Notfallbetreung in einer Schule in Frankfurt am Main (Archivbild)

Ihre Meinung zu Corona-"Aufholprogramm" und Ganztagsanspruch gebilligt

Um die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern, hat die Regierung ein Corona-"Aufholprogramm" auf den Weg gebracht. Zudem gab das Kabinett grünes Licht für ein Recht auf Ganztagsbetreuung.

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146 Kommentare

Kommentare

Account gelöscht
Corona-"Aufholprogramm" und Ganztagsanspruch gebilligt...

In der Corona-Krise sind vor allem Kinder aus armen Familien benachteiligt. Nachhilfe können sich die wenigsten leisten. Mit PC und Technik sind sie tendenziell auch schlechter ausgestattet als Schüler aus Marienburg/Hahnwald oder der Elbchaussee. Und so wird das Bildungsprivileg noch vertieft.
Aber ob 2 Milliarden Euro geeignet sind da etwas strukturell zu verändern ?
Geht es um andere Bereiche zeigt man sich großzügiger....

Meinung zu unserer Truman Welt
rer Truman Welt

Aufgrund der zweiten Hälfte der laufenden Legislaturperiode wird diese Regierung wohl als "Money Earp Regierung " in die Annalen eingehen. Jedes Thema und Problem wird mit Milliarden erledigt und mit Scholz als "Bazooka Man" und "Problem Killer" "zerzahlt".
Wie sieht denn eine Erfogskontrolle aus? Ich meine, da werden 2 Milliarden Euro verballert, da darf man doch einmal fragen, was es am Ende gebracht hat oder?
Soll ich meine Frage selbst beantworten? Okay-> gecheckt wird, ob die das Geld bekommen, die die gesetzten Bedingungen erfüllen. Vielleicht auch noch - was ich aber nicht glaube - ob das Geld auch dafür ausgegeben wurde, wofüres gedacht war. Aber was eine Nachhilfe gebracht hat bzw. wer diese geben darf oder welche Qualifikation diese Institution oder Mensch erfüllen muss, egal!
Für 150,- pro Kind wird quasi ein Schuljahr- mehr oder weniger- aufgeholt.
Das ist solch eine Lachnummer, wiedereinmal unfassbar!
Wer wählt sowas- wer?
Wer wählt sowas?
Ich ganz sicher nicht!

Jimi58
Deutschland Kinderfreundlich?

Ich muß leider sagen, kinderfreundlich sieht anders aus da sind andere Länder vor uns besser. Was haben unsere Politeliten denn für unsere Kinder getan in jahrzehnte an Schulen, Kitas usw.? Ach ja, die Wirtschaft braucht schnell Kinder zum Heranwachsen, da ist für das Kindsein keine Zeit. Liebe Politiker, schämt ihr euch denn nicht? Ihr laßt alles verkommen von Schulen bis Kitas. Warum haben wir denn so wenig Kinder? Ein Umdenken der Politik ist von Nöten alles andere ist nur ein Eiertanz. Kein Geld für Kinder? Wer sich so viele Plamentarier leisten kann, der kann auch Kinder unterstützen, aber richtig und nicht kläckerweise. Alles nur noch traurig.

0_Panik
An dem finanziellen Angebot...

... Was einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung darstellen soll, ist nicht einmal im Ansatz erkennbar wie die praktische Umsetzung zu funktionieren hat.
Gleichwohl hat die Bundesregierung, die MPs und die sonst Verantwortlichen, Monate lang die Kinder/Schüler /innen nach Hause geschickt - Home-Schooling-Machen - und das u. U in Fam wo Infizierte in der Absonderung waren.

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Wer das macht, ist Opportunist/in und Nutznießer/in der jetzigen Groko.

Anjamarie S.
Und was ist mit dem JETZT?

Ein bisschen Geld für Bildung und das Recht auf Ganztagesbetreuung in Grundschulen ab 2026... Schön und gut. Aber: Ich glaube nicht mehr an Rechte für Kinder in diesem Land. Es gibt auch ein Recht auf Bildung - eigentlich. Und auf einen Kita-Betreuungsplatz - eigentlich. Gar nicht zu reden vom Recht auf Teilhabe oder Schutz vor häuslicher Gewalt. Aber genau jetzt in diesem Moment sind zehntausende von Kindern und Jugendlichen alleine zu Hause, isoliert, von der Gesellschaft vergessen, mit mittelmäßiger bis schlechter Beschulung über den Bildschirm, ohne Möglichkeit, sich beim Sport auszutoben, ohne Freunde, ohne Hoffnung, ohne Perspektive. Die Kinder und Jugendlichen haben über ein Jahr lang uns Erwachsene geschützt. Und jetzt müssen wir endlich alles dafür tun, um Kinder und Jugendliche aus ihrer Isolation zu holen! Darauf kommt es an! Nicht auf ein bisschen Geld für Nachhilfe in einem Jahr. Und Sozialkontakte kann man übrigens auch nicht in den Sommerferien nachholen...

Grossfamilienberater
Zu vriegel um 14.11

Ich bin lieber vor kaum qualifizierten Stimmungen als vor Wissenschaftlern und Politikern geschuetzt. Da das derzeit der Fall ist, habe ich keine diesbezuegliche Sorge und kann demzufolge zuversichtlich in die Zukunft mit ihren Herausforderungen schauen.

Lutz Jüncke
Groteske Strukturen.

Statt 2000 Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen auszugeben, gäbe es durchaus völlig kostenlose Verbesserung vorhandener Strukturen:

Hier bei uns im Landkreis haben die Grundschüler Wechselunterricht, d. h. immer abwechselnd hat jeweils die Hälfte der Klasse montags, mittwochs und freitags und in der nächsten Woche dann dienstags und donnerstags Schule.
Die Hälfte der Woche findet für die Kinder also kein Unterricht statt.

In der kommenden Woche ist dann nichtsdestotrotz nach dem Himmelfahrtsdonnerstag der Freitag als Brückentag komplett unterrichtsfrei.

Damit nicht genug, ist ebenso der Mittwoch davor frei - schulinterne Lehrerfortbildung.

Um das zu toppen, fällt in der Woche darauf ein Unterrichtstag aus, um diejenigen, die an jenem Mittwoch eigentlich Unterricht gehabt hätten, nicht zu benachteiligen - statt den Unterricht nachzuholen ...

Satire?

Nein - genauso geschehen an der Grundschule Wenzen im Landkreis Northeim in Niedersachsen.

Das ist bedrückend armselig.

Man weiss ja nie...
Nein

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung und deren Art, Probleme jedweder Art anzugehen und zu lösen.
Doch glaube ich ganz fest an die nächste Regierung, die gewiss alles besser machen wird. Was anderes bleibt mir nicht -
Hoffen Glauben Vertrauen
Das ist meine Meinung

Mäckie Messer
Ein Schlag ins Gesicht

ist das für die meisten Familien, und wird dabei noch als Wohltat verkauft. Das Geld, was da ausgegeben wird, wird bei geschätzten 25% der Schüler, die einen entsprechenden Bedarf haben, gerade mal für ein halbes Jahr Nachhilfe reichen. Und die übrigen 75% gehen leer aus, anstatt man Schulen endlich besser mit Personal und Technik ausstattet, für angemessene Neubauten oder Sanierungen sorgt und die völlig überfrachteten Lehrpläne nach zwei Schuljahren Corona entschlackt.
Und dann noch die Einführung des Rechtes auf Ganztagsbetreuung, das erst in der übernächsten Legislaturperiode greifen soll. Die Kinder, die davon profitieren können, lernen gerade sprechen und laufen und gehen meist noch nichtmal in den Kindergarten. Und die, die jetzt in Vor- und Grundschule ein Jahr lang zurückstecken mussten, die werden auch weiter von der Politik im Stich gelassen.

Lobosch
Jeden Tag eine neues Versagen der Politik...

...das uns als Erfolg verkauft wird.

Ich frage mich, wohin soll das noch führen, wenn Fluglinien mit 9 Milliarden gefördert werden (und uns dann starrköpfig Virusvarianten aus Indien importieren, weil man den Flugplan nicht ändern möchte) und die Bildung nur mit 2 Milliarden?
Wobei eine Milliarde ja an Psychologen geht, die reparieren sollen, was man von Anfang an verhindern hätte können.
Mit diesem Tropfen auf den mehr als heißen Stein kann man gerade mal das notwendigste umsetzen. Bleibt aber auf dem Problem maroder Schulen sitzen.

Wirklich armselig!

Dazu 100 € an Kinder aus sozialschwachen Familien mit niedrigem Einkommen. Monatlich? Nein, Einmalig! Welcher realitätsfremde Politikmathematiker hat denn diesen Satz ausgerechnet? Diese Geld darf unter anderem auch für „Ferienaktivitäten“ verwendet werden - na das werden kurze Ferien!

Obwohl - Urlaub für kinderreich Familen (per Definition 2 Kinder +) fällt eh aus, da keiner bis zu den Ferien geimpft ist.

Sisyphos3
15:06 von Jimi58

Ich muß leider sagen, kinderfreundlich sieht anders aus...
Warum haben wir denn so wenig Kinder?
.
die Fertilitätsrate hierzulande liegt bei 1,54
das entspricht in etwa dem EU Mittel
es gibt Gesellschaften mit weniger die man ja gern als "kinderfreundlich" einstuft, historisch betrachtet
Italien oder Spanien, ebenso wie Griechenland oder Portugal,
die Südländer eben, die haben dann 1,2 ... 1,3

Gudja

Über den Betrag von 2 Milliarden Euro kann man ja nur lachen. Lachen könnte man auch über die Beiträge hier von Foristen, deren Lebensrealität mit Grundschulkindern wohl nur sehr wenig zu tun hat. Es gibt sehr viele Familien, die auf 2 Einkommen angewiesen sind, es gibt sehr viele Frauen, die Arbeiten wollen, trotz Kinder, es gibt sehr viele Alleinerziehende, die arbeiten müssen.
Die Ganztagsschule ist längst überfällig.
Jeder, der meint, früher sei alles besser gewesen, sollte sich mal fragen wieviel Familienarbeit er selbst konkret geleistet hat.
Viele der Frauen, die früher die Familienarbeit gemacht haben, sind heute in der Altersarmut angekommen.

LehrerFrankfurt
Was lernen ...

... Jugendliche und junge Erwachsene daraus, die sich nun Monate weder an Distanz- oder Wechselunterricht beteiligt haben? "Cool, ich muss ja nichts machen! Mir wird immer geholfen und Schuld ist das doofe Virus! Mich trifft keine Schuld an meinen Lücken!"

... viele Lehrer daraus, die sich seit Monaten den A.... aufreißen, um im Distanz- und Wechselunterricht besser zu werden? Und gleichzeitig Schulentwicklung für die Zukunft betreiben? "Verdammt! Hätte ich mir sparen können! Mein Arbeitgeber vertraut mir eh nicht!"

atratos
Schlüsselkinder

Wer kennt heute noch den Begriff "Schlüsselkinder"? Ich gehöre zu dieser Generation. Es war nicht einfach, aber wir (meine Eltern und ich) haben es klaglos ertragen. Meine Mutter und ich waren Opfer der wilden Vertreibungen unter Benesch, Vater vermißt - bis uns der RK-Suchdienst wieder in einem Dorf zusammenführte.
Mein Tageslauf als Schlüsselkind: Morgens im Winter mit der Bahn in die Kreisstadt (Oberrealschule), im Sommer mit dem Rad wg. Fahrkosten. Ab Mittag frei, im Winter Hausaufgaben im Bahnhofs-Warte Saal, da der Zug erst um 18 Uhr fuhr. Ergebnis:
Dipl. Ing und Stabsoffizier der Marine. Und alles ohne zu Jammern.

Account gelöscht
Aufholprogramm in corona-unsicheren Innenräumen?

Was ich noch nicht verstanden habe, ist, dass man nicht einen Schritt nach dem anderen macht und nicht einzelne nötige Schritte überspringt.
Wieso werden die Räumlichkeiten in Schulen und Kitas nicht zuerst "corona-sicher" gemacht, indem man Lüftungsanlagen in die Außenwände eines jeden noch so kleinen Raumes einbaut? Evtl. ergänzt oder auch alternativ um/mit UV-C-Lampen?
Glauben die Politiker wirklich, dass das Problem mit den Corona-Viren nach den Impfungen endet?
Dass es keine neuen Mutationen geben wird, die die bisherigen Impfungen unwirksam machen und die dann dafür sorgen, dass alles von vorne wieder beginnt?

Oder soll das "Aufholprogramm" im Freien stattfinden?

Ich würde mein Kind erst dann wieder zur Schule oder in eine Kita schicken, wenn man dort ALLE Räume (inkl. Toiletten) corona-sicher ausgestattet hat.

Sisyphos3
15:03 von Bernd Kevesligeti

Nachhilfe können sich die wenigsten leisten.
.
dann ist das Kind vielleicht auf der falschen Schule
wenn es Nachhilfe benötigt
das nur mal so als Gedanke

Meinung zu unserer Truman Welt
rer Truman Welt

Übrigens->
Ganztagsschule auch s c h o n ab 2026/27 -Wahnsinn! Das ist zwar kein "Aufholprogramn", aber ein "nicht mehr so umfangreiches Abhängen-Programm".
KI wird in den nächsten 5 bis 10 Jahren von Experten geschätzt ca. 1/3 der Facharbeiterschaft ersetzen, vielleicht auch mehr, schlecht bis gar nicht Qualifizierte können dann sowieso nicht von ihrer Arbeit leben, sofern der kleinere Teil von Ihnen überhaupt noch eine Beschäftigung finden wird, und unsere Regierung plant für 2026/2027 die Einführung von Ganztagsschulen auf freiwilliger Basis - Bingo! Die haben's geschnallt, leider 30 Jahre zu spät und warten damit nochmal weitere 5 Jahre. Wer verkauft hier eigentlich wen für blöd? Findet sowas jemand eine herausragende Politik?
Zum Glück dürfen Frauen schon wählen, sonst würden sie auch ein Wahlrecht ab 2099 einräumen und als Jahrhundertleistung loben und preisen.
Ich freue mich so auf die Bundestagswahl, das glaubt mir keiner!

nie wieder spd
@ um 14:33 von Deeskalator

Besonders schlimm ist, dass sich eben auch, trotz gegenteiliger Bekundungen von Politikern bis zum Bundespräsidenten bezüglich Corona und alles würde sich ändern, nichts ändern wird.
Auch geht und ging es den Eltern nur in seltenen Fällen tatsächlich um ihre Kinder. Denn anderenfalls würden sie ihre Kinder nicht einem maroden, kaputtgesparten und völlig unterbesetzten Schulsystem ausliefern.
Und nun ändert sich eben gar nichts, weil die Politiker schon längst am „weiter so“ arbeiten.
Wieder einmal wurden wir von Politikern frech belogen, die sich selbst mit horrenden Nebeneinkünften versorgen.

nie wieder spd
@ um 15:16 von Ernst Graeber

Eben.
Aber das Prädikat „Corona - Abi“ ist ja nichts schlechtes.
Die meisten Schüler dieser Welt haben das gleiche Problem und damit haben alle Schüler die gleiche Ausgangslage.
Nun eben auch bei den Chancen, die in erster Linie von der Politik vermasselt wurden. Nicht von Corona.

logig
Richtigdtelleng

Folgende Richtigstellung in bezug auf den Vergleich mit Schweden erscheint mir noch wichtig, auch wenn sie das Schulproblem nicht unmittelbar betrifft.
"Einwohner kommen in Schweden 1.307 Corona-Tote, in Deutschland 896. Damit ist der Anteil der Verstorbenen in Schweden aktuell “nur” noch knapp anderthalbmal (1,46) größer als in Deutschland. Allerdings liegt die Zahl der Corona-Toten in Schweden deutlich höher als in den skandinavischen Nachbarländern Norwegen, Finnland und Dänemark."
quarks.de

Der Forist vriegel wiederholt unverdrossen seine alte Thesen. Sie werden dadurch nicht besser und belasten den Meinungsaustausch.

Da fehlt nach wie vor jede Logig.

Nettie
@Margareta K., 11:47

"Völlig kostenfrei fände ich nicht gut.
Ich habe die Erfahrung gemacht, was bezahlt werden muss, wird eher geschätzt"

Aber nicht von Kindern; essen müssen alle, und wenn dann hoffentlich alle satt sind, beurteilen bzw. "wertschätzen" alle (und nicht nur einige) das Essen in ihrer Schule/Kita danach, ob es ihnen geschmeckt hat oder nicht - und nicht danach, ob bzw. was es gekostet hat. Abgesehen davon, dass wirklich "kostenfrei" gar nichts ist (weil alles entweder Mühe, Energie und/oder Rohstoffe kostet).

01548616671439565158
@ 0_Panik

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, ...

Das ist das Recht aller politischen Parteien.


... und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Sie wird gewählt werden, da sie eine weitgehend den Umständen entsprechend vernünftige Politik gemacht hat.

nie wieder spd
@ um 15:03 von Meinung zu unse...

Unsere Regierung verballert pro Jahr 150 Milliarden Euro an Steuerhinterzieher.
Solange dafür genug Geld vorhanden ist, muß nirgends gespart werden.
150 Milliarden Euro pro Jahr. Jedes Jahr!
Aber für Kinder und Rentner und Gesundheit und Heimbewohner und deren Personal ist nichts vorhanden?
Apropos: Der Verteidigungshaushalt wurde gerade eben erst um mehr Milliarden aufgestockt, als diese 2 Milliarden für Kinder.
Das geht auch ohne Probleme.
Obwohl damit in anderen Ländern auch Kinder getötet werden.
Und hier gibt’s Almosen für Kinder. Glück gehabt?

Orfee
Druckerpresse

Wir haben diese Gelder nicht. Der Staat ist pleite und diese Gelder werden einfach nur gedruckt. Die Krankenkassen bekommen auch Millionen von Herrn Spahn, weil sie pleite sind. Es ist ja eindeutig was passiert, wenn man Geld unendlich vermehrt ohne die Wirtschaftskraft dagegen zu haben. Im Gegenteil ist die Wirtschaft wegen der Pandemie im Keller. Die Blasen werden immer größer und die Folgen, die uns erwartet, sind schwer auszudenken. Kein Mensch kann von einer Hyperinflation profitieren weder die Armen noch die ganz Reichen.

01548616671439565158
@ Bernd Kevesligeti

Und so wird das Bildungsprivileg noch vertieft.

Wer mehr Geld hat, kann sich nicht nur mehr Auto, sondern auch mehr Bildung leisten. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Aber in wie fern wird hier noch was vertieft?


Aber ob 2 Milliarden Euro geeignet sind da etwas strukturell zu verändern ?

Was denn sonst?
Wie viele Milliarden auf Pump sollen es denn sein?

Sabert
Der Bund beschließt,die Länder sollen es richten!?

Mal abgesehen davon,dass dieses Ganztagsbetreuungs-Anrecht wirklich schnell (5 Jahren) greift,muss sich die jetzige Regierung darüber nicht mehr viele Gedanken machen,aber die Länder müssen nun zusehen wie sie das Ganze realisieren!Na prima,sag' ich da nur!
Das "Aufholprogramm" ist schlichtweg eine Frechheit!Nur Geld unters Volk zu werfen, behebt doch die durch den Dauer-Lockdown entstandenen Schäden nicht!Wie stellen die beiden Damen sich das Ganze denn genau vor?
1.Lernschwache Schüler sollen zusätzlich zudem weiterlaufenden Stoff zeitgleich noch Nachhilfe in dem Verpassten bekommen!?
2.Nachhilfe überhaupt von wem?Von den bereits zuwenigen Lehrkräften?
3.100€ "Einmalzahlung" für finanziellschwache Familien,damit ihr Spross sich sportlich betätigt?Das ist ein Witz.Wissen die Damen,was Vereine kosten?Wohl nicht!
4.Die sozialen und psychischen Schäden sollen wie behandelt werden?Kindertherapeuten wachsen nicht auf Bäumen!
Jetzt müssen die Kinder ausbaden,was die Regierung versemmelt hat

01548616671439565158
@ Mäckie Messer

Ein Schlag ins Gesicht ist das für die meisten Familien, und wird dabei noch als Wohltat verkauft.

Stimmt. Ich hätte das Programm ganz weg gelassen und das Geld gespart. Es wird ja doch nur gekrittelt, egal wie hoch die Summe ist.

01548616671439565158
@ Man weiss ja nie...

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung ...

Das beruhigt mich, denn in einer freiheitlichen Demokratie ist die Regierung ja keine Glaubensfrage.

ach du scheiBe
@ 0_Panik

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Na hoffentlich.
Das ist letztlich immer das Ziel einer guten Politik. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Account gelöscht
von Sisyphos3 15:37

Wenn man Ihrem Gedanken weiter folgt: Welche Kinder sind dann "auf der falschen Schule" ? Nur die sich keine Nachhilfe leisten können.

st59

Die Personalsituation an den Schulen ist seit Jahren genauso eng gestrickt, wie auf Intensivsationen (siehe Ausführungen des Intensivpflegers auf der letzten PK des RKI). Genau das fällt uns allen jetzt auf die Füße. Keine Besserung in Sicht, insbesondere in den Naturwissenschaften kaum Lehrer-Nachwuchs.

Das Schuljahr wiederholen klingt gut, aber ohne zusätzliches qualifiziertes Personal ist das nicht machbar.

Und wo sollen eigentlich die "Nachhilfe"-Lehrer jetzt herkommen? Studenten, Reaktivierung von Pensionären, Seiteneinsteiger.... ?

Mal ganz abgesehen von der zeitlichen Mehrbelastung der Schüler*innen, wenn mehrerer Male pro Woche (nachmittags?) Förderkurse sind. Fragen sie mal Schüler*innen wie "beliebt" diese Kurse sind. Hm, und in den Ferien warten die Kids nur darauf, in ein Bildungs-Camp zu gehen.

beam me up scotty
@ nie wieder spd

Nun eben auch bei den Chancen, die in erster Linie von der Politik vermasselt wurden. Nicht von Corona.

Wir haben es vermasselt. Wenn wir uns konsequent an die Regeln gehalten hätten, wären wir viel glimpflicher durchgekommen. Die Politik hat sich im Großen und Ganzen korrekt verhalten. Deutschland steht besser da als die meisten anderen Länder.

beam me up scotty
@ nie wieder ...

Besonders schlimm ist, dass sich eben auch, trotz gegenteiliger Bekundungen von Politikern bis zum Bundespräsidenten bezüglich Corona und alles würde sich ändern, nichts ändern wird.

Woher wollen Sie das wissen? Das ist doch kein Forum zum Tausch von Vorurteilen.

nie wieder spd
@ um 15:48 von hesta15

Mag sein. Aber warum werden die nicht in Rente geschickt, sondern mit Harz4 schikaniert?
Abgesehen davon, dass ziemlich viele dieser Menschen dann auch schon Opfer unseres kinderfeindlichen Bildungssystems waren.
Bis zum vorletzten Jahr hatten wir 50.000 Schulabbrecher pro Jahr. Durch Corona hat sich diese Zahl verdoppelt, wie auch hier unlängst berichtet wurde. Über 100.000 potenzielle Facharbeiter, die niemand haben will. Das kann und darf doch nicht so weitergehen. Auch die Wirtschaft ist da gefordert. Schon im eigenen Interesse.
Also nochmal 100.000 Gründe mehr, endlich ein neues Bildungssystem zu entwickeln.

Franca77
Die Kleinen freuen sich bestimmt auf noch mehr Arbeit..

Sommercamps, Nachhilfe-Unterricht am Nachmittag.. Also.., nach meinem Verständnis klingt das eher nach Strafmaßnahmen für "böse Schüler", als nach einer Fördermaßnahme, auf die ich mich als Schülerin gefreut hätte...

Jetzt werden die Schüler auch noch bestraft für die Corona-Konsequenzen, für die sie nichts können... Während die priviligierten Schüler ihre Freizeit voll genießen werden in den nächsten Monaten und insb. diesen Sommer, dürfen die, deren Leistungen zu wünschen übrig lassen (diesmal auch unverschuldet wegen Corona..), nun bis Ende des Sommers die Nachmittage im Nachhilfe-Unterricht abhängen, oder gar spannende Lern-Sommercamps besuchen.. Schon in den Filmen der 80er war das eine Strafmaßnahme - Noch weniger Freizeit! - Ach ne, die hattet ihr doch schon wegen Corona - also wird sie euch jetzt weggenommen! =(

Zundelheiner
Niederlande

stimmt das eigentlich dass die (kleine) Niederlande 7 Mrd € für (Corona-Nachhol) Bildung ausgeben will?
Wenn es denn wirklich so ist, dann Ciao D.

V.Scho
Warum eigentlich nicht ein Jahr wiederholen?

Dann gibt es keine Probleme mit dem zu vermittelnden Lehrstoff und Lehrstellen sind ja auch nicht gerade üppig vorhanden in der Pandemie.

nie wieder spd
@ um 15:43 von Meinung zu unse...

Völlig richtig. Ein weiteres unterschätztes Problem. Aus den USA gibt es Schätzungen, die besagen, dass ca 70% aller heutigen Berufe durch die Digitalisierung u/o die Industrie 4.0 wegfallen wird.
Das könnte aber durch radikale Arbeitszeitverkürzungen ausgeglichen werden. Selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich. Was sonst!
Und die Schulzeit könnte verlängert werden. G15 statt G8 oder G9.
Mit guten Schulen würden sich sogar die Kinder darüber freuen.
Und so gut sollte Schule heutzutage sein: Die Kinder müssten weinen, wenn es Ferien gibt.

falsa demonstratio
Am 05. Mai 2021 um 16:11 von Sabert

Zitat: Mal abgesehen davon,dass dieses Ganztagsbetreuungs-Anrecht wirklich schnell (5 Jahren) greift,muss sich die jetzige Regierung darüber nicht mehr viele Gedanken machen,aber die Länder müssen nun zusehen wie sie das Ganze realisieren!

Ist Ihnen entgangen, dass die Bundesländer über den Bundesrat an der Gesetzgebung beteiligt sind?

nie wieder spd
@ um 16:09 von Orfee

Es würde völlig ausreichen, wenn unser Staat darauf verzichten könnte, sich jedes Jahr aufs Neue 150 Milliarden Euro stehlen zu lassen.
Durch Steuerhinterziehungen von Steuerverbrechern.
Genug Geld für alles und noch mehr.

werner1955
Die Kinder, die davon profitieren können,

Mäckie Messer @
werden das dann alles bezahlen müssen was Ihre Eltern gewählt haben.

Hoffen wir mal das auch junge Menschen jetzt vor dem BvG klagen weil so die Jugend die Kosten der alten Zeit tragen müssen

Account gelöscht
von 015486166714395656158 16:10

Wird das Bildungsprivileg nicht vertieft, wenn Schulen geschlossen sind, die einen Schüler Nachhilfe bekommen, PC haben und die anderen nicht ?
Und "das war schon immer so", klingt lapidar.
Wie viel "auf Pump soll es denn sein" ?
Vielleicht orientiert man sich bei der Beantwortung der Frage an anderen Bereichen. Bankenstützung durch den Staat etwa.

saschamaus75
@16:09 von Orfee

>> Kein Mensch kann von einer
>> Hyperinflation profitieren weder
>> die Armen
Ähh, doch? Jeder(!) der mehr Schulden als Guthaben hat. -.-

>> noch die ganz Reichen.
Sicher, wenn die 200 Mio. € auf dem Konto auf einmal nur noch 1.000 halbe Mischbrote wert ist.

P.S.: Sie dürfen niemals(!) die Hyperinflation mit der Großen Depression verwechseln:
* Großen Depression: Fotos von Menschen mit den Schildern 'Suche Arbeit - mache Alles' um den Hals
* Hyperinflation: Fotos von Oma ging halt mit einem Wäschekorb voll Geld zum Bäcker
DAS wird gerne verwechselt. oO

nie wieder spd
@ um 16:41 von st59

Stimmt. Und auch in anderen Bereichen fehlen Fachkräfte.
Das könnten Regierung und Wirtschaft zum Anlass nehmen ein riesengroßes Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - und Weiterqualifizierungsprogramm anzuleiern, und Millionen von Arbeitsplätzen zu schaffen.
Mit guten Löhnen, kürzeren Arbeitszeiten und sehr guten Schulen für jedes Kind.
Das wäre die Chance, die auf die Pandemie - Katastrophe folgen könnte.
Aber die Politiker versemmeln es schon, bevor sie angefangen haben.
Das sollten wir uns nicht gefallen lassen und bei der Bundestagswahl entsprechen wählen.
Union, SPD, FDP und AfD dürfen keine Stimme bekommen.

nevergoinhome
15:33 atratos -Schlüsselkind-

"Mein Tageslauf als Schlüsselkind: Morgens im Winter mit der Bahn in die Kreisstadt (Oberrealschule), im Sommer mit dem Rad wg. Fahrkosten. Ab Mittag frei, im Winter Hausaufgaben im Bahnhofs-Warte Saal, da der Zug erst um 18 Uhr fuhr. Ergebnis:
Dipl. Ing und Stabsoffizier der Marine. Und alles ohne zu Jammern."

Schön für Sie. Aber leider ist nicht jeder mit so viel Fingerfertigkeit, Fitness und gutem Sitzfleisch ausgestattet...

weingasi1
Am 05. Mai 2021 um 15:21 von Man weiss ja nie...

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung und deren Art, Probleme jedweder Art anzugehen und zu lösen.
Doch glaube ich ganz fest an die nächste Regierung, die gewiss alles besser machen wird. Was anderes bleibt mir nicht -
__
Dann gehe ich davon aus, dass Ihrer Meinung nach die kommende Regierung eine andere sein wird als die jetzige. Das mag ja sein. Ob sich aber dann zumindest einige Probleme schneller/besser lösen lassen, das wage ich entschieden zu bezweifeln. Wenn sich da nicht mancheiner noch wundern wird.
Man darf gespannt sein.

Bender Rodriguez

2 Milliarden Euro? Ganz schön wenig.
das sind nur 181€ pro Schüler.
Wieso werden die Jugendlichen nicht besser hofiert, als die Banken? Die bekamen hunderte Milliarden geschenkt, nachdem sie wissentlich betrogen hatten.
Die Schüler können für ihre Misere aber nichts. Aber diese Schüler werden zu Wählern. Und dann wird sich dieses "sich wegducken" schon rächen.
Da bin ich mir ganz sicher.

Tada
Es ist schlicht wegen der Anzahl der Betroffenen...

... nicht nachzuholen.

Einfach Schuljahr wiederholen geht auch nicht. Dann ist irgendwo ein Jahrgang doppelt vorhanden, je nachdem wo man ansetzen sollte: ob in der 1. Klasse oder in der 5. Oder gleich im Kindergarten.
Dafür gibt es weder Räume, noch Personal.

MR.Troc
Unverständnis

Da beschließt man etwas, was Millionen kostet und die Leute sind wieder nicht zufrieden. Leider gibt es in Deutschland kein All inklusive Paket, ein klein wenig muss man schon dazu tun.
Wenn ich zurück überlege, unsere Eltern arbeiteten beide Vollzeit. Meine Mutter war eine der Elfuhrweiber, so nannte man Frauen welche um 11 Uhr heim gingen kochten und danach wieder in die Fabrik. Von 7 Uhr bis 18 Uhr standen sie in der Fabrik, teilweise in Schicht.
Da ich der Ältere war musste ich später meiner Schwester das Essen warm machen und danach Hausaufgaben zusammen machen.
Es hat nicht geschadet, im Gegenteil wir haben beide etwas erreicht im Leben.
Schwester nach Abi zu einer Fluggesellschaft bis zur Rente, ich nach Mittelschule Lehre, Meister und selbstständig tätig fünfunddreizig Jahre in den Staaten.
Heute jammern viele auf hohem Niveau, mal daran denken wer all das mal bezahlen soll?
Übrigens die staatlichen Hilfen z.b. Lufthansa müssen zurück bezahlt werden.

Werner40

" Aufholprogramm " und Ganztagsbetreuung sind zwei sinnvolle Initiativen. Letztere wird v.a. Frauen größere Wahlfreiheit ermöglichen, Kinder zu haben ohne im Beruf Karrierenachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Anna-Elisabeth
@17:08 von Bernd Kevesligeti von 015486166714395656158 16:10

//Und "das war schon immer so", klingt lapidar.//

Das IST lapidar - milde formuliert.

schneegans
@Anna-Elisabeth 17:01

„...Ich bin sehr dafür, dass arme Familien und besonders Alleinerziehende die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten; ich kann es nur nicht ertragen, wenn Kinder nur noch als reine Kostenfaktoren angesehen werden. Und diese Klagen scheinen mir nicht von wirklich Bedürftigen zu kommen...“

So ist es, ich höre/hörte dies bisher auch nur von wohlsituierten Eltern. (Elternbeschwerde über mich: „.. kümmert sich nur/am meisten um die Schwachen...“).
Die echt Betroffenen haben wenig Zeit zum Jammern und keine Lobby.

weingasi1
Am 05. Mai 2021 um 15:34 von Margitt.

Ich würde mein Kind erst dann wieder zur Schule oder in eine Kita schicken, wenn man dort ALLE Räume (inkl. Toiletten) corona-sicher ausgestattet hat.
___

Dieses Klo-Problem treibt sie ja um bis zum geht-nicht-mehr.
Was glauben Sie denn, wo die Kinder während Corona aufs Klo gegangen sind, auch wenn Schule nicht immer möglich war. Wenn die Pandemie beendet ist, weil es durch die Impfungen und die Herdenimmunität nur noch hier und da kleine Infektionsgeschehen, wie bei der jährlichen Grippe gibt, dann braucht auch keine Lüftungsanlage in jedes kleine Kämmerlein.
Wenn man da Angst hat, dann kann man sich für die kurze Zeit eine FFP3 Maske anziehen. Ob man grosse Räume, das betrifft ja bei weitem nicht nur die Schulen, umrüstet, wird man sehen. Das wird aber auf jeden Fall peu à peu und nicht in einem Hauruck-Verfahren passieren können.
Wie lange wollen Sie denn Schule und Kita ausfallen lassen ? Die Nachrüstung dauert Jahre ! Wenn überhaupt.

MrEnigma
Tolle Wurst

Grundsätzlich ist es gut, dass nach über 1 Jahr nun endlich die Kinder in den Fokus kommen, also jene, die den Karren hier aus dem Dreck ziehen sollen.
.
Allerdings muss ich mich wundern. Da wird noch eine schöne Rentenerhöhung durchgeführt, trotz der großen Krise seit Jahrzehnten. Entsprechend sind die Rentner auch die größten Gewinner der Corona Krise.
.
Zahlen dürfen das die Jungen. Tja, Pech. Und auch alle anderen Kosten werden eher die Jungen tragen.
Witzigerweise natürlich auch die Kosten für dieses Programm.
.
Schade. Der Generationenvertrag geht also immer zu Lasten der Jungen. Ich hätte es gut gefunden, wenn alle Rentner mit einer überdurchschnittlichen Rente jetzt mal 1 Prozent Soli für die Enkelkinder abgeben, um damit die Folgekosten der Pandemie zu decken und auch um Solidarität mit allen anderen Altersgruppen zu zeigen.
.
Immerhin gestiegen sind die Renten in einer Zeit, in der viele Einkommen normaler Arbeitnehmer und Familien gesunken sind.

Möbius
Das Bild von Kindern

Kinder sollen ja in der Schule in Deutschland vor allem „funktionieren“.

Welches Bild steht dahinter? Warum wurden die Lehrpläne nicht angepasst, die deutsche „Leistungsschule“ ausgesetzt?

Weil Schüler eben nicht nur einfach irgendwelche Kinder und Jugendliche sind. Es gibt weniger ein „Bildungsangebot“ des Staates als eine Leistungspflicht für die Schüler und eine Erziehungspflicht durch den Staat.

Deshalb wurden Absolventen- und Übertrittsjahrgänge bevorzugt beschult. Deshalb auch der ganze Kontroll- und Nachweiszwang im Home-Schooling, zT mit mit skurrilen Konsequenzen („Zwang zur Videokamera“).

Man hat den Eindruck das Eltern nur die - vom Staat überwachte - Rolle zufällt, ordentliche Staatsbürger und zukünftige effektive Werktätige heranzuziehen.

Schule - so hat das Home-Schooling gezeigt - ist nicht etwa eine „staatliche Leistung“, sondern eine Leistung der Familien FÜR den Staat.

Für Arbeitskräfte und auch sonst wertvolle Mitglieder der Gesellschaft in der Zukunft !

weingasi1
Am 05. Mai 2021 um 16:09 von Orfee

Wir haben diese Gelder nicht. Der Staat ist pleite und diese Gelder werden einfach nur gedruckt. Die Krankenkassen bekommen auch Millionen von Herrn Spahn, weil sie pleite sind. Es ist ja eindeutig was passiert, wenn man Geld unendlich vermehrt ohne die Wirtschaftskraft dagegen zu haben. Im Gegenteil ist die Wirtschaft wegen der Pandemie im Keller. Die Blasen werden immer größer und die Folgen, die uns erwartet, sind schwer auszudenken. Kein Mensch kann von einer Hyperinflation profitieren weder die Armen noch die ganz Reichen.
___
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Ihnen mal einer Meinung sein könnte. Mit diesem Beitrag haben Sie aber m.M. recht.
Leider ist das so. Leider glauben (zu)viele, dass die Gelder vom Himmel fallen. Es wird viel aufzuarbeiten sein.

nie wieder spd
@ um 16:47 von beam me up scotty

„Die Politik hat sich im Großen und Ganzen korrekt verhalten.“
Mal ungeachtet der vielfältigen Bereicherung einiger Politiker durch Maskengeschäfte, endete das korrekte Verhalten von Regierungspolitikern zu Beginn des Jahres 2013, als der Bericht des RKI zur Pandemie - Vorsorge an den Bundestag, durch diese Politiker völlig unbeachtet blieb und dementsprechend auch keine adäquate Vorsorge gegen Pandemien getroffen wurde.
Das Versagen solcher Politiker seit 1,5 Jahren hat historische Ausmaße. Die Folgen auch.

nie wieder spd
@ um 16:51 von weingasi1

Sie haben vielleicht sogar recht. Das ist alles nicht einfach.
Aber trotz aller Widrigkeiten unterlässt es die Politik immer noch wenigstens damit zu beginnen.
Im Falle des fehlenden Pflegepersonals immerhin seit 30 Jahren.
Da hätte man schon einiges schaffen können. Wenn die Politiker das gewollt hätten.
Offensichtlich haben sie es nicht gewollt.

Zundelheiner
@17.15 saschamaus

sie sollten nicht daran glauben, dass sich Schulden durch eine Inflation in Wohlgefallen auflösen....

Möbius
Ich sehe den Ganztag inzwischen sehr kritisch

Und dabei fand ich das früher toll. In vielen Ländern ist Ganztagsunterricht üblich.

In Deutschland ist es aber so, dass der Ganztagsunterricht noch mehr das Ungleichgewicht zugunsten der Schule und der Lehrer verschiebt.

Unter vermehrtem Leistungsdruck und Kontrolle haben ja nicht nur die Schüler zu leiden, sondern deren Eltern auch.

Als besonders perfide empfinde ich das heute vielerorts sogar Grundschüler ausgeforscht werden über Lebens- und Konsumgewohnheiten der Eltern. Wie ehedem in der DDR ..,

Der Ganztag setzt Kinder und Eltern (in Deutschland) unter zusätzlichen Druck weil damit weitere Anforderungen verbunden sind.

Es wäre gut wenn mehr Menschen begreifen, das Schulen Behörden sind mit Beamten deren staatlicher Auftrag die Kontrolle und die Leistungsforderung ist.

Daneben geht es auch noch um „Bildung“ ..,

Sisyphos3
17:25 von Bender Rodriguez

Aber diese Schüler werden zu Wählern. Und dann wird sich dieses "sich wegducken" schon rächen.
.
wenn ich eines nicht glaube
dass der Wähler über ein Gedächtnis verfügt

schabernack
17:08 von Bernd Kevesligeti

«Wird das Bildungsprivileg nicht vertieft, wenn Schulen geschlossen sind, die einen Schüler Nachhilfe bekommen, PC haben und die anderen nicht ?»

Bildungsungleichheit wird definitiv noch mehr ungleich, wenn die Schulen geschlossen sind. Von allen Gegebenheiten her haben Schüler aus den sozial mehr benachteiligten Schichten und Wohnvierteln schlechtere Voraussetzungen, um geschlossene Schulen "zu kompensieren". Schon der Bildungsstand von Eltern und Family hat großen Einfluss.

Daher muss (!) es ganz vorrangiges Anliegen von Seiten des Staates sein, eine Strategie zu verfolgen, die den vergessenen Kindern endlich wieder geöffnete Schulen mit Verlässlichkeit bringt.

«Vielleicht orientiert man sich bei der Beantwortung der Frage an anderen Bereichen. Bankenstützung durch den Staat etwa.»

Da kann man Summen an Money gegenüberstellen.
Ansonsten sind das zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.
Viel schwieriger bei Tausenden von Schulen als bei vergleichsweise sehr wenigen Banken.

Dicodes
Niederlande

8,5 Milliarden. Aus dem Wiederaufbaufonds der EU. Im Herbst soll es losgehen.

weingasi1
Am 05. Mai 2021 um 16:41 von st59

Mal ganz abgesehen von der zeitlichen Mehrbelastung der Schüler*innen, wenn mehrerer Male pro Woche (nachmittags?) Förderkurse sind. Fragen sie mal Schüler*innen wie "beliebt" diese Kurse sind. Hm, und in den Ferien warten die Kids nur darauf, in ein Bildungs-Camp zu gehen.
___
Hier wurde es immer so dargestellt, als würden die Schüler geradezu danach gieren wieder lernen zu dürfen. Ich glaube im Verhältnis zu normalen Jahrgängen könnte man den Schülern ein wenig Nachholunterricht schon zumuten können, angeblich waren sie doch in grossen Teilen unterfordert.

Shantuma
181 Euro ...

das ist doch glatt mehr als eine Familie, welche abhängig von Hartz4 ist pro Kind als Einmalzahlung bekommt.
Und dies wurde doch schon gefeiert! (siehe Berliner Zeitung)

nie wieder spd
@ um 17:17 von Nettie

„Ein klarer Hinweis darauf, dass für Zufriedenheit nicht materieller Besitz entscheidend ist, sondern sein Leben unbelastet von ständigen Existenzsorgen selbst gestalten und selbst entscheiden zu können, wie bzw. mit welcher Arbeit man seinen Lebensunterhalt bestreiten will.“
Genau.
Und uns allen diese existentiellen Probleme vom Hals zu halten, soweit das irgend möglich ist, ist die Aufgabe des Staates. Da wo das nicht vollständig möglich ist, hat der Staat, so gut wie nur vorstellbar, zu helfen.
Wozu sollte man ihn sonst benötigen?

saschamaus75
@17:34 von Sparpaket

>> Na sowas! Öffentliche Schülerbetreuung
>> auch in den Ferien?
>> Dieses Konzept staatlicher
>> Allgegenwärtigkeit wurde nur von
>> den untergegangenen Staaten des
>> Realsozialismus übertroffen.
Also, nicht während meiner Schulzeit in der DDR ab 1981. -.-

>> Und jetzt ein Pionierlied, Genossen?
"Und so ziehen wir geschlossen in den Suppentopf hinein,
Wir sind stolz, Wiener Würstchen zu sein"
((c) frei nach dem Pionierlied) ^^

Sisyphos3
17:43 von schneegans

Die echt Betroffenen haben wenig Zeit zum Jammern und keine Lobby.
.
im schwäbischen sagt man
wer jammert dem ist noch zu helfen
wenn er zu ruhig wird keine Zeit mehr zum Jammern hat
... dann wird´s eng

Account gelöscht
von Sparpaket 17:34

Sie haben Ihr Problem damit, wenn auch nur sehr wenig für benachteiligte Schüler getan werden soll. Das heißt dann "staatliche Allgegenwärtigkeit". Woran liegt das wohl ? Entweder Wut auf den Realsozialismus, weil da mal daß Bildungsprivileg für ein paar Jahrzehnte gebrochen war oder Ablehnung gegenüber ärmeren Bevölkerungsteilen.

Nelke785

Unsere Kinder waren seit Dezember nicht mehr in der Schule und hier wird über Ganztagsbetreuung in 5 Jahren gesprochen. Leider ist Frau Giffey gegenwärtig viel zu leise.

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