Ihre Meinung zu: Scholz will neues Klimaschutzgesetz noch vor Bundestagswahl

30. April 2021 - 14:04 Uhr

Noch vor der Wahl im Herbst will die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz überarbeiten, das in Teilen verfassungswidrig ist. Vizekanzler Scholz erklärte, mit Umweltministerin Schulze rasch einen Vorschlag vorzulegen.

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Bärendienst

Die CDU hat sich mit ihrer Bremserei in der Klimapolitik einen Bärendienst erwiesen. Wie bei der Maskenaffäre, die eine Begrenzung des Lobbyismus erst möglich gemacht hat, wird hier ein Weg zu vernünftiger Klimapolitik erst frei, weil die Union eine Bauchlandung vor Gericht hinlegt.

Ein Armutszeugnis des deutschen Konservatismus. Ich hoffe auf eine grüne Kanzlerin.

Verstehe jetzt

die Hektik nicht ganz, es geht um eine Zeit nach 2030, spielt also eher eine untergeordnete Rolle ob es vor oder nach der Wahl kommt.
Die Chancen der SPD werden sich dadurch nicht erhöhen, eher das Gegenteil, weil die SPD eigentlich eine Arbeiterpartei war, als die die eigentlich weniger in der Tasche haben.
Und es wird richtig teuer.

Nach der Wahl gibt vielleicht Grün, dann werden alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt.
Die SPD sollte aufpassen das sie nicht unter 10 Prozent fällt, und die CDU mit Herrn Laschet muss sehen das sie 20 Prozent halten kann.
Denn Beide vergessen das ihre Ideen vom Bürger bezahlt werden müssen, auch von denen die jetzt schon zu knabbern haben.
Und das sind sehr viele.

@wenigfahrer um 15:18

>Verstehe jetzt die Hektik nicht ganz,...<

Wenn sie es vor der Wahl noch durch kriegen sitzen die Grünen noch nicht mit am Tisch und sie können ein weiteres typisches Union/SPD Gesetz aus Schönrechnerei und Klientelförderung durchbringen.

Dieses zu Kippen wird für die Grünen schwieriger (Planungssichertheitsklagen etc) als gleich selber in der Planung involviert zu sein.

@15:12 von harry.berlin

"Die CDU hat sich mit ihrer Bremserei in der Klimapolitik einen Bärendienst erwiesen. Wie bei der Maskenaffäre, die eine Begrenzung des Lobbyismus erst möglich gemacht hat, wird hier ein Weg zu vernünftiger Klimapolitik erst frei, weil die Union eine Bauchlandung vor Gericht hinlegt.

Ein Armutszeugnis des deutschen Konservatismus. Ich hoffe auf eine grüne Kanzlerin."

Hat doch 16 Jahre gut für die CDU funktioniert und für die anderen Parteien inkl. Grüne auch. Wenn sie genau hinsehen, erkennen Sie, dass auch die Grünen keine Forderungen nach Massnahmen stellen, die das "Wohlfühlklima" gefährden und die soziale Frage nach der Finanzierung aufwerfen – da hilft auch die FFF bzw. die Wissenschaft nicht weiter. Mit der Mär vom grünen Wachstum, bei dem jeder noch was zu gewinnen hat, ist es nämlich schnell vorbei wenn wir das Klima wirklich "retten" wollen.

15:18 von wenigfahrer

>>Die Chancen der SPD werden sich dadurch nicht erhöhen, eher das Gegenteil, weil die SPD eigentlich eine Arbeiterpartei war, als die die eigentlich weniger in der Tasche haben.<<

?Was heißt das?

>>Nach der Wahl gibt vielleicht Grün, dann werden alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt.<<

Wie kommen Sie denn darauf?
Die Grünen sind und waren schon an der Bundesregierung und zahlreichen Landesregierungen beteiligt. Ich habe noch nie gehört dass da jeweils "alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt" worden sind.

Mal sehen, was nun aus dem Gesetz wird.

Mehr Augenmerk auf dezentrale Energieversorgung wäre gut. Für Eigenheimbesitzer, und auch für Kommunen. Scheitert aber wahrscheinlich wieder an zu viel Reglementarium und Bürokratie. Und an zu viel Rücksichtnahme auf die großen Konzerne Energieerzeuger.

Wenn man voraus schauernd ist, gibt man auch den Plan auf, H2 im Ausland erzeugt zu importieren. Aber entwickelt einheimische Industrie, die das mit überschüssigem Windstrom aus den Offshore-Parks auch hierzulande kann. Mit dem Strom, der bereits heute erzeugt werden könnte, müsste man nicht immer wieder Windräder abstellen, weil man das Elektrisch gar nicht ins Netz einleiten kann.

Würde auch den Druck auf den Bau neuer Überlandleitungen von Nord nach Süd mindern, und Kosten für neue Netzinfrastruktur senken. Das ist ja eh bei den Anliegern umstritten. Mehr grün ja … aber immer nur in Nachbars Garten.

Irgendwie hat man einst schon bessere Voraussetzungen in DEU in den leztzen Jahren ohne Not wieder verbaselt. Warum auch immer das …

um 15:12 von harry.berlin

Die CDU hat sich mit ihrer Bremserei in der Klimapolitik einen Bärendienst erwiesen. Wie bei der Maskenaffäre, die eine Begrenzung des Lobbyismus erst möglich gemacht hat, wird hier ein Weg zu vernünftiger Klimapolitik erst frei, weil die Union eine Bauchlandung vor Gericht hinlegt.

Ein Armutszeugnis des deutschen Konservatismus. Ich hoffe auf eine grüne Kanzlerin.
-------------------
Ich warte darauf das die grüne Kanzlerkandidatin Farbe bekennt.
Wo bleiben die handfesten Vorschläge wie die deutsche Wirtschaft umgebaut werden soll, ohne das zigtausende Arbeitsplätze vernichtet werden.

15:18 von wenigfahrer

weil die SPD eigentlich eine Arbeiterpartei war,
.
das muß aber schon lange her gewesen sein
aktuell (2018 mehr oder weniger)
AfD mit 34 % Arbeitern (höchster Anteil aller Parteien) 18 % Akademiker ... nur 1/3 Frauen

auf unnötige "Gesetze" verzichten.

"Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer, die in Karlsruhe zu den Klägerinnen gehört hatte, bezeichnete das Lob aus der Politik für die Klimaschutz-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts als "grenzenlos scheinheilig". Die Regierungsparteien hätten "ihren Job nicht gemacht" und "de facto versagt, uns zu schützen".
>> Die Politik sei "erstaunlich begabt, in entscheidenden Augenblicken wegzuhören", wenn die Wissenschaft sie mit Erkenntnissen konfrontiere, die nicht zu den "eigenen Narrativen" passten"

Zu diesen Narrativen gehört insbesondere, dass der Schutz unserer Umwelt ohne das durch ihre Zerstörung verdiente Geld nicht möglich sei. Soll heißen: Dass "finanzielle" Interessen daher Vorrang hätten (ich sage nicht "wirtschaftliche", da Voraussetzung für vernünftiges Wirtschaften die Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen, d.h. die Erhaltung eines allen menschenwürdiges Leben ermöglichenden ökologischen und sozialen Lebensumfelds ist).

@ Tremiro 15:35

"Die Grünen sind und waren schon an der Bundesregierung und zahlreichen Landesregierungen beteiligt. Ich habe noch nie gehört dass da jeweils "alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt" worden sind."

Zustimmung. Irgendwie verbreitet sich in DE eine nicht nachvollziehbare Panik vor einer Regierungsbeteiligung der Grünen. Sie werden nicht alleine regieren können, auch wenn sie stärkste Fraktion werden. Und Koalitionsverhandlungen bedeutet auch Kompromisse eingehen zu müssen.

15:34 von Olivia59

«Wenn sie genau hinsehen, erkennen Sie, dass auch die Grünen keine Forderungen nach Massnahmen stellen, die das "Wohlfühlklima" gefährden und die soziale Frage nach der Finanzierung aufwerfen – da hilft auch die FFF bzw. die Wissenschaft nicht weiter.»

Die Frage nach der Finanzierbarkeit ist längst "aufgeworfen". Mit der europaweiten "Bepreisung" von CO2-Ausstoß sind bereits Weichen gestellt, dass CO2 intensive Produkte teurer werden.

Diese Art von Einrechnung der Kosten gab es bisher nicht. Aber auch der Industrie ist daran gelegen, Herstellungskosten möglichst niedrig zu halten. Was dabei möglich ist, bestimmen Wissenschaft + technische Machbarkeit. Wer weiter schläft, der sieht übermorgen schon das Konkurrenzprodukt aus Land anderswo, wo man geschickter und entschlossener in dieser Richtung vorgeht.

State of the Art + sehr schwierig ist es, den Weg finden, der auch die Gesellschaftsschichten mit weniger Geld nicht über die Maßen belastet, und noch mehr Ungleichheit schafft.

15:44 von hesta15

ohne das zigtausende Arbeitsplätze vernichtet werden.
.
gute Frage
sogar eine sehr gute Frage

Umweltschutz kostet Geld, viel Geld sogar
da braucht man zusätzlich Mehreinnahmen
weniger konventionelle Autos (Mineralölsteuer etc. 60 Mrd)
ist der falscheste Weg von diesem Aspekt betrachtet
wie gedenkt man das zu ersetzen
E Autos noch mehr zu subventionieren
dazu Wind und Solaranlagen

wie gesagt ne sehr interessante Sache wie man das Lösen will

@Olivia59 um 15:34

>Wenn sie genau hinsehen, erkennen Sie, dass auch die Grünen keine Forderungen nach Massnahmen stellen, die das "Wohlfühlklima" gefährden <

Kann man so oder so sehen, aber womit sie recht haben ist das Grün auf "Wohlfüllklima" setzt um zu gewinnen weil sie eben nur mit Pragmatismus eine Chance haben. Wenn statt "Gemeinsam anpacken dessen was nötig ist" auf "Alle gegen Alle" und ideologische Grabenkämpfe geschwenkt wird enden sie wieder bei 10%.

rer Truman Welt

Da stimme ich der jungen Frau zu! Politiker, die ein Feststellen des Bundesverfassungsgerichtes hinsichtlich ihrer eigenen mangelhaften Gesetzgebung loben und gleichzeitig dem Partner die Schuld dafür in die Schuhe schieben, sind mehr als scheinheilig. Das ist für mich ein feiges, respektloses, illoyales sowie sozialschwaches Verhalten. Es ist ein Paradebeispiel dafür, mit welchen Charakteren und Formaten wir es heutzutage überwiegend in unserer Politik zutun haben. Ich persönlich wäre froh, niemanden von den heutigen drei Regierungsparteien nach der Wahl im September mehr sehen zu müssen. Das ist möglich!

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Am 30. April 2021 um 15:18 von wenigfahrer

Verstehe jetzt
die Hektik nicht ganz, es geht um eine Zeit nach 2030, spielt also eher eine untergeordnete Rolle ob es vor oder nach der Wahl kommt.

###

Das wundert mich überhaupt nicht...
Gerade weil die Gefahr droht das man nach der Wahl unter 10 bzw. 20% Rutscht, läßt bei den Kanzlerkandidaten der SPD und Union Hektik aufkommen... Da spielt es doch heute keine Rolle, was das später alles einmal kostet und was für finanziellen Konsequenzen das in Zukunft für den Steuerzahler hat...

Grenzenlos scheinheilig

So nannte eine junge Dame die Regierungspartei, wo sie Recht hat da hat sie Recht.
Natürlich ist es an der Zeit das Klimaschutzgesetz anzupassen, es sind ja auch bald Wahlen. Die einen kämpfen ums Überleben und die andere möchte wie regieren, nur eben als Juniorpartner mit Grün und linksrot.
Ich bin mir sicher, dass nach der Wahl die neue Mannschaft mit der grünen Führung sicher einen Weg aus der Klima Krise finden wird.
Hoffe auch das die eingangs genannte junge Dame auch mit in die Verantwortung genommen wird, wenns bei Siemens Energy nicht das passende im Angebot war.

@harry.berlin

"..weil die Union eine Bauchlandung vor Gericht hinlegt. Ein Armutszeugnis des deutschen Konservatismus. Ich hoffe auf eine grüne Kanzlerin."
Nach den letzten Umfragen könnte es zu einer GRR Mehrheit reichen, sodass ihr Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ob Sie sich darüber freuen können, hängt jedoch von Ihrem Geldbeutel ab, weil eine noch drastischere Energiewende noch teuer wird. Frau Merkel hat in Davos ja bereits auf kommende Wohlstandsverluste hingewiesen und bereits jetzt haben wir die höchsten Strompreise in Europa. Da Frau Baerbock das alles viel zu langsam geht, werden die Strompreise weiter steigen und die Wohlstandsverluste werden noch größer. Wie die entstehenden Verluste verteilt werden, wird man sehen. Was aber bereits jetzt feststeht ist, dass sich Auswirkungen auf das Klima hierdurch nicht ergeben werden, auch wenn wir alle das Atmen einstellen.

Nach der Wahl sind Entscheidungen möglich

Es ist leichter von der Oppositionsseite aus die bisherige grüne Politik zu kritisieren als von der Regierungsseite für eine finanzierbare grüne Politik verantwortlich zu sein. Deswegen ist es notwendig die Grüne Partei in der Mitverantwortung zunehmen für eine finanzierbare grüne Politik. Es bringt nichts vor der Wahl eine anscheinend kaputte Koalition hier noch Vorschläge machen zu lassen. Die Äußerungen von Scholz und Altmeier zeigen es. Die Parteien hätten die Möglichkeit in einer neuen Regierung nur solche Personen auf zu nehmen die eine wirkliche Klimaänderung wollen die finanzierbar ist. Im Wahlkampf ist dies offen zu legen.

15:18, wenigfahrer

>>Die SPD sollte aufpassen das sie nicht unter 10 Prozent fällt, und die CDU mit Herrn Laschet muss sehen das sie 20 Prozent halten kann.
Denn Beide vergessen das ihre Ideen vom Bürger bezahlt werden müssen, auch von denen die jetzt schon zu knabbern haben.
Und das sind sehr viele.<<

Wahrscheinlich meinen Sie die Bürger, die nichts zu knabbern haben. Oder zu knapsen haben. Genau wegen dieser Bürger hoffe ich auf grün-rot-rot, denn die Linke wird darauf achten, daß die Umweltschutzmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. Ja, auch mittels Umverteilung. Denn viele Bürger haben, wie Sie richtig schreiben, zu knapsen, während das Geldvermögen der privaten Haushalte in der Summe etwa neun Billionen Euro beträgt.

Aus oben genannten Gründen halte ich übrigens eine grün-schwarze Koalition für keine gute Idee.

15:51 von Sisyphos3 15:18 von wenigfahrer

>>aktuell (2018 mehr oder weniger)
AfD mit 34 % Arbeitern (höchster Anteil aller Parteien)<<

Wer als Arbeiter die AfD wählt ist uninformiert über die Partei.

Ein paar Massnahmen für den

Ein paar Massnahmen für den Zeitraum 2030 bis 2050 zu definieren dürfte nicht so schwer sein. Wie die Welt dann aussehen wird, weiss heute ohnehin noch niemand, auch das BVG nicht.

15:59 von schabernack

Wer weiter schläft, der sieht übermorgen schon das Konkurrenzprodukt aus Land anderswo, wo man geschickter und entschlossener in dieser Richtung vorgeht.
.
geschickter ?
definitiv ja !
also in China macht man sich keinen Kopf über die Roheisenproduktion mit Kohle oder Wasserstoff
die produzieren 1.000 Mill Tonnen im Jahr konventionell
und wir überlegen wie wir unsere 30 Mill Tonnen die wir noch selber verhütten,
kostengünstg mit umweltfreundlichen Methoden zusammenkochen

@Sisyphos3 um 16:04

>weniger konventionelle Autos (Mineralölsteuer etc. 60 Mrd)
ist der falscheste Weg von diesem Aspekt betrachtet
wie gedenkt man das zu ersetzen<

Mineralöl-import ist nicht gerade ein Volkswirtschafliches Gewinngeschäfft.

Olaf Scholz ist genau der

Olaf Scholz ist genau der richtige SPD-Profi für solche Wahlversprecherungen.

15:55 von Opa Klaus @ Tremiro 15:35

>>Irgendwie verbreitet sich in DE eine nicht nachvollziehbare Panik vor einer Regierungsbeteiligung der Grünen. Sie werden nicht alleine regieren können, auch wenn sie stärkste Fraktion werden. Und Koalitionsverhandlungen bedeutet auch Kompromisse eingehen zu müssen.<<

Genau so ist es.
Eigentlich sind Diejenigen, die bei den Grünen in Panik geraten, gar nicht so Viele.
Aber es sind die, die am lautesten schreien.

@wenigfahrer & @hesta15 & @Sisyphos3

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es wirklich nicht, wie Sie drei, die Sie doch ausgerechnet die finanziellen Belastungen bejammern, sich so naiv anstellen können.
Es ist allen klar, und damit meine ich auch Sie, dass die Kosten für den ökologischen Umbau steigen und steigen und steigen werden, mit jedem Tag, den man wartet, bevor man endlich damit anfängt.
Einzige Erklärung, die mir einfällt: Sie sind alle schon ältere Jahrgänge (so wie ich) und hoffen (nicht wie ich) darauf, dass dieser Kelch an Ihnen persönlich vorübergeht, und es "nur" andere bezahlen müssen.
Dann sollten Sie aber auch so ehrlich sein, das zu sagen, anstatt so zu tun, als ginge es um die Belastungen der von Ihnen so geliebten Allgemeinheit. Die kommen nämlich. So oder so. Nichts tun ist eben nicht billiger. Gaaaanz im Gegenteil.

um 16:05 von Meinung zu unse...

Ich persönlich wäre froh, niemanden von den heutigen drei Regierungsparteien nach der Wahl im September mehr sehen zu müssen. Das ist möglich!
--------------------------------
Diese Option wird hoffentlich nicht Realität.

15:34, Olivia59

>>Mit der Mär vom grünen Wachstum, bei dem jeder noch was zu gewinnen hat, ist es nämlich schnell vorbei wenn wir das Klima wirklich "retten" wollen.<<

Ganz im Geigentum.

Denn wenn man wirklich mit dem ökologischen Umbau der Wirtschaft ernst macht, dann wird das einen gewaltigen Innovationsschub zur Folge haben.

Innovationsschübe sind mit Arbeitsplätzen verbunden, ein „weiter so“ hingegen mit Arbeitsplatzabbau. Konservative leugnen das gerne, obwohl es eigentlich leicht zu erkennen ist.

Ich habe mich vor Jahren einmal mit einem Ingenieur von damals Rheinbraun, mittlerweile RWE, unterhalten. Der erzählte mir, daß in „seinem“ Tagebau, in dem er seit etwa 20 Jahren arbeitete, ungefähr 98% der Arbeitsplätze abgebaut worden waren. Bei gleichzeitiger Erhöhung der Förderleistung.

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Am 30. April 2021 um 15:35 von Tremiro

Die Grünen sind und waren schon an der Bundesregierung und zahlreichen Landesregierungen beteiligt. Ich habe noch nie gehört dass da jeweils "alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt" worden sind.

###

Richtig, die Grünen waren schon einmal mit in der Regierungsverantwortung. Und was Rot/Grün nach der Schröder-Ära hinterlassen haben, davon sind heute noch Millionen von Arbeitnehmern und Rentnern betroffen !
Und ja. Es ist schon ein Unterschied ob man in der Opposition große Umweltreden schwingt, oder dann auch wirklich in der Regierungsverantwortung sitzt und eine Industrienation regieren muß.

Naja ...

Bei diesem Thema scheinen aber einige Emotionen hochzukochen.

Gut, dass das Gesetz noch vor den Wahlen kommen soll, dann kann man gleich erkennen wie kreativ und sinnvoll die Regierungsparteien in diesem Bereich planen.

Und ggf. beim Versagen einfach nicht mehr wählen. Vor allem wenn es phantasielos weitergeht, in Richtung Verbote und Mehrkosten für den
Verbraucher:
- höhere Energiepreise
- noch höhere Energiepreise
- usw.

Am 30. April 2021 um 15:34 von Olivia59

. Wenn sie genau hinsehen, erkennen Sie, dass auch die Grünen keine Forderungen nach Massnahmen stellen, die das "Wohlfühlklima" gefährden und die soziale Frage nach der Finanzierung aufwerfen – da hilft auch die FFF bzw. die Wissenschaft nicht weiter. Mit der Mär vom grünen Wachstum, bei dem jeder noch was zu gewinnen hat, ist es nämlich schnell vorbei wenn wir das Klima wirklich "retten" wollen.
__
Da würden die Grünen auch gut dran tun, darauf zu achten, dass die schönen Pläne nicht für viele Bürger zu teuer werden. Dann ist das mit dem grünen Enthusiasmus nämlich ganz flugs vorbei. Wird der ganz normale Durchschnittsbürger nicht mitgenommen ist es mit der Regierung respektive Beteiligung an selbiger nämlich auch flott wieder vorbei. Für die meisten ist Umweltschutz nur solange akzeptiert oder sogar gewünscht, solange er nicht überbordende Kosten verursacht. Seien Sie dessen versichert und erwarten Sie nicht zuviel.

Kurzfristige Profit-Denke

@ Sisyphos3
Umweltschutz kostet Geld, viel Geld sogar

Kein Umweltschutz kostet uns langfristig noch viel mehr Geld. Und kein Umweltschutz kostet uns die Zukunft. Ihre angedeutete Abwägung ist Makulatur. Wir haben gar keine Alternative. Also sollten wir auch nicht so tun.

Scholz will neues Klimaschutzgesetz noch vor der Bundestagswahl.

Das ist ja nobel. Dann werden in den nächsten Jahren keine Dörfer mehr geräumt ? Bei den Energieriesen liegt der Anteil von fossilen Trägern zur Stromerzeugung zum Teil bei über 70 Prozent. Da müssten Vattenfall, Eon oder RWE ja entsprechende Auflagen gemacht werden in dem geplanten neuen Klimagesetz gemacht werden.
Ein weiterer Punkt wäre eine Verkehrswende, weg von der Straße. Aber das Bundesministerium für Verkehr geht von einer Steigerung des LKW-Verkehrs (Gütertransport) bis 2030 um 20 Prozent aus.

@ friedrich peter 16:08

"Die Parteien hätten die Möglichkeit in einer neuen Regierung nur solche Personen auf zu nehmen die eine wirkliche Klimaänderung wollen die finanzierbar ist. Im Wahlkampf ist dies offen zu legen."

Ihr Wunsch in Gottes Ohr. Wahlk(r)ampf zeigt meist jedoch das Gegenteil auf. Da wird den Wählern der Garten Eden auf Erden versprochen mit Parolen dass wir vor lauter Zukunftsglück fast schon ein Schleudertrauma erleben. Danach kehrt die ach so gemeine Realität wieder ins Kanzleramt ein. Internationale Verträge und Bindungen, Sicherung von Arbeitsplätzen durch Stabilität der Volkswirtschaft, sowie eine notwendige Reform der Gesundheitspolitik. Wir hätten ja gerne dies und das gemacht, aber....

Nur weil der Zeitgeist es will

Muss man doch jetzt nicht in Hysterie verfallen.

Der Klimawandel bietet, auch wenn er in nur wenigen Hundert Jahren passiert, doch auch viele Chancen.

Bodenschätze könnten in Grönland und der Antarktis abgebaut werden, die Nordost Passage könnte neben Suez- und Panamakanal die dritte große Weltschiffahrtsstrasse werden (sehr zum Missfallen der USA), man könnte auch Landwirtschaft in der sibirischen Tundra betreiben.

Das der Klimawandel auch nachteilige Folgen hat, gerade für Südseeinsel-Staaten oder dichtbesiedelte Küstenanrainer aufgrund steigender Meeresspiegel ist unbenommen.

Aber die Niederlande zB sind seit Jahrzehnten dabei dem Meer ein Schnippchen zu schlagen. Wenn alle Deiche aufgemacht würden, wäre das Land überflutet. Stattdessen werden die Deiche einfach erhöht.

Der Klimawandel hat eine gesellschaftspolitische Dimension, deshalb ist das so ein Thema.

Auf Kommentar antworten...

Am 30. April 2021 um 15:44 von hesta15

Ich warte darauf das die grüne Kanzlerkandidatin Farbe bekennt.
Wo bleiben die handfesten Vorschläge wie die deutsche Wirtschaft umgebaut werden soll, ohne das zigtausende Arbeitsplätze vernichtet werden.

###

Das steht alles im vorläufigen Wahlprogramm der Grünen. Da kann sich ein jeder ein Bild davon machen, was nach einen möglichen Wahlerfolg auf Wirtschaft und Steuerzahler in Zukunft auf ihn zu kommt...

@16:05 von Der Lenz

"Olivia59: >>Wenn sie genau hinsehen, erkennen Sie, dass auch die Grünen keine Forderungen nach Massnahmen stellen, die das "Wohlfühlklima" gefährden <<

Kann man so oder so sehen, aber womit sie recht haben ist das Grün auf "Wohlfüllklima" setzt um zu gewinnen weil sie eben nur mit Pragmatismus eine Chance haben. Wenn statt "Gemeinsam anpacken dessen was nötig ist" auf "Alle gegen Alle" und ideologische Grabenkämpfe geschwenkt wird enden sie wieder bei 10%."

Man muss diese "ideologischen" Kämpfe, die eigentlich eher Verteilungskämpfe sind, nicht forcieren, doch darf man deswegen nicht auf angemessene Umweltpolitik verzichten und diese nur simulieren. Neubauer sagt doch nichts anders als das "wir" ständig auf den Arm genommen werden. Die erste Protestbewegung die mit Beifall von der Politik mundtotgemacht werden soll. Man muss sich den Konflikten stellen und diese "gemeinsam anpackend" lösen. Mal gespannt wie das Biden löst, seine Zielsetzung ist ambitionierter aber wer zahlt.

@Stern2100 um 16:07

>eine noch drastischere Energiewende noch teuer wird<

Eine Frage des Weges der Finanzierung.
Auch wenn das noch niemand so sagt wird nach Corona eine massive Marktbereinigung folgen. Das Abfedern durch Intervention wird nicht wirklich Kostengünstig werden (sehr Kostengünstig im vergleich zu den Folgen eines Ausbleibens oder einer zu geringen Intervention), unabhängig davon wofür man das Geld ausgibt.

Wie Immer muss die Refinanzierung aus den auf den Investitionen basierenden Gewinnen geschehen.
Das ist immer das Gleiche, egal wohin das Geld wandert.

Am 30. April 2021 um 16:07 von Stern2100

Nach den letzten Umfragen könnte es zu einer GRR Mehrheit reichen, sodass ihr Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ob Sie sich darüber freuen können, hängt jedoch von Ihrem Geldbeutel ab, weil eine noch drastischere Energiewende noch teuer wird.
__
Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.
Spätestens dann wird es Zeit, hier die Koffer zu packen aber es sind noch ein paar Monate und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Von Deutschland lernen heißt, wie man's nicht tut lernen

Wie kann es in einem (noch) Industriestaat sein, dass in allen Parteien außer einem, so gut wie kein Fachwissen zu Energie- und Klimafragen vorhanden ist?

Diese Rechtsprechung und Politik wird Deutschland sehr teuer bezahlen.

Schon wieder gilt die Maxime: Von Deutschland lernen heißt, wie man's nicht tut lernen.

Genau wie von der "Energiewende" und den vielen anderen deutschen Sonderwegen.

Auf große Ankündigungen folgen k(l)eine Handlungen.

"Bremser und Blockierer haben nichts mehr zu sagen, es geht jetzt ums Handeln." (Schulze)

Wenn die Bremser und Blockierer nichts zu sagen hätten, wären wir schon sehr viel weiter. Die ersten internationale Klimakonferenz fand vor über 40 Jahren statt.

Die Botschaft hör ich schon, allein ...

Hr. Scholz nach Ts: : "Ich habe immer gesagt: Klimaschutz ist die wichtigste Aufgabe unserer Zeit. Bremser und Blockierer haben nichts mehr zu sagen, es geht jetzt ums Handeln." <<

Markige Worte für jemanden, der als führender Vertreter einer Regierungspartei ein Klimaschutzprogramm mitvertreten (!) hat, dem vom Verfassungericht Unzulänglichkeit, genauer: in Teilen Verfassungswidrigkeit bescheinigt wurde.

@16:20 von fathaland slim

">>Mit der Mär vom grünen Wachstum, bei dem jeder noch was zu gewinnen hat, ist es nämlich schnell vorbei wenn wir das Klima wirklich "retten" wollen.<<

Ganz im Geigentum.

Denn wenn man wirklich mit dem ökologischen Umbau der Wirtschaft ernst macht, dann wird das einen gewaltigen Innovationsschub zur Folge haben.

Innovationsschübe sind mit Arbeitsplätzen verbunden, ein „weiter so“ hingegen mit Arbeitsplatzabbau. Konservative leugnen das gerne, obwohl es eigentlich leicht zu erkennen ist."

Ich bin ja im Gegensaatz zu Grünen & Co. dafür, dass man endlich die Massnahmen benennt, die heute schon notwendig sind und das ganze sozial gerecht angeht.
Was Sie allerdings sagen bedient wieder das Narrativ, das alle durch einen Innovationsschub am Ende noch was zu gewinnen haben. Brauchen wir etwa mehr Probleme wie Atommüll, CO2 etc. damit man schön forschen kann und es uns am Ende allen besser geht?

16:28 von harry.berlin

Kein Umweltschutz kostet uns langfristig noch viel mehr Geld.
Ihre angedeutete Abwägung ist Makulatur
.
was habe ich angedeutet ?
interpretieren sie nicht mehr in Beiträge rein, als drin steht
vor allem nicht das Falsche !
Es gibt keine Alternative zum Umweltschutz
auch wenn andere sich nicht beteiligen kontraproduktiv sind
und auf unsere Kosten keinen Umweltschutz betreiben
(wobei hierzulande mehr gequatscht als sinnvoll gehandelt wird)

aber da gibt es ja (noch) geeignete Mittel, auch und vor allem gegen China

16:31 von Der freundliche...

sie meinen, wer kann und die möglichkeit hat, sollte das weite suchen. ? falls Ich diese frage stellen darf!

um 16:11 von fathaland slim

Wahrscheinlich meinen Sie die Bürger, die nichts zu knabbern haben. Oder zu knapsen haben. Genau wegen dieser Bürger hoffe ich auf grün-rot-rot, denn die Linke wird darauf achten, daß die Umweltschutzmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. Ja, auch mittels Umverteilung. Denn viele Bürger haben, wie Sie richtig schreiben, zu knapsen, während das Geldvermögen der privaten Haushalte in der Summe etwa neun Billionen Euro beträgt.

Aus oben genannten Gründen halte ich übrigens eine grün-schwarze Koalition für keine gute Idee.
--------------------
Auch wenn die 9 Billionen höher versteuert werden, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Am 30. April 2021 um 15:35 von Tremiro

" Die Grünen sind und waren schon an der Bundesregierung und zahlreichen Landesregierungen beteiligt. Ich habe noch nie gehört dass da jeweils "alle Gesetze und Verordnungen gekippt, oder ausgehebelt" worden sind. "

Das mag so sein, da waren sie aber auch ganz kleiner Partner im Bund, vom Land reden wir mal nicht, es geht jetzt um den Bund.
Und wenn Grün wirklich die Mehrheit hat, werden wir uns wohl die Augen reiben.

@weingasi, 16:34 re @Stern2100

Nach den letzten Umfragen könnte es zu einer GRR Mehrheit reichen, sodass ihr Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ob Sie sich darüber freuen können, hängt jedoch von Ihrem Geldbeutel ab, weil eine noch drastischere Energiewende noch teuer wird.
__
Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.
Spätestens dann wird es Zeit, hier die Koffer zu packen aber es sind noch ein paar Monate und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Du meine Güte. Wenn es danach ginge, ob mir die Regierung gefällt, hätte ich schon vor 60 Jahren die Koffer packen müssen. Aber ich bin noch hier. Und ich lebe sogar noch.
Glauben Sie ernsthaft, dass für Sie hier kein Leben mehr möglich ist, wenn irgendwas grünes oder irgendwas rotes die Politik macht? Hat man Ihnen das so erfolgreich eingetrichtert?

@ weingassi1. 16:34

Weingasi1@Stern2100

"Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.
Spätestens dann wird es Zeit, hier die Koffer zu packen aber es sind noch ein paar Monate und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt."

Für den Kathatastrophenfall könnte ich ein Gästehaus anbieten. Wird bis Oktober fertig werden...

16:18 von frosthorn

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es wirklich nicht, wie Sie drei, die Sie doch ausgerechnet die finanziellen Belastungen bejammern, sich so naiv anstellen können
.
stimmt es etwa nicht dass Umweltschutz teuer wird ?
ebenso wenig wie es zu Umweltschutz keine Alternative hat !

Also packen wir es endlich an
weil was aktuell getan wird ist ne Lachnummer
Beispiele ?
AKW´s abschalten, Kohlekraft abschalten, aber mehr Strom benötigen (auch wegen E Mobilität)
und dann über Abstandregelungen von Windkraftanlagen diskutieren, statt die Dinger rigoros zu bauen,
ob es jetzt dem Einzelnen in den Kram passt oder nicht

@ 16:30 von Möbius

Nur weil der Zeitgeist es will
Muss man doch jetzt nicht in Hysterie verfallen.

Natürlich haben Sie recht, aber Ihre Einstellung teilt hierzulande leider immer nur eine kleine Minderheit.

Der Klimawandel bietet, auch wenn er in nur wenigen Hundert Jahren passiert, doch auch viele Chancen.

Sehe ich auch so.

Bodenschätze könnten in Grönland und der Antarktis abgebaut werden, die Nordost Passage könnte neben Suez- und Panamakanal die dritte große Weltschiffahrtsstrasse werden (sehr zum Missfallen der USA), man könnte auch Landwirtschaft in der sibirischen Tundra betreiben.

Wieso zum Missfallen der USA? Neben der Nordostpassage wäre dann auch die Nordwestpassage schiffbar.

Am 30. April 2021 um 15:51 von Sisyphos3

" weil die SPD eigentlich eine Arbeiterpartei war,
.
das muß aber schon lange her gewesen sein
aktuell (2018 mehr oder weniger)
AfD mit 34 % Arbeitern (höchster Anteil aller Parteien) 18 % Akademiker ... nur 1/3 Frauen "

Keine Ahnung was die AfD macht, oder wer da drin ist, ist auch völlig uninteressant, weil die nie an einer Regierung beteiligt sein werden.
Ich beschäftige mich nicht mit Parteien die Chancenlos sind.

Und mein Satz endet ja auch mit " war ", dort ist ja das Problem.

16:15 von Sisyphos3 / @schabernack, 15:59

«geschickter ?
definitiv ja !
also in China macht man sich keinen Kopf über die Roheisenproduktion mit Kohle oder Wasserstoff
die produzieren 1.000 Mill Tonnen im Jahr konventionell
und wir überlegen wie wir unsere 30 Mill Tonnen die wir noch selber verhütten,
kostengünstg mit umweltfreundlichen Methoden zusammenkochen.»

1. ist Stahl kochen nicht die Wirtschaft.
2. kann man real gar nicht so lese-inkompetent sein, dass unklar hätte gewesen sein können, was ich mit "geschickt vorgehen" beabsichtigte zu sagen.

3. ist der Drecksstahl aus China, der so tat, als sei er der Bär, real aber noch schwächer war als die Maus, der Grund dafür, dass die Bauarbeiten an der verranzten "Leverkusener Autobahnbrücke" sich nun weitere (x) Jahre in die Länge ziehen. Weil der komplett unfähige Stahl aus China gar nichts anders kann als doof gucken, und jämmerlich vor sich hin rosten.

1.001x teurer in Summe als vernünftiger Stahl zum Brückenbau.
Den man statt China-Stahl-Depp hätte kaufen können !

15:54 von Nettie

"Zu diesen Narrativen gehört insbesondere, dass der Schutz unserer Umwelt ohne das durch ihre Zerstörung verdiente Geld nicht möglich sei. Soll heißen: Dass "finanzielle" Interessen daher Vorrang hätten (ich sage nicht "wirtschaftliche", da Voraussetzung für vernünftiges Wirtschaften die Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen, d.h. die Erhaltung eines allen menschenwürdiges Leben ermöglichenden ökologischen und sozialen Lebensumfelds ist)."

.-.-.

Kluge Herleitung.
Danke.

16:33, Olivia59

>>Mal gespannt wie das Biden löst, seine Zielsetzung ist ambitionierter aber wer zahlt.<<

Die Steuerzahler zahlen. Das ist bei staatlichen Ausgaben immer so. Es geht gar nicht anders. Eine Binse.

Eine kluge staatliche Ausgabenpolitik macht sich aber bezahlt.

Was eine kluge Ausgabenpolitik ist, darüber gehen die Meinungen natürlich auseinander. Auch das kann gar nicht anders sein, zumindest in einer Demokratie.

Am 30. April 2021 um 15:59 von schabernack

" State of the Art + sehr schwierig ist es, den Weg finden, der auch die Gesellschaftsschichten mit weniger Geld nicht über die Maßen belastet, und noch mehr Ungleichheit schafft. "

Und wie soll das gehen, die Industrie wird jeden Pfennig umlegen, den sie für Umbau wenn es geht, oder CO2 Steuer zahlen müssen.
Das schlägt sich auf alle Artikel nieder, da ist nicht einer ausgenommen, alles wird transportiert, meist mehrfach.
Und alles muss jemand bezahlen, das ist der Bürger, wer also wenig hat ist immer der ...... .

@hesta15 - Scheinargument "Arbeitsplätze"

15:44 von hesta15:
"Wo bleiben die handfesten Vorschläge wie die deutsche Wirtschaft umgebaut werden soll, ohne das zigtausende Arbeitsplätze vernichtet werden."

Wir haben derzeit 2,7 Millionen Arbeitslose. Der langfristige Abbau von tausenden Arbeitsplätzen liegt somit im Promillebereich und fällt damit geringer aus als die monatlichen Schwankungen.

Außerdem reden hier von einer langfristigen Umstrukturierung. Wenn beispielsweise im klimaschädlichen Kohlesektor keine Neueinstellungen vorgenommen werden, sind die meisten der aktuell ca. 20.000 Beschäftigten bis 2030 ohnehin in Rente.

Vergessen Sie auch nicht, dass mit dem Ausbau und der Instandhaltung der regenerativen Energien auch Arbeitsplätze geschaffen werden.

Blinder Aktionismus?

Die SPD / der Herr Scholz versucht alles, um noch Punkte für die anstehende Wahl zu machen.
Das ist doch sonst nicht sein Thema - Klimaschutz - schon eher die Nichtübernahme von Verantwortung für z.B. Wirecard....ich kann Herrn Scholz nicht ernst nehmen.
Das ist meine Meinung.

16:34, weingasi1

>>Am 30. April 2021 um 16:07 von Stern2100
Nach den letzten Umfragen könnte es zu einer GRR Mehrheit reichen, sodass ihr Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ob Sie sich darüber freuen können, hängt jedoch von Ihrem Geldbeutel ab, weil eine noch drastischere Energiewende noch teuer wird.
__
Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.
Spätestens dann wird es Zeit, hier die Koffer zu packen aber es sind noch ein paar Monate und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.<<

Ich glaube, Sie werden sehr überrascht über eine grün-rot-rote Regierung sein und Ihre Koffer wieder auspacken. Deswegen rate ich sie erst einmal, um sich unnötige Arbeit zu ersparen, nicht zu packen und ein oder zwei Jahre abzuwarten. Packen können Sie dann immer noch, denn Ihre Koffer werden nicht wegsozialisiert werden. Das garantiere ich, so weit lehne ich mich aus dem Fenster.

Farbnuancen

@ 16:33 von Olivia59

"Man muss diese "ideologischen" Kämpfe, die eigentlich eher Verteilungskämpfe sind, nicht forcieren, doch darf man deswegen nicht auf angemessene Umweltpolitik verzichten und diese nur simulieren."

Die Grünen betreffend: Zum einen halte ich es mittlerweile für recht wahrscheinlich, dass die Grünen bei der BW die meisten Stimmen bekommen. Was die Angemessenheit angeht, es wird wohl, so befürchte ich, bestenfalls lindgrün.

15:12 von harry.berlin

Ein Armutszeugnis des deutschen Konservatismus. Ich hoffe auf eine grüne Kanzlerin.
#
Diesen Wunsch schließe ich mich an. Baerbock wird Kanzler.

16:48, Olivia59 @16:20 von fathaland slim

>>Was Sie allerdings sagen bedient wieder das Narrativ, das alle durch einen Innovationsschub am Ende noch was zu gewinnen haben. Brauchen wir etwa mehr Probleme wie Atommüll, CO2 etc. damit man schön forschen kann und es uns am Ende allen besser geht?<<

Innovation ist immer negativ? Forschung ist des Teufels?

Also am besten zurück auf die Bäume?

Das kann es doch wohl nicht sein.

@16:11 von fathaland slim

"denn die Linke wird darauf achten, daß die Umweltschutzmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. Ja, auch mittels Umverteilung. "

Das Glaube ich nicht, dass von einer Partei die sich lieber in Details verliert was Verwertbares herauskommt.
Seit Jahren schiebt die Linke Grundsatzentscheidungen vor sich her, weil sie sich vor internen Auseinandersetzungen fürchtet (deshalb auch Stillstandspartei genannt (Spiegel)).

Kritik aus den eigenen Reihen, Wagenknecht wirft vor: wird mehr und mehr zu Akademikerpartei ... (also weit von der Arbeiterpartei entfernt).

Die innerliche Zerstrittenheit scheint mir symptomatisch (z.B. manche drängen auf eine Begrenzung der Zuwanderung, andere sind für bedingungslosen Zuzug).

Von der fragwürdigen Vergangenheit gar nicht geredet.

@Der freundliche... - 16:31

"Das steht alles im vorläufigen Wahlprogramm der Grünen. Da kann sich ein jeder ein Bild davon machen, was nach einen möglichen Wahlerfolg auf Wirtschaft und Steuerzahler in Zukunft auf ihn zu kommt..."

Wir können auch so weitermachen wie bisher, um es schön billig zu halten.
Zur Wahl steht ja auch eine Partei, die das ganze Klimaproblem als Fake ansieht und uns laufend Alternativen mit ihrer Pseudo-Kompetenz vorgaukelt.

Richtig teuer wird es dann für die Generation ab 2040 aufwärts - deren Kosten werden die Egozentriker von heute aber nicht interessieren.

Da schürt man lieber Grünen-Panik und hält die FFF-Jugend für Spinner.

@Weingassi @stern2100

"Malen Sie den Teufel nicht an die Wand."
Mache ich nicht und vor wenigen Wochen hätte ich einen Wahlsieg von GRR auch nicht für möglich gehalten. Da seitens der Union jedoch eine echte Auseinandersetzung mit Frau Baerbock nicht zu erwarten ist, die Regierung ein schlechtes Impfmanagement abgibt und die Grünen von den Medien gefördert werden, ist GRR durchaus möglich ist.

@ Nachfragerin. 16:40

" Wenn die Bremser und Blockierer nichts zu sagen hätten, wären wir schon sehr viel weiter. Die ersten internationale Klimakonferenz fand vor über 40 Jahren statt. "

Als interessierte Beobachterin (ich darf das doch so schreiben?), haben Sie sicherlich auch die entsprechenden Ergebnisse der internationalen Klimakonferenzen realisiert. Schattenboxen und Lippenbekenntnisse. Diese Konferenzen sind das Geld nicht wert, was hierfür aufgebracht werden muss..

Auf Kommentar antworten...

Am 30. April 2021 um 16:21 von Giselbert

Naja ...
Bei diesem Thema scheinen aber einige Emotionen hochzukochen.

###

Es wird ja auch sehr viele Menschen betreffen. Vor allen wie Sie schreiben bei Verboten und Mehrkosten für Verbraucher...

Am 30. April 2021 um 16:11 von fathaland slim

"Genau wegen dieser Bürger hoffe ich auf grün-rot-rot, denn die Linke wird darauf achten, daß die Umweltschutzmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. "

Das wird wohl nicht passieren, wenn rot zu seinen Kernthemen steht, oder sie knicken ein.
Rot hätte einige interessante Ansätze, wenn ich an die 52 Milliarden denke.
Bei grün-schwarz sehe ich das so wie Sie, aber generell wird die Schere sehr weit aufgehen. Man kann nur hoffen das sich mal eine Partei gründet, die die guten Dinge von den jetzigen nimmt, hätte sicher viele Anhänger.

16:57 von Opa Klaus

Für den Kathatastrophenfall könnte ich ein Gästehaus anbieten. Wird bis Oktober fertig werden..
.
erzählen sie mehr davon !
auch wenn man nicht von ner Katastrophe betroffen ist
ein Kurzaufenthalt mit gewissem "Familienanschluß" klingt verlockend

16:54, hesta15

>>Auch wenn die 9 Billionen höher versteuert werden, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.<<

Starke Schultern können mehr tragen als schwache.

Wenn dieses Prinzip beherzigt wird, dann sehe ich keinerlei Probleme mit dem ökologischen Umbau der Wirtschaft.

Allerdings ist dieses Prinzip im Kapitalismus nicht so richtig populär.

@ 16:30 von Möbius

"Nur weil der Zeitgeist es will
Muss man doch jetzt nicht in Hysterie verfallen.

Der Klimawandel bietet, auch wenn er in nur wenigen Hundert Jahren passiert, doch auch viele Chancen."

Was Sie schreiben (Ihr gesamter Beitrag), da ist was dran ...

Aber einige sehen das Glas halt immer nur als "halb leer".

@ Möbius

Muss man doch jetzt nicht in Hysterie verfallen.

Dann würde ich es an Ihrer Stelle auch nicht tun.

17:01 von schabernack

warum immer so empfindlich
das mit dem übrigens Roheisen nicht Stahl war ein Beispiel
und die Zahlen sprechen ja wohl für sich, wo Eisenerz verhüttet wird aktuell

16:59, Vielfalt.

>>“Der Klimawandel bietet, auch wenn er in nur wenigen Hundert Jahren passiert, doch auch viele Chancen.“

Sehe ich auch so.<<

Ja, ganz große Chancen.

Wenn wir Glück haben, dann werden wir dieses Jahr das dritte Dürrejahr erleben.

Andere würden es Pech nennen, aber Sie sehen ja im Klimawandel große Chancen.

Am 30. April 2021 um 16:11 von Tremiro

" Wer als Arbeiter die AfD wählt ist uninformiert über die Partei. "

Die Zahlen sind nicht von mir, sonder ich hab nur darauf geantwortet, ich hab geschrieben das mir die Partei egal ist, ist nicht meine.
Ich wähle die also nicht und bin auch kein Arbeiter mehr.
Nur das ich nicht schon wieder in eine Ecke komme, weil ich was geantwortet habe, sie müssen schon die ganze Antwort lesen.

Auf Kommentar antworten...

Am 30. April 2021 um 16:53 von Karl Maria Jose...

sie meinen, wer kann und die möglichkeit hat, sollte das weite suchen. ? falls Ich diese frage stellen darf!

###

Nein. Aber man sollte einfach mal das Wahlprogramm der Grünen durchlesen und entscheiden, ob man dieses so mittragen will, sollten die Grünen die Regierungsverantwortung bekommen...

@ wenigfahrer

Verstehe jetzt die Hektik nicht ganz

Welche Hektik?

Sind wir noch zu retten?

Seriöse Frage! Wer sich wissenschaftlich mit der Krise der Menschheit beschäftigt, was den Planeten angeht, der kommt zum Ergebnis, daß alles in bester Ordnung ist, bis auf den "Inhaber des Planeten!" Was ist so tragisch daran, daß sich das Klima radikal verändern wird, nicht unmbedingt zum Vorteil des augenblicklichen Inhabers? Wichtig ist doch, daß der Planet auch noch weiterhin besteht und die "Flora und Fauna" blüht, auch ohne einen Besitzer und Besitzerin!

Am 30. April 2021 um 16:18 von frosthorn

Und wovon wollen Sie ihr Leben weiter bestreiten, als Kleinrentner, gleich in die Kiste springen ?.
Irgendwie müssen 30 Prozent der Bürger ja weiterleben können, den so viele sind es, die wenig haben, und es werden mehr.
Das jetzt als Geschrei abtun, ist etwas wenig.

17:01 von wenigfahrer

Keine Ahnung was die AfD macht, oder wer da drin ist, ist auch völlig uninteressant, weil die nie an einer Regierung beteiligt sein werden.
.
immer schön vorsichtig sein :-) mit so Aussagen
dass die strickenden GRÜNEN mal einen Ministerpräsidenten stellen oder die LINKE
wer hätte das gedacht ?

16:39, Vielfalt.

>>Wie kann es in einem (noch) Industriestaat sein, dass in allen Parteien außer einem, so gut wie kein Fachwissen zu Energie- und Klimafragen vorhanden ist?<<

Außer einer. Das Wort „Partei“ hat in der deutschen Sprache ein weibliches Geschlecht.

Wenn Sie mit dieser Partei die AfD meinen, was ich annehme, dann zeugt das von immenser ideologischer Verblendung. Jeder Mensch, der naturwissenschaftlich auch nur halbgebildet ist, erkennt das.

@ Olivia59

Mal gespannt wie das Biden löst, seine Zielsetzung ist ambitionierter aber wer zahlt.

Wir zahlen, wenn die Politik nicht ambitioniert ist. Und zwar mit unserer Zukunft. Wir zahlen, wenn die Umweltpolitik aus träger Beschwichtigung besteht und aus der kurzsichtigen Frage, was es uns heute an Profit kostet.

@17:05 von fathaland slim

"Olivia59 >>Mal gespannt wie das Biden löst, seine Zielsetzung ist ambitionierter aber wer zahlt.<<

Die Steuerzahler zahlen. Das ist bei staatlichen Ausgaben immer so. Es geht gar nicht anders. Eine Binse.

Eine kluge staatliche Ausgabenpolitik macht sich aber bezahlt.

Was eine kluge Ausgabenpolitik ist, darüber gehen die Meinungen natürlich auseinander. Auch das kann gar nicht anders sein, zumindest in einer Demokratie."

Eigentlich geht es um Investitionsanreize und keine Vollfinanzierung. Die Frage bei Subventionen wäre, welche Gruppe Steuerzahler wie belastet wird. Bei den allgemeinen Preissteigerungen von Produkten durch Aufschlag der "CO2-Zulage" wird es ja sowieso keinen gerechten Ausgleich geben – zumindest in den USA.
Er sollte sich dem Thema einfach mal stellen, denn ambitionierte Ziele/Versprechen ohne Konzept sind Populismus.

Re : hesta15 !

Ich denke, es wird nicht so schnell gehen, bis klare und effiziente Vorschläge kommen, denn es müssen inzwischen viele neue Ideen finden, weg vom schnellen Gewinn, weg vom blinden Wachstum und auch der Ausbeutung von Menschen.
Auch in der Wirtschaft hätte schon längst viel mehr verändern müssen, sich auf Neues einlassen, die Ressourcen besser nutzen, den Abfall ebenfalls besser verwenden, auch neue Energien finden, die CO2 neutral sind, und nicht wie bisher gleich hohe Gewinne erzielen.
Eine grüne Kandidatin braucht ein paar Tage und etliche Fachleute, die sie gut beraten und man gemeinsam echte Vorschläge machen, die realisierbar sind.
Was CDU und CSU über viele Jahre verschleppt haben, kann eine neue Grüne Kandidatin nicht über Nacht alles ändern können. Also etwas Geduld !!

Am 30. April 2021 um 16:55 von wenigfahrer

Zitat: Und wenn Grün wirklich die Mehrheit hat, werden wir uns wohl die Augen reiben.<7em>

Ich würde mir allerdings auch die Augen reiben, wenn die GRÜNEN nach der Bundstagswahl die Mehrheit hätten.

Eine Mehrheit einer Partei im Bundstag gab es noch nie.

Oh Gott

wenn ich hier lese wie sehr sich viele auf ein rot rot grünes Bündnis freuen, bekomme ich "Kummerfalten".
Bei der Klimadebatte bin ich ja noch bei denen, dann hört es aber auf.
Umverteilung von Vermögen, bei diesem "Schreckgespenst" sind die welche die Masse an Geld haben schneller weg als die Regierung das Gesetz beschlossen hat.
Ich bin der Liebe wegen nach 40 Jahren USA nach Deutschland gezogen, habe aber Gott sei Dank noch den schweizerischen Pass. Da kann man zur Not noch flüchten, hoffe aber der Liebe wegen das es nicht zu rot rot grün kommt.
Allen einen schönen und vor allem ruhigen 1. Mai.

17:24 von fathaland slim

Andere würden es Pech nennen, aber Sie sehen ja im Klimawandel große Chancen.
.
auch da gilt
des einen Freud des anderen Leid
wenn es hierzulande zu Dürren kommt und in weiten Teilen der Sahel Zone ohnehin
es gibt bestimmt Plätzchen auf unseren Planeten
da herrschen besser klimatische Randbedingungen dadurch

nur mal ein etwas ausgefallenes Beispiel
es wird beklagt das Eisbären aktuell weniger Jagdglück haben, wegen des Wegbrechens von Eis
wie das jetzt wohl ne Robbe betrachtet ... :-)

17:15, Giselbert @16:11 von fathaland slim

>>Seit Jahren schiebt die Linke Grundsatzentscheidungen vor sich her, weil sie sich vor internen Auseinandersetzungen fürchtet (deshalb auch Stillstandspartei genannt (Spiegel)).

Kritik aus den eigenen Reihen, Wagenknecht wirft vor: wird mehr und mehr zu Akademikerpartei ... (also weit von der Arbeiterpartei entfernt).

Die innerliche Zerstrittenheit scheint mir symptomatisch (z.B. manche drängen auf eine Begrenzung der Zuwanderung, andere sind für bedingungslosen Zuzug).<<

Einerseits schreiben Sie von fehlenden internen Auseinandersetzungen, andererseits von innerer Zerstrittenheit. Fällt Ihnen der Widerspruch gar nicht auf?

Ihre Skizzierung der Zuwanderungsdiskussion ist mehr als holzschnitthaft, das Thema wird viel differenzierter diskutiert.

Als reine Arbeiterpartei im Sinne der traditionellen Industriearbeiterschaft hätte die Linke überhaupt keine Chance, denn dieses Milieu gibt es kaum noch.

17:27, rimitino

>>Was ist so tragisch daran, daß sich das Klima radikal verändern wird, nicht unmbedingt zum Vorteil des augenblicklichen Inhabers? <<

Ganz einfach.

Die Tatsache, daß ich zu den augenblicklichen Inhabern der Erde gehöre, wie auch sämtliche anderen Menschen dieser Erde.

Zählen Sie nicht dazu?

@sisyphos3 16:15

Eisen mit Hilfe von Wasserstoff großtechnisch zu machen werden auch die Chinesen hinbekommen, vielleicht sogar eher als manch einer glaubt. Aluminium und Zement sind -was das CO2 angeht- das größere Problem. Da fff irgend auch mal erwachsen wird(?) können sie dann in Blaumann und Weißkittel ausgiebig daran arbeiten wie man das gebacken kriegt.

17:08 von wenigfahrer / @schabernack, 15:59

«State of the Art + sehr schwierig ist es, den Weg finden, der auch die Gesellschaftsschichten mit weniger Geld nicht über die Maßen belastet, und noch mehr Ungleichheit schafft.»

«Und wie soll das gehen, die Industrie wird jeden Pfennig umlegen, den sie für Umbau wenn es geht, oder CO2 Steuer zahlen müssen.»

Wer kein Auto hat, wird durch höhere Kraftstoffpreise nicht zusätzlich belastet. Wer bisher unüberlegt andauernd Auto-Kurzstrecke fuhr, kann sein Fahrverhalten überdenken, anpassen, klüger gestalten, gar ganz auf das Auto verzichten. In größeren Städten könnten das viele heute schon ohne höhere Spritpreise.

Ich hatte längst nicht alle Zeit ein Auto.
Man spart sehr viel, hat man keines auf sich alleine angemeldet.

Besteuerung geht auch anders, als immer nur über die Lohnsteuer. Andere Modelle sind seit langem in Überlegung. Müsste man aber politisch auch wollen.

Schon sehr mittelfristig ist es für alle das weitaus Teuerste.
Vogel Strauß mit Kopf und Sand nacheifern …

kurz und prägnant

@ 17:19 von fathaland slim

"Starke Schultern können mehr tragen als schwache. ... Allerdings ist dieses Prinzip im Kapitalismus nicht so richtig populär."

Wohl wahr. Und schön fomuliert. Im besten Sinn zum Lachen.

@17:31 von harry.berlin

"Olivia59: >>Mal gespannt wie das Biden löst, seine Zielsetzung ist ambitionierter aber wer zahlt.<<

Wir zahlen, wenn die Politik nicht ambitioniert ist. Und zwar mit unserer Zukunft. Wir zahlen, wenn die Umweltpolitik aus träger Beschwichtigung besteht und aus der kurzsichtigen Frage, was es uns heute an Profit kostet."

Führen Sie bitte nicht zum 100. mal die selbe Scheindebatte. Wie sehr muss man sich rhetorisch noch absichern, dass einem nicht der Kommentar im Mund rumdreht wird. Die Frage war nicht ob Massnahmen getroffen werden oder nicht, sondern wer wie mit dem Kosten belastet wird.
Drücken Sie sich bitte nicht genauso wie die Politik davor, weil genau darin der Grund für die Unterlassung erforderlicher Massnahmen liegt. FFF sagt dazu übrigens auch nix.

17:31, Olivia59

>>Eigentlich geht es um Investitionsanreize und keine Vollfinanzierung. Die Frage bei Subventionen wäre, welche Gruppe Steuerzahler wie belastet wird. Bei den allgemeinen Preissteigerungen von Produkten durch Aufschlag der "CO2-Zulage" wird es ja sowieso keinen gerechten Ausgleich geben – zumindest in den USA.
Er sollte sich dem Thema einfach mal stellen, denn ambitionierte Ziele/Versprechen ohne Konzept sind Populismus.<<

Jede kluge Ausgabenpolitik besteht nicht nur aus Investitionsanreizen, sondern auch aus Investitionen. Sowie der Abfederung sozialer Härten. Was ich mir im hier diskutierten Zusammenhang unter Vollfinanzierung vorzustellen habe, das weiß ich nicht.

Den Verantwortlichen pauschal zu unterstellen, daß sie kein Konzept hätten, könnte als Definition des Begriffes „Populismus“ dienen.

Mit Scheinheilig trifft Luisa Neubauer den Nagel auf den Kopf

Das wäre so, wie wenn ein Schüler einen Aufsatz mit einer glatten 6 zurück bekommt und dann den Lehrer für sein tolles Urteil lobt.
Kann das evtl. Irgendwas damit zu tun haben, dass die Umfragewerte der Groko jetzt total im Eimer sind? Und die Grünen obenauf? Ja natürlich werden jetzt noch schnell ein paar Beschlüsse gefasst als wollte man dem Urteil aus Karlsruhe folgen. Die Ausnahmen für die ach so sehr gebeutelte Wirtschaft kann man dann nach der Wahl noch machen. Mal sehen ob das Wahlvolk sich wirklich für so dumm verkaufen lässt.
Es gilt die neue Bauernregel: Wenn Söder Bäume umarmt und Bienen liebt, dann kann der Wahltag nicht weit sein ...

@fatherland slim @hesta15

"Auch wenn die 9 Billionen höher versteuert werden, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein."
Die 9 Billionen sind nach der Versteuerung übergeblieben, es handelt sich um versteuertes Vermögen. Grüne, SPD und Linke wollen zwar eine Vermögensteuer einführen, die wird aber nicht viel einbringen und einen hohen Verwaltungsaufwand generieren. Rot-Grün hat deshalb auch 1998 auf diese Steuereinnahmen verzichtet. Richtig wäre es jedoch, die Zinsen auf das Geldvermögen der Einkommensteuer zu unterwerfen. Warum diese lediglich mit 25 % besteuert werden, ist nicht zu begründen.

@sisyphos3 17:23

Das "Roheisen aus Wasserstoff gemacht" ist "Eisenluppe" und gar nicht richtig geschmolzen, wo es (sie) sich bildet. Nur zur Ergänzung. Und der Wasserstoff dazu wird irgendwann klugerweise durch Zersetzung von Erdgas zu Ruß und H2 gewonnen werden, was nur 1/5 der Energie benötigt als die Elektrolyse von Wasser.

17:37, falsa demonstratio

>>Eine Mehrheit einer Partei im Bundstag gab es noch nie.<<

Sowohl 1953 als auch 1957 errang die Union die absolute Mehrheit der Bundestagsmandate. 1957 auch der abgegebenen Stimmen, nämlich 50,1 Prozent.

Sicherlich, wenn Sie CDU und CSU als zwei Parteien betrachten, dann haben Sie natürlich Recht. De facto sind sie das aber nicht.

17:30 von fathaland slim

eine unendliche Geschichte ...
weshalb man diese oder jene Partei wählt.

Da gibts (im Norden so ein kleines Bundesland ) da haben die 33.000 Euro Schulden pro Kopf
11 % Arbeitslosenquote und kriegen seit 50 Jahren Geld aus dem Länderfinanzausgleich
ein anderes Bundesland im Südosten hat 1.300 Euro Schulden/Kopf, 3,4 % Arbeitslose und zahlt zumindest seit 30 Jahren in den Länderfinanzausgleich rein
Erstaunlich, das Wahlverhalten hat sich in 70 Jahren in beiden Ländern nicht verändert
also scheinen ja beide mit ihren Zuständen zufrieden zu sein

17:23 von Sisyphos3 / @schabernack, 17:01

«warum immer so empfindlich.»

Empfindlich ist was für Mimosen.
Für Schabernacke ist das ein Phantom aus dem Nirvana.

das mit dem übrigens Roheisen nicht Stahl war ein Beispiel
und die Zahlen sprechen ja wohl für sich, wo Eisenerz verhüttet wird aktuell.»

Es ist ein völlig beliebiges untaugliches Beispiel auf das, was ich beschrieb. Wen wird es wohl wundern, dass im 1,4 Mrd. Menschen Riesengroßland China mehr Stahl verhüttet wird als in 83 Mio. Deutschland.

Stahlverhüttung ist sehr energie-intensiv. Mit weltweiter CO2-Bepreisung wird auch der Krempel aus China-Stahl teurer, werden diese Erzeugungskosten erst einmal mit erfasst. Längst in Internationalen Klimaabkommen vorgesehen und geregelt. In China hat man das verstanden.

Ihr Denken zur Umwelt reicht max. bis übermorgen. Es geht aber nicht um übermorgen, sondern um die nächsten Jahrzehnte. Wie die Scheuklappen des Postkutschers am Pferd, als der Kutscher mit Abwehrreflex das erste Auto auf der Straße fahren sah.

17:50 von spax-plywood

Eisen mit Hilfe von Wasserstoff großtechnisch zu machen werden auch die Chinesen hinbekommen,
.
können oder wollen ?
und das bei Aluminium ist wohl weniger das CO2 (indirekt vielleicht)
sondern der ungeheure Stromverbrauch

Ich verstehe die Diskussion nicht...

.. bei Frau Neubauer und Greta kommt doch der Strom aus der Steckdose für Tablet, Smartphone, Mikrowelle, Tv etc. Bei mir auch... (Ironie)

Wer hat denn konstruktive Vorschläge? Nur immer zu labern wir müssen die Welt retten aber nix an Vorschlägen zu bringen ist wie schales Bier. Es muss finanzierbar und allgemeinverträglich sein. Die Weiterentwicklung der Atomenegie wird eingestampft? Warum? Natürlich ist die derzeitige Nutzung nicht relevant weil zu teuer und die Problematik der Entsorgung nicht geklärt ist. Hätte man bei der Entwicklung des Automobils, der Organtranspantion oder der Flugzeuge die Forschung auch eingestellt, würden wir heute noch leben wie anno Tobak 1810.

Warum nutzen wie nicht die ungenütze Masse von 90% unseres Hirns?

@Weingassi @stern2100

"Spätestens dann ist es Zeit, hier die Koffer zu packen."
Da auch einige Foristen auf diesen Aspekt eingegangen sind, möchte ich hierzu nur anmerken, dass GRR für mich kein Grund ist, die Koffer zu packen. Ich werde auch unter GRR gerne hier leben, zumal ich davon ausgehen, dass sich diese Konstellation maximal 4 Jahre bleibt.

Klimaschutzgesetz

Gute Arbeit ist oft wichtiger als schnelle Arbeit. Wie gut, dass das Bundesverfassungsgericht den Ernst der Lage erkannt hat. Wir haben in der Tat nur einen Planeten Erde. "Pfusch am Bau" ist ja schon ärgerlich, wie vielmehr "Pfusch am Planeten", abgesegnet durch desinteressierte Volksvertreter.

@Olivia59 um 16:33

>Man muss diese "ideologischen" Kämpfe, die eigentlich eher Verteilungskämpfe sind, <

Natürlich sind sie das. Ministerpostenverteilungskämpfe, und Subventionsverteilungskämpfe. Vermitlungsgebürverteilungskämpfe und Nachpolitikkarierenberaterjobs-verteilungskämpfe, sowie Bildschirmzeit und Buchauflagenverteilungskämpfe.

> Die erste Protestbewegung die mit Beifall von der Politik <

Got bewahre, nein, fragen sie mal all die Leute die seit den 60ern politisch aktiv sind wieviele der Bewegungen einfach wegapplaudiert wurden. Mittlerweile Schreiben sich die rechtsradikalen Frauen- und Schwulenrechte auf die Fahne wenn sie Muslime beschimpfen wollen. Sowas ist Standard. Und um trotzdem irgend etwas zu erreichen braucht man Profis die sich davon nicht beirren lassen.
Die Kostenfrage ist ein gerne benutztes Totschlagargument, nur leider eines das in Energiefragen längst nur noch mit Faktenumkehr funktioniert. Reiner Trumpismus.

18:04 von spax-plywood

Zukunftsmusik !
aktuell verwendet man das Verfahren "grauer Wasserstoff"
da entsteht CO2 in Mengen

beim Verfahren "türkiser Wasserstoff" fällt Kohlenstoff in Reinform an
in wie weit das jetzt serientauglich ist
keine Ahnung

@Kosten

Ja, es werden Kosten entstehen. Je länger man die Augen vor dem drohenden Klimakollaps verschließt, desto höher werden die Kosten sein.

Es ist für mich unverständlich, dass jene, die jetzt für konsequentere Maßnahmen eintreten angeklagt werden und jene, die immer noch zu wenig tun wollen, nicht.

Nicht Grüne und Klimaschützer sind verantwortlich für entstehende Kosten, sondern jene (auch Mitbürger!), die lieber so weiter machen wollen wie bisher.

Es ist fast schon paradox, dass man von "verlorener Generation" spricht, weil etwas mehr als ein Jahr keine geregelte Schule mehr stattfinden kann, und andererseits lässt man mehrere (!) kommende Generationen einem möglicherweise katastrophalen Klimaumschwung entgegen gehen- weil es zu teuer wird!

18:17 von Walnuss

Wie gut, dass das Bundesverfassungsgericht den Ernst der Lage erkannt hat.
.
wann reagieren die in Karlsruhe dann bei der Staatsverschuldung
oder wer bürgt dafür wenn nicht die Kinder

Interpretationsfrage

TS: >>Schulze hatte die Karlsruher Entscheidung als "Rückenwind für den Klimaschutz" begrüßt.<<

Andere, etwa auch die Grünen, sehen im Urteil der Verfassungsrichter eine "schallende Ohrfeige"Urteil der bezeichnet. Es ist eben die Frage, wie man es "verkauft".
Aus meiner Sicht war es das zweite.

Wenn es gestattet ist, ironisch gemeint: Ohrfeigen als "Rückenwind" gab es nur in der sogenannten "schwarzen Pädagogik".

@ Sisyphos3 um 18:05

>ein anderes Bundesland im Südosten hat 1.300 Euro Schulden/Kopf, 3,4 % Arbeitslose und zahlt zumindest seit 30 Jahren in den Länderfinanzausgleich rein<

nicht Ganz. Bayern war bis Mitte 90er, also knapp 50 Jahre seit beginn der BRD Bruttonehmer, genau wie zu Weimarer Zeiten, und im Kaiserreich. Das hiess damals anders, aber ich denke es ist ein wunderbares Beispiel dafür das sich das Finanzieren des Aufbaus, auch wenn es 120 Jahre lang dauert, rentiert.
Das die dort ansässigen nicht sehr Dankbar sind, nie waren, und die Geber eigentlich lieber beschimpften um ihnen, seit es sich gedreht hat, vorzuhalten ihnen nur auf der Tasche zu liegen....zu den damaligen Gebern Zählt übrigens das Kleine Bundesland dort im Norden; dort wurde damals richtig Geld verdient ...und da unten im Süden re-investiert....ohne das gepolter und Geschrei wie es aus dem Süden.

Am 30. April 2021 um 18:11 von Opa Klaus

„Warum nutzen wie nicht die ungenütze Masse von 90% unseres Hirns?“

Na ja,

das Haar ist eine Sumpfpflanze,
darunter versickert zu viel.

Und trotzdem verdoppelt sich das Wissen der gesamten Menschheit z.Zt. alle 1,5 Jahre.

Schon erstaunlich.

@ Opa Klaus um 18:11

>Wer hat denn konstruktive Vorschläge? Nur immer zu labern wir müssen die Welt retten aber nix an Vorschlägen zu bringen ist wie schales Bier. Es muss finanzierbar und allgemeinverträglich sein.<

Och mensch Opa! Seit Mitte der 0er haben EEs geringere Kwhgestellungskosten als Fossil/Nuklearenergie.
Das ist jetzt schon so altbekannt das das kein neuer Vorschlag mehr ist. Mann muss es halt nur mal machen ne.

@sisyphos3 18:08

Bei Aluminium wird indirekt elektrochemisch folgendes erzwungen:

Al2O3 aus Bauxit

Al2O3 + C-> 2 Al + 3 CO

Bei der Elektrolysespannung wird um jedes 1/10 Volt gerungen um den Strombedarf zu senken.
Das CO ist in der Atmosphäre ratzfatz zu CO2 abgebaut, es sei denn man nutzt es als Synthesegas zur Methanolherstellung. Und damit wären wir z. B. beim "Projekt Zukunft".

@18:29 von Der Lenz, fathaland slim

Der Lenz: >>Die Kostenfrage ist ein gerne benutztes Totschlagargument, nur leider eines das in Energiefragen längst nur noch mit Faktenumkehr funktioniert. Reiner Trumpismus.<<

fathaland slim:
>>Den Verantwortlichen pauschal zu unterstellen, daß sie kein Konzept hätten, könnte als Definition des Begriffes „Populismus“ dienen.<<

Sie benutzen beide das selbe Abwehrargument. Man soll sich also mit Versprechungen von CO2 Zielen begnügen doch sobald man nach der praktischen Umsetzung und der Kostenverteilung fragt ist es Populismus und Trumpismus. Das ist wirklich die "unreasonable" postmoderne Welt.
Handlungen zählen nicht, Hauptsache die für Wohlgefühl sorgende Ideologie samt Feindbild lebt.

....3 C...

natürlich als Nachtrag zur Alugewinnung.

18:08 von Sisyphos3

«… und das bei Aluminium ist wohl weniger das CO2 (indirekt vielleicht)
sondern der ungeheure Stromverbrauch.»

Stromerzeugung aus Fossil ist immer verbunden mit CO2-Emission. Alles das, was bei der Produktion viel Strom verbraucht, erzeugt vorher auch viel CO2, wenn der Strom mit dem Fossil gemacht wurde.

Alles von Menschen fabriziert emittiert im Produktionsprozess CO2, ist das Fabrikat aus nicht nachwachsenden Rohstoffen. Selbst dabei entsteht bei der Weiterverarbeitung CO2. Glas schmelzen ist auch sehr energie-intensiv. Fenster in Häusern und Autos, Linsen in Kameras. Der Stoff auf dem Autositz macht CO2. Kinderspielzeug und der Flummi auch. Ohne Stahl und ohne Glas dabei.

All dieses CO2 war bisher unbepreist, da es keine Kostenerfassung dafür gab. CO2 geringe Produktion war kein finanzieller Anreiz für den Fabrikant.

Das ändert sich nun allmählich fortschreitend. Neue Denkweise über Produktionskosten. Anders kann es gar nicht gehen, als das alles im Großen Ganzen sehen !

Es ist auch nicht klar worum es eigentlich geht

Geht es um Plastik im Meer ? Dann sollte man die Industrie reglementieren, nicht die Verbraucher.

Geht es um CO2 Emissionen? Dann sollte man neben der Industrie mal die Landwirtschaft in den Fokus nehmen.

Geht es um E-Mobilität? Dann sollte man mal erklären wie das ohne neue AKW möglich sein soll.

Hier sind Leute unterwegs die uns mit wenig Sachkenntnis (Kobalt ist nicht Kobold !) erklären wollen, das die Welt besser wird wenn wir „alle“ den Gürtel enger schnallen damit anderswo mit massivem Ressourceneinsatz Geld verdient werden kann.

Welch Heuchelei !

@Sisyphos3 um 17:29

>dass die strickenden GRÜNEN mal einen Ministerpräsidenten stellen oder die LINKE
wer hätte das gedacht ?<

Jeder?

Oder vielleicht

Fast
Jeder.

@sisyphos3 18:33

Man zersetzt Erdgas also Methan bei 1500 Grad Celsius an geschmolzenen Zinn und trägt den Ruß aus. Es gibt keinen Katalysator der "verkokt" und freigebrannt werden muss (CO2). Im Grunde wird das Klimapotential von Erdgas und CO2 unschädlich gemacht.

18:39 von Der Lenz

jetzt wo sie Bayern nennen
die zahlen seit 1989 rein (Ausnahme 1992) also könnte das mit 30 Jahren wie ich schrieb hinkommen !

Zitat : "zu den damaligen Gebern Zählt übrigens das Kleine Bundesland dort im Norden; dort wurde damals richtig Geld verdient ...und da unten im Süden re-investiert....ohne das gepolter und Geschrei wie es aus dem Süden."

ich weiß 49 Mill Euro insgesamt in 8 Jahren
55 Jahre lang bezogen sie Geld (15 Mrd)

übrigens die "Südländer ".... wenn sie BW meinen die kriegten noch kein einziges Jahr Geld,
zahlten aber 76 Mrd rein in 70 Jahren
das nur mal zur Klarstellung

@18:29 von Der Lenz

"Die Kostenfrage ist ein gerne benutztes Totschlagargument, nur leider eines das in Energiefragen längst nur noch mit Faktenumkehr funktioniert. Reiner Trumpismus."

Ich versuch´s doch nochmal sachlich obwohl es anstrengend wird einfache Marktmechanismen zu erklären, die sowas von zentral beim Umweltthema sind.
Wenn der Staat nicht über Steuern den Wandel finanzieren soll (was direkte Kosten sind) muss man Investitionsanreize schaffen indem man CO2 bepreist und alte Technologie wettbewerbsunfähig macht. (indirekte Kostenerhöhung).
Diese simple Logik können sie natürlich wieder zu Brei reden wenn sie wollen.

16.29 Opa Klaus - Wahlkampf-Wahlkrampf

Ich hoffe wirklich das diesmal nicht der übliche Wahlkrampf stattfindet und die Bürger sich nicht wieder abspeisen lassen. In anderen Ländern ist das auch möglich. Da werden sehr handfeste Vereinbarungen getroffen und wenn die nicht eingehalten werden platzt die Regierung.

18:35, Sisyphos3

>>18:17 von Walnuss
Wie gut, dass das Bundesverfassungsgericht den Ernst der Lage erkannt hat.
.
wann reagieren die in Karlsruhe dann bei der Staatsverschuldung
oder wer bürgt dafür wenn nicht die Kinder<<

Mit Austeritätspolitik würde es für die Kinder richtig teuer.

Das weiß auch das Verfassungsgericht.

Oder meinen Sie, Ihre Kinder wären Ihnen dankbar, wenn Sie ihnen ein vom Schwamm durchzogenes Haus, in dem es jahrzehntelang durchs Dach geregnet hat, mit kaputter Heizung und aus den Rahmen fallenden Fenstern, vererben würden, dies aber schuldenfrei?

@ 15:44 von hesta15

Gibt es längst. Die Grünen und ihre Kanzlerkandidatin haben längst Farbe bekannt. Einfach mal informieren. Und viele deutsche Unternehmen sind längst an Bord, weil sie kapiert haben, dass es bei ökologischer Erneuerung nicht nur um das Überleben des Planeten geht sondern auch die eigene Zukunftsfähigkeit.

18:43 von Werner Krausss

wirklich? hier bei uns und unseren politikerinnen mag ich das nicht so recht glauben. falls mir diese offene aussage heute hier gestattet wird!

18:39 von Der Lenz

Danke für diesen Beitrag sowie auch für den anderen heute zur wechselseitigen Solidarität. Eine lange Nase drehen wenn die Verhältnisse sich ändern und das Geben sich umkehrt, entspricht so gar nicht meinem Gefühl von Gerechtigkeit. Stelle als frischgebackene Einjährige hier zudem wieder einmal fest, dass ich dem hohen moralischen Kompass vieler Mituser so gar nicht gerecht werden kann.

18:33 von Sisyphos3

«Zukunftsmusik !
aktuell verwendet man das Verfahren "grauer Wasserstoff"
da entsteht CO2 in Mengen

beim Verfahren "türkiser Wasserstoff" fällt Kohlenstoff in Reinform an
in wie weit das jetzt serientauglich ist
keine Ahnung.»

Um was sollte es denn wohl gehen als um Zukunftsmusik, wenn das BVerfG ein unzureichendes Konzept der Regierung für die Jahre nach 2030 bemängelt.

Alles, was übermorgen an Technologie sein wird. Wird heute vor gedacht, morgen ausprobiert und verfeinert, damit es übermorgen serientauglich sein kann. Oder verworfen, weil es zu nichts taugt.

Vom Himmel fiel nur der Meteorit, der den Dino zum Fossil gemacht hat. Weiter denken muss der Mensch schon selbst auch für die Generationen der Kinder und Enkel.

"Geht aber noch nicht serienreif" ist der Antichrist von Phantasie und Fortschritt. Der Aufrechte Gang der Hominiden brauchte auch was Zeit bis zur Serienreife. Damals sind die ewigen Bedenkenträger ausgestorben …

@16:04 von Sisyphos3

Die Lösung liegt genau in der anderen Richtung. Nichts ist so teuer wie Zeit zu verplempern und den ökologischen Umbau und die Klimaziele auf die lange Bank zu schieben.
Übrigens sind dafür die unverdächtigsten Zeugen die großen Rückversicherer: Die haben glasklare Berechnungen angestellt, denn denen geht Nichtstun richtig ans Portemonnaie und ans Eingemachte.

@ Der Lenz

Kleine Geschichte hierzu: 1972 hatten wir eine Klassenfahrt nach München für 3 Tage. Eine der Besuchsstationen war das Forschungslabor in Garching. Dort hat man uns über die Versuche der Kernfusion aufgeklärt und berichtet, dass man sehr optimistisch sei, diese Technik bald umsetzen zu können um eine neutrale Energiegewinnung generieren zu können. Wie gesagt.. 1972.......

Am 30. April 2021 um 16:11 von Tremiro

Wer als Arbeiter die AfD wählt ist uninformiert über die Partei.
----
Ist das nur ihre Polemik oder steckt irgendein sachlicher Hintergrund dahinter?

@16:30 von Möbius

Sie scheinen sich nicht im mindesten informiert zu haben, wieviele Regionen der Erde letztlich unbewohnbar werden, welche enormen Auswirkungen auf Dürre, Überflutungen, Hurricane und Zerstörung von Nutzflächen das hat, was Sie hier blumig als "Chancen" des Klimawandels anpreisen.
Oder meinen Sie das am Ende etwa ironisch...

um 17:32 von Traumfahrer

In den 60er Jahren konnte man im Ruhrgebiet den Himmel nicht sehen, vor lauter Dreck. In den 70er Jahren verbrauchte mein Ford 17M, 16 Liter Superbenzin. An der Aussage das CDU und CSU alles verschleppt haben, ist ganz einfach falsch..
In Sachen Klimaschutz ist Deutschland ganz weit vorne mit dabei.

Am 30. April 2021 um 16:21 von Giselbert

vor allem wenn es phantasielos weitergeht, in Richtung Verbote und Mehrkosten für den
Verbraucher:
- höhere Energiepreise
- noch höhere Energiepreise
- usw.
-------
Ist ist doch klar, wohin die Reise geht.
Mehrere grüne Kandidatinnen für OB-Posten haben doch gesagt, was sie nach Wahlerfolg tun werden.
-Tempo 30 in Stadtgebieten
-Fahrverbote und Bevorzugung Fahrrad
-Tempo 100 auf der Autobahn
-Verbot Eigenheimbau
-Verbot industr. Fleischproduktion
-Bevorzugung weiblicher Kandidaten
-ill. Einwanderung dulden und fördern
Ich könnte noch beliebig fortsetzen.
Es soll also niemand sagen, er/sie hätten es nicht gewußt.

@ Olivia59 um 18:51

Was zu tun ist ist seit 50 Jahren bekannt, die Werkzeuge seit 20 vorhanden, der Weg angestoßen und nur durch 16 jähre Vollbremsung behindert worden.
Was wollen sie also an "Neuem" hören was nicht jedem längst bekannt ist?

Solange jemand nicht an der Regierung ist hat er nicht die Möglichkeit zu Handeln, ihm das in dieser Situation vorzuwerfen ist nicht seriös. Das ist reines Geschwurbel, tut mir Leid. Wenn sie unbedingt ihr Feindbild aufrecht erhalten wollen indem sie ihm zu wenig Konfrontation vorwerfen, ist gut. Tun sie das.

19:13 von schabernack

wer widerspricht ihnen ?
ich bemerkte nur es liegen keine schlüsselfertigen Konzepte vor
Es ist immer ermüdend hier von Modellen zu hören die nicht mal ansatzweise zu realisiert sind
aber angepriesen werden als ob es nur noch um die Mittelfreigabe ginge

18:51 von Olivia59

«Man soll sich also mit Versprechungen von CO2 Zielen begnügen doch sobald man nach der praktischen Umsetzung und der Kostenverteilung fragt ist es Populismus und Trumpismus. Das ist wirklich die "unreasonable" postmoderne Welt.
Handlungen zählen nicht, Hauptsache die für Wohlgefühl sorgende Ideologie samt Feindbild lebt.»

Der Weg zu Kostenverteilung und Kostengerechtigkeit bei Weiterentwicklung der Wirtschaft unter Einbeziehung des Kostenfaktors C2 ist keine schnurgerade 3-spurige Autobahn, die immer nur geradeaus durch die überschaubare Ebene ohne Kurven oder mögliche Abzweigungen führt.

Es kommt bald die akute Phase vom Bundestagswahlkampf. Corona wird im Sommer die Omnipräsenz im Fokus verlieren. Dann werden alle Parteien näher erläutern müssen, wie sie sich das mit "Energiewende" auch unter Kostengesichtspunkten vorstellen. Alle Parteien, und gerade ganz besonders die Grünen.

Bis dahin sind Phrasen von "Wohlgefühl" + "Ideologie" genau die Krater auf dem Weg von Erkenntnis.

18:51, Olivia59

>>@18:29 von Der Lenz, fathaland slim
Der Lenz: >>Die Kostenfrage ist ein gerne benutztes Totschlagargument, nur leider eines das in Energiefragen längst nur noch mit Faktenumkehr funktioniert. Reiner Trumpismus.<<

fathaland slim:
>>Den Verantwortlichen pauschal zu unterstellen, daß sie kein Konzept hätten, könnte als Definition des Begriffes „Populismus“ dienen.<<

Sie benutzen beide das selbe Abwehrargument. Man soll sich also mit Versprechungen von CO2 Zielen begnügen doch sobald man nach der praktischen Umsetzung und der Kostenverteilung fragt ist es Populismus und Trumpismus.<<

Nichts dergleichen haben Lenz oder ich behauptet.

Erwarten Sie mittels tausend Zeichen ein schlüssiges Konzept zu praktischer Umsetzung und Kostenverteilung?

Das können Sie weder von Lenz noch mir verlangen.

Pauschal einfach zu behaupten, die Entscheider hätten keins und würden sich darüber auch keine Gedanken machen, dazu reichen allerdings weniger als hundert Zeichen.

19:14 von SinnUndVerstand

warum lesen sie nicht meine Beiträge von 16:51 / 16:58
da ist doch alles gesagt

Am 30. April 2021 um 17:29 von Sisyphos3

" immer schön vorsichtig sein :-) mit so Aussagen
dass die strickenden GRÜNEN mal einen Ministerpräsidenten stellen oder die LINKE
wer hätte das gedacht ? "

Der Einwand ist schon richtig, aber bei den Anderen halte ich das für unmöglich, auch wenn sie nicht ganz weggehen werden, ähnliches gibt es in anderen Ländern ja auch.

18:46 von spax-plywood

Das CO ist in der Atmosphäre ratzfatz zu CO2 abgebaut,
...
und ich dachte immer es geht um den Abbau von CO2
der Klimakiller schlechthin den es zu verhindern gilt
:-)

@Olivia59 um 19:05

>Wenn der Staat nicht über Steuern den Wandel finanzieren soll (was direkte Kosten sind) muss man Investitionsanreize schaffen indem man CO2 bepreist und alte Technologie wettbewerbsunfähig macht. (indirekte Kostenerhöhung).<

Ist jetzt nichts neues, Klingt nach 2001 RG1.
Muss man das echt nochmal durchkauen ?

Keine Ahnung worauf sie hinaus wollen

Das Söder bessere Umweltpolitik machen würde als die Grünen?
Oder besser noch die AfD?

Hey Yo lass ma weiter UnionSPD regieren damit das mit dem Geld klappt...geht zwar nicht in Umweltschutz aber Opfer müssen verzichten können.

um 16:18 von frosthorn

In Corona Zeiten wird gejammert was das Zeug hält, weil wir vorübergehend einige Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.
Wenn aber einem Großteil der Bevölkerung die finanziellen Mittel fehlen, um unseren heutigen Lebensstandard zu halten, sehe ich Unruhen wie letztes Jahr in Frankreich, auch auf uns zukommen.
Natürlich ist der Klimaschutz die größte zu lösende Problem, es fehlt bisher allerdings der Weg, wie das sozialverträglich zu bewerkstelligen ist.

Co2-Reduktionsziele sind nicht automatisch ein Reduktionserfolg

Bis zum diesem Ergebnis fließt eine Menge Schweiss, Geld und Tränen. Ich sehe nicht die Bereitschaft des Wählers, die für durchschlagenden Erfolg notwendigen Maßnahmen mitzuwählen. Ob die Belohnung für die Co2 Einsparung dafür vom Wähler mit Zustimmung belohnt wird, hängt von Bedingungen ab. Der sogenannte wohlstandsneutrale Umbau in Klimafreundlichkeit ist m.E. technologisch noch nicht anwendungsfertig. Daraus leitet sich ab, dass jedes Konzept zur Klimaneutralität 2050 in D unsichere Annahmen über den Bauplan enthält. Weitere Bedingung ist das Mitziehen der Restwelt beim Klimaschutz, was wahrscheinlich der Verzicht auf vergleichbaren Wohlstandsstandard wie im entwickelten Westen bedeuten würde.

19:18, knutwahrheit

>>Am 30. April 2021 um 16:11 von Tremiro
Wer als Arbeiter die AfD wählt ist uninformiert über die Partei.
----
Ist das nur ihre Polemik oder steckt irgendein sachlicher Hintergrund dahinter?<<

Beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig mit den wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen Jörg Meuthens. Beispielsweise.

Am 30. April 2021 um 17:51 von schabernack

"Wer kein Auto hat, wird durch höhere Kraftstoffpreise nicht zusätzlich belastet. Wer bisher unüberlegt andauernd Auto-Kurzstrecke fuhr, kann sein Fahrverhalten überdenken, anpassen, klüger gestalten, gar ganz auf das Auto verzichten. In größeren Städten könnten das viele heute schon ohne höhere Sprit-preise."

Das Auto ist noch das kleinste Problem, zumindest für die in der Stadt, sollen ja angeblich noch 50 Prozent auf dem Land Leben.

CO2 Steuer geht ja nicht nur auf Auto und Sprit, sonder Heizung und alles Produkte die Hergestellt werden, nur an Auto denken ist zu kurz gesprungen.

19:06 von fathaland slim

ach wissen sie ...
meine Kinder wären am glücklichsten mit ner Immobilie die abbezahlt und sich in guten Zustand befindet
oder keine Immobilie aber auch keine Schulden
Wenn ich mir die aktuelle Situation unseres Landes betrachte
Rentensituation
wie sehen unsere Schulen aus
wie sieht das Straßennetz aus
wie unsere Kanalisation
eigentlich unsere ganze marode Infrastruktur
und dann noch 2 Billionen Schulden nebst den Verbindlichkeiten die dazu kommen

19:14 von Opa Klaus

«1972 hatten wir eine Klassenfahrt nach München für 3 Tage. Eine der Besuchsstationen war das Forschungslabor in Garching. Dort hat man uns über die Versuche der Kernfusion aufgeklärt und berichtet, dass man sehr optimistisch sei, diese Technik bald umsetzen zu können um eine neutrale Energiegewinnung generieren zu können. Wie gesagt.. 1972.......»

Alles mit Energie aus dem Atom ist höllisch kompliziert + technisch kompliziert äußerst anspruchsvoll. In den 1970-ern war man noch sehr fortschrittsgläubig, und dachte immer, es werde sehr schnell gehen.

Inzwischen ist man viel realistischer, und für Fusionsreaktoren gibt es nirgendwo auf der Welt bisher mehr als max. größere Prototypen zur Erprobung, ob das überhaupt serienreife in groß-industriellem Maßstab gehen könnte.

Niemand hat aber Zeit genug, um abzuwarten, ob das evtl. was werden könnte, wenn man denn wüsste, was wäre …

Ich habe seit der "ersten

Ich habe seit der "ersten Minute" der Grünen diese gewählt, was jener Zeit viel Schelte seitens meines Freundeskreises zur Folge hatte. Mein persönliches Handeln ist akribisch "Umwelt bewusst". Und doch konnte ich diese Partei bei der letzten Bundestagswahl nicht mehr wählen und alles sträubt sich, wieder grün zu wählen, obwohl meine Seele grün ist.
Das Zusammenleben, bzw. die Verständigung innerhalb einer Vielfalt der Gesellschaft mit ihren innewohnenden Eigenheiten ist meines Erachtens zum Scheitern verurteilt.

Ich denke da an den französischen Film "Die Spitzenklöpplerin" von 1977, in dem eine Liebesbeziehung, deren Protagonisten aus zwei unterschiedlichen sozialen Verhältnissen stammen, ebenfalls zum Scheitern verurteilt ist.

um 17:08 von Nachfragerin

Wir haben derzeit 2,7 Millionen Arbeitslose. Der langfristige Abbau von tausenden Arbeitsplätzen liegt somit im Promillebereich und fällt damit geringer aus als die monatlichen Schwankungen.

Außerdem reden hier von einer langfristigen Umstrukturierung. Wenn beispielsweise im klimaschädlichen Kohlesektor keine Neueinstellungen vorgenommen werden, sind die meisten der aktuell ca. 20.000 Beschäftigten bis 2030 ohnehin in Rente.

Vergessen Sie auch nicht, dass mit dem Ausbau und der Instandhaltung der regenerativen Energien auch Arbeitsplätze geschaffen werden.
------------
Solarpaneelen kommen schon heute aus China,
der Arbeitsplatzabbau in der Automobil und deren Zulieferindustrie wird den deutschen Arbeitsmarkt nachhaltig belasten.

19:33 von wenigfahrer

zugegeben ich habe da auch die größten Bedenken,
dass die sich nicht selber zerlegen / zerfleischen

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