Kommentare

"Wenn es stimmen würde, dass alle menschlichen Aktionen einen negativen Einfluss auf ihr ökologisches Umfeld haben (angeblich "zwangsläufig"), wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.
Wie genau begründen sie ihre These?"

Damit, dass es die Menschen im vorindustriellen Zeitalter geschafft haben, die Naturressourcen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts zu nutzen. Wie es auch heute viele noch tun - zum Beispiel um die Erhaltung ihrer Kultur kämpfende indigene Völker ("Ureinwohner"). Wobei die Indianer in den USA und die Índios im tropischen Regenwald und den Bergen Südamerikas nur die bekanntesten sein dürften. Dies aber ressourcenschonend bzw.nachhaltig.

Ich wollte dem Irrglauben entgegentreten, dass der "Motor" des industriellen Zeitalters (Kapital - also Geld) nur durch den "Verbrauch" der Naturressourcen und damit der Zerstörung der globalen Existenzgrundlage am Laufen gehalten bzw. Geld zur Sicherung des Lebensunterhalts "verdient" werden kann. Aber nicht mit ihrer Erhaltung.

15:33 von Sisyphos3

15:20 von Sausevind
>>Noch vor rund 8 Jahren warfen viele Raucher ihre Zigarettenstummel einfach auf den Bürgersteig.
Jeder dachte wohl:
Auf den einen Stummel kommt es doch wohl nicht an<<
...
mehr noch !
da dachte man einfach nicht drüber nach, würde ich behaupten
und in den 60ern will ich nicht wissen wie viele den Gullideckel aufmachten und das Altöl reinlaufen ließen

Ach, sieh an. Sagten Sie nicht weiter oben, es habe sich höchstens um ein paar Strohhalme gehandelt?

Sehen Sie selbst, dass wir alle seit zig Jahren unseren unrühmlichen Teil zur Umweltzerstörung beigetragen haben?

Nein, Sie natürlich nicht, ist klar.

15:15 von Sisyphos3 / aus: "Deutsches Klimaschutzgesetz ist … "

«Denken Sie bitte nur mal an die tausenden von Ihnen persönlich verbrauchten Plastiktüten, den von Ihnen weggeworfenen Zigarettenkippen, den tausenden Kilometern, die sie alleine in ihrem Auto verfahren haben.»

«… die korrekte Entsorgung meiner Plastiktüten finanziere ich durch den Grünen Punkt.»

Erzeugung und Recycling von Platiktüten erzeugen CO2.
Stabile Plastiktüten zu best. Einsatzzwecken haben ihren Sinn.
Ihr Verhalten mit: "… zahle ich ja was dafür".
Ist der Antichrist vom Umweltverstand.

Ihre Großeltern brauchten keine Plastiktüten, ohne dass deren Leben durch diesen Mangel unerträglich gewesen wäre. Aber selbst Familientradition muss vor Bequemlichkeit und Unverständnis kapitulieren.

«Hätte das jeder (wie meine Familie) seit 1900 gemacht wäre die Bevölkerung von 1,6 Mrd … auf vielleicht 400 Mill geschrumpft.»

Kein Kind hätte Geschwister gehabt, und niemand eine größere Familie erlebt. Sinnlos und nicht realistisch. Noch nicht mal in Industriestaaten "machbar".

rer Truman Welt

Dann sollte Frau Backsen schon einmal die nächste Klage gegen die EU vorbereiten. So wie es heute scheint, wird die EU Kommission die Kernenergie als nachhaltig Energiequelle qualifizieren, weshalb die beschlossenen EU Gelder zur Finanzierung neuer Kernkraftwerke an Länder zahlen wird, die solche bauen wollen und werden. Vor allem im Osten der EU stehen eine Menge davon auf dem Plan. Der anfallende Müll wird tausende nachfolgender Generationen begleiten und bedrohen!

Das Urteil verdeutlicht den

Das Urteil verdeutlicht den unterschied zwischen echten Wissenschaften und den Rechtswissenschaften eindrucksvoll.

Echte Wissenschaften sagen rational begründet voraus, das die Temperatur auf der Erde steigen wird.

Die Rechtswissenschaft dagegen fabuliert aus einer steigenden Temperatur eine Einschränkung der Freiheit herbei, die tatsächlich aber eben nur durch das herbeifabulieren der eingeschränkten freiheit durch die Rechtswissenschaft selbst überhaupt erst eintreten kann. Nur so werden sanktionen und einschränkungen, die tatsächlich eine freiheitseinschränkung bedeuten erst möglich.

Es handelt sich nur um eine selbsterfüllende prophezeieung

Die einzige freiheitseinschränkung die dem menschen geschehen kann besteht in der gesetzlichen und staatlichen sanktionierung der bürger. Die natur dagegen schränkt die freiheit nicht ein. Es erhöht sich nur die temperatur.

15:29 von knutwahrheit

Beispiel für das Thema Klimaziele

15:20 von Sausevind

"Heute gibt es keine Zigarettenstummelansammlungen mehr auf den Bürgersteigen.
Das Bewusstsein der Bürger hat sich verändert.
------
Nein, dafür gibt es jetzt eine zutiefst gespaltene Gesellschaft, unerträgliche Feindseligkeit, ausufernde Kriminalität und grassierende Armut durch EU, Euro und Eurobonds.
Aber Hauptsache die Z.stummel sind weg..."

,.,.,

Sie haben überhaupt nicht verstanden, was ich damit sagen wollte, richtig?

Ich nehme aber an, dass der User Sisyphos, für den ich den Beitrag geschrieben habe, den Sinn erfasst hat.

Aber noch mal Ihretwegen deutlicher erklärt:

Ich wollte damit aufzeigen, dass auch bei der Erreichung der Klimaziele jeder einzelne Staat mitmachen sollte und kein Staat sich rauswinden sollte mit der Begründung:

ob ich mitmache oder nicht, spielt für das Gesamtergebnis keine Rolle.

Doch! Der Vorbildcharakter ist von entscheidender Bedeutung. Der steckt nämlich an.
Das Gegenteil leider auch.

15:38 von Sisyphos3

14:32 von Thomas D.
>>Genau, erstmal alle anderen! Und wenn alle anderen ihre Klimaziele erreicht haben, dann denken wir Deutsche auch mal darüber nach, richtig?<<
.
was wollen sie eigentlich ?

Das steht recht deutlich in meinen Beiträgen.

nur andere hier provozieren !

Wenn Sie egoistischen Unfug schreiben? Ja.

Jeder hat sich am Klimaschutz zu beteiligen
Nur wie soll das funktionieren
wenn einige Einsparungen bringen andere aber wenn sie schon nicht einsparen, noch mehr produzieren

Ich frage mich, ob Sie es jemals hinbekommen, diese Frage selbst zu beantworten ... solange Sie das nicht können, sehe ich ganz schwarz für Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck.

Klarstellung: Ich will mich nicht als „Blauen Engel“ hinstellen, wahrscheinlich war ich genauso ein Umweltferkel wie Sie auch. Aber ich habe wenigstens das verstanden.

Das Urteil ist Unsinn....

Sorry, das Urteil ist Unsinn.
Es ist ein typisches politisches BVerfG-Urteil, man wollte es irgendwie allen recht machen und dabei möglichst niemandem zu sehr auf die Füße treten. Also erklärt man alles, was bis 2031 geplant ist, für prima, aber danach, oh je, das geht nicht. Bzw. noch komplizierter, was nach 2031 kommen muss, wird so heftig, dass das dann ab 2031 die Freiheitsrechte der Betroffenen zu heftig einschränken wird. Und das darf nicht sein.
Also lieber doch jetzt schon stärker die Freiheit beschränken? Oder nur schon konkret für 31 planen? Ich verstehe es nicht.
2031 ist noch zwei Fünfjahrespläne, äh, ne, zweieinhalb Legislaturperioden entfernt. Nichts von dem, was die Politik für solche Zeiträume irgendwie plant, ist je in Stein gemeißelt.
Das ist alles politisch zu entscheiden. 8 Richter haben sich da rauszuhalten. Sage ich als ausdrücklicher Klima-Nichtleugner!

Interessantes Zitat

da fallen einem noch weiter Themen ein
Staatsverschuldung
Resourcenverschwendung
Regenwaldabholzung
Müllproblem
usw.
einfach nachdenken

Auf Kommentar antworten...

Am 29. April 2021 um 15:59 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Dann sollte Frau Backsen schon einmal die nächste Klage gegen die EU vorbereiten.

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So ist es... Aber damit wird man wohl kein Erfolg haben so wie in Karlsruhe. Den viele Staaten der EU in Osteuropa setzen auch in Zukunft nach wie vor auf Kohle, Gas und Kernkraft.

16:03 von Rice-pulling en.

Zitat:"Die Rechtswissenschaft dagegen fabuliert aus einer steigenden Temperatur eine Einschränkung der Freiheit herbei, die tatsächlich aber eben nur durch das herbeifabulieren der eingeschränkten freiheit durch die Rechtswissenschaft selbst überhaupt erst eintreten kann."

Ich befürchte, Sie haben den Artikel nicht verstanden. Das BVerfG befürchtet, dass die jetzigen halbherzigen Maßnahmen die späteren Generationen zwingen werden, erheblich schärfere Maßnahmen anzuwenden, die dann die Freiheit der Menschen möglicherweise einschränken könnten, weil JETZT zu wenig getan wird. Mit der Natur hat das nichts zu tun.

@ Sausevind

"Doch! Der Vorbildcharakter ist von entscheidender Bedeutung."

Das gilt nicht für die Wirtschaft.

Beispiel:

Aufgrund der vorliegender Erkenntnisse bauen alle Autobauer nur noch sparsame Kleinwagen.

Trifft ja wohl nicht zu.

Deutschland erzeugt

weniger als 2% der CO2-Emissionen. Wenn Deutschland morgen auf Null reduziert wird sich das Klima um keinen Deut verändert. Vielleicht sollte Greta & Co. in China demonstrieren, aber das wäre für die Gutmenschen zu gefährlich, daher große Worte in Deutschland.

@XRay1, 16:14

Das ist alles politisch zu entscheiden. 8 Richter haben sich da rauszuhalten.

Ich befürchte, Sie haben nicht annähernd die Funktion eines Verfassungsgerichts verstanden. Das hat nämlich genau die Aufgabe, die Sie ihm absprechen: politische Entscheidungen, die in entsprechende Gesetze münden, daraufhin zu überprüfen, ob die Grundrechte unverhältnismäßig beschnitten werden. Und genau das hat man hier getan.
Nur ging es eben (auch) um die Grundrechte kommender Generationen. Einige ihrer Vertreter sind aber jetzt schon auf der Welt, und genau die haben jetzt geklagt. Und deren Rechte werden geschmälert.

Einzig kollektive

Einzig kollektive Selbstentleibung wird den Planeten sicher retten.
Jetzt alles abstellen und sicher verwahren. Und dann tschaudigaudi.
Erstens würde dann nichts mehr schlimmer, zweitens bekäme es keiner mehr mit.
So müssen wir uns halt irgendwie einschränken.
Total blöd in einem höher-schneller-weiter System.

@Augustus Caesar, 16:33

Deutschland erzeugt weniger als 2% der CO2-Emissionen.

Deutschland stellt aber nur 1% der Weltbevölkerung. Erzeugt also doppelt so viel Emissionen, wie ihm "zustehen".
Ich weiß nicht, ob die Römer schon in Prozenten gerechnet haben, aber diesen Dreisatz hätte wohl auch Kaiser Augustus verstanden.

16:33 von Augustus Cäsar

Zitat:"Deutschland erzeugt weniger als 2% der CO2-Emissionen. Wenn Deutschland morgen auf Null reduziert wird sich das Klima um keinen Deut verändert."

Der Klassiker! Nützt alles eh nix und deswegen brauchen wir auch gar nicht anzufangen...Hätten unsere Großeltern und Eltern angesichts der Trümmerberge 1945 genauso gedacht, säßen wir heute noch in eben diesen Trümmerwüsten...

BVerfG hat zukünftige Generationen im Blick

Zugleich wird der Gesetzgeber entlastet bezgl. des „hier und jetzt“. Das liegt auf Linie mit anderen Entscheidungen des Gerichts.

Was mich nur wundert: in einem Land wo die Politik ganz bewusst in der angeblich „größten Krise seit dem WK II“ und einer „Zumutung für die Demokratie“ (was zwar auf Merkel zurückgeht, ich aber inzwischen voll unterschreiben kann) seit mehr als einem Jahr „auf Sicht“ (mit einem Horizont von ca. 14 Tagen - höchstens) fährt, erwartet Karlruhe eine Generationenstrategie die nicht einmal im Fall der gesetzlichen Rente gut geklappt hat?

Was ist los?

Die Weltgemeinschaft hat es nicht vermocht eine Pandemie abzuwenden. Rücksichtnahme auf die Wirtschaft hat in vielen Ländern zigtausende Leben gekostet.

Und nun soll gar der Klimawandel gestoppt, geschwächt und verlangsamt werden ?

Ich weiß das dieses Thema viele Menschen derzeit bewegt. Ich bin aber auch absolut sicher, dass das Thema in 20 Jahren keine Rolle mehr spielen wird.

Naja, diese Regierung

ist nachhaltig gegen die Erreichung der Klimaziele.
Siehe Verlängerung der Kohleverstromung. Getarnt als Ausstieg. Dazu die fast völlige Vernichtung der deutschen Solarindustrie.
Dazu eine EU die mit neuen Handelsverträgen den Raubbau des Regenwaldes beschleunigt.
Hier wird Klimaschädigung durch die Politik erst ermöglicht.

Antwort auf 16:03 von Rice-pulling en..

Ihre Ausführungen wären wirklich überzeugend - wenn wir uns noch im Pleistozän befinden würden...

Zur Sache und in die Gegenwart:
der Kommentar ist richtig.
Auch die Überschrift ist angemessen:
"Ein Signal für die junge Generation".
Allerdings muss das Signal nun vom Gesetzgeber kommen.
Da bin ich wirklich gespannt.
Die Chuzpe, die der Bundeswirtschaftsminister heute bewiesen hat, indem er das Urteil auf Twitter feierte, lässt befürchten, dass das politische Establishment immer noch hofft, mit starker Rhetorik über die Runden zu kommen.
Hoffentlich wird das Urteil in den Wahlkampf einfließen, dann müsste jede Partei Farbe bekennen.

Der Klimanationalismus ist keine Lösung

Bei Sachen, die eigentlich national gut gelöst werden können (z.B. Impfkampagnen, Migrationspolitik) pocht man auf "internationale Lösungen".

Jedoch beim Klimawandel (soweit dieser überhaupt ein Problem ist) glaubt man durch Klimanationalismus auf ein globales Phänomen wirken zu können?

Auch wenn der Klimawandel eine Gefahr wäre, würde dieses Urteil des Bundesverfassungsgerichts, angesichts des 2% Anteils am globalen CO2 Ausstoß, Deutschland und seine künftigen Generationen schaden statt schützen.

Ein gutes und richtiges Urteil

Die Regierung Merkel hat eigentlich bisher Klimaschutz nur geheuchelt. Die Interessen der Autobauer und der Landwirte waren bisher immer wichtiger.
Im Interesse unserer Kinder und Enkel können wir dem Gericht nur danken.

Die Beharrungskräfte sind

Die Beharrungskräfte sind unendlich groß. Und deshalb wird die Katastrophe auch nicht abgewendet werden.

Bei rationaler Betrachtungsweise müsste man zum Beispiel sämtliche energieintensive Industrie in sonnenenergiereiche Gegenden verlegen, also z.B. nach Afrika. Sonnenkraftwerke wurden da ja schon getestet (u.a. mit Siemens), aber nicht weiter verfolgt. Dort steht soviel Energie zur Verfügung, dass man sich auch den nicht so günstigen Prozess der Wasserstoffherstellung leisten kann. Aber man nutzt die Möglichkeiten nicht. Stattdessen lässt man noch Menschen aus Afrika nach Europa fliehen - wenn man so will, in die verkehrte Richtung.

@traurigerdemokrat 16:27

"@ Sausevind
>>Doch! Der Vorbildcharakter ist von entscheidender Bedeutung.<<

Das gilt nicht für die Wirtschaft.

Beispiel:

Aufgrund der vorliegender Erkenntnisse bauen alle Autobauer nur noch sparsame Kleinwagen.

Trifft ja wohl nicht zu."

Deswegen muss der Vorbildcharakter ja auch politisch gewollt sein, deshalb diese Klage und deshalb dieses Urteil.

16:33, Augustus Cäsar

>>Deutschland erzeugt
weniger als 2% der CO2-Emissionen. Wenn Deutschland morgen auf Null reduziert wird sich das Klima um keinen Deut verändert.<<

Wir brauchen also nichts zu tun, der Rest der Welt muss liefern. Wird diese Leier nicht langsam ein wenig öde?

>>Vielleicht sollte Greta & Co. in China demonstrieren, aber das wäre für die Gutmenschen zu gefährlich, daher große Worte in Deutschland.<<

Das wäre nicht nur für Gutmenschen, sondern auch für Schlechtmenschen gefährlich.

@Xray1 16:14

"Es ist ein typisches politisches BVerfG-Urteil, man wollte es irgendwie allen recht machen und dabei möglichst niemandem zu sehr auf die Füße treten."

Ganz und gar nicht.

Das BVerfG wurde im Hinblick auf ein bestimmtes Gesetz gefragt, ob es mit dem GG vereinbar ist.

Und da das BVerfG es nur dem GG und sonst niemandem recht machen will, haben sie das überprüft und das Urteil gefällt.

So steht es zumindest im Artikel.
Wie Sie darauf kommen, dass das BVerfG es jemand anderem als dem GG recht machen will, bleibt vorerst Ihr Geheimnis.

Ich glaube an den Klimawandel

Ich glaube, dass sich die Erde in den nächsten hundert Jahren um mehr als 2 Grad in der Jahresmitteltemperatur erwärmt.

Ich glaube aber auch das Mitte des 21. Jahrhunderts die wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und militärischen Veränderungen in der Welt diese Thematik marginalisieren werden.

Schon die Coronakrise hat es geschafft, das Thema in den Hintergrund zu drängen.

Klima ist wie Migration und Genderthematik ein ideologisches Thema. Um „Wissenschaft“ geht es nur in zweiter Linie.

Mit Wissenschaft lässt sich nämlich so gut wie alles begründen - die Virologie lässt grüßen.

Es gibt nämlich „die Wahrheit“ und so etwas wie den „einen, richtigen Weg“ garnicht. Das ist eine Illusion.

Jede Epoche braucht ein Leitthema. Im Hochmittelalter waren Dinge Konsens, die später als Unsinn entlarvt wurden. Noch vor 50 Jahren glaubte man das heute längst die Apokalypse droht (Club of Rome).

Aber woher wissen die das so sicher....

@Peter Meffert
"Das BVerfG befürchtet, dass die jetzigen halbherzigen Maßnahmen die späteren Generationen zwingen werden, erheblich schärfere Maßnahmen anzuwenden, die dann die Freiheit der Menschen möglicherweise einschränken könnten, weil JETZT zu wenig getan wird."

So habe ich das auch verstanden. Aber mal ehrlich: In zehn bis zwanzig Jahren, woher wissen die, wie es dann sein wird? Angenommene Freiheitseinschränkungen, die vielleicht nach zehn Jahren anfangen könnten einzutreten, können doch nicht ernsthaft Grundlage eines BVerfG-Urteils sein. Und außerdem: wenn Reiseeinschränkungen und ähnliches ab 2031 schlimm sind, wären sie es dann früher nicht auch? Davon ab, laut Urteil ist bis 2031 alles ok, da muss nichts geändert werden

Wenn man die Logik des Urteils konsequent auf alle Bereiche des Lebens anwenden würde, dann nimmt das der Politik alles politische und die Gesetzgebung reduziert sich auf die Befolgung der Zukunftsvisionen von 8 Menschen in eigentümlichen roten Gewändern

16:14 von Xray1

>>Das ist alles politisch zu entscheiden. 8 Richter haben sich da rauszuhalten. Sage ich als ausdrücklicher Klima-Nichtleugner!<<

Als Klima-Nichtleugner (?) werden wir den Sachverhalt jetzt rasch klären können.

1. Die Klimaziele bis 2050 sind als das zu erreichende Minimum wissenschaftlich fundiert und dadurch unstrittig.

2. Die bis 2030 angepeilten Einsparungen an Treibhausgasemissionen sind im Gesamtverhältnis unstimmig.

3. Daraus folgt, daß künftige Generationen ein Übermaß an Klimaschutzmaßnahmen zur Rettung unseres Daseins durchführen müssen, weil die jetzt in Verantwortung stehende Generation wider besseren Wissens die Verantwortung weiterreicht.

4. So sieht sich das Verfassungsgericht gezwungen, zum Schutz künftiger Generationen uns jetzigen Klimaluschen den Marsch zu blasen. Schließlich ist das Gericht dazu verpflichtet, das die Rechte aller Bürgern - und hier besonders der Jungen - gewahrt werde.

Was die Politik nicht wollte muß das Gericht anordnen. Klar geworden?

@15:59 von Meinung zu unse...: Es wird auch nicht anders gehen

Hochtemperaturreaktoren werden auch völlig unumgänglich sein, wenn man kein "Morgenthau" Land sein will.
Die produzieren jede Menge Strom und .... bingo! Wasserstoff - auch jede Menge.
Damit baut man eine wunderbare Energie / Wasserstoff Wirtschaft auf bzw. baut die Ölbasierende Wirtschaft damit um.
Die sogenannte "Wind + Solar + Akku" Wirtschaft stammt aus dem Takatukaland und ist nichts als bescheuerte Träumerei.

@Vielfalt. 16:47

"Jedoch beim Klimawandel (soweit dieser überhaupt ein Problem ist)
[...]
Auch wenn der Klimawandel eine Gefahr wäre"

Wer das jetzt noch leugnet, ist weder an wissenschaftlichen Fakten noch an einem konstruktiven Dialog interessiert.

16:41 von Peter Meffert

"Hätten unsere Großeltern und Eltern angesichts der Trümmerberge 1945 genauso gedacht, säßen wir heute noch in eben diesen Trümmerwüsten..."
Ich glaube kaum, daß irgend jemand zur damaligen Zeit auch nur im Traum an Umweltschutz dachte. Genauso wenig geschieht dies in der sich rasant entwickelnden Wirtschaft der sog. "Drittweltstaaten"- wer wills verdenken? Dort will jeder gern so leben wie wir heute, mit PKW, Waschmaschine, Spülmaschine, smartphone, Zentralheizung,...
In China werden 1200 Kohlekraftwerke gebaut, während bei uns 45 hochrentable abgeschaltet werden- übrigens setzt auch beispielsweise die Türkei auf Kohlekraft und baut mehr als wir gleichzeitig abbauen. In Afrika baut China ebenfalls zahllose Kohlekraftwerke. Kohlekraft ist einfach billig.
Übrigens sind die Schwefeldioxidwerte in den letzen 40 Jahren um 96% gesunken- nicht alles ist schlechter geworden! Und: Noch vor 30 Jahren war es nicht unüblich, den Aschenbecher an der roten Ampel zu leeren- auf die Straße!

"Danach schützt der Staat

"Danach schützt der Staat auch in Verantwortung für künftige Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen."

Genau, indem der Staat durch die nukleare Teilhabe Deutschland zu einem Ziel für Atomwaffen macht.
Toller Schutz.
Das Urteil so zu begründen ist der blanke Hohn.

Urteil zum Klimaschutz: Ein Signal für die junge Generation...

Das ist es.
Es zeigt aber auch, daß die Bundesrepublik der Bremsklotz bei den europäischen Klimazielen ist. Der LKW-Transport nimmt weiter zu, bis 2030 rechnet daß zuständige Ministerium mit 20 Prozent mehr. Autobahnen werden ausgebaut (A61, A49-Dannenröder). Die Energieunternehmen produzieren Strom, zu weit mehr als 50 Prozent aus fossilen Energieträgern (entgegen der PR). Dazu sollen in den nächsten Jahren noch Dörfer geräumt werden.
Und im Jahre 2019 stimmte der Bundesrat der LNG-Richtlinie (Flüssiggas) zu (mehr CO2-Ausstoß).

Artikel 2

mit gleichem Thema, ändert die Fragestellung auch nicht.
Wer soll das bezahlen?, wer darf noch arbeiten, wer darf dann noch konsumieren.
Ein kleiner Teil der es sich leisten kann?, und was wird mit den Restlichen Millionen.
Jedes Jahr wächst die Bevölkerung, jeder benötigt ohne Luxus, Essen und Energie, falls er nicht in einen Klima von 25 Grad als Dauer lebt.
Oder soll es zurück in meine Kindheit der 50ziger Jahre gehen?, kein Auto und kein Telefon, in der Freizeit beim Bauern helfen, da gab es ordentlich Essen.

Auszug aus der Amtlichen Statistik.
" www.sozialpolitik-aktuell.deInstitut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-EssenabbVII100Bevölkerungsentwicklung zwischen 1950 und 2060Entgegen der häufig geäußerten Auffassung einer sinkenden Gesamtbevölkerung in Deutschland (vor 1990: BRD und DDRgemeinsam) ist seit 1950 ein kontinuierlicher Bevölkerungszuwachs festzustellen-von etwa 70 Mio. im Jahr 1950 auf gut 83Mio. im Jahr 2018. "

Mehr als 1000 Zeichen gehen leider nicht

@Xray1 17:02 Uhr: so ist es - verrückt, nicht?

Die Damen und Herren in den roten Roben haben halt tief in die Kristallkugel geschaut ...

Natürlich ist es anders. Man glaubt eine juristische Bewertung gesellschaftlicher Prozesse aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse des Jahres 2021 treffen zu können. Das ist natürlich nicht komplett falsch, da man gewisse Entwicklungen auch zu extrapolieren können glaubt.

Zum Beispiel hat man noch zu Beginn der 1930er Jahre in Deutschland damit gerechnet, noch bis 1984 Reparationsleistungen an die Siegermächte des 1. Weltkriegs leisten zu müssen. Diese Erwartung prägte damals das Bewusstsein der Menschen.

Das zeigt das in der wechselvollen Geschichte der Menschheit wenig gewiss ist, die Zukunft schon garnicht.

Als ich jung war galt übrigens die Kernenergie als das non-plus-Ultra!

@frosthorn 16:36

Doch, doch, ich verstehe schon die Aufgabe des BVerfGs.

Alles, was aktuell gesetzlich geregelt ist, hat das BVerfG nicht beanstandet.
Und es gibt kein konkretes Gesetz, was die Grundrechte sog. kommender Generationen (übrigens: die Boomer-Generation ist 2030-2040 auch noch überwiegend da....) ab 2031 konkret einschränkt. Das BVerfG vermutet nur, dass das nötig sein wird. Die haben eine Glaskugel und wissen, was Wissenschaft und Technik alles in zehn bis zwanzig Jahren finden und leisten werden oder halt nicht leisten werden.

Für Weitblick oder weniger Weitblick ist die Politik zuständig, nicht das BVerfG. Je länger ich über das Urteil nachdenke, desto absurder finde ich es.

@Xray1 17:02

"Angenommene Freiheitseinschränkungen, die vielleicht nach zehn Jahren anfangen könnten einzutreten, können doch nicht ernsthaft Grundlage eines BVerfG-Urteils sein."

Offensichtlich doch. Warum auch nicht?
Wenn die jetzige Tätigkeit der Regierung die Freiheitsrechte mehrerer Generationen beschneidet, muss das Gericht jetzt tätig werden. 2030 ist es ja schließlich zu spät.

"Wenn man die Logik des Urteils konsequent auf alle Bereiche des Lebens anwenden würde, dann nimmt das der Politik alles politische"

Überhaupt nicht.
Genaugenommen hat das Gericht der Politik nur gesagt, dass es nicht reicht, die Tatsachen nur öffentlich anzuerkennen, sondern dass Politik auch handeln muss.
Wie genau sie handeln will, kann sich die Politik ganz alleine überlegen.

@um 16:33 von Augustus Cäsar

"Vielleicht sollte Greta & Co. in China demonstrieren, aber das wäre für die Gutmenschen zu gefährlich, daher große Worte in Deutschland."

"Greta & Co" fordern lediglich das ein, was fast alle Nationen vereinbart und versprochen haben, aber nicht gewillt sind, anzupacken. Und "Greta & Co" haben bereits vor der UN als auch anderswo weltweit demonstriert, gebeten, gebettelt, gefordert, aber ....
es passiert nichts oder zu wenig, weil es gibt ja immer irgendeinen Zwang, warum es gerade jetzt nicht geht.
Man könnte alle Subventionen in klimaschädliche Wirtschaftsbereiche sofort benden, man könnte gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, die den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern, oder aber man hat leider den "Zwang", eine sterbende Kohlestromindustrie mit vielen Mrd. € beim Abschied zu unterstützen, man hatte den "Zwang" ein EEG-Gesetz zu umzuformulieren, dass die mit erheblichen EU und Bundesmitteln geförderte Solarindustre in die Knie gezwungen wurde ...

@ Vielfalt, um 16:47

Sie befinden sich ja in guter Gesellschaft.
Die einen leugnen Corona, weil ihnen die damit verbundenen "Umstände" schlicht zu lästig sind,
andere leugnen aus sehr ähnlichen Gründen den Klimawandel mit seinen offenkundigen Gefahren.

Es nützt nichts, die Augen zuzumachen; irgendwann in nicht zu ferner Zukunft werden sie auch Ihnen geöffnet, und dann könnte es sein, dass Sie sie vor Staunen nicht mehr zu kriegen.

16:27 von traurigerdemokrat

<< @ Sausevind
"Doch! Der Vorbildcharakter ist von entscheidender Bedeutung."

Das gilt nicht für die Wirtschaft.

Beispiel:

Aufgrund der vorliegender Erkenntnisse bauen alle Autobauer nur noch sparsame Kleinwagen.

Trifft ja wohl nicht zu. <<

.-.

Mit der Zeit dann schon.

Erst werden die Bürger umweltbewusster, und dann müssen die Autohersteller sich anpassen.

Werde nie vergessen, wie - vor, was weiß ich, 20,30,40 Jahren - immer mehr Menschen das Auto in der Garage ließen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhren.

Mein Urerlebnis war in Schweden:
ein Dozent radelte täglich seine 20 Kilometer zur Uni und abends dasselbe zurück.

Später machten das auch viele in Deutschland.

Noch mehr Urerlebnis:
als die ersten Fußgängerzonen entstanden.
Die Autos wurden aus der Innenstadt verbannt.

Ich konnte kaum fassen, was ich da erlebte.

Basis solcher Entscheidungen ist immer der Bürger.
Wenn dieser in der Mehrheit den alten Kram nicht mehr mitmacht, dann zieht die Wirtschaft nach.

@ um 16:42 von Möbius

"Und nun soll gar der Klimawandel gestoppt, geschwächt und verlangsamt werden ?
Ich weiß das dieses Thema viele Menschen derzeit bewegt. Ich bin aber auch absolut sicher, dass das Thema in 20 Jahren keine Rolle mehr spielen wird."

Was macht Sie da so sicher? In 20 Jahren werden vermutlich auch an der Nordsee durch den Meeresspiegelanstieg die Deiche nicht mehr reichen, die Dürren werden zugenommen haben, Starkregenereignisse öfter die Kanalisation an und über die Grenze gebracht haben...
Mit diesen Klimafolgen werden sich diejenigen, die in 20 Jahren leben, beschäftigen müssen, ebenso mit den Wanderungsbewegungen derjenigen, die (noch) an Küsten wohnen, die dann unbewohnbar wurden/geworden sind.

Aber evtl. meinten Sie ja, dass es für Sie in 20 Jahren keine Rolle mehr spielt, weil Sie schon so alt sind und es eh nicht mehr erleben werden?

@proehi 17:06

Also, ich hab den Wortlaut des Urteils noch nicht gelesen, werde ich aber noch tun. Aber wenn es dem BVerfG darum gegangen wäre, die CO2-Einsparungen, die von 2031 bis 2050 nötig sind, schon vorzuziehen, dann hätten sie die Maßnahmen bis 2030 für unzureichend und verfassungswidrig erklären müssen. Genau das haben sie aber nicht getan, wenn stimmt, was im Tagesschau-Artikel steht.

Deswegen auch mein aller erster Kommentar hier, dass es ein typisches politisches "wir wollen was aussagen aber möglichst wenig jemandem auf die Füße treten" Urteil ist.

Und es ist offensichtlich ein Glaskugelurteil. Ob die CO2-Einsparungen, die von 2030 bis 2050 nötig sind, unverhältnismäßig in irgendwelche Grundrechte eingreifen, weiß heute kein Mensch.

Ich habe da ja eine feste Meinung...

Jede DM oder Euro hat eine CO2 Abdruck. Wer viel DM oder Euro hat/hatte hat auch viel Schaden an der Umwelt angerichtet und auch einen großen Schaden für die folgenden Generationen hinterlassen.

Also wäre es sinnvoll gewesen endlich mal die Industrie, Wirtschaft, Handel und Menschen mit viel eigenem vermögen anfangen zu lassen für die Klimaschäden zu zahlen.

Denn meine Eltern und Großeltern konnten z. B. niemals in Urlaub fliegen oder großartig emittieren, da einfach nicht das Geld zum Verbrennen da war.

Dass Menschen ihre Möglichkeit heute und früher genutzt haben, ist eben der Lauf der Dinge. Das nun jeder z. B. Fliegen kann, ist eine entwicklung für die der Otto Normalverbraucher nichts kann, sondern man nutzt vielmehr was möglich ist.

Besser hätte man mal begonnen die Profiteure der Umweltschädigung zu schröpfen!

Und zwar für vergangene und zukünftige Beschädigung!

Es muss endlich gehandelt werden

Ab 2030 sollten keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden und ab 2040 keine gebrauchten Verbrenner. Digitale Währungen sind komplett zu verbieten. Rund um den Globus laufen Rechner nur mit der Aufgabe digitale Währungen zu schürfen. Eine enorme Energieverschwendung.

Überall wo man hinschaut kann auf effizientes Verhalten geachtet werden. Dazu gehört eine Absage an hochtrabende Wasserstoffpläne die enorme Energiemengen benötigt. Wasserstoff nur dort, wo es unbedingt von Nöten ist. E-Fuel ist Energieverschwendung und sollte gestoppt werden. Den Strom lieber in Südamerika in das Stromnetz leiten und man sparte enorme Mengen CO2 ein.

@um 16:47 von Vielfalt.

"Bei Sachen, die eigentlich national gut gelöst werden können (z.B. Impfkampagnen, Migrationspolitik) pocht man auf "internationale Lösungen".

Jedoch beim Klimawandel (soweit dieser überhaupt ein Problem ist) glaubt man durch Klimanationalismus auf ein globales Phänomen wirken zu können?"

Es gibt internationale Abkommen, in denen festgelegt wurde, alles zu unternehmen, um die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, derzeit laufen wir auf ein Steigerung von über 4°C zu.
Wenn aber alle Staaten nichts machen, wird es noch schlimmer (als die USA diesem Ziel zugestimmt haben, haben sie indirekt auch dem Versinken der Villenbestückten Strände Floridas zugestimmt, war denen aber wohl so nicht bewusst).
Wenn es weiter so mit der Tatenlosigkeit und den Kompromissen weitergeht, schmilzt das gesamte Eis Grönlands und der Antarktis, wird vermutlich etwas dauern, aber so um die 6-12 m Meeresspiegelanstieg bedeuten. Jenachdem wo Sie wohnen, kann das für Ihre Enkel sehr unangenehm werden.

16:42 von Möbius

"Die Weltgemeinschaft hat es nicht vermocht eine Pandemie abzuwenden."

,.,.,

Ich hab auch schon versucht, mit den Viren zu reden, ihnen unsere Wertegemeinschaft zu erläutern und ob sie in selbige nicht eintreten wollen.

Sie sagten alle 'nein'.

Jetzt habe ich mich lieber impfen lassen und hoffe, die Viren können ihr Ableben schmerzfrei hinkriegen.

Ein Signal für die junge Generation

Richtig.
Jetzt können und müsen Sie mal mit Vorleben zeigen das es geht. Ich freue mich drauf.

Und Deutschland kann dann guten CO2 armen AKW Strom bei unseren Nachbarn kaufen.

um 17:06 von WirSindLegion

"Hochtemperaturreaktoren werden auch völlig unumgänglich sein, wenn man kein "Morgenthau" Land sein will."

Und die leifern 100 % unserer benötigten Energie genau wann?
Bis 2030, spätestens 2035, müssten wir unsere Treibhausgasemissionen auf Null haben. Daher sind die Maßnahmen der Regierung auch so in der (nun auch höchstrichterlichen) Kritik, es reicht einfach nicht.

Hat mit Klima-Leugnung nichts zu tun

Ich leugne weder den menschengemachten Klimawandel noch dass wir uns zurzeit in einer Erwärmungsphase befinden.

Das Risiko, dass der Klimawandel tatsächlich bedrohlich werden könnte, besteht. Ist jedoch so klein, dass angesichts der heutigen und zu erwartenden technischen Möglichkeiten sowie der enormen Kosten überstürzter übertriebener Treibhausgas-Reduzierungen, besonnenes Abwarten die beste Lösung ist. Von mir aus, in der Zwischenzeit auch mehr auf Kernkraft setzen.

@Xray1 17:28

"Und es ist offensichtlich ein Glaskugelurteil. Ob die CO2-Einsparungen, die von 2030 bis 2050 nötig sind, unverhältnismäßig in irgendwelche Grundrechte eingreifen, weiß heute kein Mensch."

Bitte keine Diffamierung!
Nicht alles, was mit der Zukunft zu tun hat, benötigt eine Glaskugel!

Und dass es immer teurer wird, je länger wir warten, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Und da ist es nur logisch, dass es irgendwann so teuer wird, dass sämtliche Freiheitsrechte betroffen sind.

Antwort auf 17:02 von Xray1

Das Gesetz, das hier teilweise für unwirksam erklärt wurde, ist das Klimaschutzgesetz vom 12. Dezember 2019.

Das BVerfG führt dazu unter III. 3aus:

"§ 3 Abs. 1 Satz 2 und § 4 Abs. 1 Satz 3 KSG in Verbindung mit Anlage 2 genügen jedoch nicht dem aus dem Gebot der Verhältnismäßigkeit folgenden Erfordernis, die nach Art. 20a GG verfassungsrechtlich notwendigen Reduktionen von CO2-Emissionen bis hin zur Klimaneutralität vorausschauend in grundrechtsschonender Weise über die Zeit zu verteilen."

Es geht also nicht um "Zukunftsvisionen von 8 Menschen", wie Sie formulieren, sondern um die gerechte Verteilung von Lasten, die nicht nur bis 2030, sondern auch darüber hinaus so verteilt werden müssen, das es gerecht ist.
Genaugenommen verlangt das BVerfG also einen Plan, der nicht willkürlich 2030 endet, sondern sich weiter erstreckt.
Bis zum Zielpunkt.
Bis 2050.

Gutes Urteil...

aber nun bitte nicht die falschen Schlüsse ziehen! Den Focus allein auf Elektro Mobilität zu richten greift zu kurz. Es gibt auch Nachhaltige Verbrenner Technologien z.B. Bio CNG und Wasserstoff .
Mit der E-Mobilität wird leider auch die
Renaissance der Atomenergie vorangetrieben.
Es muss deshalb darum gehen so wenig Energie wie eben nötig zu verbrauchen, und die Effizienz zu verbessern.
Alles andere ist Greenwashing !

@ Turma, um 17:31

Sie mögen noch so Recht haben.

Das, was gewesen ist, lässt sich nicht mehr zurück drehen, deshalb ist es vertane Energie, über vergossene Milch zu klagen (denken Sie an das Maskenfiasko Anfang letzten Jahres, die Impfstoffbeschaffung uvm.

Jetzt gilt es, in Fahrtrichtung zu schauen und alles zu tun, was vermindert oder verhindert, die Karre noch tiefer in den Dreck zu steuern.

Seien Sie zuversichtlich.

17:28 von Xray1

Ihre Hinweis auf Unstimmigkeiten zwischen jetzt und 31 und 31 bis 50 trifft zu.

Ich denke, da kann die Redaktion noch nacharbeiten. Dann dürfte sich das mit Ihrer Füßetretunterstellung klären. Denn für sein Urteil muß das Gericht die unterschiedlichen Einsparungsziele der verschiedenen Zeiträume in Relation gesetzt haben, sonst hätte es nicht feststellen können, dass da ein Ungleichgewicht herrscht. Selbst wenn dieser Vergleich durch die Menge des Gesamtzieles mit der Teilmenge bis 31 in Bezug gesetzt wurde, ergibt sich die noch zu leistende Einsparung.

Die Glaskugel ist jetzt aber ein bischen bös. Schließlich wurden die zu erreichenden Klimaziele nicht ausgewürfelt oder ohne Tatsachenbezug rein als ideologisches Thema auf die Agenda gesetzt, wie hier ein Mitforist zu spekulieren für angebracht hielt.

Es ist alltäglich, jetzt das zu tun, was man in gedanklicher Vorwegnahme einer künftigen Entwicklung für richtig hält. Regenschirm in Erwartung eines Regens mitnehmen z.B.

Am 29. April 2021 um 15:48 von fathaland slim

15:08, morgentau19
>>PS. In den 80er Jahren gab es im Spiegel einige Titelbilder die zeigten, dass wir auf eine Kältewelle zugehen.<<

Es gab genau eins dieser Titelbilder.

Na, da haben sie voll daneben gegriffen!

1. War es nicht der Spiegel wie ich schrieb, sondern Time- Magazin
2. Waren es die 70er Jahre!

Schön, dass sie wieder mal alles wissen.

PS. Übrigens, gab es in den 80er Jahren nicht ein (1)Titelbild im Spiegel, das wir auf eine Kältewelle zugehen! Es waren 3, der erste enthielt ein angstmachenden Text zur Klima-Erwärmung, der zweite zur Flut, der dritte über Ozon...

Folgen

Das böse Erwachen wird auf jeden Fall kommen. Die notwendigen Einschränkungen, die kommen müssen, werden über das hinaus gehen, was sich viele jetzt vorstellen können. Das einzige was wirklich sinnvoll ist, ist weniger statt mehr. D.h. u.a. auch keine E-Autos oder ... sondern keine bzw. zumindest sehr viel weniger Autos oder auch weniger Reisen ... weniger von allem.

@Vielfalt

"...dass angesichts der heutigen und zu erwartenden technischen Möglichkeiten sowie der enormen Kosten überstürzter übertriebener Treibhausgas-Reduzierungen, besonnenes Abwarten die beste Lösung ist. Von mir aus, in der Zwischenzeit auch mehr auf Kernkraft setzen."

Von überstürzt kann keine Rede sein, bereits 1979 gab es die erste Weltklimakonferenz, nachdem das Thema bereits einige Jahre diskutiert worden war. Es wurde als notwendig empfunden, International tätig zu werden. Getan hat sich seither viel zu wenig. Das ist doch die Crux.
Es wird einige Jahrzehnte dauern, bis heutige Maßnahmen tatsächlich sichtbare Auswirkungen haben, da aber immer noch nicht entschieden genug gehandelt wird, ist es sehr fraglich, ob überhaupt noch etwas erreicht werden kann, bevor der nächste Kipppunkt kommt.
Und Sie empfehlen "besonnenes Abwarten?"

@Vielfalt um 16.47 Uhr

„Der Klimanationalismus ist keine Lösung.“

Da bin ich nur heilfroh, dass Sie mit Ihrer Ansicht eine verschwindend kleine Minderheit vertreten.
Sie leugnen den Klimawandel, reden von nationalem Alleingang im Kampf gegen das, was es ja gar nicht gibt, und das nach dem digitalen Gipfel unter Führung von Joe Biden, der auch China unter den selben Hut gebracht hat.
Und zu allem Überfluss geben Sie noch den Unsinn zum Besten, dass wir ja eh nix machen können. 2% sind ja nix.

Die Vorbildfunktion ist unheimlich wichtig, das haben gerade Biden und die amerikanische Regierung gezeigt. Schwups sehen sich viele internationale Funktionäre gefordert, hier nachzubessern.

Auf Ihren Kommentar gemünzt, wenn sowieso nur 2% Ihre Meinung teilen, dann ist sie ja irrelevant und kann hier entfallen.
Nicht schön, oder?

@Xray1

Auch ich persönlich muß meine Einschätzung durch das Urteil überdenken.

Ich befürworte die Fertigstellung der Ostsee Pipeline. So eine Röhre wird auf jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Durch die Gasnutzung wird gleichzeitig eine jahrzehntelange Emission festgeschrieben, die künftige Generationen an anderer Stelle einzusparen haben um die geplante Reduktion an Treibhausgasen erreichen zu können. Das hatte ich einfach nicht mit bedacht. Solche Kuckuckseier dürfen wir künftigen Generationen nicht mit ins Nest legen.

Im vorliegenden Fall könnte das jetzt heißen, das Reststück fertigzustellen, die Nutzungsdauer aber auf z.B. 20 Jahre gesetzlich zu begrenzen.

17:37, werner1955

>>Und Deutschland kann dann guten CO2 armen AKW Strom bei unseren Nachbarn kaufen.<<

Letztes Jahr hat Niedersachsen allein 2100 Gigawattstunden Windstrom nicht produzieren können, da es keine Abnehmer gab und die Wasserstofftechnologie noch nicht ausgebaut ist.

Das wird aber bald anders sein.

@Möbius um 17.00 Uhr

Wie können Sie denn den Klimawandel mit der Genderthematik gleichstellen?
Und den Klimawandel interessiert es nicht, ob er in der gesellschaftlichen Diskussion gerade en vogue ist, er schreitet auch ohne Beachtung weiter fort.

Und der Club of Rome hatte doch vollkommen Recht, das Ende der Ressourcen und des Wachstums kann man doch gerade jetzt sehen?
Sie zeigen ein Beispiel auf, dass, genauer betrachtet, exakt das Gegenteil Ihrer Behauptung bezeugt.

Interessantes Urteil mit offenen Fragen

Man kann sicherlich über die Argumentation der Karlsruher Richter streiten.
Andererseits müsste damit ja auch Schuldenmachen zu Lasten künftiger Generationen endlich ad acta gelegt werden können und das Verschulden zur Finanzierung einer "Klimawende" unmöglich. Damit ist das Finanzierungskonzept der Grünen für die Zukunft auch gestoppt.
Von daher hat alles, wie immer, zwei Seiten.

Klimaschutz , alles richtig !

Aber bitte nicht vergessen , dass es die Erwärmungen des Planeten und auch seine Abkühlungen seit zigmillionen Jahren gibt. Es gibt sogar die Auskunft , dass von einem Eiszeittief bis zum nächsten 133.000 Jahre liegen. Dazwischen liegt die natürliche Warmzeit. Und welche Organisation will das ändern ?

18:27, morgentau19 @ 15:48 von fathaland slim

>>15:08, morgentau19
>>PS. In den 80er Jahren gab es im Spiegel einige Titelbilder die zeigten, dass wir auf eine Kältewelle zugehen.<<

Es gab genau eins dieser Titelbilder.

Na, da haben sie voll daneben gegriffen!

1. War es nicht der Spiegel wie ich schrieb, sondern Time- Magazin
2. Waren es die 70er Jahre!

Schön, dass sie wieder mal alles wissen.

PS. Übrigens, gab es in den 80er Jahren nicht ein (1)Titelbild im Spiegel, das wir auf eine Kältewelle zugehen! Es waren 3, der erste enthielt ein angstmachenden Text zur Klima-Erwärmung, der zweite zur Flut, der dritte über Ozon...<<

Was denn jetzt? Erst Spiegel, dann Time Magazine, und dann doch wieder Spiegel?

Drei Titelbilder zur bevorstehenden Eiszeit, von denen eins zur Klimaerwärmung, eins zum Ozon und eins zur Flut war?

Bitte verzeihen Sie mir, aber Sie schreiben etwas konfus.

Es gab übrigens wirklich ein Eiszeit-Titelbild des Spiegels. Ein ganz spektakuläres.

Und ja, zum Komplex Klima/Wetter weiß ich einiges.

Schlüsse - 17:44 von unbutu77

Ja, E-Mobilität ist nicht die Lösung, insb. wenn man sich die Gesamtbilanz anschaut. Wirklich weiterhelfen wird nur weniger.

@Peter Kock 18:51

"Aber bitte nicht vergessen , dass es die Erwärmungen des Planeten und auch seine Abkühlungen seit zigmillionen Jahren gibt."

Was aber mit dem aktuellen Thema nicht das allergeringste zu tun hat.

Und was inzwischen bis auf die Leugner des anthropogenen Klimawandels alle Menschen wissen.

17:12, Bernd Kevesligeti

>>Und im Jahre 2019 stimmte der Bundesrat der LNG-Richtlinie (Flüssiggas) zu (mehr CO2-Ausstoß).<<

Ich schrieb es Ihnen schon einmal, aber Sie wollen meinen Rat offensichtlich nicht beherzigen:

Bitte machen Sie sich über die LNG-Richtlinie abseits der Quelle, die Sie offensichtlich benutzen, kundig. Ihre Quelle sprudelt nämlich offensichtlich trübe.

Bei der LNG-Richtlinie geht es um die Umrüstung von Dieselschiffen auf Flüssiggas und die dazu benötigte Infrastruktur. Gas ist eine entschieden CO2-ärmere Energiequelle zum Schiffsantrieb als Dieselöl.

Des weiteren empfehle ich, sich darüber zu informieren, wer so alles Flüssiggas auf dem Weltmarkt anbietet. Die USA sind da unter ferner liefen und außerdem teurer als die anderen Anbieter.

15:55 von Thomas D.

warum können sie das mit diesen Unterstellungen nicht unterlassen !

ich habe mit @ Sausevind diskutiert dass in den 60 ern Umweltschutz anders gesehen wurde als heute

Zitat : " in den 60ern will ich nicht wissen wie viele den Gullideckel aufmachten und das Altöl reinlaufen ließen"

wo steht dass ich Altöl in der Kanalisation verklappt habe ?

18:41, proehi

>>Auch ich persönlich muß meine Einschätzung durch das Urteil überdenken.

Ich befürworte die Fertigstellung der Ostsee Pipeline. So eine Röhre wird auf jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Durch die Gasnutzung wird gleichzeitig eine jahrzehntelange Emission festgeschrieben, die künftige Generationen an anderer Stelle einzusparen haben um die geplante Reduktion an Treibhausgasen erreichen zu können. Das hatte ich einfach nicht mit bedacht. Solche Kuckuckseier dürfen wir künftigen Generationen nicht mit ins Nest legen.<<

Das ist der Grund, warum die Grünen dagegen sind. Was ihnen aber von interessierter Seite als US-Hörigkeit ausgelegt wird. Mich nervt diese Ideologisierung der Diskussion.

>>Im vorliegenden Fall könnte das jetzt heißen, das Reststück fertigzustellen, die Nutzungsdauer aber auf z.B. 20 Jahre gesetzlich zu begrenzen.<<

Die Pipeline ist so gut wie fertig. Was dann damit passiert, werden wir sehen. Vielleicht wird ja irgendwann mal „grünes“ Gas durchgeleitet.

18:47 von Vaddern

Und der Club of Rome hatte doch vollkommen Recht, das Ende der Ressourcen und des Wachstums kann man doch gerade jetzt sehen?
.
was kann man sehen ?
Anfang der 70 kaufte ich mir eine deren Bücher "Die Grenzen des Wachstums, "
zig Schaubilder, Statistiken wie es aussehen wird mit den Ressourcen
wenn man das heute liest muß man lachen
nichts ist eingetreten von dem was sie für die 80er/90er vorhersagten
Man fördert immer noch Öl und auch die Kohle wie alles andere vorhergesagt versiegende auch

18:50 von Roemsch

>>... Andererseits müsste damit ja auch Schuldenmachen zu Lasten künftiger Generationen endlich ad acta gelegt werden können und das Verschulden zur Finanzierung einer "Klimawende" unmöglich. Damit ist das Finanzierungskonzept der Grünen für die Zukunft auch gestoppt.
Von daher hat alles, wie immer, zwei Seiten.<<

Ich kenne das Finanzierungskonzept der Grünen nicht, aber von wegen Schulden würde ich mir keinen Kopp machen. Die heutigen Schulden könnte die nächste Generation an die darauf folgende weitergeben, die die wiederum an die folgende vererben kann, damit die diese dann endlich an ihre Kinder weiterreicht damit die Enkel ihrer Eltern da auch mal was von verschieben können...

Das geht mit den Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen so leider nicht. Da besteht die Gefahr, dass die Erben durch die erforderlichen Einsparungen extrem mehr in ihren Freiheitsrechten beschnitten werden, wenn sie die Klimafolgen überhaupt überleben wollen.

Deshalb das Urteil, Sch... aufs Geld.

@ 16:33 von Augustus Cäsar

Das "weniger-als-2%"-Pseudoargument taucht ja immer wieder mal auf. Fakt ist, dass jeder von uns Pro Jahr für rund 9,7 Tonnen CO2 verantwortlich ist, ca doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt von etwa 4,8 Tonnen pro Kopf. Und die EU-Staaten liegen zusammengenommen bei den Gesamtemissionen weltweit hinter China und den USA auf Platz 3.
Das Bundesumweltministerium betont, dass Deutschland als große Volkswirtschaft seit der Industrialisierung fast fünf Prozent zur globalen Erderwärmung beigetragen hat.
Und last not least: Wenn Deutschland mit wenigen anderen Staaten als Klimaschutzvorreiter vorangeht, werden andere Länder nachziehen.

Das wird aber bald anders sein.

fathaland slim @

Aber erst in 20 ode 30 Jahren, oder glauben Sie das BW das bisher kaum Windräder gebaut hat jeztzt diese Industrie im Schwarzwald aufbauen wird?

19:01 von fathaland slim

gerade an den Schiffen sieht man die Verlogenheit der Weltgemeinschaft
wenn man sich vergegenwärtigt, dass allein die 15 größten Schiffe der Welt so viele Schadstoffe ausstoßen wie 750 Millionen Autos
Weil sie immer noch Schweröl, halben Teer verbrennen, keine Filter, nichts haben
Warum setzt man nicht da an, ein paar Schiffe sind doch leichter umzubauen als 750. Mill Autos
Übrigens Schadstoffe steht da nicht CO2 !
Warum zwingt man nicht zumindest Schiffe (Kreuzfahrtschiffe) , wenn sie im Hafen liegen,
die Stromversorgung vom Hafen zu nehmen statt ihre "Drecksdiesel" laufen zu lassen
Auf dem Deck eines x beliebigen Kreuzfahrers sind höhere NOX Werte als in jeder Stadt zulässig
und da wird noch von Erholung gesprochen
und sie schreiben ja richtig "die fehlende Infrastruktur bei Gas"
wo soll ein Schiff das entsprechende Gas herbekommen ?

Leider rein politisches Urteil

Nur mal kurz nachdenken:
Es hat schon immer Warm- und Eiszeiten gegeben; z. B. im Holozänen Thermischen Maximum war die Temperatur 3 Grad höher als heute, in der Römischen Warmperiode konnte Hannibal mit Elefanten über die Alpen marschieren, in Grönland konnten die Wikinger über Jahrhunderte siedeln und wurden von den wachsenden Gletschern der kleinen Eiszeit verdrängt, unter den jetzt zurückgehenden Gletschern in den Alpen kommen Zypressen zum Vorschein. Und bei allem hat CO2 keine Rolle gespielt. Die Horrorklimamodelle können die Warmzeiten vergangener Jahrhunderte nicht erklären, weswegen sie auch für die Zukunft kaum Aussagekraft haben.
Monokausale Erklärungsversuche für komplizierte Vorgänge sind eben auch nur für einfache Gemüter richtungsweisend. Wie Juristen angeblich aufgebrauchte CO2-Budgets zur Grundlage ihres Urteils machen können, die vom IPCC willkürlich um bspsw. 420 Gigatonnen erhöht wurden, macht fassungslos.

von fathaland slim 19:01

Es geht im die LNG-Richtlinie. Sie wurde am 7.6 2019 unter TOP 27 vom Bundesrat beschlossen. Es geht dabei nicht um Schiffe. Sondern das Rohrnetzbetreiber verpflichtet werden Flüssiggas durchzuleiten. Ihr Netz zur Verfügung zu stellen. Und dabei 90 Prozent der Durchleitungskosten zu tragen.
Vermutlich reagieren Sie so (trübe Quelle), weil möglichst nicht gesagt werden soll, wer dafür gestimmt hat, nämlich auch die Grünen.

@ 17:41 von Vielfalt.

Egal aus welcher Quelle Sie sich mit Daten und Fakten versorgen: Auf "besonnenes Abwarten" als beste Lösung werden Sie nirgendwo stoßen, denn exponentielle Entwicklungen und selbstverstärkende Feedback-Kreisläufe führen schon in den nächsten Jahren zu dramatischen Entwicklungen.

Am 29. April 2021 um 19:07 von fathaland slim

„18:41, proehi
Die Pipeline ist so gut wie fertig. Was dann damit passiert, werden wir sehen. Vielleicht wird ja irgendwann mal „grünes“ Gas durchgeleitet.“

Sehr gute Idee.

Vielleicht auch mal „grünes“ Gas - „blauen“ Sauerstoff in die andere Richtung.

Klimaänderungen verletzen

Klimaänderungen verletzen Freiheitsrechte ?
.
Was für ein Quatsch. Viele Änderungen verändern die Chancen und Risiken der Bevölkerung.

@ 16:14 von Xray1

Seit 1994 ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen" im Grundgesetz verankert. Und diese Generationengerechtigkeit ist ein Maßstab auch für Urteile des Bundesverfassungsgerichtes - spätestens ab heute, weshalb das Urteil ein Meilenstein und eine Zäsur ist, die in den Augen vieler längst überfällig war. Die "8 Richter" haben ihren Job gemacht.

Nicht gut zu Ende gedacht

@ 16:03 von Rice-pulling en...

"Die einzige freiheitseinschränkung die dem menschen geschehen kann besteht in der gesetzlichen und staatlichen sanktionierung der bürger. Die natur dagegen schränkt die freiheit nicht ein. Es erhöht sich nur die temperatur."

So gesehen haben Sie Recht, das Virus ist vollkommen intentionslos hinsichtlich jeglicher Folgen. Wenn aber die Menschen sich und andere vor möglichen (und in diesem Fall für sie recht unangenehmen bis hin zu tödlichen) Folgen schützen wollen, bedarf es der Einschränkungen.
Logisch, oder?

Sie bringen im übrigen "Einschränkungen" und "Sanktionierung" durcheinander.
Vielleicht verstehen Sie es am Beispiel eines Halteverbots. Die Einschränkung ergibt sich durch das Verbot, eine Sanktionierung folgt erst dann, wenn man sich nicht dran hält.

@sysyphos3

"Die Grenzen des Wachstums, "
zig Schaubilder, Statistiken wie es aussehen wird mit den Ressourcen
wenn man das heute liest muß man lachen
nichts ist eingetreten von dem was sie für die 80er/90er vorhersagten
Man fördert immer noch Öl und auch die Kohle wie alles andere vorhergesagt versiegende auch"

Ich lache nicht.
Der Club of Rome ging selbstverständlich von den damals bekannten und als förderbaren Mengen an Rohstoffen aus. Dass es inzwischen durch Forschung und Entwicklung mehr verfügbare ausbeutbare Energie-Rohstoffe gibt, dürfte doch klar sein.
Beispielsweise wusste damals noch niemand mit dem Begriff 'Fracking' irgendetwas anzufangen.
Aber: die Grundaussage des Club of Rome, dass die Rohstoffe endlich sind und dass das unbegrenzte Wachstum darüber hinaus unsere Umwelt zerstört: die ist auch heute noch gültig.

@Lehrer

Ich stimme Ihnen absolut zu. Gottseidank gibt es noch einige normaldenkende Menschen in diesem Land.

19:07 von fathaland slim

>>Das ist der Grund, warum die Grünen dagegen sind. Was ihnen aber von interessierter Seite als US-Hörigkeit ausgelegt wird. Mich nervt diese Ideologisierung der Diskussion.<<

Ja, es gibt offenbar auch gute Gründe ohne US-Hörigkeit gegen die Pipeline zu sein.

Allerdings denke ich, dass die US-Administration nicht aus hehren Klima- oder Generationsschutzinteressen US-hörig ist und die Fertigstellung des Futzelchens Restpipeline unter Aufbietung aller verfügbaren Kräfte stoppen will. Es müssen also auch nicht zwangsläufig gute Gründe sein, um die Pipeline zu stoppen.

Grundsätzlich gebe ich Ihnen

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Aber meinen Sie wirklich, dass Bio CNG für alle reichen wird. Und zu welchem Preis?

Wenn mit der E-Mobilität die
Renaissance der Atomenergie vorangetrieben wird, dann muss auch gesagt werden, dass für Bio CNG nicht alleine Müllhalden reichen werden. Da wird es wieder Monokultur auf breiter Fläche geben müssen. Essen in den Tank?

Nur (noch) nicht genutzte Energie, ist gute Energie ;-)

Hört doch

einfach auf zu atmen. Vielleicht macht Ihr sie dann Alle glücklich. Kein Co2 kein Corona. Wundervoll, bloß irgendwie nicht lebendig.

@proehi

"Deshalb das Urteil, Sch... aufs Geld."

Danke!
Genauso ist es. Schuldscheine sind nur Papier. Kann man ergorderlichenfalls einfach zerreißen.
Umwelt- und Klimafolgen nicht.

Ja, ich weiß: sehr vereinfacht, aber trotzdem wahr! (mMn)

19:36 von harpdart

das ist alles klar
nur stand das so nicht drin !
es wurde eben wahnsinnig übertrieben populistisch gemacht wurde
was mich vielleicht auch als 15 Jährige etwas prägte, eben nicht alles zu glauben
was vor allem "Umweltschützer" so von sich geben
was man vielleicht auch aktuell bei meinen Äußerungen merken kann

19:07 von fathaland slim

Die Pipeline ist so gut wie fertig. Was dann damit passiert, werden wir sehen. Vielleicht wird ja irgendwann mal „grünes“ Gas durchgeleitet.
.
es wäre ja schon ein Vorteil wenn überhaupt Gas durchgeleitet werden würde
wenn es durch die Ukraine läuft bin ich nicht sicher, aus welchen Gründen auch immer ,
(keine Einigung der Bezahlung oder Liefermenge etc.) das verhindern das Unbeteiligte betroffen sind,
wir zum Beispiel

Berechtigte Klage

"Wir" in D hinken den Natur - und Umweltschutzgrundlagen der EU von 1992 gewaltig hinterher. Niemandem sollte auf die Füße getreten werden. Höher, schneller, weiter
um jeden Preis. Jetzt ist der Preis , hoffentlich , der endgültige Machtverlust.
Die Umwälzungen durch den Klimawandel haben uns wohl schneller eingeholt als manchen lieb ist. Schadenfreude ist da nicht angesagt. Nur diese elenden Schluderer , die alles auf Sanktnimmerlein verschieben wollen , müssen endlich weg.

@sysyphos3

"Am 29. April 2021 um 19:53 von Sisyphos3

19:36 von harpdart

das ist alles klar
nur stand das so nicht drin !
es wurde eben wahnsinnig übertrieben populistisch gemacht wurde
was mich vielleicht auch als 15 Jährige etwas prägte, eben nicht alles zu glauben
was vor allem "Umweltschützer" so von sich geben
was man vielleicht auch aktuell bei meinen Äußerungen merken kann"

Entschuldigung, aber dieser Post lässt mich ratlos zurück. Ich verstehe nicht was Sie sagen wollen.

um 19:27 von Lehrer

>>
Nur mal kurz nachdenken:
Es hat schon immer Warm- und Eiszeiten gegeben; z. B. im Holozänen Thermischen Maximum war die Temperatur 3 Grad höher als heute, in der Römischen Warmperiode konnte Hannibal mit Elefanten über die Alpen marschieren, in Grönland konnten die Wikinger über Jahrhunderte siedeln und wurden von den wachsenden Gletschern der kleinen Eiszeit verdrängt..
<<

Ja, richtig, nur mal kurz nachdenken: Wie viele Menschen gab es denn zu den jeweiligen Zeiten ? Wohin werden die Menschen denn heute verdrängt ? Klar, wahrscheinlich ging es den Dinos viel besser als es wärmer war. Für den Menschen sind kurzfristige Klimaschwankungen immer hochproblematisch gewesen, das sollte man als Lehrer wissen.

@Punk66

"Am 29. April 2021 um 19:46 von Punk66

Hört doch

einfach auf zu atmen. Vielleicht macht Ihr sie dann Alle glücklich. Kein Co2 kein Corona. Wundervoll, bloß irgendwie nicht lebendig."

Atmen ist klimaneutral.
Informieren Sie sich bei der Suchmaschine Ihrer Wahl.
Tipp: CO2-Kreislauf und Stoffwechsel müssten ausreichen als Suchbegriffe.

who is who?

@ 19:46 von Punk66

"Hört doch

einfach auf zu atmen. Vielleicht macht Ihr sie dann Alle glücklich. Kein Co2 kein Corona. Wundervoll, bloß irgendwie nicht lebendig."

Ich verstehe es nicht. Wer ist mit "Ihr und wer mit "Alle" gemeint?

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