Kommentare - Biden ruft zur Aufarbeitung von Rassismus in US-Geschichte auf

02. Juni 2021 - 08:18 Uhr

Als erster US-Präsident erinnert Joe Biden in Tulsa an das rassistische Massaker an Schwarzen in der Stadt im Jahr 1921. Bei seiner Ansprache warnt er auch vor aktuellen Bedrohungen für die amerikanische Demokratie. Die größte komme von rechts.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

09:13, Giselbert @ 09:00 von fathaland slim

>>"Und den Rechtsextremismus kann man gar nicht genug diffamieren."

Weder Biden noch ich nicht sprachen von Extremismus, es ging lediglich um "rechts"!<<

Doch, Biden sprach von Rechtsextremismus. Bitte lesen Sie den Artikel.

10:03 von MRomTRom

Wer es gern in Zahlen und Daten hat,
.
braucht´s das ?
einfaches Beispiel man nehme ein farbiges Mädchen / Junge
und gebe im ne Auswahl an Puppen
Weiß womöglich mit blonden Haaren
oder ne dunkelhäutige mit Kraushaar
tausend mal durchgeführt
die greifen nach der weißen Puppe : "die gefällt ihnen besser"
weiß wäre schöner
Kinder mit 3 ... 4 Jahren, die so reagieren
mir scheint das sitzt tiefer und vorallem sollte sich jeder die Gründe überlegen
in seinem eigenen Leben und Verhalten

09:37 von Louis2013

"Der Rassismus wird nie auszumerzen sein. Er ist genetisch bedingt"

,.,.,

Dieser Ihr Satz ist von Rassismus geprägt, und nicht zu knapp.

Der Rassismus ist keineswegs genetisch bedingt, es gibt kein Rassismus-Gen, und dergleichen wird nicht vererbt.

Es ist zwar in Ordnung, wenn Sie fordern, den eigenen Rassismus zu bekämpfen, aber die Wurzel dafür sind keine Gene.

Ist also keine angeborene Haltung.

Die Ursache ist viel widerlicher.

09:15, Sisyphos3

>>Das war ein Massaker.
Eines der schlimmsten in unserer Geschichte
.
was wohl die Ureinwohner empfanden denen man ihr Land raubte,
sie wenn sie aufmuckten umbrachte
den japanisch stämmigen Bürgern nach Pearl Harbor
machen wir jetzt ne Bewertung, wem erging es schlimmer<<

Außer Ihnen tut das hier niemand.

09:42 von Karl Maria Jose... 09:00 von fathaland slim

>>AHA, Linksextremismus ist für dich dann was erstrebenswertes und logisches!<<

Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, ich antworte trotzdem.
Linksextremismus ist natürlich genauso übel. Allerdings in den USA, genau wie in Deutschland zur Zeit das weitaus kleinere Problem.
Ich bin mir aber sicher dass Sie das anders sehen.

09:21, Sisyphos3

>>09:09 von Anderes1961
Sie meinen, Rassismus solle man nicht diffamieren?
.
ich finde jeder sollte mal in sich gehen
wie weit sein Denken von Vorurteilen geprägt ist
sich dessen bewusst werden um etwas daran zu ändern
- so er es will und kann<<

Sie meinen, der Forist, dem Sie antworten, hätte ein Vorurteil gegen Rassismus?

@09:52 von Magolves2.0

Ob von Vorteil oder nicht, spielt ja keine Rolle, denn der Vorteil des Einen ist der Nachteil das Anderen. Diskriminierung bleibt es trotzdem und Ungleichheit kann man nicht mit Ungleichheit bekämpfen, sondern nur mit Gleichheit, in diesem Fall vor dem Gesetz. Und genau so haben die Richter auch entschieden. Daher werfe ich Biden Doppelmoral vor.

@Am 02. Juni 2021 um 10:01 von fathaland slim

Zitat: "Sie meinen, nach Jahrhunderten des institutionalisierten, gesetzlich Rassismus sei dieses Problem jetzt plötzlich geheilt, und alle haben sich ganz furchtbar lieb?

Das glauben Sie doch selbst nicht. So naiv können Sie gar nicht sein."

Nein.

Das wäre ja so naiv zu glauben oder zumindest andere Leute glauben machen zu wollen wie es die Linken seit Jahren tun, Flüchtlinge würden die Wertvorstellungen ihrer Herkunftsländer mit dem Tag abgeben, wenn sie deutsche Grenze überschreiten und sich quasi von einem deutschen Horst, Jürgen oder Peter nicht unterscheiden.

Selbstverständlich halten sich "Vorurteile" und Vorstellungen über Jahre in Köpfen mancher Weißer und Schwarzer fest.

Ich halte es aber für einen Fehler, alle Unterschiede auf einen ominösen, Simsalabim-hastdunichtgesehen "strukturellen Rassismus" zurückzuführen, den man und Sie in der Sache nicht belegen können.

Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" und "color of skin" von jemanden.

09:15 von Sisyphos3

«was wohl die Ureinwohner empfanden denen man ihr Land raubte,
sie wenn sie aufmuckten umbrachte
den japanisch stämmigen Bürgern nach Pearl Harbor
machen wir jetzt ne Bewertung, wem erging es schlimmer.»

Weder mit den First Nations, noch mit den Japanern in den USA nach Pearl Harbor gab es ein Einzelereignis wie damals in Tulsa.

Macht diese zwei Ereignisse schon mal gar nicht direkt vergleichbar mit Tulsa. Bei den Japern gab es kein lokales Massaker an Ort (x). Die wurden zu vielen in Lager gesperrt, aber nicht gezielt massakriert. Dennoch sind wohl mehr Japaner als die ± 300 Black People in Tulsa in Folge zu Tode gekommen.
Bei den First Nations ganz sicher viel mehr.

Man gedenkt immer an einzelnen Tagen an Begebenheiten aus der Vergangenheit. Ob sie nun positiver, oder negativer Art waren.
Auch bei End of WW2 ist das nicht anders.

Nun jährt sich Tulsa zum 100. Mal.
"Runder" kann die Jahreszahl gar nicht sein.
Als dass erstmals auch ein US-Präsident sich offiziell dazu äußert.

10:02 von Bote-der-Wahrheit| Ouh ja, Rap Songs sind ein Beleg

Na, geht doch mit den Nicks ;)

Zitat:
'Donald Trump hat Mieter, die wenig zahlungsfähig waren und zufällig schwarz waren, von seinen Wohnungen ferngehalten.'

Blödsinn, dann wäre er dafür nicht gerichtlich belangt worden.

Zitat:
Dass gerade schwarze Rapper auf Donald Trump in unzähligen Rap-Song positiv Bezug nahmen ,

Der war gut. 1 % schwarze Rapper, die 'positiv' Bezug auf Trump nehmen, belegen, dass er kein Rassist ist.

Zitat:
'Aber den zu verstehen, damit überfordere ich Sie wohl. '

Sie überfordern in der Regel sich selbst oder mein Zwerchfell.

@Am 02. Juni 2021 um 10:13 von Francis Fortune

Zitat: "Dazu fällt mir nur ein: Sie scheinen auf dem "rechten" Auge blind zu sein und haben die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika völlig verpasst. Sofern mein Beitrag zugelassen wird: Schämen Sie sich!"

Wenn Sie Ihrem emotionalisierenden und (pseudo-)moralisierenden Kommentar noch ein SACHargument hinzufügten, wäre ich Ihnen zu Dank verpflichtet.

Dann könnte ich auch anfangen, Ihren Kommentar ernst zu nehmen.

Besten Dank vorab!

10:05 von Sausevind

Wer genau hat das Ihnen denn "eingebläut"?
.
aber jetzt machen sie es bitte halblang
die Frage hierzulande "woher kommst du" an einen etwas dunkelhäutigen gestellt wird,
als rassistisch gesehen
so zumindest in jeder entsprechenden Sendung im TV

und wo habe ich mich, "dass man sich als Deutscher um das Leid anderer - falls der kein Deutscher ist -,
NICHT zu kümmern habe." entsprechend geäußert

weil ich mich nicht in die Politik anderer Nationen einmische ?
so wie ich es mir verbieten täte, wenn sich andere Nationen in die Zustände meines Landes einmischen

09:54 von Sisyphos3 09:42 von Karl Maria Jose...

>>aber bei Linksextremismus geht er immer davon aus, das ist nicht der "wahre" Sozialismus
eine Betrachtungsweise die er bei den Vertretern der rechten Fakultät generell ausblendet<<

Wir schweifen jetzt zwar vom Thema ab.
Wie sehen Sie Beide denn das Verhältnis von "rechten" zu "linken" Verbrechen, seit 2000 in Deutschland?

@AfD-Presseabteilung

"[...] Dass diese Unterschiede in einer "rassistischen Diskriminierung" begründet seien, dafür fehlt jeglicher Beleg oder gar Beweis.

Ziemlich dürftig, aber für Sie wohl ausreichend."

Wenn Sie sich nicht auf die Link-Farmen der AfD-Presseabteilung beschränken würden und tatsächlich mal eine Suchmaschine benutzen würden, und wenn Sie wirklich Interesse an dem Problem eines strukturellen Rassismus hätten statt ihn permanent zu leugnen, könnten Sie Belege sehr einfach selber finden.

Eigentlich wollte ich ja nicht, aber gut, hab trotzdem mal 3 Sekunden Zeit für Sie geopfert. Mit den Suchbegriffen "Struktureller Rassismus USA" findet eine allseits bekannte Suchmaschine ungefähr 54600 Ergebnisse. Welches davon möchten Sie jetzt?

@Am 02. Juni 2021 um 10:21 von MRomTRom

Zitat: "Dass gerade schwarze Rapper auf Donald Trump in unzähligen Rap-Song positiv Bezug nahmen ,

Der war gut. 1 % schwarze Rapper, die 'positiv' Bezug auf Trump nehmen, belegen, dass er kein Rassist ist."

Ich habe nicht gesagt, dass dies ein "Beleg" sei, dass Trump kein "Rassist" sei. Ich habe dieses Beispiel gegen die seit Jahren von Linken verbreitete Fake News angeführt, dass daran, dass Trump ein Rassist sei, nichts dran ist.

Ich muss ja auch gar nichts belegen. Ich habe ja nie behauptet, dass Trump ein Rassist sei. Das müssen Linke machen, die Trump komischerweise erst seit 2015 einen Rassisten nennen.

10:17 von fathaland slim

was muß man tun
dass sie ein Zitat, das abgesetzt von meinem Beitrag steht sie das als solches erkennen ?

wenn der Biden von nem Massaker vor 100 Jahren spricht wie betrachtet er dann den Genozid an den Ureinwohnern ?

um 09:51 von friedrich peter...

,,Kommt Rassismus nur von Rechts?..."

Nein, er kommt nicht von rechts. Geht aber dorthin, wo er sich am sichersten und willkommensten im Schoße Gleichgesinnter fühlt. Also dort, wo es im Gleichklang der Ansichten nicht unschicklich ist, sich wegen Wirtschaftskraft, Weltmeisterschaft, hoher Meinung über Sichselbst,
,,ruhmreicher Geschichte" oder einfach nur, weil man unter sich sein will und die Fremden stören sowas wie Überlegenheits-Zuschüsse erhofft, um sich persönlich Mehrwert zu verschaffen.

Rassismus darf man nicht so verstehen, daß man das Objekt der Herabstufung betrachtet. Rassismus ist eigentlich nichts weiter als ein aggressiver Schrei nach Entschädigung für eigene Bedeutungslosigkeit und Nichtswürdigkeitgefühle, ausgenutzt und gelenkt durch Typen wie Trump, der nach dem Verständnis von Psychologen deshalb nur soviel Selbstvertrauen hat, weil er wie niemand zuvor die kümmerlichen Seelen anspricht, die ihn auf Händen tragen. Dazu gehörte auch die Rally in Tulsa 2020.

@Am 02. Juni 2021 um 10:20 von Blitzgescheit

Corrigendum:

Dieser Satz sollte natürlich wie folgt lauten:

"Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" als von der "color of skin" von jemanden."

Fehler war der Tatsache geschuldet, dass ich meinen Kommentar in < 1000 Zeichen reinpressen musste.

Make America Great ...

In Deutschland hat seit den 60ern eine konsequente Beschäftigung mit den Gräueltaten während der NS-Zeit stattgefunden. Es ist ein schmerzhafter Prozess und manchmal schießt sowas über's Ziel hinaus. Auch das gehört dazu. Das muß man aushalten.
Aber: Es gibt mir als Patriot das gute Gefühl und die Gewissheit, stolz auf Einigkeit und Recht und Freiheit sein zu dürfen, zu einem großartigen Land zu gehören, daß es nicht nötig hat, sich als unfehlbar darzustellen und sich über die grausigen Teile seiner Geschichte etwas vorzulügen.
Ich nehme mit Freude wahr, daß Präsident Biden offenbar diese Erkenntnis aufgreift, wenn er sagt, daß eine "große Nation" ihre dunklen Zeiten aufarbeitet.
Es wird weh tun. Es wird die Nation im Mark erschüttern, wenn sie das wirklich tut. Aber Frieden beginnt mit Versöhnung. Und Versöhnung beginnt mit dem Bekenntnis, etwas schuldig geblieben zu sein, Fehler begangen zu haben. Eine starke Nation hat die Kraft dazu.

um 08:45 von fathaland slim

Und nicht die Politik spaltet die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer, sondern das Wirtschaftssystem, der Kapitalismus.

DerKapitalismus ist zwar die Ursache aber nicht das Problem. Das Problem ist die Politik, denn sie hat es in der Hand, den Kapitalismus zu steuern und damit Ungleichheiten zu reduzieren. Je größer die Ungleichheiten sind, um so mehr zeigt sich das Versagen der Politik.

Tulsa war ein Groß-Event des Rassismus

Die Vorkommnisse von Tulsa waren nur ein besonders hervorstechender Vorgang . Umso erstaunlicher, dass der solange unter der Decke gehalten wurde.

Wer sich aber die Tausenden Lynch-Opfer insbesondere unter der schwarzen Bevölkerung auschaut, der erkennt das wahre Ausmaß der Verheerungen, welche der Rassismus in Amerika angerichtet hat.

Das Gedenken von Tulsa ist dafür ein 'Stellvertreter', der den Opfern auch der Lynch-Mobs ein zumindest sprachliches Denkmal setzt.

@Am 02. Juni 2021 um 10:23 von Anderes1961

Zitat: "Wenn Sie sich nicht auf die Link-Farmen der AfD-Presseabteilung beschränken würden und tatsächlich mal eine Suchmaschine benutzen würden, und wenn Sie wirklich Interesse an dem Problem eines strukturellen Rassismus hätten statt ihn permanent zu leugnen, könnten Sie Belege sehr einfach selber finden."

Ach, jetzt wird die Nummer nach dem Motto gespielt: "ich selber habe zwar keine Argumente, Fakten und Belege, aber die gibt es doch sicher. Suchen Sie sie doch selber, Sie Ketzer!""

Seeeeeeeeeeeeehr überzeugend.

Als AfD-Wähler muss ich mich auf derartige windige Spielchen natürlich nicht versteifen, sondern nenne in Sachdebatten - surprise, surprise - faktengestützte Argumente.

Warum können Sie das nicht?

@Sausevind - Probleme haben Ursachen

09:36 von Sausevind:
"Damit wollen Sie also rechtsradikalen Extremismus verharmlosen und lenken den Blickwinkel auf die 'echte' Gefahr, die Sie sich ausgedacht haben."

Nein. Ich verharmlose gar nichts und lenke den Blickwinkel vom Problem auf dessen reale Ursachen.

Perspektivlosigkeit und existenzielle Not sind der beste Dünger für Extremismus jeder Art. Das lässt sich überall beobachten: Die Weltwirtschaftskrise mündete in den Nationalsozialismus, Wahlkreise mit hoher Arbeitslosigkeit wählen verstärkt AfD und die Kriege im Mittleren Osten befeuerten den radikalen Islamismus.

Es liegt an der Politik, allen Menschen eine Perspektive zu geben. Tut sie das nicht, tut es jemand anderes. Und das wird langfristig zum Problem.

Was soll.....

man ehrlicherweise von einem Staat und seiner inzwischen mehrere hundert Millionen Bürger erwarten, dessen gesamte Geschichte auf Raub und Ausbeutung aufgebaut und heute noch glorifiziert wird? Einen Winnetou gibt es nur bei Karl May, denn ansonsten wurden die einheimischen Ethnien eben als rassisch miderwertig behandelt. Das hat sich dann bei den billigen Sklavenimporten aus Afrika fortgesetzt. Grotesk ist, daß meist die christliche Religion, egal in welcher Spielart, den Handlungen widersprochen hat. Aber das hat schon früher niemanden interessiert und tut es auch heute nicht.Egal welche politische Ansicht man vertritt, die Hautfarbe ist eben der kleinste gemeinsame Nenner! Davon konnte sich nicht einmal Karl Marx ganz freimachen, denn er war eben ein Produkt seiner Zeit und wurde von herrschenden Strömungen beeinflusst.

Zitat: "wenn der Biden von

Zitat:
"wenn der Biden von nem Massaker vor 100 Jahren spricht wie betrachtet er dann den Genozid an den Ureinwohnern ?"

schauen Sie mal in seine Regierung - da beantwortet sich diese Frage von selbst

09:25, Blitzgescheit

>>Fürchterlich!

Von diesem Massaker wusste ich noch gar nichts.<<

Natürlich nicht. Ihr Bezug zum schwarzen Amerika ist ja auch nicht existent. Wäre das anders, dann würden Sie Sätze wie „Ich bin froh, dass sich die USA seitdem gewandelt und gebessert haben. Republikaner und Donald Trump sehen als Menschen vor Gott gleich geschaffen, die jeder, unabhängig von der Hautfarbe, auch vor dem Gesetz gleich sind.“ nicht schreiben.

Ich kannte einen Überlebenden dieses Massakers persönlich. Er hieß Hal Singer und spielte Saxophon. Er starb letztes Jahr im Alter von fast 101 Jahren in Paris. Wenn Sie sich „Cornbread“, seinen im Netz zu findenden Hit von 1948, anhören, dann hören Sie ihn mit anderen Ohren, wenn Sie seine Lebensgeschichte kennen. Ein wütendes Lied, ohne Text.

Aber leider verstehen Sie das alles nicht.

Für mich ist rassistische Diskriminierung eine ganz reale Erfahrung meiner Freunde. So gut wie jeder alte schwarze Amerikaner wird Ihnen sagen: Nothing changed but the date.

Wer ohne Sünde ist...

Vielleicht sollte man zunächst vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man anderen gute Ratschläge erteilt. Genug zu kehren gibt es dort jedenfalls.

@ Blitzgescheit - 10:21 Uhr

Nehmen Sie mir es bitte nicht übel, - ob Sie meinen Kommentar verstehen, wahrnehmen oder ignorieren, ist mir letztendlich völlig egal. Wichtig ist mir nur, gegen jeglichen Rassismus vorzugehen, egal ob jemand nun offen oder verdeckt ihn bewirbt, verharmlost oder vergleicht.

Und wenn Sie Argumente wollen: Ein kurzer Überblick in der Geschichte der USA wird Ihnen die Augen öffnen. Kurze Frage: In welchem Land darf die Hakenkreuz-Fahne offen getragen werden?

Im Gegenzug nehme ich Sie ernst. Und das macht mir Angst...

Am 02. Juni 2021 um 10:22 von Sisyphos3

Zitat: die Frage hierzulande "woher kommst du" an einen etwas dunkelhäutigen gestellt wird, als rassistisch gesehen....so zumindest in jeder entsprechenden Sendung im TV

Die Frage wird von Betroffenen als rassistisch empfunden.

Es ist die Frage wert, warum das so ist und ob man das nicht aus einfacher menschlicher Rücksicht auf die Betroffenen vermeiden könnte.

Es ist sicherlich nicht als Beleidigung gemeint, wenn einem fremden dunkelhäutigen Kind beim zufälligen Zusammentreffen mit der Bemerkung "Ach, wie goldig" über die Krusselhaare gefahren wird.

Das muss doch alles nicht sein, wenn es den anderen stört.

@Am 02. Juni 2021 um 10:23 von Anderes1961

Zitat: "Eigentlich wollte ich ja nicht, aber gut, hab trotzdem mal 3 Sekunden Zeit für Sie geopfert. Mit den Suchbegriffen "Struktureller Rassismus USA" findet eine allseits bekannte Suchmaschine ungefähr 54600 Ergebnisse. Welches davon möchten Sie jetzt?"

Jetzt bin ich vor Lachen doch vom Stuhl gefallen.

Ihr "bestes" Argument für die Existenz eines "strukturellen Rassismus USA" ist eine die Anzahl an Ergebnissen bei einer Google-Suche???

Na schauen, wir mal wieviele Ergebnisse Google ausspuckt, wenn man "Moon landing hoax", "flat earth theory" oder "Bill Gates Impfverschwörung" eingibt.

Hahaha :-)

Na, jetzt wundert mich gar nichts, wenn Linke sich deartig "seriös" ihr kleines Weltbild zusammenzimmern :-)

Bote

"'Donald Trump hat Mieter, die wenig zahlungsfähig waren und zufällig schwarz waren, von seinen Wohnungen ferngehalten.'

Ich könnte mir vorstellen, dass er das nicht wegen der Hautfarbe gemacht hätte.
Einen Weißen Anzugträger mit Offenbarungseid und laufender Insolvenz, sprich ihne Geld, hätte er doch auch nicht genommen.

Einen Michael Jordan hätte er auch nicht abgelehnt.

Es geht ums Geld. Hier auch. Ohne gibts keine tolle Wohnung

10:28, Sisyphos3

>>10:17 von fathaland slim
was muß man tun
dass sie ein Zitat, das abgesetzt von meinem Beitrag steht sie das als solches erkennen ?

wenn der Biden von nem Massaker vor 100 Jahren spricht wie betrachtet er dann den Genozid an den Ureinwohnern <<

Das wird er dann erzählen, wenn es um dieses Thema geht. Und nicht bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Massakers von Tulsa.

Das Relativieren überlässt er Ihnen. In diese Beziehung ist ja auf Sie absolut Verlass. Egal worum es geht.

Am 02. Juni 2021 um 10:28 von Sisyphos3

Zitat: wenn der Biden von nem Massaker vor 100 Jahren spricht wie betrachtet er dann den Genozid an den Ureinwohnern ?

Das ist tatsächlich eine berechtigte und interessante Frage.

Es wäre nett, wenn Sie uns unterrichteten, wenn der Präsident sie Ihnen beantwortet hat.

09:51 von friedrich peter...

"Ich denke da macht sich die Politik es etwas zum einfach. In vorherigen kommunistischen Osteuropa gab es auch Rassismus."

,.,.,

Der Artikel handelt von Bidens Absichtserklärung.

Wieso macht sich da "die Politik" etwas zu einfach?

Was haben Sie dagegen, dass Biden den Rassismus in seinem Land bekämpft?

Irgendwas muss Sie daran doch nerven, wenn Sie jetzt Asien erwähnen.

@ Am 02. Juni 2021 um 10:16 von Sausevind

>>Am 02. Juni 2021 um 10:16 von Sausevind
09:37 von Louis2013

"Der Rassismus wird nie auszumerzen sein. Er ist genetisch bedingt"

,.,.,

Dieser Ihr Satz ist von Rassismus geprägt, und nicht zu knapp.

Der Rassismus ist keineswegs genetisch bedingt, es gibt kein Rassismus-Gen, und dergleichen wird nicht vererbt.

Es ist zwar in Ordnung, wenn Sie fordern, den eigenen Rassismus zu bekämpfen, aber die Wurzel dafür sind keine Gene.

Ist also keine angeborene Haltung.

Die Ursache ist viel widerlicher.<<

Gott sei Dank. Und ich dachte schon ich hätte einen angeborenen Gendefekt. Danke für die Aufklärung. :-)

10:20 von schabernack

Bei den Japern gab es kein lokales Massaker an Ort (x). Die wurden zu vielen in Lager gesperrt, aber nicht gezielt massakriert.
.
der eine oder andere wurden schon gelyncht !

"Runder" kann die Jahreszahl gar nicht sein."
gut wenn sie das so sehen
wäre das zum Akzeptieren

10:10 von Sisyphos3

«Der strikteste Form des Rassismus kommt zur Zeit aus aus Asien.»

«betrachten wir uns nur mal Japan
wer einmal dort war, dem fällt eines sofort auf :
freundlich, friedlich, am liebsten unter sich
was ist daran auszusetzen ?
ist multikulti ein Naturgesetz ?»

”Neugierig wie die Sau … der Japaner an sich".

Neugierig auf alles, was er nicht so genau kennt, und was bei 3 noch nicht auf den Baum geflohen ist vor der Neugier der Japaner. An sich erfreulich, manchmal aber auch nervig.

Japan und "multikulti" … das kann man aus Nicht-Japan gar nicht richtig beurteilen. Einwanderungsland war Japan in seiner Geschichte nie. Aber "Splendid Isolation" war von 1603 bis 1853. Sehr einzigartig, ganz anders als in den USA. Und in EUR, als man zur damaligen Zeit sich gegenseitig plündernd durch die Länder zog. Das hat natürlich auch Auswirkungen bis heute auf die Inseln am Rande der Welt.

JAP ist nicht mehr das von 1853. Die Sprache schon.
Die lerne man mal, um mit dabei zu sein. Glück Auf.

09:08 von Sisyphos3

"Wäre es nicht zielführender mal einen Neuanfang zu wagen, statt "Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, für Dinge die man ohnehin nicht mehr ändern kann!"
*
Ohne Vergangenheitsbewältigung
kann es keinen Neuanfang geben!
Wer nicht fähig ist aus vergangenen Fehlern zu lernen, wird keinen neuen Anfang schaffen, sondern wieder in die alten Fehler verfallen!

10:22, Sisyphos3

>>weil ich mich nicht in die Politik anderer Nationen einmische ?
so wie ich es mir verbieten täte, wenn sich andere Nationen in die Zustände meines Landes einmischen<<

Sie würden es sich verbeten, wenn ein Bürger eines anderen Landes eine Meinung zur deutschen Innenpolitik äußern würde?

Echt jetzt?

Das ist ja abgefahren.

Morsche Pfeiler der Demokratie

"Oh, welch ein Wunder, diese Aussage von einer Partei, deren politischer Gegner rechts von ihr steht. So eine undifferenzierte Aussage ist nur als Wahlwerbung und Diffamierung des politischen Gegners zu werten." @Giselbert
.
Klasse: die Republikaner blockieren eine Untersuchung des Sturmes auf das Kapitol! Das ist natürlich wahnsinnig differenziert und "demokratisch".
.
Es ist eben eine gängige Methode, dem politischen Gegner das eigene Verhalten zu unterstellen. "Alle schossen vorbei!" - "Falsch, mein Sohn Louis, der schoss ganz dicht vorbei.
.
Und so rottet die Demokratie vor sich hin. Reps, Reps, Reps Juchhe!

@ Am 02. Juni 2021 um 10:28 von melancholeriker

Danke für die, wie immer, sehr gut gewählten Worte, deren Inhalt & Form bestimmte Sachverhalte auf´s Wesentliche konzentrieren und punktgenau präzisieren.

@AfD-Presseabteilung

"Am 02. Juni 2021 um 10:29 von Blitzgescheit
@Am 02. Juni 2021 um 10:20 von Blitzgescheit
Corrigendum:

Dieser Satz sollte natürlich wie folgt lauten:

"Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" als von der "color of skin" von jemanden."

Fehler war der Tatsache geschuldet, dass ich meinen Kommentar in < 1000 Zeichen reinpressen musste."

Ja, bei copy & paste kann sowas passieren. Es sei Ihnen verziehen.

Glauben tut's Ihnen deswegen trotzdem keiner.

@ 10:20 von Blitzgescheit

Nochmal: Sie sollten Ihre Kommentare überprüfen auf inhaltliche Logik und Sinnhaftigkeit. Was bedeutet Ihr kruder Satz "...Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" und "color of skin" von jemanden."?

Sie wollen sich wahrscheinlich auf seine epochale "I have a dream"-Rede beziehen, in der Martin Luther King sagte, er träume von einer Zeit, in der nicht die Hautfarbe sondern der 'Charakterinhalt' entscheidend sei. Sie wissen, wie absurd und infam es ist, ausgerechnet M.L.King als 'Zeugen' gegen faktischen Rassismus anzuführen. Was heißt denn "content of character" z.B. für den Mörder von George Floyd?
Sie leugnen, was struktureller Rassismus ist, wie ihn z. B. der Rassismusforscher Prof. Fereidooni, Uni Bochum, in Frageform definiert: "Wer hat die gesellschaftliche Macht, andere Menschen aufgrund der faktischen oder zugeschriebenen Herkunft von wichtigen gesellschaftlichen Teilbereichen wie Arbeits-, Wohnungsmarkt und Bildung systematisch auszuschließen?"

Rassismusdebatte

Ich sehe hier, daß es wiedermal eine Debatte um den Begriff des "Strukturellen Rassismus" gibt.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen in den letzten Jahren, daß die Begrifflichkeit des "Rassismus" eigentlich den Focus auf einen wenig fruchtbaren Bereich verschiebt: Da wird dann Religion zum Thema des Rassismus erklärt und die Gegenrede zielt darauf, daß Religion nicht genetisch ist.

Eigentlich sollte man die Diskriminierungsdebatte an einer strukturellen Entrechtung von Mitbürgern orientieren. Denn: Die Haltung des sog. "Rassismus" ist, bestimmte andere Bürger für weniger Wert zu erklären und zu entrechten.
Wer heute als "Rassist" people of color für Unwert hält, wird es morgen mit andersgläubigen, Anhängern bestimmter Parteien oder Hobbies oder mit Ungeimpften oder Geimpften tun.
Die Hybris, die Rassismus auslöst, ist universell. Und sie ist immer gefährlich. Und rechts wie links zu finden.

um 09:37 von Louis2013

,,Den eigenen Rassismus bekämpfen
Der Rassismus wird nie auszumerzen sein. Er ist genetisch bedingt und hängt mit der stammesgeschichtlichen Entwicklung des Menschen zusammen. Immer wenn Menschen eng zusammenleben, aber eine unterschiedliche Hautfarbe, andere Mentalitäten, an..."

Genetisch bedingt? Damit hat sich hier noch keine(r) reingetraut. Meine ganze Verwandtschaft in Afrika würde sich einen Baobab lachen über solche Ideen. Als Ehrensenegalese sage ich Ihnen frank und frei: Die sind mir bedeutend näher in Kultur, Religion (bin jedoch kein Moslem), Familienbewusstsein und 'open mind' als fast alle Deutschen die ich kenne, meine Familie inklusive, obwohl ich auch zu dieser ein gutes Verhältnis habe.

Das Problem Rassismus geht eben nie von dem aus oder ein, der rassistisch angegriffen wird. Das ist wie mit der Sucht. Alle schauen immer nach der Droge, aber niemand stellt die Frage, was GESUCHT wird von Abhängigen. Die Frage ist also, was der Rassist so dringend benötigt.

10:28 von melancholeriker

als ein aggressiver Schrei nach Entschädigung für eigene Bedeutungslosigkeit
.
das haben sie recht treffend beschrieben
und wenn wir jetzt mal vom Begriff Rassismus" weggehen es ganz allgemein begreifen
warum geht man in einen Fußballverein ... und prügelt sich womöglich mit dem Nachbarverein
Warum wird man Rocker, warum Punk warum gab es früher Manta Clubs,
warum trifft man sich für Autorennen in der Stadt .... warum sich von anderen unterscheiden ?
vielleicht weil man sich vom anderen abheben möchte, aus der Anonymität raustreten
mal was besonderes sein - Karl Mustermann ist nichts besonderes
vielleicht ist die Sache doch facettenreicher als es auf den ersten Blick aussieht

Tremiro

"sehen Sie Beide denn das Verhältnis von "rechten" zu "linken" Verbrechen, seit 2000 in Deutschland?"

Schwierige Frage. Wenn man die ganzen Ausschreitungen am 1.5, diversen g20gipfeln, castordemos, mitzählt, oder nicht?

Und warum seit 2000?
Weil dann die RAF nicht dabei ist?

Und warum ein Abwägen zwischen linke und rechter Gewalt?

Ich will beide nicht.

10:20, Blitzgescheit @10:01 von fathaland slim

>>Das wäre ja so naiv zu glauben oder zumindest andere Leute glauben machen zu wollen wie es die Linken seit Jahren tun, Flüchtlinge würden die Wertvorstellungen ihrer Herkunftsländer mit dem Tag abgeben, wenn sie deutsche Grenze überschreiten und sich quasi von einem deutschen Horst, Jürgen oder Peter nicht unterscheiden.<<

Wunderbar. Kaum wird es argumentativ für Sie ein wenig eng, holen Sie schwups! die Flüchtlingsproblematik aus der Schublade und hoffen, daß sich die Mitforisten dann an Ihrer Aussage zu diesem Thema abarbeiten. Den Gefallen tue ich Ihnen aber nicht.

>>Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" und "color of skin" von jemanden.<<

Sie sollten sich nicht auf Martin Luther King berufen. Das klingt nämlich aus Ihrem Munde wie Hohn.

10:34 von falsa demonstratio

Es ist sicherlich nicht als Beleidigung gemeint, wenn einem fremden dunkelhäutigen Kind beim zufälligen Zusammentreffen mit der Bemerkung "Ach, wie goldig" über die Krusselhaare gefahren wird.
.
genau auf das wollte ich hinaus !
wenn es andere stört - sollte es unterbleiben - da haben sie recht
nur wer stellt in einem Land die Maßstäbe auf was stört
da sind wir bei dem Begriff "Leitkultur"
also wenn ich mich hierzulande über die englische Königin kritisch auslasse
ist das eine Sache
wenn ich das in England mache, eine ganz andere

@10:23 von Anderes1961

Die Antwort kennen Sie schon: Er möchte keines dieser Ergebnisse zur Kenntnis nehmen; das ist strukturell bedingt und lässt sich u.a. nachverfolgen, wenn man ihm Belege für den Rechtsextremismus und Antisemitismus in der afd vorlegt: je mehr Beweise und Fakten man präsentiert, desto stärker leugnet er sie und fordert sie absurderweise gleichzeitig wieder ein. Das ist zwar ärgerlich, aber letztlich plump und durchschaubar.

@Am 02. Juni 2021 um 10:33 von fathaland slim

Zitat: "Ich kannte einen Überlebenden dieses Massakers persönlich. Er hieß Hal Singer und spielte Saxophon. Er starb letztes Jahr im Alter von fast 101 Jahren in Paris. Wenn Sie sich „Cornbread“, seinen im Netz zu findenden Hit von 1948, anhören, dann hören Sie ihn mit anderen Ohren, wenn Sie seine Lebensgeschichte kennen. Ein wütendes Lied, ohne Text.

Aber leider verstehen Sie das alles nicht."

Wieso behaupten Sie, dass ich das Leid anderer Menschen nicht verstünde?

Ich stehe jedem Mensch bei, dem Leid zugefügt wurde und fühle mit ihren schwarzen Freunden - ehrlich und ernsthaft - mit, wenn Sie oder Ihre schwarzen Freunde einem weißen Deutschen - und noch viel schlimmer: einem AfD-Wähler - wie mir zulassen.

10:37 von falsa demonstratio

Es wäre nett, wenn Sie uns unterrichteten, wenn der Präsident sie Ihnen beantwortet hat.
.
das ist ein amerikanisches Problem
zu dem ich sicherlich ne Meinung habe
aber eine amerikanische Angelegenheit

10.28 melancholeriker - Rassismus, einen Aufschrei

Sie meinen Rassismus ist `ein aggressiver Schrei nach Entschädigung für eigene Bedeutungslosigkeit `. Ausgenutzt von Typen wie Trump.
Mich würde mehr interessieren, wie sehen sie denn das mit den 1,4 Milliarden Chinesen oder mit den 1,3 Milliarden Inder oder usw.
Ist das dort auch nur einen Aufschrei ausgenutzt durch deren derzeitige populistische Führer. Oder ist das doch nicht ein bisschen zu einfach.

@AfD-Presseabteilung

"[...] Ihr "bestes" Argument für die Existenz eines "strukturellen Rassismus USA" ist eine die Anzahl an Ergebnissen bei einer Google-Suche???

Na schauen, wir mal wieviele Ergebnisse Google ausspuckt, wenn man "Moon landing hoax", "flat earth theory" oder "Bill Gates Impfverschwörung" eingibt.

Hahaha :-)

Na, jetzt wundert mich gar nichts, wenn Linke sich deartig "seriös" ihr kleines Weltbild zusammenzimmern :-)"

Ohne es zu wollen liefern Sie hier mit jedem Post den Beweis dafür, daß Sie einzig und allein die Absicht haben, Rassismus im Allgemeinen und strukturellen Rassismus im besonderen zu leugnen und an Sachargumenten - entgegen Ihrer Behauptung - zu diesem Thema keinerlei Interesse haben. Und Sie merken es nicht einmal.

In der Zeit, in der Sie diese Zeilen geschrieben haben, hätten Sie auch schon die ersten fünf Links anklicken und wenigstens mal überfliegen können. Das hätte nämlich alle Ihre Forderungen erfüllt und alle Ihre Fragen beantwortet.

@Am 02. Juni 2021 um 10:33 von Francis Fortune

Zitat: "Wichtig ist mir nur, gegen jeglichen Rassismus vorzugehen, egal ob jemand nun offen oder verdeckt ihn bewirbt, verharmlost oder vergleicht."

Mir auch.

Ich halte es mit Martin Luther King Jr., der den "content of character" der "color of skin" eines Menschen vorzieht.
Der Melanin-Anteil in einer Haut ist ein völlig nebensächliches Merkmal eines Menschen.

Zitat: "Ein kurzer Überblick in der Geschichte der USA wird Ihnen die Augen öffnen."

Ich habe nicht bestritten, dass die USA ein Geschichte der rassistischen Ungerechtigkeit hatte. Ich habe nach "strukturellem Rassismus" in der Gegenwart heut gefragt, den manche hier behaupten. Ist diese Differenzierung schon mal wieder zu viel gefragt?

10:39 von schabernack

Japan und "multikulti" … das kann man aus Nicht-Japan gar nicht richtig beurteilen.
.
sie kennen sich doch am ehesten mit der japanischen Kultur und deren Seele aus
also ich habe in dem Land die Freundlichkeit kennengelernt, deren Höflichkeit
und wenn man sich die Einwanderungspolitik betrachtet glaubt man eines festzustellen
sie lieben ihre Eigenständigkeit, sind am liebsten unter sich,
also ich habe keine Probleme damit
ganz im Gegenteil schafft zumindest nicht den Ärger wie bei uns
jeder Wort auf die Goldwaage legen zu müssen, jede Handlung "wie wird es gesehen"

@paganus65

"[...] Wer heute als "Rassist" people of color für Unwert hält, wird es morgen mit andersgläubigen, Anhängern bestimmter Parteien oder Hobbies oder mit Ungeimpften oder Geimpften tun.
Die Hybris, die Rassismus auslöst, ist universell. Und sie ist immer gefährlich. Und rechts wie links zu finden."

Beinahe hätte ich Ihnen zustimmen können. Nur in einem irren Sie. Das geschieht nicht morgen, sondern gestern, heute und morgen. Und im Deutschen Bundestag sitzt eine Partei, bei der das permanent geschieht. Das macht es so erschreckend.

qAm 02. Juni 2021 um 10:33 von Francis Fortune

Zitat: "Kurze Frage: In welchem Land darf die Hakenkreuz-Fahne offen getragen werden?"

In den USA.

Das hat aber etwas mit dem Prinzip der Meinungsfreiheit etwas zu tun, das in den USA (noch) einen sehr hohen Stellenwert besitzt.

Wissen Sie, in welchem Land 99,9999 % der Bevölkerung sich regelmäßig klar negativ dazu äußern, was sie vom Hakenkreuz und HK-Trägern halten?

In den USA.

Noch Fragen?

09:14 von Blitzgescheit

"Ich halte jedoch nichts davon, diese historische rassistische Ungerechtigkeit politisch in illegitimer Weise zu instrumentalisieren wie das die Linken für gewöhnlich tun bzw. wenn man der Meinung ist, eine "rassistische" Diskriminierung würde heute noch bestehen, dann soll man diese konkret und sachlich benennen, damit wir gemeinsam diese Diskriminierung beheben können.
*
Da braucht man nicht links zu sein, um den alltäglich, realen
Alltagsrassismus zu erkennen, wenn man ihn erkennen will!

Rassismus | bpb
https://www.bpb.de/politik/extremismus/rassismus/

10:54 von werner1955

Dann müssen sie mit den toten Indianern mal anfangen.
.
sie relativieren, würde fathaland slim jetzt sagen

um 10:33 von karlheinzfaltermeier

"Was soll.....
man ehrlicherweise von einem Staat und seiner inzwischen mehrere hundert Millionen Bürger erwarten, dessen gesamte Geschichte auf Raub und Ausbeutung aufgebaut und heute noch glorifiziert wird? "

Ja, die von Ihnen genannten Elemente spielten in der US-Geschichte eine Rolle.
Das bestimmt aber noch lange nicht, daß diese Nation es nicht hinbekommen soll, sich dieses Themas anzunehmen.
Kanada tut das auch, in Schweden beginnt die Aufarbeitung dessen, was man den Sami angetan hat.
Es muß nicht alles "immer schlimmer" werden, es kann auch zwischendurch besser werden. Und ich sehe keinen Segen darin, die hoffnungsvoll stimmenden Worte von Präsident Biden sogleich wieder niederzureden. Wenn wir wollen, daß schlimme Dinge aufhören, müssen wir auch die Mitmenschen aus ihren Schubladen entlassen, und es ihnen zutrauen, nach Besserung zu streben.

um 09:07 von Locker werden

"Linksextremisten sind als gern gesehen bei ihnen?
Lina E. und Konsorten müssen für sie ja richtige Helden sein."

Es ist immer die selbe Laier! Einer fängt mit Rechtsextremismus an und der nächste kontert platt mit Linksextremismus. Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, dass beiden Extreme Gefahren bedeuten. Aber gleichzeitig kann man nicht Rechts mit Links und umgekehrt aufwiegen. Und das wiederrum bedeutet auch, dass man nicht eine Debatte um Rechts mit platten "Argumenten" von Links totschlagen kann. Reden wir also einfach mal über die eine Seite und verdammen sie. Und natürlich kann man dann auch als weiteres Themenfeld über Linksextremismus sprechen. Aber dennoch muss man klar trennen.

Im Ürigen: Gefahr für Laib und Leben geht häufiger von Rechts als von Links aus! Auch das sollte man einmal bedenken. Linksextreme töten jedenfalls nicht aus Gründen der Hautfarbe oder der Herkunft. Mir ist das jedenfalls nicht bekannt!

@paganus65, 10:29

"In Deutschland hat seit den 60ern eine konsequente Beschäftigung mit den Gräueltaten während der NS-Zeit stattgefunden"

Diese "konsequente Beschäftigung" ging aber - wo sie stattfand - nicht von staatlichen Institutionen aus; ganz im Gegenteil, die haben vielmehr mit aller Macht versucht, die zu unterdrücken (mehr dazu u.a. hier: de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer), sondern von Teilen der Bevölkerung. Die dafür von anderen Teilen der Bevölkerung und "einflussreichen" Stellen in der deutschen Gesellschaft massiv angefeindet, behindert und schikaniert wurden.

@Am 02. Juni 2021 um 10:50 von fathaland slim

Zitat: ">>Ich halte wie Martin Luther King Jr. mehr vom "content of character" und "color of skin" von jemanden.<<

Sie sollten sich nicht auf Martin Luther King berufen. Das klingt nämlich aus Ihrem Munde wie Hohn."

Wieso?

Als AfD-Wähler habe ich mehr intellektuelle und moralische Legitimation darin, Menschen nach ihrem Verhalten und Taten zu beurteilen und nicht rassistisch nach äußeren, unabänderlichen Merkmalen wie Hautfarbe einzuteilen, wie dies Linke seit Jahren machen - und das sogar strukturell rassistisch. Dieses Mal stimmt der Begriff sogar!

Können Sie die Frage nach dem "wieso einmal" konkret und sachlich beantworten?

eine ganz andere?

von Sisyphos3 @

Ob meine Aussage "rassistisch" ist hängt davon ab wo ich es sage?

Also verstehe ich das jetzt richtig?

Also wenn Ramelow in Thühringen sagte die DDR war kein unrechtsstaat ,ist das ok, aber die gleich Behauptung in Hamburg oder München wäre dann falsch?

@Am 02. Juni 2021 um 10:59 von Anderes1961

Zitat: "In der Zeit, in der Sie diese Zeilen geschrieben haben, hätten Sie auch schon die ersten fünf Links anklicken und wenigstens mal überfliegen können. Das hätte nämlich alle Ihre Forderungen erfüllt und alle Ihre Fragen beantwortet."

... so sprach der "Flat Earher"-Verschwörungstheoretiker :-)

Seeeeeeeeeeeeehr überzeugend, mein Lieber!
Sehr überzeugend :-)

Dunkle Seiten haben wieder die "anderen" - oder?

Klasse, jetzt können wir wieder huldvoll auf die schauen, die ihre dunklen Seiten aufarbeiten bzw. sich noch schwer damit tun. Erst recht in den USA.

Dabei fällt es uns doch allen schwer. Die Deutschen haben zwar (großteils) gelernt, die NS-Zeit zu kritisieren - aber damit einher ging, daß viele oder die meisten die Verantwortung eben nicht mehr bei "uns" (Ex-Nazi-Volk) sehen, sondern bei "denen" (Nazis). Wir können auf andere dunkle Seiten schauen - und sehen dann als Schuldige "die Politiker" (am besten: die der Parteien, die wir eh ablehnen), "die Wirtschaft" (die wir dann von außen kritisieren, obwohl wir selbst vom Kapitalismus profitieren) usw. Das ist so bequem: Am Ende sind immer noch die anderen schuld. Und dann können wir noch von Dritten verlangen, sie mögen mal ihre Geschichte aufarbeiten wie "wir".

Wann sagen wir mal laut: Wir und ich haben schuld? Wir und ich verbocken es? Auch die deutsche jüngste Geschichte und sogar Gegenwart bieten Gelegenheit genug dazu.

um 10:28 von Sisyphos3 10:17 von fathaland slim

[,,was muß man tun
dass sie ein Zitat, das abgesetzt von meinem Beitrag steht sie das als solches erkennen ?... "]

,,****wenn der Biden von nem Massaker vor 100 Jahren spricht wie betrachtet er dann den Genozid an den Ureinwohnern ?****"

Der verehrte Florist sprach hier die Form des Zitierens an, nicht den Inhalt.

Wenn ich mir das erlauben darf:

Wenn ich mal vergleiche, was man von Schülern im Bereich Konventionen des Schriftverkehrs verlangen darf und dies den meisten Beiträgen von Ihnen hier gegenüberstelle, sehe ich ein steil Gefälle. Das hat nichts mit Stil oder einer Ökonomie der Selbstmitteilung zu tun. Mein Deutschlehrer hätte dazu garnichts gesagt, um das Wort wurstig zu vermeiden.

@ um 09:50 von fathaland slim

Nicht dass Sie unrecht hätten, aber so wie Sie das schildern, hört es sich an, als wäre diese Entwicklung abgesprochen und von langer Hand vorbereitet gewesen.
Eine Verschwörungstheorie die in die Verschwörungspraxis umgesetzt wurde.
Wie so einige angebliche Verschwörungstheorien.

Neid wegen der 'schwarzen Wallstreet'

Tulsa ist ein Zeichen dafür, dass der politische, wirtschaftliche und soziale Erfolg von Schwarzen bekämpft wurde und es zum Teil bis heute so ist.

In Greenwood/Tulsa wohnten schwarze Einwohner, die sich zu einem großen wirtschaftlichen Erfolg hochgearbeitet hatten. Deswegen die Bezeichnung "schwarze Wallstreet".

Der Mob, der das Viertel mordend und sengend verwüstete, war von Neid und rassistischem Hass getrieben.

@Sisyphos3

Die Frage nach der Herkunft sehe ich sehr kontextbezogen. Es sollte doch auch nicht allzu schwierig sein hier eine gewisse Sensibilität zu entwickeln. Wenn Sie jemanden danach fragen und dieser antwortet Ihnen „aus Köln“, dann könnten Sie das so stehen lassen und akzeptieren, dass die Person in Köln geboren bzw. aufgewachsen ist, sich als Kölner identifiziert und nicht als jemand aus dem Ausland, was Sie ihm möglicherweise aufgrund eines Namens oder Aussehens zuschreiben wollen.

Wenn die Person noch nicht so lange in Deutschland lebt, antwortet diese Ihnen möglicherweise anders. Sie sollten einen Menschen aber nicht auf die Herkunft der Eltern oder Großeltern festnageln wollen, indem Sie diesem die Frage aufdrängen, wo dieser denn nun „wirklich“ herkomme. Auf das Gegenüber einstellen und differenzieren hilft, denke ich.

(P.S. Ihr Großvater muss ja ein stolzes Alter erreicht haben)

@11:00 von Blitzgescheit

Da ist insofern etwas "mal wieder zu viel gefragt", als Sie die Antworten nicht zur Kenntnis nehmen sondern pseudoechauffiert wieder und wieder nach Differenzierung, Fakten und Belegen fragen, die Sie zigmal bekommen haben.
Oder ist das wieder zuviel verlangt, dass Sie Antworten und Belege lesen?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: