Kommentare - Ein Jahr "Wumms": Was hat das Konjunkturprogramm gebracht?

Kommentare

@Louis2013, 09:16 Uhr

Die Bundesregierung hat viele Jahre lang sparsam gewirtschaftet (Politik der "schwarzen Null"). Dies war richtig, weil damit gerade jetzt - in der Krise - finanzielle Spielräume entstanden. Mit Blick auf die Niedrigzinspolitik war es auch richtig, Kunjunkturprogramme auf den Weg zu bringen. Allein deren psychologische Wirkung (der Staat kümmert sich) wirkte stabilisierend und schaffte Vertrauen. Qualifizierte Arbeitnehmer konnten in den Unternehmen gehalten werden und unterstützen nun die Wirtschaftsbelebung. Ein Jahrzehnt wird es wohl dauern, bis die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie aufgearbeitet sind. Deutschland scheint sich aber auf den Weltmärkten behaupten zu können. Beeindruckend, dass mit Biontech und CureVac bereits in der Krise führende Unternehmen entstanden sind. Der Wissenschaftsstandort D hat sich einmal mehr bewährt. Es bleiben genügend Buastellen, aber wir sind auf einem guten Weg in die Zukunft.

Rumms statt Wumms

Für viele Ladenbesitzer und Händler war der Olaf-Wumms wohl eher ein Pleite-Bumms.

Kosten der Krise

Es wäre schön, ist aber leider nicht zu erwarten, wenn noch vor der Wahl eine genaue Auflistung der Kosten der Krise veröffentlicht werden würde. Z A H L E N !- soweit das möglich ist.
"Alternativlos!" wird es vermutlich heißen und damit wird pauschal alles gutgeheißen, was gemacht wurde.
Anschließend darf sich jeder wieder einmal denken:
Ah, jetzt ist auf einmal endlos Geld vorhanden und vorher sollte sich der Bedürftige und auch der Rentner einschränken, da kein Geld in der Kasse sei.
Zu den Folgekosten gehört auch die Betrachtung der Wirkung in der Wirtschaft und ich meine nicht die Gastwirtschaft, wenngleich dort auch unzählige Pleiten vorhersehbar sind.

11:42 von Amadeus-x

Ich bin nahezu fassungslos.

"Also deshalb die Neiddebatte hier mal etwas zurückfahren und sich zuerst mal richtig informieren!"

Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Sie haben nicht von dem Verstanden um was es eigentlich geht.

Nur mal so als Tipp, Aktienmärkte gibt es auch in anderen Länder, gucken sie da mal nach was die Bedingungen für Corona Hilfen waren. Vielleicht kommen sie dann auf den eigentlichen Kern der Diskussion.

@HolGü, 10:30 Uhr

Die Inflation ist ein weltweites, aber beherrschbares Problem, welches Sie schwerlich der deutschen Politik anlasten können. Ich sehe auch nicht irgendwelche Experten, die "abgetaucht" wären. Insgesamt wird der Politik von den Wirtschaftsexperten und Fachverbänden ein gutes Zeugnis ausgestellt (so auch in vorliegendem Artikel). Der Konsum wird - nach Monaten der Zurückhaltung - bald wieder anziehen, die Exportwirtschaft profitiert ohnehin bereits wieder von der anspringenden Weltkonjunktur. Der Arbeitsmarkt hat sich zudem als stabil erwiesen. Ich denke, dass diese positive Entwicklung auch Auswirkungen auf die Bundestagswahl haben wird.

Corona Konjunkturprogramm

Vor einem Jahr beschloss die Bundesregierung ein umfangreiches Konjunkturpaket. Es sollte der Wirtschaft helfen, nach dem Corona-Einbruch wieder durchzustarten - mit "Wumms". Was hat es gebracht?

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Und das nicht nur in Deutschland...
Auch die EU in Brüssel hat in July ein Billionen schweres Hilfspaket für Europa in die Wege geleitet...
Insgesamt waren für die Erholung Europas nach Corona 1,8 Billionen EUR bereit gestellt worden. Es sollte ein grüneres, stärker digital ausgerichtetes und krisenfesteres Europa werden. Auch hier darf man fragen. Was hat es bis jetzt gebracht ? Denn auch für diese Solidarität bürgt Deutschland mit einen nicht kleinen Teil...

11:20 von Jimi58 // und von

11:20 von Jimi58

// und von allen Dingen kann er sagen was er will. //

Ach ja - und ich nicht ?
Und wenn sich jemand so ausdrückt, hat er selber schuld.

Wumms? Wohl eher ein Rohrkrepierer!

450.000 Arbeitslose mehr und eigentlich sind es viel mehr, nur werden die derzeit noch hinter dem Kurzarbeitergeld versteckt. Sobald das ausläuft, wird sich das wahre Ausmaß der Wirtschaftskrise offenbaren.

Dazu kommt die größte Neuverschuldung aller Zeiten, diese Schulden wird man faktisch nicht mehr tilgen können.

Bei der MwSt-Senkung dasselbe Bild: 20 Mrd. € Steuerausfälle stehen 6 bis 7 Mrd. € zusätzlichen Einnahmen durch erhöhten Konsum gegenüber. Wenn das mal kein gutes Geschäft ist, für 20 Mrd. "Investition" satte 7 Mrd. zurückzuerhalten.

"Zum Ausgleich" dafür hat diese Art von Politik wenigstens die Inflation kräftig angekurbelt und enteignet so die Bürger noch weiter.

Ja, ja, wir können doch so froh sein, eine derartig fähige Regierung zu haben. Nehmen wir noch die Kompetenz hinzu, mit der eine einheitliche Corona-Politik und vor allem ein fantastisch organisierte Covid-Impfung umgesetzt worden sind, dann müssen die Menschen die Regierung fast schon heiligsprechen. NICHT!

@Peggy89, 11:27 Uhr - Weltfremd

Ich bin wahrlich kein Fan von Herrn Heil, aber er und die Bundesregierung haben es immerhin geschafft durch ein ambitioniertes Kurzarbeiterprogramm Millionen Arbeitsplätze zu sichern. Die ganze Welt beneidet uns um diese Maßnahme, die noch dazu durch Rücklagen finanziert war. Schauen Sie sich doch einfach mal um in der Welt, bevor Sie alles schlechzureden versuchen, was Deutschland auf den Weg gebracht hat - vor allem an sozialen Leistungen. Etwas mehr Patriotismus wäre sicherlich hilfreich.

11:53 von Adeo60

Nicht böse gemeint, aber sie sind viel zu gutgläubig.

Frei nach Rudi Assauer :
Wenn der Schnee geschmolzen ist, siehst du wo die Kacke ist.

Der Schnee fängt gerade erst an zu schmelzen. Da werden noch viele Dinge ans Licht kommen, die sie sich nicht vorstellen können.

11:30 von harry_up

@0_Panik

«Wandern Sie aus.
Australien wäre gut, wie ein gestriger Fernsehbericht zeigte.»

Toll und groß mit ganz wenig Corona.

Falls man dort aber überhaupt reinkommt.
Dann kommt man hinterher nicht mehr wieder raus.
Dürfen die Aussies auch nicht mehr … ausreisen.

Aber Coober Peedy soll ja auch schön sein.
Smaragde schürfen, und unter der Erde wohnen.
Der etwas andere Wumms mal zur Abwechslung.

Grund zum Optimismus

@ CaptainGreybeard:
Arbeitslose mehr und eigentlich sind es viel mehr, nur werden die derzeit noch hinter dem Kurzarbeitergeld versteckt. Sobald das ausläuft, wird sich das wahre Ausmaß der Wirtschaftskrise offenbaren.

Ja, durch die aktiven Arbeitsmarktwerkzeuge kommen wir viel besser durch die Krise als nur mit'm Kopf im Sand. Und das Geld, das es jetzt kostet, holen wir zügig wieder rein.

Deutschland hat in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und sich den Handlungsspielraum so redlich verdient. Jetzt sind wir voll im Aufwind. Und das spürt auch jeder einzelne.

Nachtrag...

... da sind sie wieder ... die medial versierten Wahlkampfstrategen mit ihren "Alles-nicht-so-schlimm-wie-befürchtet-Statements"... Und na klar - wie bei allen Krisen gab/gibt es Nutznießer (Gewinner) und Draufzahler (Verlierer). Letztere bilden nach den Regeln der lebenspraktischen Gesetzmäßigkeiten die größte Gruppe. Deren Unmut als Wahlbürger darf man polittaktisch aber keinen Raum geben... schon gar nicht in Wahlkampfzeiten mit medialen, sozial-und gesellschaftspolitischen Bestandsaufnahmen und öffentlichen Diskussionen um politische Kursbestimmungen. Das aber - inklusive entsprechender Themensetzung ( + Online-Diskussion) - wäre eine originäre Funktion öffentlich-rechtlicher Medien.

11:52 von Locker werden

"Sie haben nicht von dem Verstanden um was es eigentlich geht"

Es tut mir leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie selbst nicht verstehen um was es eigentlich geht!
Hätte das Unternehmen einen Kredit bei einer Bank aufgenommen (anstatt Aktien auszugeben) müsste es trotz Corona Hilfen ebenfalls die Zinsen zu zahlen! Die Bank würde dies trotzdem einfordern. Und dies ist mit Aktionären nicht viel anders. Wenn diese die Aktien abstoßen, dann geht es dem Unternehmen erst recht schlecht (....und benötigt u.U. weitere Corona-Hilfen...)

Also bitte zuerst mal informieren bevor man sich empört!

@Parteibuchgesteuert, 10:06 Uhr

"Wenn sich das Demokratie nennt, dann brauchen wir wieder etwas anderes, aber nicht diese Demokraten"

Was brauchen wir denn Ihrer Meinung nach...? Sicherlich keine Corona-Leuner und -Verharmloser, keine Rechts- und Linksextremisten, keine EU-Hasser, die unserer Exportwirtschaft schaden und massenhaft Arbeitsplätze vernichten würden, keine völkisch-nationalistischen Querdenker, die uns ins Kaiserreich zurückführen wollen und keine Populisten, denen daran gelegen ist, dass es Deutschland schlecht geht, um Nutzen daraus ziehen zu können. Die Bundesregierung hat gerade in den letzten Monaten Führungsstärke gezeigt. Deutschland und seine Wirtschaft sind gut gerüstet, wenn die Weltwirtschaft wieder anspringt. Gut, dass unser Land nicht zum Experimentierfeld für krude Verschwörungstheoretiker und Heilsbringer geworden ist. Die Demokratie hat sich als gefestigt erwiesen.

Inflation ist doch kein Thema

@ CaptainGreybeard:
"Zum Ausgleich" dafür hat diese Art von Politik wenigstens die Inflation kräftig angekurbelt und enteignet so die Bürger noch weiter.

Die Inflation wird die 2% wohl nicht übersteigen. Also geschenkt.
Zumal die Kaufkraft ja auch steigt.

11:53 von Adeo60

"Die Inflation ist ein ... beherrschbares Problem"
Da sind sich aber nicht alle Wirtschaftsfachleute einig. Die Geschichte zeigt, daß das so nicht unbedingt stimmt.
es wird Optimismus verbreitet, weil das Geldsystem auf Vertrauen beruht. Sobald das Vertrauen schwindet wird es gefährlich.
Die Frage ist auch, wie hoch die Inflationsrate ist und sein wird. Ich selbst glaube schon lange nicht mehr den veröffentlichten Zahlen. Wer beispielsweiseregelmäßig Lebensmittel einkauft merkt, so er ein funktionierendes Gedächtnis hat, wie schon jetzt die Preise galoppieren und die genannte Inflation von 4% scheint mir doch sehr optimistisch. Öl, Butter, Fleisch, Brot... da bemerke ich eher 40% Preissteigerung.

@10:16 von Vaddern: Mehrwertsteuerchaos

Hier noch ein Beispiel:
Sie kauften nach dem 01.07. eine Softwarelizenz mit einem 12 Monate Supportvertrag.
Dann wurde die Lizenz mit 16% besteuert und der Supportvertrag mit 19%, weil er über die Dauer der MwSt-Senkung hinaus gültig ist.

@ Zwicke

Deren Unmut als Wahlbürger darf man polittaktisch aber keinen Raum geben... schon gar nicht in Wahlkampfzeiten

Umfragen sagen aber, dass die Mehrheit der Bürger*innen der Politik der Regierung zustimmt und ihr Wahlverhalten verglichen mit vor vier Jahren nicht wesentlich ändern wird.

@Locker werden, 12:00 Uhr

Ich bin nicht gutgläubig, sondern folge meinem gesunden Menschenverstand.
Und dieser sagt mir: Es geht aufwärts mit Deutschland, weil die Menschen die Krise mit viel Disziplin und Verantwortung anpacken, weil unsere Wirtschaft im Kern gesund ist, weil Deutschland eine hohe internationale Reputation genießt, weil die Akzeptanz der EU in der Bevölkerung deutlich gestiegen ist und weil Deutschland eine Regierung und eine Kanzlerin hat, die unser Land -trotz einiger offener Baustellen - vergleichsweise sicher durch schwere Zeiten geführt hat.

Überfordert?

@ GeMe:
Hier noch ein Beispiel:
Sie kauften nach dem 01.07. eine Softwarelizenz mit einem 12 Monate Supportvertrag.
Dann wurde die Lizenz mit 16% besteuert und der Supportvertrag mit 19%, weil er über die Dauer der MwSt-Senkung hinaus gültig ist.

Und? Es geht trotzdem über Dreisatz nicht hinaus - 7. Klasse.
Aber wo ist jetzt das Chaos?

Warum noch über den "Wumms" Gedanken machen?

Wenn ich die aktuelle Preisentwicklung in meinem EDEKA Markt sehe, wo z.B. mein Lieblingsbier im Sixpack inzwischen so teuer ist wie an der Tanke!
Die Spritpreise grassieren nach oben und die grüne Kanzlerkandidatin will noch 16 Cent aufsatteln wenn sie es dann schafft.
Meine Stromrechnung, bei konstanten Verbrauch, ist ca. 70 Prozent teurer als vor 10 Jahren.
Die Inflation steigt immens. Die EZB hat keine Munition mehr. Zinserhöhungen wären das Ende des Euro. Also wird über Inflation entschuldet auf Kosten vor allem der ärmeren Bevölkerungsteile die es massiv trifft.
Merkelsche Fehlleistungen im puncto Finanzen ohne Ende zum Nachteil wie sich jetzt herausstellt. Ich bin es auch satt,daß noch näher auszuführen. Der Absturz der CDU seit Merkel Kanzlerin ist sagt genug aus.
Herr Scholz ist eine Fehlbesetzung par exellance. Siehe Wirecard oder Warburg Bank.
Ich hoffe,daß jetzt ein Ruck durch die CDU geht und eine 100 Prozent Kehrtwende. Merz und Maaßen machen Hoffnung.

der jährliche Wumms

Herr Lauterbach warnt vor der 4. Welle im Herbst, da er ja immer Recht hat, gibt es also - wie vielleicht immer in Zukunft - einen HerbstWinterFrühlingslockdown. Gibt es dann den Wumms jedes Jahr ? Oder wie ist das geplant ?

@ bolligru

Die Frage ist auch, wie hoch die Inflationsrate ist und sein wird. Ich selbst glaube schon lange nicht mehr den veröffentlichten Zahlen.

Gut, denn die Zahlen sind gar keine Glaubensfragen. Noch besser fände ich, wenn Sie es selbst nachrechnen würden. Die Mühe lohnt sich. Ich verrat aber schon mal was raus kommt: die Zahlen stimmen.

Und was mich auch nervt ist die vielfache Kritik von Zeitgenossen aus dem hohlen Bauch ohnr rationales Nachdenken.

12:09 von Amadeus-x

"Es tut mir leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie selbst nicht verstehen um was es eigentlich geht!"

Ach so, sie wollen Gewinne Privatisieren und das Risiko dem Steuerzahler aufdrücken. Das hätten sie sagen müssen.

Was anders ist es nämlich nicht.
Das haben sie nicht verstanden, bzw. war ich so gutgläubig das zu denken.

Sie sind aber offensichtlich einer der "Bankster"
die sich freuen wenn andere das Risiko der eigenen Unternehmen tragen.

"Also bitte zuerst mal informieren bevor man sich empört!"

Also bitte nicht in die Staatskasse greifen wenn einen das eigne schlechte Management um die Ohren fliegt :)

12:12 @ Forengedöns Inflation ist doch kein Thema

>>@ CaptainGreybeard:
"Zum Ausgleich" dafür hat diese Art von Politik wenigstens die Inflation kräftig angekurbelt und enteignet so die Bürger noch weiter."

Die Inflation wird die 2% wohl nicht übersteigen. Also geschenkt.
Zumal die Kaufkraft ja auch steigt. <<
.

Hätte Sie den Artikel gelesen, wüssten Sie, dass die Inflationsrate in D 2,5% beträgt
und über dem EURO-Raum-Wert liegt - Tendenz steigend, wie folgender Artikel (eingebettet als Link) bestätigt.

"https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-hoechster-sta…"

Wie die Kaufkraft bei Zunahme von Arbeitslosigkeit, Hartz-IV-Empfängern und Kurzarbeit steigen soll, bleibt auch Ihr Geheimnis.

Bezgl. der Zustimmung zur Regierungspolitik / CDU/CSU haben Sie die Deutschlandtrends auf Tagesschau wohl verpasst.

12:17 von Adeo60

Ich kann sie sogar gut verstehen, in der (ich nenne es mal) "Rosaroten Traumwelt" (mir fällt gerade nicht besseres ein) war ich auch sehr lange und habe mich da wohl gefühlt.

Ich drücke uns allen die Daumen das es so kommt wie sie es beschreiben, nur der Glaube fehlt mir.

@ Haleluja

Die Inflation steigt immens. Die EZB hat keine Munition mehr.

Wie gut, dass die kein Rüstungsbetrieb ist. Sie braucht auch keine Munition. Und die Inflation liegt seit Einführung des Euro vor über 20 Jahren im Schnitt etwas unter 2% jährlich. Auch in diesem Krisenjahr wird sie etwa bei 2% liegen. Inflationsängste sind völliger Quatsch und die Kaufkraft der bundesdeutschen Bevölkerung ist heute deutlich höher als vor 10 und erst recht als vor 20 Jahren.

@ Leipzigerin59

Hätte Sie den Artikel gelesen, wüssten Sie, dass die Inflationsrate in D 2,5% beträgt

Hoppela, da habe ich doch tatsächlich ein halbes Prozent unterschlagen. Es wird nie wieder vorkommen. Großes Ehrenwort.

12:21 von Forengedöns: Dreisatz

"Und? Es geht trotzdem über Dreisatz nicht hinaus - 7. Klasse.
Aber wo ist jetzt das Chaos?"

Da fragen Sie doch einfach mal in der Buchhaltung ihrer Frima nach.

Na ja, gut war es nicht, schlecht auch nicht..

Ein Wumms hat es für die allgemeine Bevölkerung nicht gegeben. Nicht mal ein Wümmsli . Wohl jedoch hat es ein Abrutschen in die Armut für die unteren Einkommensklassen verhindert. Gewinner der Corona waren häufig einige Unternehmen und die es nicht waren wurden vom Staat außergewöhnlich großzügig unterstützt.
Das Gießkannenprinzip hat sich in dieser Form nicht gelohnt. Die Mehrwertsteuerreduzierung in dieser Form auch nicht. Die Geldmittelausstattung von Staatswegen an offensichtliche Zombie-Unternehmen auch nicht.
Wenn man die Erfolgsquote in der EU mit Amerika vergleicht, so haben die Amerikaner deutlich besser abgeschnitten.

@Forengedöns um 12.21 Uhr

„Und? Es geht trotzdem über Dreisatz nicht hinaus - 7. Klasse. Aber wo ist jetzt das Chaos?“

Tja, da haben Sie wohl keine Ahnung vom Fiskus. In ein paar Jahren wird man nicht mehr von Corona sprechen, aber die Abrechnungen haarklein kontrollieren. Fängt in unserem Beispiel schon damit an, ob denn der Vertrag zum Kauf der Softwarelizenz nicht mit dem Support gekoppelt sein musste und damit auch 19% MwSt. hätten abgeführt werden müssen. Und schon sind Sie der Steuerhinterziehung verdächtig.

Lehren Sie das bei Ihnen auch in der 7. Klasse?

@ Schweriner1965

Sie amüsieren sich zwar köstlich über Karl Lauterbach. Aber Ihre sonstigen Beiträge verführen mich zu dem Glauben, dass Sie in Wirklichkeit schon wissen, was bei Corona Sache ist. Abgehakt ist die Geschichte nämlich noch lange nicht. Und natürlich hat Lauterbach eine beängstigend hohe Trefferquote mit seinen bisherigen Einschätzungen.

@Locker bleiben, 13:11 Uhr

Prima! Die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Gesundheit, das Privatleben... - ohne eine gesunde Portion Optimismus würde uns allen Antrieb und Motivation, kurzum ein Stück Zukunft fehlen. Ich sage aber auch, dass der von mir verbreitete Optimismus durchaus begründet ist, vor allem, wenn man über den Tellerrand hinauszublicken versucht. Bleiben Sie gesund - und zumindest ein klein wenig optimistisch.

@ Leipzigerin59

Ich beziehe kein Hartz-IV. Warum sollte ich in dem Bereich eine Kaufkraft-Steigerung fordern?

13:19 von Margareta K.

11:36 von Adeo60
>>Ich finde, wir können durchaus optimistisch nach vorne Blicken, auch aufgrund der Lage auf dem Arbeitsmarkt.<<

Mal schauen, derzeit sehe ich eher dunkel. Vielleicht hilft es mir “optimistisch nach vorne zu Blicken“ - mit 63 und arbeitslos und keine Aussicht auf einen passenden Arbeitsplatz, da in 3 Jahren in Rente. Bisher nur Absagen. Das bedeutet für mich in Anschluss an die zwei Jahre Arbeitslosigkeit ein Antrag auf ALG 2. Das ist mein derzeitiger Blick in die Zukunft.
Aber nun habe ich zumindest ein Mantra “optimistisch nach vorne Blicken“' Dankeschön.

Ja, Ihre persönliche Situation ist wirklich schwierig und da ist nicht viel Platz für Optimismus. Dass Sie damit hadern, ist absolut verständlich und ich bin sicher, dass hier jeder mit Ihnen fühlt und Ihnen wünscht, dass es sich zu einem Besseren wendet.

Aber der user @Adeo60 kann nun wirklich nichts für Ihre Situation. Ihren Frust an ihm auszulassen, ist ungerecht und Ihnen hilft es nicht.

Allemallachen

die Coronapandemie hat der einen Hälfte der Deutschen, die Gut und Besser verdient, noch mehr Geld in die Kasseen gespült.
Die Armen sind noch Ärmer geworden durch Kosten der Pandemie, weniger oder keine Arbeit/Umsatz.
Die eine Hälfte weiß nicht mehr wohin mit dem Geld, die andere Hälfte hat nicht genug.
War das der Wumms?

Am 03. Juni 2021 um 13:25 von Forengedöns

........Abgehakt ist die Geschichte nämlich noch lange nicht. .......

Das meinte ich ja mit meinem Beitrag. Es sollte kein amüsieren über Herrn Lauterbach sein, ich finde ihn durchaus kompetent.

Ich verstehe nicht, wo Ihr Problem. liegt

@ GeMe
Da fragen Sie doch einfach mal in der Buchhaltung ihrer Frima nach.

Ich vertraue darauf, dass man dort der Prozentrechnung mächtig ist. Wenn's deutlich schwieriger wird, ist es mein Job. Und den mache ich dann.

@Forengedöns um 13.14 Uhr

„Inflationsängste sind völliger Quatsch und die Kaufkraft der bundesdeutschen Bevölkerung ist heute deutlich höher als vor 10 und erst recht vor 20 Jahren.“

Und was unterschlagen Sie uns da für exorbitant wichtige Tatsachen?
Die Kaufkraft der Bevölkerung im Mittel. Dass das untere Drittel wenig davon hat, bleibt unerwähnt.
Der Warenkorb, der die Kaufkraft bemisst, muss ständig verändert werden, heute ist z.B. ein Smartphone Standard. Und da sieht die Sache schon wieder etwas anders aus.

@ Vaddern

Mich interessieren die Details nicht, aber sie sind natürlich irgendwo lösbar. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man eine saubere Buchführung hat. Wo ist jetzt das Problem?

Am 03. Juni 2021 um 09:26 von Jimi58

@09:06 von Bernd Kevesligeti: "Offen bleibt wer und in welcher Form, später für die Rückzahlung der Kosten des Programms aufkommen muss."

Zitat: Na, dreimal dürfen sie raten, Politiker und Großkonzerne sind es nicht.

Befürchten Sie ein Gesetz, das Politiker bei Steuern und Abgaben begünstigt?

@H. Hummel um 11.22 Uhr

Natürlich war das Kurzarbeitergeld ein Mittel, dass uns im Vergleich zu anderen Nationen besser durch die Krise gebracht hat.
Aber das Kurzarbeitergeld ist ja keine Errungenschaft der jetzigen Regierung. Zum Glück hatten wir zu Beginn der Republik noch wahrlich soziale Parteipogramme und Regierungen.
Das Mittel wurde nun klug und weise angewandt, das sehe ich auch so.

@Rudolf238, 13:33 Uhr

Der Kampf gegen Corona hat vielen Menschen das Leben und den Arbeitsplatz gerettet. Wir werden nun erleben, dass vor allem die Rentner wirtschaftlich von Corona profotieren werden. Während die Löhne und Gehälter zurückgegangen sind, blieben die Renten stabil. Sobald die Wirtschaft wieder anspringt, werden nicht nur die Löhne, sondern vor allem auch die Renten deutlich steigen. Man mag dies durchaus kritisch sehen, Fakt ist aber, dass das Bild von den Flaschen sammelnden Rentnern so pauschal nicht passt. Im übrigen: Wer z.B. sein Geld in Aktien investiert trägt mittelbar auch zur Stabilität von Unternehmen bei und damit zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.

m 13:33 von Rudolf238

Die eine Hälfte weiß nicht mehr wohin mit dem Geld, die andere Hälfte hat nicht genug
.
wie mit der Arbeit .....
die einen haben zu viel die anderen zu wenig oder gar keine

Nur Runtermachen geht aber auch nicht

Mich nervt die frustrierte und ziellose Kritik mancher Zeitgenossen hier. Denn das ist eigentlich gar keine Kritik im Sinne einer differenzierten und kritischen Auseinandersetzung. Das ist oft lediglich ein unreflektiertes und einseitiges Runtermachen von allem, was die Bundesregierung tut.

Nun gäbe es ja wirklich genügend Kritikpunkte. Ich würde aber einfach auch die Größe erwarten, mal zu sagen, dass die Bundesregierung ihren Job im Großen und Ganzen schon vernünftig gemacht hat.

13:43 von Vaddern

Zum Glück hatten wir zu Beginn der Republik noch wahrlich soziale Parteipogramme und Regierungen.
.
wie viel Geld gab es denn zu beginn unserer Republik zum Verteilen ?
1954 Kindergeld (für´s 3te), Kurzarbeitergeld 1957
da hieß es noch beweg deinen Hintern ...

@ Vaddern

Der Warenkorb, der die Kaufkraft bemisst, muss ständig verändert werden, heute ist z.B. ein Smartphone Standard. Und da sieht die Sache schon wieder etwas anders aus.

Wie anders? Das Smartphone aus dem Warenkorb weg zu lassen spräche ja jetzt nicht gerade von Realitätssinn.

@Forengedöns um 13.35 Uhr

„Wenn‘s deutlich schwieriger wird, ist es mein Job. Und den mache ich dann.“

Sind Sie Profikiller?
Aber im Ernst, Sie haben die Lage überhaupt nicht begriffen und haben scheinbar auch die Verunsicherung in der Finanzbuchhaltung nicht mitbekommen.
Also seien Sie bitte nicht ganz so überheblich.

Und packen Sie die Knarren weg. Der Wumms soll ja anders vonstatten gehen.

Am 03. Juni 2021 um 13:49 von MichaelKiel

@falsa demonstratio: Befürchten Sie ein Gesetz, das Politiker bei Steuern und Abgaben begünstigt?

Zitat: Welches Gesetz der letzten 20 Jahre hat den nicht Leute mit höheren Einkommen bevorzugt? Schon gehört das Aktiengewinne, aus meiner Sicht Einkommen, mit nur 25 % besteuert werden?

Auf welcher Grundlage gehen Sie davon aus, dass Politiker generell Leute mit höherem Einkommen sind?

Ich selbst war jahrelang als Kommunalpolitiker unterwegs. Auf mein Einkommen hat das keinen Einfluss gehabt, jedenfalls keinen postitiven.

Auf welcher Grundlage gehen sie davon aus, dass alle Politiker Aktiengewinne erzielen?

Auf welcher Grundlage gehen Sie davon aus, dass alle in den letzten 20 Jahren erlassenen Gesetze Leute mit höherem Einkommen bevorzugt haben.

13:25 von Forengedöns 13:25

13:25 von Forengedöns
13:25 von Adeo60
13:30 von H. Hummel

Ihren Kommentaren stimme ich zu.
Ohne etwas Optimismus geht gar nichts
( dann müsste ich schon längst verzweifelt sein ob der schweren Krankheit meines Mannes ).

13:40 von MichaelKiel

Und Sie glauben, Sie hätten keinen Anteil an den Klimaschutzkosten ?
Sie haben nur die Vorteile genossen, die Ihre Eltern, Großeltern usw. aufgebaut haben und nutzen das alles mit Sicherheit. Also sind auch Sie für die Kosten mit verantwortlich - wie jeder andere auch !

@Forengedöns um 13.39 Uhr

„Wo ist das Problem?
Ich habe das Problem, dass ich Sie langsam für begriffsstutzig halte.

Das Problem ist, dass die saubere Buchführung nur nach klaren Vorgaben erfolgen kann und diese Vorgaben waren nicht klar definiert. Ich arbeite nicht in der Finanzbuchhaltung, stand aber immer dazwischen und in den ersten 3 Monaten war die Meinungsvielfalt wie sonst nur bei Anwälten.
3 Anwälte - 3 Meinungen
3 Finanzsachverständige - 3 Meinungen
Wie so oft, wurden hier auch Detailfragen darauf abgewälzt, was dann Gerichte entscheiden werden, wenn die erste Klage eingereicht wird.

Gerettet wurde nichts

Gerettet wurde nichts, es wurde mit den letzten Reserven das Versagen der Regierung der letzten 15 Jahre kaschiert..

- marodes Schulsystem (kaputte Schulen, zu wenig Lehrer, digitale Ausstattung, dass es einen graust).
- das Gesundheitswesen/Pflegesystem war schon vor Corona am Limit
- innere Sicherheit
- desolater Zustand der Bundeswehr
- illegale Einwanderung in die Sozialsystem
- Energiewende (Verbraucher zahlen die höchsten Priese in der EU)

Jetzt wird mit deutschem Steuergeld eine "EU-Schulden-Union" aufgebaut.
Nach den Wahlen wird es massive Steuererhöhungen und Firmenpleiten geben.
Es ist sehr fraglich, ob die EU die kommenden 10 Jahr überlebt. Das Geld was wir jetzt verschleudern, werden wir nie wieder sehen.
Es ist nicht der Fall, der dich umbringt, sondern der Aufschlag..

@MichaelKiel, 13:52 Uhr

Unternehmen müssen wirtschaftlich sein, um konkurrenzfähig zu bleiben. Leider müssen mitunzter Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgen. Dann werden zwar einige Arbeitsplätze abgebaut, aber andere gesichert. Wenn ein Unternehmen gegen die Wand gefahren wird, gehen alle Arbeitsplätze verloren. So haben Corona-Hilfen haben sicherlich auch einigen Unternehmen geholfen, die schon vor der Pandemie in Schieflage geraten waren. Man kann durchaus darüber streiten, ob es hilfreich ist, einem maroden Unternehmen Geld hinterherzuwerfen. Fakt ist aber, dass die Konjunkturprogramme auch vielen - an sich gesunden - Unternehmen die Existenz gesichert haben. Und das war gut so!

@Forengedöns um 13.56 Uhr

Eben, und wenn Sie das Smartphone in den Warenkorb legen, dann sinkt die Kaufkraft wieder.
...
q.e.d.
...
Mit dem heutigen Einkommen könnten Sie den alten Warenkorb auch im unteren Segment doppelt kaufen, aber eben nicht den bereinigten Warenkorb.
Also ist Ihre ursprüngliche Aussage falsch.

14:05 von MichaelKiel Wie

14:05 von MichaelKiel

Wie schon geschrieben : Sie profitieren ( oder zumindest nutzen Sie ) von den Errungenschaften ( Auto, Kühlschrank, Kaffeemaschine usw. ) der vorigen Generationen. Also sind Sie ( wie z.B. auch
ich ) auch für die Kosten zuständig.

@Sisyphos3 um 13.54 Uhr

„Wieviel Geld gab es zu Beginn unserer Republik zum Verteilen?“

Was hat Sozialpolitik mit Geld zum Verteilen zu tun? Sozialpolitik soll so ausgleichen, dass ich gar kein Geld zum Verteilen benötige und dass Menschen, die unverschuldet in Not geraten, aufgefangen werden.
Es geht nicht darum, Geld zu verteilen, sondern Hilfen anzubieten, himmelweiter Unterschied.

Die haben den Knall noch nicht gehört

Den richtigen Wumms bekommen die Leute von der SPD erst im September zu hören, denn dann fliegen sie aus der Regierungsbeteiligung und verschwinden hoffentlich von der politischen Bühne. Wer seit Jahren die Arbeiterklasse verrät, darf sich nicht wundern, wenn die Arbeiterklasse sie nicht mehr für voll nimmt!

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