Kommentare - FAQ: Wie gefährlich ist die indische Corona-Variante?

28. April 2021 - 08:09 Uhr

Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich - die Lage in Indien ist dramatisch. Welche Rolle spielt eine dort aufgetauchte neue Variante und wie gefährlich ist sie? Anja Martini beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Kommentare

Fatahland

Lesen Sie den Kommentar um 9:49. Der steht über Ihrem. Der/die Forist/in "WilhuffTarkin" scheint im Bioleistungskurs etwas besser aufgepasst und ein klein wenig mehr verstanden zu haben."

Nein, hat er bestimmt nicht. Es ist , wie ich sage. Die Mutation kommt und ist eben "gut" oder "schlecht".
Das kann man alles bei Darwin lesen.
Und zu tödliche darf es auch nicht sein, dann fehlt Die Zeit zur Reproduktion und das Virus verschwindet wieder.
Alles völlig normal.

an Tada um 11:14

Es würde " uns " aber sehr wahrscheinlich mehr helfen, mit den evtl. kommenden Mutanten besser fertig zu werden, wenn die Inzidenz niedrig - und zwar so niedrig wie irgend möglich - wäre" Am 28. April 2021 um 09:34 von ich1961.

das ist richtig.

"Bevor Corona den Weg nach Deutschland gefunden hat war die Inzidenz gleich Null - das hat uns bei deren Ankunft auch nicht geholfen."

Kurzschlüssiger gehts nicht.

Hätten wir, wie China, Australien u.a. mit konsequenten inzidenzsenkenden Maßnahmen gearbeitet, z.B mit einem wirksamen Logdown vor der zweiten Welle, hätte uns das sehr geholfen und Zehntausende von Opfern erspart.

Logik ist nicht ihre Stärke.

@11:18 von saschamaus75 - selber nix verstanden -

" ... Haben Sie immer(!) noch nicht verstanden, daß "ohne das sie selber Symptome haben, oder sie haben nur sehr schwache Symptome" NICHT für eine Immunisierung ausreicht ..."

Und selber auch nichts verstanden:
Auch Geimpfte können sich wieder infizieren.
Das ist auch in Indien - offensichtlich - so, wie der hiesige Bericht anzeigt.

Sachamaus

> widerlegt ist.

Haben Sie dafür auch Quellenangaben oder ist dieses wieder Eine weitere Ihrer sinnfreien Behauptungen? oO

Och, du bist doch täglich hier. Und auch auf tagesschau wurde das berichtet. Reicht das als Quelle oder ist das "Lügenprese"?

@11:18 von weingasi1

>> dass den Verantwortlichen in den
>> betreffenden Bereichen klar ist,

Nope. Es reicht leider nur ein 'Glied in der Kette' aus, welches reißt. -.-

@ 11:30_saschamaus75- ich empfehle Google

„ @11:04 von vriegel
>> Bei B1.1.7 war man auch davon
>> ausgegangen sie wäre gefährlicher
>> und tödlicher, was mittlerweile
>> widerlegt ist.

Haben Sie dafür auch Quellenangaben oder ist dieses wieder Eine weitere Ihrer sinnfreien Behauptungen? oO“

Diese Erkenntnisse sind inzwischen frei verfügbar.

Leider tendiert die Moderation hier dazu Quellen mit URL nicht immer zu veröffentlichen.

Es gibt sogar in der ZDF App einen Bericht dazu.

Und selbst Karl Lauterbach war erstaunt, dass es so ist..

Alles was Sie hier von
mir lesen ist richtig (Sofern ich nicht mal unbeabsichtigt einen Fehler mache).

Und auch all das, was hier gelegentlich dem roten Balken zum Opfer fällt, was Sie dann also nicht lesen können.

an vriegel 11:35

Wieder heiße Luft.
Wenn Prof Sahin darauf hinweist, dass es noch nicht klar sei, wann nachgeimpft werde müsse, so scheint er mir das auf die zweite Komponente abzustellen, die Komponente die in dei Vermehrung des Virus eingreift.

Ansonsten nichts Substantielles von ihnen. Danke.

Wissenschaftlerinnen/er sagen ...

... die indische Mutante müsse in Richtung Verbreitung - auch - in der Welt beobachtet werden.

In D wären hierzu die Unternehmen ein Top Wissenschaftsfeld.

Wie bekannt, gibt es in den Unternehmen keine - strikte - Test-Strategie.

Das muss jetzt schnell geändert werden.

Wird für - ALLE - Unternehmen eine - strikte - Test-Strategie angelegt, so kann die indische Mutante in D in der Verbreitung nachvollzogen werden.
Leider gibt es seitens der Bundesregierung, der MPs, und den sonst. Verantwortlichen hierzu keinen Plan.

In den zu erwartenden Talk-Shows zur indischen Mutante wird mit Sicherheit auch wieder Hr. Prof. Karl Lauterbach vertreten sein.
Wie bekannt, hat er immer noch kein Konzept/Strategie zur Quarantäne in D ausgearbeitet.
Im Zusammenhang mit der indischen Mutante und der Beobachtung wie sich die Mutante (u.a.) in D verbreitet, muss hier jetzt schnell eine Strategie/Konzept her, was er in den Talk-Shows vorstellen kann.

Am 28. April 2021 um 11:02 von baumgart67

. Und z.B. Australien, Neuseeland, Taiwan oder Südkorea haben es als Demokratien auch hinbekommen, aber mit einem kurzen knackigen Lockdown. Und in China ist das Leben seit März 2020 wieder normal.
__
Ich nehme Ihre Beiträge ja immer sehr ernst u. sie sind ja auch recht interessant, da Sie von ureigensten Erfahrungen berichten und das glaube ich Ihnen ohne wenn u. aber.
Was allerdings die immer wieder gerne zum Vergleich herangezogenen Vergleiche mit AUS oder NZL anbelangt, so hinken diese wirklich. Beides sind Inselstaaten, teilweise sehr dünn besiedelt, keiner Pendel- oder Transitverkehr, Einreise nur per Schiff bzw. Flug möglich. Da lässt es sich natürlich relativ leicht abschotten und kontrollieren. Das ist aber kaum auf andere Länder umzusetzen. Auf DE mitten in EU mit 9 Aussengrenzen, schon garnicht.

@ um 11:19 von fathaland slim

"09:53, Bender Rodriguez

Lesen Sie den Kommentar um 9:49. Der steht über Ihrem. Der/die Forist/in "WilhuffTarkin" scheint im Bioleistungskurs etwas besser aufgepasst und ein klein wenig mehr verstanden zu haben."
.
Beide Kommentare stehen nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Da haben wohl zwei im Biologie – Leistungskurs aufgepasst.

Zahlen nicht wirklich vergleichbar

Wenn man die reinen Zahlen vergleicht, kann man zu dem Schluss kommen, die britische Variante wären nicht tödlicher. Der Vergleich hinkt aber ein wenig, weil inzwischen ein Grossteil der über 80jährigen in Heimen, die vorher die Hauptrisikogruppe waren, geimpft wurde und diese Leute kaum noch versterben. Da nun aber viele deutlich jüngere Patienten auf Intensivstationen liegen kann man dann eigentlich doch unterstellen, dass die britische Variante auch häufiger schwere Verläufe auslöst und auch häufiger tödlich ist. Es werden leider oft in dieser Pandemie aus Zahlen Flasche Erkenntnisse gezogen, das sieht man auch an der Tatsache, dass man immer davon ausging, Kinder können sich kaum infizieren, zu der Zeit waren aber die Schulen geschlossen.

@ 11:48_ logig- Zehntausende Opfer erspart?

„ Hätten wir, wie China, Australien u.a. mit konsequenten inzidenzsenkenden Maßnahmen gearbeitet, z.B mit einem wirksamen Logdown vor der zweiten Welle, hätte uns das sehr geholfen und Zehntausende von Opfern erspart.

Logik ist nicht ihre Stärke.“

Diese Opfer hätten wir uns erspart, wenn wir statt den untauglichen Versuch die Inzidenzen zu senken, die Menschen vor Ort besser geschützt hätten. Aber genau das hat man, weil man dieser No Covid Ideologie gefolgt war, nicht getan. Man hat im Gegenteil sogar behauptet das wäre nicht möglich.

Modellprojekte wie Tübingen haben aber gezeigt, dass es geht. Heute ist das „State of the Art“!

Man hätte im Oktober alles, wirklich alles schließen müssen und für 3-4 Monate hätte nichts produziert werden dürfen. Alle Grenzen müssten auch jetzt noch geschlossen sein.

Kein Bus, keine Bahn, nichts. Keine Kontakte mit niemand.

Dann hätte man vielleicht Ähnliches erreicht wie mit dem direkten Schutz vor Ort.

Das mit der Logik ist so eine Sache...

@11:50 von Bender Rodriguez

>> Und auch auf tagesschau wurde das
>> berichtet.
>> Reicht das als Quelle
Ähh, dann geben Sie mir doch bitte den konkreten Link auf tagesschau.de. -.-

>> oder ist das "Lügenprese"?
Wieso? Weil es auf tagesschau.de keine Angaben gibt, die besagen, B1.1.7 wäre ungefährlicher? oO

@werner1955- Tests sind immer gut! Grenzschließungen eher nicht.

11:42 von werner1955:
"[...] und trotzdem sind immer weniger Politiker davon überzeugt das Reiseverbote und sofortige Quarantäne zwingen notwendig sind."
> Das Problem bei den Reiseverboten ist deren mangelnde Umsetzbarkeit. In unserer globalisierten und vernetzten Welt sind Reisen unumgänglich. Es ist daher eine Illusion zu glauben, dass wir neue Mutationen ausgrenzen könnten.

Was wir können, ist etwas Zeit gewinnen - eine Studie zur Verbreitung von SARS nannte drei Wochen. Meiner Meinung nach reicht dieser sehr kurzfristige Nutzen aber nicht aus, um Grenzschließungen zu rechtfertigen.

"Kurzfristige Test helfen da überhaupt nicht."
> Tests helfen immer! Denn sie endecken Infizierte und verhindern somit, dass andere Menschen angesteckt werden.

Solange sich das Infektionsgeschehen fast ausschließlich im Land abspielt, reduziert sich der Mehrwert von Einreisetests allerdings auf den oben beschriebenen Zeitgewinn bei der Einschleppung von Mutationen.

Am 28. April 2021 um 11:31 von logig

Es geht nicht um Panikmache. Oder geht es ihnen um Verharmlosung. Ich sehe keine Panik . Ich sehe vielmehr eine vernünftige Mehrheit, deren guter Wille durch das hilflose Agieren der Politik und das Verharmlosen überstrapziert wird.
Und dann ist da noch eine erhebliche Zahl, die verführt durch die meisten Politiker, weiter auf einem egoistischen Lebensstil beharrt, wie er sich aus dem liberalistischen Weltbild der liberalen Demokratien ergibt.
__
Wie sollte die Sache denn Ihrer Meinung nach angegangen werden und glauben Sie, dass wir nun bis ans Ende unserer Tage in einem epidemiologischen Zustand verbringen werden ? Was genau meinen Sie mit einem egoistischen Lebensstil ? Ich hoffe schon, dass (relativ) bald wieder ein Leben , wie vor Corona, mit vielleicht jährlichen Impfauffrischungen, möglich sein wird. Sie nicht ? Also, ich bin da lieber optimistisch. Offenbar haben sich aber einige im "Corona-Status"gut eingerichtet.

@saschamaus 75 Kühlcontainer usw.

Es gibt x-Möglichkeiten um sicher zu stellen dass die Innentemperatur des Behälters vor dem Öffnen nie über einen bestimmten Wert gestiegen ist. Und sei es dass man etwas parallel darin verpackt was in dem Fall irreversibel und leicht erkennbar "vergammelt" ist. Und sich nur mit der Flex ausbauen lässt. Und das hinterlässt Spuren.

Am 28. April 2021 um 09:04 von zoro1963

Um Mutationen zu stoppen
Braucht es eine Einreisebeschrenkung und das für alle. Oder können sich Geschäftsreisende nicht anstecken. Dann Reise ich ab so fort nur noch beruflich.
Bei der Britischen wurde bereits zu spät gehandelt.
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Bei welcher Aktion, in welcher Phase der Pandemie, bei welchen neuen Erkenntnissen handelte denn unsere Regierung "rechtzeitig"?
Ich glaube, die Hoffnung, dass auch nur ein einziges mal in dieser Pandemie schnell und konsequent gehandelt wird ist vergeblich. Dafür lässt sich dann aber bestimmt der Lockdown noch etwas verlängern.

Am 28. April 2021 um 09:34 von ich1961

Und bevor da wieder Einspruch kommt : es kommen genügend Impfstoffe, wenn nichts unvorhergesehenes passiert.
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Wie erklären sie dann, dass die Prio 1 der Impfgruppen bis heute noch nicht vollständig geimpft ist, obwohl das nach Aussagen der Bundesgesundheitsministers und entsprechend der Planung bis Ende März abgeschlossen sein sollte. Meinen sie eine Planung im Internet ist der Beweis dafür, dass genug Impfstoffe geliefert werden?

Mutationen

von Viren gibt es immer und wird es immer geben. Wie bei den ähnlich aufgebauten Grippe-Viren wird es jedes Jahr mehrere Varianten geben, die mehr oder weniger gefährlich sind. Einen "Breitspektrum-Impfstoff" wird es für diese Art von Viren wohl nie geben-also werden wir (wie bei der Grippe) wohl jedes Jahr unsere Corvid Impfung benötigen.
Dass wegen den erwartbaren Mutationen jetzt schon wieder Panik verbreitet wird, um die Grundrechte weiter ausgesetzt zu lassen oder den Lockdown verlängern zu können ist nicht mehr akzeptabel.

12:42 von Hanno

12:42 von Hanno Kuhrt

Möglicherweise gibt es auch unter den
" Priorisierten " diejenigen, die nicht geimpft werden wollen oder können?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, da etwas heraus zu finden - aber auch im Internet. Man muss nur die richtigen Suchbegriffe eingeben.
Unvorhergesehene Vorgänge - wie z.B. nicht lieferbare Bestandteile für die Impfmittel o.ä. - kann niemand beeinflussen.
Aber warum sollte man da auch drauf kommen können ?

Was mich stört

ist, dass auch hier mal wieder so getan wird, als ob der Weltuntergang durch Corona kurz bevor steht. Egal ob in den Medien, einzelnen Foristen, als auch in meinem privaten Umfeld, wird mit solchen Nachrichten weiterhin die Angst geschürt und auch ein Stück weit die andauernden Maßnahmen gerechtfertigt.
Ja Covid ist eine schlimme, ernstzunehmende Erkrankung und jeder Tote ist einer zu viel. Aber die menscheitsvernichtende Seuche die wir und die Regierungen zu Anfang befürchtet haben, ist es dann doch nicht geworden.
Die Kollateralschäden sind vergleichbar ebenso schlimm, egal ob sie wirtschaftlicher- oder gesundheitlicher Natur sind.
Das Leid das wir mit andauernden Lockdowns weltweit und ironischerweise auch in Indien anrichten, Hunger, Arbeitslosigkeit und sozialer Abstieg, wird nie irgendwo thematisiert.
Es mag sein, dass die indische Variante wirklich besonders gefährlich ist, in absoluten Zahlen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung hat Indien dieselben Neuinfektionen wie die BRD.

"Wie gefährlich ist die indische Corona-Variante?"

Ganz offensichtlich extrem gefährlich.
Um das festzustellen, genügt ein Blick auf bzw. über die Nachrichten zur Pandemieentwicklung in Indien von Januar bis dato. In sämtlichen überall auf der Welt als seriös anerkannten globalen Medien.

Am 28. April 2021 um 12:48 von Hanno Kuhrt

........also werden wir (wie bei der Grippe) wohl jedes Jahr unsere Corvid Impfung benötigen......

Gut möglich. Zumindest die, die es möchten. Ich habe z.B. mich auch noch nie gegen Grippe impfen lassen. Meine erste Impfung gegen Corona hatte ich bereits, weil ich befürchte, sonst nicht mehr vernünftig am Leben teilnehmen zu können. Das ist auch die Frage für die Zukunft. Jedes Jahr neu impfen für die Freiheit dauerhaft zurückzubekommen ?

Sollte sich herausstellen, das ich mein Leben trotz Impfung nicht zurückbekomme, kann ich ja immer noch in Zukunft auf die Impfungen verzichten.

@weingasi Danke

Danke für Ihre Antwort. Ich finde, das mit den Grenzen ist doch zumindest teilweise eine Ausrede. Man könnte Grenzen durchaus vorübergehend schliessen; in China hat man seinerzeit auch die Provinzgrenzen vorübergehend geschlossen, Thailand, Vietnam und China haben auch Landesgrenzen. Das Problem ist nur, dass man in Deutschland und Europa nicht dazu bereit ist, einmal über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen wirklich alles dicht zu machen. Auch wäre es ja durchaus möglich, alle Leute, die über die Aussengrenzen in die EU einreisen, in obligatorische Quarantäne zu stecken, zumindest wenn es Hochrisikogebiete wie Indien oder Brasilien sind. Covid 19 ist eine aussergewöhnliche Situation, die aussergewöhnliche Massnahmen verlangt. Als es damals den großen Ausbruch gab, habe ich mir nur verwundert die Augen gerieben, dass die Leute dann immer noch täglich zur Arbeit nach Düsseldorf und Köln pendeln konnten.

@12:42 von Hanno Kuhrt

>> Wie erklären sie dann, dass die Prio 1
>> der Impfgruppen bis heute noch nicht
>> vollständig geimpft ist, obwohl

DAS dürften wohl genau die sein, die sich am Telefon so 'unflätig' benommen haben, daß sie erst einen Termin in 2-3 Monaten bekommen haben. Also ungefähr nächsten Monat. -.-

P.S.: Wie meinte Forist Sisyphos3 zum selben Thema gestern so treffend: "Wie man in den Wald reinruft..."

um 12:11 von vriegel

,,Man hätte im Oktober alles, wirklich alles schließen müssen und für 3-4 Monate hätte nichts produziert werden dürfen. Alle Grenzen müssten auch jetzt noch geschlossen sein.

Kein Bus, keine Bahn, nichts. Keine Kontakte mit niemand.

Dann hätte man vielleicht Ähnliches erreicht wie mit dem direkten Schutz vor Ort.

Das mit der Logik ist so eine Sache..."

Dann wären Millionen an Hunger, Krankheiten und gewaltsamen Unruhen im Land gestorben. Wenn ein Mensch nur durchs Raster wie Sie schaut, als das des Diktums der Öffnung und nichts weniger als das, ist alles was Einschränkung bedeutet, Teil der großen Desinformationskampagne, die Sie hier als Einziger durchschauen. Eigentlich sollten die meisten Ihrer Posts zu diesem Thema so etwas wie Warnhinweise bekommen.

Wie immer...

es wird die Zeit zeigen was wirklich kommt-
Mutmaßungen sind der berühmte Blick in den Kaffeesatz oder die Glaskugel....
Hoffen wir das wir schnell durch eine Impfung die Herdenimunität erreichen, deshalb Impft was das Zeug hält....

Kollateralschäden und Zeitachse

Was mich auch wundert ist, dass man in Deutschland immer nur über die Kollateralschäden redet aber nicht über die Zeitachse. Wenn man 6 Wochen alles auf Null setzt gibt es zwar kurzzeitig starke Einschränkungen aber die gesamten Kollateralschäden sind geringer als bei einem mehr als einjährigen Wechsel-Lockdown. Und dann kommt immer das Argument, man muss die Interessen abwägen? Aber im Augenblick verlieren bei dieser nicht wirklich zielführenden Strategie, wenn man diese überhaupt erkennen kann, alle: Schüler, vereinsamte Rentner, die Wirtschaft, Künstler usw. Ich sehe hier für keine Gruppe irgendeinen Vorteil durch ein nicht konsequentes Handeln. Es entsteht nur mehr Frustration und Pandemiemüdigkeit.

12:42 von Hanno Kuhrt

Wie erklären sie dann, dass die Prio 1 der Impfgruppen bis heute noch nicht vollständig geimpft ist,
.
ich weiß es beim besten Willen nicht
ein Verwandter von mir über 81 wurde im letzten Jahr bereits geimpft
wie geht das ?
bei meinem Hausarzt der mich nach Ostern impfte, war ich in einer Gruppe fast alle über 80 Jahren ....
ich habe den Eindruck da werden so viele Falschmeldungen, von wen auch immer gestreut

@Bender Rodriguez 11:48

Die Tödlichkeit eines Virus hat nur begrenzten Einfluss auf seine Verbreitung. Entscheident sind die Verbreitungsgeschwindigkeit und Zeit, in der man ansteckend ist. Die Pocken haben eine Tödlichkeit zwischen 20% und 50%. Trotzdem konnnten sie erst mit der Impfung ausgerottet werden. Und ja, wie man bei Darwin nachlesen kann, sind Mutationen entweder gut oder schlecht und dabei reiner Zufall. Wie man bei ihm aber auch lesen kann, stirbt die schlechter angepassten Arten, in diesem Fall Mutanten, aus. Zulezt noch, die Mutante muss nicht per se tödlicher sein, um mehr Menschen zu töten. Es reicht, wenn sie so ansteckend ist, dass das Gesundheitssystem überlastet wird und dadurch die Versorgungslage schlechter wird. Das führt auch zu mehr Todesfällen.

@13:32 von melancholeriker

zwei polarisierende Posts, wie zunehmend beim Thema Covid üblich- das ist auch ein Stück weit unser derzeitiges Problem.
Es hätte ja auch noch den Mittelweg gegeben, dass alles bis auf den Lebensmitteleinzelhandel (und der hätte wie in anderen Ländern alle non- food Artikel nicht verkaufen dürfen) schließen muss. Alle Not- und Ordnungskräfte dürfen natürlich arbeiten, aber man verhängt eine Ausgangssperre für alles bis auf den Arbeits- und Einkaufsweg.
Der öffentliche Nahverkehr kann daher auch auf ein Minimum reduziert werden, die Industrie schließt, wie im Frühjahr 2020. Grenzübertritte nur für den Warenverkehr, nicht mehr für Privatpersonen.
So oder so ähnlich, ein harter Lockdown eben für vier Wochen und man hätte vielleicht mehr erreicht, als mit 5 Monaten wischi waschi Shut- oder Lockdown.
Das wäre kurz hart für die Menschen gewesen, aber dieser Kaugummilockdown ist rückblickend gesehen für Viele so langsam unerträglich- außer für die Industrie natürlich.

@baumgart67 um 13:28

Nein, es ist nicht einfach in Europa die Grenzen einfach mal dicht zu machen.

Gerade in den Grenzgebieten ist der Personentransit entscheidend. Denn es gibt Franzosen die in Deutschland arbeiten und umgekehrt. Auch in den Berufen die nicht schließen können!

Ohne die Arbeitskräfte aus dem Osten Europas wären Alterspflegeheime nicht zu betreiben.
Daher hinkt der Vergleich mächtig.
Aber hey, wir haben ja eh schon bei den Altenpflegeheimen versagt und keinen interessiert es.
Nur zur Erinnerung: 40%!!! der an/mit Covid-19 Gestorbenen kamen 2020 aus Alters/Pflegeheimen.

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