Kommentare

Luisa Neubauer fehlt noch

Seit gestern Abend wird Sie ja jetzt auch
einige Plätze nach oben auf der Hate Liste gerutscht sein.
Der arme Armin hat ganz schön Federn gelassen

rer Truman Welt

Frage: Sind Männer davon denn weniger betroffen? Oder ist das egal?

Nicht immer setzen sich die Betroffenen zur Wehr

die Künast hat es doch !
und mit welchem Erfolg ?
das wäre freie Meinungsäußerung sagten die 3 Richter (genaugenommen 1 Richter 2 Richterinnen)
auch an der Ausdrucksweise fanden die 3 nichts aussergewöhnliches
was mich etwas irritiert was bei denen zu Haus für Umgangs/Ausdrucksformen herrschen mögen

glaube das ist ein generelles Problem

nicht nur gegen Frauen
sondern auch gegen alle Andersartigen/denkenden
das fällt ja schon hier im Thread auf und das trotz einer Netiquette und Leute welche die Beiträge freigeben
Es gibt ja viele Zeitgenossen die berufen sich aufs GG
dem Recht der Freien Rede
aber es gibt auch ein Recht auf Würde und persönliche Ehre
das leider viel zu oft hinten anstehen muß

Effektivere Strafen

Wir brauchen eine schnellere, effektivere und empfindlichere Bestrafung für Hass und Beleidigung in sozialen Netzwerken.

Offensive gegen Frauenhass im Netz

Und womit fängt das Ganze an?
Mit der Etablierung von Verächtlichmachung durch die Namensgebung, die oft sarkastisch zusätzlich attributiert wird.
Wie oft lese ich hier aus einer ganz bestimmten Ecke genau dieses Konzept.

"Die Verbindung von rechtsextremen und frauenfeindlichen Ideologien liege vor allem in deren Bezug auf eine vermeintliche natürliche Hierarchie begründet, ergänzt Greta Jasser von der Uni Hildesheim. "Beide Ideologien teilen einen Kernglauben an natürliche Hierarchien und eine sich daraus ergebende Überlegenheit."

Und dementsprechend muss das vermeindlich "schwache" Geschlecht ihrem Status genehm auch in diese Rolle zurückgedrängt werden.

Leutet mir aufs erste nicht ein

TS: >>Ein Vorschlag von Eva Kühne-Hörmann, CDU-Justizministerin aus Hessen: Es sei zu prüfen, ob im Fall von Hass und Hetze im Netz gegenüber Frauen "ein Einschreiten der Strafverfolgungsbehörden auch ohne Strafantrag möglich sein soll". Denn bislang müssen Betroffene einen Strafantrag stellen ...".

Vielleicht verstehe ich es falsch. Doch dem zitierten Wortlaut nach, weshalb sollte dies für den Fall, dass Männer Betroffene sind, nicht ebenso gelten, weshalb der Unterschied?

Eine schwächere Argumentation kaum möglich

Ein gemeinsames Narrativ von weißen Männern, denen ihr "rechtmäßiger Platz" in der Gesellschaft genommen werde, fungiere als Identitäts- und Rekrutierungsstrategie.

Von "weißen"? Diese Zuschreibung klingt schon mal ziemlich rassistisch.
Es wird aber absurder: Ausgerechnet dort wo "alte weiße Männer" am längsten und am nachhaltigsten die Politik geprägt haben, ist die Situation der Frauenrechte am besten. Es wird aber noch absurder und ironischer: Ausgerechnet dort wo "das Patriarchat" am schwächsten ist, wird am lautesten gegen "das Patriarchat" gewettert.

Ich bin ja selten bis nie für

Ich bin ja selten bis nie für Gesetzesverschärfungen, die oft nur ein Feigenblatt oder populistischer Aktionismus sind.
Aber in diesem Fall

Es sei zu prüfen, ob im Fall von Hass und Hetze im Netz gegenüber Frauen "ein Einschreiten der Strafverfolgungsbehörden auch ohne Strafantrag möglich sein soll". Denn bislang müssen Betroffene einen Strafantrag stellen, um zu erreichen, dass Strafbehörden ermitteln.

bin ich ausdrücklich dafür. Dann könnte jeder, der so etwas sieht, dagegen vorgehen lassen.

Interessant und gut, dass diese Initiative von der Frauen Union kommt. Eher überraschend.

Warum so einseitig?

Greta Thunberg, Renate Künast, Annalena Baerbock

Wieso steht nicht zum Beispiel auch Alice Weidel in der Liste? Sie trifft es nicht weniger.

Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?

Kein Zufall

„Die Aggression im Netz bekommen derzeit viele erfolgreiche Frauen zu spüren, die in der Öffentlichkeit stehen“

Eben deshalb - weil sie die vermeintlichen "Gründe" für Privilegien gewisser „konservativer“ Kreise der Gesellschaft öffentlich nicht nur in Frage stellen, sondern widerlegen.

„Greta Thunberg trifft es besonders hart. Spätestens seit ihrer Rede beim UN-Klimagipfel im September 2019 wird die Initiatorin der "Fridays For Future"-Bewegung im Netz geradezu mit Hass überschüttet. Auch wenn sie sich in New York sehr emotional zeigte und PolitikerInnen in ihrer "How dare you"-Rede schwere Vorwürfe machte, so stehen die Reaktionen in keinem Verhältnis dazu. Sie reichen von Beleidigungen bis zu Vergewaltigungs- und Morddrohungen“

"Auch wenn"? Hört sich ja fast so an, als seien Ehrlichkeit (nicht Emotionalität) und die Einforderung von Verantwortung von „Autoritäten“ für einige ein legitimer Grund für solche widerwärtigen Angriffe gegen nicht nur gegen sie, sondern die Zivilisation.

Frauen sind besonders betroffen

Ich bin selbst schon angefeindet worden und mag mir nicht ausmalen, was Frauen da alles so abbekommen.

Wer auch immer seinen Hass auf anderen Menschen ausschüttet, der sollte sich überlegen, ob sich das nicht gegen einen selber richten kann.

Wer uneinsichtig bleibt, muss deutlicher bestraft werden als die bisherigen und viel zu milden Urteile.

17:49 von Meinung zu unserer Truman Welt

Frage: Sind Männer davon denn weniger betroffen? Oder ist das egal?

Wovon genau ?
Von Frauenhass, aber auch Angriffen mit `sexueller Konnotation´ sind Männer gar nicht betroffen.

Und ganz eigentlich könnte man bei diesen Themen dieses ständige `und was ist mit Tee ?´ auch einfach mal lassen.

In der `politischen´ Auseinandersetzung werden Männer selten auf der geschlechtlichen Ebene angegriffen (sofern sie hetero) sind, bekommen nicht den `Rat´ (oder das `Angebot´ oder die Drohung), sich mal ordentlich durchrattern zu lassen, es sich selbst zu besorgen, werden nicht auf körperliche Merkmale reduziert oder wegen dieser angegriffen.

Teils richtige Ansatze, aber mangelnde Differenzierung

Drohungen, Gewaltaufrufe, Belästigung, Stalking sollen alle strafrechtlich verfolgt werden. Da sind Frauen auch besonders schwer betroffen. Gesetzesverschärfungen sind in den Bereichen notwendig.

Wieso wird aber nicht differenziert? Wer andere beleidigt sollte Kritik und scharfen Widerspruch ernten. Beleidigung im Strafgesetz findet man jedoch nur in nicht-freiheitlichen Staaten. Warum? Weil solche Paragraphen, wie man eindeutig sieht, sich perfekt für Regierungsschutz aber nicht Oppositionsschutz eignen.
Da könnte Deutschland von den etablierten Demokratien lernen. Kein Zufall, dass in den Ländern wo klar zwischen Sprache und Gewalt differenziert wird, und nicht ersteres sondern letzteres konsequent verfolgt wird, Frauen am sichersten sind.

Offensive gegen Frauenhass

Bitte sofort starten denn das könnte helfen wenn genug mitmachen ! Hoffentlich wird es auch was werden.

18:27 von Vielfalt

>> Greta Thunberg, Renate Künast, Annalena Baerbock
Wieso steht nicht zum Beispiel auch Alice Weidel in der Liste? Sie trifft es nicht weniger.
Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?<<

Überprüfen Sie bitte mal wie oft der Name von Frau von der Leyen hier im Forum verulkt wurde. Und wie oft der Name von Frau Weidel.

Meine Meinun g ist...

..., dass unsere Medien seit einigen Jahren etwas falsch machen.
Es gibt keine einheitliche Bezeichnung von Meinungsfreiheit mehr.
Wenn jemand seine Meinung sagt die Anderen nicht gefällt dann gibts was auf die Birne, man wird beleidigt, oder auch angegriffen. Anstatt ein Problem oder eine Meinungsverschiedenheit auszudiskutieren schlägt jeder auf jeden ein.
Was ist daran so schwer zu akzeptieren dass jemand einen nicht leiden kann oder anderer Meinung ist?
Früher hatte man in der Kneipe gesessen und auch stundenlang diskutiert.
Man war nicht immer einer Meinung, aber man hat den anderen akzeptiert.

Heute fühlt sich jeder beleidigt, keiner kann mehr mit Kritik umgehen, jeder versucht den anderen von seiner Meinung zu überzeugen. Anders denken ist nicht erlaubt.
Ich möchte in Deutschland frei meine Meinung äussern dürfen. Oder leben wir in einer Diktatur?
Drohungen, egal in welche Richtung, das muss verfolgt werden. Und bei all der Überwachung, müsste diese im Netzt doch finden können.

@18:38 von xeniosson

"Wer uneinsichtig bleibt, muss deutlicher bestraft werden als die bisherigen und viel zu milden Urteile."

Das ist doch der eigentliche Kern der Sache. Fordert man lediglich die Durchsetzung von Recht oder soll die persönliche Befindlichkeit eines jeden nun der Massstab bzw. klare Beweis für eine Gesetzeslücke sein, die umgehend geschlossen werden muss.
Der gesamtgesellschaftliche Unfrieden, der sich in den letzten Jahren besonders in den USA entwickelt hat, lässt sich nicht per Gesetz auflösen.

18:43 von Vielfalt.

Selbst bei diesem Thema kommen Sie mit Ihrer "etablierten Demokratie".

Auch wenn Sie dieses selbst erfundene Schlagwort noch hundertmal wiederholen. Sie wissen selbst dass Sie außer in Deutschland in keinen anderen 10 Statten auf dieser Erde leben wollen.

>>Kein Zufall, dass in den Ländern wo klar zwischen Sprache und Gewalt differenziert wird, und nicht ersteres sondern letzteres konsequent verfolgt wird, Frauen am sichersten sind.<<

Denken sie dabei an Weißrussland oder den ganzen ehemaligen "Ostblock"? An ganz Asien? An Süd-Mittelamerika oder an Afrika?

Gegen Frauenhass

Das wird für betroffene Männer wohl genauso gelten.
Nur sagen Sie mir bitte: Wann und gegen welchen Mann ist derart geschlechtsspezifisch gestänkert worden?
Es ist die Regel, dass gegen Frauen gestänkert und gehetzt wird, die sich nicht mit allem einverstanden erklären und auf eigener Meinung bestehen. Männer, die sich so verhalten, gelten als durchsetzungsstark, Frauen, die sich eigenständig verhalten, als penetrant und stur. Harmlos ausgedrückt.
Es liegt wirklich an Männern, sich so gegenüber Frauen auszudrücken, es sind nicht Frauen, die so reden. Bin Mann, 64j.,weiß.

Ich weiss nicht so recht.....

Ich weiss nicht so recht.....
Also Männer die in der Öffentlichkeit stehen werden doch noch massiver angefeindet. Lübcke wurde ermordet, ein AFP-Politiker wurde bewusstlos geschlagen. Das ist doch bei Frauen nicht der Fall? Und Hassposts im Internet bekommen wie gesagt alle, das ist keine Frauendomäne.

Und was Thunberg, Beerbock etc angeht.
Man darf es schon etwas kritisch sehen wenn ein minderjähriges Mädchen mit der Asperger-Behinderung ihrer Schwarz-Weiss-Sicht so gehypt wird, dass sie vor der UN und im Bundestag auftreten darf und kaum jemand ihre "Kompetenz" in Frage zu stellen wagt.

Oder aktuell Beerbock: Will "solide" Militäraktionen auf der Welt mit Macron zusammen, aber wird in den Medien unkritisch als Lichtgestalt präsentiert.

Nochmal: Hassposts gehen gar nicht, weder bei Männern noch Frauen. Aber konkrete TATEN folgen bei Männern, aber nicht den Frauen: NSU z.B. 9 ermordete MÄNNER, keine Frau.

17:46 von Karl Klammer

>>Luisa Neubauer fehlt noch
Seit gestern Abend wird Sie ja jetzt auch
einige Plätze nach oben auf der Hate Liste gerutscht sein.
<<

Wer medial andere Leute in der Luft zerreißen kann, (ihre Ausraster sind nicht unbekannt), der muss auch Gegenwehr aushalten können. Darüber wurde ich hier im Forum oft genug belehrt. Dass ist natürlich nicht mit reinem Frauenhass zu regeln, bzw. zu entschuldigen.

18:02 von Alice et Ayşe Weidel ,,Effektivere Strafen

Nein, brauchen wir nicht, wir brauchen weniger Missverständnisse und besseres Benehmen.

Frauenhass ächten und überwinden

Überfällig, gegen sexistische Verunglimpfung, Hass und Hetze gegen Frauen aktiv zu werden. Wenn dies sogar die des Feminismus unverdächtige Frauen-Union fordert, zeigt das ja nur, wie drängend das Problem ist.
Nichts gegen eine pointierte und im Digitalen intensivierte Debatte, wo auch eingesteckt werden muss, zumal der wer austeilte. Nur geht es gegen Frauen dabei eben auch gern unter die Gürtellinie, werden sie als Frauen attackiert. Wo leben wir eigentlich, wenn Politikerinnen Mord- und Vergewaltigungsdrohungen und -fantasien erhalten - da ist die Grenze jedes Erträglichen überschritten.
Dahinter steckt eine menschenverachtende, rechte patriarchale Ideologie, die anderen einen geringeren Wert zuweist, Frauen aus der Öffentlichkeit verbannen, sie mundtot machen will.
Dieser politischen Dimension und auch der Gefährlichkeit frauenfeindlichen Hasses und Gewalt muss endlich Rechnung getragen werden, sie endlich generell als politisch motivierte Straftaten erfasst und verfolgt werden!

Unsinn

Frauenhass. So, so. Ein seltsames Wort. Gerade die angesprochenen Damen haben jede Menge Unsinn von sich gegeben. Beispiele sind bekannt und müssen nicht zitiert werden. Gestern Abend bei Will kam noch die Reemtsma-Dame Neubauer mit unsäglichem Geschwafel mit dazu.

Kritik an diesen Damen ist geboten. Die berechtigte Kritik wird im Artikel leider verdreht und zu Hass auf alle Frauen aufgeblasen. Das ist natürlich Unsinn.

"Es sei zu prüfen, ob im Fall

"Es sei zu prüfen, ob im Fall von Hass und Hetze im Netz gegenüber Frauen "ein Einschreiten der Strafverfolgungsbehörden auch ohne Strafantrag möglich sein soll"."

Ein solches Gesetz würde spätestens beim Verfassungsgericht scheitern. Mal wieder und zurecht.

Darüber hinaus macht der Artikel keine Aussage darüber, wie oft Männer von Hass betroffen sind (ist anscheinend egal) und wie Hass definiert wird.

"Frauenhass sei kein ausschließliches Problem radikalisierter Einzelner, sondern sei tief in der Gesellschaft verankert."

Die Aussage wiederum ist absolut sexistisch und Frau Rothermel belegt ihre Behauptungen durch Nichts. Aber gut, es handelt sich um "Genderwissenschaften".

Offensive gegen Frauenhass ....

Es muss Menschenhass heißen - immer und auf jeden Fall, sonst wird das - solange das anders ist, stehen da Begriffe (Frauen, Juden, Ausländer) die manchen das Gefühl geben, nicht gemeint zu sein, am wirklichen vorbei gehen.
Allerdings wird die Hassgemeinde davon nicht wirklich getroffen, das Problem ist die allgemeine Verblendung und das emotionale Desaster vieler Menschen, gegen das offenbar derzeit kein Kraut gewachsen ist.

Gerade bei den genannten

Gerade bei den genannten kommt der Hass nicht daher, weil es Frauen sind.
Fas ist kein Frauenhass, das ist hass gegen komisches, abstruse oder neues. Frau künast hat so viel Kram gemacht, da ist es leicht die nicht zu mögen.allein Tempolimit und Veggieday bringen 60 Mio in Rage.
Macht den Hass nicht besser. Aber die Intention ist nicht Frauenhaus.
Und es trifft Männer genau so. Der Hofreiter ist auch nicht beliebter. Söder bekommt Zores, allein weil er aus Bayern kommt.

@Vielfalt (18:43)

Zitat:
"Beleidigung im Strafgesetz findet man jedoch nur in nicht-freiheitlichen Staaten."

Was mir wieder einmal die Gelegenheit gibt, meine Lieblingsfrage zu stellen, auf deren Beantwortung ich nun schon so lange warte:

Was sind für Vielfalt Beispiele für freiheitliche Staaten? Gerade die Aussage, dass ein Staat, in dem Beleidung eine Straftat ist, kein freiheitlicher Staat ist, lässt mich doch sehr ratlos zurück, da mir inklusive Russland, China und Iran partout kein Land einfallen will, in dem Beleidigung nicht in irgendeiner Form strafbar wäre. Und sei es nur Pu..., äh, Präsidentenbeleidigung.

@18:43 von Silverfuxx

"Von Frauenhass, aber auch Angriffen mit `sexueller Konnotation´ sind Männer gar nicht betroffen."

Da stellt sich mir eine interessante Frage. Woher weiß man überhaupt, ob die Frauen angefeindet werden, weil sie Frauen sind oder weil man sie einfach für dumm hält und sich daher unflätig äußert? Ich nehme an es handelt sich dabei wieder nur um eine unbelegte Behauptung.

Meine Erfahrung

Ich war einige Jahre als Sozialarbeiter unterwegs.
Die Unterdrückung der Frau oder die physische wie psyschiche Gewalt gegen Frauen ist kein "Rechtes" Phänonem.
Diese haben zwar in der Regel fest verteilte Rollen, aber es spielt sich fast alles auf gleichberechtighter Ebene ab. Da werden Jungen wie Mädchen in gewisse Rollen gedrängt, aber nicht unterdrückt.
Es gibt da aber auch Ausnahmen, diese liegen jedoch in der Erziehung der Eltern.
Ich habe in diesen 4 Jahren sehr oft Gewalt gegen Frauen erleben müssen.
Die Täter waren sehr unterschiedlich, kamen aus verschiedenen Verhältnissen und hatten unterschiedliche Religionen.
Alle hatten etwas aber gemein, alle Täter hatten selbst eine sehr autokratische Erziehung genossen.
Wer jetzt wie im Bericht behauptet, dass dies ein "Rechtes" Phänomen ist, der sollte sich doch mal bei den Hilfevereinen, wie den Frauenhäusern in Deutschland informieren.

Werte TS:Zahlen und Fakten fehlen hier im Bericht. Bitte nachreichen.
Bitte nachreichen.

Hassattacken gegen Frauen

Hassattacken gegen Frauen sind Teil des unrühmlichen Umgangs der Menschen, gekennzeichnet durch persönliche Herabsetzungen und Beleidigungen übelster Art. Sexuelle Orientierung, Hautfarbe und alles, was nicht der großen Mehrheit entspricht, wird angegriffen.
Dabei sind die politisch Verantwortlichen natürlich besonders im Fadenkreuz der Angreifer. Aber, die Lage ändert sich. Menschen setzen sich zur Wehr und der Rechtsstaat schlägt zurück. Da müssen besonders eben auch die politisch Verantwortlichen aufpassen, was sie schreiben:
Ja, besonders jeder politisch Verantwortliche sollte drei mal überlegen, was er/sie im Netz äußert. Jedes Wort will auf die Goldwaage gelegt sein. Jede kleine Inperfektion der Wortwahl führt unweigerlich zum Ende der Karriere, denn der politische Gegner schläft nicht. Die Kehrseite der Medaille ist, daß die Schere im Kopf die Äußerungen bestimmt- auch nicht ideal.
Die Zeiten haben sich bereits gewaltig geändert. Wir erleben gerade einen weiteren Umbruch.

Das Thema ist ernst zu

Das Thema ist ernst zu nehmen. Wie aber bisher Hass im Internet bekämpft wird, ist ne Lachnummer und dient nur der Profilierung. Da sollen Content Anbieter in weniger als einer Stunde den Content finden und entfernen. Da werden Bagatellbeleidigungen plötzlich mit Freiheitsstrafe geahndet. Klarnamen möchte man auch. So wir das nix. Aber Politiker haben eben keine Ahnung vom Neuland Medium Internet.

Was sollen auch Repressalien bringen? Das Problem (in der Gesellschaft) ist immer noch da.

um 18:18 von Vielfalt:

>>Ausgerechnet dort wo "alte weiße Männer" am längsten und am nachhaltigsten die Politik geprägt haben, ist die Situation der Frauenrechte am besten. Es wird aber noch absurder und ironischer: Ausgerechnet dort wo "das Patriarchat" am schwächsten ist, wird am lautesten gegen "das Patriarchat" gewettert.<<

>>Eine schwächere Argumentation kaum möglich<<

doch, geht. Nicht nur schwächer sondern auch noch mit reichlich sexistischer Verachtung (siehe erstes Zitat)

v. Zabbalodt

Vorratsspeicherung?

Warum muss dies nun mit der Forderung nach einer Vorratsspeicherung verknüpft werden, die bereits höchstrichterlich als illegal verworfen wurde (aber von der CDU/CSU immer wieder ins Spiel gebracht wird)?

17:49 von Meinung zu unse...

Frage: Sind Männer davon denn weniger betroffen? Oder ist das egal?

Antwort: Vielleicht ist es Ihnen entgangen, aber das ist jetzt gerade nicht das Thema.

18:27, Vielfalt.

>>Warum so einseitig?
Greta Thunberg, Renate Künast, Annalena Baerbock

Wieso steht nicht zum Beispiel auch Alice Weidel in der Liste? Sie trifft es nicht weniger.

Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?<<

Natürlich, das wissen Sie doch.

Ebenso wie Sie wissen, daß alle Politikerinnen, die nicht der AfD angehören, regierungsnah sind.

@Nettie, 18:33 (Korrektur im letzten Satz)

.... solche widerwärtigen Angriffe nicht nur gegen sie, sondern gegen die ganze Zivilisation.

17:52 von Sisyphos3

Nicht immer setzen sich die Betroffenen zur Wehr
die Künast hat es doch !
und mit welchem Erfolg ?
das wäre freie Meinungsäußerung sagten die 3 Richter (genaugenommen 1 Richter 2 Richterinnen)
auch an der Ausdrucksweise fanden die 3 nichts aussergewöhnliches
was mich etwas irritiert was bei denen zu Haus für Umgangs/Ausdrucksformen herrschen mögen

Das sind möglicherweise die gleichen Umgangs/Ausdrucksformen wie jene die es erlauben, eine arrivierte Politikerin einfach wie ein Gassenjunge „die Künast“ zu nennen.

18:27 von Vielfalt.

Wieso steht nicht zum Beispiel auch Alice Weidel in der Liste? Sie trifft es nicht weniger.
Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?

Selbstverständlich. Was dachten Sie denn ...?!

Ach, Vielfalt, es fehlen etliche Millionen Frauen auf der Liste.

@ Am 10. Mai 2021 um 17:57 von Sisyphos3

> glaube das ist ein generelles Problem
nicht nur gegen Frauen
sondern auch gegen alle Andersartigen/denkenden

Sehe das genauso. Wobei in meinen Augen noch hinzukommt, dass man früher noch eine Unterscheidung zwischen einer "einfachen" Abneigung und "echtem" Hass kannte. Heutzutage werden jedoch oftmals vorschnell sehr harsche Worte gebraucht um Andersdenkende zu diffamieren, die man wirklich nur noch als "Hass" bezeichnen kann.

Also ...

... Renate Künast und Greta Thünberg werden kritisiert wegen des Inhalts ihrer Äußerungen - nicht weil sie Frauen sind.

Künast provoziert ständig und Menschen (und Menschinnen?) reagieren eben hochemotional, wenn jemand ihnen vorschreiben will, was sie zu essen haben. #VEGGIEGATE

Und Thünberg kann man Respekt dafür zollen, dass sie als sehr junger Mensch engagiert für eine Sache eintritt. Nur reagieren Ältere halt auch emotional, wenn gerade die Generation, die immer die neuesten elektronischen Gadgets haben will und Kleidung nach dem Wegwerfprinzip #primarkundwegdamit konsumiert, sich als öko und moralisch überlegen präsentiert.

Und für viele Menschen ist es eben "dumm Tüch" wie man im Norden sagt, was Künast und Thünberg von sich geben. Und es wird auch nicht dadurch besser, dass es Mantra mäßig von den Medien wiederholt wird.

Und Männer wie Scheuer und Westerwelle müssen/mussten gleichfalls unsachliche Kommentare und Kritik einstecken auch als nicht-Frauen.

Viel Erfolg

Hetze wird es immer geben.
Der digitale öffentliche Raum unterliegt völlig anderen Gesetzesmäßigkeiten als der analoge. Manchmal sind sie ähnlich unbarmherzig, wobei der digitale ungleich ungezügelter ist. Es fehlen leider die analogen Rückzugsmöglichkeiten durch fehlende Entfernung. Wer sich Gehör verschaffen möchte und schneller und lauter reden möchte, wird nicht stärker auf dem Keyboard eindreschen, Lautstärke wird zu Extremheit. Klassische Paraden funktionieren nicht: "Ich hör dich auch, wenn du normal sprichst" verschenkt knapp bemessene Zeichen und ist in einer positiven oder negativen Eskalationskultur nicht mal angemessen.
Dass das Internet durch Vulgarität vollgemüllt wird, wird sich nicht ändern lassen. Auch nicht, wenn man es entschleunigt. Aber es wäre ein Ansatz, wenn man denn überhaupt eine Chance hat das Internet zu reglementieren.

19:35 von StepHerm

Oh... den kleinen Absatz habe ich doch glatt überlesen.
Es ist natürlich übel, dass hier wieder jemand die Vorratsdatenspeicherung aus dem Hut ziehen will. Terror und KiPo ziehen ja irgendwie nicht so... Obwohl, letzteres hat man gut aufgebauscht und auch genutzt.
Das erklärt vielleicht, warum die Frauen Union daran beteiligt ist. Hatte mich ohnehin schon sehr gewundert.

Das hier muss natürlich ohne Vorratsdatenspeicherung gehen, das sehe ich genauso. Und das ginge auch, einfach die entsprechenden Seiten abschalten.

@ 18:57 von Tremiro

Selbst bei diesem Thema kommen Sie mit Ihrer "etablierten Demokratie".
Auch wenn Sie dieses selbst erfundene Schlagwort noch hundertmal wiederholen.

Offenbar sind hundertmal nicht genug, denn

Denken sie dabei an Weißrussland oder den ganzen ehemaligen "Ostblock"? An ganz Asien? An Süd-Mittelamerika oder an Afrika?

Nein. Dass Sie aber solche Staaten mit "etablierten Demokratien" in Zusammenhang bringen, spricht Bände.

Ich verwende den Begriff für die ältesten ununterbrochenen Demokratien, wo auch, welch Zufall, die Rechte von Frauen am besten geschützt werden.

@ 18:43 von Vielfalt. JaJa...

"Beleidigung im Strafgesetz findet man jedoch nur in nicht-freiheitlichen Staaten. Warum? Weil solche Paragraphen, wie man eindeutig sieht, sich perfekt für Regierungsschutz aber nicht Oppositionsschutz eignen."

schon schlimm, wenn man niemanden beleidigen darf, noch nicht mal Frauen, das ist aber auch total "nicht-freiheitlich".

Jetzt machen "Die" Ihnen auch noch das Beleidigen madig, wo das doch, aber sowas von, Ausdruck von Opposition ist...

@19:23 von Tinkotis

Was sind für Vielfalt Beispiele für freiheitliche Staaten? Gerade die Aussage, dass ein Staat, in dem Beleidung eine Straftat ist, kein freiheitlicher Staat ist, lässt mich doch sehr ratlos zurück, da mir inklusive Russland, China und Iran partout kein Land einfallen will, in dem Beleidigung nicht in irgendeiner Form strafbar wäre.

Deswegen empfehle ich immer wieder, einen Blick über den eurasischen Tellerrand zu werfen.

Beispiele: USA, AU, NZ.

Welch Zufall, dass zwei davon als die sichersten Länder der Welt für Frauen gelten.

@um 19:06 von crixcrix: Paradebeispiel

wenn Sie wissen wollen, was Sexismus ist:

lesen Sie Ihren Kommentar.

v. Zabbalodt

Offengelegter Frauenhass ist besser als Versteckter

denn gegen offenbar gewordenen Frauenhass kann man vorgehen. Versteckter Frauenhass kann durch den Aufstaueffekt gefährlicher werden und in Gewalt und Körperverletzung enden. Das ist m.E. eine schlimmere Folge als die selbst gröbste Hassäußerung. Wenn der Rechtsstaat bei Rechtsverletzungen eingreift, besteht die Gefahr, dass die Hassgefühle gesteigert werden und der Täter sich zurückzieht, so dass seine Haltung unsichtbar wird, aber nicht verändert ist. Bei Nachbarschaftskonflikten, die in ihrer Verbohrtheit ähnlich sein können, hat man mit Vermittlermoderatoren gute Erfahrungen gemacht. Man könnte vergleichbar Netzvermittler einschalten, die vielleicht eine ähnliche Abmilderung der Hassgefühle erreichen können und damit ein besseres Ergebnis erreichen können als eine sofortige Gerichtsentscheidung. In unverbesserlichen Fällen müssen allerdings auch die Netzvermittler die Bestrafung als letztes Mittel in den Raum stellen, wobei der verzögerte Eintritt der Strafe den Rückzug ermöglicht

@19:33 von vom Zabbalodt

doch, geht. Nicht nur schwächer sondern auch noch mit reichlich sexistischer Verachtung (siehe erstes Zitat)

Nur interessant, dass Sie nicht erklären wollten oder konnten, wo im Zitat diese "sexistische Verachtung" zu finden sei.

@17:52 von Sisyphos3

//Nicht immer setzen sich die Betroffenen zur Wehr
die Künast hat es doch !
und mit welchem Erfolg ?
das wäre freie Meinungsäußerung sagten die 3 Richter (genaugenommen 1 Richter 2 Richterinnen)
auch an der Ausdrucksweise fanden die 3 nichts aussergewöhnliches
was mich etwas irritiert was bei denen zu Haus für Umgangs/Ausdrucksformen herrschen mögen//

Da habe ich mich auch gefragt.

Greta wird kritisiert...

... nein, wird sie nicht.
Kritisieren darf man jeden. Und auch ruhig hart und härter. Aber idealerweise in der Sache und sonst allenfalls allgemein und auf Tatsachen basierend. So wie man das z.B. bei Söder macht...

Als `Gegenbewegung´ zu fff haben ein paar Clowns mit Minderwertigkeitskomplexen damals ja mal kurz Fridays for Hubraum ins Leben gerufen.
Unter
"https://twitter.com/Die_Insider/status/1176787357736951808"

kann man ein paar Screenshots von dort finden.

Es geht nicht um kritisieren, es geht um sexistische Beleidigungen und Angriffe. Und Phantasien geistig armer Würstchen.

@um 19:16 von Dr.Hans: Alle außer Mami?

>>Unsinn

Frauenhass. So, so. Ein seltsames Wort. Gerade die angesprochenen Damen haben jede Menge Unsinn von sich gegeben. Beispiele sind bekannt und müssen nicht zitiert werden. Gestern Abend bei Will kam noch die Reemtsma-Dame Neubauer mit unsäglichem Geschwafel mit dazu.

Kritik an diesen Damen ist geboten. Die berechtigte Kritik wird im Artikel leider verdreht und zu Hass auf alle Frauen aufgeblasen. Das ist natürlich Unsinn.<<

So klingt Frauenhass...

@17:49 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

//Frage: Sind Männer davon denn weniger betroffen? Oder ist das egal?//

Ach Gottchen, jetzt geht DAS wieder los.
Haben Sie Beispiele, wo Politiker oder andere Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, mit Hass überschüttet, bedroht oder gedemütigt werden, nur weil sie Männer sind?
Dann bitte her damit.

Zu lange die Augen vor Hass und Hetze verschlossen

Hass, Diffamierung, Beleidigung und Hetze haben in einem demokratischen Rechtsstaat nichts zu suchen und sind zu Recht strafbewehrt. Auch kann es keinen Unterschied machen, ob Männer oder Frauen von entsprechenden Angriffen betroffen sind. Wir alle haben viel zu lange die Augen verschlossen, wenn z.B. von "das" Merkel geschrieben, also ein mißliebiger Mensch unverhohlen zur Sache degradiert wurde. Man testete aus, wie weit man wohl unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit gehen dürfte. Und das Berliner Landgericht ließ schlimmste Beleidigungen gegen Renate Künast zunächst ungestraft. Erst der dann folgende Sturm der Entrüstung führte zu einer Kehrtwende. Wir alle sind gefordert, Hasspredigern entgegenzutreten - argumentativ nicht agitativ.

@ 19:45 von Einfach Unglaublich

Wenn ich das recht sehe, kommentieren Sie hier doch häufiger. Da haben Sie sicher schon mitbekommen, wie hier jenseits aller inhaltlichen Diskussion sehrwohl Frauen auf schrägste Art und Weise diskreditiert werden; eine häufige Art ist, sie hier einfach mit Vornamen zu nennen, also eine Vertrautheit vorzugaukeln, die indirekt ausdrückt, dass Frauen nur auf dieser Ebene eine Rolle spielen können/sollten. Vor allem bei Kritik an Frau Baerbock (Annalena) und Frau Esken (Saskia) ist das auch heute gut zu beobachten gewesen.

Unterscheidung

Man muss in dieser Diskussion schon sachlich unterscheiden für was und wie man kritisiert wird. U.a. Künast und Thünberg haben teilweise schon extreme Ansichten auf die manche halt extrem reagieren.

re vielnamigster user

"Kein Zufall, dass in den Ländern wo klar zwischen Sprache und Gewalt differenziert wird, und nicht ersteres sondern letzteres konsequent verfolgt wird, Frauen am sichersten sind."

Könnten Sie das zur Abwechslung mal mit konkreten Statisktiken belegen?
Vor allem die Daten zur freiheitlichsten aller freiheitlichen Demokratien USA wären da interessant...

Das ist der Fluch des Internets

"[Die Reaktionen] reichen von Beleidigungen bis zu Vergewaltigungs- und Morddrohungen."

Früher hat man seine Wut am Stammtisch abgelassen. Man hat sich gegenseitig aufgestachelt, womöglich irgendwelche Pläne geschmiedet und ist dann betrunken nach Hause gegangen.

Heute findet dieser Prozess im Internet statt. Es erreicht jeden, schafft Extremisten und führt diese zusammen. Es kennt keine Pause und bietet auch noch Anonymität. Das macht es leicht, strafrechtlich relevante Drohungen zu verschicken, die früher am Stammtisch geblieben wären.

re vielnamigster user

"Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?"

Klar, steht so ausdrücklich drin...

Was man da wieder Neues von Ihnen lernt.
Thunberg und Künast sind also "regierungsnah". Nun gut, in einem Universum, wo man die AfD wählen muss, um von Ihnen als "Demokratisch gefestigt" gezeichnet zu werden (siehe Ihren Beiträgen zu SA vor ein paar Tagen), macht das bestimmt Sinn. Da ist ja alles außer der AfD quasi das Gleiche.
Stimmiger werden Ihre Thesen nicht...

@19:44 von Thomas D.

Ich: Oder sollen die Gesetze nur regierungsnahe Frauen schützen?

Selbstverständlich. Was dachten Sie denn ...?!

Ein sarkastisches Zugeständnis, danke!

Ich: Wieso steht nicht zum Beispiel auch Alice Weidel in der Liste?

Ach, Vielfalt, es fehlen etliche Millionen Frauen auf der Liste.

Ach natürlich, war auch reiner Zufall, dass nur Frauen mit freundlichem Verhältnis zur Regierung darin Erwähnung fanden.

@Nettie

""Auch wenn"? Hört sich ja fast so an, als seien Ehrlichkeit (nicht Emotionalität)" Am 10. Mai 2021 um 18:33 von Nettie

*

Wer austeilt, der muss auch einstecken können.
Wer emotional würd und mit Vorwürfen nicht spät, der muss auch die Emotionen anderer und deren Vorwürfe ertragen können.
Zumal es da durchaus um Existenzen geht.

Was aber gar nicht zu dulden ist, ist die Androhung von Straftaten.

Ich dachte eigentlich dafür gibt es schon entsprechendes Strafmaß.
So kann man sich irren.

20:43 von Nachfragerin

Früher hat man seine Wut am Stammtisch abgelassen
.
das ist ja Teil des Problems
früher hat einer seinen Frust in ein Glas Bier gesabert
da kriegte es bestenfalls der Wirt mit
aber heute läßt er seine geistigen Ergüsse auf der Tastatur aus
und spätestes beim Druck auf "Enter" weiß es die ganze Welt

@ crixcrix

"Also Männer die in der Öffentlichkeit stehen werden doch noch massiver angefeindet" Am 10. Mai 2021 um 19:06 von crixcrix

*

Ja, aber wird den Männern auch gedroht, dass sie vergewaltigt werden sollten? Oder kastriert? (Soll das Pendant zu Vergewaltigung sein.)

@18:51 von Der Nachfrager

//Ich möchte in Deutschland frei meine Meinung äussern dürfen. Oder leben wir in einer Diktatur?//

Völlig am Thema vorbei. Oder verwechseln Sie Beleidigungen mit Meinungen?

//Heute fühlt sich jeder beleidigt, keiner kann mehr mit Kritik umgehen, jeder versucht den anderen von seiner Meinung zu überzeugen. Anders denken ist nicht erlaubt.//

Sie haben offensichtlich nicht einmal im Ansatz begriffen, worum es geht.

20:39 von DerOstbayer

Künast und Thünberg haben teilweise schon extreme Ansichten auf die manche halt extrem reagieren.
.
das mag ja sein
und es ist auch zu verstehen wenn einer noch was drauf setzt
aber so wie die Künast angegangen wurde
(und für die Frau habe ich bestimmt nichts übrig)
aber das ist jenseits von Gut und Böse und darf keinesfalls toleriert werden

Frauenhass ?

Und wann wird was für die vielen andern Opfer von Hass gemacht?

Kommt mir persönlich wie eine Priorisierung vor. Hass mus aber immer bekämpft werden, egâl wo

@ um 20:30 von vom Zabbalodt

Ich bin auch nicht ihrer Meinung. Sexismus wird hier nicht offenbart.
Warum aber die Asperger-Behinderung um 19:06Uhr von crixcrix erwähnt wird, ist nicht klar geworden. So dargestellt ist es unnötig diskriminierend. Frau Thunbergs Schuhgröße wurde schließlich auch nicht hervorgehoben, hätte aber mit der Thematik nicht weniger zu tun, nämlich gar nichts.

Patriarchaler Roll-Back-Versuch

Frauenfeindliche Gewalt hat viele Facetten, die im Zusammenhang gesehen werden müssen: Femizide, frauenverachtende Pornorapper, Sexismus in der Gaming-Szene und anderen männerdominierten Subkulturen, Gewalt in Clans, Amokläufer und Rechtsterroristen mit Frauenhass, Stalker und daneben die ganz "normalen" Vergewaltigungen, der Sexismus im Job.
Was gesellschaftlich eigentlich doch längst überwunden geglaubt war: gesellschaftlich sind Gleichberechtigung, Selbstbestimmung von Frauen gewachsen, Frauen in der Arbeitswelt, Politik nicht mehr wegzudenken, zunehmend auch in bestimmenden Positionen.
Dagegen wollen nun aber patriarchale Reaktionäre offenbar Front und Roll-Back machen. Herrenwitz reloaded. Die Täter scheinen immer dreister und kruder zu werden, organisieren sich in rechten Antifeminismus- und Incel-Szenen, im Internet eskaliert der Frauenhass.
Wenn es Sexismus sogar schon in die Parlamente schafft, Politikerinnen bedroht werden, dann ist dringend politisches Handeln gefragt!

Gegenfrage: zu Nur reagieren Ältere halt auch emotional

"Nur reagieren Ältere halt auch emotional, wenn gerade die Generation, die immer die neuesten elektronischen Gadgets haben will und Kleidung nach dem Wegwerfprinzip #primarkundwegdamit konsumiert, sich als öko und moralisch überlegen präsentiert." Aber sollte Älteren nicht auch bewusst sein, dass man eine Verantwortung und Vorbildfunktion hat? Dementsprechend wurde das Wegwerfprinzip wohl von den Älteren vorgelebt, genauso wie eine Chance auf Klimastabilisation 30 Jahre lang von den Älteren vergeben wurde...?

"Und Männer wie Scheuer und Westerwelle müssen/mussten gleichfalls unsachliche Kommentare und Kritik einstecken auch als nicht-Frauen."
Dann können sie bestimmt Beispiele nennen, bei denen Scheuer angegriffen wurde, weil er ein Mann ist...?

19:06 von crixcrix

>>NSU z.B. 9 ermordete MÄNNER, keine Frau.<<

Bitte informieren Sie sich und korrigieren Ihre Aussage.

Am 10. Mai 2021 um 20:55 von Tada

Zitat: Ja, aber wird den Männern auch gedroht, dass sie vergewaltigt werden sollten? Oder kastriert? (Soll das Pendant zu Vergewaltigung sein.)

Hin und wieder schon (Hildmann hat gemeint, wenn er Reichskanzler wäre, dann würde er die Todesstrafe für Volker Beck wieder einführen, indem man ihm die Eier zertretet auf einem öffentlichen Platz“.), aber im Vergleich zu Frauen eher selten.

@18:27 von Vielfalt.

Abgesehen davon, dass Frau Künast und Frau Baerbock wie Frau Weidel derzeit zu Oppositionsparteien gehören und Frau Thunberg auch keiner Regierung angehört: Bei Frau Weidel ist mir nur bekannt, dass Sie selbst mit Äußerungen provoziert, die Frauenhass beinhalten, wenn sie z.b. von Kopftuchmädchen fabuliert in ihrer Bundestagsrede im Mai 2018: "Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse ..."

um 20:31 von Vielfalt.

>>@19:33 von vom Zabbalodt

doch, geht. Nicht nur schwächer sondern auch noch mit reichlich sexistischer Verachtung (siehe erstes Zitat)

Nur interessant, dass Sie nicht erklären wollten oder konnten, wo im Zitat diese "sexistische Verachtung" zu finden sei.<<

Was soll ich jemandem erklären, der denkt, dass Frauen ihre Rechte alten weißen Männern verdanken.

>>Es wird aber noch absurder und ironischer: Ausgerechnet dort wo "das Patriarchat" am schwächsten ist, wird am lautesten gegen "das Patriarchat" gewettert.<<
Nur ein starkes Patriachat sorgt für Ruhe?

Absurd, nicht ironisch.
Sexistisch

v. Zabbalodt

@20:39 von DerOstbayer

//Man muss in dieser Diskussion schon sachlich unterscheiden für was und wie man kritisiert wird.//

Eben! Ich kann Ihre Ansichten kritisieren. Würden Sie es auch noch sachlich finden, wenn ich mangels guter Gegenargumente Sie einfach in Ihrer Männlichkeit angreifen, herabsetzen und beleidigen würde? Würden Sie zum Beispiel Beschimpfungen wie "Hurensohn" oder "Zuhälter" in Ordnung finden, nur weil Sie in meinen Augen extreme Ansichten vertreten?

Am 10. Mai 2021 um 20:39 von DerOstbayer

Zitat: Man muss in dieser Diskussion schon sachlich unterscheiden für was und wie man kritisiert wird. U.a. Künast und Thünberg haben teilweise schon extreme Ansichten auf die manche halt extrem reagieren.

Wenn ich bisher nicht gewusst hätte, was frauenfeindlich ist, nach diesem Post wüsste ich es.

18:18 von Vielfalt.

>> "Ein gemeinsames Narrativ von weißen Männern, denen ihr "rechtmäßiger Platz" in der Gesellschaft genommen werde, fungiere als Identitäts- und Rekrutierungsstrategie."

Von "weißen"? Diese Zuschreibung klingt schon mal ziemlich rassistisch. >>

,.,.,

Haben Sie denn etwas dagegen, wenn Rassismus aufgedeckt wird?

Ihr Versuch, die Aussage demagogisch zu verdrehen, klingt ganz danach.

Ich vermute, wohl eher umgekehrt

TS: >>Frauenhass sei häufig festzustellen, wenn festgelegte Genderrollen gebrochen würden, erklärt Ann-Kathrin Rothermel ... So habe gerade Greta Thunberg durch ihr öffentliches Auftreten und ihre Führungsrolle bei Fragen des Klimawandels mit den Erwartungen gebrochen, die die Gesellschaft an eine Frau in ihrem Alter habe. Dadurch sei sie zur "Zielscheibe für Anfeindungen" geworden ...<<

Ich vermute, es verhält sich eher anders herum. D. h.: Der Inhalt steht im Vordergund, und es folgen drauf von bestimmter Seite die Angriffe auf die Person. Denn, würde der Inhalt ins eigene Weltbild passen, so meine ich, gäbe es auch diese massiven Beleidigungen nicht. Da spielt dann allerdings eine große Rolle, dass sie jung und weiblich ist.

Am 10. Mai 2021 um 20:50 von Tada

Zitat: Wer austeilt, der muss auch einstecken können. Wer emotional würd und mit Vorwürfen nicht spät, der muss auch die Emotionen anderer und deren Vorwürfe ertragen können.

Haben Sie nicht verstanden, dass es hier nicht um emotionale Gegenäußerungen und Vorwürfe geht?

Sie verniedlichen das Problem.

Das erinnert mich an das in Männerkreisen beliegte: Ja, wenn sie auch so eine kurzen Rock getragen hat [.....]"

19:45 von Einfach Unglaublich

>>Und Männer wie Scheuer und Westerwelle müssen/mussten gleichfalls unsachliche Kommentare und Kritik einstecken auch als nicht-Frauen.<<

Sie begreifen es nicht oder wollen es nicht begreifen. Es geht nicht um "unsachliche Kommentare und Kritik" sondern um Beleidigungen, Hassbotschaften und Schlimmeres. Wie oft haben Sie z.B. hier im forum gelesen dass der Name von Herrn Laschet verulkt wird? Wahrscheinlich noch nie, obwohl der doch zur Zeit viel einstecken muss.
Und wie oft haben Sie hier schon gelesen dass der Name von Frau von der Leyen "verhonepipelt" wird? Na merken Sie was?

@21:00 von waldkauz

Danke für Ihre Ausführungen. Es ist erschreckend, wie viele Foristen hier versuchen, das Thema kleinzureden oder gar nicht erst begriffen haben, worum es geht.

17:52 von Sisyphos3

"was mich etwas irritiert was bei denen zu Haus für Umgangs/Ausdrucksformen herrschen mögen"
Merke: Je glänzender die Fassade, desto mehr Dreck kann man dahinter verstecken (potemkinsche Dörfer& Blendwirkung).
Wobei die Richter den alltäglichen Wortschatz berücksichtgt haben dürften, ein vollständiger Satz ohne Sch****(engl. f***) kann schon als herausragende Leistung gelten.

@Vielfalt (20:27)

...in den USA, Australien und Neuseeland ist Beleidigung strafbar. Nach Vielfalt's Definition von 18:43 ein Zeichen eines nicht freiheitlichen Staates.

Da fällt mir nichts mehr ein, was nicht mit einem roten Balken endet.
Ich bin dann mal weg.

Nun mal ehrlich...

Also, wenn ich das richtig sehe, wird die eine angegriffen, weil sie sich "emotional zeigte". Die nächste wird kritisiert, weil sie den Islamunterricht einführen will. Die dritte bezeichnet man als "geisteskrank".

Was das alles mit Frauenhass zu tun hat, bleibt wohl Geheimnis des Autors.

Gut, die drei sind eben Frauen, insofern man noch an traditionelle biologische Geschlechter glaubt.

Aber dann ist es ja auch "Männerhass", wenn der Papst als "rückständig" oder Herr Liefers als "Leerdenker" bezeichnet wird.

20:39 von DerOstbayer

Ihr Posting ist ein Paradebeispiel für unterschwellige Frauenverachtung.

@20:37 von Anna-Elisabeth

Es gibt sogar ein Buch dazu. "Ich hasse Männer" von Pauline Harmange. Wurde beim SWR wohlwollend als Corona-Lektüre empfohlen.

https://www.swr.de/swr2/literatur/mund-halten-und-zuhoeren-pauline-harma...

Man stelle sich vor ein Mann hätte ein Buch mit dem Titel "Ich hasse Frauen" geschrieben (geschrieben deswegen, weil es nie veröffentlicht worden wäre). Der wäre dann als Antifeminist oder rechtsextrem gebrandmarkt worden. Aber Hass gegen Männer hat heutzutage keine Folgen. Da gibt es keinen Aufschrei.

Werte Moderation. Ich poste den Beitrag nochmal. Er verstößt nicht gegen die Netiquette und passt zum Thema. Ein Nicht-Freischalten hätte schon mehr als nur ein Geschmäckle.

>>@ um 20:30 von vom Zabbalodt

Ich bin auch nicht ihrer Meinung. Sexismus wird hier nicht offenbart.<<

Vielleicht lesen Sie den Kommentar auf den ich mich bezog, nochmal.
"Aber konkrete TATEN folgen bei Männern, aber nicht den Frauen" und als Beleg Lübcke-Mord und NSU-Terror.
Täter zu Opfern machen ist typisch rechte Strategie, in diesem Fall sexistisch motiviert.

Dann auch noch mit Lübcke-Mord und NSU-Terror zu argumentieren ist ebenso daneben, wie die Tiraden gegen "Thunberg, Beerbock etc"

20:47 von Vielfalt.

>>Ach natürlich, war auch reiner Zufall, dass nur Frauen mit freundlichem Verhältnis zur Regierung darin Erwähnung fanden.<<

Nein, natürlich kein Zufall!
Das ist alles Teil der großen Weltverschwörung, die sich gegen alles richtet was Mann ist.

21:22 von Tremiro 20:39 von DerOstbayer

Ihr Posting ist ein Paradebeispiel für unterschwellige Frauenverachtung.
.
wenn man darin schon unterschwellige Frauenverachtung konstruiert
als dann ist es besser man diskutiert bzw. äußert sich überhaupt nicht mehr

@Mispel 21:26 Uhr..

"Es gibt sogar ein Buch dazu. "Ich hasse Männer" von Pauline Harmange. "

Dabei wäre es doch so einfach zu verstehen,dass wir nur miteinander, nicht gegeneinander weiter existieren können..

@Tremiro

>>NSU z.B. 9 ermordete MÄNNER, keine Frau.<< (crixcrix)

21:05 von Tremiro:
"Bitte informieren Sie sich und korrigieren Ihre Aussage."

Es waren neun männliche Mordopfer. Daran gibt es nichts zu korrigieren.

Beim Fremdenhass könnte ich mir allerdings tatsächlich vorstellen, dass Männer häufiger zur Zielscheibe werden als Frauen.

20:39 von Adeo60

//Auch kann es keinen Unterschied machen, ob Männer oder Frauen von entsprechenden Angriffen betroffen sind.//

Bei aller Wertschätzung für Sie, lieber Adeo60, aber jetzt argumentieren auch Sie am Thema vorbei. Oder haben Sie wirklich nicht mitbekommen, dass es sehr wohl einen Unterschied in der Art der Angriffe geht? Wenn über Hetze berichtet wird, die sich speziell gegen das weibliche Geschlecht richtet, behauptet damit doch niemand, dass Hass und Hetze gegen Männer in Ordnung wäre.
Würde es für Sie keinen Unterschied machen, wenn ich Sie wegen Ihrer Ansichten angreife, oder ob ich Sie einfach nur niedermache weil Sie ein Mann sind?

Ich frage mich, welche Frau

Ich frage mich, welche Frau ich kenne, die für ihr Wesen als Frau gehasst wird? Ich kenne keine.
Aber ich kenne viele, die für Innovation, Phantastereien, normales Spinnen oder Radikalität gehasst werden. Da geht es aber nie um xx Chromosomen.

@21:09 von vom Zabbalodt

Was soll ich jemandem erklären, der denkt, dass Frauen ihre Rechte alten weißen Männern verdanken.

Habe ich nicht gesagt.
Sondern dass ausgerechnet diese, von allen Männern, am wenigsten das Patriarchat verkörpern und diese, von allen, zuerst (auch oft widerwillig, aber immerhin) frauenfeindliche Positionen aufgaben, um einer Modernisierung nicht mehr im Wege zu stehen.

Und das Ironische, anstatt die Kritik dorthin zu richten, wo ein brutales Patriarchat weiterhin wütet, richtet sich der Hauptteil der Wut gegen diese "alten weißen Männer".

Das ist frauenfeindlich gegenüber den Frauen in der Welt, die in schrecklichen misogynen Zuständen Leben müssen.

21:17 von Tremiro

jeder findet was, wenn er nur sucht
Beispiele :
Herrn Minister Apel / SPD auf einer Wahlversammlung (1977) in Gießen vergessen,
auf der der Herr Minister sagte: Dregger CDU ist für mich die Steigerung von Dreck!

zugegeben zur Kategorie "Beleidigungen, Hassbotschaften und Schlimmeres."
würde ich das jetzt nicht zählen
(aber in der politischen Auseinandersetzung bin ich ohnehin "großzügiger")
aber ganz freundlich war das auch nicht

Tremiro

"Am 10. Mai 2021 um 21:22 von Tremiro
20:39 von DerOstbayer
Ihr Posting ist ein Paradebeispiel für unterschwellige Frauenverachtung"

Ich lese da lediglich eine wertfreie Feststellung.
Weder verächtlich noch unterschwellig.

Wenn das schon schlimm gewesen sein soll, erklärt sich auch die massive Zunahme der Hassgewalt.

@21:21 von Tinkotis

..in den USA, Australien und Neuseeland ist Beleidigung strafbar.

Falsch. Deswegen konnte Sie dafür auch keine Belege liefern.

Sie hätten mich aber gerne nach den Belegen fragen können bezüglich der sichersten Länder der Welt für Frauen.

19:16 von Dr.Hans

"Unsinn

Frauenhass. So, so. Ein seltsames Wort. Gerade die angesprochenen Damen haben jede Menge Unsinn von sich gegeben. Beispiele sind bekannt und müssen nicht zitiert werden. Gestern Abend bei Will kam noch die Reemtsma-Dame Neubauer mit unsäglichem Geschwafel mit dazu.

Kritik an diesen Damen ist geboten. Die berechtigte Kritik wird im Artikel leider verdreht und zu Hass auf alle Frauen aufgeblasen. Das ist natürlich Unsinn."

,.,.,

Sie rechtfertigen also Vergewaltigungsdrohungen gegenüber den hier erwähnten weiblichen Personen?

21:17 von Anna-Elisabeth

@waldkautz

«Danke für Ihre Ausführungen. Es ist erschreckend, wie viele Foristen hier versuchen, das Thema kleinzureden oder gar nicht erst begriffen haben, worum es geht.»

Gerade bei Jungen Frauen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, und sich auch was trauen zu sagen wagen. Gerade gegen die setzt so eine Art von Pawlow'scher Beißreflex ein bei einer gewissen Gruppe von Männern.

Psychologen haben schon oft versucht, zu erklären, warum das so ist. Welche Männer in welcher Lebenssituation mit welchem Bildungsgrad und Familienstand besonders dazu tendieren, irgendwas an gefühltem eigenen Minderwert durch Unflätigkeit gegen Frauen zu kompensieren.

Der Antichrist von dem, was Frauen unter "Männlichkeit" verstehen, so wie sie Männlichkeit gere hätten. Ganz sicher nicht als Jammerlappen, die sich beim ersten Husten schon immer auf den Schlips getreten fühlen.

Souveränität und Selbstironie sind die Zauberwörter beider Geschlechter.
Mit denen sie allem im Leben begegnen sollten.

Vorratsdatenspeicherung

Wow, typisch CDU. Alles, wirklich ALLES wird genutzt um die immer wieder als unrechtmäßig abgeurteilte Vorratsdatenspeicherung einzuführen. Wenn Rechtsextremismus und Kinder nicht mehr ziehen springt man halt auf den Zug mit Feminismus und Frauenrechten auf. Dabei ist es schon zweifelhaft, dass sowas von irgendwem aus der Union kommt. Vorreiter sind die ja nicht gerade. Und eine Aushöhlung der Grundrechte hilft wohl kaum dabei.

Im Übrigen gibt es Hass im Netz gegenüber jede Person öffentlichen Lebens. Natürlich kann man bei Frauen auch sexistische Sprüche raus hauen. Aber es ist nicht so, dass gegen männliche Politiker nix käme. Die Gesetze sind völlig ausreichend. Hier Sondergesetze einzuführen schießt weit über das Ziel hinaus und ist blanker Populismus. Und die Forderung nach Datenspeicherung schon ein Missbrauch des ganzes Themas, für den sie sich schämen sollten.

20:47 von Vielfalt.

Ach natürlich, war auch reiner Zufall, dass nur Frauen mit freundlichem Verhältnis zur Regierung darin Erwähnung fanden.

Der Grund dafür wird sein, dass diese Art Verhalten eben wirklich ein (weit überwiegend) rechtes Phänomen ist.
Darum glaube ich auch nicht, dass Weidel (!) auf diese Art angegriffen wird. Umgekehrt übrigens wird bei ihr aber von rechts auch auf dieser Ebene gearbeitet, hier eben zur Verteidigung. Da wird dann ihre homosexuelle Beziehung angeführt als Beweis dafür, dass die AfD nicht homophob sei (und somit auch nicht rechtsextrem). Das passt zwar einigermaßen, aber dennoch geht es auch hier nicht um die Inhalte, sondern um Merkmale der Person.
Dabei sollten eigentlich die Argumente angegriffen (oder verteidigt) werden, völlig ungeachtet, wer diese vorbringt.

@21:26 von mispel @20:37 von Anna-Elisabeth

//Es gibt sogar ein Buch dazu. "Ich hasse Männer" von Pauline Harmange. Wurde beim SWR wohlwollend als Corona-Lektüre empfohlen.//

Ich habe mich eben kurz mit dem Inhalt des Buches befasst. Sollten Sie auch mal tun. Aber nur, wenn Sie zu Selbstkritik fähig sind.

Viel dringender wäre...

...mittlerweile ein Initiative gegen Hass in den ÖRR
gegen alles Andersdenkende.
Siehe gestern Abend Will-Neubauer-Maaßen.

Lügen, Unterstellungen und Hass GEZ finanziert,
garniert mit Frau Will´s "Beweisführung" heute morgen.
Sendeauftrag laut GG klar verfehlt, eine Schmach für
jeden Demokraten sowas ertragen und finanzieren zu
MÜSSEN.

Da kann man dann brüllen:
Hass gegen Frau Will und Neubauer, die armen Frauen.
Ist aber ne glatte Lüge (eine mehr eben).
In Wahrheit ist es Wut und Entsetzen
über das was mitterweile unter GEZ an menschenfeindlicher
Verachtung gesendet wird und keinerlei Konsequenzen
nach sich zieht.

@Zabbalodt - Frauenfeinde aus dem rechtsextremen Spektrum?

21:28 von vom Zabbalodt:
"Dann auch noch mit Lübcke-Mord und NSU-Terror zu argumentieren ist ebenso daneben, wie die Tiraden gegen 'Thunberg, Beerbock etc'"

Das Argument bezieht sich auf den Artikel, in dem es heißt, dass die Anfeindungen oft aus dem rechtsextremen Spektrum stammen. Das lässt sich so verstehen, dass Rechtsextremismus zu Frauenfeindlichkeit führt.

Ich vermute allerdings, dass sich der Hass in erster Linie gegen das Feindbild "linksgrün" richtet und damit mehr oder weniger zufällig Frauen trifft, die solche verhassten Ansichten vertreten.

@Anna-Elisabeth, 09:36 Uhr

Sie haben natürlich recht, wenn sie sagen, dass geschechtsspezifischer Hass und Hetze gegen Frauen auch entsprechend behandelt werden muss. Und genau diese Exzesse sind ja auch Gegenstand des Artikels. Ich sehe Hass und Hetze ganz einfach generell als ein NO-Go, egal welche Gruppen davon betroffen sind. Aber nochmals danke für Ihre berechtigte Kritik.

wissenschaftlich belastbar?

Fr. Rothermel nach TS: "Frauenhass sei kein ausschließliches Problem radikalisierter Einzelner, sondern sei tief in der Gesellschaft verankert."

Tatsächlich durchaus vorhandene Diskriminierung, Geringschätzung und Ähnliches, auch das, was man Freuenfeindlichkeit nennt, ist offensichtlich nicht gemeint, sondern deutlich mehr, Frauenhass.

Frau Rothermel ist Forscherin mit dem "Forschungsschwerpunkt Gender und politische Gewalt." - Meine Frage wäre, lässt sich dies (sowohl der Hass wie auch dessen tiefe Verankerung in der Gesellschaft) wissenschaftlich belastbar bestätigen, oder handelt es sich eher um eine persönliche Meinung bzw. eine Forschungshypothese?

@Vielfalt (21:21)

Beleidigung ist nicht nur "insult". Ob man es jetzt libel, slander oder defamation nennt - auf die eine oder andere Weise geht es einem dafür an den Kragen oder ans Geld. Auch in der Hälfte der US-Bundesstaaten, die keine entsprechenden Gesetze haben und sich allein darauf verlassen, dass die Richter das regeln. Tücken des Fallrechts: Irgendeiner hat schon mal was erreicht.
Man sollte sich beim Aufbau einer Argumentation nicht auf einen einzelnen Wikipedia-Artikel verlassen. Auch wenn man sich anhand der Karte die Welt leicht so machen kann, wie man sie gerne hätte.

Aber eins stimmt schon:
In den USA fällt es erst mal unter Freedom of Speech, jemanden übelst zu beschimpfen. Bis die beschimpfte Person einen guten Anwalt findet.

Noch ein Wort zu Australien: Streng genommen ist der Defamation Act von 2005 nach deutschem Verständnis eine zvilrechtliche Angelegenheit, aber auf die Nase vom Richter gibt's im Zweifel trotzdem.

Rechter politischer Hass gegen starke Frauen

Katharina Schulze hat gegenüber dem BR zum Wahlkampf bemerkt, dass es gegen ihren grünen Co-Vorsitzenden zwar auch Polemik gab, gegen sie aber Anfeindungen sexistisch unter die Gürtellinie gingen und Angriffe sich gegen sie als Frau richteten.
Frauen scheinen wohl immer dann besonders ins Visier rechter männlicher Hasser zu geraten, wenn sie stark und unabhängig sind, patriarchale Herrschaft infrage stellen. So etwa die Anfeindungen gegen Klimaaktivistinnen wie Greta Thunberg, Kanzlerkandidatin Baerbock, Politikerinnen wie Ypsilanti und Simonis oder aber auch Natascha Kampusch usw.
Dass das aber nicht bloß fortwirkende Benachteiligungen sind, sondern Aggression, sogar (rechter) Terror sein kann, belegen ja die erschreckend hohe Zahl an Femiziden gerade gegen „beziehungsunwillige“ Frauen, außerdem die Morddrohungen gegen politisch aktive linke Frauen.
Mit den dann immer üblichen Abwehrreaktionen.
Wenn aber Feminismus wohl immer politisch ist, warum nicht ebenso Frauenhass?

21:46 von styxxx

Ziemlich volle Zustimmung.
Ich bin denen auch auf den Leim gegangen, was mich auch durchaus ärgert und überrascht. Eigentlich halte ich mich nämlich für 'medienkompetent'. Und dass es von der Frauen Union kam, hat mich auch direkt stutzig gemacht, aber zu unkonzentriert gewesen...

Vorratsdatenspeicherung unter diesem (oder irgendeinem) Vorwand durchbringen zu wollen geht jedenfalls gar nicht ! Wenigstens wird hier diesmal aber nicht mit eindeutigen Lügen gearbeitet, sondern einem Thema, das wirklich ein Problem ist. Aber klar, auch dafür können VDS nicht noch weiter ausgebaut oder dem Staat noch mehr ihm nicht zustehende Kompetenzen eingeräumt werden.

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