Ihre Meinung zu: Coronavirus in Köln: Impfen im Brennpunkt

3. Mai 2021 - 20:00 Uhr

Soziale Problemviertel werden häufig auch zu Corona-Hotspots. In Köln rücken nun mobile Teams aus - und impfen Bewohner der ärmeren Stadtteile, auch unabhängig von der Prioritätenliste. Von David Zajonz.

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Kommentare

Verkehrte Welt

Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Musterbeispiel für den Begriff "Chaos"

Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...

...um an eine Impfung zu kommen. Die Hartzer kommen dann demnächst auch noch in den Genuss der Lockerungen für Geimpfte.

Langsam geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Der arbeitende Teil der Bevölkerung, welcher die Kosten der Pandemie durch seine Steuern im Wesentlichen finanzieren darf, kann dagegen noch Wochen oder Monate warten und sich seinen Sommerurlaub in den Wind schreiben.

Ich könnte nur noch kotzen...

„Soziale Problemviertel werden häufig auch zu Corona-Hotspots“

Da ist das hier nur konsequent: „In Köln rücken nun mobile Teams aus - und impfen Bewohner der ärmeren Stadtteile, auch unabhängig von der Prioritätenliste“

„Henriette Reker, parteilose Oberbürgermeisterin von Köln, will verschiedene Stadtviertel und Priorisierungsgruppen nicht gegeneinander ausspielen. Sie spricht mit Blick auf die sozialen Brennpunkte von einer Maßnahme der "Gefahrenabwehr". "Das nützt uns allen"

Das sollte eigentlich jedem einleuchten.

Prioritäten

Zur Eindämmung der Pandemie bleibt zu hoffen, dass die Prioritäten 1-3 und andere (wie u.a. lokale Hot-Spots) konsequent abgearbeitet werden. Aber die Äußerungen immer mehr Politiker (u.a. Bayern mit MP Söder), die an der Impfprio rütteln, lässt schlimmes erahnen. Es zeigt sich, dass immer mehr völlig gesunde 20-40 Jährige ohne beruflichen Hintergrund geimpft werden.

>>Soziale Problemviertel

>>Soziale Problemviertel werden häufig auch zu Corona-Hotspots. In Köln rücken nun mobile Teams aus - und impfen Bewohner der ärmeren Stadtteile, auch unabhängig von der Prioritätenliste.<<

Gut so!
Nicht nur wegen der beengten Wohnverhältnisse sondern vor allem auch deshalb, weil hier besonders viele Menschen leben, die auch jetzt in der Pandemie aufgrund ihrer Tätigkeiten (Raumpflege, Fabrikarbeit etc.) mobil sein MÜSSEN und oft auch auf den ÖPNV angewiesen sind und somit zwangsläufig viele Kontakte haben.

@ Am 03. Mai 2021 um 20:08 von Toni B.

>>Verkehrte Welt

Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Musterbeispiel für den Begriff "Chaos"<<

Warum?

Problemviertel

Das Virus wird nicht durch beengte Wohnverhältnisse weitergegeben, sondern durch das Verhalten der Menschen untereinander in ihren Vierteln. Mein Fazit ist inzwischen, dass immer weitere Gruppen privilegiert werden. Wer die Maskenpflicht und die AHA-Regeln beachtet, braucht ja nicht so schnell geimpft werden und muss weiter warten. So offenbar lautet die hier zugrundeliegende Logik.

Halte ich für vernünftig und angemessen

Das Risiko an Corona zu sterben oder einen schwer zu erkranken ist ja das Produkt aus Infektionswahrschenlichkeit und Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes.
Jetzt wo die absoluten Hochrisikogruppen und Extremexponierte wie medizinisches Personal geimpft wurden, sind Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit und Wohnalge besonders exponiert sind wahrscheinlich dijenigen, die das höchste Risiko tragen. Und gerade in Problemvierteln mit hohem Migrantenanteil könnte es auch von Vorteil sein, ein unkomplziertes und niederschwelliges Impfangebot zu haben.

Letztlich profitieren dann hoffentlich alle davon, dass die Fallzahlen schneller sinken und die Lockdown-Maßnahmen wieder gelockert werden können.

Ja, sicher @Stern2100,

aber wollen Sie dem Virus immer noch mehr Chancen einräumen? - Und trotzdem: enge Wohnverhältnisse bedingen zwangsläufig engeren Kontakt. - Mich verwundert nur, daß die sozialen Brennpunkte jetzt in den Fokus rücken; sonst war das doch in der Politik wurscht. -

naja,

als Kölner finde ich das eigentlich in Ordnung. Andererseits wohne ich in einem Viertel, das bei einer Inzidenz von gut 60 liegt und finde es zum Kotzen, das die Problemer jetzt ne Impfung und damit Erleichterungen bekommen. Unsere Kinder sind außen vor, alte und Beamte dürfen demnächst wieder verreisen. Sie und wir nicht.
Mein persönliches Fazit: So ein Lockdown ist totalmegaunfassbar sinnlos. Er steigert die Fallzahlen.

Richtig so!

"Die Verantwortlichen in Köln sehen kein Gerechtigkeitsproblem darin, dass in Chorweiler auch Personen geimpft werden, die in keine der Priorisierungsgruppen gehören."

Das Gerechtigkeitsproblem liegt ja auch in der Priorisierung selbst. Zuerst müssten diejenigen geimpft werden, die das größte Gesamtrisiko aus Ansteckung und Verlauf haben.

Wer Menschen impft, die aller Wahrscheinlichkeit im Zentrum einer Infektionskette stehen, der schützt auch andere.

@Toni B., 20:08 Uhr

Was Sie als "Chaos" bezeichnen, nenne ich vorausschauendes Handeln.

@alex o.

... und genau deswegen darf es keine Privilegien für Geimpfte geben! Wir sollten alle zusammen kotzen oder eben alle runter schlucken!
Ich kann Ihren Ärger ja verstehen, aber epidemiologisch ergibt die Aktion Sinn. U.a. deswegen sind Obdachlose in Prio 2... Der Fehler liegt doch ganz wo anders: Nämlich darin, dass es viel zu wenig solcher Busse gibt... Überall in der Stadt, vor Supermärkten, Tankstellen, Schulen, Flughäfen, Freibädern... Weiß der Geier wo noch...

Beengte Wohnverh gegen Verhalten von Stern 20:28

Selbstverständlich sind beengte Wohnverhältnisse einer der entscheidensten Faktoren bei den Risiken dieser Infektion. Auch rücksichtsloses Verhalten kann eine Rolle spielen. Aber auch das schlägt sich mehr nieder bei beengten Lebens- und übrigens auch Arbeitstätigkeiten, etwa am Band oder mancher Baustelle. Der Einsatz von Mobilen Teams in sozialen Brennpunkten ist völlig richtig. Sonst gehen deren Kinder in Kitas und Schulen, wo sie andere anstecken und die Eltern in Öpnv oder zur Arbeit, wo sie ebensi andere anstecken können. Der Versuch einiger hier, Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen ist völlig daneben. Auch der Rest der Bevölkerung wird von den Einsätzen-mittelbar-profitieren

@alwex.o, 20:14 Uhr

Manche Menschen denken an das nackte Überleben von sich und ihren Mitmenschen. Und Sie denken an Ihren Sommerurlaub... Wie dekadent doch unsere Gesellschaft in Teilbereichen geworden ist.

Das ganze Coronamanagement

folgt politischem Zeitgeist.

Von den Grenzen, die man zu Beginn nicht schliessen konnte, dann doch schloss, der unnoetigen Diskussion ueber Tests und Testrestriktionen, bis zum sozial und alterspolitischen Impfmanagement und der Diskussion ueber Lockerungen fuer Geimpfte.

Fachlich erfolgreich ist das nicht.

Trotzdem freut es mich fuer jeden, der geimpft werden kann.

@20:16 von DerOstbayer

//Es zeigt sich, dass immer mehr völlig gesunde 20-40 Jährige ohne beruflichen Hintergrund geimpft werden.//

Woher wissen Sie das?

@Am 03. Mai 2021 um 20:14 von alex.o

>>Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...

...um an eine Impfung zu kommen. Die Hartzer kommen dann demnächst auch noch in den Genuss der Lockerungen für Geimpfte.

Langsam geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Der arbeitende Teil der Bevölkerung, welcher die Kosten der Pandemie durch seine Steuern im Wesentlichen finanzieren darf, kann dagegen noch Wochen oder Monate warten und sich seinen Sommerurlaub in den Wind schreiben.

Ich könnte nur noch kotzen...<<

Sie haben offensichtlich den Text nicht gelesen oder nicht verstanden.
Was Sie aber offensichtlich können, ist ihren Neid & ein wenig Hass auf andere (in diesem Fall der gemeine Hartzer) abzuwälzen.
Aber dazu gehört ja auch nicht viel.

Und wer sagt das in Chorweiler nur Hartz4 Empfänger leben? Eben, niemand. Warum? Weil es nämlich nicht so ist.
Und während Sie sich um ihren Sommerurlaub sorgen, sorgen sich Menschen dieser Siedlung, mit einer Inzidenz von über 500, um ihre Liebsten auf der Intensivstation.

@Stern2100 - Jeder Kontakt zählt.

20:28 von Stern2100:
"Das Virus wird nicht durch beengte Wohnverhältnisse weitergegeben, sondern durch das Verhalten der Menschen untereinander in ihren Vierteln."

Schätzen Sie doch mal, wer riskanter lebt: Der Hochhausbewohner, der sich mit 200 Nachbarn einen Fahrstuhl teilt oder der Eigenheimbesitzer?

@20:39 von Horas

//Letztlich profitieren dann hoffentlich alle davon, dass die Fallzahlen schneller sinken und die Lockdown-Maßnahmen wieder gelockert werden können.//

Ich bin sogar sicher, dass alle davon profitieren.

//Und gerade in Problemvierteln mit hohem Migrantenanteil könnte es auch von Vorteil sein, ein unkomplziertes und niederschwelliges Impfangebot zu haben.//

Danke, dass Sie auch diesen Aspekt erwähnen.

@Stern2100, 20:28 Uhr

Beengte Wohnverhältnisse tragen selbstverständlich auch zur Verbreitung des Virus bei, da Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Hinzu kommt sicherlich in Einzelfällen auch das Verhalten der Menschen untereinander. Dies erleben wir aber nicht nur in großen Wihnblocks mit mehreren Mietparteien, sondern auch bei Demos, in der Partyszene oder bei Zusammenkünften von rechts- und linksextremistischen Gruppierungen, ja auch im Deutschen Bundestag, wenn AFD-Abgeordnete demonstrativ ohne Maskenschutz eng beieinander sitzen. Wir sollten also Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Situation ohnehin gebeutelt sind, nicht auch noch völlig undifferenziert diskriminieren.

@Mene mene tekel

"Ja sicher, aber wollen Sie dem Virus immer noch mehr Chancen einräumen".
Nein, will ich natürlich nicht. Gleichwohl halte ich die Maßnahme nicht für gerecht, weil hier ein Fehlverhalten belohnt wird. Nach dieser Logik können Sie auch dafür plädieren, Querdenker*innen privilegiert zu impfen.

Johnson&Johnson passt

Dass bei der Aktion (auch in Rheinland-Pfalz) J&J-Impfstoff verwendet wird, ist pragmatisch und sinnvoll. Wenn man nicht wissen kann, ob die Leute zum 2. Termin erscheinen, ist so eine 1-Schuss-Impfung eine gute Lösung.

Was die Aufregung über die Bevorzugung angeht, halte ich mich erstmal zurück. Ein allerletztes Mal halte ich mich an die Versprechungen unseres Bundesankündigungsministers und halte still, in der Hoffnung dass in vier bis sechs Wochen nochmal WESENTLICH schneller geimpft wird als jetzt. Ok, wählen werde ich (ex-CDU-Stammwähler), diese Partei trotzdem nicht, egal was jetzt passiert...

@20:14 von alex.o

//Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...
...um an eine Impfung zu kommen. Die Hartzer kommen dann demnächst auch noch in den Genuss der Lockerungen für Geimpfte.

Langsam geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Der arbeitende Teil der Bevölkerung, welcher die Kosten der Pandemie durch seine Steuern im Wesentlichen finanzieren darf, kann dagegen noch Wochen oder Monate warten und sich seinen Sommerurlaub in den Wind schreiben.

Ich könnte nur noch kotzen...//

Ja, schreckliche Welt. Jetzt darf eine Oma mit Rollator auf Weltreise gehen oder alternativ ihre Enkel empfangen und der "Hartzer" darf schon wieder im 5-Sterne-Restaurant essen gehen, während Sie das alles mit Ihrer Arbeit bezahlen müssen. Aber kotzen Sie nur, ich spendiere auch noch einen Eimer.

@alex.o - Ich könnte nur noch kotzen..

....in Köln sind es dicht besiedelte Stadtteile
wo Mensche auf engsten Raum zusammen leben.

In den Corona Hochburgen Sachsen & Thüringen , ist dieses dann offenbar ein Hausgemachtes Problem

Am 03. Mai 2021 um 20:46 von LehrerFrankfurt

@alex o.

... und genau deswegen darf es keine Privilegien für Geimpfte geben! Wir sollten alle zusammen kotzen oder eben alle runter schlucken!
Ich kann Ihren Ärger ja verstehen, aber epidemiologisch ergibt die Aktion Sinn. U.a. deswegen sind Obdachlose in Prio 2... Der Fehler liegt doch ganz wo anders: Nämlich darin, dass es viel zu wenig solcher Busse gibt... Überall in der Stadt, vor Supermärkten, Tankstellen, Schulen, Flughäfen, Freibädern... Weiß der Geier wo noch...
__
Wenn es wirklich ab ca. Juni en masse Impfstoff gibt, sollte damit auch derart niederschwellig geimpft werden, so wie das in USA und Israel auch gemacht wurde. Für diesen Pieks braucht man, wenn endlich genügend vorhanden ist, keinen derartigen Aufwand treiben. Von mir aus als drive-in.

@Nachfragerin, 20:43 Uhr

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Wenn die vulnerablen Gruppen als besonders schutzwürdig angesehen werden, dann muss dies letztlich auch für Infektionsherde in sozialen Problemzonen gelten. Diese Schutzmaßnahmen dienen letztlich uns allen, auch wenn die Betroffenen oft auch sehr viel Unvernunft zeigen.

@von Nachfragerin

"Schätzen Sie mal, wer riskanter lebt: Der Hochhausbewohner, der sich mit 200 Nachbarn ein Fahrstuhl teilt oder der Eigenheimbesitzer?"
Dann aber auch alle Hochhausbewohner*innen in Deutschland und auch alle Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind.

20:14 von alex.o

"Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...
...um an eine Impfung zu kommen. Die Hartzer kommen dann demnächst auch noch in den Genuss der Lockerungen für Geimpfte.

Langsam geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Der arbeitende Teil der Bevölkerung, welcher die Kosten der Pandemie durch seine Steuern im Wesentlichen finanzieren darf, kann dagegen noch Wochen oder Monate warten und sich seinen Sommerurlaub in den Wind schreiben.

Ich könnte nur noch kotzen..."

,.,.,.,.,

Ich mache Ihnen einen Vorschlag:

Sie ziehen um in diese Elendsviertel: dann bekommen Sie auch sofort eine Spritze.

Sie müssen nur Ihre Wohnung aufgeben, allen Komfort wegwerfen und arbeitslos werden.

Dann ist die Gefahr zwar größer, sehr viel größer, dass man Corona kriegt - aber dafür ist dann der quälende Neid auf Ärmere weg.

@20:46 von LehrerFrankfurt @alex o.

//2... Der Fehler liegt doch ganz wo anders: Nämlich darin, dass es viel zu wenig solcher Busse gibt... Überall in der Stadt, vor Supermärkten, Tankstellen, Schulen, Flughäfen, Freibädern... Weiß der Geier wo noch...//

Bisher war vor allem der Mangel an Impfstoff das Problem.
Des halbe waren Aktionen wie diese bisher auch nicht denkbar. Aber gut, dass Köln da jetzt den Vorreiter spielt.

An nichts halten und belohnt werden ???

Geht's noch? Die Zahlen sind so, weil sich die Leute nicht an Regeln halten. Und jetzt werden die bevorzugt bedient, reisen dann nach Mallorca und an den Bosporus, während die Familien und die Jungen zu Hause bleiben müssen? Denn so wie's aussieht, werden genau diejenigen, die asketisch für andere verzichtet haben, die letzten sein, die im Impfzentrum das Licht ausmachen??? Es geht nicht um Neid, es geht um Fairness und Solidarität. Das sage ich als ü60 und geimpft. Ich bin dankbar und verhalte mich genauso dankbar. Scheint für viele mittlerweile ein Fremdwort??
---
Ich fand es genauso abgeschmackt, dass Thüringen mit seinen blauen Pegida-Höchstinzidenzen plötzlich mehr Impfstoff erhalten wollte - und wahrscheinlich an den anderen BuLä vorbei auch erhalten hat. Fazit und Merke: verhalte dich möglichst regelwidrig und es wird dir geholfen???

Die Art und Weise der Impfreihen-

folgen sind mir immer mehr ein Rätsel. Das ist einfach alles nicht durchdacht. Vor allen Dingen versuchen immer wieder Mandatsträger sich gegenseitig in Bezug auf Prioritäten zu überbieten. Auch die Versorgung mit Impfstoffen ist immer noch katastrophal amateurhaft. Mein Hausarzt hat letztens 15 Impfdosen bekommen, hat aber eine Anmeldeliste seiner Patienten von fast 1000 Menschen.
Von anfangs Deutschland als Vorbild für die anderen Länder zu rühmen, ist weltweit ein verwundertes Kopfschütteln über die Unfähigkeiten unserer Politiker geworden.
Unser medizinisches Personal kann einem leidtun.

@weingasi

im drive-in oder wo auch immer! Ich gebe Ihnen völlig Recht :-)
Mein Besuch im Impfzentrum dauert in tuto 35 Minuten (danke an das Team in Hattersheim!!!) Das Durchlesen und Ausfüllen aller Formulare eine knappe Stunde! Da könnte ich kotzen, um im Jargon zu bleiben ;-)

Am 03. Mai 2021 um 20:20 von Anna-Elisabeth

Nicht nur wegen der beengten Wohnverhältnisse sondern vor allem auch deshalb, weil hier besonders viele Menschen leben, die auch jetzt in der Pandemie aufgrund ihrer Tätigkeiten (Raumpflege, Fabrikarbeit etc.) mobil sein MÜSSEN und oft auch auf den ÖPNV angewiesen sind und somit zwangsläufig viele Kontakte haben.
__
Ich bin mir nicht sicher, ob sich wenigstens die Mehrheit derer, die dort jetzt geimpft werden, auch die 2. Spritze abholen wird. Vielleicht hätte man die wenigen Tage, die es angeblich nur noch dauert, bis Johnson&Johnson zur Verfügung steht, noch warten sollen, sonst war die ganze Aktion für die Katz'.

also verbreitet sich der virus

durch wände und decken, ober weswegen infiziert man sich in hochhäusern eher als in einer einfamiliensiedlung?

@alex.o, 20:14

Ich finde es erschreckend, wie Sie hier Menschen in meinen Augen voreilig in einen Topf werfen.

Hartzer klingt zudem nach allem, aber nicht nach einem Kompliment oder auch nur einer neutralen und respektvollen Beschreibung einer Gruppen unterschiedlichster Menschen. Menschen mit Würde, unabhängig vom Geldbeutel.

20:50 von IBELIN

"Trotzdem freut es mich fuer jeden, der geimpft werden kann."

.-.-.

Das ehrt Sie.

Und tut gut, wenn andere hier aus demselben Grund kotzen.

@20:28 von Stern2100

//...sondern durch das Verhalten der Menschen untereinander in ihren Vierteln.//

Ja, es gibt auch in diesen Vierteln Menschen, über die man sich ärgern könnte. Die Mehrheit ist es nicht. Und es ist nicht die gewaltbereite Klientel, die bei Demonstrationen unsere Straßen unsicher macht und andere Menschen in gleich mehrfacher Hinsicht gefährdet.

@wasserman - beengte Wohnverhältnisse

20:42 von wasserman:
"Mein persönliches Fazit: So ein Lockdown ist totalmegaunfassbar sinnlos. Er steigert die Fallzahlen."

Kontraproduktiv sind nur solche Maßnahmen, die beispielsweise Kontakte in der Öffentlichkeit verbieten und dadurch eine Verlagerung ins Private bewirken. Dasselbe gilt für Reiseverbote, die Großstädtern aus beengten Wohnverhältnisse die Möglichkeit nehmen, ihre Kontakte zu reduzieren.

Insgesamt bringt ein Lockdown aber sehr viel, wenn er denn konsequent durchgesetzt wird.

Ich finde das Impfen in

Ich finde das Impfen in Brennpunkten sinnvoll und Klasse. Das freut mich richtig, denn wer heilt hat Recht.

@von Adeo60

"Beengte Wohnverhältnisse tragen selbstverständlich aus zur Ausbreitung des Virus bei."
Sie haben ja Recht. Aber dann müssen Sie allen Hochhausbewohner*innen oder generell allen Menschen in kleinen Wohnungen in Deutschland ein vorzeitiges Impfangebot machen.

Am 03. Mai 2021 um 20:39 von Horas

Und gerade in Problemvierteln mit hohem Migrantenanteil könnte es auch von Vorteil sein, ein unkomplziertes und niederschwelliges Impfangebot zu haben.
__
Ich wage zu bezweifeln, dass man hier flächendeckend z.B. die muslimischen(älteren) Frauen erreicht. Gerade diese wären aber wichtig für das Infektionsgeschehen, weil sich das gesamte Familienleben um sie herum abspielt und dort die Infektionen in Endlosschleife immer wieder angefacht werden.

@wasserman, 20:42

„[...] Mein persönliches Fazit: So ein Lockdown ist totalmegaunfassbar sinnlos. Er steigert die Fallzahlen.“

Aha, wie das denn?
Kann ich bei der Lage hier und anderswo am Ende nicht nachvollziehen.

@Anna-Elisabeth - Urlaub mit Hartz4

21:02 von Anna-Elisabeth:
"[...] und der 'Hartzer' darf schon wieder im 5-Sterne-Restaurant essen gehen, während Sie das alles mit Ihrer Arbeit bezahlen müssen."

Das war auch mein erster Gedanke. Urlaub kennen die Bewohner solcher sozialen Brennpunkte nur aus dem Fernsehen.

wenn sich also ein stadtviertel

an alle vorsichtsmaßnahmen hält und deswegen die inzidenz sinkt, wird man später durch späteres impfen bestraft?

@David Sechard um 20:27

>Warum?< - Falls es nicht eine retorische Frage ist, hier ein kleines Beispiel.
.
Die "Notbremse besagt, daß bei Inzidenz-Werten über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen die nächste Stufe der Notbremse zieht. Naiv wie ich bin, habe ich unterstellt, daß die Notbremse bei 5 Tagen unter 100 sinken müßte.
.
Also gehe ich auf die homepage des Landkreises und werden fündig. Allerdings ist der neueste Eintrag über 1 Woche alt. Also ab auf die Startseite meiner kleinen Stadt. Dort finde ich, daß man den Schnelltest montags von 17-20 Uhr machen kann. Der link zum Amtsblatt des LK liefert mir Infos über Tierseuchen.
.
Die Startseite des Landes Bayern empfängt mit "diese Seite enthält Cookies. Wenn Sie weiter lesen akzeptieren Sie diese - mache ich natürlich nicht. Die Information des BMI ist zwar inhaltsreicher und verweist aber auf Regelungen, die nicht ausgeführt werden.
.
Jetzt mal ehrlich, halten Sie das für ein nicht chaotisches Verfahren?

ist die werte frau reeker

eigentlich schon geimpft?
stellt sie sich jetzt ganz hinten beim impfen an?
hat sie auch die impfdosen ihrer lieben in diese hotspots umleiten lassen?
oder sind die alle schon geimpft worden?

Prioritätenliste

Diese Liste ist den Namen nicht Wert. Da hält die „pflegebedürftige“ Tante her damit zwei gesunde Kontaktpersonen geimpft werden können (die die Tante kaum kennen), da werden in den Impfzentren abends family and friends Impfungen der dort Beschäftigten durchgewunken, etc.! Und jetzt werden die, die seit Beginn der Pandemie auf die Regeln pfeifen auch noch bevorzugt! Das ist alles nur noch ein Witz!

Hahahaha es ist unfassbar wie

Hahahaha es ist unfassbar wie schnell einige Leute die Nerven verlieren. Jetzt von den schmarotzenden Hartzern zu sprechen, die auf Kosten der hart arbeitenden Steuerzahler geimpft werden ist im besten Fall AfD Niveau.
Lieber sollte man suf Dir schauen die zu viel Geld haben und schauen in wie fern da die Welt geprägt wird. Techkonzerne, Aktiengesellschaften, etc.
Da bin ich auch absolut bereit mich einer Diskussion hinzugeben. Aber diese hohlen Phrasen von wegen hartzer oder Flüchtlinge oder nazis oder oder oder kann ich nicht mehr hören

Höchst interessant!

Als Kölner, der nicht in Chorweiler lebt, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, was man gegen solche überfälligen Impfaktionen an Argumenten vorbringen könnte.

Gefunden habe ich „nur“ den Versuch, etwas zu kritisieren, was irgendwie überhaupt nicht zu kritisieren ist. Und das ist sehr nachsichtig formuliert.

Und bestätigt meine Sehnsucht nach noch viel viel mehr solcher Aktionen. Was kann es Wichtigeres geben als so viel wie möglich dort zu impfen, wo die Inzidenzen am höchsten sind?

Das muss erstens wie selbstverständlich zum Schutz für die dortigen BürgerInnen geschehen, schützt aber natürlich auch und gerade allen anderen BürgerInnen.

Es scheint an der Zeit, Impfungen für die besonders gefährdeten Individuen über die hierfür kompetenten Hausärzte zu organisieren und dann so massiv wie möglich in ganze Stadtviertel zu gehen.

Wenn die Masse an Impfstoff dies ohne große Verteilungskämpfe dies zuließe.

Was eigentlich gemeint ist

Mit „ärmere Viertel“ sind Viertel mit besonders vielen Migranten gemeint, insbesondere Moslems, nicht wahr?

Welche Kriterien?

Impfprioritäten nach Inzidenzzahlen und gleichzeitig nach Vulnerabiliät auszurichten wird wohl nicht funktionieren. Was ist also wichtiger? Selbst solche simplen Dinge werden von unserer Obrigkeit nicht klar benannt. Nennt beim Namen eure Ziele, eure Rechnungen, dann können wir entscheiden ob wir euch folgen, oder bei nächster Gelegenheit zum Teufel jagen.
Wenn ihr selbst das nicht könnt bleibt nur Letzteres.

Oh man ey @ 21:14 von boecklin

>>>durch wände und decken, ober weswegen infiziert man sich in hochhäusern eher als in einer einfamiliensiedlung?>>>

Die fliegen durchs Fenster in ihre Wohnungen was? Die Treppenhäuser u Aufzüge sind ENG! Da sind täglich mehrere Menschen auf engsten Raum hoch u runter unterwegs.....

@21:00 von M. Höffling

//Dass bei der Aktion (auch in Rheinland-Pfalz) J&J-Impfstoff verwendet wird, ist pragmatisch und sinnvoll. Wenn man nicht wissen kann, ob die Leute zum 2. Termin erscheinen, ist so eine 1-Schuss-Impfung eine gute Lösung.//

Das denke ich auch.

//Was die Aufregung über die Bevorzugung angeht, halte ich mich erstmal zurück. Ein allerletztes Mal halte ich mich an die Versprechungen unseres Bundesankündigungsministers und halte still, in der Hoffnung dass in vier bis sechs Wochen nochmal WESENTLICH schneller geimpft wird als jetzt.//

Ich würde eine solche Vorgehensweise in allen Städten begrüßen, auch dann, wenn ich selbst dadurch noch länger warten muss. Ich habe halt nur das Problem, dass mir Aktivitäten, für die ich ein Testergebnis benötige, weiterhin nicht möglich sein werden. Erst Testzentrum und dann noch irgendwo anders hin, ist mir schon zu viel.

21:14 von boecklin

"also verbreitet sich der virus

durch wände und decken, ober weswegen infiziert man sich in hochhäusern eher als in einer einfamiliensiedlung?"

,.,.,

Weil die Hochhausbewohnter nicht durch das Fenster springen, wenn sie einkaufen wollen, sondern den engen Flur oder den engen Lift benutzen.

@20:14 von alex.o

>> und sich seinen Sommerurlaub in
>> den Wind schreiben.

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, wir (die Menschheit) haben gerade eine PANDEMIE. Jeder, der so etwas Simples nach über einem Jahr immer noch nicht begriffen hat und immer nur an Urlaub oder Friseur oder andere Unwichtigkeiten denkt, bringt mich zum:

>> Ich könnte nur noch kotzen...

@Gassi

Auch Ihnen gebe ich in Teilen Recht! Es gibt teilweise einen Zusammenhang zwischen regelmissachtenden Parallelwelten und sozioökonomischer Situation! Erlebe Ich jeden Tag ... Wer an was Schuld hat und wer was (nicht) "verdient " hat etc. ist doch aber völlig irrelevant! Wir wollen alle, dass es endet! Und deshalb zählt jede Spritz!
Und sobald jeder eine Spritze im Arm haben könnte, können wir auf diejenigen mit dem Finger zeigen, die keine Spritze wollten bzw. die dürfen dann auf unbestimmte Zeit nicht mehr mitspielen...

21:15 von Nelke785

"Ich finde das Impfen in Brennpunkten sinnvoll und Klasse. Das freut mich richtig, denn wer heilt hat Recht."

Super-Sätze. Echt danke.

21:15 von Anna-Elisabeth

Ja, es gibt auch in diesen Vierteln Menschen, über die man sich ärgern könnte. Die Mehrheit ist es nicht.
.
war es Freitag oder Samstag als in GMX berichtet wurde in Duisburg-Friemersheim würde in irgendeiner Sackgasse seit Wochen keine Post mehr ausgeliefern weil die Menschen dort sich an keine Corona Regeln halten täten
wäre doch auch mal interessant darüber zu berichten, statt immer die gleichen Sprüchen
"die Regeln werden größtenteils eingehalten"

Auch das wäre doch mal informativ. ebenso dass es dort Gegenden gibt (Marxloh ?) , wo kein Polizist sich rein traut

Absurd

Wozu gibt es überhaupt eine Prioritätenliste, wenn niemand sie beachtet?
Politiker brauchen Stimmen und es gibt viele Sozialhilfeempfänger? Also haben die Vorrang noch vor gefährdeten Menschen.
Und Politiker brauchen Wahlkampfspenden, also darf BMW bald selber impfen.
Es würde viel mehr Sinn machen Menschen mit vielen Mensch-Mensch Kontakten zu impfen, z.B. Prostituierte die illegal arbeiten.
Aber nein, nicht mit der Politik, ein Harz4 Empfänger für den die Maske zu teuer war bekommt jetzt die Impfung.
Einfach nur absurd.

re 21:18 boecklin: Lohn und Strafe?

>>wenn sich also ein stadtviertel
an alle vorsichtsmaßnahmen hält und deswegen die inzidenz sinkt, wird man später durch späteres impfen bestraft?<<

Sie wollen allen Ernstes „Stadtviertel“ durch Impfungen „belohnen“ oder durch Impfentzug „bestrafen“? Für mich zeugt dies von einer Phantasie und einer Denkweise, in die ich mich beim besten Willen nicht hineindenken kann und wohl auch nicht will.

Ich selber lebe in einem „privilegierten“ Stadtviertel und müsste mich jetzt diskriminiert fühlen?

Wie kommt man auf sowas?

Impfen ..aber ohne Gefährdung für das Leben!

Impfen ohne Nebenwirkungen? Sehr gut! Denn, wenn ich bedenke, dass hier und etwa auch in Griechenland "unsere eigenen Flaggen- EU- Staatsbürger" teils erwerblos und ...Obdachlos..., durch die Pandemie wurden. Nun ohne Wohnung, Geld, und so ohne "Menschenwürde" wegen „politischer Unfähigkeiten“ dastehen. Wenn ich bedenke, dass zwar Flüchtlinge Krankenversichert und im warmen gesichert sind, nicht aber manche unserer EU- Mitmenschen, dann „enttäuscht Politik“! Wenn ich bedenke: dass Hier mitsamt in der EU doch juristisch auch EU „Mitmenschen- Würde“ „EU- Staatshymne“ sein müsste: dann empfinde ich es als unerträglich das noch nicht Schutz- geimpfte Personen.. auch noch durch "Kunden und Urlaubsböcke" gefährdet werden durch unerkannte Corona- Aussaaten in Stadt und Land. Neuinfektionen... sind ungewiss? Leben aber einmalig!
Nicht Testen ist Segen: sondern Leben!!!
Es braucht auch endlich soziale Sicherheiten für unsere gesamte EU- Bevölkerung!
Global ...nicht minder.
Frau D. Brauer

@20:42 von wasserman

>> Sie und wir nicht.

Ähh, Neid ist nicht umsonst Eine der 7 Todsünden. -.-

@Hinterdiefichte, 21:24 Uhr

Ich schreibe in diesem Forum oft, wie stolz ich auf unser Land bin und dass ich nirgendwo sonst leben möchte. Wie engmaschig das soziale Netz ist, die Wirtschaftskraft und der soziale Zusammenhalt. Und dennoch: Es gibt auch Menschen, die in prekären Lebensverhältnissen leben müssen - oft unverschuldet in Not geraten sind. Ihnen zu helfen sehe ich als Verpflichtung, auch weil wir uns selbst dadurch vor neuen Mutationen schützen. Die Pauschalität, mit der Sie Menschen in Armut geringschätzen, finde ich einfach widerlich. Nicht alle widersetzen sich Regeln, manchen aber geht es regelrecht schlecht.

20:14 von alex.o

Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...
...um an eine Impfung zu kommen...
.
wo liegt ihr Problem ?
lesen sie doch mal was man als 20 Jähriger für Voraussetzungen haben muß
um in Prio 2 beim Impfen dabei zu sein

Häh @21:24 von Hinterdiefichte

>>>Und jetzt werden die, die seit Beginn der Pandemie auf die Regeln pfeifen auch noch bevorzugt! Das ist alles nur noch ein Witz!>>>

Woher wollen Sie das über die Bewohner Cohrweilers wissen? Menschen in engen Trabantenstädten sind so oder so mehr ansteckungsgefährdet! Und Obdachlose sollte man auch bevorzugt impfen! Aber ziehen sie doch in ne Trabantenstadt, weg hinter der Fichte ab in den 10. Stock mit Wänden aus Papier....
Und klar natürlich ALLE sozial schwachen Bewohner Deutschlands pfeifen auf die Maßnahmen.... schon krank ihr Denken.

@ Am 03. Mai 2021 um 21:19 von Hirschauer

Nun, das ist ihre Antwort auf eine Frage, die ich einem anderen user gestellt habe.

Was Sie schreiben liest sich in der Tat wenig übersichtlich & einfach gestaltet, weshalb ich durchaus ihr Verdikt verstehen kann.

Aber mich interessierte die Antwort des anderen users Toni B..

um 21:25 von teachers voice

Es sind Schuldgefühle, ganz einfach.
Ein großer Teil der Infektionen kommt zustande, weil Karl, Peter, Hans, Jochen und Eugen es nicht lassen können, sich abends bei Heinz in der engen Wohnung auf ein Bierchen zu treffen. Und weil die wissen, dass es ihre Sorglosigkeit ist, die soviel Unheil verursacht, müssen sie nach außen so tun, als ob andere noch viel sorgloser sind. Und auf wem hackt man dann am liebsten rum? Auf Menschen, wie man sie in diesem Stadtteil in Köln findet.
_

21:18 von boecklin

"wenn sich also ein stadtviertel
an alle vorsichtsmaßnahmen hält und deswegen die inzidenz sinkt, wird man später durch späteres impfen bestraft?"

,.,.,

Nein. Es fahren Extra-Busse zu diesen verarmten Vierteln.

Las ich so im Artikel.

20:55 von Nachfragerin

Schätzen Sie doch mal, wer riskanter lebt: Der Hochhausbewohner, der sich mit 200 Nachbarn einen Fahrstuhl teilt oder der Eigenheimbesitzer?
.
keiner
wenn sich jeder an die Coronaregeln hält
Maske auf und die Hände waschen,
wenn man von drausen kommt

übrigens spätestens in Bus und Bahn ist man mit mehreren zusammen

PS
im Supermarkt dürfen nicht mehr als 3 Personen in einen Aufzug

@21:12 von weingasi1

//Ich bin mir nicht sicher, ob sich wenigstens die Mehrheit derer, die dort jetzt geimpft werden, auch die 2. Spritze abholen wird. Vielleicht hätte man die wenigen Tage, die es angeblich nur noch dauert, bis Johnson&Johnson zur Verfügung steht, noch warten sollen, sonst war die ganze Aktion für die Katz'.//

Gegen Mitte der Woche soll der von Johnson & Johnson ja dazukommen. Ich gehe aber davon aus, dass die Mehrheit derer, die sich da jetzt impfen lässt, auch verstanden hat, worum es geht. Vielfach werden Migranten, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen, von ihren Kindern aufgeklärt und unterstützt. Und Impfverweigerer gibt es in allen gesellschaftlichen Gruppen.

@Stern2100, 21:16 Uhr

Das Problem liegt doch darin, dass es Stadtviertel gibt, in denen sich dieses Gefährungspotential vervielfacht und außer Kontrolle gerät. Wie in einem Altenheim, in dem sich die Pandemiewelle plötzlich rasend schnell ausbreitet. Für Löscharbeiten ist es meist zu spät, wenn ein Haus brennt und das Feuer dann auch die Nachbschaft überschwappt. Genauso verhält es sich mit den Problemviertel. Hier muss präventiv und damit vorausschauend agiert werden.

Gut so...

jetzt sollte endlich Flächendeckend geimpft werden was das Zeug hält.
Schwerpunkte zu Setzen ist Richtig und Wichtig denn die Pandemie spielt sich besonders da ab wo viele Menschen auf engem Raum leben, das war auch einer der Grunde warum in "Heimen" zuerst geimpft wurde, jetzt wo endlich genug Impfstoff da ist
sollte an allen Arbeitsplätzen, Bahnhöfen, Schulen, Supermärkten, und religiösen Stätten geimpft werden!
Nur so gehts...

Einfach jeden impfen der

es möchte. Die Priorisierung schafft nur künstliche Probleme.
Die aus der Priorisierung geschaffene Reihen folge wird von vielen als ungerecht empfunden und sorgt nur dafür das sich eigentlich nicht berechtigte dreist vordrängeln.
Jeder Mensch ist gleich und sollte gleiche Chancen haben nachdem die Chancengleichheit für ältere zuvor hergestellt wurde.
Dennoch finde ich es zutiefst ungerecht das meine Kinder nicht vor mir geimpft werden dürfen.
Aber von dieswm Staat erwarte ich mittlerweile gar nichts mehr. Traurig.

re 21:27 Dr.Hans: Denkkategorien

>>Mit „ärmere Viertel“ sind Viertel mit besonders vielen Migranten gemeint, insbesondere Moslems, nicht wahr?<<

Nein, NICHT wahr, Herr Doktor!

Aber ich verstehe Sie wohl richtig, wenn Sie in die Impfpriorisierung die Religionszugehörigkeit gerne aufnehmen würden. Nicht wahr?

Oder klarer: Nein, ein solches „Denken“ kann eigentlich nicht wahr sein! Oder gelten Vorurteile jetzt schon als Denkkategorie?

um 21:09 von Gassi

Geht's noch? Die Zahlen sind so, weil sich die Leute nicht an Regeln halten.

An welche Regeln halten die sich nicht? An die Regel, nicht in einem Einfamilienhaus zu wohnen oder an die Regel, nicht mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren.

Es ist nun einmal ein Fakt, dass Kontakte, auch indirekte, das Ansteckungsrisiko steigern und in derartigen Wohnsilos hat man eine Menge Kontakte, ob man will oder nicht. Dasselbe gilt für den ÖPNV. In entsprechenden Gebäuden leben in der Regel Menschen, die sich nichts besseres leisten können und nicht Leute, die scharf auf Virustransfer sind. Diese Menschen haben oftmals nicht das Geld für einen eigenen PKW und sind dann auch noch auf ÖPNV angewiesen. Das treibt die Zahlen hoch, nicht deren Verhalten.

Dass die nach der Impfung Urlaub in Mallorca machen könnten, hilft denen, die nicht das erforderliche Geld haben, auch nicht.

Hilft allen

Alles was schnell mehr Leute impft hilft.

Die Prioritäten werden trotzdem abgearbeitet, es gibt nicht eine einspurige Strasse, sondern Paralellstrassen. Brennpunkte und Vulnerable, Menschen mit Vorerkrankungen und vielen Kontakten, viel möglichst schnell.
Es könnten noch ein paar Impfbusse rumfahren in allen Städten. Die Studien zur hohen Inzidenz in ärmeren, ungebildeten Schichten kam erst weit nach der Impfpriorisierung des Ethikrats heraus.
Dass es tatsächlich so extrem ist, zeigt einfach, hier muss etwas getan werden.
Das finde ich richtig, auch wenn -ich eingeschlossen -so erst U60 ohne besonderere Vorerkrankungen oder andere Gründe wer weiß wann geimpft werden.. im Juni soll ja soviel Stoff da sein, dass es nicht mehr das Problem ist. Nur bitte schnell, damit sich keine Escapeviren bilden.

@boecklin

Wie betreten Sie Wohnungen im 1 Stock und darüber und wie verlassen Sie diese? Sofern ihre Antwort nicht "An der Fassade hochklettern und durchs Fenster einsteigen bzw. durch selbiges herausspringen." ist, kommen Sie vielleicht selbst darauf, wieso man sich in Hochhäusern infizieren kann, obwohl jede Familie eine eigene Wohnung hat.

@21:41 von Carina F @21:24 von Hinterdiefichte

//Aber ziehen sie doch in ne Trabantenstadt, weg hinter der Fichte ab in den 10. Stock mit Wänden aus Papier....//

Gute Empfehlung.

//Und klar natürlich ALLE sozial schwachen Bewohner Deutschlands pfeifen auf die Maßnahmen.... schon krank ihr Denken.//

Ein Problem scheint mir zu sein, dass viele (nicht nur einfach gestrickte) Menschen, "sozial schwach" mit "asozial" gleichsetzen, was natürlich völlig falsch ist. Asoziale gibt es schließlich in allen Schichten.
Ich empfinde diese Bezeichnung "sozial schwach" in jeder Hinsicht unpassend und ärgerlich.

@alex.o 20:14

>>..um an eine Impfung zu kommen. Die Hartzer kommen dann demnächst auch noch in den Genuss der Lockerungen für Geimpfte.
Langsam geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Der arbeitende Teil der Bevölkerung, welcher die Kosten der Pandemie durch seine Steuern im Wesentlichen finanzieren darf, kann dagegen noch Wochen oder Monate warten und sich seinen Sommerurlaub in den Wind schreiben.
Ich könnte nur noch kotzen...>>

Ich kann gar nicht sagen, was ich möchte, wenn ich Ihre Sätze lese, strotzend von Überheblichkeit gegenüber Menschen, die für wenig Geld unangenehme Arbeiten erledigen, sich keine Villa mit Garten oder gewisse andere Standards leisten können ....

@vweh, 21:46

Es bestand ein durchaus breiter gesellschaftlicher Konsens, dass dies besonders gefährdeten Gruppen vorrangig geimpft werden sollten. Die Priorisierung war deshalb richtig und wichtig. Je weiter die Impfdynamik aber fortschreitet, desto stärker sollte die Priorisierung entzerrt werden. Auch weil viele gar nicht geimpft werden möchten, Termine eintragen lassen und dann in den Impfzentren nicht erscheinen. Dies kostet wertvolle Zeit. Im Gegensatz zu Ihnen erwarte ich von diesem Staat noch eine ganze Menge. Ich sehe, dass die Politik sich ehrlich um Lösungen kümmert - und das macht mir Mut.

@schneegans, 21:57 Uhr

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sprechen mir damit aus der Seele.

Gute Aktion

Eine sehr gute Nachricht. Allerdings finde ich die Bezeichnung Problemviertel nicht gut gewählt. Ob es für Köln ein solches ist, weiß ich nicht. Grundsätzlich bedeutet auf engem Raum wohnen aber nicht, dass die Menschen grundsätzlich einem Problemklientel zuzurechnen sind. Wenig Geld zu haben oder aufgrund eines nicht deutschen Namens keine Wohnung in einem besseren Stadtviertel zu bekommen, bedeutet noch lange nicht grundsätzlich problembehaftet zu sein.

@weingasi1: kann Ihre Vorurteile nicht nachvollziehen, womit Sie den dort lebenden Menschen unterstellen sich die zweite Impfung nicht abzuholen. Okay, Sie wohnen in Köln, trotzdem, kennen Sie persönlich Menschen, die dort leben?

Also ich kann verstehen

dass jemand der täglich zur Arbeit geht dort Menschenkontakt, vielleicht mit dem öPNV, vielleicht Kinder hat, zornig ist weil er sie noch nicht geimpft werden kann. Und mich ärgert auch die Vorstellung, dass vielleicht Menschen, die sich nicht um Arbeit kümmern und denen der Staat am A... vorbei geht vielleicht vor anderen geimpft werden. Aber eine Stimme sagt mir: 1. Es nutzt allen. 2. Viele wohnen dort weil ihre Arbeit unterbezahlt ist, sie alleinerziehend sind, aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht arbeiten können, schwer lernen wegen familiärer und politischer Vergangenheit. Schlimme Schicksale. Viele sind in ihren Möglichkeiten anständige Menschen. 3. Und außerdem gilt doch - ohne Ansehen der Person. Habe selbst schon in Hochhäusern gewohnt und gearbeitet (schnell raus). Da gibt es weniger Schutz als in der UBahn zu Stoßzeiten. Auch nicht auf dem Spielplatz. Die Arbeitskollegen und Kunden können sich besser an Abstände und Masken (saubere) halten. Cool bleiben, no RTL etc.

21:46 von vweh

Die Priorisierung schafft nur künstliche Probleme.
Die aus der Priorisierung geschaffene Reihen folge wird von vielen als ungerecht empfunden und sorgt nur dafür das sich eigentlich nicht berechtigte dreist vordrängeln.
....
da haben sie wohl recht

wenn ich meine Situation betrachte
ich fand das gut und richtig dass Menschen mit 80 die ein 1.000 mal höheres Risiko
bei ner Infektion zu versterben priorisiert wurden.
Eigentlich auch dass man Mitarbeiter im Gesundheitsbereich bevorzugt .
Allerdings wenn ich mir die Prio Gruppen anschaue wer da teilweise dabei ist, werde ich böse
Wenn dann noch zusätzlich die Priorisierung verändert wird,
vermeintlich wichtige Personen bevorzugt werden hört mein Verständnis auf
Jetzt wo ich evt in meiner Prio 3 Gruppe dran kommen könnte
löst man die ganze Reihenfolge auf .... dann habe ich umsonst geduldig gewartet
Will man mir jetzt echt verdenken, weil ich mit so ner Situation gerechnet habe
dass ich mich vordrängelte ?

@21:14 von boecklin

//also verbreitet sich der virus
durch wände und decken, ober weswegen infiziert man sich in hochhäusern eher als in einer einfamiliensiedlung?//

Lesen Sie eigentlich auch die anderen Kommentare hier? Da bekommen Sie antworten. Wie viele Einfamilienhäuser mit Aufzug kennen Sie?

@ 18:56_logig-Prof. Nida-Rümelin

„an vriegel um 18:37
Prof. Nida-Rümelin ist Philosoph. Ich gehe davon aus, dass sie ihn mißverstanden haben. Zumindest geht es hier nicht um eine philosophische Frage.
Ich hoffe, dass der Prof. die Grenzen philosophischer Aussagen kennt, obwohl hier immer wieder Grenzüberschreitungen stattfinden.“

Er hat auch Physik, Mathematik und Politikwissenschaften studiert.

Und nein. Ich habe ihn nicht missverstanden.

Er war bei Lanz und hatte das ziemlich genau erläutert...

21:44 von Sisyphos3

20:55 von Nachfragerin
>>Schätzen Sie doch mal, wer riskanter lebt: Der Hochhausbewohner, der sich mit 200 Nachbarn einen Fahrstuhl teilt oder der Eigenheimbesitzer?<<

keiner
wenn sich jeder an die Coronaregeln hält
Maske auf und die Hände waschen,
wenn man von drausen kommt
übrigens spätestens in Bus und Bahn ist man mit mehreren zusammen
im Supermarkt dürfen nicht mehr als 3 Personen in einen Aufzug

Ich bin fast sprachlos von so viel Ignoranz.

P.S. Glauben Sie ernsthaft, dass @Nachfragerin annimmt, in einem Hochaus fahren 200 Personen gleichzeitig im Fahrstuhl?!

@ alex.o, um 20:14

“Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...
...um an eine Impfung zu kommen...
Ich könnte nur noch kotzen...“

Ich drucke Ihren gesamten Kommentar aus und zeige ihn 20 beliebigen Menschen.

19 werden ihn zum kotzen finden.

@Stern2100

„Das Virus wird nicht durch beengte Wohnverhältnisse weitergegeben, sondern durch das Verhalten der Menschen untereinander in ihren Vierteln.....“

Man kann so blind doch gar nicht sein, dass man noch nicht mitgekriegt hat, dass Armut ein ungleich höheres Risiko birgt, zu erkranken.

„ Feierbiester“ u.ä. brocken es sich oft selber ein. Diese Familien haben aber andere Sorgen.

Neid, ist die allerhöchste..

... Anerkennung (Wilhelm Busch)

Gilt natürlich nicht für Deutschland. Hat er aber nicht gesagt seinerzeit, weil er nicht ahnen konnte wie sich das deutsche Bürgertum so entwickelt. Gute Nacht, ist schon spät hier in TH. Bitte vergessen Sie Ihre Mitmenschen nicht.

Allem hetzen...

gegenüber anderen Menschen zum trotz, es ist Gut das wir endlich genug Impfstoff haben, und es ist dem Virus völlig Egal wer der Mensch ist den es Krank macht, von daher muss die Strategie genau die sein die sie ist.
Hoch gefährdete Menschen zuerst, und jetzt die Orte wo viele Menschen unverschuldet leben müssen. Es gibt in der "Massenmenschhaltung" eben Orte wo das Virus beste Bedingungen vorfinden kann, weil sich die Menschen dort drängen müssen, damit andere ihr Einfamilen Idyll am Stadtrand genießen können. Was ist daran nicht zu verstehen?
Das die die sich aufgrund ihrer Wohnsituation besser schützen können etwas später dran sind ist nur logisch.

21:18 von boecklin

wenn sich also ein stadtviertel an alle vorsichtsmaßnahmen hält
und deswegen die inzidenz sinkt, wird man später durch späteres impfen bestraft?
.
ich verstehe nicht weshalb sie sich aufregen ?
so funktioniert doch unsere Gesellschaft in allen Bereichen

Wenn sie sich keine Vorsorge fürs Alter schaffen, kriegen sie von der Gesellschaft Unterstützung
beschwert sich da einer ?
im Gegenteil das finden viele gut und angemessen !

@21:18 von boecklin

//wenn sich also ein stadtviertel
an alle vorsichtsmaßnahmen hält und deswegen die inzidenz sinkt, wird man später durch späteres impfen bestraft?//

Wir werden alle belohnt, wenn durch diese sinnvolle Aktion die Inzidenz schneller und großräumig sinkt. Da lohnt sich für den, der beschaulich wohnen darf auch das Warten.

21:12 von weingasi1

"Ich bin mir nicht sicher, ob sich wenigstens die Mehrheit derer, die dort jetzt geimpft werden, auch die 2. Spritze abholen wird. Vielleicht hätte man die wenigen Tage, die es angeblich nur noch dauert, bis Johnson&Johnson zur Verfügung steht, noch warten sollen, sonst war die ganze Aktion für die Katz'."

.-.-

In Hamburg hat man kürzlich genau das getan.
Man hat begonnen, die Obdachlosen zu impfen und hat solange gewartet, bis Johnson&Johnson zur Verfügung stand.

Ich finde leider den Artikel nicht wieder; kann auch sein, dass es ein Kurz-Video war, Teil des Hamburg-Journals.

Mich hat das schwer beeindruckt.
Und gerade weil die Zweitimpfung bei diesen "mobilen Menschen" (ich glaube, so war das ausgedrückt) kaum möglich ist, musste es eben der Impfstoff sein, der nur einmal gespritzt werden muss.

Wenn man bei google "Hamburg Obdachlose geimpft" eingibt, kommt man zu Artikeln.

Allerdings nicht zu dem, den ich gelesen habe. Der stand irgendwo auf der NDR-Website.

21:39 von Sisyphos3

20:14 von alex.o
>>Jetzt reicht es schon im richtigen Stadtteil zu wohnen...
...um an eine Impfung zu kommen...<<

wo liegt ihr Problem ?
lesen sie doch mal was man als 20 Jähriger für Voraussetzungen haben muß
um in Prio 2 beim Impfen dabei zu sein

Klar, das können Sie leicht sagen. Schließlich haben Sie selbst in diesem Forum geschrieben, dass Sie sich Ihre Impfung durch Beziehungen („Vitamin B“ nannten Sie es) erschlichen haben.

Und am 16.04.2021 schrieben Sie hier, dass Ihre zweite Impfung in fünf Wochen fällig ist.

@ 18:50_harry_up- Studien gibt es

„@ vriegel, um 18:32
re @ 18:09 von KarlderKühne

So sehr Sie einen sonst zum Widerspruch reizen - an dem, was Sie hier zu bedenken geben, ist was dran.

Ob Sie mit Ihrer immer wieder geäußerten Vermutung richtig liegen, dass es eine große Anzahl unbemerkt Erkrankter und damit “Genesener“ gibt, hat man keine gesicherten Erkenntnisse, denke ich.
Prinzipiell auszuschließen ist das freilich nicht.“

Es gibt Studien von Ioannidis dazu und von Meyerowitz-Katz. Die sind nicht weit auseinander.

Beide sehen das ähnlich, dass es ein großes Dunkelfeld gibt. Ioannidis kam im Oktober auf eine Fallsterblichkeit von 0,25%. Meyerowitz-Katz auf 0,3-0,8%. Das RKI auf 3.5%.

Mit Ioannidis neuer Studie vom März 2021 mit einer IFR von 0,15% kommt man auf Faktor 15-18 bei der Dunkelziffer in D.

„Und noch etwas:
Inwieweit diese Unauffälligen, so nenne ich sie mal, einen PCR-Test positiv oder negativ abschließen, ist auch noch eine Frage.“

PCR findet alle beim Test. Also positiv.

Gefällt Ihnen @21:53 von Anna-Elisabeth

>>>Ich empfinde diese Bezeichnung "sozial schwach" in jeder Hinsicht unpassend und ärgerlich.>>>

Einkommensschwach besser? Die Bezeichnung "asozial" verwende ich nur im Bereich zutiefst miserabler Charaktereigenschaften!
"Sozial geschwächt", ist nun leider mal Tatsache, für Menschen in die zusamlengefercht in Trabantenstädten wohnen müssen.
Wortklauberei,ich finde die menschenverachtenden und neidzerfressenen Kommentare hier wesentlich schlimmer bzw abstoßend!

20:43 von Nachfragerin

Wer Menschen impft, die aller Wahrscheinlichkeit im Zentrum einer Infektionskette stehen, der schützt auch andere.
#
Genau so sehe ich es auch.

Diejenigen, die das unfair finden...

können gerne ihre Wohnung und ihr KFZ mit einem Bewohner eines derartigen Silos bei Beibehaltung der Zahlung der Wohn- und Fahrzeugkosten tauschen. Da finden sich sicher viele, die damit kein Problem hätten und dafür freiwillig zugunsten des Tauschpartners mit der Impfung zurückstehen.

21:11 von LehrerFrankfurt

"@weingasi
im drive-in oder wo auch immer! Ich gebe Ihnen völlig Recht :-)
Mein Besuch im Impfzentrum dauert in tuto 35 Minuten (danke an das Team in Hattersheim!!!) Das Durchlesen und Ausfüllen aller Formulare eine knappe Stunde! Da könnte ich kotzen, um im Jargon zu bleiben ;-)"

schön, dass auch Sie das Niveau heute halten :-)
mein Sohn - Erzieher - brauchte im Messecenter auch 1,5 h, Einteilung ebenso ...

Gruß aus dem Nordend

@LehrerFrankfurt 21:11

Kleiner Tipp: Man kann die Formulare schon vorher zu Hause lesen (sind runterladbar).

Außerdem: Ein bisschen Zeitaufwand für Gesundheit dürfte doch wohl drin sein (nimmt man sich auch beim Friseur oder sonstwo), spart man im Moment doch ein, fällt doch so einiges weg.

@ Dr.Hans, um 21:27

“Mit “ärmere Viertel“ sind Viertel mit besonders vielen Migranten gemeint, insbesondere Moslems, nicht wahr?

Das kann gut sein.
Warum fragen Sie und fahren nicht hin und gucken mal selbst?

Aber in Fernsehberichten können Sie's auch sehen und sich daheim aufregen.

@ 21:39 von Adeo60

Zitat: „ ch schreibe in diesem Forum oft, wie stolz ich auf unser Land bin und dass ich nirgendwo sonst leben möchte. Wie engmaschig das soziale Netz ist, die Wirtschaftskraft und der soziale Zusammenhalt. Und dennoch: Es gibt auch Menschen, die in prekären Lebensverhältnissen leben müssen - oft unverschuldet in Not geraten sind. Ihnen zu helfen sehe ich als Verpflichtung, auch weil wir uns selbst dadurch vor neuen Mutationen schützen. Die Pauschalität, mit der Sie Menschen in Armut geringschätzen, finde ich einfach widerlich. Nicht alle widersetzen sich Regeln, manchen aber geht es regelrecht schlecht.“

Sie behaupten also, die Menschen infizieren sich, weil sie arm sind? Ich behaupte, die Menschen infizieren sich, weil sie sich nicht an Regeln halten. Wo geringschätze ich Menschen in Armut? Nirgendwo! Ich behaupte: Sie schauen nicht so genau hin bzw. Sie wollen nur das sehen, was in Ihr Weltbild passt!

Impfen im Brennpunkt

Sollten unsere Brennpunkte nicht bei unseren noch nicht geimpften Polizeieinheiten, den Feuerwehrkräften, den Sanitäter liegen? Ich halte sie für systemrelevanten, wenn ich das so salopp mal ausdrücken darf?

Hochrisikogruppen Impfen - egal wo

Darauf kommt es an.

Herdenimmunität im Sinne davon, dass man das Virus ausrotten kann, das wird es nicht geben.

Zu dieser Erkenntnis ist inzwischen auch das RKI gekommen. Lothar Wieler sagte das bei der BPK am 29.4.21 sehr deutlich.

Das viel beschworene: jeder muss sich impfen lassen ist also ohnehin nicht mehr so wichtig.

Es müssen vor allem die Geimpft werden, die ein hohes Risiko haben.

@Hirschauer 21:19

Wie wär es denn mal mit App „Nina“?
Sie können alle gewünschten Orte dauerhaft vorwählen und Nina meldet alle Coronazahlen und andere wichtige evtl. auftretende Katastrophen, Unwetter ...

Zwiegrspalten

Epedemiologisch vielleicht richtig. Für meinen Gerechtigkeitsinn absolut falsch. Ist Menschen in "Problemvierteln" nicht zuzumuten, einen Termin im Impfzentrum oder beim Arzt zu vereinbaren? Hilfe zur Selbsthilfe ist das jedenfalls nicht.

@ 21:41 Uhr von Carina F

Zitat: „ Woher wollen Sie das über die Bewohner Cohrweilers wissen? Menschen in engen Trabantenstädten sind so oder so mehr ansteckungsgefährdet! Und Obdachlose sollte man auch bevorzugt impfen! Aber ziehen sie doch in ne Trabantenstadt, weg hinter der Fichte ab in den 10. Stock mit Wänden aus Papier....
Und klar natürlich ALLE sozial schwachen Bewohner Deutschlands pfeifen auf die Maßnahmen.... schon krank ihr Denken.“

Wände aus Papier? Wie pathetisch! Sie können auch in Hochhäusern die AHA-Regel einhalten. Ich kann mich gut an die Szenen erinnern, als man einzelne Hochhäuser unter Quarantäne stellen wollte - da war die Randale groß! Freilich ohne Maske und ohne Mindestabstand

@ boecklin, um 21:14

“...weswegen infiziert man sein hochhäusern eher als in einer einfamiliensiedlung?“

Oha, wenn Sie im Fernsehen was anderes als Soaps gucken, beantwortete sich diese Frage allein.
Oder einfach mal bisschen überlegen, auch eine Möglichkeit.

Vielleicht kann ich denen,

Vielleicht kann ich denen, die kotzen möchten (scheint mir nicht nur einer zu sein), Linderung verschaffen.

Man stelle sich vor, ein Angehöriger oder man selbst, müsse ins Krankenhaus. Wäre es da nicht ein beruhigend, zu wissen, dass die Putzfrau, die jeden morgen im überfüllten Bus zur Arbeit fährt und nun das Patientenzimmer reinigt, geimpft ist?

Fakten kann man verleugnen...

.. oder zur Kenntnis nehmen. Heute einen Bericht gelesen, betrifft ein Stadtviertel in Duisburg nahmens Sackgasse. Kenne ich nicht. Scheint es aber wohl zu geben. Dort hat die Post die Zustellung eingestellt. Grund war, dass viele Personen den Postzustellern ohne Maske und Abstand auf die Pelle gerückt sind. Dann hat mam es mit Abholzentren versucht. Das gleiche Ergebnis. Somit nur noch in Poststellen mit MSN möglich. Traurig aber wahr..
.

@boecklin 21:14

!! Enge Wohnungen, viele Wohnungen viele Menschen, Fahrstühle, kein Garten, prekäre Arbeitsverhältnisse, kein Homeoffice, wenig Geld, Zugangsprobleme zu Informationen, .....

Wenn hier schon Leute stöhnen, man wüsste gar nicht mehr, woran man sei, obwohl ihre Forumsbeteiligung ihren Zugang zu Informationen doch beweist, wie soll es da manch anderem gehen?
Manche Beiträge hier zeigen nur, wie weit die Verfasser von der Lebenswirklichkeit eines Großteils der Bevölkerung entfernt sind.

armselig

Oh Mann, wie armselig sind diese vielen Neid- und Hasskomentare. Lasst uns mal ein paar Monate warten. Dann liegen vermutlich in Deutschland unzählige Impfdosen auf Halde und warten vergeblich auf Zögerlinge oder gar Querstänker. Dann können wir froh über jeden sein, der geimpft zur möglichen Herdenimmunität beiträgt.

20:53 von David Séchard

«Und wer sagt das in Chorweiler nur Hartz4 Empfänger leben? Eben, niemand. Warum? Weil es nämlich nicht so ist.»

Beides der Anteil an ALG2-Empängern und der von Einwohnern mit migrantischem Familienhintergrung liegt in Köln-Chorweiler bei ± 30% bis 35%. Beide Gruppen sind aber nicht deckungsgleich.

Migranten haben häufig weniger Deutschkentnisse und Sprachverständnis, auch wenn sie Arbeit haben. Chorweiler ist ein Sozialer Brennpunkt. Aber kein Assi-Veedel. Es gibt neben den Hochhäusern mies andere Teile im Veedel mit Eigentumswohnungen mit Dachterrassen. Dort wohnen häufig die etwas Älteren mit gutem Social Background. Die wollen auch nicht weg, weil Chorweiler eine der größten Fußgängerzonen in DEU ist.

Chorweiler ist die einwohnerstärkste Hochhaus-Siedlung in NRW, bei den 5 größten in ganz DEU. Es ist mega-sinnvoll, dort vor Ort zu impfen. Ohne Gezänk in der Stadt mit einer sehr klugen parteilosen OB-in Frau Reker.

"Vorreiter-Projekt" in diesem Aspekt für das ganze Land.

21:44 von Sisyphos3 20:55 von Nachfragerin

Schätzen Sie doch mal, wer riskanter lebt: Der Hochhausbewohner, der sich mit 200 Nachbarn einen Fahrstuhl teilt oder der Eigenheimbesitzer?
.
keiner
wenn sich jeder an die Coronaregeln hält
Maske auf und die Hände waschen,
wenn man von drausen kommt

Ich nehme an, wenn sich jemand aus Ihrer dreiköpfigen Familie mit Corona infiziert hätte, hätten alle genügend Platz sich zu isolieren. Eine fünfköpfige Familie auf 60 m² hat dies aber nicht.

übrigens spätestens in Bus und Bahn ist man mit mehreren zusammen

Sie nutzen den ÖPNV - ich bin überrascht. Menschen, die ein Auto besitzen, werden dies wohl in Coronazeiten nicht in der Garage stehen lassen, wenn diese zur Arbeit oder zum Einkauf fahren.

Gute Aktion, ich hoffe andere

Gute Aktion, ich hoffe andere Städte werden nachziehen. Das gibt der Impfkampagne richtig guten Schwung und von sinkenden Infektionszahlen profitieren schließlich alle, die ganze Stadt bzw. im großen Rahmen das Land.

@ 21:41 von Carina F

Zitat: „Aber ziehen sie doch in ne Trabantenstadt, weg hinter der Fichte ab in den 10. Stock mit Wänden aus Papier“

Wieso soll ich in eine Trabantenstadt ziehen? Ich hab mir das ganze Leben den Allerwertesten aufgerissen um so wohnen zu können wie es mir beliebt. Aber by the way: Ich wohne in einem guten Viertel einer Stadt im Ruhrgebiet-da sind auch 10-Stöckige Häuser mit Eigentumswohnungen.....komischer Weise keine erhöhten Infektionszahlen! Im Gegenteil.

@Dr. Hans 21:27

„ Mit „ärmere Viertel“ sind Viertel mit besonders vielen Migranten gemeint, insbesondere Moslems, nicht wahr?“

Die Lebenswirklichkeit im Lande ist an Ihnen vorbei gegangen? Die Wohnungslage im Lande ist auch an Ihnen vorbei gegangen? Die Schere im Lande kennen Sie nicht?
Die Vermögens- und Einkommensverteilung im Lande ist Ihnen fremd?
Augen auf und hinschauen, auf Moslems beschränkt sich das nicht.

Ich weiß ja nicht wie sie leben

aber ich habe eine Mietwohnung 2 Kinder und gehe jeden Tag brav arbeiten.
Ich bin in einem Alter wo ich wohl noch warten muss, bis ca 50 % der Bevölkerung geimpft ist.
Wenn ich mir aber jetzt anschaue was gerade passiert , dann kann ich nur sagen .:
entweder ich missachte alle Regeln, Ich ziehe in ein Brennpunkt oder ich oder ich verliere vollends das Vertrauen in die Politik .

nur mal so,

habe jetzt alle Kommentare gelesen und muss betrübt feststellen, dass es vielen Schreibern mehr um Selbstdarstellung geht. Das macht keinen Spaß.
Vor ein paar Wochen war man noch AfD-Sympathisant, wenn man auf die vielen Migranten auf Intensiv hinwies, heute wird immerhin darüber diskutiert. Aber nur, um die eigene korrekte Einstellung hinzuweisen.
Immer dasselbe in Internetforen. Aber langsam auch langweilig.

Jeder Geimpfte ist ein Fortschritt.

20:40 von Mene mene tekel...

"sonst war das doch in der Politik wurscht. -"
Das ist es auch weiterhin, eine Ecke mit 5-600er Inzidenz versaut den Schnitt und das stört in den Großkopferten-Vierteln.

Es ist wunderbar, dass man

Es ist wunderbar, dass man versucht an alle zu denken.
Aber wieviele Menschen, die tagtäglich im öffentlichen Beruf tätig sind, werden vertröstet, da der Impfstoff nicht reicht?
Menschen, die jeden Tag mit anderen Menschen arbeiten und jeden Tag für diesen Dienst erneut ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Es gibt z. Bsp. Physiotherapeuten, Leute in der Sozialarbeit etc. die seit Anbeginn Februar auf der Warteliste stehen und vertröstet werden.
In Hinblick darauf erscheint es ungerecht, da zu ihnen niemand mit dem Auto hinfährt und den Impfstoff mitbringt.

Am 03. Mai 2021 um 20:14 von alex.o

Im richtigen Stadtteil zu wohnen ? Na klasse. Ziehen Sie nach Köln-Chorweiler. Sie werden sich wundern wie schön es dort ist.

21:24 von Hinterdiefichte

«Und jetzt werden die, die seit Beginn der Pandemie auf die Regeln pfeifen auch noch bevorzugt! Das ist alles nur noch ein Witz!»

Gar nix kapiert … aber so was von gar nix.

Infektionszahlen sind in Hochhaus-Territorien nicht deswegen höher, weil dort die doofen Regelpfeifer nisten. Sie sind auch deswegen höher, weil der Regelpfeifer nicht aus dem Fenster fliegt, wenn er sein Nest im 10. / 15. Stockwerk verlassen will. Er muss den Aufzug nehmen, oder das enge Treppenhaus, wo er dann den anderen Pfeifern begegnet. Ob er will oder nicht.

Infektionsgeschehen in solchen Regelpfeifer-Refugien geschieht nach anderen Regularien als beim Verwandeten, dem Hahn, im Villenviertel Köln-Hahnwald. Dort ist der Platz und der Freiraum auf den innerstädtischen Ländereien.

Köln ist nicht der Sonderfall Kölsch Karneval.
Die Stadt ist exemplarisch für alle anderen größeren Städte im Land.

Der Regelpfeifer muss mobil sein, er muss ja Futter sammeln.
Weniger infizierte Pfeifer = gut für alle Vögel.

Divide et impera

Nach Menschen im Park, Kindern auf Spielplätzen und Mallorca-Reisenden richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die Anwohner*innen „sozialer Brennpunkte“. Zeitgleich vermeiden Politik, Behörden und Medien es nach wie vor hartnäckig, Licht ins Dunkel des Infektionsgeschehens an den Arbeitsplätzen zu bringen - obwohl dies von Expert*innen aus Epidemologie, Statistik und Medizin nun schon seit Monaten gefordert wird. Aber das hieße eben, im Superwahljahr den Großspendern aus Industrie und Handel in die Suppe zu spucken. (Wie es um diese Suppe bestellt ist, lässt sich an den aktuellen DAX-Kursen, Vorstandsboni der Konzerne und Eigentumszuwächsen der reichsten fünf Prozent ablesen.)

21:46 von vweh

Jeder Mensch ist gleich und sollte gleiche Chancen haben nachdem die Chancengleichheit für ältere zuvor hergestellt wurde.
Dennoch finde ich es zutiefst ungerecht das meine Kinder nicht vor mir geimpft werden dürfen.
Aber von dieswm Staat erwarte ich mittlerweile gar nichts mehr. Traurig.

"Der" Politik gegenüber bin ich ganz sicher nicht kritiklos. Aber die Pauschalität mit der Sie unseren Staat abwerten, kann ich nicht nachvollziehen. Vor allem: sind Sie in Ihrem Handeln selbst immer fehlerfrei ?

Am 03. Mai 2021 um 21:09 von Gassi

Diese Leute reisen nach Mallorca ? Wann waren Sie zuletzt in dieser Hochhaussiedlung um die es geht ? Ich kenne diese Siedlung schon lange und war zuletzt vor 2 Jahren dort.

Sie haben vielleicht Nerven....Mallorca.....tztz

Infektionsabwehr steht hier über Todesfallrisiko, wenn man,

wie in den Nachrichten kam, eine 21 jährige Studentin impft, weil sie in Chorweiler lebt, die aber bei einer Infektion wahrscheinlich einen leichten Verlauf hätte. Leider sehen wir hier nur eine örtliche Politik, die ihr Versagen bei einer gezielten Infektionsverhinderung in Chorweiler unter Herunterspielen der eigenen Verantwortung für Infektionseindämmung ausgleichen will. Dabei wollte Köln bei der Nachverfolgung glänzen. Gerechtfertigt wäre eine Priorisierung in Chorweiler gezielt nach Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf, das wäre schon Bevorzugung genug. Dieses Beispiel zeigt, dass die Politik, wie auch in den Grenzgebieten, keine wirksame ortsspezifische Eindämmungslösung hat. Für die Bevorzugung in Chorweiler werden andere vulnerable Menschen sterben müssen.

Mit den Aufzügen ist es lt.

Mit den Aufzügen ist es lt. Aerosolforschern auch nicht so einfach. Lifts gehören zu den eher problematischen Innenräumen. Wenn da vor einem selbst jemand viele Viren in die Gegend gepustet hat, kann man sich da auch anstecken, selbst wenn man alleine fährt. Es handelt sich ja um einen extrem engen Raum ohne Belüftung, ist also das völlige Gegenteil von draußen... Die Aerosolforscher empfehlen, einen Fahrstuhl nach Möglichkeit zu meiden. Aber das geht natürlich auch nur, wenn man nicht so hoch wohnt, und/oder sehr fit ist.

@22:59 von Gregor 42

>> Aber wieviele Menschen, die tagtäglich
>> im öffentlichen Beruf tätig sind

Ähh, und in Köln-Chorweiler sind Ihrer Meinung nach wohl alle(!) arbeitslos? oO

@ 22:59 von schabernack

Zitat: „ Gar nix kapiert … aber so was von gar nix.

Infektionszahlen sind in Hochhaus-Territorien nicht deswegen höher, weil dort die doofen Regelpfeifer nisten. Sie sind auch deswegen höher, weil der Regelpfeifer nicht aus dem Fenster fliegt, wenn er sein Nest im 10. / 15. Stockwerk verlassen will. Er muss den Aufzug nehmen, oder das enge Treppenhaus, wo er dann den anderen Pfeifern begegnet. Ob er will oder nicht.

Infektionsgeschehen in solchen Regelpfeifer-Refugien geschieht nach anderen Regularien als beim Verwandeten, dem Hahn, im Villenviertel Köln-Hahnwald. Dort ist der Platz und der Freiraum auf den innerstädtischen Ländereien.

Köln ist nicht der Sonderfall Kölsch Karneval.
Die Stadt ist exemplarisch für alle anderen größeren Städte im Land.

Der Regelpfeifer muss mobil sein, er muss ja Futter sammeln.
Weniger infizierte Pfeifer = gut für alle Vögel“

Einblick in diese Gebiete: https://bit.ly/3b1s5Cn

Richtigstellung

Falls die Person mitliest, die vor einiger Zeit davon sprach, dass das Benennen der besonderen Infektionsgefährdung von Menschen in solch beengten Wohnverhältnissen mit Denunzieren einhergeht - möchte ich noch sagen, dass ich die letzte bin die HartzIV-Bezug bzw. das Auskommen mit wenig Geld mit mangelnder Bildung gleichsetzt. Dazu kenne ich genügend Gegenbeispiele.

Impfen im Brennpunkt

Also wird das nicht einhalten von einfachen und für alle Gültigen Regeln jetzt von belohnt und von den leistungsbreiten demokratischen Bürgern die sich an Reglen und Gesetzte halten bezahlt.

Super, Danke.

wer riskanter lebt?

von Nachfragerin @
Der Bürger der sich nicht an einfache für alle gültigen Regeln hält.

23:09 von Schweriner1965

«Diese Leute reisen nach Mallorca ? Wann waren Sie zuletzt in dieser Hochhaussiedlung um die es geht ? Ich kenne diese Siedlung schon lange und war zuletzt vor 2 Jahren dort.»

Bei mir ist es deutlich länger als 2 Jahre her, dass ich das letzte Mal in Köln-Chorweiler war. In den 1980-ern (Zivildient DRK-Handicapped-Taxi-Driver) und als Student (same job) regelmäßig 2x / Woche.

Schwimmen gehen im größten Hallen- / Freibad der Stadt. Nun geschlossen wegen Corona … aber das bleibt ja nicht für immer so. Die einst kleinen Bäumchen bei Veedel-Gründung in den 1970-ern sind inzw. zu richtigen Bäumen geworden. Man kann zu Fuß ohne Auto alles erreichen von Einkauf bis Friseur. Eigentlich muss man aus Chorweiler gar nicht raus. Alles dort vor Ort. KVB gut … wäre es bei mir nur auch annähernd so.

Fürchterlich war der Verkauf an die Wohnungs-Kraken.
Hat die Stadt aber inzw. wieder zurück gekauft.

Nicht mein Veedel von 1A Sympathie.
Aber meilenweit entfert von Hölle mit Sodom und Gomorra !

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