Kommentare - Warum der Fairtrade-Umsatz in der Corona-Krise gesunken ist

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ein Fairtrade-Siegel

dann ist ja das Wichtigste erfüllt
ein Stempel dann freut sich auch die naivste Seele

Es gab mal eine Werbung, die

Es gab mal eine Werbung, die Geiz als hip proklamierte. Das wurde so in die Köppe gehämmert, da haben CEOs, BWLer, Marketingstrategen, etc so verinnerlicht, daß für "FAIR" kein Geld mehr übrig ist.
Wenn wir nach Weltmarkt entlohnt werden, dann können wir natürlich auch nur Weltmarktpreise bezahlen.
Womit wir wieder bei der Bezahlunwilligkeit landen. Gewinne MÜSSEN ausschließlich nach OBEN fließen.WIR, das Fußvolk stören doch eigentlich nur.

Jetzt kommen wir zum richtigen Thema

Was im Artikel auch geht ist, dass Rohstoffpreise enorm gestiegen sind. Zu den betroffenen Rohstoffen zählt alles, ob Metall, Kunststoff oder Holz. Damit sind alle Verpackungsmaterialien betroffen.

Auch die Transportkosten steigen, aktuell um ca. 50%(!): wegen Container-Mangel, wegen der Havarie im Suezkanal (ja, es hat immer noch Auswirkungen, auch wenn das Schiff nicht mehr komplett den Weg blockiert) wegen gestiegener Nachfrage.

Ein Ende ist momentan nicht in Sicht.

Da bleibt die Wohtätigkeit über Fairtrade auf der Strecke.

Wo Fair-Trade draufsteht, ist

Wo Fair-Trade draufsteht, ist nicht immer Fair-Trade drin.

Nestle hat damit gute Erfahrungen gemacht.

Kakao.
Milliardenumsätze, aber die Kleinbauern bekommen die berühmten Krümel, die vom Tisch fallen....

kann man auf yt einsehen....

/// Am 05. Mai 2021 um 17:17

///
Am 05. Mai 2021 um 17:17 von Bender Rodriguez
Es gab mal eine Werbung, die

Es gab mal eine Werbung, die Geiz als hip proklamierte. Das wurde so in die Köppe gehämmert, da haben CEOs, BWLer, Marketingstrategen, etc so verinnerlicht, daß für "FAIR" kein Geld mehr übrig ist.
Wenn wir nach Weltmarkt entlohnt werden, dann können wir natürlich auch nur Weltmarktpreise bezahlen.
Womit wir wieder bei der Bezahlunwilligkeit landen. Gewinne MÜSSEN ausschließlich nach OBEN fließen.WIR, das Fußvolk stören doch eigentlich nur.///
.
Sie wissen doch sicher, dass Deutschland ein Hochlohnland ist. Da ist genügend Kaufkraft für fair trade Produkte da. Im übrigen sind die Margen im Lebensmittelhandel niedrig. Das " Fußvolk " ist als Konsument in dem Kreislauf unerlässlich. Basics.

Es ist zu einfach die Schuld an der Ausbeutung bei anderen zu su

Fair Trade ist eine einfache Möglichkeit von unserem Reichtum an andere Abzugeben. Sicher werden nun viele einwenden, dass es auch bei uns Leute gibt die sich das nicht leisten können. Aber es gibt genug die sich das leisten können.
Und wenn viele nach solchen Produkten fragen, dann reagieren auch Discounter.
Sinkt die Nachfrage verschwinden auch sofort die Fair Trade Produkte wieder aus den Regalen.
Die mächtigste Stimme haben wir immer noch an der Ladenkasse. In Umfragen geben viele an Fair Trade und Bio kaufen zu wollen und dafür auch mehr zahlen zu wollen. Aber an der Ladenkasse sieht man dann was davon bleibt ...

"Bisher funktioniere Fairtrade vor allem für landwirtschaftliche unverarbeitete Produkte - die gewissermaßen vom Feld oder der Plantage in die Läden kämen.
Bei Textilien zum Beispiel fehle dagegen ein allgemein gültiger Standard für den fairen Handel. Zwar gebe es schon Siegel für fair produzierte Textilien. Aber die deckten alle unterschiedliche Aspekte ab. Fairtrade International plant deshalb ein Siegel, das die gesamte Lieferkette umfasst: vom Baumwollanbau über Weben, Färben, Nähen bis in den Laden. Das sei derzeit jedoch noch zu komplex, weil zu viele Seiten beteiligt seien.
>> Helfen könne hier die Politik, die Mindeststandards definieren müsse"

Und vor allem eine nahtlose Überwachung sämtlicher Produktionsschritte in der globalen Lieferkette mittels einer (eigens dafür zu entwickelnden) digitalen Plattform auf Blockchain-Basis statt endloser Formulare und "Grüner Knöpfe".

"Bekleidungsindustrie und große Handelsketten hätten ihre Interessen durchgesetzt"

Weil sie es können.

Fair Trade finde ich gut!

Zitat: "Kaffee, Kakao, Bananen - die Klassiker des fairen Handels wurden auch 2020 oft gekauft. Dennoch ging der Umsatz von Fairtrade zurück. Eine "Corona-Delle"? Oder verschrecken zu hohe Preise die Verbraucher?"

Fair Trade finde ich gut!
Sie hilft den Erzeugern Erlöse zu erzielen, von denen sie leben können.

Hier zeigt sich, wie solidarisch tatsächlich die vielen Leute sind, die ständig in gutmenschlicher Art und Weise von der großen "Solidarität" sprechen.

Von der Solidarität sprechen viel dann offensichtlich nicht mehr, wenn es auf individueller Ebene darum geht, für eine Veränderung zu sorgen - natürlich auf eigene Kosten.

Vielleicht sollte man auch einmal daran denken, Steuerzahler einmal radikal zu entlasten. Dann hätten Verbraucher auch eine größere Möglichkeit, Fair Trade-Produkte zu kaufen.

What about that?!

Schade...

das Fair Trade noch immer nicht der Standart ist. Sklavenarbeit von Kindern wird noch immer toleriert.
Solange sich aber Verbraucher keine Gedanken machen woher ihre seltnen Erden, Diamanten, Gold, Edelsteine, Baumwolle, Kaffee und Tee kommen und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird. Solange
bleibt Fair Trade eine Nische, es wurde aber schon viel Gutes damit erreicht, so konnten viele Erzeuger von Fair Trade soziale und bildungsstandarts erfüllen und von ihrer Hände Arbeit leben. Wer ständig von Wirtschaftsflüchtlingen redet der sollte sein Geld nur für Fair Trade Waren verwenden....
Denn nur so haben die Menschen eine Chance.

Fairtrade oder nicht ....

das globale Problem heiß Freihandelsabkommen, denn diese sind eben nicht Frei, sondern werden von der dominanteren Seite diktiert.

Aber das interessiert halt nicht, weder in Berlin, noch in Brüssel.

Und auch Deutschland sollte mich beim Thema "Fair"Trade besondere Gedanken machen.

Wer immer ein Exportüberschuss hat, der handelt halt nicht fair!
Und ruiniert nebenbei sogar die eigene Zukunft.

17:47 von Nettie

Und vor allem eine nahtlose Überwachung sämtlicher Produktionsschritte in der globalen Lieferkette
.
wie geht das ?
in Ländern wie Bangladesh

@17:17 von Bender Rodriguez

"Es gab mal eine Werbung, die Geiz als hip proklamierte. Das wurde so in die Köppe gehämmert, da haben CEOs, BWLer, Marketingstrategen, etc so verinnerlicht, daß für "FAIR" kein Geld mehr übrig ist."

Als wenn das irgendwie Sache der Anbieter wäre. Die verkaufen alles was der Kunde haben möchte. Die spezielle Werbung hat ihren grössten Eindruck wohl bei Marktkritikern wie Ihnen hinterlassen.
Bei den Siegeln geht es doch darum, dass sie dem Produkt einen zusätzlichen Wert verleihen, den der Kunde bereit sein muss zu zahlen. Meine persönliche Meinung ist, dass viele Kunden fairen Handel prinzipiell schätzen aber oft dem was hinter einem bestimmten Siegel steckt kaum noch vertrauen.
Das ist ja aufgrund der Vielfalt eine Wissenschaft für sich und nur weil man mal irgendwo was liest heisst es noch lange nicht, dass es auch wahr ist.
Mit dem guten Willen und der Vertrauensseligkeit der Leute wurden halt schon zu oft schmutzige Geschäfte gemacht.

17:57 von unbutu77

Solange sich aber Verbraucher keine Gedanken machen woher ihre seltnen Erden, Diamanten, Gold, Edelsteine, Baumwolle, Kaffee und Tee kommen und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird.
.
also die 120 g Hals Kette mit 22 Karat zu Weihnachten und den 1,5 Karäter zu Ostern (an ihrem Geburtstag) stammt von Fair Trade
ebenso die Schokolade die mir der Juwelier als Präsent mitgab
von daher :-)

@Werner40 "Sie wissen doch

@Werner40 "Sie wissen doch sicher, dass Deutschland ein Hochlohnland ist. " Sie wissen doch sicher das Deutschland den größten Nidriglohn Sektor in der ganzen EU hat.
Fair Trade ist gut gedacht hat aber leider seine Tücken. Aus jedem Cent die der Produzent mehr bekommt werden im Laden leider 30 Cent. Viele können sich das leider nicht leisten, die Kellnerin wekche seid 5 Monaten 60 % Kurzarbeiter Geld bekommt muss jeden € 2x umdrehen auch weil vieles seid Jahresanfang teurer geworden ist.

Wo Fairtrade drauf steht muss auch Fairtrade drin sein

Das Problem bei Fairtrade ist doch, dass viele Menschen dem gegebenen Versprechen nicht glauben und nicht davon ausgehen, dass wirklich der kleine Bauer im Entwicklungsland etwas davon hat.
Es sind einfach zu viele Siegel auf dem Markt – vom Ökosiegel bis zu sonstnochwas.
Diese Zertifizierungswelle zu reformieren würde sicherlich auch dem Fairtrade-Handel helfen

@17:48 von Blitzdings

>> Hier zeigt sich, wie solidarisch tatsächlich
>> die vielen Leute sind, die ständig in
>> gutmenschlicher Art und Weise von der
>> großen "Solidarität" sprechen.

Haben Sie auch Belege für Ihre unterschwellige Behauptung, daß dieser Einbruch durch die 'gutmenschlichen Leute' verursacht wird oder ist das (zum wiederholten Male) nur eine Ihrer üblichen Rundumbeleidigungen gegen Anders(alsSie)denkende? -.-

16:55, Sisyphos3

>>ein Fairtrade-Siegel
dann ist ja das Wichtigste erfüllt
ein Stempel dann freut sich auch die naivste Seele<<

Ihr Nihilismus nervt manchmal ein wenig.

um 16:55 von Sisyphos3

um 16:55 von Sisyphos3

"ein Fairtrade-Siegel dann ist ja das Wichtigste erfüllt
ein Stempel dann freut sich auch die naivste Seele"

Manchen ist keine Ausrede zu blöde ...

Nur weil etwas nicht 100% perfekt ist, heißt das nunmal nicht, dass es völlig nutzlos ist.

Je mehr Menschen Fair Trade Produkte oder ähnliches kaufen, desto mehr steigt der Druck auf andere Unternehmen, sich besser um solche Belange zu kümmern.
_

17:48, Blitzgescheit

>>Vielleicht sollte man auch einmal daran denken, Steuerzahler einmal radikal zu entlasten. Dann hätten Verbraucher auch eine größere Möglichkeit, Fair Trade-Produkte zu kaufen.

What about that?!<<

Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung. Sie verdienen so wenig, daß sie kaum Steuern zahlen.

17:48 von Blitzgescheit

>>Vielleicht sollte man auch einmal daran denken, Steuerzahler einmal radikal zu entlasten.<<

Oha! Sie nennen sich "Blitzgescheit" und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?

18:21, Shantuma

>>das globale Problem heiß Freihandelsabkommen, denn diese sind eben nicht Frei, sondern werden von der dominanteren Seite diktiert.<<

Das gilt für jede Art von Handelsabkommen.

@17:45 von Werner40 /// Am 05. Mai 2021 um 17:17

//Sie wissen doch sicher, dass Deutschland ein Hochlohnland ist. Da ist genügend Kaufkraft für fair trade Produkte da. Im übrigen sind die Margen im Lebensmittelhandel niedrig.//

Das ist dem Niedriglöhner, der den größten Teil seines Lohnes schon für exorbitant hohe Mieten ausgeben muss, ziemlich wurscht. Und den kleinen Rentnern ebenso. Auch meine Rente ist nicht üppig. Ich stehe neuerdings tatsächlich vor dem Regal und überlege, ob ich nur den Bio- oder den Bio- UND fairtrade Kaffee nehme. Und natürlich ist da auch die Angst vor steigenden Preisen in allen Lebensbereichen.

Aus Ihren Kommentaren kann man aber deutlich herauslesen, dass Sie überhaupt nicht wissen, wie es ist, wenn man mit wenig Geld auskommen muss.

die Masse macht's

Ich kann der selbstloseste Mensch der Welt sein: es bringt nicht viel, weil ich nur einer bin. Und genau das sorgt dafür, dass viele Menschen dann eben doch nicht zu Fair Trade & Co greifen.

Und daher ist hier der Anbieter in der Pflicht und nicht der Kunde. Viel mehr Menschen - fast alle Menschen! - wären bereit, mehr zu zahlen, wenn sie wüssten, dass auch Millionen anderer Kunden mitziehen und es also wirklich was bringt. Und das geht nunmal nur, wenn die unseriösen Produkte gar nicht mehr erhältlich sind.

Ansonsten denken zu viele Mensche, ihre Tat wäre der sinnlose Tropfen auf den heißen Stein, und dann macht keiner mit.
_

18:21 von Shantuma

//Wer immer ein Exportüberschuss hat, der handelt halt nicht fair!//

Eine wichtige Feststellung.

//Und ruiniert nebenbei sogar die eigene Zukunft.//

Damit wären wir wieder beim vorausschauenden Denken und Handeln. Davon scheinen aber viele unserer Politiker weit entfernt.

@Shantuma

"Wer immer ein Exportüberschuss hat, der handelt halt nicht fair!" Am 05. Mai 2021 um 18:21 von Shantuma

*

Die Frage ist doch eigentlich:

Wie kann Deutschland mit seinem im weltweiten Vergleich hohen Löhnen Exportüberschusse erzielen und die Länder mit so unfairen niedrigen Löhnen nicht, obwohl die Leute noch nicht einmal sozial abgesichert sind?

@Sisyphos3, 18:21

"wie geht das ?
in Ländern wie Bangladesh"

Auch da gibt's Smartphones und Computer. Und wo es an IT-Ausrüstung fehlt, dürfte es kein Problem sein, die zu beschaffen. Bei anderen (und meist weit weniger nützlichen) "Projekten" in Politik und Wirtschaft ist das schließlich auch möglich bzw. "finanzierbar".

18:43 von Tremiro

wie kommste denn auf dieses schmale brett. zu steuern zählen für den normalbürger auch alle abgaben, wie eeg umlage und demokratieabgabep

18:21 von Sisyphos3

«Und vor allem eine nahtlose Überwachung sämtlicher Produktionsschritte in der globalen Lieferkette.»

«wie geht das ?
in Ländern wie Bangladesh.»

"Nahtlose Überwachung" geht nie und nirgendwo.
Nicht mal in Ländern wie Deutschland oder EU.

Bessere Arbeitsbedingungen und Löhne auch in Bangladesh durch höhere Standards und Ansprüche der Industriellen Aufkäufer schaffen, das geht aber schon ohne gar zu viel Aufwand.

Selbst wenn man alle Löhne in Bangladesh von heute auf morgen verdoppeln würde. Wären das Mehrkosten im Herstellungspreis, die der einzelne Käufer in Deutschland von T-Shirts oder Jeans mit Cents oder 1 Euro bezahlen müsste.

Es ist nicht einfach für die International Klamottenketten in allen Fabriken in Bangladesh immer zu wissen, wie die Arbeitsbedingungen sind. Bei Kontrollen werden denen ja auch mal "Sahnestückchen" präsentiert, obwohl der Rest vom Kuchen ganz anders schmeckt.

Aber auch dort in Bangladesh höhlt der stete Tropfen den Stein.
Wie überall sonst.

war da nicht was

mit Lieferkettengesetz und so? Die Bundesregierung in Person von H. Altmayer hat blockiert, nachdem die Händler die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bedroht sahen. Und dennoch sind es wir Kunden, die bestimmen, was über den Ladentisch geht.
Sklaverei gehört nach wie vor zu unserem Wirtschaftssystem. Wir leben immer noch gut davon, dass andere schlecht leben. Den Schuh muss sich jeder anziehen. Übrigens auch die Kellnerin mit 60% Kurzarbeitergeld.

18:38 von fathaland slim

wie sehen sie ihre Umwelt / viele Mitmenschen ?
mit 20 hatte ich noch recht viele Illusionen
das hat sich aber mit der Zeit gelegt

@18:21 von Shantuma

das globale Problem heiß Freihandelsabkommen, denn diese sind eben nicht Frei, sondern werden von der dominanteren Seite diktiert.

Ohne die Freihandelsabkommen geht es den Menschen auf der "nicht dominanten Seite" schlechter. Subventionen sind das Problem, nicht Freihandelsabkommen.
Dass Menschen ihre Waren anbieten und andere Menschen diese kaufen können, ohne das die kontrollsüchtige Staatsmacht dazwischenfunkt, ist doch was Gutes.

@18:42 von fathaland slim 17:48, Blitzgescheit

//Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung.//

Es scheint aber nicht nur hier im Forum relativ viele Mitmenschen zu geben, die bestreiten, dass es überhaupt Menschen in unserem Land gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Und falls diese Menschen doch mal Thema sind, heißt es wieder "selber schuld".

@MartinBlank

"Manchen ist keine Ausrede zu blöde ..." Am 05. Mai 2021 um 18:42 von MartinBlank

*

Selber.

Die Reportage, die ich gesehen habe war zwar nicht zu Fairtrade, sondern zu "Ohne Kinderarbeit hergestellt, aber das Problem dürfte ähnlich sein:

Das Zertifikat kann sich jeder bei der entsprechenden Stelle kaufen. Man geht hin, bestellt es, zahlt es und nimmt es mit.

@Karl Maria, 18:53

wie kommste denn auf dieses schmale brett. zu steuern zählen für den normalbürger auch alle abgaben, wie eeg umlage und demokratieabgabep

Das wusste ich tatsächlich noch nicht. Wieviel "demokratieabgabep" zahlen Sie denn so?

@MartinBlank, 18:46

"Viel mehr Menschen - fast alle Menschen! - wären bereit, mehr zu zahlen, wenn sie wüssten, dass auch Millionen anderer Kunden mitziehen und es also wirklich was bringt"

Wenn sie das wüssten bzw. sämtliche Produktionsprozesse und Leistungen (z.B. bei der Rohstoffgewinnung) und deren Auswirkungen (z.B. auf Klima und Umwelt) klar nachvollziehbar wären, dürften die allermeisten Menschen in der Tat bereit sein, faire, also leistungsgerechte Preise zu zahlen.

"Und das geht nunmal nur, wenn die unseriösen Produkte gar nicht mehr erhältlich sind"

Stimmt.

@ Karl Maria Jose...

"zu steuern zählen für den normalbürger auch alle abgaben, wie eeg umlage und demokratieabgabep" Am 05. Mai 2021 um 18:53 von Karl Maria Jose...

*

Ja, aber wenn man zu wenig verdient, dann bekommt man Steuerrückzahlung, Wohngeld oder H4 und zahlt keine Steuern.

@18:46 von MartinBlank

//Und daher ist hier der Anbieter in der Pflicht und nicht der Kunde. Viel mehr Menschen - fast alle Menschen! - wären bereit, mehr zu zahlen, wenn sie wüssten, dass auch Millionen anderer Kunden mitziehen und es also wirklich was bringt. Und das geht nunmal nur, wenn die unseriösen Produkte gar nicht mehr erhältlich sind.

Ansonsten denken zu viele Mensche, ihre Tat wäre der sinnlose Tropfen auf den heißen Stein, und dann macht keiner mit.//

Das könnte tatsächlich auch eine große Rolle spielen.

18:42 von MartinBlank

betrachten sie mal nur den Kaffee
der Far Trade ist nicht häufig sondern immer doppelt so teuer
Warum ?
wie setzt sich denn der Preis zusammen
Steuern, Abgaben, Zölle, Fracht machen 45 % aus
dann der Einzelhandel ca. 25 %
der Röster 18 %
den Rest teilen sich Plantagenbesitzer und Arbeiter
vermutlich 1/3 die Arbeiter (4 %)
Dann, welche Kosten sind denn variabel, welche konstant ?
sprich wenn der Arbeiter das doppelte kriegen sollte
erhöht sich dann die Röstkosten automatisch auch aufs doppelte, die Frachtkosten verdoppeln sich auch ?
Steuern ... also die Kaffeesteuer ist konstant 2.20 Euro/kg
MWSt nicht zugegeben die hängt vom Produktpreis ab,
auch der Einzelhandel verdient an Lachs mehr als an Hering ....
Also wie rechtfertigt man dann einen doppelten Preis ?

@18:43 von Tremiro

und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?

Und die Abgaben?
Die Realität sieht nämlich ganz anders aus:
"Laut OECD hat Deutschland bei Steuern und Sozialabgaben unter den Industrieländern sogar Belgien vom Spitzenplatz verdrängt."

Und das trotz der Skaleneffekte, dank derer sich größere Staaten eigentlich niedrigere Sätze leisten können.
Jedoch dank einer der unfähigsten Regierungen der OECD, landet man auf dem "Spitzenplatz".

@18:56 von frosthorn

//Den Schuh muss sich jeder anziehen. Übrigens auch die Kellnerin mit 60% Kurzarbeitergeld.//

Leicht gesagt, wenn man nicht betroffen ist.

16:55 von Sisyphos3

« ein Fairtrade-Siegel
dann ist ja das Wichtigste erfüllt
ein Stempel dann freut sich auch die naivste Seele.»

Es ist gar nicht einfach, sich im Dschungel der vielen Fair Trade Labels zurecht zu finden. Das sind ja inzw. bald mehr als Bäume im Deutschen Wald. Wer weiß schon bei allen, was im Label auch drin ist.

Muss man aber auch gar nicht wissen. Ich und niemand anders tingelt durch Supermärkte auf der Suche nach immer anderen Labels. Findet man einen Fair Trade Coffee lecker, guckt man, was das Label kann, dann kauft & trikt man den auch weiter. Alles andere ist der Kasper.

Bei Klamotten noch schwieriger und weniger leicht durchschaubar.
Lederhose für 20 +++ Jahre Tragezeit war schon immer Fair Trade ohne Label.

18:29 von Sisyphos3

«also die 120 g Hals Kette mit 22 Karat zu Weihnachten + den 1,5 Karäter zu Ostern (an ihrem Geburtstag) stammt von Fair Trade.»

Gut … auch ich kaufe Goldbarren für mein Lager immer Fair Trade.
Ist aber nicht das, was Menge zählt.

Fathi

"Ihr Nihilismus nervt manchmal ein wenig
"
Nö, hier wurde genau auf den Punkt gesagt, wie es ist: Bäppper druff. Gewissen beruhigt.

Ich finde solche Siegel extrem überflüssig. Wir sollten immer Qualität kaufen können.
Als Handwerker liefere ich maximale Qualität. Das muss bezahlt werden. So auch Kaffee Baumwolle oder Kakao.
Das man darauf extra hinweisen muss, ist extrem beschämend für unseren Turbokapitalismus.
Für nutzloses Geschmeide gibt der Kapitalist gerne Millionen aus. Ne Tasse Kaffee ist deutlich mehr wert.

18:54 von schabernack

Selbst wenn man alle Löhne in Bangladesh von heute auf morgen verdoppeln würde
.
meine Rede
ob bei dem Pulli der hierzulande in der Boutique für 79 Euro verkauft wird
die Näherin jetzt 1 Euro kriegt, 50 Cent oder 3 Euro dürfte auf den Verkaufspreis kaum Auswirkungen haben

@ schabernack. 18:54

"Selbst wenn man alle Löhne in Bangladesh von heute auf morgen verdoppeln würde. Wären das Mehrkosten im Herstellungspreis, die der einzelne Käufer in Deutschland von T-Shirts oder Jeans mit Cents oder 1 Euro bezahlen müsste."

Ich bin mir sicher, dass auch Sie über die wirtschaftspolitischen Gegebenheiten in vielen asiatischen Ländern bestens informiert sind. Die Problematik der Korruption steht hier über allem
Auch wenn ich für das T-Shirt aus Bangladesh 5 Euro mehr bezahlen würde, käme dies bei den Arbeiterinnen nicht an.

18:57 von Anna-Elisabeth

die bestreiten, dass es überhaupt Menschen in unserem Land gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen,
--
schauen sie sich die Situation in Berlin an
Mietendeckelung und jetzt die Rücknahme
da haben einige plötzlich das "eingesparte" Geld ausgegeben,
wahrscheinlich wie hier mit der Begründung es unbedingt zu brauchen
mit gewissen Einschränkungen würde ich behaupten, der Mensch gibt immer so viel Geld aus wie er hat

@schabernack, 18:54 (re 18:21 von Sisyphos3)

"Nahtlose Überwachung" geht nie und nirgendwo.
Nicht mal in Ländern wie Deutschland oder EU"

Zumal lückenlose Überwachung in der Praxis nicht mal in totalitären Staaten funktioniert. Deshalb sollte man sich (falls man politische Aufgaben übernommen hat) und allen anderen, bzw. den Bürgern, den Aufwand sinnvollerweise sparen und die für alle nicht nur lästigen, sondern meist weitgehend wirkungslosen bis kontraproduktiven (denn wer lässt sich schon gerne kontrollieren?) Kontrollen durch vollständige Informationsfreiheit ersetzen. Also dem Recht auf Transparenz durch freien Zugang zu allen Produktionsstätten in der Wirtschaft inklusive der Möglichkeit und des "Rechts" zur Dokumentation der Situation vor Ort in Wort und Bild (ohne dass dafür erst von irgendwem eine "Genehmigung" eingeholt werden müsste).

18:56, Sisyphos3

>>18:38 von fathaland slim
wie sehen sie ihre Umwelt / viele Mitmenschen ?
mit 20 hatte ich noch recht viele Illusionen
das hat sich aber mit der Zeit gelegt<<

Sehen Sie, das unterscheidet uns. Illusionen habe ich immer wenige gehabt, mich aber gleichzeitig immer dem Ideal der Menschenliebe verpflichtet gefühlt. Als Sozialist und Freimaurer bin ich da wohl ein hoffnungsloser Fall.

19:07 von Anna-Elisabeth

Das könnte tatsächlich auch eine große Rolle spielen.
.
... könnte
so wie viele andere Gründe vorstellbar sind
wieviel paar Schuhe braucht der Mensch (Frau)
wie viele T Shirts / Kleider ?
wie viele Handtaschen ?

@Am 05. Mai 2021 um 18:42 von fathaland slim

Zitat: "Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung. Sie verdienen so wenig, daß sie kaum Steuern zahlen."

Doch.

Gerade diese. Da für diese die indirekten Verbrauchssteuern (MwSt, Mineralöl-, Tabak-, EEG-Umlage und hastdunichtgesehen) insbesondere zu Buche schlagen.

Wussten Sie dass denn nicht?

18:57, Anna-Elisabeth

>>@18:42 von fathaland slim 17:48, Blitzgescheit
//Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung.//

Es scheint aber nicht nur hier im Forum relativ viele Mitmenschen zu geben, die bestreiten, dass es überhaupt Menschen in unserem Land gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Und falls diese Menschen doch mal Thema sind, heißt es wieder "selber schuld".<<

Ja, es ist bitter, aber es ist wirklich so.

P.S. Natürlich muss es "Die Leute" heißen. Flüchtigkeit meinerseits...

19:07 von Tada

wenn man zuwenig verdient, bekommt man keine steuerrückzahlung, weil man keine bezahlt. aber ca 60% steuern/abgaben auf den strom zahlt man trotzdem, oder der normale steuerzahler, weil er das für den hartzer übernimmt.

@Am 05. Mai 2021 um 18:43 von Tremiro

Zitat: ">>Vielleicht sollte man auch einmal daran denken, Steuerzahler einmal radikal zu entlasten.<<

Oha! Sie nennen sich "Blitzgescheit" und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?"

Oha.

Potzblitz!

Diese Zahlen nebst Beleg hätte ich aber sehr gerne einmal!

In der Zwischenzeit nenne ich Ihnen mal diese Quelle:

"https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Ab…"

@Am 05. Mai 2021 um 18:57 von Anna-Elisabeth

Zitat: "Es scheint aber nicht nur hier im Forum relativ viele Mitmenschen zu geben, die bestreiten, dass es überhaupt Menschen in unserem Land gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Und falls diese Menschen doch mal Thema sind, heißt es wieder "selber schuld"."

Werte Anna-Elisabth, das liegt ja insbesondere daran, dass der Raubtiersozialismus der Bundesregierung und EU Steuerzahler ausnehmen wie eine Weihnachstgans, sodass mancher Steuerzahler natürlich dann am Ende des Tages den ein oder andere Euro zwei Mal umdrehen muss.

Die Kaufkrafterosion durch die geldsozialistische EZB tut ihr Übriges, aber das wissen Sie sicherlich, meine Liebe.

19:03 von Nettie

"Und das geht nunmal nur, wenn die unseriösen Produkte gar nicht mehr erhältlich sind"
.
das ist richtig aber wo wollen sie anfangen, wo aufhören
bei dem T Shirt das es für 1,99 Euro zum Kaufen gibt
oder der polnischen Pflegerin für 1.800 Euro für die Oma

Lieferkettengesetz wird die Situation noch verschlechtern!

Zitat: "Kaffee, Kakao, Bananen - die Klassiker des fairen Handels wurden auch 2020 oft gekauft. Dennoch ging der Umsatz von Fairtrade zurück. Eine "Corona-Delle"? "

Das völlig undurchdachte und verschlimmbessernde Lieferkettengesetz, das vor kurzem im Bundestag verabschiedet wurde, wird die Situation verschlechtern, da dadurch die Kosten aufgrund unnötiger Bürokratie künstlich nach oben geschraubt werden und deutsche Unternehmen, die meist für eine Erhöhung der Lebensstandards vor Ort sorgen, von weiteren Investitionen in erzeugenden Ländern in Afrika und sonstwo abgeschreckt werden und der Laden dann am Ende des Tages von Chinesen übernommen wird.

Wir haben schon echte "Experten" im Bundestag sitzen!

Q:

"https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw16-de-lieferketten…"

Realer Preis

Fairtrade Produkte haben immer nur eine Chance wenn der Verbraucher bereit ist einen Preis zu bezahlen der dem realen Wert der Lebensmittel entspricht . Mit Wert meine ich nicht nur eine betriebswirtschaftliche Zahl sondern auch die Zeit , die Ressourcen , die zusätzlichen Pflegemaßnahmen und auch die Hingabe des Anbauers für seine Produkte .
Und das gilt nicht nur für Kaffee und Bananen von weit her , also die klassischen Fairtradeprodukte sondern auch beispielsweise für einheimische Milch oder Fleisch aus artgerechter Tierhaltung .
Natürlich gibt es Viele die es sich wirklich kaum leisten können mehr Geld für Nahrungsmittel auszugeben , aber es gibt eben auch einen sehr großen Anteil die einfach andere Prioritäten setzen .
Da ist es dann doch wichtiger mehrmals im Jahr in Urlaub zu fahren als mehr Geld für gut produzierte Nahrungsmittel auszugeben .
In Umfragen hört sich das zwar anders an , aber in der Realität handeln viele entgegengesetzt zu dem was sie sagen .

@18:46 von MartinBlank

"Ich kann der selbstloseste Mensch der Welt sein: es bringt nicht viel, weil ich nur einer bin."

Ich finde das ist der falsche Ansatz. Wenn ich etwas ändern will, dann tue ich es, unabhängig davon, ob andere mitziehen, einfach weil es meine Überzeugung ist. Denn irgendwer muss ja anfangen, sonst passiert gar nichts, weil jeder auf den Andern wartet.

"Viel mehr Menschen - fast alle Menschen! - wären bereit, mehr zu zahlen, wenn sie wüssten, dass auch Millionen anderer Kunden mitziehen und es also wirklich was bringt."

LIDL hatte in manchen Märkten ja nur noch Fairtrade-Bananen im Sortiment. Die Kunden sind dann zu ALDI gegangen, weil die da 20 Cent/kg billiger waren. Und da kann mir niemand erzählen, dass sich diese 20 Cent viele nicht leisten können. So viele Bananen ist niemand. Ich denke die meisten Menschen haben schlicht kein wirkliches soziales und ökologisches Bewusstsein beim Einkaufen.

Am 05. Mai 2021 um 18:57 von Anna-Elisabeth

"@18:42 von fathaland slim 17:48, Blitzgescheit
//Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung.//

Es scheint aber nicht nur hier im Forum relativ viele Mitmenschen zu geben, die bestreiten, dass es überhaupt Menschen in unserem Land gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Und falls diese Menschen doch mal Thema sind, heißt es wieder "selber schuld"

Ja in der Tat.

Man könnte diese Leute auch als Axioklast bezeichnen.

Sie (Generisches Femininum in ungeraden Jahreszahlen) zerstört jede Hierarchie der Werte, in der
sie selbst nicht der höchste Wert sein kann.

Ich muss erlich gestehen

das Sigel zwar zu kennen,aber es sogut wie nie in meinen Supermarkt gesehen zu haben. Wodran das liegt,ich weiß es nicht.

19:14 von Anna-Elisabeth @18:56 von frosthorn

jeder kann aber was tun (im Rahmen seiner Möglichkeiten)
in der Zeit als die Restaurants nur gelegentlich geschlossen waren
kriegte die Wirtin immer 20 % Trinkgeld

19:14, Vielfalt.

>>@18:43 von Tremiro
und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?

Und die Abgaben?
Die Realität sieht nämlich ganz anders aus:
"Laut OECD hat Deutschland bei Steuern und Sozialabgaben unter den Industrieländern sogar Belgien vom Spitzenplatz verdrängt."

Und das trotz der Skaleneffekte, dank derer sich größere Staaten eigentlich niedrigere Sätze leisten können.
Jedoch dank einer der unfähigsten Regierungen der OECD, landet man auf dem "Spitzenplatz".<<

Sie zitieren eine Schlagzeile aus der "Welt". Wenn Sie den ganzen Artikel lesen, dann relativiert sich die Sache doch schon sehr:

"https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Ab…"

/// Am 05. Mai 2021 um 19:14

///
Am 05. Mai 2021 um 19:14 von Vielfalt.
@18:43 von Tremiro

und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?

Und die Abgaben?
Die Realität sieht nämlich ganz anders aus:
"Laut OECD hat Deutschland bei Steuern und Sozialabgaben unter den Industrieländern sogar Belgien vom Spitzenplatz verdrängt."

Und das trotz der Skaleneffekte, dank derer sich größere Staaten eigentlich niedrigere Sätze leisten können.
Jedoch dank einer der unfähigsten Regierungen der OECD, landet man auf dem "Spitzenplatz".///
.
Steuern und Abgaben kommen über den größten Posten " Arbeit und Soziales " vor Allem den sozial Schwachen zu Gute.

Am 05. Mai 2021 um 18:36 von heribix

" Sie wissen doch sicher das Deutschland den größten Nidriglohn Sektor in der ganzen EU hat.
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De facto sind wir an 5. Stelle. Das mag aber u.a. daran liegen, dass wir einen sehr grossen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund haben, die häufig leider auch Defizite in der Bildung aufweisen.
(und nein, nicht immer ist es "der Staat" schuld, wie etliche sehr positive Beispiele beweisen ). Auf der anderen Seite haben wir die niedrigsten Lebensmittelpreise überhaupt. Wenn wir in Italien bei der Familie sind, bin ich anfangs immer erstaunt, dass sogar häufig ital. Produkte dort teurer sind als hier. Allerdings käme dort auch kaum jemand auf die Idee die Lebensmittel bei Lidl (gibt es dort auch) zu kaufen. Das machen nur die Touris in ihren Fewos.

19:17 von Bender Rodriguez / fathaland slim

"Ihr Nihilismus nervt manchmal ein wenig
"
Nö, hier wurde genau auf den Punkt gesagt, wie es ist: Bäppper druff. Gewissen beruhigt.
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jeder hat halt so seine Befindlichkeiten
das sind meine !!
in meinem Betrieb fing man mal an mit so "Ehrenerklärungen"
da unterschrieben Centerleiter, Abteilungsleiter Teamleiter teilweise sogar Meister
und das wurde auf Plakatformat vergrößert und aufgehängt
>wir behandeln Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter fair und respektvoll ...<
da sagte ich zu meinem Kollegen,
wenn man über Selbstverständlichkeiten sprechen muß "dann stinkt der Fisch " schon sehr

19:22, Sisyphos3

>>mit gewissen Einschränkungen würde ich behaupten, der Mensch gibt immer so viel Geld aus wie er hat<<

Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, daß es viele Menschen gibt, die immer mehr ausgeben, als sie verdienen. Einkommensunabhängig.

18:57 von Vielfalt.

«Dass Menschen ihre Waren anbieten und andere Menschen diese kaufen können, ohne das die kontrollsüchtige Staatsmacht dazwischenfunkt, ist doch was Gutes.»

"Die kontrollsüchtige Staatsmacht" sorgt auch dafür, dass im Alkohol, den Sie kaufen und trinken, kein Glycol-Fusel mit drin ist, wegen dem Sie dann tot umfallen, noch bevor Sie "papp" sagen können. Nach der Rasiercreme sehen Sie nicht aus wie von der Giftqualle angefallen. Und der Motor in Ihrem Auto kriegt nicht schlimmen Husten, weil im Motoröl der Abfall vom Schiffsdiesel drin ist.

Wussten Sie das bisher gar nicht? Erstaunlich & Co. …

Aber Sie finden trotz Lebensmittelkontrollen der Kontrollsüchtigen sicher eine verranzte Imbissbude, wo Sie schon froh wären, wäre das Fleisch vom Bratspieß nur Pferd oder Esel, und nicht doch Bisamratte … wie man vermuten musste mit Handelsverstand.

Kaufen Sie alles hinter dem Bahnhof / am Hafen direkt vom Schiff.
Ist ja ein Verkäufer da. Der pappt Ihnen auch das Label: "Trade Depp" drauf.

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Am 05. Mai 2021 um 17:45 von Werner40

Sie wissen doch sicher, dass Deutschland ein Hochlohnland ist. Da ist genügend Kaufkraft für fair trade Produkte da. 

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Sicher. Aber auch nur wenn man zu den besser verdienenenden Menschen in Deutschland gehört...
Im Niedriglohnsektor sieht man das aber wahrscheinlich ganz anders. Arbeitslose und auch Hartz4-Enfänger sowieso. Und nicht zu vergessen sind die Rentner mit minimal Renten über die Runden kommen müssen...
Für alle diese Menschen ist Geiz sicher nicht hip. Für diese Menschen ist es nun mal absolut nötig !

re 16:55 Sisyphos3: Thema?

>>ein Fairtrade-Siegel
dann ist ja das Wichtigste erfüllt
ein Stempel dann freut sich auch die naivste Seele<<

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie den Artikel gelesen haben. Ihr „Kommentar“ geht nämlich komplett an ihm vorbei.

@Anna-Elisabeth, 19:14 re @frosthorn

//Den Schuh muss sich jeder anziehen. Übrigens auch die Kellnerin mit 60% Kurzarbeitergeld.//
Leicht gesagt, wenn man nicht betroffen ist

Das ist überhaupt nicht leicht gesagt. Ich habe zwar keine materiellen Sorgen (mehr), aber das heißt nicht, dass mir nicht klar ist, dass viele mit dem Cent rechnen müssen. Und ich habe nicht verlangt, dass die Kellnerin oder der Mindestlöhner den drei mal so teuren Kaffe kaufen muss, geschweige denn kann.
Und doch ist unser Wohlstand, in dem wir im Vergleich zu den Herstellerländern leben, Ergebnis einer mitleidslosen Ausbeutung von Menschen und Ressourcen.
Sicher, bei @Sisyphos3 und anderen können Sie erfahren, dass jeder reich sein könnte, wenn er halt mal was arbeiten würde. Sie sollten aber wissen, dass ich nicht so denke. Die Erkenntnis, dass der Kakao, den ich trank, unter übelsten Bedingungen hergestellt wurde, hatte ich, da gab es noch gar kein Fair-Trade. Was habe ich gemacht? Keinen kakao mehr getrunken.

19:26 von Blitzgescheit

Gerade diese. Da für diese die indirekten Verbrauchssteuern (MwSt, Mineralöl-, Tabak-, EEG-Umlage und hastdunichtgesehen) insbesondere zu Buche schlagen.
.
zugegeben das ist schwierig, muß man eben versuchen zu sparen
- wenn es geht wie bei Mineralölsteuer/EEG Umlage
oder ganz darauf zu verzichten Tabaksteuer

/// Am 05. Mai 2021 um 19:26

///
Am 05. Mai 2021 um 19:26 von Blitzgescheit
@Am 05. Mai 2021 um 18:42 von fathaland slim

Zitat: "Den Leuten, die auf die billigsten Lebensmittelangebote angewiesen sind, weil sie sich teurere nicht leisten können, profitieren von keiner steuerlichen Entlastung. Sie verdienen so wenig, daß sie kaum Steuern zahlen."

Doch.

Gerade diese. Da für diese die indirekten Verbrauchssteuern (MwSt, Mineralöl-, Tabak-, EEG-Umlage und hastdunichtgesehen) insbesondere zu Buche schlagen.

Wussten Sie dass denn nicht?///
.
Sie erhalten aber auch die höchsten Transferleistungen.

19:28, Blitzgescheit

>>@Am 05. Mai 2021 um 18:43 von Tremiro
Zitat: ">>Vielleicht sollte man auch einmal daran denken, Steuerzahler einmal radikal zu entlasten.<<

Oha! Sie nennen sich "Blitzgescheit" und wissen nicht dass wir zur Zeit die niedrigsten Steuern seit Jahrzehnten haben?"

Oha.

Potzblitz!

Diese Zahlen nebst Beleg hätte ich aber sehr gerne einmal!

In der Zwischenzeit nenne ich Ihnen mal diese Quelle:

"https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Ab…"<<

Ich empfehle, diesen Artikel auch mal zu lesen. Dann relativiert sich die reißerische Überschrift doch sehr.

18:53 von Karl Maria Jose... 18:43 von Tremiro

>>wie kommste denn auf dieses schmale brett. zu steuern zählen für den normalbürger auch alle abgaben<<

Das ist Unsinn. Auch wenn die ebenso im Geldbeutel fehlen sind es keine Steuern.

>>...und demokratieabgabep<<

Was das sein soll wissen Sie sicher selbst nicht. Ob mit oder ohne p.

Am 05. Mai 2021 um 18:21 von Shantuma

Wer immer ein Exportüberschuss hat, der handelt halt nicht fair!
Und ruiniert nebenbei sogar die eigene Zukunft.
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Dabei kommt es aber ganz darauf an, von woher ich demzufolge mehr IMportiere.
Wem nutzt es, wenn GER erheblich mehr aus z.B. USA importiert und somit seinen EXport-Überschuss absenkt ?

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