Ihre Meinung zu: Umweltbundesamt in Sorge: Immer mehr Pestizide in den Wäldern

3. Juni 2021 - 9:45 Uhr

Der Einsatz von Pestiziden in deutschen Staatswäldern ist laut Panorama-Recherchen massiv gestiegen. Das Umweltbundesamt sieht das mit Sorge, denn die Folgen für Populationen gefährdeter Waldinsekten und für Vögel sind unklar.

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Fr. Klöckner

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner : "Der Einsatz von Pestiziden sei alternativlos. Wenn Bäume befallen werden und Bäume absterben, dann werden wir ein ganz großes Problem bekommen. Und deshalb müssen wir kurzfristig helfen können, dass unser Wald Bestand hat."

>>Dabei würde es oft völlig ausreichen, vom Borkenkäfer befallene Bäume mehr als 500 Meter vom Wald weg zu transportieren. Weiter fliegen die geschlechtsreifen Käfer nämlich nicht und könnten dann auch keine neuen Bäume befallen, Pestizide wären überflüssig. <<

Kurzfristig "helfen", statt langfristig denken und umgehend anders handeln, da es bereits Möglichkeiten ohne Pestizideinsatz gibt. Fr. Klöckner macht ihren Job wie immer.

Nicht warten, verbieten bis neue Erkenntnisse da sind

Es kann nicht sein, dass die Interessen der Chemiehersteller hier überwiegen. Es ist klar einzusehen, dass dieser Einsatz von Pestiziden an sich schon höchst fragwürdig ist (warum nicht endlich andere Waldkulturen pflanzen?), sondern es scheint ja dieses Gift die Massenvernichtung des Ökosystems zu bedeuten. Es wird Zeit, es zu verbieten, bevor nicht Studien da sind, die man auch nachprüfen kann, dass dieses Gift nur gegen den Borkenkäfer wirkt.

Man wird sich noch wundern,...

...um wieviel billiger es ist, bzw. gewesen wäre, das Holz ein stückweit weg zu lagern.
Die längerfristigen Schäden werden um ein Vielfaches höher sein, allerdings sind die Anwender der Insektizide da wahrscheinlich aus dem Schneider.
Die Waldbesitzer forsten derweil mit staatlicher Unterstützung wieder auf.

Schade, nein: entsetzlich, dass immer nur auf den Moment geschaut wird, und das ja nicht nur in diesem Fall.

Wechsel ist nötig

Die Union hat ja auch gerade erst das Bienenschutzgesetz faktisch gekippt indem sie die Abstimmung im Bundesrat verhinderte.
Es hätte ja eine Mehrheit gehabt, wie im Bundestag....

"Folgen unerforscht?"
wenn ich Gift einsetze um Insekten zu täten sind sie hinterher Tod und Giftig, was auch alles tötet was sie isst...

Schade

Schade, dass es für ein Verbot von Pestiziden die Grünen braucht. Die CDU schafft das ja leider nicht.
Zu glauben, dass man tonnenweise Gift in die Umgebung sprühen kann und das nicht beim Menschen im Trinkwasser oder Essen ankommt ist einfach hirnrissig. Kein Wunder, dass die Anzahl an Krebskranken ansteigt!

Wir sollten die Nutzung der Pestizide endlich stark einschränken. Die Schweiz macht es uns vor!

Tief durchatmen, beim

Tief durchatmen, beim nächsten Spaziergang im Wald. Weiter so, Frau Klöckner, umso schneller wird die Natur beseitigt.

Ich hab damals schon in der

Ich hab damals schon in der Schule gelernt das unsre Monokulturen in Land und Forstwirtschaft zu Problemen mit Schädlingen führen, das ist 35 Jahre her. Geändert hat sich nichts es wurden weiter Fichten Monokulturen gepflanzt , Fichten gibt es übrigens in unsren Breiten normalerweise garnich, Dazu wurde Massenhaft Gift versprüht das auch den letzten Rest der Feinde des Borkenkäfers der Garaus machte. Das Ergebniss können wir jetzt sehen. Was fällt uns dazu ein? Haut noch mehr Gift drauf. Ganz ehrlich der Mensch ist nicht mehr zu retten und langsam glaube ich das ist auch gut so.

Naja, die Pharmaindustrie will auch fett sein!

Hier ist in erster Linie der Bürger ist gefordert,
indem er sich entsprechend seiner notwendigen Ernährung verhält! Ganz einfach! Wer nur noch BIO kauft, was nicht immer möglich ist, der trägt schon enorm dazu bei, dass immer weniger pharmazeutisch "veredelte & angereicherte"
Lebendmittel, nicht geerntet, sondern produziert werden in speziellen Fabriken!

wo ist denn das erste titelbild

von diesen artikel geblieben, liebe TS?
das mit dem gelben hubschrauber der einen trichter über dem wald entleert.
war wohl gar kein pestizid, was dort abgeworfen wurde, richtig?
war aber krasser in der bildsprache...

Waldgänger

News verkaufen sich nur noch, wenn Sie apokalyptische Ausmaße erreichen. Schwarz und weiß, Grautöne gibt es nicht mehr. Genau wie das Waldsterben durch sauren Regen, der gestresste Wald durch Trockenheit, der Borkenkäferbefall und nun die Pestizide. Geht man etwas tiefer in die Problematik (Bsp. Studien Nationalpark Harz), so wird schnell deutlich, dass die Realität sehr bunt ist und das Sterben eines Baumes immer zu einem Neuanfang führt, der mitnichten Mordor heraufbeschwört. Letztendlich sehen wir hier genau die Lobbyarbeit von der in den letzten Wochen soviel berichtet wird, jeder möchte sich einen Schnaps der Fördergelder sichern.

Frau Klöckner

>>Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner : "Der Einsatz von Pestiziden sei alternativlos. Wenn Bäume befallen werden und Bäume absterben, dann werden wir ein ganz großes Problem bekommen. Und deshalb müssen wir kurzfristig helfen können, dass unser Wald Bestand hat."<<

Was für ein dummes, entlarvendes Gerede. Meine Güte, das kann die Frau doch nicht ernst meinen oder erwarten, daß ihr so etwas abgenommen wird. Ist denn die ganze Diskussion über das Insektensterben an ihr vorbeigegangen? Oder ignoriert sie die als oberste Großagrarierlobbyistin einfach?

Was für ein Glück, daß in drei Monaten die Karten neu gemischt werden.

10:25, Der Lenz

>>wenn ich Gift einsetze um Insekten zu töten sind sie hinterher tot und giftig, was auch alles tötet was sie isst...<<

So ist es, und eigentlich ist das nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Frau Klöckner dieser Zusammenhang nicht einsichtig ist.

Breitbandinsektizid gegen eine Käferart?

Wie beschränkt ( nicht nur im Wissen) muss man sein, um im geschädigten Wald ein Breitband-Insektizid zu spritzen, das dazu noch "Karate Forst Flüssig" heißt und dessen Hersteller auf seiner Seite mit der "bemerkenswerten Dauerwirkung" seines Giftes wirbt?
Quelle:
KARATE FORST flüssig - Insektizid | Syngenta
https://www.syngenta.de/produkte/pflanzenschutz/insektizid/karate-forst-...

Nähe zur Industrie

Die Nähe der CDU / CSU zur ( Chemie)- Industrie und in diesem Fall zur radikalen Seite der Holzindustrie wird hier wieder mal sehr deutlich.
Was in Rheinlandpfalz funktioniert kann selbstverständlich überall anders wo auch funktionieren.
Aber Frau Glöckner und die gesamte CDU/CSU haben gar kein Interesse an einer Lösung des durchaus prekären Problems immenser Schäden durch Borkenkäfer Befall auf Umweltschonende Weise. das gilt wie hier schon geschildert wurde in Vielen andern Bereichen.
Ich lebe seit über 70 Jahren und brauche keine Studie um zu erkennen wie dramatisch die Insektenpopulation seither vernichtet wurde.
Wer die Umwelt Zukunft unserer Kinder und Enkel so radikal zerstört hat m.E. nach kein Recht darauf in diesem Land zu regieren.

Alternativlos?

"Das BVL untersteht dem Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner und setzte sich beim Umweltbundesamt dafür ein, dass man es offenbar mit den geforderten Studien nicht allzu genau nehmen solle." - Das ist von CDU/CSU die Grundlage für die Entscheidungen in der Landwirtschaft seit Jahrzehnten; Ministerin Julia Klöckner ist so selbstverständlich verankert in diesen Mauscheltouren, daß sie Alternativen gar nicht sieht. - Ein Borkenkäferbefall sagt nur aus, daß der Wald in diesem Bereich krank ist; sonst käme der Borkenkäfer nicht. Er ist Palliativmediziner und Sterbebegleiter. Ließe man die Bäume einfach sterben, entstünde aus ihnen neues Leben - aber die Landesforsten hätten kein Holz zum Verkauf. - Das ist alles; dafür wird vergiftet, vergiftet, vergiftet: arme Julia Klöckner und mit ihr die CDU und die Landesforsten. -

Verstehe ich den Artikel richtig?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit setzt sich für den Einsatz des Pestizides ein?

Was soll ich dann von Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit halten?

Das besorgte Umweltbundesamt letztlich auch?

Ich fasse es einfach nicht, wie unsere Umwelt vergiftet wird.

Und dazu die Meldung bzgl. der Stickoxide.

Tropenholz

Alternative, mehr Tropenholz einführen und hier bei uns Vollschutz. Bauholz wird noch knapper.
500 m weiter lagern, klingt einfach. In waldreichen Regionen schwierig, freut sich der Nachbar über meine Käfer.

11:19, Leipzigerin59

>>Verstehe ich den Artikel richtig?
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit setzt sich für den Einsatz des Pestizides ein?

Was soll ich dann von Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit halten?<<

Diese Frage drängt sich wirklich auf.

11:31, Pinus

>>500 m weiter lagern, klingt einfach. In waldreichen Regionen schwierig, freut sich der Nachbar über meine Käfer.<<

500 Meter entfernt vom nächsten Fichtenbestand.

10:19 von harry_up

«Man wird sich noch wundern, um wieviel billiger es ist, bzw. gewesen wäre, das Holz ein stückweit weg zu lagern.»

Aber wohin nur mit dem ganzen Kram?

Bei mir hier im Hauswald der Kölsche vun d'r Schääl Sick … im Königsforst … liegt so viel Holz rum, wie ich das noch nie zuvor gesehen habe. Und der Königsforst ist mein Hausrevier, das ich seit 45 Jahren kenne wie das Innere meiner Hosentaschen.

Nun nicht gerade groß, dieser Wald. Und auch nicht so sehr Naturwald. Aber im "Hohen Königsforst" an der ehemaligen Bahntrasse Köln - Bensberg schon ein wenig, und am "Mount Tütt" dem höchsten Berg im Kölner Stadtgebiet noch mehr.

Oben im Wald gab es schon immer die Holzlagerplätze. Die sind voll wie nie, und wo nach nie Holzstapel lagen, liegen nun auch welche. Ich nehme mal an, bei Ihnen in den Wäldern im Bergischen ist das auch nicht anders.

Wir hier im Haus-Innenhof-Großer-Rasen könnten 2 bis max. 3 Stapel nehmen.
Die Kinder fänden das bestimmt toll zum was Neues entdecken …

@David Séchard

"Fr. Klöckner macht ihren Job wie immer." Genau so ist es, die Lobbyistin macht ihren Jod. bei den Chemiekonzernen klingelt die Kasse. Nur darum geht es!

sehe ich genauso. klöckner

sehe ich genauso. klöckner und alle vorgänger wissen alles, aber handeln nicht bzw. nur im interesse der holzindustrie. traurig

11:46, Denkerist

>>@David Séchard
"Fr. Klöckner macht ihren Job wie immer." Genau so ist es, die Lobbyistin macht ihren Jod. bei den Chemiekonzernen klingelt die Kasse. Nur darum geht es!<<

Nein, nicht nur darum.

Fichtenplantagen werden ja in Gewinnabsicht angelegt. Da leben Menschen von.

Das sollte man bitte nicht übersehen.

@Pinus um 11:31

> mehr Tropenholz einführen<

Tropenhölzer werden trotzdem eingeführt.
Seit dem aufkommen des Neo-Brutalismus vor allem zum Einschalen; weil das so eine Schöne Struktur im Sichtbeton gibt. (Ironischerweise wird so oft mehr Holz verbraucht als ein Komplett Holzbau brauchen würde)

Bauholz wird knapp weil wir einen völlig überhitzten Bausektor haben. Weltweit. Der Mehr Ressourcen frisst als in der Zeit nachwachsen.

"Waldreiche Regionen"
Das erweckt den Eindruck von Tundra und Taiga...unendlichen Weiten.
Nee haben wir nicht. 4km fahren wenns sein muss tut der Rentabilität auch keinen Abbruch.

Pestizide im Wald

Das Pestizide im Wald eingesetzt werden ist schlecht, diese werden aber hauptsächlich in Monokulturen eingesetzt als Holz welches für die Vermarktung benötigt wird.
In unserer Region ist dies strengstens verboten, hier kommen die befallenen und gefällten Fichten sofort raus aus dem Wald.
Aufgeforstet wird mit Laubbäumen und Weißtannen.
Alles was nicht befallen ist bleibt im Wald und wird der Natur überlassen.
Zum Schluss hört auf immer gegen die verantwortlichen Politiker zu wettern, man sagt erst vor der eigenen Haustür kehren!

Es gibt Loesungen

Die muss man solchen und anzuwenden.

Gift ist keine Loesung.

@landart - 10:36

Sie an @Margareta K.:
"Klöckner-bashing reflexartig ohne argumentative Substanz...was schlagen sie denn gegen Borkenkäfer-Befall vor? Und was meinen sie mit "Sauereien in deutschen Schlachthöfen"? Bitte Ross und Reiter benennen..."

Margareta K. könnte hier vorschlagen was sie will - Landwirtschaftsministerin ist nun mal Julia Klöckner. Und über deren argumentaive Substanz ist als logisch denkender Mensch seit dem Lösungs-Gag der "Freiwilligen Selbstverpflichtung" begründete Skepsis angebracht.

Natürlich haben alle Realitätsverweigerer auf diesem Gebiet in Frau Klöckner die Idealbesetzung für den geschäftsbringenden Schindluder an Wasser, Nahrung, Tier und Umwelt, so dass in deren Sinne das Klöckner-Schutzprogramm mehr Effizienz verspricht.

Die Folgen werden „in Kauf“ genommen:

„Dabei würde es oft völlig ausreichen, vom Borkenkäfer befallene Bäume mehr als 500 Meter vom Wald weg zu transportieren. Weiter fliegen die geschlechtsreifen Käfer nämlich nicht und könnten dann auch keine neuen Bäume befallen, Pestizide wären überflüssig. Doch Umweltverbände wie der BUND kritisieren, dass die notwendigen Kapazitäten für Abtransport und Lagerung in den letzten Jahren nicht aufgebaut worden seien und mehr kosteten als das Spritzen mit Pestiziden. >> So sei wieder mal der Profit vor die Ökologie gestellt worden“

Mit allen daraus entstehenden (im Artikel genannten) ebenso weitreichenden wie unabsehbaren Konsequenzen für Mensch, Tier und Umwelt. So ist das, wenn in der Politik nur die Interessen der „Wirtschaft“ zählen: Den Preis zahlen alle. Und zwar „nachhaltig“.

Pestizide Reduziern oder Verbieten

Das der Wald immer mehr Probleme wegen der Klimaerwärmung bekommt weiß heutzutage jeder.
Es gibt sinnvollere Alternativen wie Pestizide z.B. mehr "Mischwald".
Mit den Pestiziden ist es wie mit vielen vom Menschen gemachten Chemikalien oder Medikamenten!
Die Viecher werden Irgendwann resistent.
Das die Alternativen der Forstwirtschaft nicht passen ist auch klar.
Es existieren vereinzelt Forstwirtschftsbetriebe die bereits auf Mischwald setzen, scheinbar mit guten Ergebnissen.

@PeterMeter Leider macht uns

@PeterMeter
Leider macht uns die Schweiz voraussichtlich gar nichts vor, denn es ist abzusehen, dass die Schweizer so blöde sind und alle umweltfreundlichen Vorlagen ablehnen werden, weil sie der Schweizer AfD, der SVP folgen. Nein, die direkte Demokratie ist ein Desaster für die Umwelt, weil die nur kurzfristig handelnden Egoisten keine Zukunftsperspektive kennen. Womit wir wieder bei Frau Klöckner wären.

@ MR.Troc um 11:58

>hört auf immer gegen die verantwortlichen Politiker zu wettern, man sagt erst vor der eigenen Haustür kehren!<

Verantwortliche Politiker sind eben genau das: verantwortlich. oder auch Unverantwortlich.
Natürlich ist es auch das Problem lokal unverantwortlichen Handelns, aber Politiker werden eben auch gewählt um den Legalen Rahmen zu bestimmen. Und die Wahl oder Abwahl dieser Politiker, das ist genau dieses:Vor der eigenen Haustür kehren.

Es hört sich gut an wie es bei ihnen gemacht wird.
Warum sollte nicht dies der gesetzliche Rahmen sein?
Das Monokulturen sich letztlich nicht rechnen hat ja vielerorts schon zur Abkehr von ihnen geführt.
Warum also eine weitere Zerstörung die, da nicht monetär sinnvoll, nur Ideologisch begründet sein kann innerhalb des gesetzlichen Rahmen zulassen?

Ach wirklich?

"denn die Folgen für Populationen gefährdeter Waldinsekten und für Vögel sind unklar" tagesschau.de
.
Wir wissen jetzt schon, dass durch Pestizideinsatz in der Landwirtschaft sowie in Großstädten 75% der Insekten und Vögel verschwunden sind. Da ja aber für den Wald ganz andere Gesetze gelten, sollte man das jetzt die nächsten 20 Jahre sorgfältig beobachten, bis man Gewissheit hat, dass das auch für den Wald gilt.

03. Juni 2021 um 11:46 von Denkerist

"Fr. Klöckner macht ihren Job wie immer."
Warum immer dieses Klöckner-Bashing? "Ihre Studienschwerpunkte waren Internationale Politik, Agrarpolitik sowie Sozialethik, Wirtschafts- und Bioethik" (Wikipedia), also versteht sie doch etwas von der Materie. Und Erfahrung hat sie durch ihre Arbeit als Weinkönigin sowie Religionslehrerin ja auch.
Für das alles haben wir sie ja mehrheitlich in ihr Amt gewählt.

Utopie

"Dabei würde es oft völlig ausreichen, vom Borkenkäfer befallene Bäume mehr als 500 Meter vom Wald weg zu transportieren. Weiter fliegen die geschlechtsreifen Käfer nämlich nicht"

*

Wer es glaubt wird selig.

Ich habe von Arten gelesen, die von anderen Kontinenten über teilweiser 2 Ozeane eingeschleppt wurden, aber Borkenkäfer fliegt nicht weit und Pestizide sind da nicht nötig.
Dann ist ja gut. Hoffentlich kommt der Borkenkäfer nicht auf die Idee eine "Mitfahrgelegenheit" zu finden.

Wie ist der denn überhaupt in einen Wald gekommen, der Borkenkäfer? Ist immer per Evolution in jedem Wäldchen neu entstandenen?

@DeHahn um 12:17

>Wir wissen jetzt schon, dass durch Pestizideinsatz in der Landwirtschaft sowie in Großstädten 75% der Insekten und Vögel verschwunden sind. Da ja aber für den Wald ganz andere Gesetze gelten, sollte man das jetzt die nächsten 20 Jahre sorgfältig beobachten, bis man Gewissheit hat, dass das auch für den Wald gilt.<

Durch die Nähe zur Landwirtschaft hat das Sterben längst die Wälder erreicht. Die gifte bleiben ja nicht einfach auf den Äckern sondern werden vom Wind in der Umgebung verteilt.

Mittlerweile sind, was die Artenvielfalt betrifft, die Städte, wegen der geringen Agrargift-Belastung, (Je größer desto weniger wird mit dem Wind von aussen reingetragen) zu Archen des Lebens geworden.

Noch in meiner Kindheit undenkbar, aber heute Realität.

@Tada um 13:05

Problematisch ist ja nur ein zu massiver befall.
Da reicht schon wenn sich die Fressfeinde unterwegs drüber her machen...wenn sie nicht schon vergiftet sind.

13:05, Tada

>>Utopie
"Dabei würde es oft völlig ausreichen, vom Borkenkäfer befallene Bäume mehr als 500 Meter vom Wald weg zu transportieren. Weiter fliegen die geschlechtsreifen Käfer nämlich nicht"

*

Wer es glaubt wird selig.

Ich habe von Arten gelesen, die von anderen Kontinenten über teilweiser 2 Ozeane eingeschleppt wurden, aber Borkenkäfer fliegt nicht weit und Pestizide sind da nicht nötig.
Dann ist ja gut. Hoffentlich kommt der Borkenkäfer nicht auf die Idee eine "Mitfahrgelegenheit" zu finden.

Wie ist der denn überhaupt in einen Wald gekommen, der Borkenkäfer? Ist immer per Evolution in jedem Wäldchen neu entstandenen?<<

Sie müssen bitte unterscheiden zwischen der Ausbreitung einer Art und dem Flugradius eines Individuums dieser Art.

Das sind zwei verschiedene Sachen.

Das eine ist ein langfristiger Prozess, das andere eine kurzfristige Angelegenheit.

Machen Sie sich mal bei Wikipedia über den Buchdrucker kundig. Das ist die Art, um die es hier geht.

13:10, Der Lenz

>>Mittlerweile sind, was die Artenvielfalt betrifft, die Städte, wegen der geringen Agrargift-Belastung, (Je größer desto weniger wird mit dem Wind von aussen reingetragen) zu Archen des Lebens geworden.

Noch in meiner Kindheit undenkbar, aber heute Realität.<<

Genau das wollte ich auch gerade schreiben, aber Sie kamen mir zuvor.

Ich möchte noch hinzufügen: Stadthonig, also Honig von Imkern, die ihre Bienenstöcke in der Großstadt aufstellen, ist mittlerweile der mit Umweltgiften am wenigsten belastete Honig.

12:18, Zuschauer49

>>Für das alles haben wir sie ja mehrheitlich in ihr Amt gewählt.<<

Bundesminister werden nicht direkt gewählt.

Umweltbundesamt in Sorge

mir scheint das ist der Normalzustand
es wird nur von Sorgen gesprochen
nur Probleme in unserer Welt

und dann Zita: "Klöckner: Pestizide sind alternativlos"
was soll so eine wirklich selten dümmliche Aussage
2013 so steht es im Beitrag wurden 3 % der Hölzer gespritzt
heute sind es 41 %
was hat sich seither geändert dass man heute das Spritzen glaubt zu brauchen
wie üblich der Klimawandel ?

um 12:18 von Zuschauer49

Warum immer dieses Klöckner-Bashing? "Ihre Studienschwerpunkte waren Internationale Politik, Agrarpolitik sowie Sozialethik, Wirtschafts- und Bioethik" (Wikipedia), also versteht sie doch etwas von der Materie. Und Erfahrung hat sie durch ihre Arbeit als Weinkönigin sowie Religionslehrerin ja auch.

Davon merkt man aber null komma nix mehr.
Wer nicht erkennt dass wir längst in einer Umweltpandemie angekommen sind die eine noch viel größere Dimension hat als z.B. eine Corona Pandemie und die nur durch radikale Regeln auch wenn sie für uns Einschränkungen (selbstverständlich auch für mich) bedeuten kann noch so viel Studiert haben der begreift es einfach nicht oder will es nicht. dramatisch wenn es genau diejenige ist die uns eigentlich davor schützen sollte.

>>Es gibt sinnvollere

>>Es gibt sinnvollere Alternativen wie Pestizide z.B. mehr "Mischwald"......
Es existieren vereinzelt Forstwirtschftsbetriebe die bereits auf Mischwald setzen, scheinbar mit guten Ergebnissen.<<

Nicht nur vereinzelt. Seit einigen Jahrzehnten werden fast ausschließlich Mischkulturen gepflanzt.
Kurzfristig gibt es keine Lösung, da Baumkulturen 100+ Jahre stehen.
Was neuerdings gemacht wird sind Versuche mit Baumarten die hitzeresistenter sind, wie z.B. Zedern.

13:20 von fathaland slim

"Bundesminister werden nicht direkt gewählt".
Ich weiß. Das bedeutet, die Misere liegt im System oder in der Denkung ihrer Partei. Trotzdem stehen mir meistens die Haare zu Berge, wenn ich in Wikipedia nachschlage, was welche Minister gelernt haben. Ich möchte nur noch jemanden wählen (bzw. eine Partei wählen, der so jemanden stellt), dem ich im Bus begegnen könnte, aber wo ?! Irgendwie gleitet unsere Demokratie in eine nicht wünschbare Richtung ab, wenn gar keiner mehr zur Wahl steht oder aufgestellt wird, der dem Volkswillen entspricht.
Julia Klöckner stammt immerhin aus einem landwirtschaftlichen Elternhaus (Winzer) und gehört zum Mittelstand. (Geholfen hat's nicht). Wir hatten auch schon jemanden an der Spitze des Verteidigungsministeriums, der den Doktortitel mit einer Arbeit über den vorzeitigen Blasensprung in der Geburtshilfe erworben hat.

@ schabernack, um 11:46

re @ 10:19 von harry_up

Gerade komme ich vom ersten Spaziergang mit meinen Hundemädels zurück. Der Weg führt fast nur durch Oberbergischen Wald, bzw. das, was davon übrig ist.

Es sieht zum Heulen aus; im Vergleich zum jetzigen Aussehen war Cyrill das reine laue Lüftchen.
Ich liebte reine Fichtenwälder noch nie, wohl wissend, dass sie aus rein wirtschaftlichen Gründen angepflanzt wurden.
Doch so, wie es jetzt aussieht - da waren mir die intakten Nadelwälder doch hundertmal lieber.
Aber: Das Holz wurde umgehend abtransportiert, was da jetzt noch auf den ehemaligen Waldflächen herumliegt sieht zwar aus wie Kraut und Rüben, aber das Holz ist raus.

Und das müsste 24/7 auch im Kölschen Hauswald passieren, was sich leicht sagt, was aber nicht unmöglich sein darf.

13:31 von Löwe 48

Danke, meine Botschaft verstanden!

13:30, Sisyphos3

>>2013 so steht es im Beitrag wurden 3 % der Hölzer gespritzt
heute sind es 41 %
was hat sich seither geändert dass man heute das Spritzen glaubt zu brauchen
wie üblich der Klimawandel ?<<

Ja, genau der.

Der ist nämlich ursächlich für die Buchdruckerepidemie, die momentan die Fichtenkulturen großflächig zum Absterben bringt.

13:05 von Tada

«Wie ist der denn überhaupt in einen Wald gekommen, der Borkenkäfer?»

Per Anhalter oder über die Mitfahrzentrale.
Per Anhalter aber mehr gerne … kostet ihn weniger.

«Ist immer per Evolution in jedem Wäldchen neu entstandenen?»

Das auch nicht, aber der Käfer mag auch nicht nur den toten Baum.
Im lebendigen Baum isser mehr gerne drin.
Da macht er dann die Käferkinder, die dann fliegen, wenn sie mal was größer sind, und schon ganz alleine raus dürfen. Nur immer toter Baum behagt dem Käfer nicht. Er will was Frisches zum Futtern haben, und sucht sich einen neuen Baum, der noch lebt.

Findet er im näheren Umkreis keinen, weil er ja etwas fliegefaul ist. Ist ja auch kein Vogel, fliegt aber weiter als der Pinguin oder der Emu. Die sind noch mehr faul, und Flugtrottel dazu.

Findet er im näheren Umkreis keinen, muss er sich an die Tanke stellen, und hoffen, dass ihn wer mitnimmt zum Wald. Wenn er Glück hat, kommt der Förster vorbei. Bei dem versteckt er sich dann im Kofferraum …

13:42, Tremiro

>>Was neuerdings gemacht wird sind Versuche mit Baumarten die hitzeresistenter sind, wie z.B. Zedern.<<

Scheinzypressen und Douglasien.

Auf letzteren lebt die Baumwühlmaus. Die sich ausschließlich von deren Nadeln ernährt und sich, sehr mausuntypisch, langsam und mit größter Vorsicht im Geäst bewegt. Sozusagen das Faultier unter den Mäusen.

Die dürfen wir dann vielleicht auch demnächst in unserem Ökosystem begrüßen. Ein großes Abenteuer.

13:45, Zuschauer49

>>Ich möchte nur noch jemanden wählen (bzw. eine Partei wählen, der so jemanden stellt), dem ich im Bus begegnen könnte, aber wo ?! <<

Bundestagsabgeordneten sämtlicher Parteien begegnen Sie in Berlin in U-Bahn und Bus, meist ohne sie zu erkennen. Werden sie dann zu Ministern, dann trifft man sie kaum noch. Aus nachvollziehbaren Gründen, die in ihrer Sicherheit liegen.

>>Irgendwie gleitet unsere Demokratie in eine nicht wünschbare Richtung ab, wenn gar keiner mehr zur Wahl steht oder aufgestellt wird, der dem Volkswillen entspricht.<<

Da Sie den Begriff ja benutzen, hätte ich eine Bitte an Sie:

Könnten Sie mir möglicherweise erklären, was ich mir unter dem Volkswillen vorstellen soll?

14:04 von fathaland slim

Könnten Sie mir möglicherweise erklären, was ich mir unter dem Volkswillen vorstellen soll?
.
das mindeste dass man sich mit jeder Partei die im Bundestag vertreten ist auseinandersetzt
und nicht generell sagt mit denen reden wir grundsätzlich nicht
dasselbe gilt auch für Meinungen die Bürger vertreten ....

14:04 von fathaland slim

"Könnten Sie mir möglicherweise erklären, was ich mir unter dem Volkswillen vorstellen soll?"
Also im Malu-Dreyer-Land beispielsweise, dass 100 Millionen Euro Steuergelder nicht am Nürburgring versenkt worden wären, sondern verwendet, um die Schlaglöcher zu füllen und Fahrradwege zu bauen.
Im Wald keine Monokulturen und schon gar keine breit wirkenden Gifte zu erlauben, ist aber auch schon ein Thema.
Jemand hat eingewandt, dass an der Hochleistungs-Forstwirtschaft doch aber auch Arbeitsplätze hängen. Extensive Forstwirtschaft soll doch aber viel mehr Arbeitkraft benötigen, dafür weniger Umweltschaden produzieren. Welchen Sinn hat es, wenn Teile des Volkes mit rentablen, aber umweltbelastenden Betrieben reich und andere Teile in die Arbeitslosigkeit geschickt werden?

13:56 von fathaland slim

«Auf [Douglasien] lebt die Baumwühlmaus. Die sich ausschließlich von deren Nadeln ernährt und sich, sehr mausuntypisch, langsam und mit größter Vorsicht im Geäst bewegt. Sozusagen das Faultier unter den Mäusen.

Die dürfen wir dann vielleicht auch demnächst in unserem Ökosystem begrüßen. Ein großes Abenteuer.»

Wattet nich' alles gibt.
Mäuse, die in Bäumen leben. Toll.
Wirklich ein Abenteuer, die Natur.

Die exotischsten Mäuse leben in Japan.

針鼠 hari-nezumi・Nadel Maus|Igel
栗鼠 ri-su・Kastanie Maus|Eichhörnchen

Die erste Maus aber nicht im Baum … und nicht im Nähkästchen.

@Zuschauer49 um 13:45

>Julia Klöckner stammt immerhin aus einem landwirtschaftlichen Elternhaus<

Direkte Involviertheit kann auch zu Betriebsblindheit und einseitige Betrachtung führen; sie soll ja nicht nur die Bauern gegenüber dem Staat sondern vor allem den Staat, also uns alle, gegenüber den Bauern vertreten.

Wäre fachliche Vorbildung da das entscheidende Kriterium hätte sich das mit den Königen, also "Menschen aus Regierungsfamilien" nicht als ganz schlechte Idee entpuppt.

13:49 von fathaland slim

Der ist nämlich ursächlich für die Buchdruckerepidemie, die momentan die Fichtenkulturen großflächig zum Absterben bringt.
.
wir sind ja beide nicht vom Fach !!

wie meinte ein Förster mit dem ich kürzlich ins Gespräch kam
wo liegt das Problem ?
im Süden gibt es auch Wälder obgleich es trockener ist oder vielleicht wärmer
ist es ein Naturgesetz Fichtenwälder anzulegen es gibt auch andere Baumsorten
hierzulande wechselten sich auch Laub und Nadelbäume je nach Klima ab
aber wenn man natürlich nur eine höchstmögliche Gewinnmaximierung im Foccus hat

und mal ganz nebenbei, geschlagene Baumstämme zu entrinden
könnte ungemein helfen oder fressen Käfer die Stämme

13:47 von harry_up

«Und das müsste 24/7 auch im Kölschen Hauswald passieren, was sich leicht sagt, was aber nicht unmöglich sein darf.»

Das Forstamt der Stadt Köln scheint nicht so recht zu wissen, wohin mit dem ganzen Holz. Die Sägewerke arbeiten auch längst an den Grenzen der Kapazität.

14:11, Sisyphos3

>>14:04 von fathaland slim
Könnten Sie mir möglicherweise erklären, was ich mir unter dem Volkswillen vorstellen soll?
.
das mindeste dass man sich mit jeder Partei die im Bundestag vertreten ist auseinandersetzt
und nicht generell sagt mit denen reden wir grundsätzlich nicht
dasselbe gilt auch für Meinungen die Bürger vertreten ....<<

Sie meinen, ein Bundestagsabgeordneter müsse für jede Meinung eines jeden anderen Abgeordneten und eines jeden Bürgers gleichermaßen offen sein?

Wer nach allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht.

Aber was „Volkswillen“ sein soll, zu dieser Frage haben Sie mit Ihrer Antwort leider wenig erhellendes beigetragen. Schade.

Umweltbundesamt in Sorge: Immer mehr Pestizide in Wäldern...

Gesunde Wälder sind wichtig. Für die Umwelt und gegen den Klimawandel, ein Hektar Wald filtriert pro Jahr 10 Tonnen CO 2 aus der Luft.

Wenn sich das Umweltbundesamt besorgt zeigt, dann deutet daß auf die "gute" oder besser wirksame Lobbyarbeit des Verbandes der chemischen Industrie (VCI) und der Bundesministerin Klöckner hin....

14:20, Sisyphos3

>>13:49 von fathaland slim
Der ist nämlich ursächlich für die Buchdruckerepidemie, die momentan die Fichtenkulturen großflächig zum Absterben bringt.
.
wir sind ja beide nicht vom Fach !!<<

Ich, glaube ich, mehr als Sie. Immerhin habe ich Biologie studiert und beschäftige mich noch länger, nämlich über 50 Jahre, intensiv damit. Meterweise Fachliteratur im Regal...

>>wie meinte ein Förster mit dem ich kürzlich ins Gespräch kam
wo liegt das Problem ?
im Süden gibt es auch Wälder obgleich es trockener ist oder vielleicht wärmer
ist es ein Naturgesetz Fichtenwälder anzulegen es gibt auch andere Baumsorten
hierzulande wechselten sich auch Laub und Nadelbäume je nach Klima ab
aber wenn man natürlich nur eine höchstmögliche Gewinnmaximierung im Foccus hat<<

Ja, Sie haben das Problem durchaus erkannt.

>>und mal ganz nebenbei, geschlagene Baumstämme zu entrinden
könnte ungemein helfen oder fressen Käfer die Stämme<<

Lesen Sie den Artikel, dann erkennen Sie, daß Sie offene Türen einrennen.

Wieso...

...hat eigentlich jeder Artikel der Tagesschau mehr pro
Kommentare von stets der gleichen handvoll User...
als bei Twitter Likes mit 3 Millionen Followern?

Äusserst seltsam. Man könnte ja fast ein System dahinter
vermuten, aber psssssssssssssssssst:-)))

14:27 von fathaland slim

Aber was „Volkswillen“ sein soll
-
erklären sie mir doch den gemeinsame Nenner von 82 Mill Meinungen !

14:15, Zuschauer49 @14:04 von fathaland slim

>>"Könnten Sie mir möglicherweise erklären, was ich mir unter dem Volkswillen vorstellen soll?"
Also im Malu-Dreyer-Land beispielsweise, dass 100 Millionen Euro Steuergelder nicht am Nürburgring versenkt worden wären, sondern verwendet, um die Schlaglöcher zu füllen und Fahrradwege zu bauen.
Im Wald keine Monokulturen und schon gar keine breit wirkenden Gifte zu erlauben, ist aber auch schon ein Thema.
Jemand hat eingewandt, dass an der Hochleistungs-Forstwirtschaft doch aber auch Arbeitsplätze hängen. Extensive Forstwirtschaft soll doch aber viel mehr Arbeitkraft benötigen, dafür weniger Umweltschaden produzieren. Welchen Sinn hat es, wenn Teile des Volkes mit rentablen, aber umweltbelastenden Betrieben reich und andere Teile in die Arbeitslosigkeit geschickt werden?<<

Zu all diesen Themen gibt es im Volke wohl so viele unterschiedliche „Willen“, wie es Menschen gibt.

Man sollte auch nicht übersehen, daß viele Menschen auf den kurzfristigen eigenen Vorteil bedacht sind.

14:34, JanRos

>>Wieso...
...hat eigentlich jeder Artikel der Tagesschau mehr pro
Kommentare von stets der gleichen handvoll User...
als bei Twitter Likes mit 3 Millionen Followern?

Äusserst seltsam. Man könnte ja fast ein System dahinter
vermuten, aber psssssssssssssssssst:-)))<<

Sie wissen doch, daß ich Teil der großen Verschwörung bin. Bei Soros und Bill Gates angestellt und aus dem Antifa-Etat der Bundesregierung bezahlt.

@ Sisyphos 3

„ erklären sie mir doch den gemeinsame Nenner von 82 Mill Meinungen !“
Kurz: Merkel. OK, das ist höchstens der kleinste, gemeinsamme Nenner, :-)

14:38, Sisyphos3

>>14:27 von fathaland slim
Aber was „Volkswillen“ sein soll
-
erklären sie mir doch den gemeinsame Nenner von 82 Mill Meinungen !<<

Verzeihung, Sie verwechseln da etwas. Ich kann Ihnen das nicht erklären, denn ich war ja derjenige, der das erklärt haben wollte. Ich glaube aber nicht, daß daraus noch was wird.

14:21, schabernack

>>Das Forstamt der Stadt Köln scheint nicht so recht zu wissen, wohin mit dem ganzen Holz. Die Sägewerke arbeiten auch längst an den Grenzen der Kapazität.<<

Und gleichzeitig ist der Holzmarkt leergefegt.

Irre.

14:34 von JanRos

«Wieso … hat eigentlich jeder Artikel der Tagesschau mehr pro
Kommentare von stets der gleichen handvoll User...
als bei Twitter Likes mit 3 Millionen Followern?»

Pro was Kommentare?
Pro Baum, pro Wald, pro Förster, pro Borkenkäfer?

Könnte man auch mal einen anti Borkenkäfer Kommentar schreiben. Nur was soll man ganz grundsätzlich anti Borkenkäfer sagen? Oder was sagte man anti Heuschrecke? Sind es zu viele an einem Ort zur gleichen Zeit, dann ist das nie gut. 30.000 Hirsche pro Quadratkilometer wären auch nicht so toll. Viel zu laut im Herbst.

Anti Baum oder anti Wald Kommentare sind eher doof. Beides war schon immer ein Faszinosum für die Menschen. Und anti Baum als Nachfahre vom Affen wäre irgendwie ganz besonders seltsam. Lagerfeuer mit echtem Holz mag auch fast jeder. Als anti Holz dürfte man auch kein Klopapier mehr …

13:15 von fathaland slim

Ich bin Ihrem Rat gefolgt und habe jetzt bei Wikipedia nachgelesen.

Da steht:
Zitat "Die Käfer können (je nach Witterung) bis zu drei Kilometer weit aktiv fliegen, durch den Wind aber auch über erheblich weitere Strecken verweht werden."

Und dass sich die Anzahl der Weibchen mit jeder Generation verzehnfacht steht da auch.

Das sieht wie realistische Angaben aus, nicht diese albernen 500m.

@JanRos - 14:34

"Wieso...
...hat eigentlich jeder Artikel der Tagesschau mehr pro Kommentare von stets der gleichen handvoll User... als bei Twitter Likes mit 3 Millionen Followern?

Äusserst seltsam. Man könnte ja fast ein System dahinter vermuten, aber psssssssssssssssssst:-)))"

Mit "psssssssssssssssssst:-)))" haben Sie das von Ihnen vermutete System für keineswegs diskutierbar dargestellt und liegen mit Ihrem persönlichen Twitter-Befund weitab von der hier handelnden Thematik.

Also, was wollen Sie?

14:52 von fathaland slim

«>> … Die Sägewerke arbeiten auch längst an den Grenzen der Kapazität.<<

«Und gleichzeitig ist der Holzmarkt leergefegt.
Irre.»

In der Corona-Zeit mit viel Home-Time enteckte der Heimwerker erst recht wieder Mr. Tool Time: "Hör mal wer da hämmert" in sich. Best American SitCom mit Lachern vom Band ever.

Wurde und wird wohl mit Holz getäfelt, und gebaut, und terrassiert im Homework, bis der Arzt kommt, und der Mann am Holzzuschnitt im Baumarkt kollabiert.

Ich weiß auch nicht so recht, warum der Mangelzustand Holz nun entstand. Nur Tool Time kann es ja nicht sein …

@ schabernack um 14:53

Pro wie Professionelle

Das ist jemand der dafür Geld kriegt.

@JanRos - 14:34

Twitter ist soooo Trump-age

14:54, Tada

>>13:15 von fathaland slim
Ich bin Ihrem Rat gefolgt und habe jetzt bei Wikipedia nachgelesen.

Da steht:
Zitat "Die Käfer können (je nach Witterung) bis zu drei Kilometer weit aktiv fliegen, durch den Wind aber auch über erheblich weitere Strecken verweht werden."

Und dass sich die Anzahl der Weibchen mit jeder Generation verzehnfacht steht da auch.

Das sieht wie realistische Angaben aus, nicht diese albernen 500m.<<

Da steht aber auch, daß eine Fichte mit zwei oder drei Weibchen spielend fertig wird und es für einen geschwächten Baum nur dann gefährlich wird, wenn die Biester in großen Mengen über ihn herfallen. Insofern sind die 500 Meter zur Befallsverhinderung nicht albern, sondern realistisch. Denn wenn ein paar Weibchen weiter fliegen, dann hat das keine wesentlichen Auswirkungen.

15:30 von Der Lenz

»Pro wie Professionelle
Das ist jemand der dafür Geld kriegt.»

I know. Aber ernst nehmen kann man solchen Firlefanz sowieso nicht.

"Pro" könnte auch probiotisch rechtsrehend sein.
Oder Promille zu viele.

@Bernd Kevesligeti 14:30

Die Filterleistung eines Hektars Wald pro Jahr dürfte weit(!) über 10 Tonnen CO2 liegen.

@schabernack um 15:26

>Ich weiß auch nicht so recht, warum der Mangelzustand Holz nun entstand. Nur Tool Time kann es ja nicht sein …<

Mehrere Millionen unterbeschäftigte im Veranstaltungsbusiness fanden Arbeit im Baugewerbe. Dazu gehören auch die Ganzen Messebau-Tischler, Bühnen/Kulissenbauer, sprich nicht nur Hiwis sondern echte Fachleute ...die basteln schon was weg.

@fathaland slim

"Da steht aber auch, daß eine Fichte mit zwei oder drei Weibchen spielend fertig wird und es für einen geschwächten Baum nur dann gefährlich wird, wenn die Biester in großen Mengen über ihn herfallen."
Am 03. Juni 2021 um 15:42 von fathaland slim

*

Also ich bitte Sie!
Da war die Rede von 500 metern, was einfach aus dem Finger gesaugt ist.
Und Sie kommen hier auch noch mit geschwächten Bäumen.
Die Tiere vermehren sich so schnell, dass sie schnell in großen Mengen vorhanden sind. Immerhin sind sie die Reinigungskollone der Natur und entsorgen Bäume, die soweiso schon mehr tot als lebendig sind.

Für einen geschwächten, überzüchteten Baum einer Baumplantage ist jede Battlaus und jeder Pilz gefährlich. Viren können auch Bäume bekommen und krank davon werden.

So ein Plantagenbaum braucht Pestizide, weil der mit Natur so viel zu tun hat, wie mein Schnitzel auf dem Teller.

15:26 von schabernack

Sie: Ich weiß auch nicht so recht, warum der Mangelzustand Holz nun entstand. Nur Tool Time kann es ja nicht sein ...

Dazu:
In Coronazeiten investieren immer mehr Menschen in ein schönes und gemütliches Zuhause. "Cocooning" heißt das Phänomen, von dem der Möbelhandel so gut wie möglich profitieren will. Das funktioniert. Der Online-Möbelhandel zählt zu den Gewinnern der Corona-Krise.

"https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/online-moebel-handel-101.html"

16:07, Tada @fathaland slim

>>Also ich bitte Sie!
Da war die Rede von 500 metern, was einfach aus dem Finger gesaugt ist.<<

Nein, das ist nicht aus den Fingern gesaugt, sondern geübte forstwirtschaftliche Praxis. Ab dieser Distanz ist das Risiko gering genug.

>>Und Sie kommen hier auch noch mit geschwächten Bäumen.<<

Mit denen komme ich nicht, die stehen einfach in der Gegend herum.

>>Die Tiere vermehren sich so schnell, dass sie schnell in großen Mengen vorhanden sind. Immerhin sind sie die Reinigungskollone der Natur und entsorgen Bäume, die soweiso schon mehr tot als lebendig sind.<<

Sie vermehren sich nur dann schnell, wenn die Bäume geschwächt sind und bringen sie um. "Entsorgt" werden sie dann vornehmlich von Pilzen. Der Buchdrucker frisst nur die Bastschicht und nicht das Holz.

>>Für einen geschwächten, überzüchteten Baum einer Baumplantage ist jede Battlaus und jeder Pilz gefährlich. Viren können auch Bäume bekommen und krank davon werden.<<

Ein Fichte ist kein überzüchteter Baum.

16:07 von Tada

«So ein Plantagenbaum braucht Pestizide, weil der mit Natur so viel zu tun hat, wie mein Schnitzel auf dem Teller.»

Gespritz wird das geschlagene Holz nach dem Ableben.
Nicht der Baum, der noch steht.

Staat "Karate Forst Flüssig" für die toten Bäume könnte man es mal mit: "Karate Asian Style" gezielt am Käfer appliziert ausprobieren. Zusätzlichen Schaden anrichten wird das wohl kaum.

Frau KLöckner

Es gibt Politiker, die wegen irgendwelcher Plakiatsvorwürfe ihr Amt werfen.
Es gibt aber auch welche, die werden so von der Lobby einnehmen lassen, so dass sie Entscheidungen treffen, die bei weitem nicht so schlimm sind wie Plakiatsvorwürfe.

Frau Klöckner,
Sie haben seit Ihrer Amtseinführung bei jeder Entscheidung total versagt.
Menschen mit solchen Entscheidungen gegen die Natur / Ökologie etc. - unsere Erde (Wir haben nur eine davon - und an die Umsiedlung auf dem Mars glaube ich nicht) sind für Mutter Natur untragbar. Ich spreche jetzt nicht nur von diesem Pestizid, sondern auch vom Glyphospat.

Wenn Politiker so als Vorbild voran gehen, dann ist es kein Wunder, dass die Bürger weiterhin Glyphosphat einkaufen und ihre schönen Steingärten pflegen. Was ist denn dann mit unserem Insektenschutz und Vogelschutz?

Möchten Sie denn, dass ihre Kinder und Enkel wie in China zur Saison den sogenannten Job "Obstbaumbestäuber" annehmen müssen, damit sie Äpfel zu Essen haben.

Mischwald ist zu teuer

Aber ordentlicher Mischwald wäre die beste Alternative zu derartigen Giften. Der Borkenkäfer ist nicht an jedem Baum interessiert und allein so würden sich die Nahrungsgebiete entzerren und derartige hohe Borkenkäferkonzentrationen gar nicht erst entstehen. Selbst wenn diese entstehen würden wäre der Schaden weit geringer.
Für die Forstwirtschaft ist das aber zu teuer und aufwändig. Die unterschiedlichen Wachstumszeiten der Baumarten, die zumeist langsamer sind als die Fichte, rentieren sich wirtschaftlich nur bedingt. Der Eukalyptus wird hier bald heimisch sein (wenn er es noch nicht ist). Dann können wir uns auf viele Waldbrände freuen (Brandförderung gehört zur Überlebenstrategie des Baumes), aber er wächst schnell und das ist wirtschaftlich gut.

@fathaland slim und @Tada

Naja, warum sich an 500m plus/minus ereifern. Man kann das Holz definitiv weiter weg lagern und sogar an entsprechend baulich vorbereiteten Plätzen. Wenn das Problem nun mal so groß ist, wird man ja wohl entsprechende Lagerung schaffen können und es gibt genügend Plätze die weiter als 500m von Wäldern entfernt sind. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Frau Glöckner ist eine totale Fehlbesetzung seit langem. Von der Landwirtschaftslobby komplett gekauft. Sie absolut nichts für Deutschland erreicht, außer dass wir weiter zurückfallen uns später die Einschnitte für Land- und Forstwirte noch extremer werden.

@ fathaland slim, um 13:56

“Auf letzterem lebt die Baumwühlmaus. Die sich ausschließlich von deren Nadeln ernährt und sich, sehr mausuntypisch, langsam und mit größter Vorsicht im Geäst bewegt. Sozusagen das Faultier unter den Mäusen.
Die dürfen wir dann vielleicht auch demnächst in unserem Ökosystem begrüßen. Ein großes Abenteuer.“

Danke, da hab auch ich wieder was gelernt!

Und schon geht die Phantasie mit mir durch, und ich stelle mir vor, wie ich, infolge der Unbegehbarkeit der Waldwege in 15 m Höhe durchs Geäst hangelnd, diesem Ausbund an Faulheit unvermittelt in die dunklen Mausaugen schaue... :-)

@ fathaland slim, um 14:52

re 14:21, schabernack

So viel Material können Deutschlands fleißigste Holzverbauer doch niemals verarbeiten. Zwar wurde kürzlich in einem Fernsehbericht eben das (also Binnenmarkt-Nachfrage) behauptet, doch hörte ich mehrfach, dass das meiste Holz über die Teiche nach USA und nach China exportiert wird.

Ich steh ja nicht im Hafen und kontrolliere das, doch irgendwo her muss die Nachricht ja stammen.

14:41 von fathaland slim

"Man sollte auch nicht übersehen, daß viele Menschen auf den kurzfristigen eigenen Vorteil bedacht sind".
Ja. Sie studieren (meistens Jura), treten in eine Partei ein, sagen und tun jahrelang genau das, was ihnen ihr Obermann in der nächsthöheren Hierarchiestufe vorgibt, gucken, daß sie mit allen möglichen lächerlichen Initiativen, an die sie selbst nicht glauben, möglichst oft in die Zeitung kommen, wenn ihre Zeit langsam gekommen ist, zu einer Wahl aufgestellt zu werden und fahren unbedingt ein Auto der Oberklasse. Sie machen auf diese Weise genug Geld, dass sie und ihre Nachkommen zur gutverdienenden Schicht gehören. Ob sie sozial wenigstens so nützlich sind wie eine Krankenschwester oder ein Maurer, will ich mal dahingestellt sein lassen, auf jeden Fall hat ihr Beruf gewöhnlich nichts mit ihrem Amt zu tun. Oder verleiht eine Magisterarbeit wie "Struktur und Entwicklung der europäischen Weinmarktpolitik" Einsicht in die Arbeitsbedingungen für rechtsunkundige Arbeiter im Schlachthof.

17:00 von harry_up

«Und schon geht die Phantasie mit mir durch, und ich stelle mir vor, wie ich, infolge der Unbegehbarkeit der Waldwege in 15 m Höhe durchs Geäst hangelnd, diesem Ausbund an Faulheit [Baumwühlmaus] unvermittelt in die dunklen Mausaugen schaue... :-)»

Ich werde das den Kindern erzählen, und wie werden ein Leckerli für die Maus mitnehmen, wenn wir das nächste Mal zu so'nem Baumparcor mit Klettern und Seilbahn im Wald gehen.

Die Kinder werden es noch mehr mögen mit der Aussicht, im Baum der Faultier-Maus zu begegnen, und der das Leckerli zu geben. Vielleicht kriegen wir auch eine ganz kleine Hängematte gekauft, die wir der Maus dann schenken können.

Kann sie sich nach der Faulheit vom Tag drin ausruhen am Abend.

17:00, harry_up @ fathaland slim, um 13:56

>>Und schon geht die Phantasie mit mir durch, und ich stelle mir vor, wie ich, infolge der Unbegehbarkeit der Waldwege in 15 m Höhe durchs Geäst hangelnd, diesem Ausbund an Faulheit unvermittelt in die dunklen Mausaugen schaue... :-)<<

Und die Tierchen sind sogar ausgesprochen süß:=)

@ fathaland slim, um 13:56

Bei der von Ihnen ins Spiel gebrachten Baumwühlmaus fiel mir spontan Loriots Steinlaus ein.

Vielleicht lassen sich beide ja fruchtbar kreuzen, wobei spannend wäre zu sehen, welchen Nahrungstyp die Nachkommen dann bevorzugen.

(Tschuldigung für diesen unsachlichen Beitrag, musste einfach raus...)

17:20, Zuschauer49

Auch Krankenschwestern und Maurer sind gern mal auf ihren ganz persönlichen, kurzfristigen Vorteil bedacht. Das ist kein Kennzeichen der "Eliten", wie sie mit Ihrem Kommentar andeuten, sondern es ist eine zwar unangenehme, aber sehr menschliche Verhaltensweise.

17:32, harry_up

>>@ fathaland slim, um 13:56
Bei der von Ihnen ins Spiel gebrachten Baumwühlmaus fiel mir spontan Loriots Steinlaus ein.

Vielleicht lassen sich beide ja fruchtbar kreuzen, wobei spannend wäre zu sehen, welchen Nahrungstyp die Nachkommen dann bevorzugen.

(Tschuldigung für diesen unsachlichen Beitrag, musste einfach raus...)<<

Die würden dann wohl den Fels unter den Douglasien zernagen, und die fielen dann einfach um...

17:27 von fathaland slim

«Und die Tierchen sind sogar ausgesprochen süß:=)»

Fand ich auch, als ich mir das Mausportrait bei Wikipedia ansah.

Ob die sich wohl auch in Weihnachtsbäumen wohl fühlen?
Faul sein können sie an den Feiertagen ja auch im Haus.

Seid wann ist Pestizideinsatz bekannt?

Seit mehreren Jahren wird immer mehr über die Baumkäferplage berichtet. Aber mir ist kein Beitrag bekannt, dass Pestizide eingesetzt werden. Immer nur wird erwähnt, dass Pestizideinsatz problematisch sei.
Und jetzt plötzlich sei er alternativlos. Wieso erfährt man das erst jetzt?
Für das Lagern der gefällten Bäume müssen diese auch nass gehalten werden. Und dieses Wasser wird dann den Bächen waldnah entnommen, welches dann wieder der Landwirtschaft fehlt. Das Lagern wird gemacht um auf bessere Preise zu warten.
Ich habe langsam den Eindruck, dass Waldbesitzer eine stärkere Lobby haben als Bauern. Mit Waldbesitzer meine ich hauptsächlich grosse Waldbesitzer zu denen auch die alten Adelsgeschlechter gehören. Die lebten in den vergangenen Jahren nicht schlecht davon. Aber nun plötzlich nagen sie am Betteltuch und rühren die Lobby-Trommel.

17:48, schabernack

>>17:27 von fathaland slim
«Und die Tierchen sind sogar ausgesprochen süß:=)»

Fand ich auch, als ich mir das Mausportrait bei Wikipedia ansah.

Ob die sich wohl auch in Weihnachtsbäumen wohl fühlen?
Faul sein können sie an den Feiertagen ja auch im Haus.<<

Dann müssten Sie sich eine Douglasie als Weihnachtsbaum ins Haus stellen. Und eine andere im Garten haben, als Wohn- und Fressbaum für den Rest des Jahres. Denn etwas anderes als Douglasiennadeln fressen die kleinen Schnuckel ja nicht.

@zuschauer49

Eine Magisterarbeit "über den Einfluss des Mondlichts auf die Verbiegung von Eisenbahnschienen" hätte jedenfalls für mehr Interesse gesorgt als etwas über den Weinmarkt, rein subjektiv gesehen.

wenn der Mensch die Ökosysteme optimieren will,

kommt nicht nur Positives für den Menschen heraus. Am Besten sind seine Ergebnisse, wenn er wie z. B. Beim Fckw den Fehler erkennt und die Schadensursache beseitigt. Bei dem jetzigen Waldsterben wissen wir, dass die Klimaveränderung/Trockenheit dafür verantwortlich ist. Um das zu verhindern, müssten wir den Co2 Gehalt in der Atmosspähre reduzieren. Die Versuche Waldökosysteme der Zukunft vorauszuplanen, sehe ich mit Skepsis, da wir nicht wissen, wie die Klimazukunft langfristig aussehen wird.

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