Ihre Meinung zu: Corona-"Aufholprogramm" und Ganztagsanspruch gebilligt

5. Mai 2021 - 13:10 Uhr

Um die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern, hat die Regierung ein Corona-"Aufholprogramm" auf den Weg gebracht. Zudem gab das Kabinett grünes Licht für ein Recht auf Ganztagsbetreuung.

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Kommentare

Ein Witz: Zwei Milliarden Euro

Für Banken, ja sogar für die Lufthansa und TUI hat man pro Person ein vielfaches davon übrig.

Steuergelder werden nur so rausgeballert, wenn die Lobbyisten anklopfen. Vorauseilend wird da sogar noch Geld hinterhergetragen!

Und für ein par Millionen Schüler kommt jetzt ein Almosen von zwei windigen, winzigen Milliärdchen!

Diese Politik zeigt wieder einmal, was unsere Kinder und was unsere Zukunft wert sind: Heisse Luft, die dank Klimaproblemen wirklich heiss wird.

Ich kann nur den Kopf schütteln über so viel Dreistigkeit und Abspeisung.

Eigentlich müsste man es allen Kindern ermöglichen, den Jahrgang zu wiederholen. Ohne wenn und aber. Dazu gehören mal wirklich ein paar Milliarden (aber um Himmels Willen nicht wieder föderal) zentral in Schule, Kita und Bildung gesteckt.

Eine Politik, die solche Kleinstbeträge bejubelt verfehlt das zentrale Theme aller Generationen: Die Kinder und die Zukunft.

Ganztagsbetreuung

Dann aber nur dann wenn nicht wieder Verein oder Hilforganistaionen das machen und dann nur ungelehrte Hilfkräfte auf 450 € Basis dort Beschäftigt werden.

so viel zur "raschen Einführung"

"Giffey und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hatten im Vorfeld der Entscheidung auf die rasche Einführung eines Rechtsanspruchs gedrungen."

Bin doch immer wieder erstaunt, was man
in der Regierung unter rasch versteht:

"Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden, "

Job und Familie

um 10:04 von Dicodes:
"Die beste Ehefrau von allen und ich haben fünf Kinder, wir haben beide immer gearbeitet. Ich im Wechseldienst, meine Frau lange halbtags. Kinder zu haben bedeutet aber auch zu verzichten, etwas was der heutigen Generation zunehmend schwer fällt."
Applaus, Applaus, wenn alles gut geht und so bleibt.
Spätestens, wenn eine Ehe aber in die Brüche gehen sollte, fällt so ein Traumhaus zusammen und der, der verzichtet hat, steht i.d.R. erstmal dumm da, weil weniger qualifiziert, Schwierigkeiten, eine angemessene Beschäftigung zu finden usw.
Ist nicht immer so, aber bestimmt häufig genug.
Mehr Betreuungsangebote sehe ich als Unterstützung bei der Abstimmung zwischen Job und Familie an.

@ 13:16 von xeniosson

"Ein Witz: Zwei Milliarden Euro
Für Banken, ja sogar für die Lufthansa und TUI hat man pro Person ein vielfaches davon übrig.
Steuergelder werden nur so rausgeballert, wenn die Lobbyisten anklopfen. Vorauseilend wird da sogar noch Geld hinterhergetragen!"

Glaube das Aufholprogramm tut Not (für eine kostenlose Ganztagsgrundschule bin ich nicht).
Aber Sie haben Recht, da ist schon ein sträfliches Ausgaben-Missverhältnis.
Wird dem Wähler dann aber von den Regierenden als großer Wurf verkauft.

Am 05. Mai 2021 um 13:21 von werner1955

" Ganztagsbetreuung

Dann aber nur dann wenn nicht wieder Verein oder Hilforganistaionen das machen und dann nur ungelehrte Hilfkräfte auf 450 € Basis dort Beschäftigt werden. "

Ich hab viele Jahre vor der Rente in der Schule gearbeitet, da gab es die Betreuung schon. Und ja, ab und zu hat das mal ein Lehrer gemacht, sonst Leute die mit dem Lehramt nichts zu tun haben.
Und auf Stundenbasis bezahlt werden, es müssten also zusätzliche Lehrkräfte eingestellt werden, den die Lehrer haben die Stundenzahlen alle voll.
Eigentlich müssten das Sozialarbeiter sein, das gibt aber nur an wenigen Schulen.
Vor allem fehlen den Schulen die passenden Räume, wir hatten 2 davon, nicht alle Kinder wollen das auch nutzen, manche wollen lieber nach Hause.

@ 11:27_RaketoQ- absolut und relativ

„um 10:27 von vriegel
Ich gebe Ihnen recht, dass der I-Wert das Gefahrenpotential nur bedingt abbildet.
Das Problem ist doch, aus meiner Sicht, dass drohende Gefahren (volllaufen der Intensivstationen, schwere Verläufe + Tote) erst Tage / Wochen später erkennbar sind.
Der I-Wert ist einfach die früheste Möglichkeit evtl. drohende Gefahren zu erkennen. Alle anderen Werte / Zahlen hat man erst wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Die "Bremsspur" muss man dann aushalten.

Lockerungen auf gut Glück? Bitte nein !

Mein Fazit: Der I-Wert ist durchaus fragwürdig, ich weiß aber keine bessere Lösung.“

Inzidenz als relativer Wert um Änderungen schneller zu erkennen - ja. Dazu kann die hilfreich sein.

Als absolute Größe, dazu noch im Gesetz um Grundrechtseinschränkungen zu rechtfertigen, ist es mehr als fragwürdig.

Neuzugänge auf Intensivstationen sind nicht „zu spät“. Wenn man das flächendeckend erfasst, dann erkennt man Trends auch.

13:21 von werner1955

"Dann aber nur dann wenn nicht wieder Verein oder Hilforganistaionen das machen und dann nur ungelehrte Hilfkräfte auf 450 € Basis dort Beschäftigt werden."

Aber so kann man doch am meisten dran verdienen.

Fachleute in Rechnung stellen und Studenten die Arbeit machen lassen.
Hat doch beim BER gut funktioniert.

Klar wird für den Steuerzahler sehr teuer aber die Menschen die so was machen Zahlen ja keine Steuern ;-)

Das beste Programm ist Schulen offen lassen

Und zwar unabhängig von Inzidenzen. In Schweden sind die Schulen bis Klasse 9 immer im Präsenzunterricht gewesen, weil das Recht auf Bildung der Kinder dort hoch gewichtet wird. Und das obwohl die Digitalisierung dort weiter fort geschritten ist wie in D.

Man kann und muss das hier auch machen, zumal es keinerlei wissenschaftliche Evidenz gibt, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen zu weniger Todesfällen bei Alten und Pflegebedürftigen gibt. Es hat in Schweden ja auch nicht mehr Tote gegeben, weil die Schulen offen waren.

Für Kinder und Jugendliche sind Kitas und Schulen systemrelevant.

Und für Kinder und Jugendliche ist das Influenza Virus gefährlicher als sars cov 2. Lehrer haben per Se auch kein erhöhtes Risiko, wer relevante schwere Vorerkrankungen hat, der arbeitet nicht mehr.

Das ist mittlerweile alles bekannt, nur: es wird nicht gehandelt.

Statt dessen setzt man völlig willkürlich eine Inzidenz von 165 in ein Gesetz.

Wieso die die Milliarden

Wieso die die Milliarden nicht einfach zeitgemäß in das digitale Schulungsprogramm geben?
Die Pandemie ist noch nicht vorüber und jederzeit kann eine weitere Welle oder eine neue weltweite Pandemie mit anderen Viren ausbrechen?
Wenn dem so sein sollte, sind erneut alle überfordert!
Wohin mit den Kindern, wie sollen sie lernen, den Abschluss erlangen sind dann wahrscheinlich wieder die Fragen.
Das sollte im Hinblick auf die Zukunft schnellstens geklärt, alles neu strukturiert werden, anstatt unbedingt an dem festzuhalten, das bei einer Belastbarkeit wie aktuell der Coronavirus sehr schnell ausser Kontrolle gerät?
Sportunterricht ist zwar toll aber erstmal zweitrangig.

Dann stellt schon mal den Wecker

Dieses Aufholpogramm ist bestimmt so erfolgreich wie das Digitalisierungsaufholprogramm für Deutschland aus dem Jahr 2009.

an vriegel um 13:41

"Neuzugänge auf Intensivstationen sind nicht „zu spät“. Wenn man das flächendeckend erfasst, dann erkennt man Trends auch."

Aber sehr spät und zu spät um präventiv tätig zu werden.

Außerdem hecheln sie der aktuellen Entwicklung hinter her. Die vielgescholtene EU treibt die Früherkennung von Infektionsherden durch Abwasseruntersuchengen voran. Dies kann in Zukunft sehr hilfreich sein, um bei niedriger Inzidenz (z.B nach dem Sommer) Neuausbrüche zu erkennen und regional zu unterdrücken.

Legt es die Politik darauf an...

... von den Bürgern verabscheut zu werden?

Die Lufthansa bekommt quasi bedingungsfrei 9 Milliarden und entlässt trotzdem zig tausende Mitarbeiter. Die Deutsche Bank begeht internationale Finanzkriminaliät im größt möglichen Stil und wird im Rahmen der Bankenrettung trotzdem saniert.
Danach machen sie fröhlich mit CumEx weiter und es gibt immer noch keine Konsequenzen.

Das Verteidigungsministerium versenkt Milliarden für Flugzeuge die mittlerweile bald 5 Jahre Lieferverzug haben und zahlt dafür sogar noch freiwillig drauf.
Das Verkehrsministerium schaufelt sehenden Auges hunderte von Millionen in Projekte, deren Scheitern von vornhinein klar war.

Aber für die Sanierung baufälliger Schulen ist kein Geld da

Und wenn man glaubt es wird nicht schlimmer, dann liest man, dass nach den aktuellen Regelungen gepaart mit den aktuellen Statistiken der nächste Bundestag über 900 Abgeordnete haben wird die alle einen Haufen Geld kosten ohne einen Mehrwert zu bringen...

@vriegel um 13:54 Uhr

Es gibt einen flächendeckend sehr hohen Bedarf an Lehrkräften in Deutschland. Da Sie sich ja so für offene Schulen unter allen Umständen engagieren, sind Sie bestimmt bereit, als Quer- oder Seiteneinsteiger das von Ihnen so kritisierte System und die von Ihnen kritisierten Kolleginnen und Kollegen mit Ihren frischen Ideen tatkräftig zu unterstützen.

Oder täusche ich mich?

Versprechensbekundungen

Artikel:“... Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden, sollen nach den Plänen von Bundesfamilien- und Bundesbildungsministerium in den ersten vier Schuljahren einen Anspruch auf ganztägige Betreuung bekommen - für mindestens acht Stunden an Wochentagen und auch in den Ferien....“

Bei den himmlischen Aussichten werden ja jetzt bestimmt mit Hingabe Kinder gezeugt. (Ironie aus)
Die augenblicklichen (herunter gefallenen) Grundschüler mit ihren Eltern sehen ja nichts mehr davon.
Logischerweise braucht es Vorbereitungszeit, weil eine Ganztagsschule natürlich nicht so aussehen kann wie eine Schule zur Zeit. Aber die Forderung ist ja nicht neu, also ist die entsprechende Vorbereitung längst überfällig und wurde schlichtweg ausgeblendet.
Also sollte man schleunigst Angebote wie die Arche ect. schnellstens fördern und ausbauen sowie Firmen endlich zu Kinderbetreuungseinrichtungen verpflichten.

Am 05. Mai 2021 um 13:42 von Locker werden

"Dann aber nur dann wenn nicht wieder Verein oder Hilforganistaionen das machen und dann nur ungelehrte Hilfkräfte auf 450 € Basis dort Beschäftigt werden."

Aber so kann man doch am meisten dran verdienen.
___
WER ist denn bitte DER, der da am meisten dran verdient ? Verdienen kann da überhaupt niemand dran. Man kann bestenfalls viel Geld in die Hand nehmen und alles über Fachpersonal machen oder man kann versuchen, die Kosten etwas geringer zu halten. VERDIENEN kann da niemand. Es wird nur mehr oder weniger teuer.

@Margareta K., 11:55 (re 11:28 von hesta15)

“Natürlich gibt es solche Familien aber sie entsprechen nicht dem Durschnitt der Familien in Deutschland.“
---
"Mit dem Durchschnitt ist das so eine Sache. Der eine Verdiener verfügt über monatlich 8000€ netto, der andere über 1600€ netto. Was ist denn da der Durchschnitt? Dann teilen Sie diesen errechneten Durchschnitt dem mit 1600€ mit und was er sich doch damit alles leisten kann"

Mit der Berechnung irgendwelcher Durchschnitte (auf welcher Basis auch immer) wird das Problem in der Tat nicht zu lösen sein. Denn erfahrungsgemäß wachsen mit dem Einkommen auch die Ansprüche - und damit auch die finanziellen Verpflichtungen.
Es "reicht" also praktisch nie. Das Geld selbst ist also das Problem.

„ Der Deutsche Ärztetag hat

„ Der Deutsche Ärztetag hat eine bessere Vorbereitung auf Pandemien gefordert. Die Krisenreaktionsfähigkeit des Landes müsse "dringend optimiert werden", hieß es nach Angaben der Bundesärztekammer in einem auf dem digital tagenden Ärztetag gefassten Beschluss.

Die Mediziner sprachen sich unter anderem für die Schaffung "fester Krisenstäbe" der Bundesländer auch unter Einbeziehung der Ärztekammern aus. Außerdem forderten sie ständig aktualisierte Pandemiepläne auf allen Ebenen des Staates und des Gesundheitswesens sowie Reserven mit wichtigen Medikamenten und Medizinprodukten.“

Tagesschau.de

Und das Wichtigste ist ein IfSG, dass uns Bürger vor der Politik und Wissenschaftlern schützt.

Vor allem in Bezug auf Einschränkungen von Grundrechten. Und vor einer Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit.

Dies insbesondere auch in Bezug auf Schulen und Kindergärten.

Auch wichtig: die Ausrufung der Pandemie sollte nur mit 2/3-Mehrheit und zeitlich eng begrenzt möglich sein.

Die Kinder sollen demnächst

Die Kinder sollen demnächst all das nachholen, was sie in 1,5 Jahren Pandemie nicht lernen konnten.
Hat da auch schon jemand die Kinder gefragt?
Die sollen zusätzlich zum bald wieder „normal“ funktionierenden Unterricht, Nachhilfe bekommen? Für wie lange pro Tag, für wieviele Jahre?
Und was ist mit der Freizeit der Kinder?
Das ist doch nur ein Unterstützungsprogramm für Privatanbieter von Nachhilfeunterricht, die wahrscheinlich ihre Angestellten in Minijobs und Mindestlohn halten.
Oder es machen Lehramtsstudenten, die eigentlich an den Schulen eingesetzt werden müssten. Da fehlt seit Jahren Personal.
Warum lässt man nicht einfach 1 oder 2 Jahre ausfallen und fängt dort an, wo die Kinder vor der Pandemie standen?
Das geht für das gesamte System gut, wenn die nächsten 1 oder 2 Kindergartenjahrgänge ebenfalls ein bisschen mit dem Kindergartenbesuch abwarten.
Oder es werden mehr Kindergärten schnell gebaut.
Die Kinder haben dafür genug Zeit, da sie eine höhere Lebenserwartung haben.

Das Grundproblembleibt bestehen - genau wie letztes Jahr...

Es bleibt wieder die Frage, wer den Job für dieses Geld machen soll... Unser Schulsystem ist mit seinen Betreuungsquoten (Vollzeit Mathematik-Info bedeutet für mich 230 versch. Schüler pro Woche) nicht darauf ausgelegt qualitativ hochwertiges Homeschooling auf Dauer zu ermöglichen, auch die Modelle mit halben Klassen sind unheimlich zeitaufwendig, da zur normalen min. 48h-Arbeitswoche eines Lehrers (vorausgesetzt er will den Job ordentlich machen) so die häusliche Betreuung einfach dazukommt.
Nach der Ewigkeit mit 60h+ Arbeitswochen gehen zumindest meine Kollegen und ich mittlerweile wirklich am Stock - eine Pause ist im Sommer für uns unbedingt notwendig.

Wer macht also das Sommercamp? Studenten und Vereine
Wer nutzt das Sommercamp? Nicht die, die es brauchen, da es ja freiwillig ist.
Was nutzt es damit? Nichts, da es die Leistungsunterschiede in den Klassen zum neuen Schuljahr weiter erhöht.
Das Geld verbrennen wäre besser - dann hätten es alle zumindest warm...

Reine Publicity...

@Bender Rodriguez Vorgängerthread

>>Sowas unausgegorenrs. Bei uns lief das früher besser. Da bekam ein Elternteil so viel Geld für 50h/Woche, dass es locker für ein 4köpige Familie und ein Haus reichte. Mit Urlaub und Auto . Und ein Teil konnte auf die Kinder aufpassen. Heute braucht man eine Betreuung, die kostenlos sein muss, weil sich das Doppelverdienen sonst wieder nicht rechnet.>>
Die „Nichtfinanzierbarkeit“ (verschärft aber nicht neu) ist eine Sache, ein Unding, logisch.

Aber was Sie gerne „unterbuttern“ möchten ist die Tatsache, dass ein Elternteil (meistens die Frau), heutzutage weder abhängig vom Partner sein will noch kann. Außerdem gibt es unendlich viele Alleinerziehende.

@13:16 von xeniosson

>> Vorauseilend [...] hinterhergetragen!

Der war gut! 'Folgt mir, ich bin direkt hinter euch'? ^^

Ein Almosen für unsere Kinder?

Mit Verlaub - die Summe mutet geradezu grotesk niedrig an, in Relation zum Schaden, den die Kinder im letzten Jahr erlitten haben.
Wieder werden sie nur abgespeist - sind halt keine Wähler. Ich finde es beschämend für unseren Staat, wie wenig wichtig ihm die Kinder sind.

@ um 14:06 von A-H

Mit sehr guten Gehältern lassen sich sowohl Quereinsteiger als auch geneigte Arbeitslose, die entsprechend weiterqualifiziert werden müssen.
Ebenso wie für viele andere Berufe, in denen Fachkräftemangel besteht.
Aber damit hat die Arbeitsagentur auch nach 1,5 Jahren Pandemie und mindestens 30 Jahren Pflegenotstand und jahrzehntelangem Personalmangel in vielen anderen Bereichen noch nicht einmal begonnen.
Dabei warten mindestens 3 Millionen Arbeitslose auf solche Möglichkeiten.
Wenn nicht, muß man die in Rente schicken, dann werden ein paar Fachkräfte der Arbeitsagenturen frei für Weiterbildung und Umschulung.

Ganztagsbetreuung?

Ich brauche keine Ganztagsbetreuung, ich brauche Zeit für meine Kinder. Die Zeit in der irgendwelche Menschen dafür bezahlt werden, dass sie sich um meine Kinder kümmern und erziehen wollen, muss ich arbeiten gehen, um die Steuern dafür zu beschaffen. Warum wird immer mehr dafür getan, dass sich Kinder von ihren Familien entfremden, anstatt Familien zu unterstützen? Echte Hilfe sieht anders aus. Da läuft irgendwas sehr falsch.

@ 14:06_A-H- keine Kritik an Lehrkräften

Ich habe selbst 3 Kinder im Grundschulalter.

Wo erkennen Sie in meinem Kommentar eine Kritik an Lehrern.?!

Ich hab es schon öfters kritisiert, dass man die Impfung für ängstliche Lehrer priorisiert hat vor den wirklich hoch gefährdeten.

Das neue Epid. Bulletin 19/20210 vom RKI weist alle relevanten Vorerkrankungen auf und auch in Relation die Altersklassen. Lehrer und Menschen unter 70 tauchen da nicht auf.

Und die dort genannten Vorerkrankungen dürften nur in den seltensten Fällen noch dazu befähigen einer regelmäßigen Arbeit nach zu gehen.

@ 13:55 von Gregor 42

"Wieso die die Milliarden nicht einfach zeitgemäß in das digitale Schulungsprogramm geben?
Die Pandemie ist noch nicht vorüber und jederzeit kann eine weitere Welle ..."

Stimmt auch!

Scheint so, als ob man das Pferd von hinten aufzäumt. Noch immer sind viele Schulen in einem desolaten Zustand, Belüftungsanlagen mit Virenfiltern sicherlich immer noch eine Seltenheit ...

Außerdem haben viele Foristen recht, im Bildungsbereich könnte genug Geld für alles da sein, wenn man es nicht so unüberlegt an anderer Stelle raushauen würde.

@Gregor42

Sie verkennen leider wie viele außerhalb des Bildungssystems, dass wir Lehrer auch dafür bezahlt werden einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Kindern zum Lernen zu "zwingen" - dies funktioniert in Präsenz für mich problemlos, digital sind die Kinder aber schlichtweg nicht greifbar und ich kann auch nicht jede Woche bei 100 Elternhäusern ganz nebenbei mehrmals anrufen (und das würde bedeuten das 130 Kinder fernab der Schule jede Woche ihre Aufgabenerledigen - das ist mittlerweile im 5. Monat mit vollständigem oder teilweisem Homeschooling schlichtweg nicht mehr der Fall...).
Die Mittel für die Digitalisierung sollten in die Lehrerausbildung und -einstellung fließen. Deutlich kleinere Klassen, wie bspw. bei Pisa-Sieger Finnland würden die Situation massiv verbessern, andere Technik ändert nahezu nichts...

@Vriegel 14:11

„...Und das Wichtigste ist ein IfSG, dass uns Bürger vor der Politik und Wissenschaftlern schützt.....“
Vor Wissenschaftlern müssen wir also geschützt werden? Alternative: An „Schwurblern“ orientieren?

„...Auch wichtig: die Ausrufung der Pandemie sollte nur mit 2/3-Mehrheit und zeitlich eng begrenzt möglich sein.“
Wusste gar nicht, dass sich eine Pandemie beliebig ausrufen lässt und nach Bürgermeinung richtet.

Im Übrigen war hier das Thema ein anderes.

@ um 14:10 von Nettie

Laut den Ergebnissen von Glücksforschern, von denen auch hier alle paar Jahre berichtet wird, lässt sich das persönliche Glücksempfinden durch ein mehr an Geld nur bis 60.000 Euro netto steigern.
Alle Summen darüber erhöhen dieses Glücksempfinden nicht.
Also würde es vollkommen ausreichen, wenn jeder Bürger 5000€ netto pro Monat zur Verfügung gestellt bekommt.
Und sooo viel ist das ja nicht.
Ausserdem kann gespart werden, in dem man einige Bereiche der Arbeitslosenverwaltung und der Sozialämter schließt, weil sie nicht mehr benötigt werden.

Wo kommt das ganze Personal her...

... Und wann wird es eingestellt, damit ein Rechtsanspruch auch Sinn macht.

Es bringt nichts, wenn der Rechtsanspruch vorhanden ist und er einklagbar ist, wenn gleichzeitig aber die Umsetzung nicht in den nächsten Wochen machbar wird, sondern erst in Jahren.

"Aufholprogramm" als Beruhigungspille

Es bleibt die Hoffnung, dass es beim Aufholprogramm besser läuft als beim Digitalpakt. Von den 6,5 Mrd wurden bisher nur ca. 1,3 abgerufen bzw. bewilligt. Nur Geld zu bewilligen und sich dann aus der Verantwortung zu stehlen, reicht nicht aus. Wer soll die Nachhilfestunden erteilen? Wann sollen die Kinder das alles nachholen? Die brauchen jetzt erst mal wieder Sozialkontakte und ganz viel Bewegung / Sport. Es sind auch die Sportvereine, die unterstützt werden müssen. Übungsleiter und Trainer müssen gefunden und ausgebildet werden. Die Vereine brauchen intakte Sportanlagen und Material. Wenn wir die Kinder jetzt nicht wieder bewegen, dann haben wir in absehbarer Zukunft enorme Folgeschäden in finanziell höheren Dimensionen. Leider steht zu befürchten, dass Nachhilfe in Mathe und Deutsch die Bewegungszeit noch mehr einschränken. Weshalb ist es ein Tabu, über ein zusätzliches halbes Schuljahr zu diskutieren?

@ 14:10_Nettie- Statistik für Anfänger

https://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/158/statistik_fuer_...

Ea gibt eine ganze Menge Möglichkeiten „irgendwelche Durchschnittswerte“ zu ermitteln.

Medianeinkommen werden gerne genutzt, um Einkommensverteilungen aufzuzeigen.

@von nie wieder spd

>>Die Kinder sollen demnächst all das nachholen, was sie in 1,5 Jahren Pandemie nicht lernen konnten.
Hat da auch schon jemand die Kinder gefragt?<<

Naja, es ist nicht so als hätte unsere Politik jemals etwas auf die Interessen der Jüngsten gegeben...

Sonst wäre die Bildung nicht so kaputt gespart worden...

Oder in den letzten 20 Jahren mehr als 2/3 aller Jugendzentren geschlossen und Freizeitangebote gestrichen worden...

Oder das Rentensystem so sträflich ruiniert worden...

Oder die Arbeits- Sicherheit, -Bedingungen und die Löhe so wenig gestiegen im vergleich zu den Lebenshaltungskosten...

Oder so viele Umweltprojekte zugunsten der Fossilen wieder zurückgefahren worden...

Oder die geplante Obsoleszenz verboten worden...

Leider gottes und zur schade unserer Politik könnte ich ewig so weiter machen ...

Das Gesellschaftsziel hat sich von "unsere Kinder sollen es mal besser haben" zu "man lebt nur einmal, sollen die sehen wo sie bleiben" verschoben.

Perfide

Es passt. Es passt einfach. Geld kann für diese Regierung jedes Problem lösen. Was für eine perfide Weltanschauung.
.
Erst kümmert man sich Monate nicht um die Bedürfnisse der Kinder, sperrt sie ein, ignoriert jedes Bedürfnis. Und dann holt man die Kohle aus dem Nichts und dann sollen die Kinder gefälligst wieder funktionieren.
Es passt übrigens auch, dass wir uns alle für Alten Solidarität zeigen sollen, aber die Kinder keine Rolle spielen.
.
Es paßt folglich auch, dass die letzte Rentenerhöhung nicht ausgesetzt wurde, trotz sinkender Einkommen der Familien.
.
Und bezahlten dürfen auch das die Kinder. Neben dem, was jetzt an Schulden aufgenommen wurde, um die Folgen der Corona Politik für die Wirtschaft abzufedern.
.
Der Politik geht es ja nicht um die Bedürfnisse der Kinder, sondern um die Fachkräfte von morgen. Und damit auch wieder um alles andere als die Kinder.

Warum nicht ein Schuljahr für alle wiederholen?,

wenn das organisatorisch und kapazitätsmäßig möglich ist. Eine bessere entspanntere Nachbearbeitungsmöglichkeit gibt es nicht. Wir haben früher doch auch die Ausfallzeit durch den Wehrdienst verkraftet. Wenn sich herausstellt, dass nicht alle zusätzliche Zeit für das Nachlernen notwenig ist, könnte man die zusätzliche Zeit für die Einarbeitung und Einübung des digitalen Arbeitens benutzen. Dazu müssten allerdings Vorarbeiten geleistet werden. Da geht es um die Ausstattung der Schulen mit Hardware und um Vorbereitung/Auswahl/Bereitstellen von Lerninhalten. Dies wäre im besten Sinne eine Umsetzung des Politikerversprechens, durch Schaffung von digitaler Kompetenz den Coronaschaden in eine Chance für die Zukunft umzumünzen.

Aufholen

Das entspricht pro fördebedürftigem Kind 7 Unterrichtstunden durch eine qualifizierte Lehrkraft in NRW.
Also werden die SuS wieder mit einem Böckchen abgespeist.
Statt die Kinder durch ein freiwilliges auf Royale mit Zeit und entspannten Lernmöglichkeiten zu beschenken, wird also auf Kosten der Kinder weiter gespart, Druck ausgeübt und somit eine ganze Generation im Stich gelassen. Dass ein freiwilliges Jahr, dass Kinder, welche die Leistungen in diesem Schuljahr aus verständlichen Gründen nicht erreichen konnten sehr teuer ist, steht ganz außer Frage, aber für diverse wirtschaftliche Größen im Bereich des Flugverkehrs war ja genug Geld da.

an vriegel um 14:11

"Und das Wichtigste ist ein IfSG, dass uns Bürger vor der Politik und Wissenschaftlern schützt."

Ihre Politikfeindlichkeit kombiniert mit der Wissenschaftsfeindlichkeit ist atemberaubend.

"Vor allem in Bezug auf Einschränkungen von Grundrechten. Und vor einer Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit."

dafür ist das Verfassungsgericht zuständig.

Ein Infektionsschutzgesetz, das praktisch Handlungsunfähigkeit bedeutet. wäre verfassungswidrig.

Zun sachgerechten Umgang mit Pandemien ist eine klare Definition notwendig aufgrund derer die Politik dann handeln kann.

Wahlkampfversprechen...

deren Umsetzung nach der Wahl wieder nur halbherzig angegangen werden. Michel lass dich nicht hinters Licht führen....

Deeskalator

Sehr guter Kommentar. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Solch hervorragende Kommentare werden leider von viel zu wenigen Leuten auch außerhalb dieses Netzes gelesen. Ich weis nicht warum, wenn ja, würde sicherlich über manches Andere anders diskutiert. Aber leider gibt es sehr viele Menschen, die nur schwarz weiß denken und sich über wirklich gravierende Fehlentwicklungen keine Gedanken machen.

Beste Grüße

@AR105

Das Tabu kann ich Ihnen problemlos erklären:

Unser Abschlussjahrgang in diesemJahr zählt 112 Schüler.

Wo sollen wir diese 112 Schüler ein weiteres halbes Jahr zusätzlich unterrichten und welcher Lehrer soll die unterrichten?
Der Einstellungsmarkt insbesondere in Mathematik und den Naturwissenschaften ist schlichtweg leergefegt...
Allein an unserer Schule würden wir für das halbe Jahr 6 neue Vollzeitlehrer benötigen. Das gleichen Sie noch nichtmal durch eine vorübergehende Erhöhung der Regelarbeitszeit aus. Ganz davon abgesehen, dass 26 Unterrichtsstunden pro Woche min. 30h Präsenz an der Schule pro Woche + min. 13h pro Woche Vorbereitung + min. 5h/ Woche Korrekturzeit - also jetzt schon min. 48h/Woche Regelarbeitszeit bedeuten...

Verstehen Sie mich nicht falsch - ich liebe meinen Job und ich halte ihn für den schönsten Beruf der Welt. Das System ist aber entlang der Belastungsgrenze genäht und verkraftet keinen ganzen Jahrgang für ein halbes Jahr länger.

Verhältnismäßigkeit

Zwei Milliarden für die kinder - zig Milliarden für Wirtschaftsbetriebe.

Das ist unverhältnismäßig und beschämend.

Zehntausende Opfer auf grund einer wagen Vermutung es könne ein wirtschaftlicher Schaden entstehen. Ist das vertretbar.?

Diese Diskussion muss auch aus verfassungsrechtlicher Sicht noch geführt werden.

@13:41 von vriegel @11:27_RaketoQ

//Als absolute Größe, dazu noch im Gesetz um Grundrechtseinschränkungen zu rechtfertigen, ist es mehr als fragwürdig.

Neuzugänge auf Intensivstationen sind nicht „zu spät“. Wenn man das flächendeckend erfasst, dann erkennt man Trends auch.//

Ich hatte erst kürzlich unsere Nachbarländer, die schon wieder zu früh öffnen, als Vorkosterratten bezeichnet, weil sie uns in Deutschland Gelegenheit geben, zu sehen, was das bedeuten kann. Zu den Trends (Stand 4. Mai):

***Paris – Die Zahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen in Frankreich ist wieder angestiegen. Wie die französischen Gesundheitsbehörden mitteilten, wurden gestern 5.630 Infizierte auf Intensivstationen behandelt.

Binnen 24 Stunden kamen demnach 386 Intensivpatienten hinzu. In der vergangenen Woche war ihre Zahl leicht gesunken.

Auch die Zahl aller Coronapatienten, die in Frankreich im Krankenhaus liegen, stieg gestern wieder leicht an und liegt nun bei 28.950.***

@B-Nutzer 14:21

„Ich brauche keine Ganztagsbetreuung, ich brauche Zeit für meine Kinder. Die Zeit in der irgendwelche Menschen dafür bezahlt werden, dass sie sich um meine Kinder kümmern und erziehen wollen, muss ich arbeiten gehen, um die Steuern dafür zu beschaffen. Warum wird immer mehr dafür getan, dass sich Kinder von ihren Familien entfremden, anstatt Familien zu unterstützen? Echte Hilfe sieht anders aus. Da läuft irgendwas sehr falsch.“

Auch ein arbeitender Mensch muss sich nicht von seinen Kindern entfremden, sofern die ausgeübte Arbeit angemessen bezahlt wird und im besten Fall sogar Erfüllung ect bringt. (Also für entsprechende Entlohnung und Menschlichkeit eintreten und wählen).
Daneben reduzieren Kinder übrigens auch ihre Steuerbelastung.
Die einzig dauerbezahlte Elternschaft dürfte sich im SOS-Kinderdorf finden, vielleicht ist das etwas für Sie.
Oder wie denken Sie sich das? Sollten nur noch Kinderlose Staats- und Steuerkosten bezahlen (dabei auch noch als Schmarotzer beschimpft werden)

"Wichtiges Signal für Familien"

Das Problem bei Signalen ist, man sieht und/oder hört sie, spüren kann man sie nur selten. Und selbst wenn man sie spürt, ist das nur von kurzer Dauer. In der Pflege kennt man das seit Jahrzehnten und hier wird es wohl kaum mehr sein.

Corona-"Aufholprogramm" und Ganztagsanspruch gebilligt...

In der Corona-Krise sind vor allem Kinder aus armen Familien benachteiligt. Nachhilfe können sich die wenigsten leisten. Mit PC und Technik sind sie tendenziell auch schlechter ausgestattet als Schüler aus Marienburg/Hahnwald oder der Elbchaussee. Und so wird das Bildungsprivileg noch vertieft.
Aber ob 2 Milliarden Euro geeignet sind da etwas strukturell zu verändern ?
Geht es um andere Bereiche zeigt man sich großzügiger....

rer Truman Welt

Aufgrund der zweiten Hälfte der laufenden Legislaturperiode wird diese Regierung wohl als "Money Earp Regierung " in die Annalen eingehen. Jedes Thema und Problem wird mit Milliarden erledigt und mit Scholz als "Bazooka Man" und "Problem Killer" "zerzahlt".
Wie sieht denn eine Erfogskontrolle aus? Ich meine, da werden 2 Milliarden Euro verballert, da darf man doch einmal fragen, was es am Ende gebracht hat oder?
Soll ich meine Frage selbst beantworten? Okay-> gecheckt wird, ob die das Geld bekommen, die die gesetzten Bedingungen erfüllen. Vielleicht auch noch - was ich aber nicht glaube - ob das Geld auch dafür ausgegeben wurde, wofüres gedacht war. Aber was eine Nachhilfe gebracht hat bzw. wer diese geben darf oder welche Qualifikation diese Institution oder Mensch erfüllen muss, egal!
Für 150,- pro Kind wird quasi ein Schuljahr- mehr oder weniger- aufgeholt.
Das ist solch eine Lachnummer, wiedereinmal unfassbar!
Wer wählt sowas- wer?
Wer wählt sowas?
Ich ganz sicher nicht!

Deutschland Kinderfreundlich?

Ich muß leider sagen, kinderfreundlich sieht anders aus da sind andere Länder vor uns besser. Was haben unsere Politeliten denn für unsere Kinder getan in jahrzehnte an Schulen, Kitas usw.? Ach ja, die Wirtschaft braucht schnell Kinder zum Heranwachsen, da ist für das Kindsein keine Zeit. Liebe Politiker, schämt ihr euch denn nicht? Ihr laßt alles verkommen von Schulen bis Kitas. Warum haben wir denn so wenig Kinder? Ein Umdenken der Politik ist von Nöten alles andere ist nur ein Eiertanz. Kein Geld für Kinder? Wer sich so viele Plamentarier leisten kann, der kann auch Kinder unterstützen, aber richtig und nicht kläckerweise. Alles nur noch traurig.

An dem finanziellen Angebot...

... Was einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung darstellen soll, ist nicht einmal im Ansatz erkennbar wie die praktische Umsetzung zu funktionieren hat.
Gleichwohl hat die Bundesregierung, die MPs und die sonst Verantwortlichen, Monate lang die Kinder/Schüler /innen nach Hause geschickt - Home-Schooling-Machen - und das u. U in Fam wo Infizierte in der Absonderung waren.

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Wer das macht, ist Opportunist/in und Nutznießer/in der jetzigen Groko.

Es sollte trotzdem kein Tabu

Es sollte trotzdem kein Tabu geben. Ihre Begründung ist auch mir klar gewesen. Die Politik würde diese Problematik aber nicht gerne zugeben, da die Veräumnisse der Vergangenheit zum Vorschein kämen. Ich habe es als Denkanstoß verstanden, damit wir vielleicht auch langfristig denken. Wie soll Schule 2030, 2040, ... aussehen, damit wir den Kindern gerecht werden? Kleinere Klassen, veränderte Lehrpläne, veränderte Lehrerausbildung, ...

@14:48 von schneegans @B-Nutzer 14:21

//Oder wie denken Sie sich das? Sollten nur noch Kinderlose Staats- und Steuerkosten bezahlen (dabei auch noch als Schmarotzer beschimpft werden)//

Hier im Forum habe ich lernen müssen, dass scheinbar viele Eltern so denken. Persönlich kenne ich allerdings nur Eltern, die sagen: "Ja, Kinder kosten Zeit, Nerven und Geld. Aber man bekommt tausendfach zurück, was man an Liebe investiert."

Ich kann bei meinen Nichten und Neffen sehen, wie sehr sie sich um ihre inzwischen alten Eltern sorgen (sofern noch lebend) und wie sehr sie bemüht sind, diesen einen schönen Lebensabend zu gestalten. Finanzielle Unterstützung ist auch dabei. Keiner von denen wollte jemals mehr Geld vom Staat allein fürs "Kinderhaben".

14.14 von nie wieder spd

Ich glaube auch nicht, das sich die ca. 1,5 Jahre aufholen lassen. Es wäre m.E. auch das Letzte dafür die Ferien zu verkürzen der andere Verrücktheiten. Dieses Schuljahr wird nun mal als Corona-Schuljahr-Abi etc. eingehen. Aber das haben die Verantwortlichen hoffentlich vorher einkalkuliert. Nicht panisch und mit wenig Überlegung hier und da schließen und dann liegt das Kind im Brunnen.

Zukunft ist wichtig!

Und was ist mit dem JETZT?

Ein bisschen Geld für Bildung und das Recht auf Ganztagesbetreuung in Grundschulen ab 2026... Schön und gut. Aber: Ich glaube nicht mehr an Rechte für Kinder in diesem Land. Es gibt auch ein Recht auf Bildung - eigentlich. Und auf einen Kita-Betreuungsplatz - eigentlich. Gar nicht zu reden vom Recht auf Teilhabe oder Schutz vor häuslicher Gewalt. Aber genau jetzt in diesem Moment sind zehntausende von Kindern und Jugendlichen alleine zu Hause, isoliert, von der Gesellschaft vergessen, mit mittelmäßiger bis schlechter Beschulung über den Bildschirm, ohne Möglichkeit, sich beim Sport auszutoben, ohne Freunde, ohne Hoffnung, ohne Perspektive. Die Kinder und Jugendlichen haben über ein Jahr lang uns Erwachsene geschützt. Und jetzt müssen wir endlich alles dafür tun, um Kinder und Jugendliche aus ihrer Isolation zu holen! Darauf kommt es an! Nicht auf ein bisschen Geld für Nachhilfe in einem Jahr. Und Sozialkontakte kann man übrigens auch nicht in den Sommerferien nachholen...

Re : vriegel !

Das sollte auch schon lange so sein, dass es überhaupt Katastrophen und Pandemiepläne gibt, aber leider waren die Damen und Herren sich im Jahr 2015 zu fein, vorgelegte Pläne sich an zu schauen und zu beschließen. irgend wie typisch für viele Politiker/innen, dass immer erst der große Hammer kommen muss, bis sie mal in die Hufe kommen. Wobei bisher ja immer nur auf Sicht gefahren wurde, und immer noch niemand sich um die Ausarbeitung von solchen Plänen kümmert.
Zwar kehrt immerhin ein Stück Einsicht ein, das die ganze Globalisierung auch ihre Schattenseiten hat. Bleibt nur zu hoffen und immer wieder zu mahnen, nicht nur reden, sondern handeln !

Zu vriegel um 14.11

Ich bin lieber vor kaum qualifizierten Stimmungen als vor Wissenschaftlern und Politikern geschuetzt. Da das derzeit der Fall ist, habe ich keine diesbezuegliche Sorge und kann demzufolge zuversichtlich in die Zukunft mit ihren Herausforderungen schauen.

Groteske Strukturen.

Statt 2000 Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen auszugeben, gäbe es durchaus völlig kostenlose Verbesserung vorhandener Strukturen:

Hier bei uns im Landkreis haben die Grundschüler Wechselunterricht, d. h. immer abwechselnd hat jeweils die Hälfte der Klasse montags, mittwochs und freitags und in der nächsten Woche dann dienstags und donnerstags Schule.
Die Hälfte der Woche findet für die Kinder also kein Unterricht statt.

In der kommenden Woche ist dann nichtsdestotrotz nach dem Himmelfahrtsdonnerstag der Freitag als Brückentag komplett unterrichtsfrei.

Damit nicht genug, ist ebenso der Mittwoch davor frei - schulinterne Lehrerfortbildung.

Um das zu toppen, fällt in der Woche darauf ein Unterrichtstag aus, um diejenigen, die an jenem Mittwoch eigentlich Unterricht gehabt hätten, nicht zu benachteiligen - statt den Unterricht nachzuholen ...

Satire?

Nein - genauso geschehen an der Grundschule Wenzen im Landkreis Northeim in Niedersachsen.

Das ist bedrückend armselig.

Nein

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung und deren Art, Probleme jedweder Art anzugehen und zu lösen.
Doch glaube ich ganz fest an die nächste Regierung, die gewiss alles besser machen wird. Was anderes bleibt mir nicht -
Hoffen Glauben Vertrauen
Das ist meine Meinung

@Anna-Elisabeth 14:47

Sie sind rührig bemüht um die Foristen. Da die beiden das hier besprochene Thema jedoch zu ihren Lieblingsvorwürfen umzumünzen verstehen, werden sie wohl auch Ihre Antwort ignorieren.

Re : Giselbert !

Ja, es ist echt traurig und beschämend, wie viel all unsere Kinder den Politikern wert sind. Gerade mal etwa 150 Euro pro Kind im Jahr, da hat die Lufthansa mit all ihren sehr gut bezahlten Piloten ein vielfaches mehr erhalten, und dies im Eilverfahren.
Die ganze Regierung, vor allem die CDU und CSU sollten sich mindestens ein Jahr lang in die Ecke stellen und schämen, diese Geizkragen, die nur Augen und Ohren für Lobbyisten haben, und unsere Kinder total vergessen, sie einsperren, den Sport draußen verbieten, ihnen viele Möglichkeiten zum Lernen nehmen, aber extrem viele Reden bei jeder Gelegenheit schwingen.
Dass die SPD dies mit trägt, spricht nicht wirklich für diese Partei und Herrn Scholz !

Ein Schlag ins Gesicht

ist das für die meisten Familien, und wird dabei noch als Wohltat verkauft. Das Geld, was da ausgegeben wird, wird bei geschätzten 25% der Schüler, die einen entsprechenden Bedarf haben, gerade mal für ein halbes Jahr Nachhilfe reichen. Und die übrigen 75% gehen leer aus, anstatt man Schulen endlich besser mit Personal und Technik ausstattet, für angemessene Neubauten oder Sanierungen sorgt und die völlig überfrachteten Lehrpläne nach zwei Schuljahren Corona entschlackt.
Und dann noch die Einführung des Rechtes auf Ganztagsbetreuung, das erst in der übernächsten Legislaturperiode greifen soll. Die Kinder, die davon profitieren können, lernen gerade sprechen und laufen und gehen meist noch nichtmal in den Kindergarten. Und die, die jetzt in Vor- und Grundschule ein Jahr lang zurückstecken mussten, die werden auch weiter von der Politik im Stich gelassen.

Jeden Tag eine neues Versagen der Politik...

...das uns als Erfolg verkauft wird.

Ich frage mich, wohin soll das noch führen, wenn Fluglinien mit 9 Milliarden gefördert werden (und uns dann starrköpfig Virusvarianten aus Indien importieren, weil man den Flugplan nicht ändern möchte) und die Bildung nur mit 2 Milliarden?
Wobei eine Milliarde ja an Psychologen geht, die reparieren sollen, was man von Anfang an verhindern hätte können.
Mit diesem Tropfen auf den mehr als heißen Stein kann man gerade mal das notwendigste umsetzen. Bleibt aber auf dem Problem maroder Schulen sitzen.

Wirklich armselig!

Dazu 100 € an Kinder aus sozialschwachen Familien mit niedrigem Einkommen. Monatlich? Nein, Einmalig! Welcher realitätsfremde Politikmathematiker hat denn diesen Satz ausgerechnet? Diese Geld darf unter anderem auch für „Ferienaktivitäten“ verwendet werden - na das werden kurze Ferien!

Obwohl - Urlaub für kinderreich Familen (per Definition 2 Kinder +) fällt eh aus, da keiner bis zu den Ferien geimpft ist.

15:06 von Jimi58

Ich muß leider sagen, kinderfreundlich sieht anders aus...
Warum haben wir denn so wenig Kinder?
.
die Fertilitätsrate hierzulande liegt bei 1,54
das entspricht in etwa dem EU Mittel
es gibt Gesellschaften mit weniger die man ja gern als "kinderfreundlich" einstuft, historisch betrachtet
Italien oder Spanien, ebenso wie Griechenland oder Portugal,
die Südländer eben, die haben dann 1,2 ... 1,3

@ 14:29_nie wieder spd-FDP-Wähler?

„ Ausserdem kann gespart werden, in dem man einige Bereiche der Arbeitslosenverwaltung und der Sozialämter schließt, weil sie nicht mehr benötigt werden.“

Die FDP steht auch für weniger Staat und eine niedrigere Sozialquote.

Und dafür prekäre Beschäftigung reduzieren, damit es keine Aufstocker mehr geben muss.

Und noch was: wenn jeder 5.000€ im Monat hätte, dann würden ja alle Kosten drum herum steigen müssen und das Niveau für das Glücksempfinden würde vermutlich auf ein Niveau von 200.000€ steigen...

Das funktioniert also nicht...

Über den Betrag von 2

Über den Betrag von 2 Milliarden Euro kann man ja nur lachen. Lachen könnte man auch über die Beiträge hier von Foristen, deren Lebensrealität mit Grundschulkindern wohl nur sehr wenig zu tun hat. Es gibt sehr viele Familien, die auf 2 Einkommen angewiesen sind, es gibt sehr viele Frauen, die Arbeiten wollen, trotz Kinder, es gibt sehr viele Alleinerziehende, die arbeiten müssen.
Die Ganztagsschule ist längst überfällig.
Jeder, der meint, früher sei alles besser gewesen, sollte sich mal fragen wieviel Familienarbeit er selbst konkret geleistet hat.
Viele der Frauen, die früher die Familienarbeit gemacht haben, sind heute in der Altersarmut angekommen.

Was lernen ...

... Jugendliche und junge Erwachsene daraus, die sich nun Monate weder an Distanz- oder Wechselunterricht beteiligt haben? "Cool, ich muss ja nichts machen! Mir wird immer geholfen und Schuld ist das doofe Virus! Mich trifft keine Schuld an meinen Lücken!"

... viele Lehrer daraus, die sich seit Monaten den A.... aufreißen, um im Distanz- und Wechselunterricht besser zu werden? Und gleichzeitig Schulentwicklung für die Zukunft betreiben? "Verdammt! Hätte ich mir sparen können! Mein Arbeitgeber vertraut mir eh nicht!"

Schlüsselkinder

Wer kennt heute noch den Begriff "Schlüsselkinder"? Ich gehöre zu dieser Generation. Es war nicht einfach, aber wir (meine Eltern und ich) haben es klaglos ertragen. Meine Mutter und ich waren Opfer der wilden Vertreibungen unter Benesch, Vater vermißt - bis uns der RK-Suchdienst wieder in einem Dorf zusammenführte.
Mein Tageslauf als Schlüsselkind: Morgens im Winter mit der Bahn in die Kreisstadt (Oberrealschule), im Sommer mit dem Rad wg. Fahrkosten. Ab Mittag frei, im Winter Hausaufgaben im Bahnhofs-Warte Saal, da der Zug erst um 18 Uhr fuhr. Ergebnis:
Dipl. Ing und Stabsoffizier der Marine. Und alles ohne zu Jammern.

Aufholprogramm in corona-unsicheren Innenräumen?

Was ich noch nicht verstanden habe, ist, dass man nicht einen Schritt nach dem anderen macht und nicht einzelne nötige Schritte überspringt.
Wieso werden die Räumlichkeiten in Schulen und Kitas nicht zuerst "corona-sicher" gemacht, indem man Lüftungsanlagen in die Außenwände eines jeden noch so kleinen Raumes einbaut? Evtl. ergänzt oder auch alternativ um/mit UV-C-Lampen?
Glauben die Politiker wirklich, dass das Problem mit den Corona-Viren nach den Impfungen endet?
Dass es keine neuen Mutationen geben wird, die die bisherigen Impfungen unwirksam machen und die dann dafür sorgen, dass alles von vorne wieder beginnt?

Oder soll das "Aufholprogramm" im Freien stattfinden?

Ich würde mein Kind erst dann wieder zur Schule oder in eine Kita schicken, wenn man dort ALLE Räume (inkl. Toiletten) corona-sicher ausgestattet hat.

15:03 von Bernd Kevesligeti

Nachhilfe können sich die wenigsten leisten.
.
dann ist das Kind vielleicht auf der falschen Schule
wenn es Nachhilfe benötigt
das nur mal so als Gedanke

rer Truman Welt

Übrigens->
Ganztagsschule auch s c h o n ab 2026/27 -Wahnsinn! Das ist zwar kein "Aufholprogramn", aber ein "nicht mehr so umfangreiches Abhängen-Programm".
KI wird in den nächsten 5 bis 10 Jahren von Experten geschätzt ca. 1/3 der Facharbeiterschaft ersetzen, vielleicht auch mehr, schlecht bis gar nicht Qualifizierte können dann sowieso nicht von ihrer Arbeit leben, sofern der kleinere Teil von Ihnen überhaupt noch eine Beschäftigung finden wird, und unsere Regierung plant für 2026/2027 die Einführung von Ganztagsschulen auf freiwilliger Basis - Bingo! Die haben's geschnallt, leider 30 Jahre zu spät und warten damit nochmal weitere 5 Jahre. Wer verkauft hier eigentlich wen für blöd? Findet sowas jemand eine herausragende Politik?
Zum Glück dürfen Frauen schon wählen, sonst würden sie auch ein Wahlrecht ab 2099 einräumen und als Jahrhundertleistung loben und preisen.
Ich freue mich so auf die Bundestagswahl, das glaubt mir keiner!

um 14:21 von nie wieder spd

Mit sehr guten Gehältern lassen sich sowohl Quereinsteiger als auch geneigte Arbeitslose, die entsprechend weiterqualifiziert werden müssen.
Ebenso wie für viele andere Berufe, in denen Fachkräftemangel besteht.
Aber damit hat die Arbeitsagentur auch nach 1,5 Jahren Pandemie und mindestens 30 Jahren Pflegenotstand und jahrzehntelangem Personalmangel in vielen anderen Bereichen noch nicht einmal begonnen.
Dabei warten mindestens 3 Millionen Arbeitslose auf solche Möglichkeiten.
Wenn nicht, muß man die in Rente schicken, dann werden ein paar Fachkräfte der Arbeitsagenturen frei für Weiterbildung und Umschulung.
-----------------------
Sie sind ein Träumer. 2,5 Mio der Langzeitarbeitslosen sind im heutigen Arbeitsmarkt nicht vermittelbar. Grund mangelnde Motivation und katastrophale
Mängel in Schul - und Berufsausbildung.

@ um 14:33 von Deeskalator

Besonders schlimm ist, dass sich eben auch, trotz gegenteiliger Bekundungen von Politikern bis zum Bundespräsidenten bezüglich Corona und alles würde sich ändern, nichts ändern wird.
Auch geht und ging es den Eltern nur in seltenen Fällen tatsächlich um ihre Kinder. Denn anderenfalls würden sie ihre Kinder nicht einem maroden, kaputtgesparten und völlig unterbesetzten Schulsystem ausliefern.
Und nun ändert sich eben gar nichts, weil die Politiker schon längst am „weiter so“ arbeiten.
Wieder einmal wurden wir von Politikern frech belogen, die sich selbst mit horrenden Nebeneinkünften versorgen.

@ um 15:16 von Ernst Graeber

Eben.
Aber das Prädikat „Corona - Abi“ ist ja nichts schlechtes.
Die meisten Schüler dieser Welt haben das gleiche Problem und damit haben alle Schüler die gleiche Ausgangslage.
Nun eben auch bei den Chancen, die in erster Linie von der Politik vermasselt wurden. Nicht von Corona.

Richtigdtelleng

Folgende Richtigstellung in bezug auf den Vergleich mit Schweden erscheint mir noch wichtig, auch wenn sie das Schulproblem nicht unmittelbar betrifft.
"Einwohner kommen in Schweden 1.307 Corona-Tote, in Deutschland 896. Damit ist der Anteil der Verstorbenen in Schweden aktuell “nur” noch knapp anderthalbmal (1,46) größer als in Deutschland. Allerdings liegt die Zahl der Corona-Toten in Schweden deutlich höher als in den skandinavischen Nachbarländern Norwegen, Finnland und Dänemark."
quarks.de

Der Forist vriegel wiederholt unverdrossen seine alte Thesen. Sie werden dadurch nicht besser und belasten den Meinungsaustausch.

Da fehlt nach wie vor jede Logig.

@ v riegel

Als absolute Größe, dazu noch im Gesetz um Grundrechtseinschränkungen zu rechtfertigen, ist es mehr als fragwürdig.

Grundrechtseinschränkungen? Ich möchte nicht angesteckt werden und mein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit hat auch Verfassungsrang. Nicht nur Ihr Recht auf freien Kneipenbesuch. Hier ist eine vernünftige Abwägung nötig. Und der aussagekräftigste Wert ist eindeutig die Inzidenz. Und wenn die hoch ist, kann es keine Lockerungen geben.
Das ist Bundesgesetz.

@Schneeganz und @ Anna-Elisabeth

ich glaube sie missinterpretieren hier viele der Foristen.

Das große Problem das wir derzeit haben, ist junge Eltern oft beide Arbeiten MÜSSEN um Die Lebenshaltungskosten zu decken und trotzdem vom Erwerb einer Immobilie nur träumen können.

Gleichzeitig müssen sie Ihre Kinder mit denen sie gerne Zeit verbringen möchten in den staatlichen Kinderverwahranstalten (dazu sind Schulen und Kindergärten aufgrund des Totsparens verkommen)abgeben um den ganzen Tag zu arbeiten.

Vor 30 Jahren war es möglich, dass ein Handwerker ein Haus baut und die Kindsmutter als Hausfrau zuhause bleibt.

Vielen sagen jetzt, die Frau muss nicht mehr zuhause bleiben, stimmt!

Aber wenn heute ein Partner daheim bleiben MÖCHTE um die Kinder zu erziehen, muss der andere Partner zu den absoluten Spitzenverdienern gehören um die Familie zu finanzieren.

Sprich die einzige Gleichstellung die hier stattgefunden hat, ist dass nun beide Geschlechter gleichmäßig ausgebeutet werden.

@15:18 von Traumfahrer

>> aber leider waren die Damen und Herren
>> sich im Jahr 2015 zu fein, vorgelegte Pläne
>> sich an zu schauen und zu beschließen.

Ähh, der Pandemieplan wurde am 03.01.2013 vom Bundestag (Drucksache
17/12051) beschlossen. ;(

Beschwerden wegen fehlender Umsetzung bitte an Dr. Daniel Bahr (FDP) richten. -.-

@Margareta K., 11:47

"Völlig kostenfrei fände ich nicht gut.
Ich habe die Erfahrung gemacht, was bezahlt werden muss, wird eher geschätzt"

Aber nicht von Kindern; essen müssen alle, und wenn dann hoffentlich alle satt sind, beurteilen bzw. "wertschätzen" alle (und nicht nur einige) das Essen in ihrer Schule/Kita danach, ob es ihnen geschmeckt hat oder nicht - und nicht danach, ob bzw. was es gekostet hat. Abgesehen davon, dass wirklich "kostenfrei" gar nichts ist (weil alles entweder Mühe, Energie und/oder Rohstoffe kostet).

Am 05. Mai 2021 um 13:27 von Parsec

Mehr Betreuungsangebote sehe ich als Unterstützung bei der Abstimmung zwischen Job und Familie an.
___
Eine gewisse Unterstützung und Angebote insbesondere da, wo es wirklich vonnöten ist,
Andererseits sollte man seine Lebensentwürfe und Familienplanung nicht ganz und ausschliesslich auf die Hilfe des Staates und Dritter aufbauen. Wenn ich 2 Kinder habe und sehe, dass ich damit quasi "am Limit" bin, dann ist es mit mehr Kindern eigentlich unmöglich. Das kann man wissen. Natürlich kann in der Lebensplanung immer mal was schief gehen aber sich so ganz und gar darauf zu verlassen, dass " der Staat" es schon richten wird, halte ich für zu einfach gedacht.

@ 0_Panik

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, ...

Das ist das Recht aller politischen Parteien.


... und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Sie wird gewählt werden, da sie eine weitgehend den Umständen entsprechend vernünftige Politik gemacht hat.

@ um 15:03 von Meinung zu unse...

Unsere Regierung verballert pro Jahr 150 Milliarden Euro an Steuerhinterzieher.
Solange dafür genug Geld vorhanden ist, muß nirgends gespart werden.
150 Milliarden Euro pro Jahr. Jedes Jahr!
Aber für Kinder und Rentner und Gesundheit und Heimbewohner und deren Personal ist nichts vorhanden?
Apropos: Der Verteidigungshaushalt wurde gerade eben erst um mehr Milliarden aufgestockt, als diese 2 Milliarden für Kinder.
Das geht auch ohne Probleme.
Obwohl damit in anderen Ländern auch Kinder getötet werden.
Und hier gibt’s Almosen für Kinder. Glück gehabt?

Am 05. Mai 2021 um 13:41 von vriegel

Es ist Ihnen schon aufgefallen, dass es hier um Kinderbetreuung ab 2026/2027 geht und nicht um Ihr Lieblingsthema und Ihre verquere Einstellung zu selbigem ?

Druckerpresse

Wir haben diese Gelder nicht. Der Staat ist pleite und diese Gelder werden einfach nur gedruckt. Die Krankenkassen bekommen auch Millionen von Herrn Spahn, weil sie pleite sind. Es ist ja eindeutig was passiert, wenn man Geld unendlich vermehrt ohne die Wirtschaftskraft dagegen zu haben. Im Gegenteil ist die Wirtschaft wegen der Pandemie im Keller. Die Blasen werden immer größer und die Folgen, die uns erwartet, sind schwer auszudenken. Kein Mensch kann von einer Hyperinflation profitieren weder die Armen noch die ganz Reichen.

@ Bernd Kevesligeti

Und so wird das Bildungsprivileg noch vertieft.

Wer mehr Geld hat, kann sich nicht nur mehr Auto, sondern auch mehr Bildung leisten. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Aber in wie fern wird hier noch was vertieft?


Aber ob 2 Milliarden Euro geeignet sind da etwas strukturell zu verändern ?

Was denn sonst?
Wie viele Milliarden auf Pump sollen es denn sein?

Am 05. Mai 2021 um 13:54 von vriegel

Es geht hier um Betreuungsangebote in frühestens 5 Jahren. Es hat weder mit Corona , geschweige mit Ihrem sinnlosen Lieblingsvergleichsland Schweden etwas zu tun.

Der Bund beschließt,die Länder sollen es richten!?

Mal abgesehen davon,dass dieses Ganztagsbetreuungs-Anrecht wirklich schnell (5 Jahren) greift,muss sich die jetzige Regierung darüber nicht mehr viele Gedanken machen,aber die Länder müssen nun zusehen wie sie das Ganze realisieren!Na prima,sag' ich da nur!
Das "Aufholprogramm" ist schlichtweg eine Frechheit!Nur Geld unters Volk zu werfen, behebt doch die durch den Dauer-Lockdown entstandenen Schäden nicht!Wie stellen die beiden Damen sich das Ganze denn genau vor?
1.Lernschwache Schüler sollen zusätzlich zudem weiterlaufenden Stoff zeitgleich noch Nachhilfe in dem Verpassten bekommen!?
2.Nachhilfe überhaupt von wem?Von den bereits zuwenigen Lehrkräften?
3.100€ "Einmalzahlung" für finanziellschwache Familien,damit ihr Spross sich sportlich betätigt?Das ist ein Witz.Wissen die Damen,was Vereine kosten?Wohl nicht!
4.Die sozialen und psychischen Schäden sollen wie behandelt werden?Kindertherapeuten wachsen nicht auf Bäumen!
Jetzt müssen die Kinder ausbaden,was die Regierung versemmelt hat

@ Mäckie Messer

Ein Schlag ins Gesicht ist das für die meisten Familien, und wird dabei noch als Wohltat verkauft.

Stimmt. Ich hätte das Programm ganz weg gelassen und das Geld gespart. Es wird ja doch nur gekrittelt, egal wie hoch die Summe ist.

@ Traumfahrer

Ja, es ist echt traurig und beschämend, wie viel all unsere Kinder den Politikern wert sind. Gerade mal etwa 150 Euro pro Kind im Jahr

Nennen Sie ne bessere Zahl. 200 Euro? 250 Euro?
Bei welcher Zahl wären Sie zufrieden? Und wer zahlt?

Am 05. Mai 2021 um 14:07 von schneegans

Also sollte man schleunigst Angebote wie die Arche ect. schnellstens fördern und ausbauen sowie Firmen endlich zu Kinderbetreuungseinrichtungen verpflichten.
__
Sie können Arbeitgeber nicht für restlos ALLES verantwortlich machen. Ein Arbeitgeber, der gutes Fachpersonal braucht, der wird dafür sorgen, dass dieses Personal sich dafür entscheidet, in seiner Firma zu arbeiten, weil er z.B. Kinderbetreuung bietet. Das KANN aber garnicht jeder AG leisten. Erst ab einer gewissen Grösse mit entsprechendem Bedarf ist sowas denkbar. Und wenn man zuviel fordert und verpflichtet, dann wird der AG dafür sorgen, dass der Bedarf eben nicht ausufert, in dem er z.B. bei der Einstellung auf gewisse Parameter achtet.

@ Man weiss ja nie...

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung ...

Das beruhigt mich, denn in einer freiheitlichen Demokratie ist die Regierung ja keine Glaubensfrage.

@xeniosson um 13:16

Die Staatshilfen an die Lufthansa sind rückzahlbare, verzinste Kredite.
.
Sollen die Hilfen für Schüler auch rückzahlbare Kredite sein?

Am 05. Mai 2021 um 14:11 von vriegel

Und das Wichtigste ist ein IfSG, dass uns Bürger vor der Politik und Wissenschaftlern schützt.
__
Also langsam verlieren Sie scheinbar jeglichen Bezug zur Realität.
Das wichtigste an einem Infektionsschutzgesetz ist, wie der Name schon sagt, dass der Bürger vor der Infektion und den Folgen weitmöglichst geschützt wird.

@ 0_Panik

Die Groko macht jetzt Werbung für sich, und möchte gerne bis zu Bundestagswahl gut darstehen und möchte gewählt werden.

Na hoffentlich.
Das ist letztlich immer das Ziel einer guten Politik. Konkurrenz belebt das Geschäft.

15:19 von Lutz Jüncke

Sehr guter Beitrag. Genau so sehe ich das auch. Der halbe Mai ist unterrichtsfrei durch Feiertage, brückentage, Pfingstferien. Na und dann Weiterbildung der Lehrer. Das ist doch absurd, dafür sind die Ferien da! Alle bemängeln, dass die Kinder nichts lernen, aber wenn es darum geht, Einschnitte in Ferien hinzunehmen oder mal für eine Übergangszeit samstags in die Schule zu gehen, da geht ein Aufschrei durchs Land.
Die 2 Mrd. sind doch auch vergebene Liebesmüh, denn die Kinder die das erreichen soll, erreicht es doch sowieso nicht.

von Sisyphos3 15:37

Wenn man Ihrem Gedanken weiter folgt: Welche Kinder sind dann "auf der falschen Schule" ? Nur die sich keine Nachhilfe leisten können.

15:16 von Ernst Graeber

Dieses Schuljahr wird nun mal als Corona-Schuljahr-Abi etc. eingehen
.
Wer redet denn von meiner Schulzeit (und meiner Mitschüler)
da gab es 2 Kurzschuljahre
kein Aas redet mehr davon
(falls sich überhaupt noch einer dran erinnert)
Also ! Sich einfach nicht so wichtig nehmen

@ vriegel

Das beste Programm ist Schulen offen lassen. Und zwar unabhängig von Inzidenzen.

Das ist gedankenlos und dumm, im Grunde ist das Harakiri.


In Schweden sind die Schulen bis Klasse 9 immer im Präsenzunterricht gewesen, weil das Recht auf Bildung der Kinder dort hoch gewichtet wird.

Mein Vorbild in Skandinavien ist Norwegen. Die haben einen kurzen und sehr wirkungsvollen Lockdown gemacht. Die Regierung in Norwegen greift aber auch klar durch und ist nicht so lasch. Unterm Strich ist in Norwegen deutlich weniger Unterricht ausgefallen als in Schweden. Und Schweden hat seine unentschlossene Politik mit etwa zehnmal mehr Infektionen und zehnmal mehr Toten bezahlt. Das ist die traurige Kehrseite des Laufenlassens. Und die besorgte Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich machtlos und allein gelassen.

Am 05. Mai 2021 um 14:19 von schneegans

Aber was Sie gerne „unterbuttern“ möchten ist die Tatsache, dass ein Elternteil (meistens die Frau), heutzutage weder abhängig vom Partner sein will noch kann. Außerdem gibt es unendlich viele Alleinerziehende.
__
Das ist vermutlich das grösste Problem. Früher waren Single-Haushalte ob mit oder ohne Kind(er) die absolute Ausnahme. Heute ist das Modell viel häufiger. Nun ist aber in summa 1 Single-Haushalt plus 1 Single-Haushalt mit Kind(ern) erheblich teurer als ein gemeinsamer Haushalt, ob mit oder ohne Kind(er). Auch das sollte man gründlich überlegen. Der Bürger dringt auf Eigenständigkeit und Eigenverantwortung in vielen Dingen. Wenn aber irgendetwas krumm läuft, ja dann kommt der Staat gerade recht, damit der den Unbill auffängt.

Die Personalsituation an den

Die Personalsituation an den Schulen ist seit Jahren genauso eng gestrickt, wie auf Intensivsationen (siehe Ausführungen des Intensivpflegers auf der letzten PK des RKI). Genau das fällt uns allen jetzt auf die Füße. Keine Besserung in Sicht, insbesondere in den Naturwissenschaften kaum Lehrer-Nachwuchs.

Das Schuljahr wiederholen klingt gut, aber ohne zusätzliches qualifiziertes Personal ist das nicht machbar.

Und wo sollen eigentlich die "Nachhilfe"-Lehrer jetzt herkommen? Studenten, Reaktivierung von Pensionären, Seiteneinsteiger.... ?

Mal ganz abgesehen von der zeitlichen Mehrbelastung der Schüler*innen, wenn mehrerer Male pro Woche (nachmittags?) Förderkurse sind. Fragen sie mal Schüler*innen wie "beliebt" diese Kurse sind. Hm, und in den Ferien warten die Kids nur darauf, in ein Bildungs-Camp zu gehen.

@ Deeskalator

Das große Problem das wir derzeit haben, ist junge Eltern oft beide Arbeiten MÜSSEN um Die Lebenshaltungskosten zu decken und trotzdem vom Erwerb einer Immobilie nur träumen können.

Mehr als die Hälfte der Familien wohnen in den eigenen vier Wänden. Die Investition lohnt sich, Immobilien verlieren ja nicht ihren Wert.

15:33 von atratos

Genau, heute ist alles schlimm und furchtbar. Aber daran sind wir doch selber schuld, alle Schwierigkeiten werden den Kindern abgenommen. Es fängt damit an, dass wir ihnen den alleinigen Gang zur Schule nicht mehr zutrauen und hört auf, das wir sie an der Uni anmelden. Man könnte aber auch Lehren aus der Pandemie ziehen, dass man an Schwierigkeiten auch wachsen kann. Vor 32 hatten wir zwar keine Pandemie, aber im Osten des Landes gab es auch gravierende Umbrüche und wer hat sich da für physische Schäden interessiert. Das war genauso wenig einfach.

@ nie wieder spd

Nun eben auch bei den Chancen, die in erster Linie von der Politik vermasselt wurden. Nicht von Corona.

Wir haben es vermasselt. Wenn wir uns konsequent an die Regeln gehalten hätten, wären wir viel glimpflicher durchgekommen. Die Politik hat sich im Großen und Ganzen korrekt verhalten. Deutschland steht besser da als die meisten anderen Länder.

16:03 von weingasi1

Andererseits sollte man seine Lebensentwürfe und Familienplanung nicht ganz und ausschliesslich auf die Hilfe des Staates und Dritter aufbauen. Wenn ich 2 Kinder habe und sehe, dass ich damit quasi "am Limit" bin, dann ist es mit mehr Kindern eigentlich unmöglich
.
ihr denken ist aber nicht mehr zeitgemäß !
Die Gesellschaft hat doch nach allgemeiner Lesart für alles gerade zu stehen
Mal sehen wie lange das gut geht
wie lange man bereit ist für "Andere" zu zahlen
vorallem aber wie viel

@ nie wieder ...

Besonders schlimm ist, dass sich eben auch, trotz gegenteiliger Bekundungen von Politikern bis zum Bundespräsidenten bezüglich Corona und alles würde sich ändern, nichts ändern wird.

Woher wollen Sie das wissen? Das ist doch kein Forum zum Tausch von Vorurteilen.

@deeskalator um 14:03

>Die Lufthansa bekommt quasi bedingungsfrei 9 Milliarden <
.
Wenn Sie rückzahlbare Kredite, die in der Spitze mit 9% verzinst werden, bedingungsfrei nennen, dann würde es mich interessieren, wie Bedingungen aussehen.

Am 05. Mai 2021 um 14:21 von nie wieder spd

Mit sehr guten Gehältern lassen sich sowohl Quereinsteiger als auch geneigte Arbeitslose, die entsprechend weiterqualifiziert werden müssen.Aber damit hat die Arbeitsagentur auch nach 1,5 Jahren Pandemie und mindestens 30 Jahren Pflegenotstand und jahrzehntelangem Personalmangel in vielen anderen Bereichen noch nicht einmal begonnen. Dabei warten mindestens 3 Millionen Arbeitslose auf solche Möglichkeiten.
__
Sie machen es sich, wie immer sehr leicht.
Einfach einen Haufen Geld in die Hand nehmen, am liebsten von den bösen Unternehmern und dann machen, was auch immer.
Geld alleine ist aber nicht alles. Sie können nur die Leute, ob als Quereinsteiger oder Arbeitslose nicht einfach zu Lehrern oder Alten- und Krankenpflegern umschulen oder ausbilden. Diese Berufe kann man nur aus Überzeugung/Berufung (gut) machen.
Da wird am Menschen gearbeitet. Nicht an der Maschine oder mit Material.

@ um 15:48 von hesta15

Mag sein. Aber warum werden die nicht in Rente geschickt, sondern mit Harz4 schikaniert?
Abgesehen davon, dass ziemlich viele dieser Menschen dann auch schon Opfer unseres kinderfeindlichen Bildungssystems waren.
Bis zum vorletzten Jahr hatten wir 50.000 Schulabbrecher pro Jahr. Durch Corona hat sich diese Zahl verdoppelt, wie auch hier unlängst berichtet wurde. Über 100.000 potenzielle Facharbeiter, die niemand haben will. Das kann und darf doch nicht so weitergehen. Auch die Wirtschaft ist da gefordert. Schon im eigenen Interesse.
Also nochmal 100.000 Gründe mehr, endlich ein neues Bildungssystem zu entwickeln.

Auf Kommentar antworten...

Am 05. Mai 2021 um 14:14 von nie wieder spd

Warum lässt man nicht einfach 1 oder 2 Jahre ausfallen und fängt dort an, wo die Kinder vor der Pandemie standen?

###

Das wäre die einzig vernünftige Lösung für alle ! Mit Geld kann man sich eh keine Bildung erkaufen. Und Sie sehen es völlig richtig, es fehlt nun einmal auch an qualifizierten Lehrern ! Ich betone Lehrer. Keine Hilfskräfte oder Studenten!
Und ganz ehrlich. Ich glaube nicht, das Schüler, die nun wieder im Regeluntericht sind, dann auch noch zusätzlich Nachmittags oder am Wochenende aufnahmefähig sind das versäumte wieder aufzuholen...
Nutznießer dieses Unterstützungsprogramm werden die Privatanbieter sein. Aber es weckt ja den Eindruck, die Politik hat ja gehandelt...

Die Kleinen freuen sich bestimmt auf noch mehr Arbeit..

Sommercamps, Nachhilfe-Unterricht am Nachmittag.. Also.., nach meinem Verständnis klingt das eher nach Strafmaßnahmen für "böse Schüler", als nach einer Fördermaßnahme, auf die ich mich als Schülerin gefreut hätte...

Jetzt werden die Schüler auch noch bestraft für die Corona-Konsequenzen, für die sie nichts können... Während die priviligierten Schüler ihre Freizeit voll genießen werden in den nächsten Monaten und insb. diesen Sommer, dürfen die, deren Leistungen zu wünschen übrig lassen (diesmal auch unverschuldet wegen Corona..), nun bis Ende des Sommers die Nachmittage im Nachhilfe-Unterricht abhängen, oder gar spannende Lern-Sommercamps besuchen.. Schon in den Filmen der 80er war das eine Strafmaßnahme - Noch weniger Freizeit! - Ach ne, die hattet ihr doch schon wegen Corona - also wird sie euch jetzt weggenommen! =(

Niederlande

stimmt das eigentlich dass die (kleine) Niederlande 7 Mrd € für (Corona-Nachhol) Bildung ausgeben will?
Wenn es denn wirklich so ist, dann Ciao D.

Am 05. Mai 2021 um 14:26 von hoover0509

Die Mittel für die Digitalisierung sollten in die Lehrerausbildung und -einstellung fließen. Deutlich kleinere Klassen, wie bspw. bei Pisa-Sieger Finnland würden die Situation massiv verbessern, andere Technik ändert nahezu nichts...
__
Wir haben Bekannte in Finnland. Dort ist der digitale Unterricht (abseits der wenigen dichtbesiedelten Gegenden ) an der Tagesordnung. Und zwar von der Grundschule an. Da frage ich mich, wie da die Kinder "gezwungen" werden. Ist übrigens in einigen Gegenden der Welt so, ohne dass diese jetzt über grosse Defizite verfügen. Wie Sie schon am Beispiel Finnland und Pisa feststellen.

Warum eigentlich nicht ein Jahr wiederholen?

Dann gibt es keine Probleme mit dem zu vermittelnden Lehrstoff und Lehrstellen sind ja auch nicht gerade üppig vorhanden in der Pandemie.

@15:59 von Deeskalator

//Gleichzeitig müssen sie Ihre Kinder mit denen sie gerne Zeit verbringen möchten in den staatlichen Kinderverwahranstalten (dazu sind Schulen und Kindergärten aufgrund des Totsparens verkommen)abgeben um den ganzen Tag zu arbeiten.//

Wer das als Manko benennt hat ohne Zweifel recht. Aber wer hier im Forum (nicht heute) immer wieder (auch mit konkreten Zahlen!) vorrechnet, was Kinder kosten und fordert, dass Kinderlose noch größere finanzielle Beiträge leisten sollten, hat aus meiner Sicht eine zweifelhafte Beziehung zu seinen Kindern. Ich bin sehr dafür, dass arme Familien und besonders Alleinerziehende die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten; ich kann es nur nicht ertragen, wenn Kinder nur noch als reine Kostenfaktoren angesehen werden. Und diese Klagen scheinen mir nicht von wirklich Bedürftigen zu kommen.
Und ja, der Staat muss sich sehr viel intensiver um eine optimale Bildung unserer Kinder bemühen. Das fängt schon bei der Betreuung in der Kita an.

@ um 15:43 von Meinung zu unse...

Völlig richtig. Ein weiteres unterschätztes Problem. Aus den USA gibt es Schätzungen, die besagen, dass ca 70% aller heutigen Berufe durch die Digitalisierung u/o die Industrie 4.0 wegfallen wird.
Das könnte aber durch radikale Arbeitszeitverkürzungen ausgeglichen werden. Selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich. Was sonst!
Und die Schulzeit könnte verlängert werden. G15 statt G8 oder G9.
Mit guten Schulen würden sich sogar die Kinder darüber freuen.
Und so gut sollte Schule heutzutage sein: Die Kinder müssten weinen, wenn es Ferien gibt.

Am 05. Mai 2021 um 16:11 von Sabert

Zitat: Mal abgesehen davon,dass dieses Ganztagsbetreuungs-Anrecht wirklich schnell (5 Jahren) greift,muss sich die jetzige Regierung darüber nicht mehr viele Gedanken machen,aber die Länder müssen nun zusehen wie sie das Ganze realisieren!

Ist Ihnen entgangen, dass die Bundesländer über den Bundesrat an der Gesetzgebung beteiligt sind?

@16:16 von 01548616671439565158 @ Traumfahrer

//Nennen Sie ne bessere Zahl. 200 Euro? 250 Euro?
Bei welcher Zahl wären Sie zufrieden? Und wer zahlt?//

Sehen Sie sich doch einfach die Vermögensverteilung in unserem Land an. Da finden Sie eine Antwort.

@ um 16:09 von Orfee

Es würde völlig ausreichen, wenn unser Staat darauf verzichten könnte, sich jedes Jahr aufs Neue 150 Milliarden Euro stehlen zu lassen.
Durch Steuerhinterziehungen von Steuerverbrechern.
Genug Geld für alles und noch mehr.

Die Kinder, die davon profitieren können,

Mäckie Messer @
werden das dann alles bezahlen müssen was Ihre Eltern gewählt haben.

Hoffen wir mal das auch junge Menschen jetzt vor dem BvG klagen weil so die Jugend die Kosten der alten Zeit tragen müssen

@16:37 von Sisyphos3 15:16 von Ernst Graeber

//Wer redet denn von meiner Schulzeit (und meiner Mitschüler)
da gab es 2 Kurzschuljahre
kein Aas redet mehr davon
(falls sich überhaupt noch einer dran erinnert)//

Ich erinnere mich. Mir war's egal.

von 015486166714395656158 16:10

Wird das Bildungsprivileg nicht vertieft, wenn Schulen geschlossen sind, die einen Schüler Nachhilfe bekommen, PC haben und die anderen nicht ?
Und "das war schon immer so", klingt lapidar.
Wie viel "auf Pump soll es denn sein" ?
Vielleicht orientiert man sich bei der Beantwortung der Frage an anderen Bereichen. Bankenstützung durch den Staat etwa.

Am 05. Mai 2021 um 16:37 von Sisyphos3

Zitat: Wer redet denn von meiner Schulzeit (und meiner Mitschüler)....da gab es 2 Kurzschuljahre... kein Aas redet mehr davon....(falls sich überhaupt noch einer dran erinnert)

Ich erinnere mich sehr wohl an meine Kurzschuljahre. Die waren ich den 60er Jahren. Eine andere Zeit. Wer will diese Zeit mit der Moderne vergleichen? Wer will dahin zurück (außer der AFD und ihre Anhänger)?

Zitat: Also ! Sich einfach nicht so wichtig nehmen

Ihr Zynismus ist grenzwertig.

@16:09 von Orfee

>> Kein Mensch kann von einer
>> Hyperinflation profitieren weder
>> die Armen
Ähh, doch? Jeder(!) der mehr Schulden als Guthaben hat. -.-

>> noch die ganz Reichen.
Sicher, wenn die 200 Mio. € auf dem Konto auf einmal nur noch 1.000 halbe Mischbrote wert ist.

P.S.: Sie dürfen niemals(!) die Hyperinflation mit der Großen Depression verwechseln:
* Großen Depression: Fotos von Menschen mit den Schildern 'Suche Arbeit - mache Alles' um den Hals
* Hyperinflation: Fotos von Oma ging halt mit einem Wäschekorb voll Geld zum Bäcker
DAS wird gerne verwechselt. oO

16:41 von st59

Ja was nun, sollen die Kinder was lernen oder nicht. Und das alle das Schuljahr wiederholen, was ich auch begrüßen würde, geht auch nicht, da stehen ja schon die nächsten Kids an. Eigentlich müsste sich auf die Hauptfächer konzentriert werden, aber dafür fehlen ja leider die Lehrer. Und ja, für Nachhilfe die Studenten ranziehen, natürlich mit Bezahlung.

@16:40 von weingasi1 @14:19 von schneegans

//Der Bürger dringt auf Eigenständigkeit und Eigenverantwortung in vielen Dingen. Wenn aber irgendetwas krumm läuft, ja dann kommt der Staat gerade recht, damit der den Unbill auffängt.//

Das ist mir zu einfach. Eins der größeren Probleme scheint mir hier zu liegen:

***Bei den Bildungsausgaben schneidet Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor unterdurchschnittlich ab: Nach dem OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick“ steckte der Staat 2017 nur neun Prozent seiner gesamten Ausgaben in die Bildung. Der Schnitt der gesamten OECD liegt bei elf Prozent.***

Wohlgemerkt: unterdurchschnittlich!

@ um 16:41 von st59

Stimmt. Und auch in anderen Bereichen fehlen Fachkräfte.
Das könnten Regierung und Wirtschaft zum Anlass nehmen ein riesengroßes Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - und Weiterqualifizierungsprogramm anzuleiern, und Millionen von Arbeitsplätzen zu schaffen.
Mit guten Löhnen, kürzeren Arbeitszeiten und sehr guten Schulen für jedes Kind.
Das wäre die Chance, die auf die Pandemie - Katastrophe folgen könnte.
Aber die Politiker versemmeln es schon, bevor sie angefangen haben.
Das sollten wir uns nicht gefallen lassen und bei der Bundestagswahl entsprechen wählen.
Union, SPD, FDP und AfD dürfen keine Stimme bekommen.

@AR105

Da hab ich Ihre Intention einfach missverstanden - tut mir Leid. An sich würden kleinere Klassen unser Problemvon jetzt auf gleich beinahe an jeder Front lösen.
Das ist auch der entscheidende Vorteil, den bspw, Finnland hat. Die unterrichten dort zu zweit in Gruppen, die nur halb so groß sind wie die, die wir hier alleine beschulen.
In solchen Gruppen funktionieren die ganzen freien oder erkundenden Unterrichtsonzepte einfach fantastisch.
Auch die Idee des Lernbegleiters macht dort schlagartig richtig Sinn.

@nie wieder spd, 14:29

"Laut den Ergebnissen von Glücksforschern, von denen auch hier alle paar Jahre berichtet wird, lässt sich das persönliche Glücksempfinden durch ein mehr an Geld nur bis 60.000 Euro netto steigern.
Alle Summen darüber erhöhen dieses Glücksempfinden nicht"

Das habe ich auch schon ein paarmal gelesen. Ein klarer Hinweis darauf, dass für Zufriedenheit nicht materieller Besitz entscheidend ist, sondern sein Leben unbelastet von ständigen Existenzsorgen selbst gestalten und selbst entscheiden zu können, wie bzw. mit welcher Arbeit man seinen Lebensunterhalt bestreiten will. Zuviel "Zeug" (gerade auch "Papierkram"...) belastet schließlich nicht nur die Umwelt.

Lieblingsvergleichsland Schweden

Also Schweden würde ich jetzt nicht als "sinnlos" bezeichnen, aber sonst schließe ich mich an.

15:33 atratos -Schlüsselkind-

"Mein Tageslauf als Schlüsselkind: Morgens im Winter mit der Bahn in die Kreisstadt (Oberrealschule), im Sommer mit dem Rad wg. Fahrkosten. Ab Mittag frei, im Winter Hausaufgaben im Bahnhofs-Warte Saal, da der Zug erst um 18 Uhr fuhr. Ergebnis:
Dipl. Ing und Stabsoffizier der Marine. Und alles ohne zu Jammern."

Schön für Sie. Aber leider ist nicht jeder mit so viel Fingerfertigkeit, Fitness und gutem Sitzfleisch ausgestattet...

@Deeskalator 15:59

1. Sie haben meine Beiträge nicht (richtig) gelesen.
2. Trotz aller Versäumnisse (die ich u.a. hier oft genug erwähne), sind unsere Einrichtungen keine „Verwahranstalten.
3. Für Kinder ist der soziale Austausch mit der Peergroup von ungeheurer Wichtigkeit.
4. Die Gesellschaft/Regierung sollte sich nicht zum Mitiniator von Abhängigkeiten in unzeitgemäßen Ehen und Altersarmut machen.
5. Gibt es eine Riesenzahl Alleinstehender.
6. Gerade die Pandemie hat doch gezeigt, wie wichtig Kinderbetreuung ist.
....
Fortsetzung nicht endlich.

Am 05. Mai 2021 um 15:21 von Man weiss ja nie...

Ich glaube nicht mehr an die derzeitige Regierung und deren Art, Probleme jedweder Art anzugehen und zu lösen.
Doch glaube ich ganz fest an die nächste Regierung, die gewiss alles besser machen wird. Was anderes bleibt mir nicht -
__
Dann gehe ich davon aus, dass Ihrer Meinung nach die kommende Regierung eine andere sein wird als die jetzige. Das mag ja sein. Ob sich aber dann zumindest einige Probleme schneller/besser lösen lassen, das wage ich entschieden zu bezweifeln. Wenn sich da nicht mancheiner noch wundern wird.
Man darf gespannt sein.

2 Milliarden Euro? Ganz schön

2 Milliarden Euro? Ganz schön wenig.
das sind nur 181€ pro Schüler.
Wieso werden die Jugendlichen nicht besser hofiert, als die Banken? Die bekamen hunderte Milliarden geschenkt, nachdem sie wissentlich betrogen hatten.
Die Schüler können für ihre Misere aber nichts. Aber diese Schüler werden zu Wählern. Und dann wird sich dieses "sich wegducken" schon rächen.
Da bin ich mir ganz sicher.

@weingasi1 16:40

Das ist ein ziemlich seltsames, unverständliches Statement.

Es ist schlicht wegen der Anzahl der Betroffenen...

... nicht nachzuholen.

Einfach Schuljahr wiederholen geht auch nicht. Dann ist irgendwo ein Jahrgang doppelt vorhanden, je nachdem wo man ansetzen sollte: ob in der 1. Klasse oder in der 5. Oder gleich im Kindergarten.
Dafür gibt es weder Räume, noch Personal.

Unverständnis

Da beschließt man etwas, was Millionen kostet und die Leute sind wieder nicht zufrieden. Leider gibt es in Deutschland kein All inklusive Paket, ein klein wenig muss man schon dazu tun.
Wenn ich zurück überlege, unsere Eltern arbeiteten beide Vollzeit. Meine Mutter war eine der Elfuhrweiber, so nannte man Frauen welche um 11 Uhr heim gingen kochten und danach wieder in die Fabrik. Von 7 Uhr bis 18 Uhr standen sie in der Fabrik, teilweise in Schicht.
Da ich der Ältere war musste ich später meiner Schwester das Essen warm machen und danach Hausaufgaben zusammen machen.
Es hat nicht geschadet, im Gegenteil wir haben beide etwas erreicht im Leben.
Schwester nach Abi zu einer Fluggesellschaft bis zur Rente, ich nach Mittelschule Lehre, Meister und selbstständig tätig fünfunddreizig Jahre in den Staaten.
Heute jammern viele auf hohem Niveau, mal daran denken wer all das mal bezahlen soll?
Übrigens die staatlichen Hilfen z.b. Lufthansa müssen zurück bezahlt werden.

Und jetzt ein Pionierlied, Genossen?

Na sowas!
Öffentliche Schülerbetreuung auch in den Ferien?
Dieses Konzept staatlicher Allgegenwärtigkeit wurde nur von den untergegangenen Staaten des Realsozialismus übertroffen.
Aber es ist Wahlkampf, da ist wohl alles möglich.

" Aufholprogramm " und

" Aufholprogramm " und Ganztagsbetreuung sind zwei sinnvolle Initiativen. Letztere wird v.a. Frauen größere Wahlfreiheit ermöglichen, Kinder zu haben ohne im Beruf Karrierenachteile in Kauf nehmen zu müssen.

@17:08 von Bernd Kevesligeti von 015486166714395656158 16:10

//Und "das war schon immer so", klingt lapidar.//

Das IST lapidar - milde formuliert.

@Anna-Elisabeth 17:01

„...Ich bin sehr dafür, dass arme Familien und besonders Alleinerziehende die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten; ich kann es nur nicht ertragen, wenn Kinder nur noch als reine Kostenfaktoren angesehen werden. Und diese Klagen scheinen mir nicht von wirklich Bedürftigen zu kommen...“

So ist es, ich höre/hörte dies bisher auch nur von wohlsituierten Eltern. (Elternbeschwerde über mich: „.. kümmert sich nur/am meisten um die Schwachen...“).
Die echt Betroffenen haben wenig Zeit zum Jammern und keine Lobby.

Am 05. Mai 2021 um 15:34 von Margitt.

Ich würde mein Kind erst dann wieder zur Schule oder in eine Kita schicken, wenn man dort ALLE Räume (inkl. Toiletten) corona-sicher ausgestattet hat.
___

Dieses Klo-Problem treibt sie ja um bis zum geht-nicht-mehr.
Was glauben Sie denn, wo die Kinder während Corona aufs Klo gegangen sind, auch wenn Schule nicht immer möglich war. Wenn die Pandemie beendet ist, weil es durch die Impfungen und die Herdenimmunität nur noch hier und da kleine Infektionsgeschehen, wie bei der jährlichen Grippe gibt, dann braucht auch keine Lüftungsanlage in jedes kleine Kämmerlein.
Wenn man da Angst hat, dann kann man sich für die kurze Zeit eine FFP3 Maske anziehen. Ob man grosse Räume, das betrifft ja bei weitem nicht nur die Schulen, umrüstet, wird man sehen. Das wird aber auf jeden Fall peu à peu und nicht in einem Hauruck-Verfahren passieren können.
Wie lange wollen Sie denn Schule und Kita ausfallen lassen ? Die Nachrüstung dauert Jahre ! Wenn überhaupt.

@um 16:23 von Hirschauer

> Die Staatshilfen an die Lufthansa sind rückzahlbare, verzinste Kredite.
.
Sollen die Hilfen für Schüler auch rückzahlbare Kredite sein? <

Es geht hier um die Zukunft unserer Kinder, unserer Gesellschaft.

Dafür muss man diese 9 Milliarden Kredit auch erst mal haben (die Commerzbank-Aktien sind mehr als 10 Jahre später immer noch in Staatshand) und darf die wie in anderen Fällen eventuell auch abschreiben: Siehe die Pleite von Thomas Cook, wo für politische Versäumnisse dann der Steuerzahler gehaftet hat - weil die Lobbyisten vorher geweint haben, dass man doch bitte nicht alles versichern sollte, sondern eben nur ein bisschen mehr als 100 Mios.

Zwei Milliarden für die Kinder ist und bleibt ein ganz miserabler Witz.

Tolle Wurst

Grundsätzlich ist es gut, dass nach über 1 Jahr nun endlich die Kinder in den Fokus kommen, also jene, die den Karren hier aus dem Dreck ziehen sollen.
.
Allerdings muss ich mich wundern. Da wird noch eine schöne Rentenerhöhung durchgeführt, trotz der großen Krise seit Jahrzehnten. Entsprechend sind die Rentner auch die größten Gewinner der Corona Krise.
.
Zahlen dürfen das die Jungen. Tja, Pech. Und auch alle anderen Kosten werden eher die Jungen tragen.
Witzigerweise natürlich auch die Kosten für dieses Programm.
.
Schade. Der Generationenvertrag geht also immer zu Lasten der Jungen. Ich hätte es gut gefunden, wenn alle Rentner mit einer überdurchschnittlichen Rente jetzt mal 1 Prozent Soli für die Enkelkinder abgeben, um damit die Folgekosten der Pandemie zu decken und auch um Solidarität mit allen anderen Altersgruppen zu zeigen.
.
Immerhin gestiegen sind die Renten in einer Zeit, in der viele Einkommen normaler Arbeitnehmer und Familien gesunken sind.

Das Bild von Kindern

Kinder sollen ja in der Schule in Deutschland vor allem „funktionieren“.

Welches Bild steht dahinter? Warum wurden die Lehrpläne nicht angepasst, die deutsche „Leistungsschule“ ausgesetzt?

Weil Schüler eben nicht nur einfach irgendwelche Kinder und Jugendliche sind. Es gibt weniger ein „Bildungsangebot“ des Staates als eine Leistungspflicht für die Schüler und eine Erziehungspflicht durch den Staat.

Deshalb wurden Absolventen- und Übertrittsjahrgänge bevorzugt beschult. Deshalb auch der ganze Kontroll- und Nachweiszwang im Home-Schooling, zT mit mit skurrilen Konsequenzen („Zwang zur Videokamera“).

Man hat den Eindruck das Eltern nur die - vom Staat überwachte - Rolle zufällt, ordentliche Staatsbürger und zukünftige effektive Werktätige heranzuziehen.

Schule - so hat das Home-Schooling gezeigt - ist nicht etwa eine „staatliche Leistung“, sondern eine Leistung der Familien FÜR den Staat.

Für Arbeitskräfte und auch sonst wertvolle Mitglieder der Gesellschaft in der Zukunft !

@16:23 von Hirschauer @xeniosson um 13:16

//Die Staatshilfen an die Lufthansa sind rückzahlbare, verzinste Kredite.
.
Sollen die Hilfen für Schüler auch rückzahlbare Kredite sein?//

Man kann die Ausgaben für Bildung durchaus als Kredit ansehen. Denn nur gebildete Bürger sind imstande, dem Staat mit Leistung und Steuern zurückzuzahlen. Ungebildete Bürger verursachen eher lebenslang weitere Kosten.

Am 05. Mai 2021 um 16:09 von Orfee

Wir haben diese Gelder nicht. Der Staat ist pleite und diese Gelder werden einfach nur gedruckt. Die Krankenkassen bekommen auch Millionen von Herrn Spahn, weil sie pleite sind. Es ist ja eindeutig was passiert, wenn man Geld unendlich vermehrt ohne die Wirtschaftskraft dagegen zu haben. Im Gegenteil ist die Wirtschaft wegen der Pandemie im Keller. Die Blasen werden immer größer und die Folgen, die uns erwartet, sind schwer auszudenken. Kein Mensch kann von einer Hyperinflation profitieren weder die Armen noch die ganz Reichen.
___
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Ihnen mal einer Meinung sein könnte. Mit diesem Beitrag haben Sie aber m.M. recht.
Leider ist das so. Leider glauben (zu)viele, dass die Gelder vom Himmel fallen. Es wird viel aufzuarbeiten sein.

@ um 16:47 von beam me up scotty

„Die Politik hat sich im Großen und Ganzen korrekt verhalten.“
Mal ungeachtet der vielfältigen Bereicherung einiger Politiker durch Maskengeschäfte, endete das korrekte Verhalten von Regierungspolitikern zu Beginn des Jahres 2013, als der Bericht des RKI zur Pandemie - Vorsorge an den Bundestag, durch diese Politiker völlig unbeachtet blieb und dementsprechend auch keine adäquate Vorsorge gegen Pandemien getroffen wurde.
Das Versagen solcher Politiker seit 1,5 Jahren hat historische Ausmaße. Die Folgen auch.

@ um 16:51 von weingasi1

Sie haben vielleicht sogar recht. Das ist alles nicht einfach.
Aber trotz aller Widrigkeiten unterlässt es die Politik immer noch wenigstens damit zu beginnen.
Im Falle des fehlenden Pflegepersonals immerhin seit 30 Jahren.
Da hätte man schon einiges schaffen können. Wenn die Politiker das gewollt hätten.
Offensichtlich haben sie es nicht gewollt.

@17.15 saschamaus

sie sollten nicht daran glauben, dass sich Schulden durch eine Inflation in Wohlgefallen auflösen....

Ich sehe den Ganztag inzwischen sehr kritisch

Und dabei fand ich das früher toll. In vielen Ländern ist Ganztagsunterricht üblich.

In Deutschland ist es aber so, dass der Ganztagsunterricht noch mehr das Ungleichgewicht zugunsten der Schule und der Lehrer verschiebt.

Unter vermehrtem Leistungsdruck und Kontrolle haben ja nicht nur die Schüler zu leiden, sondern deren Eltern auch.

Als besonders perfide empfinde ich das heute vielerorts sogar Grundschüler ausgeforscht werden über Lebens- und Konsumgewohnheiten der Eltern. Wie ehedem in der DDR ..,

Der Ganztag setzt Kinder und Eltern (in Deutschland) unter zusätzlichen Druck weil damit weitere Anforderungen verbunden sind.

Es wäre gut wenn mehr Menschen begreifen, das Schulen Behörden sind mit Beamten deren staatlicher Auftrag die Kontrolle und die Leistungsforderung ist.

Daneben geht es auch noch um „Bildung“ ..,

Am 05. Mai 2021 um 16:32 von Desinteresse 21

Sehr guter Beitrag. Genau so sehe ich das auch. Der halbe Mai ist unterrichtsfrei durch Feiertage, brückentage, Pfingstferien. Na und dann Weiterbildung der Lehrer. Das ist doch absurd, dafür sind die Ferien da! Alle bemängeln, dass die Kinder nichts lernen, aber wenn es darum geht, Einschnitte in Ferien hinzunehmen oder mal für eine Übergangszeit samstags in die Schule zu gehen, da geht ein Aufschrei durchs Land.
Die 2 Mrd. sind doch auch vergebene Liebesmüh, denn die Kinder die das erreichen soll, erreicht es doch sowieso nicht.
___
Ich glaube es selbst kaum aber hier bin ich absolut Ihrer Meinung.

17:25 von Bender Rodriguez

Aber diese Schüler werden zu Wählern. Und dann wird sich dieses "sich wegducken" schon rächen.
.
wenn ich eines nicht glaube
dass der Wähler über ein Gedächtnis verfügt

17:08 von Bernd Kevesligeti

«Wird das Bildungsprivileg nicht vertieft, wenn Schulen geschlossen sind, die einen Schüler Nachhilfe bekommen, PC haben und die anderen nicht ?»

Bildungsungleichheit wird definitiv noch mehr ungleich, wenn die Schulen geschlossen sind. Von allen Gegebenheiten her haben Schüler aus den sozial mehr benachteiligten Schichten und Wohnvierteln schlechtere Voraussetzungen, um geschlossene Schulen "zu kompensieren". Schon der Bildungsstand von Eltern und Family hat großen Einfluss.

Daher muss (!) es ganz vorrangiges Anliegen von Seiten des Staates sein, eine Strategie zu verfolgen, die den vergessenen Kindern endlich wieder geöffnete Schulen mit Verlässlichkeit bringt.

«Vielleicht orientiert man sich bei der Beantwortung der Frage an anderen Bereichen. Bankenstützung durch den Staat etwa.»

Da kann man Summen an Money gegenüberstellen.
Ansonsten sind das zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.
Viel schwieriger bei Tausenden von Schulen als bei vergleichsweise sehr wenigen Banken.

Niederlande

8,5 Milliarden. Aus dem Wiederaufbaufonds der EU. Im Herbst soll es losgehen.

Am 05. Mai 2021 um 16:41 von st59

Mal ganz abgesehen von der zeitlichen Mehrbelastung der Schüler*innen, wenn mehrerer Male pro Woche (nachmittags?) Förderkurse sind. Fragen sie mal Schüler*innen wie "beliebt" diese Kurse sind. Hm, und in den Ferien warten die Kids nur darauf, in ein Bildungs-Camp zu gehen.
___
Hier wurde es immer so dargestellt, als würden die Schüler geradezu danach gieren wieder lernen zu dürfen. Ich glaube im Verhältnis zu normalen Jahrgängen könnte man den Schülern ein wenig Nachholunterricht schon zumuten können, angeblich waren sie doch in grossen Teilen unterfordert.

181 Euro ...

das ist doch glatt mehr als eine Familie, welche abhängig von Hartz4 ist pro Kind als Einmalzahlung bekommt.
Und dies wurde doch schon gefeiert! (siehe Berliner Zeitung)

@17:21 von schneegans @Deeskalator 15:59

//3. Für Kinder ist der soziale Austausch mit der Peergroup von ungeheurer Wichtigkeit.
4. Die Gesellschaft/Regierung sollte sich nicht zum Mitiniator von Abhängigkeiten in unzeitgemäßen Ehen und Altersarmut machen.
5. Gibt es eine Riesenzahl Alleinstehender.
6. Gerade die Pandemie hat doch gezeigt, wie wichtig Kinderbetreuung ist.
....
Fortsetzung nicht endlich.//

Danke dafür!

//2. Trotz aller Versäumnisse (die ich u.a. hier oft genug erwähne), sind unsere Einrichtungen keine „Verwahranstalten".//

Hier kann ich nicht gut mitreden, weil ich vieles nur vom Hörensagen kenne und demnach gibt es zwischen den verschiedenen Einrichtungen extreme Unterschiede.
Diese Unterschiede hängen vermutlich wieder sehr mit "armer Stadtteil - reicher Stadtteil" zusammen. Aber auch das weiß ich nicht sicher.

@ um 17:17 von Nettie

„Ein klarer Hinweis darauf, dass für Zufriedenheit nicht materieller Besitz entscheidend ist, sondern sein Leben unbelastet von ständigen Existenzsorgen selbst gestalten und selbst entscheiden zu können, wie bzw. mit welcher Arbeit man seinen Lebensunterhalt bestreiten will.“
Genau.
Und uns allen diese existentiellen Probleme vom Hals zu halten, soweit das irgend möglich ist, ist die Aufgabe des Staates. Da wo das nicht vollständig möglich ist, hat der Staat, so gut wie nur vorstellbar, zu helfen.
Wozu sollte man ihn sonst benötigen?

@17:34 von Sparpaket

>> Na sowas! Öffentliche Schülerbetreuung
>> auch in den Ferien?
>> Dieses Konzept staatlicher
>> Allgegenwärtigkeit wurde nur von
>> den untergegangenen Staaten des
>> Realsozialismus übertroffen.
Also, nicht während meiner Schulzeit in der DDR ab 1981. -.-

>> Und jetzt ein Pionierlied, Genossen?
"Und so ziehen wir geschlossen in den Suppentopf hinein,
Wir sind stolz, Wiener Würstchen zu sein"
((c) frei nach dem Pionierlied) ^^

17:43 von schneegans

Die echt Betroffenen haben wenig Zeit zum Jammern und keine Lobby.
.
im schwäbischen sagt man
wer jammert dem ist noch zu helfen
wenn er zu ruhig wird keine Zeit mehr zum Jammern hat
... dann wird´s eng

von Sparpaket 17:34

Sie haben Ihr Problem damit, wenn auch nur sehr wenig für benachteiligte Schüler getan werden soll. Das heißt dann "staatliche Allgegenwärtigkeit". Woran liegt das wohl ? Entweder Wut auf den Realsozialismus, weil da mal daß Bildungsprivileg für ein paar Jahrzehnte gebrochen war oder Ablehnung gegenüber ärmeren Bevölkerungsteilen.

Unsere Kinder waren seit

Unsere Kinder waren seit Dezember nicht mehr in der Schule und hier wird über Ganztagsbetreuung in 5 Jahren gesprochen. Leider ist Frau Giffey gegenwärtig viel zu leise.

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