.

Dann muss man eben länger arbeiten.

Am 07. Juni 2021 um 20:12 von brigss

Sollen die erst mal in die Rentenkassen zurück zahlen, was die CDU jahrelang rausgenommen hat! Ich fasse es nicht!
__
Würden Sie bitte mal mitteilen, was das gewesen sein soll ? M. W. sind alle Gelder, die der Rentenkasse entnommen wurden/werden (z.B. die Ostrenten )aus dem Steuersäckel zurückgezahlt. Machen Sie sich bitte schlau, bevor Sie sich empören !

Volker Pispers hat mal sehr

Volker Pispers hat mal sehr anschaulich den Unterschied zwischen Umlagerente und kapitalgedeckter Rente dargestellt (einfach mal in die Suchmaschine „Pispers Rente“ eingeben)

Und im März 2014 erklärten Uthoff und von Wagner in „die Anstalt“, warum dieses jetzige System immer weiter verschlimmbessert wird.
Ist auch im Internet zu finden.

Irgendwie merkwürdig.....

.... dass seit 2012 unter großem Protest das Renteneintrittsalter auf 67 angehoben wurde.
Dann kam 2015 und schon damals war in unserem Bekanntenkreis klar, dass mit diesen Ereignissen zwangsläufig das Rentenalter erhöht werden muss.
Gewöhnen wir uns Jüngere dran: bevor wir 68 werden, wird der Renteneintritt bei 70+ sein. Aber eventuell werden dann die Gründe dafür offen benannt werden und nicht mehr verschämt unterm Teppich gekehrt.

man sagt ja immer

"führen durch vorbild". vlt. sollten alle beamten, abgeordneten, minister endlich mal damit anfangen, wie jeder andere auch in die rentenkasse einzuzahlen, wie es die Linke schon seit ewigkeiten fordert,

vlt. wäre das verständnis in der bevölkerung für eine rente mit 68 höher...oder noch besser: vly. könnte so alles beim alten bleiben!

20:05 von kurtimwald

>>Das ist alles nur ein Problem in Niedriglohnländern wie Deutschland und der Tatsache, dass Sozialleistungen wie Rente, Krankenversicherung und so weiter nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung getragen werden, nämlich von den abhängig Beschäftigten, aber von jedem abgeschöpft werden können, selbst vom Pleite gegangenen Manager, dem vom Geld der Einzahler sein Harz 4, seine Wohnung und Heizung bezahlt werden.

Es wird auch endlich Zeit, das alle die Einnahmen haben auch ohne Bemessungsgrenze in die Sozialversicherungen einzahlen.<<

Danke für ihren Kommentar!

Ich sehe das genauso wie sie!

Rente mit 68 bedeutet mehr Abschläge, wenn man früher in Rente geht (bspw. Handwerker. Wer schafft es bis 68?), was mit mehr Armut einhergehten wird

Die Zahl der Niedriglöhner heute, mind. 25%, wird die Armut in Zukunft drastisch erhöhen.

Was für ein Vorschlag......

***Der Beirat betonte in

***Der Beirat betonte in seiner Mitteilung: "Sollte die Lebenserwartung abnehmen, kann auch das Rentenalter sinken."***

Ja, kann - muss aber nicht. Wird auch nicht - sagt meine Glaskugel.

Albernheiten mal beiseite: Was ist, wenn durch die Digitalisierung immer mehr bezahlte Arbeit überflüssig wird? Dann schleppen sich die Alten zur Arbeit und die Jungen finden keinen Ausbildungsplatz? Oder - wahrscheinlicher - man schickt die Alten vorzeitig in Rente. Mit entsprechenden Abzügen, versteht sich. Ich habe den Eindruck, dass man schon jetzt auf Letzteres setzt.

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Juni 2021 um 20:02 von IBELIN

Bleibt eigentlich nur laenger arbeiten. Bei Berufen mit koerperlichem Einsatz ist das schon eine Belastung.

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Nein. Das ist eine Rentenkürzung ! Denn wer körperlich Arbeitet wird wohl kaum bis zum 68. Lebensjahr Arbeiten können...

Rente mit 68 ist Unsinn

D braucht für die Altersrente und zur Vermeidung von Altersarmut das Bedingungslose Grundeinkommen für Rentner und Renerinnen.
Und das ist mit Steuergelder zu finanzieren.

Das ging ja bei den Corona-Hilfen als Staatsstütze für Unternehmen auch.

Und die Beamten?

Es wäre nur Recht und billig, wenn auch die Beamten mit in die Rentenkassen einzahlen. Die Pensionen sind deutlich höher wie die Renten und werden aus dem Rententopf gezahlt.
Würden alle in die Rentenkassen einzahlen hätten wir diese Probleme nicht.

Wieso nicht die Beamten ?

Warum wird Reflexmaessig immer zuerst gedacht : wir muessen das Rentenalter erhoehen ?

Wieso denkt Man nicht daran die Menge an Einzahler zu erhoehen, sprich die Beamter sollten auch von jetzt an einzahlen.

Koennten es sein das an sowas nicht gedacht wird ... weil es Beaemter braucht um diese Entscheidung zu treffen ? Man schiesst sich bekanntlich sehr ungerne in dem eigenen Fuss ... oder in EM Sprache : ein Eigentor ...

Fuer Arbeiter, Handwerker usw siehe ich es sehr schwer das diese Leute bis zum Rentenalter zu arbeiten haben ... aber auch fuer Bueroangestellter habe ich so meine Zweifel.

@ 20:21 Tremiro

~ Wieviele Länder weltweit haben denn ein höheres Lohnniveau? ~

Viele : z.B. Italiener gehen mit unter 60 und 99,4% ihrer Bezüge in Rente.
Deutschland liegt europaweit auf dem 4. letzten Platz. Hören Sie auf die Mähr vom * uns geht es doch so gut * ohne jede Ahnung zu verbreiten

Interessant

Ich finde diese Diskussion wieder einmal prägnant und bezeichnend dafür, dass die bisherigen Reformen der vergangenen Jahre wieder einmal in Vergessenheit geraten sind.
Das ist doch wieder einmal plakative Wahlkampfpolitik.
Zum Einen schon eine Frechheit darüber nachzudenken, das Rentenalter nochmalig zu erhöhen. Aber im stillen Kämmerchen der Wirtschaftsberater wird sicher weder Zimmermann, Müllmann, Maurer, Pflegekraft oder ähnliche körperlich arbeitenden Menschen beratend zur Seite stehen. Ich stelle einfach mal die Frage: Wer in solch einem Beruf kann diesen bis 68 ausüben?
Zum Anderen werden Zukunftsinvestitionen benannt. Hierzu eine bescheidene Meinung:
1. Infrastruktur sollte doch durch das milliardenschwere Paket der gut funktionierenden Maut abgedeckt sein, oder sollte ich den BER erwähnen?
2. Die Bildungsgelder werden seit Jahren für die Schulen nicht abgerufen, daher lernen unsere Kinder noch in der Steinzeit
3. 80 Mio Menschen sollen das Klima für 7 Miard machen?
Witzig..

Eigentlich war mal angedacht, dass alle

in die Rentenkasse einzahlen. Der Beitrag wird anhand des Einkommens berechnet.
Nur leider zahlen die, die wenig verdienen also die Arbeitnehmer der unteren und der Mittelschicht, alle gesetzlich vorgeschrieben in die Rentenkasse ein.
Alle die, die viel verdienen, Unternehmer, Sportler, Ärzte, Lehrer, Politiker, versichern sich privat oder auch nicht.
Die Leben dann entweder von ihrem gesparten oder von ihren Zinsen.
Der Rest darf sich dann das teilen, was in der Rentenkasse noch übrig ist, nachdem die Politik diese Gelder für alles mögliche verwendet nur nicht für die Rentner.
Und da es so läuft nennt sich das gerechte Rentenpolitik.

Vorschlag des Regierungsbeirat...

Berater der Bundesregierung halten es für notwendig, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Andernfalls steuere die Rente schon bald auf einen "Finanzierungsschock" zu.

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Sehen die Berater der Bundesregierung den Finanzierungsschock auch bei Pensionen ?

Wenn das Geld

in der Rentenkasse nicht ausreicht ,dann müssen Steuerbeiträge das ausgleichen.Sagte nicht unser Finanzminister kürzlich Geld ist vorhanden,da lege ich noch eine Schippe drauf. Uhhh das war zu einem anderen Beitrag,sorry.

Ergebnis der Dumpinglöhne

Zahlungen in die Sozialsysteme erfolgen nur aus den Löhnen, nicht aus andere Einkommen wie Gewinne von Aktien, Mieteinnahmen etc. Diese machen aber einen immer größeren Anteil an den Einkommen aus. Gleichzeitig sinken die Löhne - es gibt immer mehr prekär Beschäftigte.
Die Gewinne aus der Arbeit fließen immer mehr in die Gewinne der Unternehmen und immer weniger in die Löhne. Somit kann eine Finanzierung der Sozialsysteme allein durch Abgaben auf den immer kleiner werdenden Anteil Lohn nicht mehr funktionieren. Einer Anfrage der Linken zufolge erreichen 20% der Menschen ein Rentenalter von 69 gar nicht mehr - wobei untere Einkommensgruppen früher versterben. Die Begründung mit einer höheren Lebenserwartung ist also gelogen!
Es geht um Steigerung der Gewinne, schließlich sind die Abgaben der Unternehmen in die Sozialsysteme gesenkt wurden.
Bezeichnend ist es, dass sich die Linken um die Rente kümmern. Es ist offensichtlich die Einzige Partei, die Arbeitnehmer vertritt!

Fremdnuttung

Wenn aus dem Rententopf nur die Rente entnommen werden würde …..
Ja dann, aber alle bedienen sich fremd an dem Topf.
Daher reicht es nie.
Und ja. Deutschland wird als einziges Land, die Rente mit 70 im Jahr 2030 haben.
Das ist Tatsache.
Da den Regierungen kein anderes Model einfällt und sich keiner an eine wirkliche Reform traut. Traurig aber wahr.
In anderen notwendigen Bereichen ist es ebenso.

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Juni 2021 um 20:16 von schiebaer45

Gehts noch !
Rente muss bei 65 Jahren bleiben.Sagte nicht Norbert Blüm immer die Rente ist sicher?

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Dieser Satz war, wie er selbst einst sagte, sein größter Fehler...

Ich wäre mir gar nicht so

Ich wäre mir gar nicht so sicher ob es "die Rente" in 25 Jahren überhaupt noch gibt...Ich gehe jedenfalls nicht davon aus das ich noch eine anständige gesetzliche Rente bekommen werde wenn ich mal dran bin. Bis dahin sind die Kassen leer...

Rente ist ja ok wenn

In meinem Fall eine Umschulung zwar möglich wäre durch die Rentenkasse, nur es niemandem gibt, der einem 50ig jährigen ausgebildeten Facharbeiter, der wegen kaputten Sprunggelenk nicht mehr in seinem alten Beruf arbeiten kann, einstellt um die restlichen Jahre noch eine adäquate Chance zu haben.
Das ist die Wahrheit in Deutschland , am besten 19 Jahre alt sein und 20 Jahre Berufserfahrung mitbringen.
Ich bin enttäuscht, das man mit 50 Jahren so aufs Abstellgleis verlagert wird .

Zu aus Steuermitteln

Zu Am 07. Juni 2021 um 20:36 von weingasi1

Das stimmt schon für die Kosten aus der Wiedervereinigung.

Aber ein Pleite gegangener Manager, Arzt oder anders Selbstständiger bekommt sein Harz 4, seine Heizung usw. von der Arbeitslosenversicherung, seine Krankenversicherung von den Krankenkassen und das geht dann auch im Rentenalter so weiter.
Gezahlt haben dafür nur die wenigen abhängig Beschäftigten, kein Beamter, kein Selbstst., kein Manager und auch kein Computer der eifrig Aktiengewinne erzielt aber kein Abgaben zahlt.

Die Menschen wählen doch CDU/FDP/SPD oder gar FDP

@ PMK
"dann haben 70 Jahre Verblödung in den alten Bundesländern und 30 Jahre in den neuen Bundesländern ihre Wirkung voll entfaltet"
Warum wählen die Menschen dann die Parteien, die ein immer höheres Rentenalter wollen? Selbst Schuld-ich kann da niemand bedauern!

Rente

Warum ist nur von Rente die Rede?
1. Rente und Pensionen gleichstellen! Pensionen als aller erstes mal auf 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes absenken.
2. Ab sofort von Beamten pensionsbeiträge in gleicher Höhe der Rentenbeitrage verlangen ohne jegliche Gehaltserhöhung.
3. Beamte können heute ins Ausland arbeiten gehen und bekommen dann wenn sie das letzten Jahr zurück kommen vollen pensionsanspruch. Ihr Verhältnis ruht in der Zeit.
Wie kann sowas sein?
Ich sehe nicht ein warum ich für solche Menschen mehr arbeiten gehen soll.
Das ist die Diskussion die geführt werden sollte.

Die Kluft zwischen in der Wirtschaft verdienenden und der Beamten ist mittlerweile extrem. Danach können wir gerne über Rente reden. Aber bitte die Pensionen nicht immer aussen vor lassen. Achso ich vergaß... Wer bekommt nochmal Pensionen? Politiker?...Mhh....

Ich frag mich halt

wieso unsere europäischen Kollegen Jahre bis Jahrzehnte früher in Rente können oder auch noch höhere Renten genießen, prozentual zum letzten Einkommen?

Gleichzeitig sägen die Versicherungen an der Regierung, auch noch die Garantie zu kippen, wenigstens die eingezahlten Beiträge aus bAV oder Riesterrente ausbezahlen zu müssen.

Und Pensionen bleiben unverändert...

Nein, Rente kann dieses Land absolut garnicht. Oder will es nicht.

Hoffentlich wird das zum Wahlkampfthema und hoffentlich wird die Öffentlichkeit das Thema mit Interesse verfolgen.

Regierungsbeirat schlägt Rente mit 68 vor....

Das ist ja ein echter sozialer Fortschritt.
Wenn das verwirklicht wird, dann wird in den Nachbarländern sicher Neid gegenüber der Bundesrepublik aufkommen. Oder eher wohl nicht ?
Das das kommt, davon kann ausgegangen werden, in einem Land mit wenig (inhaltlicher) Opposition und
Gewerkschaften, die überwiegend dem Koomanagement verpflichtet sind und regelmäßig an die "soziale Verantwortung" von Unternehmen appellieren.

Die Profiteure einer neuerlichen Renten"reform" werden wieder die Versicherungen mit Ergänzungsprodukten zur gekürzten Rente sein, wenn jemand vor 68 geht.

Lebenserwartung

Das Renteneintrittsalter ist nur ein theorethischer Wert, der lt. Auskunft des Statistischen Landesamtes Bremen schon mit der Geburt festgelegt wird. Dazu kommen Auskünfte von Arztpraxen etc.. Das Ganze ist für den Bürger nicht nachvollziehbar und wird in der Regel vom Bürger nicht hinterfragt. Kein einziges Nachlaßgericht der Bundesrepublik Deutschlands führt über die Sterberaten eine Statistik. Das würde dann die uns vom Staate immer wieder aufgeführte Lebenserwartungsrate mächtig abschwächen. Das ist halt nicht gewollt.

Zur Zeit arbeiten m. E. in Europa nur die Isländer bis 67 Jahre, dann folgen wir, das wars!

Außerdem sollte es nicht vergessen werden, dass wir zur Zeit einen hohen Lebensstandard haben, erreicht durch die jetzigen Rentner:innen. Warum honoriert die Bundesregierung das nicht und zahlt ein paar Milliarden in die Rentenkasse ein, anstatt zig Milliarden nach Griechenland, EU etc. zu geben.

Am 07. Juni 2021 um 20:22 von Anna-Elisabeth

Sicher wird es in jedem Beruf Menschen geben, die auch mit 68 und länger fit sind, wie viele das sind, weiß ich nicht. Man sollte vielleicht einfach nur das länger arbeiten erlauben.
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Natürlich ist es ärgerlich für die Betroffenen ABER wenn ich mir überlege, dass meine Grosseltern mit 60 + eigentlich alte Leute waren, natürlich auch bedingt durch Krieg und Entbehrungen aber es besteht dennoch ein gewaltiger Unterschied zwischen alten Leuten vor 30/40 Jahren und heute zumindest bei den meisten. Früher haben die Menschen nach Erreichen des Rentenalters wesentlich kürzere Zeit ihre Rente bezogen. Heute können die meisten ihre Rente noch 20 Jahre u.U. noch mehr beziehen. Dass das ein Problem ist/wird, sollte eigentlich klar sein. Das System ändern ist auch schwierig, weil man im Übergang dann 2 Systeme bedienen müsste, weil ja dann auch neue Ansprüche entstehen.

Den Deutschen geht es zu gut!

@ Bender Rodriguez
"Uns dagegen kann man zumuten zu zahlen, ohne was zu bekommen?"
Ja, wir wählen ja auch noch die, die das verzapfen. In Frankreich, Spanien etc. würden die Menschen auf die Straße gehen. Den Deutschen geht es zu gut!

Meiner Meinung nach hat man

Meiner Meinung nach hat man zu viele fremden Dinge aus der Rentenkasse in der Vergangenheit bezahlt. Kein Wunder, daß die leer ist. Die Alterspyramide ist nur ein Aspekt.
Man hat jede Menge Krankenhäuser gebaut, Kuren bezahlt und was weiß ich noch.
Auf die Dauer gesehen hat man einfach zu viel entnommen. Dazu kommt, daß es keine Zinsen mehr auf‘s Geld gibt. Zusammen genommen ergeben sich jetzt Defizite, die Leute müssen als Ausgleich länger arbeiten.
Ich bin froh, daß ich immer selbstständig war und die dort eingezahlt habe - natürlich auch nichts bekomme.

Der Generationenvertrag...

... im Kontext der Alterspyramide und des demographischen Wandels sind heutzutage nicht mehr vereinbar.
Beitragszahlungen Aller, Ko-Finanzierung der Renten aus anderen Steuertöpfen sind unabdingbar, wenn nicht in 15 Jahren zwei Arbeitende einen Rentner finanzieren müssen.

Beamte? Was ist mit den Diäten?

Diese werden regelmäßig erhöht, habe allerdings noch nie von Erniedrigungen gelesen. Stattdessen werden gut bezahlte Politiker (zwei Wahlperioden im Bundestag sind ausreichend für volle Pensionsbezüge) als Berater in gut bezahlten Managerbereichen (Industrie) geführt, ohne darüber Auskunft zu erteilen. Was die Beamten betrifft, gebe ich Ihnen Recht, allerdings hinkt das System an allen Ecken und Enden.
Das sind in vielen Bereichen einfach politische Schnellschüsse (Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern) ohne wirklich dem Problem auf den Kern gegangen zu sein

Rente mit 68

Die Regierung ist schlecht beraten, wenn sie sich 4 Monate vor der Wahl von solchen "Fachleuten" beraten läßt...

Rente mit 100

Ich wäre für ein Renteneintrittsalter von 100 Jahren, damit die Mehrzahl der potentiellen Rentner stirbt bevor man die Renten auszahlen muss und mehr in den Kassen hat. Jedenfalls scheint mir so die Denkweise der zuständigen Experten zu sein.

@ 20:30 von cor ruptly ru

@ 20:30 von cor ruptly ru Zitat: "Wo immer das "weit weg" sein mag, vielleicht können Sie ja dort eine Sozialleistung einfordern?"

Guter Ansatz, dann ist weit weg Zuhause. Ab 60!

Unsinn

Die Pensionen werden nicht aus dem Rententopf gezahlt!
Diese werden aus Steuergeldern finanziert.
Warum sind Sie keine Beamtin geworden?

Lebenserwartung steigt ...

... aber das ist dennoch der falsche Ansatz. Entscheidend ist doch, wie lange jemand im Durchschnitt überhaupt arbeitsfähig ist. Koppelt man es hingegen an die Lebenserwartung, dann entzieht gewissermaßen der medizinische Fortschritt den nicht mehr arbeitsfähigen Mitbürgern große Teile ihrer Lebensgrundlage. Ziel muss eine Umverteilung zu Lasten der Profiteure von (zu oft unterbezahlter) Arbeit sein. "Gerechte Besteuerung" ist das Zauberwort, mit dem man diese Lücke sehr leicht stopfen könnte. Allein, es fehlt hierfür der politische Wille.

Einseitig

Wenn das heute eingezahlte Geld nicht reicht, muss man halt weniger ausschütten.

Mit welchem Recht bekommt ein Rentner der 45 Jahre eingezahlt hat heute eine Rente die höher ist, als der Nettolohn eines Arbeitnehmers in Vollzeit?

Und die zukünftige Generation soll dann 48 Jahre arbeiten gehen, bei 43% des letzten Nettos und das dann noch versteuern.

Wenn kein Geld für Rente da ist, muss man die Rente kürzen oder die, die nicht einzahlen eben auch zu Kasse bitten (Beamte, Richter, Anwälte, Architekten, Künstler, Selbstständige usw.) - sobald man in einem Beruf arbeitet in dem man ein hohes Einkommen hat, tun sich Möglichkeiten auf, sich aus der gesetzlichen RV zu verabschieden. Das muss konsequent abgestellt werden.

Und wenn kein Geld da ist, warum plant die DRV dann eine Rentenerhöhung von 4,8% in 2022 und nochmal 3,15% in 2023? Da kann der kleine Arbeitnehmer nur von Träumen.

Südeuropa weiterhin großzügige Renten

Laut dem Finanzwissenschaftler Prof. Raffelschüschen beträgt die Nettoersatzquote für Durchschnittsverdiener in Frankreich 67,7 Prozent und in Italien 79,7 Prozent, während sie in Deutschland bei rund 50 Prozent liegt.

Weiterhin gehen Italiener, Franzosen, Spanier und Griechen um Jahre früher in Rente als die Deutschen.

All das wird seit Jahren durch die Schuldengeldpolitik der EZB, die - als gäbe es kein Morgen - Schrottpapier aus Südeuropa in Billionenhöhe aufkauft. Hinzu kommen jetzt die leckere Billionenzahlungen aus dem Corona-Bonds.

Gut, dass man in Europa einen Dummen gefunden hat, der dann wenigstens länger arbeitet, bei niedrigeren Renten.

Das Ganze nennt man dann "europäische Solidarität".

Mein Dank geht an die Altparteien, die einen allzu vorzüglichen Deal für Deutsche herausgehandelt haben.

Q:

"https://www.welt.de/finanzen/article223627020/Suedeuropas-grosszuegige-Renten-sorgen-in-Deutschland-fuer-heftige-Kritik.html"

20:30 von weingasi1

"Sie haben das System in der Tat überhaupt nicht verstanden.
Das, was heute von Ihnen und den anderen sozialpflichtig Versicherten und den Freiwilligen eingezahlt wird, das wird mitnichten angespart, sondern an die JETZIGEN Rentner ausbezahlt. Ihre Rente wird dann zu gegebener Zeit von den DANN Einzahlenden bezahlt. "

Danke. Hab ich offensichtlich vergessen. Ich denke man nannte das Generationenvertrag. Das kann nicht funktionieren.

Deswegen bin ich da auch nicht mehr dabei.

Funktionieren wuerde ein gemischtes Modell. Da muessten aber die Einkommem stimmen, damit jeder was ansparen kann.

hahha

Schweiz Österreich Spanien Skandianvien, Frankreich, eigentlich alle Griechenland wenn man das Eignetum mit einbezieht ein hoher Bruttolohn aber. Steuern und arbeiten bis zum Tod ist nix wenn amn sich kein Haus kaufen kann und 50 % Steuern abdrückt sobald man nur ein bischen verdient. Der Rest verdient nicht viel und bezahlt kaum/ keine Steuern das ist Deutschland

@IBELIN

//
Ich verstehs nicht
Man zahlt doch Rentenbeitraege , die man spaeter als Rente ausbezahlt bekommt. Der Staat spart also an und hat dann spaeter das Geld nicht mehr.
//

Nein der Staat spart da gar nichts an weil durch die gezahlten Rentenbeträge der Beschäftigten die jetzigen Renten bezahlt werden. Weil es aber schon lange nicht mehr reicht um die jetzigen Rentner zu bedienen muß der Staat noch etwa 1/3 zuschießen.

Sie selbst wie alle anderen die Arbeiten sammeln Rentenpunkte die dann mit dem Rentenwert multipliziert werden und das gibt dann ihre Rente.

Wer ist dieser Beirat?

Mich würde mal die genaue Zusammensetzung dieses "Beirats" interessieren. Vorallem würde mich mal interessen, wessen Interessen dieser Beirat eigentlich wirklich vertritt. Offenkundig kann es nicht das Interesse der angestellten Werktätigen sein.

@20:02 von IBELIN

>> Der Staat spart also an und hat dann
>> spaeter das Geld nicht mehr.

Nope, die Rente ist Umlagenfinanziert! D.h.:
Das Geld, daß vor 10 Jahren in die Rentenkasse von den Beitragszahlern vor 10 Jahren eingezahlt wird, ging direkt an die Rentner vor 10 Jahren.
Das Geld, daß heute in die Rentenkasse von den heutigen Beitragszahlern eingezahlt wird, geht direkt an die heutigen Rentner.
Das Geld, daß in 10 Jahren in die Rentenkasse von den Beitragszahlern in 10 Jahren eingezahlt wird, geht direkt an die Rentner in 10 Jahren.

Ich hoffe, ich konnte aufklären. -.-

Da einige Norwegen erwaehnen.

Auch in Norwegen wird es Aerger geben wegen der Rente. Denn insbesondere die derzeitige buergerliche Regierung will ja auch auf 70 Jahre hoch, um weiterhin "Geld zu sparen".

Der jetzt als Oelfonds bezeichnete Investitionsfond wurde damals (1996), als ich nach Norwegen kam, noch als Rentenfond (Pensjonsfond) bezeichnet. Dann die Erschaffer des Fond haben schon bei der Festlegung des Fond abgesehen, wie viel Probleme Norwegen mit der Rente (Pensjon) haben wird. Damals war die einhellige Meinung, das Rentenfinanzierungsluecken mit den Gewinnen aus dem Fond gedeckt werden. Das wurde wohl nicht eindeutig genug festgelegt, mittlerweile werden damit alle moeglichen Staatsausgaben finanziert. Nur die Rentenloecher werden damit nicht gestopft.

Deutschland muss sich wirklich ueberlegen, ob man das derzeite System so anpasst, dass es z.B. den skandinavischen Systemen gleich ist. (Der Beitragsatz liegt m.W. bei 4,5 %) Per Stichdatum kann man alle neu Dazukommenden nach neuen Regeln behandeln.

Rückläufiges Alter

In den VSA und in Großbritannien ist das durchschnittliche Lebensalter schon wieder leicht rückläufig. Nach manchen Medien stagniert die Lebenserwartung bereits auch in der BRD. Das biologisch mögliche Alter scheint weitgehend ausgereizt.

Insofern ist die Erhöhung des Rentenalters nur wieder ein weiterer Betrug an der Jugend und an der arbeitenden Bevölkerung. Die Südländer gehen derweil mit Ende 50 in Rente und der Deutsche buckelt über die Schuldengemeinschaft, Euro und den EU-Haushalt für den Rest der EU mit.

@20:03 von iforkanzlerin

>> Adenauers

Ähh, Ihnen ist schon klar, daß die gesetzliche Rente am 22.06.1889 von einem gewissen Otto v. Bismarck eingeführt wurde? -.-

Ein Witz

"Stattdessen müssen die zusätzlichen Lebensjahre nach einer klaren Regel zwischen mehr arbeiten und länger Rente beziehen aufgeteilt werden." Dafür solle es eine "dynamische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung" geben.

Der Punkt ist doch: Heute liegt man im Rentenalter länger wund als vor 50 Jahren. Da ist man nach kurzer heftiger Krankheit einfach gestorben und hatte noch einen schönen Lebensabend. Heute quält man sich durch die Apparatemedizin noch dahinsiechend 2 bis 3 Jahre durch die Krankenhäuser, bis man dann endlich ins Gras beißen kann.

Im Prinzip lautet also die Lösung des Beirats: Die Angestellten sollen nach der Arbeit direkt in die Geriatrie gehen.

Die linken Parteien sprechen da völlig zurecht von einem "asozialen Oberhammer"!

Solidarität?

In anderen EU-Staaten gehen die Leute z.T. schon mit 55 - 60 Jahren in Rente mit vollen Bezügen und diese werden dann noch häufig von unserem Steuergeld bezuschußt. Deutschland zahlt mit am meisten nach Brüssel. Da darf doch die Frage erlaubt sein, daß es angebrachter wäre, wenn die deutsche Rentenkasse von unserem Staat stärker bezuschußt würde, anstatt daß immer mehr nach Brüssel fließt. Nennt man dies mit Brüssel dann wieder Solidarität wie bei der Aufteilung und Finanzierung der Migranten?
Und wie sieht es aus, mit dem vielen Geld, was permanent in andere Länder und Organisationen getragen werden?

Rente mit 68?

Die Kasse würde voll sein wenn nicht fremdleistungen daraus bezahlt wurden und werden. Des weiteren wurde die Gelder aus der Ostrentenkasse anderweitig verbrannt.
Außerdem müsste die Regierung dann auch einen Arbeitsplatz bis 68 garantieren. Leider finden ältere oft keine Anstellung in ihrem gelernten Beruf mehr und werden in den Niedriglohn abgeschoben.

Männer sterben früher

Männer haben eine statistisch geringere Lebenserwartung von ca 5 Jahren. Wenn man also der Logik der Expertenkommission folgt und das Renteneintrittsalter von der Restlebensdauer abhängig macht, dann müssten Männer 5 Jahre früher als Frauen abschlagsfrei in Rente gehen können. Ansonsten hätten Männer im Durchschnitt eine um 5 Jahre verkürzte Rentenbezugsdauer verglichen mit den Frauen :)

Geschlechtergerechte Rente

Natürlich sollte man auch daran denken, dass Männer etwa sechs Jahre früher sterben und etwa ein halbes Jahr länger Arbeiten.

Frauen beziehen ca. 20 Jahre Rente, Männer aber nur 14 Jahre. Hier muss dringend ein Ausgleich zwischen den Geschlechtern stattfinden: Entweder arbeiten nun die Frauen 6 Jahre länger oder die Männer gehen 6 Jahre früher in Rente oder die Männer erhalten knapp 1/3 höhere Renten.

@20:16 von Eu-Schreck

>> Doppelbesteuerung

Ähh, für die von Ihnen erwähnte "Doppelbesteuerung" brauchen Sie aber 2(!) Staaten. Also, welches ist das 2. Land neben Dtl.? oO

@Tremiro - Niedriglohn = Niedrigrente

20:12 von Tremiro:
"Wieviele Länder weltweit haben denn ein höheres Lohnniveau?"

Ich habe 17 gezählt, darunter unsere direkten Nachbarn Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlanden und Dänemark. Für ein Land, das den G7 angehört, ist das ziemlich schlecht.

Das durchschnittliche Lohnniveau ist aber nur bedingt aussagekräftig. Die Politik der letzten Jahrzehnte bewirkte ja eher eine Verstärkung der finanziellen Ungleichheit als den dringend nötigen sozialen Ausgleich.

„Berater...

der Bundesregierung halten es für notwendig.....“
Die Bundesregierung hat 2020 für externe Berater ca. 450 Mio € ausgegeben. (Für was brauchen angebliche Fachleute in den Ministerien eine derart überteuerte Beratung?)
Wenn dann alle (Selbstständige, Beamte, Politiker!!) noch mit in die Rentenkasse einzahlen würden, könnte der Generationenvertrag und somit die Rente mit 63 ohne weiteres funktionieren und wir bräuchten nicht durch unsere Steuern teure Pensionen finanzieren!
Andere Länder machen es ja vor wie‘s gehen kann!

Rente

...wurde von Bismarck auf Druck der Arbeiter vor über 100 Jahren eingeführt. Am Anfang gab es eine "Hungerrente mit 70".
Der Staat vergriff sich im laufe der Geschichte
an der Rentenkasse....
Wenn es in dem Tempo weitergeht sind wir bald wieder bei der Bismarck Rente.
Ob wir noch eine Rente oder Pension bekommen hat mehr mit Glauben als mit Wissen zu tun....
Ergo: Vertraue dem Staat kein Geld an er wird es dir nicht danken.

Von der Arbeit direkt ins Pflegeheim ??

Und warum bitte sollen "stark steigende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt" automatisch "zulasten von Zukunftsinvestitionen zum Beispiel in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz" gehen??

Warum können denn notwendige Zuschüsse des Bundes nicht dazu führen, dass auch Selbstständige und Beamte in die Rentenkasse einzahlen sollen?
Oder dass z.B. Kapitalertragssteuern erhöht werden oder gar die Spitzenverdiener höher besteuert werden?

Dieser Beirat entscheidet doch nicht über den Haushalt und macht keine Gesetze.
Ich halte das für üble Stimmungsmache.

Der einzige Lichtblick scheint der Vorschlag, Bestandsrenten weniger stark steigen zu lassen.

Nebenbei: die Lebenserwartung ist nicht für alle Berufsgruppen gleich hoch. Das wissen wir allerdings nur aus Frankreich, weil in Deutschland solche Daten m.W. gar nicht erhoben werden.
Das sollte man tun, damit die Menschen wissen, auf wieviel Lebensabend man sich noch freuen kann.

Tja,

da steckt unsere Rentenpolitik ja in einem echten Dilemma. Wie die Rentner von morgen nicht vergraulen, und gleichzeitig den Rentnern von übermorgen und überübermorgen noch was übriglassen ?
Man hat halt viel zulange gewartet mit der Umstellung weg vom Generationenvertrag zum „individuell eingezahlten privaten Rentenvertrag“, jede Bundesregierung hat diesen „schwarzen Peter“ der jeweils nächsten zugeschoben.
Schon Adenauer gab dem Generationenvertrag bei dessen Einführung nur 40 Jahre bis zum „GAU“.
Und das ist weit über 40 Jahre her.

@ van Vaddern

Nee, die Rentner werden schon seit vielen Jahren mit Steuergeldern subventioniert.

Im Jahr 2017 hat die staatliche Rentenversicherung insgesamt 293,8 Milliarden eingenommen.
- Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nur mit 224,6 Milliarden

- Im Jahr 2017 insgesamt sogar 90,95 Milliarden Euro. Der Steuerzahler finanziert jährlich hohe Milliarden-Beträge

- Bei ca. 21 Millionen Rentnern in Deutschland ergibt sich ein staatlicher Zuschuss für jeden Rentner von 4330 Euro im Jahr oder durchschnittlich 360,91 Euro pro Monat für jeden einzelnen Rentner.

Mittlerweile dürfte der Zuschuss des Steuerzahlers die 100 Milliarden € überschritten haben!

Da gibst nur noch die Lösung: Länger arbeiten!

Jeder, so gut er kann

Hallo in die Lesergemeinde,
als Kind eines Selbstständigen durfte ich früh in das Arbeitsleben einsteigen (13 Jahre) . Das habe ich gern gemacht und arbeite auch heute noch gerne.
Ich stelle jedoch fest, dass mein körperlichen Fähigkeiten weniger werden - bin jetzt 63 Jahre alt. Mein kleiner Bruder ist als Handwerker mit 60 Jahren vor kurzem gestorben. Der war "oppe". Ich leiste meinen Beitrag zum Überleben unserer mitteleuropäischen Gesellschaft auch zukünftig im Rahmen meiner Möglichkeiten, solange möglich. Meinen 3 Kindern ermögliche ich den Start ins Leben durch Start-Hilfe - Unterstützung.
Private Vorsorge - ohne Riester - habe ich geschaffen. Ich würde mich freuen, wenn es die Gemeinschaft hinbekäme, eine gerechte Verteilung der Altersbezüge hinzubekommen, ohne unsere Kinder zu quälen und ohne dass wir ihnen über Maßen zur Last fielen.
Hierzu wünsche ich allen Politkern, Entscheidern und Beratern eine "glückliche Hand".

Man könnte ein Verfahren

vor dem EuGH anstreben um die Renten europaweit zu harmonisieren.

@ Weingasi1

Das Problem ist auch, dass die heutigen Alten viel länger und öfter in medizinischen Behandlungen sind, als unsere Großeltern. Die sind meist nach kurzer heftiger Krankheit früher gestorben, aber haben dafür den eigenen dramatischen körperlichen und oftmals auch geistigen Zerfall nicht über 10 Jahre erleben müssen. Im Ernst: Die "höhere Lebenserwartung" ist nicht schön, denn dafür ist unser Körper gegenwärtig schlicht nicht gemacht.

Und viele der heutigen Rentner und Rentner versinken auch deshalb in Altersarmut, weil sie durch die viel längeren Behandlungszeiträume viel mehr an medizinischen Kosten zu tragen haben, die sie von ihrer bereits spärlichen Rente finanzieren müssen, Pflegestufe hin oder her!

Was kostet die Welt ...

... und wer darf es bezahlen?

Mag sein, dass ich jetzt hier Äpfel mit Birnen vergleiche, aber ...

Die ABM Politikergemeinschaft, schon mal überlegt, was das uns kostet? Fangen wir mal einfach auf Länderebene an, dass alles mal 16. Dann das gleiche noch mal auf Bundesebene. Dann noch mal auf europäischer Ebene. Nicht nur die gewählten Abgeordnete, die teilweise Sitzungsgelder einheimsen, obwohl sie nicht an Sitzungen teilnehmen. Auch der ganze Troß an Bedienstete der da dran hängt mit Pensionsansprüchen? Dann kommt unsere Toperfindung mit den Überhangmandate, die z. B. den Bundestag unnötig aufblähen. Schließlich jetzt aktuell die Frage: Wer soll Bundespräsident werden. Warum bleibt es nicht der Steinmeier, der macht doch gute Arbeit. Folge Steinmeier früher weg, kriegt trotzdem die Kohle und der Posten wird unnötig neu besetzt - nur damit es eine Frau ist. Warum nicht erst in 5 Jahren. Wenn das kommt, wähle ich nur noch AFD aus Protest. Ist mir Latte, wie rechts die sind.

Traurig aber wahr

Hoffentlich gibt es nicht irgendwann in naher Zukunft einen Bußgeldkatalog für Menschen, die älter werden. Man traut sich fast schon nicht mehr alt zu werden. Hinter jeder Ecke scheint ein Feind zu stehen, der dir die Rente nicht gönnt.

Der Verteidigungshaushalt

beträgt über 46 Milliarden.
Da kann es so schlimm nicht sein.

21:22 von Juergen

«Da einige Norwegen erwaehnen …
Der jetzt als Oelfonds bezeichnete Investitionsfond wurde damals (1996), als ich nach Norwegen kam, noch als Rentenfond (Pensjonsfond) bezeichnet.»

In Japan gibt es auch so einen Fond, der gedacht, gemacht, genutzt wird für die Staatliche Rente. Vom Volumen her der finanzstärkste Staatsfond.
Ca. 5 Mio. Norweger, ca. 127 Mio. Japaner.

Man darf nicht, man hat diesen Fond nie zu was anderem genutzt als für die Staatliche Rentenzahlung. Jeder Japaner muss darin Pflichtmitglied sein.
Auch Beamte + Selbständige + Studenten. Kinder aber nicht.

Der Fond ist eine der zwei Hauptsäulen. No. 2 sind die Betriebsrenten. Einst waren die die wichtigste Säule. Ein Arbeitgeber for lifetime. Das hat sich auch in Japan sehr geändert, besonders hoch ist Rente aus Fond Säule No. 1 nicht.
No. 3 ist Private Vorsorge.

Wegen Japaner noch ø-älter als Deutsche.
Kommt auch dort der Fond in Schwierigkeiten.
Demographie hat überall eine sehr wichtige Rolle.
Sehr schwierig …!

Vergleiche:

Da frage ich mich immer nur, warum zum Beispiel in Griechenland und Italien das tatsächliche Renteneintrittsalter bei 62 Jahren liegt? An einer niedrigeren Lebenserwartung kann das wohl nicht liegen, weil die gesunde mediterrane Ernährung mir immer als Grund für das höhere Lebensalter in diesen Staaten genannt wird.

was lernen wir?

auf die naheliegende idee, die einnahmeseite durch das streichen der asozialen beitragsbemessungsgrenze, ein wiederaufleben der vermoegensteuer zugunsten der rentenkasse, eine besteuerung von spekulationsgewinnen, eine transaktionssteuer, eine besteuerung hoher und höchster erbschaften usw. gegenzufinanzieren, auf diese idee, kommen diese feinen damen und herrschaften nicht, denn sie sind von ihren vorschlaegen auch nicht betroffen.

und wer mir jetzt wieder mit dem totschlagsargument kommt, wonach ein wegfall der beitragsbemessungsgrenze einen rentenanspruch begruende, wenn dieser staat mir als kinderlosem einen hoeheren pflegeversicherungssatz bzw. als ledigem grundsaetzlich einen hoeheren steuersatz auferlegt, ohne dass ich dafuer auch nur einen cent zusaetzliche leistung erhalte, dann kann dieser staat auch eine solche regelung fuer die rente beschliesen. er muss es nur wollen. aber dieser staat will immer nur die aermsten der armen drangsalieren. das kann er perfekt.

@Hansi2012

Und wie viel bezahlt die Rentenkasse an Fremdleisungen? Das sind mehr als die Regierung zuzahlt.
Zuerst sollten dann alle Leistungenempfenger die nicht einbezahlt haben rausgerechnet werden. Außerdem zahlt jeder mehr ein als er ausbezahlt bekommt.

Die Rente mit 70 gab es schon mal

Die Rente für Arbeiter, die Bismark eingeführt hatte, gab es ab 70. Mit der geringeren Lebenserwartung waren die Abgaben an die Rentenkasse mit 1% gering und die Rente im Vergleich gut.
Natürlich haben sich die Vorstellungen extrem gewandelt. In damaligen Zeiten ging man in Rente, weil man nicht mehr arbeitsfähig war. Heute will man seinen Lebensabend möglichst noch mindestens zwei Jahrzehnte bei relativ guter Gesundheit geniesen. Letzteres ist natürlich besser.
Eine Rente mit 68 wird sich politisch schlecht umsetzen lassen, insbesondere wenn man sieht, wie die Rentner umworben werden.

Die Rente ist ein sehr kompliziertes Thema und manche haben eine ganz einfache supertolle Lösung, die auf ein mangelndes Verständnis der Materie und Legendenerzählungen basiert (besonders beliebt ist die Legende von Österreich).

Auf jeden Fall gibt es massiven Reformbedarf und man darf ruhig bei anderen Ländern schauen, wie sie es machen.

21:01 von RoyalTramp

Mich würde mal die genaue Zusammensetzung dieses "Beirats" interessieren. Vorallem würde mich mal interessen, wessen Interessen dieser Beirat eigentlich wirklich vertritt. Offenkundig kann es nicht das Interesse der angestellten Werktätigen sein.
#
Das hätte ich auch gerne gewusst,wer sind diese Interessen Vertreter eigentlich?

Die Rentenkasse hat nur ein Einnahmeproblem

Bei steigendem Bruttoinlandsprodukt sind es immer weniger Arbeitnehmer die dieses erwirtschaften. Die Einzahlungen in die Rentenkasse müssen zwangsläufig sinken.

Mit ein wenig Nachdenken sollte man auf die Lösung kommen, die doch eigentlich auf der Hand liegt.

Neben den beiden Standbeinen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag muss endlich ein drittes hinzukommen und das ist weder die Eigenvorsorge noch eine stärkere Finanzierung aus Steuermitteln.

Dort wo immer mehr anfällt tut es nicht so weh, daher muss dort etwas für das Allgemeinwohl einbehalten werden: Unternehmensgewinne, Dividenden, Aktien und Fonds- Kapitalerträge.

Das ist die neue dritte Säule in der Altersversorgung, die alle Probleme beseitigen kann.

Dazu bedarf es keines Regierungsbeirats. Es reicht der gesunde Menschenverstand.

Finanzierung

Die Rentenkasse wurde in der Vergangenheit öfters schon zur Finanzierung herangezogen bzw. nicht Beitragszahler profitieren rein schon von der Option, dass ihr eigenes Kind ein potentieller Beitragszahler sein könnte. M. E. müssen wir davon grundsätzlich weg. Weg von der Beitragsfinanzierung schrittweise zur Steuerfinanzierung. Mit dem Steuerbescheid wird eine Rentensteuer erhoben von jedem und daraus wird die Mindestrente für alle finanziert. Das führt zu einem erhöhten Nettoeinkommen für Arbeitnehmer einerseits, die privat zusätzlich vorsorgen können, um die Renten aufzustocken. Ferner sinken die Effektivkosten der Arbeitgeber. Wie das rechtlich umgesetzt werden kann, sollen die gut bezahlten Beamten des höheren Dienstes erarbeiten. Man muss natürlich Übergangsregeln schaffen, wegen dem Bestandsschutz für Arbeitnehmer, die Anwartschaftszeiten bereits erworben haben. Pensionskassen abschaffen. Auch hier kommt es zu den Mindestrenten.

Frau merkt langsam,

daß dieses "reiche" Land sich doch nicht alles leisten kann und langsam an die Decke stößt.
.
In den letzten zwanzig Jahren sind fast im Jahrestakt beitragsfreie oder reduzierte Leisungen mit vollem Rentenanspruch , politisch gewollt, entstanden.
.
Die Lücke durch Steuern auszufüllen bedeutet, daß überwiegend die Beitragszahler auch über die Steuern zur Kasse gebeten werden.
.
Der Vorschlag eines Foristen (leise angemerkt) das Problem über höhere Löhne auszugleichen, bedeutet doch in Konsequenz, daß die Rentenauszahlungen steigen werden - oder soll die Lücke durch die Bestandsrentner über Kaufkraftverlust gefüllt werden?

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20:57 von Der freundliche... Rente mit 68

Die Regierung ist schlecht beraten, wenn sie sich 4 Monate vor der Wahl von solchen "Fachleuten" beraten läßt.
#
Das kann durchaus ein Wahlkampf Thema werden.Die LINKE wird das sicherlich gerne aufgreifen.

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