Kommentare - Verteidigung beantragt Neuauflage von George-Floyd-Prozess

05. Mai 2021 - 08:06 Uhr

Ende April war der Ex-Polizist Chauvin des Mordes an George Floyd schuldig gesprochen worden. Das Urteil sorgte in den USA für Erleichterung. Nun hat die Verteidigung eine Neuauflage des Verfahrens beantragt.

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Kommentare

@AfD-Presseabteilung

"[...] Bisher konnte ja noch keiner darlegen, wo konkret ich falsche Zahlen bei meiner Betrachtung des Sachverhalts verwenden sollte.

Das genau macht man aber in einer intelligenten Konversation."

Oh doch, genau dieser Nachweis wurde hier schon oft geführt, beinahe in jeder Diskussion zu diesem Thema und bei sehr vielen anderen Diskussionen, was Sie ja nicht daran hindert, die falschen Zahlen und falschen Statistiken unbeirrt immer wieder hier per copy-and-paste zu recyclen.

@Am 05. Mai 2021 um 14:23 von melancholeriker

Zitat: ""...Genau nach Belegen / Beweisen hierfür hatte ich ja gefragt.

Leider kam hier noch nix."

Tausende Publkationen reichen nicht aus, um Ihr Vergnügen zu befriedigen, diesen Kinderquatsch hier immer wieder abzuziehen. "

Na, wenn es gar "Tausende Publkationen" dazu gäbe, sollten Sie meine Aussagen doch wenigstens mit einer oder zwei Quellen widerlegen können.

Auf diese Weise könnten wir uns alle viel Zeit sparen.

Zitat: "Nebenbei beweisen viele Millionen Menschen, die unter Rassenideologien zu leiden hatten über zwei Dutzend Generationen hinweg, auch von vielen Republikanern bedauert, daß der Rassismus in den USA Institutionalisierung und damit Struktur hat."

Dass es in der Vergangenheit Rassismus und ja: strukturellen Rassismus in den USA gab, ist eine historische Tatsache, die kein intelligenter Mensch in Frage stellt.

Darum geht es aber nicht. Es geht um einen behaupteten "strukturellen Rassismus" heute, für denen es keinen Beleg gibt.

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Minneapolis ist ein Hotspot

Minneapolis war den Zahlen zufolge in den vergangenen Jahren ein Hotspot für Gewalt von Polizisten gegen schwarze Einwohner.

20 % der Bewohner der Stadt sind Afroamerikaner.
Bei 60 % der Einsätze, in der Polizisten Gewalt angewandt haben, also Würgegriffe, Tritte, Schläge, Taser etc. betraf das schwarze Einwohner der Stadt. Diese Diskrepanz ist zu groß um sie mit 'Zufall' begründen zu können.
Rassistische Antriebe liegen aufgrund des Zahlenmaterials, das die Polizei der Stadt selbst zusammengestellt hat, auf der Hand.

www.nytimes.com/interactive/2020/06/03/us/minneapolis-police-
use-of-force.html

um 14:23 von Blitzgescheit

,,...Bisher konnte ja noch keiner darlegen, wo konkret ich falsche Zahlen bei meiner Betrachtung des Sachverhalts verwenden sollte.

Das genau macht man aber in einer intelligenten Konversation."

Intelligent sind eigentlich nur die, die Sie mit Ihren Scherzartikeln einfach im Eisregen stehen lassen.
Hasta la vista...

11:45, Blitzgescheit

>>Dass Mr. Chauvin falsch gehandelt hatte, auch wenn der sog. "Neck-Hold" eine zulässige Polizeipraxis im Staat Minnesota ist, dafür gibt es Anhaltspunkte.

Dennoch halte ich mittel-/langfristige Folgen dieses Urteils für bedenkenswert.

Wenn Polizisten, die unsere Ordnung und Sicherheit jeden Tag mit ihrem Leben verteidigen, bei ähnlichen Fällen mit derartigen Verfahren rechnen müssen, wird dazu führen, dass Polizisten gerade in von Minderheiten bewohnten Vierteln mit viel Kriminalität, tendentiell sich von Konfrontationen mit Kriminellen zurückziehen und damit Kriminelle Aufwind erlangen und mehr Straftaten verübt werden.<<

In Gegenden, die vorwiegend von Schwarzen bewohnt werden, ist es immer schon sehr schwer gewesen, die Polizei zur Aufnahme einer Straftat zu bewegen. Opfer einer solchen greifen gelegentlich zu einer Notlüge und behaupten, ein Weißer wäre zu Schaden gekommen. Dann kommt die Polizei sofort. Das habe ich in den 70ern gelernt und konnte es erst gar nicht glauben.

AfD-Presseabteilung

Am 05. Mai 2021 um 14:26 von Blitzgescheit
"@Am 05. Mai 2021 um 13:57 von Anderes1961
Zitat: "Das blöde an der rhetorischen Figur des sich-dummstellens ist, wenn ich sie zu oft verwende, könnten meine Diskussionspartner denken, ich sei tatsächlich dumm. Ich bin mir sicher, daß Sie Ihre Frage selbst beantworten können. Wenn Sie [...]"

Nicht lange inhaltsfrei daherreden, sondenr einfach mal entsprechende Quellen anführen.

Damit ich endlich mal meine "Falschbehauptungen", wie Sie behaupten, eingestehen kann und dann in der Zukunft gewiss nicht mehr so dusselig sein werde, linke Glaubensbekenntnisse in Frage stelle und mit nervigen Fragen nach Zahlen, Daten, Fakten den anwesenden linken Glaubensteilnehmern nicht mehr "auf die nerven gehen"."

No Deal, da wirkungslos. Durchforsten Sie doch einfach mal ihre eigenen Posts zu diesem Thema. In den Antworten dazu finden Sie auch entsprechende Links. Daß Sie diese aber nicht zur Kenntnis nehmen, beweisen Sie hier immer wieder aufs Neue.

14:29, Blitzgescheit

>> Es geht um einen behaupteten "strukturellen Rassismus" heute, für denen es keinen Beleg gibt.<<

Davon, daß Sie die Existenz eines strukturellen Rassismus in den USA abstreiten, gehen weder dieser Rassismus noch die unzähligen Belege dafür weg.

Wenn es ein Einzelfall wäre!

"06.03.2021, 18:59 Uhr
Justizirrtum in New York: 24 Jahre unschuldig in Haft
In New York sind drei Schwarze nach fast einem Vierteljahrhundert unschuldig hinter Gittern freigesprochen worden. Ihnen wurde fälschlicherweise unter Ex-Bürgermeister Giuliani Mord vorgeworfen." @BR24
.
Also dass es den George Floyd getroffen hat, ist kein Zufall. Auch nicht, dass man für den Weißen Polizisten Berufung einlegt. Das dauert keine 24 Jahre!

@ MRomTRom - Über den Fall in Minneapolis hinaus

"Minneapolis war den Zahlen zufolge in den vergangenen Jahren ein Hotspot für Gewalt von Polizisten gegen schwarze Einwohner."

Die zitierte Statistik aus der NY Times beschränkt sich auf die Situation in Minneapolis.

Studien zu systemischem Rassismus gibt es aber weit über diesen regional begrenzten Untersuchungsraum hinaus für die gesamten Staaten.

Radley Balko ¹ hat das in einer Datenbank mit Tausenden von Fällen und Studien über alle wesentlichen Politik- und Gesellschaftsbereiche zusammengetragen. Es ist die Energie wert, das einmal auszugsweise zu lesen.

Die Existenz von systemischem Rassismus in den Staaten darf allerdings nicht jenen sauberen Teil der Polizei und Justizvollzugsbehörden vergessen machen, die ihren Amtseid ernst nehmen und selbst dazu beitragen, die schwarzen Schafe in ihren Rängen einzuregeln.

¹ www.washingtonpost.com/graphics/2020/opinions/systemic-racism-police-ev…

Am 05. Mai 2021 um 13:29 von Bobinho

"§46 II Strafgesetzbuch: " Bei Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen insbesonder in Betracht:
die Beweggründe...., besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder...""

Sie bedenken aber bitte, dass das deutsche StGB und die deutsche StPO in den USA keinerlei Gültigkeit hat.

Wenn Sie die entsprechenden Paragraphen des amerikanischen Penal Code oder die den Fall betreffenden Case Laws kennen, so zögern Sie bitte nicht, diese auch anzugeben. Aber es ist wenig hilfreich, in einem Kriminalfall aus den USA auf deutsche Gesetzestexte zu verweisen.

AfD-Presseabteilung

"[...] Am 05. Mai 2021 um 14:29 von Blitzgescheit
@Am 05. Mai 2021 um 14:23 von melancholeriker
Zitat: ""...Genau nach Belegen / Beweisen hierfür hatte ich ja gefragt.

Leider kam hier noch nix."

Tausende Publkationen reichen nicht aus, um Ihr Vergnügen zu befriedigen, diesen Kinderquatsch hier immer wieder abzuziehen. "Dass es in der Vergangenheit Rassismus und ja: strukturellen Rassismus in den USA gab, ist eine historische Tatsache, die kein intelligenter Mensch in Frage stellt.

Darum geht es aber nicht. Es geht um einen behaupteten "strukturellen Rassismus" heute, für denen es keinen Beleg gibt."

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Sie stellen die Behauptung auf, es gäbe in den USA heute keinen strukturellen Rassismus. Wer eine solche Behauptung aufstellt, ist also in der Bringschuld. Die Belege für Ihre Behauptung müssen Sie dann schon selbst liefern.

">> Es geht um einen

">> Es geht um einen behaupteten "strukturellen Rassismus" heute, für denen es keinen Beleg gibt.<<

Davon, daß Sie die Existenz eines strukturellen Rassismus in den USA abstreiten, gehen weder dieser Rassismus noch die unzähligen Belege dafür weg."

Bei der genauen Verortung von strukturellem Rassismus könnte man sich schon ein wenig mehr Mühe geben. Sind doch unzählige Leute an den US Unis mit dem Thema befasst. Meiner Meinung nach wird die genaue Analyse viel zu oft übersprungen und einfach als Axiom gesetzt um dann nur noch vom "weissen Mann" und Privilegienerhalt zu reden.
Ähnlich unspezifisch wie die Suche nach dem ominösen Patriarchat. Gibt´s halt und fertig.
So löst man die Dinge bestimmt nicht und im speziellen Fall mit "defund police" auch nicht.

@Am 05. Mai 2021 um 15:04 von Anderes1961

Zitat: "Umgekehrt wird ein Schuh draus. Sie stellen die Behauptung auf, es gäbe in den USA heute keinen strukturellen Rassismus. Wer eine solche Behauptung aufstellt, ist also in der Bringschuld."

Sie belieben zu scherzen, mein Lieber.

Es sind ja Linke - BLM, Antifa, Grüne, Linke etc. - die ständig von einem "strukturellen Rassismus" behaupten. Also sie sind es, die anfängliche These aufstellen. Insofern wären solche Leute erst einmal in der Bringschuld.

Ich habe ja bereits Zahlen, Daten, Fakten genannt, weswegen es keine Anhaltspunkte für einen "strukturellen Rassismus" gibt.

@ 14:52 von Anderes1961

Systemischen Rassismus in den USA gab es zuletzt in den 1960ern (meistens in den Südstaaten). Obwohl seitdem ein halbes Jahrhundert vergangen ist, behauptet die Mehrheit der Soziologen es gäbe ihn noch heute.
Bei Einzelpersonen ja, aber nicht systemisch. Aber da wird nicht differenziert.

Na, so schwierig ist es nicht, weil sich inzwischen fast alle Soziologen einig sind. Widerspruch - auch bei offensichtlich unsinnigen Behauptungen - ist richtig und wichtig.

Da bin ich mal ausnahmsweise mit der Mehrheit der Soziologen einig. Trotz der Abschottung in academia, kommt von denen manchmal doch etwas vernünftiges.

CaptainGreybeard

"Sie bedenken aber bitte, dass das deutsche StGB und die deutsche StPO in den USA keinerlei Gültigkeit hat."

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe auf einen allgemeinen Ausspruch von derdickeWisser geantwortet. Er vertritt folgende Meinung:

"Und drittens sollte und müsste es unerheblich sein, ob eine Handlung, die zum Tod einer Person führt, mit rassistischen Einstellungen einhergeht oder nicht."

Ich habe lediglich dargestellt, dass es in Deutschland nicht so ist. Im Übrigen haben wir das aus den USA übernommen. Als Literatur dazu kann ich gerne "Das Konzept der Hate Crimes aus den USA unter besonderer Berücksichtigung des Rechtsextremismus in Deutschland" von Marc Coester empfehlen. In dem Buch werden konkrete Fälle mit vielen Gesetzen aus den USA genannt. Freue mich sehr Ihnen geholfen zu haben.

@fathaland slim (14:38)

Gleich kommt Blitzgescheit noch mit den Hinweis, dass es kein Disenfranchisement gegeben hat. Oder gibt.

Ich habe, wenn ich diese Leugnerei höre, immer die Rauchsäulen über LA 1992 vor Augen - und den Geruch wieder in der Nase. Und spätestens alle paar Monate gibt es einen neuen Rodney King - oder gar George Floyd.
Hoffentlich bleibt das Urteil bestehen.

@Am 05. Mai 2021 um 14:27 von fathaland slim

Zitat: "Natürlich geschehen in einer de facto rassengetrennten Gesellschaft auch die Morde entlang der Color Lines. Weiße bringen Weiße, Schwarze Schwarze um. I"

Ja, das ist logisch nachvollziehbar.

Mein Punkt ist, dass es schon sehr merkwürdig ist, wenn in gigantischer Überzeichungen Einzelfälle wie den Tod Georg Floyd thematisiert, die eigentlichen Probleme von Schwarzen in den USA, die rein prozentual im viel größeren Maße relevant sind, fast nicht zur Kenntnis nimmt.

Is' klar, wehe dem, wenn der Ex Polizist eine geringere oder...

...gar gar keine Bestrafung wegen angeblicher Verfahrensfehler erwirken könnte.

---

Es wäre ein weiterer Tritt gegen Afroamerikaner in den USA.
-
Für mich war das mindestens Totschlag und deshalb muß
er ins Gefängnis.
-
Und zwar für eine lange Zeit.

@ 14:37 von Anderes1961 @ Blitzge...

Es ist sinnlos, den Foristen "Blitzgescheit" stellen zu wollen. Er gehört zu denjenigen, die per copy&paste die gleichen Versatzstücke bringen. Er garniert sie wahlweise mit dem Satz, dass er "endlich mal Fakten oder Quellen" möchte - die er zigfach schon bekam, oder mit dem Verweis auf seine eigene intelligente Art der Diskussionsführung - die erwiesendermaßen in bloßem copy&paste besteht.
Da werden auch Sie keine Chance haben.

@AfD-Presseabteilung

"[...] Es sind ja Linke - BLM, Antifa, Grüne, Linke etc. - die ständig von einem "strukturellen Rassismus" behaupten. Also sie sind es, die anfängliche These aufstellen. Insofern wären solche Leute erst einmal in der Bringschuld.

Ich habe ja bereits Zahlen, Daten, Fakten genannt, weswegen es keine Anhaltspunkte für einen "strukturellen Rassismus" gibt."

Wissen Sie, Ihre rhetorische Spielerei ist so alt wie die Rhetorik selbst. Dadurch, daß Sie die Behauptung - struktureller Rassismus, die durch zahlreiche Links hier schon des öfteren belegt wurde - negieren, stellen Sie die gegenteilige Behauptung auf - es gäbe keinen strukturellen Rassismus. Auf sowas fällt nur rein, wer in Rhetorik nicht so bewandert ist. Wenn Sie - direkt oder indirekt durch Negation - eine neue Behauptung aufstellen, müssen Sie diese auch belegen. Sie werden entgegnen ein Nullbeweis ist nicht möglich. Stimmt. Und damit sitzen Sie in der rhetorischen Falle, von der sie glauben anderen gestellt zu haben.

15:26, Vielfalt.

>>@ 14:52 von Anderes1961
Systemischen Rassismus in den USA gab es zuletzt in den 1960ern (meistens in den Südstaaten). Obwohl seitdem ein halbes Jahrhundert vergangen ist, behauptet die Mehrheit der Soziologen es gäbe ihn noch heute.
Bei Einzelpersonen ja, aber nicht systemisch. Aber da wird nicht differenziert.<<

Sie offenbaren Ihre Unkenntnis über die USA.

15:22 von Blitzgescheit | Keine Fakten, sondern falsche Zahlen

'Ich habe ja bereits Zahlen, Daten, Fakten genannt, weswegen es keine Anhaltspunkte für einen "strukturellen Rassismus" gibt. '

Sie haben nichts Verlässliches geliefert sondern sich auf Studien bezogen die fehlerhaft sind und zurückgezogen wurden.

Kein wissenschaftlich geschulter Mensch würde sich auf solches zweifelhaftes Zahlenmaterial stützen.

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