Frankreich: Wer kann Le Pen stoppen?

30. Mai 2021 - 17:32 Uhr

In knapp vier Wochen stehen in Frankreich Regionalwahlen an, der Wahlkampf gibt einen Vorgeschmack auf die Präsidentschaftswahl 2022. Wieder dreht sich alles um die richtige Strategie gegen Rechtspopulistin Le Pen. Von Sabine Wachs.

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Kommentare

Rechtspopulistinnen lassen

Rechtspopulistinnen lassen sich stoppen, indem man ihre i.d.R. plumpen Strategien gnadenlos offenlegt: Die Kombination von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, das gestörte Verhältnis zu kritisch unabhängigem Journalismus und Rechtsstaatlichkeit, die Leugnung der Dringlichkeit einer Klimapolitik und die ständige Hetze, egal ob in Parlamentsreden, Kundgebungen, Aufmärschen oder Netzeinträgen. Und das alles wird so monoton wie durchsichtig verpackt in die ständige Produktion eines Sündenbocks, zum einen in Form der Flüchtlinge und zum anderen in Form "derer da oben", wahlweise als 'Altparteien' oder 'alte Elite' denunziert. Ob das nun LePen & co oder Weidel & co am köcheln halten, es ist letztlich die gleiche einfarbige dunkle Soße.

38% für Le Pen ? Sind die

38% für Le Pen ? Sind die Franzosen noch zu retten ? Oder müssen sie erstmal die Folgen einer Rechtspopulistenpolitik spüren ?

Ich hoffe ,

das es diesmal einen eminenten Rechtsruck geben wird und somit der Weg für 2022 geebnet ist !

Ich denke

die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.

Nur alles auf Rechtspopulismus hinzutrimmen hilft nichts.

Man muss den Waehler auch ernst nehmen.

Anstelle einer Einigung hat

die EU eine spaltende Wirkung entfaltet.
Zur Lösung des Problems müsste sich die EU aber ändern - und das ist nicht in Sichtweite...
Also müssen wir weiterhin einen hohen Preis für die hochtrabenden demokratischen Prinzipien bezahlen. Währendessen lachen sich USA, Russland und China kaputt...

Wie oft....

...ist dieses Blabla schon wiederholt worden....mit welchem Erfolg?

@17:50 von Werner40

Sind die Franzosen noch zu retten ?

Wenn genug Wähler für Le Pen stimmen, ja.

Oder müssen sie erstmal die Folgen einer Rechtspopulistenpolitik spüren ?

Hoffen wir es. Denn die Folgen angeblicher Rechtspopulistenpolitik sind die Erfolge der Mitte-Rechts Regierungen in den heute modernsten, freiheitlichsten und erfolgreichsten Demokratien der Welt.

17:50 von Werner40

Bei dieser nicht enden wollenden Einwanderungspolitik bleibt eben nichts anderes übrig als rechts zu wählen.

18:04, IBELIN

>>Ich denke
die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.<<

Ja klar. Man die Rechten stoppen, wenn die anderen Parteien einfach ihre Positionen übernehmen. Dann werden die Rechten überflüssig.

Das höre ich, seit ich denken kann.

Es stimmt aber nicht. Siehe Weimar. Da rückten die bürgerlichen Parteien immer weiter nach rechts. Was aber den Aufstieg der Nazis nicht verhinderte.

Wer kann Le Pen stoppen?

Wenn eure bürgerliche Politik das nicht mehr kann, muss man sich wohl damit abfinden.... wenn Frankreich fällt, werden weitere fallen, dann werden Polen und Ungarn vom Buhmann zum Modell.

Ich verstehe die Menschen in den Ländern nicht mehr,...

...wo in der Vergangenheit extreme politische Richtungen jenseits von Rechts nur eines für das Volk erbracht haben:
Hunger, Verfolgung, Krieg und Tod!

---

Wir Deutschen können davon ein "böses" Lied singen.
Und nun stehen in Ländern, die unter den Nazis im 2.WK gelitten haben
selbst vor der Entscheidung in dunkle Bereiche der Vergangenheit abzudriften.
-
Und damit meine ich nicht nur Frankreich, sondern auch Länder wie Polen, Ungarn, Italien, Russland etc. p.p.
-
Eines erkenne ich seit vielen Jahren immer wieder.
Die Menschen lernen nicht aus der Vergangenheit und/ oder sind sehr, sehr vergesslich!
-
Es ist ein Trauerspiel
und es bleibt zu hoffen, daß es nie wieder einen rechtsradikalen Staat auf der Welt geben wird,
der die Welt an den Abgrund der völligen Zerstörung drängt!

18:12, Barbarossa 2

>>Bei dieser nicht enden wollenden Einwanderungspolitik bleibt eben nichts anderes übrig als rechts zu wählen.<<

Das stimmt. Als Fremdenfeind kann man wirklich nur rechts wählen. Denn die Einwanderung wird nie enden. Das war schon immer so. In der DDR war das ein wenig anders, deswegen jetzt der Schock bei ihren ehemaligen Bürgern.

18:04, vweh

>>Also müssen wir weiterhin einen hohen Preis für die hochtrabenden demokratischen Prinzipien bezahlen. <<

Könnten Sie diesen Satz bitte etwas näher erläutern?

18:17, fathaland slim 18:04, IBELIN

Ich habe ein "kann" in meinem Post vergessen. Ich nehme aber an, daß der geneigte Leser es sich an die richtige Stelle denkt:=)

Der Rechtsruck in Frankreich

Der Rechtsruck in Frankreich konnte nur entstehen, weil linke Politik bestimmte Themen, die den Bürgern unter den Nägeln brennt, nicht lösten oder versuchten, unter den Teppich zu kehren.

Jetzt brennen die Themen umso mehr......

Es entsteht hier der Eindruck,

daß die Stärke der Rechten in Frankreich ein neues Phänomen sei.

Dem ist aber nicht so, wie jeder weiß, der die französische Politik der letzten Jahrzehnte verfolgt hat.

Schon Jean Marie Le Pen, der Vater von Marine, kam 2002 bei der Präsidentschaftswahl in die Stichwahl gegen Jacques Chirac. Die dieser dann aber gewann.

Und im Süden Frankreichs stellen die Rechten traditionell in vielen Städten den Bürgermeister.

Wenn es denn so sein soll...

Mögicherweise brauchen die Franzosen einfach mal den heilsamen Schock einer rechtsextremen Regierung.
Das wird dann natürlich erstmal hart, besonders für die Franzosen, die nichts mit Rechtsextremismus am Hut haben und dann natürlich für alle nicht-weißen Franzosen.

Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.

Je nachdem wie hart das dann wird, hat sich das Problem LePenn danach erledigt.

@SinnUndVerstand

Schauen Sie sich doch mal die Zustände in Frankreich an .
Frankreich ist mit am meisten in Europe von islamistischem Terror betroffen.
Die jüngsten Attentate u.a. auf eine Holocaust Überlebende , auf einen Lehrer und auch auf Pfarrer sind für die Franzosen schockierend .
Frankreich hat mittlerweile in viele Städten die größten Probleme in Vierteln mit vorwiegend jungen männlichen Muslimen , die vielen Ausschreitungen sind erschreckend .

Innere Sicherheit , Schutz der Außengrenzen , Eindämmung der Migration und damit zusammenhängende Angst vor wirtschaftlichem Abstieg und auch die Unzufriedenheit mit der EU Bürokratie sind weitere klassische rechtskonservative Themen .
Da braucht es dann niemanden zu wundern wenn "Rechtspopulisten " diese Dinge aufgreifen und zum Thema machen und nicht die Diskussion aus politischen Gründen verhindert wird .
Frankreich ist mittlerweile innenpolitisch instabil und das merken die Menschen .
Und nur Moral und Haltung reichen eben nicht mehr .

@Werner40:

38 % für Le Pen? - Nein, steht doch im Artikel: 38 % für die Konservativen. Ist Le Pen konservativ? -

Überlegungen“ offenbar von eher untergeordneter Bedeutung:

„Sollte es bei den Präsidentschaftswahlen erneut zum Duell Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen kommen, könnte das die "republikanische Front", das Bündnis aller gemäßigten Parteien gegen die Kandidatin von rechts außen, gefährden (...). Dann werde man sehen, wie sich die Konservativen, aber auch die anderen Parteien bei der Präsidentschaftswahl positionieren: "Werden sie dazu aufrufen, Emmanuel Macron zu wählen? Diese Frage ist im Moment noch offen."

Und wofür sich die Wähler - unabhängig davon, wer sie zu was aufruft und warum - entscheiden werden, ist auch noch nicht raus.

wen wundert dies?

"um rund fünf Prozentpunkte auf 38 Prozent gestiegen ..."

Für mich ein Zeichen dafür, dass die Einwanderungspolitik kein Randthema ist, wie dies amtierende Parteien glauben machen wollen. Viele Menschen wünschen sich hier einen Richtungswechsel.

Werden von den Regierenden wichtige Themen ignoriert oder kleingeredet, die aber für viele wichtig sind, braucht einem diese Entwicklung nicht zu wundern.

Zumal die rechtsorientierten Parteien mittlerweile viele andere Themen positiv besetzen und nicht mehr die Einthemenparteien sind, wie dies früher vielleicht einmal war.

18:33, GeMe

>>Mögicherweise brauchen die Franzosen einfach mal den heilsamen Schock einer rechtsextremen Regierung.<<

Manchmal ertappe auch ich mich bei diesem Gedanken.

>>Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.<<

Davon gehe ich auch aus. Aber es ist natürlich ein Spiel mit dem Feuer.

@ 18:28 von Susi1960

Alle, die die Rechten stoppen, kümmern sich genau dadurch auch um die Probleme der Menschen.

Problem Altparteien

Meiner Meinung nach sind die Altparteien das Problem in der Demokratie. Die Entwicklungen und Probleme in der Welt haben rasant zugenommen und haben die Parteien abgehängt. Vor das fehlende Verständnis der Zusammenhänge ist fatal. Und die meisten Politiker wissen heutzutage gar nicht mehr, das sie in erster Linie gewählt werden um die Interessen der Gesellschaft Ausdruck zu verleihen und nicht in erster Linie sich selbst zu bereichern.

@18:04 von IBELIN

//Ich denke
die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.//

Davon bin ich auch überzeugt. Wenn die Nationalisten derart an Zustimmung gewinnen, müssen die anderen Parteien etwas falsch machen.

18:20 von fathaland slim

Denn die Einwanderung wird nie enden.

Dann schauen sie sich doch mal die Einwanderungsstatistiken anderer Länder an. Wenn sie dann noch etwas Realitätssinn entwickeln könnten, werden sie staunen, selbst wenn sie nicht wollen.

@fathaland slim

"Denn die Einwanderung wird nie enden. "

Schauen sie doch bitte auf die Probleme gerade in Frankreich in Bezug zu Einwanderung und Migration .
Schauen Sie was mittlerweile in bestimmten Vierteln einer jeden grösseren französischen Stadt los ist.
Schauen Sie auf die vielen Terroranschläge und Ausschreitungen in Frankreich auch erst vor wenigen Wochen .
Natürlich haben auch "Rechtspopulisten" keine Lösung , aber die Andern eben auch nicht , und die haben die Misere zu verantworten .
Die Realität hat nicht nur Frankreich eingeholt .
Ein Blick ins eigene Land macht dies deutlich .

Die linke Politik muss in

Die linke Politik muss in Frankreich gescheitert sein, sonst bekämen Rechte nicht so viel Zulauf!

Ergo ist die Zeit reif, dass Rechte das politische Ruder in die Hand nehmen.

Mal sehen, ob sie es besser machen.

@18:39 von Hinterdiefichte

Also hier im Forum lese ich alle möglichen Versionen von 'Baerbock stoppen', erschreckend häufig auch mit Formulierungen unter der Gürtellinie.
Und wem es um den Zusammenhalt der französischen Gesellschaft geht, um den Verbleib der 'grande nation' im Kanon der humanitären EU-Staaten und um eine verlässliche Partnerschaft auch in der Achse Paris-Berlin, kann natürlich die Frage stellen, wer LePen stoppen kann.
Aber ich kann Sie beruhigen: Die Überschrift hat wohl eher den Hintergrund, dass es in dem Bericht um die Rangeleien und auch strategischen Überlegungen der anderen Parteien unseres geliebten Nachbarlandes geht.

18:17 von fathaland slim

«Ja klar. Man die Rechten stoppen, wenn die anderen Parteien einfach ihre Positionen übernehmen. Dann werden die Rechten überflüssig.

Das höre ich, seit ich denken kann.
Es stimmt aber nicht. Siehe Weimar. Da rückten die bürgerlichen Parteien immer weiter nach rechts. Was aber den Aufstieg der Nazis nicht verhinderte.»

Frankreich hat durch seine besondere (Kolonial) Geschichte einen sehr hohen Bevölkerungsanteil an Franzosen mit (vor allem) Wurzeln in Nordafrika. "Algerien lässt grüßen".

Seit Jahrzehnten solange ich politisch denke, ist in Frankreich die immer ungelöste Frage mit den "Banlieus". Wegen Corona mag Migration + Politik dazu aktuell etwas außer Fokus zu sein. Verbessert hat Corona alle Fragen, die sozial damit zusammenhängen, nun aber gar nicht. Noch schlimmer mit Ausweg wohin (?) ist es seither geworden.

Nicht nur in Paris, Marseille, und Lyon. Auch in Städten klein irgendwo im Land.
Gesellschaftliches Ungleichgewicht spielt immer die Karten der Verführer …

>>Viele Konservative in

>>Viele Konservative in Frankreich fürchten eine Wirtschaftskrise, sie fordern mehr Protektionismus, darunter auch einen besseren Schutz der Außengrenzen. Sie blicken unsicher auf die Zeit nach der Pandemie. Und das alles führt dazu, dass immer mehr Menschen weiter nach rechts rücken.<<

Wer unsicher ist, sucht Halt und ist somit anfälliger für Heilsversprechen. Wer sich mit seinen Sorgen und Nöten allein gelassen oder nicht wahrgenommen fühlt, ebenfalls.

18:39, Hinterdiefichte

>>Wer kann Le Pen stoppen?
Ich verstehe die tendenziöse Frage nicht? Warum sollte Frau Le Pen gestoppt werden? Fragt man hier in Deutschland „wer kann Baerbock stoppen“? Nein! Also was soll das Ganze?<<

Ist denn Frau Baerbock eine Rechtsextreme?

an SinnUndVerstand um 17:46

"Rechtspopulistinnen lassen sich stoppen, indem man ihre i.d.R. plumpen Strategien gnadenlos offenlegt"

Wenn es nur so einfach wäre. Schauen sie in alle Länder der sogenannten liberalen Demokratien. Sie alle haben in unterschiedlicher Stärke das gleiche Problem: Verlust der Glaubwürdigkeit der politischen Elite. Verlust des Vertrauens in die Fähigkeit des "Systems" Problem zu lösen usw..
Dies muss ein gemeinsame Ursache haben. Sie liegt nach verschiedenen Untersuchungen im einseitigen individualistischen Menschenbild, dass Konkurrenz als Triebkraft sieht und die soziale, empatische Ebene des Menschen beiseite schiebt. Es gibt hierzu eine Fülle von Arbeiten.

Blamabel

Es ist eigentlich ziemlich blamabel dass es "Rechtspopulisten" braucht um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen und auch um unbequeme Diskussionen führen zu können .
Da sollten sich die Anderen Parteien auch mal fragen ob sie nahe genug am Bürger dran sind oder ob oberflächliche Haltungs und Moralpredigten die Menschen noch erreichen .
Die Diskrepanz zwischen gewünschter Ideologie und tatsächlicher Lebensrealität der Menschen ist nicht nur in Frankreich sehr groß .
Und genau deshalb gibt es "Rechtspopulismus" .
Das darf jedoch keine Ausrede sein die Probleme nicht zu benennen und anzugehen denn sonst wird es nicht besser , nicht mit den Rechtspopulisten und auch nicht mit den Problemen .
Gilt übrigens auch für Deutschland ....

@Vielfalt, 18:12 Uhr

Salvini hat in Italien gezeigt, wie verheerend die Folgen einer Politik sind, die den Menschen alles verspricht und dann den Staat gegen die Wand fährt, die Hass und Hetze verbreitet, statt für gesellschaftliche Geschlossenheit zu werben, die an tumbem völkischen Denken orientiert ist und sich international isoliert. Man kann nur hoffen, dass den Franzosen ein solches Schicksal erspart bleibt.

@ 18:39 von John Koenig

In der Beschreibung mancher Probleme kann ich Ihnen an manchen Stellen durchaus zustimmen, wenngleich ich an vielen Stellen andere Begriffe wähle und andere Ursachen sehe.
Wo ich Ihnen diametral widerspreche ist, was die Rechtspopulisten um LePen daraus machen: Dass sie "diese Dinge aufgreifen und zum Thema machen", hat leider nicht damit zu tun, dass sie politisch Probleme lösen möchten oder gar praktikable Programme dafür hätten, sondern dass sie Stimmung machen und mit den Sündenböcken 'Flüchtlinge, Migranten, Muslime' Hetze und Spaltung betreiben.

18:04 von IBELIN

>>Ich denke die anderen Parteien koennten die Nationalisten stoppen, wenn man die Themen, die die Leute zu den Nationalisten treiben aufnehmen wuerde.<<

Meinen Sie wirklich die demokratischen Parteien müssten Hass und Hetze verbreiten und Migranten zum Sündenbock für Alles was nicht rund läuft machen?
Dann hätten sich Front National, AfD usw. erledigt?

fathaland slim

Ihre Meinung haben Sie aus dem Hörensagen gestrickt wie ich, doch haben Sie die hohe Arbeitslosigkeit , die erbärmlichen Folgen des Versailler Diktats und den aufblühenden Kommunismus vergessen mit den blutigen Straßenschlachten. Die Bevölkerung war ganz einfach der Meinung, daß die "Rechte" damit am besten fertig würde. Die sowjetischen Blutorgien waren z.T. schon bekannt. Und wenn die "Rechte" mehr Zulauf in Frankreich erhält, hat das auch seine Gründe , die z.B. von etwa 20 pensionierten Generälen kürzlich auch in einem Moratorium an Macron sehr klar geäußert wurden.

@18:44 von fathaland slim: Spiel mit dem Feuer

Ich habe mich in den letzten Tagen auf facebook mehrfach an den Diskussionen zur Wahl in Sachsen-Anhalt beteiligt, wo die AfD ja möglicherweise stärkste Partei werden kann.

Auch dort habe ich vorgeschlagen eines der Ostbundesländer sprichwörtlich der AfD zu opfern, um zu zeigen, dass diese Partei ausser Hass, Hetze und Polemik nichts kann, am allerwenigsten ein Land regieren.

In Frankreich sieht es natürlich etwas anders aus, weil man dort nicht nur eine kleine unbedeutende Provinz den Rechtsextremisten opfern würde, sondern gleich das ganze Land.

Dementsprechend größer wäre später der Reparaturaufwand, um die von den Rechtsextremisten angerichteten Schäden wieder zu beseitigen.

Sachsen-Anhalt ist mit seinen 2,2 Mio Einwohner kaum der Rede wert und vom Rest der Republik ganz schnell wieder aufgebaut, nachdem die Rechtsextremisten abgewählt wurden.

Ein ganzes Land wie Frankreich ist da schon eine größere Nummer.

18:44 von fathaland slim 18:33, GeMe

//>>Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich, so wie überall auf der Welt, nichts auf die Reihe bekommen, dann kommen für alle Franzosen harte Zeiten, auch für die LePenn Wähler wird es ein Erwachen geben.<<

Davon gehe ich auch aus. Aber es ist natürlich ein Spiel mit dem Feuer.//

Ich bin da nicht so sicher. Wenn etwas nicht im Sinne der Wähler laufen sollte, gelingt es niemandem besser als den Rechtsextremen, Schuldige auszumachen. Und die sitzen natürlich nicht in der Regierung.

18:28 von Susi1960

>>Kümmert euch lieber um die Probleme der Menschen, statt "die Rechten zu stoppen"!<<

Das ist ein Problem.

@ 18:33, GeMe

"Wenn sich dann im Laufe der Legislaturperiode zeigt, dass die Rechtsextremisten in Frankreich,"

Was haben demokratisch, wählbare Parteien mit Extremisten zu tun?

Extremismus ist fast immer mit der Bereitschaft verbunden, die bestehende politische Ordnung auch mit Gewalt zu bekämpfen. Davon kann bei den bestehenden französischen Parteien keine Rede sein.

Wieso Le Pen stoppen?

Zitat: "In knapp vier Wochen stehen in Frankreich Regionalwahlen an, der Wahlkampf gibt einen Vorgeschmack auf die Präsidentschaftswahl 2022. Wieder dreht sich alles um die richtige Strategie gegen Rechtspopulistin Le Pen."

Wieso geht es bei der deutschen Tagesschau darum, zu fragen wie man eine französische Politikerin davon abhält eine Wahl zu gewinnen?

Sollte sich die Berichterstattung eines öffentlich-rechtlichen Senders sich nicht um die nüchtern-sachliche Darstellung der unterschiedlichen Positionen von Le Pen bzw. von ihren politischen Gegnern beschränken.

Bzw. dann zumindest sachlich-nüchtern die Gründe anführen, wenn man als "guter" Franzose oder Europäer nicht Le Pen wählen sollte.

Ich bin ganz Ohr.

@werner40

Warum echauffieren sie sich ?

Die anderen - einschließlich macron - haben ihre symphatien verspielt.

Schon lange

Was die Folgen falsch gelaufener und falsch gesteuerter Migration angeht, gehört F zu den am meisten gebeutelten Nationen.

Die Menschen hoffen halt, das LePen das alles regelt.

Aber das wird nicht kommen.

Die Millionen Personen mit Wurzeln in Afrika und dem nahen Osten sind nun mal da und werden kaum freiwillig gehen.

Und auch eine le pen wird sich nicht trauen, das Problem mit Gewalt anzugehen.

@17:56 von Pax Domino

Hoffen kann man viel...sogar einen „ eminenten Linksruck“. Ihr Wunsch ist nur etwas für eine kleine Minderheit.

@18:53 von schabernack 18:17 von fathaland slim

//Gesellschaftliches Ungleichgewicht spielt immer die Karten der Verführer …//

Richtig! Und diese Erkenntnis darf auch eine künftige deutsche Regierung nicht aus den Augen verlieren. Versprechen allein werden da nicht reichen.

@18:04 von IBELIN

Das ist so eine typische Antworte der Wähler der rechtsextremen AfD.

Übernimmt die Positionen der Rechtsextremen und schon gibt es keine Rechtsextreme mehr.

Das ist, mit Verlaub, nicht nur dumm und einfältig, das ist kreuzgefährlich.

Die cSU hatte sich daran die Finger verbrannt und hoffentlich gelernt.

Und nein, solche Wähler muß man nicht nur NICHT ernst nehmen, man muß solche Antidemokraten sogar weiter ausgrenzen.

Diese Leute benehmen sich wie im Kindergarten, also muß man sie entsprechend behandeln.

Sie dürfen wieder mitspielen, wenn sie die Regeln der Gemeinschaft (wieder) einhalten. So einfach ist das.

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