Kommentare - Frankreich: Wer kann Le Pen stoppen?

30. Mai 2021 - 17:32 Uhr

In knapp vier Wochen stehen in Frankreich Regionalwahlen an, der Wahlkampf gibt einen Vorgeschmack auf die Präsidentschaftswahl 2022. Wieder dreht sich alles um die richtige Strategie gegen Rechtspopulistin Le Pen. Von Sabine Wachs.

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Kommentare

Rechtspopulistinnen lassen

Rechtspopulistinnen lassen sich stoppen, indem man ihre i.d.R. plumpen Strategien gnadenlos offenlegt: Die Kombination von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, das gestörte Verhältnis zu kritisch unabhängigem Journalismus und Rechtsstaatlichkeit, die Leugnung der Dringlichkeit einer Klimapolitik und die ständige Hetze, egal ob in Parlamentsreden, Kundgebungen, Aufmärschen oder Netzeinträgen. Und das alles wird so monoton wie durchsichtig verpackt in die ständige Produktion eines Sündenbocks, zum einen in Form der Flüchtlinge und zum anderen in Form "derer da oben", wahlweise als 'Altparteien' oder 'alte Elite' denunziert. Ob das nun LePen & co oder Weidel & co am köcheln halten, es ist letztlich die gleiche einfarbige dunkle Soße.

38% für Le Pen ? Sind die

38% für Le Pen ? Sind die Franzosen noch zu retten ? Oder müssen sie erstmal die Folgen einer Rechtspopulistenpolitik spüren ?

Ich hoffe ,

das es diesmal einen eminenten Rechtsruck geben wird und somit der Weg für 2022 geebnet ist !

Ich denke

die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.

Nur alles auf Rechtspopulismus hinzutrimmen hilft nichts.

Man muss den Waehler auch ernst nehmen.

Anstelle einer Einigung hat

die EU eine spaltende Wirkung entfaltet.
Zur Lösung des Problems müsste sich die EU aber ändern - und das ist nicht in Sichtweite...
Also müssen wir weiterhin einen hohen Preis für die hochtrabenden demokratischen Prinzipien bezahlen. Währendessen lachen sich USA, Russland und China kaputt...

Wie oft....

...ist dieses Blabla schon wiederholt worden....mit welchem Erfolg?

@17:50 von Werner40

Sind die Franzosen noch zu retten ?

Wenn genug Wähler für Le Pen stimmen, ja.

Oder müssen sie erstmal die Folgen einer Rechtspopulistenpolitik spüren ?

Hoffen wir es. Denn die Folgen angeblicher Rechtspopulistenpolitik sind die Erfolge der Mitte-Rechts Regierungen in den heute modernsten, freiheitlichsten und erfolgreichsten Demokratien der Welt.

17:50 von Werner40

Bei dieser nicht enden wollenden Einwanderungspolitik bleibt eben nichts anderes übrig als rechts zu wählen.

18:04, IBELIN

>>Ich denke
die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.<<

Ja klar. Man die Rechten stoppen, wenn die anderen Parteien einfach ihre Positionen übernehmen. Dann werden die Rechten überflüssig.

Das höre ich, seit ich denken kann.

Es stimmt aber nicht. Siehe Weimar. Da rückten die bürgerlichen Parteien immer weiter nach rechts. Was aber den Aufstieg der Nazis nicht verhinderte.

Wer kann Le Pen stoppen?

Wenn eure bürgerliche Politik das nicht mehr kann, muss man sich wohl damit abfinden.... wenn Frankreich fällt, werden weitere fallen, dann werden Polen und Ungarn vom Buhmann zum Modell.

Ich verstehe die Menschen in den Ländern nicht mehr,...

...wo in der Vergangenheit extreme politische Richtungen jenseits von Rechts nur eines für das Volk erbracht haben:
Hunger, Verfolgung, Krieg und Tod!

---

Wir Deutschen können davon ein "böses" Lied singen.
Und nun stehen in Ländern, die unter den Nazis im 2.WK gelitten haben
selbst vor der Entscheidung in dunkle Bereiche der Vergangenheit abzudriften.
-
Und damit meine ich nicht nur Frankreich, sondern auch Länder wie Polen, Ungarn, Italien, Russland etc. p.p.
-
Eines erkenne ich seit vielen Jahren immer wieder.
Die Menschen lernen nicht aus der Vergangenheit und/ oder sind sehr, sehr vergesslich!
-
Es ist ein Trauerspiel
und es bleibt zu hoffen, daß es nie wieder einen rechtsradikalen Staat auf der Welt geben wird,
der die Welt an den Abgrund der völligen Zerstörung drängt!

18:12, Barbarossa 2

>>Bei dieser nicht enden wollenden Einwanderungspolitik bleibt eben nichts anderes übrig als rechts zu wählen.<<

Das stimmt. Als Fremdenfeind kann man wirklich nur rechts wählen. Denn die Einwanderung wird nie enden. Das war schon immer so. In der DDR war das ein wenig anders, deswegen jetzt der Schock bei ihren ehemaligen Bürgern.

18:04, vweh

>>Also müssen wir weiterhin einen hohen Preis für die hochtrabenden demokratischen Prinzipien bezahlen. <<

Könnten Sie diesen Satz bitte etwas näher erläutern?

18:17, fathaland slim 18:04, IBELIN

Ich habe ein "kann" in meinem Post vergessen. Ich nehme aber an, daß der geneigte Leser es sich an die richtige Stelle denkt:=)

Der Rechtsruck in Frankreich

Der Rechtsruck in Frankreich konnte nur entstehen, weil linke Politik bestimmte Themen, die den Bürgern unter den Nägeln brennt, nicht lösten oder versuchten, unter den Teppich zu kehren.

Jetzt brennen die Themen umso mehr......

Es entsteht hier der Eindruck,

daß die Stärke der Rechten in Frankreich ein neues Phänomen sei.

Dem ist aber nicht so, wie jeder weiß, der die französische Politik der letzten Jahrzehnte verfolgt hat.

Schon Jean Marie Le Pen, der Vater von Marine, kam 2002 bei der Präsidentschaftswahl in die Stichwahl gegen Jacques Chirac. Die dieser dann aber gewann.

Und im Süden Frankreichs stellen die Rechten traditionell in vielen Städten den Bürgermeister.

Wenn es denn so sein soll...

Mögicherweise brauchen die Franzosen einfach mal den heilsamen Schock einer rechtsextremen Regierung.
Das wird dann natürlich erstmal hart, besonders für die Franzosen, die nichts mit Rechtsextremismus am Hut haben und dann natürlich für alle nicht-weißen Franzosen.

Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.

Je nachdem wie hart das dann wird, hat sich das Problem LePenn danach erledigt.

@SinnUndVerstand

Schauen Sie sich doch mal die Zustände in Frankreich an .
Frankreich ist mit am meisten in Europe von islamistischem Terror betroffen.
Die jüngsten Attentate u.a. auf eine Holocaust Überlebende , auf einen Lehrer und auch auf Pfarrer sind für die Franzosen schockierend .
Frankreich hat mittlerweile in viele Städten die größten Probleme in Vierteln mit vorwiegend jungen männlichen Muslimen , die vielen Ausschreitungen sind erschreckend .

Innere Sicherheit , Schutz der Außengrenzen , Eindämmung der Migration und damit zusammenhängende Angst vor wirtschaftlichem Abstieg und auch die Unzufriedenheit mit der EU Bürokratie sind weitere klassische rechtskonservative Themen .
Da braucht es dann niemanden zu wundern wenn "Rechtspopulisten " diese Dinge aufgreifen und zum Thema machen und nicht die Diskussion aus politischen Gründen verhindert wird .
Frankreich ist mittlerweile innenpolitisch instabil und das merken die Menschen .
Und nur Moral und Haltung reichen eben nicht mehr .

@Werner40:

38 % für Le Pen? - Nein, steht doch im Artikel: 38 % für die Konservativen. Ist Le Pen konservativ? -

Überlegungen“ offenbar von eher untergeordneter Bedeutung:

„Sollte es bei den Präsidentschaftswahlen erneut zum Duell Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen kommen, könnte das die "republikanische Front", das Bündnis aller gemäßigten Parteien gegen die Kandidatin von rechts außen, gefährden (...). Dann werde man sehen, wie sich die Konservativen, aber auch die anderen Parteien bei der Präsidentschaftswahl positionieren: "Werden sie dazu aufrufen, Emmanuel Macron zu wählen? Diese Frage ist im Moment noch offen."

Und wofür sich die Wähler - unabhängig davon, wer sie zu was aufruft und warum - entscheiden werden, ist auch noch nicht raus.

wen wundert dies?

"um rund fünf Prozentpunkte auf 38 Prozent gestiegen ..."

Für mich ein Zeichen dafür, dass die Einwanderungspolitik kein Randthema ist, wie dies amtierende Parteien glauben machen wollen. Viele Menschen wünschen sich hier einen Richtungswechsel.

Werden von den Regierenden wichtige Themen ignoriert oder kleingeredet, die aber für viele wichtig sind, braucht einem diese Entwicklung nicht zu wundern.

Zumal die rechtsorientierten Parteien mittlerweile viele andere Themen positiv besetzen und nicht mehr die Einthemenparteien sind, wie dies früher vielleicht einmal war.

18:33, GeMe

>>Mögicherweise brauchen die Franzosen einfach mal den heilsamen Schock einer rechtsextremen Regierung.<<

Manchmal ertappe auch ich mich bei diesem Gedanken.

>>Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.<<

Davon gehe ich auch aus. Aber es ist natürlich ein Spiel mit dem Feuer.

@ 18:28 von Susi1960

Alle, die die Rechten stoppen, kümmern sich genau dadurch auch um die Probleme der Menschen.

Problem Altparteien

Meiner Meinung nach sind die Altparteien das Problem in der Demokratie. Die Entwicklungen und Probleme in der Welt haben rasant zugenommen und haben die Parteien abgehängt. Vor das fehlende Verständnis der Zusammenhänge ist fatal. Und die meisten Politiker wissen heutzutage gar nicht mehr, das sie in erster Linie gewählt werden um die Interessen der Gesellschaft Ausdruck zu verleihen und nicht in erster Linie sich selbst zu bereichern.

@18:04 von IBELIN

//Ich denke
die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.//

Davon bin ich auch überzeugt. Wenn die Nationalisten derart an Zustimmung gewinnen, müssen die anderen Parteien etwas falsch machen.

18:20 von fathaland slim

Denn die Einwanderung wird nie enden.

Dann schauen sie sich doch mal die Einwanderungsstatistiken anderer Länder an. Wenn sie dann noch etwas Realitätssinn entwickeln könnten, werden sie staunen, selbst wenn sie nicht wollen.

@fathaland slim

"Denn die Einwanderung wird nie enden. "

Schauen sie doch bitte auf die Probleme gerade in Frankreich in Bezug zu Einwanderung und Migration .
Schauen Sie was mittlerweile in bestimmten Vierteln einer jeden grösseren französischen Stadt los ist.
Schauen Sie auf die vielen Terroranschläge und Ausschreitungen in Frankreich auch erst vor wenigen Wochen .
Natürlich haben auch "Rechtspopulisten" keine Lösung , aber die Andern eben auch nicht , und die haben die Misere zu verantworten .
Die Realität hat nicht nur Frankreich eingeholt .
Ein Blick ins eigene Land macht dies deutlich .

Die linke Politik muss in

Die linke Politik muss in Frankreich gescheitert sein, sonst bekämen Rechte nicht so viel Zulauf!

Ergo ist die Zeit reif, dass Rechte das politische Ruder in die Hand nehmen.

Mal sehen, ob sie es besser machen.

@18:39 von Hinterdiefichte

Also hier im Forum lese ich alle möglichen Versionen von 'Baerbock stoppen', erschreckend häufig auch mit Formulierungen unter der Gürtellinie.
Und wem es um den Zusammenhalt der französischen Gesellschaft geht, um den Verbleib der 'grande nation' im Kanon der humanitären EU-Staaten und um eine verlässliche Partnerschaft auch in der Achse Paris-Berlin, kann natürlich die Frage stellen, wer LePen stoppen kann.
Aber ich kann Sie beruhigen: Die Überschrift hat wohl eher den Hintergrund, dass es in dem Bericht um die Rangeleien und auch strategischen Überlegungen der anderen Parteien unseres geliebten Nachbarlandes geht.

18:17 von fathaland slim

«Ja klar. Man die Rechten stoppen, wenn die anderen Parteien einfach ihre Positionen übernehmen. Dann werden die Rechten überflüssig.

Das höre ich, seit ich denken kann.
Es stimmt aber nicht. Siehe Weimar. Da rückten die bürgerlichen Parteien immer weiter nach rechts. Was aber den Aufstieg der Nazis nicht verhinderte.»

Frankreich hat durch seine besondere (Kolonial) Geschichte einen sehr hohen Bevölkerungsanteil an Franzosen mit (vor allem) Wurzeln in Nordafrika. "Algerien lässt grüßen".

Seit Jahrzehnten solange ich politisch denke, ist in Frankreich die immer ungelöste Frage mit den "Banlieus". Wegen Corona mag Migration + Politik dazu aktuell etwas außer Fokus zu sein. Verbessert hat Corona alle Fragen, die sozial damit zusammenhängen, nun aber gar nicht. Noch schlimmer mit Ausweg wohin (?) ist es seither geworden.

Nicht nur in Paris, Marseille, und Lyon. Auch in Städten klein irgendwo im Land.
Gesellschaftliches Ungleichgewicht spielt immer die Karten der Verführer …

>>Viele Konservative in

>>Viele Konservative in Frankreich fürchten eine Wirtschaftskrise, sie fordern mehr Protektionismus, darunter auch einen besseren Schutz der Außengrenzen. Sie blicken unsicher auf die Zeit nach der Pandemie. Und das alles führt dazu, dass immer mehr Menschen weiter nach rechts rücken.<<

Wer unsicher ist, sucht Halt und ist somit anfälliger für Heilsversprechen. Wer sich mit seinen Sorgen und Nöten allein gelassen oder nicht wahrgenommen fühlt, ebenfalls.

18:39, Hinterdiefichte

>>Wer kann Le Pen stoppen?
Ich verstehe die tendenziöse Frage nicht? Warum sollte Frau Le Pen gestoppt werden? Fragt man hier in Deutschland „wer kann Baerbock stoppen“? Nein! Also was soll das Ganze?<<

Ist denn Frau Baerbock eine Rechtsextreme?

an SinnUndVerstand um 17:46

"Rechtspopulistinnen lassen sich stoppen, indem man ihre i.d.R. plumpen Strategien gnadenlos offenlegt"

Wenn es nur so einfach wäre. Schauen sie in alle Länder der sogenannten liberalen Demokratien. Sie alle haben in unterschiedlicher Stärke das gleiche Problem: Verlust der Glaubwürdigkeit der politischen Elite. Verlust des Vertrauens in die Fähigkeit des "Systems" Problem zu lösen usw..
Dies muss ein gemeinsame Ursache haben. Sie liegt nach verschiedenen Untersuchungen im einseitigen individualistischen Menschenbild, dass Konkurrenz als Triebkraft sieht und die soziale, empatische Ebene des Menschen beiseite schiebt. Es gibt hierzu eine Fülle von Arbeiten.

Blamabel

Es ist eigentlich ziemlich blamabel dass es "Rechtspopulisten" braucht um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen und auch um unbequeme Diskussionen führen zu können .
Da sollten sich die Anderen Parteien auch mal fragen ob sie nahe genug am Bürger dran sind oder ob oberflächliche Haltungs und Moralpredigten die Menschen noch erreichen .
Die Diskrepanz zwischen gewünschter Ideologie und tatsächlicher Lebensrealität der Menschen ist nicht nur in Frankreich sehr groß .
Und genau deshalb gibt es "Rechtspopulismus" .
Das darf jedoch keine Ausrede sein die Probleme nicht zu benennen und anzugehen denn sonst wird es nicht besser , nicht mit den Rechtspopulisten und auch nicht mit den Problemen .
Gilt übrigens auch für Deutschland ....

@Vielfalt, 18:12 Uhr

Salvini hat in Italien gezeigt, wie verheerend die Folgen einer Politik sind, die den Menschen alles verspricht und dann den Staat gegen die Wand fährt, die Hass und Hetze verbreitet, statt für gesellschaftliche Geschlossenheit zu werben, die an tumbem völkischen Denken orientiert ist und sich international isoliert. Man kann nur hoffen, dass den Franzosen ein solches Schicksal erspart bleibt.

@ 18:39 von John Koenig

In der Beschreibung mancher Probleme kann ich Ihnen an manchen Stellen durchaus zustimmen, wenngleich ich an vielen Stellen andere Begriffe wähle und andere Ursachen sehe.
Wo ich Ihnen diametral widerspreche ist, was die Rechtspopulisten um LePen daraus machen: Dass sie "diese Dinge aufgreifen und zum Thema machen", hat leider nicht damit zu tun, dass sie politisch Probleme lösen möchten oder gar praktikable Programme dafür hätten, sondern dass sie Stimmung machen und mit den Sündenböcken 'Flüchtlinge, Migranten, Muslime' Hetze und Spaltung betreiben.

18:04 von IBELIN

>>Ich denke die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.<<

Meinen Sie wirklich die demokratischen Parteien müssten Hass und Hetze verbreiten und Migranten zum Sündenbock für Alles was nicht rund läuft machen?
Dann hätten sich Front National, AfD usw. erledigt?

fathaland slim

Ihre Meinung haben Sie aus dem Hörensagen gestrickt wie ich, doch haben Sie die hohe Arbeitslosigkeit , die erbärmlichen Folgen des Versailler Diktats und den aufblühenden Kommunismus vergessen mit den blutigen Straßenschlachten. Die Bevölkerung war ganz einfach der Meinung, daß die "Rechte" damit am besten fertig würde. Die sowjetischen Blutorgien waren z.T. schon bekannt. Und wenn die "Rechte" mehr Zulauf in Frankreich erhält, hat das auch seine Gründe , die z.B. von etwa 20 pensionierten Generälen kürzlich auch in einem Moratorium an Macron sehr klar geäußert wurden.

@18:44 von fathaland slim: Spiel mit dem Feuer

Ich habe mich in den letzten Tagen auf facebook mehrfach an den Diskussionen zur Wahl in Sachsen-Anhalt beteiligt, wo die AfD ja möglicherweise stärkste Partei werden kann.

Auch dort habe ich vorgeschlagen eines der Ostbundesländer sprichwörtlich der AfD zu opfern, um zu zeigen, dass diese Partei ausser Hass, Hetze und Polemik nichts kann, am allerwenigsten ein Land regieren.

In Frankreich sieht es natürlich etwas anders aus, weil man dort nicht nur eine kleine unbedeutende Provinz den Rechtsextremisten opfern würde, sondern gleich das ganze Land.

Dementsprechend größer wäre später der Reparaturaufwand, um die von den Rechtsextremisten angerichteten Schäden wieder zu beseitigen.

Sachsen-Anhalt ist mit seinen 2,2 Mio Einwohner kaum der Rede wert und vom Rest der Republik ganz schnell wieder aufgebaut, nachdem die Rechtsextremisten abgewählt wurden.

Ein ganzes Land wie Frankreich ist da schon eine größere Nummer.

18:44 von fathaland slim 18:33, GeMe

//>>Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.<<

Davon gehe ich auch aus. Aber es ist natürlich ein Spiel mit dem Feuer.//

Ich bin da nicht so sicher. Wenn etwas nicht im Sinne der Wähler laufen sollte, gelingt es niemandem besser als den Rechtsextremen, Schuldige auszumachen. Und die sitzen natürlich nicht in der Regierung.

18:28 von Susi1960

>>Kümmert euch lieber um die Probleme der Menschen, statt "die Rechten zu stoppen"!<<

Das ist ein Problem.

@ 18:33, GeMe

"Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich,"

Was haben demokratisch, wählbare Parteien mit Extremisten zu tun?

Extremismus ist fast immer mit der Bereitschaft verbunden, die bestehende politische Ordnung auch mit Gewalt zu bekämpfen. Davon kann bei den bestehenden französischen Parteien keine Rede sein.

Wieso Le Pen stoppen?

Zitat: "In knapp vier Wochen stehen in Frankreich Regionalwahlen an, der Wahlkampf gibt einen Vorgeschmack auf die Präsidentschaftswahl 2022. Wieder dreht sich alles um die richtige Strategie gegen Rechtspopulistin Le Pen."

Wieso geht es bei der deutschen Tagesschau darum, zu fragen wie man eine französische Politikerin davon abhält eine Wahl zu gewinnen?

Sollte sich die Berichterstattung eines öffentlich-rechtlichen Senders sich nicht um die nüchtern-sachliche Darstellung der unterschiedlichen Positionen von Le Pen bzw. von ihren politischen Gegnern beschränken.

Bzw. dann zumindest sachlich-nüchtern die Gründe anführen, wenn man als "guter" Franzose oder Europäer nicht Le Pen wählen sollte.

Ich bin ganz Ohr.

@werner40

Warum echauffieren sie sich ?

Die anderen - einschließlich macron - haben ihre symphatien verspielt.

Schon lange

Was die Folgen falsch gelaufener und falsch gesteuerter Migration angeht, gehört F zu den am meisten gebeutelten Nationen.

Die Menschen hoffen halt, das LePen das alles regelt.

Aber das wird nicht kommen.

Die Millionen Personen mit Wurzeln in Afrika und dem nahen Osten sind nun mal da und werden kaum freiwillig gehen.

Und auch eine le pen wird sich nicht trauen, das Problem mit Gewalt anzugehen.

@17:56 von Pax Domino

Hoffen kann man viel...sogar einen „ eminenten Linksruck“. Ihr Wunsch ist nur etwas für eine kleine Minderheit.

@18:53 von schabernack 18:17 von fathaland slim

//Gesellschaftliches Ungleichgewicht spielt immer die Karten der Verführer …//

Richtig! Und diese Erkenntnis darf auch eine künftige deutsche Regierung nicht aus den Augen verlieren. Versprechen allein werden da nicht reichen.

@18:04 von IBELIN

Das ist so eine typische Antworte der Wähler der rechtsextremen AfD.

Übernimmt die Positionen der Rechtsextremen und schon gibt es keine Rechtsextreme mehr.

Das ist, mit Verlaub, nicht nur dumm und einfältig, das ist kreuzgefährlich.

Die cSU hatte sich daran die Finger verbrannt und hoffentlich gelernt.

Und nein, solche Wähler muß man nicht nur NICHT ernst nehmen, man muß solche Antidemokraten sogar weiter ausgrenzen.

Diese Leute benehmen sich wie im Kindergarten, also muß man sie entsprechend behandeln.

Sie dürfen wieder mitspielen, wenn sie die Regeln der Gemeinschaft (wieder) einhalten. So einfach ist das.

18:45, Dr. Cat

>>Problem Altparteien
Meiner Meinung nach sind die Altparteien das Problem in der Demokratie. Die Entwicklungen und Probleme in der Welt haben rasant zugenommen und haben die Parteien abgehängt. Vor das fehlende Verständnis der Zusammenhänge ist fatal. Und die meisten Politiker wissen heutzutage gar nicht mehr, das sie in erster Linie gewählt werden um die Interessen der Gesellschaft Ausdruck zu verleihen und nicht in erster Linie sich selbst zu bereichern.<<

Sie wissen aber schon, daß die Le Pen Partei, früher FN, heute RN, in Frankreich eine Altpartei ist?

Sie wurde vor fünfzig Jahren gegründet.

@18:45 von Dr. Cat

Die älteste rückwärtsgewandteste 'Altpartei', die wir haben, ist das RN-Pendant bei uns. Beginnt mit 'a' wie alt und endet mit 'd' wie ...
Auch beim Bereichern hat diese Partei die anderen schnell abgehängt. Da ist übrigens auch LePen vorne dabei: Ein Kredit aus Russland hat die französische Rechtspopulistin 2014 vor dem Bankrott gerettet. Um die Rückzahlung gibt's seit langem Zoff, der nun auch die Phalanx zum Kreml wackeln lässt. Schon 2019 titelte die DW: "Die Parteien von Nigel Farage, Marine Le Pen, Matteo Salvini, Jarosław Kaczyński, Jörg Meuthen und Viktor Orbán machen ähnliche Schlagzeilen - in vielen EU-Ländern geraten Rechtspopulisten durch Finanzskandale in Erklärungsnot." (tinyurl.com/2bdb9865)

@18:17 von fathaland slim

"Es stimmt aber nicht. Siehe Weimar. Da rückten die bürgerlichen Parteien immer weiter nach rechts. Was aber den Aufstieg der Nazis nicht verhinderte."

Stimmt, es begann 2x in Thüringen. 1924 und 2020.

18:50, morgentau19

>>Die linke Politik muss in Frankreich gescheitert sein, sonst bekämen Rechte nicht so viel Zulauf!

Ergo ist die Zeit reif, dass Rechte das politische Ruder in die Hand nehmen.

Mal sehen, ob sie es besser machen.<<

Von welcher linken Politik in Frankreich reden Sie?

Macron?

Echt jetzt?

19:03 von Giselbert

>>Was haben demokratisch, wählbare Parteien mit Extremisten zu tun?<<

Von Anhängern des rechten politischen Randes wird geflissentlich ausgeblendet, dass die Partei die 1933 an die Macht kam, auch "demokratisch, wählbar" war und auch demokratisch gewählt wurde.

@18:26 von morgentau19

"Jetzt brennen die Themen umso mehr......"

Nein aber bald Häuser mit Menschen darinnen, falls diese Leute an die Macht kommen.

Mölln, Rostock-Lichtenhagen, Solingen...

Systemfehler

Es ist erstaunlich, dass die meisten Foristen allein auf Frankreich blicken.
Das Problem betrifft aber alle "liberalen Demokratien" in unterschiedlicher Ausprägung.
Dies spricht dafür, dass es an einem Systemfehler liegt, der letztlich zum Systemversagen führt.
Eine Theorie hierzu ist, dass das einseitige individualistiche Menschenbild Ursache ist.
Dies führt zu einer Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie. die auf das Konkurrenzstreben als Motor setzt. Der Egoismus des Einzelnen führt gesetzmäßig zum Gemeinwohl. Konkurrenz ist der Normalzustand. Dauernde Konkurrenz führt aber zur Angst, Angst abgehängt zu werden.

Der Mensch aber ist Gemeinschaftswesen. Er kann sich nur in der Gemeinschaft und nicht im dauernden Kampf entwickeln.
Das Übergehen dieser Bedürfnisse, dieses Nichthandeln bei Problemen, die aber nun einmal offensichtlich sind, führt zu einem Gefühl der Ohnmacht.
Dies ist der erste Schritt, der schließlich die Menschen in die Hände von Populisten treibt.

Le Pen will Frankreich modernisieren

Marine Le Pen lehnt den Islamogauchisme ab. Dieser französiche Begriff beschreibt das Zusammenwirken von Links-Autoritarismus und Islam-Autoritarismus für gemeinsame autoritäre, gegen Aufklärung und Humanismus gerichtete, Ziele.

Blickt man über den eurasischen Tellerrand, wird sichtbar dass es Staaten gibt, die freiheitliche Demokratie, höchst-erfolgreiche Wirtschaft und vernünftige kontrollierte Zuwanderungspolitik alles gut vereinbaren können.

Außer Le Pen und ihrer Partei, sind in Frankreich keine Parteien willig das Land nach dem Vorbild der etablierten freiheitlichen Demokratien zu modernisieren.

@19:04 von Blitzbote

"Wieso geht es bei der deutschen Tagesschau darum, zu fragen wie man eine französische Politikerin davon abhält eine Wahl zu gewinnen?"

Weil es eine rechtsextreme Politikerin ist, mit Rechtsextremisten im Schlepptau, was Auswirkungen auf unseren wichtigsten Partner in der EU hätte?

Auch hier gibt es ja einige Leute, die wieder vom "Erbfeind" faseln...

fathaland slim

Lhre Verbissenheit bei Migrationsthemen läßt auf Ihre Herkunft schließen. Ihrer Objektivität ist dadurch leider nicht gedient, was ich aber nicht beanstanden kann. Auch ich habe sowas wie ein Zugehörigkeitsgefühl, das mich nicht immer "global" denken läßt. Mich stört das anmaßende Verhalten zugewanderter Völker, die sich wie Eroberer gebärden und offenbar davon überzeugt sind, dieses Land aufgebaut zu haben. Viele Franzosen werden ganz ähnlich empfinden.

@schabernack Zitat: "Frankrei

@schabernack
Zitat:
"Frankreich hat durch seine besondere (Kolonial) Geschichte einen sehr hohen Bevölkerungsanteil an Franzosen mit (vor allem) Wurzeln in Nordafrika. "Algerien lässt grüßen"."

zum einen sind dies die Franzosen mit einer nicht-europäischen Ethnie - siehe Nordafrika "Berber" oder "Araber" - aber auf der anderen Seite stehen direkten Nachfahren von Franzosen aus dem "Mutterland" die in den Kolonien die dortige Oberschicht bildeten.

Die erstern leben in den Gettos am Stadtrand und sind "dank" ihres Familien-Namens auf dem Arbeitsmarkt für hochgebildete chancenlos...
..die zweiteren sind einer treue Kernwählerschaft für die französischen Nazis unter LePen
die haben den Rassismus quasi mit der Muttermilch vererbt bekommen
ja - ein bissel Holzschnitt - aber bei nur 1000 Zeichen muss man es halt verkürzen

18:49, Barbarossa 2

>>18:20 von fathaland slim
Denn die Einwanderung wird nie enden.

Dann schauen sie sich doch mal die Einwanderungsstatistiken anderer Länder an. Wenn sie dann noch etwas Realitätssinn entwickeln könnten, werden sie staunen, selbst wenn sie nicht wollen.<<

Ich habe mit der Einwanderung und den Einwanderern in unserem Land nicht die allergeringsten Probleme. Viele meiner Freunde haben keinen deutschen Stammbaum.

Das ist meine Realität, die sich offensichtlich von der Ihrigen gewaltig unterscheidet.

@SinnUndVerstand

Natürlich haben die Rechten auch keine Lösungen , genausowenig wie die Anderen auch .
Aber ist es denn zielführend Probleme gerade mit den genannten Gruppen sofort als Hass und Hetze zu bezeichnen und dadurch eine schmerzliche und unbequeme Diskussionen zu vermeiden ?
Die Probleme sieht der normale Bürger meist schon viel früher und wenn man dann nicht erkennt dass sich die Politik darum kümmert , sondern dass im Gegenteil Diskussionen und Meinungen aus ideologischer Korrektheit heraus nicht zugelassen werden dann wenden sich eben viele Denen zu die diese Unbequemen Wahrheiten wenigstens aussprechen .
Und das darf dann auch nicht sonderlich überraschen .

19:21, Quakbüdel

>>fathaland slim
Lhre Verbissenheit bei Migrationsthemen läßt auf Ihre Herkunft schließen.<<

Tatsächlich?

Ich wurde in Solingen geboren.

Das wussten Sie?

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Rannenberg

fathaland slim

Ihre Idee ist grandios und sollte in die Tat umgesetzt werden ! Es ist aber nicht auszuschließen, daß eine AfD-geführte Regierung tatsächlich gute Arbeit leistet. Das wäre Ihnen dann aber wirklich peinlich ! Mir käme es nie in den Sinn, der Bevölkerung eines Landes die Pest- an-den-Hals zu wünschen, damit die von Ihnen gehegte Abneigung gegen deren Landesregierung auch Bestätigung findet.

@Tremiro

"Meinen Sie wirklich die demokratischen Parteien müssten Hass und Hetze verbreiten und Migranten zum Sündenbock für Alles was nicht rund läuft machen?
Dann hätten sich Front National, AfD usw. erledigt?"

Es geht nicht darum Front National, AfD usw. zu erledigen , sondern die massiven Probleme mit diesen Gruppen zu lösen.
Von diesen Problemen hat Frankreich mehr als genug , schauen Sie sich bitte die Vorfälle der letzten Monate in Frankreich an .
Darum ist es auch nicht verwunderlich weshalb die "Rechten"
solch einen Zulauf haben .

@logig um 19:19 Uhr

"Das Problem betrifft aber alle "liberalen Demokratien" in unterschiedlicher Ausprägung.
Dies spricht dafür, dass es an einem Systemfehler liegt, der letztlich zum Systemversagen führt.
Eine Theorie hierzu ist, dass das einseitige individualistiche Menschenbild Ursache ist.
Dies führt zu einer Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie. die auf das Konkurrenzstreben als Motor setzt. Der Egoismus des Einzelnen führt gesetzmäßig zum Gemeinwohl. Konkurrenz ist der Normalzustand. Dauernde Konkurrenz führt aber zur Angst, Angst abgehängt zu werden."

Ja richtig. Aber das erklärt nicht, warum nun gerade die Populisten und rechten Parteien gewählt werden, die noch mehr Individualität, Wirtschaftswachstum um jeden Preis, noch härteren Konkurrenzkampf, noch viel mehr Egoismus des Einzelnen und andauernde Angst in dieses kaputte System bringen wollen.
Die einzige Auflösung des Systemfehlers liegt ja dann in Bürgerkriegen plus drittem Weltkrieg.
Danach haben alle den selben sozialen Rang: ganz unten.

@19:19 von logig

...das betrifft leider weniger die „liberalen Demokratien“ eher die kruden Diktaturen a la Russland, China, Belarus, in afrikanischen Ländern....die Herrscher dort sind reine Egomanen, zum Teil schon seit Jahrzehnten an der Macht...ihre Sichtweise, daß der Mensch ein Ego- und ein soziales Wesen zugleich ist, ist eine anthropologische Konstante, also eine Binse. In Demokratien können die Menschen immer wieder neue Repräsentanten wählen...

an Anna-Elisabeth um 18:56

"Wer unsicher ist, sucht Halt und ist somit anfälliger für Heilsversprechen. Wer sich mit seinen Sorgen und Nöten allein gelassen oder nicht wahrgenommen fühlt, ebenfalls."

Das ist sehr gut formuliert. Wer Scheinprobleme, wie das gendergerechte Deutsch, wie den Streit um den Rassebegriff, der nichts am Rassismus ändert, wer die Befürchtungen, dass eine multkulturelle Gesellschaft Probleme aufwirft, wer den Willen einer deutlichen Mehrheit in bezug auf die Pandemiebekämpfung übergeht, wer die Empatie derer, die kein Verständenis für die Entscheidung haben, wirtschaftliche Argumente vor die menschlichen zu stellen, bei Seite schiebt, muß sich nicht wundern, wenn dies bei Vielen schließlich zu einem Gefühl der Ohnmacht führt.. Ein erster Schritt zur Entfremdung von dieser Politelite. Ein erster Schritt in die Arme von Demagogen.

@ John Koenig- Hass und Hetze

„ Aber ist es denn zielführend Probleme gerade mit den genannten Gruppen sofort als Hass und Hetze zu bezeichnen und dadurch eine schmerzliche und unbequeme Diskussionen zu vermeiden ?
Die Probleme sieht der normale Bürger meist schon viel früher und wenn man dann nicht erkennt dass sich die Politik darum kümmert , sondern dass im Gegenteil Diskussionen und Meinungen aus ideologischer Korrektheit heraus nicht zugelassen werden dann wenden sich eben viele Denen zu die diese Unbequemen Wahrheiten wenigstens aussprechen .
Und das darf dann auch nicht sonderlich überraschen .“

Das ist wie mit der AfD hier. Die wird von allen „Konkurrenten“ in die rechte Ecke geschoben.

Würde man die AfD hoffähig machen, dann stärkt man die Gemäßigten dort und es würden noch viel mehr diese Partei wählen, was Machtverlust für die anderen bedeutet.

Und mit einer akzeptieren AfD wäre rot rot grün noch unwahrscheinlicher.

Das selbe Problem hat man in Frankreich.

Keiner will FN noch größer machen.

19:19 von Vielfalt

>>Blickt man über den eurasischen Tellerrand, wird sichtbar dass es Staaten gibt, die freiheitliche Demokratie, höchst-erfolgreiche Wirtschaft und vernünftige kontrollierte Zuwanderungspolitik alles gut vereinbaren können.<<

Über den "eurasischen Tellerrand"? Dann meinen Sie Argentinien, Brasilien, die mittelamerikanischen Staaten. Also ich kann nicht erkennen was da an "freiheitliche Demokratie, höchst-erfolgreiche Wirtschaft und vernünftige kontrollierte Zuwanderungspolitik" besser ist als bei uns..

@18.12 Uhr von Vielfalt

Eigentlich interessiert mich ja schon lange nicht mehr, was Sie so posten, aber können Sie Ihr Statement mal erklären?

Welche „angebliche Rechtspopulistenpolitik?
Es gab zum Glück nach dem 2. Weltkrieg noch keine Regierung in Westeuropa, wo Rechtsradikale unenthemmt ihre Politik entfalten konnten.
Also von welchen „Mitte-Rechts Regierungen“ in welchen „modernsten, freiheitlichsten und erfolgreichsten Demokratien“ schreiben Sie da?

Das ist ziemlich kruder Unsinn.

@19:28 von fathaland slim

Mutig von Ihnen sich so den Rechtsextremen hier zu "präsentieren".

Würde ich mich nicht trauen aber ich habe auch noch ein "schönes Andenken" der "Wiking-Jugend" im Gesicht.

Das erinnert mich jeden Morgen daran wie gefährlich diese Leute sind.

19:09 von IchMeinJaNur@18:04 von IBELIN

"Das ist so eine typische Antworte der Wähler der rechtsextremen AfD.

Übernimmt die Positionen der Rechtsextremen und schon gibt es keine Rechtsextreme mehr."

Sorry, Sie sollten schon sorgfältiger lesen bevor Sie kommentieren. Ich weiss zwar nicht ob IBELIN AfD wählt aber

"Übernimmt (Übernehmt) die Positionen der Rechtsextremen und schon gibt es keine Rechtsextreme mehr."
und
"wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde"

sind zwei völlig verschiedene Aussagen.

Also ich würde es gut finden,

wenn es weniger Globalisierung geben würde und der Wunsch, im eigenen Land die dort ansässigen Lebensweisen zu haben, nicht gleich dazu führen, als rechtsradikaler eingestuft zu werden. Im eigenen Land gelten die Regeln dieses Landes.
Und wer damit nicht klar kommt, der kann doch gehen oder gar nicht erst kommen.
Jedes Land sollte das Recht haben, den Bewohnern dieses Landes die Heimat zu bieten, die zu diesem Land gehört.

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