Wer mit dem Veggie-Boom am meisten verdient

Kommentare

Fleischloses Essen wird sich durchsetzen

Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.
Fleisch ist selbst für eine (noch) gesunde Leber eine Belastung.
Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist.

Würde die Menschheit kein Fleisch mehr essen, würden viele Ackerflächen, die zum Anbau von Masttierfutter dienten frei werden für den Anbau v. Gemüse, etc.
Das wären so enorm viele Flächen, dass man die gesamte Weltbevölkerung satt bekommen würde und es also keine Hungertoten mehr geben müsste.
Allein das wäre schon ein gewichtiger Grund für die Abwendung vom Fleisch.

Was aber einer der gewichtigsten Gründe sein sollte, kein Fleisch mehr zu essen, ist die bei der Tierhaltung stets erfolgende Tierquälerei. Tiere werden bei der Aufzucht gequält und werden lange vor Erreichen des Höchstalters aus nichtigen Gründen umgebracht:
Das ist verwerflich/unethisch.

Wer mit dem Veggie-Boom am meisten verdient....

Es ist eine Ironie, daß Wiesenhof und sogar Tönnies daran noch richtig verdienen. Das wird den dort Beschäftigten, die schlecht bezahlt und oftmals auch schlecht untergebracht sind (Osteuropäer) nichts nützen....
Der Boom hielt Tönnies nicht davon ab im April Tarifgespräche mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) zu beenden...

Lieben die Leute die Extreme?

Natürlich habe ich einmal nach einer “Veggie-Wurst“ gegriffen und mit Appetit reingebissen.

Da ich dachte, das sei ein Ausrutscher, probierte ich eine vegetarische Knackwurst.

Beide Käufe landeten in den Mägen meiner 4 Hundedamen - die aber auch Gurken, Paprika, Möhren, Äpfel usw. lieben und sich im Sommer auf dem Spaziergang selber die Brombeeren pflücken.

Wird man beim ersten und zweiten Versuch so enttäuscht, greift man beim nächsten Mal lieber zu (echtem) Käse.
Ich möchte auf Fleischliches nicht ganz verzichten; und da ich eh sehr wenig Fleisch/Wurst verzehre, möchte ich schon, dass mir das auch schmeckt.

Guter Trend

Von diesem Trend profitieren besonders die großen Unternehmen aus der Fleischindustrie.

Wenn diese Unternehmen umdenken, weniger Fleisch "produzieren" und es daher weniger Massentierhaltung und weniger Tierquälerei und Tötung gibt, dann hat das ja durchaus auch sein Gutes.

Wer kauft solchen Mist?

Dem Bericht nach zu urteilen besteht solche Veggie - Nahrung hauptsächlich aus Zusatzstoffen und wird in industriellem
Maßstab hergestellt.
All das also, was schon bei der herkömmlichen Nahrung größtenteils ungesund ist.
Doch wozu braucht man das ganze Zeug, wenn es völlig ausreicht, einfach nur den Fleischkonsum einzustellen bzw einzuschränken?
Im nächsten Jahr wird es Laborfleisch als Hamburger geben, und dann kann man auch wieder Fleisch essen, ohne zum Tierquäler und Tiermassenmörder zu werden.
Und es müssen auch keine Wälder mehr abgefackelt werden um überflüssiges Tierfutter anzubauen.

Mehr vegetarische Restaurants

Für die Restaurants war die Corona-Krise ein harter Prüfstein. Viele werden die zwar vernünftigen und notwendigen, aber harten Lockdown-Maßnahmen nicht überstehen. Aktuell entstehen aber mehr und mehr vegetarische Restaurants und so muss man eben auch in der Krise das Positive sehen.

Ok,

Vegan ist in, für mich ist das allerdings ungenießbar, diese ganzen Zusatzstoffe und auch der Geschmack ist für mich sehr weit von "normalem" Fleisch entfernt, ich esse lieber gutes Fleisch vom Metzger... wir haben noch einige Betriebe, die selbst aufziehen und auch selbst schlachten, ist zwar teuer, aber lecker.

@Margitt "Fleischloses Essen,

@Margitt "Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder." Ich gebe ihnen recht wenn sie damit meinen das ein Salat gesünder ist als ein Steak zumindest wenn er BIO ist. In dem Artikel geht es aber um Veggi Essen das uns die Industrie bietet und da kann ich ihnen nur raten sich die Zutatenliste mal genauer anzuschauen, das Zeugs ist in den meisten Fällen alles andere als gesund. Übrigens stimmt es nicht das Fleisch essen immer das in Kauf nehmen von Quälerei beinhaltet. Es gibt durchaus verantwortungsvolle Bauern und es gibt Wild, mehr Bio geht nicht.

Auch hier gilt: die Alternative ist besser als grüne Verbote!

Zitat: "Der Markt für vegetarisches und veganes Essen wächst rasant - wahrscheinlich noch viele Jahre lang."

Auch hier gilt: die Alternativen zum Fleischkonsum sind mal wieder besser als die Indoktrination und Belehrung der Bürger durch grüne Verbote!

Als halber Vegetarier esse ich schon seit Jahren wenig Fleisch, aber das gewiss nicht, weil die Grünen_r_s_in_* das fordern, sondern weil ich oft vegetarischen Gerichten mehr abgewinnen kann und ich mit einer industrialisierten Fleischproduktion meine Probleme habe.

Ich würde aber nie auf die Idee kommen, jemandem vorzuschreiben, was er essen soll.

Umso mehr freut es mich, dass sich vegetarische Produkte immer mehr durchsetzen und - so wie ich hoffe - einer industrialisierten Fleischproduktion den Rang ablaufen.

Vegetarismus und Fleischersatzprodukte

Mich wundert der Boom bei den Fleischersatzprodukten etwas. Kein ernsthafer Vegetarier würde unter normalen Umständen vegetarische Ersatzprodukte essen, die aussehen und schmecken wie Fleisch. Das geht doch an der Idee vorbei! Zudem glaube ich, dass die meisten Vegetarier darauf achten, was sie essen. Stark prozessierte Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen dürften da eher nicht auf der Einkaufsliste stehen

Trotzdem boomt die Branche. Vielleicht sind es aber eher Fleischesser, die zu diesen Produkten greifen?

@11:29 von Margitt

Auch Kohlendioxid würde wesentlich weniger produziert, wenn die Tierzucht aufhören würde.

Grüße, Kurt

um 12:13 von heribix: ..."Veggi Essen" der Industrie

Dieses mag nicht ganz so gesund sein, wie wenn man alles in der eigenen Küche aus den pflanzlichen Zutaten selbst herstellt, aber für viele ist es ein Einstieg oder Anfang.

Ich esse fleischlos und esse ab und an auch diese Produkte.
Geschmacklich sind sie meist ganz in Ordnung. Es gelingt den Anbietern z. B. bei einer fleischlosen Wurst auch, den Geschmack einer fleischhaltigen Wurst zu imitieren - vielleicht weil auch in der fleischhaltigen Wurst der Geschmack mehr von den zugegebenen Gewürzen auf pflanzlicher Basis kommt.
Ich halte mich aber mehr an Produkte, die es auch schon vor diesem Trend gab:
Das sind z. B. alle Arten von Kartoffel- und Gemüseprodukten aus der Tiefkühltruhe, wobei ich in Kauf nehme, dass darin auch Zusatzstoffe enthalten sind, die man bei einer Herstellung zu Hause nicht zusetzt.

Aber wer fleischhaltige Lebensmittel kauft, steht vor derselben Frage:
Lieber zu Hause selbst herstellen oder ggf. als halbfertiges Produkt kaufen.
Es ist oft eine Zeitfrage ...

@ 11:37 von harry_up

Ich war einmal in einem Krankenhaus, welches komplett vegetarisch/vegan gekocht hat. Das war super! Auch die Wurstersatzprodukte aus Tofu waren genial. Allerdings kriege ich das hier zuhause als schlechter Koch nicht hin... :-((

Grüße, Kurt

11:29 von Margitt

"Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist." Was weiß man denn aus Studien ? Vielleicht "länger leben würden" , wenn sie nicht vorher sterben ? Fleisch gehört zu unserer Ernährung, wieviel, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sowohl Vegetarier, Veganer als auch Fleischesser werden am Ende sterben.

"Vegetarisch" auf Ersatzprodukten heißt oft: Vollei.

Meistens aus Legebatterien, die in der Lebensmittelproduktion immer noch vorherrschen. Boden- oder Freilandhaltung sind eher selten, deshalb auf der Packung extra ausgewiesen.

Am besten isst man sowas dann zu Eiernudeln. Danach noch einen Fertigkuchen: Da kommt dann zusammen, was zusammen gehört.

@11:43 von nie wieder spd

Ich hoffe auf das Ersatzfleisch aus dem Labor. Aber nächstes Jahr schon? Sind Sie sicher? Das wäre super!

Grüße, Kurt

Fleischlos

soll essen wer es braucht, die Industrie soll dran verdienen.
Bei uns landet das nicht mehr auf den Teller, wir hatten einmal Würstchen und Burger auf dem Grill getestet. Keiner der Anwesenden, darunter auch ein Vegetarier, war begeistert davon. Viel Geld ausgeben, letztendlich haben nicht einmal die beiden Hunde "Appetit" auf dieses Zeug.
Wie schon erwähnt, wer's braucht soll es essen.

11:45 von Corona Obermayer: Viel mehr vegetarische Restaurants

Schon vor der Pandemie habe ich es nicht verstanden, dass es so wenige Angebote für vegetarisches Essen auf dem Land gibt.
Meine Forderung war und ist daher, dass man ggf. mit Subventionen seitens des Staates es anstreben sollte, dass jedes Speiserestaurant mind. 3 vegetarische oder vegane Essen auf der Speisekarte hat u. diese nicht nur aus Beilagen der fleischhaltigen Essen (Nudeln, Kartoffeln, etc) bestehen sollten.
In Städten mag es schon mehr vegetarische Restaurants geben.
Auch wäre ich dafür, dass man in Kantinen in Betrieben, im Krankenhaus, bei "Essen auf Rädern", in Altenpflegeheimen viel mehr vegetarische UND vegane Angebote finden sollte.
In Krankenhäusern ist es manchmal leider so, dass die vegetarischen Angebote sich nur auf Beilagen der fleischhaltigen Essen beschränken u. dass man abends nur eine Käseplatte bekäme. Wer aber keinen Käse mag oder darauf allergisch ist als Vegetarier, hat im Krankenhaus beim Essen IMMER ein Problem. Gleiches dürfte in Altenheimen so sein

@ 12:34 von Margitt

>> ... vielleicht weil auch in der fleischhaltigen Wurst der Geschmack mehr von den zugegebenen Gewürzen auf pflanzlicher Basis kommt ... <<

Das schätze ich auch.

>> Es ist oft eine Zeitfrage ... <<

Leider ja. Unser Leben besteht doch nur noch aus Rennen und Hecheln. Da bleibt für das wesentliche (Essen und Trinken) oft nicht genug Zeit und Muße.

Viele Grüße, Kurt

Bei "Verzicht" kommt es auf Werte an

Ob pflanzliche Nahrung gesünder ist oder besser schmeckt ist umstritten. Letzteres ist Geschmackssache. Ich mag Fleisch lieber, aber ich esse es nicht mehr!
Die moderne industrielle Fleischproduktion ist aus meiner Sicht unethisch, verbraucht durch Weideland und Futternahrungsanbau deutlich mehr Ressourcen als der Anbau von Pflanzen zum Direktverzehr. Es folgt ein viel größerer Agraboden- und Wasserbedarf. Abholzung tropischer Regenwälder, Vertrocknung und Bodenerosion sind Folgen, und der Klimawandel!
Die Abkehr von industrieller Massentierproduktion hat einen großen klimarelevanten Hebel!
Für mich ist das ein Mehrwert gegenüber weniger Geschmack im Essen und aus dieser Perspektive ein Zugewinn für mich und Folgegenerationen, d.h. alles andere als ein Verzicht.
Und bei der Zubereitung übe ich ja noch...

Was ne Überraschung!

Es wird immer das gemacht, was am meisten abwirft. Und da man bei Veggies ordentlich zulangen kann, nimmt es nicht wunder, dass die Industrie sich nun darauf stürzt. Und der Verbraucher bekommt für sein Geld ein erleichtertes Gewissen, genau so, wie es die Hyprid-SUV-Fahrer auch bekommen. "Qualität" hat eben ihren Preis!

@ 12:37 von Bernburger49

Die langfristigen, gesundheitlichen Folgen der Fleischersatzprodukte (seien sie positiv oder negativ) sind leider noch nicht absehbar. (Hierzu kann es noch keine wissenschaftliche Studien geben.)

Grüße, Kurt

@ Kurt Meier, um 12:36

Ihre positive vegetarische Erfahrung im Krankenhaus freut mich.

Ich muss mir mein Essen zwar auch alleine zubereiten, doch wenn ich fleischlos esse, was durchaus oft der Fall ist, würde ich das komischerweise nie als “vegetarisch“ oder gar “veggie“ bezeichnen, selbst wenn's, wie gestern, nur knusprige Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Knofel, darüber geklopptem Ei und Apfelmus war.

Liegt wohl an dem Begriff “Veggieday“, den Trittin vor Jahren erbrütet hatte...

@11:29 von Margitt.

„Fleischloses Essen, also Essen auf rein pflanzlicher Basis, schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch gesünder.“

Was mich an Ihren Kommentaren - nicht nur hier gerade - irritiert, ist die Absolutheit, mit der Sie Ihre Meinung (denn mehr als eine Meinung ist es doch in der Regel nicht) präsentieren: Auch mir schmeckt vegetarisches Essen besser als Fleisch (und auch weiten Teilen Ihrer weiteren Ausführungen kann ich mich anschließen), aber Geschmack ist halt Geschmacksache. Es gibt viele Menschen, denen Fleisch besser schmeckt.
Dass zu viel Fleischgenuss schädlich ist, ist bekannt. Da der Mensch biologisch aber ein „Allesfresser“ ist, weiß ich nicht, ob grundsätzlich jeglicher (!) Fleischgenuss schädlich ist. Gibt es dafür Quellen?

„Fleisch ist selbst für eine (noch) gesunde Leber eine Belastung …Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden…“

Auch hier bin ich - ganz ernsthaft - an Quellen interessiert.

@ um 12:39 von Kurt Meier

Vor ein paar Wochen gab es dazu einen Bericht über einen Burger - Laden in Israel, in dem Burger aus Laborfleisch für ca 12€ verkauft wurden und von den Gästen nicht von herkömmlichen Burgen unterschieden werden konnten.
Dort wurde gesagt, dass solche Läden im nächsten Jahr auch in Deutschland geöffnet würden und die Burger bis dahin zu gleichen Preisen verkauft werden könnten.
Damit wäre auch der erste Schritt getan, um solches Fleisch in Metzgereien anzubieten.
Ich fände es Klasse!

Fertigprodukte, Ersatzstoffe, Aromastoffe....

was hat das mit "gesund" und "nachhaltig" zu tun?

Aber es lässt sich bestens Geld damit verdienen. Mehr als mit leicht verderblichem Fleisch, was auch noch umwelt- und tierschutzgerecht produziert werden soll.

ein tolles Thema wieder

da erkennt man wie groß das Interesse ist, seinen Mitmenschen Vorschriften zu machen
wie sie sich zu verhalten haben
es mit ihrem Leben und den Essgewohnheiten zu halten
wie schön wäre es doch, wenn es weniger statt mehr Vorschriften und Verhaltensregeln gäbe
vorallem absolut unnütze

@kurtmeier, 12:39

Ich hoffe auf das Ersatzfleisch aus dem Labor. Aber nächstes Jahr schon? Sind Sie sicher? Das wäre super!

Igitt. "Fleisch", bei dem der Mensch Schöpfer spielt, das in der Petrischale gebaut wird und das von Anfang an weder lebt noch tot ist.

Da dreht's mir NOCH MEHR den Magen um als bei den bisherigen "Segnungen" der Fleischindustrie. Wenn sich das durchsetzt, bin ich auch Vegetarier.

@ marvin

Meistens aus Legebatterien, die in der Lebensmittelproduktion immer noch vorherrschen.

Es geht hier ja um Deutschland und da sind Legebatterien Vergangenheit.

Zitat: "Kein ernsthafer

Zitat:
"Kein ernsthafer Vegetarier würde unter normalen Umständen vegetarische Ersatzprodukte essen, die aussehen und schmecken wie Fleisch. Das geht doch an der Idee vorbei! Zudem glaube ich, dass die meisten Vegetarier darauf achten, was sie essen. Stark prozessierte Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen dürften da eher nicht auf der Einkaufsliste stehen"
Ich habe selbst einige Jahre vegetarisch (nicht vegan) gelebt - würde aber niemals nach einer fleischlosen Wurst greifen...
..was in meinen Augen ein Widerspruch oder noch besser eine Oxymoron ist.
Das Zeug ist für Leute die nicht wirklich ihr Tun/Handeln einer Selbstreflexion unterwerfen - sondern wie immer einfache und schnelle Scheinlösungen für Probleme bevorzugen.
Statt die Ernährung vom Grunde auf Umzustellen wird halt aus einer fleischhaltigen Wurst eine Fleischwurst
--
off-topic
Was meinen denn die "Fleischesser" was so alles in einer normalen Wurst an Fleisch drin ist?
zu 90% sind die schon "vegan"
*lol*

Es braucht keine Fleischkopie.

"Schwierig ist es, die Eigenschaften des Fleisches oder der Wurst nachzubilden."

Diese Schwierigkeit ließe sich umgehen, wenn man den Kopierversuch einfach lassen würde. Käse sieht ja auch nicht wie Fleisch aus und wird trotzdem gern gegessen.

Eine innovative Produktbezeichnung sollte reichen.

Igitt

Was ich probiert habe (ich vertrage bestimmte Fleischsorten wie Steak nicht mehr), hat mir nicht zugesagt.
Das mir am längsten bekannte Produkt wird schlimmstenfalls aus dem Presskuchen in der Sojaöl-Vermarktung mit Benzin herausgelöst (das wiederum in einem nächsten Schritt entzogen wird), sieht aus wie Gips, schmeckt wie Gips bzw. nach allem, was man an Gewürz reinkippt, und sonst nichts. Die biochemischen Auswirkungen als Östrogen-Ersatz gibt's kostenlos dazu.
Es gibt schon lange Würstchen aus Weizen. Enthalten mehr Kohlehydrate, als einem gut tut, und schmecken ebenfalls nach nichts.
Ein echtes Super-Food, Tempeh, ist eine traditionelle Verarbeitung von Sojabohnen, gehört in Indonesien zu den Grundnahrungsmittel, hat einen hohen Anteil an Protein und antibiotische Auswirkungen und einen Super Geschmack. Aber bei uns auch einen Super Preis.
Mein tägliches warmes Essen: Kartoffeln und gedünstetes oder geschmortes Gemüse, etwas Speck. Tut gut, ist billig und lecker.

@Bernburger49 Zitat: "11:29

@Bernburger49
Zitat:
"11:29 von Margitt
"Man weiß aus Studien, dass Vegetarier länger leben würden - für mich einleuchtend, wenn man sieht, wie negativ der Fleischverzehr für den Körper ist." Was weiß man denn aus Studien ? Vielleicht "länger leben würden" , wenn sie nicht vorher sterben ? Fleisch gehört zu unserer Ernährung, wieviel, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sowohl Vegetarier, Veganer als auch Fleischesser werden am Ende sterben."

ja sterben muss jeder - nur wie hat er bis dahin gelebt
immer wenn ich das Scheinargument lese das Fleisch ja so alternativlos zu unserer Ernährung gehöre
muss ich an die budhistischen Shaolin-Mönche denken
diese leben nicht nur mit einer streng veganen Ernährung - die sind auch was Fittness, Körperbeherrschung und allgemein MartialArt betrifft -> der lebendige Gegenbeweis

@ MR.Troc

Fleischlos soll essen wer es braucht, die Industrie soll dran verdienen.
Bei uns landet das nicht mehr auf den Teller, wir hatten einmal Würstchen und Burger auf dem Grill getestet. Keiner der Anwesenden, darunter auch ein Vegetarier, war begeistert davon.

Das kann ich gut verstehen. Ich bin seit fast 20 Jahren Vegetarier und mag keine vegetarischen Produkte, die aussehen, als wären sie aus Fleisch. Ich koche gern und sehr oft, aber Grillen ist unter uns eine völlig ungeeignete Art, Speisen zuzubereiten. Da liegt also noch viel Umdenken vor Ihnen.

12:32 von Kurt Meier: CO2 und Methan bei Tierzucht

<< Auch Kohlendioxid würde wesentlich weniger produziert, wenn die Tierzucht aufhören würde. >>
--------
Ja, richtig.
Die Umweltbelastung der Tierzucht ist ein sehr gewichtiger Faktor.
Die Zahlen, die man dazu liest, sind erschreckend hoch.

Es gibt eine Reihe von Argumenten zugunsten einer vegetarischen Lebensweise.
So ist z. B. die Abholzung des Regenwaldes die Folge des übermäßigen Fleischkonsums bei uns und anderen westlichen Ländern.
Man will mit der Abholzung landwirtschaftliche Flächen schaffen, auf denen das Masttierfutter (Soja) für die hier aufgezogenen Masttiere gepflanzt werden kann. Die Flächen in Europa reichen offenbar nicht, um die Futternachfrage für die hiesigen Masttiere zu befriedigen.

Veggie-Boom am meisten verdient?

Wenn man die Zutaten Liste aufmerksam prüft weiß man es.

Die Lebensmittelzusatz, Chemieindustrie und ob der hohen Preise der Finanzminister durch die Mehrwertsteuer.

@ Bernd Kevesligeti

Es ist eine Ironie, daß Wiesenhof und sogar Tönnies daran noch richtig verdienen.

Warum?
Wo ist da die Ironie?

Warum nicht gleich Grünzeug?

Fleischgenuss sollte immer die Ausnahme sein und eher ein Sonntagsessen bleiben. Diese tägliche Grillerei im Garten in den Sommermonaten hat schon etwas abartiges an sich.

Andererseits, warum muss man versuchen, Wurst und Fleisch nachzumodellieren, wenn dann nur mäßig geschmackvolle Pappmasse heraus kommt; so meine Erfahrung. Dann esse ich doch lieber gleich mehr Gemüse, Salat und Getreideprodukte.

Aber das Schöne ist doch, dass (noch) jeder das essen darf, was er möchte. Noch ganz ohne grüne Verbote - aber bereits mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger.

Ich koche oft und gerne

komplett fleischlos, aber mit dem ganzen Fertigzeug, kann ich nichts anfangen! Veggie Würstchen Co kommen mir nicht ins Haus. Auch meine Hafermilch kriege ich günstig selbst hin. Wer die teuren Veggie Waren kaufen will, Bitteschön.
Geht aber auch vegetarisch bis vegan selbstgemacht, günstig und lecker!

Re : heribix !

Ja es ist leider so, dass bei vielen Produkten die Zutatenliste nicht wirklich gesundes Essen verspricht. Es ist, denke ich, immer noch besser, etliches selbst zu kochen, gleichgültig ob Fleisch, Gemüse, und am Besten vom BIO- Bauern.
Wenn jede Person den Verzehr von Fleisch deutlich reduziert, dafür mehr Gemüse und CO zu sich nimmt, ohne zu viel "Zusatzstoffe" rein zu buttern, dann wäre dies für die Umwelt besser, und so mancher Betrieb, bzw. Chef würde sich nicht dumm und dämlich verdienen. Oft ist es sehr wahrscheinlich die reine Bequemlichkeit, dass zu Fertigprodukten gegriffen wird, und kaum auf die Zutatenliste geschaut wird.
Tönnies und CO haben halt die Zeichen der Zeit erkannt, und nützen dies schamlos aus, ohne weiter zu denken, aus reiner egoistischer Gier !

12:38 von marvin: Eier aus Legebatterien oder Bodenhaltung

Ich versuche Produkte mit Eiern unklarer Herkunft bzw. Eier die aus Legebatterien oder Bodenhaltung kommen, zu meiden.
Ich hoffe, dass die Hersteller solcher Produkte sich dessen bewußt sind, dass sie mit der Verwendung solcher Eier Umsatzeinbußen haben.

Wenn ich Eier kaufe, achte ich auf Freilandhaltung und darauf, dass die männlichen Küken nicht getötet werden.
Ich habe aber dennoch ein schlechtes Gewissen, weil diese männlichen Küken irgendwann dann doch geschlachtet werden wie des auch bei den Legehennen wohl passiert.
Wenn ich noch 20 Jahre jünger und in der Mobilität nicht eingeschränkt wäre, würde ich mit der Hühnerhaltung beginnen (ob im reinen Wohngebiet dies erlaubt ist, wäre noch zu prüfen). Denn dann könnte ich die Tiere so lange leben lassen, wie der liebe Gott es für sie vorsieht.

ist das wirklich Natur

so viel Chemie reinzumachen
dass Gemüse wie Fleisch schmeckt ?

@ um 12:39 von Kurt Meier

Sorry. Habe mich missverständlich ausgedrückt.
Es wurde in diesem Bericht gesagt, dass der Preis für einen Hamburger aus Laborfleisch ca so hoch sein wird, wie der Preis für normale Hamburger.

12:42 von Margitt.

unsere Sorgen will man haben
anderenorts ist man froh was zum Beissen zu haben und hierzulande ?
wie geht es denn in einer Schule mittlerweile beim Angebot des Mittagessens zu
Der eine will kein Schweinfleisch
der andere kein Rind
oder überhaupt kein Fleisch
der eine Vegetarisch
andere gar vegan
dann muß man womöglich koscher oder halal kochen
und Bio Anbau ohnehin
da lob ich mir meine Jugend
da wurde gegessen was auf den Tisch kam

Keine Ideologie bitte und kein Fanatismus

Von Kleinkind an war ich rund 50 Jahre lang Vegetarier. Veganer Ernährung (ich habe sie probiert) kann ich nicht viel abgewinnen. Inzwischen bin ich sog. Flexitarier, esse ab und an gern mal ein gutes Stück Fleisch. Und das ist so völlig okay für mich. Niemand kann mir vorschreiben, was ich zu essen habe und was nicht. Das ist schon meine Verantwortung. Und der komme ich guten Gewissens nach. Ich respektiere das Leben. Von Menschen aber, die andere aus Überzeugung oder ideologischen Gründen umerziehen wollen, halte ich mich fern.

11:29, Margitt.

>>Was aber einer der gewichtigsten Gründe sein sollte, kein Fleisch mehr zu essen, ist die bei der Tierhaltung stets erfolgende Tierquälerei. Tiere werden bei der Aufzucht gequält und werden lange vor Erreichen des Höchstalters aus nichtigen Gründen umgebracht:
Das ist verwerflich/unethisch.<<

Bei der Tierquälerei gebe ich Ihnen Recht. Beim Höchstalter nicht. Denn ein eßbares Tier ist eigentlich nur im jungen Zustand eßbar. Was bei den eßbaren Pflanzen, die ja auch Lebewesen sind, auch wenn wir sie emotional nicht so gut verstehen wie eßbare Tiere, mit denen wir näher verwandt sind, nicht anders ist.

Eßbarkeit ist, unter dem Gesichtspunkt der Evolution betrachtet, sogar ein Vorteil. Es gäbe nur einen Bruchteil der Hühner, Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder auf unserer Erde, wenn sie nicht zu Speisezwecken gehalten würden. Als Ausbreitungsstrategie ist die Eßbarkeit also kaum zu schlagen.

12:42 von MR.Troc: Vegetarische Produkte würde ich nie grillen

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vegetarischen Produkte, die man angeblich grillen können soll, so schmecken, wie man es vom Fleisch her kennt.
Ich würde dies aber nicht für einen Grund halten, auf vegetarische Produkte ganz zu verzichten.
Wenn man aber die Zeit aufbringen kann, selbst alles herzustellen, dann wäre das die sicher gesündere Form einer vegetarischen Kost.
Dennoch würde ich ein vegetarisches Produkt aus dem Supermarkt immer noch einem fleischhaltigen Produkt vorziehen.
Wer wie ich schon seit mehr als 10 Jahren kein Fleisch mehr gegessen hat, empfindet den Geschmack von Fleisch eher ekelig als attraktiv.
Hingegen finde ich den Geschmack eines hochwertig hergestellten vegetarischen Essens (eigene Küche oder vegetarisches Restaurant) als das Beste, was man beim Essen "sich antun kann".

"Produkte" - vegetarisch geht auch anders, v.a. ökologischer?!

Ich esse großteils vegetarisch. Und genieße, daß ich dafür keine "Produkte" brauche, kein Fertigzeug irgendwelcher "Hersteller". Aber wenn schon englisches Marketing ("Veggie" usw.) Einzug hält, ist ja klar, daß hier Geld verdient werden soll. Und das funktioniert halt nicht, wenn man sich sein Essen aus Grundzutaten (z.B. Gemüse und Gewürze) selbst macht. [Und nein, das muß nicht länger dauern. Ich bin kochfaul.] Die Entwicklung, ob Fleisch oder nicht, ist für die Wirtschaft egal - Hauptsache, der Verbraucher ißt immer mehr vor-produziertes Essen. Und zahlt dafür...

... und die Umwelt leider auch, denn natürlich kostet all diese Produziererei wieder Energie (Herstellung, Transport, Kühlung, ...).

[An die "Gesundheitsvegetarier" der alte Hinweis: Bitte die Studien & deren Rezeption aufmerksam lesen. Es gibt bisher keine Daten, daß moderater Fleischkonsum schadet. Der Umwelt, ja (!), aber der Gesundheit nein. Und der Umwelt schadet halt auch der Konsum von 'produziertem' Fertigessen.]

@Corona Obermayer

Durchaus! Ich denke die Qualität der Nahrungsmittel ist entscheidend! Weg von der billigen Massentierhaltung hin zu weniger aber qualitativ besserem Fleisch aus verantwortungsvoller Tieraufzucht! Ganz den Fleischverzehr zu verteufeln ist sicherlich falsch. Warum nicht vermehrt Fleisch-Ersatzprodukte, wenn diese aus qualitativ hochwertigen Ausgangsstoffen bestehen? Veggie-Kost aus Gen-Soja oder Palmöl ist sichlich auch verwerflich... und, ach ja, verdienen wird immer jemand an unserer Ernährung...

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