Ihre Meinung zu: Bidens Rede vor US-Kongress: Viel "Wir" und viele Pläne

29. April 2021 - 8:49 Uhr

Impfen, Reformen angehen, Jobs schaffen: Seine Rede im Kongress nutzte US-Präsident Biden, um Erfolge und Ziele zu betonen - aber auch, um den Zusammenhalt zu beschwören. Nur über ein Thema sprach er kaum. Von Katrin Brand.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.444445
Durchschnitt: 3.4 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

"Bidens Schweigen: Worüber kaum gesprochen wurde"

Allein mit Beschweigen wird sich das Thema Einwanderung nicht in Luft auflösen, da muss der Präsident schon Maßnahmen und Reformen vorschlagen.

Was die "Grüne" Wirtschaftspolitik angeht:
Biden wäre klug beraten, auch klar die Risiken zu benennen und den Leuten die Kosten und Nutzen klar zu kommunizieren.
Klar, die USA müssen in einigen Bereichen moderner und fortschrittlicher werden, was Infrastruktur und Wirtschaft angeht.
Aber das wird Geld und Überzeugungsarbeit kosten.

Viel Arbeit für Biden.
Kompromisse werden nötig sein. Auch wenn das im aktuellen Klima extrem schwer sein wird...

Wenn man dem Artikel von Frau Brand...

...auch anmerkt, dass ihre Sympathie eindeutig auf Seiten Bidens liegt (was angesichts seines Vorgängers mehr als verständlich ist), wird die Kritik und die Sorge der überwiegend republikanischen Bürger in Bidens Rede zwar erwähnt, doch zu wenig gewichtet.

Trump hatte sich ja auf seine Mauer "eingeschossen" und damit die Sympathie sehr vieler seiner Wähler gewonnen.
Biden kann das nicht einfach übergehen, er hat hier einen schwierigen Balanceakt vor sich, und das Seil ist sehr lose gespannt.

Dass er die Steuern erhöhen will und wohl auch muss, kommt naturgemäß ebenso schlecht an, aber sollten sich daraus wirtschaftliche Erfolge, z. B. auch durch Umweltschutzmaßnahmen ergeben, kann er da letztlich punkten.

Not so easy, Mr. President, but: Good Luck!

Thema Einwanderung

Wenn Biden die Fluchtursachen bekämpfen will,ist das schon mal der richtige Ansatz.

Bin prinzipiell positiv zu Biden’s Politik eingestellt

Ja, prinzipiell - sein Stil und seine politische Ausrichtung überzeugen mich deutlich mehr als jene von Trump, ohne Frage.
Aber eins dürfte auch klar sein: Biden ist zu allererst für die Amerikaner da - im Prinzip auch „America first“, nur unausgesprochen, und das wird die EU und v. a. D noch zu spüren bekommen, wenn’s um wirtschaftliche Geschäfte geht und auch im militärischen Aspekt (höhere Ausgaben!).

Was mich jedoch wirklich erschreckt, ist die Aussage „…Und Amerika werde sich am Ende durchsetzen, nicht die Autokraten in Russland oder China.“ Was meint er „mit am Ende“? Wann ist das Ende? Am Ende seiner Amtszeit, am Ende des Jahrzehnts, oder sinnbildlich „es setzt sich auf lange Sicht eine freiheitliche Demokratie wie in den USA durch“?
Dieser Satz von Biden ist so eine typisch amerikanische Art: sie stehen über allem und setzen sich immer durch - diese Überheblichkeit gefällt mir gar nicht, aber ich denke, die Europäer werden dies noch zu spüren bekommen in seiner Ausrichtung.

Biden gibt eine Guideline für die wirtschaftliche Entwicklung ..

... des Landes nach der Krise.

Die massive Investition in die vernachlässigte Infrastruktur und in Zukunftsfelder von digitaler Infrastruktur, Energieversorung und Ausstattung von Schulen Und Krankenhäusern trifft auf einen breiten Konsens in der U.S.-amerikanischen Gesellschaft.

Bis tief in die Reihen der republikanischen Wählerschaft hinein. Es ist folgerichtig, dass sich Biden direkt an diese wendet, um für sein Programm zu werben, zumal die Kongress-Republikaner noch zu stark dem Einfluss von Trump ausgesetzt sind.

Biden hat einen Vorteil

mit seinen Programmen wirkt er, besonders unter Trumps Schatten, wie der Macher schlechthin.

Das 100 Tage Fazit ist bei anderen schon bedeutend schlechter ausgefallen.

Die Große Frage ist, ob Biden den Mut hat sich den großen gesellschaftlichen Problemen zu stellen.

Es dürfte schwer sein den alten Krust bezüglich Altagsrassismus, Einwanderungspolitik, Waffenwahn und Ausbeutung von Strafgefangenen und Illegal eingewanderten (nahezu moderne Sklaverei)

Sollte er auch nur eine dieser Fragen beantworten und einen Lösung finden können, wird er in die Geschichte eingehen.

America first

Nach 100 Tagen Amtszeit sind 220 Millionen Amerikaner geimpft. "Jeder Bürger ab 16 Jahren aufwärts kann sich sofort impfen lassen", sagt Biden. Wie schafft er das? In dem er nicht eine einzige Impfdose an andere Länder abgibt – vorerst jedenfalls. America first! Wessen Wahlspruch war das doch gleich?

Ich glaube, die USA sind viel

Ich glaube, die USA sind viel zu gross für eine gemeinsame Politik.
Das sollten alles die einzelnen Staaten nach ihren Bedürfnissen regeln.
Biden sollte sich darauf konzentrieren, seine Bündnispartner wieder zu besänftigen, in keine weiteren Kriege verwickelt zu werden und mit diplomatie China und Russland zu "steuern".
USA sind viel zu arm für den Weltpolizisten. Es langt völlig, die us Interessen zwischen Kanada und Mexico durchzusetzen. In Asien, Aftika und Europa will das nämlich niemand.

Ein starker Impuls für ...

… die US-amerikanische Wirtschaft und große Zustimmung der Wähler zu einem Infrastrukturprogramm, weil es seit Jahren überfällig ist. Trump war 2016 mit dem Versprechen eines solchen Programmes durch die Staaten im mittleren Westen getourt und hatte damit auch Wähler der Demokraten auf seine Seite gezogen.

  • Trump beließ es bei Annkündigungen
    ohne Ergebnis.

    Im Kongress spottete man schließlich über die „Infrastructure-week“, wenn eine Initiative wieder mal im fruchtlos Sande verlief. Das Credo der GOP, dass die Privatwirtschaft das alleine „irgendwie“ hinbekommen würde, war in seinem Scheitern messbar: es geschah nichts.

  • Biden geht in die Offensive …

    für sein Infrastructure-Program, weil er um den Effekt von Investitionen auf die Produktivität der Wirtschaft und auf den Job-Markt weiß. Private Unternehmen investieren in Standorte, die an ein gutes Verkehrswegenetz und eine performante digitale Infrastruktur angeschlossen sind

  • Ein historischer Präsident

    Einen Präsidenten wie Joe Biden hat sich das amerikanische Volk verdient. Toll. Herzlichen Glückwunsch von uns aus Deutschland.

    Um einmal ein paar Punkte herauszunehmen

    Nordstream 2
    Dazu kann man geteilter Meinung sein.
    Meine Meinung,es hätte gar nicht gebaut werden dürfen,man hätte es nicht gebraucht.
    Aber jetzt kurz vor Fertigstellung zu beenden,das halte ich auch für falsch.Das ist so,wie wenn ich ein neues Haus baue,bin zu 90% fertig und dann stoppe ich den Bau.
    Militärausgaben
    Hier sollten wir unbedingt alle runter kommen,nicht rauf.
    China
    Hier gilt es einen gemeinsamen Weg zu gehen um die wirtschaftliche Abhängigkeit zu verringern.

    @ Mister X

    Was die "Grüne" Wirtschaftspolitik angeht:
    Biden wäre klug beraten, auch klar die Risiken zu benennen und den Leuten die Kosten und Nutzen klar zu kommunizieren.

    Hohe Kosten, klarer Nutzen. Zu einer radikalen Umweltpolitik gibt es keine Alternative. Das hat Joe Biden aber klar gesagt.

    Reden ist das eine, Handeln das andere

    Da redet Biden von Zusammenhalt und lässt Themen mit größtem spalterischen Potenzial unbeantwortet, gar unter den Tisch fallen.

    Er redet von Klimazielen der USA (halbieren des CO2-Ausstoßes bis 2030). Nordstream II hingegen wird weiterhin blockiert. Will man stattdessen lieber teures, umweltschädliches Frackinggas verkaufen? Umweltschutz nur so lange es die eigene Wirtschaft nicht schmälert?

    Man sollte die rosarote Brille abnehmen und objektiv betrachten. Denn große Pläne schmieden kann fast jeder, nur ob daraus Taten werden?

    Der Macher

    Trump war ein Ankündiger, ein Schaumschläger, ein Blender.
    Joe Biden macht.

    @ Louis2013, um 09:27

    Etwas bizarr, dass Sie Biden etwas vorwerfen, was er in der Tat als Präsident seines Landes für seine Bevölkerung tut.

    Glauben Sie, die Amerikaner hätten es ihm höher angerechnet, hätte er einen Teil der Impfdosen an andere Länder verteilt?
    Das klingt natürlich herzlos, doch Biden hat eine Bilanz der ersten 100 Tage seiner Präsidentschaft gezogen, nichts weiter.

    Biden profitiert beim Impfen von Trumps Entschlossenheit

    @09:27 von Louis2013
    Einen großen Teil seiner Erfolgsmeldung verdankt er allerdings dem recht hemdsärmeligen Vorgehen seines Vorgängers Trump. Der hatte, eigentlich gegen jede übliche Vorsicht, einfach mit allen Impffirmen Verträge abgeschlossen. Wie das aus nachvollziehbaren Gründen weder die EU noch Biden getan hätten.

    re schwer gestört

    "Hohe Kosten, klarer Nutzen. Zu einer radikalen Umweltpolitik gibt es keine Alternative. Das hat Joe Biden aber klar gesagt."

    Ja, das hat er, da haben Sie natürlich recht.
    Das wird aber bei den skeptischen Bürgern im Rost Belt nicht reichen.
    Da ist für viele der Klimaschutz per se ein Jobkiller.
    Da reicht die Beschreibung einer "Alternativlosigkeit" nicht.
    Da müssen die Risiken und Aussichten auch klar beleuchtet werden. Gerade um denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die das Schreckgespenst "Jobkiller" (oder "Sozialismus", gähn...) an die Wand malen.

    Überparteiliche Zusammenarbeit zwischen Demokraten und GOP ...

    ... war in den Jahrzehnte, in denen Joe Biden dem Senat angehörte - bei allen politischen Diskrepanzen - immer möglich. Das hat ihn geprägt und deswegen lädt er Kongressmitglieder beider Parteien mehrfach zum Gespräch über seine Gesetzgebungsvorhaben.

    Die Kritik von Senator Tim Scott an der mangelnden "bi-partisanship" kehrt die empirisch beobachtbaren Fakten um:

    Die GOP hat ihre Gesetzesvorhaben zu den "Tax Cuts" und der Abschaffung des "Individual Mandate" von Obamacare im Alleingang gegen die Demokraten durchgedrückt, solange sie die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses hatte.

    Nach den Midterms 2018 waren es die Demokraten, die bi-partisanship gezeigt haben und die Stimulus-Programme mit Finanzminister Steven Mnuchin verhandelt und ihnen im Kongress zur Mehrheit verholfen haben.

    Das Infrastruktur-Programm ist nun die Lackmus-Probe für den Willen der Republikaner, Gleiches zu tun und im Kongress überparteilich zu kooperieren.

    @ Naturfreund

    Um Nordstream 2
    Dazu kann man geteilter Meinung sein.

    In den USA sind die beiden großen Parteien und die Grünen dagegen. In Europa sind die meisten Partnerländer dagegen. Und in Deutschland vermute ich mal, dass auch eine Mehrheit dagegen ist. Ich bin es jedenfalls. Es gibt genügend Leitungen und wir müssen bis 2035 unabhängig werden von russischem Erdgas.

    @Louis2013

    In dem hier geflissentlich verschwiegenen Teil seiner Rede sagte er die USA werden andere Länder mit Corona-Impfstoffen versorgen, sobald es ausreichend Dosen für die eigene Bevölkerung gibt .
    Diese Aussagen hätte man seinem Vorgänger noch als populistisch und nationalistisch ausgelegt und außerdem wären sie als erstes zitiert worden , bei Biden aber werden unangenehme Äußerungen einfach geschickt weggelassen .
    Biden ist genauso wie sein rumpelnder Vorgänger zuerst seinem eigenen Land verpflichtet , das hat in den USA Tradition und ist unabhängig von der politischen Richtung . Jetzt von einem US Präsidenten plötzlich zur Zeit in Deutschland populäre moralische Sozialfantasien zu erwarten ist schlichtweg naiv .

    "wir" kein Qualitätskriterium

    "Biden selbst spricht (fast) immer nur vom "Wir":"

    Das ist wohl wirklich kein Qualitätskriterium. Im Gegenteil, dies lässt bei mir eher die Alarmglocken läuten. Soll ich hier in etwas eingebunden werden, was ich gar nicht befürworte?

    Treffender ist doch die Aussage: die Demokraten möchten .... xy oder ich (Biden) möchte ...

    Beispiel:
    "wir" möchten die Mauer zu Mexiko nicht erweitern ..

    Das ist doch Hohn für diejenigen, die das Projekt fortführen wollen.

    @ Giselbert 09:44 - Die Umsetzung liegt vor aller Augen ...

    ... und wird durch den (1) "Amercian Rescue Plan" mit einem Budget von 1,9 Billionen $ bereits materialisiert.

    Das (2) Infrastructure Program ist das nächste Großverhaben, das allerdings intensiver Vorbereitung und Debatten im Kongress bedarf. Kein Selbstläufer und mit noch vielen Hürden - auch durch die GOP - im Weg.

    An Joe Biden wird es nicht liegen, zumal er seine Pläne dafür im Detail konkretisiert hat. Einschließlich Finanzierung.

    09:04 von Mister_X/ 09:14 von harry_up

    Ich schließe mich gerne Ihren Kommentaren an. Wichtige Anliegen gut hervor bringen, aber um zu vereinen andere Dinge darüber hinaus nicht zu vergessen, halte ich ebenfalls für wichtige Kriterien.

    Interessant sind

    die Sichtweisen die es so gibt.
    Gestern hab ich mir auf Phönix mal die Runde zu dem Thema angesehen, war sehr interessant. Biden hat bis jetzt nur Dinge angepackt, wo schon vorher Konsens bestand.
    Die dicken Bretter kommen erst alle, das ein Teil von dem Wörtchen wir, nicht sehr erbaut sind, das kommt bekannt vor.
    Biden wird zur Zeit von einigen überschätzt, auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.
    Wissend das ein Quelle bei der wir zur Zeit Gas beziehen, zur Neige geht, ein paar Millionen Haushalte betrifft das.
    Rüstungsausgaben, Sanktionen, USA zuerst und Zölle, all das ändert sich nicht.
    Biden macht nichts anderes als die Anderen, außer das er nicht so chaotisch ist wie der Vorgänger.
    Bis jetzt kann nicht erkennen, das es auf der Welt besser oder ruhiger wird, zur Zeit wird eher schlimmer.

    Am 29. April 2021 um 09:18 von Wolf1905

    Zitat:
    "...Was mich jedoch wirklich erschreckt, ist die Aussage „…Und Amerika werde sich am Ende durchsetzen, nicht die Autokraten in Russland oder China.“ Was meint er „mit am Ende“? Wann ist das Ende? Am Ende seiner Amtszeit, am Ende des Jahrzehnts, oder sinnbildlich „es setzt sich auf lange Sicht eine freiheitliche Demokratie wie in den USA durch“?
    Dieser Satz von Biden ist so eine typisch amerikanische Art: sie stehen über allem und setzen sich immer durch - diese Überheblichkeit gefällt mir gar nicht, aber ich denke, die Europäer werden dies noch zu spüren bekommen in seiner Ausrichtung..."

    Darüber sollten die Biden-Sympathisanten nur kurz mal nachdenken?
    Diese Denkweise hatte schon verheerende Folgen und brachte unsere Erde schon mehrmals an den Rand eines Atom-Krieges!

    Die Situation an der Südwestgrenze mit dem Anstieg ...

    ... illegaler Grenzpassagen durch verzweifelte Menschen aus den durch humanitäre Katastrophen heimgesuchten zentralamerikanischen Republiken ist kein Novum sondern eine wiederkehrende Erscheinung.

    Es gab sie bereits mit massivem Wachstum in den letzten Amtsmonaten von Trump. Unter Biden hat sich das insbesondere im März nochmals sichtlich verstärkt. Der Präsident wird zusammen mit den Bundesstaaten an der Grenze eine auch kurzfristig wirksame Lösung finden müssen. Die Kriterien dafür sind Effektivität gepaart mit Humanität.

    09:59, wenigfahrer

    >>Biden wird zur Zeit von einigen überschätzt, auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.<<

    Die europäischen Energiekonzerne werden selbstverständlich das günstigste Gas kaufen. In einer Marktwirtschaft ist das so. Bisher kommt Europa ohne teures US-Gas aus. Warum sollte sich das ändern? Ich habe bisher nichts davon gehört, daß der Gasverbrauch in der EU steigen wird. Außerdem wird Nordstream 2 weitergebaut und ist bald fertig.

    >>Rüstungsausgaben, Sanktionen, USA zuerst und Zölle, all das ändert sich nicht.
    Biden macht nichts anderes als die Anderen, außer das er nicht so chaotisch ist wie der Vorgänger.<<

    Na ja. Er hat weitere Waffenlieferungen an Saudi-Arabien vom Ende des Jemenkrieges abhängig gemacht, und er hat den Völkermord an den Armeniern als Völkermord bezeichnet. Trump führte mit den saudischen Prinzen Säbeltänze auf und hat Erdogan die kurdischen Verbündeten zum Fraß vorgeworfen.

    Ich sehe da doch Unterschiede.

    rer Truman Welt

    Ich persönlich habe sehr begrüßt, daß Biden der Präsident der USA geworden ist. Auch die ersten 100 Tage seines Wirkens zeigen ein deutlich anderes Niveau einer Staatsführung als das seines Vorgängers, welches von Anfang an für mich unerträglich war.
    Ein Punkt fällt mir jedoch in diesen unseren Pandemie Zeiten auf, und das ist die Art und Weise, wie in die "Verschuldungskassen" gegriffen wird. 1.800 000.000.000 oder 1.8 BILLIONEN US$ sind ein Wahnsinn. Die Rückzahlungsmodalitäten hat Biden nicht gefixt. So auch die Bundesregierung, die natürlich in einem anderen Maßstab als die USA, jedoch in der Relation (Zunahme des Verschuldubgsgrads des Bundes in Prozent zum Bestand Anfang 2020) ähnlich zulangt und ebenso keine Modalitäten der Rückzahlung bisher vorgelegt hat. Es wird mit der Notwendigkeit für eine Schnelligkeit argumentiert, jedoch befinden wir uns mittlerweile ab Samstag im 14. Monat in Lockdowns bzw. Pandemie bedingten starken Einschränkungen. Was heißt da schnell?

    um 09:53 von schwer gestört

    ".... und wir müssen bis 2035 unabhängig werden von russischem Erdgas."

    Um von weit teureren Gas der USA abhängig zu sein? Wo ist da die Logik?

    @ 09:55 von Giselbert

    Wenn Joe Biden sagt "Wir möchten die Mauer zu Mexiko nicht erweitern", ist das eine völlig normale politische Aussage, höflich und verbindlich. Mit 'Hohn' kannte sich eher Bidens Vorgänger aus; der machte Hohn zum vorrangigen Stil seiner Reden.
    Biden macht politisch nicht alles anders, aber er pflegt tatsächlich einen komplett anderen Kommunikationsstil und zeigt eine radikal andere Wertschätzung für Kooperation und für politische Gegner.

    09:27 von Louis2013

    “Wie schafft er das? In dem er nicht eine einzige Impfdose an andere Länder abgibt – vorerst jedenfalls. America first!“

    Noch nicht einmal Astrazeneca Impfstoff, der in den USA nicht zugelassen ist. Lieber werden 300 Mio. Dosen gebunkert nach dem Motto “wir brauchen's nicht, andere bekommen's nicht“'
    Ist so ein Impfstoff eigentlich unbegrenzt haltbar?

    @ wenigfahrer, um 09:59

    Vielleicht ist es für eine Bilanz nach 100 Tagen Amtszeit wirklich noch etwas früh.

    Dass Biden erst einmal die dünnen Bretter bohrt, ist doch mehr als verständlich, die dicken müssen erst noch zurechtgelegt und ausgerichtet werden, um im Bilde zu bleiben.

    Und ja: Er kann und wird die Welt nicht umarmen, er wird natürlich immer sein Land im Fokus haben.
    Das ist sein Job, und das wird uns nicht immer gefallen, auch das ist klar.

    Aber dafür gibt es Politik und Verhandlungen, und die sehe ich bei Biden eher als bei seinem Amtsvorgänger.

    @9:55 von Giselbert

    >>"Biden selbst spricht (fast) immer nur vom "Wir":"

    Das ist wohl wirklich kein Qualitätskriterium. Im Gegenteil, dies lässt bei mir eher die Alarmglocken läuten. Soll ich hier in etwas eingebunden werden, was ich gar nicht befürworte?<<

    Keine Ahnung, ob Sie US-Staatsbürger sind. Falls nicht, kann ich Sie beruhigen: Warum um Himmels Willen sollte ein amerikanischer Präsident mit „Wir“ irgendeinen ‚Giselbert‘ aus D meinen?

    09:39 von Naturfreund 064

    >>Nordstream 2
    Dazu kann man geteilter Meinung sein.
    Meine Meinung,es hätte gar nicht gebaut werden dürfen,man hätte es nicht gebraucht.
    Aber jetzt kurz vor Fertigstellung zu beenden,das halte ich auch für falsch.Das ist so,wie wenn ich ein neues Haus baue,bin zu 90% fertig und dann stoppe ich den Bau.
    <<

    Ob dieses Projekt unbedingt nötig war und sinnvoll ist... ich weiß es nicht. Aber jetzt kurz vor der Vollendung (bereits einige Mrd. US-Dollar investiert), zu stoppen nur weil es von außen nicht unbedingt willkommen ist, wäre Unsinn. Ich höre noch die Aufrufe von (fast) allen Parteien in DE, als Trump gegen das Projekt wetterte...

    um 09:55 von Giselbert

    "wir" kein Qualitätskriterium
    "Biden selbst spricht (fast) immer nur vom "Wir"

    Das ist wohl wirklich kein Qualitätskriterium. Im Gegenteil, dies lässt bei mir eher die Alarmglocken läuten. Soll ich hier in etwas eingebunden werden, was ich gar nicht befürworte?

    Treffender ist doch die Aussage: die Demokraten möchten .... xy oder ich (Biden) möchte ...

    Beispiel:
    "wir" möchten die Mauer zu Mexiko nicht erweitern ..

    Das ist doch Hohn für diejenigen, die das Projekt fortführen wollen.

    ———————

    Schön, daß Sie als neuster Citizen der USA deutliche Kritik am ,,Wir" melden. Es wäre auch wirklich zuviel Selbstbeweihräucherung.

    Wüsste nur der Vorgänger Bidens, wie großartig der Rückhalt noch ist bei den Freunden schöner Mauern um den Erdenkreis, würde er sofort eine neue, noch raffiniertere Abo - Falle für naive Spender installieren lassen.

    Die Gründe für die positive 100-Tage-Bilanz …

    Gemäß der Umfragen von NBC’s National Survey stimmen 69 % vs. 27 % der U.S. Bürger Biden‘s Covid Politik zu.

    Das Impfziel von 100 Millionen Impfungen in 100 Tagen wurde mit 142 Millionen deutlich überschritten.

    Auch die Stimulus-Pakete erhalten Zuspruch bis in die Reihen der republikanischen Wählerschaft hinein.

    Nach Bidens 1,9 Billionen-Stimulus-Paket zeigen die wirtschaftlichen Parameter im Moment deutlich nach oben.
    • die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit gehen zurück
    • die Schaffung neuer Jobs tendiert für April auf die 1 Million-Grenze zu
    • die Prognosen für das Wirtschafswachstum in 2021-22 liegen zwischen 3,7 und 4,5 %.

    Die Botschaft Joe Bidens's an die Nation war von Zuversicht geprägt und hat - nach den ultra-polarisierenden, das gesellschaftliche Klima vergiftenden Jahren der Trump-Präsidentschaft - bewusst und folgerichtig den Appell an die "einigenden Gemeinsamkeiten" der "Vereinigten" Staaten von Amerika gerichtet

    09:16 von Naturfreund 064

    “Wenn Biden die Fluchtursachen bekämpfen will,ist das schon mal der richtige Ansatz.“

    Die EU will auch seit Jahren “die Fluchtursachen bekämpfen“.
    Mit Erfolg? Meiner Meinung nach Nein. Denn 'wollen' bedeutet nicht 'machen'. Zu 'machen' gehört viel mehr. Z. B. Abkommen auf Augenhöhe. Schauen Sie sich einfach die Freihandelsabkommen zwischen EU und afrikanischen Ländern an. Von Augenhöhe keine Spur. Oder ein Herr Altmeier, der ganz im Sinne der Wirtschaft, das Lieferkettengesetz torpediert.
    Hat Herr Biden denn schon gesagt, wie er sich die Bekämpfung der Fluchtursachen vorstellt?

    @fathaland slim, 23:27 (re 23:18 von schwer gestört) unter

    der Meldung "Erbitterte Schlacht um Marib" (tagesschau.de/id/148881/jemen-erbitterte-schlacht-um-marib):

    "Sie haben sich also im saudisch-iranischen Stellvertreterkrieg im Jemen auf die saudische Seite geschlagen.
    (...)"

    Es handelt sich um keinen "Stellvertreterkrieg". Die, die ihn "führen" vertreten nämlich ausschließlich ihre eigenen Interessen in einem höchst exklusiven Spiel im Kreise der "Mächtigen". In dem nach deren Auffassung "ihren" Bürgern (bzw. Wählern/Soldaten) lediglich die Rolle der ihnen dienenden Bauern zukommt.

    Ich hege die Hoffnung, dass Biden die Regeln dieses "Spiels" durchschaut hat.
    Und daß dies: "Eine Lösung [beim Thema Einwanderung] bot Biden nicht an, nur dass er die Fluchtursachen in Mittelamerika bekämpfen will, damit die Menschen sich gar nicht erst auf den Weg machen" ein Zeichen dafür ist, dass er bereit ist, sich auf die andere "Seite" (die der an diesem perversem Spiel mangels "Einsatzkapitals" nicht teilnahmeberechtigten Bürger der Welt) zu schlagen.

    09:55 von Giselbert

    >>"Biden selbst spricht (fast) immer nur vom "Wir":"
    Das ist wohl wirklich kein Qualitätskriterium. Im Gegenteil, dies lässt bei mir eher die Alarmglocken läuten. Soll ich hier in etwas eingebunden werden, was ich gar nicht befürworte?<<

    Keine Sorge, Sie persönlich meint er nicht.

    @ krittkritt 09:46 - Die U.S.Amerikaner profitieren von der ...

    ... Initiative der "Warp Speed Operation" zur Entwiclung und Beschaffung von Impfstoffen, die mit 10 Milliarden Dollar durch das überparteilich verhandelte CARES Paket angeschoben und finanziert wurde.

    Trump hat über Monate die Effektivität der Pandemie-Bekämpfung durch Verleugnung, Verharmlosung, Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten, Widersprüchlichkeit, bizarre Vorschläge wie Injektion von Haushaltsdesinfektionsmittel und Obstruktion gegen Bundesstaaten verhindert und ist damit für die humanitären Folgen und wirtschaftlichen Schäden der Pandemie mitverantwortlich.

    Biden hat bereits als Kandidat von Anbeginn eine klare und konsistente Message an die U.S.-amerikanische Öffentlichkeit gesendet. Das ist es, was ihm jetzt hilft.

    10:39,

    >>@fathaland slim, 23:27 (re 23:18 von schwer gestört) unter
    der Meldung "Erbitterte Schlacht um Marib" (tagesschau.de/id/148881/jemen-erbitterte-schlacht-um-marib):

    "Sie haben sich also im saudisch-iranischen Stellvertreterkrieg im Jemen auf die saudische Seite geschlagen.
    (...)"

    Es handelt sich um keinen "Stellvertreterkrieg". Die, die ihn "führen" vertreten nämlich ausschließlich ihre eigenen Interessen in einem höchst exklusiven Spiel im Kreise der "Mächtigen". In dem nach deren Auffassung "ihren" Bürgern (bzw. Wählern/Soldaten) lediglich die Rolle der ihnen dienenden Bauern zukommt.<<

    Im Jemen bekämpfen sich Regierungstruppen und so genannte Rebellen. Die Regierungstruppen werden von Saudi-Arabien unterstützt, die Rebellen vom Iran.

    Ein klassischerer Stellvertreterkrieg ist kaum vorstellbar.

    @10:20 von Egleichhmalf

    "Keine Ahnung, ob Sie US-Staatsbürger sind. Falls nicht, kann ich Sie beruhigen: Warum um Himmels Willen sollte ein amerikanischer Präsident mit „Wir“ irgendeinen ‚Giselbert‘ aus D meinen?"

    Falls Sie dies nicht verstanden haben, dies spielt bei meiner Aussage überhaupt keine Rolle.

    Haben Sie schon mal was davon gehört, wenn man im übertragenen Sinn etwas sagt?

    Schon klar, manche wollen halt absichtlich nicht verstehen ...

    Bemerkenswerte Entscheidungen, jetzt die Umsetzung.

    Es ist bemerkenswert was dieser Präsident in den ersten 100 Tagen schon im Gange gesetzt hat. Aber die Umsetzung in der Realität fängt erst an. In der Politik ist er angewiesen auf die Republikaner, die bislang zurückhaltend sind. Bei der Zurückführung von Kernindustrieunternehmen und die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen ist Biden angewiesen auf die Bereitschaft sowohl der Finanzwirtschaft und Industrie und die entscheidet nach Wirtschaftlichkeitsüberlegungen. Dazu kommt das nach der Jahrzehntelange Eliminierung von Industriearbeitsplätze es an ausgebildete Mitarbeiter fehlt. Und dazu braucht man Jahre. Einwanderung wird unumgänglich sein. Hinzu kommt die Überalterung der amerikanische Gesellschaft. In den kommenden Jahren dürfte sich an der negativen Export- und Zahlungsbilanz nicht viel ändern. Um die Pläne zu realisieren braucht Biden China und die EU.

    09:59 von wenigfahrer

    «… auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.
    Wissend das ein Quelle bei der wir zur Zeit Gas beziehen, zur Neige geht, ein paar Millionen Haushalte betrifft das.»

    Für niemand in der EU besteht Anlass, das überteuerte Flüssiggas aus den USA zu kaufen. Wäre Flüssiggas als Zukauf erforderlich, gibt es das bei anderen Ländern in gleicher Qualität viel günstiger. Noch weiter als aus den USA ist der Weg für Gas nach Europa von nirgendwo her.

    Die Ablehnung von North Stream 2 durch beide Parteien in den USA hat geostrategische Gründe wegen Abhängigkeit der EU von Russland. Das ganze reicht schon länger zurück, als die USA überhaupt Gasexporteur sind.

    Die EU erhält durch North Stream 1 bereits genug Gas aus Pipelines für den Verbrauch, den sie hat. Alleine Tankerkapazitäten vs. Pipelinekapzitäten sind Rechenbeispiel, dass Ersatzgas aus den USA ein herbei geredetes Gespenst ist, wo es gar kein Gespenst geben kann.

    Das weiß auch Biden.

    Nordstream2

    Die Amerikaner haben so viel für uns getan.
    Putin könnten wir eine klare kante zeigen.
    Biden würde das sehr begrüßen. Ich bin klar für die Beendigung der Pipeline.
    Man muss auch mal die Hand reichen.
    Der US Präsident verhält sich im Moment sehr zurück. Wenn unsere Regierung nicht bald nach einer Lösung sucht, dann wird die USA ganz andere Register ziehen.

    09:55 von Giselbert

    «Beispiel:
    "wir" möchten die Mauer zu Mexiko nicht erweitern ..
    Das ist doch Hohn für diejenigen, die das Projekt fortführen wollen.»

    "Wir" meint: "We … the Administration in charge".

    Sie sind nicht gemeint, wenn der US-Präsident "we" sagt. Ich auch nicht.

    09:46 von krittkritt

    >>Einen großen Teil seiner Erfolgsmeldung verdankt er allerdings dem recht hemdsärmeligen Vorgehen seines Vorgängers Trump. Der hatte, eigentlich gegen jede übliche Vorsicht, einfach mit allen Impffirmen Verträge abgeschlossen. Wie das aus nachvollziehbaren Gründen weder die EU noch Biden getan hätten.<<

    Nun, Sie haben recht mit Ihrer Aussage aber aus den falschen Gründen. Bürger Donald hat nicht mit allen (Pfizer ist außen vor) Impffirmen Exclusivverträge (Amerika first and only) abgeschlossen, natürlich auf Kosten der Steuerzahler UND, die Republikaner hätten (haben) dem auch nicht zugestimmt. Ein Handeln eines Diktators würdig.
    Wenn das 'lobenswert' ist verstehe ich Ihre Einstellung zur Demokratie nicht.
    Zudem war der Grund, das Treiben hinter dieser Aktion ausschließlich der monetäre Gewinn, nichts anderes.

    @fathaland slim 10:56

    Man könnte Ihnen fast zustimmen. Da ich sicher bin, Sie sind des Lesens mächtig, möchte ich nur "...sich Regierungstruppen und so genannte Rebellen..." etwas relativieren.
    Der "Präsident", natürlich von unseren Freunden anerkannt, dürfte eigentlich gar nicht im Amt sein. Der 2012 sehr fadenscheinig für zwei Jahre "gewählte" Hadi ist nie zu einer erneuten Wahl angetreten. Wieviel Jemeniten in seiner Armee sind, sei mal dahingestellt, sicher ist, dass die Saudis mit Söldnern agieren.
    Wie es der Iran schafft, angeblich ebenbürtige Waffen über lange Wege zu den Hutis zu bringen, ist zumindest zweifelhafter als der direkte Weg der Saudis und ihrer freiheitsliebenden Kumpane für diesen Präsidenten westweltweit.
    Wie schön wäre es, wenn die Zwistigkeiten in allen Ecken dieser Welt mit den Fäusten ausgetragen würden. Träfe aber alle Seiten.

    Ein grossartiges Bild

    President Joe Biden in der Mitte. House Speaker Nancy Pelosi links von ihm, Vice President Kamala Harris rechts von ihm.

    Und so begann auch seine Rede:
    “Madam Speaker, Madam Vice President,”

    Ein wuerdiger President

    @ friedrich peter 10:59 - Die "Re-Industrialisierung" der USA ..

    ist für Joe Biden, der seinen Wahlerfolg auch der "Rückkehr" eines kritischen Anteils der Wähler aus der weißen Arbeiterschicht in Pennsylvania, Michigan und Wisconsin verdankt, ein Kernpunkt seiner Agenda.

    Die gezielte Förderung des U.S.-Manufacturing Potenzials ist daher nicht nur ein "lip service" sondern findet sich auch mit definierten Ausgabenposten in seinen Vorschlägen für die Infrastruktur.

    Das kann zu einem gewissen Umfang gelingen, aber:

    Das Reshoring der amerikanischen Unternehmen ist keine Entscheidung, die nur mit Investitionen (Biden) oder Steuerförderung (Trump) alleine getriggert werden kann.

    Schon seit 2012 war eine klare Reshoring-Tendenz messbar, aber gemessen an den Tausenden Produktionsstandorten von US Unternehmen in Übersee blieb sie bis dato überschaubar.

    Der Grund ist klar: Standort-Entscheidungen werden multi-faktoriell getrieben von Kostenvorteilen, Nähe zu Absatzmärkten, strategischen Kooperationen mit Partnern.

    Das sind die Limits

    Nordstream2

    Scheinbar ist vielen Usern die Russen Pipeline
    wichtiger als gute Beziehungen zur USA!!!
    Auf die verlorene Asche kommt es nun auch nicht mehr an.

    10:11 von Cosmopolitan_Citizen

    >>Es gab sie bereits mit massivem Wachstum in den letzten Amtsmonaten von Trump. Unter Biden hat sich das insbesondere im März nochmals sichtlich verstärkt.<<

    Die Ursache für das erhöhte Aufkommen von Migranten ist sicher nicht bei Trump oder Biden zu suchen sondern bei den Zuständen in den Herkunftsländern.
    Die Situation, sowohl politisch als auch wirtschaftlich in Mittelamerika ist katastrophal und lässt den Menschen dort keine andere Chance. Allerdings, WIR (die EU) hat auch das Problem, direkt vor unserer südöstlichen Haustür und ...... sind genau so zögerlich im Handeln. (und nein, einmarschieren, besetzen und Regierungen stürzen ist keine Alternative).

    10:15 von Wolfes74

    >>um 09:53 von schwer gestört
    ".... und wir müssen bis 2035 unabhängig werden von russischem Erdgas."<<

    >>Um von weit teureren Gas der USA abhängig zu sein? Wo ist da die Logik?<<

    Wir werden, was die Energie betrifft, immer von irgendwem anhängig sein. Es geht nur noch um die % Zahl von wem wir überwiegend abhängig sind.

    Biden´s Pläne: Viel "Wir" und viele Pläne...

    Er plant große Investitionen in die Infrastruktur, die es auch nötig hat. Ob das reicht ihn zum zweiten Franklin D. Roosevelt (New Deal) hochzuschreiben, daß ist die Frage. Im Jahre 2019 sagte er auf einer Veranstaltung vor New Yorker Finanzleuten, daß im Falle seines Sieges "niemand dämonisiert werde, der Geld verdient hat. Was Deutschland betrifft hält er ja an den exterritorialen Sanktionen gegen Firmen, die an Nordstream (Erdgas) beteiligt sind fest.
    Allerdings im Interesse von Flüssiggas (noch mehr CO2).

    Mehr Demokratie wagen?

    Biden ist erstmal gut gestartet. Bei der Impfkampagne (der Erfolg leider z.Tl. auch durch Trumps Entscheidungen beeinflusst), Wiedereintritt in WHO und Klimavertrag Paris.
    Sehr viele Willenserklärungen, die jetzt in die Tat umgesetzt werden müssen.
    Bei seinen Einlassungen, die Demokratie in USA betr., ist mir Willy Brandt eingefallen. Mehr Demokratie wagen…..weniger als 10% der Weltbevölk. lebt in einer Volldemokratie. Deutschl. gehört dazu, die USA nicht. Es gibt viel zu tun für Präs. Biden, ein Anfang ist gemacht.
    Und D muss selbstbewusst mit der EU die eigenen Interessen verteidigen und die Voraussetzungen schaffen, im Umfeld Europas (Naher Osten, ehem. Sowjetstaaten, Naher Osten, Afrika) eine eigenständige Außen-und Wirtschaftspolitik zu betreiben. Die USA wollen das weiterhin stören, Nordstream 2 ist nur ein Beispiel dafür. Und Chinas Erfolge will Biden in Zukunft beschneiden (ähnl. Trump). Da sollten wir (D/EU) uns raushalten.

    @Louis2013 - Die USA hat kein Impfstoff Exportverbot

    Die Firmen müssen ihre Verträge erfüllen
    genauso wie momentan die EU gegen Astrazeneca wegen nichterfüllung klagt.

    Die USA gibt selbst massiv Impfstoffe an Kanada und Mexiko ab.

    @ 11:32 von franky10

    "Scheinbar ist vielen Usern die Russen Pipeline
    wichtiger als gute Beziehungen zur USA!!!"

    Eine Beziehungen die vorschreibt was zu tun und lassen ist, ist keine gute Beziehung, darauf kann man verzichten.

    Es gibt genügend Gründe Nordstream II zu beenden (wesentlich ökologischer als Frackinggas, bestehender Vertrag mit Russland, Durchleitungsgebühren bei bisherigen Pipelines ....).

    Mr. Präsident J. Biden und die Politik eines Neuen Jahrtausend!

    Amerika konnte zuvor im Mitmenschlichen politisch lobbyistisch in Bürgerkriegsnähe getrieben werden, könnte man zu recht mit Blick auf die Situation der Amerikanischen Gesamtbevölkerung hervorheben. - Doch... die einzigen Werte die ""Schlagzeilen wert sind"" ist der Amerikanisch, Mitmenschliche Pioniergeist der "endlich" Dank des Stirngemutes von Mr. Präsident Biden und seinen Demokraten Einzug in die Herzen und nun auch in die besseren Lebensbedingungen für das amerikanische Volk gehalten haben. Mag es auch epochale Wimpernschläge, als Metapher verstanden, dauern bis auch der letzte Gegner von umfassender Menschenwürde sich selbst wohlfühlt in diesem Neuen Amerikanischen Jahrtausend der Mitmenschlichkeit. Es wird geschehen. Und es wird mit freundschaftlichen Mundwinkelzügen sein! Es gibt mitmenschlich viel zu Tun. Dieses Amerika seit 2021, mit Präsident Mr. Biden und seinen Demokraten haben es gemeinsam angepackt! Retten nun Klima, Würde und Leben ...und mehr! Gut so!
    Frau D. Brauer

    @ Walter2929 11:33 - Die Flucht an die U.S. Grenze ...

    "Die Ursache für das erhöhte Aufkommen von Migranten ist sicher nicht bei Trump oder Biden zu suchen sondern bei den Zuständen in den Herkunftsländern."

    Nach einer verheerenden Serie von Hurricanes und der Überflutung weiter Landstriche in Honduras und El Salvador, kombiniert mit Bandenterror und durch Korruption gebremster wirtschaftlicher Entwicklung leben viele Menschen dort an der Grenze ihrer physischen Existenz. Das treibt sie dorthin, wo sie sich ihr Überleben erhoffen.

    "(und nein, einmarschieren, besetzen und Regierungen stürzen ist keine Alternative)"

    Definitv nicht. Auf Zentralamerkia bezogen hilft nur eine Art "Marshall-Plan" so wie er Europa nach der Katastrophe des WWII auf die Beine geholfen hat.

    Biden kommt nicht umhin, an der U.S. Grenze kurzfristig für eine Lösung zu sorgen und mittelfristig die Immigration auf eine moderne gesetzliche Grundlage und transparente Regeln für alle Beteiligten zu stellen.

    @09:39 von Naturfreund 064

    >> Nordstream 2
    >> Meine Meinung,es hätte gar nicht gebaut
    >> werden dürfen,

    Damit die Ukraine weiter (wie die Winter 2009-13) das von der EU bezahlte Erdgas abzweigen kann? oO

    @krittkritt

    "...Erfolgsmeldung verdankt er allerdings dem recht hemdsärmeligen Vorgehen seines Vorgängers Trump. Der hatte, eigentlich gegen jede übliche Vorsicht, einfach mit allen Impffirmen Verträge abgeschlossen."

    Er konnte auf einen "War Act" aus der Zeit des Koreakrieges zurückgreifen für die ultranationalistische Variante der Covid-Politik.

    Gäbe es sowas in D, wäre die AfD mit Gauland im BT die ersten, die von 'Kriegskabinett' faseln.

    Zur Wiederholung: Rechte Nationalisten begreifen nie, dass Impfnationalismus, der die Außenwelt missachtet, stets Verlierer hat. Das Ganze ist nun mal keine Win-win -Situation. In diesem Fall waren EU inkl Deutschl. die Verlierer.

    Warum: Weil
    Produktionskapazitäten nur in zum Verhandlungszeitraum fixen Größe vorhanden sind. USA & Israel haben einfach alles abgegriffen.

    Den Rest der Trump-Covid-Performance verschweigen wir lieber aus Pietätsgründen. Lesen Sie einfach die beiden Columbia-Uni-Studien, die aufzeigen wie viele Tote Trump & GOP verantworten.

    @Karl Klammer 11:54

    "Die USA gibt selbst massiv Impfstoffe an Kanada und Mexiko ab."

    Das ist Lügen durch Halbwahrheiten.

    Sie geben nur AstraZeneca ab, und das auch erst in letzter Zeit, nachdem Kanada und Mexico durch den US-Protektionismus monatelang richtig Probleme hatten, überhaupt impfen zu können.

    @Giselbert, 09:44 Uhr - Biden handelt

    Biden hat in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit schon eine Menge erreicht. Er hat sich zu den Bündnispartnern bekannt, die Trump noch zu spalten versucht hat. Er ist der Klimakonferenz beigetreten, die Trump lauthals verlassen hat. Er hat die Wirtschaft wieder in Gang gebracht, die unter Trump gelitten hat, nachdem dieser im Corona-Krisenmanagement lange Zeit untätig geblieben war. Einzig in Sachen Impfungen konnte er auf Trumps Impfstoffbeschaffung, initiiert durch seinen Berater Fauci, aufbauen. Insgesamt sind wieder Werte spürbar geworden, aber auch ein Zusammenwachsen der US-Gesellschaft. All dies hatte unter Trump massiv gelitten. Biden ist so gar nicht der senile Greis, als den ihn Trump immer wieder zu diffamieren versuchte.

    @09:13 von harry_up

    "Dass er die Steuern erhöhen will und wohl auch muss, kommt naturgemäß ebenso schlecht an, aber sollten sich daraus wirtschaftliche Erfolge, z. B. auch durch Umweltschutzmaßnahmen ergeben, kann er da letztlich punkten."

    Herr Biden hat das wieder sehr einseitig beleuchtet. Wenn man Windräder, Batterien usw. exportieren kann ist es ein wirtschaftlicher Erfolg. Wenn man es produziert und dann selbst kauft um die "Umwelt zu schützen" kostet es Geld, dass den Leuten nicht zum Essen und zum Leben bleibt. Die Energiewende ist notwendig aber man darf es nicht so darstellen als wenn jeder Bürger daran auch noch verdienen kann und man am liebsten noch mehr Umweltprobleme hätte um daran "grün" zu wachsen.

    @ krittkritt

    Joe Biden verdankt seinem populistischen Vorgänger gar nichts.

    Hut ab

    Der Neue Präsident der USA hat die USA wieder auf einen Partnerschaftlichen Kurs gebracht, er hat Verstanden das es nur ein "Miteinander" geben kann.
    Das Prinzip wendet er National und International an oder versucht es.
    Das er die CSSR Pipeline nicht will kann ich Nachvollziehen, von den Russen (Putin) Abhängig zu sein ist wesentlich schlimmer als von den USA, denn Putin dreht der EU den Gashan zu wenn sie nicht Brav sind.
    Das er nicht nur den Kapitalisten der USA gefallen will und den Armen in den USA Hilfe Zukommen lies und Zukommen lässt ist ein guter Schachzug.
    Wenn jetzt noch die Multimediamacht der Öl Lobby. der Waffen lobby und anderer Skrupellosen lobbyisten Runterbremst, lönnte es sogar sein das er Länger als 4 Jahre US Präsident ist!

    @Wolfes74 10:15

    " um 09:53 von schwer gestört
    >>.... und wir müssen bis 2035 unabhängig werden von russischem Erdgas.<<

    Um von weit teureren Gas der USA abhängig zu sein? Wo ist da die Logik?"

    Warum unbedingt abhängig von (Erd-)Gas? Wo ist da die Logik?

    Die Logik sagt, dass wir schnellstmöglich unabhängig von Gas werden müssen, egal ob von russischem Erd- oder US-Fracking-Gas.

    Wir werden in naher Zukunft stark abhängig sein von nordafrikanischen Ländern, was hinsichtlich der Menschenrechtslage zwar auch zweifelhaft ist, aber was sollen wir machen?
    Da wir deutlich mehr Energie verbrauchen als wir produzieren können, müssen wir uns, wie ein anderer User völlig richtig geschrieben hat, immer von irgendwem abhängig machen.

    Das gute solcher Handelsabhängigkeiten: Auch derjenige, von dem wir abhängig sind, ist von uns und unserem Geld abhängig.

    Biden könnte gar nichts impfen lassen, wenn der Vorgänger nichts

    @12:19 von schwer gestört
    bestellt hätte.

    @ 12:19 von Olivia59

    Es scheint bei Ihnen und manch anderen immer noch nicht angekommen zu sein, dass die Zeche für eine verschleppte oder vermiedene engagierte Klimapolitik die Armen und Schwachen zahlen: weltweit und in jedem Land. Und jeder Dollar und Euro, der jetzt nicht investiert wird in Klimaschutz und die Erreichung der Pariser Ziele, wird in 10 Jahren 5fach und in 20 Jahren zigfach notwendig sein, um die horrenden Folgekosten der Versäumnisse irgendwie noch zu handeln. Bidens Rückkehr in die Phalanx derer, die klimapolitisch handeln wollen, ist ein Fortschritt.

    11:32 von franky10

    “Scheinbar ist vielen Usern die Russen Pipeline
    wichtiger als gute Beziehungen zur USA!!!“

    Ich bin jetzt auf Grund von Corona seit 1.3. arbeitslos (nach jahrelanger Teilzeitarbeit) und beziehe zusätzlich eine kleine Witwenrente. Das Sparbuch wurde durch die schwere Erkrankung meines Mannes aufgefressen. Um einigermaßen über die Runden zu kommen habe ich einen Nebenjob auf 450€-Basis.
    Ich muss meine Kosten nach meinem Geldbeutel ausrichten. Wie so viele andere in diesem Land auch. Ich will auch niemand auf der Tasche liegen und mit meinen finanziellen Möglichkeiten zu recht kommen. Was helfen mir also “gute Beziehungen“ zu den USA und deren teueren Frackinggas, wenn ich mir das am Ende nicht leisten kann?
    Oder sind Sie so großzügig und übernehmen für alle die Differenz?
    Also ja, mir wäre die Pipeline im Moment wichtiger. Ich als deutsche Bürgerin möchte auch nicht von den USA unter Druck gesetzt werden mit “wenn nicht,... dann...“ Eine gute Beziehung beruht nämlich nicht auf Druck.

    09:59 von wenigfahrer

    "...kann nicht erkennen, das es auf der Welt besser oder ruhiger wird, zur Zeit wird eher schlimmer."

    Ein bisschen Differenzierungsvermögen sollten Sie trotz Querfront-Argumentationsmuster schon mitbringen.

    DIe Biden-Administ. hat als Unterscheidungsmerkmal zur nationalistischen MAGA-Doktrin das bewährte Prinzip des Multilateralismus wiederbelebt. Natürlich bleibt die USA deswegen trotzdem ein Player mit geostrategischem Eigeninteressen. Aber der Versuch Bündnispartner zu respektieren, int. Abkommen (wieder) beizutreten, sind klare, friedensfördernde Moves.

    Trump-Fans vergessen immer, dass er auch den Mittelstreckenvertrag mit RUS zerrissen hat. Der zumindest sollte auch angeblich linken Querfrontlern eine Wiederbelebung Wert sein.

    Biden hat bei seinem Gesprächsangebot an Putin ausdrücklich gesagt, er will mit ihm die Chancen neuer Rüstungsbegrenzung ausloten.

    Gab Zeiten als undogmatische, demokratische Linke wie ich mit Querfront-DKP zus. gegen Pershing-II demonstrierten.

    11:54 von Karl Klammer

    “Die USA gibt selbst massiv Impfstoffe an Kanada und Mexiko ab.“

    Von den 300 Mio. gebunkerten Dosen Astrazeneca, ein Impfstoff der in den USA bis heute nicht zugelassen ist, WILL man jetzt 60 Mio. Dosen abgeben.
    Was ist daran massiv?

    Toten von Obama-Biden etc. nicht gerechnet.

    @12:13 von realitychecker
    Wenn man die Bilanz des auch von mir anfänglich verehrten Obama ansieht, dürfte die Waagschale, was die Toten betrifft, sich weit zugunsten Trumps senken.
    Die von Obama eingeführten Drohnenmorde hat er allerdings weitergeführt.

    Und dass die USA sich nicht partnerschaftlich verhalten, ist ebenfalls keine Erfindung Trumps.
    Obama sprach sogar in meinen Augen nationalistischer von der "einzigen unverzichtbaren Nation".

    10:25 von melancholeriker

    ".. würde er (Trump) sofort eine neue, noch raffiniertere Abo - Falle für naive Spender installieren lassen."

    Hi, melancholeriker

    Mein Nachbar Ricky's mother-in-law ist eine dieser online-donors die U.S.$ 500 wollte spenden und durch weekly recurring contributions insgesamt spendete $ 3000.

    LOL. No sympathy from me.

    12:13 von saschamaus75

    ich habe auch geschrieben,
    so kurz vor der Fertigstellung sollte man dieses Projekt nich mehr beenden.

    @12:20 von MotoFan

    "Das er die CSSR Pipeline nicht will kann ich Nachvollziehen, von den Russen (Putin) Abhängig zu sein ist wesentlich schlimmer als von den USA, denn Putin dreht der EU den Gashan zu wenn sie nicht Brav sind."

    Papa Biden weiss halt was gut für uns ist und muss Deustchland bor sich selbst schützen. Das was sie sagen ist nie geschehen. Allerdings drohte Trump mit Rückzug aus der NATO wenn er nicht bald Geld sieht. Ihrer Ratio nach sollten wir also unsere Abhängigkeit in diesem Verteidigungsbündnis überdenken oder entscheidet das dann Papa Putin für uns?

    12:20 von MotoFan

    “...von den Russen (Putin) Abhängig zu sein ist wesentlich schlimmer als von den USA, denn Putin dreht der EU den Gashan zu wenn sie nicht Brav sind.“

    Dazu hätte Herr Putin doch schon mehrfach die Gelegenheit gehabt. Warum hat er's nicht gemacht? Ich vermute, dass er und Russland von diesem Geschäft auch einen Nutzen haben.
    Um ehrlich zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass es eher die USA sind die “den Hahn abdrehen“, wenn wir nicht willig sind. Nennt sich dann Sanktionen.

    Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

    Liebe User,

    wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
    Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Moderation

    @12:28 von SinnUndVerstand

    „Es scheint bei Ihnen und manch anderen immer noch nicht angekommen zu sein, dass die Zeche für eine verschleppte oder vermiedene engagierte Klimapolitik die Armen und Schwachen zahlen:“ ... "Bidens Rückkehr in die Phalanx derer, die klimapolitisch handeln wollen, ist ein Fortschritt.“

    Strohmann. Habe nichts anderes behauptet. Mein Eingangsstatement enthält also bereits die adäquate Antwort auf Ihren Einwurf…
    „Die Energiewende ist notwendig aber man darf es nicht so darstellen als wenn jeder Bürger daran auch noch verdienen kann und man am liebsten noch mehr Umweltprobleme hätte um daran "grün" zu wachsen.“

    Auch

    Biden macht, wie jeder US-Präsident Versprechungen bzgl. der Schaffung neuer zusätzlicher Jobs. Das ist in einem Land mit schlechter sozialer Absicherung staatlicherseits einfach von existenzieller Bedeutung für die allermeisten Wähler.
    Sollte seine nun angekündigte „grünere“ Politik das nicht leisten können, werden wir vermutlich einen anderen Joe Biden erleben.
    Auch bzgl. illegaler Zuwanderung scheint Biden so seine Zweifel zu haben, ob die Umsetzung seiner Ankündigung von einer durchlässigeren Grenze als bisher vom Wähler wirklich goutiert werden würde. Sollte das mit den neuen Jobs nicht funktionieren, wird er hier zurückrudern müssen.

    12:31, realitychecker

    >>Gab Zeiten als undogmatische, demokratische Linke wie ich mit Querfront-DKP zus. gegen Pershing-II demonstrierten.<<

    Ich war auch dabei.

    Wobei ich zwischen Querfront und DKP ein Komma setzen würde. Denn die DKP war keine Querfrontpartei. Ihre damaligen Anhänger findet man heutzutage allerdings oft in Querfrontzusammenhängen wieder. Was ich auf unverbrüchliche Treue zur UdSSR zurückführe, die es aber nun mal nicht mehr gibt. Also hält man sich an Rechtsnachfolger Putin, der aber dummerweise mit Sozialismus auch so gar nichts am Hut hat. Aber im Ausblenden der Realität waren solcherart Linke immer gut. Das liegt vielleicht an der autoritären Prägung. Ohne großen Bruder sind die verloren...

    Die DKP gibt es übrigens immer noch.

    13:57, Sparer

    >>Auch bzgl. illegaler Zuwanderung scheint Biden so seine Zweifel zu haben, ob die Umsetzung seiner Ankündigung von einer durchlässigeren Grenze als bisher vom Wähler wirklich goutiert werden würde.<<

    Biden hat nie eine durchlässigere Grenze angekündigt. Sondern einen menschlicheren Umgang mit den "Grenzverletzern". Unter Xenophoben gilt dies aber wohl bereits als "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!".

    12:41, Olivia59 @12:20 von MotoFan

    >> "Das er die CSSR Pipeline nicht will kann ich Nachvollziehen, von den Russen (Putin) Abhängig zu sein ist wesentlich schlimmer als von den USA, denn Putin dreht der EU den Gashan zu wenn sie nicht Brav sind."

    Papa Biden weiss halt was gut für uns ist und muss Deustchland bor sich selbst schützen. Das was sie sagen ist nie geschehen. Allerdings drohte Trump mit Rückzug aus der NATO wenn er nicht bald Geld sieht. Ihrer Ratio nach sollten wir also unsere Abhängigkeit in diesem Verteidigungsbündnis überdenken oder entscheidet das dann Papa Putin für uns?<<

    Es gibt Menschen, die brauchen immer einen Papa, der für sie entscheidet. Die können sich gar nicht vorstellen, daß das auch anders gehen könnte.

    Zum Beispiel die Pipeline fertig bauen, auch wenn das den USA nicht passt. Was ja gerade geschieht.

    Es gibt auch Menschen, die nicht verstehen, daß Russland ebensoviel Interesse daran hat, Gas in die EU zu verkaufen, wie die EU daran, es zu kaufen. Das sind nämlich harte Devisen.

    14:25 von fathaland slim

    Sondern einen menschlicheren Umgang mit den "Grenzverletzern".
    .
    das wurde ja auch aktuell so verstanden !
    Jetzt bringt man verstärkt unbegleitete Minderjährige ins Land,
    man weiß ja die US Amerikanische Humanität läßt es nicht zu Kinder auszuweisen
    Sind sie erst mal im Land gebietet es das westliche Denken für einen Familienzuzug/zusammenführung zu sorgen

    12:39 von krittkritt

    "...dürfte die Waagschale, was die Toten betrifft, sich weit zugunsten Trumps senken.
    Die von Obama eingeführten Drohnenmorde hat er allerdings weitergeführt.

    Na, da wird sich die Waagschale ja gleich wieder massiv zugunsten von Obama neigen. Fakten helfen.

    Einfach mal außerhalb von rechtslastigen Blogs bei seriösen Medien schlaumachen.

    Trump hat die Drohnenangriffe um den Faktor 3 bis 3,5 gegenüber Obama hochgefahren.

    Quelle: Chicago Sunday Times https://is.gd/N9QwxD

    Ein Unterschied wie Tag und Nacht

    Wenn man sich den Radau-Stil von Trump noch mal ins Gedächtnis ruft (eigentlich lieber nicht, vermisst ja keiner) und sich dann Biden anschaut, dann könnte der Unterschied nicht größer sein.

    Der angeberische Trump, der alles gemacht hat, nur nicht gescheit regieren. Dagegen hebt sich jeder positiv ab, schon wenn er nur normal ist.

    Bei Biden hat man den Eindruck, dass er sein Handwerk kennt und mit den Leuten vernünftig redet. Und er bewegt etwas.

    11.28 Cosmopolitan-Citizen - lip service

    Bei Biden gehe ich nicht von vorn herein von `lip service` aus. Trotzdem hat er den Mund seht voll genommen und viel versprochen was erst nach mehreren Jahren Zug um Zug realisiert werden kann. Dabei ist Biden nicht nur abhängig von den Betriebsinterne Faktoren den betr. Unternehmen sondern zunehmend von externe Faktoren wie Schulung von Arbeitskräfte, Angebot von Arbeitskräfte, Zuzug von Arbeitskräfte aus anderen Ländern, Bereitschaft der Investitionen von kapitalkräftige ausländische Unternehmen in die USA, Bereitschaft der amerikanische und ausländische Politik die grundlegende Änderung mit zu machen, dann nicht zuletzt Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Amerikaner bis zum Beispiel 70 ( Niederlande), und und und.
    Und dann die Märkte stehen nicht still, wo sehen wir China in 10 Jahre......
    Biden macht hier Versprechungen, die er und wir gar nicht wissen.

    14:34 von Sisyphos3| Vom warmen Sofa aus

    'Jetzt bringt man verstärkt unbegleitete Minderjährige ins Land,
    man weiß ja die US Amerikanische Humanität läßt es nicht zu Kinder auszuweisen '

    Schön, wenn man über menschliches Leid so bequem vom warmen Sofa herab urteilen darf. Von Leuten, die den Zufall ihrer Geburt als eigene Leistung einordnen und das Unglück anderer als Wirtschaftsbetrug.

    Dass ein Land nicht einfach seine Grenzkontrolle aufgeben kann ist logisch. Dass seine Menschlichkeit im Umgang mit den Herbergesuchenden nicht draufgehen muss eine andere.

    @12:40 von Naturfreund 064

    >> ich habe auch geschrieben, so kurz vor der
    >> Fertigstellung sollte man dieses Projekt
    >> nich mehr beenden.

    Das ist mir nicht entgangen. :)

    14:34, Sisyphos3

    >>14:25 von fathaland slim
    Sondern einen menschlicheren Umgang mit den "Grenzverletzern".
    .
    das wurde ja auch aktuell so verstanden !
    Jetzt bringt man verstärkt unbegleitete Minderjährige ins Land,
    man weiß ja die US Amerikanische Humanität läßt es nicht zu Kinder auszuweisen
    Sind sie erst mal im Land gebietet es das westliche Denken für einen Familienzuzug/zusammenführung zu sorgen<<

    Wer ist dieser "man", der jetzt verstärkt Minderjährige ins Land bringt und sich mit der US-amerikanischen Humanität so gut auskennt?

    Was Sie westliches Denken nennen, nennt man menschliches Denken. Das finden Sie bei allen Menschen dieser Erde, wenn auch nicht bei allen ihrer Regierungen.

    Gerade was Menschlichkeit angeht, da können wir von "nicht-westlichen" Kulturen noch sehr, sehr viel lernen.

    Trump hat ja Kinder, die mit ihren Eltern über die Grenze kamen, von diesen getrennt.

    Thematische Ausrichtung

    Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

    bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

    Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Moderation meta.tagesschau.de

    P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

    @realitychecker

    Ich habe Deinen Kommentar noch lesen können, bevor er verschwand, und pflichte Dir bei.

    14:43, esgehtauchanders

    >>Trump hat die Drohnenangriffe um den Faktor 3 bis 3,5 gegenüber Obama hochgefahren.

    Quelle: Chicago Sunday Times https://is.gd/N9QwxD<<

    Nicht Sunday Times, sondern Sun-Times.

    Eine sehr respektierte Chicagoer Tageszeitung mit einer wechselvollen Geschichte. Rupert Murdoch kaufte sie 1984, woraufhin die Redakteure, ebenso wie die Leser, fast alle zur Konkurrenz, der Chicago Tribune, gingen. Murdoch konnte das Blatt deswegen nicht halten und verkaufte es 1986 wieder.

    Als ich in Chicago lebte, war die Sun-Times meine Zeitung. Das war vor Murdoch. Die Tribune war mir zu republikanisch. Ich las sie dann aber notgedrungen, als Murdoch "meine" Zeitung in den Klauen hatte.

    14:50 von MRomTRom

    "Ein Unterschied wie Tag und Nacht"

    Ja, und most of all, weil Trump verschwunden ist. Keine Berichte ueber Trump, nichts ueber seine corrupte family. Null, zero, nadda

    Es ist einfach angenehm mit einer Tasse Cafe online zu gehen morgens und news und world news zu lesen und dann zu beginnen den Tag mit laecheln.
    Das war nicht immer so.
    4 Jahre lang fiel dies sehr schwer, weil Trump oder seine GOP es schaffte den Tag zu zerstoeren. Immer und immer wieder

    Aber das ist vorbei
    Und das ist der wirkliche Unterschied hier

    @15:24 von fathaland slim, realitychecker

    "Ich habe Deinen Kommentar noch lesen können, bevor er verschwand, und pflichte Dir bei."

    Ich allerdings nicht. "Autorität" sehe ich bei den "Linken", die ihr Engagement für das Arbeiter- und Dienstleistungsproletatriat gegen identity politics ausgetauscht haben und nonkonforme Meinungen vom Tisch verweisen und nach ganz rechts abschieben um Diskurs zu verhindern. Das hat in den USA zu Trump geführt, weil die "Unterschicht" nicht mehr vertreten wird und so Rechtspopulisten leichtes Spiel haben. Für Biden ist es bequem vom "wir" zu sprechen weil die, die er angeblich integrieren will nun nicht mehr mit am Tisch vertreten sind. Nicht durch die Regierung und erst recht nicht in US-Leitmedien. Diverse Journalisten beschreiben ihre Reisen in die overfly-states ja selbst als Mondlandung. Man sollte sich fragen warum es auf einmal so angenehm ruhig und harmonisch zugeht. Ich denke man ist einfach wieder unter sich und die anderen in ihrer Parallelgesellschaft.

    Neu Am 29. April 2021 um

    Neu
    Am 29. April 2021 um 09:59 von wenigfahrer
    Interessant sind

    die Sichtweisen die es so gibt.
    Gestern hab ich mir auf Phönix mal die Runde zu dem Thema angesehen, war sehr interessant. Biden hat bis jetzt nur Dinge angepackt, wo schon vorher Konsens bestand.
    Die dicken Bretter kommen erst alle, das ein Teil von dem Wörtchen wir, nicht sehr erbaut sind, das kommt bekannt vor.
    Biden wird zur Zeit von einigen überschätzt, auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.
    Wissend das ein Quelle bei der wir zur Zeit Gas beziehen, zur Neige geht, ein paar Millionen Haushalte betrifft das.
    Rüstungsausgaben, Sanktionen, USA zuerst und Zölle, all das ändert sich nicht.
    Biden macht nichts anderes als die Anderen, außer das er nicht so chaotisch ist wie der Vorgänger.
    Bis jetzt kann nicht erkennen, das es auf der Welt besser oder ruhiger wird, zur Zeit wird eher schlimmer.
    /////
    Dann sind Sie leider Gottes etwas blind. Was erwarten Sie nach 100 Tagen

    15:55, Olivia59 @15:24 von fathaland slim, realitychecker

    >>"Ich habe Deinen Kommentar noch lesen können, bevor er verschwand, und pflichte Dir bei."

    Ich allerdings nicht. "Autorität" sehe ich bei den "Linken", die ihr Engagement für das Arbeiter- und Dienstleistungsproletatriat gegen identity politics ausgetauscht haben und nonkonforme Meinungen vom Tisch verweisen und nach ganz rechts abschieben um Diskurs zu verhindern. Das hat in den USA zu Trump geführt, weil die "Unterschicht" nicht mehr vertreten wird und so Rechtspopulisten leichtes Spiel haben.<<

    Sie haben den Kommentar, auf den ich mich bezog, offensichtlich nicht gelesen. Mit Ihrem Zerrbild der Linken, das sie hier entwerfen, hatte er nämlich nichts zu tun.

    Trump wurde nicht von der „Unterschicht“ gewählt, höchstens der geistigen. Sein Wählerreservoir ist das weiße Kleinbürgertum, welches sich in seinen Privilegien bedroht sieht und von einer Welt wie in den 50ern träumt.

    Die US-Unterschicht ist großenteils nicht weiß und wählte weit unterproportional Trump.

    16:06, Der_Europäer

    >>Biden wird zur Zeit von einigen überschätzt, auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.
    Wissend das ein Quelle bei der wir zur Zeit Gas beziehen, zur Neige geht, ein paar Millionen Haushalte betrifft das.<<

    Geht das russische und norwegische Gas zur Neige?

    Wo haben Sie das denn her?

    Und bitte informieren Sie sich, wer sonst noch so alles Flüssiggas auf den Weltmarkt anbietet. Da sind die USA nicht konkurrenzfähig.

    16:06, Der_Europäer

    Meine Antwort war nicht an Sie gerichtet, sondern an den Foristen, den Sie zitieren. Ich bitte vielmals um Verzeihung.

    @14:25 von fathaland slim

    Was bedeutet denn für Sie „menschlicherer Umgang mit den Grenzverletzern“ ?
    Mit freundlichen Worten zurückweisen statt mittels Grenzzaun, vielleicht dabei noch eine Flasche amerikanische Brause zustecken ?Dolle Wurst, das wäre ja ein rasanter Sieg der Menschlichkeit.
    Nein, was Biden gemeint hat, ging eindeutig in Richtung „mehr Zuwanderung erlauben“, ergo in gewissem Maße „Grenzöffnung“.

    @16:16 von fathaland slim

    "Trump wurde nicht von der „Unterschicht“ gewählt, höchstens der geistigen. Sein Wählerreservoir ist das weiße Kleinbürgertum, welches sich in seinen Privilegien bedroht sieht und von einer Welt wie in den 50ern träumt.

    Die US-Unterschicht ist großenteils nicht weiß und wählte weit unterproportional Trump."

    Ganz genau. Man guckt nicht mehr nach oben sondern tritt von Linken vergesse und von Rechtspopulisten verführt nun nach unten bzw. gegen Einwanderer und die noch ärmeren Minderheitsgruppen.
    Biden weiss das natürlich zu nutzen, wie Demokraten eh und je... "Wenn du mich nicht wählst bist du nicht schwarz". Ökonomisch haben sie so gut wie nichts für diese farbigen Geringverdiener getan.

    16:32, Sparer

    >>@14:25 von fathaland slim
    Was bedeutet denn für Sie „menschlicherer Umgang mit den Grenzverletzern“ ?
    Mit freundlichen Worten zurückweisen statt mittels Grenzzaun, vielleicht dabei noch eine Flasche amerikanische Brause zustecken ?Dolle Wurst, das wäre ja ein rasanter Sieg der Menschlichkeit.<<

    Machen Sie Mitmenschlichkeit ruhig lächerlich. Jeder nach seinem Geschmack.

    Ich weise noch einmal darauf hin, daß Trump Familien auseinanderreißen und Mensch in Käfige sperren ließ.

    >>Nein, was Biden gemeint hat, ging eindeutig in Richtung „mehr Zuwanderung erlauben“, ergo in gewissem Maße „Grenzöffnung.<<

    Sie kennen die amerikanische Problematik ganz offensichtlich überhaupt nicht. Es fängt schon damit an, daß die USA von Anbeginn an ein Einwanderungsland waren. Es gäbe das Land sonst überhaupt nicht. Was die Trumpklientel stört, ist weniger die Einwanderung als solche als vielmehr die Tatsache, daß die Einwanderer, die über die Südgrenze kommen, nicht weiß sind.

    Stehvermögen

    Wie zu erwarten war hat sich außer im Ton kaum etwas geändert. In Nordstream 2 und der Chinapolitik müssen die Deutschen noch auf Linie gebracht werden. Der Druck und die Erpressung werden nicht aufhören. Daran wird sich erweisen wie unabhängig und frei hier Politik gemacht werden kann. Politiker mit Stehvermögen sind auch in Zukunft nicht in Sicht, sodass man nur hoffen kann, dass Nordstream 2 noch unter Merkel fertig wird. Denn wenn man die mögliche Nachfolgerin der Grünen hört, so sind deren Auffassungen pro US pur, wie es besser aus den USA nicht gemacht werden könnte.

    @fathaland slim, 10:56

    "Im Jemen bekämpfen sich Regierungstruppen und so genannte Rebellen. Die Regierungstruppen werden von Saudi-Arabien unterstützt, die Rebellen vom Iran.
    Ein klassischerer Stellvertreterkrieg ist kaum vorstellbar"

    Sowohl die Regierungstruppem als auch die Rebellentruppen werden von nicht von "Saudi-Arabien" respektive dem "Iran" unterstützt (genauer: mit Waffen "ausgerüstet"), sondern stehen allein im Dienste bzw. Sold ihrer des saudi-arabischen Herrscherhauses bzw. der iranischen "Revolutionswächter". Die lassen also nur ihre eigenen Interessen "vertreten" (entweder gegen Geld oder durch sanktionsbewehrte "Verpflichtung" bzw. Androhung von mittel- oder unmittelbarer Gewalt).

    16:32, Olivia59

    >>Die US-Unterschicht ist großenteils nicht weiß und wählte weit unterproportional Trump."

    Ganz genau. Man guckt nicht mehr nach oben sondern tritt von Linken vergesse und von Rechtspopulisten verführt nun nach unten bzw. gegen Einwanderer und die noch ärmeren Minderheitsgruppen.<<

    Reaktionäre, rassistische Kleinbürger, von Linken vergessen.

    Toll.

    Wissen Sie was?

    Diese Klientel hat alles, was links ist, schon immer gehasst.

    >>Biden weiss das natürlich zu nutzen, wie Demokraten eh und je... "Wenn du mich nicht wählst bist du nicht schwarz". Ökonomisch haben sie so gut wie nichts für diese farbigen Geringverdiener getan.<<

    Was von der Bürgerrechtsbewegung erreicht wurde, wurde mit der demokratischen Partei und gegen die republikanische erreicht.

    Mittlerweile wollen die Trump-Republikaner ja ganz offen dafür sorgen, daß Nichtweißen das Wählen so schwer wie möglich gemacht wird. Das geht so weit, daß Reservatbewohner in Texas ca. 100 km bis zur nächsten Wahlurne fahren sollen.

    Neu Am 29. April 2021 um

    Neu
    Am 29. April 2021 um 16:22 von fathaland slim
    16:06, Der_Europäer

    >>Biden wird zur Zeit von einigen überschätzt, auch die Klimapolitik ist mehr Schein als sein, will uns unbedingt sein teures Gas verkaufen.
    Wissend das ein Quelle bei der wir zur Zeit Gas beziehen, zur Neige geht, ein paar Millionen Haushalte betrifft das.<<

    Geht das russische und norwegische Gas zur Neige?

    Wo haben Sie das denn her?

    Und bitte informieren Sie sich, wer sonst noch so alles Flüssiggas auf den Weltmarkt anbietet. Da sind die USA nicht konkurrenzfähig.

    /////////

    Sorry aber da haben Sie was mißverstanden. Ich habe diesen Kommentar nicht geschrieben. Ich hatte nur darauf geantwortet. Schauen Sie nochmal nach bitte ;-)

    Oups...

    Am 29. April 2021 um 16:24 von fathaland slim
    16:06, Der_Europäer

    Meine Antwort war nicht an Sie gerichtet, sondern an den Foristen, den Sie zitieren. Ich bitte vielmals um Verzeihung.

    ////////////

    Habe ihr 2. Kommentar auch zu spät gesehen. Kann vorkommen. No Problemo ;-)

    16:54, Der_Europäer @16:22 von fathaland slim

    >>Sorry aber da haben Sie was mißverstanden. Ich habe diesen Kommentar nicht geschrieben. Ich hatte nur darauf geantwortet. Schauen Sie nochmal nach bitte ;-)<<

    Schon geschehen. Siehe mein Kommentar um 16:24.

    Liebe Grüße,

    fs

    @16:42 von fathaland slim

    Der letze Absatz Ihres posts geht an der von mir angesprochenen Thematik „hat Biden nun von Grenzöffnung gesprochen oder nicht?“ voll vorbei.
    Natürlich ist mir voll bewusst (wem nicht) dass die US-Nation (nicht das Land, das war schon vorher da) zum großen Teil aus Zuwanderern entstanden ist. Was aber nicht automatisch bedeuten muss, dass die USA moralisch oder sonstwie verpflichtet wäre, immer weiter quasi unbegrenzt Zuwanderer aufzunehmen. Das bringt die Gründung von Nationen so mit sich, dass Grenzen gesetzt werden, mit entsprechenden Regelungen für den Grenzübertritt.

    @16:50 von fathaland slim

    "Reaktionäre, rassistische Kleinbürger, von Linken vergessen.
    Toll. Wissen Sie was?
    Diese Klientel hat alles, was links ist, schon immer gehasst."

    Fast 45% Trumpwähler = rassistische Kleinbürger. Vielleicht sagen Sie mir gleich noch, dass es überhaupt kein Arbeiter- und Dienstleistungsproletariat gibt, für das sich Linke jemals eingesetzt hätten. Klassenkampf obsolet, gibt nur noch "diverse" Gruppen der identity politics?

    "Was von der Bürgerrechtsbewegung erreicht wurde, wurde mit der demokratischen Partei und gegen die republikanische erreicht.
    Mittlerweile wollen die Trump-Republikaner ja ganz offen dafür sorgen, daß Nichtweißen das Wählen so schwer wie möglich gemacht wird."
    Klar. Deswegen sollte man die legitimen Interessen der "Kleinbürger" nicht Rechtspopulisten überlassen. Bürgerrechtsbewegung und "Klassenkampf" ging mal zusammen.

    @fathaland slim, 10:56 (Korrektur des Kommentars von 16:45)

    "Im Jemen bekämpfen sich Regierungstruppen und so genannte Rebellen. Die Regierungstruppen werden von Saudi-Arabien unterstützt, die Rebellen vom Iran.
    Ein klassischerer Stellvertreterkrieg ist kaum vorstellbar"

    Sowohl die Regierungstruppen als auch die Rebellentruppen werden nicht von "Saudi-Arabien" respektive dem "Iran" unterstützt (genauer: mit Waffen "ausgerüstet"), sondern von ihren jeweiligen Herrschern - also dem saudi-arabischen Herrscherhaus bzw. den iranischen "Revolutionswächtern", in deren "Dienst" bzw. Sold sie stehen. Ihre "Befehlshaber" lassen also nur ihre eigenen bzw. persönlichen (Macht-)Interessen "vertreten". Entweder gegen Geld oder durch sanktionsbewehrte "Verpflichtung" bzw. Androhung von mittel- oder unmittelbarer Gewalt.

    17:10, Sparer

    >>fathaland slim
    Der letze Absatz Ihres posts geht an der von mir angesprochenen Thematik „hat Biden nun von Grenzöffnung gesprochen oder nicht?“ voll vorbei.
    Natürlich ist mir voll bewusst (wem nicht) dass die US-Nation (nicht das Land, das war schon vorher da) zum großen Teil aus Zuwanderern entstanden ist. Was aber nicht automatisch bedeuten muss, dass die USA moralisch oder sonstwie verpflichtet wäre, immer weiter quasi unbegrenzt Zuwanderer aufzunehmen.<<

    Davon redet auch niemand. Auch wenn die rassistische Angstpropaganda ständig den gegenteiligen Eindruck erwecken möchte.

    >>Das bringt die Gründung von Nationen so mit sich, dass Grenzen gesetzt werden, mit entsprechenden Regelungen für den Grenzübertritt.<<

    Bei der Gründung gab es noch keine Grenzen. Die kamen später, samt der Übertrittsregeln. Die immer schon ignoriert und übertreten wurden. Alles nichts neues. Leute wie Trump behaupten dann, sie könnten das endgültig ein für alle Mal lösen. Schlichte Menschen glauben so was.

    17:23, Nettie @fathaland slim

    Ich verstehe nicht so ganz, wo jetzt genau der Unterschied zu dem, was ich schrieb, zu finden ist.

    Darstellung: