Kommentare - Chinas Vorsitz im UN-Sicherheitsrat: Wolf im Schafspelz?

04. Mai 2021 - 08:06 Uhr

China hat den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernommen. Seit dem Rückzug der USA von der internationalen Bühne unter Ex-Präsident Trump hatte das Land das Vakuum rücksichtslos gefüllt. Von Peter Mücke.

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Kommentare

@wenigfahrer (9:48)

Zitat:
"ich kann nicht erkennen das China sich so wie die USA einmischt, in andere Länder."

Ist nachvollziehbar. Wenn die USA sich irgendwo eimischen, gibt's erst mal leider eine gute Chance, dass das lautstark kracht - da muss man ehrlich sein - und zudem findet sich ziemlich schnell jemand, der öffentlich dagegen protestiert. China ist da geschickter. Über Zweitausend Jahre kontinuierlicher Geschichte bringen trotz aller Umbrüche eine gewisse Erfahrung mit sich. Und die Protestler werden schnell aus dem Verkehr gezogen.

Verstehe mich keiner falsch. Es gibt einiges an der chinesischen Geschichte und Kultur, das mich fasziniert. Trotzdem möchte ich nicht so leben, wie die Chinesen, aber ich erwarte auch nicht, dass die Chinesen leben wie ich.

Warum werden die USA nicht mit Sanktionen belegt?

@08:52 von Giselbert
Wenn Sie konsequent wären, würden Sie bei den Foltergefängnissen im Ausland anfangen (Guantanamo, früher sogar in Europa!), bei den Zuständen in den eigenen Gefängnissen fortfahren (Tote ohne ärztliche Betreuung, Bericht des US-Justizministeriums) und mit den illegalen Eingriffen bei zahlreichen ausländischen Staaten fortfahren...
Mit ihrem Vetorecht haben alle entsprechende Beschlüsse verhindert.

@von Olivia59 @Sternenrindviech

"Den Begriff Lügenpresse ist nicht meiner und dies war auch keine plumpe Medienkritik, sondern eine gezielte Autorenkritik."
Sie haben völlig recht und ich war auch erstaunt, wie @sternenrindviech auf diesen Kommentar kommen konnte. Vielleicht hat er ihn auch nur nicht verstanden oder ärgert sich generell über Ihre guten, konstruktiven Beiträge. Ihnen einen schönen Tag!

09:10, Zufriedener Optimist

>>Immer wieder erstaunlich...
wie viele hier im Forum eine Diktatur verteidigen und die Demokratien ablehnen.<<

Das ist gar nicht erstaunlich. Die USA sind bei einigen hier sehr verhasst, und, Sie wissen ja, "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Egal wie unappetitlich der sein mag. Denn die Wurzel allen Übels auf dieser Erde sind ja die USA...

@Olivia59

„Wichtig ist, das die internationale Ordnung nicht ständig neu verletzt wird“ -da stimme ich zu.

Es wäre wünschenswert wenn Staaten wie China und Russland das ebenso sehen würden wie du und ich.

Demokratieträumer

Ist schon niedlich wie unsere "ach so tolle Demokratie" aus der Tasche geholt wird im Vergleich mit anderen Staaten.

Also ich verstehe unter Demokratie nicht, dass das ganze Volk wählt, und es aber den Großkopferten total wurscht ist, was gewählt wurde.
Siehe EU-Wahlen und das Resultat UvL.
Oder können wir unseren Kanzler bzw. Präsidenten direkt wählen??

Soviel zu unserer Demokratie...

Davon wird uns auch nur soviel gewährt, um uns in dem ach so tollem Demokratieglauben zu belassen.

Und wenn dann andere das Selbe machen, wie wir es seit Jahrhunderten praktizieren, dann kommt man mit unseren scheinheiligen Demokratie.

Wirkliche Demokratie gab es nicht, gibt es nicht, und wird es auch nicht geben. Genauso wie den wirklichen Kommunismus.

Aber wir Träumer leben in einer geglaubten Demokratie und satanisieren alle Anderen, von denen unser Demokratieführer sagen, dass diese Teufel seine.
Oder eben auch ein Journalist...

/// Am 04. Mai 2021 um 10:26

///
Am 04. Mai 2021 um 10:26 von werner1955
Doch sicher nicht leben in einer Diktatur?

Werner40 @
Aber 4.636 Todesfälle aktuell in China bei 1,5 Milliarden und mehr als 83.000 bei ca. 80 Mill. bei uns, da kann man ja schon mal überlegen was besser wäre oder?///
.
Ein Argument der chinesischen Diktatoren. Ich muss nicht überlegen, ob Diktatur oder Demokratie besser ist. Sie ?

Am 04. Mai 2021 um 10:00 von Giselbert

" Das wissen wir alle, dass die USA eher der Wolf als das Lamm ist.

Aber es kann doch nicht sein, dass das eine Unrecht dadurch legitimiert wird, dass auch andere Unrecht tun. "

Das ist richtig was Sie sagen, darum geht es im Prinzip aber nicht, das Problem ist, wenn es der Eine macht, ist es gut, macht es der Andere, ist es schlecht.

Ist also beides nicht gut, und da sind wir wieder bei Blickwinkel, Wie war der Spruch, Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

Warum fragt niemand die Chinesen?

Wenn mal, ganz selten, chinesische Bürger auf der Straße interviewt werden, machen die nicht den Eindruck, dass sie sich unwohl fühlen oder dass sie bei ihren Äußerungen besonders vorsichtig sind oder sein müssen.
Millionen von Chinesen reisen seit Jahren täglich als Touristen durch die Weltgeschichte, es gibt kaum ein Land, in dem man sie nicht finden kann.
Und trotzdem kehren diese chinesischen Touristen wieder in ihre Heimat zurück, ohne dass es unter ihnen zu Verlusten durch Asylbegehren in anderen Ländern gibt.
Soo schlimm, wie es uns im Westen erklärt wird, scheint es in China nicht zu sein.

09:29, Miauzi @Zufriedener Optimist

>>"wir" sind also die Saubermänner mit den weissen Westen??
Selten so gelacht!<<

Nichts dergleichen hat "zufriedener Optimist" behauptet. Sie zitieren seinen Kommentar ja in Gänze, da müsste Ihnen das eigentlich aufgefallen sein.

@Augustus Cäsar um 10:29 Uhr

"Im UN-Menschenrechtsrat sind auch die Verteidiger der Menschenrechte vertreten"

Allerdings. ;-) Aber ehrlich, - ich sehe hauptsächlich Verteidiger von Atom(-waffen-)mächten im UN-Sicherheitsrat vertreten. Ausgerechnet von DIESEN! Eine Schande für die Menschheit, Nachfolgende Generationen in 100-200 Jahren werden nur noch mit dem Kopf schütteln können, über so viel Leichtsinnigkeit und Unvernunft in der heutigen Zeit.

Am 04. Mai 2021 um 08:52 von Giselbert

"Da reichen ein paar Stichworte (Hongkong, Taiwan, Militärbasen in internationalen Gewässern), um diese Fragwürdigkeit zu belegen.
Anstatt mit Sanktionen zu belegen, wird China noch mit dem Vorsitz belohnt, verdrehte Welt."

Dann erklären Sie bitte einmal, wodurch sich die USA auszeichnen, durch Militärbasen und Unterdrückung weltweit?

09:13, Tinkotis

>>@Et tu Brutus (8:44)
Wie so oft in solchen Diskussionen: Aber Amerika ist auch böse!<<

Ich würde es etwas anders formulieren:

Wie so oft in solchen Diskussionen: Amerika ist böser als alle anderen! Eigentlich ist sogar nur Amerika böse und für alles Böse in der Welt verantwortlich.

Es lebe die unterkomplexe Weltsicht. Sancta Simplicitas.

/// Am 04. Mai 2021 um 10:29

///
Am 04. Mai 2021 um 10:29 von Bender Rodriguez
Tinkotis

"Sehe ich anders. Die chinesische Führung interessiert eben nicht, was für Auswirkungen alle andere hinnehmen müssen, während "Wir" oftmals wirklich glauben, dass wir zum Vorteile aller handeln. I"
Nö, siehst du genau gleich.
Auch China weiß, das ihr Verhalten bei anderen was ändert. Aber genau wie wir, gehen die davon aus, das es dann besser sein wird..........///
.
Ich stimme Tinkotis zu. Chinas Diktatoren sind an permanentem Machterhalt interessiert. Es ist denen egal, ob " es dann besser sein wird ", solange ihre Machtbasis nicht gefährdet wird. Macht in Demokratien ist per se auf Zeit angelegt und von Wahlausgängen abhängig. Das sind doch Basics.

mehr Diktaturen auf der Welt

Tremiro @
Also wenn ich mir die Pandemie toten Weltweit und die in China ansehe könnte man zumindest überlegen das es in China auch gute Seiten dieser "Diktatur" gibt.

Für unsere Demokratie sind mehr als 83.000 tote zu beklagen.

10:22 von Ka2

"Ich befürchte, wenn es soweit ist, wird das Taiwan als erstes zu spüren bekommen.
China wird schließlich nicht müde, zu betonen, dass es Taiwan als ein Teil Chinas sieht."

So wie wir nicht müde geworden sind als wir betonten, dass die DDR zu der BRD gehört!

Ranking der Rücksichtslosigkeit

Wenn es Ranking der Rücksichtslosigkeit gäbe müssten die USA und Verbündete ganz oben stehen.
Kein anderes Land und ihrer Verbündeten hat mehr direkte Militärische Präsenz weltweit als die und diese wird rigeros als Machtinstrument eingesetzt.
Da werden mal Schiffsverbände, Flugzeugträger hierhin und Truppen dahin verlegt gerade wie es ihnen passt.
Auch wenn Länder sie überhaupt nicht wollen. Im Zweifel wird eine Militärjunta unterstützt, gibt genügend Beispiele
und wenn alles nicht geklappt hat verschwindet man wieder und lässt Chaos zurück.

10:42, Flash Gordon

>>Demokratieträumer
Ist schon niedlich wie unsere "ach so tolle Demokratie" aus der Tasche geholt wird im Vergleich mit anderen Staaten.

Also ich verstehe unter Demokratie nicht, dass das ganze Volk wählt, und es aber den Großkopferten total wurscht ist, was gewählt wurde.
Siehe EU-Wahlen und das Resultat UvL.
Oder können wir unseren Kanzler bzw. Präsidenten direkt wählen??

Soviel zu unserer Demokratie...<<

Sie würden die Vorteile unserer Demokratie, also Rechtsstaat, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit etc., die Sie offensichtlich nicht einmal ansatzweise verstanden haben, erst dann bemerken, wenn es sie nicht mehr gäbe.

Was ich uns allen nicht wünsche.

@10:30 von Werner40

"Die Hoffnung aus den vergangenen Jahrzehnten, dass ein Wandel durch Handel, in Richtung Demokratisierung, eintritt, hat leider nicht stattgefunden. Stattdessen hat Herr Xi seine Machtfülle genutzt, um die Diktatur noch weiter zu festigen, auch auf globaler Ebene. Demokratien sind daher gefragt, eine Gegenstrategie zu entwickeln. Vielleicht ist dies im Rahmen globaler Organisationen am ehesten möglich."

War vielleicht auch eine naive Erwartung. Gibt es überhaupt ein Beispiel für einen "reformierten" Übergang einer Diktatur in eine Demokratie – also ohne Revolution und unkontrollierbare Umbrüche mit ungewissem Ausgang?
Glasnost und Perestroika waren ja für die SU desaströs. Selbst in der DDR wollte man eigentlich zuerst nur die Macht in die Hand der Bürger geben und plötzlich sass man bei 2+4 am Kindertisch.

Nicht recht stimmig

TS, Hr. Mücke: "Seit dem Rückzug der USA ... hatte das Land das Vakuum rücksichtslos gefüllt."

"Vor dem Hintergrund der Gespräche mit dem Iran ... Deutschland, Großbritannien und Frankreich versuchen derzeit gemeinsam mit Russland und China zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln."

Das sieht vielmehr nach Kooperation aus, um einen Konsens zu finden.

@Et tu Brutus (10:05)

Die heute sichtbaren Erfolge chinesischer Politik lassen sich in der Tat nicht abstreiten. Ich bin mir nur nicht sicher, ob diese den Preis wert sind, den das Land seit 1949 bezahlt hat oder ob es vielleicht auch noch hätte viel schlimmer kommen können. Weshalb ich Ihre Frage, ob ich diese Verantwortung tragen möchte, auch mit "ich könnte es gar nicht" beantworten möchte.

Was mir Sorge bereitet ist, wie unverhohlen China darauf setzt, dass sich Stärke durchsetzt.

09:29 von Miauzi

@Zufriedener Optimist

«Zitat:
"Immer wieder erstaunlich...
wie viele hier im Forum eine Diktatur verteidigen und die Demokratien ablehnen … Ich freue mich in der EU zu leben!"»

«Aha - westliche Demokratien sind also der Weisheit letzter Schluss??
Hä?
ich erinnere mal: Kolonialmächte GB / FRA …
Rassismus USA …
"wir" sind also die Saubermänner mit den weissen Westen??
Selten so gelacht!»

Man schreibt das Datum heute mit 2021 am Ende, nicht mit 19xx Kolonial.
Als man noch Kolonial schrieb, gab es noch gar keine EU. Rassismus in den USA ist gar nicht gut, und seit Bestehen der Nation ein großes Problem für das Land.

Die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte, WK2, hat der Faschismus in DEU + JAP angezettelt. Demokratie hat die beiden Kranken geheilt. Dort und in der EU ist nun auch nicht alles perfekt in der Demokratie.

Aber das Prinzip ist ein anderes als bei Kaiser Xi dem Despot.
Von "Saubermännern" hat niemand geredet.
Was es da zu Lachen gibt … weiß der Geier.

10:05 EUR-Beobachter

"Ganz ohne negative Konnotation gibt es wohl keine Berichtersttung über China......"

Bin ganz bei ihnen und wir wissen auch warum. Die einzige Begründung ist, es ist als ebenbürtiger Player gegenüber der USA herangewachsen und das alleine reicht um das Land als gefährlich einzustufen.
Kleine Anmerkung zum Erfolg der Chinesen zum Bspl. in Afrika bringt ein Leser der NYT auf den Punkt er schrieb "der Unterschied zwischen uns und China ist, die Chinesen kommen mit Wirtschaft und Infrastruktur und wir kommen mit Bomben".

dass die DDR zu der BRD gehört!

Flash Gordon @
Und unsere friedliche Wiedervereinigung kann ja auch für Taiwan ein gutes Vorbild sein.

Wichtig ist was das "Volk" will und nicht idiologische oder bezahlte Politiker.

@ Tinkotis

"Die chinesische Führung interessiert eben nicht, was für Auswirkungen alle andere hinnehmen müssen, während "Wir" oftmals wirklich glauben, dass wir zum Vorteile aller handeln."

Nicht ganz. China handelt nach der Devise: Was "uns" (= China) und den Menschen vor Ort zum Vorteil gereicht.

Die USA handeln nach der Devise: Was "uns" (= USA) und "uns" (= us-amerik. Hegemonialsphäre) zum Vorteil gereicht.

Oder können Sie mir die Sanktioniererei seitens der USA (und meist daher auch durch uns) erklären? Nehmen wir das Beispiel Iran. Tolle Sache! Wirtschaftsgüter aus dem Iran werden sanktioniert, dem Iran fehlt es dadurch an Devisen und kann seine Beamten, Krankenhäuser und Schulen nicht mehr finanzieren. Treffen tun die Sanktionen also das gemeine Volk, dass man eigentlich unterstützen will? Reichlich paradox, oder?

Da sind die Chinesen tatsächlich einen Tick "intelligenter" (oder "gerissener" wenn man es unbedingt negativ bewerten möchte).

Eiskalte Geopolitik Chinas, offen und getarnt zugleich

Chinas nationalistische Machtpolitik erreicht unter dem neuen "Kaiser" Xí Dàdà neue Dimensionen. Seit Amtsübernahme 2012, wird die wirtschaftpolit. Strategie (die ja durchaus Erfolge zeigt, Hunderte Millionen Einw. wurden aus der Armut geholt) durch eine aggressive Machtpolitik begleitet. Sie richtet sich zunehmend nach außen.

Die Missachtung int. Seerechtsentscheidungen (Südchin. Meer), die massive militärische Aufrüstung mit Errichtung überseeischer Basen dient vor allem der globalen Absicherung der Seewege, um den Handel abzusichern.

Dieses Vorgehen geschieht offen & ist nichts Neues (siehe andere alte Großmächte).

China verfolgt allerdings auch eine verdeckte Machtpolitik, die meist schlecht informierte dt. Rechtsaußenkommentatoren in Onlineforen nicht zu kennen scheinen. Oder man vermeidet drüber zu sprechen, weil die rechtnationalistische Ausrichtung der chin. Politik dem eigenen Weltbild entspricht.

Ein Beisp. dieser Politik: die Schuldenzange gegenüber afrikan. Staaten.

10:55, werner1955

>>mehr Diktaturen auf der Welt
Tremiro @
Also wenn ich mir die Pandemie toten Weltweit und die in China ansehe könnte man zumindest überlegen das es in China auch gute Seiten dieser "Diktatur" gibt.

Für unsere Demokratie sind mehr als 83.000 tote zu beklagen.<<

Natürlich gibt es gute Seiten dieser Diktatur. Allein wenn man die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte betrachtet, erkennt man das.

Die Corona-Zahlen betrachte ich mit Skepsis.

Und ich lebe lieber in einem Land, in dem ich meine Meinung sagen und veröffentlichen darf, meine Rechte einklagen kann, auch gegenüber der Regierung, nicht mit der Todesstrafe bedroht werde und nicht mit einem Punktesystem klassifiziert werde.

10:47 von nie wieder spd

"Wenn mal, ganz selten, chinesische Bürger auf der Straße interviewt werden, machen die nicht den Eindruck, dass sie sich unwohl fühlen oder dass sie bei ihren Äußerungen besonders vorsichtig sind oder sein müssen."

Finden Sie, dass sehr seltene Interviews eine hinreichende statistische Grundlage für sehr weitgehende Schlussfolgerungen vom heimischen Fernsehsessel aus abgeben? Nein? Ich auch nicht.

"Und trotzdem kehren diese chinesischen Touristen wieder in ihre Heimat zurück, ohne dass es unter ihnen zu Verlusten durch Asylbegehren in anderen Ländern gibt."

Keine Aufregung. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Formulierungen. Die richtige Frage lautet: Was ist mit Dissidenten? Was ist mit Tibetern und Uiguren? Die Qualität eines politischen Systems zeigt sich an seinem Umgang mit Andersdenkenden. Und da schneidet China schlecht ab.

11:03, Flash Gordon

>>10:22 von Ka2
"Ich befürchte, wenn es soweit ist, wird das Taiwan als erstes zu spüren bekommen.
China wird schließlich nicht müde, zu betonen, dass es Taiwan als ein Teil Chinas sieht."

So wie wir nicht müde geworden sind als wir betonten, dass die DDR zu der BRD gehört!<<

Ein toller Vergleich.

Einer der tollsten, die ich je gelesen habe.

Der hinkt nicht mal. Denn um zu hinken, muss man laufen können.

10:00 von Giselbert

Aber es kann doch nicht sein, dass das eine Unrecht dadurch legitimiert wird, dass auch andere Unrecht tun.
.
wer tut denn das ?
nur sollte man fragen dürfen
wie das mit der Glaubwürdigkeit ist
wenn man die fordert, sollte man sie auch verkörpern

/// Am 04. Mai 2021 um 11:03

///
Am 04. Mai 2021 um 11:03 von Flash Gordon
10:22 von Ka2

"Ich befürchte, wenn es soweit ist, wird das Taiwan als erstes zu spüren bekommen.
China wird schließlich nicht müde, zu betonen, dass es Taiwan als ein Teil Chinas sieht."

So wie wir nicht müde geworden sind als wir betonten, dass die DDR zu der BRD gehört!///
.
Was glauben Sie, was die taiwanesische Bevölkerung von einem Zusammenschluss mit China hält ?

11:04 von fathaland slim

das Fehlen von Demokratie bedeutet ja nicht zwangsläufig das Fehlen von Rechtsstaatlichkeit
Auch totalitäre Staaten brauchen Regeln haben Gesetze da macht auch nicht jeder was er will

Fragwürdige Berichterstattung

Gleich zwei Artikel über China & die Erkenntnis: man glaubt es nicht!

Zunächst im Artikel von Ruth Kirchner: "[...] die Nachbarschaftskomitees, die sonst dafür zuständig sind, die Politik der Kommunistischen Partei auf unterster Ebene durchzusetzen und zu kontrollieren."

Das ist mit Verlaub zu selektiv!

Bei den NKs geht es vor allem um Hilfe innerhalb eines Wohnquartiers. Wenn z.B. mal das Wasserrohr platzt -- Nachbarschaftskomitee, wenn der Vermieter abzocken will -- Nachbarschaftskomitee, wenn man eine Niederlassungsgenehmigung für die Polizei braucht -- Nachbarschaftskomitee & wenn da ein alter Mann in seiner Wohnung vor sich hervegetiert -- Nachbarschaftskomitee.

Dass sich hierbei die Nachbarschaftskomitees an den Leitfäden orientieren, die das Kommunalbüro der Partei vorgibt, ist so. Und es werden in einzelnen Fällen auch Kontrollen durchgeführt, bei mir in 8 Jahren allerdings nicht ein einziges Mal.

Warum wird aber dieser negative Punkt so prominent hervorgehoben?

10:55 von werner1955

"Also wenn ich mir die Pandemie toten Weltweit und die in China ansehe könnte man zumindest überlegen das es in China auch gute Seiten dieser "Diktatur" gibt.
Für unsere Demokratie sind mehr als 83.000 tote zu beklagen."

Neuseeland und Australien stehen, so weit ich weiß, in der Pandemie-Statistik auch ganz gut da, haben aber kein politisches Unterdrückungssystem nach chinesischem Muster. Wie kommt das? – China hat die Pandemie zunächst erfolglos verschleiert und dann erfolgreich bekämpft, und zwar mit Methoden, die das halbe Grundgesetz aushebeln würden. Wollen Sie das? - China unterdrückt nicht nur effektiv die Corona-Pandemie, sondern auch Andersdenkende, Menschenrechtsaktivisten, Tibeter und Uiguren. Wäre es für Sie in Ordnung, wenn bei Ihnen die Polizei anrückte, weil Sie Ihre Meinung sagen - Hauptsache, es geht auch den Viren an den Kragen?

Fragen über Fragen...

Obwohl ich

Jeden Artikel natürlich auch lese,bevor ich in die Kommentarspalten gehe,musste ich jetzt,nach dem ich die ganzen Kommentare gelesen habe,vor lauter Relativieren tatsächlich noch einmal schauen,um was es im Artikel tatsächlich geht.
Ja,hier geht es um Chinas Vorsitz im Sicherheitsrat.
Beim lesen der Kommentare habe ich jetzt entnommen,dass China alles machen kann was es will,sei es auch noch so schlecht,weil irgend ein anderes Land das ja auch schon mal gemacht hat.
Und zum Thema USA,das wird auch ausführlich hier im Forum diskutiert und wenn ein entsprechendes Thema im Bezug auf die USA zur Kommentierung frei gegeben ist,bekommen die USA auch immer ihre Kritik weg.
Hier geht es aber um China.

Ein anderer Ansatz

Sicherlich sind Chinas Ansprüche, in der Weltpolitik mitzumischen in den letzten Jahren sehr gewachsen. Ich muss aber sagen, der Ansatz den China fährt, ist zumindest ziemlich klar und die chinesische Führung sagt klar, was sie will. Sie mischt sich auch tatsächlich nicht stark in die inneren Angelegenheiten von Staaten ein. Ein grosser Unterschied zum Westen, insbesondere der USA aber auch Russland ist, dass China eigentlich nie militärisch eingreift und auch in der Geschichte nie Kriege begonnen hat. Einfluss in anderen Staaten versucht man durch Softpower, also z.b. zur Zeit Impflieferungen oder Maskenlieferungen und Wirtschaftshilfe auf seine Seite zu bewegen. Man mag das kritisch sehen, aber mir ist das immer noch viel lieber, als Kriege in Iran, Irak oder Afghanistan zu führen, das hat sehr viel menschliches Leid gebracht und war nicht Sicherheit der komplett falsche Ansatz.

10:33 von Bernd Kevesligeti

«Die "Unzufriedenheit" besteht eher darin, daß in den letzten Jahren sich militärinterventionistische Mächte nicht mehr so wie in früheren Zeiten auf den UN-Sicherheitsrat berufen können. Weil sie da mit Veto´s blockiert werden.»

"Militärinterventionistische Mächte" sind die Big Five selbst. Keiner der Big Five lässt sich durch ein Veto im UN-Sicherheitsrat irgendwas sagen, was er zu tun habe.

Nicht die USA / GB im Irak ab 2003.
Nicht Russland in der Ukraine ab 2014.
Und bei China ist das ganz genau das gleiche.
Auch wenn China nirgendwo militärisch mit Krieg interventionierte.

Hinwegsetzen über Internationale Gerichtsurteile können alle Big Five wie den Enkel- oder Taschespielertrick mit verbundenen Augen. Der letzte Five war China mit Ignorieren vom Internationalen Seegerichtshof und dem Urteil wegen der Inseln und Atolle im Südchinesischen Meer und den Militärbasen.

Kein Big Five votiert im Sicherheitsrat gegen eigene Interessen und Expansionsvorhaben. Nicht mal Enthaltung.

Die sog. "Eliten" der USA haben die Macht, es durchzusetzen.

@10:54 von fathaland slim
Und da interessieren sie sich meist nicht mal für die eigene Bevölkerung. Die Privatisierung von Gefängnissen hatte z.B. Clinton durchgesetzt.

Die Rolle der USA bei der Beseitigung gewählter Regierungen ist kaum zu bestreiten.
Allerdings gibt es auch kaum andere Staaten, denen bei eine ähnlichen Machtfülle trauen würde. Natürlich auch nicht China.

Obwohl meiner Beobachtung nach China die Existenfähigkeit der Anderen klugerweise immer noch im Auge hat.

@Gregor 42

So ist es. Und um den chinesischen Einfluss zu minimieren hat Trump China ermöglicht mehr Einfluss zu bekommen, indem er sich selbst zurückgezogen hat. Absolut logisch!

um 11:19 von Gregor 42

Es gibt keinen westlichen Regierungschef, der nicht auf die Gefahren hinweist, die von China ausgehen. Die Behauptung, Trump sei der Einzige gewesen, ist völlig absurd.
De Begriff "pro-israelisch" verbietet sich völlig. Korrekt muss es heißen "pro-Netanyahu". Meiner Meinung nach sorgt Netanyahu mit Absicht dafür, dass der Konflikt mit den Nachbarn nicht gelöst werden kann, weil seine Partei ohne diesen Konflikt keine Machtbasis mehr hat. Es ist vergleichbar mit dem "War on Terror", der von den Republikanern erfunden wurde, als der Cold War vorbei war.
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@werner1955 um 10:55 Uhr

"Also wenn ich mir die Pandemie toten Weltweit und die in China ansehe könnte man zumindest überlegen das es in China auch gute Seiten dieser "Diktatur" gibt.
Für unsere Demokratie sind mehr als 83.000 tote zu beklagen."

Das ist darauf zurückzuführen, dass wir in unserer FREIEN Welt, fast ausschließlich auf unsere eigene Freiheit schauen (Rasen mit dem Sportwagen auf Bundesautobahnen in DE, (Kriegs-)Waffenbesitz- und Gebrauch in USA). Wenn wir uns dagegen in unserem Freiheitsrecht uneigennützig mehr einschränken würden, wäre die Freiheit der Mitbürger und der Allgemeinheit viel mehr gewährleistet, weil geschützter.
Asiaten haben gelernt und frühzeitig anerzogen bekommen, dass die eigene Freiheit wertlos ist, wenn die aller anderen eingeschränkt wird.
Siehe auch der Kommentar eines Mitforisten hier zur "Rücksichtslosigkeit" bei uns und in den USA z.B.

11:19 von Gregor 42

"Er war der einzige Präsident, der lautstark darauf hingewiesen hat, versuchte die Führungsrolle Chinas in der Welt zu verhindern."

Die "Führungsrolle Chinas" begrenzt man nicht durch Lautstärke, sondern indem man selbst eine internationale "Führungsrolle" übernimmt. Genau das hat Trump aber nicht getan.

"Er [...] wies auf [...] die Verantwortung Chinas bzgl. des neu aufgetretenen Coronavirus offiziell hin."

Ich erinnere mich. Trump schwadronierte von chinesischen Laboren, aus denen das Virus entwichen sein sollte. Hat sich nicht bestätigt.

"Man verurteilte ihn deshalb, und was macht Biden? Trump stieg konsequent aus der UN aus, die eine andere Einstellung als die USA zeigten und was geschah?"

Ja, was macht Biden bloß, und was geschah? Keiner weiß es... Übrigens ist Trump nicht aus den Vereinten Nationen ausgeschieden. Aber das nur nebenbei.

"Die restlichen Demokraten Nationen verurteilten die demokratische USA für das kommunistische China."

Na ja. Schwamm drüber.

@ Netti 08:15

"Wieso im Schafspelz? Die setzen ihre rücksichtslose Machtpolitik doch - für jeden, der hinsieht (oder betroffen ist) unübersehbar - ganz offen durch."
Genau, damit passen sie sehr gut in dieses Gremium. Oder handhaben es die USA anders?

10:54 fathaland slim

"Wie so oft in solchen Diskussionen: Amerika ist böser als alle anderen! Eigentlich ist sogar nur Amerika böse und für alles Böse in der Welt verantwortlich.

"Es lebe die unterkomplexe Weltsicht. Sancta Simplicitas."

Schön zusammengefasst, sage ich mal so unter uns friedensbewegten Altaktivisten" ;-)

Rechtsaußen & auch die Querfrontfraktion macht sich nie die Mühe tiefer in Themen einzusteigen, nach Strukturen o. Zusammenhängen zu forschen.

Da wird alles entweder personalisiert (im Negativen (-> Merkel) o. in deren Augen "der "Führer" o. "führungsstarke" autoritäre Gewaltherrscher gelobt (Putin, Xi, Orban etc), zudem mit plattesten Schwarzweiß-Schlagworten (die Guten/die Bösen) etikettiert.

Eben weil man(n) im Grunde nichts inhaltlich Gehaltvolles beizutragen hat. Oder man(n) trollt, "weil (O-Ton eines hier anwesenden Foristen) sich dann alle anderen so schön aufregen!"

China ist schönes Beispiel, weil sich hier die Faszination rechter Nichtdemokraten für Gewaltpolitik zeigt.

Machtwechsel auf der Erde?

Das ist doch gut möglich.
Die Chinesen haben viel gelernt vom Westen. Der es sich die letzten Jahrhunderte immer gemütlicher hat gehen lassen, immer selbstverliebter gehandelt, ohne Rücksicht auf Schwache, die diesen Weg nicht mitgehen wollten.
Nichts ist für die Ewigkeit, auch nicht die Macht, das nennt man dann wohl Evolution. Die Starken kommen weiter, die Cleveren, die, die gelernt haben.
Das ist meine Meinung

Sicherheitsrat

Wenn man ein Problem mit China´s Vorsitz hat löst man ja vielleicht als Überreaktion den Sicherheitsrat auf. Man kann ja zur Abwechslung auch mal aus den falschen Gründen das Richtige tun.

11:33 von RoyalTramp "Fragwürdige Berichterstattung"

Ich weiß, dass Sie sich in China (so wie ich...allerdings mehr in Taiwan) durch langjährigen Aufenthalt sehr gut auskennen. Ihre Beiträge sind daher stets interessant, auch wenn ich politisch oftmals anderer Ansicht bin. Aber das machts ja eher interessant.

Zum Thema : "[...] die Nachbarschaftskomitees, die sonst dafür zuständig sind, die Politik der Kommunistischen Partei auf unterster Ebene durchzusetzen und zu kontrollieren."

Sie müssen der ts schon gestatten, dem nicht so im Detail informierten dt. Leser den Zusammenhang zu erklären. Das ist schlicht Basisinfo.

Ich selber empfinde diese "NK" beim Betreten einer Wohnanlage anlässlich eines Besuchs bei chin. Freunden schon als Mittel sozialer Kontrolle. Ein Herrschaftsinstrument autoritärer Regime.

Das buchstäbliche Einschweißen der Wohnungstür von Corona-Positiven o. gar Fälle bei denen eine online-Kamera drinnen (!) in der Wohnung eines Betroffenen nachgewiesen wurde, sind Maßnahmen, die schlicht untragbar sind für Demokraten.

"China wird schließlich nicht

"China wird schließlich nicht müde, zu betonen, dass es Taiwan als ein Teil Chinas sieht."

Wenn man die VR China auch nur als einen Teil Chinas ansieht, stimmt das sogar.

Wir sahen die DDR auch immer als Teil Deutschlands.

Sollte sich also in vRChina etwas grundlegend ändern, gäbe es keine Probleme, es Taiwan, das von der kommunistischen
Revolution ausgenommen war, wieder einzugliedern.

Unwahrscheinlich, aber möglich

@Naturfreund 064 um 11:35 Uhr

Meine Hochachtung, "Naturfreund 064"!
Solch eine treffende Analyse und Beschreibung des TS-Forums hier; Ihr Kommentar gehört für mich zu den besten, die ich bisher jemals gelesen habe.
Leider ertappe auch ich mich öfter mal dabei, zu einseitig, oder verdreht, oder zu themenfremd zu argumentieren, ... dann ist es aber schon zu spät - und abgeschickt. Und ich bereue so manche meiner Kommentare schon 1 Minute später. Diesen menschlichen Fehler sollten aber auch Sie den meisten Foristen hier verzeihen können.

@ Man weiss ja nie...

... immer selbstverliebter gehandelt, ohne Rücksicht auf Schwache, die diesen Weg nicht mitgehen wollten.

Die Mentalität der chinesischen Führungselite ist wesentlich rücksichtsloser als die durch die Aufklärung und den Humanismus geprägre Haltung in Westeuropa.

von schabernack 11:37

Aber gegen die eigenen Interessen zu stimmen, daß wird doch von hier aus erwartet. Wenn nicht, dann heißt es "Wolf im Schafspelz".
Bis 2011 war das anders. Ziemlich einstimmig für eine Flugverbotszone in Libyen, was dann ausgenutzt wurde, von den alten Mächten. In Bezug Syrien wurde
das abgelehnt und schon hieß es "Mißbrauch" des Sicherheitsrats (Veto).

Aber gut, daß die Tendenz in der Welt sich weg bewegt vom Unilateralismus der 90er und 2000er Jahre, hin zum Multilateralismus, auch wenn daß hier Unzufriedenheit auslöst.

@fathaland slim - Niemand ist "böse".

10:54 von fathaland slim:
"Wie so oft in solchen Diskussionen: Amerika ist böser als alle anderen!"
> Statt "böse" würde ich das Wort "rücksichtslos" bevorzugen. Um die Rücksichtslosigkeit der einzelnen Nationen bewerten zu können, bräuchte es eine Rangliste: Wie viele Menschen leiden unter der Interessenpolitik der jeweiligen Nation? Man müsste die Unterdrückung in China schwerer gewichten als das durch die US-Kriege verursachte Leid, um die USA auf dieser Liste nicht ganz oben zu sehen.

"Eigentlich ist sogar nur Amerika böse und für alles Böse in der Welt verantwortlich. Es lebe die unterkomplexe Weltsicht."
> Wer die Politik Chinas sachlich einordnen möchte, muss diese mit der Politik anderer Großmächte vergleichen. Das ist das Gegenteil von unterkomplex.

11:38, krittkritt

>>Die sog. "Eliten" der USA haben die Macht, es durchzusetzen.
@10:54 von fathaland slim
Und da interessieren sie sich meist nicht mal für die eigene Bevölkerung.<<

Deren Teil sie natürlich nicht sind. Außerdem sind sich diese "Eliten" immer total einig. Die Elitenverschwörung eben...

>>Die Privatisierung von Gefängnissen hatte z.B. Clinton durchgesetzt<<

Nein, das ist ein seit Jahrzehnten andauernder Prozess, der der kapitalistischen Logik folgt. Gefängnisse werden dann privat betrieben, wenn das Gewinne verspricht.

Ich kann Ihnen aber noch sehr viele Verfehlungen der USA nennen, könnte darüber ein Buch schreiben. Ich bin mit der US-amerikanischen Linken ziemlich gut vernetzt.

Es geht hier im Artikel aber um China und nicht um die USA.

Wenn Diktaturen

... zu groß und zu mächtig werden, ist das für die Freiheit der Bürgerimmer ein großer Nachteil. Und China ist eindeutig zu groß und zu mächtig.

@Denkerist, 11:50

"Wieso im Schafspelz? Die setzen ihre rücksichtslose Machtpolitik doch - für jeden, der hinsieht (oder betroffen ist) unübersehbar - ganz offen durch."
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"Genau, damit passen sie sehr gut in dieses Gremium. Oder handhaben es die USA anders?"

Ich denke, neuerdings schon. Aber es geht hier nicht um die Ermittlung des Siegers im Wettbewerb der "Staatsmächte" um den Titel des bei der Unterdrückung von Menschen zum Zwecke der Durchsetzung von Machtansprüchen über sie "Erfolgreichsten" bzw. Skrupellosesten.

Fragwürdige Berichterstattung (Teil 2)

Also dann auf ein Neues...

Bezogen auf diesen Artikel bemängele ich die Phraseologie des Berichterstatters, China überwiegend mit negativen Assoziationen in Verbindung zu bringen und hinterfrage die Absichten dahinter. Man muss sich doch im Klaren darüber sein, dass diese Art der Berichterstattung dazu angetan ist, bei Menschen, die nicht so gut reflektieren können (insbesondere Älteren), Ängste hervorzurufen. Das ist dann das Geschäft der BILD-Zeitung, aber sollte nicht auch das Geschäft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein.

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