Kommentare

Fliegen und Mietwagen- der Testlauf

Fliegen und Mietwagen. Das gehört scheinbar in andere Welten. Jetzt ist Wohnmobil , E bike oder Bus, Zug, Privatauto angesagt.

Kaum geht es, wird alles sofort wieder überflutet. Pfingsten ist der Testlauf, es sind scheinbar sehr viele unterwegs in die Ferien.

Es ändert sich vieles. Test buchen, Einreisebestimmungen machen, evtl. vorher den Wagen buchen, schauen wo was offen ist, wie ist die Regel in der Region, was darf man, muss man, kann man, usw..

Oder warten, bis es normalisiert ist...geimpft, entspannter, wieder etwas ruhiger im Sinne von gewohnter..., verstehen kann man, viele wollen nicht warten, es kann gleich wieder anderes sein..

Es gab schon früher auf Inseln Engpässe, ich kann mich an einen Urlaub in Malta/Gozo erinnern, es gab dort findige Privatleute, die ihr Auto vermieteten für wenige Tage oder Elektroautos von Händlern, die genutzt werden konnten und umfunktioniert wurden.
Ansonsten blieb zu Fuß oder Bus. Bei glühender Hitze.

Aber das ist ein anderes Kapitel.

Wenn man Herrn Sixt hört,...

...sagt er doch ziemlich unverhohlen:

“Wir zocken jeden ab!“

Da viele Urlauber finanziell offensichtlich besser dastehen als die Verleihfirmen, ist es nur recht, wenn sich letztere durch Vervielfachung der Preise wieder auf die Beine helfen lassen:
“...was wir den Kunden gegenüber verantworten können...“

Herrliche Formulierung, Herr Sixt!

Die erste Hälfte des Artikels

besteht aus Vorwürfen und Verdächtigungen, in der zweiten Hälfte wird dann erklärt, warum diese Situation öknomisch unvermeidlich ist. Letztes Jahr haben die Autovermieter Autos normal gekauft, für teuer Geld, und praktisch nichts damit eingenommen. Dieses Jahr fehlte schlichtweg das Geld, um noch einmal dieses Risiko einzugehen. Daher wurden die Fahrzeugflotten massiv verringert. Da es Leute gibt, die sich halt auch knappe Güter leisten können, bestimmt diesmal die Nachfrage den Preis. Nur so können die Autovermieter dieses Jahr das Geld verdienen, um im nächsten Jahr wieder den Kunden mit den gewohnt großen Autoflotten normale Preise anbieten zu können. Wer dieses Jahr Autos mietet, in Restaurants isst usw. muss mit dazu beitragen, dass die betreffenden Besitzer die schweren Verluste wieder reinholen, sonst wären sie ruiniert und das Angebot wäre auch weg.

rer Truman Welt

Das werden nicht nur die Preise für Mietwagen!

des derzeitigen allgemeinen Verständnisses von „Marktwirtschaft“ - und sind demnach offensichtlich unvermeidlich:
„In einschlägigen Foren und Zeitungen etwa auf Mallorca sprechen Leser von "Abzocke" und "Wucherpreisen". Aussagen von Branchen-Vertretern verstärken diesen Eindruck: So zitiert die Mallorca Zeitung den Vorsitzenden des dortigen Branchen-Verbandes Baleval, der vor allem die großen Autovermieter vertritt, mit den Worten: "Angebot und Nachfrage, das ist einfach. Zu Weihnachten wundert sich auch keiner, warum das Kilo Garnelen 90 Euro statt 30 Euro kostet." Auch Erich Sixt, Chef von Europas (...): "Wir werden so hoch gehen, wie es uns der Markt erlaubt und was wir den Kunden gegenüber verantworten können"

Man kann sich natürlich darüber aufregen. Zielführender wäre allerdings, sich mal ein paar Gedanken dazu zu machen, ob (und wie) sich an diesen „Marktwirtschaftsgesetzen“ zum Wohl der Allgemeinheit etwas ändern ließe. Das wäre (anders als bei Naturgesetzen) nämlich möglich.

Wenigstens die Wasserqualität soll besser geworden sein

Gibt es eigentlich auch in den Urlaubsgebieten am Mittelmeer Anzeichen für eine Erholung der Natur an Land? Gibt es dort keine Naturschützer, die sich dafür einsetzen, dass es bei weniger Urlaubsgästen bleibt?
Das beste wäre doch, wenn die Autovermietungspreise dort auf dem aktuellen Niveau blieben und dann weniger Autoverkehr die Umwelt belastete.
Und bevor aus dem Mittelmeer die Delphine wieder vertrieben werden, sollten die Urlauber wegbleiben.
Zu Hause gibt es doch auch eine notleidende Freizeit - und Urlaubsindustrie, die dringend auf Gäste hofft.
Apropos: US - Präsident Biden macht Reklame nach dem Motto „Kauft US - Produkte“. Richten sich US - Bürger auch beim Urlaubsziel danach?

Angebot und Nachfrage?

Der Markt hat seine eigenen Gesetze, das aber ein Oligopol eine bewusste Marktstrategie verfolgen kann, zeigt dieses Beispiel. Da wird einfach künstlich verknappt und schon steigen die Preise, auf einer Insel kann der Marktmacht einiger weniger nicht viel entgegen gesetzt werden. Corona verhindert zudem das Car Sharing und die Anmietung von Kleinbussen, bei den Preisen kann man auch Taxi fahren und sich für den Nahbereich Fahrräder mieten....

Nicht ungewöhnlich,...

... dass eine Branche versucht nach einer schweren Krise die eingefahrenen Verluste wieder wettzumachen.
Allerdings kommt die - wie im Bericht zu lesen - Vervierfachung des Leistungspreises Wucher gleich.
Da die Mietwagen wohl jetzt schon knapp werden, muss man leider davon ausgehen, dass viele Urlaubswillige offenbar bereit sind, derart viel Geld in den Gulli zu versenken. Das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
Es muss sich aber jeder bewusst sein, dass in dieser Krise die Mietwagen-Branche gerade in den beliebten Touristenhochburgen ihre Mietwagen vielfach unter dem Minimum einer erford. Wartung hat warten lassen. Vom vorgesehenen und evtl. sogar notwendigen Austausch einer Mietwagenflotte mal ganz zu schweigen.
Und da die Branche die Verluste sicherlich nicht in absehbarer Zeit wieder wettmachen dürfte, müssen Mieter damit rechnen zu exorbitant hohen Mietpreisen alte Kutschen angeboten zu bekommen, die den Mietpreis nicht Wert sind.

Mietwagen in südlichen Ländern .....

.... da kann man nur abraten bei gewissen Altersklassen der " Fahrzeuge " !

@ Autograf, um 11:40

Natürlich haben die Autoverleiher Miese gemacht im letzten Jahr.

Das haben andere auch, deshalb wird das Schnitzel mit Pommes bei “Hier wird gekocht wie bei Mutti!“ auf Mallorca sicher auch das drei- oder Vierfache kosten, und die Flüge dorthin sicher auch.

Natürlich soll allen “geholfen“ werden - aber nicht auf eine derart dreiste Weise.
Auch wenn sicher nicht die ganz Mittellosen für dorthin Schlange stehen...

Das trifft doch

nicht nur auf die Mietwagenpreise zu, sondern generell gehen die Preise für Übernachtung hoch, auch im Inland.
Da mehr im Inland fahren wollen als sonst, passiert genau das selbe, ich sonst immer Inland Ferienwohnung, nicht so weit weg, 300-400 Kilometer.
Gestern die Preise verglichen, hab über Jahre ja Quartiere gesammelt, die ordentlich waren, und auch bezahlbar.
Ich hab den Eindruck, das Einbußen ganz schnell Kompensiert werden, und ich rede jetzt nicht vom Sommer.
Sondern vom Herbst wenn man dann mal geimpft ist, meist ist es ja so, das Preise ganz selten wieder fallen, im Inland.
Also ist doch klar, wenn es keine Autos gibt, verdient man prima damit, hatte jemand etwas anderes erwartet.

wer hätte das gedacht

und dann werden dort auch die preise für bier, eis und fritten explodieren. die armen urlauber. erst mussten sie kämpfen um die impfung jetzt um die nahrung und den leihwagen.

Mal wieder typischer Fall von Ursachenverdrehung

Zitat: "Angebot und Nachfrage, das ist einfach. Zu Weihnachten wundert sich auch keiner, warum das Kilo Garnelen 90 Euro statt 30 Euro kostet." Auch Erich Sixt, Chef von Europas viertgrößter Autovermietung, tut wenig, um die Verärgerung der Kunden zu begrenzen"

Es ist mal wieder ein typischer Fall von "Staat greift in freie Märkte ein, zwingt Unternehmen das Geschäft still zu legen. Diese passen durch diesen künstlichen Lockdown das Angebot an. Preise steigen. Böse Unternehmen sind schuld"-Ursachenverdrehung.

Aber was macht man nicht alles, um gegen den "bösen freien Markt" zu wettern.

Dieser "böse freie Markt" hat davor für niedrige Preise gesorgt und wird auch nach Corona wieder für niedrige Preise sorgen, da erhöhte Preise dazu führen, dass Unternehmen das Angebot wieder nach oben anpassen.

Aber diese Zusammenhänge sind wohl für den ÖRR zu komplex, wo der "dumme" GEZ-Gebührenzahler pünktlich das immergleiche Gehalt überweist, egal, wie stark Produkte des ÖRR nachgefragt werden.

Am 22. Mai 2021 um 12:00 von nie wieder spd

" Zu Hause gibt es doch auch eine notleidende Freizeit - und Urlaubsindustrie, die dringend auf Gäste hofft. "

Das ist soweit richtig, dann versuchen Sie mal jetzt für Juni und Juli was zu buchen ;-), da werden Sie sich sicher wundern.

In einer Marktwirtschaft …

… bestimmen bekanntlich Angebot und Nachfrage den Preis.
In einer sozialen Marktwirtschaft greift der Staat regulierend ein, wenn es um unverzichtbare oder gar lebensnotwendige Güter geht.
Letzteres ist hier nicht einmal ungefähr der Fall: Jedem, dem die Preise zu hoch sind, zahlt sie einfach nicht. Ist doch ganz simpel.
Und wer die Preise dennoch bezahlt, sich aber gleichzeitig darüber beklagt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

@Blitzgescheit um12.19 Uhr

Und was konstruieren Sie für für hanebüchene Geschichten, um aus jeder Meldung eine Schimpftirade auf den ÖRR zu machen.

Ihnen sind die Zusammenhänge wohl auch zu komplex. „Künstlicher Lockdown“ „Staat greift in freie Märkte ein, zwingt Unternehmen das Geschäft still zu legen.“

Die Regierungen haben dafür gesorgt, dass die Bevölkerung vor einer tödlichen Seuche beschützt wird bzw. diese sich vor dieser Seuche schützt.

Sie verdrehen tatsächlich absichtlich die Tatsachen, Ursache und Wirkung.

Glauben Sie, dass es jetzt jemanden interessieren würde, ob er in Urlaub fliegen kann, wenn das Virus hemmungslos hätte grassieren können, die gesamte Wirtschaft durch Krankheits- und Todesfälle am Boden läge?

Mann Mann Mann ...

@ Blitzgescheit

Aber diese Zusammenhänge sind wohl für den ÖRR zu komplex, wo der "dumme" GEZ-Gebührenzahler pünktlich das immergleiche Gehalt überweist, egal, wie stark Produkte des ÖRR nachgefragt werden.

Ich vertraue bei seriösen Nachrichten nur dem öffentlichen Rundfunk und den großen Tages- und Wochenzeitungen. Werbeblättchen, Privatsender und von anderen Regierungen finanzierte Internetportale sind mir schnuppe. Ich ignoriere aber auch die Facebookseite der AFD.

Abzocke ... ja nee ...

Da gehören meines Wissens immer noch mindestens zwei dazu. Viele mieten sich den Wagen am Urlaubsort nur, um "für den Fall das" einen Pkw zur Verfügung zu haben ... und werden 'eh über ihre Kreditkarte in Sachen Versicherung und angeblicher Schäden abgezockt. Das böse Erwachen kommt dann zu Hause.
Wenn die Kunden die Preise nicht annehmen, gehen sie schneller runter als rauf. Stehende Autos kosten ... und verdienen nichts.
Ich hab meinem Vermieter geschrieben "du bist mir zu teuer geworden". Seit dem bekomme ich Angebote die zum Teil 40% unter Tarif sind ... geht doch :-)

Korrektur

um 12:19 von Blitzgescheit:
"... passen durch diesen künstlichen Lockdown das Angebot an."
.
Passe "künstlichen" durch "gerechtfertigt" an!
Danach kann man weiterdiskutieren.

um 12:19 von

um 12:19 von Blitzgescheit:
"... Dieser "böse freie Markt" hat davor für niedrige Preise gesorgt und wird auch nach Corona wieder für niedrige Preise sorgen... "
Der frei Markt hatte vor Corona saftige Ferienpreise für Familien und das wird sich auch nicht ändern.
" Böse" würde ich das (auch) nicht unbedingt nennen, aber Abzocke allemal. Ist vielleicht aus den Augen einer Familie dasselbe. Da geht das eine oder andere Netto-Monatsgehalt für einen popelig-kurzen 2-Wochen-Jahresurlaub mit Kindern drauf, die weiteren 4 Ferienwochen im Sommer müssen dann für die Kinder auch noch mit Freizeit-und Betreuungsangeboten finanziert werden.
Also :Der freie Markt hat nirgends für niedrige Preise gesorgt. In den Ferien wird abgezockt, was das Zeug hält. Das war vorher so und wird danach so sein

Wenn

man den Absatz „Fahrzeugflotten stark verkleinert“ liest, wird einem klar, dass die starke Preissteigerung bei Mietwagen ganz logisch ist. Dergleichen wird in nächster Zeit noch öfter vorkommen; in USA zB sind die Preise für Neuwagen seit letzem Jahr coronabedingt um 25% gestiegen.
Wer jetzt schon unbedingt in Urlaub fahren und nicht darauf verzichten möchte, am Urlaubsort ein bisschen zusätzliches CO2 zu produzieren, muss die Aufpreise halt akzeptieren.

@Vaddern - 12:51 > @Blitzgescheit

"Und was konstruieren Sie für für hanebüchene Geschichten, um aus jeder Meldung eine Schimpftirade auf den ÖRR zu machen."

Das ist Standard-Business in seiner Community solche Attacken zu fahren, um mit der vermeintlichen Lügenpresse aufzuräumen.

"Die Regierungen haben dafür gesorgt, dass die Bevölkerung vor einer tödlichen Seuche beschützt wird bzw. diese sich vor dieser Seuche schützt."

Oder die mehrfache Verlängerung von Kurzarbeitergeld zu beschließen, um die damit verbundenen Folgen weitestgehend abzufedern.

Aber vielleicht hören wir noch, wie toll die AfD ohne solche "Eingriffe" vorgegangen wäre, diese Krise für uns vergessen zu machen.

@ Blitzgescheit, um 12:19

Bei allem, was Sie schreiben, hört man Beatrix von Storch reden...

Nicht dass es deswegen glaubhafter wäre.
Aber halt was für die, die es schon immer wussten...

Wenn ich jetzt in Urlaub fahre

und dort die Landschaft mit Mietwagen vollgestopft ist,dann brauche ich dort schon mal nicht hingehen.
Starken Verkehr und zu viele Autos,das habe ich jeden Tag vor der eigenen Haustür.

Der Nachholbedarf

in der Brache ist R I E S I G . Aber Hauptsache wieder Urlaub , Sonne und vielleicht all inklusiv, was spielen da die paar Kröten mehr für einen Leihwagen für eine Rolle.
Was kostet die Welt , Morgen kaufe ich sie mir !

@m 22. Mai 2021 um 12:01 von unbutu77

Oligopol: Falsch, das ist Marktwirtschaft. Ein knappes Gut kostet halt mehr. Gilt für alle Bereiche. Sie sollten den Artikel mal richtig lesen. Da steht drin, wieviele Hunderttausende Leihwagen die Firmen wegen Corona seit einem Jahr abbauen mußten. Dann fehlt die Liquidität dank Corona, jetzt neue Fahrzeuge zu kaufen, zumal die Hersteller Lieferschwierigkeiten wegen fehlender Teile haben.
Die Preise werden wieder sinken, aber das wird dauern. Reden wir im nächsten Jahr wieder darüber.
Eine vom Staat gelenkte Wirtschaft, siehe die früheren Ostblockstaaten verwaltet nur den Mangel. Und sowas will ich nicht.

@ 12:19 von Blitzgescheit (OT)

Sie haben insofern Recht, dass die Öffentlich-Rechtlichen ihre Bezahlung in Form unserer Gebühren in jedem Fall bekommen - auf den ersten Blick vielleicht scheinbar unabhängig vom Leistungsprinzip.

Aber wären Ihnen "Mietmäuler" lieber, die lobbyartig dem besten Zahler nach dem Munde schreiben?

Ich arrangiere mich mit einer gewissen Linkslastigkeit des ÖR und schätze dafür dessen fehlende Käuflichkeit.

Zur Abrundung der Informations- und Meinungsbildung empfehle ich die NZZ.

Und generell verzichte ich - mit moralischem und intellektuellen Gewinn - auf 'kostenlose' Medien.

Zurück zum Thema der explodierenden Mietwagenpreise in Urlaubsregionen:

Lesen Sie den Kommentar von Egleichhmalf um 12:37.

Besser kann man es nicht subsummieren.

@ 11:49 von Nettie

"Zielführender wäre allerdings, sich mal ein paar Gedanken dazu zu machen, ob (und wie) sich an diesen „Marktwirtschaftsgesetzen“ zum Wohl der Allgemeinheit etwas ändern ließe." Wie wäre es, wenn Sie mal an diesem absolut einfachen Beispiel, praktisch ohne Interdependenzen zu anderen Effekten, Ihre Vorstellung zu solchen Änderungen erläutern würden? Die kleinen Firmen werden gesetzlich gezwungen, die Autos zu bisherigen Preisen anzubieten und der Verlust des Vorjahres ruiniert sie, so dass dann nur die großen kapitalstarken Player übrig bleiben? Die sich dann allerdings an den Kapitalmärkten refinanzieren und die verlangen dauerhaft hohe Risikozuschläge, so dass es dann doch dauerhaft teuer wird und keiner merkt mehr was? Oder werden die kleinen Firmen mit Steuermitteln subventioniert, d.h. alle Bürger zahlen, nicht nur die, die sich ein Auto mieten? Oder das gesamte Geschäft wird vergesellschaftet - und dann gibt es gar keine Autos mehr, nur für die Funktionäre?

@ 12:01 von unbutu77

Oligopol? Ich kenne die Situation auf Mallorca nicht, aber die auf Malta seit vielen Jahren. Ich miete lange im Voraus (auch wieder für dieses Jahr, zu noch günstigen Preisen, natürlich jederzeit kündbar) und vergleiche genau die Preise. In etwa der Hälfte der Fälle, bekomme ich bei den großen Anbietern, wie auch dieses Jahr, einen sehr guten Preis. In der anderen Hälfte bei kleinen Anbietern, von denen es in Malta so viele gibt, dass es eine starke Konkurrenz gibt. Nur dieses Jahr nicht, denn von den kleinen Anbietern machen derzeit viele noch gar kein Angebot, weil sie noch gar nicht wissen, wieviele Autos sie erwerben werden (meist Gebrauchte von den großen). Die kommen dann kurzfristig dazu, so dass man vielleicht auch kurzfristig noch Schnäppchen bekommt. Aber Oligopole gibt es zumindest auf Malta bisher nicht.

@blitzgescheit

,,...Dieser "böse freie Markt" hat davor für niedrige Preise gesorgt und wird auch nach Corona wieder für niedrige Preise sorgen, da erhöhte Preise dazu führen, dass Unternehmen das Angebot wieder nach oben anpassen.

Aber diese Zusammenhänge sind wohl für den ÖRR zu komplex, wo der "dumme" GEZ-Gebührenzahler pünktlich das immergleiche Gehalt überweist, egal, wie stark Produkte des ÖRR nachgefragt werden."

Zutreffender lässt sich das Nadelöhr nicht ausmalen, durch das FDP und die AfD zusammen durchlatschen können. So naiv sind aber nicht mal Letztere, wie Sie sie (als Verbraucher) hier hinstellen wie lütte Kinder, denen die Marktwirtschaft erklärt wird. Selbst diese wissen mittlerweile und besonders die wütenden Schlechtverdiener unter ihnen, daß sie nichtmal mehr von den durch die Ausbeutung ihrer eigenen Arbeitskraft ,,gestalteten" Niedrigpreise ein würdiges Leben leben können, dank der blitzgescheiten Vielfalt im knirschenden Gebälk im Global Village.

Ich zahle gerne Gebühren.

@ 13:28 von Parsec

"Der freie Markt hat nirgends für niedrige Preise gesorgt. In den Ferien wird abgezockt, was das Zeug hält. Das war vorher so und wird danach so sein" Welche kinderreiche Familie konnte sich denn früher überhaupt einen Urlaub leisten? Wir nur alle paar Jahre, und meist nur in spezielle Feriendörfer für kinderreiche Familien, staatlich subventioniert. Wo haben die Leute in der DDR Urlaub gemacht? In betrieblichen Einrichtungen, die heute keiner mehr mit der Kohlenzange anfassen würde. Aber als toll empfunden wurden, weil man noch nie sowas wie heute gesehen hat. Es ist der freie Markt, der Massentourismus (der ein Problem ist) erst möglich gemacht hat. Erst die große Zahl der Reisenden hat die niedrigen, auch von Familien bezahlbaren Preise ermöglicht. Viele Menschen scheinen sich die Situation von vor 40 Jahren schlichtweg nicht mehr vorstellen zu können. Und schimpfen auf höchstem Niveau.

Zum Glück geht es uns gut

In vielen Teilen der Welt herrschen Hunger, Krieg oder Naturkatastrophen. Millionen Menschen werden vertrieben und leben in Flüchtlingslagern. Auch bei uns schaffen es viele gerade eben so, ihre steigenden Mieten zu bezahlen usw.

Aber ein großen Problem ist, dass auf Malle der Mietwagen teurer wird. Kleiner Hinweis an alle, die sich darüber ärgern - es geht euch so gut, dass ihr euch darüber ärgern könnt. Freut euch.

@ Peter Kock

Mietwagen in südlichen Ländern .... da kann man nur abraten bei gewissen Altersklassen der " Fahrzeuge " !

Meinen Sie jetzt südlich der Sahara? In Südeuropa ist mir bisher noch kein Mietwagen unter gekommen, der älter als drei oder höchstens vier Jahre gewesen wäre.

Der Markt regelt es halt.

So sieht es dann aus.

Mietwagen?

Viele hoffen inzwischen auf einen entspannten Sommerurlaub. Doch der könnte teuer werden. Vor allem die Preise für Mietwagen ziehen kräftig an.

Statistisch gesehen machen die Preise für Mietwagen allerdings weniger als 5% des Urlaubsbudgets aus.

Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?

Da haben die Touristenregionen erst mal 14 Monate so gut wie kein Einkommen.

Und jetzt erwartet jeder, dass dort Geschenke an die verteilt werden, die dann kommen?

Auch dort müssen die Menschen essen, trinken und Miete zahlen.

Ärgerlich ist es sicher. Aber es war sehr vorhersehbar.

Schön sind dann aber die ehrlichen Worte von Sixt. Denn Geschenke macht am Ende niemand.

Auf der anderen Seite: Wir sollte mal überlegen, ob wir wirklich so weiter leben wollen wie bisher. Denn dass das nicht mehr lange gut geht wissen wir alle. Wer dreimal so viel ausgibt, wie an Geld im Monat hereinkommt, der ist schnell pleite. Wir in Deutschland leben aber genau so. Dreimal so viel Planet wie vorhanden ist wird täglich "ausgegeben".

Da sind solche Anstöße nur ein Grund und eine Gelegenheit mehr, einmal nachzudenken und etwas zu ändern.

Preise für Mietwagen explodieren in Urlaubsregionen...

Nunja... Das scheint ja eine Folge von Corona und der davon verpassten Einnahmen der letzten Monaten zu sein. Das muß man ja wohl oder übel so hinnehmen... Aber das war ja wohl zu erwarten.

Knappe Güter werden teurer

Ich glaube, das ist das Prinzip unserer Wirtschaft. Wenn es wenig einer Ware gibt, die viele wollen und für die genügend Leute bereit sind, einen höheren Preis zu bezahlen, dann nimmt der Anbieter diesen höheren Preis. Würde ich auch machen. Vor allem, wenn ich jetzt eine ganze Zeit lang gar keine Einnahmen gehabt hätte.

Und wenn die Autos auf dem Hof stehen bleiben, weil sie zu teuer sind, dann werden sie billiger.

Aus dem gleichen Grund kostet ein Hotelzimmer oder ein Flug in den Schulferien deutlich mehr, als außerhalb dieser Zeiten.

Jeder von uns, der seinen Gebrauchtwagen verkauft, verlangt auch den höchsten Preis dafür, den er bekommen kann. Oder wer verkauft ihn 1000€ billiger, damit ihn sich eine alleinerziehende Mutter auch leisten kann?

Re : harry_ up !

Ja, es haben, bedingt durch den ewigen Lock Down, etliche Bereiche Miese gemacht. Und dieser Lock Down war so in meinen Augen nicht richtig, wie auch das ganze Hick Hack mit Öffnen und wieder Schließen.
Viele haben etliches an Substanz verloren, die nun wieder auf geholt werden will.
Was die Flüge nach Mallorca und CO betrifft, wäre ich rein aus Klimaschutz- Sicht für noch höherer Preise, damit zum Einen einige von den Flügen abgehalten werden, zum anderen die Fluglinien über technologische Sparmaßnahmen nachdenken und umsetzen.
Wer dennoch fliegt, der braucht nicht zu jammern, denn die höheren Preise waren so zu erwarten. Aber es sollte nicht in einer Orgie der hohen bis höchsten Summen kommen, denn dies schadet einem nur selbst auf Dauer.
Noch ein Wort zu den Kritikern des ÖRR, wenn sie denken, sie können es besser, dann bitte ran an die "Wurst" !!!

@Peter Goge 14:29

„Statistisch gesehen machen die Preise für Mietwagen allerdings weniger als 5% des Urlaubsbudgets aus.“

5% kommt mir sehr wenig vor. Aber wie auch immer, muss man denn jede Minute ein Auto zur Verfügung haben?

Und auf Grund preiswerterer Mietwagen die Türkei zu empfehlen, ist ja nun wahrhaftig Blasphemie.

@ Tada

Der Markt regelt es halt. So sieht es dann aus.

Besser der Markt regelt die Preise als irgend jemand anderers. Denn es kann nur ungerechter werden.

Marktwirtschaft

Nach der Pandemie werden in vielen Bereichen die Preise explodieren. Alle Branchen werden dann versuchen, ihre Verluste aus den Vorjahren so weit es geht wieder auszugleichen. Dass die Mietwagenpreise auf Mallorca jetzt steigen, ist somit ein normaler Vorgang und kein Grund zur Aufregung. Die Preise werden auch wieder sinken.

@ Peter Goge, um 14:29

Die Leute sollten im Urlaub wandern, nicht Auto fahren. :-)

Re : harry_ up !

Tja, es gibt auf dieser Erde halt leider einige von einer egoistischen extrem gierigen Habsucht zerfressenen Menschen, die jede Gelegenheit nutzen, um andere abzuzocken.
Das ist nicht nur bei den Mietwagen so, auch in anderen Bereichen, wo total unverhohlen und teils rücksichtslos Kasse gemacht wurde und auch weiter wird.
Das hat mit einer ökonomischen Ökologie nichts zu tun, sondern ist ein furchtbarer Menschlicher Charakter- Zug. der von sicher etlichen immer gepflegt wird.
Es sollte mal insgesamt über neue Möglichkeiten, neue kreative und innovative Technologien und ein verändertes Urlaubs- Verhalten nach gedacht werden, statt nur sich danach sehnen, dass alles wieder wie vor der Pandemie wird. Hoffentlich wird diese Chance nicht vertan !!!

@Autograf 14:23

"Welche kinderreiche Familie konnte sich denn früher überhaupt einen Urlaub leisten?
[...]
Wo haben die Leute in der DDR Urlaub gemacht?"

Ich bin in einer kinderreichen Familie in der DDR aufgewachsen. Unsere Eltern konnten sich schlicht nichts anderes leisten, als mit uns jedes Jahr auf den immer gleichen mecklenburgischen Zeltplatz zu fahren, auf dem es eigentlich nichts als ein Plumpsklo (das einem bei Benutzung hin und wieder die Tränen in die Augen getrieben hat) und Wasser aus einer Schwengelpumpe gab.
Nein, das war nicht in der Nachkriegszeit, sondern bis einschließlich 1988.
Und ja, das waren immer wieder wunderschöne Wochen, von denen wir alle bis heute zehren.

"Viele Menschen scheinen sich die Situation von vor 40 Jahren schlichtweg nicht mehr vorstellen zu können. Und schimpfen auf höchstem Niveau."

Das Bewusstsein für das größtenteils unfassbar hohe Niveau in Deutschland ist vielerorts leider wirklich verlorengegangen.

an Tada

"Der Markt regelt das halt."
In diesem Fall ja. Geht einer Aktiengesellschaft(z.B. Fluggesellschaft) schlecht , regelts der Steuerzahler.

@Vaddern - Die Krise hätte vermieden werden können

12:51 von Vaddern:
"Glauben Sie, dass es jetzt jemanden interessieren würde, ob er in Urlaub fliegen kann, wenn das Virus hemmungslos hätte grassieren können, die gesamte Wirtschaft durch Krankheits- und Todesfälle am Boden läge?"

Alles, was irgendwie mit Urlaub und Erholung zu tun hat, liegt am Boden. Das ist nicht den Krankheits- und Todesfällen geschuldet, sondern den undifferenzierten Maßnahmen der Regierung(en).

Dabei lassen sich Ansteckungen im Urlaub genauso gut vermeiden wie im Alltag - teilweise sogar noch besser. Aber das wollte und will die Politik nicht einsehen.

Die politischen Maßnahmen werden eher die Kleinanbieter vom Markt gedrängt haben und für den Bürger ist Urlaub zu einem teuren Luxusgut geworden. Beides ist alles andere als erfreulich, hätte aber in dieser Ausprägung vermieden werden können.

@von nettle

"Man kann sich natürlich darüber aufregen. Zielführender wäre allerdings, sich ein paar Gedanken dazu zu machen, ob und wie sich an diesen "Marktwirtschaftsgesetzen" zum Wohl der Allgemeinheit etwas ändern ließe."
Was schlagen Sie denn vor? Ein Preisstopp? Die Übernahme der Autovermietung durch den Staat?

@Autograf, 14:12

„Wie wäre es, wenn Sie mal (...) praktisch ohne Interdependenzen zu anderen Effekten, Ihre Vorstellung zu solchen Änderungen erläutern würden? Die kleinen Firmen werden gesetzlich gezwungen, die Autos zu bisherigen Preisen anzubieten und der Verlust des Vorjahres ruiniert sie, so dass dann nur die großen kapitalstarken Player übrig bleiben? Die sich dann allerdings an den Kapitalmärkten refinanzieren und die verlangen dauerhaft hohe Risikozuschläge, so dass es dann doch dauerhaft teuer wird und keiner merkt mehr was? Oder werden die kleinen Firmen mit Steuermitteln subventioniert, d.h. alle Bürger zahlen, nicht nur die, die sich ein Auto mieten? Oder das gesamte Geschäft wird vergesellschaftet - und dann gibt es gar keine Autos mehr, nur für die Funktionäre?“

Meine Vorstellung: Ein zeitgemäßes (= auf völliger Transparenz beruhendes) Wirtschaftssystem, das nicht mehr auf der „Macht“ des Geldes bzw. feudalistischen Prinzipien beruht und mit den geschilderten Interdependenzen „aufräumt“.

@H. Hummel - Es gibt genug zahlungswillige Kunden.

13:08 von H. Hummel:
"Ich hab meinem Vermieter geschrieben 'du bist mir zu teuer geworden'. Seit dem bekomme ich Angebote die zum Teil 40% unter Tarif sind ... geht doch :-)"

Sie scheinen einen sehr netten Vermieter zu haben. Alle anderen würden Ihnen antworten: "Dann buchen Sie doch woanders."

An potentieller Kundschaft fehlt es jedenfalls nicht.

Relevant

ist die Nachricht schon, weil sie vielen den Ärger und das Gefühl ganz persönlich abgehockt zu werden ersparen kann.

Ja, in den kurzen Jahren des Billigen Flotten-leasings mit schnellem Wiederverkauf haben sich die Menschen an niedrige Mietwagenpreise gewöhnt. Könnte jetzt halt vorbei sein
genau wie die Billigfliegerei.
Gibts halt wieder Fahrräder für alle.
Das hämische Getue hier ist unangebracht.

@Naturfreund 064 - Weniger Autos = weniger Verstopfung

13:54 von Naturfreund 064:
"Wenn ich jetzt in Urlaub fahre und dort die Landschaft mit Mietwagen vollgestopft ist,dann brauche ich dort schon mal nicht hingehen."

Die einzige mit Mietwagen vollgestopfte Landschaft ist der Parkplatz einer Autovermietung. Und da die Zahl der Mietwagen im letzten Jahr deutlich reduziert wurde, kann es nirgendwo voller werden.

Immerhin waren die Mietwagen

Immerhin waren die Mietwagen Bosse ehrlich, statt dem üblichen Mist, den viele seit der Pandemie verkauft haben. Ich kann es ohnehin verstehen. Manche Branche, je nach Land, hat viel rein zu holen mangels ausreichend staatlicher Unterstützung. Würde mich nicht wundern, wenn Restaurants auch bald die Preise erhöhen.

Zitat Mika D:
"Oder warten, bis es normalisiert ist...geimpft, entspannter, wieder etwas ruhiger im Sinne von gewohnter..., verstehen kann man, viele wollen nicht warten, es kann gleich wieder anderes sein."

Sehe ich auch so. Ich warte auch lieber, bis ich geimpft bin. Gibt eh schöne Nähe Orte wie Holland für mich. Gönne aber jedem, der jetzt schon endlich aus seinen 4 Wänden möchte. Nach der Pandemie werde ich mich auch wieder in ein Flugzeug setzen.

In dem Sinne schöne und erholsame(r) Feiertag(e) an alle!

@harry_up 11:36

Herr Sixt sagt einfach, wir nehmen den Preis, den die Leute bereit sind, zu zahlen. Macht übrigens so gut wie jedes Unternehmen so.

Ein wenig dramatisch

"mittlerweile verlangen die Vermieter mehr als 1000 Euro"

Ich habe gerade geschaut. Ich könnte heute für nächsten Samstag am Flughafen Palme ein Auto ab 350€ für eine Woche mieten. Die 1000€ aus dem Artikel sind wohl für ein Premiumfahrzeug.

50€ am Tag scheinen mir jetzt kein Wucher. Und erfahrungsgemäß ist der Flughafen nicht der billigste Ort. Gibt in jedem Ort kleine lokale Anbieter. In Griechenland kostet es dort oft die Hälfte.

Auch die Dienstleister in Deutschland

Die Preise für fast alle Dienstleistungen vom Frisör über öffentlichen Nahverkehr bis zum Handwerker oder Reifenservice sind nach meinen Beobachtungen förmlich explodiert... auch andere Betriebe versuchen herauszuholen was der Markt hergibt.

Das ist natürlich nachvollziehbar. Und auch viel schwerer vermeidbar als Mietwagen auf Mallorca anzumieten.

@Nachfragerin um 15.18 Uhr

Ich verstehe nicht, was Ihr Kommentar mit meinem Kommentar zu tun hat.

Ich habe nicht die konkrete Politik der Regierungen (übrigens der Regierungen in aller Welt) verteidigt, sondern das Konzept.

Dass es im Konkreten einiges zu beanstanden gäbe, sehe ich auch so.
Allerdings ganz bestimmt nicht, dass man in Urlaub hätte fahren sollen. Anfahrten dicht gedrängt, die Coronalage in den Reisegebieten, abgesehen vom moralischen Standpunkt. Und am Ende sollen die Urlauber auch wieder kostenlos nach Hause gebracht werden.

Und es ging mir darum, die Lage, wenn wir gar keine Maßnahmen ergriffen hätten, vor Augen zu führen. Dann wäre sprichwörtlich die ... am Dampfen.
Aber das will man ja nicht sehen.

Urlaub und die Kosten !

Mit der Zeit haben sich die Gewohnheiten und Ansprüche massiv verändert. Früher war man mit einem Urlaub pro Jahr zufrieden, heute wird versucht, jede Gelegenheit für einen Trip oder Urlaub zu nutzen.
Das hat ja letztendlich zu dieser Situation geführt, dass so manche Region extrem vom Tourismus und den Urlaubsgästen abhängig sind. Irgend wie ist da der gesamte Markt, wie in anderen Bereichen auch, aus den Fugen geraten, und nun durch die Pandemie in einigen Teilen schwer ins Trudeln geraten. Aber man sieht es ja, kaum wird ein wenig geöffnet, schon kommen viele und wollen wieder das alte Spiel, statt sich mal Gedanken zu machen, ob es nicht auch ein paar Nummern kleiner und schonender geht. Es gibt zu viele, die sich darüber kaum Gedanken machen, und genau diese werden jetzt von einigen halt abgezockt. Da wäre ein Systemwechsel im Gehirn ganz hilfreich, um eben dies nicht ertragen zu müssen !

Am 22. Mai 2021 um 14:57 von Traumfahrer

" Es sollte mal insgesamt über neue Möglichkeiten, neue kreative und innovative Technologien und ein verändertes Urlaubs- Verhalten nach gedacht werden, statt nur sich danach sehnen, dass alles wieder wie vor der Pandemie wird. "

Interessante These, was hätten Sie denn gerne am Urlaubsverhalten geändert?.
Wie sollte den der neue Urlaub aussehen.

@Dr.Bayer 15:00 @Autograf 14:23

„.. Welche kinderreiche Familie konnte sich denn früher überhaupt einen Urlaub leisten?
[...]
Wo haben die Leute in der DDR Urlaub gemacht?"
Ich bin in einer kinderreichen Familie in der DDR aufgewachsen. Unsere Eltern konnten sich schlicht nichts anderes leisten, als mit uns jedes Jahr auf den immer gleichen mecklenburgischen Zeltplatz zu fahren, auf dem es eigentlich nichts als ein Plumpsklo (das einem bei Benutzung hin und wieder die Tränen in die Augen getrieben hat) ...
"Viele Menschen scheinen sich die Situation von vor 40 Jahren schlichtweg nicht mehr vorstellen zu können..."

Das war im Westen auch nicht anders. Der Unterschied zwischen Ost und West war „nur“ : Das Klientel mit Geld konnte sich Urlaubsziele wählen und ansteuern, im Osten bekam man mit Glück (oder Beziehungen) alle Jubeljahre mal einen Platz zugeteilt.
Das entscheidende Kriterium war/bleibt die finanzielle Situation, viele Kinder/Jugendliche können/konnten von Urlaub nur träumen, damals wie heute.

@15:22 von Nettie

>>Meine Vorstellung: Ein zeitgemäßes (= auf völliger Transparenz beruhendes) Wirtschaftssystem, das nicht mehr auf der „Macht“ des Geldes bzw. feudalistischen Prinzipien beruht und mit den geschilderten Interdependenzen „aufräumt“.<<

Eine verlockende Vision…leider müsste man, um diese Realität werden zu lassen, die gesamte Menschheit austauschen gegen eine, in der jeder einzelne damit zufrieden ist, gerade genug zu essen zu haben, um zu überleben (Dach überm Kopf wäre schon unerlaubter Luxus). Aber Träumen muss erlaubt bleiben.

der ...... wagen zum Luxus wird?

Gut so.

Dann wissen diese Bürger doch sehr genau was auf Sie und uns alle zukommt. Wer im Sept. nicht die Parteien wählt die keinen weiter idiologische Bevormundung und Ausbeutung
planen hat da ja noch die Wahl.

@Peter Goge

In Spanien und ist auch schon was her !

Bei meinen Malle

Urlaub nehme ich mir immer einen Leihwagen. Das war aber 2019 das letzte Mal. Zu der Zeit habe ich immer einen realen Preis für das Auto bezahlt.

Die Situation macht hier die Preise

Bei Flugreisen in Regionen mit schlechtem ÖPNV und zu großen Entfernungen für Leihräder wurde das schon immer ausgenutzt. Der Corona-Nachhol-Effekt schlägt nun voll durch.
Aber wer unbedingt nach Malle muss und dort auch noch im Autoverkehr rumgurken muss, zahlt eben oder bleibt am Strand.
Ich wette, die Hotels sind auch gut teuer geworden....

Am 22. Mai 2021 um 15:18 von Nachfragerin

Zitat: Dabei lassen sich Ansteckungen im Urlaub genauso gut vermeiden wie im Alltag - teilweise sogar noch besser. Aber das wollte und will die Politik nicht einsehen.

Die Vorgänge auf Sylt scheinen der Foristin nicht bekannt zu sein. Dort wurden nach einem NDR-Bericht 300 Urlauber in Quarantäne geschickt.

@ Mathias Beyer, um 15:49

re @harry_up, 11:36

Mir ist schon klar, dass jedes Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist.
Was mich stört, ist die Unverhohlenheit, mit der Herr Sixt offen sagt, dass er quasi bis an die Schmerzgrenze der Kunden gehen will.

Am 22. Mai 2021 um 13:08 von H. Hummel

Zitat: Ich hab meinem Vermieter geschrieben "du bist mir zu teuer geworden". Seit dem bekomme ich Angebote die zum Teil 40% unter Tarif sind ... geht doch :-)

Ein Kunde hat mir in der letzten Woche erzählt, er habe wegen eines Kfz.-Wechsels mit seiner Haftpflichtversicherung telefoniert. Bei dieser Gelegenheit habe er gefragt, ob es denn nicht billiger ginge. Sie haben ihm ruck-zuck 40% Nachlass gegeben, ohne dass sich an den Leistungen etwas geändert habe. Auf seine Frage, warum ihm das denn nicht gleich angeboten worden sein, erfuhr er, den Rabatt biete man nur Kunden, die danach fragen.

Am 22. Mai 2021 um 11:27 von Mika D

Fliegen und Mietwagen. Das gehört scheinbar in andere Welten. Jetzt ist Wohnmobil , E bike oder Bus, Zug, Privatauto angesagt.
__
Das steht und fällt halt damit, wo man hin möchte. Je nach dem geht weder Bus, Zug oder Auto, vom e-bike mal ganz zu schweigen und Wohnmobil ist wirklich nicht jedermanns Sache, zumal die Anschaffung auch viele Ressourcen übersteigen dürfte.
Vielmehr würde sich die Überlegung lohnen, ob man wirklich UNBEDINGT am Urlaubsort einen PKW braucht. Dafür, dass die Touristik-Branche vorort versucht, das Manko weigstens
einigermaßen zu kompensieren, kann ich gut verstehen. Den meisten Spaniern, Griechen, Italienern dürfte es schlechter ergangen sein als uns.

@15:00 von DrBeyer @Autograf 14:23

//Ich bin in einer kinderreichen Familie in der DDR aufgewachsen.//

Ich bin in einer kinderreichen Familie in der BRD aufgewachsen. Meine Eltern und älteren Geschwister sind nie in Urlaub gefahren. Die beiden Jüngsten konnten dank finanzieller Unterstützung durch die sogenannte "Innere Mission", einmal zu einer Kinderfreizeit für drei Wochen nach Amrum und einmal für drei Wochen nach Ameland.
Unser Schlafzimmer auf Ameland (für ungefähr 30 Kinder) war ein renovierter Kuhstall. In jeder Box ein Doppelbett. War recht gemütlich. Der Speisesaal war die ehemalige Scheune.

Am 22. Mai 2021 um 12:25 von wenigfahrer

Am 22. Mai 2021 um 12:00 von nie wieder spd

" Zu Hause gibt es doch auch eine notleidende Freizeit - und Urlaubsindustrie, die dringend auf Gäste hofft. "

Das ist soweit richtig, dann versuchen Sie mal jetzt für Juni und Juli was zu buchen ;-), da werden Sie sich sicher wundern.
__
Davon mal ganz abgesehen, bedaure ich die Pfingsturlauber, die sich jetzt an Nord- und Ostsee aufhalten. Nee, da habe ich es zu Hause muckeliger. Wer halt eine einigermaßen "Schönwettergarantie" möchte, macht im Süden Urlaub. Davon abgesehen, haben die Menschen dort es verdammt nötig.
@Sausevind
Bin eben doch manchmal altruistisch ;)

Am 22. Mai 2021 um 12:00 von nie wieder spd

Wenigstens die Wasserqualität soll besser geworden sein

Gibt es eigentlich auch in den Urlaubsgebieten am Mittelmeer Anzeichen für eine Erholung der Natur an Land? Gibt es dort keine Naturschützer, die sich dafür einsetzen, dass es bei weniger Urlaubsgästen bleibt?
_
Ich glaube nicht, dass hier von Wasserfahrzeugen die Rede war, oder irre ich ?

Hinweise zu Ihren Fragen

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-trockenheit-101.html
Dies zu Spaniens Natur. Die spanische Urlaubswirtschaft hat eine starke Lobby und offensichtlich sehnen sich ja so viele zu einer Rückkehr wie vor der Pandemie.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/usa-corona-autos-101...
Zur Wirtschaft in USA.
Ich wünsche gut zu träumen, die ein "so weiter wie bisher und das zu Billigpreisen" zurück sehnen. Wir werden erst in ca. Zwei Jahren sehen, ob die Wirtschaft sich nachhaltig erholt hat. Aber bitte mit etwas mehr Rücksicht auf Umwelt und Klima.

@harry_up 16:43

Das ist in meinen Augen eigentlich nicht unverhohlen, das war schon immer so. Nur, dass die Schmerzgrenze der Kunden früher niedriger lag. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Preise aufgrund höherer Verfügbarkeit niedriger waren. Natürlich darf man das schlecht finden aber es ist nun mal so im Leben, wenn ich etwas haben möchte was auch andere wollen, dann muss ich mich irgendwie anstrengen, es zu bekommen. Sei es durch Engagement im Job, Geld beim Kauf oder Charakter bei der Partnersuche.

@Vaddern - Der goldene Mittelweg

16:15 von Vaddern:
"Und es ging mir darum, die Lage, wenn wir gar keine Maßnahmen ergriffen hätten, vor Augen zu führen."
> Ich wollte verdeutlichen, dass es zwischen ignorantem Nichtstun und panischem Eifer sehr viel Spielraum gibt.

"Anfahrten dicht gedrängt, die Coronalage in den Reisegebieten, abgesehen vom moralischen Standpunkt."
> Die Anfahrt in den Urlaub ist nicht dichter gedrängt als die Anfahrt zum Arbeitsplatz. Von daher ist das ein Scheinargument. Dasselbe gilt für die Coronalage in den Reisegebieten. Oftmals hatten unsere Wohnorte höhere Zahlen als die typischen Urlaubsorte. Und moralische Gründe lassen sich immer finden: Entweder dagegen ("Ich darf keinen Spaß haben, solange es irgendjemandem schlecht geht.") oder dafür ("Ich muss die Existenzen in den Urlaubsregionen unterstützen.").

Meiner Meinung nach hätte die Politik nicht zwischen privaten und dienstlichen Reisen unterscheiden dürfen. Ein Virus tut es nämlich auch nicht.

Am 22. Mai 2021 um 11:40 von Autograf

Wer dieses Jahr Autos mietet, in Restaurants isst usw. muss mit dazu beitragen, dass die betreffenden Besitzer die schweren Verluste wieder reinholen, sonst wären sie ruiniert und das Angebot wäre auch weg.
__
Ein sehr treffender Beitrag, der erfreulicherweise mal nicht vor Neid, Überheblichkeit, Unwissen und schlechter Laune strotzt, sondern die Umstände so, wie sie sind, schildert und zwar OHNE Wertung.
Vielen Dank, Ihnen dafür !

Mietwagen???

Kann es sein, dass hier gerade ein „Luxusproblem“ verhandelt wird? Scheint wohl das „schlimmste“ Problem nach der Pandemie zu sein, die Suche nach günstigen CO2 -Schleudern. Gehts noch?

Das tut eher weh beim Lesen

@ harry_up:
Was mich stört, ist die Unverhohlenheit, mit der Herr Sixt offen sagt, dass er quasi bis an die Schmerzgrenze der Kunden gehen will.

Schmerz? Die Kunden können ja alternativ auch Bus oder Bahn fahren, wenn's ihnen zu teuer wird. Weh tut das sicher nicht.

@Nettie um 11:49

>Marktwirtschaftsgesetzen“ zum Wohl der Allgemeinheit<
.
Schlagen Sie doch dem Gewinnstrben der Konzerne ein Schnippchen. Fahren Sie doch mit Ihrem eigenen Auto - Fähren nach Mallorca gibt es, oder nutzen Sie ganz einfach den ÖPNV.

@16:43 von harry_up

„Mir ist schon klar, dass jedes Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist.
Was mich stört, ist die Unverhohlenheit, mit der Herr Sixt offen sagt, dass er quasi bis an die Schmerzgrenze der Kunden gehen will.“

Was werfen Sie ihm vor? Dass er niemanden hinters Licht führt? Oder das Gewinnstreben? Letzteres muss jeder Unternehmer tun. Diejenigen, die anderes behaupten, heucheln meistens. Aber aus Ihrer Reaktion sehe ich, dass Menschen wohl gern angeschwindelt werden wollen.

@von Harry up

"Was mich stört ist die Unverholenheit, mit der Herr Sixt offen sagt, dass er quasi bis an die Schmerzgrenze der Kunden gehen will."
Dann würde ich bei denen keine Autos mehr anmieten und deshalb zur Konkurrenz gehen.

Am 22. Mai 2021 um 12:08 von Peter Kock

Mietwagen in südlichen Ländern .....

.... da kann man nur abraten bei gewissen Altersklassen der " Fahrzeuge " !
__
Wir haben uns immer schon von DE aus einen Leihwagen bei den intern. Anbietern reserviert und waren immer zufrieden. Wie das bei Händlern "vorort" ist, weiss ich nicht, aber bevor ich da an einen "Seelenverkäufer" gerate, buche ich hier und zahle gegebenfalls ein paar Euronen mehr, brauche mich aber nicht im Urlaub zu ärgern.

@12:00 von nie wieder spd

"Richten sich US - Bürger auch beim Urlaubsziel danach?"

Aber ganz bestimmt - und das bereits vor Trump! Zur Ferienzeit ist jeder Campground komplett fast nur mit US-Amerikanern belegt. Allerdings fast nur weiße US-Amerikaner und Latinos. Farbige US-Amerikaner sieht man in den State Parks oder National Parks fast garnicht.

inh Deutschland keine Preissteigerungen?

Vielleicht sind die Preissteigerungen in Deutschland weniger stark als im Ausland. Aber ein Ferienhaus in Oberstdorf für 5 Tage und mindestens 1800€ ist auch nicht gerade bescheiden.

@16:19 von schneegans @Dr.Bayer 15:00 @Autograf 14:23

//Das entscheidende Kriterium war/bleibt die finanzielle Situation, viele Kinder/Jugendliche können/konnten von Urlaub nur träumen, damals wie heute.//

Das ist der Grund, weshalb ich mich über dieses Gejammer wegen des coronabedingten Ausfalls irgendwelcher Urlaubsreisen furchtbar aufregen kann.

@16:19 von Sparer

Wenn die wohlhabenden Menschen in den Industrieländern mit dem zufrieden wären, was sie haben, würde das kapitalistische System zusammenbrechen. Dieses System kann nur durch die Unzufriedenheit nach Mehr existieren.

@ harry_up

Mir ist schon klar, dass jedes Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist.

Hoffentlich. Die Unternehmen, die das verpennen, sind schon lange Geschichte. Und die Arbeitsplätze auch.

Jahrelang wurde die Ansässigen abgezockt …

Jahrelang wurde die Ansässigen abgezockt, von wem, von uns deutschen Touristen. Wegen fehlenden sonstigen Erwerbsmöglichkeiten sind die Menschen mit Hungerlöhnen abgespeist worden weil die froh sein sollten das wir mit Billigurlaub überhaupt ein paar Euro bezahlt haben.

Der deutsche Tourist wollte der König sein.

Und jetzt brechen diese Ausbeuter zusammen wenn normale Preise gezahlt werden sollen.

@16:43 von harry_up: Immerhin ist er ehrlich

Und er operiert im absoluten Luxusgutbereich. Bei essentiellen Produkten sieht es ganz anders aus. Wenn da ein Lebensmittelhersteller über die Stränge schlägt, hat er sofort den Verbraucherschutz und evtl. sogar das Kartellamt am Hals.
Fragen Sie mal den Coca-Cola Konzern nach seinen Preiserhöhungen 2020. Da flogen seine Produkte aber ganz schnell aus etlichen Handelsketten raus. Musste die Erhöhungen fast komplett wieder zurücknehmen, sonst wäre er ausgelistet geblieben.
Und diese Produkte sind alles andere als lebenswichtig.

Autoteile sind auch so ein nettes Beispiel. Eine Abgas-Sonde von der Vertragswerkstatt für 430 (!!) € angeboten. Habe die Teilenummer in Google eingegeben und dieselbe Sonde für 120 € bekommen. Hat perfekt funktioniert (Tüv hat etwas später gute Werte gemessen).

@ werner1955

Wer im Sept. nicht die Parteien wählt die keinen weiter idiologische Bevormundung und Ausbeutung planen hat da ja noch die Wahl.

Also rechts wählen, damit die Mietkutschen billig bleiben? Sie lassen wirklich keine Gelegenheit aus.

Am 22. Mai 2021 um 14:52 von schneegans

@Peter Goge 14:29

„Statistisch gesehen machen die Preise für Mietwagen allerdings weniger als 5% des Urlaubsbudgets aus.“

5% kommt mir sehr wenig vor. Aber wie auch immer, muss man denn jede Minute ein Auto zur Verfügung haben?

Und auf Grund preiswerterer Mietwagen die Türkei zu empfehlen, ist ja nun wahrhaftig Blasphemie.
__
Den Zusammenhang zwischen : teuren Mietwagen, der Türkei und Blasphemie, was m.M. nach "Gotteslästerung" bedeutet, bekomme ich hier irgendwie nicht zusammen.

@ Nachfragerin

Alles, was irgendwie mit Urlaub und Erholung zu tun hat, liegt am Boden. Das ist nicht den Krankheits- und Todesfällen geschuldet, sondern den undifferenzierten Maßnahmen der Regierung(en).

Falsch. Das Problem an der Pandemie ist die Angst der Menschen, sich anzustecken. Jeder sieht dass 20 bis 30 von 1000 Infizierten schlussendlich tot sind. Die staatlichen Maßnahmen geben den Menschen und der Wirtschaft eher Halt und Sicherheit.

16:37 von werner1955

«der ...... wagen zum Luxus wird?

Gut so.
Dann wissen diese Bürger doch sehr genau was auf Sie und uns alle zukommt. Wer im Sept. nicht die Parteien wählt die keinen weiter idiologische Bevormundung und Ausbeutung planen hat da ja noch die Wahl.»

Was wird sich denn wohl großartig an den Preisen für Mietwagen in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland & Co. ändern, wenn in Deutschland im September gewählt wird? Wer denn wohl braucht als Deutscher in Deutschland einen Mietwagen, wenn wer an die Ostsee fährt?

Besser mal die Richtigen wählen, die darauf auch gar keinen Einfluss haben. Ich wähle wie immer ADAC. Für alle Fälle, die kommen einen wenigsten abholen aus der Hütte, wenn man nach der Wanderung zu viel Alk trank, oder sich mit zu lange Sonne am Strand die Glatz' verbrannt'.

Richtig wählen ist wichtig, damit nicht bald auch die Preise für Bollerwagen, Küchen- & Personenwaagen ins Unermessliche steigen. Dann is' gar kein Urlaub mehr drin außer zu Fuß nach Ballermalle …

@werner1955 16:37

„... Wer im Sept. nicht die Parteien wählt ....“

Nur hat die Bundestagswahl herzlich wenig mit den Mietwagenpreisen in Urlaubsländern zu tun.

@ DrBeyer

Wir hier in der BRD hatten übrigens auch lausige Campingplätze, ich habe auch Geschwister, meine Eltern konnte sich auch ohne Mauer kein Ausland leisten und unsere Kindheit war trotz Kapitalismus auch einfach geil.

@ 15:22 von Nettie

"Ein zeitgemäßes (= auf völliger Transparenz beruhendes) Wirtschaftssystem, das nicht mehr auf der „Macht“ des Geldes bzw. feudalistischen Prinzipien beruht und mit den geschilderten Interdependenzen „aufräumt“." Autovermietung auf einer kleinen Urlaubsinsel ist ein völlig transparenter Markt ohne Interdependenzen. Schlagworte helfen hier gar nicht. Das Problem ist, dass der Autovermieter die Autos ausreichend früh besorgen muss, bevor er noch weiß, wieviel Kunden kommen werden. Er muss ein unternehmerisches Risiko eingehen. Das ist 2020 schief gegangen. Daher konnten die Autovermieter dieses Jahr kein Risiko mehr eingehen, sie hatten nur Geld, relativ wenige Autos zu kaufen. Die finanziellen Reserven aller Autovermieter sind weg. Sie können die für 2022 benötigten Wagen nur kaufen, wenn sie dieses Jahr sehr viel Geld mit den sehr wenigen für dieses Jahr gekauften Autos verdienen. Sie können das Wort "Geld" auch gerne gegen irgendeinen anderen Tauschwert ersetzen. Das ändert nichts.

@ 16:57 von falsa demonstratio

"Sie haben ihm ruck-zuck 40% Nachlass gegeben, ohne dass sich an den Leistungen etwas geändert habe." Der Versicherer muss aber sehr teuer sein, ein knapp kalkulierender Versicherer ohne teuren Außendienst könnte sich das nicht leisten. Ich vermute, wenn so ein Rabatt gewährt wird, muss der Vermittler auf seine Provision, also insoweit sein Einkommen verzichten. Klar, auch bei kleinen lokalen Autovermietern bekommen Stammkunden (das ist man schon ab dem 2. Mal) bessere Autos und möglicherweise auch knapp kalkuliertere Preise als sonst. Ein guter, verlässlicher Kunde, der den Wagen pfleglich behandelt (bei den wenigen Wagen ist ein Werkstattaufenthalt schon ein Problem) und pünktlich zurückbringt, ist seinen Rabatt wert.

@ schneegans

5% kommt mir sehr wenig vor. Aber wie auch immer, muss man denn jede Minute ein Auto zur Verfügung haben?

Das ist vermutlich ein Mittelwert. Viele Urlauber brauchen ja gar keinen Mietwagen.

@ 17:35 von weingasi1

"Wie das bei Händlern "vorort" ist, weiss ich nicht, aber bevor ich da an einen "Seelenverkäufer" gerate, buche ich hier und zahle gegebenfalls ein paar Euronen mehr" Wenn Sie häufiger an einen Ort fahren wollen, mieten Sie zuerst bei einem internationalen Großanbieter, vor Ort schauen Sie sich die kleinen Autovermieter an, mieten vielleicht mal einen Wagen für einen Tag und wenn das alles klappt, nehmen Sie den in Zukunft. Der freut sich, wenn er Sie wiedersieht.

@ flegar

... mit dem zufrieden wären, was sie haben, würde das kapitalistische System zusammenbrechen. Dieses System kann nur durch die Unzufriedenheit nach Mehr existieren.

Ohje, dann bin ich ja womöglich Sozialist ohne es zu wissen.

Am 22. Mai 2021 um 16:57 von falsa demonstratio

Auf seine Frage, warum ihm das denn nicht gleich angeboten worden sein, erfuhr er, den Rabatt biete man nur Kunden, die danach fragen.
___
Das kann ich nur bestätigen. Gilt mittlerweile für einige Bereiche auch z.B. für mobil- und Festnetzverträge, Internet uvm. Eigentlich schade, dass der zum Teil langjährige Kunde on diesen Fällen oft der Dumme ist, während der Neukunde, der bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit wieder wechselt, der Nutzniesser ist.
Kann man nicht immer verstehen.

@Traumfahrer um 14:57

Also, ich wurde noch nie von einem Mietwagenhai auf Mallorca abgezockt. Ich war noch nie auf Malle.
.
Wer denkt, er muß unbedingt die Nächte im Ballermann verbringen, der braucht keinen Mietwagen.
.
>die jede Gelegenheit nutzen, um andere abzuzocken< - genau, daß hat die Besitzerin unseres Schuhgeschäfts auch gemacht und ihre eigentlich unverkäuflichen Schuhe nur mit einem Abschlag von 80% verscherbelt hat, bevor sie ihren Laden für immer zugemacht hat.

um 17:03 von Anna-Elisabeth @15:00 von DrBeyer @Autograf 14:23

Ich bin in einer kinderreichen Familie in der BRD aufgewachsen. Meine Eltern und älteren Geschwister sind nie in Urlaub gefahren.
#
Das trifft auch auf mich zu. Aber ich war schon auf Sylt zur Verschickung als 11 jähriger Bub war mein " Hotel " die Vogelkoje.Dort wurde ich 6 Wochen aufgepäppelt.

@ Stern2100, um 17:35

re @ harry_up

“Dann würde ich bei denen keine Autos mehr anmieten und Desaster Konkurrenz gehen.“

Ich habe ein Mal ein Auto gemietet, und ausgerechnet auf Malle...
Ist jetzt 41 Jahre her, seitdem war ich nicht mehr dort. :-)

Herr Sixt mag aus kaufmännischer Sicht Recht haben.
Mich stört, dass er wie ein Hund klarstellt: “Wer mir zu nahe kommt, dem beiß ich in den Hintern!“
Aber ja, ich weiß:
Die anderen beißen, ohne es vorher anzudrohen... :-)

@17:45 von flegar

>> wenn die wohlhabenden Menschen in den Industrieländern mit dem zufrieden wären, was sie haben, würde das kapitalistische System zusammenbrechen. Dieses System kann nur durch die Unzufriedenheit nach Mehr existieren.<<

Sag ich doch !

@ Nettie

Meine Vorstellung: Ein zeitgemäßes (= auf völliger Transparenz beruhendes) Wirtschaftssystem

Unser Wirtschaftssystem beruht doch auf maximaler Transparenz. Ich kann mir leicht mehrere Angebote einholen und Preise offen und fair vergleichen. Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage, also nach fairen und objektiven Tatsachen. Es gibt keine versteckten Klauseln für Funktionäre oder sonstige Hinterleute, wie in sozialistischen Systemen.

Ja,...

Herr Sixt wird demnächst für seine ehrliche Abzocke tausende Dankesschreiben all derer erhalten, die ihm seine Ankündigung hoch anrechnen.

Bewahrt er sie doch vor überhöhten Ausgaben. :-)

Urlaub

Um 14:23 von Autograf:
"Erst die große Zahl der Reisenden hat die niedrigen, auch von Familien bezahlbaren Preise ermöglicht. Viele Menschen scheinen sich die Situation von vor 40 Jahren schlichtweg nicht mehr vorstellen zu können.."
Gebe ich Ihnen einerseits Recht, Flugpreise sind im Vgl. von vor 30/40 Jahren bezahlbar geworden.
Aber ich verdiene heute ja auch keine 2.000 DM Brutto mehr.
Und ein 2- oder 3-Wochen-Urlaub mit 2 Kindern, wenn man mal eine Durchschnittsfamilie nimmt, sind Größenordnungen zwischen 6.000 und 10.000 Euro schon ziemlich abgeschmackt.
Taschengeld exclusive.

Der Markt regelt eben alles...

...und was stört es, das die Mietwagen vor Ort zu teuer sind? Dafür konnte man auf der anderen Seite Kerosinsteuerfrei und zum Dumpingpreis ein paar Tonnen CO2 und weitere Abgaspartikel in die Stratosphäre pumpen. Kein Mitleid. Alles gut!

Nun irgendwie brauchen die

Nun irgendwie brauchen die Mietwagenfirmen neue E-Kutschen! Also wer im Urlaub ein Auto brauch muss dafür halt jetzt seinen Ökologischen Obolus zahlen! Einfacher wäre auf das Auto zu verzichten! Wer nicht will muss halt zahlen! Luxus war noch nie umsonst! Ganz im Grünen Sinne! Corona ist nicht der Grund!

brauchen ja gar keinen Mietwagen.

gestört aber geil @

Richtig, ist eien frei persönliche Entscheidung. Die Menschen auf Malle und viel sollen jetzt endlich mal wieder schnell Geld verdienen.

Corona wird diese kurze Zeit für eine massenhafte Verbreitung zu nutzen.

Es ist eben nicht nur Verknappung des Angebots

Der Audi wird jetzt auch nicht 1.000 Euro teurer weil die Chips zur Motorsteuerung derzeit kaum zu bekommen sind...

Übrigens keine Frage des Marktes sondern der Geopolitik. Denn das Quasi-Monopol für Controller Chips hält Taiwan. Und das wurde von Bidens Vorgängerregierung angewiesen China keine Chips mehr zu liefern (vor allem Huawei). Was machen die Chinesen nach Bidens Amtsantritt? Decken sich massenhaft auf Vorrat mit Mikrochips ein. Wer könnte es ihnen verdenken?

Westliche Abnehmer schauen nun in die Röhre ...

Das Verknappung des Angebots für explodierende Mietwagenpreise verantwortlich ist, ist Blödsinn. Vor 20 Jahren hatte man viel kleinere Mietwagenflotten. Trotzdem wurden solche Mondpreise damals auch nicht annähernd aufgerufen ...

Die Wahrheit ist, dass viele Firmen über die Margen versuchen die Corona Verluste zumindest teilweise wieder reinzuholen ... oft mit wohlwollender Billigung des Staates (zB bei Banken und Versicherungen).

@falsa demonstratio - Eine Quarantäne ist keine Ansteckung

16:42 von falsa demonstratio:
"Die Vorgänge auf Sylt scheinen der Foristin nicht bekannt zu sein. Dort wurden nach einem NDR-Bericht 300 Urlauber in Quarantäne geschickt."

Ist dem Foristen der Unterschied zwischen einer Quarantäne und einer Ansteckung bekannt?

Wenn nach dem Urlaub eines Paares nur ein Partner positiv ist, erscheint es der Foristin arg übertrieben, 307 andere Kontaktpersonen in Quarantäne zu stecken. Aber bei Urlaubern wird ja alles deutlich strenger gehandhabt, als beispielsweise im beruflichen Kontext. Dort hätte man nur die sehr engen Kontakte nach Hause geschickt.

PS: Die Foristin bittet den Foristen um die Information, wie viele Ansteckungen es auf Sylt gab.

Am 22. Mai 2021 um 15:06 von joe70

an Tada

"Der Markt regelt das halt."
In diesem Fall ja. Geht einer Aktiengesellschaft(z.B. Fluggesellschaft) schlecht , regelts der Steuerzahler.
___
Und auch, wenn es 100 Mal kritisiert wird, bleiben es dennoch KREDITE zu m.W. 9% Zinsen, d. h. das Geld muss und wird auch zurück gezahlt. Einen Kredit bekommt jeder, der Sicherheiten hat. Die kritisierte Fluggesellschaft hat diese in Form von z.B. ihrer Flotte gehabt.

@gestört aber geil - "Die Wirtschaft" vs. Tourismusbranche

17:57 von gestört aber geil:
"Das Problem an der Pandemie ist die Angst der Menschen, sich anzustecken."
> Gestern waren die Autobahnen voll und sämtliche Urlaubsregionen sind ausgebucht. Ich deute das nicht als Zeichen der Angst.

"Jeder sieht dass 20 bis 30 von 1000 Infizierten schlussendlich tot sind."
> Auch das ist eine eigenartige Interpretation der Ereignisse. Wenn "jeder" etwas sieht, dann wohl eher die Tatsache, dass vor allem alte Menschen betroffen sind.

"Die staatlichen Maßnahmen geben den Menschen und der Wirtschaft eher Halt und Sicherheit."
> Wenn Sie mit "der Wirtschaft" die Industrie meinen, stimme ich Ihnen voll zu. Menschen aus dem Einzelhandel, der Gast- oder Tourismusbranche werden aber andere Ansichten vertreten.

Am 22. Mai 2021 um 18:22 von Autograf

Wenn Sie häufiger an einen Ort fahren wollen, mieten Sie zuerst bei einem internationalen Großanbieter, vor Ort schauen Sie sich die kleinen Autovermieter an, mieten vielleicht mal einen Wagen für einen Tag und wenn das alles klappt, nehmen Sie den in Zukunft. Der freut sich, wenn er Sie wiedersieht.
__
Ja, das stimmt natürlich. Da muss man dann aber schon ziemlich bekannt sein dort, bei der Masse an Touris, die jedes Jahr in den Urlaubsregionen aufschlagen und aus Bequemlichkeit möchte man das Auto ja am Flughafen in "Besitz" nehmen, wenn man angekommen ist. Zumindest wenn man dann noch einen reletiv weiten Weg zur Unterkunft hat. Zumindest in Südspanien ist das angebracht.

Wo ist nun das Problem? Alle

Wo ist nun das Problem?
Alle wollen gleichzeitig ein Auto. Und billig muss es sein. Wie auch Handwerker oder Pflegepersonal billigst sein soll.
Wenn Handwerker teurer werden wollen, holt man auswärtige Kräfte. Ind rechtfertigt das mit angeblichem Mangel.
Warum macht man das mit Mietautos nicht auch so? Karrt einfach mehr Autos auf die Insel. Oder wartet, bis es wieder billiger wird.
Wie gesagt, ich sehe überhaupt kein Problem.
Letztes Jahr kam ich prima ohne Auto 14 Tage auf Teneriffa zurecht. Zum Glück. Danach kam nämlich Costa.

@Peter Goge - Wie viel Transparenz gibt es?

18:33 von Peter Goge:
"Unser Wirtschaftssystem beruht doch auf maximaler Transparenz. Ich kann mir leicht mehrere Angebote einholen und Preise offen und fair vergleichen."

Sie können mit den von großen Anbietern finanzierten Vergleichsportalen Preise vergleichen, die die Anbieter untereinander abgesprochen haben. Großkonzerne machen es dem Mittelstand eh schon schwer und die Coronapolitik besorgt ihm den Rest. Wenn die übrig gebliebenen den Markt unter sich aufgeteilt haben, bekommen Sie die maximale Illusion von Transparenz.

@Hirschauer - Mallorca ist eine große Insel

18:26 von Hirschauer:
"Also, ich wurde noch nie von einem Mietwagenhai auf Mallorca abgezockt. Ich war noch nie auf Malle."
> Da könnte ein Zusammenhang bestehen. :)

"Wer denkt, er muß unbedingt die Nächte im Ballermann verbringen, der braucht keinen Mietwagen."
> Das ist völlig richtig. Mallorca ist allerdings eine recht große Insel, auf der man wunderbar wandern kann. Ein Mietwagen ist da schon hilfreich, aber dank der Buslinien nicht zwingend erforderlich. Eine historische Eisenbahnlinie gibt es auch. Die ist ebenfalls zu empfehlen.

Der Ballermann ist hingegen nur ein kleiner Strandabschnitt im Süden, dessen Besucher man nur erträgt, wenn man selbst betrunken ist...

@ Stern2100

"Herr Sixt mag aus kaufmännischer Sicht Recht haben." Wer mietet denn schon bei Sixt? Die einheimischen Vermieter sind nicht schlechter, und da fließt das Geld in die richtigen Taschen! Mache ich seit Ewigkeiten so - noch nie Probleme gehabt. Die Großen meiden, die kleinen sind oft besser.

@Nachfragerin um 17.17 Uhr

Wir liegen wohl gar nicht so weit auseinander.
Jetzt nicht am Strand von Mallorca, sondern in der Beurteilung der Coronapolitik.

Dennoch möchte ich noch 2 mal kurz entgegenhalten.
Die Anfahrt in den Urlaub ist natürlich schon dichter gedrängt, im Flugzeug. Es ging hier schließlich ursächlich um die hohen Preise für Mietautos. Und wenn ich ein Mietauto benötige, werde ich sicher nicht mit dem eigenen Auto angereist sein.

Und die Coronapandemie hat, was dienstliche Reisen angeht, sehr viel „angerichtet“.
Würden wir uns mit den Urlaubsreisen an die neue Wirklichkeit in der Arbeitswelt anpassen, müssten wir uns damit begnügen, im Internet die Urlaubsziele anzuschauen und uns mit unseren Gastgebern nur per Videokonferenz austauschen.
Ist aber tatsächlich keine Errungenschaft der Politik.

so schnell kann es gehn

So schnell können sich Marktpreise extrem ändern.

Da wird sich auch so mancher E-Fahrzeugbesitzer umschauen, der für eine weitere Urlaubs-Überlandfahrt einen Verbrenner mieten will (um die vielen/langen Ladezyklen zu vermeiden, will ja nicht jeder 3 Tage für die Anfahrt einplanen).

18:58 von Möbius

... Das Verknappung des Angebots für explodierende Mietwagenpreise verantwortlich ist, ist Blödsinn. Vor 20 Jahren hatte man viel kleinere Mietwagenflotten. Trotzdem wurden solche Mondpreise damals auch nicht annähernd aufgerufen ...

Ich liebe es ja, von oberlehrerhaften Foristen die Welt erklärt zu bekommen. Wenn das - wie hier - dann noch mit einem Unfehlbarkeitsanspruch garniert ist, bin ich restlos begeistert.

Ihre Schlussfolgerung hier, verehrter Möbius, ist aber ... sagen wir mal, abenteuerlich.

@ Möbius

Denn das Quasi-Monopol für Controller Chips hält Taiwan. Und das wurde von Bidens Vorgängerregierung angewiesen China keine Chips mehr zu liefern (vor allem Huawei).

Das trifft sich gut. Denn Huawei verwendet gar keine Chips aus Taiwan. Und Taiwan hat übrigens kein Monopol für Chips, nicht mal quasi.

Corona-Bonus für Mietwagen

um 18:51 von Werdaswissenwill:
"... irgendwie brauchen die Mietwagenfirmen neue E-Kutschen! Also wer im Urlaub ein Auto brauch muss dafür... Ökologischen Obolus zahlen!"
.
Das ist aber nicht das Thema! Welcher Mietwagenanbieter hat denn jetzt in E-Autos investiert?? Und für äußerst unwahrscheinlich halte ich es, dass gerade die (!) Mietwagenverleiher auf Öko setzen.
Ich habe es nicht recherchiert, aber bitte, Beweise an die Sonne!
Die z. T. Vervierfachung des Mietpreises eines Mietwagens hat null mit Öko zu tun, was für'n Schmarrn.
.
" Corona ist nicht der Grund!"
.
Wie gesagt, hab's nicht recherchiert, aber dass die Corona-Krise nicht der Grund für die unverfrorene Preiswucherung sein soll, dass beweisen Sie mal!

Am 22. Mai 2021 um 12:13 von harry_up

............Das haben andere auch, deshalb wird das Schnitzel mit Pommes bei “Hier wird gekocht wie bei Mutti!“ auf Mallorca sicher auch das drei- oder Vierfache kosten........

Meinen Sie das wird hier anders sein ? Wollen wir doch mal sehen was so kommt, wenn die Gastronomie immer nur von Juni bis Oktober aufmachen darf.

Angebot und Nachfrage

würde ich mal annehmen

Weihnachtsbäume sind erfahrungsgemäß am 1. Weihnachtsfeiertag auch günstiger

Darstellung: