Kommentare - Zwischenbilanz Biden: In Washington wird wieder mit ruhiger Hand regiert

28. April 2021 - 10:17 Uhr

100 Tage ist US-Präsident Biden im Amt - vieles hat sich seither in Washington verändert: Weniger Provokationen, viele Kursänderungen, aber auch ungelöste Herausforderungen stehen in Bidens erstem Zwischenzeugnis. Von Sebastian Hesse.

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Kommentare

Die 100-Tage-Frage geht an die U.S. Amerikaner selbst, denn …

...der zentrale Punkt bei der Bewertung der ersten 100 Tage ist: wie bewerten sie die Amtsführung von Joe Biden ?

  • Die Job Approval Daten ¹ besagen …
    • Approve    : 54,4 %
    • Disapprove  : 41,3 %
     
    Gemessen an der hohen Polarisierung der Wählerschaft durch die November Wahl sind das erstaunlich gute Werte, die sich daraus erklären, dass Biden für
     
    • seine Wirtschaftspolitik
    • seinen unaufgeregten Stil der „bi-partisanship“
    Anerkennung auch in einem signifikanten Teil der republikanischen Wählerschaft erhält
     
  • Die Gesamtheit der U.S. Bürger …
    steht mit deutlichen Mehrheiten hinter Biden’s “American Rescue Program “von 1,9 Billionen $
    sowie dem geplanten 2,3 Billionen $ Infrastructure Program. Hinter letzterem auch Mehrheiten im moderaten Segment der republikanischen Wähler.
     
    ¹ fivethirtyeight.com
  • Die USA Bevölkerung kann froh

    Die USA Bevölkerung kann froh sein einen solchen tatkräftigen und kompetenten Präsidenten gewählt zu haben. Sie sollte gelernt haben, dass Regierungsjahre unter Populisten bestenfalls verlorene Jahre sind.

    Danke

    „Und er hat massiv, auch das sei der Ehrlichkeit halber erwähnt, von der weitsichtigen Vorarbeit der Trump-Regierung profitiert. Es war ein gelungener Coup, dass die USA pauschal bei allen Pharma-Entwicklern, die an Corona-Impfstoffen forschten, vorbestellt haben. Ungeachtet von deren Erfolgsaussicht. Das hat das Land in die komfortable Lage versetzt, jetzt über ausreichend Impfdosen zu verfügen.“

    Diese Ehrlichkeit tut gut. Es ist erstaunlich, das hier so zu lesen. Vielen Dank dafür.

    Man kann hinzufügen, dass diese Tatkraft und Entschlossenheit der Trump-Regierung in Berlin und Brüssel gefehlt haben.

    Die Stiländerung Bidens

    Die Stiländerung Bidens scheint mir mindestens so bedeutsam wie der Kurswechsel in etlichen Politikfeldern. Und ein wesentlicher Effekt ist: aufatmen.

    Eine sehr diplomatische Biden-Regierung

    Ja, jetzt wird in Washington wieder mit ruhiger Hand regiert, während im Kreml der Hund los ist und die US-Diplomaten aus Russland raus fliegen.

    Es ist angenehm, wenn in der

    Es ist angenehm, wenn in der Politik Dienstleister am Land tätig sind und keine Selbstdarsteller, dann wird man auch den einen oder andern Fehler, der immer passieren wird wo Menschen arbeiten, eher tolerieren. Zudem ist auch Biden kein Zauberer der alle vorliegenden Sachlagen wegzaubern könnte. Aber es wird gearbeitet, im Gegensatz zu den letzten 4 Jahren.

    Die Rückkehr zur Vernunft

    Biden hat dem Präsidentenamt seine Würde zurückgegeben. Er ist eben nicht der senile alte Greis, als der ihn Trump zu diffamieren versuchte. Biden hat die USA ihrer weltpolitischen Isolation geführt, anders als von Trump vorhergesagt, sind die Aktienkurse massiv angestiegen, die Wirtschaft hat Fahrt aufgenommen, das Vertrauen ist wieder hergestellt. Die US-Amerikaner haben unter den ständigen Twitter-Attacken von Trump gelitten, der damit die Spaltung der Gesellschaft vertieft hatte. Biden versucht dagegen, die verschiedenen Lager zusammenzuführen - und es scheint ihm zu gelingen. Nicht mehr Diktatoren und Aggressoren werden hofiert, sondern alte Partnerschaften wiederbelebt, insbesondere zu Deutschland. Das Corona-Krisenmanagement hebt sich positiv von seinem Amtsvorgänger ab und auch der Klimawandel wird in Angriff genommen. Der Spuk der Trump-Jahre ist vorbei.

    Trumps vierjährige Mißwirtschaft nicht an einem Tag änderbar

    Dass Biden in den 100 Tagen nicht alles zurück drehen kann, was Trump "verhunzt" hat, ist logisch. Aber er gibt mächtig Gas und wird das schaffen.

    Man merkt es selbst in Deutschland, dass in den USA ein normaler Mensch Präsident derzeit ist:
    Keine fortlaufenden Meldungen aus den USA über Lügen und andere Peinlichkeiten des Präsidenten.
    Das ist richtig wohltuend.

    Stattdessen kommen Meldungen, die zeigen, dass der Präsident weiß, was getan werden muss und Meldungen, die Erfolge zeigen.
    Man kann nur hoffen, dass viele US-Bürger den großen Unterschied zum Trump bemerken und dass Biden dann in 4 Jahren wieder gewählt wird.
    Eine Großmacht wie die USA muss von solchen Präsidenten wie Biden, die Erfahrung und Weitblick haben, regiert werden.

    @10:36 von Dr.Hans

    Die Beurteilung der Vakzin-Bestellung ist nicht so eindeutig, wie Sie vorgeben. Längst ist den Fachleuten klar, dass nationale Alleingänge für die Bekämpfung der Pandemie eher kontraproduktiv waren und sind, da sich in Ländern, die kaum bis gar keinen Impfstoff zur Verfügung haben, nicht nur das Virus exponentiell ausbreitet sondern auch Mutationsbildungen wahrscheinlicher und häufiger auftreten; und beides hat negative Auswirkungen auf die weltweite Pandemie-Bekämpfung.

    @Dr. Hans, 10:36 Uhr

    Man muss Trump in der Tat zugestehen, dass er in der Impfstoffversorgung weitsichtig und klug gehandelt hat. Dies kann aber nicht vergessen machen, dass sein verfehltes Krisenmanagement die Corona-Infektionszahlen zuvor in die Höhe getrieben hatte. Die massive Spaltung der US-Gesellschaft, Handelskriege unter denen vor allem die US-Farmer zu leiden hatten, der exorbitante Anstieg der US-Schulden, die zunehmende (rechtsradikale) Gewaltentwicklung in den USA,
    der Werteverfall, die Leugnung des Klimawandels, der Anstieg der Arbeitslosenzahlen und die Verarmung des Mittelstandes, die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge, der Hass gegen D und Europa u.v.m. haben die Amtszeit von Trump überschattet. Gut, dass der Schrecken vorbei ist.

    Immer noch will er sein

    Immer noch will er sein Fracking Gas in Europa durchsetzen. Immer noch wird Russland, gegen die Absprachen, bedrängt.
    Immer noch wird China gemassregelt. Immer noch wird der Iran gegängelt. Weiterhin bleibt Deutschland besetzt. Auf keinem Gebiet werden Zugeständnisse gemacht.
    Ich kann keine grundlegende Änderung erkennen.
    Es bleibt bei Anerica First.

    Biden hat nichts unternommen

    Biden hat nichts unternommen um die viel zu hohen Staatsausgaben zu senken.
    Biden vergreift sich am Privatvermögen (Steuern), statt die Staatsausgaben zu senken.

    Biden ist kein bischen besser als Trump, nur anders.

    @SinnUndVerstand, 10:53 Uhr

    Volle Zustimmung! Die Pandemie kann nur weltweit bekämpft werden. Eine ungleichmäßige Verteilung der Impfstoffe fördert gefährliche Mutationen in anderen Ländern. Dadurch könnten auch unsere Impfstoffe mit einem Schlag unwirksam werden - und das Spiel würde von vorne beginnen. Ich habe aber Verständnis, dass die von Corona besonders gebeutelten Länder wie USA und GB nun aufgeholt haben. Dies war auch bitter nötig.

    @um 10:59 von Adeo60

    "Man muss Trump in der Tat zugestehen, dass er in der Impfstoffversorgung weitsichtig und klug gehandelt hat. "

    Ich habe dunkel in Erinnerung, daß Sie Impfnationalismus abgelehnt haben. Woher der Sinneswandel?

    Würde des Amtes

    Man kann Bidens Politik sehr kontrovers beurteilen, Raum für Kritik ist da bei einigen Bereichen gegeben (das macht der Artikel übrigens auch, auch wenn einige User wohl gleich wieder von "Lobhudelei" etc. reden werden)

    Aber das wichtigste für den Anfang ist, dass die Würde des Amtes wiederhergestellt ist.

    Keine Beleidigungen via Twitter, keine Angriffe auf die Verfassung, keine indirekten Aufrufe zum Terrorismus.
    Auch wird die Lüge nicht mehr zum Stilmittel erhoben.
    Der politische Gegner wird (zumindest nicht mehr durch den Präsidenten) beleidigt und der Dialog damit vergiftet.

    Eigentlich sollte das selbstverständlich sein.
    Eigentlich. Aber nicht nach vier Jahren Trump...

    Zwischenbilanz?

    Der Regierungsstil des Präsidenten hat sich wohltuend verändert, die Politik bleibt indes gleich.
    Letztlich sind es immer die Ergebnisse, die zählen. Innerhalb der USA mag es ja vorangehen, doch genügt das wenn weltweit allenthalben weiter gezündelt, provoziert und sanktioniert wird?
    Da hat sich nach meinen Beobachtungen nämlich nichts zu Besseren getan.

    @ b_m 11:01 - In der Krise wär das Senken von Staatausgaben ...

    ... ein Konjunktur- und Job-Killer. Kein seriöser Ökonom rät in der gegenwärtigen Situation dazu.

    Steuererhöhungen sind im Moment nicht wirksam sondern stehen zur Diskussion.

    In einer Zeit, in der 50 der Fortune 500 U.S. Corporations überhaupt keine Steuern bezahlen, aber der Durchschnittsverdiener kaum Optionen zu Steuervermeidung hat, ist das Verständnis in der U.S.-Öffentlichkeit groß, dass jeder seinen fairen Anteil zu leisten hat. Auch die 1,8 % der Top-Verdiener, die mehr als 400.000 $ Einkommen erzielen und die Unternehmen.

    11:01 von b_m: Nein: Biden ist viel besser als Trump

    Biden hat nichts unternommen um die viel zu hohen Staatsausgaben zu senken.
    Biden vergreift sich am Privatvermögen (Steuern), statt die Staatsausgaben zu senken.

    Biden ist kein bischen besser als Trump, nur anders.
    --------------------------------------------
    Änderungen zum Nulltarif wird es nicht geben. Schulden, die ein Vorgänger mit absurden Maßnahmen wie der angefangene Mauerbau zur Grenze zu Mexiko und viele andere absurden Maßnahmen machte, sind nun einmal da.
    Biden muss einerseits "Schadensbegrenzungen" in großem Umfang machen und er muss andererseits versäumte Maßnahmen einleiten.
    Beides kostet Geld.

    So wie die US-Bürger bereits Trumps Unfug über die Steuern haben bezahlen müssen, werden die sinnvollen Maßnahmen von Biden auch über Steuern finanziert werden müssen.
    Denn auch wenn ein Land Schulden macht und die Steuern zunächst nicht erhöht, so werden die Schulden nicht von allein weniger. Man muss Einnahmen generieren und das sind in den meisten Fällen die Steuer-Einnahmen.

    @ Thrombosen-Paul, um 10:42

    Warum weisen Sie gleich auf Russland hin? Was ist mit Belarus, was mit China, Brasilien, Polen...?
    Darum geht es hier doch nicht.

    Es geht um 100 Tage Biden, dazu gäbe und gibt es mehr zu sagen als "Ja, jetzt wird in Washington wieder mit ruhiger Hand regiert..."

    Viel besorgniserregender ist doch die nach wie vor nicht vorhandene Bereitschaft vieler Trump-Anhänger, auch nur irgendeine positive Seite an den Entscheidungen Bidens erkennen, geschweige anerkennen zu wollen.

    Stellvertretend die 3 minors, die die Welt um sich herum einfach nur so lassen wollen wie sie immer schon war...
    Der Riss geht, wie man sehen konnte, immer noch tief quer durch die Familien.
    Trump hatte diesen täglich tiefer werden lassen.

    @Wolfes74, 11:07 Uhr

    Ich habe mich immer gegen eine Raffgier-Mentalität ausgesprochen, was die Besorgung von Impfstoffen in der Krise angeht. Der Kampf gegen Corona wird nur erfolgreich sein, wenn in allen Ländern rasch und flächendeckend geimpft werden kann. Richtig ist aber auch, dass die USA und GB aufgrund der exorbitant hohen Infektionszahlen gezwungen waren, die bis dahin verfehlte Corona-Politik umzukehren. Deshalb musste in diesen Ländern noch massiver geimpft werden - und dies war auch ganz in unserem Sinne, denn wo die Infektionszahlen steigen, werden sich möglicherweise gefährliche Mutationen bilden, gegen die auch unsere Impfstoffe wirkungslos sein könnten. Natürlich muss aber auch jedes Land motiviert sein, seine Bürger aktiv zu schützen - und dazu gehören eben die Impfungen. Nationalismus lehne ich ohnehin ab, ein gesunder Patriotismus kombiniert mit Weltoffenheit halte ich dagegen für zielführend. Man kann in diesem Sinne durchaus das eine tun, ohne das andere zu lassen.

    10:59, Adeo60

    >>Man muss Trump in der Tat zugestehen, dass er in der Impfstoffversorgung weitsichtig und klug gehandelt hat.<<

    Dies ist wohl hauptsächlich Anthony Faucis Verdienst. Der bereits seit Reagan im Amt ist.

    @Wolfes74, 11:07 Uhr

    Ich habe mich immer gegen eine Raffgier-Mentalität ausgesprochen, was die Besorgung von Impfstoffen in der Krise angeht. Der Kampf gegen Corona wird nur erfolgreich sein, wenn in allen Ländern rasch und flächendeckend geimpft werden kann. Richtig ist aber auch, dass die USA und GB aufgrund der exorbitant hohen Infektionszahlen gezwungen waren, die bis dahin verfehlte Corona-Politik umzukehren. Deshalb musste in diesen Ländern noch massiver geimpft werden - und dies war auch ganz in unserem Sinne, denn wo die Infektionszahlen steigen, werden sich möglicherweise gefährliche Mutationen bilden, gegen die auch unsere Impfstoffe wirkungslos sein könnten. Natürlich muss aber auch jedes Land motiviert sein, seine Bürger aktiv zu schützen - und dazu gehören eben die Impfungen. Nationalismus lehne ich ohnehin ab, ein gesunder Patriotismus kombiniert mit Weltoffenheit halte ich dagegen für zielführend. Man kann in diesem Sinne durchaus das eine tun, ohne das andere zu lassen.

    10:36 von Dr.Hans

    >>„Und er hat massiv, auch das sei der Ehrlichkeit halber erwähnt, von der weitsichtigen Vorarbeit der Trump-Regierung profitiert
    <<

    "Weitsichtige" Vorarbeit von Trump? Habe ich was verpasst? ^^ Man kann es auch so nennen: er profitiert von seiner umsichtigen Politik im Gegensatz zu den "Entweder...oder"- Machtmenschen. Die Leute lernen wieder vernunftbasierte Töne und Handlungen innerhalb der Regierung kennen und viele wissen das zu schätzen.

    Die besagte "offene Flanke" an der Südwestgrenze ist nicht so

    ... monokausal, wie es den Anschein hat.

    Vergleicht man die Zahlen der vergleichbaren Monate im Fiskaljahr ¹ 2020 und 2021, so zeigt sich, dass das Wachstum der illegalen Grenzübertritte oder der verweigerten Zugangs über die offiziellen Grenzeingänge bereits in Trump's Amtszeit massiv angestiegen war. Im März nun stieg sie auf 170.000.

    Die Interpretation von Bidens's Aussage zu einer humaneren Migrations- und Asylpolitik hat viele Menschen in den zentralamerikanischen Republiken zur Fehlannahme verleitet, sie könnten jetzt einfacher die Grenze passieren.

    Nach verheerenden Hurricans, Überschwemmungen und überbordender Bandenkriminalität gibt es Hunterttausende in Not, die ihre Chance zum Überleben mit Bereitschaft zu harte Arbeit in den USA suchen. Aber sie werden den regulären Weg gehen müssen und Änderungen in der Gesetzgebung werden dauern.

    ¹ Das U.S. Fiscal Year geht jeweils von Oktober-September

    Es wir schwer werden.

    Es wird auch für Biden schwer werden, was die wichtigen Felder angeht.
    Bei Infrastruktur und Einwanderung wird er Kompromisse eingehen müssen, wenn das mit den Reps im Kongress zu machen ist.
    Auch die eigene Partei wird es ihm nicht leicht machen, da diese ebenfalls gespalten ist.

    Die allgemeine Spaltung der Gesellschaft wird Biden wohl mit seiner puren Bereitscahft zur VErsöhnung auch nicht überwinden können. Dafür sind die Gräben der letzten 10-15 Jahre zu tief geworden.

    Auch die Außenpolitik wirft Spannungsfelder auf. Wird er ein Zwischending zwischen Obama und Trump finden?
    Es bleibt spannend...

    @11:00 von Bender Rodriguez

    „Immer noch will er sein Fracking Gas in Europa durchsetzen.“

    Klar: ist ja amerikanischer Präsident und nicht der von D. In der Sache kann man da im Übrigen in der Tat geteilter Meinung sein.

    „Immer noch wird Russland, gegen die Absprachen, bedrängt.“

    Sie meinen das friedliebende Russland, welches zB die Krim völkerrechtswidrig annektiert hat?

    „Immer noch wird China gemassregelt.“

    Und zwar völlig zu Recht: China ist eine Diktatur, die jegliche Menschenrechte mit Füßen tritt (wie übrigens Russland auch).

    „Immer noch wird der Iran gegängelt.“

    Siehe meine Anmerkung zu China.

    „Weiterhin bleibt Deutschland besetzt.“

    Deutschland ist nicht besetzt. Und dieser Unsinn wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

    „Ich kann keine grundlegenden Änderungen erkennen“

    Sie bemerken wirklich keinen Unterschied zwischen DT und Biden? Was soll man dazu sagen. Vielleicht nur: Versuchen Sie einfach, ihre Wahrnehmung und Ihre Auffassungsgabe zu verbessern.

    @11:24 von Margitt.

    "Änderungen zum Nulltarif wird es nicht geben. Schulden, die ein Vorgänger mit absurden Maßnahmen wie der angefangene Mauerbau zur Grenze zu Mexiko und viele andere absurden Maßnahmen machte, sind nun einmal da.
    Biden muss einerseits "Schadensbegrenzungen" in großem Umfang machen und er muss andererseits versäumte Maßnahmen einleiten.
    Beides kostet Geld."

    Das ist doch eine völlig verzerrte Darstellung der Fakten. Bei den Kosten für seine Mauer handelte es sich um wenige Milliarden für die wochenlang der Haushalt blockiert wurde weil die Demokraten sich quer stellten.
    Biden hat nun bereits 4 Billionen verplant und von den Kosten für diese super-ambitionierten Pläne der CO2-Reduktion ist nichts bekannt.
    Hier auch wieder nur die Nebelkerze vom "Grünen Wachstum" - doch die Jobs die da entstehen produzieren "Klimaprodukte" die bezahlt werden müssen. Man könnte auch Öltanker versenken um Jobs in der Gewässerreinigung zu schaffen.

    10:42 von Thrombosen-Paul

    Eine sehr diplomatische Biden-Regierung
    Ja, jetzt wird in Washington wieder mit ruhiger Hand regiert, während im Kreml der Hund los ist und die US-Diplomaten aus Russland raus fliegen.

    Joe Biden nannte vor einigen Wochen noch Wladimir Putin einen "Mörder"
    also übertreiben sie nicht so !
    wobei ja kein Mensch widerspricht dass es aktuell "zivilisierter" zugeht als zu Trumps Zeiten

    Schön, dass wieder Normalität

    Schön, dass wieder Normalität in der Arbeit der USA einzukehren scheint. Die durch Trump gesetzte Unsicherheit wird aber, mit dem was von diesem Staat zukünftig zu erwarten ist, bleiben und vielleicht haben nun auch mehr Menschen endlich erkannt, wie wackelig alle mit den Amerikanern zusammen geplanten Aktionen zu bewerten sind, zumal wenn man immer wieder damit rechnen muss, dass zur nächsten Regierungsperiode schon wieder ein Busch,Nixon oder gar (Ersatz)Trump alles wieder umschmeißen könnte. Eine verläßliche Partnerschaft muss auch auf Dauer verläßlich sein, aber genau das sieht für mich, nach den gemachten America first Anwandlungen, die ja auch das Biden-Team, wenn auch etwas versteckt, weiter belebt, nicht mehr als für die Zukunft vorstellbar aus. Wir müssen unsere unschönen Erfahrungen, die wir mit Trump gemacht haben, dazu nutzen, uns endlich unabhängiger von vielleicht noch gefährlicheren Launen eines zukünftigen, mit zu viel Macht ausgestatten US-Präsidenten zu sein

    "In Washington wird wieder mit ruhiger Hand regiert"

    Heißt: "Weniger Provokationen, viele Kursänderungen" (was ohnehin Voraussetzung dafür ist, die ungelösten Herausforderungen bewältigen zu können, zumal dies nur möglich ist, wenn alle zusammenarbeiten statt sich gegenseitig zu bekämpfen). Ich will mir lieber nicht vorstellen, wie es jetzt auf der Welt aussähe, wenn die Wahl anders ausgegangen wäre.

    Die fundamentalen Unterschiede zwischen den "Weltanschauungen" innerhalb der amerikanischen Gesellschaft (und nicht nur dort) werden am Beispiel dieser beiden Bürger im Beitrag des aktuellen Weltspiegels aus den USA übrigens ganz konkret aufgezeigt: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/usa-hundert-tage-joe-biden-bilanz-100.html

    Am 28. April 2021 um 11:00 von Bender Rodriguez

    Zitat: Weiterhin bleibt Deutschland besetzt.

    Deutschland ist nicht besetzt.

    Die Stationierung ausländischer Truppen erfolgt auf Grundlage von Verträgen, die kündbar sind.

    10:52 von Margitt.

    >>Man kann nur hoffen, dass viele US-Bürger den großen Unterschied zum Trump bemerken und dass Biden dann in 4 Jahren wieder gewählt wird.
    <<

    Dass Biden in 4 Jahren wieder gewählt wird, schließe ich aus. Dann ist er m.W. 82 Jahre alt. Das Amt kann ich mir dann eher für die Vizepräsidentin Harris vorstellen...

    Die USA haben mit dem Rauswurf von Diplomaten begonnen.

    @ 10:42 von Thrombosen-Paul
    Sie haben schon zur Kenntnis genommen, dass der Kreml nur auf das US-Verhalten reagiert hat?
    Ist also - in Ihrer Sprechweise - im Weißen Haus "der Hund los"?

    Ruhige Hand

    "Ja, jetzt wird in Washington wieder mit ruhiger Hand regiert, während im Kreml der Hund los ist und die US-Diplomaten aus Russland raus fliegen."
    Richtig, die US-Fluzeugträger wurden auch nicht ins schwarze Meer entsandt, da Pution auf seinem Territorium Truppen zusammengezogen hatte. Defender 21 findet unterdessen trotzdem statt!

    @ harry-up

    Das ist doch Bidens einzigartiges Verdienst, in schon 100 Tagen Zoff mit Putin anzuzetteln, daß der die US-Botschafter vor die Russland-Türe setzt. Sowas haben andere US-Präsidenten in ihrer gesamten Amtszeit nicht geschafft. Und nun erzählen Sie mir nicht, wie sich auch der Riß durch alle Familien in den USA noch vertiefen wird dank Bidens "Diplomatie".

    100 Tage

    Ja vieles verbessert aber noch viel unerledigt.
    Der Ausstieg der USA aus dem Atomvertrag. Er hätte es ändern können, sattelt aber wie Trump als weiter Voraussetzung drauf. Wer nun der größte Destabilisator in der Region ist ? Wohl eher die USA. Sanktionen gegen Kuba +++.
    Weiter mit Amerika first, sehen wir bei den Impfstoffen, wirtschaftlicher Zwang gegen Europa, Import, Airbus, Ostseepipline...
    Die gute Impfsituation hat er eindeutig seinem Vorgänger zu verdanken er erntet da die Lorbeeren, wie damals Merkel bei Schröder/Hartz.
    Um menschlich schlechter zu sein als Trump, ist nicht schwer.

    @Werner40 „ ... Sie ( Die USA

    @Werner40
    „ ... Sie ( Die USA Bevölkerung )sollte gelernt haben, dass Regierungsjahre unter Populisten bestenfalls verlorene Jahre sind.“

    Glauben Sie nicht, dass Sie da ein bißchen zu viel an Einsicht und Intelligenz von ca. 50% der amerikanischen Bevölkerung erwarten? Also ich schon!

    Zwischenbilanz Biden?

    Er sammelt jetzt das ein was sein Vorgänger alles auf den Weg gebracht hat.

    So wie bei Trump und Obama wird am Ende abgerechnet ob und was von den vielen Vorhaben geschaft worden ist.

    @ b_m, um 11:01

    Sie zitieren die 3 Bergleute in dem Filmbericht.
    Nicht sonderlich phantasievoll.

    Welche eigene Meinung haben Sie denn zu dem, was Sie da wiedergeben?

    Es wäre z. B. interessant von Ihnen zu erfahren, wie Biden angesichts der herrschenden Pandemie, aufgrund derer er jedem Amerikaner - wie Sie vielleicht gelesen haben - 1.400 Dollar zukommen ließ, die Staatsausgaben hätte senken können.
    Erwarten Sie nach 100 Tagen Amtszeit Wunder?

    Jetzt ist nicht die Zeit, Staatsausgaben zu senken, weder in den USA, noch in Deutschland, noch sonstwo - solange die Pandemie nicht überwunden ist.

    Zwischenbilanz Biden: In Washington wird wieder mit ruhiger...

    Corona-Schecks für Familien, die Verlängerung des Arbeitslosengeldes.
    Aber ob die Steuerpläne gegenüber Amazon und Co. umgesetzt werden ? Die Republikaner und der rechte Flügel der Demokraten stehen dagegen.
    Von der Hochrüstung rückt er wohl nicht ab (Sipri-Zahlen). Von der Trumpschen Konfrontationapolitik gegenüber China auch nicht. Ein Gipfeltreffen mit Russland hat er angeregt (Zitat Biden: Mit Mister Clutin).
    Dem Pariser Klimaabkommen sind die USA wieder beigetreten. Nordstream 2 (Erdgas) sanktionieren sie aber weiter, letztlich zugunsten ihres Flüssiggas.

    @fathaland slim, 11:32 Uhr

    Danke für diese Ergänzung bzw. Richtigstellung. Ohne Fauci hätte Trump in der Tat sein irrsinniges Krisenmanagement fortgeführt. Immerhin hat er sich aber von Fauci in Sachen Impfstoffbesorgung überzeugen lassen.

    @11:35 von Cosmopolitan_Citizen

    "Die Interpretation von Bidens's Aussage zu einer humaneren Migrations- und Asylpolitik hat viele Menschen in den zentralamerikanischen Republiken zur Fehlannahme verleitet, sie könnten jetzt einfacher die Grenze passieren."

    Das haben nicht nur die Flüchtenden so fehlinterpretiert. Das der Unterschied in den Zahlen Aufnahme/Abschiebungen bereits im Vergleich Obama/Trump nur marginal war, konnte man anhand der lautstarken Verurteilung von Trumps Migrationspolitik auch hierzulande und sicher auch in den USA kaum glauben. Der Ton macht wohl nur die Musik, nicht die Politik.

    re olivia59

    "Das ist doch eine völlig verzerrte Darstellung der Fakten. Bei den Kosten für seine Mauer handelte es sich um wenige Milliarden für die wochenlang der Haushalt blockiert wurde weil die Demokraten sich quer stellten."

    Falsch. Auch die Reps haben sich gegen die "wenigen Mrd." gestemmt.
    Zwischen 2017 und 2019 hatten diese nämlich die Merheit.
    Und auch später haben sich etliche Reps gegen das völlig unsinnige Projekt gewehrt.

    11:00 von Bender Rodriguez

    >>Immer noch wird China gemassregelt. Immer noch wird der Iran gegängelt. Weiterhin bleibt Deutschland besetzt. Auf keinem Gebiet werden Zugeständnisse gemacht
    <<

    DE bleibt "besetzt"? Sie meinen wohl, der US-Militärstützpunkt bleibt, wie seit Jahrzehnten bereits, in DE stationiert. Und m.E. waren darüber sehr viele Politiker gar nicht so traurig. Diese Stützpunkte bringen u.a. Arbeit und viele Soldaten haben sich hier häuslich und familiär nieder gelassen. Aber dann von einer "Besatzungsmacht" zu lamentieren, sind schon ... (wie würden Sie es nennen?)... Fake news? Und das China und Russland mal ein paar klare Ansagen gemacht werden, ist dringend geboten. Schade, dass unsere Regierung dazu zu schwach ist.

    Biden

    war mit 29 Jahren einst der jüngste Senator und war 8. Jahre Vizepräsident unter Obama.
    Er ist schon lange im politischen Geschäft und Seine Erfahrung macht sich jetzt bezahlt.
    Das sind gute Voraussetzungen für Ihn,wenn Er etwas durchsetzen will.
    Im großen und ganzen hat Er schon die richtigen Ansätze,wobei Ihm viel Erfolg zu wünschen ist.

    Politik der ruhigen Hand?

    Eine Politik der ruhigen Hand hatte Deutschland unter rot/grün auch.

    Hartz 4, was heute mehr Armut bedeutet, Niedriglohnsektor, Kriegseinsätze, "Befreiung der Aktienmärkte", Freude für Großkonzerne durch Steuererleichterung......etc.

    Herr Biden macht Politik mit der ruhigen Hand......ob das Land dadurch zur Ruhe kommt?

    Zweifel....

    Laut Meldungen in der

    Laut Meldungen in der gestrigen Tageszeitung haben die USA im Jahr 2020 ca 750 Milliarden in ihren Militärhaushalt gesteckt. Das war so viel wie China-252, Indien-73, Russland-62,GB-59,Saudi-Arabien-58 und Deutschland-53 Milliarden, zusammen für die Mördertechnik ausgegeben haben. Da muss dann auch erlaubt sein zu fragen, wie und ob das der Mr. Biden so weitermachen wird und für was und wozu diese enormen Aufrüstungen genutzt werden sollen. Es nützt uns aber nichts, wenn jetzt das Gefühl und nicht der Verstand leiten soll, in dem uns jetzt, durch das Bemühen einiger, vorgespielt wird, dass das alte Verhältnis zwischen USA und seinen Verbündeten nie weg gewesen wäre, und man uns vorzuspielen will, dass wir uns jetzt ja fast von unseren amerikanischen Freunden gestreichelt und wieder lieb gehabt fühlen sollen. Doch ich möchte wissen, was hat Amerika vor. Wer solchen Militärhaushalt betreibt, wird nicht nur mit Streicheleinheiten eines Mr. Biden Politik machen.

    @11:58 von Mister_X

    ">>Das ist doch eine völlig verzerrte Darstellung der Fakten. Bei den Kosten für seine Mauer handelte es sich um wenige Milliarden für die wochenlang der Haushalt blockiert wurde weil die Demokraten sich quer stellten.<<

    Falsch. Auch die Reps haben sich gegen die "wenigen Mrd." gestemmt.
    Zwischen 2017 und 2019 hatten diese nämlich die Merheit.
    Und auch später haben sich etliche Reps gegen das völlig unsinnige Projekt gewehrt."

    Ich habe explizit über den Haushaltsstreit gesprochen, und da waren es nicht "die Reps" sondern genau 8 Reps und wohl alle Demokraten.

    11:39 von Olivia59

    «Hier auch wieder nur die Nebelkerze vom "Grünen Wachstum" - doch die Jobs die da entstehen produzieren "Klimaprodukte" die bezahlt werden müssen. Man könnte auch Öltanker versenken um Jobs in der Gewässerreinigung zu schaffen.»

    Man könnte auch ein AKW unter Volllast vorsätzlich sprengen. Das schafft viele Arbeitsplätze auf Jahrzehnte in der Dekontaminierung, die unkaputtbar und unkündbar sind.

    Sah man eben gerade bei 35 Jahre Tschernobyl, und sehr kürzlich bei 10 Jahre Fukushima. Die Erwartung ist aber quasi Null, dass Sie wenigstens mit diesem Beispiel erkennen, wie weltfremd Ihre völlige Unkenntniss von "Green Products" ist, wenn Ihnen dazu nichts noch mehr Lächerliches einfällt als der Vergleich mit Öltanker versenken.

    In Texas ist bereits heute der Anteil der erzeugten Energie aus Wind und Sonne bei ± 30% am Gesamtstrom. Das mit Regenerativer Energie in den USA beginnt gerade erst in großem Maß.

    In 4 Jahren bejammern das dann nur noch die Öltankerversenker von vorgestern.

    @Thrombosen-Paul, 11:47 Uhr -

    Mir sind noch gut die Bilder in Erinnerung, als Trump in fast demütiger Ehrerbietung den eigenen Geheimdienst verraten und verkauft hat, um Putin zu gefallen - und wie er Nordkoreas Diktator Kim als Freund angedient hat, während er seine Bündnispartner zu spalten versuchte. Nein, Trump war in jeder Hinsicht einmalig - und so wird es hoffentlich auch bleiben. Einmal war mehr als genug!

    Emalf

    Du findest das also alles völlig normal und gut, was die Amis machen?
    Oder erkennst du da vielleicht eine us Provokation?
    Iran, China, Russland werden von USA gegängelt, gemassregelt und übergangen. Sobald diese sich emanzipieren ist es Provokation.
    Da hat sich gar nichts geändert.
    Die Besetzung der BRD durch USA wird durch dauerhaftes Negieren auch nicht enden.

    Olivia59 11:56 - Unterschiede deutlich mehr als nur im Ton

    "Das der Unterschied in den Zahlen Aufnahme/Abschiebungen bereits im Vergleich Obama/Trump nur marginal war, "

    Der Unterschied in der Migrationspolitik liegt bei Joe Biden schon im Ansatz deutlich anders als bei Trump.

  • Trump's Migrationspolitik war durch xenophobe Motive und vor allem durch die Aktivierung von Ressentiments, niedrigen Instinkten und deren wahlpolitische Exploitation bestimmt.
     
  • Biden's Ansatz geht dahin, die Asyslpolitik wieder zu humanisieren und die Migrationspolitik auf eine Grundlage geordneter Einwanderung zu stellen. Ein modernes Immigrationsgesetz ist für die Einwanderungsnation USA von vitalem Interesse. Der letzte Ansatz dazu stammte übrigens von G.W. Bush in 2007, der in diesen Tagen ein interessantes Buch ("Out of many") zu dem Thema veröffentlicht hat.
  • Der Schafspelz steht ihm gut ...

    ... aber nach wie vor steckt ein Wolf darunter - ein schlimmerer als Trump.
    Außenpolitisch schwingt Amerika mehr denn je die Keule um deutlich zu machen, wer hier das sagen hat.
    Auf solch einen 'Partner' kann ich verzichten.

    11:08 von Mister_X

    >>Keine Beleidigungen via Twitter, keine Angriffe auf die Verfassung, keine indirekten Aufrufe zum Terrorismus.
    Auch wird die Lüge nicht mehr zum Stilmittel erhoben.
    Der politische Gegner wird (zumindest nicht mehr durch den Präsidenten) beleidigt und der Dialog damit vergiftet.
    <<

    Richtig. Und keine internationalen Erpresser-Methoden mehr.

    Re : Margitt !

    Ja es ist wohltuend nicht nur schlechte Nachrichten aus den USA zu lesen und hören.
    Und ja es wird noch einige Zeit dauern, bis all die unsäglichen Taten eines Trumps wieder bereinigt sind.
    Was Biden aber schnell angehen sollte, ist diese verfluchte Polizei, die immer noch schießwütig durch die Lande zieht, und etliche Afroamerikaner tötet. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, warum immer gleich so abartig los geballert wird.
    Und Biden muss darauf achten, dass nicht zu viele Bundesstaaten die Wahlgesetze zum Nachteil von Minderheiten ändern, denn dies scheint zur Zeit vor allem von den Reps Gang und Gäbe zu sein. Es muss eindeutig und klar für alle Menschen die Möglichkeit gegeben sein, zu wählen, denn genau dies stärkt die Demokratie !

    Erstaunlich, was für eine

    Erstaunlich, was für eine Energie dieser „alte“ Mann hat. Selbst den Trump Anhängern hier im Chat scheint es bei dem Tempo ganz schwindlig zu werden. Zumindest sind sie deutlich ruhiger geworden. Wenn ich mich noch an die Kommentare kurz vor und nach der Wahl erinnere, da haben etliche den Eindruck vermittelt, ein seniler Tattergreis der nicht mal selbst die Schuhe zubinden kann zieht nun ins Weiße Hause

    Im

    Artikel wird erwähnt, Bidens schwächste Flanke wäre sein Umgang mit der Grenze zu Mexiko.
    Genau diese „Flanke“ wollte Trump ja mittels Mauerbau schließen. Dieser Bau ist unerlässlich, denn selbst ein „reiches“ Land wie die USA (Schuldenstand: ca. 20 Billionen US-Dollar) kann nicht auf Dauer über 100.000 illegale Einwanderer pro Monat verkraften.
    Ich denke, Biden weiß das genau, hat sich aber mit seinen -wahlkampftaktischen- Ankündigungen in Richtung „durchlässigere Grenze“ selbst ein Ei gelegt.

    11:56, Olivia59

    >>Das der Unterschied in den Zahlen Aufnahme/Abschiebungen bereits im Vergleich Obama/Trump nur marginal war, konnte man anhand der lautstarken Verurteilung von Trumps Migrationspolitik auch hierzulande und sicher auch in den USA kaum glauben. Der Ton macht wohl nur die Musik, nicht die Politik.<<

    Manchmal ist der Ton Politik. Dann nämlich, wenn er hetzerisch und rassistisch ist. Bei Trump war er es, bei Obama nicht.

    Abgesehen davon:

    Sie erinnern sich an das so genannte Dreamers-Programm? Das Trump abschaffen wollte? Die Trennung von Familien, die Internierung in Käfigen? Beispiele für rassistische Politik, die über den bloßen Ton hinausgehen.

    11:39 von Olivia59

    «Das ist doch eine völlig verzerrte Darstellung der Fakten. Bei den Kosten für seine Mauer handelte es sich um wenige Milliarden für die wochenlang der Haushalt blockiert wurde weil die Demokraten sich quer stellten.»

    Das ist doch eine völlige Unkenntnis der Gegebenheiten.

    Die Frisur hatte in den beiden ersten Jahren seiner Amzszeit die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus. Aber selbst die wollten die Mittel für den Mauerbau zu Babel nicht bewilligen. Mussten Sie auch gar nicht … warum denn auch.

    Die Mauer wird von Mexiko bezahlt.
    Freiwillig und gerne und zum eigenen Nutzen.
    Sie erinnern sich an die Ankündigungen vom Frisierten?
    Will heute keiner seiner einstigen Jubelheroes mehr was von wissen.
    Selektive Amnesie, die man selbst steuern und auslöschen kann. Ganz toll.

    Wir haben wieder President of

    Wir haben wieder President of the United States and Vice President of the United States.

    Biden und Harris machen einen guten job, sogar voellig ohne scandals.
    Das ist der Unterschied zu loudmouth Trump

    @@werner1955,11:50 Uhr

    Sie meinten sicher, dass Biden vieles „aus dem Weg räumen“ müsse, was Trump ihm eingebrockt hat...

    11:56, Adeo60

    >>@fathaland slim, 11:32 Uhr
    Danke für diese Ergänzung bzw. Richtigstellung. Ohne Fauci hätte Trump in der Tat sein irrsinniges Krisenmanagement fortgeführt. Immerhin hat er sich aber von Fauci in Sachen Impfstoffbesorgung überzeugen lassen.<<

    Er konnte ihn nicht feuern, auch wenn er es gern getan hätte. Aber Fauci ist eine altgediente überparteiliche Autorität.

    Werner40 10:36

    „Sie sollte gelernt haben, dass Regierungsjahre unter Populisten bestenfalls verlorene Jahre sind.“
    …….
    Die Realität spricht leider gegen sie.
    Bislang gab es immer eine Steigerung von Reagan, über Bush jun. zu Trump um nur mal die letzten 40 Jahre zu nehmen. Lässt erst mal nichts gutes für die Post Biden Ära vermuten. Aber ich hoffe mit ihnen

    11:53, Bernd Kevesligeti

    >>Ein Gipfeltreffen mit Russland hat er angeregt (Zitat Biden: Mit Mister Clutin).<<

    Ich bin auch Stotterer, genau wie Biden, habe mir ein Leben lang flüssiges Sprechen beigebracht und werde immer noch besser darin. Eine der Strategien ist es, Laute, bei denen ich weiß, daß ich an ihnen hängenbleibe, durch grob ähnliche zu ersetzen. Clutin ist eleganter als Pppppp....

    Oder glauben Sie, Biden würde den Namen des russischen Präsidenten nicht kennen?

    Daß Sie persönlich diffamierende Wahlkampfstanzen Trumps (senil, dement etc.) nachplappern, das traue ich Ihnen eigentlich nicht zu.

    Biden macht bislang

    einen guten Job. Der komische Vorgänger ist bereits vergessen. Über ihn redet man nicht mehr.

    @ Olivia 59

    Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre, dass Sie offensichtlich das, was Sie schreiben, Ihre sogenannten "Fakten" wirklich selber glauben. Unter Trump sind die US-Staatschulden auf ein nie dagewesenes Rekordniveau gestiegen - durch Steuersenkungen für Unternehmen und die Reichsten, durch massiv gestiegene Rüstungsausgaben, aber auch durch Corona-Hilfen und ein bisserl Mauerbau. (Dabei war es Trump nicht zu peinlich seinen Namen unter die 1.200 $ Schecks zu setzen, als käme das Geld von ihm persönlich). Corona-Hilfen sind weiter nötig. Investitionen in die marode Infrastruktur (Stromleitungen, Verkehrswege und Bahn etc. etc.) sind überfällig und schaffen Werte und Arbeitsplätze. Wenn man sich anschaut, Welche verheerenden Naturkatastrophen (Waldbrände, Tornados, Hurrikane) in immer kürzeren Abständen die USA heimsuchen, kann Investition in nachhaltige Energie nur sinnvoll sein. Und Investition in Bildung kann im Lande von Q-Anon und anderer "Sp....r" auch nur sinnvoll sein.

    Biden's Zustimmungswerte im Vergleich zu seinen Vorgängern ...

    sind der geänderten "politischen Zeitrechnung" angemessen. Solide aber nicht in den Sternen.

    Historisch besehen gab es nur zwei U.S. Präsiddenten , welche über die Dauer ihrer Amtszeit komplett im positiven Bereich deutlich oberhalb einer 50%-Zustimmung geblieben sind, namentlich

    • "Ike" Eisenhower, der Kriegsheld des WWII
    • John. F. Kennedy, der strahlende Hoffnungsträger seiner Generation.

    Und einen, der konstant darunter bleib: D.J. Trump.

    Alle anderen Präsidenten mussten zumindest temporär "Dellen" in ihren Zustimmungswerten hinnehmen.

    Mit der Präsidentschaft Trump's und der damit einhergehenden Vergiftung des politischen Klima's sowie einer starken Polarisierung der Wähler wird es diese Traumwerte der o.g. Ära nicht so schnell wieder geben.

    Solide Werte mit relativen oder absoluten Mehrheiten etwas "north of 50" sind der neue Maßstab.

    um 11:50 von werner1955

    ,,Zwischenbilanz Biden?
    Er sammelt jetzt das ein was sein Vorgänger alles auf den Weg gebracht hat..."

    Wie wahr. In 100 Tagen ist er damit bemerkenswert weit gelangt, all den Müll und Murks aufzusammeln und zu ent - sorgen (was in weiten Teilen der Welt im Sinne von 'weniger Sorgen haben müssen' wörtlich zu nehmen wäre ), den dieser größte Massenirrtum, der gleichzeitig Spiegel der US - Gesellschaft war, in fast 5 Jahren anrichten konnte.

    Es iat mir weiter ein Rätsel und andauender Schmerz, daß gebildete Menschen einen anerkannt psychisch kranken Menschen nicht von der Pflicht zu befreien imstande sind, ein Vorbild für politisches Handeln für die Ehre des Amtes zu sein vor dem Hintergrund aller zur Verfügung stehenden Fakten.

    Re olivia59

    "Ich habe explizit über den Haushaltsstreit gesprochen, und da waren es nicht "die Reps" sondern genau 8 Reps und wohl alle Demokraten"

    Und weil die Dems einem völlig unsinnigen Projekt nicht zugestimmt haben, schieben Sie ihnen die komplette Schuld zu.
    Nicht etwa Trump, der letztlich eingelenkt hat und damit unfreiwillig eingestanden hat, dass der Shutdown seinem Starrsinn zu verdanken war.
    Soviel zur "verzerrten Darstellung", die Sie anderen vorwerfen...

    11:47, Thrombosen-Paul

    >>@ harry-up
    Das ist doch Bidens einzigartiges Verdienst, in schon 100 Tagen Zoff mit Putin anzuzetteln, daß der die US-Botschafter vor die Russland-Türe setzt. Sowas haben andere US-Präsidenten in ihrer gesamten Amtszeit nicht geschafft. Und nun erzählen Sie mir nicht, wie sich auch der Riß durch alle Familien in den USA noch vertiefen wird dank Bidens "Diplomatie".<<

    Er hat vor allem, um mich Ihrer Ausdrucksweise anzupassen, Zoff mit Erdogan angezettelt. Und das war meiner unmaßgeblichen Meinung nach überfällig.

    Putin und Biden testen sich gerade gegenseitig aus. John Sullivan, der US-Botschafter in Moskau, ist vorübergehend freiwillig nach Washington gereist, um sich mit der neuen Administration zu beraten. Das war lange geplant, was Lawrow natürlich wusste, als er ihm propagandawirksam die Ausreise nahelegte. Er wird natürlich in ein oder zwei Wochen unbehelligt zurückkehren.

    Spielchen.

    Theater für die billigen Plätze.

    @HSchmidt, 12:29

    Sie sprechen in Rätseln. Trump hat die Wahlbeeinflussung durch Russland akzeptiert, vielleicht sogar unterstützt. Er verriet den eigenen Geheimdienst, indem er nicht diesem, sondern Putin Glauben schenkte. Biden macht dagegen deutlich, dass er eine solche Einflussnahme ablehnt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, finden Sie nicht...?

    11:50 von werner1955

    «Er sammelt jetzt das ein was sein Vorgänger alles auf den Weg gebracht hat.»

    So kann man es auch nennen.

    Hinterlassene Trümmer aufräumen, auf LkWs laden, und im Steinbruchs des Nirvana für immer verklappen.

    Die Corona-Impfstoffe hat Trump eingekauft.
    Das ist das einzig Positive aus 4 Jahren Amtszeit.
    Da haben ihm seine Berater gesagt, wo der Weg lang führt.
    Ersnst genommen hat die Frisur Corona nie.

    Die Kohle-Kumpel sind auch nicht in Scharen wieder auferstanden.
    Aber die Marginalisierung der USA als sein allererstes Ansinnen hat der Große Blonde so weit voran getrieben, wie es in 4 Jahren Amtszeit eben nur möglich war.

    @12:19 von schabernack

    "Man könnte auch ein AKW unter Volllast vorsätzlich sprengen. Das schafft viele Arbeitsplätze auf Jahrzehnte in der Dekontaminierung, die unkaputtbar und unkündbar sind.
    Sah man eben gerade bei 35 Jahre Tschernobyl, und sehr kürzlich bei 10 Jahre Fukushima. Die Erwartung ist aber quasi Null, dass Sie wenigstens mit diesem Beispiel erkennen, wie weltfremd Ihre völlige Unkenntniss von "Green Products" ist, wenn Ihnen dazu nichts noch mehr Lächerliches einfällt als der Vergleich mit Öltanker versenken."

    Das Sie nicht mitdenken ist sowieso klar. Atommüll und die CO2-Belastung sind beides keine assets sondern Probleme, die Anstrengungen bzw. Kosten verursachen, die man lieber garnicht erst hätte. Im Narrativ "Grünes Wachstum" wird das aber völlig verzerrt. Diese Zusatzkosten bilden sich im CO2 Preis ab, denn nur durch diese Verteuerung macht die Energiewende für Marktteilnehmer Sinn.

    11:01 von b_m

    >>Biden vergreift sich am Privatvermögen (Steuern), statt die Staatsausgaben zu senken.<<

    Die in den USA sehr niedrigen Steuern erhöhen zu wollen, ist ja eine ganz schlimme Untat Bidens.

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