Kommentare - Corona-Impfung: Gefälschte Impfpässe werden zum Problem

11. Mai 2021 - 08:54 Uhr

Arztpraxen und Corona-Impfzentren sind nach Recherchen von Report Mainz häufig von Impfpass-Fälschungen betroffen, ohne es zu wissen. Die geplante Digitalisierung der Impfpässe könnte das Problem eher verschärfen als lösen, meinen Kritiker.

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Kommentare

Ist ein 60 Jahre alter Impfpass fälschungssicher?

Wenn da ein gekaufter nagelneuer Impfpass mit nur einem Eintrag vorgelegt wird, dann kann man vielleicht schon misstrauisch sein.

Wenn aber zwischen dem ersten Impfeintrag und Corona 60 Jahre liegen, dann kann ich doch davon ausgehen, dass hier keine Fälschung vorliegt, oder?

Das ist einzig den in

Das ist einzig den in Aussicht gestellten Erleichterungen zuzuschreiben.
Sollen sich einfach alle an alle Auflagen halten, bis 70% geimpft sind.
Dann muss sich auch keiner vordrängeln.
Das Geschwafel über Menschenrechte ist hier völlig fehl am Platz. Denn nach wie vor gibt es auch das Recht auf Unversehrtheit. Und meine Unversehrtheit ist bestimmt wichtiger, als der Friseurbesuch von lischen Müller oder der Skatabend von Max Mustermann .
Die Lösung ist so einfach, wie kostengünstig.

Nun ja

Wird interessant zu sehen wie der Aushilfskellner in der Außengastronomie jedes Dokument prüft - Vollständigkeit/Echtheit etc. und den Zugang damit erlaubt oder verweigert

Alexander K

Wenn da 60 Jahre zwischen sind, ist der Besitzer jetzt ü70 und ist hochpriorisiert. Warum soll der was fälschen?

09:02 von Alexander

09:02 von Alexander K.

Eigentlich war ich auch dieser Meinung, aber es gibt Fälscher, die da auch schon drauf gekommen sind.
Die Möglichkeiten, die kriminelle Energie und was weiß ich noch, sind scheinbar unbegrenzt.
Bei mir geht das auch über das Maß der Erträglichkeit hinaus, aber wir werden das nicht ändern können :-((

Da hätte man spätestens 2020 daran denken müssen

Tja, es kommt halt alles mal wieder so plötzlich wie Weihnachten.

Zur Vorsorge vor einer Pandemie gehört auch ein Gesundheitswesen, das nicht nur für Fleiss und Tapferkeit beklatscht wird.

Da gehört ein gut organisiertes Meldewesen dazu, eine Übersicht, wer wann mit was geimpft ist und dergleichen.

Spätestens im März 2020 hätte das auch den zuständigen Ministern und Behörden auffallen müssen. Das wäre dann schon keine Vorsorge gewesen.

Aber jetzt?

Es wurde verschlafen.
Wie so vieles.

Am 11. Mai 2021 um 09:02 von Alexander K.

........Wenn da ein gekaufter nagelneuer Impfpass mit nur einem Eintrag vorgelegt wird, dann kann man vielleicht schon misstrauisch sein......

Ich hatte meine letzte Impfung vor Corona vor ca. 45 Jahren. Ich besitze erst seit meiner zweiten Impfung gegen Corona - die war gestern - einen neuen Impfpass mit nur den beiden Impfungen.

Ein Land von Vorgestern

Deutschland ist echt ein Land von Vorgestern. Viele zahlen immer noch mit Bargeld, während man in China auf jedem Mochenmarktstand mit dem Handy bezahlt, sogar Strassenmusikanten zeigen nur noch Ihren QR Code fürs Trinkgeld. Das deutsche Gesundheitssystem ist verwaltungstechnisch auf völlig veraltet, da kommt dann immer der Datenschutz, dabei ist es doch für den Patienten viel sicherer, wenn Doppeluntersuchungen vermieden werden, eventuelle Allergien und Wechselwirkungen bei Arzneimitteln ausgeschlossen werden können und wenn der Arzt etwaige Vorerkrankungen sieht, was bei der Therapie sinnvoll sein kann. Bei dem Impfausweis das nächste Desaster, eigentlich gehört das alles in eine personalisierte Corona App, die dann auch Uhrzeit und Ort der Risikokontakte anzeigt, Testergebnisse und den Impfstatus. Wo soll da ein Datenschutzprobleme vorliegen. Deutschland verliert den Anschluss!

@ 09:16 von Sternenkind

„ Wird interessant zu sehen wie der Aushilfskellner in der Außengastronomie jedes Dokument prüft - Vollständigkeit/Echtheit etc…“

Und da ist ein Impfpass noch richtig kompliziert. So ein Laborzettel für Genesene ist noch viel einfacher zu produzieren und für Gastronomen gar nicht zu kontrollieren. Woher sollen die wissen, wie die von den unterschiedlichen Laboren aussehen?

Und wenn man einen echten hat und nur das Datum länger als 6 Monate her ist, dann ist das in 5 Minuten geändert. Gut genug für einen Kellner, Friseur, Kartenabreißer im Kino auf jeder Fall.

@Alexander K. Es geht hier

@Alexander K. Es geht hier nicht darum das der Impfpass gefälscht wird sondern die Marke und die Unterschrift die als Eintrag gilt. Das es jetzt Fälschungen gibt war doch zu erwarten und auch der Elektronische wird gefälscht werden. Wo Vergünstigungen gibt die an ein Dokument geknüpft sind hat es und wird es immer Fälschungen geben, das geht doch schon beim Schülerausweis los.

Digitale Fälschungen laufen nur anders ab.

@09:32 von baumgart67
Die Cum-Ex und Cum-Cum-Fälschungen zur illegalen Erlangung von Steuergeldern, die nie bezahlt worden sind, zeigen, dass manchmal digitale Fälschungen sogar "effektiver" sein können.

Nun ja

Der Wirt wird sehr erfreut sein wenn sein Kellner jedem zweiten Gast den Besuch verweigert da er Zweifel an der Echtheit des Dokuments hat. Sehr erfreut!

Wen wunderts?

Dokumentenfälschung ist nicht ok. Aber was ist es anderes, wenn Impfdosen in große Betriebe abgezweigt werden und Impfzentren wegen Mangel schließen? Mag sein dass dann ein anderer Paragraph zuständig ist. Betrug ist beides!

Nicht nur gefälschte Pässe scheinen ein Problem ...

..zu sein: In Friesland zerbrach einer DRK-Mitarbeiterin eine Ampulle ... sie zog eine Kochsalzlösung auf. Nach dem Auffliegen wurden alle rd. 200 in Frage kommenden Probanden untersucht.
Das Ergebniss ist erschreckend: Eine Ampulle ergeben 5, maximal 6 Dosen. Die "Nordwest Zeitung" schreibt jedoch heute auf Seite 1, dass bei 22 (!) getesteten Erstgeimpften keine (!) Immunreaktion nachgewiesen werden konnte. Dabei sind infrage kommende 89 Personen die eine Zweitimpfung erhielten noch nicht einmal berücksichtigt.
Wenn also 16 (22-6) Personen keine Reaktion aufweisen, was hat man den 111 Personen, also fast 18%, denn dann gespritzt?
Sind da etwa nicht nur gefälschte Ausweise in Umlauf?

Daran ist die Politik schuld

Alles kann gefälscht werden, sogar Geld.
Aber es wurde in der Vergangenheit eher der 500€- Schein gefälscht, als der 5€ Schein. Wegen dem Wert.

Ist die Impfung mit Bevorzugung und Privilegien verbunden, dann ist der Impfausweis nun Mal viel wert. Vor allem, weil es noch Jahr bis Jahre dauern kann, bis wirklich jeder geimpft werden kann.
So ein junger, gesünder Mensch im Arbeitsleben kann sich sowas nicht leisten. Es hängen Geschäftsreisen und Kundenkontakte davon ab (auch bei Leiharbeitern).

Die Firma, in der mein Mann arbeitet war vor der Krise auch im Messebau tätig. Um da wieder halbwegs normal einsteigen zu können müssten alle Mitarbeiter, Montageteams, Aussteller und Besucher aus aller Welt und, und, geimpft sein.
Da könnte so ein gefälschter Impfausweis durchaus was wert sein.

Und dass wichtige Papiere, sogar Originale(!), im Ausland gefälscht werden können wissen wir schon. Beim korrekten Preis stellen die Behörden mancher Länder einem alles aus.

@9:33 von dr.bashir

„Und da ist ein Impfpass noch richtig kompliziert. So ein Laborzettel für Genesene ist noch viel einfacher zu produzieren und für Gastronomen gar nicht zu kontrollieren. Woher sollen die wissen, wie die von den unterschiedlichen Laboren aussehen?
Und wenn man einen echten hat und nur das Datum länger als 6 Monate her ist, dann ist das in 5 Minuten geändert. Gut genug für einen Kellner, Friseur, Kartenabreißer im Kino auf jeder Fall.“

Stimmt genau. Was mich dabei aber wundert, ist die hohe kriminelle Energie, sich eine solche Fälschung - vielleicht sogar für viel Geld - zu verschaffen, nur um sich das Recht zu erschleichen, irgendwo öffentlich zu essen - und andere Menschen ganz bewusst zu gefährden. Dazu gehört schon eine ganz schlimme Geisteshaltung. Falls man in diesem Zusammenhang überhaupt von Geist sprechen kann.

Sicher geht sicher nicht.

Aber die Hürden gegen Fälschung lassen sich recht einfach hochstellen. Eine Server der bei einer autorisierten ID-Anfrage zu einem Dokument ein JA oder ein NEIN und einen KontrollnummerODERNamen zurückliefert. Automatische Löschung nach 6 Monaten, wenn keine Nachimpfung eingetragen wird. Jede Impfung hat eine Kennung, da kann es keine Ampulle mit Massen an Gemimpften im Kontext geben.

Wenn aber sogar manche Ärzte unrichtige Atteste und Impfbescheinigungen ausstellen, dann sollte man mal darüber nachdenken, ob so Jemand Arzt sein sollte.

Impfausweis

Was ist so schwer, solche
- wie die Coupons für Masken -
fälschungssicher zu produzieren - jetzt natürlich bissel spät.

Das muss generell möglich werden, man wird nicht jeden mit digitalem Pass ausstatten können. Es wird immer Leute ohne Mobilgeräte geben.

Außerdem würde es vorerst genügen, die Impfstoffproduzenten würden fälschungssichere Chargenaufkleber liefern. Dazu stand neulich schon ein Beitrag bei Tagesschau.
Die jetzigen kann man selbst per Seriendokument mit Word drucken.

Stempel ohne Betriebsnummer oder Arztnummer sollten nicht anerkannt bzw. sollten erkannt werden.
Diese kann man zwar auch ermitteln, erfordert außer für die Praxen, in denen man in Behandlung ist, schon bissel mehr Aufwand.

Alles Geschäftsprozesse, die das BMG zu koordinieren hätte, aber...

Ich habe so einen gelben Pass noch gar nicht, sondern von Anfang der 90er einen grünen Gesundheitspass - gemäß EU-Parlament 1984 :-)
Letzte Impfung 2014, wäre also mit Tetanus auch wieder an der Reihe.

Alte vs neue Impfpässe

um 09:02 von Alexander K.
"Ist ein 60 Jahre alter Impfpass fälschungssicher?
Wenn da ein gekaufter nagelneuer Impfpass mit nur einem Eintrag vorgelegt wird, dann kann man vielleicht schon misstrauisch sein.
... kann ich doch davon ausgehen, dass hier keine Fälschung vorliegt, oder? "
.
Würde ich ähnlich sehen, zumal der Besitzer eines 60Jahre alten Impfpass eher nicht zur kriminellen Fälschung neigt.
Es geht da mehr um die Betrüger aus jüngerer Generation, die keinen Bock haben zu warten, bis sie dran sind und entweder selbst Hand an einen gefälschten Pass anlegen oder sich gefälschte Pässe von einer Fälscherbande anbieten lassen.
Ich hoffe, dass das Fälschen und der Besitz eines gefälschten Impfpasses unter deutlich höherer Strafe gestellt wird, als der Verstoß gegen Corona-Auflagen. Hier gehe es immerhin um eine Urkundenfälschung mit Erschleichung der für Geimpfte/Genesene vorgesehenen Lockerung und der billigen Inkaufnahme der Ansteckung anderer.

@ 18:52_weingasi1-Antwort auf grstren

Am 10. Mai 2021 um 17:34 von covid-strategie
Jeder 10.? Oder 0,5%

Ich habe die Zahl 0,5% gelesen. Aber das hängt sicher damit zusammen, ob man nur die PCR-positiven nimmt, oder aber alle Infizierten.
__
Woher will man wissen, ob eine Infektion bestanden hat, wenn kein PCR-Test gemacht wurde ? Kann man da noch nach einem Jahr einen aussagefähigen Antikörper-Test machen um das zu verifizieren ?

==>Es gibt sog. serologische Studien. Die wurden in vielen Ländern durchgeführt und daraus kann man ungefähre Zahlen hochrechnen.

Studien aus Italien und Großbritannien legen nahe, dass dort bereits Anfang des Jahres bis zu 60% der Bevölkerung infiziert waren.

B 1.1.7 scheint also „mustergültig“ viel infektiöser, aber weniger gefährlich gewesen zu sein und hat große Teile der jeweiligen Bevölkerungen infiziert.

Vermutlich war das bei uns genau das selbe.

==> 3. Welle war schon Ende März zu Ende..

Der Peak danach kam von den vielen zusätzlichenTests.

Na klar

...fälschungssicher, das hat man schon bei den Euroscheinen und bei dem neuen Personaldokument erzählt.( die verantwortlichen Politiker)
Keine Ahnung warum die immer so scharf darauf sind das Volk zu veralbern.
Die Frage ist doch ob eine Saisonfachkraft oder Friseur fachlich geeignet ist ein Dokument zu prüfen.

Impfen schützt vor allem und

Impfen schützt vor allem und zuerst den Geimpften.
Das Impfen nimmt an Fahrt auf und sehr bald werden alle, die es wünschen, geimpft sein. Spätestens dann werden auch die einschränkenden Maßnahmen eingestellt, und zwar für alle.
Es gibt also zwei Gruppen, die viel Geld für einen gefälschten Impfpass ausgeben:

1. Diejenigen, die es nicht abwarten können, die gleichen Rechte zu haben wie die Geimpften. Denen kann man nur sagen: Jeder kann sich kostenlos testen lassen und damit hat er/sie die gleichen Rechte wie ein Durchgeimpfter.
Also: etwas Geduld!

2.Diejenigen, die prinzipiell gegen Impfungen oder speziell gegen die Coronaimpfung sind. Es gibt auch Menschen, die Angst haben vor der Impfung. Letzteren hilft nur Aufklärung. Prinzipielle Gegner sind in der Regel "stur" und zeigen das auch. Das Nutzen einer Fälschung käme einem Einknicken gleich.

Deshalb kann ich nur mit Achselzucken reagierend fragen: Wer ist das genau, der viel Geld für einen gefälschten Impfpass ausgibt und warum?

Kein Vergleich @ 09:37 von heribix

>>>...sind hat es und wird es immer Fälschungen geben, das geht doch schon beim Schülerausweis los.>>>

Sorry, aber ein gefälschter Schülerausweis gefährdet keine Anderen!

Bei gefälschten Impfdokumenten, gefährdet der/die InhaberIn wissend und absichtlich andere Personen!
Es ist ihnen egal, ob sie Jemanden oder sich selbst gefährden! Sie pfeifen komplett auf das Leben anderer Menschen!

Es gibt andere Probleme

Die Politiker sollen genug Impfstoff beschaffen, dann lohnt das Fälschen nicht mehr.
In Moskau kann ich mich im GUM impfen lassen, wenn ich will. Einen zentralen Impfausweis wird es dort nicht geben - aus Datenschutzgründen.
Warum muss das bei uns alles so kompliziert sein? Wenn genug Impfstoff da ist, und sich einer nicht impfen lässt - dann erkrankt -> Pech! Bis dahin werden es die gelben Ausweise doch tun!
Es geht hier wohl mehr darum, den datenschutzrechtlich bedenklichen Impfausweis durchzusetzen?

Natürlich lassen sich analoge

Natürlich lassen sich analoge wie digitale Impfausweise und -nachweise fälschen mit der entsprechenden kriminellen Energie. Was wollen denn die Kommentierenden, die darauf hinweisen, damit sagen? Es gibt keine 100%-Lösung gegen Betrug. Es gibt aber auch keine sinnvolle Alternative zu Impfung, Dokumentation und damit verbundenen vorsichtigen Lockerungen.

Gefälschte Impfpässe werden zum Problem

Man gewinnt mehr und mehr den Eindruck , dass bei uns alles zum Problem wird und wir nicht in der Lage sind vernünftige Lösungen zu erdenken ! Aber das trifft auch alle Ebenen ganz oben wie tief unten !

Wen wundert das?

Ein so leicht zu fälschendes Dokument wie den Impfpass (also die Eintragungen darin) als Legitimationsurkunde für die Rückgabe der Grundrechte zu gebrauchen, ist ja auch mehr als fahrlässig.

Technisch sehr leicht zu machen: Etikett aus dem Drucker und Stempel aus dem „Mach deinen Stempel selber-Kit“. In öffentlich zugänglichen Onlinemarktplätzen gibts Belichter-Kits, mit denen man jegliche Art von Stempel selber herstellen kann - dazu braucht es keine Spezialfirma oder gar das Darknet.

War doch klar, dass einige die Lockerungen mitnehmen wollen ohne sich einzureihen (siehe auch: Impfdränglerdebatte)!

Und genau...

...deshalb würde ich mich (bin zweimal geimpft) trotz erfolgter Impfung nicht ins Getümmel stürzen, wenn irgendwann mehr oder weniger vieles /alles wieder erlaubt ist. Wer weiß, ob ich nicht neben einem Kriminellen, der sich so ein Teil besorgt hat, im Kino sitze oder im Club stehe...

Vorsicht ist angesagt. Ich hätte jedenfalls kein gutes Gefühl.

@09:32 von baumgart67

"das deutsche Gesundheitssystem ist verwaltungstechnisch auf völlig veraltet, da kommt dann immer der Datenschutz"

Der Datenschutz hat sich wirklich zu einer Geißel der deutschen Gesellschaft entwickelt. Warum traut sich keiner, hier das Ruder herum zu reißen? Tabuthema?

Am 11. Mai 2021 um 09:32 von baumgart67

" Bei dem Impfausweis das nächste Desaster, eigentlich gehört das alles in eine personalisierte Corona App, die dann auch Uhrzeit und Ort der Risikokontakte anzeigt, Testergebnisse und den Impfstatus. Wo soll da ein Datenschutzprobleme vorliegen. Deutschland verliert den Anschluss! "

Und mit welchem Papier funktioniert eine solche App, mein Impfausweis hat die erste Eintragung 1951, und hat ganz viele Eintragungen, manche fast nicht mehr lesbar.
Die letzte Eintragung ist von 2016.

Und sollte ich mal eine Corona Impfung bekommen, sind ja jetzt viele andere vor mir dran, auch wenn ich Gruppe 2 bin, dann kommt das dort rein.

Da ist nichts mit fälschen, ein Elektronisches Gerät was monatlich bezahlt werden muss, habe ich nicht, brauche ich nicht.
Und Bargeld geht immer.

Wir sind auch nicht in China.
Das Problem ist wohl eher, das viele Menschen keine Impfungen haben, also einen neuen Gelben Zettel benötigen.
Und das man in Deutschland alles kompliziert macht, das war früher nicht so.

@ Nun ja Sternenkind, um 09:16

So früh am Morgen, und das wichtigste Problem bereits erkannt.
Aber vielleicht ist das ja ein Profikellner am Werk.

Gefälschte Impfpässe werden ...

Und immer diese zweifelhaften Interpretationen - Jetzt werden auf einmal "Impfpässe" zum Problem, weil ein staatlich verordnete Theater dazu führt, das wir neben Ausweisen, Smartphones, auch noch Test Zeugnisse und Impfausweise mit uns führen sollen - es ist wohl eher die mentale Undichtigkeit der damit befassten Stellen, die ein Problem erzeugt. Aber das zu sagen schickt sich vermutlich wieder nicht.

Schön, wenn der der elektronische Impfpass...

... wenigstens für D fertig und erhältlich wäre. Dem ist aber nicht so.
Auch in der EU geht es an dieser Stelle nicht voran. Auch hier wird das Alles noch dauern.

Alles das ist aber nicht nicht das Problem in D, sondern das Problem ist der Bundesgesundheitsminister und die Bundesregierung.

Es fehlt an einer - strikten - Teststrategie.

Denn auch Geimpfte können sich Infizieren. Das zeigt das Beispiel des Bundesinnenministers, wie kürzlich im Live-Blog von tagesschau.de berichtet wurde.

Ob sie ggf die Infektion weiter geben können und in welchem Maße ist derzeit unklar.

Da macht es Sinn die Test Kassette als Negativ - Test vorzuweisen. Auf der Test-Cassette muss nur ein "tagesaktuelles Diestsiegel" aufgebracht sein.

Und alle Menschen in D haben sich testen zu lassen, und so lange, bis der fälschungssicher Impass der EU erhältlich ist.

Wie bekannt, geht schon die - strikte - Teststrategie nicht, der Bundeswirtschaftsminister hat es nicht geschafft diese - strikt - einzuführen.

Ich würde mich darauf nie

Ich würde mich darauf nie verlassen und als Geimpfter, Risikogruppe, nach der zweiten Impfung bedenkenlos irgend welche Orte, z.B. Gaststätten, aufsuchen, die für Menschen mit Impfnachweis offen sind. Das Versandgeschäft mit Stempeln und bereits gefälschten Impfpässen boomt, und es sind gerade die Cleverlies, die sich selber nicht schützen, oder gar die naiven Coronaleugner, die sich dann dort konzentrieren. Dass da jemand, der in der Herrentoilette rumhustet, mit einem nagelneuen Impass reingelassen wurde, nützt nicht gegen die Seuche - und meine Impfung nur zu 95 oder weniger Prozent gegen eine Ansteckung.
Letzteres ist auch ein Argument dagegen, sich selbst unter echt Geimpften an ansteckungsverdächtigen Orten unnötig aufzuhalten. Keine Fahrstühle oder Kneipen für mich, wenn ich andererseits darauf achte, nach optimiertem Einkaufszettel möglichst in 6-7 Minuten wieder aus dem engen Lebensmittelladen auf dem Dorf wieder raus zu sein.

@ 09:02 von Alexander K.

Alle Papierurkunden können gefälscht werden.

Solche Fälle sind gar aus dem Mittelalter bekannt.

@ xeniosson, um 09:29

“Da gehört ein gut organisiertes Meldewesen dazu, eine Übersicht, wer wann mit was geimpft ist und dergleichen.“

Ja - und dann steht jemand irgendwo in einem Reisebüro, legt seinen Impfpass vor, und...?
Tippt der Reisebüromitarbeiter den Namen, Adresse... in seinen Computer, und “zack!“ - steht da: “Herr/Frau soundso, geimpft am..., mit...“?

Da gibt es noch sowas wie Datenschutz und deren Verfechter...

Abgesehen von den technischen Problemen.

Ich denke, Sie stellen sich das zu einfach vor.

Also den winzigen Aufkleber

Also den winzigen Aufkleber "Comirnaty" mit Chargen-Nummer könnte ich aus meinem Impfpass ab 1979 prima einscannen und 100x per Laserdrucker auf einen Bogen Aufkleber ausdrucken. Unleserlich schreiben wie der signierende Arzt kann ich auch seit über 60 Jahren und für den Stempel "Impfzentrum xxx" hätte ich noch so 'nen Stempel zum Selbersetzen irgendwo rumliegen.
Das ist natürlich auch ein Grund für mich, mich nicht, nicht lange und vor allem nicht unnötig an Plätzen mit Ansteckungsgefahr (z.B. Aufzug zum Dachrestaurant, oder anstellen am Würstchenstand vom Flohmarkt) ohne schützende Maske aufzuhalten, wo jedermann mit einem Fake-Ausweis reinkommen kann. Ein Restrisiko bleibt immer, wo sich Impfgegner oder naive Corona-Leugner treffen.

@ Bender Rodriguez

"Die Lösung ist so einfach, wie kostengünstig."

Nur leider wie so oft bei den scheinbar einfachen Lösungen sind diese gesetzeswidrig.

"Geschwafel über Menschenrechte" gibt es nicht - wir leben einem Rechtsstaat und genauso das zeigt sich anhand der derzeitigen Diskussion.

Grundrechte können nur aus sachlichem gerechtfertigtem Grund eingeschränkt werden. Der bestand bisher, fällt aber bei Geimpften und anscheinend auch Genesenen weg.

Es geht nicht um "das ist aber gemein, dass meine Nachbarn wieder ein Bier zusammen trinken dürfen und ich nicht", sondern um fundamentale Grundsätze unserer Rechtsordnung, die geschützt werden (müssen).

09:30 von Schweriner1965

... und wie viele Menschen gibt es
die ihren Impfpass verloren oder verlegt haben ?
Es werden nicht gerade wenige sein, welche gerade wegen Corona einen neuen ausgestellt bekommen

Zeit der Sheriffs

"Warum wurden Sie schon geimpft?"
Man musste gar nicht lange suchen, da konnte man kürzlich noch als Priorisierter mit so einer Frage konfrontiert werden. Dass der jeweilige Möchtegern-Sheriff natürlich seine neugierige Nase mit so einer Frage in Angelegenheiten bohrte, die ihm weder rechtlich zustanden noch aus sachlicher Distanz betrachtet auch nur irgendetwas angingen, war ihm natürlich nicht bewusst. Die eigene Überzeugung, aus der heraus man selbst handelt, ist ja beinahe eine weiße Weste mit Teflonüberzug.
"Geht Sie nichts an!"

Nur mal so: Wenn ich einen Impfausweis in den Händen halte, der genau einen Eintrag hat und der ist vom Impfzentrum, geht das NIEMANDEN etwas an.
Und wenn ich diesen einen Ausweis verliere, hab ich das nicht glaubhaft oder sonst wie eidesstattlich zu erklären, dann will ich Ersatz. Oder hab ich dann keinen Impfschutz? Oder besser: Hab ich dann keine Grundrechte?

Eine schöne neue Welt.

Warum sollte ...

... der Kellner den Impfpass des evtl. Gastes kontrollieren? Da es keine Impfpflicht gibt und nach Aussagen der Politiker keine geben wird, besteht dafür keinerlei Notwendigkeit.

FFP2-Masken-Gutscheine

Für die FFP2-Masken-Gutscheine für die Apotheken wurde ein riesen Aufwand getrieben und die Bundesdruckerei teuer beauftragt, fälschungssichere Gutscheine zu erstellen, damit ja keiner auf die Idee kommt, sich eine €6,- -Maske zuviel abzuholen.
Das wäre für sichere Impfausweise - und seien es erst mal nur Impfausweise rein für die Covid-Impfung - sicherlich sinnvoller gewesen.

09:13 von Bender Rodriguez

>>Sollen sich einfach alle an alle Auflagen halten, bis 70% geimpft sind.
Dann muss sich auch keiner vordrängeln.
Das Geschwafel über Menschenrechte ist hier völlig fehl am Platz. Denn nach wie vor gibt es auch das Recht auf Unversehrtheit. Und meine Unversehrtheit ist bestimmt wichtiger, als der Friseurbesuch von lischen Müller oder der Skatabend von Max Mustermann
<<

Ihr Kommentar lässt zwei Vermutungen zu: Sie haben den Text nicht ansatzweise gelesen oder ihn nicht verstanden. Hier geht es um gefälschte Impfpässe, nicht um Vordrängler. Hier geht es außerdem um Stempel, an die scheinbar auch Lieschen Müller oder Max Mustermann dran kommen. Also kurzum: um Impfbescheinigungen im Pass, wo keine Impfungen vollzogen wurden.

Neuer Impfausweis

In der Tat ist der alte Ausweis vertrauenserweckender.
Allerdings gibt es sicherlich tatsächlich Menschen, die keinen Impfausweis mehr haben und jetzt einen neuen bekommen.
Das kann sicher Schludrigkeit sein, vielleicht haben die Leute den Ausweis aber auch zum Impftermin im Impfzentrum vergessen, oder der Ausweis ist auf andere Weise abhanden gekommen, vielleicht Hausbrand...

Gefälschte Impfausweise

Na das ist ja unglaublich, jetzt fälschen schon Menschen Impfdokumente.
Wer bitteschön ist denn der Auslöser, hat jemand 2019 einen Impfausweis gefälscht ???
Warum auch, was soll ich damit ?
Nachdem die Geimpften teilweise wieder
einige wenige Rechte zurückhaben wollen,
einige Ungeimpfte natürlich nicht leer ausgehen möchten, betrügt man.
Das war doch abzusehen, NUR von unserer Regierung nicht.
So wie man von dort die Menschen
jeden Tag aufs Neue belügt, vertröstet und
verarscht , ist es normal das der Pöbel auch auf andere Ideen als nur Vordrängeln
beim Impfen kommt. In Ordnung ist das natürlich nicht. Aber.so ist eben der Mensch nunmal.

@sternenkind, 09:16 hohes Strafmass

Die Fälschung eines solches Dokuments erfüllt den Straftatbestand des Betrugs. Die Beteiligten werden sich deshalb gut überlegen, ob sie die damit verbundenen Risiken in Kauf nehmen wollen. Ich denke, die Gerichte werden harte Strafen verhängen, da die strafbewehrte Handlung ja nicht nur dem eigenen Vorteil dient, sondern auch das Leben und Gesundheit der Mitbürger bedroht.

typisch für unsere heutige Zeit

da verlagert unser Regierung ihre Aufgaben an andere
und wenn es darauf ankommt duckt sie sich vor der Verantwortung weg

Ist es die Aufgabe eines Gastwirtes Impfpässe zu kontrollieren,
diese mit den Ausweispapieren zu vergleichen
Was ist wenn der Gast ruppig wird ?
Erinnert mich stark an die Praxisgebühr
Einklagen durfte der Arzt diese nicht
aber den Patienten nicht behandeln auch nicht

@sternenkind, 09:52

Im Zweifel ist dem Leben und der Gesundheit des Bürgers der Vorrang einzuräumen. Wer mit einem zweifelhaften Dokument unterwegs ist, wird sich den nächsten Gang in ein Restaurant gut überlegen bzw. Sich eine zweifelsfreie Bestätigung besorgen. Gut so!

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Am 11. Mai 2021 um 09:29 von xeniosson

Da hätte man spätestens 2020 daran denken müssen. Es wurde verschlafen.
Wie so vieles.

###

Dem ist nichts hinzuzufügen !

mit dem Kopf durch die Wand

Tja, der Egoismus kennt keine Regeln. Immer wieder erstaunlich, wie sich manche Ignoranten benehmen und mit dem Fälschen sogar Straftaten in Kauf nehmen. Die kennen nur eine Sprache: höhere Strafen.

Fängt schon im kleinen an, schauen sie mal in einem Mehrfamilienhaus in eine Papiertonne (Plastikbecher mit Essensresten ...). Einfachste Regeln werden ignoriert ...

Digitalisierung

Digitalisierung ist halt was anderes als nur Einscannen und Papierlos... und das funktioniert nun mal nicht so ganz mit Kopflos und Drauflos...

09:29 von xeniosson

Da gehört ein gut organisiertes Meldewesen dazu, eine Übersicht, wer wann mit was geimpft ist und dergleichen.
.
in unserem Land ?
wo jedes 2te Wort Datenschutz lautet !

Digitalisierung als Allheilmittel?

Wir dürfen uns von unseren ach so "genialen" Smartphonetechniken nicht blenden lassen. Wenn ohne großen Aufwand massenhaft Fälschungen möglich gemacht werden, dann per App.
Der eigentliche Impfnachweis - der schmale weiße Aufkleber - könnte z.B. mittels Holografie zum fälschungssicheren Dokument erhoben werden.

Jetzt wird es unangenehm

bisher war der Impfnachweis eher ein Begleitdokument, aus dem man keine oder nur geringe Ansprüche ableiten konnte. Somit war er nicht unbedingt wichtig oder wurde er als nicht wichtig angesehen.
Jetzt muss er aber als Berechtigung für "Freiheiten" her halten, was er aber garnicht kann, da nicht überprüfbar und nicht fälschungssicher.
Am ärmsten dran sind die, welche entscheiden sollen, ob jemand aufgrund des nicht prüfbaren Dokuments die "Freiheiten" erteilen oder ablehnen. Wenn das "nur" verbal endet, ist es noch gut.
Sorry, das wird nix. Zeigt aber leider auch, dass in den Corona-Maßnahmen nicht auf Sicht, sondern eher nach gut Glück agiert wird. Dummerweise gibt es Murphy und sein Gesetz.

Das ist alles unzulässig.

Zitat:
"Pressemitteilung der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder vom 31. März 2021:

[..]Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder [..] hält es für unerlässlich, dass die Voraussetzungen einer solchen Datenverarbeitung, beispielsweise im Kontext von Veranstaltungs- und Restaurantbesuchen oder im Rahmen von Beschäftigungsverhältnissen, durch den Gesetzgeber geregelt werden.

Ohne eine solche gesetzliche Regelung kommt als Rechtsgrundlage zwar eine Einwilligung in Betracht, deren Wirksamkeit ist allerdings daran zu messen ist, ob diese freiwillig abgegeben wurde. [..]

Die Datenschutzkonferenz fordert den Gesetzgeber [..] daher auf, schnellstmöglich zu handeln und eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, die den strengen Vorgaben des Artikels 9 Absatz 2 Datenschutz-Grundverordnung bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten genügt."

Einen Impfpass DSGVO-konform zu gestalten dürfte spannend werden...

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Am 11. Mai 2021 um 09:32 von baumgart67

Deutschland ist echt ein Land von Vorgestern. Deutschland verliert den Anschluss!

###

Sehe ich auch so. Gerade beim Thema Datenschutz wird in Deutschland vieles zu streng und Bürokratisch genommen. Diese ganzen Verordnungen und Regeln verlangsamen und komplizieren das Leben nur unnötig. Wie man nicht nur gerade in der Pandemie sieht. Und ja, mit dieser Regulierungswut hat Deutschland den Anschluss verloren...

09:51 von Sternenkind

Der Wirt wird sehr erfreut sein wenn sein Kellner jedem zweiten Gast den Besuch verweigert da er Zweifel an der Echtheit des Dokuments hat. Sehr erfreut!

Ok.

Ihr Vorschlag?

Ein Blick in die Zukunft

Schon bald werden höhere Zahlen von Infektionen bereits geimpfter Personen festgestellt werden.
Wie aus diesen Zahlen dann die Impfausweis-Fälscher herausdistilliert werden sollen, die sich tatsächlich ungeimpft infizierten und was der echte Anteil erkrankter wirklich Geimpfter ist, ist m.E. dann nicht mehr nachvollziehbar,
Und diese Zahlen über die Wirksamkeit der Vakzine sind dann nicht mehr aussagekräftig.

Fälschungen

Paragraph 267 StGB Urkundenfälschung kann mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafen geahndet werden.
Einfach mal in Deutschland die Gesetzte anwenden und nicht alles entschuldigen.

Mein Impfpass

ist von 1965 und meine Erstimpfung habe ich in genau diesem Impfpass eintragen lassen.
Im Zweifel,kann ja entweder im Impfzentrum oder in der Arztpraxis nachgefragt werden.
Wer mit einem gefälschten Impfpass erwischt wird,macht sich strafbar.
Das sollte jedem bewusst sein.
Wenn sich dadurch allerdings andere anstecken sollten,haben diese natürlich auch nichts mehr davon,wenn der Fälscher strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen wird.

@Tada,09:55 Uhr - Much risk, no fun...

Urkundenfälschung und Betrug sind kein Kavaliersdelikt. Auch wer eine gefälschte Urkunde nutzt, macht sich strafbar. Dann findet man sich - statt in der erhofften Freiheit - möglicherweise erst einmal im Knast wieder. Im übrigen laufen die Impfungen aktuell derart flott, dass die Bürger bis zum Sommer durchaus durchgeimpft sein könnten.

09:55 von Tada

Daran ist die Politik schuld

Nein. Unfug. Daran sind die Fälscher schuld.

Alles kann gefälscht werden, sogar Geld.
Aber es wurde in der Vergangenheit eher der 500€- Schein gefälscht, als der 5€ Schein. Wegen dem Wert.

Also, Ihre Karriere als Geldfälscher wird schneller enden als sie begonnen hat.

Im normalen Geschäftsverkehr, in welchem Falschgeld unter die Leute gebracht wird, sind es 20er und 50er-Noten, welche in großen Mengen produziert werden. Diese sind so häufig, dass sie kaum geprüft werden.

Versuchen Sie mal, 500 Euro Scheine loszuwerden ... viel Erfolg!

@aequalitas, 09:53 Uhr

Den Sachverhalt, den Sie beschreiben, kann man schwerlich als Betrug einordnen. Wenn ein Mangel an Impfstoff festzustellen ist, können die zuständigen Stellen selbstverständlich grds. eine Zuordnung vornehmen.

Zu 09:32 von baumgart67 "Ein Land von Vorgestern"

Deutschland ist echt ein Land von Vorgestern. Viele zahlen immer noch mit Bargeld, während man in China auf jedem Mochenmarktstand mit dem Handy bezahlt, sogar Strassenmusikanten zeigen nur noch Ihren QR Code fürs Trinkgeld. Das deutsche Gesundheitssystem ist verwaltungstechnisch auf völlig veraltet, da kommt dann immer der Datenschutz,, [..]. Bei dem Impfausweis das nächste Desaster, eigentlich gehört das alles in eine personalisierte Corona App, die dann auch Uhrzeit und Ort der Risikokontakte anzeigt, Testergebnisse und den Impfstatus. Wo soll da ein Datenschutzprobleme vorliegen. Deutschland verliert den Anschluss!
Mit Bargeld hat das Thema nichts zu tun. Es liegt einiges im Argen, insbesondere im "Gesundheitssystem", aber was Sie beschreiben ist ganz sicher kein Vorbild für Deutschland. Georg Orwell hat die Vision von einem totalitären Staat längst beschrieben. Nein Danke!

Fälschung, Betrug, Missbrauch, hier und anderswo, gehört sofort verfolgt und angemessen bestraft.

Vorschlag für mehr Fälschungssicherheit

Beim Arzt / Impfzentrum werden die Impfdaten in einen Rechner eingetragen, eine Software generiert vor Ort einen individuellen QR-Code, welcher auf Klebeetiketten ausgedruckt wird. Über scannen des Codes sind dann die Impfdaten einsehbar. QR-Code in Verbindung mit anderem Dokument wie Personalausweis, sollte doch relativ sicher sein (?).
Das wäre nicht nur in Hinsicht auf Corona sinnvoll, sondern letztlich auf jede Impfung übertragbar (z.B. Masern). Eigentlich nicht so schwer, oder bin ich da naiv?

@09:29 von xeniosson

>> Spätestens im März 2020 hätte das auch

Da war gerade mal Ischgl. -.-

09:57 von B-Nutzer Selbst

09:57 von B-Nutzer

Selbst wenn - und ich betone wenn - es so einfach wäre, würde da auch zumindest versucht werden zu fälschen.

// Wenn aber sogar Ärzte Atteste und Impfbesdcheinigungen ausstellen, dann sollte man mal darüber nachdenken, ob so Jemand Arzt sein sollte. //

Gibt es für die Anschuldigungen seriöse Beweise oder ist das nur um auf " den Ärzten rumhacken " zu können ?
Unser Hausarzt ist sich da mit Sicherheit zu schade sowas zu tun ! Da hängt für jeden Arzt die gute Reputation dran - außer man wird unter Generalverdacht gestellt - wie hier gerade.

Die Nutzung biometrischer Daten, um Fälschungen sicher

ausschließen zu können (und generell die Vertrauenswürdigkeit von Dokumenten zu gewährleisten) wäre hier noch sinnvoller als beim Zahlungsverkehr:
„Kritiker monieren schon seit Längerem, dass der herkömmliche Papier-Impfausweis nicht fälschungssicher sei und fordern stattdessen direkt ein digitales Impfzertifikat einzusetzen.
>> In anderen Ländern wie in Griechenland, Dänemark oder Estland gibt es dies schon länger“

Da weder Polizei noch Apotheker/innen eine Fälschung auf dem Papier sicher erkennen können, dürfte dies hier unvermeidlich sein: "Der Vorsitzende des Digitalausschusses im Bundestrag: „Deshalb sei das Risiko hoch, dass auch gefälschte Impfpässe digitalisiert würden: (…)
>> Deswegen sollten Geimpfte nur dort einen digitalen Impfnachweis bekommen, wo sie geimpft worden seien: (...)"

Dies unter Erfassung und Einbindung biometrischer Daten. Was kein Problem sein sollte, wenn die von jedermann vorliegen UND auch für jedermann (also das öffentliche Gemeinwesen) zugänglich sind.

Fälscher schaden sich selbst

Ja, sich einen falschen Impfpass zu machen ist Urkundenfälschung und strafbar. Es ist auch ziemlich unanständig. Aber in erster Linie schaden sich die Fälscher doch selbst: Sie wollen damit Schutzmaßnahmen umgehen und damit ein höheres Risiko eingehen.

Abgesehen davon, dass hier wieder einmal (!!!) eine absehbare Entwicklung von den Verantwortlichen völlig verpennt wurde, halte ich die Aufregung darüber für enorm übertrieben. Das Versagen bei der Impfstoffbeschaffung ist nach wie vor eine Katastrophe, aber dass nicht schon mit dem Beginn der Impfungen fälschungssichere Dokumente kreiert waren, ist nur schusselig.

Die Hansel, die sich jetzt einen gelben Pass fälschen, halten sich eh nicht an Einschränkungen. Für die paar Monate, die die Einschränkungen noch dauern dürfen (bis zu dem Zeitpunkt, an dem jeder geimpft sein kann, der geimpft sein will !), sind die paar gefälschten Impfpässe leicht auszuhalten.

Gefälschte Impfpässe

Wer Impfpässe fälscht oder nachmacht oder gefälschte Impfpässe im Umlauf bringt, sollte mit Gefängnisstrafe nicht unter zehn Jahren verurteilt werden. Der Tatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung wäre in vollem Umfang erfüllt.

um 09:32 von baumgart67

,,Ein Land von Vorgestern
Deutschland ist echt ein Land von Vorgestern. Viele zahlen immer noch mit Bargeld, während man in China auf jedem Mochenmarktstand mit dem Handy bezahlt, sogar Strassenmusikanten zeigen nur noch Ihren QR Code fürs Trinkgeld. Das deutsche Gesundheitssystem ist..."

Wirklich tolles Beispiel. In China dürften mit größter Sicherheit auch die ersten Chips implantiert werden im Massenbetrieb, das ist noch viel einfacher als mit dem Handy und warum ist totale Kontrolle schlimmer als strenger Datenschutz?!

Klar, wenn man nichts zu verbergen hat außer dem Funken Skepsis und Stolz auf Selbstbestimmung in Bezug auf die Freiheit, auf Schutzregeln zu bestehen, dürfte es sich in China gut leben lassen. Da wählt der brave Bürger stets rechts im Konservunismus.

Vielleicht sollte einmal quantifiziert werden

wie häufig gefälscht wird. Ich kenne nur Leute, die heiß hinter einer Impfung her sind. Wer fälscht, hat doch den Schaden selber. Was interessiert mich, ober der dann..... Auch der digitale Impfpass ist kein Garant für Sicherheit. Wer sich in der Frittenbude seinen Impfausweis ausfüllen lässt, gehört wohl nicht zu den Schlausten.

Zu 09:43 von krittkritt "Cum-Cum-Fälschungen"

Die Cum-Ex und Cum-Cum-Fälschungen zur illegalen Erlangung von Steuergeldern, die nie bezahlt worden sind, zeigen, dass manchmal digitale Fälschungen sogar "effektiver" sein können.
Passt nicht. Hier ging es nicht per se um Fälschungen. Das ist eine ganz andere Baustelle.

Es gibt Möglichkeiten der Prüfung. Man nennt das Verifizierung oder Verifikation. Damit wird der Nachweis geführt ob der vorgelegt Sachverhalt wahr ist.
Eigentlich ein alter Hut. Technisch, digital und datenschutzgerecht längst machbar.

Wegsperren

Solche kriminellen Machenschaften müssen Verfolgt und aufs Härteste Bestraft werden, die Typen sind Kriminelle auf Schlimmstem Niveau!!
Körperverletzung ist noch die Vermeidlich Harmloseste Straftat, im Ernstfall ist es Mord oder Zumindest Todschlag.
Ein Schlauer Mensch hat mal gesagt, dass alles was von Menschen als Sicherheitstool erfunden wurde von einem anderen auch wieder ausgehebelt werden kann.
In diesem Fall fehlt wohl jeder Skrupel und Moral, also muss der Gesetzgeber mit aller Härte zuschlagen!

@Alexander K. 9:02

Erstmal verneige ich mich ehrfürchtig vor der Tatsache, dass Sie den alten Impfpass besitzen. Ich erinnere mich zwar noch an die Schluckimpfung ebenso wie an durchgestandene Krankheiten in der Kindheit, finde auch noch ein Impfmal auf einem Arm. Aber einen Impfpass habe ich nie zu Gesicht bekommen.
Da haben meine Eltern wohl eine Info versäumt.

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