Ihre Meinung zu: Verkehrsminister Scheuer will Fahrradkauf steuerlich fördern

7. Mai 2021 - 16:58 Uhr

Steuervorteile für Radler - im Zeichen von Verkehrswende und Klimaschutz: Bundesverkehrsminister Scheuer schlägt finanzielle Anreize etwa für Pendler vor, die ihr Auto stehen lassen. Von Kai Küstner.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Und Fahrrad-Raudis machen die Sache auch nicht besser

Fahrradfahren ist heutzutage kreuzgefährlich und halsbrecherisch auf maroden Schlagloch-Straßen und Wurzel-Radwegen. Glaube daher kaum, daß der Pflegenotstand in Deutschland noch zusätzlich Scheuer´s Fahrradland-Schnapsidee gebrauchen kann.

Das reicht nicht.

Es reicht nicht, den Menschen den Kauf eines Fahrrads schmackhaft zu machen. Denn das steht dann aus anderen Gründen ungenutzt herum.

Die erste Hürde ist schon der Abstellort. Das Auto steht vor der Tür, das Fahrrad muss erst aus dem Keller geholt werden. Überdachte Fahrradparkplätze wären gut.

Die Fahrt durch die Berliner Innenstadt wird alle paar Meter von einer roten Ampel unterbrochen, weil die grüne Welle auf die Geschwindigkeit der Autos abgestimmt ist. Es bräuchte also Fahrradstraßen.

Eine gute Kombination sind Zug und Fahrrad. Hier wäre eine kostenlose Fahrradmitnahme und entsprechend große Fahrradabteile wünschenswert. (Letzteres gibt es teilweise schon.)

Und wenn man möglichst viele Menschen auf's Fahrrad bringen möchte, muss man nicht nur das Radfahren fördern, sondern gleichermaßen die Vergünstigungen des Autofahrens reduzieren.

Und dann

wird der gute Herr Scheuer stolz darauf sein, dass die Maut vergessen wurde?
Und dann kommt bestimmt der Bau überdachter und möglichst auch beheizter Fahrradwege. Breit genug, dass auch die Betagten mit den breiteren Dreirädern einbezogen werden können. Bitte auch mit Ladestationen für die Elektrobikes. Es möchten ja schließlich wirklich alle an den Segnungen teilhaben können.
Wie dumm, dass es doch noch Gegenden auf dieser ungerechten Welt gibt, die mit dem Fahrrad ganz schlecht zu erreichen sind - manche nicht mal mit dem Auto.
Aber da wird dem Herrn schon etwas einfallen. Annalena breitet schon die Arme aus. Elektro- und Muskelkraft voran. Nur Tretflugzeuge sind noch zu erfinden.

Scheuer ist um Imagepflege

Scheuer ist um Imagepflege bemüht. Und nachdem er auf den Gebieten Maut, Bußgeldkatalog und Automobiltechnik seine Unfähigkeit ausgereizt hat, sattel er nun aufs Fahrrad um. O je.

Nun glaube ich fast gar nichts mehr.

Da soll doch glatt der Fahrradkauf subventioniert werden.
Die sportlichen und wetterunanfänglichen Menschen sollen sich mit dem Fahrrad zur Arbeit bewegen.
Toll bei gutem Wetter ohne Wind , Schnee oder Regen.
Leider wird das Auto doch bei schlechtem Wetter, oder unter Zeitdruck sofort genommen.Die Idee ist doch wohl ein verspäteter Aprilscherz.
Dieser Minister hat bei mir schon länger alle Glaubwürdigkeit verloren.

Scheuer

Dann wird es eh nicht kommen wenn es ein Vorschlag von Scheuer ist. Wer heute mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann spart doch jetzt schon.

Produktion von neuen Kfz

... steuerlich verhindern wäre produktiver, innovativer, konstruktiver und zukunftsorientierter. (Herr Scheuer)

Neue, ganz andere Antriebstechnologien, in bisherige, alte Kfz einsetzen, das wäre etwas richtig gutes! Subventionieren Sie endlich Umrüstungen. Und lassen Sie und ihre Parteimitglieder sich endlich nicht mehr für weitere Rückschrittlichkeit von der Wirtschaft bestechen!

Das ist wie E-Autos predigen,...

...aber viel zu wenige Ladestationen haben.

Abgesehen davon, dass es haufenweise billig zu erwerbende gebrauchte Fahrräder gibt (nicht elektrisch unterstützte), weshalb das mit der Scheuersteuer unsinnig ist:

Fahrräder, mit denen man nicht weiß, sicher von A nach B zu kommen; aber für den Radwege Ausbau hatter ja auch schon Milliarden vorgesehen. Dauert höchstens 15 Jahre, dann läuft's...

Was man nicht alles für Ideen hat vor so einer Wahl...

Pseudo-Wohltat.

Pseudo-Wohltat. "Steuervorteile" in nennenswerter Höhe kommen Geringverdienern nicht zugute, wenn typischerweise bei einer Rente von 1200 Euro monatlich (das ist, glaube ich, der Durchschnitt), bei BAFÖG-Bezug für Studenten oder bei Hartz-IV-Empfängern gar keine Steuer drin ist, die zurückgezahlt oder vermindert würde. Die können dann weiterhin auf ihren verkehrsunsicheren Kleppern die Reichen auf Luxus-Pedelecs an sich vorbeiziehen sehen.
Denen bringt das dann auch was. Ein Pedelec möge 3900 Euro kosten (da fangen Tests an, ein "gut" zu vergeben), und Scheuer möge als Wahlgeschenk eine Abschreibung auf nur 3 Jahre einführen (keine Ahnung, Einzelheiten wurden ja nicht bekannt). Macht 1300 Euro Absetzung pro Jahr, bei unserem Spitzensteuersatz von 42 Prozent (für zu versteuernde Gehälter ab 57.919 Euro) gibt das ein Scheuer-Steuer-Geschenk von 542 Euro im Jahr, sozusagen als Scheuer-Urlaubsgeld.

@Nachfragerin 17:14

Da dachte ich doch wirklich, so eine "Meldung" ist zur satirischen Auflockerung der Pandemieschäden erdacht worden. Großer Irrtum: Das wird auch noch ernst genommen. Überdachte, bewachte (sonst würden die womöglich geklaut) Fahrradparkplätze vor jedem Haus. Und möglichst auch in Berlin, nicht nur in Hinterposemuckel, wie schön.
Da dachten doch wirklich ganz verquere Menschen, dass Auto sei die Melkkuh, um z.B. Leute wie Scheuer zu bezahlen. Nein, nein die vielen zu verschrottenden Autos werden ein schönes Scherflein beitragen. Dumm nur, dass wieder Energie aufgewendet werden muss.

Am 07. Mai 2021 um 17:16 von hbacc

Zitat:
"...Und dann
wird der gute Herr Scheuer stolz darauf sein, dass die Maut vergessen wurde?..."

A. Scheuer sollte für den entstandenen Schaden mit seinem persönlichen Vermögen haften.
Jetzt versucht er ein weiteres Loch zu schaufeln.
Mal ganz ehrlich, wenn ich als Gewerbetreibender solchen Bockmist verursache, bin ich weg vom Fenster.

Steuerbonus

Es kauft sich doch niemand ein Fahrrad oder legt sich ein ÖPNV-Ticket, nur weil es jetzt von der Steuer abgesetzt werden kann. Hier wird es schlichte Mitnahmeeffekte geben. Anderes verhält es sich beim klimafreundlichen Reisen. Die Steuerabteilungen der Reisekonzerne bekommen ein weiteres Aufgabengebiet zugewiesen. Danke!

Verkehrsminister Scheuer will Fahrradkauf steuerlich fördern...

Das ist aber nobel. Fördern mit 5 bis 7 Milliarden Euro. Und dabei haben ihn manche als "Minister der Autoindustrie" bezeichnet.

Obwohl, im Bundeswegeplan steht was vom Bau von 850 Kilometern Autobahn. Kostet bei 20 Millionen Euro für einen Kilometer 17 Milliarden Euro.
Und die Verbreiterung von 1685 Kilometern kommt noch hinzu.

Danke Andi !

Natürlich wird es jetzt wieder welche geben, die sagen, dies sei nur Wahlkampfgetöse, heiße Luft, ein Versuch, sich an das umweltbewusste Wahlvolk heran zu schleimen und nach dem 26. September habe er das alles vergessen.

Nein, nein, meine Freunde!

Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Erstens hat der Andi Scheuer ein gutes Gedächtnis, was er schon im Maut-Untersuchungsausschuss bewiesen hat,
und zweitens:
wahrscheinlich hatte er diese tolle Idee schon länger, wurde aber von den Sozialdemokraten im Kabinett in seiner ökologischen Reformpolitik nur behindert.

Manchmal glaube ich...

...es kann doch nicht sein.
Nun macht Herr Scheuer Werbung für Räder.
Ich liebe Radfahrn, habe ein altes, analoges Rad, das ich viel benutze.
Doch diese offenbar scheinheilige Politik von Scheuer und Co macht mich wütend, nein sie macht mich traurig.
Unfassbar...
Geht es ums Radfahrn, oder geht es um Kommerz und die nächste Wahl???

Scheuer muß wieder ablenken vom Maut-Debakel

und von den explodierten Kosten der Autobahnprivatisierung.

Mit den Fahrad zur Party kann ja der Flachlandtiroler Andy machen,
mir wärs viel zu weit und der Heimweg zu steil.

@von Zuschauer49

"Bei unserem Spitzensteuersatz von 42 % gibt es ein Scheuer-Steuer-Geschenk von 542 Euro im Jahr, sozusagen als Scheuer-Urlaubsgeld."
Ihr Versuch eine Neiddebatte anzufachen geht leider daneben. Scheuer will eine Regelung analog zu den "Handwerker-Rechnungen" nach 35 a EStG. Danach bekommen alle das Geld vom Finanzamt unabhängig vom individuellen Steuersatz zurück. Wer beispielsweise Rechnungen über 1000 Euro vorlegen kann, bekommt 200 Euro zurück.

@hbacc - Rad statt Auto funktioniert nur in Städten

17:33 von hbacc:
"Da dachte ich doch wirklich, so eine 'Meldung' ist zur satirischen Auflockerung der Pandemieschäden erdacht worden. Großer Irrtum: Das wird auch noch ernst genommen."

Keine Sorge. Herrn Scheuer kann ich nicht ernst nehmen. Was der Mann anfasst, wird unglaublich teuer und/oder funktioniert nicht.

Ansonsten möchte ich darauf hinweisen, dass das Fahrrad nur in Städten eine Alternative zum Auto ist. Es geht also nicht darum, die fünfzig Einwohner von Hinterposemuckel per Rad in die 50 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt fahren zu lassen.

Aber auch das ist ein Problem: Die unbezahlbaren Mieten in den Städten zwingen viele Menschen zu Pendelstrecken, die mit dem Fahrrad nicht zu bewältigen sind.

um 17:19 von SinnUndVerstand

Scheuer ist um Imagepflege
Scheuer ist um Imagepflege bemüht. Und nachdem er auf den Gebieten Maut, Bußgeldkatalog und Automobiltechnik seine Unfähigkeit ausgereizt hat, sattel er nun aufs Fahrrad um. O je.
---------------------
Nur weil der Vorschlag von Herrn Scheuer kommt, muss man ihn doch nicht zu heruntermachen.

um 17:31 von harry_up

Abgesehen davon, dass es haufenweise billig zu erwerbende gebrauchte Fahrräder gibt (nicht elektrisch unterstützte), weshalb das mit der Scheuersteuer unsinnig ist:

Fahrräder, mit denen man nicht weiß, sicher von A nach B zu kommen; aber für den Radwege Ausbau hatter ja auch schon Milliarden vorgesehen. Dauert höchstens 15 Jahre, dann läuft's...

Was man nicht alles für Ideen hat vor so einer Wahl...
------------------
Bei uns im Sauerland geht es nur Berg auf und ab. Ein Steuervorteil auf ein E-Bike für Fahrten zu Arbeit macht Sinn.

Re hesta15

Nun kommt halt nicht von der Linkspartei der Vorschlag, deshalb gibts einen drauf von Sinnohneverstand

Warum fängt man nicht einfach mit machbaren an?

Ständig neue" Ideen", ohne Machbarkeitsstudien. Ich nenne so etwas Populistische und Wahlkampf geschwätz..
Wir zahlen Jahr für Jahr mehr für Umweltschutz, aber keine Partei, egal welche Farbe hat diese Gelder wirklich für Umweltmaßnahmen in großen Stiel genutzt.
1. Stilllegung der Flugbereitschaft, wozu in digitalen Zeitalter.?
2. Alle Regierungsinstitutionen nach Berlin, damit dieser Transfer Bonn Berlin oder andere Städte aufhört
3. Verschrottung des Kfz Parks, der Regierung und Umrüstung auf kleinere Elektroautos
4. Energiesubventionen für Großverbraucher streichen,
5. Energiesparen muss belohnt werden und nicht bestraft, Verbrauchs ich mehr bekomme ich ein niederen KW Preis..dasselbe bei Heizöl und ähnlich bei Müll wo ich gezwungen werde x Tonnen zu füllen
Das alles fehlt bei aktuellen "klimaschützern", scheinbar geht es doch darum, das Volk hat zu sparen u. Zahlen, wir dürfen auf Steuerlisten weiter wursteln, ..Wandlitz läßt grüßen

@hesta, 17:56

Nur weil der Vorschlag von Herrn Scheuer kommt, muss man ihn doch nicht zu heruntermachen.

Hm. Doch. Eigentlich schon. Ist eben keine seriöse Quelle.

Scheuer und Kumpanei stimmen im Bundestag ja auch nichts zu, was über den Flügel als Flanke kommt. Auch, wenn es sinnvoll ist. Also nur gerecht...

@von Nachfragerin

"Das reicht nicht".
Ich wohne 38 Kilometer von meinem Arbeitsplatz entfernt. Ich könnte jeden Tag bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad 4 Kilometer zum Bahnhof radeln, dann mit dem Fahrrad in den Zug steigen und anschließend vom Bahnhof zum 3 Kilometer entfernten Arbeitsplatz fahren. Wers mag. Für mich ist das keine Alternative.

Zum Glück ist der nächste Verkehrsminister ein Grüner

Der Jahrzehnte lange Amigo Saustall muß endlich mal ausgekehrt,
grundsaniert und frisch geplaster werden.

Armer Hofreiter :-)
Bahn,Schiffahrt,Straßen überall Chaos

Bitte nicht

Das nächste Millionengrab von A. Scheuer.

Der Auto-Lobbyist legt sich ein grünes Deckmentälchen über...

@ Am 07. Mai 2021 um 18:05 von Sternenkind

>>Am 07. Mai 2021 um 18:05 von Sternenkind
Re hesta15

Nun kommt halt nicht von der Linkspartei der Vorschlag, deshalb gibts einen drauf von Sinnohneverstand<<

Ich fürchte diese Konklusion haben Sie ganz exklusiv.

um 18:07 von rossundreiter

Hm. Doch. Eigentlich schon. Ist eben keine seriöse Quelle.

Scheuer und Kumpanei stimmen im Bundestag ja auch nichts zu, was über den Flügel als Flanke kommt. Auch, wenn es sinnvoll ist. Also nur gerecht...
------------
Von dem Flügel ist noch nichts sinnvolles gekommen.

Ich hoffe nicht, dass Herr

Ich hoffe nicht, dass Herr Scheuer gesagt hat, es gäbe 1000 Euro Steuerfreibetrag, was bei einer Familie mit 2 Kindern 3000 Euro wären?
Wobei? Wer kontrolliert dann eigentlich, dass diese geförderten Räder auch für die Fahrt zur Arbeit genutzt werden? Vielleicht sollten erstmal die Voraussetzungen für sicheres Radfahren geschaffen werden und zwar nicht mit popup-Radwegen und solchen, die von Autofahrern eigentlich nicht mitbenutzt werden dürfen. Stellt dann der Arbeitgeber Duschen zur Verfügung, denn im Großraumbüro könnte es sonst unangenehm werden.

rer Truman Welt

Wieso?
Braucht der eins?

@SinnUndVerstand 17:19

Zitat: "Scheuer ist um Imagepflege - Scheuer ist um Imagepflege bemüht. Und nachdem er auf den Gebieten Maut, Bußgeldkatalog und Automobiltechnik seine Unfähigkeit ausgereizt hat, sattel er nun aufs Fahrrad um. O je."

Imagepflege? Nicht nur Scheuer ist in dieser Regierung mit dem Credo unterwegs, ist der Ruf schon ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Ist nicht auch Digitalisierung Scheuers Thema, ein Schenkelklopfer.

@ Nachfragerin Re: Das reicht nicht.

Und wenn man möglichst viele Menschen auf's Fahrrad bringen möchte, muss man nicht nur das Radfahren fördern, sondern gleichermaßen die Vergünstigungen des Autofahrens reduzieren. Ähh Vergünstigungen des Autofahrens??? Wo, Wie, Was? Es geht um Deutschland, dort sind die Autofahrer die Melkkühe der Nation und lassen Sie erst einmal mehr Elektroautos auf den Straßen sein und den Strom wegen Abschaltung der AKWs, KKWs, Öl.- und Gaskraftwerke knapp werden, werden auch die Preise entsprechend steigen und es darf nicht mehr an der heimischen Steckdose geladen werden. Ich erinnere einmal an die sogenannten Heizölferraris der Bauern und den billigen Diesel. Heizöl wurde eingefärbt und der Diesel ist durch Steuern und abgaben auf E-10 Niveau weil immer mehr Leute saubere, sparsame Diesel gekauft haben und der auch noch billiger war als Normal und Super

@hesta15 17:56

Zitat SinnUndVerstand: "Scheuer ist um Imagepflege
Scheuer ist um Imagepflege bemüht. Und nachdem er auf den Gebieten Maut, Bußgeldkatalog und Automobiltechnik seine Unfähigkeit ausgereizt hat, sattel er nun aufs Fahrrad um. O je."

Zitat hesta15: "Nur weil der Vorschlag von Herrn Scheuer kommt, muss man ihn doch nicht zu heruntermachen."

Doch, Initiativen von Scheuer sind ein Qualitätsmerkmal. Genau wie bei Spahn (Nicht 2020 Impfversäumer, sondern Testversäumer, Sie erinnern sich?)

@David Séchard, 18:14

@hesta15, @sternenkind

Ich fürchte diese Konklusion haben Sie ganz exklusiv.

Nein. Ich erkenne hier, dass der User @Sternenkind sich zu Herzen genommen hat, dass seine Beiträge im letzten Thread auf wenig Verständnis gestoßen sind. Und jetzt schwenkt er auf einen respektvollen, argumentationsfreudigen, sachlichen und themenzentrierten Diskussionsstil um.

Obwohl: ich fürchte, diese Konklusion habe ich ganz exklusiv ...

@hesta15 18:19

Zitat rossundreiter: "Hm. Doch. Eigentlich schon. Ist eben keine seriöse Quelle.

Scheuer und Kumpanei stimmen im Bundestag ja auch nichts zu, was über den Flügel als Flanke kommt. Auch, wenn es sinnvoll ist. Also nur gerecht..."

Zitat hesta15: "Von dem Flügel ist noch nichts sinnvolles gekommen."

Der Kommentar paßt zu Ihnen. Vielleicht doch einmal 5 Min nachdenken, bis man losledert. Funkt's?

>> "Die Menschen wollen das",

>> "Die Menschen wollen das", so Scheuer. Er könne sich einen Steuerfreibetrag von bis zu 1000 Euro für jeden Erwachsenem vorstellen. Bei einer Familie mit zwei Kindern wären es 3000 Euro. <<

Da können wir mal wieder sehen, was der Herr Minister sich alles so vorstellen kann:
2 Eltern = 2.000,-€, 1 erwachsenes Kind, nochmals 1.000,-€, macht 3.000,-€. Das 2te Kind kann dann ja ÖPNV?

... ausgereifter Wahlkampfvorschlag.

Es gibt bereits einen Anreiz

Autos sind teuer. Viel zu teuer.

Aber das will der Michel nicht wahrhaben.

Eine Umfage hat jüngst gezeigt, dass der Michel die laufenden Kosten seines Lieblingsspielzeugs um mehr als 40% (!!!) unterschätzt.

Sprich: Er weiß oft auf den Cent genau, wieviel Geld er im Jahr für Benzin oder Diesel ausgibt, aber wenn er schätzen soll, was an Steuer, Versicherung, Wertverlust, Werkstattkosten , Parkgebühren usw. zusammenkommt, dann liegt der tatsächliche Wert in der Regel fast doppelt so hoch wie sein Schätzwert.

Da müssen wir ansetzen. Jeder Deutsche muss immer wieder die Mitteilung bekommen: "Du fährst ein Modell XYZ, Baujahr 2015? Das kostet Dich tatsächlich durchschnittlich soundsoviel Euro im Jahr."

Denn die Umfrage hat auch ergeben, dass bist zu 25% (!!!) ein deutlich kleineres (und somit umweltfreundlicheres) Auto fahren würden, wenn sie sich der tatsächlichen Kosten ihres Spielzeugs voll bewusst wären.
_

Am 07. Mai 2021 um 18:25 von stupid at first

Zitat: Ist nicht auch Digitalisierung Scheuers Thema, ein Schenkelklopfer.

Haben wir nicht extra eine Staatsministerin für Digitalisierung?

@ Am 07. Mai 2021 um 18:39 von frosthorn

>>Am 07. Mai 2021 um 18:39 von frosthorn
@David Séchard, 18:14

@hesta15, @sternenkind

Ich fürchte diese Konklusion haben Sie ganz exklusiv.

Nein. Ich erkenne hier, dass der User @Sternenkind sich zu Herzen genommen hat, dass seine Beiträge im letzten Thread auf wenig Verständnis gestoßen sind. Und jetzt schwenkt er auf einen respektvollen, argumentationsfreudigen, sachlichen und themenzentrierten Diskussionsstil um.

Obwohl: ich fürchte, diese Konklusion habe ich ganz exklusiv ...<<

Das fürchte ich auch :-)

@ hesta15, um 18:00

re @ harry_up, 17:31

Wie schön, ich wohne in Ihrer Nachbarschaft im Oberbergischen und kenne Berg-und-Tal-Fahren ebenfalls.
Und Sie brauchen einer Steueranreiz, um mit dem E-Bike zur Arbeit zu fahren?

Was mich aufregt ist, dass Scheuer glaubt, den Leuten Fahrräder warm machen zu müssen, die von der Allgemeinheit finanzunterstützt werden sollen, und die auf Wegen bewegt werden sollen, die es überhaupt nicht gibt. Noch nicht :-).

Wer Fahrrad fahren will und k a n n, soll sich einen Drahtesel kaufen und fertig.
Ich möchte mit Inlinern zur Arbeit fahren, vielleicht geht da auch was...

Er soll sich um sinnvolle Dinge kümmern, da hat er satt und genug zu tun.

@ 18:14 von David Séchard

In meiner Wahrnehmung ist es keine 'Konklusion", sondern eine falsche Zuschreibung.
Im übrigen hat Scheuer einen Vorschlag am Ende seiner Amtszeit gemacht, den er Jahre früher hätte platzieren können: Die Grünen haben verschiedenste Initiativen gestartet zur Förderung von Lastenrädern, Dienstfahrrädern, Fahrrad-Verkehrsinfrastruktur etc. Kurz vor den Bundestagswahlen klaut Scheuer da dreist mangels eigener Initiativen. Das ist der Kritikpunkt, nicht die inhaltliche Förderung des Radverkehrs. Aber diese Unterscheidung überfordert manche Sternenkinder.

So ein Teufelskerl!

Leider hat er noch eine Möglichkeit ausgelassen. Wozu ???

Wie wäre es mit einer Prämie für Eltern die ihren Kindern einen Roller kaufen?

Die Kinder würden sich doch dann
schneller an umweltgerechte Fortbewegung gewöhnen .

Zur Sicherung der Fahrradprämie bekommt jeder Empfänger einen goldenen Clip ans Ohr.
Wird er dann doch mit dem Auto ertappt sind Flensburgpunkte fällig.
Zahl bemisst sich nach der nicht mit dem Rad zurückgelegten Entfernung. Je geringer diese ist, desto mehr Punkte bis zum Entzug des Führerscheins.

@ Sternenkind, um 18:05

re @ hesta15

“Nun kommt halt nicht von der Linkspartei der Vorschlag, deshalb gibts einen drauf von Sinnohneverstand.“

Das ist ja mal ein tiefschürfender Kommentar.
Man merkt, der ist nicht copy&paste, dafür aber dank Namensverhohnepipelung daneben.

@18:05 von Sternenkind

Nett, dass Sie meine Kommentare zur Kenntnis nehmen. Ihre Schlussfolgerung ist allerdings leider falsch.

Darf ich noch auf eine Antwort auf meine heutige Frage hoffen, warum Sie hier regelmäßig ohne Quellenangaben per Copy &paste Texte als Ihren eigenen Kommentar ausgeben? Verbindlichen Dank.

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Mai 2021 um 18:09 von Karl Klammer

Zum Glück ist der nächste Verkehrsminister ein Grüner...

###

Dazu müßten die Grünen erst einmal die Bundestagswahl gewinnen...
Und ich habe noch die Hoffnung, das es nicht so kommen wird.

18:57 von harry_up

>>Wer Fahrrad fahren will und k a n n, soll sich einen Drahtesel kaufen und fertig.<<

Sie haben recht.

Wenn der noch Verkehrsminister die geplanten 5-7 Milliarden in den Radwegeausbau stecken würde, würden so manche Zeitgenossen sogar gerne mit dem Rad - das die Meisten ohnehin schon haben - zur Arbeit fahren und deren Kindeskinder auch noch.

Möglicherweise gibts da noch irgendwelche Provisionen oder es ist Wahlkompfgetöse der billigsten Machart. Hab ich allerdings bei der Maut auch schon gedacht.

@Klabautermann 08

18:34 von Klabautermann 08:
"Ähh Vergünstigungen des Autofahrens??? Wo, Wie, Was?"

Ja. Ich dachte an die Steuervergünstigungen für Dienstwagen und solche Geschichten wie die Abwrackprämie. Die Kilometerpauschale galt bis vor einigen Jahren auch nur, wenn man die Strecke mit dem Auto zurücklegte.

@ 18:55

Zitat stupid at first: "Ist nicht auch Digitalisierung Scheuers Thema, ein Schenkelklopfer."

Zitat falsa demonstratio: "Haben wir nicht extra eine Staatsministerin für Digitalisierung?"

Ja, ohne örginäre Zuständigkeit in der Bundesregirung und deren Abteilungen im Bereich der Digitalisierung . Die Verantwortlichkeit für digitale Infrastruktur liegt noch immer, wo? Im B-Verkehrsministerium. (Quelle: Wikipedia)

Anpassung!

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welche Gräben ausgeworfen werden, wenn es um die Mobilität geht.
"Die Autofahrer", "die Radfahrer", "dieFußgänger".
Die allermeisten Menschen sind alles drei. Mal so, mal so, je nachdem was gerade sinnvoll ist.

Ich habe schon sehr lange kein Auto mehr, selbst meine Car-Sharing Mitgliedschaft habe ich irgendwann beendet, weil ich zwar monatliche Beiträge bezahlt habe, aber das Angebot nie nutzen konnte, weil alles auch ohne Auto ging
Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß, je nachdem, was erforderlich ist nutze ich.

Warum kann man nicht einfach anerkennen, dass unterschiedliche Voraussetzungen auch unterschiedliche Ansprüche an Mobilität erfordern. In der Stadt ist dies anders als auf dem Land.
Mein Zwillingsbruder ist auf ein Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen und um einkaufen zu können, denn in seinem Dorf gibt es überhaupt nichts mehr, nicht mal mehr eine Kneipe.
Selbstverständlich müssen auch andere Verkehrsmittel gefördert werden, nicht nur Autos.

Fahrradminister Scheuer

Ja mei, der Andy, unser grandioser Tausendsassa und dilettantischer Überflieger ohne Selbstzweifel, der Master of Desaster, der große Plagiator, der Superlativ-Verkehrt-Minister, dem manche sogar die Auszeichnung des Obertollpatsches am Bande verleihen möchten, läuft kurz vor Ende seiner Amtszeit im September noch zu ganz großer Form auf und sprudelt nur so vor revolutionären Zukunftsvisionen, dass einem als Fahrradfahrer nur noch schwindlig werden kann.

Aber war sein kometenhafter Werdegang und seine rasante Geisterfahrt eigentlich so vorhersehbar? Leider ja.

Da erinnert man sich doch wehmütig an die folgenden, heute orakelartig anmutenden, Worte:
"Der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter sagte der F.A.S.: „Andreas Scheuer gehörte nicht zu denen, die sich uns dazu aufgedrängt hätten, dass wir sie zu höheren akademischen Weihen führen.“" [FAS, 2014, Scheuer durfte in Passau nicht promovieten]

Andy hat seine Inkompetenz beinhart bestätigt.

Wo A. Scheuer drauf steht

ist A. Scheuer drin.

Ein Vorschlag kann noch so sinnvoll und gut sein, wenn Hr. Scheuer damit betraut ist, wird das nix.

- PKW Maut - Millionen versenkt
- Bußgeldkatalog - uuppss, wir haben einen Formfehler gemacht (so kann man das auch für Lobby-Interessen zurechtbiegen)
- Verkehrswende
- Bahn-Personenverkehr - wir machen jetzt TEE! OK, aber den gab es vor 60 Jahren schon
- Bahn-Güterverkehr - nichts, DE blockiert Transitstrecken
- Güterverkehr allgemein - E-Highway! Ein O-Bus für die Langstrecke? Mal abwarten bis sich ein Stromabnehmer verhakt und den schönen E-Highway herunter reisst (passiert auch bei der spurgeführten Bahn
- Alternative Energien für den Individualverkehr - sein Beraterverein besteht aus Auto- und H2-Lobbyisten, ist aber "total unabhängig"

Von Digitalisierung und Impfterminvergabe gar nicht zu reden.

Wenn wir DE komplett gegen die Wand fahren wollen, dann votiere ich für "Andy for Kanzler".
Das würde ein Spass...

17:51 von Stern2100

"Ihr Versuch eine Neiddebatte anzufachen geht leider daneben. Scheuer will eine Regelung analog zu den "Handwerker-Rechnungen" nach 35 a EStG. Danach bekommen alle das Geld vom Finanzamt"
Es ist eigentlich fruchtlos, Teilnehmerantworten zur Kenntnis zu nehmen, die einem etwas unterstellen, was man nicht gesagt hat, aber Ihre Angaben könnten andere Diskutanten irreführen.
Der von Ihnen erwähnte Paragraph schreibt es doch ganz deutlich: "ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent, höchstens 510 Euro, der Aufwendungen des Steuerpflichtigen". Keine Steuer, weil Rente/Hartz IV/was-auch-immer weit unter der Grenze eines Einkommens liegt, das zu versteuern wäre, heisst keine Steuerermäßigung für denjenigen. Es gibt keine z.B. 510 Euro zurück, wenn der Einkommensteuerbescheid keine zu zahlende Steuer auferlegt.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Scheuer will Fahrradkauf steuerlich fördern

Bis zur Stunde haben alle Aktionen von Herrn Scheuer dem Land nur Milliarden gekostet ! Sollte er jetzt mal etwas machen was gut wäre für Land und Leute ? Oder ist das wieder mehr für die eigene Tasche gedacht wie bei den Masken !

19:19 von harpdart

>>Mein Zwillingsbruder ist auf ein Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen und um einkaufen zu können, denn in seinem Dorf gibt es überhaupt nichts mehr, nicht mal mehr eine Kneipe.<<

Nach Corona vom Nachbardorf zurück aus der Kneipe, da könnte es mit dem Fahrrad über die Feldwege aber schon angebrachter als mit dem PKW über die Landstraße sein. Ansonsten volle Zustimmung.

@19:15 von stupid at first

Ironisch formuliert: Minister Scheuer und Staatsministerin Bär haben vielleicht noch nicht ganz verstanden, dass der Begriff 'Verkehr' in den Worten 'Straßenverkehr' und 'Datenverkehr' nicht ganz das gleiche meint. Deshalb liegt die Zuständigkeit für digitales immer noch in Scheuers Verkehrsministerium.

Fahrrad

Ich dachte die Gesellschaft sollte entschleunigt werden... also, von dem Auto aufs Fahrrad.... hmmm, warum denn nicht gleich richtig. Rohstoffe sparen, kein Mikroplastic von den Bremsen und Reifen... Fahrradsteuer einführen (35Euro/ Jahr) und laufen fördern... falls notwendig barfuss.
Fusspflege und Pflaster für alle...

Komisch, wenn ich an Scheuer und Fahrrad denke,...

...fällt mir - völlig o.T. - das Kommando einer ehemaligen 'bayerischen Fahrraddivision' ein:

“Aaachtung!
Auf die Radln hupfts!
In die Pedaln trets eini,
zum Hauptmann schauts aufi !!!“

Zielgruppe

Können davon auch die Ärmsten der Armen und die 5 Millionen ALG-II Empfänger profitieren? Die, die ein Fahrrad eigentlich am Dringendsten brauchen?

1000e von Verkehrstoten weniger! Entlastung der Notaufnahme.

@17:12 von Thrombosen-Paul
Selbst "Fahrrad-Raudis [sic!]" werden die Opferzahlen der Autofahrer nicht erreichen.
Wenn es der Autominister tatsächlich erreichen würde, dass eine nennenswerte Zahl von Autofahrern aufs Fahrrad umsteigt, würde er sogar nebenbei einen Beitrag zur Entlastung unseres Gesundheitssystems leisten.
Als Betroffener, der vom Fahrradweg einmal in der Klinik wieder aufwachte, weiß ich, wovon ich spreche.

Am 07. Mai 2021 um 18:58 von SinnUndVerstand

>>Am 07. Mai 2021 um 18:58 von SinnUndVerstand
@ 18:14 von David Séchard

In meiner Wahrnehmung ist es keine 'Konklusion", sondern eine falsche Zuschreibung. (...)<<

Also die Schlussfolgerung bzw. Konklusion, die inhaltlich das Gleiche bedeuten, sofern ich nicht ein völlig falsches Verständnis des Wortes habe, die Sternenkind aus ihren Kommentar von 17.19 Uhr zieht, können sie zusätzlich als falsche Zuschreibung bewerten. Das ändert jedoch nichts an dem von mir Geschriebenen. Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Hänger & wir schreiben aneinander vorbei.
Was den dreisten Diebstahl mangels eigener Initiativen Scheuers betrifft bin ich auch bei Ihnen.

Listig.

Ich vermute, Scheuer will der nahenden Frührente entkommen und baut auf Anschlussbeschäftigung in der Fahrradindustrie.

Für Automobile reicht es nicht mehr.

Am 07. Mai 2021 um 18:09 von Karl Klammer

" Zum Glück ist der nächste Verkehrsminister ein Grüner

Der Jahrzehnte lange Amigo Saustall muß endlich mal ausgekehrt,
grundsaniert und frisch geplaster werden. "

Und was wird dann für den Bürger besser?.
Den Grund würde ich gerne mal erfahren, nicht das ich ein Verfechter von Scheuer wäre, dafür hat er zu wenig auf die Reihe bekommen.
Steuergeld für E-Auto ist Geld von Arm nach Reich, denn die Armen können sich keins leisten.
Bei Fahrrad wird es dann ähnlich, manche kommen nämlich nicht mehr den Berg hoch, Steuergeld zahlen sie aber jeden Monat.
Und gerade hab ich einen Artikel gelesen, es sind mehr LKW auf der Straße als vor Corona, weil die Wirtschaft angeblich brummt.
Alles fährt bei uns durch, und hinterlässt CO2 und Dreck, dort müsste angesetzt werden.

19:32 von sonnenbogen

>>Ich dachte die Gesellschaft sollte entschleunigt werden... also, von dem Auto aufs Fahrrad.... hmmm, warum denn nicht gleich richtig. Rohstoffe sparen, kein Mikroplastic von den Bremsen und Reifen... Fahrradsteuer einführen (35Euro/ Jahr) und laufen fördern... falls notwendig barfuss.
Fusspflege und Pflaster für alle...<<

Aus Ihrem Beitrag spricht tiefste Entschleunigung. Man könnte denken, Sie hätten ihn im Halbschlaf verfasst, bei so viel Energieeinsparung.

@17:31 von harry_up

//Fahrräder, mit denen man nicht weiß, sicher von A nach B zu kommen; aber für den Radwege Ausbau hatter ja auch schon Milliarden vorgesehen. Dauert höchstens 15 Jahre, dann läuft's...//

Ich frage mich auch, wie viele Arbeitgeber Platz zur Verfügung stellen können. Wenn ich mir die großen Bürohäuser hier ansehe, bleibt die Frage: Wohin mit dem Drahtesel? Vielfach sind die Straßenränder ohnehin schon so mit Rädern zugeparkt, dass man als Fußgänger Lücken suchen muss, um auf die andere Straßenseite zu kommen.
In Fluren ist das Abstellen zu recht verboten.

@Sausevind, 17:12 (re 15:23 von Nettie)

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich habe mich schon selbst gefragt, ob der Kommentar unbedingt sein musste. Ich finde aber einfach, dass das (in der Tat angebrachte) „Danke“ allein hier vollauf genügt hätte. Und ich habe auch in niemandes Namen geschrieben, sondern nur meine eigene Hoffnung geäußert.

@ Am 07. Mai 2021 um 19:45 von Anna-Elisabeth

>>(...)

Ich frage mich auch, wie viele Arbeitgeber Platz zur Verfügung stellen können. Wenn ich mir die großen Bürohäuser hier ansehe, bleibt die Frage: Wohin mit dem Drahtesel? Vielfach sind die Straßenränder ohnehin schon so mit Rädern zugeparkt, dass man als Fußgänger Lücken suchen muss, um auf die andere Straßenseite zu kommen.
In Fluren ist das Abstellen zu recht verboten.<<

Berechtigtes Argument. Bis wir ein eigenes Fahrradparkhaus bekommen, wird vermutlich noch viel Zeit ins Land gehen. In Amsterdam am Bahnhof jedenfalls hatte ich so eins in Erinnerung, falls mich diese nicht hintergeht. Aber auch dort war wirklich Alles mit Fahrrädern zugestellt. Und mit Stellplätzen für Fahrräder sieht es auch in meiner Stadt (200.000 Einwohner) immer noch nicht rosig aus.

19:45 von Anna-Elisabeth

>>...Wenn ich mir die großen Bürohäuser hier ansehe, bleibt die Frage: Wohin mit dem Drahtesel?...<<

Homeoffice. Rad aus dem Keller, einmal um den Block und schon sind Sie da und haben auch noch einen "angewärmten" Stellplatz.

Im Ernst, für mehr Radverkehr müssen natürlich Kraftfahrzeuge weichen ... und sie werden weichen.

Fahrradkauf steuerlich fördern?

Damit die Krankenschwester die viel Std. auf der Intensivstation gearbeitet hat dann noch zur Aufmunterung 20 km mit dem Rad nach Hause zu Ihren Kindern radelt, dann essen kocht nach den Hausaufgaben der Kinder schaut, die Wäsche macht und ins Bett fällt.

Mein Vorschlag: Politiker fahren ein Jahr lang alle Termine in Ihrer Stadt nur mit dem Rad und bekommen zum Dank die Km pauschale abgezogen.

im Bundeswegeplan steht

Bernd Kevesligeti @
Das was zwingend für die sehr viel Bürger in diesem Land notwendig.

Corona hat gezeigt das die Zeit der "Masseninfektions- Verkehrsmittel" wie ÖPNV , Bahn oder Flugzeug vorbei ist.

Jetzt mus dringend bei Straßen und Brückenbau gehandelt werden.

@ 19:40 von David Séchard

Alles bestens. Ich hab Sie gut verstanden. Ich sehe keinen Hänger. Ich schätze Ihre Art und Ihre inhaltlichen Beiträge.

@18:58 von SinnUndVerstand @ 18:14 von David Séchard

//Die Grünen haben verschiedenste Initiativen gestartet zur Förderung von Lastenrädern, Dienstfahrrädern, Fahrrad-Verkehrsinfrastruktur etc.//

Ich finde diese Initiativen durchaus gut, es hapert aber bei der Bereitstellung der Infrastruktur. Da fängt man irgendwo an, die Straße zu sperren, stellt einfach in diesem Bereich den Busverkehr ein. Bürgerproteste führen dann doch dazu, dass es mit einer Umleitung klappt. Und dann geschieht erst einmal wochenlang nichts - auch zum Ärger vieler Taxifahrer und Anwohner. Manchmal habe ich den Eindruck, dass nichts mehr in einem halbwegs angemessenen Zeitraum fertig wird. (In der ursprünglich geplanten Zeit sowieso nicht.)

@Werner 1955, 19.55h

Das sage ich schon lange.
Wenn ich daran denke, dass sich eine grüne Bundetagsvizepräsidentin trotz bester Verkehrsnetze in einer Luxuslimousine mit enormem Kraftstoffverbrauch zwischen Wohnung und Büro hin- und herfahren lässt, dann wird das ganze zur Farce.

@Anna-Elisabeth

Ja sicher benötigt man auch Platz, um Fahrräder abstellen zu können.
Nur: für Autos wird wesentlich mehr Platz benötigt.
Beispiel: in unserer Firma gibt es eine Tiefgarage, dort finden 8 Autos einen Platz und durchschnittlich 25 Fahrräder, wobei die zur Verfügung gestellte Fläche für Autos deutlich (ungefähr doppelt so groß) ist wie für Fahrräder.
Gilt übrigens ähnlich auch für Wohnstraßen: Auto kann nur am Straßenrand geparkt werden, Fahrräder kann man zur Not im Hinterhof oder Keller abstellen, ohne andere zu behindern.

von werner1955 19:59

Eine interessante Rechtfertigung für mehr Autobahn und keine Verkehrswende.
Wie waren noch mal die Zahlen für die Fahrradförderung und den Autobahnausbau ? Daran kann man Prioritäten ablesen.

@wenigfahrer - Erst in 20 Jahren würde sich was ändern

Seit dem rot grünen Bundesverkehrswegeplan 2003
hat sich wegen der CSU Maut nichts mehr getan und viele Projekte wurden auf Eis gelegt
Rheintal/Rhein/Ruhr/Gotthard Basis Tunnel/Brenner Basistunnel/Seidenstraßenausbau
Schon 2003 wusste man das der Bahnfrachtverkehr gegenüber dem LKW sich verdoppeln würde.

Deutschland ist der Verkehrstechnische Bremsklotz der EU

Dafür wollte man eine nicht Betriebsfähige
Stuttgart 21 Gebirgshaltestelle welche man eigendlich nur als Abwasserkanal nutzen kann.
60 Km Tunnel und Brandtechnisch
wurden nur """leere Personenzüge""" evakuiert.

Traurig, das LKW´s die Autobahnen zerstören müssen, weil neben Bahn auch die Binnenschiffahrt total vernachlässigt wurde

Task Force Andi

Nach Maut-Debakel, Dieselgate, Feinstaub-Amnesie und Corona-Test-Task-Force (machen die überhaupt was?), eröffnet Andi jetzt die Fahrrad-Offensive.

Ich will das vom Anspruch her nicht unbedingt schlecht reden, aber Scheuers Halbwertzeiten-Politik endete meistens in Strohfeuern, Murks oder Gedächtnislücken. Mal propagiert er den gesunden Menschenverstand, der ihn dann bei Vertragsabschlüssen wieder so sehr im Stich lässt.

Dabei ist es geradezu offensichtlich, wie die Klatsche vom Bundesverfassungsgericht sowie das Erstarken der Baerbock-Partei den Wahlkampfstrategen die Bekenntnisse zu einem grünen Gewissen abverlangen.
Da umarmt man Bäume, schwingt sich aufs Fahrrad und schmeißt den Turbo bei Gesetzen an, die zurückliegend im Ladenhüter-Modus behandelt wurden.

Also, nicht wundern - der Wahlkampf läuft bald an und streut bereits Sand in das Wählergedächtnis, um mit frischen Versprechungen die alten Klamotten schnell vergessen zu machen.

@19:53 von David Séchard

//In Amsterdam am Bahnhof jedenfalls hatte ich so eins in Erinnerung,...//
Ich weiß nicht mehr, ob es Amsterdam war, aber ich hatte im Fernsehen mal einen Bericht über ein Parkhaus gesehen, in dem die Fahrräder in nummerierte verschließbare Boxen geschoben werden und damit auch diebstahlsicher untergebracht sind. Hat mich sehr beeindruckt.

Einfach. Scheuer.

Einfach. Scheuer.

Kann noch irgendjemand diesen Politvertreter ernstnehmen?
Ein Stadtmensch könnte sich vielleicht noch mit diesem Vorschlag anfreunden, bessere Verkehrsführung vorausgesetzt.
Auf dem Land in der Mittelgebirgslandschaft völliger Schwachsinn, selbst bei nur 25km Entfernung zur Arbeit. Lebensarbeitszeit bis 70?
Selbst bei Nutzung des tollen ÖPNV jetzt schon meist illusorisch bei dieser Entfernung..Wenn man überhaupt hinkommt!
VIele hier arbeiten in Koblenz und Umgebung, Schlappe 40km im Schnitt. Oder in Frankfurt, nur etwa 90km.
Soll ja gesund sein, das Radfahren!! Da kann man noch mit 75 arbeiten?

Unser Autominister will

Unser Autominister will Fahrradkäufe subventionieren.
Ich glaub, den hat ne Straßenbahn geBusselt.
Der Irrsinn Bahnt sich seinen Weg.

Am 07. Mai 2021 um 20:03 von Anna-Elisabeth

>>Am 07. Mai 2021 um 20:03 von Anna-Elisabeth
(...)/<<

Ich sehe es generell gern, wenn es gute Ideen oder Initiativen gibt, die es ermöglichen eine Infrastruktur zu verbessern oder gar aufzubauen, die den Fahrradverkehr fördert.
Aber auch die Probleme, die dabei entstehen, können auf Dauer frustrieren, wenn Sie nicht zügig durchgeführt werden & vor allem vorher gut durchdacht waren. Das ist gerade innerstädtisch oft eine sehr diffiziele Angelegenheit. Aber auch hier gilt. Mit einem guten Team kann man auch die schwierigsten Probleme meistern. Immerhin hat die Menschheit es geschafft den Mond zu besuchen. Dann wird es auch möglich sein, im Vergleich kleine, irdische Probleme zu lösen.

Am 07. Mai 2021 um 19:45 von Anna-Elisabeth

........Wenn ich mir die großen Bürohäuser hier ansehe.......

Die Büromenschen machen doch fast alle Homeoffice, vielleicht braucht man ja gar nicht soviele Parkmöglichkeiten für die Drahtesel.
Danke übrigens noch für den Spezial-Gulaschhinweis nach meinem Urlaub, von mir aus sehr gerne.

Bitte auch für Raumfahrzeuge

Lieber Andi,

bitte denke auch an uns, die ökologisch sinnvoll ihren Dunst außerhalb der Atmosphäre ausstoßen und mit ihren Raumfahrzeugen dafür sorgen, dass Menschen wieder ins Weltall gelangen.
Auch wir benötigen dringend Steuererleichterungen für unsere Raketen. Die Wirkungen gleichen denen der Erleichterungen für Fahrräder, wir können sie verbilligt kaufen, haben aber keine Wege, um sie zu benutzen.

Wir laden dich gerne zu einem Probeflug ein, zum Mond.

Hochachtungsvoll,
Elon und Jeff

Am 07. Mai 2021 um 20:06 von DerVaihinger

Zitat: Wenn ich daran denke, dass sich eine grüne Bundetagsvizepräsidentin trotz bester Verkehrsnetze in einer Luxuslimousine mit enormem Kraftstoffverbrauch zwischen Wohnung und Büro hin- und herfahren lässt, dann wird das ganze zur Farce.

Das interessiert mich sehr.

Können Sie mir eine Quelle nennen, wo ich Ihre Behauptung nachlesen kann?

@ Am 07. Mai 2021 um 20:50 von Anna-Elisabeth

>>(...)
Ich weiß nicht mehr, ob es Amsterdam war, aber ich hatte im Fernsehen mal einen Bericht über ein Parkhaus gesehen, in dem die Fahrräder in nummerierte verschließbare Boxen geschoben werden und damit auch diebstahlsicher untergebracht sind. Hat mich sehr beeindruckt.<<

In unserer Stadt gibt es diese verschliessbaren Boxen auch direkt am Bahnhof, aber auch nur ein Dutzend. Jedoch bin ich mir nicht sicher wie stark diese genutzt werden.

Gesamtkonzept

Wie um 17:12 von Thrombosen-Paul geschrieben: Fahrradfahren ist heutzutage kreuzgefährlich und halsbrecherisch auf maroden Schlagloch-Straßen und Wurzel-Radwegen. Nicht erwähnt hat er die alibi-Radwege, die durch Aufmalen einer weissen Linie auf die Fahrbahn "gebaut" wurden. Mancher Aufofahrer glaubt, diese Linie entbindet ihn von den einzuhaltenden 150 cm Seitenabstand, oder das lästige Fahrrad auf der Straße muss man absichtlich schneiden.

Aber das Ganze krankt an einem Gesamtkonzept. Soll jetzt Opa Manfred die 60 km mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln? Da hat man jahrzehntelang die falschen Anreize gesetzt, mit unlimitierten Pendlerpauschalen etc. Das lässt sich jetzt nicht mehr umkehren, und auch nicht schnell beheben. An den Mietpreisen in den Städten muss dringend gleichzeitig was gemacht werden, auch beim ÖPNV; mit mobilem Arbeiten sind wir immerhin schon auf dem richtigen Weg

@Anna-Elisabeth um 19,45 Uhr

In Münster ist es teilweise schwieriger, einen vernünftigen Platz für seine „Leeze“ zu bekommen als einen Parkplatz im Parkhaus. Das habe ich aber immer gerne in Kauf genommen.

Die abschließbaren Boxen für Fahrräder gibt es bereits seriell, das Fahrradparkhaus, an das Sie sich erinnern, wird wohl das in Utrecht gewesen sein, direkt am Hauptbahnhof und derzeit noch das größte seiner Art.

@ Am 07. Mai 2021 um 21:03 von Vaddern

>>Am 07. Mai 2021 um 21:03 von Vaddern
Bitte auch für Raumfahrzeuge

Lieber Andi,

bitte denke auch an uns, die ökologisch sinnvoll ihren Dunst außerhalb der Atmosphäre ausstoßen und mit ihren Raumfahrzeugen dafür sorgen, dass Menschen wieder ins Weltall gelangen.
Auch wir benötigen dringend Steuererleichterungen für unsere Raketen. Die Wirkungen gleichen denen der Erleichterungen für Fahrräder, wir können sie verbilligt kaufen, haben aber keine Wege, um sie zu benutzen.

Wir laden dich gerne zu einem Probeflug ein, zum Mond.

Hochachtungsvoll,
Elon und Jeff<<

Fast hätten Sie mich gehabt. Aber dann fiel mir ein das der Elon den Jeff ja garnicht so dolle mag (can´t get it up). Ich fürchte Sie haben uns hier einen Bären aufgebunden.
Wie Elon & Jeff wohl den Andi fänden?

@20:09 von harpdart @Anna-Elisabeth

//Gilt übrigens ähnlich auch für Wohnstraßen: Auto kann nur am Straßenrand geparkt werden, Fahrräder kann man zur Not im Hinterhof oder Keller abstellen, ohne andere zu behindern.//

Wohnstraßen betrachte ich auch nicht als ein Problem.

Ich denke eher an die Innenstädte mit den schon erwähnten Bürohäusern, Einkaufszentren und endlosen Ladenzeilen. Große Parkhäuser für Autos gibt es reichlich, aber Parkhäuser für Fahrräder? Da könnte man die Parkhäuser zumindest teilweise umbauen. Ich habe eben mal gegoogelt: Man könnte da z.B. Utrecht als Vorbild ansehen.

Mal wieder völliger Blödsinn!

Zitat: "Steuervorteile für Radler - im Zeichen von Verkehrswende und Klimaschutz: Bundesverkehrsminister Scheuer schlägt finanzielle Anreize etwa für Pendler vor, die ihr Auto stehen lassen."

Mal wieder völliger Blödsinn!

Zuerst will man mit der Pendlerpauschale - bitte mal dem grünen Robert Habeck erklären, was das ist! - erreichen, dass die Bürger sich ein Haus/Wohnung im Grünen leisten können und damit die Ballungsräume entlastet werden. Jetzt will man wieder einmal dazwischen pfuschen und die Bürger zum Verzicht auf das Auto bewegen.

Wie wäre es einmal damit, den Bürger steuerlich radikal zu entlasten, ihm mehr Freiheiten zu lassen, wie er/sie/es ihr Leben gestarlten, nicht durch notorischen Pfusch die Dinge verschlimmbessern und in die privaten Leben angeblich mündiger Bürger reinpfuschen!?

What about that!?

Gefühl

Täuscht mich das Gefühl oder kann es sein das unser Bundesverkehrsminister bei einem größeren Teil der Foristen nicht auf Gegenliebe stößt?

Wie gut, dass in absehbarer

Wie gut, dass in absehbarer Zeit Wahlen sind - man kann sich nur auf diese Weise dieses Verkehrsministers entledigen.

Wenn der Herr Minister nach seinem Mautdesaster und den E-Rollern als Schnapsidee einer Blitzbirne Fahrradkäufe aus Steuergeldern unterstützt, dann höre ich auf, meine paar Steuergroschen zu bezahlen. Als hätten wir mitten und nach der Pandemie keine anderen Ausgaben zu bewältigen (nachdem auch noch Hunderte Mio für völlig überteuerte Masken und für Provisionen der CSU-Parteifreunde bezahlt wurden; ich hoffe doch, dass diese ehrenwerte Gesellschaft von Schmarotzern vor Gericht landen wird, was bei den Schweizer Bubis ja leider nicht geht.)

@21:11 von Vaddern @Anna-Elisabeth um 19,45 Uhr

//Die abschließbaren Boxen für Fahrräder gibt es bereits seriell, das Fahrradparkhaus, an das Sie sich erinnern, wird wohl das in Utrecht gewesen sein, direkt am Hauptbahnhof und derzeit noch das größte seiner Art.//

Stimmt.

Von Münster hört man immer wieder, dass es ansonsten auch eine sehr fahrradfreundliche Stadt sei.

(Davon, dass Münster eine sehr schöne Stadt ist, konnte ich mich selbst schon überzeugen.)

@David Séchard um 21.11 Uhr

Wie ich die teils sehr lustigen Kommentare sehe, fänden wir den Andi alle auf dem Mond am Besten aufgehoben.

@Blitzgescheit - Mal wieder völliger Blödsinn!

Leider nicht

immerhin können Sie mit dem Steuerfinanzierten Fahrad weiter an die Arbeit
fahren, wenn sie mit ihrem SUV auf Bayerns Straßen im Schlagloch versunken sind.

Aber keine Angst die Bundesinternet Maut kommt noch , wenn zukünftig noch mehr Home Office gemacht wird. Populistisch verkauft auch für Ausländer, welche ihre Daten durch Deutschland senden.

@21:16 von Kokolores2017

//...ich hoffe doch, dass diese ehrenwerte Gesellschaft von Schmarotzern vor Gericht landen wird,...//

Meine Glaskugel sagt, dass das nicht passieren wird.

@ 20:03 von Anna-Elisabeth

Ich kann nachvollziehen, dass sie unzufrieden und vielleicht auch verärgert sind. Bei der Frage, woran's hapert, lohnt sich ein differenzierter Bick: Wer trägt auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Ortsebne welche Verantwortung? Und bei den konkreten Ärgernissen vor Ort ist es wichtig, sich dann auch an diese Stellen zu wenden.
Wir werden allerdings meiner Einschätzung nach auch auf absehbare Zeit immer wieder mit Interessenskollisionen zu tun haben bei den Themen Verkehrswende und veränderter Priorisierung bei der Infrastruktur.

@21:15 von David Séchard

//Täuscht mich das Gefühl oder kann es sein das unser Bundesverkehrsminister bei einem größeren Teil der Foristen nicht auf Gegenliebe stößt?//

Ihr Gefühl täuscht Sie nicht.

Staatliche Bevormundung

Der Staat will die Autofahrer dazu bewegen, ein anderes Verkehrsmittel zu benutzen und dann auch noch das Rad. Wer kann sich das schon zeitlich leisten? Solche staatlichen Eingriffe lehne ich ab. Es ist allein Sache des Bürgers, welches Verkehrsmittel er wählt. Staatliche Anreize und ähnliche Anflüge von Sozialismus sind nicht zielführend, höchstens bevormundend.

@Anna-Elisabeth um 21.22 Uhr

Münster ist die einzige Stadt, die ich kenne, die den Ring um die Stadt nach Schleifen der Stadtmauern nicht für den Autoverkehr, sondern nur für Fahrräder und Fußgänger freigegeben hat. Daraus entstand die Promenade, ein Ring um die Innenstadt, die Autofahrten in diesem Bereich fast unnötig macht.
Am Bahnhof ankommen, in der Fahrradstation am Bahnhof ein Fahrrad (gerne Tandem) ausleihen, direkt auf die 4,3 km lange Promenade fahren und die Stadt kreisrund erkunden.
Scheuer sollte sich dort einmal informieren.
Ich hoffe, er kann Münster vom Mond aus sehen, denn dorthin wollte ich ihn ja heute schon befördern.

@ Am 07. Mai 2021 um 21:11 von Vaddern

>>Am 07. Mai 2021 um 21:11 von Vaddern
@Anna-Elisabeth um 19,45 Uhr

In Münster ist es teilweise schwieriger, einen vernünftigen Platz für seine „Leeze“ zu bekommen als einen Parkplatz im Parkhaus. Das habe ich aber immer gerne in Kauf genommen.

Die abschließbaren Boxen für Fahrräder gibt es bereits seriell, das Fahrradparkhaus, an das Sie sich erinnern, wird wohl das in Utrecht gewesen sein, direkt am Hauptbahnhof und derzeit noch das größte seiner Art.<<

Wow, ich habe mir gerade das Fahrradparkhaus in Utrecht angeschaut. Ich kann nur schreiben - Beeindruckend!

Aber so ein Parkhaus , angepasst an die jeweilige Verkehrssituation einer Stadt, kann ich mir schon vorstellen.

21:08 von MamasLiebling

«Wie um 17:12 von Thrombosen-Paul geschrieben: Fahrradfahren ist heutzutage kreuzgefährlich und halsbrecherisch auf maroden Schlagloch-Straßen und Wurzel-Radwegen.»

Hätte er ausprobieren sollen, auch mal woanders als auf stillgelegten Truppenübungsplätzen Fahrrad zu fahren. Dann hätte er nicht pauschal den Unfug behaupten müssen. In der mega-fahrrad-miesen Stadt Köln gibt es auch andere Fahrradwege als die, auf denen man sich schon nach 100 m das 1. Mal hinmault, und nach 1.000 m Fahrradfahren tot im Schlagloch verschwunden ist. Als sei alles in DEU nur noch Gelumpe …

«Nicht erwähnt hat er die alibi-Radwege, die durch Aufmalen einer weissen Linie auf die Fahrbahn "gebaut" wurden.»

Diese Wege sind nicht gut. Autofahrer, der ohne Seitenabstand daran vorbei rast ist der gleiche, der in Freizeit mit Mountainbike die Spaziergänger vom Waldweg rüpelt. Am nächsten Morgen schimpft er dann wieder über die Radlerrüpel in der Stadt, warum die nur so lahm sind.

Spieglein an der Wand …

@ 21:15 von Blitzgescheit

Es scheint, dass Sie sich nicht auskennen mit der Pendlerpauschale: die wird nämlich unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel (ausgenommen Flugzeug...) gewährt, weshalb Scheuers (bei den Grünen abgekupferte) Idee zur Steigerung der Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel mit der Pendlerpauschale nicht die Bohne zu tun hat.
Und falls das noch nicht bis zu Ihnen durchgedrungen ist: Es gibt Regionalzüge, S-Bahnen, Fahrgemeinschaften etc., um den morgendlichen Stau auf der Autobahn und den innerstädtischen Zufahrtsstraßen für die Menschen, die aufs Land gezogen sind, zu entzerren.
Ihre ständige Forderung nach steuerlicher Entlastung zeigt , dass Sie immer noch nicht wissen, wovon Sie reden: Steuerliche Entlastung für Geringverdienende und Normalverdienende gibt es in verschiedenen Konzepten der verschiedenen Parteien - außer bei der AfD, die hat nicht kapiert, dass wir bereits ein differenziertes Steuersystem haben: Vorschlag an Sie: Bitte mal der AfD erklären, was das ist.

@ Am 07. Mai 2021 um 21:35 von Vaddern

>>Am 07. Mai 2021 um 21:35 von Vaddern
@Anna-Elisabeth um 21.22 Uhr

Münster ist die einzige Stadt, die ich kenne, die den Ring um die Stadt nach Schleifen der Stadtmauern nicht für den Autoverkehr, sondern nur für Fahrräder und Fußgänger freigegeben hat. Daraus entstand die Promenade, ein Ring um die Innenstadt, die Autofahrten in diesem Bereich fast unnötig macht.
Am Bahnhof ankommen, in der Fahrradstation am Bahnhof ein Fahrrad (gerne Tandem) ausleihen, direkt auf die 4,3 km lange Promenade fahren und die Stadt kreisrund erkunden.
Scheuer sollte sich dort einmal informieren.
Ich hoffe, er kann Münster vom Mond aus sehen, denn dorthin wollte ich ihn ja heute schon befördern.<<

Liest sich sehr interessant sich die Stadt mal auf Pedalen anzuschauen. Ich war zwar schon mal dort, aber dann auf dem Flohmarkt (damals deutschlandweit der größte & nach 8 Std. noch nicht die Hälfte gesehen), aber die Stadt habe ich noch nicht erkundet. Wird wirklich Zeit.

@21:31 von SinnUndVerstand @ 20:03 von Anna-Elisabeth

//Wer trägt auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Ortsebne welche Verantwortung? Und bei den konkreten Ärgernissen vor Ort ist es wichtig, sich dann auch an diese Stellen zu wenden.//

Das ist klar. Die "konkreten" Stellen werden ja reichlich kontaktiert, nutzt nur nichts.

//Wir werden allerdings meiner Einschätzung nach auch auf absehbare Zeit immer wieder mit Interessenskollisionen zu tun haben bei den Themen Verkehrswende und veränderter Priorisierung bei der Infrastruktur.//

Das halte ich auch für ganz normal. Größere Streitereien wird es aber vermutlich beim Ausbau der Windkraft geben und ganz ehrlich: ich würde so ein Ding auch nicht in meiner Nähe habe wollen.

P.S.: Falls ich hier Unsinn schreibe, bitte ich um Nachsicht. Ich wurde gestern geimpft, habe den halben Tag verschlafen - mit Eimer neben dem Bett. Und jetzt steht der Eimer neben meinem Stuhl.

@ 21:46 von Anna-Elisabeth

Erst mal Glückwunsch, dass Sie geimpft wurden, und ich hoffe, es ist verträglich!
Was die Windkraft angeht: Ich wohnte lange ganz in der Nähe von zwei Windrädern. Alles bestens. Selbst die ausgeklügelte Regelung mit der Abschaltung bei sog. Schattenschlag funktioniert bestens.

@ 21:49 von Cometa Stern°chen

Na ja: Da wäre der CSU-Vorsitzende Söder eine adäquate Beschwerdestelle, denn in einer Koalition bestimmen nach der vereinbarten Ressortaufteilung die einzelnen Parteien über die Besetzung der ihnen zugesprochenen Ministerämter.

@ Am 07. Mai 2021 um 21:38 von schabernack

>>(...) Diese Wege sind nicht gut. Autofahrer, der ohne Seitenabstand daran vorbei rast ist der gleiche, der in Freizeit mit Mountainbike die Spaziergänger vom Waldweg rüpelt. Am nächsten Morgen schimpft er dann wieder über die Radlerrüpel in der Stadt, warum die nur so lahm sind.

Spieglein an der Wand …<<

Laufen Sie mal in Amsterdam oder Den Haag durch die Innenstadt. Die ersten Stunden war ich immer kurz davor umgefahren zu werden, da die Fahrradfahrer meist Vorfahrt geniessen. Bis ich das mal gecheckt hatte, wirklich bei jeder Weg- oder Strassenqueerung links und rechts zu schauen, hatte ich mir schon vorher oft genug ein lautes "Suckel" anhören müssen. Die fahren da aber auch teils einen Zahn.
Aber wenn man sich dran gewöhnt hat, funktioniert auch das problemlos & man wird nicht angefeindet.

@AfD mit glied - Sache des Bürgers, welches Verkehrsmittel

Das können Sie doch auch
Nur die nächste CO2 Abgabe auf den Sprit
wird all die bevorzugen welche Home Office machen und noch ein steuerfinanziertes Fahrrad zum morgendlichen Brötchen und zum 4 Buchstabigen Zeitungs kauf obendrauf bekommen .

Am 07. Mai 2021 um 21:46 von Anna-Elisabeth

........ Ich wurde gestern geimpft....

Oh das ist ja klasse. Aber mit Nebenwirkungen, da hatte ich wohl Glück. Aber das vergeht ja zum Glück wieder schnell :-).

21:15 @ Blitzgescheit

"... Zuerst will man mit der Pendlerpauschale - [...] - erreichen, dass die Bürger sich ein Haus/Wohnung im Grünen leisten können und damit die Ballungsräume entlastet werden. ..."

Wann war denn das zuerst?

Laut Wiki
"... Erstmals mit dem EStG von 1920 wurden die „notwendigen Kosten“ ausdrücklich gesetzlich zum Abzug zugelassen. ..."

Ich denke nicht, dass es damals um das Häuschen im Grünen ging.

Außerdem, wie hier schon geschrieben, hat die Entfernungspauschale mit der steuerlichen Entlastung für Fahrräder nichts zu tun.

M.E. kann man beides geltend machen.
Die Entfernungspauschale bekommen Sie auch, wenn Sie zu Fuß gehen oder irgendein Verkehrsmittel benutzen.

@von zuschauer49

Ich habe Sie offensichtlich missverstanden und bitte Sie hierfür um Entschuldigung.

21:07 von David Séchard

In unserer Stadt gibt es diese verschliessbaren Boxen auch direkt am Bahnhof,
..
man muß eben mit der Zeit gehen
Fahrräder werden immer wichtiger
in meiner Heimatstadt hat der Arbeitgeberverband sich ein Gebäude erstellen lassen
da gab es die Auflage (früher waren es Autostellplätze)
heute eine bestimmte Anzahl Fahrradstellplätze bereitzustellen
Jetzt weiß ich natürlich nicht, wenn die Arbeitgeber in teurem Zwirn
von allen Ecken der Republik aus zu ihren Sitzungen angereist kommen,
dazu ein Fahrrad benutzen :-)

21:35 von David Séchard

«Wow, ich habe mir gerade das Fahrradparkhaus in Utrecht angeschaut.
Ich kann nur schreiben - Beeindruckend!

Aber so ein Parkhaus , angepasst an die jeweilige Verkehrssituation einer Stadt, kann ich mir schon vorstellen.»

Jedes 2. Kind, das in den Niederlanden das Licht der Welt erblickt, ist ein Fahrrad. Kommen Niederländer nach Köln. Kommen sie häufiger zur Bergbesteigung einer der Rheinbrücken in die Stadt als zum Karneval. Für Ausflüge in den "Königsforst" im Osten von Köln nehmen sie ein Seil, Steigeisen, und Pickel mit. Noch weiter östlich ins Bergische Land trauen sie sich nur mit Reinhold Messner, oder einem Sherpa. Alles schon selbst gesehen.

Münster ist auch deswegen Fahrradhauptstadt von Deutschland, weil es von der Topographie her gar nicht auffallen würde, zöge man die deutsch-niederländische Grenze einfach was weiter östlich. So dass auch in Münster Gouda & Holzschuhe im Stadtwappen wären, und man statt "Luftpumpe" dann "luchtpomp" sagen müsste.

ja das Fahrrad ....

meinte nicht mal der Rezzo Schlauch in einer Fernsehdiskussion man brauche kein Auto
Auf die Frage wie er ne Kiste Bier nach Hause bringt,
meinte er ganz locker auf dem Gepäckträger des Fahrrads hinten ....
nun ja, er wohnt ja nicht weit von mir,
aber mit dem Fahrrad habe ich den Transport bei ihm noch nie gesehen

21:46 @ Anna-Elisabeth

"... Ausbau der Windkraft geben und ganz ehrlich: ich würde so ein Ding auch nicht in meiner Nähe habe wollen. ..."

Schön sehen diese "Spargelfelder" nicht aus, ich hab auch kurze Zeit mit solchen Windrädern in der Nähe gelebt, aber kaum irgendetwas direkt mitbekommen.

In Leipzig gibt es auch kleine Fahrradparkplätze, auch sonst passiert gerade viel mit rot-grüner Politik für Fahrradfahrer.

Glückwunsch zur Impfung,
das mit dem Eimer liest sich nicht so gut.
Gute Besserung für die kommende Nacht.

17:14 von Nachfragerin

und ich dachte in Berliner S Bahnen wäre die Mitnahme eines Fahrrades/Person kostenfrei

In meinem Alter

ist mir das Fahrrad fahren einfach zu unsicher.Da fahre ich lieber mit dem Auto.

21:35 von AfD mit glied

Staatliche Anreize und ähnliche Anflüge von Sozialismus sind nicht zielführend, höchstens bevormundend.
.
damit werden sie sich zukünftig wahrscheinlich abfinden müssen
spätestens ab September

Am 07. Mai 2021 um 23:04 von Sisyphos3

..........damit werden sie sich zukünftig wahrscheinlich abfinden müssen
spätestens ab September....

Aber......zum Glück nur wahrscheinlich....abwarten.

21:46 von Anna-Elisabeth

P.S.: Falls ich hier Unsinn schreibe, bitte ich um Nachsicht. Ich wurde gestern geimpft, habe den halben Tag verschlafen - mit Eimer neben dem Bett. Und jetzt steht der Eimer neben meinem Stuhl.
#
Dann wünsche ich gute Besserung.Ich war nach der Impfung am nächsten Tag nur etwas müde und habe viel geschlafen. Gruß

Erst muss unbedingt über

Erst muss unbedingt über Jahrzehnte der Autoverkauf und Autogebrauch unbedingt gefördert werden . Man wurde schräg angeguckt, wenn man kein Auto hatte.
Die Einkaufsmöglichkeit in einer kleinen Stadt oder Dorf wurden dann ausserhalb gelegt und sind meist nur mit Auto noch zu erreichen.
So vieles wurde auf Auto aufgebaut.
Und jetzt geht's wieder Richtung 40/ 50 er Jahre zurück?
Die Schüler fahren also wie früher mit dem Fahrrad 5 km zur Schule, zum Ausbildungsbetrieb und man findet seine Arbeit wieder in seiner nahen Umgebung und läuft dahin oder mit dem Fahrrad oder wie?
Selbst wenn alle Autos vom Markt genommen werden, sinken die Schadstoffe nicht entscheidend. Also warum der Stress?

@ Am 07. Mai 2021 um 22:38 von Sisyphos3

>>Am 07. Mai 2021 um 22:38 von Sisyphos3
21:07 von David Séchard

In unserer Stadt gibt es diese verschliessbaren Boxen auch direkt am Bahnhof,
..
man muß eben mit der Zeit gehen
Fahrräder werden immer wichtiger
in meiner Heimatstadt hat der Arbeitgeberverband sich ein Gebäude erstellen lassen
da gab es die Auflage (früher waren es Autostellplätze)
heute eine bestimmte Anzahl Fahrradstellplätze bereitzustellen
Jetzt weiß ich natürlich nicht, wenn die Arbeitgeber in teurem Zwirn
von allen Ecken der Republik aus zu ihren Sitzungen angereist kommen,
dazu ein Fahrrad benutzen :-)<<

Ich schätze mal was bestimmte Auflagen betrifft (Fahrradstellplätze) wird sich das in naher Zunkunft mehr in diese Richtung entwickeln.

22:45 von Leipzigerin59

«Schön sehen diese "Spargelfelder" nicht aus, ich hab auch kurze Zeit mit solchen Windrädern in der Nähe gelebt, aber kaum irgendetwas direkt mitbekommen.»

Noch viel weniger schön sieht das ganze Braunkohle-Tagebau-Gebiet "Ville" zwischen Köln und Aachen aus. Schwer krank erscheinen mir immer die starken Ketternaucher Kraftwerke wie bspw. "Niederaußem" und die anderen Leidenden.

Kommt das Windrad zu Besuch für zum Rumstehen für länger.
Wird wenigstens nicht das ganze Dorf weg gebaggert.

23:10 von Gregor 42

Erst muss unbedingt über Jahrzehnte der Autoverkauf und Autogebrauch unbedingt gefördert werden
.
wie meinen sie das ?
50 ... 60 Mrd an Mineralöl/ KFZ und sonstigen Steuern/Abgaben
gegenüber 8 Mrd für den Straßenbau
heißt für sie gefördert

23:04 von Sisyphos3

«Staatliche Anreize und ähnliche Anflüge von Sozialismus sind nicht zielführend, höchstens bevormundend.»

«damit werden sie sich zukünftig wahrscheinlich abfinden müssen
spätestens ab September.»

Och enä … nicht schon wieder was aus der Mottenkiste vom unverstandenen Sozialismus. Erst mal ist es ja der Sozialist Fast-Kommunist Andi S., der die in Deutschland Lebenden mit Fahrrad-Armeen quälen will. Wer kein Fahrrad nachweisen kann, der kriegt auch kein Bier mehr zu kaufen.

@ Am 07. Mai 2021 um 22:42 von schabernack

>>(...)
Jedes 2. Kind, das in den Niederlanden das Licht der Welt erblickt, ist ein Fahrrad.<<

Ach daher der Spruch "Er/Sie guckt wie ein Fahrrad". Und ich dachte immer das hat keine biologische Relevanz. Aber jetzt wo Sie das schreiben.... :-)

Danke für ihre immer sehr interessanten Zeilen, die ich nicht nur wegen des Humors, sondern auch wegen des vielseitigen Wissens und ihrer Lebenserfahrung gepaart mit schönen Geschichten sehr schätze.

Eine gute Nacht Ihnen,
und alle anderen Forumsteilnehmern, wie den Moderatoren.

@Sisyphos3, 22.45h

Ich kenne den Rezzo auch ganz gut und habe ihn noch nie mit einem Fahrrad gesehen.
Aber da fällt mir gerade unser grüner Verkehrsminister ein.
Der fährt munter und werbewirksam mit dem Fahrrad ins Ministerium.
Sein Fahrer mit Dienstwagen fährt ebenso täglich hinterher und bringt ihm seinen Aktenkoffer.
Da könnte "Ihro Scheinheiligkeit" gleich mit ins Auto sitzen.
Es braucht mich hier niemand zu löchern.
Einfach unter Insiderwissen verbuchen.
Meine zuverlässige Quelle werde ich nicht nennen.

um 22:50 von Sisyphos3

>17:14 von Nachfragerin
und ich dachte in Berliner S Bahnen wäre die Mitnahme eines Fahrrades/Person kostenfrei<

Schön wärs

Das war in meiner Kindheit so, aber da hatten wie noch'n Kaisers (und ne Mauer)

@21:35 von AfD mit glied

>> Staatliche Anreize und ähnliche Anflüge
>> von Sozialismus sind nicht zielführend,
>> höchstens bevormundend.

Ähh, es sind steuerliche Anreize. -.-
Also, in der DDR gab es z.B. keine(!!!) Steuern. oO

@Karl Klammer, 20.46h

Zu Teil stimme ich Ihnen zu.
Wenn ich an den Ausbau der Oberrheinstre cke bei Offenburg (als Beispiel) denke, da geht vor lauter Einsprüchen nichts mehr.
Und die ganzen Quertreiber sind nicht bei der AfD zu verorten, sondern wie meist, eben bei dieser Partei, die alles will, aber nicht vor ihrer Haustür.
Mal sehen wie die das machen, sollten sie die Regierung stellen dürfen.

@Anna-Elisabeth, 20.50h

Diese abschließbaren Fahrradboxen gibt es an unserem Kleinstadtbahnhof schon seit Jahr und Tag.
Wurden erst jetzt wieder welche zusätzlich installiert.

23:20 von schabernack

warum schon wieder so angriffslustig
von mir stammt der Vorschlag nicht 5 DM für nen Liter Sprit
Zitat : "unverstandenen Sozialismus"
was wollen sie mir denn erklären
Mieterschutz ?

@falso demonstreatio, 21.04h

Habe ich bei Google gelesen.
Audi A 8 mit einem Verbauch von 18 l/100/km.
Dazu die erläuternde Anmerkung, dass zu Wahlkampfveranstaltungen ein Hybrid-Fahrzeug benutzt wird.
Ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.

@Anna-Elisabeth, 21.46h

Ihre Impffolgen sind bedauerlich.
Aber jeder reagiert anders,
Meine Frau (85),ich (79) und meine jüngere Schwester (76) hatten überhaupt keine Reaktionen auf die Impfung zu verzeichnen.
Hätte ich Ihnen auch gewünscht.

23:34 von Sisyphos3

«Zitat : "unverstandenen Sozialismus"
was wollen sie mir denn erklären
Mieterschutz ?»

Es geht hier um Drahtesel, nicht um Mieter. Warum solllte wer was zum Mieterschutz erklären, wenn es um Fahrräder geht.

Es sollen ja keine Fahrradbesitzer enteignet werden nach dem Motto, niemand darf 2 Drahtesel besitzen, solange es noch wen gibt, der gar kein Fahrrad hat.

Am 07. Mai 2021 um 23:39 von schabernack

........Für jedes Brathähchen, das Sie nicht gegessen zu haben dem Finanzamt nachweisen können, bekommen Sie 1 Ei aus Freilandhaltung erstattet........

Ging da auch wahlweise ein Reissdorf Kölsch ?

Darstellung: