Ihre Meinung zu: G7-Staaten einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne

5. Juni 2021 - 14:29 Uhr

Das Steuer-Dumping der Internet-Riesen ist den G7-Finanzministern schon lange ein Dorn im Auge. Bei ihrem Treffen in London einigten sie sich nun darauf, eine globale Mindeststeuer für Großkonzerne einführen zu wollen.

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das erinnert mich

an die allseits bekannten "Absichtserklärungen" oder die neuerdings so modern gewordenen "Best-Effort-Klauseln".

Bei ihrem Treffen in London einigten sie sich nun darauf, eine globale Mindeststeuer für Großkonzerne einführen zu wollen.

Man einigt sich darauf, etwas zu wollen. Kein Wörtchen über eine Verpflichtung, das auch zu tun. "ut prosimus", mit dieser Anmerkung zeichneten schlaue Kaufleute früher Schuldscheine. "Ich werde den Kredit pünktlich zurückzahlen ... wenn ich kann."

Mein Optimismus hält sich in Grenzen.

G7-Staaten einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne....

Gilt das dann aber auch für Irland, Luxemburg, die Niederlande ? Oder auch für Steueroasen in Deutschland wie Mohnheim oder Zossen ?

Und was ist mit den Steuersparmodellen der Konzerne ? Eine Filiale eines Unternehmens in einem Niedrigsteuerland gibt einen Kredit an eine Filiale des gleichen Unternehmens in Deutschland. Die Zinsrückzahlungen erscheinen hier als Verlustvortrag. In dem anderen Land als Gewinnzufluss. Sie werden aber geringer besteuert als hier (siehe Bayer Mijdricht World Investments) .

" Vorgesehen ist dabei eine

"
Vorgesehen ist dabei eine Mindeststeuer für Großkonzerne in Höhe von mindestens 15 Prozent.
"

Wow. 15% ! Wahnsinn.
Und dann nicht nur bei der Einnahmenseite- wie bei Arbeitnehmern - sondern auf den Gewinn bezogen.

Man stelle sich vor, der kleine Arbeitnehmer müsste lediglich Steuern auf den Jahresgewinn zahlen.
Sprich: Jahreseinkommen abzüglich Lebenshaltungskosten (Miete, Energie (Heizung, Strom), grundlegende Existenzkosten (Essen, Trinken) etc. ...

Unsere Infrastruktur würde zusammenbrechen ! - da zu wenig Steuergeld zur Finanzierung - würde dieses Konzept auch bei Arbeitnehmern angewendet werden !

Ja, es gibt sowas wie einen Lohnsteuerjahresausgleich - nur werden hier nicht alle notwendigen Ausgaben berücksichtigt & die, die berücksichtigt werden, nur anteilig & nicht in voller Höhe.

IO-Ton Armin Laschet

"Diesen Habitus, alles bis ins Detail zu regeln, müssen wir uns abgewöhnen."
Dann wissen wir ja jetzt was aus den Ergebnissen der G7/G 20 wird, wenn Laschet unser Kanzler wird

um 14:48 von frosthorn: " das

um 14:48 von frosthorn:
"
das erinnert mich
an die allseits bekannten "Absichtserklärungen" oder die neuerdings so modern gewordenen "Best-Effort-Klauseln".
"

Warum gibt es so etwas nur in der Unternehmerwelt, aber nicht in der Arbeitnehmerwelt ?

Vielleicht wird es Zeit für Arbeitsvertragsänderungen wie:

Arbeitgeber zahlt Arbeitnehmer im Voraus (statt in Nachgang) für die Inanspruchnahme einer Leistung - sprich Arbeitsleistung - & der Arbeitnehmer verpflichtet sich per Absichtserklärung die gewünschte Leistung im Nachgang zu erfüllen, falls dieser Lust & Zeit dafür hat & niemand anderes in der Zwischenzeit ein besseres Angebot gemacht hat.

Die Mideststeuer für Großkonzerne kommt....

... Die Frage ist nur wann...

Das macht ja mal Hoffnung

Das macht ja mal Hoffnung. Immerhin ist der Wille da, und das bei allen großen Mitspielern. Das ist ein riesiger Fortschritt im Vergleich zu den unsäglichen 90ern, als es losging mit dem Privatisieren der Gewinne und der Verstaatlichung der Lasten. Ich schätze, die Tatsache, dass die Staaten die Banken vor gut 10 Jahren retten mussten und jetzt wieder eine katastrophale Weltwirtschaftskrise abgewendet haben, haben die Regierungen gegenüber den Wirtschaftslenkern wieder selbstbewusst gemacht.

Ich drücke die Daumen, dass es so weitergeht und die Pläne in die Realität umgesetzt werden.

@ 14:48 von frosthorn

"Man einigt sich darauf, etwas zu wollen. Kein Wörtchen über eine Verpflichtung, das auch zu tun."

Da haben sie recht, so unverbindlich wie möglich, auch vom Zeitpunkt keine rede.

Das ganze wird weiter verwässert, weil man noch andere Staaten mit ins Boot holen will (das kann sich also noch bis in alle Ewigkeit ziehen). Prinzipiell ein guter Gedanke, aber sollte man nicht schon einmal in diesem Kreis loslegen, G7, dies wäre doch schon mal was.

Wird man aber nicht tun, zu groß die Angst, dass da ein Konzern in ein Land abwandert, welches noch nicht zugestimmt hat. Da lässt man sich lieber weiter am Nasenring rumführen.

Wie immer: Simple Ankündigungen

Kaum etwas wird davon umgesetzt - versprochen! Für die Wahlen kommt's gut, für die Bewältigung der Schulden kommt's zu spät - die exorbitanten Gewinne sind längst verteilt. So bleibt der Papiertiger.

@Warum gibt es so etwas nur in der 15:00 derkleineBürger

"Unternehmerwelt, aber nicht in der Arbeitnehmerwelt ?"
zu @@14:48 frosthorn

Weil, wie Charly M. so schön sagte,
'Gewinne werden privatisiert – Verluste werden sozialisiert.'

@Tagesschau

Wie genau soll dieses neue Steuersparmodell denn aussehen? Wenn das jetzt alles erst noch verhandelt wird, ist es für großartige Meldungen noch zu früh.
Herr Scholz wird bis zur Umsetzung schon lange nicht mehr im Amt sein und Herr Biden wahrscheinlich nicht mehr auf dieser Welt. Denn vor 2040 passiert da gar nichts.
Und was passiert in/mit den Staaten, die sich dem nicht anschließen wollen?
Was sagen die anderen Wirtschaftsmächte dazu? China, Indien, Russland, afrikanische Staaten? Südamerika? Und wie ist die Meinung dazu in den Steueroasen in Europa, USA und Mittelamerika?
Haben sich europäische Steuerhinterziehungs - Unterstützer - Staaten wie Holland, BRD und GB schon geäußert?
Oder Malta und wer da noch kriminell unterwegs ist?

@ um 14:53 von jetzttexteich

Dass Herr Laschet eine eigene Meinung hat, glaubt doch selbst in der Union niemand. Herr Laschet wird sicher die Vorschläge aus den USA befolgen, bevor er eine eigene Meinung dazu bekommen könnte.
So wie das Frau Merkel auch schon seit 16 Jahren tut.

Wenn die Regierungen der EU vielleicht wollen würden

... dann könnte es eventuell möglich werden in absehbarer Zeit die Unternehmen zu fragen, ob sie vielleicht unter Umständen daran denken könnten, sich auf freiwilliger Basis zu adäquaten Steuerzahlungen zu verpflichten.
Im Ernst: Jetzt treffen sich verantwortliche Minister und sind nicht im Stande, Nägel mit Köpfen zu machen. Überall wo man hinschaut nur Absichtserklärungen, die dann irgendwann wieder einkassiert werden.
Steuer verbindlich festlegen, als Anfang den 01.01.2022 wählen, und Sanktionsoptionen formulieren. Mehr wäre beim G7 Treffen zum Thema nicht nötig gewesen.

Toll!

Einige Kommentare hier gelesen, die allermeisten abwertend … keine Chance, da was entwickeln zu lassen?
Natürlich muss man dann die bekannten europäischen „Steueroasenländer“ (Irland, Niederlande, Luxemburg, …) auch mit ins Boot holen, aber ich denke, auf Sicht werden sich diese Länder nicht verschließen können - ist halt eine Frage der Zeit. Nachdem die USA (Finanzministerin Yellen) diese Thema artikuliert hat, dürfte der Druck auf die o. g. Länder größer sein als wenn nur wir sowas vorschlagen. Muss man halt entwickeln lassen!

WoW 15% auf die Gewinne, ich

WoW 15% auf die Gewinne, ich glaube es ja nicht. Ich als Arbeitnehmer bezahle 28% auf alles. Ich denke ich sollte mich als Firma eintragen lassen. Ziehe ich dann alle Unkosten ab dürfte nicht mehr viel zu versteuern sein, das zahle ich dann auch gerne. Ehrlich kann kann gar nicht glauben das bei immer mehr Menschen die Politik Verdrossenheit wächst und das Vertrauen in die EU und die Politik schwindet. Ich frage mich ständig wieso eigentlich.

Uppps...!

"Konzerne werden nicht mehr in der Lage sein, sich ihrer Steuerpflicht dadurch zu entziehen".

Und das ausgerechnet aus dem Munde von Olaf Scholz ?!?!??!!?!,...Donnerwetter.

Deutschland wurde durch CUM EX jahrelang um Milliarden geprellt, OBWOHL die dt. Politik davon WUSSTE !!!

Die Idee bzw. die Absicht der G7 an sich, kann und sollte man begrüßen.
Nur weiß der gelehrige Bürger mittlerweile, dass längst die Konzerne die "Regeln" bestimmen bzw. für "sich" bestimmen lassen und eben nicht die Politik.

Irgendwie putzig, dass ausgerechnet Scholz & Co. uns nun erklären wollen, nach bzw. mit dem "Great Reset" wird Steuergerechtigkeit herrschen.

Man wird wohl bald sehen, ob ein Fünkchen Wahrheit dran ist oder doch nur wieder billigstes politisches Blendwerk der gelenkten Politik.

Sollen wir wirklich glauben, die bisherigen Mega-Gewinner, die Großkonzerne, werden fortan nicht mehr die Mega-Gewinner sein ?

Na denn...

Da muss man auf jedes Wort achten,

sonst versteht man es falsch.
Sie einigten sich darauf "eine Mindeststeuer einführen zu wollen".
Hohoho, hier hat man sich inhaltlich auf gar nichts verständigt.
Man hat erklärt, beim Wollen einig zu sein.
Mehr nicht.
Das ist so konkret als hätten jetzt alle feierlich beschlossen, nur noch sinnvolle Gesetze zu erlassen.
Dass Olaf Scholz, der glaubt mit einem Stimmanteil von 15 % neuer Bundeskanzler zu werden, jetzt von " Steuerrevolution" spricht, ist leider nur ein Beleg für die sozialdemokratischen Schwierigkeiten, die Wirklichkeit zu erkennen.

@ nie wieder spd, um 15:18

re @ Tagesschau

Was veranlasst Sie, sich wiederholt an TS zu wenden, wenn Sie diverse Fragen haben, die z. T. nicht einmal entfernt mit dem zu tun haben, was im Artikel berichtet wird?
TS wird sich nicht Ihnen zuliebe zu Ihrem privaten Nachrichtendienst wandeln.

Sie haben da übrigens noch ein paar kleine Inseln im Pazifik vergessen mit zu nennen.

Ja, und es wird jetzt noch verhandelt, das ist doch selbstverständlich. Und wenn eben dies vermeldet wird, ist das nie zu früh. Das haben Verhandlungen so an sich:

Man überlegt, über was verhandelt wird, einigt sich, dann wird verhandelt, mal länger, mal kürzer, mal erfolgreich oder weniger oder ganz ohne Erfolg...
Das dauert, ist doch klar.

Also: Jeduld, wie der Kölsche sagt.

@ nie wieder spd, um 15:22

“Herr Laschet wird sicher die Vorschläge aus den USA befolgen, bevor er eine eigene Meinung dazu bekommen könnte.
So wie das Frau Merkel auch schon seit 16 Jahren tut.“

Insiderwissen, um das man Sie beneiden könnte - wenn es nicht ziemlicher Unfug wäre, was Sie da unterstellen.

Jeder darf seine Meinung äußern, das wurde kürzlich ja noch intensiv diskutiert.
Leider steht nicht dabei, dass der Meinungsäußerung ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgehen sollte.

@14:51 von derkleineBürger

„Man stelle sich vor, der kleine Arbeitnehmer müsste lediglich Steuern auf den Jahresgewinn zahlen.
Sprich: Jahreseinkommen abzüglich Lebenshaltungskosten (Miete, Energie (Heizung, Strom), grundlegende Existenzkosten (Essen, Trinken) etc. ...“

Sie haben nicht verstanden, was man unter ‚Gewinn‘ versteht: auch Sie und ich können alle Ausgaben von der Steuer absetzen, die dafür aufgewandt werden, um überhaupt ein Einkommen zu erzielen. Man nennt das ‚Werbungskosten‘.
Und umgekehrt kann auch der Großunternehmer nicht die Kartoffeln und das Brot, was er täglich zu sich nimmt, also seine persönlichen Lebenshaltungskosten, unversteuert lassen.
Wo ist also Ihr Problem?

Hoffentlich wird das auch umgesetzt.

Ich zahle lieber mehr Geld für ein Produkt, wenn ich weiß, dass der Verkäufer auch Steuern bezahlt.
Es ist nicht hinzunehmen, dass man als kleiner Bürger Steuern bezahlt und die Großkonzerne tun das nicht.

Am 05. Juni 2021 um 15:18 von nie wieder spd

Zitat: Haben sich europäische Steuerhinterziehungs - Unterstützer - Staaten wie Holland, BRD und GB schon geäußert? Oder Malta und wer da noch kriminell unterwegs ist

Von Holland ist mir nichts bekannt. Ebenso von Malta.

BRD und GB sind Mitglied der G7 und daher an der Beschlussfassung beteiligt. Stellungnahmen der beiden Finanzminister finden sich im TS-Artikel.

Sind Sie tatsächlich der Auffassung, dass ein Staat, der Steuern nach seiner nationalen Gesetzgebung erhebt, kriminell ist? Gegen welchen Straftatbestand welchen Staates soll er denn verstoßen?

Am 05. Juni 2021 um 15:46 von heribix

Zitat: WoW 15% auf die Gewinne, ich glaube es ja nicht. Ich als Arbeitnehmer bezahle 28% auf alles.

Ich bin selbstständig und zahle auch nur auf den Gewinn Einkommensteuer.

Soll ich Einkommensteuer auf den Umsatz bezahlen und dann erst meine Betriebsausgaben (Miete Personal usw.) bestreiten?

Das wäre für mich betriebswirtschaftlich nicht zu überstehen.

@15:00 von derkleineBürger

„Vielleicht wird es Zeit für Arbeitsvertragsänderungen wie:

Arbeitgeber zahlt Arbeitnehmer im Voraus (statt in Nachgang) für die Inanspruchnahme einer Leistung - sprich Arbeitsleistung - & der Arbeitnehmer verpflichtet sich per Absichtserklärung die gewünschte Leistung im Nachgang zu erfüllen, falls dieser Lust & Zeit dafür hat & niemand anderes in der Zwischenzeit ein besseres Angebot gemacht hat.“

Arbeitsverträge sind frei verhandelbar. Also machen Sie das doch bitte so, wie Sie es gerade vorgeschlagen haben: wenn Sie dem Arbeitgeber eine entsprechend hohe, vielleicht einzigartige Leistung zu bieten haben, wird er sich darauf einlassen (allerdings nie auf ‚Lust und Zeit‘ etc.; da wäre er ja auch dumm).
Und falls Sie nichts Entsprechendes zu bieten haben, können Sie versuchen, den Arbeitgeber über Ihre Gewerkschaft unter Druck zu setzen. Das funktioniert auch ganz gut. Also wieder gar kein Problem.

15%

af Gewinne, also abzüglich der Kosten, u.a. für Kredite von verbundenen Unternehmen auf den Cayman Inseln. Das hat sicher zur Folge, dass die Steuern für den "Normalbürger" deutlich über die aktuellen 28% vom Einkommen - bei Unternehmen wäre das Umsatz -, natürlich ohne Anrechnung von Kosten und versteckten Abgaben, deutlich erhöht werden muestten. Die wirklich wichtige Aussage ist doch, dass in den genannten Ländern, die Steuern gür Unternehmen aktuell weitaus niedriger liegen.
Also aufgepasst bei der nächsten Wahl!,

@falsa demonstratio "Soll ich

@falsa demonstratio "Soll ich Einkommensteuer auf den Umsatz bezahlen und dann erst meine Betriebsausgaben (Miete Personal usw.) bestreiten?" Sie werden es kaum glauben aber genau das müssen die meisten Menschen in diesem Land machen. Ich muss jeden Cent meines Umsatzes versteuern. Nebenbei auch noch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für die Unternehmer zahlen die sie uns auf die Preise umlegen.

Am 05. Juni 2021 um 14:51 von derkleineBürger

Zitat: Man stelle sich vor, der kleine Arbeitnehmer müsste lediglich Steuern auf den Jahresgewinn zahlen. Sprich: Jahreseinkommen abzüglich Lebenshaltungskosten (Miete, Energie (Heizung, Strom), grundlegende Existenzkosten (Essen, Trinken) etc. ...

Ich mache Umsatz.

Von dem darf ich meine Betriebsausgaben (z.B. Personalkosten, Miete) abziehen.

Aus der Differenz habe ich Einkommensteuer zu zahlen.

Erst von dem, was dann noch übrig bleibt, bezahle ich meine und meiner Familie Lebenshaltungskosten und Existenzkosten.

Ich hatte als Berufsanfänger magere Jahre , in denen ich froh gewesen wäre, Angestellter zu sein.

In einem Jahr (ich darf gar nicht mehr daran denken, sonst wird mir nachträglich noch schwindelig) habe ich sogar Verlust gemacht, d.h. die Betriebsausgaben überstiegen die Betriebseinnahmen. Nach Ihrem Schema hätte ich trotzdem noch aus den Betriebseinnahmen Steuern zahlen sollen?

@rjbhome um 16:21

Was wollen Sie denn mit Ihrem letzten Satz „Also aufgepasst bei der nächsten Wahl!“ (vermutlich Bundestagswahl?) sagen? Was hat dieses Thema „Mindeststeuer für Großkonzerne“ mit einer „nächsten Wahl“ zu tun?

16:29, heribix

>>@falsa demonstratio "Soll ich Einkommensteuer auf den Umsatz bezahlen und dann erst meine Betriebsausgaben (Miete Personal usw.) bestreiten?" Sie werden es kaum glauben aber genau das müssen die meisten Menschen in diesem Land machen. Ich muss jeden Cent meines Umsatzes versteuern. Nebenbei auch noch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für die Unternehmer zahlen die sie uns auf die Preise umlegen.<<

Aber den Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Einkommenssteuer kennen Sie schon, oder?

Oder schreiben Sie Ihre Rechnungen nicht selbst?

Am 05. Juni 2021 um 16:29 von heribix

@falsa demonstratio "Soll ich Einkommensteuer auf den Umsatz bezahlen und dann erst meine Betriebsausgaben (Miete Personal usw.) bestreiten?"

Sie werden es kaum glauben aber genau das müssen die meisten Menschen in diesem Land machen. Ich muss jeden Cent meines Umsatzes versteuern. Nebenbei auch noch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für die Unternehmer zahlen die sie uns auf die Preise umlegen.

Als Selbstständiger darf ich alle Kosten, die durch meine Berufstätigkeit entstehen, über die Gewinn- und Verlustrechnung steuerlich geltend machen. Das nennt man Betriebsausgaben.

Als Privatmann dürfen Sie grundsätzlichauch sämtliche Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen steuerlich geltend machen. Das nennt man Werbungskosten.

Von der Differenz bezahlen wir beide Einkommensteuer.

Von dem was übrig bleibt, leben wir beide.

@ 0_Panik, um 15:07

“Die Mideststeuer für Großkonzerne kommt....
...Die Frage ist nur wann...

Ja, so steht es im Artikel.

7-Staaten einigen sich auf Mindeststeuer

Und für die vielen andern Länder wie Luxemburg, Irland oder die kleine Inseln sind diese intensiven Bemühungen vollkommen unwichtig. Die kassieren weiter.

um 16:08 von

um 16:08 von Egleichhmalf
@14:51 von derkleineBürger:

"
Sie haben nicht verstanden, was man unter ‚Gewinn‘ versteht: auch Sie und ich können alle Ausgaben von der Steuer absetzen, die dafür aufgewandt werden, um überhaupt ein Einkommen zu erzielen.
"

Ach ja?
Firmen, die irgendwelche Räume mieten, können dies steuerrechtlich geltend machen. Ein Arbeitnehmer nicht.

Wie soll der denn bitteschön ein eine adäquate Arbeitsleistung erbringen, wenn der mit seinem nicht steuerrechtlich absetzbaren Zelt auf dem absetzbaren Firmenparkplatz pennt? - soweit der Arbeitgeber solche Zeltstädte überhaupt zulassen würde...

So wie produzierende Unternehmen Rohstoffeinkäufe für die Produktion geltend machen können, damit die überhaupt irgendwas produzieren können, muss ein Arbeitnehmer essen & trinken & wandelt die damit gewonnene Energie in Arbeitsleistung um. Nennt sich Wertschöpfung.

Wie viel Tage schaffen Sie denn ohne Nahrung wirtschaftliche Leistung zu erbringen?

Am 05. Juni 2021 um 16:08 von Margitt.

Zitat: Ich zahle lieber mehr Geld für ein Produkt, wenn ich weiß, dass der Verkäufer auch Steuern bezahlt.

Ich sehe das wie Sie. Ihre Haltung ehrt Sie (und hoffentlich auch eine wenig mich).

In Anbetracht aber der vielen Schwarzarbeit, die in unserem Land geleistet wird, befürchte ich, dass unsere Auffassung nicht übertall verbreitet ist.

Zitat: Es ist nicht hinzunehmen, dass man als kleiner Bürger Steuern bezahlt und die Großkonzerne tun das nicht.

Es ist auch nicht hinzunehmen, dass der ehrliche Handwerksmeister Steuern bezahlt und sein Geselle oder ein Konkurrent schwarz arbeitet.

@heribix um 16:29

Sie schreiben u. a. „Sie werden es kaum glauben aber genau das müssen die meisten Menschen in diesem Land machen. Ich muss jeden Cent meines Umsatzes versteuern….“ Seit wann machen denn die meisten Menschen in diesem Land „Umsatz“? Meinten Sie vielleicht Einkommen (Lohn, Gehalt)?

Am 05. Juni 2021 um 16:45 von derkleineBürger

Zitat: Wie viel Tage schaffen Sie denn ohne Nahrung wirtschaftliche Leistung zu erbringen?

Liegt Ihnen der Gedanke, dass auch der Unternehmer essen, trinken und schlafen muss, wirkich so fern?

16:45, derkleineBürger

>>Firmen, die irgendwelche Räume mieten, können dies steuerrechtlich geltend machen. Ein Arbeitnehmer nicht.<<

Ein Arbeitnehmer, der zu Hause ein Zimmer hat, das er für seine Arbeitnehmertätigkeit braucht, also ein Arbeitszimmer, kann das von der Steuer absetzen. Allerdings nur, wenn dieses Zimmer einzig diesem Zweck dient.

Steuern sind Diebstahl

Früher hat man hier in Köln und Bonn Ketten über den Rhein gespannt, damit niemand ohne Abgaben vorbeiziehen konnte.
Wenn einer früher ein paar Schweine hatte muss der eins davon dem Landesherren abgeben.
Heute wundert man sich über die alten Gepflogenheiten und hält sie für undenkbar und antiquiert.
Wenn es aber um das Einziehen von Steuern geht, hört man von allen Seiten Jubel. Die Mehrwertsteuer hat der Staat schon eingesackt, wie viele Abgaben müssen es denn sonst noch sein?

16:45, derkleineBürger

>>So wie produzierende Unternehmen Rohstoffeinkäufe für die Produktion geltend machen können, damit die überhaupt irgendwas produzieren können, muss ein Arbeitnehmer essen & trinken & wandelt die damit gewonnene Energie in Arbeitsleistung um. Nennt sich Wertschöpfung.<<

Nein, das nennt sich nicht Wertschöpfung.

Ein Arbeitgeber muss übrigens auch essen, trinken und wohnen und kann das ebenfalls alles nicht von der Steuer absetzen.

@14:48 von frosthorn

//Man einigt sich darauf, etwas zu wollen. Kein Wörtchen über eine Verpflichtung, das auch zu tun.//

Genau das habe ich auch gedacht.

@ Gassi, um 15:13

Ziemlich kryptisch, was Sie schreiben.

Es geht hier um eine Entscheidung, die auf Wahlen überhaupt keinen Einfluss hat, zumal z. B. in den USA kürzlich erst solche waren, und außer in Deutschland im September wohl kaum in einem anderen G7-Land solche bevorstehen (habe das aber nicht im einzelnen geprüft).

Welche “exorbitanten Gewinne“ wurden denn längst verteilt, wo doch dauernd neue generiert werden?
Und um die künftigen geht es naturgemäß nur.

Steuergerechtigkeit

Es ist immerhin ein Fortschritt, dass die USA diese Maßnahme unterstützt, m.W. geht dies sogar auf einen Vorschlag der US-Finanzministerin zurück. Aber es ist erst fertig, wenn es so umgesetzt wird, wie vorgesehen. Das müssen wir erst abwarten. Es wäre ein Schritt in Richtung einer Steuergerechtigkeit, dem weitere folgen müssten.
Dies sollte in D die Gelegenheit sein, den CumEx- Skandal aufzuarbeiten (Versäumnisse der Regierung von 2007-2014) und die EU muss Wege finden, die Steueroasen innerhalb der eigenen Gemeinschaft aufzulösen. Das wäre ein Riesenerfolg!

Am 05. Juni 2021 um 16:45 von werner1955

Zitat: Und für die vielen andern Länder wie Luxemburg, Irland oder die kleine Inseln sind diese intensiven Bemühungen vollkommen unwichtig. Die kassieren weiter.

Sie hätten den TS-Artikel vor dem Kommentieren lesen sollen.

Dort heißt es: << Bundesfinanzminister Olaf Scholz sprach von einer historischen Einigung und einer Steuerrevolution". Allerdings müssten nun weitere Länder ins Boot geholt werden, damit die Einigung auch in die Tat umgesetzt wird. >>

Der G7-Beschluss ist also nur ein Anfang.

Es soll jetzt G20 eingebunden werden

G7-Staaten einigen sich auf Mindeststandards für Großkonzerne...

Finanzminister Scholz nahm an dem Treffen teil: Und in Deutschland gibt es schon länger einen Steuerwettlauf zwischen den Städten/Gemeinden. Aber nach unten. Anfang Juli 2019 gab Leverkusen sich geschlagen. Nachdem vorher schon Langenfeld kapituliert und im Sog Monheims seine Steuer heruntergesetzt hatte. Leverkusens Kämmerer Markus Märtens wollte nämlich sichergehen, daß die Einnahmen nicht wegbrechen. Es gebe Absprachen mit großen Steuerzahlern über Rückverlagerungen von Unternehmensteilen, hieß es im Leverkusener Anzeiger. Weitere Auskünfte verweigerte Märtens mit Hinweis auf das Steuergeheimnis.

16:50, Wolf1905

>>@heribix um 16:29
Sie schreiben u. a. „Sie werden es kaum glauben aber genau das müssen die meisten Menschen in diesem Land machen. Ich muss jeden Cent meines Umsatzes versteuern….“ Seit wann machen denn die meisten Menschen in diesem Land „Umsatz“? Meinten Sie vielleicht Einkommen (Lohn, Gehalt)?<<

Ich hielt den Foristen aufgrund dieser Worte ursprünglich für einen Selbstständigen. Habe aber mittlerweile gemerkt, daß er offensichtlich den Unterschied zwischen Umsatz und Gehalt nicht kennt.

Ein Unternehmer, der den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht versteht, ist jedenfalls ganz, ganz rasch pleite.

16:45 von derkleineBürger

«So wie produzierende Unternehmen Rohstoffeinkäufe für die Produktion geltend machen können, damit die überhaupt irgendwas produzieren können, muss ein Arbeitnehmer essen & trinken & wandelt die damit gewonnene Energie in Arbeitsleistung um. Nennt sich Wertschöpfung.

Wie viel Tage schaffen Sie denn ohne Nahrung wirtschaftliche Leistung zu erbringen?»

Der Unternehmer kauft auch bald gar nix mehr ein, wenn er nix isst und nix trinkt. Wegen der nicht vorhandenen Energiezufuhr wird es dem dann auch was schwummerig vor Augen und im Magen.

Es wäre zwar schön, könnte ich meine teil-freiberufliche Nahrung von der Steuer absetzen. Das Finanzamt erkennt aber nur Gemüse an zum Absetzen. Aber das mag ich nicht. Und meine lecker Ravioli aus der Dose darf ich nicht. Doppelt gemein.

Am 05. Juni 2021 um 16:55 von Anna-Elisabeth

@14:48 von frosthorn: //Man einigt sich darauf, etwas zu wollen. Kein Wörtchen über eine Verpflichtung, das auch zu tun.//

Zitat: Genau das habe ich auch gedacht.

Ich befürchte, Sie sind sich der eingeschränkten Bedeutung der G7-Staaten in dieser Frage nicht bewusst.

um 16:51 von falsa

um 16:51 von falsa demonstratio:
"
Am 05. Juni 2021 um 16:45 von derkleineBürger
Zitat: Wie viel Tage schaffen Sie denn ohne Nahrung wirtschaftliche Leistung zu erbringen?

Liegt Ihnen der Gedanke, dass auch der Unternehmer essen, trinken und schlafen muss, wirkich so fern?
"

->
Bezog ich mich ich auf den Unternehmer ?
Nein. Ich bezog mich auf die juristische Person Unternehmen.
So wie sich der Artikel ebenfalls auf Unternehmen bezieht & nicht auf Unternehmer.

Würde der Unternehmer bei diesem Gedankenkonstrukt genauso besteuert werden wie sein Unternehmen, könnte dieser, wie der Arbeitnehmer, selbstverständlich auch die benötigten Basisressourcen für die jeweilige wirtschaftliche Wertschöpfung geltend machen

@bad, 16:51 Uhr

Die Einziehung von Steuern ist natürlich kein Diebstahl, weil es schon am Tatbestandsmerkmal der Rechtswidrigkeit fehlt (§ 242 StGB). Im übrigen liegt der Sinn der Steuer darin, allen Bürgern eine Grundversorgung, eine Teilhabe in wichtigen Lebensbereichen sicherzustellen. Wir alle sind ein Stück weit dem Gemeinwohl verpflichtet - und das ist gut so.

Egleichhmalf

Im "Voraus"?
Der Arbeitnehmer erhält idR seinen Lohn am ENDE des Monats für die geleistete Arbeit (Ausnahme sind Beamte).

Wie kommen Sie dann auf Ihre Behauptung?

@ 16:45 von derkleineBürger

"""damit die überhaupt irgendwas produzieren können, muss ein Arbeitnehmer essen & trinken & wandelt die damit gewonnene Energie in Arbeitsleistung um. """

Auch ein Geschäftsinhaber kann sein Essen und Trinken sowie Miete für seine Wohnung nicht steuerlich absetzen.

Ich weiß nicht ob es Ihnen bewusst ist, aber was Sie da fordern, ist faktisch eine massive breitangelegte Steuersenkung.

@ werner1955, um 16:45

Nein, für die von Ihnen genannten Länder sind diese Bemühungen keineswegs vollkommen unwichtig.

Wenn die großen Unternehmen künftig die 15 % Steuern in den Ländern entrichten, in denen sie die Gewinne erwirtschaftet haben, hat das sehr wohl Konsequenzen in Form niedrigerer Steuereinnahmen in “Luxemburg, Irland oder die kleinen Inseln“.

Da unsere Finanzexperten

mitmischen sehe ich schwarz.

@Wolf1905 Die meisten

@Wolf1905 Die meisten Menschen in diesem Land verkaufen Ihre Arbeitskraft, so wie ein Unternehmer seine Produkte verkauft. Dafür bekommen beide eine Entlohnung. Von dieser Entlohnung müssen beide Ihre Unkosten tragen. einen teil der Unkosten können beide dann von der Steuer absetzen, Leider ist der Teil des Arbeitnehmers sehr gering, dafür sind die Steuern aber höher, außer bei gering Verdienern.

Am 05. Juni 2021 um 17:01 von schabernack

Zitat: Es wäre zwar schön, könnte ich meine teil-freiberufliche Nahrung von der Steuer absetzen. Das Finanzamt erkennt aber nur Gemüse an zum Absetzen. Aber das mag ich nicht. Und meine lecker Ravioli aus der Dose darf ich nicht. Doppelt gemein.

Machen Sie es doch wie ich. Ich nenne meine Raviolibestände "Betriebskantine" und setze sie von der Steuer ab *mir auch einmal einen Schabernack erlaube*

Da bin ich ja gespannt, ob

Da bin ich ja gespannt, ob z.B. Irland da mit macht, oder sich lieber weiterhin Großkonzerne, wie Apple mit dem Geschenk der Steuervermeidungen, immerhin waren es in einem Jahr mehr als 50(0?) Millionen €, in ihr Land lockt und hält, während wir von der EU-Bezahlerseote dann die ausgefallenen Steuermilliarden überweisen sollen. Ich verstehe immer noch nicht, warum wie immer wieder diese hanebüchenen Zustände akzeptieren. Beabsichtigen die Visegrad-Staaten nicht auch solche enormen Unverhältnismäßigkeiten mit zu machen?

@Adeo60 "Im übrigen liegt der

@Adeo60 "Im übrigen liegt der Sinn der Steuer darin, allen Bürgern eine Grundversorgung, eine Teilhabe in wichtigen Lebensbereichen sicherzustellen. Wir alle sind ein Stück weit dem Gemeinwohl verpflichtet - und das ist gut so." Dann sollte der Staat auch dafür sorgen das alle Ihre Steuern zahlen und nicht ein Teil sich mit halb legalen Steuertricks ala CumEx aus der Verantwortung stiehlt. Leider versagt unser Staat in dem Falle seid Jahren und wie ich glaube mit Absicht.

@um 16:43 von falsa demonstratio

"Als Privatmann dürfen Sie grundsätzlichauch sämtliche Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen steuerlich geltend machen. Das nennt man Werbungskosten."

Um einer "Arbeit" nachzugehen, muss ich essen und ein Dach über den Kopf haben. Nach ihrer Darstellung sind also meine Lebenshaltungskosten wie z.B. Miete und Lebensmittelkosten oder Kleidungskosten "Werbungskosten" und ich kann diese steuerlich absetzen? Tut mir leid, das glaube ich nicht. Dann müsste ich ja keinen einzigen Cent zahlen ...

@15:00 von derkleineBürger

//Warum gibt es so etwas nur in der Unternehmerwelt, aber nicht in der Arbeitnehmerwelt ?

Vielleicht wird es Zeit für Arbeitsvertragsänderungen wie:

Arbeitgeber zahlt Arbeitnehmer im Voraus (statt in Nachgang) für die Inanspruchnahme einer Leistung - sprich Arbeitsleistung - & der Arbeitnehmer verpflichtet sich per Absichtserklärung die gewünschte Leistung im Nachgang zu erfüllen, falls dieser Lust & Zeit dafür hat & niemand anderes in der Zwischenzeit ein besseres Angebot gemacht hat.//

Ein großartiger Vorschlag. Immerhin stimmt er die Arbeitnehmerseele fröhlich, auch dann (oder gerade dann?), wenn er weiß, wie Arbeitgeber darauf reagieren. Ein paar Gesichter habe ich da schon vor meinen Augen.

Am 05. Juni 2021 um 17:03 von crastro

Egleichhmalf: Im "Voraus"? --- Der Arbeitnehmer erhält idR seinen Lohn am ENDE des Monats für die geleistete Arbeit (Ausnahme sind Beamte).

Zitat: Wie kommen Sie dann auf Ihre Behauptung?

Für Arbeitnehmer ergibt sich das aus § 614 BGB (meist aber aus dem Arbeits- bzw. Tarifvertrag), für Beamte aus den Besoldungsgesetzen (z.B. § 3 IV BBesG).

@heribix 15:46

Das ist eine tolle Idee, lassen Sie sich als Firma eintragen. Vergessen Sie dann aber nicht, 19% Umsatzsteuer abzuführen und die Arbeitgeberanteile für die Sozialversicherung auch noch.
Übrigens...auch wenn Sie das jetzt vielleicht völlig umhauen wird, Sie zahlen nicht 28% auf alles. Auf die ersten knapp 10.000 Euro zahlen Sie gar nichts, danach fangen Sie mit 14% an. Nebenbei können Sie von Ihrem Einkommen auch noch Sonderausgaben (Rente, KV etc.) und wenn vorhanden Werbungskosten abziehen.

@ Augustus Cäsar, um 17:08

“Da unsere Finanzexperten mitmischen sehe ich schwarz.“

Dann haben Sie ja noch die Chance, irgendwann rot zu sehen.

16:55 von Anna-Elisabeth

«//Man einigt sich darauf, etwas zu wollen. Kein Wörtchen über eine Verpflichtung, das auch zu tun.//

Genau das habe ich auch gedacht.»

Die G7 sind auch nicht die Weltregierung. Selbst wenn sie sagten. ab morgen gilt das überall bei uns 7 in den Ländern. Wäre das nicht so sehr wirksam, als wenn man auch noch andere Länder außerhalb der G7 mit ins Boot holen kann. In folgenden Verhandlungen.

Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.
Oder war das Athen … oder Rom …?

17:15 von Wolfes74

"Als Privatmann dürfen Sie grundsätzlichauch sämtliche Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen steuerlich geltend machen. Das nennt man Werbungskosten."
.
da fehlt der Begriff anteilig
wenn man Lehrer ist Steuerberater oder ähnliches und arbeitet auch von zuhause aus
sind das Kosten die man absetzen kann
ein Zimmer das man als Büroraum benutzt zum Beispiel vielleicht auch das Schlafzimmer, anteilig zumindest,
wenn man einen entsprechenden Beruf / Tätigkeit ausweist

17:13, heribix

>>@Adeo60 "Im übrigen liegt der Sinn der Steuer darin, allen Bürgern eine Grundversorgung, eine Teilhabe in wichtigen Lebensbereichen sicherzustellen. Wir alle sind ein Stück weit dem Gemeinwohl verpflichtet - und das ist gut so." Dann sollte der Staat auch dafür sorgen das alle Ihre Steuern zahlen und nicht ein Teil sich mit halb legalen Steuertricks ala CumEx aus der Verantwortung stiehlt. Leider versagt unser Staat in dem Falle seid Jahren und wie ich glaube mit Absicht.<<

Cum-Ex ist nicht halblegal.

Näheres dazu hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dividendenstripping

Das beschäftigt jetzt jedenfalls die Gerichte.

Ich weiß nicht, warum Sie da staatlicherseits Absicht unterstellen. Welchen Vorteil hat der Staat denn von solchen Tricksereien?

Am 05. Juni 2021 um 17:15 von Wolfes74

Zitat: Um einer "Arbeit" nachzugehen, muss ich essen und ein Dach über den Kopf haben. Nach ihrer Darstellung sind also meine Lebenshaltungskosten wie z.B. Miete und Lebensmittelkosten oder Kleidungskosten "Werbungskosten" und ich kann diese steuerlich absetzen? Tut mir leid, das glaube ich nicht.

Gratulation. Das ist wahrlich spitzfindig.

Ich bin aber im Zweifel, ob man sagen kann, dass Ihre Ernährung durch Ihre Arbeit entsteht.

Näheres wollen Sie bitte selbst § 9 EStG entnehmen. In Deutschland ist alles immer im Detail geregelt. Um das im Rahmen eines Kommentars hier so exakt darzustellen, dass kein Platz mehr für Spitzfindigkeiten ist, reicht der Platz nicht.

um 17:06 von Vielfalt.: " Ich

um 17:06 von Vielfalt.:

"
Ich weiß nicht ob es Ihnen bewusst ist, aber was Sie da fordern, ist faktisch eine massive breitangelegte Steuersenkung.
"

Im Grunde ist es exakt das.
Wobei man unterscheiden müsste - & dies müsste im gesellschaftlichen Konsens getroffen werden - was Basisressourcen sind & ab welcher Anzahl Basisressourcen zu steuerrechtlichen Luxusgütern werden.

Wäre sicherlich ein bürokratischer Aufwand, wenn man dem Finanzamt jeden Einkaufszettel einreichen müsste (wobei die Überprüfung allerdings automatisierbar & eine Absetzbarkeit über Grundfreibeträge regulierbar wäre)

Re 16:45 derkleineBürger: Leerräume

>>Ach ja?
Firmen, die irgendwelche Räume mieten, können dies steuerrechtlich geltend machen. Ein Arbeitnehmer nicht.<<

Nein, das kann er tatsächlich nicht! Diese Erkenntnis kommt gleich nach der Erkenntnis eines anderen Foristen, für den „alle Steuern Diebstahl“ und „Raubrittertum“ sind.

Ganz in Ruhe und ganz im Ernst:
Es bringt nichts, um jeden Preis immer gegen alles „westliche“ zu sein. Dafür leben dort einfach zu Viele, die „den Westen“ besser verstanden haben.

Und die ihr Privatleben gar nicht „von der Steuer absetzen“ wollen. Weil Sie dann nämlich kein „Privatleben mehr hätten. Genau wie Protassewitsch, der für Sie gestern wegen seiner Hose höchst verdächtigt war, kein Privatleben mehr hat.

Ja, ich weiß, der Vergleich geht an Krücken. Aber „aufrecht“ fiel mir auch hier wieder nichts ein.

@17:13 von heribix @Adeo60

//Dann sollte der Staat auch dafür sorgen das alle Ihre Steuern zahlen und nicht ein Teil sich mit halb legalen Steuertricks ala CumEx aus der Verantwortung stiehlt. Leider versagt unser Staat in dem Falle seid Jahren und wie ich glaube mit Absicht.//

Sie sprechen mir aus der Seele.
"Adeo60" hat zwar recht und die meisten Bürger teilen seine Ansicht, aber nur unter der Voraussetzung, dass wirklich ALLE Ihren Beitrag leisten.

17:15, Wolfes74

>>@um 16:43 von falsa demonstratio
"Als Privatmann dürfen Sie grundsätzlichauch sämtliche Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen steuerlich geltend machen. Das nennt man Werbungskosten."

Um einer "Arbeit" nachzugehen, muss ich essen und ein Dach über den Kopf haben. Nach ihrer Darstellung sind also meine Lebenshaltungskosten wie z.B. Miete und Lebensmittelkosten oder Kleidungskosten "Werbungskosten" und ich kann diese steuerlich absetzen? Tut mir leid, das glaube ich nicht. Dann müsste ich ja keinen einzigen Cent zahlen ...<<

All die Kosten, die Sie anführen, entstehen Ihnen nicht durch Ihre Arbeit. Die hätten Sie auch, wenn Sie nicht arbeiten würden.

17:20 von schabernack

Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.
weiß man´s ?
-
kutschierte ein Kölner Taxifahrer so nen vorlauten Ami durch die Stadt
bei der ersten Brücke über den Rhein,
meinte der so eine haben wir auch, 10 Monate dann war die fertig
beim nächsten Gebäude wie lange hat der Bau gedauert
... so lange .... bei uns max 5 Monate
dann beim Kölner Dom wau was ist denn das ...
keine Ahnung, gestern stand das Ding noch nicht

@heribix 17:09

Also Sie scheinen das Thema irgendwie gar nicht zu durchdringen. Ein Unternehmer, der seine Firma als GmbH führt, zahlt auf sein Geschäftsführergehalt ganz normal Einkommensteuer wie Sie auch. Und auf den Gewinn der Firma fallen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer an. Und wenn er dann den Gewinn der Firma an sich ausschüttet, fällt auch noch Kapitalertragsteuer an. Ich empfehle Ihnen, sich deutlich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Umsatz / Gewinn

Die Vertriebsmitarbeiter der früher mal sehr bekannten Firma Nixdorf (IT Hard- und Software) waren am erzielten Umsatz beteiligt … nicht am Gewinn … kein Wunder, dass der Vertriebler „auf Teufel komm raus“ verkauft hat, auch wenn der Verkauf keinen Gewinn brachte ; eben nur Umsatz.
Kein Wunder, wenn solch eine Firma dann in Schieflage gerät.
Gewinn ist für Unternehmen absolut wichtig, damit in die Zukunft investiert werden kann; wenn das nicht mehr geht, ist die Pleite nicht mehr fern. Insofern bin ich persönlich gegen eine zu hohe Besteuerung von Unternehmen, damit sie Geld fürs Investieren in die Zukunft haben.

Was

die G7-Staaten da als Absichtserklärung vereinbart haben, wird die Steueroasen-Länder (zu denen auch Irland und Luxembourg zählen, die damit die anderen EU-Länder aus-arbitrieren) sowas von nicht kratzen…
Zuallererst gehört die Steuerpolitik in den Euro-Staaten harmonisiert. Das hätte schon vor der Euro-Einführung -als Voraussetzung zum Beitritt- passieren müssen. Jetzt ist es vermutlich dafür zu spät. Eher kommt die EU-Einheitsgurke. Ach, die gibst ja schon…

@ falsa demonstratio, um 17:10

re 17:01 von schabernack

Tut gut, zwischendurch auch mal etwas zum Schmunzeln zu lesen.

So wie mir der Gedanke Freude bereitete, als sich ein User als Volkswirt im universitären Bereich outete und mir der Gedanke kam, dass das auch jemand sein könnte, der in der Mensa hinterm Tresen steht und Getränke zapft...

@17:20 von schabernack 16:55 von Anna-Elisabeth

//Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.//

Nee, aber da hat man nicht nur angefangen mit dem Bau, der war auch irgendwann mal fertig.

//Die G7 sind auch nicht die Weltregierung. Selbst wenn sie sagten. ab morgen gilt das überall bei uns 7 in den Ländern. Wäre das nicht so sehr wirksam, als wenn man auch noch andere Länder außerhalb der G7 mit ins Boot holen kann. In folgenden Verhandlungen.//

Und weil etwas in kleinem Stil nicht so wirksam ist, wie im großen, fängt man lieber erst gar nicht an und wartet und wartet und wartet ... bis die anderen auch irgendwelche Absichtserklärungen unterzeichnen??

Ja, ich weiß, was da jetzt kommt, trotzdem muss ich jetzt einkaufen gehen.

Am 05. Juni 2021 um 17:09 von heribix

Zitat: Von dieser Entlohnung müssen beide Ihre Unkosten tragen. einen teil der Unkosten können beide dann von der Steuer absetzen, Leider ist der Teil des Arbeitnehmers sehr gering, dafür sind die Steuern aber höher, außer bei gering Verdienern.

Wie kommen sie denn auf das dünne Brett, die ESt. eines Arbeitnehmers sei höher als die eines Unternehmers?

Am 05. Juni 2021 um 16:45 von derkleineBürger

Zitat: Firmen, die irgendwelche Räume mieten, können dies steuerrechtlich geltend machen. Ein Arbeitnehmer nicht.

cum grano salis: Arbeitnehmer können Kosten für häusliche Arbeitszimmer von der Steuer absetzen.

16:45 von derkleineBürger

Firmen, die irgendwelche Räume mieten, können dies steuerrechtlich geltend machen. Ein Arbeitnehmer nicht.
--
ich glaube sie wollen hier provozieren

eine Firma kann nur bei einer Gewinnerwartung Räume steuerlich absetzen
das gilt bei einem Arbeitnehmer ebenso
im übrigen kann ich die Verluste meiner "Firma" Solaranlage
nicht mit meinen übrigen Einkünften verrechnen (Rente zum Beispiel)

Kartell

Einigung in Steuerfragen? Ist wohl ein Fall fürs Kartellamt.

@Mathias Beyer Bei vielen

@Mathias Beyer Bei vielen Sachen haben sie ja recht allerdings habe ich bei den 28% die von Ihnen genannten Sachen schon einberechnet sonnst wäre ich bei 34%. Schon mal was von der Progression gehört. Im übrigen hätte ich nichts gegen eine private Kranken oder Rentenversicherung einzuwenden, erstens wäre meine medizinische Versorgung dann besser, ich wüsste das ich später auch mal eine Rente bekomme von der ich leben kann und ich könnt mir die ganzen teuren Zusatzversicherungen die ich jetzt habe sparen. Vielleicht sollten sie sich mal mit der Umsatzsteuer beschäftigen, dann wüssten sie auch das letztendlich der Verbraucher die in Form der Mehrwertsteuer bezahlt.

Den Gewinnabfluss hier

Den Gewinnabfluss hier tätiger multinationaler Konzerne in Steueroasen durch dubiose Firmenkonstrukte könnte man ganz einfach einen Riegel vorschieben.

Den Geist der Definition der 'Scheinselbstständigkeit' einfach auf die Unternehmenswelt übertragen.

& schon würden nationale Gewinne multinationaler Unternehmen im jeweiligen Land versteuert werden.

Stattdessen trifft man sich für Absichtserklärungen & geht mit diesen auch noch hausieren, um sich dafür feiern zu lassen & liefert im selben Atemzug gleich Rechtfertigungen mit, wenn der Bürger sich beschwert, dass dies mal wieder nicht mehr als heiße Luft war (G7 sind zu wenig
[ blabla] ,brauchen dafür global gesehen internationalen Willen zur Umsetzung [blabla] , etc,etc

Der Mittelstand zahlt de facto mehr

Für uns mittelständische Unternehmen im produzierenden Gewerbe ist wichtig, dass die Wettbewerbsbedingungen bei Steuern, Kostenkalkulation und -umlegung im Vergleich zu Konzernunternehmen halbwegs gleich sind. Auch wenn viele deutsche Mittelstandsunternehmen mittlerweile auch Standorte in der EU oder in Übersee unterhalten, haben wir nicht die gleiche Flexibilität beim Auslagern von den "Besteuerungsgrundlagen".

Ein Konzern, der nominal 15 % bezahlt, hat durch geschicktes Standort-Management viel mehr Möglichkeiten, diesen Satz de facto auf einstellige Werte zu drücken. Insofern wäre die Festlegung auf global 15 % flankiert durch Regeln für Abschreibungsfristen ein Fortschritt.

@harry_up:

"Jeder darf seine Meinung äußern, das wurde kürzlich ja noch intensiv diskutiert.
Leider steht nicht dabei, dass der Meinungsäußerung ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgehen sollte" - das ist ja die Crux: eine Meinung ist erst dann eine Meinung, wenn "ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgegangen" ist. Wenn nicht, ist es eben keine Meinung sondern nur ein eigenes Gehirngespinst, auf dessen Äußerung kein Recht besteht. - Sich eine Meinung zu bilden ist schwer für Menschen, die so gerne mit Feld-Wald-Wiesen-auch-Hetz-Parolen hantieren resp. auf sie gerne hereinfallen wollen. - Erst einmal ist es gut, daß sich die G7-Staaten auf einen Grundsatz geeinigt haben; die Entwicklung der Idee kann jetzt jeder Mensch begleiten. -

17:21 von Sisyphos3

«Als Privatmann dürfen Sie grundsätzlichauch sämtliche Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen steuerlich geltend machen. Das nennt man Werbungskosten.»

«da fehlt der Begriff anteilig
wenn man Lehrer ist Steuerberater oder ähnliches und arbeitet auch von zuhause aus, sind das Kosten die man absetzen kann …»

Gewisse Werbungskosten kann man als angestellter Arbeitnehmer immer als Pauschalen absetzen, auch wenn real gar keine Kosten anfallen. Der Weg zur Arbeitsstelle mit der Kilometerpauschale einfacher Weg. Egal ob Fahrrad, Auto, oder sonstwie hingekommen.

«… ein Zimmer das man als Büroraum benutzt zum Beispiel vielleicht auch das Schlafzimmer, anteilig zumindest,
wenn man einen entsprechenden Beruf / Tätigkeit ausweist.»

Meine Kemenate at home mit Schreibtisch, Bürostuhl, Rechner mit großem Bildschirm + Photo-Equipment. Bei den Vorbesitzern der Wohnung war das der Putzmittelschrank.

Wie macht man das mit dem Schlafzimmer ohne Horizontales Gewerbe …?

Am 05. Juni 2021 um 17:47 von heribix

Zitat: Vielleicht sollten sie sich mal mit der Umsatzsteuer beschäftigen, dann wüssten sie auch das letztendlich der Verbraucher die in Form der Mehrwertsteuer bezahlt.

Was muss man sich damit groß beschäftigen.

Man muss als Verbraucher nur auf eine beliebige Rechnung schauen in der die MwSt. ausgewiesen ist, um zu erkennen, dass man die USt. bezahlt.

So was müssen die in der Kirche verkünden

denn es gehört viel Glauben dazu ihnen es abzukaufen.

Der Chinesische Hersteller verkauft einen Fernseher für 100 Dollar an den Russischen Händer, der an Amazon für 500, Amazon an den Kunden für 550. Bei Kosten von 51 Euro.

Wer zahlt denn nun Steuern? Die Russen erlauben es Hotelkosten, Essen und die Yacht abzusetzen.

Am 05. Juni 2021 um 17:51 von Mene mene tekel...

@harry_up: "Jeder darf seine Meinung äußern, das wurde kürzlich ja noch intensiv diskutiert.

Zitat: Leider steht nicht dabei, dass der Meinungsäußerung ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgehen sollte" - das ist ja die Crux: eine Meinung ist erst dann eine Meinung, wenn "ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgegangen" ist. Wenn nicht, ist es eben keine Meinung sondern nur ein eigenes Gehirngespinst, auf dessen Äußerung kein Recht besteht. -

Ich teile Ihre Meinung nicht. M.E. gehört zur Meinungsäußerungsfreiheit auch das Recht, Unsinn zu verzapfen.

Das Problem sind allerdings Menschen -vorwiegend aus bestimmtenpolitischen Kreisen-, die keinen Widerspruch vertragen, sondern einen solchen als Angriff auf ihre Meinungsäußerungsfreiheit sehen.

Das ist natürlich falsch. Wer etwas vorträgt, muss sich gefallen lassen, dass das ein anderer als Unsinn bezeichnet (selbst wenn das wiederum Unsinn sein sollte usw. usw.).

Unternehmerisches Risiko muss sich lohnen

Unternehmen zahlen bereitwillig Steuern, wenn sie angemessen sind. Untergrenzen sind in Ordnung.

Wer aber über Unternehmenssteuern eine Quasi-Sozialisierung oder Sowjetisierung anstrebt, der muss sich einfach mal die Staaten anschauen, in denen der Staat die Wirtschaft in der Hand hatte. Allesamt gescheitert.

Unternehmerisches Risiko, Erfindungsgeist, Initiative, überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz mit deutlich über 40 Stunden in der Woche und Investitionsbereitschaft müssen sich lohnen und eine "Prämie" erhalten.

Dafür werden Arbeitsplätze geschaffen, Einkommen und soziale Absicherung für Arbeitnehmer bezahlt, Steuern an den Staat entrichtet. Wer diese Grundlage zerrüttet, erwirtschaftet gar nichts mehr: keine Gehälter, keine Sozialabgaben, keine Steuern.

um 17:26 von teachers

um 17:26 von teachers voice:
"
Es bringt nichts, um jeden Preis immer gegen alles „westliche“ zu sein. Dafür leben dort einfach zu Viele, die „den Westen“ besser verstanden haben.
"
->
Ich weiß nicht was an dem Wunsch nach Steuergerechtigkeit anti-westlich sein soll.

"
Genau wie Protassewitsch, der für Sie gestern wegen seiner Hose höchst verdächtigt war
"
->
ist hier ja mal völlig Offtopic,wobei ich auch nicht weiß was Sie mit seiner Hose haben.
Aber ziemlich dubios ist,dass Sie hier erwiesenen Faschos (Asow) oder Verdachtsfällen wie Protassewitsch beiseite springen, solange die ihren Fokus Richtung Osten (wie Reinhard Gehlen) legen & jeden, sogar völlig Offtopic! verbal attackieren, der auf solch eine (vermutliche) Gesinnung bei Organisationen/Einzelpersonen drauf hinweist.

Egal ob diese - gemessen am Rechtssystem, in dem auch ich lebe & ggü. anderen bevorzuge-völlig unrechtmäßig vom letzten Diktator Europas behandelt werden oder nicht.

Das sagt mehr über Sie als über mich aus.

Ein Anfang

Es scheint wirklich ganz besonders viel Freude zu bereiten, jede zunächst mal positive Nachricht zu zerpflücken, die einzelnen Bestandteile mit der eigenen, oft völlig überzogenen Erwartungshaltung zu vergleichen ... um sich dann in diesem Forum lauthals darüber zu beschweren, dass die Steuerpflicht für Internet-Konzerne nicht mal eben auf mindestens 30% des Umsatzes beschlossen und auch gleich eingeführt wurde. Noch an diesem Wochenende. Weltweit.

Fällt es Ihnen so schwer zu verstehen, dass das so nicht funktioniert?

Es ist ein Anfang, ja, eine Absichtserklärung. Nämlich, aus dem Ganzen Ernst zu machen.

Vorher hatten wir das nicht. Da gab es nur den Wunsch.

17:36 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«//Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.//

«Nee, aber da hat man nicht nur angefangen mit dem Bau, der war auch irgendwann mal fertig.»

1248 angefangen … 1880 fertig … 632 Jahre gedauert.
Kein gutes Beispiel für Schnell-Fertig-Werden.
Aber ganz toll geworden isser dann schon …

«Und weil etwas in kleinem Stil nicht so wirksam ist, wie im großen, fängt man lieber erst gar nicht an und wartet und wartet und wartet ... bis die anderen auch irgendwelche Absichtserklärungen unterzeichnen??»

Man will auch nicht riskieren, Große Internationale Unternehmen in noch mehr und wieder andere Steuer-Vermeidungs-Strategien zu treiben. Wenn das was Sinnvolles werden soll und kann. Dann nur möglichst weit und breit auf Internationaler Ebene auch außerhalb der G7.

@falsa demonstratio Da ich

@falsa demonstratio Da ich davon ausgehe das Sie nicht gerade einen großen Konzern besitzen, glaube ich Ihnen gern das Sie auch Steuern in diesem Land bezahlen. Mir ist auch bewusst das Klein und Mittelständler in diesem Land genauso zu Kasse gebeten werden wie Arbeitnehmer. In diesem Artikel geht es aber um Großkonzerne wie Google, Amazone oder viele andere die sich seid Jahren vor den Steuern mit allerlei Tricks drücken, Aber wenn's um das verteilen der Steuereinnahmen wie z.B. bei Subventionen gerne die Hand aufhalten siehe Autoindustrie. Dort liegt das Problem, wir alle könnten wesentlich weniger Steuern bezahlen wenn die Politik endlich ihre Arbeit machen würde und die Steuerschlupflöcher schließen würde.

17:35 von harry_up

... So wie mir der Gedanke Freude bereitete, als sich ein User als Volkswirt im universitären Bereich outete und mir der Gedanke kam, dass das auch jemand sein könnte, der in der Mensa hinterm Tresen steht und Getränke zapft...

Interessanter Gedanke, darauf bin ich allerdings nicht gekommen :-)

@ falsa demonstratio "Man

@ falsa demonstratio "Man muss als Verbraucher nur auf eine beliebige Rechnung schauen in der die MwSt. ausgewiesen ist, um zu erkennen, dass man die USt. bezahlt." Der Tipp war auch an den User Mathias Bayer gerichtet dem das mit der Umsatzsteuer bis dato entgangen zu sein schien.

-> 17:30 von Mathias Beyer --- Es geht noch weiter

"Ein Unternehmer, der seine Firma als GmbH führt, zahlt auf sein Geschäftsführergehalt ganz normal Einkommensteuer wie Sie auch. Und auf den Gewinn der Firma fallen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer an. Und wenn er dann den Gewinn der Firma an sich ausschüttet, fällt auch noch Kapitalertragsteuer an."

Das ist der kritische Punkt um den es geht. Hinzu kommt etwas anderes.

Für die Einrichtung eines jeden Arbeitsplatzes fallen, je nach Branche, Investitionen von 100 - 400 T€ an. Dafür trägt der Unternehmer zunächst das Risiko.

Das stellt die Leistung des Arbeitnehmers nicht infrage, aber die Risiken sind nicht gleichverteilt. Trägt sich die Investition nicht am Markt, verliert er womöglich seinen Job und wird von der AV für einige Zeit aufgefangen. Ein Unternehmen, das in die Insolvenz geht, steht vor dem Nichts oder anhaltenden Schulden.

Also nochmal: Steuern zahlen ist in Ordnung, aber das Gesamtbild muss stimmen.

Absichtserklärung mehr nicht

Die Stimmen sich nur überein, dass sie etwas tun wollen. Mehr nicht.

17:36, Anna-Elisabeth

>>@17:20 von schabernack 16:55 von Anna-Elisabeth
//Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.//

Nee, aber da hat man nicht nur angefangen mit dem Bau, der war auch irgendwann mal fertig.<<

Ja, irgendwann mal.

Nach einigen Jahrhunderten.

Baubeginn: 1248

Fertigstellung: 1880

18:01 von stgtklaus

«So was müssen die in der Kirche verkünden …
denn es gehört viel Glauben dazu ihnen es abzukaufen. Der Chinesische Hersteller verkauft einen Fernseher für 100 Dollar an den Russischen Händer, der an Amazon für 500, Amazon an den Kunden für 550. Bei Kosten von 51 Euro.»

Den unnütz ausgegebenen Zaster hättn Sie für ‘nen neuen Fernseher aus China ansparen können. Die Verkündung von der Kanzel war für lau and free of charge ohne taxes.

«Wer zahlt denn nun Steuern? Die Russen erlauben es Hotelkosten, Essen und die Yacht abzusetzen.»

Absetzen von der Steuer kann man in Russland auch den Wodka und den Kaviar und den Tanzbär.

@15:50 von Sparpaket

>> Sie einigten sich darauf "eine
>> Mindeststeuer einführen zu wollen".

Das erinnert irgendwie an 2009:
Sie einigen sich darauf, eine Finanztransaktionssteuer einführen zu wollen. oO

re derkleineBürger: Off the topic?

>>Egal ob diese - gemessen am Rechtssystem, in dem auch ich lebe & ggü. anderen bevorzuge-völlig unrechtmäßig vom letzten Diktator Europas behandelt werden oder nicht.

Das sagt mehr über Sie als über mich aus.<<

Keine Ahnung, was das über mich aussagen könnte. Aber „Steuergerechtigkeit“ über das Absetzen des privaten Haushalts erreichen zu wollen, deutete mir tatsächlich auf völlige Unkenntnis des hiesigen Steuersystems hin.

Und Ihre gestrigen Ausführungen zu der Verschleppung Protassewitsch‘ deuteten mir tatsächlich auf völlige Unkenntnis rechtsstaatlicher und damit demokratischer Grundsätze hin.

Das allerdings sagt auch etwas über „mich“ aus. Da haben Sie Recht.

Einfache Mathematik!

Für das Kapital ist 1+1= 11,00 EUR
für den Bürger aber ist 1+1=2,00 EUR.
Alles gesagt.

Richtig so..

ein erster Schritt zur Vernunft und Gerechtigkeit

18:08 von Thomas D. | Positiv 'kommt halt nicht so gut'

Zitat:
'Es scheint wirklich ganz besonders viel Freude zu bereiten, jede zunächst mal positive Nachricht zu zerpflücken, die einzelnen Bestandteile mit der eigenen, oft völlig überzogenen Erwartungshaltung zu vergleichen ... um sich dann in diesem Forum lauthals darüber zu beschweren, dass die Steuerpflicht für Internet-Konzerne nicht mal eben auf mindestens 30% des Umsatzes beschlossen und auch gleich eingeführt wurde. Noch an diesem Wochenende. Weltweit. '

So ist es. Bislang gibt es in Richtung Mindestbesteuerung und Regulierung des ruinösen Steuerwettbewerbs zwischen Ländern gar nichts.

Nun ist eine Einigung auf 15 % in Sicht, ein Riesenfortschritt. Und jetzt wird das an Ideal- oder auch schon mal Trugbildern gemessen und niedergemacht.

Moralinsaure Negativität hat mehr Nachrichtenwert als positive Aussichten. Bei manchen zumindest.

@18:12 von heribix

>> wenn die Politik endlich ihre Arbeit
>> machen würde und die
>> Steuerschlupflöcher schließen würde.

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

18:08 von Thomas D.

... Es ist ein Anfang, ja, eine Absichtserklärung. Nämlich, aus dem Ganzen Ernst zu machen.
Vorher hatten wir das nicht. Da gab es nur den Wunsch.

Und so ein klein wenig sollten wir auch bedenken, dass z.B. der Amazon-Deutschland-Umsatz aus 2020 mit knapp 30 Mrd. US$ (!) von uns hier gemacht wird. Von Ihnen. Von mir. Als wir zuletzt bei Amazon bestellt haben, hat uns deren „Steuermoral“ nicht sonderlich interessiert.

Und eine Bitte an diejenigen, welche nie bei Amazon kaufen, kein Apple-Produkt haben, kein Google, Facebook, Whatsapp benutzen ... ersparen Sie uns das. Es ist nur schwer glaubwürdig.

@harry_up

"Insiderwissen, um das man Sie beneiden könnte - wenn es nicht ziemlicher Unfug wäre, was Sie da unterstellen.
Jeder darf seine Meinung äußern, das wurde kürzlich ja noch intensiv diskutiert.
Leider steht nicht dabei, dass der Meinungsäußerung ein Mindestmaß an Überdenken, nötigenfalls Recherche, vorausgehen sollte."
Sie proklamieren die freie Meinungsäußerung, deklarieren aber die Meinung Anderer, die anscheinend Ihre Qualitätskriterien nicht erfüllen, as "Unfug"?! Das versteht man nicht...
Dieses Forum sollte Raum geben für jedwede Meinung, die den freiheitlich-demokratischen Prinzipien unterliegt. Man kann in diesem Rahmen anderer Meinung sein, aber "Unfug" ist keine sachliche Auseindandersetzung! Contenance!

@18:06 von MehrheitsBürger

//Unternehmen zahlen bereitwillig Steuern, wenn sie angemessen sind. Untergrenzen sind in Ordnung.//

Aha! Zu welchem Zweck hatten sich die G7 nochmal getroffen? Oder halten Sie es für unangemessen, "Multinationale Konzerne, darunter viele Internet-Riesen wie Google, Facebook und Amazon..." höher zu besteuern?

Und der Unternehmer entscheidet selbst, was angemessen ist?

@heribix 17:47

Also vorneweg...die von Ihnen gescholtene gesetzliche Rentenversicherung ist weit besser als ihr Ruf, neben der Rente sichert sie auch noch Erwerbsunfähigkeit und vieles mehr ab, die Rendite ist so schlecht dafür nicht. Und die private KV hat sicher ein paar Vorteile, die zahlen Sie aber auch über durchschnittlich deutlich höhere Beiträge, ist ja auch klar, mehr Leistung, mehr Kosten.

Und jetzt habe ich die größte Überraschung für Sie: Ihren Lohn zahlt sehr wahrscheinlich auch der Verbraucher, sowas aber auch...

1@8:26 von fathaland slim 17:36, Anna-Elisabeth

//Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.//

Nee, aber da hat man nicht nur angefangen mit dem Bau, der war auch irgendwann mal fertig.<<

Ja, irgendwann mal.

Nach einigen Jahrhunderten.

Baubeginn: 1248

Fertigstellung: 1880

---

Weiß ich. Und?

18:40 von Thomas D.

Es ist nur schwer glaubwürdig.
-
man sollte nicht immer von sich auf andere schließen

ich benutze Google als Suchmaschine
bei Amazon habe ich bisher noch nie gekauft
würde es aber wenn die was interessantes hätten
Facebook, Whatsapp ... sorry benutze ich nicht
so wenig wie ich ein Smartphone, Handy oder was habe
Apple ist mir zu teuer / hab keinen der mir dabei hilft/Support anbietet

18:26 von fathaland slim

dann ist das ja schwierig für die Berliner das zu toppen :-)
mit ihrem Airport

@heribix 17:47

übrigens...wenn Sie wirklich 28% Lohnsteuer zahlen, dann haben Sie mindestens 70.000 Euro Einkommen, damit können Sie auch in die private KV wechseln.

18:49 von Super-Brain

@harry-up

Sie proklamieren die freie Meinungsäußerung, deklarieren aber die Meinung Anderer, die anscheinend Ihre Qualitätskriterien nicht erfüllen, as "Unfug"?! Das versteht man nicht...
Dieses Forum sollte Raum geben für jedwede Meinung, die den freiheitlich-demokratischen Prinzipien unterliegt. Man kann in diesem Rahmen anderer Meinung sein, aber "Unfug" ist keine sachliche Auseindandersetzung!

Sie unterstellen dabei, dass jede geäußerte Meinung, sofern sie „den freiheitlich-demokratischen Prinzipien unterliegt“ auch von Sinn und Verstand ist.

Wenn ich aber nun der Meinung bin, dass dies im Einzelfall nicht so ist, sondern die geäußerte Meinung Unfug ist, so darf ich das nicht sagen? Weil Sie genau das nicht akzeptieren wollen?

Eine heute hier geäußerte Meinung war „Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.

Das ist zwar freiheitlich-demokratisch, aber es ist Blödsinn.

18:33 von rimitino

«Einfache Mathematik!
Für das Kapital ist 1+1= 11,00 EUR
für den Bürger aber ist 1+1=2,00 EUR.
Alles gesagt.»

Ganz tolle Mathe. Die will ich auch.
Wo kriegt man die her?
Nu' sagen‘se nich' … beim Amazon.

Bei mir bleibt Mathe immer gleich.
Mache ich das Photo als angestellter Photograph.
Oder als Freiberufler. Oder privat wegen irgendwas.

1 + 1 = 2 Photos. Dann immer gleich 1 + 1 = 11 macht die Speicherkarte auch zu schnell voll. Müsste ich mir dann immer 1 + 1 = 11 neue kaufen, war das Photo ein freiberufliches. Will ich gar nicht … ist mir zu doof.

Unternehmensgewinn - das überschätzte Phantom

Unternehmensgewinne werden je nach politischem Standpunkt bei den einen als "gerechtfertigt" und "notwendig" und bei den anderen als "anrüchig" und "ungerecht" angesiedelt.

Nur, so exorbitant sind die Gewinnmargen bzw. der EBIT in den deutschen Unternehmen nicht.

DAX-Konzerne haben 2017, ihrem besten Jahr, eine Marge von 9,7 % erzielt. Jetzt in Corona-Zeiten sind die Margen deutlich in Richtung 4 % und darunter gefallen.

Mittelstandsunternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft stellen, lagen über die Zeit im Schnitt in der Nähe von 4 %.

Mit dem so erwirtschafteten Gewinn wird langfristig die Investitionsfähigkeit und die Existenz der Betriebe gesichert. Der Fiskus muss das immer im Auge behalten.

Deswegen: internationale Steuerstandards sind ok, aber mit Blick auf die Interessen der Mehrheit der Unternehmen.

17:51 von schabernack

Wie macht man das mit dem Schlafzimmer ohne Horizontales Gewerbe …?
.
ich schrieb ja
Zitat : "wenn man einen entsprechenden Beruf / Tätigkeit ausweist"
muß man eben was anderes suchen
den Vorgarten entsprechend ausweisen,
wenn man Gemüse/Blumen auf dem örtlichen Markt anbietet
:-)

->18:51 von Anna-Elisabeth --- Der Markt entscheidet

"Oder halten Sie es für unangemessen, "Multinationale Konzerne, darunter viele Internet-Riesen wie Google, Facebook und Amazon..." höher zu besteuern?"

Nein.

"Und der Unternehmer entscheidet selbst, was angemessen ist?"

Auch nein. Kurzfristig entscheidet das der Fiskus, längerfristig der Markt.

19:05 von Thomas D.

„Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.
.
was heißt "die" Politiker ?
sind die einheitlich über einen Kamm zu scheren ?
Einige werden sich sicherlich darum kümmern,
andere nicht, setzen ihre Prioritäten eben anders
Geld, persönliches Weiterkommen, Selbstverwirklichung/Beweihräucherung

@18:40 Thomas D.

Ich kam mir bisher nicht "komisch vor" wenn ich das alles nicht benutzte. Meine "digitale Ära" die irgendwann mal mit Fortran IV begann wird enden wenn mein PC kaputt ist oder inkompatibel. Wer dann noch was von mir will kann mir 'nen Brief schreiben.... oder es bleiben lassen, ohne Belang.

Am 05. Juni 2021 um 18:49 von Super-Brain

@harry_up :

Zitat: Sie proklamieren die freie Meinungsäußerung, deklarieren aber die Meinung Anderer, die anscheinend Ihre Qualitätskriterien nicht erfüllen, as "Unfug"?! Das versteht man nicht...

Ich verstehe das.

Es gehört zur Meinungsäußerungsfreiheit, das, was man als Unfug ansieht, auch Unfug zu nennen.

In manchen Kreisen wird allerdings schon ein Widerspruch als Versuch gewertet, die Meinungsäußerungsfreiheit zu unterdrücken. Ich halte das für Unfug.

Nichts Halbes und nichts Ganzes - und realitätsfern dazu

An diesem globalen Gewinnverschiebebahnhof mit seinen „kreativen“ Steuer- und Sozialversicherungssparmodellen wird die völlige Entkopplung von Geld und Leistung und die Funktion des Geldes als Machtinstrument überdeutlich.

Allein schon deshalb teile ich @frosthorns Skepsis bezüglich der Realisierbarkeit dieser "Steuerrevolution": „Allerdings müssten nun weitere Länder ins Boot geholt werden, damit die Einigung auch in die Tat umgesetzt wird“

„Der britische Finanzminister und G7-Gastgeber Sunak sagte, das globale Steuersystem, das zu großen Teilen noch aus den 1920er Jahren stammt, müsse dringend fit für das digitale Zeitalter gemacht werden“

Wenn schon, denn schon: Warum nicht die technischen Möglichkeiten der „Neuzeit“ statt für die kleinteilige Ausarbeitung von/Streit über Steuersysteme(n) dazu nutzen, gleich für Transparenz für alle Marktteilnehmer - und damit demokratische Bedingungen in der globalen Wirtschaft samt Finanzwesen zu sorgen? Ohne die Fairness eine Illusion bleibt.

18:56, Anna-Elisabeth

>>1@8:26 von fathaland slim 17:36, Anna-Elisabeth
//Der Dom in Kölle wurde auch nicht in einem Tag erbaut.//

Nee, aber da hat man nicht nur angefangen mit dem Bau, der war auch irgendwann mal fertig.<<

Ja, irgendwann mal.

Nach einigen Jahrhunderten.

Baubeginn: 1248

Fertigstellung: 1880

---

Weiß ich. Und?<<

Meinen Sie, es würde bei der Unternehmensbesteuerung ähnlich lange dauern? Ich werde aus Ihren Ausführungen nicht so ganz schlau.

@18:10 von schabernack 17:36 von Anna-Elisabeth

//1248 angefangen … 1880 fertig … 632 Jahre gedauert.
Kein gutes Beispiel für Schnell-Fertig-Werden.//

Ja, ich kenne die beeindruckende Geschichte. Vor allem die gelungene Doku des WDR dazu.

//Man will auch nicht riskieren, Große Internationale Unternehmen in noch mehr und wieder andere Steuer-Vermeidungs-Strategien zu treiben. Wenn das was Sinnvolles werden soll und kann. Dann nur möglichst weit und breit auf Internationaler Ebene auch außerhalb der G7.//

Da haben Sie vermutlich recht. Sarah Wagenknecht hatte schon vor ein paar Jahren an einer Uni einen interessanten Vortrag gehalten in dem sie Vorschläge machte, wie man zumindest auch als kleines Deutschland agieren könnte ohne gleich die Konzerne zu verprellen. Leider bekomme ich diese knappe Stunde nicht mehr korrekt zusammen. Wäre auch schwierig, hier eine kurze Zusammenfassung unterzubringen.

19:02 von Mathias Beyer @heribix 17:47

übrigens...wenn Sie wirklich 28% Lohnsteuer zahlen, dann haben Sie mindestens 70.000 Euro Einkommen, damit können Sie auch in die private KV wechseln.
.
eher 90.000 als Single !
und um in ne Private wechseln zu können da genügen schon knapp 5.000 im Monat

@19:11 von MehrheitsBürger ->18:51 von Anna-Elisabeth

//"Oder halten Sie es für unangemessen, "Multinationale Konzerne, darunter viele Internet-Riesen wie Google, Facebook und Amazon..." höher zu besteuern?"

Nein.

"Und der Unternehmer entscheidet selbst, was angemessen ist?"

Auch nein. Kurzfristig entscheidet das der Fiskus, längerfristig der Markt.//

Danke für die klare Antwort. Da habe ich Sie offensichtlich missverstanden.

gute Nachricht

Bei jedem Artikel bei dem es um eine gute Nachricht geht, schlagen sofort die Foristen auf, die überall das Haar in der Suppe suchen.

Ich frage mich wie man durchs Leben gehen kann, mit so einer Einstellung. Vermutlich geht es dem ein oder anderen auch nur um das Motto seiner Partei? (Es muss Deutschland schlecht gehen...)

18:58 von Sisyphos3

«bei Amazon habe ich bisher noch nie gekauft
würde es aber wenn die was interessantes hätten.»

Wer beim Amazon noch nie was Interessantes sah.

Der macht seine Butter und den Käse wohl auch selbst im Garten direkt aus der Kuh. Und falls die mal tot werden sollte, aus der Kuhhaut, auf die ja viel draufgeht, macht er dann auch noch selbst das Leder für Schuhe und Autositze.

«Apple ist mir zu teuer / hab keinen der mir dabei hilft/Support anbietet.»

Bspw. einen Laptop oder stationären Rechner kauft man sich ja nicht für heute und morgen, und wenn der Winter kommt, dann wieder was Neues. Weil es unmodern ist, oder man nicht mehr reinpasst, weil man im Winter immer zunimmt.

Man muss keine Werbung für das Zeug von Apple machen. Noch besser und zuverlässig mehr langlebig "narrensicher" ohne Support läuft kein anderer Computerkram.

"Teuer" … nun ja. Muss man wissen, was im Preis mit drin ist.
Bei Apple die Großen Wörterbücher von DEU / ENG / ESP / FRA bis Japanisch. All inclusive.

19:14, Sisyphos3

>>19:05 von Thomas D.
„Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.
.
was heißt "die" Politiker ?
sind die einheitlich über einen Kamm zu scheren ?
Einige werden sich sicherlich darum kümmern,
andere nicht, setzen ihre Prioritäten eben anders
Geld, persönliches Weiterkommen, Selbstverwirklichung/Beweihräucherung<<

Ich habe selten eine Antwort auf einen Kommentar gelesen, die derart sinnentstellend zitiert.

Ich möchte deswegen den Satz, den Sie dem Foristen Thomas D. unterschieben, noch einmal in dem Zusammenhang zitieren, in dem er im Kommentar steht:

>>Eine heute hier geäußerte Meinung war „Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.

Das ist zwar freiheitlich-demokratisch, aber es ist Blödsinn.<<

Damit dürften sich die Fragen, die Sie an den Foristen Thomas D. richten, wohl erledigt haben.

@19:20 von fathaland slim 18:56, Anna-Elisabeth

//Meinen Sie, es würde bei der Unternehmensbesteuerung ähnlich lange dauern?//

So ungefähr.

//Ich werde aus Ihren Ausführungen nicht so ganz schlau.//

Ich würde das gerne ändern, aber offensichtlich bin ich heute nicht ganz fit in der Birne. (Drückende Luft da draußen.)

Unabhängig vom Thema freue ich mich jetzt über zwei albernde Jugendliche, die mich, als ich mit schweren Taschen vom Einkaufen zurückkam, spontan fragten: "Sollen wir Ihnen die Taschen tragen?" Das war für mich, als käme die Sonne wieder hinter den Wolken hervor.

19:28 von schabernack

Noch besser und zuverlässig mehr langlebig "narrensicher" ohne Support läuft kein anderer Computerkram.
.
setzen sie da nicht zu viel voraus
- bei mir -
im Geschäft hatte ich meine Hotline die einen Stock höher saß
für ne Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen immer schnell da war
und zu Hause schrei ich nach meiner Tochter .....
... und Amazon
sie glauben nicht wie wenig ich mich für Computerbestellungen interessiere
darüber Bescheid weiß

Wen ich erinnere, wie sich

Wen ich erinnere, wie sich GreatBritain sprich Johnson in Bereichen der neuen Import-Export-Fragen, bei den Fischfangquoten, auch jetzt bei dem britischen Impfstoffegoismus verhalten haben, nämlich je nur nach reinem Eigennutz, habe ich so meine Bedenken, dass sich die Briten lange an diese Abmachung halten werden, enn da die Großkonzerne in ahnender Absicht bei denen anklopfen werden. Da traue ich den Briten nicht, aber sehr viel zu. Schließlich haben die jetzt durch ihren Brexit in einigen Dingen sich mehr Nachteile als gedacht eingehandelt und werden auf jedes Pfund angewiesen sein. Einziger Ausweg für Gr0ß Britanien, sie werden wieder vermehrt “Engagements“, natüüürlich nur zum Schutze in den Staaten in Afrika und Asien suchen, die zuuufällig auch über reiche Bodenschätze verfügen. Übrigens, so versuchen (sich) ja auch unsere ziemlich besten Freunde vom ‘übern Rhein, die mit den Amis jetzt in Mali ‘das Landes vor Terror schützen‘. Und wir lassen uns da wieder mit reinziehen!Toll!

19:30 von fathaland slim

Das ist zwar freiheitlich-demokratisch, aber es ist Blödsinn.<<
.
wenn sie mir jetzt noch erklären könnten was das mit "freiheitlich-demokratisch," zu tun hat
wäre ich ihnen verbunden

19:14 von Sisyphos3

<< 19:05 von Thomas D.

„Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.
.
was heißt "die" Politiker ?
sind die einheitlich über einen Kamm zu scheren ? <<

.-.-.

Das hätte jetzt ich schreiben können...

Allerdings stammt obiges Zitat nicht von Thomas D.
Sondern er hat jemand anderen zitiert.

Das ist erkennbar an den Anführungsstrichen, die ER bereits gemacht hatte.

haben es jetzt endlich alle gesagt?

Einer nach dem anderen beschwert sich hier darüber, dass gewisse Foristen (und damit bin ja wohl auch ich gemeint) "nur" (sic!) hier posten, um alles schlecht zu reden. Oder "ein Haar in der Suppe zu finden".
Darf ich dem entgegnen, dass es auch nicht viel stilvoller ist, den Beiträgen, die einen ärgern, mit Häme und Beleidigungen zu begegnen und deren Autoren gleich mit? Denen Lügen vorzuwerfen, bevor sie noch den Mund aufmachen? Ja, die Stelle kann ich zitieren, wenn das gewünscht ist.
Man überlegt sich ja inzwischen zwei mal, ob man überhaupt noch etwas kritisiert. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da hier eine andere Diskussionskultur herrschte.

Am 05. Juni 2021 um 19:39 von Sisyphos3

19:30 von fathaland slim

Das ist zwar freiheitlich-demokratisch, aber es ist Blödsinn.<<
.
Zitat: wenn sie mir jetzt noch erklären könnten was das mit "freiheitlich-demokratisch," zu tun hat wäre ich ihnen verbunden

Darf ich Ihnen höflich anraten, sich mit zwei Dingen vertraut zu machen. Einerseits dem Sinn von Anführungszeichen und andererseits dem Posting "Am 05. Juni 2021 um 19:05 von Thomas D.".

Am 05. Juni 2021 um 19:47 von frosthorn

Zitat: Einer nach dem anderen beschwert sich hier darüber, dass gewisse Foristen (und damit bin ja wohl auch ich gemeint) "nur" (sic!) hier posten, um alles schlecht zu reden.

Wie kommen Sie darauf, dass (auch) Sie gemeint waren?

Ziehen Sie sich den Schuh des Alles-schlecht-Redners an?

Wieso immer alles so kompliziert?

Wieso machen wir es nicht wie die USA. Egal wo der Ami sein Geld verdient, die Steuern muss er immer in sein Ursprungsland ableisten. Dann braucht man sich auch keine Gedanken darüber zu machen, dass große Konzerne auswandern könnten.
Es könnte alles so einfach sein.

19:45 von Sausevind

Allerdings stammt obiges Zitat nicht von Thomas D.
.
ob sie das glauben oder nicht
gelegentlich entgeht mir das nicht,
wer was schreibt
und wenn es die Antwort dazu ist " dass es Blödsinn ist"

19:33, Anna-Elisabeth

>>@19:20 von fathaland slim 18:56, Anna-Elisabeth
//Meinen Sie, es würde bei der Unternehmensbesteuerung ähnlich lange dauern?//

So ungefähr.

//Ich werde aus Ihren Ausführungen nicht so ganz schlau.//

Ich würde das gerne ändern, aber offensichtlich bin ich heute nicht ganz fit in der Birne. (Drückende Luft da draußen.)<<

Ich weiß, was Sie meinen. Es geht mir ähnlich. Ich muss noch ein paar Seiten eines Buchs redigieren, die mir der Autor zugeschickt hat (musikalisches Thema), aber lieber verdaddele ich meine Zeit hier im Forum. Na ja, heute Abend irgendwann...

>>Unabhängig vom Thema freue ich mich jetzt über zwei albernde Jugendliche, die mich, als ich mit schweren Taschen vom Einkaufen zurückkam, spontan fragten: "Sollen wir Ihnen die Taschen tragen?" Das war für mich, als käme die Sonne wieder hinter den Wolken hervor.<<

Klasse:=)

19:37 von Sisyphos3 / @schabernack

«setzen sie da nicht zu viel voraus
- bei mir -
im Geschäft hatte ich meine Hotline die einen Stock höher saß
für ne Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen immer schnell da war
und zu Hause schrei ich nach meiner Tochter .....»

Am Mac schreien Sie nie nach wem, weil das Ding immer was kann.

Sogar die, die schon richtig alt sind. Ich habe meiner jetzt 9-jährigen Nichte meinen uralten "iMac" geschenkt. Diese süßen kleinen runden Dinger, wo alles in einem bunten Kasten drin war. Der ihrer ist cyan-blaugrün vom Gehäuse.

Dazu ein großes Tablett mit Zeichenstift, weil sie so gerne und gut zeichnet. Very happy child, das alles mit dem Ding selbst kann. Nicht mehr Speedy Gonzales wie neuere Rechner. Muss es dafür aber auch nicht.

Letztlich ist es persönliche Vorliebe, welchen Rechner oder Smartphone man haben will. Apple ist High-End-Prices mit High-End-Gut drin.

Smartphone habe ich nicht. Den neuen Laptop nur gekauft, weil ich Depp mir das Display vom alten an der Tischkante zerdepperte …

Zu fathaland slim um 17.23

Die cum ex - Geschaefte galten wegen ihrer scheinbaren Komplexitaet lange Zeit unter den Juristen als Grauzone, meinetwegen auch als Dunkelgrauzone. Da hat sich der Staat dann lange Zeit mit seiner Meinungsbildung gelassen. Da spielen letztendlich auch politische Ueberlegungen bei der exekutiven Handhabung wie Standortstaerkung, Verbesserung der vwlichen Kapitalbilanz Bundesdeutschlands (Investitionsanreize) eine in diesem Fall nicht besonders ruemliche Rolle.

@19:47 von frosthorn

//Einer nach dem anderen beschwert sich hier darüber, dass gewisse Foristen (und damit bin ja wohl auch ich gemeint) "nur" (sic!) hier posten, um alles schlecht zu reden//

Ihnen ist doch sicher auch aufgefallen, dass es hier keiner wagt, Sie direkt anzusprechen? Man wendet sich einfach stellvertretend an die, die Ihre Ansicht teilen. Nun ja, wie ich schon schrieb, bin heute nicht ganz fit - muss das nicht verstehen.

19:39, Sisyphos3

>>19:30 von fathaland slim
Das ist zwar freiheitlich-demokratisch, aber es ist Blödsinn.<<
.
wenn sie mir jetzt noch erklären könnten was das mit "freiheitlich-demokratisch," zu tun hat
wäre ich ihnen verbunden<<

Lesen Sie doch bitte das Zitat des Foristen Thomas D., welches ich extra noch einmal gepostet habe, im Zusammenhang. Dann müsste sich Ihre Frage eigentlich erledigt haben.

Ich möchte sie trotzdem beantworten:

Ein Kennzeichen einer freiheitlichen Demokratie ist es, den größten Blödsinn straflos von sich geben zu dürfen.

Ich weiß, es ist drückend schwül. Mein Gehirn funktioniert heute auch nicht so richtig.

19:14 von Sisyphos3

19:05 von Thomas D.
„Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.

was heißt "die" Politiker ?
sind die einheitlich über einen Kamm zu scheren ?
Einige werden sich sicherlich darum kümmern,
andere nicht, setzen ihre Prioritäten eben anders
Geld, persönliches Weiterkommen, Selbstverwirklichung/Beweihräucherung

Warum fragen Sie mich das? Ich habe diese Meinung nicht. Ich schrieb, dass sie heute hier vertreten wurde.

Wie kommen Sie darauf, dass ich das selbst war?

18:40 von Thomas D.

Und eine Bitte an diejenigen, welche nie bei Amazon kaufen[...] ... ersparen Sie uns das. Es ist nur schwer glaubwürdig.

Tatsächlich versuche ich die Nutzung dieser Dienste weitestgehend zu vermeiden. Und das möchte ich auch schreiben dürfen! ;-))

Google ist auf vielen Homepages aber mit eingebunden und schwer vermeidbar. Amazon teilweise auch, z.B. wenn ich zu Büchern über die örtlichen Bibliotheken recherchiere. Ein paarmal haben andere etwas bei Amazon für mich bestellt, da es auf anderen Wege leider nicht zu bekommen war und ich es zugegebenerweise unbedingt haben wollte. Wenn möglich, kaufe ich direkt vor Ort oder bevorzuge kleinere Versandhändler.

Heißt jetzt nicht, dass ich nicht auch versuche hier und da zu sparen oder generell behaupten würde leuchtendstes Vorbild zu sein.

Die Steuerverschärfungen sind eine wirklich gute Nachricht. Diese Unternehmen dürfen sich gerne auch an den Kosten der von ihnen genutzten Infrastruktur usw. beteiligen.

19:39, Kambrium2

>> Da traue ich den Briten nicht, aber sehr viel zu. Schließlich haben die jetzt durch ihren Brexit in einigen Dingen sich mehr Nachteile als gedacht eingehandelt und werden auf jedes Pfund angewiesen sein. Einziger Ausweg für Gr0ß Britanien, sie werden wieder vermehrt “Engagements“, natüüürlich nur zum Schutze in den Staaten in Afrika und Asien suchen, die zuuufällig auch über reiche Bodenschätze verfügen. Übrigens, so versuchen (sich) ja auch unsere ziemlich besten Freunde vom ‘übern Rhein, die mit den Amis jetzt in Mali ‘das Landes vor Terror schützen‘. Und wir lassen uns da wieder mit reinziehen!Toll!<<

Meine Güte.

Machen Sie sich doch bitte über den Einsatz in Mali kundig.

Es handelt sich um eine UN-Mission.

Näheres hier:

"https://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Multidimensional_Integrated_Stabilization_Mission_in_Mali"

Da bin ich mal gespannt,

ob diese Absichtserklaerung schnell umgesetzt wird oder ob da noch einige Jahrzehnte in Land gehen bis etwas passiert. Falls es nicht vorher in Vergessenheit geraet.

@Mathias Bayer Ja ich könnte

@Mathias Bayer Ja ich könnte in die Private Krankenversicherung und sogar in die Private Rentenversicherung wechseln, allerdings lohnt es sich in meinem Alter nicht mehr. Stimmt im Alter ist eine Private Krankenversicherung teuer, daführ haben sie in jungen jahren kräftig gespart. Aber das gönne ich jedem.

@ Tremiro, um 19:27

Ihre Feststellung kann ich nur bestätigen, zumal vielen dieser Foristen auch noch jeglicher Sinn für Humor abzugehen scheint.
Wie Supp ohne Salz...

19:17 von spax-plywood

@18:40 Thomas D.

Ich kam mir bisher nicht "komisch vor" wenn ich das alles nicht benutzte. Meine "digitale Ära" die irgendwann mal mit Fortran IV begann wird enden wenn mein PC kaputt ist oder inkompatibel. Wer dann noch was von mir will kann mir 'nen Brief schreiben.... oder es bleiben lassen, ohne Belang.

Alles gut!

Auch wenn ich in Form eines Rundumschlages formulierte, traue ich sehr vielen hier zu, dass sie verstehen, was gemeint ist.

Wenn ich z.B. sagte, dass „wir alle“ den Umsatz von Amazon generieren, so wird jedem - und ganz bestimmt Ihnen - klar sein, was ich damit sagen will.

Selbstverständlich liegt es mir fern, hier jeden mit irgendeinem Vorwurf treffen zu wollen! Natürlich ist mir bewusst, dass es einige wenige gibt, welche die Segnungen der Digital-Industrie nicht oder nur in geringem Umfang nutzen. Ich bin aber auch sicher, dass es nur wenige sind.

Gegen Steuer-Dumping

Stabile Steuereinnahmen sind wichtig, damit Staaten ihre Aufgaben erfüllen können.

###

Mindessteuer für Großkonzerne sind natürlich mehr als gerechtfertigt !
Dann sollten die G7 Finanzminister aber auch endlich konsequent gegen Steuerhinterziehung vorgehen.
Den Steuerhinterziehung kostet den EU-Staaten mehr als 825 Milliarden Euro pro Jahr. 

Das ist doch was Gutes

Da gibt es den Mißstand, dass große Multinationale Firmen ihre Gewinne zu Steueroasen verschieben. Dieser Mißstand lässt sich nur in globaler Zusammenarbeit beheben. Und es nicht einfach und trivial.
Es gibt nun offensichtlich bei den wirtschaftsstärksten Ländern den Willen etwas zu tun.
Das ist den meisten Forumsteilnehmer aber irgendwie nicht recht.

@ Anna-Elisabeth, um 19:33

re @ 19:20 von fathaland slim

Der letzte Absatz Ihrer Antwort an fathaland slim freut auch mich.
Bei meiner heutigen Hunderunde begegneten mir zwei junge Burschen, vielleicht 16 Jahre alt, auf Mountainbikes, die anhielten, freundlich grüßten, höflich fragten, ob sie meine Mädels mal streicheln dürften und damit gar nicht wieder aufhören wollten.

Anschließend ein ehrliches “Dankeschön, schönes Wochenende!“ Weg waren sie...
Die Sonne schien zwar, aber für einen längeren Moment deutlich wärmer. Einfach wohltuend.

20:29 von Der freundliche...

wie soll das denn funktionieren, wenn das Mwst karussell schon seit über 30 jahren nicht in den griff bekommen wird?

20:00, Sisyphos3

>>19:45 von Sausevind
Allerdings stammt obiges Zitat nicht von Thomas D.
.
ob sie das glauben oder nicht
gelegentlich entgeht mir das nicht,
wer was schreibt
und wenn es die Antwort dazu ist " dass es Blödsinn ist"<<

Irgendwie stehen Sie heute auf der Leitung.

Lesen Sie doch bitte den Kommentar des Foristen Thomas D. noch einmal. Es ist klar und deutlich zu erkennen, was er als Blödsinn bezeichnet.

15:46 von heribix

Ihren Kommentar stimme ich zu.Ja wo kommt denn nur die Politik Verdrossenheit her ?

20:29, Der freundliche...

>>Mindessteuer für Großkonzerne sind natürlich mehr als gerechtfertigt !
Dann sollten die G7 Finanzminister aber auch endlich konsequent gegen Steuerhinterziehung vorgehen.
Den Steuerhinterziehung kostet den EU-Staaten mehr als 825 Milliarden Euro pro Jahr. <<

Steuerhinterziehung ist verboten.

Das Vorgehen dagegen obliegt den Finanzbehörden. Nicht den Ministern.

20:12 von Kaneel

18:40 von Thomas D.
>>Und eine Bitte an diejenigen, welche nie bei Amazon kaufen[...] ... ersparen Sie uns das. Es ist nur schwer glaubwürdig.<<

Tatsächlich versuche ich die Nutzung dieser Dienste weitestgehend zu vermeiden. Und das möchte ich auch schreiben dürfen! ;-))

Aber Hallo, selbstverständlich :-)

Ich bin möglicherweise sogar einer der ganz schlimmen Typen in dieser Beziehung!

Allerdings versuche ich nach Kräften seit einiger Zeit ebenfalls, Amazon so weit wie möglich links liegen zu lassen (und es ist praktisch immer möglich), Facebook war nie meins, Apple schon, das sehe ich wie @schabernack. Whatsapp verlasse ich zugunsten von Signal. Ja, und ganz ohne Google geht vermutlich nicht wirklich.

Natürlich ist es wohlfeil, völlige Abstinenz von den Genannten zu verlangen. Deshalb schrieb ich auch immer von „wir“! Ich bin da nicht besser als die meisten von mir Gemeinten.

Am 05. Juni 2021 um 18:40 von Thomas D.

Zitat: Und eine Bitte an diejenigen, welche nie bei Amazon kaufen, kein Apple-Produkt haben, kein Google, Facebook, Whatsapp benutzen ... ersparen Sie uns das. Es ist nur schwer glaubwürdig.

Ich möchte es Ihnen nicht ersparen.

Ich habe noch nie bei Amzon gekauft. Ich folge meinen inneren Boykottaufrufen, kaufe nicht bei Amazon und schaue keine Tatorts aus Münster, Stuttgart und Hamburg mehr. Das wird Amazon und die ARD bestimmt schwer beeindrucken.

Ich habe nur ein altes Nokia-Handy. Da ist nichts mit Facebook und Whatsapp.

Google benutze ich.

Ein großer Erfolg ...

... für den deutschen Finanzminister.

@ frosthorn

Best-Effort-Klauseln sind mit Nichten neu oder modern.

20:06 von Anna-Elisabeth

@frosthorn, 19:47

«Ihnen ist doch sicher auch aufgefallen, dass es hier keiner wagt, Sie direkt anzusprechen? Man wendet sich einfach stellvertretend an die, die Ihre Ansicht teilen. Nun ja, wie ich schon schrieb, bin heute nicht ganz fit - muss das nicht verstehen.»

Wenn ich hier mich entscheide, mit zu kommentieren. Dann lese ich vorherige Beiträge immer von hinten mit den neuesten anfangend. Erspart gegenüber von oben mit den zeit-ältesten anfangen, dass man möglicherweise sehr Ähnliches schreibt, was schon (x) Mal geschrieben wurde, was man aber noch nicht las.

In diesem Fall isses immer besser, so zu sagen:
"… das Feld von hinten aufrollen …".

Mit "… nicht ran wagen …" hat das dann aber nichts zu tun. Das, was ich Ihnen hier schrieb, hätte mit den gleichen Worten im gleichen Sinn auch direkt an @frosthorn gerichtet sein können. Im übertragenen Sinn von Kommentar-Verknüpfung durch Antwort-Bezug war und ist es das ja auch.

Am Schlips gezerrt habe ich damit ja bei niemand …

@ Bernd Kevesligeti

Gilt das dann aber auch für Irland, Luxemburg, die Niederlande ? Oder auch für Steueroasen in Deutschland wie Mohnheim oder Zossen ?

Ja, das gilt auch für alle Oasen.

Was sagt eigentlich. ..

... die AFD zu diesen Steuerplänen? Das kann ja eigentlich nicht in ihrem Sinne sein.

19:47, frosthorn

Nein, ich kann wirklich nicht verstehen, warum Sie sich angesprochen oder gemeint fühlen.

@ Juergen

Da bin ich mal gespannt, ob diese Absichtserklaerung schnell umgesetzt wird oder...

Politik ist nichts für Kurzatmige. Handwerklich gute Gesetze brauchen vernünftigerweise Zeit.

20:20 von heribix

Stimmt im Alter ist eine Private Krankenversicherung teuer, daführ haben sie in jungen jahren kräftig gespart.
Aber das gönne ich jedem
.
jeder hat ja seine Art zu rechnen
aber wenn ich mir ne Private Krankenversicherung so anschaue
Was man da sparen soll ?
insbesondere wenn man ne Familie plant und zumindest 70 Jahre alt werden will
mir ein Rätsel
aber nicht meine Sache
(zumindest wenn einem die Rückkehr in die gesetzliche verwehrt wird)

Übrigens ...

Mich stört die ganze Zeit schon der Eingangssatz des Artikels. Es ist die Rede vom „Steuer-Dumping der Internet-Riesen“.

Nun bin ich kein Finanzbeamter, Volkswirtschaftler oder Steuerberater, aber wird die Praxis des Steuerdumping nicht von steuererhebenden Kommunen, Ländern, Staaten betrieben?

Die „Internet-Riesen“ versuchen möglicherweise „Steuerersparnis“, „Steuervermeidung“ oder gar „Steuerflucht“, schlimmstenfalls sogar „Steuerhinterziehung“ ...

Aber Steuerdumping betreiben z.B. Irland und Luxemburg.

Sehe ich das falsch?

20:10 von Thomas D.

ich bezog mich nur auf ihre Aussage zum Beitrag
"Die Politiker interessieren sich nicht für Menschenleben“.
dem sie antworteten Zitat :
> aber es ist Blödsinn<
sollte ich das total mißverstanden haben
tut´s mir leid

@19:27 von Tremiro

//Bei jedem Artikel bei dem es um eine gute Nachricht geht, schlagen sofort die Foristen auf, die überall das Haar in der Suppe suchen.//

Für mich ist es erst mal nur eine Nachricht über Absichtserklärungen, weiter nichts. Absichtserklärungen gab es viele, erfreuliche (d.h. erfolgreiche)Umsetzung derselben weit weniger.

//Ich frage mich wie man durchs Leben gehen kann, mit so einer Einstellung.//

Was sagen Zweifel an Absichten über die Lebenseinstellung von Menschen aus? Sehr, sehr wenig.

//Vermutlich geht es dem ein oder anderen auch nur um das Motto seiner Partei? (Es muss Deutschland schlecht gehen...)//

Aha. Wie kann man durchs Leben gehen, wenn man seinen Mitmenschen, die die eigene Meinung nicht teilen, beschränktes bis boshaftes Denken unterstellt.

Sie sind doch sonst viel freundlicher, ist in Ihren Breitengraden die Luft heute auch zu dick?

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