Kommentare

Fleischloses Essen wird sich durchsetzen

Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.
Fleisch ist selbst für eine (noch) gesunde Leber eine Belastung.
Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist.

Würde die Menschheit kein Fleisch mehr essen, würden viele Ackerflächen, die zum Anbau von Masttierfutter dienten frei werden für den Anbau v. Gemüse, etc.
Das wären so enorm viele Flächen, dass man die gesamte Weltbevölkerung satt bekommen würde und es also keine Hungertoten mehr geben müsste.
Allein das wäre schon ein gewichtiger Grund für die Abwendung vom Fleisch.

Was aber einer der gewichtigsten Gründe sein sollte, kein Fleisch mehr zu essen, ist die bei der Tierhaltung stets erfolgende Tierquälerei. Tiere werden bei der Aufzucht gequält und werden lange vor Erreichen des Höchstalters aus nichtigen Gründen umgebracht:
Das ist verwerflich/unethisch.

Wer mit dem Veggie-Boom am meisten verdient....

Es ist eine Ironie, daß Wiesenhof und sogar Tönnies daran noch richtig verdienen. Das wird den dort Beschäftigten, die schlecht bezahlt und oftmals auch schlecht untergebracht sind (Osteuropäer) nichts nützen....
Der Boom hielt Tönnies nicht davon ab im April Tarifgespräche mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) zu beenden...

Lieben die Leute die Extreme?

Natürlich habe ich einmal nach einer “Veggie-Wurst“ gegriffen und mit Appetit reingebissen.

Da ich dachte, das sei ein Ausrutscher, probierte ich eine vegetarische Knackwurst.

Beide Käufe landeten in den Mägen meiner 4 Hundedamen - die aber auch Gurken, Paprika, Möhren, Äpfel usw. lieben und sich im Sommer auf dem Spaziergang selber die Brombeeren pflücken.

Wird man beim ersten und zweiten Versuch so enttäuscht, greift man beim nächsten Mal lieber zu (echtem) Käse.
Ich möchte auf Fleischliches nicht ganz verzichten; und da ich eh sehr wenig Fleisch/Wurst verzehre, möchte ich schon, dass mir das auch schmeckt.

Guter Trend

Von diesem Trend profitieren besonders die großen Unternehmen aus der Fleischindustrie.

Wenn diese Unternehmen umdenken, weniger Fleisch "produzieren" und es daher weniger Massentierhaltung und weniger Tierquälerei und Tötung gibt, dann hat das ja durchaus auch sein Gutes.

Wer kauft solchen Mist?

Dem Bericht nach zu urteilen besteht solche Veggie - Nahrung hauptsächlich aus Zusatzstoffen und wird in industriellem
Maßstab hergestellt.
All das also, was schon bei der herkömmlichen Nahrung größtenteils ungesund ist.
Doch wozu braucht man das ganze Zeug, wenn es völlig ausreicht, einfach nur den Fleischkonsum einzustellen bzw einzuschränken?
Im nächsten Jahr wird es Laborfleisch als Hamburger geben, und dann kann man auch wieder Fleisch essen, ohne zum Tierquäler und Tiermassenmörder zu werden.
Und es müssen auch keine Wälder mehr abgefackelt werden um überflüssiges Tierfutter anzubauen.

Mehr vegetarische Restaurants

Für die Restaurants war die Corona-Krise ein harter Prüfstein. Viele werden die zwar vernünftigen und notwendigen, aber harten Lockdown-Maßnahmen nicht überstehen. Aktuell entstehen aber mehr und mehr vegetarische Restaurants und so muss man eben auch in der Krise das Positive sehen.

Ok,

Vegan ist in, für mich ist das allerdings ungenießbar, diese ganzen Zusatzstoffe und auch der Geschmack ist für mich sehr weit von "normalem" Fleisch entfernt, ich esse lieber gutes Fleisch vom Metzger... wir haben noch einige Betriebe, die selbst aufziehen und auch selbst schlachten, ist zwar teuer, aber lecker.

@Margitt "Fleischloses Essen,

@Margitt "Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder." Ich gebe ihnen recht wenn sie damit meinen das ein Salat gesünder ist als ein Steak zumindest wenn er BIO ist. In dem Artikel geht es aber um Veggi Essen das uns die Industrie bietet und da kann ich ihnen nur raten sich die Zutatenliste mal genauer anzuschauen, das Zeugs ist in den meisten Fällen alles andere als gesund. Übrigens stimmt es nicht das Fleisch essen immer das in Kauf nehmen von Quälerei beinhaltet. Es gibt durchaus verantwortungsvolle Bauern und es gibt Wild, mehr Bio geht nicht.

Auch hier gilt: die Alternative ist besser als grüne Verbote!

Zitat: "Der Markt für vegetarisches und veganes Essen wächst rasant - wahrscheinlich noch viele Jahre lang."

Auch hier gilt: die Alternativen zum Fleischkonsum sind mal wieder besser als die Indoktrination und Belehrung der Bürger durch grüne Verbote!

Als halber Vegetarier esse ich schon seit Jahren wenig Fleisch, aber das gewiss nicht, weil die Grünen_r_s_in_* das fordern, sondern weil ich oft vegetarischen Gerichten mehr abgewinnen kann und ich mit einer industrialisierten Fleischproduktion meine Probleme habe.

Ich würde aber nie auf die Idee kommen, jemandem vorzuschreiben, was er essen soll.

Umso mehr freut es mich, dass sich vegetarische Produkte immer mehr durchsetzen und - so wie ich hoffe - einer industrialisierten Fleischproduktion den Rang ablaufen.

Vegetarismus und Fleischersatzprodukte

Mich wundert der Boom bei den Fleischersatzprodukten etwas. Kein ernsthafer Vegetarier würde unter normalen Umständen vegetarische Ersatzprodukte essen, die aussehen und schmecken wie Fleisch. Das geht doch an der Idee vorbei! Zudem glaube ich, dass die meisten Vegetarier darauf achten, was sie essen. Stark prozessierte Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen dürften da eher nicht auf der Einkaufsliste stehen

Trotzdem boomt die Branche. Vielleicht sind es aber eher Fleischesser, die zu diesen Produkten greifen?

@11:29 von Margitt

Auch Kohlendioxid würde wesentlich weniger produziert, wenn die Tierzucht aufhören würde.

Grüße, Kurt

um 12:13 von heribix: ..."Veggi Essen" der Industrie

Dieses mag nicht ganz so gesund sein, wie wenn man alles in der eigenen Küche aus den pflanzlichen Zutaten selbst herstellt, aber für viele ist es ein Einstieg oder Anfang.

Ich esse fleischlos und esse ab und an auch diese Produkte.
Geschmacklich sind sie meist ganz in Ordnung. Es gelingt den Anbietern z. B. bei einer fleischlosen Wurst auch, den Geschmack einer fleischhaltigen Wurst zu imitieren - vielleicht weil auch in der fleischhaltigen Wurst der Geschmack mehr von den zugegebenen Gewürzen auf pflanzlicher Basis kommt.
Ich halte mich aber mehr an Produkte, die es auch schon vor diesem Trend gab:
Das sind z. B. alle Arten von Kartoffel- und Gemüseprodukten aus der Tiefkühltruhe, wobei ich in Kauf nehme, dass darin auch Zusatzstoffe enthalten sind, die man bei einer Herstellung zu Hause nicht zusetzt.

Aber wer fleischhaltige Lebensmittel kauft, steht vor derselben Frage:
Lieber zu Hause selbst herstellen oder ggf. als halbfertiges Produkt kaufen.
Es ist oft eine Zeitfrage ...

@ 11:37 von harry_up

Ich war einmal in einem Krankenhaus, welches komplett vegetarisch/vegan gekocht hat. Das war super! Auch die Wurstersatzprodukte aus Tofu waren genial. Allerdings kriege ich das hier zuhause als schlechter Koch nicht hin... :-((

Grüße, Kurt

11:29 von Margitt

"Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist." Was weiß man denn aus Studien ? Vielleicht "länger leben würden" , wenn sie nicht vorher sterben ? Fleisch gehört zu unserer Ernährung, wieviel, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sowohl Vegetarier, Veganer als auch Fleischesser werden am Ende sterben.

"Vegetarisch" auf Ersatzprodukten heißt oft: Vollei.

Meistens aus Legebatterien, die in der Lebensmittelproduktion immer noch vorherrschen. Boden- oder Freilandhaltung sind eher selten, deshalb auf der Packung extra ausgewiesen.

Am besten isst man sowas dann zu Eiernudeln. Danach noch einen Fertigkuchen: Da kommt dann zusammen, was zusammen gehört.

@11:43 von nie wieder spd

Ich hoffe auf das Ersatzfleisch aus dem Labor. Aber nächstes Jahr schon? Sind Sie sicher? Das wäre super!

Grüße, Kurt

Fleischlos

soll essen wer es braucht, die Industrie soll dran verdienen.
Bei uns landet das nicht mehr auf den Teller, wir hatten einmal Würstchen und Burger auf dem Grill getestet. Keiner der Anwesenden, darunter auch ein Vegetarier, war begeistert davon. Viel Geld ausgeben, letztendlich haben nicht einmal die beiden Hunde "Appetit" auf dieses Zeug.
Wie schon erwähnt, wer's braucht soll es essen.

Schon vor der Pandemie habe ich es nicht verstanden, dass es so wenige Angebote für vegetarisches Essen auf dem Land gibt.
Meine Forderung war und ist daher, dass man ggf. mit Subventionen seitens des Staates es anstreben sollte, dass jedes Speiserestaurant mind. 3 vegetarische oder vegane Essen auf der Speisekarte hat u. diese nicht nur aus Beilagen der fleischhaltigen Essen (Nudeln, Kartoffeln, etc) bestehen sollten.
In Städten mag es schon mehr vegetarische Restaurants geben.
Auch wäre ich dafür, dass man in Kantinen in Betrieben, im Krankenhaus, bei "Essen auf Rädern", in Altenpflegeheimen viel mehr vegetarische UND vegane Angebote finden sollte.
In Krankenhäusern ist es manchmal leider so, dass die vegetarischen Angebote sich nur auf Beilagen der fleischhaltigen Essen beschränken u. dass man abends nur eine Käseplatte bekäme. Wer aber keinen Käse mag oder darauf allergisch ist als Vegetarier, hat im Krankenhaus beim Essen IMMER ein Problem. Gleiches dürfte in Altenheimen so sein

@ 12:34 von Margitt

>> ... vielleicht weil auch in der fleischhaltigen Wurst der Geschmack mehr von den zugegebenen Gewürzen auf pflanzlicher Basis kommt ... <<

Das schätze ich auch.

>> Es ist oft eine Zeitfrage ... <<

Leider ja. Unser Leben besteht doch nur noch aus Rennen und Hecheln. Da bleibt für das wesentliche (Essen und Trinken) oft nicht genug Zeit und Muße.

Viele Grüße, Kurt

Bei "Verzicht" kommt es auf Werte an

Ob pflanzliche Nahrung gesünder ist oder besser schmeckt ist umstritten. Letzteres ist Geschmackssache. Ich mag Fleisch lieber, aber ich esse es nicht mehr!
Die moderne industrielle Fleischproduktion ist aus meiner Sicht unethisch, verbraucht durch Weideland und Futternahrungsanbau deutlich mehr Ressourcen als der Anbau von Pflanzen zum Direktverzehr. Es folgt ein viel größerer Agraboden- und Wasserbedarf. Abholzung tropischer Regenwälder, Vertrocknung und Bodenerosion sind Folgen, und der Klimawandel!
Die Abkehr von industrieller Massentierproduktion hat einen großen klimarelevanten Hebel!
Für mich ist das ein Mehrwert gegenüber weniger Geschmack im Essen und aus dieser Perspektive ein Zugewinn für mich und Folgegenerationen, d.h. alles andere als ein Verzicht.
Und bei der Zubereitung übe ich ja noch...

Was ne Überraschung!

Es wird immer das gemacht, was am meisten abwirft. Und da man bei Veggies ordentlich zulangen kann, nimmt es nicht wunder, dass die Industrie sich nun darauf stürzt. Und der Verbraucher bekommt für sein Geld ein erleichtertes Gewissen, genau so, wie es die Hyprid-SUV-Fahrer auch bekommen. "Qualität" hat eben ihren Preis!

@ 12:37 von Bernburger49

Die langfristigen, gesundheitlichen Folgen der Fleischersatzprodukte (seien sie positiv oder negativ) sind leider noch nicht absehbar. (Hierzu kann es noch keine wissenschaftliche Studien geben.)

Grüße, Kurt

@ Kurt Meier, um 12:36

Ihre positive vegetarische Erfahrung im Krankenhaus freut mich.

Ich muss mir mein Essen zwar auch alleine zubereiten, doch wenn ich fleischlos esse, was durchaus oft der Fall ist, würde ich das komischerweise nie als “vegetarisch“ oder gar “veggie“ bezeichnen, selbst wenn's, wie gestern, nur knusprige Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Knofel, darüber geklopptem Ei und Apfelmus war.

Liegt wohl an dem Begriff “Veggieday“, den Trittin vor Jahren erbrütet hatte...

@11:29 von Margitt.

„Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.“

Was mich an Ihren Kommentaren - nicht nur hier gerade - irritiert, ist die Absolutheit, mit der Sie Ihre Meinung (denn mehr als eine Meinung ist es doch in der Regel nicht) präsentieren: Auch mir schmeckt vegetarisches Essen besser als Fleisch (und auch weiten Teilen Ihrer weiteren Ausführungen kann ich mich anschließen), aber Geschmack ist halt Geschmacksache. Es gibt viele Menschen, denen Fleisch besser schmeckt.
Dass zu viel Fleischgenuss schädlich ist, ist bekannt. Da der Mensch biologisch aber ein „Allesfresser“ ist, weiß ich nicht, ob grundsätzlich jeglicher (!) Fleischgenuss schädlich ist. Gibt es dafür Quellen?

„Fleisch ist selbst für eine (noch) gesunde Leber eine Belastung …Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden…“

Auch hier bin ich - ganz ernsthaft - an Quellen interessiert.

@ um 12:39 von Kurt Meier

Vor ein paar Wochen gab es dazu einen Bericht über einen Burger - Laden in Israel, in dem Burger aus Laborfleisch für ca 12€ verkauft wurden und von den Gästen nicht von herkömmlichen Burgen unterschieden werden konnten.
Dort wurde gesagt, dass solche Läden im nächsten Jahr auch in Deutschland geöffnet würden und die Burger bis dahin zu gleichen Preisen verkauft werden könnten.
Damit wäre auch der erste Schritt getan, um solches Fleisch in Metzgereien anzubieten.
Ich fände es Klasse!

Fertigprodukte, Ersatzstoffe, Aromastoffe....

was hat das mit "gesund" und "nachhaltig" zu tun?

Aber es lässt sich bestens Geld damit verdienen. Mehr als mit leicht verderblichem Fleisch, was auch noch umwelt- und tierschutzgerecht produziert werden soll.

ein tolles Thema wieder

da erkennt man wie groß das Interesse ist, seinen Mitmenschen Vorschriften zu machen
wie sie sich zu verhalten haben
es mit ihrem Leben und den Essgewohnheiten zu halten
wie schön wäre es doch, wenn es weniger statt mehr Vorschriften und Verhaltensregeln gäbe
vorallem absolut unnütze

@kurtmeier, 12:39

Ich hoffe auf das Ersatzfleisch aus dem Labor. Aber nächstes Jahr schon? Sind Sie sicher? Das wäre super!

Igitt. "Fleisch", bei dem der Mensch Schöpfer spielt, das in der Petrischale gebaut wird und das von Anfang an weder lebt noch tot ist.

Da dreht's mir NOCH MEHR den Magen um als bei den bisherigen "Segnungen" der Fleischindustrie. Wenn sich das durchsetzt, bin ich auch Vegetarier.

@ marvin

Meistens aus Legebatterien, die in der Lebensmittelproduktion immer noch vorherrschen.

Es geht hier ja um Deutschland und da sind Legebatterien Vergangenheit.

Zitat: "Kein ernsthafer

Zitat:
"Kein ernsthafer Vegetarier würde unter normalen Umständen vegetarische Ersatzprodukte essen, die aussehen und schmecken wie Fleisch. Das geht doch an der Idee vorbei! Zudem glaube ich, dass die meisten Vegetarier darauf achten, was sie essen. Stark prozessierte Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen dürften da eher nicht auf der Einkaufsliste stehen"
Ich habe selbst einige Jahre vegetarisch (nicht vegan) gelebt - würde aber niemals nach einer fleischlosen Wurst greifen...
..was in meinen Augen ein Widerspruch oder noch besser eine Oxymoron ist.
Das Zeug ist für Leute die nicht wirklich ihr Tun/Handeln einer Selbstreflexion unterwerfen - sondern wie immer einfache und schnelle Scheinlösungen für Probleme bevorzugen.
Statt die Ernährung vom Grunde auf Umzustellen wird halt aus einer fleischhaltigen Wurst eine Fleischwurst
--
off-topic
Was meinen denn die "Fleischesser" was so alles in einer normalen Wurst an Fleisch drin ist?
zu 90% sind die schon "vegan"
*lol*

Es braucht keine Fleischkopie.

"Schwierig ist es, die Eigenschaften des Fleisches oder der Wurst nachzubilden."

Diese Schwierigkeit ließe sich umgehen, wenn man den Kopierversuch einfach lassen würde. Käse sieht ja auch nicht wie Fleisch aus und wird trotzdem gern gegessen.

Eine innovative Produktbezeichnung sollte reichen.

Igitt

Was ich probiert habe (ich vertrage bestimmte Fleischsorten wie Steak nicht mehr), hat mir nicht zugesagt.
Das mir am längsten bekannte Produkt wird schlimmstenfalls aus dem Presskuchen in der Sojaöl-Vermarktung mit Benzin herausgelöst (das wiederum in einem nächsten Schritt entzogen wird), sieht aus wie Gips, schmeckt wie Gips bzw. nach allem, was man an Gewürz reinkippt, und sonst nichts. Die biochemischen Auswirkungen als Östrogen-Ersatz gibt's kostenlos dazu.
Es gibt schon lange Würstchen aus Weizen. Enthalten mehr Kohlehydrate, als einem gut tut, und schmecken ebenfalls nach nichts.
Ein echtes Super-Food, Tempeh, ist eine traditionelle Verarbeitung von Sojabohnen, gehört in Indonesien zu den Grundnahrungsmittel, hat einen hohen Anteil an Protein und antibiotische Auswirkungen und einen Super Geschmack. Aber bei uns auch einen Super Preis.
Mein tägliches warmes Essen: Kartoffeln und gedünstetes oder geschmortes Gemüse, etwas Speck. Tut gut, ist billig und lecker.

@Bernburger49 Zitat: "11:29

@Bernburger49
Zitat:
"11:29 von Margitt
"Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist." Was weiß man denn aus Studien ? Vielleicht "länger leben würden" , wenn sie nicht vorher sterben ? Fleisch gehört zu unserer Ernährung, wieviel, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sowohl Vegetarier, Veganer als auch Fleischesser werden am Ende sterben."

ja sterben muss jeder - nur wie hat er bis dahin gelebt
immer wenn ich das Scheinargument lese das Fleisch ja so alternativlos zu unserer Ernährung gehöre
muss ich an die budhistischen Shaolin-Mönche denken
diese leben nicht nur mit einer streng veganen Ernährung - die sind auch was Fittness, Körperbeherrschung und allgemein MartialArt betrifft -> der lebendige Gegenbeweis

@ MR.Troc

Fleischlos soll essen wer es braucht, die Industrie soll dran verdienen.
Bei uns landet das nicht mehr auf den Teller, wir hatten einmal Würstchen und Burger auf dem Grill getestet. Keiner der Anwesenden, darunter auch ein Vegetarier, war begeistert davon.

Das kann ich gut verstehen. Ich bin seit fast 20 Jahren Vegetarier und mag keine vegetarischen Produkte, die aussehen, als wären sie aus Fleisch. Ich koche gern und sehr oft, aber Grillen ist unter uns eine völlig ungeeignete Art, Speisen zuzubereiten. Da liegt also noch viel Umdenken vor Ihnen.

12:32 von Kurt Meier: CO2 und Methan bei Tierzucht

<< Auch Kohlendioxid würde wesentlich weniger produziert, wenn die Tierzucht aufhören würde. >>
--------
Ja, richtig.
Die Umweltbelastung der Tierzucht ist ein sehr gewichtiger Faktor.
Die Zahlen, die man dazu liest, sind erschreckend hoch.

Es gibt eine Reihe von Argumenten zugunsten einer vegetarischen Lebensweise.
So ist z. B. die Abholzung des Regenwaldes die Folge des übermäßigen Fleischkonsums bei uns und anderen westlichen Ländern.
Man will mit der Abholzung landwirtschaftliche Flächen schaffen, auf denen das Masttierfutter (Soja) für die hier aufgezogenen Masttiere gepflanzt werden kann. Die Flächen in Europa reichen offenbar nicht, um die Futternachfrage für die hiesigen Masttiere zu befriedigen.

Veggie-Boom am meisten verdient?

Wenn man die Zutaten Liste aufmerksam prüft weiß man es.

Die Lebensmittelzusatz, Chemieindustrie und ob der hohen Preise der Finanzminister durch die Mehrwertsteuer.

@ Bernd Kevesligeti

Es ist eine Ironie, daß Wiesenhof und sogar Tönnies daran noch richtig verdienen.

Warum?
Wo ist da die Ironie?

ja durchaus auch sein Gutes.

Corona Obermayer @

Was soll daran gut sein?

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/vegan_und_vegetarisch/essen-w...

Warum nicht gleich Grünzeug?

Fleischgenuss sollte immer die Ausnahme sein und eher ein Sonntagsessen bleiben. Diese tägliche Grillerei im Garten in den Sommermonaten hat schon etwas abartiges an sich.

Andererseits, warum muss man versuchen, Wurst und Fleisch nachzumodellieren, wenn dann nur mäßig geschmackvolle Pappmasse heraus kommt; so meine Erfahrung. Dann esse ich doch lieber gleich mehr Gemüse, Salat und Getreideprodukte.

Aber das Schöne ist doch, dass (noch) jeder das essen darf, was er möchte. Noch ganz ohne grüne Verbote - aber bereits mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger.

Ich koche oft und gerne

komplett fleischlos, aber mit dem ganzen Fertigzeug, kann ich nichts anfangen! Veggie Würstchen Co kommen mir nicht ins Haus. Auch meine Hafermilch kriege ich günstig selbst hin. Wer die teuren Veggie Waren kaufen will, Bitteschön.
Geht aber auch vegetarisch bis vegan selbstgemacht, günstig und lecker!

Re : heribix !

Ja es ist leider so, dass bei vielen Produkten die Zutatenliste nicht wirklich gesundes Essen verspricht. Es ist, denke ich, immer noch besser, etliches selbst zu kochen, gleichgültig ob Fleisch, Gemüse, und am Besten vom BIO- Bauern.
Wenn jede Person den Verzehr von Fleisch deutlich reduziert, dafür mehr Gemüse und CO zu sich nimmt, ohne zu viel "Zusatzstoffe" rein zu buttern, dann wäre dies für die Umwelt besser, und so mancher Betrieb, bzw. Chef würde sich nicht dumm und dämlich verdienen. Oft ist es sehr wahrscheinlich die reine Bequemlichkeit, dass zu Fertigprodukten gegriffen wird, und kaum auf die Zutatenliste geschaut wird.
Tönnies und CO haben halt die Zeichen der Zeit erkannt, und nützen dies schamlos aus, ohne weiter zu denken, aus reiner egoistischer Gier !

12:38 von marvin: Eier aus Legebatterien oder Bodenhaltung

Ich versuche Produkte mit Eiern unklarer Herkunft bzw. Eier die aus Legebatterien oder Bodenhaltung kommen, zu meiden.
Ich hoffe, dass die Hersteller solcher Produkte sich dessen bewußt sind, dass sie mit der Verwendung solcher Eier Umsatzeinbußen haben.

Wenn ich Eier kaufe, achte ich auf Freilandhaltung und darauf, dass die männlichen Küken nicht getötet werden.
Ich habe aber dennoch ein schlechtes Gewissen, weil diese männlichen Küken irgendwann dann doch geschlachtet werden wie des auch bei den Legehennen wohl passiert.
Wenn ich noch 20 Jahre jünger und in der Mobilität nicht eingeschränkt wäre, würde ich mit der Hühnerhaltung beginnen (ob im reinen Wohngebiet dies erlaubt ist, wäre noch zu prüfen). Denn dann könnte ich die Tiere so lange leben lassen, wie der liebe Gott es für sie vorsieht.

ist das wirklich Natur

so viel Chemie reinzumachen
dass Gemüse wie Fleisch schmeckt ?

@ um 12:39 von Kurt Meier

Sorry. Habe mich missverständlich ausgedrückt.
Es wurde in diesem Bericht gesagt, dass der Preis für einen Hamburger aus Laborfleisch ca so hoch sein wird, wie der Preis für normale Hamburger.

12:42 von Margitt.

unsere Sorgen will man haben
anderenorts ist man froh was zum Beissen zu haben und hierzulande ?
wie geht es denn in einer Schule mittlerweile beim Angebot des Mittagessens zu
Der eine will kein Schweinfleisch
der andere kein Rind
oder überhaupt kein Fleisch
der eine Vegetarisch
andere gar vegan
dann muß man womöglich koscher oder halal kochen
und Bio Anbau ohnehin
da lob ich mir meine Jugend
da wurde gegessen was auf den Tisch kam

Keine Ideologie bitte und kein Fanatismus

Von Kleinkind an war ich rund 50 Jahre lang Vegetarier. Veganer Ernährung (ich habe sie probiert) kann ich nicht viel abgewinnen. Inzwischen bin ich sog. Flexitarier, esse ab und an gern mal ein gutes Stück Fleisch. Und das ist so völlig okay für mich. Niemand kann mir vorschreiben, was ich zu essen habe und was nicht. Das ist schon meine Verantwortung. Und der komme ich guten Gewissens nach. Ich respektiere das Leben. Von Menschen aber, die andere aus Überzeugung oder ideologischen Gründen umerziehen wollen, halte ich mich fern.

11:29, Margitt.

>>Was aber einer der gewichtigsten Gründe sein sollte, kein Fleisch mehr zu essen, ist die bei der Tierhaltung stets erfolgende Tierquälerei. Tiere werden bei der Aufzucht gequält und werden lange vor Erreichen des Höchstalters aus nichtigen Gründen umgebracht:
Das ist verwerflich/unethisch.<<

Bei der Tierquälerei gebe ich Ihnen Recht. Beim Höchstalter nicht. Denn ein eßbares Tier ist eigentlich nur im jungen Zustand eßbar. Was bei den eßbaren Pflanzen, die ja auch Lebewesen sind, auch wenn wir sie emotional nicht so gut verstehen wie eßbare Tiere, mit denen wir näher verwandt sind, nicht anders ist.

Eßbarkeit ist, unter dem Gesichtspunkt der Evolution betrachtet, sogar ein Vorteil. Es gäbe nur einen Bruchteil der Hühner, Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder auf unserer Erde, wenn sie nicht zu Speisezwecken gehalten würden. Als Ausbreitungsstrategie ist die Eßbarkeit also kaum zu schlagen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vegetarischen Produkte, die man angeblich grillen können soll, so schmecken, wie man es vom Fleisch her kennt.
Ich würde dies aber nicht für einen Grund halten, auf vegetarische Produkte ganz zu verzichten.
Wenn man aber die Zeit aufbringen kann, selbst alles herzustellen, dann wäre das die sicher gesündere Form einer vegetarischen Kost.
Dennoch würde ich ein vegetarisches Produkt aus dem Supermarkt immer noch einem fleischhaltigen Produkt vorziehen.
Wer wie ich schon seit mehr als 10 Jahren kein Fleisch mehr gegessen hat, empfindet den Geschmack von Fleisch eher ekelig als attraktiv.
Hingegen finde ich den Geschmack eines hochwertig hergestellten vegetarischen Essens (eigene Küche oder vegetarisches Restaurant) als das Beste, was man beim Essen "sich antun kann".

"Produkte" - vegetarisch geht auch anders, v.a. ökologischer?!

Ich esse großteils vegetarisch. Und genieße, daß ich dafür keine "Produkte" brauche, kein Fertigzeug irgendwelcher "Hersteller". Aber wenn schon englisches Marketing ("Veggie" usw.) Einzug hält, ist ja klar, daß hier Geld verdient werden soll. Und das funktioniert halt nicht, wenn man sich sein Essen aus Grundzutaten (z.B. Gemüse und Gewürze) selbst macht. [Und nein, das muß nicht länger dauern. Ich bin kochfaul.] Die Entwicklung, ob Fleisch oder nicht, ist für die Wirtschaft egal - Hauptsache, der Verbraucher ißt immer mehr vor-produziertes Essen. Und zahlt dafür...

... und die Umwelt leider auch, denn natürlich kostet all diese Produziererei wieder Energie (Herstellung, Transport, Kühlung, ...).

[An die "Gesundheitsvegetarier" der alte Hinweis: Bitte die Studien & deren Rezeption aufmerksam lesen. Es gibt bisher keine Daten, daß moderater Fleischkonsum schadet. Der Umwelt, ja (!), aber der Gesundheit nein. Und der Umwelt schadet halt auch der Konsum von 'produziertem' Fertigessen.]

@Corona Obermayer

Durchaus! Ich denke die Qualität der Nahrungsmittel ist entscheidend! Weg von der billigen Massentierhaltung hin zu weniger aber qualitativ besserem Fleisch aus verantwortungsvoller Tieraufzucht! Ganz den Fleischverzehr zu verteufeln ist sicherlich falsch. Warum nicht vermehrt Fleisch-Ersatzprodukte, wenn diese aus qualitativ hochwertigen Ausgangsstoffen bestehen? Veggie-Kost aus Gen-Soja oder Palmöl ist sichlich auch verwerflich... und, ach ja, verdienen wird immer jemand an unserer Ernährung...

Zusatzstoffe?

Ich weiß nicht, wie Mitforisten aus dem Artikel herauslesen können, daß die erwähnten Produkte aus irgendwelchen Zusatzstoffen bestünden.

Aber dazu müsste man vielleicht erst einmal definieren, was ein Zusatzstoff ist. Der Begriff wird gern als Schlagwort benutzt, ohne zu wissen, was er eigentlich bedeutet. Wie das ja bei Schlagworten oft so ist.

Beim Wortsinn genommen, ist alles, was ich, wenn ich beispielsweise einen Eintopf koche, in den Topf tue, ein Zusatzstoff. Denn es ist ein Stoff, dem ich meinem Essen zusetze.

@Margitt (11:29)

Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.
____

Zweimal falsch. Fleischloses Essen schmeckt definitiv nicht besser und es ist auch nur bedingt gesünder. Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, am gesündesten ist eine ausgewogene Kost, also weder einseitig pflanzlich noch einseitig tierisch. Richtig ist, dass der Fleischkonsum zu hoch ist. Aber eine rein pflanzliche Ernährung ist auch nicht gut. Die alte Regel "einmal die Woche Fleisch" ist da noch am gesündesten.

Natürlich ist es ein Riesengeschäft

Früher wurde gehärtetes Pflanzenfett als billiger Käseersatz (Analogkäse) verwendet, heute wir es als gesunde vegane Alternative angeboten - natürlich zum vielfachen Preis.

@Blitzgescheit 12.22: Wer verbietet Ihnen etwas??

Wie kommen Sie bei dem Thema auf Verbote? Und dann noch "grüne Verbote"? Verbietet Ihnen irgendwer das Fleisch- oder Fischessen?

Die einzigen Ansätze, die ich kenne, sind z.B. vegetarische Tage in (in der Regel privaten) Kantinen o.ä. Die sind in der Tat für manche Zeitgenossen schon eine Überforderung, selbst wenn sie morgens oder abends trotzdem noch Wurst essen könnten und/oder an dem Tag die Kantine ja auslassen und sich etwas bestellen könnten.

... aber vielleicht ging es Ihnen ja auch gar nicht um ein sachliches Argument, sondern nur einen (daneben gegriffenen) Vorwand, um etwas gegen "grün" schreiben zu können?! ;-)

12:04 von Andi13

>>Vegan ist in, für mich ist das allerdings ungenießbar, diese ganzen Zusatzstoffe und auch der Geschmack ist für mich sehr weit von "normalem" Fleisch entfernt, ich esse lieber gutes Fleisch vom Metzger... wir haben noch einige Betriebe, die selbst aufziehen und auch selbst schlachten, ist zwar teuer, aber lecker.<<

Vielen Dank für ihren Kommentar!

Genau so sehen wir das auch.

Vegan ...

... ist das unnatürlichste Essen überhaupt. Veggie Burger sind industriell hoch verarbeitete Lebensmittel.

Gesund ist da rein gar nichts.

Ohne Fleisch- und Milchprodukte glücklich

Endlich nach so vielen Jahren ist man auf dem richtigen Weg zum Tierwohl. 50 Jahre lebe ich vegetarisch, die letzten 10 Jahre vegan; und es fehlt mir weder Muskelkraft noch an Ausdauer. In Anbetracht des Tierwohls und des Klimawandels ist es überfällig auf Fleisch- und Milchprodukte zu verzichten. Abgesehen davon gibt es kein ausgewachsenes Säugetier ( wir sind ebenso Säuger), das Milch zu sich nimmt. Derzeit leben 7,3 Milliarden Menschen auf der Welt, 80 Milliarden Nutzvieh. Die Zeit der Rechtfertigung warum man Veganer ist, die ist vorbei, heute bekommt man unaufgefordert schon eine Entschuldigung von Fleischessern am Tisch, die da lautet.. ich esse nur ganz wenig Fleisch. Der Wind hat sich gedreht...

Bin mal gespannt...

...wann dann bei diesen Lebensmitteln der erste Skandal kommt, weil irgendeinem Produzenten die echten Gewürze zu teuer sind oder die ganzen Stoffe zum Aufpeppen sich als schädlich erweisen.

Wer auf Fleisch verzichten will, kann sich mit Mais, Linsen oder Soya auch ganz natürlich ernähren und muss daraus keine Pampe machen, die dann mit viel Aufwand in ein fleischähnliches Surrogat verwandelt wird. Letzteres ist nämlich auch nicht viel anders, als hektarweise landwirtschaftliche Nutzfläche und Unmengen Wasser für die Produktion von Tierfutter zu verschwenden, um ein Schnitzel zu bekommen.

Tatsächlich ist es doch wieder mal so: Mit viel Werbung wird den Leuten eingeredet, dass sie einen Bedarf haben und mit noch mehr Werbung, wie sie diesen Bedarf decken können.
Und natürlich, dass sie damit das Klima retten. Hoffentlich stimmt zumindest das.

@ 12:42 von Margitt

"Schon vor der Pandemie habe ich es nicht verstanden, dass es so wenige Angebote für vegetarisches Essen auf dem Land gibt." Ja, woran mag das wohl liegen ? Vielleicht Nachfrage und Angebot ? Wer auf dem Lande wohnt, der weiß Fleisch und Wurst zu schätzen und lacht über Veganer und Vegetarier. Fragen Sie mal die Landbevölkerung, vielleicht verstehen Sie es dann.

12:53, harry_up

>>Liegt wohl an dem Begriff “Veggieday“, den Trittin vor Jahren erbrütet hatte...<<

Ausgerechnet Jürgen Trittin? Ich kenne ihn nicht persönlich, wäre aber sehr überrascht, wenn er überhaupt Vegetarier wäre. Man hört auch schon am Begriff, daß der wohl eher im angelsächsischen Sprachraum erfunden wurde. Näheres hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Veggieday

@12:49 von DrMedIen

>> ... Die moderne industrielle Fleischproduktion ist aus meiner Sicht unethisch... <<

Das sehe ich auch so. Wenn es uns gelänge, Fleisch im Labor ohne (!) Qual der Tiere zu produzieren, wäre das ein Meilenstein! Ich hoffe, bin aber guter Dinge, dass uns das gelingen wird. Dann braucht niemand mehr ein schlechtes Gewissen zu haben.

Grüße, Kurt

11:29 von Margitt

."Würde die Menschheit kein Fleisch mehr essen, würden viele Ackerflächen, die zum Anbau von Masttierfutter dienten frei werden für den Anbau v. Gemüse, etc."

Das ist Unsinn. Fuer die biodynamische Landwirtschaft braucht es Tiere.

Es ist eine Frage des Gleichgewichtes.

Ideologisch gesteuerte Oekolandwirtschaft ist nicht nachhaltig, es gibt Sie gar nicht.

@12:53 von harry_up

Ich empfehle Bratkartoffeln mit Blumenkohl und Broccoli!

Grüße, Kurt

12:58, Sisyphos3

>>ein tolles Thema wieder
da erkennt man wie groß das Interesse ist, seinen Mitmenschen Vorschriften zu machen
wie sie sich zu verhalten haben
es mit ihrem Leben und den Essgewohnheiten zu halten
wie schön wäre es doch, wenn es weniger statt mehr Vorschriften und Verhaltensregeln gäbe
vorallem absolut unnütze<<

Wunderbar.

Da haben Sie wieder mal die Gelegenheit ergriffen, sich gegen Vorschriften und Verhaltensregeln zu positionieren. Wobei Sie in anderen Zusammenhängen gern die strikte Einhaltung derselben fordern und dem Bürgergehorsam das Wort reden.

Aber mal eine Frage:

Ist es Ihnen gar nicht aufgefallen, daß es im hier diskutierten Artikel überhaupt nicht um Vorschriften und Verhaltensregeln geht? Nicht mal am Rande?

Da sollte man wissen

Was findet in einer fleischlosen Wurst neben Geschmacksverstärkern, Verdickungsmittel und Stabilisatoren noch so in diesen Lebensmitteln?
Ein Beispiel: In Leberkäse fanden die Wissenschaftler Aromen, Gewürzextrakte, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Hefeextrakte und Würze.
Sonst schmeckt das Produkt eben nicht wie das Original. So wurden in verschiedenen Lebensmitteln Zutaten wie Palmöl, Kokosöl oder Sojaeiweiß entdeckt. Sie kommen aus Monokulturen. Das ist nachhaltig? Fühlen sich dann die Vegetarier besser? Ich nicht.

@12:54 von nie wieder spd

Ich mag Fleisch, aber so wie Sie es schildern, finde ich es auch Klasse!

Grüße, Kurt

13:22, Sisyphos3

>>ist das wirklich Natur
so viel Chemie reinzumachen
dass Gemüse wie Fleisch schmeckt ?<<

Wie definieren Sie den Begriff "Chemie"?

@13:01 von rossundreiter

Ei dann ist es doch prima! Fleisch industriell, ursprünglich (!) aus der Petrischale. Warum denn nicht? Ist doch Klasse!

Grüße, Kurt

@ Margitt

Keine Ahnung auf welchem Land / Dorf sie leben, aber ein Lachen habe ich bis dato noch nicht über Veganer gehört, wäre auch mehr als ignorant über Tierwohl und Klimaschutz zu lachen. Sicher gibt es auch Dörfer hinter dem Mond.

@13:15 von AbseitsDesMains...

Ja, wir haben da eigentlich ein Luxusproblem, um das uns die armen beneiden.

Grüße, Kurt

Ich bin kein Vegetarier und

Ich bin kein Vegetarier und werde veemutlich auch keiner werden. Allerdings gab es bei mir auch schon vor den Veggi Trend fleischlose Tage. Ich halte es auch für absuluten Quatsch zu erzählen vegetarisch zu essen ist gesünder. Auf die Mischung kommt es an. Da ich so ziemlich alles selbst zubereite was ich esse und dabei darauf achte wo es herkommt habe ich auch kein Problem damit mal ein Steack zu essen. Von mir aus kann jeder essen was er will und was ihm schmeckt, was mir aber echt auf die Nerfen geht sind Menschen die anderen ihre Art zu leben audrängen wollen. Ich bin übrigens auch der festen Überzeugung das ich mich gesünder und Nachhaliter ernähre als die meisten Vegetarier. Alle die meinen vegetarisch essen ist besser für die Umwelt sollten sich mal informieren wie ihr Soja, Mais oder Palmöl angebaut wird.

Einfach Unglaublich

ihre Meinung, zeigt sich schon in ihrem Benutzernamen. Industriell hoch verarbeitete Lebensmittel sind mittlerweile alle Fertiggerichte. Vegan ist nicht ungesund. Fleischessen für den menschlichen Körper sehr wohl. Weder unser Gebiss noch unser Darm ist für Fleisch geeignet.

@ 13:25 von nie wieder spd

>> Habe mich missverständlich ausgedrückt. >>

Macht ja nix!

Grüße, Kurt

11:29 von Margitt

Ich empfehle Ihnen Lierre Keith
"Ethisch Essen mit Fleisch".

Die Frau ist auch Feministin.

Die Buecher von Felix zu Loewenstein, einem deutschen Biobauern sind auch empfehlenswert.

Die Verbreitung von Ideologischem Halbwissen nutzt der Oekologie und dem Tierschutz nichts.

@ 13:35 von fathaland slim

>> Essbarkeit ist, unter dem Gesichtspunkt der Evolution betrachtet, sogar ein Vorteil. <<

Interessanter Aspekt. Stimmt!

Grüße, Kurt

14:41, IBELIN

>>Ideologisch gesteuerte Oekolandwirtschaft ist nicht nachhaltig, es gibt Sie gar nicht.<<

Das ist richtig.

Vorsicht ist angesagt, nicht bei mir!

Ein richtiges Stück gesalzenen Speck, ein leckerer fetter Räucheraal, ein fette Hühnerbrühe, zwei fette Heringe, ein saftige Dinkelbrot belegt mit 5 - 10 mm Kerry-Butter,
usw. Oh, wie glücklich ich bin, daß ich nur 60 Kg wiege, egal wieviel und was ich esse!

@ Bernburger49 um 14:24

>Wer auf dem Lande wohnt, der weiß Fleisch und Wurst zu schätzen und lacht über Veganer und Vegetarier. Fragen Sie mal die Landbevölkerung, vielleicht verstehen Sie es dann.<

Ja klar.
Und nach dem über Veganer und Vegetarier lachen kommt das sich beschweren Über die doofen jungen die alle in die Stadt wollen "weil es dem arrogantem Pack hier nicht mehr gut genug ist"

ich kann nur staunen

wie oft ich hier lese, dass man sich das Fleischessen "nicht verbieten lasse", natürlich erst recht nicht von den links-grünen Verbotsparteien. Dabei ist in dem Artikel mit keinem Wörtchen die Rede davon.
Da haben manche ihre Reflexe nicht mehr unter Kontrolle. Ah, ich vergaß: Reflexe sind ja gar nicht willentlich kontrollierbar, kommen aus dem Rückenmark unter Umgehung des Gehirns. Jetzt habe ich es doch verstanden ...

@ Pipi

Also das Lachen über Attila Hildmann hat man/frau/divers in JEDEM Dorf gehört.

@fathalandslim, 13:45

Beim Wortsinn genommen, ist alles, was ich, wenn ich beispielsweise einen Eintopf koche, in den Topf tue, ein Zusatzstoff. Denn es ist ein Stoff, dem ich meinem Essen zusetze.

Stimmt schon. Bloß muss man halt genau gucken, was die Industrie an Konservierungsmitteln, Bindemitteln und ähnlichem aus Profitgier wieder so alles verwendet.

Ich sehe hier schon die Gefahr, dass unter dem Deckmantel des "guten Gewissens" und mit dem Wissen um weitverbreitete Naivität wieder Kokolores getrieben wird.

Fragwürdige Zusätze gibt es bei den meisten verarbeiteten Fleischprodukten natürlich auch. Aber das weiß ja inzwischen jeder und meidet das Zeug, wenn er noch Hirn hat.

@fathaland slim (13:45)

Es geht um die Bindemittel, Farbstoffe, Aromen und Extrakte, also Zusatzstoffe, ohne die die so gehypten Ersatzprodukte praktisch ungeniessbar sind. Allerdings sind die Grenzen fließend. Mancher findet Kartoffeln ohne Salz auch ungenießbar. Allerdings weiß ich beim Salz weitestgehend, woran ich bin. Wenn ich hingegen an die eine oder andere Doku über die Herstellung von Fleischsurrogat zurückdenke, die ich gesehen habe, meckert mein Bauch nicht weniger, als bei der Erinnerung an die Bilder aus dem Schlachthof...

14:24 von Bernburger49

"Wer auf dem Lande wohnt, der weiß Fleisch und Wurst zu schätzen und lacht über Veganer und Vegetarier. Fragen Sie mal die Landbevölkerung, vielleicht verstehen Sie es dann"

Ich wohn auf dem Land und lache nicht ueber veganer. Ich schaetze veganes Essen.

Wer allerdings glaubt mit Veganismus den Globus zu retten, der irrt. Literaturbeispiele hab ich im vorherigen Kommentar beigefuegt. Alles auf der Erde hat sich im Gleichgewicht Flora und Fauna entwickelt.

Zitat: "Zweimal falsch.

Zitat:
"Zweimal falsch. Fleischloses Essen schmeckt definitiv nicht besser und es ist auch nur bedingt gesünder. Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, am gesündesten ist eine ausgewogene Kost, also weder einseitig pflanzlich noch einseitig tierisch. Richtig ist, dass der Fleischkonsum zu hoch ist. Aber eine rein pflanzliche Ernährung ist auch nicht gut. Die alte Regel "einmal die Woche Fleisch" ist da noch am gesündesten."

jeder Shaolin-Mönch ist der lebende Beweis das Sie kompletten Unsinn geschrieben haben

@ NeNeNe

"So wurden in verschiedenen Lebensmitteln Zutaten wie Palmöl, Kokosöl oder Sojaeiweiß entdeckt. Sie kommen aus Monokulturen. Das ist nachhaltig? Fühlen sich dann die Vegetarier besser?"

Palmöl, Kokosöl oder Sojaeiweiß kommen nicht nur aus Monokulturen, sondern werden mit Schiffen, die Schweröl verfeuern, nach Europa bzw. Deutschland gebracht.

Und dann stellen sich Veganer hin und behaupten ihre Ernährungsweise schütze das Klima.

@14:03 von Einfach Unglaublich

Vegan ist das unnatürlichste Essen überhaupt.

Das stimmt so nicht, rohe Äpfel, Karotten, Kohlrabi, Salat etc. sind 100% vegan und nicht unnatürlich.

Veggie Burger sind industriell hoch verarbeitete Lebensmittel.

Die Aussage stimmt und ob dieses Veggi"meat" so gesund ist, ist zumindest zweifelhaft.

@ Margitt

"Das wären so enorm viele Flächen, dass man die gesamte Weltbevölkerung satt bekommen würde und es also keine Hungertoten mehr geben müsste."

Netter Versuch Fleischesser für Hungertote auf der Welt verantwortlich zu machen, dummerweise ist längst bewiesen, dass es ein Verteilungsproblem ist, das Menschen hungern lässt, und nicht der Umstand, dass zu wenig Nahrung produziert wird.

Deshalb ist es extrem verwerflich, so zu tun, als gäbe es nur deshalb nicht genug Essen für alle, weil nicht alle vegan leben.

Zitat: "Ein Beispiel: In

Zitat:
"Ein Beispiel: In Leberkäse fanden die Wissenschaftler Aromen, Gewürzextrakte, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Hefeextrakte und Würze."

findet man denn überhaupt Leber in diesem "Käse"??
Laut Lebensmittelverordnung in Bayern darf da max nur -> NULL PROZENT
da ist gar keine Leber drin!!
Darf gar nicht rein - heisst aber "LEBER-Käse"

und da regt man sich hier über eine vegane Wurst auf
menno - geht vor Eueren eigenen Türen kehren
*sarkasmus*
---
ein Metzger sagte mir mal vor vielen Jahren:
je dicker das Auto vom Metzger ist desto mehr Sägemehl ist in seiner Wurst

heute hat die Lebensmittel-Kontrolle bei vielen Produkten gar keine Mittel mehr die Lebensmittel ausreichend zu überprüfen was da wirklich in Fleisch, Wurst usw. tatsächlich drin ist
mir fallen da so Begriffe wie "Separatoren"-Fleisch ein

Am 06. Juni 2021 um 12:42 von Margitt.

Meine Forderung war und ist daher, dass man ggf. mit Subventionen seitens des Staates es anstreben sollte, dass jedes Speiserestaurant mind. 3 vegetarische oder vegane Essen auf der Speisekarte hat..
__
Wenn es stimmt, dass es ein wachsender Markt ist, dann braucht man keine Subventionen. Im übrigen kenne ich kein Restaurant, obwohl es mich NICHT interessiert, welches nicht mind. 2-3 Veggie-Gerichte anbietet, die nicht nur aus Beilagen bestehen. Solange der Gastwirt das unnternehmerische Risiko trägt, müssen Sie schon IHM (im Rahmen des Zugelassenen) überlassen, was er seinen Gästen anbietet. Das ist mal wieder so eine typisch grün/linke Position. Alles bis ins Kleinste reglementieren. Die Entscheidung, was Bürger isst, ist von ihm und nur von ihm selbst zu treffen. Von der Natur her, ist für den Menschen grundsätzlich eine omnivore Ernährung vorgesehen. Wie SIE sich ernähren, ist mir egal. Ich liebe ein schönes Steak von einem guten Metzger.

@Margitt.

"Würde die Menschheit kein Fleisch mehr essen, würden viele Ackerflächen, die zum Anbau von Masttierfutter dienten frei werden für den Anbau v. Gemüse, etc."

Denken Sie, dass auf Viehweiden Gemüse angebaut werden kann?

"Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.
Fleisch ist selbst für eine (noch) gesunde Leber eine Belastung."

Wie haben wir dann Jahrtausende als Mischkostler incl. Fleisch überlebt, wenn das angeblich so ungesund ist?
Liegt es nicht vielmehr an den hochverarbeiteten Fleischportionen in Discountern?

Wer wie wir unsere Wurst-,Käse- und Fleischlebensmittel vom Wochenmarkt oder Metzger holt, muss sich nicht unbedingt vom Fleischesserbashing angesprochen fühlen..

Gesünder nur ohne CHEMIE - sonst gefährlicher

Wenn schon, dann gleich direkt BIO Vegan - ohne Chemie und natürlich ohne Pestizide! Alles andere ist Heuchelei und Antibiotika wird ersetzt durch andere Gifte. Aber spätestens beim Geschmacksverstärker wirds da wohl schwierig, die überreizten Sinne der Konsumenten bei Laune zu halten.

Wir sind schon vor 10+ Jahren mehr auf Weißes Fleisch (BIO!) und Fisch umgestiegen und sonst mehr Rind als Schwein. Das Bio-Huhn kostet halt 6-8 Euro im Vergleich zum Antibiotika-Massenhuhn für 2-3 Euro.
Gemüse und Obst sowieso nur als Bio.
Ja, es ist teuer sich so zu ernähren....

@ Margitt

"Tiere werden bei der Aufzucht gequält und werden lange vor Erreichen des Höchstalters aus nichtigen Gründen umgebracht:"

Tiere werden bei der Aufzucht gefangen gehalten, das ist nicht schön, weder für das Tier noch für die Fleischqualität.

Allerdings werden die Tiere immernoch getötet um sie zu essen, wenn Nahrungsaufnahme für Sie ein nichtiger Grund ist, warum töten Sie dann wehrlose Pflanzen lange vor dem Erreichen ihres Höchstalters aus diesem nichtigen Grund?

15:12, rossundreiter

>>@fathalandslim, 13:45
"Beim Wortsinn genommen, ist alles, was ich, wenn ich beispielsweise einen Eintopf koche, in den Topf tue, ein Zusatzstoff. Denn es ist ein Stoff, dem ich meinem Essen zusetze."

Stimmt schon. Bloß muss man halt genau gucken, was die Industrie an Konservierungsmitteln, Bindemitteln und ähnlichem aus Profitgier wieder so alles verwendet.<<

Ja, die böse Profitgier. Unsereins ist da natürlich völlig frei von.

Wobei die meisten dieser Stoffe in der Natur vorkommen und völlig unbedenklich sind. Was übrigens nicht automatisch dasselbe ist. Die Natur hält die stärksten Gifte für uns bereit.

Ohne zu wissen, was das eigentlich ist, was da auf dem Etikett steht, ist man nach dem Lesen desselben auch nicht wesentlich klüger.

@kurtmaier, 14:48

Fleisch industriell, ursprünglich (!) aus der Petrischale (...).

Ja... aber das hat danach noch (hoffentlich glücklich) im Stall gestanden.

Der Philosoph Precht warf in seiner Sendung irgendwann einmal die Frage auf, warum wir nicht eine Rehkeule essen, wenn der Rest des (dann dreibeinigen) Rehs noch lebt.

Die Japaner machen so etwas ähnliches: Nach "Ikizukuri"-Art zubereitet guckt der Fisch noch zu, wie er selber verspeist wird.

Die Antwort, warum ich persönlich von allem drei nichts halte, ist in etwa dieselbe.

Am 06. Juni 2021 um 12:04 von Andi13

Vegan ist in, für mich ist das allerdings ungenießbar, diese ganzen Zusatzstoffe und auch der Geschmack ist für mich sehr weit von "normalem" Fleisch entfernt, ich esse lieber gutes Fleisch vom Metzger... wir haben noch einige Betriebe, die selbst aufziehen und auch selbst schlachten, ist zwar teuer, aber lecker.
__
Ich teile Ihre Meinung. Mir geht diese Bevormundung und Reglementierung der sogenannten "besseren Menschen" total gegen den Strich. Wer vegetarisch/vegan leben möchte, der soll das tun. Wer solchen Industriekram essen möchte, der soll das tun.
WENN ich mich (was nicht passieren wird ) für eine fleischlose Ernährung entscheide, dann brauche ich auch keine Kunstprodukte, die so aussehen.

@Sisyphos3 13:28 Uhr..

"da lob ich mir meine Jugend
da wurde gegessen was auf den Tisch kam"

So wars bei uns auch..

Überhaupt erscheint mir die Diskussion um Essen eine neue Ersatzreligion zu sein..

Wir essen Fleisch, Wurst und Käse vom Wochenmarkt oder gutem Metzger..

15:14, Tinkotis

>>@fathaland slim (13:45)
Es geht um die Bindemittel, Farbstoffe, Aromen und Extrakte, also Zusatzstoffe, ohne die die so gehypten Ersatzprodukte praktisch ungeniessbar sind.<<

Bindemittel ist meist Stärke, Farbstoffe gibt es zahlreiche im Pflanzenreich, zum Beispiel Anthocyan und Carotinoide, Aromen sind Gewürze, und ein Extrakt kann alles mögliche sein. Angefangen bei Fleischextrakten, Hefeextrakten, Pilzextrakten, Pflanzenextrakten. Wenn ich zum Beispiel eine Brühe koche, dann extrahiere ich, was das Zeug hält.

@Pipilangstrumpf, 15:00

Weder unser Gebiss noch unser Darm ist für Fleisch geeignet.

Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Essen Sie ein Leben lang Zucker, und ich ein Leben lang Fleich. Mal sehen, wer von uns beiden seine Zähne länger behält.
Und die richtige Nahrung korreliert direkt mit der Darmlänge. Und da ist unser Eingeweide absolut prädestiniert für Mischnahrung. Ein Panda, dessen Darm drei mal so lang ist wie der eines Menschen, verdaut ausnahmslos pflanzliche Nahrung. Er muss allerdings drei Viertel seiner Lebenszeit dafür aufwenden.

Nichts für Träumer

Wer heute noch denkt, Veggie wäre so super gut für den Menschen oder für Natur, der fällt lediglich auf die Werbung für neue Produkte herein. Mit vegeratisch oder vegan, inklusive der vielen Nahrungsergänzungsmittel, die man sich dann einwerfen soll, soll lediglich viel Geld verdient werden.
Was einmal ehrlich und aufrichtig, im Sinne der Gesundheit und der Natur, des Klimas begonnen hatte, ist jetzt ein riesiges Geschäftsmodell.

15:28, WirSindLegion

>>Gesünder nur ohne CHEMIE - sonst gefährlicher
Wenn schon, dann gleich direkt BIO Vegan - ohne Chemie und natürlich ohne Pestizide!<<

Bei den Pestiziden gebe ich Ihnen natürlich Recht.

Aber was ist denn "Chemie"?

Sie wissen, daß bei jedem Kochvorgang unzählige chemische Prozesse ablaufen, der Kochtopf gewissermaßen eine Retorte ist?

Wäre das nicht so, dann schmeckte gekochtes Gemüse oder Fleisch genau so wie rohes.

@pipilangstrumpf, 15:00

Weder unser Gebiss noch unser Darm ist für Fleisch geeignet.

Da sind mein Gebiss und Darm aber anderer Meinung.

Wenn man natürlich nicht kochen kann, stimmt's.

Am 06. Juni 2021 um 12:24 von MamasLiebling

Trotzdem boomt die Branche. Vielleicht sind es aber eher Fleischesser, die zu diesen Produkten greifen?
__
Wenn Sie diese meist künstlichen Lebensmittelprodukte schon einmal probiert hätten, würden Sie diese Möglichkeit 100% ausschliessen, weil sie einfach ekelhaft schmecken. Selbst unser verfressener Nachbarshund hat den Verzehr verweigert, als ich aus Neugierde kürzlich so ein "pseudo-Frikadellenteil" gekauft hatte und es für mich ungeniessbar war.

Und nebenbei bemerkt

wenn ich von den ganzen Aromen und Bindemitteln lese, die für den Fleischersatz genutzt werden - da frage ich mich, ob das wirklich noch gesund ist oder vielleicht sogar schädlicher als Fleisch. Der Mensch als Versuchskaninchen.
Ich bin gespannt, was man in 10 oder 15 Jahren zu diesem Trend und den eingesetzten Zutaten sagen wird. Er erwarten dann Aussagen wie: Oh sorry, konnten wir ja nicht wissen, das das schädlich ist, dass das Krebs erregt, dass das Allergien verstärkt, dass die Zutaten die Natur durch Monokultur in den Entwicklungsländern vielleicht mehr schädigen als die Rinder und Schweine.

Seit Jahrzehnten

versuche ich, möglichst fleischlos zu essen. Es waren wenige Alternativen in Sicht. Heute dagegen unzählige Angebote, die ich häufig probiere, mich aber nicht dauerhaft dafür interessiere, weil sie nicht gut schmecken. Also stelle ich mir weiterhin meine eigene vegetarische (nicht vegane) Ernährung zusammen, die inzwischen auch in der Familie Anklang findet. Ich begrüße auf jeden Fall den Trend zu besserem Umweltverhalten.

@weingasi, 15:36

Mir geht diese Bevormundung und Reglementierung der sogenannten "besseren Menschen" total gegen den Strich.

Noch mal an Sie die Frage: wer bevormundet Sie denn?
Ich bin bekennender Fleischliebhaber. Ich erinnere mich an kein einziges Mal, wo jemand mich auch nur annähernd gezwungen hätte, mich anders zu ernähren.

Thema vegetarisches Essen in Lokalen..

Selbst bei uns in Mittelfranken gibts in fast allen Lokalen vegatarisches Essen..

Das ist auch ok..selbst unsereins isst ab und zu vegetarisch aber Vegan ist nichts für jemand wie mich

Zitat: "Aber was ist denn

Zitat:
"Aber was ist denn "Chemie"?"

versuchen Sie mal frisch geschlachtetes Fleisch OHNE "Chemie" verarbeitbar bzw. haltbar zu machen
Ohne Salze, Wasser und anderer Stoffe ging das schon in der Bronzezeit nicht

@ 15:36 von weingasi1 Dünnhäutig

Wie und durch wen werden Sie denn so rabiat bevormundet bezüglich Ihres Essverhaltens und der Auswahl Ihrer Lebensmittel?
Wenn wir jetzt mal auf den Teppich zurückkehren und auf diesem kurz verweilen wollen könnten wir feststellen, dass die Veganerpolizei nicht an die Türe hämmert oder Ihren Kühlschrank nach tierischer Wurst durchsucht um diese dann gegen Ihren Willen durch Industriekram zu ersetzen um Ihnen Arges anzutun und generell fies zu sein.
Sollte es Ihnen tatsächlich so vorkommen das bessere Menschen, und auch diese Bewertung entsteht nur durch Ihr Empfinden alleine, Sie bevormunden und gängeln weil Sie keine Kunstfleischprodukte verzehren, dann legen Sie sich beim nächsten Gang zum Metzger neben dem natürlichen tierischen Fleisch doch auch noch ein schönes dickes Fell zu.

@fathalandslim, 15:32

Ja, die böse Profitgier. Unsereins ist da natürlich völlig frei von.

Sicher nicht. Aber die Grenzen, die man bereit ist, zu überschreiten, unterscheiden sich doch erheblich.

Die Natur hält die stärksten Gifte für uns bereit.

Das stimmt. Aber im Grunde ist ja eh alles Natur (sogar die Plastiktüte).

Ohne zu wissen, was das eigentlich ist, was da auf dem Etikett steht, ist man nach dem Lesen desselben auch nicht wesentlich klüger.

Man kann sich ja heutzutage recht leicht schlau machen. Oder fragt Fachleute seines Vertrauens. Und wenn sich mal damit beschäftigt, steht da eh immer dasselbe.

@Pipilangstrumpf (15:00)

"Weder unser Gebiss noch unser Darm ist für Fleisch geeignet."

Zumindest beim Gebiss zeigt ein Vergleich zwischen reinen Pflanzenfressern (z.B. Pferden oder Kühen) und Fleischfressern (wie Hunden oder Katzen), dass der Mensch irgendwo dazwischen liegt.

Was nicht bedeutet, dass mensch Fleisch essen muss. Wer ohne Fleisch glücklich und gesund is(s)t, lebt wahrscheinlich nachhaltiger.

@frosthorn, 15:46

Noch mal an Sie die Frage: wer bevormundet Sie denn?

Das meinen Sie in Deutschland 2021 nicht ernst, oder?

Essen ist Kultur

Heutzutage brauch kein Vegetarier und Veganer Angst haben das er wegen Mangelernährung oder Vitaminmangel sein Besteck abgeben muss.
Und wer behauptet das Fleischloses nicht schmeckt weis nicht das der Geschmack auch bei Fleisch nur von den Pflanzlichen Gewürzen herrührt. Keiner würde am Geschmack bestimmen können(bei guter Würzung) was Fleischlos ist.
Die Zukunft ist Fleischlos schon rein Energietechnisch ist Tierzucht auf Erde oder im Weltraum(Astronauten müssen Vegetarierer sein) ein Desaster. Wenn alle Menschen Vegan leben könnten wir uns die Landwirtschaftsflächen der EU, USA, China und Australiens frei werden 75% weniger (Oxfort Studie). TREIBHAUSGASE KÖNNEN &=% reduziert werden, 1kg Rindfleisch 15000 verschmutztes L. H2O ein 1 kg. Kartoffeln 250 L H2O bei BIO nicht verschmutztes Wasser.
Wer auf Fleisch nicht verzichten will dem kann ich gutes Insektenfleisch empfehlen. Über Übergewichtigkeit und Gesundheitseinsparungen in 3Stelliger MRD. höhe will ich gar nicht reden.

Lob

Ich bin hellauf begeistert, dass es wieder mal nicht eine/n Nutzer/in in diesem Forum gibt, der/die Billigfleisch beim Discounter kauft. Sehr gut.
Weiter so -:))

@frosthorn Zitat: "@weingasi,

@frosthorn
Zitat:
"@weingasi, 15:36
Mir geht diese Bevormundung und Reglementierung der sogenannten "besseren Menschen" total gegen den Strich.
Noch mal an Sie die Frage: wer bevormundet Sie denn?
Ich bin bekennender Fleischliebhaber. Ich erinnere mich an kein einziges Mal, wo jemand mich auch nur annähernd gezwungen hätte, mich anders zu ernähren."

manche Menschen scheinen schon so etwas wie "Bevormundung" zu empfinden wenn auf der gleichen Speisekarte neben dem geliebten Nackensteak noch ein vegetarisches Gericht steht - da ist dann die bürgerliche "Seele" schon am Ausrasten
*sarkasmus*

nach ihnen haben sich Veganer bzw. Vegetarierer sich in irgendwelchen Untergrund-Spelunken zu versammeln um ihren "unnatürlichen" Gelüsten in Schande zu fröhnen
übertreibe ich?
vielleicht - aber nicht viel

ich finde hier ja mehr als einen Beitrag in dem man vegetarische Ernährung als "unnatürlich" darstellt
--
budhistische Shaolin-Mönche ernähren sich ja so was von "unnatürlich"
*lol*

kunstkäse

auf der Pizza. Was haben sich alle aufgeregt, weil man sich betrogen fühlte. Aber Fleisch aus Gemüse und Chemie, das ist der Renner. Man glaubt es nicht mehr. Ich werde es mit Sicherheit nicht essen. Eklig ist das.

@Pipilangstrumpf Ihre

@Pipilangstrumpf Ihre Einstellung in allen Ehren und sie dürfen von mir auch weiter Vegan essen, aber reden sie anderen nicht ein das Vegan essen gesund ist. Eine Ernährung bei der ich bestimmte Mineralstoffe und Vitamine künstlich zusetzen muss nennt man Mangelernährung und nicht gesund.

15:43 von fathaland slim: Also, Chemie sind alles das:

- künstliche Aromastoffe
- künstliche Konservierungsstoffe (Ascorbinsäure ist z.B. natürlich = Vitamin C)
- künstliche Farbstoffe (es gibt genug natürliche)
- künstliche Geschmacksverstärker (wozu überhaupt diese Verstärker?)
- Glutamate
- Pökelsalz (ich weiß das, habe mal in so einem Betrieb gearbeitet, der das produziert. Beim Wechsel von normalem Natriumnitrit zu Pökelsalz (Lebensmittel-Qualität) haben viele Schichten die Reinigung und Testläufe (mussten entsorgt werden) nicht so genau genommen - aus Zeitgründen, denn Zeit = Geld. Natriumnitrit ist HOCH giftig.....

Am 06. Juni 2021 um 13:52 von nikioko

Natürlich ist es ein Riesengeschäft

Früher wurde gehärtetes Pflanzenfett als billiger Käseersatz (Analogkäse) verwendet, heute wir es als gesunde vegane Alternative angeboten - natürlich zum vielfachen Preis.
__
Sie haben recht. Das ist wirklich paradox. Ich kann mich noch an die Empörung erinnern, die zum Ausdruck gebracht wurde, als die vielfache Verwendung von Analogkäse als billigstes Ersatzprodukt bekannt wurde.
Und heute kaufen Veganer diesen Müll, der NUR aus schlechtem Material besteht und bezahlen dafür einen grotesken Preis.
Kopfschüttel...

H2O Bio+Vergan

Bio-Mineralwasser und auch noch Vegan steht schon in den Regalen.

Nichts für mich. Da ist Bier, alkoholfrei oder mit, nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, eher Bio.

In der veganen Ersatzwurst ist nicht selten viel gebundenes Wasser und fragwürdige Lebensmittelsurrogate und ungesunde Würze enthalten.

Oft minderwertiger Ersatz um ein hochwertiges Lebensmittel vorzutäuschen.

Da bevorzuge ich lieber echte frische Wurst vom Metzger meines Vertrauens.

Zitat: "Man kann sich ja

Zitat:
"Man kann sich ja heutzutage recht leicht schlau machen. Oder fragt Fachleute seines Vertrauens. Und wenn sich mal damit beschäftigt, steht da eh immer dasselbe."

nun - das ging auch schon vor 30 Jahren

eines der ersten Dinge die man durch die Internet-Vorläufer (FIDO, Zerberus usw.) an Informationen bekam war z.B. die E-Nummern-Datenbanken
(Zusatzstoffe der Lebensmittel-Industrie)
ich kannte sogar einen Teil der Leute die die Anbindung dieser Datenbanken programmiert hatten - andere meiner Bekannten pflegten die Datensätze

war sogar eines der Argumente für eine Vernetzung - der allgemeine Zugriff auf solche Informationen

@Theo Hundert.neu ! Tonne

@Theo Hundert.neu ! Tonne Palmöl gleich 2 Hektar abgeholzter Regenwald mit dem Aussterben hunderter Arten. 1 Tonne Gensoja Mehrere Hektar abgeholzter Regenwald mit all seinen Folgen. Guten Appetit

@fathaland slim (15:38)

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihre Brühe lecker und nicht ungesund ist. So manchem Grossproduzenten vertraue ich bei der Auswahl und Qualität seiner Zusatzstoffe aber weitaus weniger als Ihnen.

Am 06. Juni 2021 um 14:58 von heribix

Von mir aus kann jeder essen was er will und was ihm schmeckt, was mir aber echt auf die Nerfen geht sind Menschen die anderen ihre Art zu leben audrängen wollen. Ich bin übrigens auch der festen Überzeugung das ich mich gesünder und Nachhaliter ernähre als die meisten Vegetarier. Alle die meinen vegetarisch essen ist besser für die Umwelt sollten sich mal informieren wie ihr Soja, Mais oder Palmöl angebaut wird.
__
Auch mir gehen diese Leute unglaublich auf die Nerven. Immer diese Bekehrungsversuche.
Ich hasse es wie die Pest, wenn einem das "Gutsein" aufoktroiert werden soll. Ich lebe lieber nach der Devise "suum ciuque"

Am 06. Juni 2021 um 15:25 von Shuusui

@ Margitt

"Das wären so enorm viele Flächen, dass man die gesamte Weltbevölkerung satt bekommen würde und es also keine Hungertoten mehr geben müsste."

Netter Versuch Fleischesser für Hungertote auf der Welt verantwortlich zu machen, dummerweise ist längst bewiesen, dass es ein Verteilungsproblem ist, das Menschen hungern lässt, und nicht der Umstand, dass zu wenig Nahrung produziert wird.

Deshalb ist es extrem verwerflich, so zu tun, als gäbe es nur deshalb nicht genug Essen für alle, weil nicht alle vegan leben.
__
Vielleicht wäre es viel sinnvoller, dafür zu sorgen, dass die Weltbevölkerung eben NICHT so unkontrolliert wächst. Wäre doch vielleicht vernünftiger, als den Menschen einzureden, dass schon alles gut würde, würden nur alle vegetarisch/vegan leben.
Das ist nämlich Kokolores. Ich esse auch nicht immer Fleisch, hasse aber in erster Linie diesen missionarischen Eifer, den die Nichtfleischesser durch die Bank an den Tag legen.

15:36, weingasi1

>>Am 06. Juni 2021 um 12:04 von Andi13
Vegan ist in, für mich ist das allerdings ungenießbar, diese ganzen Zusatzstoffe und auch der Geschmack ist für mich sehr weit von "normalem" Fleisch entfernt, ich esse lieber gutes Fleisch vom Metzger... wir haben noch einige Betriebe, die selbst aufziehen und auch selbst schlachten, ist zwar teuer, aber lecker.
__
Ich teile Ihre Meinung. Mir geht diese Bevormundung und Reglementierung der sogenannten "besseren Menschen" total gegen den Strich. Wer vegetarisch/vegan leben möchte, der soll das tun. Wer solchen Industriekram essen möchte, der soll das tun.<<

Seltsam.

Ich fühle mich durch niemanden bevormundet. Und esse gern Fleisch.

@ weingas1

"Und heute kaufen Veganer diesen Müll, der NUR aus schlechtem Material besteht und bezahlen dafür einen grotesken Preis."

Viele haben bei Bernays gelernt, auch die Vermarkter von Fleischersatzprodukten.

Zu 16:02 von heribix -Palmöl-Regenwald--.-

"GutenAppetit"

Wer sich informiert, dem vergeht der Appetit... z.B.:

"https://www.regenwald.org/petitionen/1233/lassen-sie-die-unschuldigen-dorfbewohner-frei?mtu=512681134"

icxh finde ja immer lustig

icxh finde ja immer lustig wenn sich die "Fleisch-Esser" den Vegetarier den Soja-Anbau vorhalten...
..dabei ist ihn ihrem Fleisch das mehrfach an Soja als Futtermittel für die Tiermast verbraucht worden

wenn es also den "Fleisch-Essern" wirklich um den Erhalt tropischer Regenwälder ging - müsste sie selbst auf jeden Fall auf tierisches Eiweiss verzichten

menno - voll doof wenn man mit einem Finger auf die Veganer zeigt aber 4 Finger auf einen selbst
*sarkasmus*

Am 06. Juni 2021 um 15:56 von rossundreiter

@frosthorn, 15:46: Noch mal an Sie die Frage: wer bevormundet Sie denn?

Zitat: Das meinen Sie in Deutschland 2021 nicht ernst, oder?

Ich denke, dass "Frosthorn" seine Frage durchaus ernst nimmt.

Ihre Antwort darauf würde auch mich interessieren.

15:59, WirSindLegion @15:43 von fathaland slim

>> Also, Chemie sind alles das:
- künstliche Aromastoffe<<

Also synthetisierte aromatische Verbindungen. Wenn die naturidentisch sind, d.h. genauso bspw. in der Erdbeere zu finden sind, was ist daran schlimm?

>>- künstliche Konservierungsstoffe (Ascorbinsäure ist z.B. natürlich = Vitamin C)<<

Sorbinsäure kommt in Vogelbeeren, Benzoesäure u.a. im Weihrauch vor.

>>- künstliche Farbstoffe (es gibt genug natürliche)
- künstliche Geschmacksverstärker (wozu überhaupt diese Verstärker?)
- Glutamate<<

Wenn irgendwo "Geschmacksverstärker" steht, dann ist das meist Glutamat. Ebenfalls ein natürlicher Stoff.

>>- Pökelsalz (ich weiß das, habe mal in so einem Betrieb gearbeitet, der das produziert. Beim Wechsel von normalem Natriumnitrit zu Pökelsalz (Lebensmittel-Qualität) haben viele Schichten die Reinigung und Testläufe (mussten entsorgt werden) nicht so genau genommen - aus Zeitgründen, denn Zeit = Geld. Natriumnitrit ist HOCH giftig.....<<

Pökelsalz ist Natrium-, bzw. Kaliumnitrit.

Wer sich wirklich gut ernähren will, sollte verarbeitete Lebensmittel meiden. Also lieber das Gemüse direkt essen, anstatt es als Fleisch-Fake zu sich zu nehmen.

Ich kann das ganze Veggie-Gedöns nicht nachvollziehen: alleine das Verarbeiten kostet Energie, braucht Wasser etc. - was daran soll denn bitte umweltfreundlich sein? Die dazu nötigen Mono-Kulturen (Soja, Erbsen etc.) sind es jedenfalls auch nicht.

Sich beim Fleisch zu beschränken (mache ich schon Jahrzehnte), es nur zu genießen, wenn man Appetit darauf hat (der Körper zeigt einem durchaus, was er braucht durch Appetit darauf) und schon immer viel Salat/Gemüse und Obst zu essen ist mE eine gute Basis für eine gesunde Ernährung.

15:25 von Shuusui: Flächenverbrauch durch Masttierfutter

Der Flächenverbrauch für den Futteranbau für Masttiere ist gewaltig hoch, so hoch, dass für die hier in Europa gezüchteten Masttiere in Südamerika sogar die Regenwälder abgeholzt werden, damit mehr Soja angebaut werden kann. Die Flächen bei uns reichen also nicht mehr.
Ich weiß, dass es zu den von mir gemachten Aussagen, die nicht von mir sind, es Berechnungen von Experten gibt - zumindest habe ich das schon gelesen.

Bedenken Sie, dass für ein Kilo Rindfleisch mehr als 15000 Liter Wasser verbraucht werden (auch für den Anbau der Futterpflanzen).

Da die Weltbevölkerung aber immer mehr wächst, wird der extensive Verbrauch von Anbauflächen bei uns wegen des extensiven Fleischkonsums für viele in der 3. Welt immer mehr zum Risiko an Unterernährung zu sterben.
Gerade bei uns ist das Klima für den Anbau von Getreide, Kartoffeln etc. noch günstig und wir könnten daher solche Lebensmittel exportieren, wenn wir nicht die eigenen Flächen für den Anbau von Masttierfutter verbrauchen würden.

Wer fleischlos essen will und

sich trotzdem mit Wurst und Frikadellen vormacht, in alter Form zu essen, weil er von der Vorstellung von Fleisch einmal nicht lassen kann, belügt sich selbst - und das nutzen die großen Betriebe der Fleischindustrie gerne. - Kein einziges Tier wird deswegen weniger auf Ramsch-Art geschlachtet; denn das Fleisch wird exportiert so wie bis heute trächtige Kühe auf Tiertransport geschickt werden. - So lassen sich Vegetarier und Veganer genüßlich mißbrauchen und merken es scheint's nicht einmal. -

Entscheidend

fuer das Fortkommen des homo sapiens ist eine drastische Reduzierung von Chemie in der Umwelt.

Fuer die Landwirtschaft bedeutet das weniger Kunstduenger, weniger Pestizide, Herbizide und Insektizide. Weniger post harvest treatments.

Aufbau Humus in den Boeden und Vermeidung von Erosion. Intelligente Bewaesserungssysteme. Bessere Tierschutz und Verminderung des Arzneimitteleinsatzes durch artgerechte Produktionsbedingungen.

Das alles wird nur funktionieren, wenn es eine Ballance zwischen Pflanzen und Tierproduktion gibt und wenn Maerkte saisonal und regional bedient werden.

16:02 von heribix

Zitat Heribix "Theo Hundert.neu ! Tonne Palmöl gleich 2 Hektar abgeholzter Regenwald mit dem Aussterben hunderter Arten. 1 Tonne Gensoja Mehrere Hektar abgeholzter Regenwald mit all seinen Folgen. Guten Appetit "
Zitat Ende
Hab ich irgendwas von Soja erzählt das zu 90% an Tiere vermästet wird.
Von Palmöl steht auch nix im Kommentar.
Wenn ihnen das aufgestossen ist das ich als Bsp. USA, Europa, Australien genommen habe. Dann muss ich bei Ihnen an einiges Zweifeln. Wegen den Fleischfressern wird der Urwald abgeholzt Guten Appetit nicht so viel Hirn fressen.

@ gleichgewicht, um 13:31

Ihrem Kommentar kann ich ganz viel abgewinnen.

Bisschen gelassener bleiben einfach... Das betrifft nicht nur das Impfen, sondern auch die Art und Weise, wie man sich ernährt.

Allzu gern neigen viele Menschen dazu, ihre eigene Überzeugung als die einzig richtige anzupreisen und vergessen darüber, dass es auch einen breiten Mittelweg gibt, der genügend Spielraum links und rechts lässt.

Man muss ihn halt nur nutzen.

...ttestEineMeinung @06. Juni 2021 um 12:22 von Blitzgescheit

Genau, immer schön dem grossen Vorbild nacheifern.

Naja, mit der Indoktrination (durch ihre ständig wiederholten diffamierenden Kampfbegriffe wie z.B. die angeblichen "grünen Verbote") und Belehrung anderer durch das implizite Verbot ihnen zu widersprechen sind sie ja auch auf dem besten Weg dahin.

Was ich nicht ganz verstehe ist folgendes:

Warum genau halten sie es für besser, wenn man eine industrialisierte Fleischproduktion durch eine industrialisierte Produktion chemisch stark veränderter Pflanzenprodukte als "Fleischersatz" ersetzt?

@11:37 von harry_up

//Wird man beim ersten und zweiten Versuch so enttäuscht, greift man beim nächsten Mal lieber zu (echtem) Käse.
Ich möchte auf Fleischliches nicht ganz verzichten; und da ich eh sehr wenig Fleisch/Wurst verzehre, möchte ich schon, dass mir das auch schmeckt.//

Und mich wird niemand daran hindern, ins nächste Block House zu gehen, sobald die wieder geöffnet haben.

P.S.: Da haben Sie aber Glück mit Ihren Hundedamen. Der Kater meiner (verstorbenen) Schwester würde mit Liebesentzug reagieren - mindestes.

16:22, Miauzi

>>ich finde ja immer lustig wenn sich die "Fleisch-Esser" den Vegetarier den Soja-Anbau vorhalten...
..dabei ist ihn ihrem Fleisch das mehrfach an Soja als Futtermittel für die Tiermast verbraucht worden

wenn es also den "Fleisch-Essern" wirklich um den Erhalt tropischer Regenwälder ging - müsste sie selbst auf jeden Fall auf tierisches Eiweiss verzichten

menno - voll doof wenn man mit einem Finger auf die Veganer zeigt aber 4 Finger auf einen selbst
*sarkasmus*<<

Wie Recht Sie haben.

Ich finde diese Fingerzeigerei nicht lustig, sondern kindisch und albern. Erwachsener Menschen nicht würdig.

12:53 von Egleichhmalf: Quellen

Ich weiß, dass Fleisch für eine vorbelastete Leber ein Problem ist, wenn man viel davon isst.
Dass viele oftmals eine vorbelastete Leber haben, wissen nicht alle, die davon betroffen sind. Denn die Dunkelziffer unerkannter Leberkrankheiten ist hoch - googeln hilft dazu weiter ...
Wenn man viel bzw. zuviel Fleisch isst, kommt es beim Abbau im Darm zu Fäulnisbakterien. Die wiederum führen zur Bildung von Ammoniak. Ammoniak ist das "Gift", das bei einem Leberkranken die sog. hepatische Enzephalopathie auslöst.
Darunter versteht man Symtome wie Müdigkeit, wie Konzentrationsstörungen, Benommenheit, etc.
Es gibt dabei auch eine "minimale hepatische Enzephalopathie, die nicht zu schwersten Störungen zwar führt, die aber öfters für Kfz-Unfälle ursächlich sei.
Hier 1 Link, in dem es um die Entstehung von Ammoniak über den Fleischverzehr geht:
<< https://www.gesundheit.com/ernaehrung/1/ammoniak-ein-potentes-zellgift >>
Es gibt zu der Thematik viele andere Infoseiten ...

Zitat: "Der Flächenverbrauch

Zitat:
"Der Flächenverbrauch für den Futteranbau für Masttiere ist gewaltig hoch, so hoch, dass für die hier in Europa gezüchteten Masttiere in Südamerika sogar die Regenwälder abgeholzt werden, damit mehr Soja angebaut werden kann. Die Flächen bei uns reichen also nicht mehr."

was meinen Sie woher das Soja für die Tiermast in Europa kommt?
zum grossen Teil aus Südamerika von genau solchen Ex-Rodungen

die Hälfte der weltweiten Anbaufläche für Lebensmittel wird für Tier-Mast-Futterpflanzen genutzt
aber das blenden natürlich die inzwischen schon wie Fanatiker auftretenden "Fleisch"-Esser aus
nein - ich selbst lebe nicht vegan oder vegetarisch - ich erfinde aber auch keine Pseudoargumente das Fleisch besser (sogar ökologischer) wäre als "normale" Pflanzen-Nahrung
oder das man ohne Fleisch zu essen krank würde oder nicht wirklich körperlich leistungsfähig

@15:46 von frosthorn @weingasi, 15:36

//Ich bin bekennender Fleischliebhaber. Ich erinnere mich an kein einziges Mal, wo jemand mich auch nur annähernd gezwungen hätte, mich anders zu ernähren.//

In unserer Kantine wurde der Donnerstag zum Veggie-Day erklärt. Man wollte mal wieder besonders fortschrittlich sein. Bis heute regen sich viele darüber auf, zumal es bei einer Auswahl von 4 Menüs kein Problem sein sollte, vegan, vegetarisch und Fleisch bzw. Fisch anzubieten. Eine Salat-Bar ist sowieso täglich vorhanden. Hinzukommt, dass viele Mitarbeiter nur an einem bestimmten Wochentag die Möglichkeit haben, in der Kantine zu essen. Pech, wenn es dann der Donnerstag ist.
Ich finde so etwas auch doof.

16:51, Miauzi

>>die Hälfte der weltweiten Anbaufläche für Lebensmittel wird für Tier-Mast-Futterpflanzen genutzt
aber das blenden natürlich die inzwischen schon wie Fanatiker auftretenden "Fleisch"-Esser aus<<

Fanatiker, die anderen vorwerfen, sie wollten sie belehren und bevormunden...

Verbot?

Es ist doch keine Verbotsabsicht, wenn vorgeschlagen wird, dass man vielleicht mal einen fleischlosenTag einführt.
Freiwillig. Wer nicht will, kann ja trotzdem zu Bratwurst, Schaschlick, Döner oder Gyros greifen.
Umgekehrt findet es seltsamerweise kaum jemand als Bevormundung, wenn in einer Kantine kein vegetarisches Gericht angeboten wird. Kommt zum Glück nur noch selten vor.
Lange Jahre durften die Christen freitags auch kein Fleisch essen...

16:58 von harpdart

Lange Jahre durften die Christen freitags auch kein Fleisch essen..
--
und deshalb müssen die GRÜNEN diese Tradition weiterführen
warum dann nicht auch Freitags sondern Donnerstags ?
um die Bevormundungsabsicht nicht gleich zu durchschauen

@Anna-Elisabeth, also eine

@Anna-Elisabeth,

also eine "Salatbar" ist der Inbegriff für "vegetarisch"
hä?

es ist nur noch zum Fremdschämen diese Art zu argumentieren

Naja ...

Gemüse esse ich lieber in seiner natürlichen Form, dieses muss nicht unbedingt verwurstelt werden (mit Zusätzen wie geschmacksverstärkendes Hefeextrakt usw.). Dies esse ich auch teilweise als Rohkost, je weniger verarbeitet und denaturiert, desto gesünder, sage ich mir.

Lese öfter mal im Ökotest-Magazin und nicht selten Überschriften wie: "Vegane Burger im Test: Knapp die Hälfte mit Mineralöl verunreinigt" ... "mehrere Produkte fallen durch"

Dann frage ich mich schon, soll jetzt ein Stück Fleisch schädlicher sein?

„Seitdem Fleischersatzprodukte gesellschaftsfähig geworden sind, herrscht Goldgräberstimmung bei den Herstellern: Pflanzen auf dem Teller, Hafer oder Nüsse in der Milch“

Immerhin ein Fortschritt, dass die Verbraucher es den Herstellern jetzt dank ihrer Nachfrage ermöglichen, sich mit mit ökologisch weniger bedenklichen Produkten eine goldene Nase zu verdienen.

@ Am 06. Juni 2021 um 12:22 von Blitzgescheit

>>Auch hier gilt: die Alternativen zum Fleischkonsum sind mal wieder besser als die Indoktrination und Belehrung der Bürger durch grüne Verbote!

Als halber Vegetarier esse ich schon seit Jahren wenig Fleisch, aber das gewiss nicht, weil die Grünen_r_s_in_* das fordern, sondern weil ich oft vegetarischen Gerichten mehr abgewinnen kann und ich mit einer industrialisierten Fleischproduktion meine Probleme habe.

Ich würde aber nie auf die Idee kommen, jemandem vorzuschreiben, was er essen soll.<<

Abgesehen vom peinlichen "Halbvegatarier-"Outing.

Welche grünen Verbote meinen Sie denn? Haben Sie dahingehend bitte Sachargumente oder "leben wir hier in vor-aufklärerischen Zeiten, wo man ohne ein intelligentes Sachargument - Simsalabim-Abrakadabra - jeden Blödsinnn erzählen konnte."(sic)

..ttestEineMeinung @06. Juni 2021 um 16:27 von fathaland slim

Sie schrieben:

"...Natriumnitrit ist HOCH giftig.....<<

Pökelsalz ist Natrium-, bzw. Kaliumnitrit...."

Hier muss ich ihnen ausnahmsweise mal widersprechen:

Pökelsalz darf höchstens einen Gehalt von 0,5% Natriumnitrit enthalten.

Die LD50, also die tödliche Dosis pro kg Körpergewicht für Ratten z.B. beträgt 0,085g. Für Kochsalz beträgt die LD50 3g/kg.

Diese sind erst in 17g Pökelsalz enthalten, der Rest, 16,915g sind Natriumchlorid, also Kochsalz.
Wer entsprechende Mengen Pökelsalz zu sich nimmt stirbt also nicht am Nitrit, sondern am Kochsalz - falls er soviel Salz überhaupt runterbekommt.

Wie Paracelsus schon sagte:
Ein jedes Ding ist Gift, es kommt nur auf die Dosis an.

Übrigens wird das Nitrit zum grössten Teil vor dem Verzehr bereits wieder abgebaut.

Da ich nicht nur gerne meinen Senf irgendwo dazu gebe, sondern auch die eigene Wurst dazu mache, habe ich mich schon mal kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt.

um 15:01 von IBELIN: Danke, aber ich bleibe bei fleischlos

Ihre Buchempfehlung ist sicher für andere hier interessant.
Ich lasse mich nicht mehr überzeugen, Fleisch wieder zu essen.

Für mich gibt es mehrere Gründe, Fleisch nicht zu essen.
Was ich mir früher, als ich noch Fleisch gegessen habe, nie hätte vorstellen können, ist, dass ich überhaupt kein Verlangen nach Fleisch mehr habe.

Ich esse sowohl aus gesundheitlichen Gründen wie auch aus ethischen Gründen also kein Fleisch mehr und neuerdings ist es für mich auch deshalb wichtig, Fleisch zu meiden, weil es dem Klimaschutz dient.

Hinzu kommt, dass ein vegetarisches Gericht mir viel besser schmeckt und ich mich ekeln würde, wenn ich dazu noch ein Stück Fleisch auf dem Teller hätte.
Für mich ist das Thema "Fleisch essen" also für immer erledigt.

@16:51 von Miauzi

"...aber das blenden natürlich die inzwischen schon wie Fanatiker auftretenden "Fleisch"-Esser aus..."

Fanatiker scheint es auf beiden Seiten zu geben. Das scheint ja heute in fast allen Lebensbereichen so zu sein, dass man keine Maß und keine Mitte mehr kennt. Ich esse gerne Fleisch, solange ich es nicht selber zubereiten muss. Schon deshalb hält sich die Menge in Grenzen. Und für vegane Ernährung bin ich einfach zu faul. Ständig darauf zu achten, dass z.B. die richtige Menge B12 zugeführt wird usw., ist nichts für mich. Außerdem schmeckt mir das meiste von diesem Zeug nicht.

@ fathaland slim, um 16:27

re 15:59, WirSindLegion

Ja, natürlich ist da Vieles “Chemie“, was wir da täglich in den Produkten enthalten ist, die wir kaufen.

Ich sehe oft mit einem Gefühl von einer Kombination aus Bewunderung&Ekel eine Fernsehsendung “Die Tricks der Lebensmittelindustrie“, in der ein Insider (Name fällt mir gerade nicht ein) vorführt, wie man aus billigsten Zutaten köstlich Schmeckendes zusammenmixt.

Und damit das überhaupt essbar ist, kommen selbstverständlich Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Stoffe für Klebewirkung, Geschmeidigkeit und, und... dazu.

Zuweilen habe ich den Eindruck, das wird aus - sorry: Scheiße Gold gemacht.

Übrigens gilt Ähnliches bei Hundefutter-Herstellung, wo nachgewiesenermaßen Klärschlamm mit verarbeitet wurde (wird?), und ordentlich Aromastoffe und Geschmacksverstärker zugefügt werden mussten, damit die Hunde das Zeugs überhaupt anführten.

Zitat: "Lange Jahre durften

Zitat:
"Lange Jahre durften die Christen freitags auch kein Fleisch essen..."

die christlichen Fastenregel sind schon krass - das sind im Jahr wohl mehr als 100 Tage - da heisst 2 von 7 Wochentagen

Klostermönche sind ja sehr kreativ gewesen diese Regeln zu umgehen

so wurde der Fisch zum NICHT-Tier erklärt und so wurde dessen Fleisch halt zu Fisch
und
wenn man Fisch isst verstösst man nicht gegen das Gebot kein Fleisch zu essen

davon abgeleitet sind ja noch heute Einteilungen/Klassifizierungen von Vegeratierer bzw. Veganern
--
da auch Alkohol beim Fasten verboten ist - erklärte man das Bier kurzerhand zu -> Brot

man mag ja darüber schmunzel - nur wird dieser mittelalterliche "Rucksack" in heutigen Debatten immer wieder ausgepackt

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