Ihre Meinung zu: 100 Tage CDU-Chef Laschet: Mehr gerupft als gerufen

2. Mai 2021 - 2:16 Uhr

Nun ist er immerhin Kanzlerkandidat - doch Armin Laschet ist in seinen ersten 100 Tagen als CDU-Chef mehr gerupft als gerufen worden. Ein Rück- und Ausblick von Kirsten Girschick.

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Kommentare

Armin Laschet

Er ist mit Sicherheit ein integerer höflicher und intelligenter Mann der auch führen kann.
Jedoch zeigt er das nicht und wirkt wie ein Getriebener.
Söder wäre der bessere Kandidat gewesen.

Aufwind anders

Frisch und frei, nicht getrieben zwischen grün und AfD, so liegt derzeit nicht unbegründet die Wählergunst der Mehrheit in den Umfragen.

Ein Zaudern, Zögern, vor allem wurschteln ist nicht zeitgemäß.

Zu viele Fehler, zu viel Ungunst durch Vetternwirtschaft, zu viel Fähnchen im Wind, das wird bis September nicht vergessen, die Liste ist zu lang. Menschlich ist das alles, doch es ist zu wenig. Sympathisch allein nicht 1. Kriterium im Amt von dieser Größe.

Zählen wird nicht ein letztes Anstrengen sondern die ganze Zeit davor.

Laschet wird unterschätzt

„Und nicht zuletzt: Laschet dürfte im Wahlkampf keine gravierenden Fehler machen.“

Da sollte sich die Autorin keine Sorgen machen.

Laschet wird sich nicht verplappern wie dies von der grün hinter den Ohren seienden Dame Baerbock zu erwarten ist, die sich schon mehrfach als die personifizierte Inkompetenz gezeigt hat.

Ad hoc wird Baerbock überschätzt und Laschet wird unterschätzt.

Das wird sich ändern.

Laschet ist ruhig und

Laschet ist ruhig und überlegt. Er hat Wahlen gewonnen und mit Söder einen vermeintlich überlegenen Kontrahenten aus dem Weg geschafft. Merz ins Team zu holen war ein Smart Move, da dies von der linksgrünen Merkel enttäuschte bürgerliche Wähler für die CDU zurückgewinnt.

Baerbock hat dem nichts entgegenzusetzen. Der momentane Hype um die Dame wird bis zum September in sich zusammenfallen wie der Hype um Schulz vor vier Jahren.

@Dr.Hans - Neustart

07:50 von Dr.Hans:
"Ad hoc wird Baerbock überschätzt und Laschet wird unterschätzt."

Frau Baerbock ist ein unbeschriebenes Blatt, auf das man seine Hoffnungen projizieren kann. Herrn Laschet steht für die rückwärtsgewandte "Weiter so!"-Politik der CDU ohne dabei in irgendeiner Hinsicht kompetenter als Frau Merkel zu wirken.

Söder ist nur in zwei Dingen

Söder ist nur in zwei Dingen besser, in Selbstdarstellung und Skrupellosigkeit. Und sonst hat der neu Erweckte in Sachen Bienen und Bäumen nichts zu bieten, v. a. nicht in Sachen Pandemie, wo er durch blinden Aktionismus auffiel. Ist auch schon auffällig, dass nun, wo die K-Kandidatur für ihn gelaufen ist, er seine Dauerpräsenz in den Medien schlagartig heruntergeschraubt hat. Aber weiter seine "Schmutzeleien" gegen Laschet betreiben, in Form von vergifteten Komplimenten oder kleinen Sticheleien, das kann er nicht lassen. Ich bin sehr erleichtert, dass ein so schwacher Charakter keine Aussicht auf die Kanzlerschaft hat und es hoffentlich nie haben wird...von sogenannten Charismatikern und Populisten haben wir schon viel zuviele in der Welt.
Aber unabhängig davon die "CDSU" hat sich die Oppositionsbank redlich verdient, die " betont konservative (hübscher Begriff für rechtsaußen) AfD-Kopie" im Osten verdient ebenfalls eine krachende Niederlage, aber leider befürchte ich das Gegenteil.

ja prima!

Ein gerupfter Laschet wird die CDU viele Stimmen kosten, mich freut es.

Hätte ja gesagt, lieber schwarz als grün, aber seit dem die CDU öffentlich über eine Koalition mit den grünen nachdenkt, wird sie für mich eh unwählbar.

@Dr.Hans, 07:50

„... verplappern wie dies von der grün hinter den Ohren seienden Dame Baerbock zu erwarten ist“

Ist es das? Wobei?

„... die sich schon mehrfach als die personifizierte Inkompetenz gezeigt hat“

Nochmal: Wobei?

Was Sie hier machen, nennt man „Diffamierung“.

@ Dr.Hans um 8.20 Uhr, ich fürchte, Sie haben recht

"Laschet wird sich nicht verplappern wie dies von der grün hinter den Ohren seienden Dame Baerbock zu erwarten ist, die sich schon mehrfach als die personifizierte Inkompetenz gezeigt hat."
Das wird so sein. Was schwierig wird: Viele junge Leute lassen sich einwickeln von den rosaroten Plänen der Grünen, was innerstädtische Planungen zu Lebensverbesserung betrifft. In Bremen werden wunderbare Umstruktirierungen propagiert: Neue Rad- und Fußgängerbrücken, sogar eine Seilbahn über die Weser ... aber wenn man sich dann die Realität anschaut: Radwege werden entwidmet und zu Parkstreifen umfunktioniert, den RadlerInnen werden schmale aufgepinselte Radstreifen (holl. Moordstrookjes=Mörderstreifen) zugewiesen. Andauernd gibt es neue Planungen, nichts wird umgesetzt, weil es keine Kompetenz im Bauressort gibt. Was an Wohnmaschinen und zentrumsnaher Umgestaltung neu entsteht, all das wird in Regie großer Bauunternehmen durchgezogen und von den Grünen abgenickt. Selbst kriegen sie nichts hin.

Keine Transparenz, Blackrock usw...

Laschen wird es nicht gelingen, das Misstrauen der Bürger zu zerstreuen:
- Merz ist wegen seiner Verbindungen zu Blackrock nicht mehr tragbar
- Mieten wird beim steigen zugeschaut
- Transparenzregelungen werden trotz Maskenaffäre nicht glaubhaft angegangen

Es mangelt an Glaubwürdigkeit.

Mein Kandidat wäre Herr

Mein Kandidat wäre Herr Laschet auch nicht . Wenn dadurch eine RRG Regierung zustande kommt wäre das zu begrüßen . Und nein ich bin kein Wähler der CDU /CSU ,FDP , LINKE ,GRÜNE oder SPD .

@ Am 02. Mai 2021 um 07:50 von Dr.Hans

Von Ihnen liest man hier nur persönliche Diffamierungen. Da Ihre rechten Kollegen hier im Forum Frau Baerbock eh nicht wählen, werden Sie damit nur erreichen, daß sich wirklich Unentschlossene auf ihre Seite stellen werden.
Jeder, der Kanzler wurde, mußte das Regieren lernen und manche haben es bis Amtsende nicht richtig gelernt (oder wollten es gar nicht) .

Ich bin kein Grünen-Wähler, aber die Frau hat Power und wird Dinge grundlegend verändern, ob Ihnen das gefällt oder nicht.
Es gibt Gründe, warum die Wenigsten Herrn Laschet das Regieren wirklich zutrauen.

Wird schon....

Schwarz Gruen.... er wird schon sein Team durchsetzen.

Kanzler: A. Laschet
Wirtschaft: F. Merz
Verteidigung: H.G. Maaßen
Landwirtschaft: J. Spahn
Bildung: Y. Magwas
Gesundheit: J. Kloeckner
Entwicklung: P. Amthor

rer Truman Welt

Es war und ist letztlich doch sehr merkwürdig, wie eine Partei einen Vorsitzenden wählt, den sie nicht als Kanzlerkandidaten nominieren will. Gut, Söder ist CSU Mann, aber war das bei der Wahl zum Vorsitzenden der CDU nicht auch schon so. Was ist schiefgelaufen zu diesem Zeitpunkt?
Das Taktieren der beiden Parteien. Es wurde nicht klar auf den Tisch gelegt, wer als Kandidat grundsätzlich in Frage kommen kann, nach welchem Prozess dieser bestimmt würde und dann klar eine Deadline bestimmt wurde, bis wann sich die Kandidaten melden müssen und bis wann die Wahl stattzufinden hat. All das ist eben nicht passiert, wohl weil die besagten Kandidaten das Ssgen in den Partein haben und ihre persönlichen Interessen ins parteipolitische Handeln einfließen ließen. Das war das Verhängnis. Die SPD hat Ähnliches erlebt. Beide Parteien sind und waren danach im Sturzflug. Wer wählt schon eine rein machtorientierten Chaosclub? Ich sicher nicht!

toll

wie politisch ausgewogen die TS berichtet.
schon die überschrift - klasse

Die CDU sollte die

Fraktionsgemeinschaft mit der CSU aufheben.
Die CSU hat keine Bundesweite Interessen , außer das Abgeordnete dieser Amigo Partei
seit Jahrzehnten die Mandate dazu benutzen
sich wirtschaftlich auf Kosten der Steuerzahler
zu bereichern! Die Maskenaffäre die sich noch immer ausweitet ist nur ein Punkt davon. Es gibt viele!
Wer Söder seine wunderbare Wandlung zum
,, Kandidat der Herzen" abnimmt ist selber schuld! Wir brauchen weder Söder, noch Dobrindt, Scheuer oder Seehofer! Sie haben
unserem Land genügend Schaden zugefügt!
Jetzt Maaßen als CDU Kandidat! Seehofer hat das
lange gefördert! Damit sieht man wo der Herr
seit Jahren steht! Die CSU steht nicht für unseren Rechtstaat! Die CSU befindet sich
ja auch in Bayern laut Süddeutscher Zeitung im Sinkflug. Die Bundestagsabgeordneten die Angst um ihr
Mandat haben sei gesagt, das Sie für Wohl
der Bürger zu arbeiten haben , und nicht für ihr eigenes Wohlbefinden! Solche ,,Volksvertreter " brauchen wir nicht!

Gestern noch was von TS

veröffentlicht über die armen Frauen und die teils sexualisierten Beleidigungen im Netz. Heute Überschrift gewählt damit Herrn Laschet mit Hühnern assoziiert wird.

Gelungen

Ich finde: eine gute, übersichtliche und schlüssige Analyse der TS - danke.

@ 08:00 von Dr.Hans

"Er hat Wahlen gewonnen und mit Söder einen vermeintlich überlegenen Kontrahenten aus dem Weg geschafft."

Das war wahrlich keine Meisterleistung, da es abzusehen war, dass die CDU Laschet den Rücken stärkt. Ein Kanzlerkandidat Söder von der kleinen Schwesterpartei, undenkbar.

Laschets Grenze rechts der Mitte

Wer sich in unserem Land politisch rechts der Mitte befindet wird sofort der AfD zugeordnet und damit als systemfeindlich abgestempelt. Wenn es die CDU/CSU nicht schafft mit Meinungen von Wählern rechts der Mitte umzugehen, was früher selbstverständlich war, ist sie zum Untergang verdammt und wie ihre Mitgliederzahlen, bzw. Umfragen zeigen hat dieser Abstieg schon begonnen. Dieser Prozess wird eindeutig von der Qualitätspresse beschleunigt indem solche Themen wie die Diskussion um die Person Maaßen so stark in den Vordergrund gestellt wird, aber Fehlleistungen, wie z.B. das Versagen der Riesterrente, durch die SPD und der Grünen, in den Hintergrund gesetzt wird. Mit der Diffamierung von Herrn Maaßen wird ein großer Teil an Wähler*innen ins Abseits gestellt. Herr Maaßen verurteilt ganz offen das Wunschdenken und das Ausblenden von Realitäten vieler Politiker*innen und genauso sehen das auch viele Bürger in diesem Land.

Ihr Wort in Gottes Ohr

Wünschen täte ich mir das auch, aber sein wir doch mal ehrlich, wer entscheidet denn die Wahl? Letztendlich doch die Medienberichterstattung. Wo kommt denn der momentane Hype für die "Grünen" her. Etwas geschafft was funktioniert haben sie bisher nicht. Ich wünsche, wie Sie, Herrn Laschet viel Glück und eine gewogene Medienlandschaft.

es ist nicht Laschet,...

... sondern die CDU/CSU.
In den Umfragen steht sie genau da, wo sie vor der Pandemie auch schon stand, nämlich irgendwo um die 25%.
Der Hype ist nicht jetzt für die Grünen, sondern er war im letzten Jahr für die Regierung - normal für Krisenzeiten.
Die Chance, das zu halten hat die CDU - und zwar an der Spitze die Kanzlerin - durch ihr zunächst unflexibles und dann sprunghaftes Agieren verspielt.
Und sonst - siehe Klimapolitik, Landwirtschaftspolitik, Wirtschaftspolitik, Verkehrspolitik - keine Akzente, eher Blockade. Minister: Spahn, Klöckner, Altmeier, Scheuer - Kommentar dazu kaum nötig. Dazu Abgeordnete mit Korruptionsverfahren. Im Gandzen kein Plan und kein Programm. Was soll da ein Vorsitzender reißen?
Außer es ist ein begnadeter Selbstdarsteller wie Söder. Jedenfalls so lange bis man merkt, dass die Beweihräucherung von sich selbst noch keine Politik - geschweige denn eine gute - ist.

Gegen die Basis

In den jüngsten Meinungsumfragen kommen die Grünen auf 28 Prozent, die Union nur noch auf 22 Prozent. Herzliche Grüße an den Bundesvorstand der CDU, der vor zwei Wochen wider besseres Wissen an Armin Laschet als Kanzlerkandidat festgehalten hat. Ganze 31 Köpfe des Vorstands entschieden sich gegen die erklärte Meinung von zehntausenden CDU-Mitgliedern. Es ist zu vermuten, dass der Abstand der Grünen zur Union bis zur Bundestagswahl noch größer werden wird.

...dieser hier sein:

„Rechtzeitig vor der Wahl müssten auch möglichst viele Menschen geimpft sein, damit die Unzufriedenheit mit der Corona-Politik nicht mehr so schwer auf der Union lastet.“

Es geht also nicht um Gesundheit sondern um Politik.

Herumnölen….

…und herumkritisieren hat in diesem Fall einen unguten Beigeschmack, werte ts.

Es erinnert zu sehr an söder, der es nicht sein lassen kann an Laschets Stuhl zu sägen.
Aus gekränkter Eitelkeit, wie zu vermuten ist.
Oder weil er hintenrum doch noch Kanzlerkandidat werden will.

Das Gerangel um die Macht und insbesondere das selbstverliebte Agieren Söders hat der Union jedoch geschadet und wird vermutlich nur eins bewirken :
Die Machtübernahme durch die grüne Bewegung in diesem Jahr.
Steigbügelhalter wider Willen : söder

Koalitionspartner der "Grünen"

So wie Sie mache ich mir Sorgen über ein "Grün" regiertes Land. Aber um deren Handeln einzugrenzen braucht es einen stärkeren Koalitionspartner. Die "Grünen" sitzen auf der nächsten Regierungsbank, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur wenn sie das mit Links und SPD tun, dann haben die "Grünen" das Sagen. Daher geht für mich bei dieser Wahl, und das ist das erste Mal, kein Weg an der CDU vorbei.

02. Mai 2021 um 08:38 von sonnenbogen

"Kanzler: A. Laschet
Wirtschaft: F. Merz
Verteidigung: H.G. Maaßen
Landwirtschaft: J. Spahn
Bildung: Y. Magwas
Gesundheit: J. Kloeckner
Entwicklung: P. Amthor"

Eine echte Gruselliste, dabei ist Halloween doch schon vorbei...
Im Ernst : eine bessere Abschreckung konnten Sie hier nicht posten (Herr Spahn und Frau Magwas, die ich bisher gar nicht kannte mal ausgenommen)
Schwarz-Grün (oder eher Grün-schwarz) wird wohl kommen aber ganz sicher nicht so !

@ 08:32 von draufguckerin

"Das wird so sein. Was schwierig wird: Viele junge Leute lassen sich einwickeln von den rosaroten Plänen der Grünen, was innerstädtische Planungen zu Lebensverbesserung betrifft. In Bremen ..."

In Hamburg kann ich ein ähnliches Lied davon singen, wo die Gründen mit am Ruder sind geht es bergab. Hi und da gibt es einen Radweg mehr, aber diese nicht zusätzlich, sondern dafür werden normalen Straßen einfach zu Radwegen gemacht. Dies hat zur Folge, es gibt mehr Staus als je zuvor.

Oh je

Armin Laschet hat sich gegen Markus Söder durchgesetzt, hat aber dadurch nicht wirklich das Image eines Siegers.
Eher das Narrativ vom Armin, der nicht zu unterschätzen ist, schimmert blass im Unterholz des medialen Schlagzeilenwaldes.
Es gibt aber leider Schlimmeres zu vermelden:
wer sich die Mühe macht, die Präsentation der Kampagne für ein Wahlprogramm der CDU noch einmal nachzuschauen, der dürfte entsetzt sein.
Quelle :
YouTube
https://youtu.be/u9VtzcHzRSY

Armin Laschet als Gute-Laune-Manager einer positiven Zukunft?
Das trägt niemals...
Die CDU ist leider
nicht kampagnenfähig.
Sie weiß nicht mehr, was sie will und wer sie ist und flüchtet sich in unfreiwillig komisches Trallafitti.
So etwas hat es schon mal gegeben.
In ihrer inhaltlichen Not fiel der SPD 2017 nichts besseres ein als Pappaufsteller von Martin Schulz zu vertreiben und Aufkleber mit dem Slogan "Zeit für Martin".
Wie das endete, ist klar.

@Am 02. Mai 2021 um 08:46 von Iwannek

"aber Fehlleistungen, wie z.B. das Versagen der Riesterrente, durch die SPD und der Grünen, in den Hintergrund gesetzt wird."
Ohne die SPD gäbe es keine Grundrente und keinen Mindestlohn (und nein, ich bin auch kein SPD-Wähler)

Laschet die unmögliche Lösung

Wenn die CDU nicht schnell die Reissleine zieht und Laschet absägt, wird die Kanzlerwahl das absolute Debakel für die CDU.

Der Grossteil der CSU Wähler wird Laschet sowieso nicht wählen. Lieber wählen sie grün.
Siehe Baden Württemberg.

Jetzt hilft nur so schnell wie möglich ein Abdanken Laschets und Implementierung Söders.

Es gibt Gründe

Wem traut man Regieren eher zu, dem der gezeigt hat, dass er es nicht so tut, wie man es erwartet, eher mauschelt, unentschlossen ist und wankt wie es gerade passt, oder jemand, der die Power hat Dinge klar anzugreifen und klar umzusetzen und dies mit Elan, gesundem Menschenverstand und unverfälscht durch zu langes Lavieren?

Ich sehe nur eins, es müssen Dinge grundlegend verändert und verbessert werden, das geht nicht mit einer „ lame duck“.
Auch wenn dies in der „alten Welt“ nicht gern gesehen zu sein scheint.

Es ist Zeit für Umdenken und neue Wege, nicht alles ist schlecht, doch es wirkt verrostet und marode zu Teilen. Und keine Angst, es stehen immer Berater zur Seite, mit viel Erfahrung und Spezialwissen. Die Beispiele aus vorwiegend Skandinavien und Neuseeland erscheinen Vorbildhaft in aller Hinsicht. Junge Kanzlerin mit viel Menschenverstand und unaufgeregt sachlich.

Es ist noch nichts

Es ist noch nichts verloren.
Der Bürger wird sich bei seinem Votum fragen, was für ihn besser ist und ihm kosten wird. Das Thema Umweltschutz ist von den meisten Parteien aufgenommen, da kann keiner mehr punkten. Einzigster Vorteil für Frau Baerbock ist, daß sie bislang unbelastet ist. Ob das reicht.

Sehe ich anders

@ 08:40 von boecklin

"toll

wie politisch ausgewogen die TS berichtet.
schon die überschrift - klasse"

- Wenn Ihr Beitrag ernst geneint ist: Ich stimme Ihnen zu.
- Wenn er ironisch gemeint ist: Klar kann man darin einen negativen Zugenschlag hören. Ich finde jedoch die Überschrift ("Mehr gerupft als gerufen") sogar gelungen und nicht tendenziös, sondern als den Sachverhalt treffend formulierend. Vor dem Hintergrund, dass Herr Laschet hat einige Federn lassen müssen und von einem in der Partei breit und stabil unterstützten Kandidaten doch recht weit entfernt ist.

@Iwannek 8:59 Uhr

Ist das so?

Gerade die CDU vergrault durch ihre Coronapolitik massiv Erstwähler und Wähler unter 40.

Mal sehen, was die dann wählen.

Der schlechteste Kanzlerkandidat aller Zeiten

Umfrage-Schock: Neue CDU-Kanzler-Zahlen dürften Laschet zu denken geben - alles spricht jetzt für Baerbock.

Das absolute Debakel für die CDU. Da hilft nur ein schnelles Abdanken, sonst wird die Kanzlerwahl eine riesen Katastrophe für Laschet und die CDU.

@ 08:41 von Punk66

Danke für den Verstehenstipp. Aber nach dem tagelangen Gegockel mit "dem Herrn" Söder käme niemand auf die Idee, "den Herrn" Laschet mit Hühnern zu assoziieren... Im Ernst: Das Problem hier in den Kommentaren liegt offensichtlich eher auf der anderen Seite, nämlich die geballte Power und Kompetenz der grünen Kanzlerkandidatin Baerbock durch Wortspiele wie "die Dame" in Misskredit zu bringen. Das nutzt sich hoffentlich bald ab und führt dann nur noch zu müden Gähnen. Personell ist die Union völlig uneindeutig aufgestellt (Stichwort: Maaßen) und programmatisch völlig blank. Einem Laschet fehlt das Format und die Klarheit, das zu ändern. Und Söder wird das genüsslich zelebrieren.

Der Zug nimmt langsam Fahrt auf

Und das ist auch gut so.

So kommt er zur richtigen Zeit da an, wo er ankommen soll.

Der Artikel hier passt übrigens voll zum Kommentar von Jan Fleischhauer vom Focus:

„Im Baerbock-Bann - Wie Elite Journalisten die Grünen ins Kanzleramt zu schreiben versuchen“

@ Iwannek um 8.46 Uhr, manipulative Rolle der Medien

Volle Zustimmung zu Ihrer Stellungnahme. Vieles in der Politik kann ich nicht nachvollziehen. Was ich sehe: Das Diffamieren von PolitikerInnen aufgrund ihrer vermeintlichen politischen Richtung wird schlimmer. Es geht nicht mehr um reales Handeln, um Verdienste, Versäumnisse, Erfolge, sondern es herrscht "Lagerdenken". Egal welche Verdienste jemand erworben hat, egal wie qualifiziert er/sie ist: Wenn er in der falschen Partei ist, dann wird alles mies gemacht.
Das erste Mal ist mir das aufgefallen, als Herr Wulff von den Medien persönlich beleidigt und als korrupt dargestellt wurde. Nichts ist davon ist übriggeblieben.
Dabei spielen die Medien eine unrühmliche Rolle: Sie werden von Konkurrenten mit (Fehl-)Informationen und Durchstechereien versorgt nach dem Motto: Irgendwas bleibt immer hängen.
Ich finde die Kampagne gegen Herrn Maaßen zutiefst anmaßend und undemokratisch. Undemokratisch deshalb, weil die Motivation, die Wahlen zu beeinflussen, offensichtlich ist.

@Nachfragerin, 08:10

Laschet steht für die leistungsstarke Mittelschicht, aber auch für sozialen Ausgleich, für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für eine Konservativ/Liberale Werteordnung und Weltoffenheit. Er wird das erfolgreiche Erbe von Kanzlerin Merkel fortsetzen. Zwar wäre mir Söder lieber gewesen, aber Laschet kann und wird es auf seine Art schaffen. Die Union muss eine Partei der bürgerlichen Mitte mit konservativem Markenkern bleiben.

@ 08:59 von Iwannek

"So wie Sie mache ich mir Sorgen über ein "Grün" regiertes Land. Aber um deren Handeln einzugrenzen braucht es einen stärkeren Koalitionspartner. ... Daher geht für mich bei dieser Wahl, und das ist das erste Mal, kein Weg an der CDU vorbei."

Vom Prinzip her haben Sie nicht ganz unrecht. Aber vielleicht sollten mal die Grünen die Regierung stellen, dass jeder sieht in welche Abwärtsspirale das hinführt. Eine bessere Wahlwerbung für andere Parteien kann es nicht geben.
Zwar ein extremer Rückschritt für unser Land, aber manchmal muss man auch einen Schritt rückwärts tun, bevor es wieder nach vorne gehen kann.

Aufwind geht anders

So steht Laschet nach 100 Tagen an der Spitze einer Partei, deren grundsätzliche Verunsicherung zum Ende der Ära Merkel durch die Pandemie nur kurzfristig verdrängt wurde, und die nun mit Wucht zurückkehrt. I
#
Und über Allen steht immer noch Merkel die im Hintergrund die Fäden in der Hand hat. Da wird es weiterhin schwer für Laschet werden die CDU zu steuern.

Mit Laschet von grau nach grau

Armin Laschet mag ein netter Mann sein, aber er nimmt die Parteimitglieder und die Wähler nicht mit. Die CDU-Gremien waren zu weit von der Stimmung im Land weg um eine basisnahe Entscheidung zu treffen.

Nach 16 Jahren Merkel sehnt sich Deutschland nach frischem Wind und frischer Farbe. Mit Laschet fühlt es sich so an, als ob es von grau nach grau ginge. Das geht nicht gut.

was soll´s

wer populär ist und beim Bürger ankommt sieht man am Meinungsbild
welches doch von den Meinungsinstituten dargestellt wird
und das schon konstant über Monate

@Giselbert, 08:22

In Baden-Württemberg arbeiten CDU und GRÜNE sehr gut und erfolgreich zusammen. Ich lehne jede Form von Extremismus entschieden ab. Eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und AfD, NPD oder anderen rechtsextremen Gruppen wäre für mich daher Grund genug, diese Partei nicht mehr zu wählen.

Der Wähler das unbekannte Wesen

Neben den bereits erfolgten sachlichen, als unsachlichen Einlassungen, scheint mir auch besonders wichtig, wie tendenziös die Berichterstattung in den meinungsprägenden Medien sein wird. Derzeit werden Frau Baerbock und die Grünen sehr freundlich behandelt. Herr Laschet erlebt gerade das Gegenteil. Dass sich das sehr schnell ändern kann, hat die Vergangenheit oft genug gezeigt. Ich nenne mal die Namen Wulff, Scholz, Guttenberg. Die Investigativjournaille durchsucht vermutlich schon die Mülltonnen, um den Protagonisten gleich welcher Partei, irgend etwas anzuhängen. Das ist, an sich, nichts Verwerfliches. In einer freiheitlichen Gesellschaft muss man damit umgehen. Es gibt immer weniger Wähler, die feste Grundüberzeugungen haben und sich deshalb von Hypes in ihrer Wahlentscheidung beeinflussen lassen. Solange demokratische Parteien die Oberhand behalten ist das ja auch I.O. Aber schade ist es schon.

@ Lobosch 08:55

Guten Morgen. Klar geht es nur um die Politik und den Machterhalt. Das perfide daran , das ist meine eigene Meinung , ist, das die Pandemie und die Angst der Menschen zum Wahlkampf missbraucht wird .

Werbe Foto von Laschet

Ich hatte früher in meinem Kinderzimmer ein Werbeplakat mit einem US Präsidenten in dieser Pose.
Wirkte aber besser, als dieser Fingerzeigende Lascheit.
Das Plakat habe ich nach meinem ersten längerem US Aufenthalt 1969 allerdings entfernt,
aber noch weiter AFN gehört, wegen der Musik.
Mein Jugendtraum von US Amerika wurde leider bei jedem Aufenthalt immer mehr zerstört.

@ Didib57 um 9.12 Uhr, So ist es

"Einzigster Vorteil für Frau Baerbock ist, daß sie bislang unbelastet ist." Wer nicht arbeitet, macht keine Fehler.
Um mal ein Beispiel ihres grünen Mitstreiters Habeck anzuführen: Was der sich während seiner Zeit als Umweltminister in S-H geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut. Unter seiner Regierung wurden Lebensmittel "umweltgerecht" geschreddert, kurz kompostiert und dann in die Schlei geleitet. Leider wurden die Lebensmittel samt Styroporverpackungen, Kunststofffolien ... geschreddert - und plötzlich, oh Wunder: Tonnenweise Kunststoffpartikel in der Ostsee. Wenn sich das ein anderer Politiker geleistet hätte, wäre er für immer weg von Fenster gewesen.
Dank guter Medienberater und Mediendominanz lächeln die Grünen sowas einfach weg.

Analyse

Kompliment an die TS . Sehr treffend Analysiert. Bitte weiter so.

08:32 von draufguckerin

"Viele junge Leute lassen sich einwickeln von den rosaroten Plänen der Grünen"

,.,.,

Halte ich für eine Wunschbehauptung.
Ich und meine Freunde sind älter, wenn nicht gar alt.

Die schätzen die Pläne der Grünen auch nicht als "rosarot" ein, sondern als unbedingt notwendig und realisierbar.
Zumal diese Pläne alternativlos sind.

xxx

"Selbst kriegen sie nichts hin."

,.,.,

Undifferenzierte und falsche Behauptung.
Damit schadet man dem eigenen Renommeé.
Ich hätte jetzt mehr erwartet.

@draufguckerin

" Das Diffamieren von PolitikerInnen aufgrund ihrer vermeintlichen politischen Richtung wird schlimmer. Es geht nicht mehr um reales Handeln, um Verdienste, Versäumnisse, Erfolge, sondern es herrscht "Lagerdenken". Egal welche Verdienste jemand erworben hat, egal wie qualifiziert er/sie ist: Wenn er in der falschen Partei ist, dann wird alles mies gemacht."
Ich hoffe, das sehen Sie so auch in Bezug auf Frau Baerbock, das könnten Sie Ihren Mitstreitern hier im Forum mal auf die Stirn schreiben !

100 Tage CDU-Chef Laschet: Mehr gerupft als gerufen....

Rupfen, daß macht er doch zur Zeit selber: Die CDU/FDP-Koalition in Nordrhein-Westfalen plant ein neues Versammlungsrecht. Strafen werden erhöht auf 2 Jahre Haft. Blockadetraining verboten, ebenso kann eine gemeinsame Kleidung (z. B. Maleranzüge) unter das "Militanzverbot" fallen. Eine Lex-Hambach.

Meines Erachtens: Kritik herbeigeholt

@ 08:41 von Punk66

"Gestern noch was von TS ... Heute Überschrift gewählt damit Herrn Laschet mit Hühnern assoziiert wird."

Ich denke, Sie liegen mit der Assoziations-Zuschreibung falsch. Vielmehr steht die Formulierung "gerupft" in Verbindung mit der üblichen, oft gebrauchten Metapher "mit jemandem ein Hühnchen rupfen". Ähnlich die Redensart "Federn lassen". Dass es sich bei dem Betreffenden auch nicht annähernd um ein Huhn handelt, ist wohl jedem klar.

@iwannek, 08:46 Uhr

Selbstverständlich sollten alle im BT vertretenen Parteien Gesprächsbereitschaft untereinander zeigen. Leider ist die AfD aber zunehmend in die rechtsextreme Ecke abgedriftet. Schockierende Berichte wie die vom ehemaligen Berliner AfD-Chef kommunizierte Morddrohung gegen Kanzlerin Merkel sind leider kein Einzelfall. Auch die Verweigerung gegen Klimawandel und Coronaschutz haben die AfD ins gesellschaftliche und politische Abseits manövriert.

Schäuble hat Laschet auf den Stuhl geholfen

Vor ein paar Tagen wurde in einem Zeitungsbericht beschrieben, wie die dramatische Nachtsitzung in Berlin mit Laschet und Söder im Beisein von Schäuble gelaufen ist.

Schäuble hat wohl den Ausschlag gegeben, dass Laschet gegen Söder durchgesetzt wurde. Die Gründe, die er auf den Tisch gebracht hat, waren alle nur auf innerparteiliche Interessen in der CDU ausgerichtet. Nämlich dass die CDU ihren Vorsitzenden beschädigen und verlieren würde, wenn Laschet nicht Kanzlerkandidat wird.

Die Meinung und Wünsche von Parteimitgliedern und den Unionswählern, die eindeutig Söder bevorzugten, wurde nachgeordnet behandelt. Das wird der Union auf die Füße fallen. Wenn Menschen das Gefühl vermittelt wird, dass es bei Entscheidungen nicht um sie sondern um Parteitaktik geht, verliert man viele von ihnen.

@ 09:31 von Adeo60

"Eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und AfD, NPD oder anderen rechtsextremen Gruppen wäre für mich daher Grund genug, diese Partei nicht mehr zu wählen."

Die AfD mit der NPD und Rechtsextremismus in einen Topf zu werfen kann ich nur als Fakenews und Diffamierung auffassen.

Tja, da sehen Sie mal welche Unterschiede es zum Glück gibt. Eine Zusammenarbeit CDU und AfD würden für mich die CDU wieder wählbar machen, wobei ich lieber gleich das Original wähle.

08:41 von Punk66 - ...da kräht der Hahn...?

"Gestern noch was von TS veröffentlicht über die armen Frauen und die teils sexualisierten Beleidigungen im Netz. Heute Überschrift gewählt damit Herrn Laschet mit Hühnern assoziiert wird."

...umgekehrt wird ein Schuh draus:
Sexismus ist nicht "Herrn Laschet mit Hühnern zu assoziieren". Frauen mit "gerupft" und "Hühnern" zu verknüpfen, dagegen...

Grüne Bürokraten zu Bewältigung der "German Angst"

"Umfrage-Schock: Neue CDU-Kanzler-Zahlen dürften Laschet zu denken geben - alles spricht jetzt für Baerbock.
Das absolute Debakel für die CDU. Da hilft nur ein schnelles Abdanken, sonst wird die Kanzlerwahl eine riesen Katastrophe für Laschet und die CDU."

Für mich ist das kein Umfrage-Schock, ich weiß, wie man Umfragen manipulieren kann.

Aber davon abgesehen: EinE profilierteR KanzlerkandidatIn ist wichtig. Noch wichtiger ist aber einE KanzlerkandidatIn, die eine gute Mannschaft hinter sich weiß. Da ist Laschet gut aufgestellt, die CDU hat gute Leute mit Fachkompetenz.

Eine grüne Regierung möchte ich nicht erleben: Vielleicht der Leiter der Umwelthilfe als Verkehrsminister? Ein Hungerhaken als GesundheitsministerIn? Verbote, Gebote, Gebühren, Kontrollen - nein danke, das möchte ich nicht erleben.
Totale Verwaltung und Bevormundung als Mittel zur Bewältigung der "German Angst". Grüne Bürokraten - vielleicht braucht Deutschland das.

Nachwuchsprobleme

Nachdem die rechtspopulistische Welle langsam aber stetig versandet, zeigt sich eine neue ernste Herausforderung für unsere immer noch recht junge Demokratie: Wo sind unsere PolitikerInnen?

Einzig die Grünen haben die letzten 2 (oder auch 3) „unpolitischen“ Jahrzehnte genutzt, eine neue Generation mit tatsächlichem Gestaltungswillen hervorzubringen.
Dahinter - aber deutlich dahinter - die SPD, die von einer schmalen mittleren Generation profitiert, die den Parteiidealen einer ausgeglichenen und diesem Sinne sozialen Gesellschaft treu geblieben waren.
Die CDU hat nicht das Problem „Laschet“. Sie hat das Problem der Generation „Ziemiak und Amthor“, die allen Raum lässt für „Maaßen und Merz“.
Die FDP bleibt eine Einperson-Selbstdarstellerpartei und ist für gar nichts.
Die „Linke“ ist die Partei der Heimatlosen und die AfD ist statt einer politischen „Partei“ ein Stammtisch grölender Scheitelträger.

Fazit: Nur eine klare Zukunftsorientierung schafft einen lebendigen Nachwuchs.

@ 09:31 von Adeo60

"In Baden-Württemberg arbeiten CDU und GRÜNE sehr gut und erfolgreich zusammen."

Naja, Erfolg sieht für jeden anders aus. Mag sein, dass ein blindes Huhn auch mal ein Korn findet.

09:31 von Adeo60

In Baden-Württemberg arbeiten CDU und GRÜNE sehr gut und erfolgreich zusammen
.
aktuell in BW läuft doch alles moderat
Der Kretschmann ist kein "Extremer der ebenso wie der Ramelow doch seinen Job macht
und der politische Gegner durchaus damit leben kann.
Deshalb denke ich eine AfD in BW, mit Leuten wie Meuthen
hätte auch kein allzu großes Problem sich dort zu integrieren
Die Frage ist eben - sind andere Politiker
(von der Linken über die Grünen bis zur AfD) auch so moderat

Wenn ich Umfragen

ansehe, geht es in aller Ruhe nach unten, das wusste man vorher.
Wenn man der Meinung ist, jemand durchzudrücken, gegen die Basis, mit eine Gremium was eine Handvoll Leute hat.
Dann mag das von der Handvoll als Demokratisch hingestellt werden, aber solche Pläne gehen nicht gut auf, weil eben keine schlaue Demokratie ist, um nicht einen anderen Ausdruck zu benutzen.
Der Trick mit Merz, den eigentlich in Oberen Etage niemand wollte, wird den Lächelnden nicht retten, und die CDU auch nicht.
Und wenn die CDU an bestimmten Dingen festhält, dann werden es diesmal nur 20 Prozent bei der Wahl.
Zu Grün und der Dame sage ich lieber nichts mehr hier im Forum, aber bei der Vorstellung, das sie uns Weltweit vertreten soll, ..... .

@Iwannek:

... und viele Bürger, vor allem aber auch Bürgerinnen, die Sie offensichtlich ausblenden, sehen das nicht so; so ist es. - Und wenn Sie "aber Fehlleistungen, wie z. B. das Versagen der Riesterrente, durch die SPD und der Grünen" so herausheben, dann sei angemerkt, daß eine nachfolgende Regierung mit CDU und CSU das nicht korrigiert hat, weil es ihr gerade so gut paßte. - Es wäre außerordentlich gut für die Demokratie, wenn die CDU samt CSU - von der AfD ganz zu schweigen - im Bund auf der Oppositionsbank Platz nehmen müssen, um sich zu regenerieren. So, wie sie sich momentan zeigen, sind sie zur verantwortlichen Regierung schon seit einiger Zeit nicht fähig. -

Laschet wird geprüft

Laschet ist der Kandidat der Partei, die nach bislang allen Erwartungen den nächsten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland stellen wird. Bis ins erste Quartal hinein war das auch gesetzt.

Nun zeigt sich, dass Laschet nicht gerade der Wählermagnet ist und die Medien hinterfragen aus gutem Grund kritisch nach den Ursachen und durchleuchten den Kandidaten und wofür er politisch steht . Das ist deren Job und wer dahinter schon wieder 'Medienverschwörung' sieht, hat irgendwie deren Auftrag nicht verstanden.

Die Regierungsbildung dürfte

Die Regierungsbildung dürfte nach der BT Wahl schwierig werden. Die AfD wird von allen Parteien für eine Regierungsbildung abgelehnt, RRG dürfte nicht mehrheitsfähig sein, so dass nur eine Schwarz/Grüne Regierung oder eine Ampelkoalition realistisch erscheint. Für mich persönlich sind der Wirtschaftsstandort Deutschland und der gesellschaftliche Zusammenhalt ein ganz wesentliches Wahlkriterium, aber auch der Kampf gegen den Klimawandel muss vorangetrieben werden. Eine Schwarz/Grüne Bundesregierung wäre für mich eine durchaus sinnvolle Alternative.

Laschet hat keinen festen Standpunkt …

… und ist für viele Wähler nur der opportune, sich nach dem Wind drehende Ja-Sager Laschet, der vom Möbelhändler über Fußball bis zum Schlachtbetrieb jedem lieb sein will, zu Nachteil und Lasten der Bürger, dazu favorisiert er noch den ewig gestrigen Merz, der vor Klima und Corona die Augen schließt und so weiter wursteln will wie im letzten Jahrhundert.

Wie heißt der Spruch so schön: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
Mit diesen Leuten schaft es die CDU nicht mal zum Juniorpartner.

Nichts Programmatisches

Ein Problem für CDU + CSU ist, als bisherige Kanzlerin-Wahlvereine, dass weder von Laschet noch von Söder erkennbar, etwas spektakulär Programmatisches vorliegt. Wo sollen die Schwerpunkte in der Außen-, Europa-, Wirtschafts-, Umweltpolitik gelegt werden. Keiner der Kanzlerkandidaten hat etwas wirklich Aussagekräftiges vorgelegt. Das heißt, weiter so mit der Merkel-Politik. Und das wird zum Problem der CDU/CSU: eine nachhaltige Mehrheit in der Bevölkerung will offensichtlich Veränderung. Da haben diese beiden Parteien nicht viel zu bieten.

09:25 von draufguckerin manipulative Rolle der Medien

Da kann ich ihnen nur zu 100% zustimmen.
Kommentar von Jan Fleischhauer vom Focus:
„Im Baerbock-Bann - Wie Elite Journalisten die Grünen ins Kanzleramt zu schreiben versuchen“ Kein einziger Kritischer Bericht über das Programm der Grünen oder Frau Baerbock. Eher umgekehrt, die ARD ist die Wahlkampfmaschine der Grünen mit einer mehr als offensichtlichen Beeinflussung der Wähler.

Am 02. Mai 2021 um 09:31 von Adeo60

Eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und AfD, NPD oder anderen rechtsextremen Gruppen wäre für mich daher Grund genug, diese Partei nicht mehr zu wählen.
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Das wäre für die CDU doch eine Überlegung wert.
Ihre Stimme verlieren und Hunderttausende wieder zurückbekommen.

Laschet muss die Wahl nicht gewinnen,

wir werden in D wahrscheinlich auch eine Regierung haben, wenn die CDU/CSU nicht den Kanzler stellen kann. Darüber können CDU/CSU Vertreter als echte Demokraten sich freuen. Langjährige CDU Kanzlerschaften haben in der Folge schon zweimal zu Wechseln in der Kanzlerpartei geführt. Dies kann auch diesmal wieder passieren. Demokratie ist nun mal Macht auf Zeit. Ob man mit anderen Kanzlerkandidaten die Wahl für CDU/CSU sicher gewinnen kann, ich weiß es nicht. Förderlich wäre es gewesen, in der Kanzlerpartei einen Goldfischteich von fähigen Nachfolgekandidaten aufzubauen, damit die Bevölkerung mit neuen faszinierenden Persönlichkeiten gewonnen werden kann. Einen solchen Goldfischteich haben Kanzler nicht wirklich gefördert, da solche Fische den Machtausübungsanspruch des amtierenden Kanzlers bei Fehlern gefährden können.

@ Giselbert um 9.26 Uhr, "Grüne - extremer Rückschritt"

"Aber vielleicht sollten mal die Grünen die Regierung stellen, dass jeder sieht in welche Abwärtsspirale das hinführt. Eine bessere Wahlwerbung für andere Parteien kann es nicht geben.
Zwar ein extremer Rückschritt für unser Land, aber manchmal muss man auch einen Schritt rückwärts tun, bevor es wieder nach vorne gehen kann."

Alle, die in rot-grün-rot-regierten Bundesländern leben, sehen, wohin sie das gebracht hat. Total runtergekommen alles: Bildung, Infrastruktur, soziales Miteinander ... alles ist teuer, überall wird abkassiert für irgendwelche "grünen" Projekte, die jahrzehntelang oder nie über das Planungsstadium hinauskommen.

Ich wundere mich über die Menschen in den Bundesländern mit Rot-Grün-Regierung, die den Grünen immernoch hinterherlaufen. Man sieht doch wohin das führt.

@Giselbert, 09:44

Solange sich die AfD nicht klar von der Gewalt der Sprache und der Straße distanziert ist diese Partei für mich ein absolutes NO-GO. Schade, dass die AfD den Weg nach ganz Rechtsaußen gewählt hat.

Mehr gerupft als gerufen

Es ist wie immer in der Politik ! Wenn es allgemein gut läuft, klopft man sich sehr gern auf die Schultern ! Wenn man allerdings Pech hat und die Zeiten wie jetzt , chaotisch sind ,
hat man nur tolle Sprüche auf Lager ! Aber ganau das liefern alle : Tolle Sprüche ohne wirklich zu liefern .....

IIch habe kein Vertrauen in seine Fähigkeiten

wichtige Probleme zu lösen. Sein Schlingerkurs zur Pandemiebekämpfung spricht allein für sich. Wie Merkel ignoriert er als folgsamer Schüler wichtige Probleme und versucht diese erst einmal auszusitzen.
Sein Vorteil könnte sein, das die Grünen die sich maßlos selbst überschätzende Annalena B. zur Kanzlerkandidatin gekürt haben.
Sie wird ihre Unerfahrenheit bis zum Wahltermin nicht kaschieren können.
Leider habe ich bei Armin La(ss es)schet immer das Ankündigungsplakat einer Puppenbühne mit dem Slogan: "Der Kasper kommt in die Stadt" und dem Plakat von Shorty als Wahlkämpfer darunter vor Augen und kann mich dem nicht entziehen.

@ 09:47 von draufguckerin

"Eine grüne Regierung möchte ich nicht erleben: ..... Verbote, Gebote, Gebühren, Kontrollen - nein danke, das möchte ich nicht erleben.
Totale Verwaltung und Bevormundung als Mittel zur Bewältigung der "German Angst". Grüne Bürokraten ...."

Dies haben Sie mit wenigen Worten ganz gut beschrieben, was uns mit den Grünen blühen kann (und damit meine ich keine Blumen, wie es eher für eine angebliche Umweltpartei angebracht wäre).

@Dr.Hans:

"Ad hoc wird Baerbock überschätzt und Laschet wird unterschätzt" - das hätten Sie gern, "so fühlt man Absicht, und man ist verstimmt" (Goethe, Torquato Tasso). Den Wählern und Wählerinnen allerdings trauen Sie wohl überhaupt nichts zu, kein Gedächtnis und schon gar keine Erkenntnisse aus all' den vergangenen Schwurbeleien von CDU und CSU um Spendenbereitschaften mit eine Hand wäscht die andere, und beide zusammen das Geschäft. -

um 07:50 von Dr.Hans

,,Laschet wird unterschätzt
„Und nicht zuletzt: Laschet dürfte im Wahlkampf keine gravierenden Fehler machen.“

Da sollte sich die Autorin keine Sorgen machen.

Laschet wird sich nicht verplappern wie dies von der grün hinter den Ohren seienden Dame Baerbock zu erwarten ist, die sich schon mehrfach als die personifizierte Inkompetenz gezeigt hat.

Ad hoc wird Baerbock überschätzt und Laschet wird unterschätzt.

Das wird sich ändern."

Was sich auch ändern wird ist, daß Merz gemeint ist, wenn Laschet gesagt wird. Das ist so durchsichtig wie die Wohnzimmergardine als Versteck vor Mutti. Das Zusammentackern der AfD mit der CDU durch ,,Fritze" wird aber kaum gelingen, solange es in Deutschland genug erwachsene Bürger gibt, für die Nächstenliebe und Verantwortung nicht das Problem anderer Leute ist und schlichte Durchsetzung von Machtinteressen durch Geldadel und Zauberer aus dem Finanzzirkus ein Greul.

Erstaunlich, wer so alles plötzlich den Armin Laschet ernstnimmt.

09:23 von vriegel | Weltbild unbeschadet halten

'Der Artikel hier passt übrigens voll zum Kommentar von Jan Fleischhauer vom Focus:
„Im Baerbock-Bann - Wie Elite Journalisten die Grünen ins Kanzleramt zu schreiben versuchen" '

Klar, die Elite, das Establishment und Journalisten mal wieder. Und die haben natürlich die dunkle Macht, jemanden ins Kanzleramt zu 'schreiben'. Mann-o-mann.

Wer solche Weltbilder geliefert bekommt, muss schon nicht mehr selbst denken und sagt eigentlich umgekehrt damit aus, dass er zu denjenigen gehört, die sich irgendwohin zu einer Meinung schreiben lassen. Nur halt von der 'anderen Elite'.

Am 02. Mai 2021 um 09:38 von Sausevind

Die schätzen die Pläne der Grünen auch nicht als "rosarot" ein, sondern als unbedingt notwendig und realisierbar.
Zumal diese Pläne alternativlos sind.
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CO2 Steuern erhöhen zu lasten der Ärmsten in DE. Der Strom wird noch teurer, Stromintensive Produktionen verlassen DE oder entstehen erst gar nicht.
Frau Baerbock hat schon teile Ihre Pläne vorgestellt und als Finanzierung sollen Rücklagen geplündert werden.
Tesla in Brandenburg wird eine große Umweltzerstörung, alleine der Wasserverbrauch liegt bei 9.000 Kubikmeter pro Tag. Die gesamte Region verbrauch etwa 30.000 Kubikmeter pro Tag.
Alles durch Ihre Grünen abgesegnet und wie Sie so schön schreiben, alternativlos.

Und dann?

Wann hat so ein Ministerpräsident mit Kanzleraussicht den eigentlich Zeit für de Wahlkampf?
Gerade jetzt in der Pandemie sollte man meinen, dass er genug mit regieren und Pandemiebekämpfung zu tun haben sollte.
Oder vernachlässigt er nun sein Amt?
Das gilt natürlich auch für Scholz, der ja auch genügend politische Skandale verursacht hat, die er noch abarbeiten muss. Auch wenn die Untersuchungsausschüsse keine wirklich unangenehmen Fragen stellen.
Was passiert denn mit Laschet, wenn er nicht Kanzler wird?
Wird er Oppositionsführer im Bundestag?
Gibt es schon einen Nachfolger für Laschet als Ministerpräsident?

@Adeo60 - Wer will Laschet?

09:25 von Adeo60:
"Laschet steht für die leistungsstarke Mittelschicht, aber auch für sozialen Ausgleich, für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, für gesellschaftlichen Zusammenhalt [...]"
> Dann ist Herr Laschet definitiv in der falschen Partei. Was Sie schreiben, klingt eher nach SPD.

"Er wird das erfolgreiche Erbe von Kanzlerin Merkel fortsetzen."
> Das wird er sicherlich gerne tun. Die Frage ist nur, ob sich dafür eine Mehrheit der Wähler begeistern kann.

Offensichtlich scheint es für

Offensichtlich scheint es für die Grünen richtig gut zu laufen, so eifrig wie hier schon an einer neuen Dolchstoßlegende durch die böse Presse gearbeitet wird. Man könnte es aber auch mit Donald Trump vergleichen, der nölt immer noch rum die Demokraten hätten die Wahl gestohlen und hier in Deutschland waren es dann im Zweifel die Medien. Ich hab zwar keine Ahnung, wie die Wahl im September ausgeht, beobachte aber doch mit einer gewissen Erheiterung die zunehmende Nervosität einiger Foristen. Bei dem ein oder anderen reicht es da gerade noch zu ein paar abstrusen Diffamierungen oder zu einem völlig realitätsverzerrtem Wunschkabinett

@schiebaer45, 09.26h

Endlich spricht es mal einer aus.
Es ist Merkel, die nach wie vor im Hintergrund agiert.
Was anderes hat sie ja nie gemacht.
Sie hat mit Vehemenz Merz verhindert, der ihr das Heft nicht überlassen hätte, sie hat auch Söder aus dem Rennen gescheucht, der ihr ebenso wenig willfährig gewesen wäre.
Laschet, ja, mit dem kann sie auch nach der Wahl noch regieren.

@ skydiver-sr, um 07:44

Meine Meinung über Laschet ist - ich weiß, das klingt ungewöhnlich - immer noch sehr ambivalent. Ich nehme ihm ab, dass er sich ohne allzu große politische Hintergedanken um sein Bundesland sorgt und sehe natürlich auch, dass nicht alle seine Entscheidungen immer “gefunzt“ haben.
Das wird ihm als Schwäche ausgelegt.

Klar, heutzutage darf es keine Zweifel mehr geben, wir debattieren hier im Forum ja jeden Tag hinreichend, und da gibt es ja fast nur entweder - oder.

Wer nicht irrt, ist nicht menschlich..., Irren ist Weicheierei.

Und da kommt Söder ins Spiel, der nie zu irren scheint, keine Zweifel kennt und stets die richtige Lösung weiß.

Solche Menschen rufen bei mir nicht Anerkennung, sondern große Skepsis hervor, denn da scheinen die persönlichen (politischen) Ambitionen im Vordergrund zu stehen.

Entscheidungen sind nicht automatisch richtig, nur weil sie lautstark und mit Nachdruck verkündet werden.

Impfdebakel, Kandidatenstreit, Maaßen,

irgendwie wirkt es systematisch, wie sich die CDU selbst abbaut.
Und dann immer wieder Entscheidungen über die Basis hinweg ... .

09:54 von MRomTRom Laschet wird geprüft

Im Prinzip stimme ich ihnen zu. Warom passiert das aber in keinster weise bei Frau Baerbock und den Grünen ?

@Mass Effect - Werbung

09:56 von Mass Effect:
"Eher umgekehrt, die ARD ist die Wahlkampfmaschine der Grünen mit einer mehr als offensichtlichen Beeinflussung der Wähler."

Bis vor einigen Wochen hatte ich den Eindruck, dass hier bei jeder Gelegenheiten das Gesicht von Herrn Söder platziert wurde.

09:44 von Giselbert| AfD, NPD, Landolf Ladig, Mandic

Zitat: 'Die AfD mit der NPD und Rechtsextremismus in einen Topf zu werfen kann ich nur als Fakenews und Diffamierung auffassen.'

Der AfD-Mann Dubravko Mandic aus BaWü war da anderer Meinung hat vielen von der AfD-Basis aus dem Herzen gesprochen, als er sagte

Zitat: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld und nicht so sehr durch Inhalte."

Von Björn Höcke weiß man, dass er unter dem Pseudonym 'Landolf Ladig' für die NPD geschrieben hat.

Also, die Verwobenheit in die rechtsextreme Szene ist bei der AfD schon ausgeprägt. Die CDU würde Suizid begehen, wenn sie sich mit dem Verein einlässt.

Franz-Josef Strauß wusste schon 1984 Bescheid

Franz-Josef Strauß - ja, der von der CSU (!!) - wusste damals 1984 schon Bescheid:

"Wenn die Bundesregierung Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung rot-grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 jahre umsonst gewesen. (…) Das Leben der zukünftigen Generationen würde auf dem Spiele stehen. (…) Wir stehen doch vor der Entscheidung: bleiben wir auf dem Boden trockener (…) bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia ein, indem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden”"

Dass die "Faschingskommandanten" aus der eigenen Partei kommen würde bzw. die Segel des "buntgeschmückte Narrenschiff Utopia" selber setzen würde, das hätte selbst der gute FJS nicht ahnen können.

Zum Fremdschämen

Ist mal wieder zum Fremdschämen, was hier im Forum projiziert wird.
Die AfD-nahe Fraktion diffamiert alles, was sie links von sich wähnt, also alles, inkl. die Betitelung des Artikels.
Null Inhalt, nur Getöse.

Die ersten Umfragen, die die Grünen vor der CDU gesehen haben, waren von der Springerpresse, Bild-Zeitung, in Auftrag gegeben worden.
Das gleiche Bild wie bei Martin Schulz seinerzeit. Frühzeitig die Gefahr einer "linken" Mehrheit drohend ans Firmament werfen, um die Wähler erst gar nicht zum Nachdenken über Inhalte zu bringen, sondern mit Ressentiments gefüttert, doch noch einmal die alten Seilschaften zu wählen.
Erst hypen, dann zertreten, eine alte Masche. Die wird hier auch gerade versucht. Und am Ende wird Laschet als Phoenix aus der Asche gezogen. Er selbst ist nur Spielball.

Was soll also das Affentheater?

um 08:51 von Andi123

Ich lebe seit meiner Geburt in Deutschland.
Über 7 Jahrzehnte konnte ich miterleben wie sich die Lebensbedingungen in unserem Land immer weiter verbesserten.
Wir haben in unserer Republik, so gute Sozialsysteme, wie in ganz wenigen Staaten dieser Erde.
Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt.
Ich lebe aber sehr gerne in Deutschland und denke das die Politik der CDU/CSU nicht ganz so verkehrt gewesen ist , wie von Ihnen kommentiert.

Noch was!

Ich sehe noch ein anderes Problem für die gegenwärtige „PolitikerInnenkrise“ und das ist unser wirklich ausufernder Föderalismus. Anstatt das sich unsere „Bundesländer“ auf dem Weg in eine inklusive und damit starke EU langsam aber sicher marginalisieren und zusammenzuschließen, wetteifern sie gegenseitig als Zukunftsmodelle. Und merken dabei nicht, wie sie sich immer weiter provinzialisieren.

Und dabei „ProvinzfürstInnen“ produzieren, die sich immer weiter von unseren universalen Problemen entfernen.

Paradebeispiel ist hierfür Manuela Schwesig, die Ihren politischen Horizont nun am Ostseestrand enden lässt.

Nein - ein guter Ministerpräsident zu sein ist gerade kein Kriterium für BundeskanzlerIn oder EU-MinisterIn. Das sind im Gegenteil zwei völlig unterschiedliche Berufe und Berufungen.

Hier liegt übrigens der größte Trumpf von Baerbock - eben keine „regionale“ Regierungserfahrung zu haben! Weil sie sich dafür gar nicht interessiert hätte.

Schnarch @09:56 von Mass Effect

>>>... die ARD ist die Wahlkampfmaschine der Grünen mit einer mehr als offensichtlichen Beeinflussung der Wähler.>>>

Immer wieder lustig, dieser Schnarch Vorwurf, wo die Intendanten der einzelnen Rundfunkanstalten schon Jede/r für sich vollkommen politisch unterschiedliche "Meinungen" haben und daher überhaupt nicht, "gemeinsam" eine pol Richtung schwimmen können,wollen,würden...
"Vergisst" man bei diesem Vorwurf gegenüber bei der ARD natürlich gerne.

@ Koblenz, um 08:35

Ihr Kommentar macht schmunzeln.

Die Aufzählung Ihrer Nichtfavoriten hätten Sie umgekehrt in Kurzfassung formulieren können, das machen Sie doch sonst auch immer.
Trauen Sie sich ruhig, es weiß eh jeder :-).

@ 09:25_Adeo60-Laschet ist nicht Merkel 2.0!!!

„ Laschet steht für die leistungsstarke Mittelschicht, aber auch für sozialen Ausgleich, für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für eine Konservativ/Liberale Werteordnung und Weltoffenheit.“

Absolut richtig. Sehe ich genauso.

„Er wird das erfolgreiche Erbe von Kanzlerin Merkel fortsetzen.“

Hoffentlich nicht. Merkel ist das Gegenteil von dem, was sie selber oben geschrieben haben!

„Zwar wäre mir Söder lieber gewesen,“

Vor Corona dachte ich Merz oder ev. Söder. Aber doch nicht der Laschet. Seit Corona hat man gesehen, dass Söder ein Populist ist und skrupellos. Merz und Laschet werden das wuppen..

„aber Laschet kann und wird es auf seine Art schaffen. Die Union muss eine Partei der bürgerlichen Mitte mit konservativem Markenkern bleiben.“

Falsch. Das muss sie erst wieder werden. Merz und Laschet sind dafür die Garanten, ebenso wie Maßen einer ist.

@tagesschlau2012

Ich nehme eher an, dass durch Wählerstimmen, welche die AfD bei der nächsten BT Wahl erhält, Regierungskonstellationen geschaffen werden könnten, die der konservativen Wählerschaft nicht behagen dürften...

Laschet

Muss er nicht.
Was richtig gemacht wird, darüber entscheiden nicht die Wähler, sondern spätere nur die Zunkunft. Die Wähler werden dadurch zu Richtern über sich selbst. Und noch bösartiker, keiner will es dann gewesen sein. Oder die wählender Täter sind gestorben.

Wer die Union wählt, bekommt am Ende grün

Dass Söder jetzt auf seine Kandidatur verzichtet, dürfte vor allem daran liegen, dass Laschet andernfalls auch sein Amt als CDU-Vorsitzender hätte aufgeben müssen. Denn ein Vorsitzender, den seine eigene Partei nicht für kanzlertauglich hält, wäre eine unhaltbare Fehlbesetzung.

Unabhängig davon, dass jetzt Herr Laschet das Rennen um die Kanzlerkandidatur innerhalb der Union gewonnen hat, hat Deutschland schon jetzt verloren. Denn so, wie sich Laschet und Söder gestern nach Bekanntwerden der Kanzlerkandidatur von Analena Baerbock in ihren Ergebenheitsadressen bereits an die Grünen angedient haben, steht schon heute fest, was im Falle einer schwarzgrünen Koalition zu erwarten ist: Dass sich die Union dem linksgrünen Zeitgeist, den bereits Angela Merkel tief in die Union getragen hat, völlig ergeben wird. Das bedeutet im Klartext: wer CDU wählt, bekommt am Ende tatsächlich grün.

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