Kommentare - Spitzenkandidaten der Linkspartei: Traumpaar gefunden?

02. Mai 2021 - 16:34 Uhr

Die Suche nach Spitzenkandidaten ist bei der Linkspartei traditionell kompliziert. 2013 gab es daher schon mal acht Spitzenleute. Diesmal sollen es nur zwei sein - und die scheinen gefunden. Von Kerstin Palzer.

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Kommentare

was für ne durchgeknallte Prioritätensetzung

Und weil Bartsch aus Mecklenburg-Vorpommern kommt und dem Reformerflügel der Partei angehört, bleiben zwei Kriterien: Die Spitzenkandidatin sollte möglichst aus dem Westen kommen
-
mal unabhängig um welche Partei es geht
es ist doch vollkommen egal ob der im Stehen oder Sitzen pinkelt (wegen mir auch Gender)
da dran kommt und wo dessen Wiege stand
Hauptsache er/sie/es hat was in der Birne

Alles neu...

macht der Mai.
Das der Neoliberale-Kapitalismus nicht Zukunftsfähig ist zeigen die zunehmenden Krisen der Welt.
Selbst US Präsident Biden hat erkannt wohin ein ungebändigter Kapitalismus führt, und erkannt das sich die "Gewinner" endlich angemessen sozial an den Gesellschaften die sie ausbeuten beteiligen müssen.
Nur wenn der "Tiger" durch Gesetze und Mitbestimmung an die Kette gelegt wurde ist er zu bändigen. Die letzten 30 Jahre der Kapitalistischen Anarchie haben nur eine gespaltene und dissoziale Gesellschaft hinterlassen- damit muss endlich Schluß sein.
Es wird Zeit für eine progressive sozial -ökologische Transformation, das Experiment der Freiheit für das Kapital muss endlich beendet werden. Nur so haben wir vielleicht noch eine Chance als Menschheit zu überleben...
Marx sagte schon zu Lebzeiten:
"So oder so, die Erde wird Rot"

rer Truman Welt

Das klingt für mich sehr gut nach diesen Regierungs-Tränentier-Parteien. Es braucht wieder Gehirn, Intellektualität, Verstand, innovative und von mir aus gerne auch revolutionäre Ideen und Konzepte. Berlin muß dringend aufgemischt werden. Nach 16 Jahren Merkel ist durch ausitzen alles plattgesessen, es stinkt nach Muff und Pfurz. Das langzeitige Regierungsmotto: "Zu allem bereit, aber zu nix in der Lage" sowie "das schaffen wir auch nicht", sollte zum Jahresende endlich auf den Müll der Geschichte. Die CDU/CSU sollten die folgenden 16 Jahre mal in die Opposition zur Runderneuerung. Wir brauchen mal ein paar neue Ideen und deshalb Parteien, die mal an der Regierung beteiligt werden sollten so wie bspw. die Linkspartei. Das fände ich toll und spannend. Endlich wieder mal Bewegung und Schluss mit diesen Seilschaften!

16:54 von unbutu77

Marx sagte schon zu Lebzeiten:
.
... und danach ?

um 16:58 von fathaland slim

aus Oldenburg.

Aber auf mich hört ja niemand...
------------------------
Ich glaube auch das Frau Ali eine gute Wahl wäre.

Traumpaar?

Dann steht ja jetzt einer GRR Regierung nichts mehr im wege.

Auch als viel Schröder und Fischer gewählt haben hatten die große Hoffnungen. Aleider gabs dann nur H4 , Zeitarbeit und Kriegseinsätze der BW.

@ fathaland slim

Ich bin für Amira Mohamed Ali

Ich auch, schon allein wegen dem Namen. Aber warum muss sie unbedingt Linke sein? Naja.

@16:54 von unbutu77

>> Das der Neoliberale-Kapitalismus nicht
>> Zukunftsfähig ist zeigen die zunehmenden
>> Krisen der Welt.

"Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, daß die garstigsten Motive der garstigsten Menschen auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden."
((c) by John Maynard Keynes)

Am 02. Mai 2021 um 17:04 von Sisyphos3

16:54 von unbutu77: Marx sagte schon zu Lebzeiten:
.
Zitat: ... und danach ?

Nach seinen Lebzeiten hat Karl Marx nichts mehr gesagt.

Es könnte schwierig werden

Wisslers Forderungen nach einem deutschen NATO-Austritt, einem Rüstungsexportstopp und dem Ende der Auslandseinsätze würden eine Regierungsbeteiligung sehr schwierig bis unmöglich machen. Und wenn sie davon spricht, dass die Macht- und Eigentumsverhältnisse in Deutschland grundlegend verändert werden müssen, klingt es eher nach Revolution als nach Regieren.
#
Die Linke hat nicht die Richtigen Leute für ein verlässliches mitregieren in einem Regierung Bündnis. Nur mit Gisy und Wagenknecht würde es gehen,aber die stehen nicht zur Verfügung.

Der Sozialismus kann noch so oft scheitern....

Und wenn sie davon spricht, dass die Macht- und Eigentumsverhältnisse in Deutschland grundlegend verändert werden müssen, klingt es eher nach Revolution als nach Regieren.

Das klingt in erster Linie nach dem Ergebnis jeder sozialistischen Revolution: Massenarmut und Unterdrückung.

Wieso braucht

die Linke einen oder zwei Spitzenkandidaten/Innen?
Es zählt nicht nur bei den Trotzkisten das Kollektiv.
Aber im Ernst: Dietmar Barsch ist erstens mit seinen 63 Jahren noch älter als der Armin Laschet und sieht zweitens auch nicht jünger aus.
Seniorenduelle im Wahlkampf, das kann ja öde werden...
Zum Glück gibt es die Annalena Baerbock.

Kapitalismus ist?

saschamaus75 @

Zita :Winston Churchill

Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!

Meinung zu unse

Das klingt für mich sehr gut nach diesen Regierungs-Tränentier-Parteien.

Da passt die Linke ja mittlerweile gut dazu.

Meines Erachtens täte sich

Meines Erachtens täte sich die Linke eher einen Gefallen damit, Amira Mohamed Ali neben Dietmar Bartsch aufzustellen. Allerdings braucht es dafür auch eine klare Linie Richtung Regierungsbeteiligung. Das könnte der Linken 5-10 % mehr bringen und bei der zerrissenen und programmatisch blanken Union tatsächlich für Koalitions-Optionen jenseits der Union sorgen.

16:52 von Sisyphos3

mal unabhängig um welche Partei es geht
es ist doch vollkommen egal ob der im Stehen oder Sitzen pinkelt (wegen mir auch Gender)
da dran kommt und wo dessen Wiege stand
Hauptsache er/sie/es hat was in der Birne

Ganz ehrlich ... Ihr Kommentar ist dermaßen prollig, wie ich es hier schon lange nicht mehr gesehen habe.

Man glaubt, man sei in einer dieser Trash-TV-Sendungen ... bitte beherrschen Sie sich.

@17:11 von saschamaus75

"Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, daß die garstigsten Motive der garstigsten Menschen auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden."
((c) by John Maynard Keynes)

Keynes hat's eben nicht kapiert.

Die Nebenwirkungen von Eigeninteresse in Form von marktwirtschaftlichem Profitstreben sind großartig und
gigantisch. Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit.
Während die "Gutes tun wollen" Rezepte der Linkspartei zu den schrecklichsten Systemen der Menschheitsgeschichte führten.

Es nennt sich in den Sozialwissenschaften: Unbeabsichtigte Folgen.

17:10, dumm aber deutsch

>>@ fathaland slim
Ich bin für Amira Mohamed Ali

Ich auch, schon allein wegen dem Namen.<<

Wirklich sehr politisch gedacht:=}

>>Aber warum muss sie unbedingt Linke sein?<<

Weil es um die Spitzenkandidatur der Linken geht. Da ist eine Linke von Vorteil.

Am 02. Mai 2021 um 17:15 von werner1955

Zitat: Zita :Winston Churchill: Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!

Das Zitat wird Churchill nur fälschlicherweise zugeschrieben.

Churchill wird viel untergeschoben. So soll er auch gesagt haben: "Show me a young conservative and I'll show you someone with no heart. Show me an old liberal and I'll show you someone with no brains.", obwohl er selbst in jungen Jahren konservativ war und erst später liberal wurde.

@17:14 von Einfalt

>> Das klingt in erster Linie nach dem
>> Ergebnis jeder sozialistischen Revolution:
>> Massenarmut und Unterdrückung.

Ähh;
1: Das klingt in erster Linie nach dem Ergebnis des Kapitalismus: Massenarmut und Unterdrückung.
2. John Maynard Keynes war kein(!) Kommunist

Am 02. Mai 2021 um 17:12 von schiebaer45

Zitat: Die Linke hat nicht die Richtigen Leute für ein verlässliches mitregieren in einem Regierung Bündnis. Nur mit Gisy und Wagenknecht würde es gehen,aber die stehen nicht zur Verfügung.

Sahra Wagenknecht wäre keine taugliche Offerte an die Grünen, eher an die AfD.

Falsches Zitat

@ werner1955
Zitat :Winston Churchill
Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!

Unwahrscheinlich, denn Churchill war mit 20 konservativ und wurde erst später ein Liberaler.

17:11, saschamaus75

>>@16:54 von unbutu77
>> Das der Neoliberale-Kapitalismus nicht
>> Zukunftsfähig ist zeigen die zunehmenden
>> Krisen der Welt.

"Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, daß die garstigsten Motive der garstigsten Menschen auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden."
((c) by John Maynard Keynes)<<

Das Zitat ist klasse und trifft den Nagel auf den Kopf, stammt aber wohl nicht von Keynes. Zumindest ist es nirgendwo verbürgt.

Ich habe aber ein echtes, von Kenneth E. Boulding:

„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum kann andauernd weitergehen in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“

Wer den Job an der Spitze macht, ist völlig wurscht ...

... denn die Linke hat von sich wenig Reden gemacht, als es darum ging gg. die Corona-Politik anzugehen.

Hier mal ein Fernsehauftritt und dort mal in der Talk-Show, aber ansonsten war eher "Weich-Spüler-Kritik" gg. die Corona-Politik der Groko in den Medien zu vernehmen.

Und dann bleibt bei den Linken immer noch das Problem mit der Nato.
Die Linke kann nicht im Bundestag mit regieren, und den Austritt aus der Nato fordern und durchsetzen, wobei andere Mitgliedsparteien in der Bundesregierung2021 dafür sind, in der Nato zu verbleiben.
Hier passt die Linke in keine politische Ecke.

Folglich kann sie nur auf Landesebene mit regieren und ist im Bundeswahlkampf faktisch schon draußen.

17:12 von falsa demonstratio

16:54 von unbutu77: Marx
16:54 von unbutu77: Marx sagte schon zu Lebzeiten:
.
Zitat: ... und danach ?

Nach seinen Lebzeiten hat Karl Maex nichts mehr gesagt.

Liebe/r falsa demonstratio, schade, Sie haben mir den Kalauer aus dem Mund genommen.

Aber, viel wichtiger, Sie sind in letzter Zeit etwas - mit Verlaub - schusselig beim Zitieren.

Hier antworten Sie dem user unbutu77, das von Ihnen kommentierte Zitat stammt aber von Sisyphos3.

16:52 von Sisyphos3

«mal unabhängig um welche Partei es geht
es ist doch vollkommen egal ob der im Stehen oder Sitzen pinkelt
(wegen mir auch Gender)»

Gender pinkelt dann im Liegen oder im Fliegen.
Was für ein absurder Nonsens-Kommentar zur Kandidatenwahl.
Hauptsache was geschrieben ins Nirvana hinein.

17:25, Vielfalt.

>>Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit.<<

Meinen Sie die Kinder in Bangladesch, die unsere T-Shirts nähen?

Am 02. Mai 2021 um 17:35 von Thomas D.

Zitat: Aber, viel wichtiger, Sie sind in letzter Zeit etwas - mit Verlaub - schusselig beim Zitieren. Hier antworten Sie dem user unbutu77, das von Ihnen kommentierte Zitat stammt aber von Sisyphos3.

Danke, für den Hinweis. Ich habe das selbst auch schon bemerkt. Vielleicht bin ich forumsmüde.

So überflüssig wie....

Die Linken als Partei sind so überflüssig wie Laschet als Kanzlerkandidat.

Links hat einige gute Ideen

die ich sofort mittragen könnte, leider auch paar die nicht so toll finde.
Die Damen sind mir nicht bekannt, außer
Katja Kipping aus der alten Riege.
Aber die Linke steht bei 7 Prozent oder so im Dreh, also eher wenig erfolgreich, wird auch in der nächsten Regierung keine Rolle spielen.
Wie sie sich auf Länderebene schlägt, werden wir ja noch was erleben dieses Jahr, die Zugpferde sind nicht mehr vorhanden, wie die neuen den Wagen ziehen, werden wir sehen.
Für die die Wahl im Bund spielt es keine Rolle, ob es die Linke gibt oder nicht, also für die Meisten keine Option.

17:04 von Sisyphos3

«Marx sagte schon zu Lebzeiten: …»

«... und danach ?»

Danach hat er nix mehr gesagt.
Wie das bei Toten so Tradition ist.

Die Köpfe sind egal

Wichtig die programmatische Ausrichtung, Armut bekämpfen und soziale Gerechtigkeit im eigenen Land zu schaffen , in Europa und in der Welt. Genau in dieser Reihenfolge.
Rot/Rot/Grün anstreben indem man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt.
Wäre 32 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs und einem entfesseltem Monster Kapitalismus mal ein Hoffnungsschimmer und für eine solidarische Gesellschaft, die Umwelt ein positives Signal.

@17:29 von saschamaus75

Ähh;
1: Das klingt in erster Linie nach dem Ergebnis des Kapitalismus: Massenarmut und Unterdrückung.

Klar. Deswegen wollten die Menschen ja unbedingt vom Kapitalismus weg und über die Mauer in die Freiheit des Kommunismus.

2. John Maynard Keynes war kein(!) Kommunist

Habe ich auch nicht gesagt. Sondern, dass er den Kapitalismus nicht verstanden hat.

@17:35 von schabernack

"... Was für ein absurder Nonsens-Kommentar zur Kandidatenwahl ... "

Das kann aber nicht stimmen, wenn es darum geht das Frau Bundeskanzlerin "Aussitzen-Politik" mit alles "Platt-Sitzen" 16 J. durch gezogen hat, und das auch noch Top mit der Corona-Politik der Groko so hinbekommen hat, dass gesagt werden kann "wir schaffen das nicht" oder "wir kriegen das nicht hin", sodass jetzt Alles in der Groko nach politischem "Pfurzen" und politischem "Muff" stinkt.

Das ist die Kandidatenwahl der Linken regelrechtes "AHA-Lüften" zum Durchatmen.

Am 02. Mai 2021 um 17:24 von SinnUndVerstand

" Allerdings braucht es dafür auch eine klare Linie Richtung Regierungsbeteiligung. Das könnte der Linken 5-10 % mehr bringen und bei der zerrissenen und programmatisch blanken Union tatsächlich für Koalitions-Optionen jenseits der Union sorgen. "

Aus welchem Lager oder aus welcher Partei sollten denn 5-10 Prozent nach links abwandern, das wäre einer Erklärung würdig.
Das schafft keiner der Kandidaten, und auch das Programm nicht.

17:04 von Sisyphos3

"... und danach ?"
Nur Geduld, die Natur erobert auch die unwirtlichsten Flächen zurück, wenn man ihr Zeit gibt, nur einige Quartalsberichte fallen bis dahin etwas schlechter aus.

17:38 von fathaland slim 17:25, Vielfalt.

>>Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit.<<
Meinen Sie die Kinder in Bangladesch, die unsere T-Shirts nähen?
Wo hat es denn bitteschön der Kommunismus besser gemacht? Venezuela? Nordkorea? Kambodscha? Vietnam? Ehemaliger Ostblock? DDR? Fragen über Fragen.

@17:41 von Der Untergang

"... Die Linken als Partei sind so überflüssig wie Laschet als Kanzlerkandidat ... "

Ach, so als max. 5,1% geht das aber.

Dann kann die Linke mit der CDU/CSU im Bundestag ein bischen mitreden.
Das muss halt reichen.

17:25, Vielfalt.

>>Während die "Gutes tun wollen" Rezepte der Linkspartei zu den schrecklichsten Systemen der Menschheitsgeschichte führten.<<

Ich wusste gar nicht, daß der Faschismus auf den "Gutes tun wollen" Rezepten der Linkspartei, was auch immer das sein soll, beruht.

17:39 von falsa demonstratio

Danke, für den Hinweis. Ich habe das selbst auch schon bemerkt. Vielleicht bin ich forumsmüde.

Nein, bestimmt nicht. Eine kleine Formschwäche beim Daddeln mit dem Handy vielleicht.

Gerne akzeptiere ich hin und wieder einen kleinen Zitierfehler als mich an den Gedanken eines TS-Forum ohne Sie gewöhnen zu müssen.

Wir brauchen Sie hier dringend als Korrektiv für den vielen Unfug der in Rechtsfragen hier veröffentlicht wird. Und natürlich für ein schnuckeliges Bonmot zwischendurch.

Also, bitte keine Gedanken an Forumsmüdigkeit verschwenden ...

@17:38 von fathaland slim

Meinen Sie die Kinder in Bangladesch, die unsere T-Shirts nähen?

Schreckliche Arbeitsbedingungen, wie unsere Vorfahren in Europa sie im 19 Jh hatten.

Wer mit seinem eigenen Geld (Spenden oder Käufe) erreichen möchte, dass die Menschen in Bangladesch diesen Abschnitt schneller überspringen können, dem gebührt Respekt.

Wer mit feudal/sozialistischen Rezepten (die sind sich gar nicht so anders), wie z.B. Vandana Shiva, alte schlimmere Zustände (warum glauben Sie, dass die Menschen in die Fabriken wollen?) beibehalten möchte oder neue noch schlimmere herbeiführen möchte, will nichts Gutes tun.

leider auch paar die nicht so toll finde,

von wenigfahrer @
geht mir genauso. Wer Stasi, SED und die DDR so wie Ramelow immer noch nicht als Unrechtsstaat bezeichnet ist für demokratische Bürger wohl kaum wählbar.

@Vielfalt. um 17:25

>Keynes hat's eben nicht kapiert.<

Ich glaube sie haben nicht kapiert wer Keynes, einer der großen Theoretiker der modernen Marktwirtschaft und Protagonist der Neu-Liberalen Schulen des 20Jahrhunderts war.

Auch Merkantilismus war eine Marktwirtschaft, noch bevor der Kapitalismus definiert war trug sie ihr Lieblingswort im Namen.
Es gibt halt dummen, Altliberalen Kapitalismus bei dem menschen mit garstigen Motiven garstige Ergebnisse erzielen und klügeren fortentwickelten sozialen Kapitalismus bei dem die selben Menschen viel mehr verdienen weil ihren Garstigkeiten Ketten angelegt wurden und sie gezwungen wurden etwas abzugeben:
Das hat Milliarden Menschen aus bitterer Armut befreit, und zwar weil jemand Gutes tun wollte, weil er Marktwirtschaft verstanden hat.
Selbst der Alte Rassist und Faschist Ford hat schon verstanden das "Autos keine Autos kaufen", wofür ih manche seiner Zeitgenossen so betitelten wie sie hier die Linke, oder Keynes.

17:41 von Der Untergang

«Die Linken als Partei sind so überflüssig wie Laschet als Kanzlerkandidat.»

Alle überflüssig, die nicht nach der eigenen Meinung in Tröten pfeifen und in Hörner tuten.

Überflüssig ist auch Schweinebraten, weil ich den nicht mag.

@17:41 von wenigfahrer

"... Links hat einige gute Ideen ... "

Das reicht aber hinten und vorne nicht, um das totale FinanzChaos und übrige InvestitionsChaos und sonstige hinterlassene politische Chaos der Groko-Politik in irgend einer weise in Ordnung zu bringen.

Z.B. haben die Linke/die Kandidatinnen/en 0 Ahnung von der praktischen Umsetzung von Digitalisierung und Modernisierung und Sonstiges in diesen Bereichen.
Die Linke weiss nur, wer dafür das Geld zu bezahlen hat : Die Reichen über die Reichen-Steuer.

Und das ist keine Zukunftsstrategie.

aus der Nato fordern

von 0_Panik @
Forden kann man vor der Wahl doch alles, das es um
18:01 Uhr kaum noch eine Rolle spielt ist dem demokratischen Wähler doch schon sehr oft gezeigt worden.

Linkes Traumpaar für Bundestag, Opposition bzw. Regierung

Bartsch und Wissler wären in der Tat ein Traumpaar für die Spitzenkandidatur der Linken für die Bundestagswahl! Eine mögliche linke Regierungsbeteiligung unter grüner Kanzlerin oder eben knallrote Opposition gegen nach rechts umgefallene schwarze Grüne setzt schon ein schlagkräftiges Spitzenduo voraus, Unterscheidbarkeit und wohltuende Abgrenzung gegenüber "rosa-oliv" mit völkerrechtswidrigem Angriffskrieg, Wire-Card & Co.
Bei so viel Frauenpower an der weiblichen Doppelspitze der Partei plus Sahra Wagenknecht tut für den Bundestag auch männlicher Pragmatismus eines Dietmar Bartsch gut.
Dann ist die Wisslerin zwar oppositionelle Fraktionsvorsitzende in Hessen, aber durchaus Realpolitikerin. An der Linken scheiterte ja R2G in Hessen nicht, sondern an SPD und Grünen, die nun zulasten des Klimas lieber weiter Autobahnen bauen und damit Wälder wie den Dannenröder Forst zerstören. Gerade die Linke sollte im Zweifel besser bei der Basis bleiben (etwa FfF), außerdem auch jung und weiblich.

@17:25 von Einfalt

>> Keynes hat's eben nicht kapiert.
Ähh, ein der höchst dotierten Wirtschaftswissenschaftler des letzten Jahrhunderts "hat's eben nicht kapiert", aber Sie? oO

>> Die Nebenwirkungen von Eigeninteresse
>> in Form von marktwirtschaftlichem
>> Profitstreben sind großartig und
>> gigantisch.
Wie wir Alle an der heutigen Welt so gut beobachten können. -.-

>> Die Marktwirtschaft hat Milliarden
>> Menschen aus bitterster Armut befreit.
In der sie OHNE Kapitalismus garnicht stecken würden. -.-

17:41 von wenigfahrer

« Für die die Wahl im Bund spielt es keine Rolle, ob es die Linke gibt oder nicht, also für die Meisten keine Option.»

Selbstverständlich spielt die Linke als Option eine Rolle für deren Wähler. Jede Partei mit über 5% im Bundestag spielt eine Rolle, sonst wäre sie da ja gar nicht erst drin.

Die FDP war mal mit 5,x Prozent Koalitionspartner und Kanzlermacher.

Sogar die PARTEI spielt als Option eine Rolle, auch wenn ich inkl. meiner Stimme nicht auf mehr als so was wie 1,25% hoffe.

@17:29 von saschamaus75

"1: Das klingt in erster Linie nach dem Ergebnis des Kapitalismus: Massenarmut und Unterdrückung."

In kapitalistischen Systemen gibt es aber sehr viel weniger Armut als in sozialistischen. Der Kapitalismus entspricht dem menschlichen Naturell einfach sehr viel mehr. Man muss ihn allerdings lenken, damit Mensch und Umwelt nicht darunter leiden.

@16:58 von fathaland slim

//Ich bin für Amira Mohamed Ali
aus Oldenburg.//

Das wäre sicher auch besser für die Zusammenarbeit mit Herrn Bartsch. Durch diese teilweise unschön geführten Streitereien hat die Partei schon genug gute Leute vergrault. Ich finde jedenfalls den Abgang von Fabio De Masi und Stefan Liebich sehr bedauerlich.

//Aber auf mich hört ja niemand...//

Sie könnten doch Ihr Repertoire für Klavier erweitern? ;-)

Mir sind die Personen an der Spitze egal.

Auf die Inhalte kommt es an.

Jeder der behauptet das die Linke 100% ihres Wahlprogramm umsetzen wird, ist nicht ganz beieinander.

Die Linkspartei vertritt vorrangig die unvermögende / wenig vermögende Bevölkerung, also auch mich und ist als einzige Partei im Bundestag gegen Krieg.

Und deshalb bekommen diese meine Stimme.
Auch das diese Partei absolut gegen Lobbyismus ist ist mir mehr als sympathisch.

17:44, Vielfalt.

>>“2. John Maynard Keynes war kein(!) Kommunist“

Habe ich auch nicht gesagt. Sondern, dass er den Kapitalismus nicht verstanden hat.<<

John Maynard Keynes war und ist, obwohl schon tot, einer der führenden Wirtschaftswissenschaftler dieser Welt. Ein Klassiker.

Und Sie behaupten, er hätte den Kapitalismus nicht verstanden?

Sie lehnen sich aber ganz schön weit aus dem Fenster.

@unbutu77 um 16:54

>gespaltene und dissoziale Gesellschaft hinterlassen- damit muss endlich Schluß sein.<
.
Ich weiß nicht, über welchen Staat Sie schreiben, abgesehen von Auswirkungen der Chorona-Maßnahmen (die sehr wohl spaltend sind), hat der Wohlstand auch der Bürger mit kleinem Einkommen zugenommen. Noch nie wurden soviel Sozialleistungen ausgeschüttet.
.
>Es wird Zeit für eine progressive sozial -ökologische Transformation,<
.
Es ist nicht zu erkennen, daß die ökologische Transformation progrsesiv ist, allerdings wird sie zu erheblichen Wohlstandsverlusten für den größten Teil der Bürger führen.

@Mass Effect

》Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit.<<
Meinen Sie die Kinder in Bangladesch, die unsere T-Shirts nähen?
Wo hat es denn bitteschön der Kommunismus besser gemacht? Venezuela? Nordkorea? Kambodscha? Vietnam? Ehemaliger Ostblock? DDR? Fragen über Fragen.《

Auch wenn alle die von ihnen genannten Länder angaben, kommunistisch zu sein, so ist dies dennoch falsch. Der Großteil dieser Länder war sozialistisch und befand sich in der Entwicklungsstufe der erweiterten sozialistischen Entwicklung ( ESG genannt)
Vom Kommunismus meilenweit entfernt.

MfG
Tschingis

Am 02. Mai 2021 um 16:54 von unbutu77

Es wird Zeit für eine progressive sozial -ökologische Transformation, das Experiment der Freiheit für das Kapital muss endlich beendet werden. Nur so haben wir vielleicht noch eine Chance als Menschheit zu überleben...
__
Schlimmer geht nimmer !
Glücklicherweise sind derartige Vorstellungen nicht allzu ausgeprägt. Das lässt Hoffnung auch auf die Zukunft zu. Wolkenkuckucksheime wurden noch immer von der Realität eingeholt.

Frau Wissler?

die bis vor kurzem noch Mitglied in vom Verfassungsschutz beobachteten extremistischen Organisationen war und diese mur verlassen hat, um keine Angriffsfläche als Parteivorsitzende zu bieten. Ich glaube das ist keine gute Wahl.
Allerdings macht es offensichtlich einen großen Unterschied, welcher Art die extremistischen und vom BfV beobachteten Organisationen sind, in denen man Mitglied ist, wenn man in diesem Land politische Karriere machen will.

Guter und böser Kapitalismus

Nein guten gibt es nicht, jedenfalls nicht für alle, die in einer Erzeugerkette arbeiten.
Der schreckliche Sozialismus/Kommunismus dient zwar gerne als abschreckendes Beispiel, nur: In China herrschen ja schließlich die richtig bösen Kommunisten, die u.a. auch den lieben Uiguren nicht nur die Waffen wegnehmen wollen, sondern auch einen Teil ihrer islamischen Identität. Aber so richtig als Beispiel für die brutale Ausbeutung ihres, die Welt mit Waren beglückenden Volkes, gehen sie nur sehr schlecht durch.
Merke: Demokratie an sich (Indien) und kommunistische Führung an sich (China) sind nicht so richtig geeignet für Zuweisungen. Vielleicht wäre sogar ein Kuba ohne Sanktionitis nicht ganz so übel.

Da sich die Diskussion ja her nur darum dreht

Wer dem Sozialismus hinterher trauert, hat meines Erachtens nach die Geschichte nicht verstanden (genauso wie wenn man ihn anscheinend für alles Übel verantwortlich machen will, so wie ein gewisser User).
Die Marktwirtschaft hat für einen deutlich höheren Wohlstand gesorgt, in D. wie auch in vielen anderen Staaten. Und nein, ich meine damit nicht den ungezügelten Laissez-faire Kapitalismus, der etliche Menschen durchs Raster fallen lässt, durch völlig unzureichende Gesundheits- oder Arbeitslosenunterstützung (wie in den USA z.b.), auch wenn der vielnamigste User mal wieder den anscheinend völlig nachteilslosen puren Raubtier-Kapitalismus mal wieder grenzenlos anbetet.

Und ich wende mich auch gegen jene Stimmen, die ähnlich wie der Bote oder der vielnamigste User (vor allem als "Freier Markt") jede Regulierungsform als "Sozialismus" bezeichnen...

17:50, Mass Effect

>>17:38 von fathaland slim 17:25, Vielfalt.
>>Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit.<<
Meinen Sie die Kinder in Bangladesch, die unsere T-Shirts nähen?
Wo hat es denn bitteschön der Kommunismus besser gemacht? Venezuela? Nordkorea? Kambodscha? Vietnam? Ehemaliger Ostblock? DDR? Fragen über Fragen.<<

Die ich Ihnen schon deswegen nicht beantworten kann, weil all die Länder, die Sie aufzählen, sich zwar kommunistisch nannten, es aber nicht waren.

Um das zu verstehen, müssten Sie sich allerdings ein wenig mit Marx beschäftigen.

Leseempfehlung, für den Anfang:

„Von Marx zur Sowjetideologie“ von Iring Fetscher.

Ein tolles, leicht lesbares Buch.

@17:34 von fathaland slim

>> Ich habe aber ein echtes, von Kenneth E.
>> Boulding:

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@17:44 von Heidrun

//Die Köpfe sind egal
Wichtig die programmatische Ausrichtung,...//

Sollte man meinen. Die programmatische Ausrichtung ist aber gerade bei der LINKEN - je nach Kopf - sehr verschieden. Warum sollte man seine Stimme an jemanden verschleudern, der keine Regierungsverantwortung übernehmen will?

@Mass Effect um 17:50

>Wo hat es denn bitteschön der Kommunismus besser gemacht?<

Wie sagte mir eine Ostdeutsche Kommunistin:

"Im Kapitalistischen System beutet der Mensch den Menschen aus.
In unserem großartigen Real Existierenden Sozialismus ist es umgekehrt"

Ernsthaft: Die diktaturen die unter diesem Siegel firmierten nannten sich unter anderem "Real Existierender Sozialismus" weil sie es leid waren sich vorhalten zu lassen das ihr System nichts, aber auch gar nichts mit den Ideen und Idealen der Sozialistischen Bewegung gemein hatten, angefangen mit Demokratischen Wahlen. Solche Kritiker im eigenen Land...
Um es mit Alfred Tetzlaff zu sagen; "Die da drüben haben es kapiert und schmeissen ihre Kommunisten raus, nur wir sind blöd genug die noch zu nehmen"

@17:44 von Einfalt

>> Sondern, dass er den Kapitalismus nicht
>> verstanden hat.

Ähh, wissen Sie überhaupt, wer John Maynard Keynes war? oO

Am 02. Mai 2021 um 17:31 von dumm aber deutsch

@ werner1955
Zitat :Winston Churchill
Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!

Unwahrscheinlich, denn Churchill war mit 20 konservativ und wurde erst später ein Liberaler.
----------------------------------------------------
Oh-das sehe ich aber anders-ich sehe gerade in der deutschen Politik einige Politiker in anderen Parteien als die Linke, die im Herzen sehr wohl (immer noch) Kommunisten zu sein scheinen.

17:46 von 0_Panik / @schabernack, 17:35

«... Was für ein absurder Nonsens-Kommentar zur Kandidatenwahl ...»

«Das kann aber nicht stimmen, wenn … Bundeskanzlerin … "platt sitzen" … dass alles nach politischen "Pfurzen" und "Muff" stinkt … "AHA-Lüften" zum Durchatmen.»

Nonsens No. 1 … auf den ich ursprünglich erwiderte … war wenigsten Nonsens knapp in wenigen Worten. Nonsens No. 2 von oben zitiert ist Nonsens breit getratscht in völig verworren. Auch bei 10x lesen wäre kein Spurenelement von Sinn drin zu finden.

Aber auch auf'm Klo. Warum sitzt man da, wenn man hier kommentiert?
Hat man kein noch weniger lauschiges Plätzchen gefunden …?

Der "Pfurz" ist der "Furz". Den können Sie mit AHA-Fenster-Aufmachen im Wohlgeruch abmindern. Oder so'n lecker Aroma Muff-Weg-Spray zum Geruch-Vertreiben ganze Dose volle Möhre versprühen.

Vielleicht hilft das auch gegen Corona bei gekipptem Fenster.
Man weiß es nicht … aber mal ausprobieren kann ja nicht schaden.
So zum Durchatmen … wenn man schon auf'm Klo bleiben muss.

@17:46 von v0ll_Panik

>> "wir schaffen das nicht"

Ähh, wir (also die, die damals angepackten) haben es in der Flüchtlingssituation 2015/16 geschafft und wir (also die, die da heute anpacken), werden es WIEDER schaffen. -.-

P.S.: Es gibt Menschen, die suchen solange das Haar in der Suppe, bis sie sich beschweren können, daß die Suppe kalt ist. oO

Am 02. Mai 2021 um 17:57 von schabernack

können sie außer Diffamierung und Verächtlichmachung anderer Beiträge selber evtl. auch einen Beitrag zum Diskurs leisten?

17:10 @ dumm aber deutsch @ fathaland slim

>> ' Ich bin für Amira Mohamed Ali '

Ich auch, schon allein wegen dem Namen. ... <<
.

Falls Sie auf den Boxer abzielen,
der nannte sich

Muhammad Ali .

Darstellung: