Kommentare - Corona-Pandemie: Jugendliche gehen öfter in die Natur

27. April 2021 - 16:51 Uhr

Sie suchen Bewegung, Ablenkung und Erholung: Seit Beginn der Krise zieht es jüngere Menschen verstärkt ins Grüne, zeigt eine neue Studie. Viele sind zudem bereit, sich selbst für die Umwelt zu engagieren.

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@saschamaus75

19:24 von saschamaus75:
"Als (vor Corona) noch das Jugendzentrum geöffnet war, kam es häufig vor, daß ich (mit 2-3 Kids im Raum) einfach die Tagesschau angemacht habe und spätestens ab dem 2 Bericht wurde kontrovers diskutiert."

Ja. Das funktioniert, wenn man den Jugendlichen die Nachrichten vorsetzt. Eigeninitiative beobachte ich eher selten. Bei mir war es damals aber auch nicht anders.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich jeder 3. engagiert (hat).

@Tada

Warum so aggressiv?

"Mag sein. Und weiter? Soll man die unsportlichen Kinder und Jugendlichen einfach aufgeben?...
Und weiter? Auch einfach aufgeben, links liegen lassen und sich nicht mehr darum kümmern?"

Die Userin @weingasi hat lediglich festgestellt, was schon vor Corona bekannt war und versucht aufzuzeigen, dass jetzt einige Jugendliche mehr von selbst positive Auswege finden. Nichts in ihrem Beitrag hätte bei mir die Fragen aufgeworfen, die Sie stellen, aus meiner Sicht ungerechtfertigt.

19:37 von nie wieder spd

@saschamaus75

«Die meisten Kids WOLLEN lernen. Der schlimmste Satz, den Sie zu einem Kind sagen können, ist: "Das brauchst du nicht zu wissen/ zu verstehen". -.-»

«Völlig richtig!
Bis sie eingeschult werden.
Dann lässt dieses Verlangen ziemlich schnell nach.»

Was für ein fundiertes Unwissen um Kinder.
Man kann es gar nicht fassen.

Wenn die Kinder erst in der Schule sind.
Dann geht das erst so richtig los mit den nimmersatten Lernblagen, die alles wissen wollen. Was sie alles wissen wollen, da kommt man selbst manchmal gar nicht auf die Idee, was das alles sein kann. Kleine Fragenmonster, die Erwachsene müde machen können.

Irgendwann kommt das Teufelsalter Pubertät. Das ist aber erstens längst nicht bei allen Kindern mit Lernverweigerung verbunden. Die allermeisten sind so helle im Kopf, dass sie sich auch mit Lernfaulheit für Schulwissen nicht in schulische Misere bringen. Dann ist das halt so.

Gelernt wird dann 1.001x was anderes.
Was nicht ausdrücklich Schulstoff ist.

19:57 von schabernack

Ich weiß natürlich nicht, was alle Jugendlichen so machen in der Natur, um dem Corona-Blues zu entkommen. Auf jeden Fall sind in der Natur Freiräume für alle, die sich in der Birne schon durch die Umgebung auftun …

In den zwei Wochen zwischen den Ausgangssperren hier, ging ich in einem Naherholungsgebiet abends spazieren, als ich zwei junge Menschen erblickte, vermutlich ein Paar, die mitsamt Laptops vor sich aufgestellt und Katze (!), daneben die Transportbox, dort saßen. Also, schon erfinderisch, wenn man der Wohnungstristesse entfliehen möchte. Young Digitals meet Nature.

Ich bin etwas verwundert,

Ich bin etwas verwundert, dass sich Jugendliche im Lockdown vermehrt in der Natur aufhalten. Ich finde das sehr erfreulich und kann das bei uns zuhause nur bestätigen. Allerdings sehen wir wenige Jugendliche draußen. An dem Bildungsgrad unserer Umgebung kann es nicht liegen.

Fslsa

Das ist doch alles keine richtige Natur. Ich dachte hier geht es um richtiges draussen und nicht um Parkanlagen.

19:59 @ spax-plywood

In Leipzig hat man eine ausgestorben geglaubte Art wieder entdeckt, in einer Plattenbausiedlung.

Wenn ich mich recht erinnere, Alpenfledermaus.

Auch für den Detektor ? :-)

@Peter Goge 18:39 Uhr: so ist

@Peter Goge 18:39 Uhr: so ist das nicht

"Ich bin da in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen. Meine Lehrer haben uns zur Kritikfähigkeit erzogen (aktiv und passiv) und dazu, hinter die Kulissen zu schauen und die Dinge zu hinterfragen. Das möchte ich nicht missen.

Ich finde es sehr schade wenn ich heute so viele junge angepasste Menschen erlebe die nur noch Lehrsätze nachplappern und den Mächtigen nach dem Mund reden."

,.,.,.,

Was nützt das alles, wenn man vom pauschalen Denken und Urteilen nicht runterkommt?

@19:46 von Nelke785

>> Kinder, die bis zur Jugend in diesen
>> Ländern zuhause unterrichtet werden,
>> haben mindestens ein

Nope, die haben ein Bildungsproblem. Es sei denn "Mama und Papa" sind Universalgenies, die sich auf wirklich jedem(!) Themengebiet auskennen und über eine umfangreiche Bibliothek verfügen. -.-

@Nelke 785

Auch an Sie die Frage: warum so aggressiv?

"Haben Sie Kinder? Sie zuhause beschult? Ich denke eher nicht. Ihre Weisheiten brauche ich nicht."

Die Userin @draufguckerin hat lediglich darauf hingewiesen, dass es mancherorts keine andere Möglichkeit der Beschulung gibt und dass dies zu keinen Entwicklungsstörungen geführt hat. Mehr nicht.

Nirgendwo steht, dass dies Vorbild für Sie sein soll.
Wenn es Sie nicht interessiert, ist es Ihre Entscheidung. Aber den Hinweis despektierlich als "Weisheit" abzuqualifizieren wäre nicht nötig gewesen.

19:05 von Bender Rodriguez

"Das ist alles sehr pauschal. Kinder gehen mehr in die Natur? Nicht etwa mehr Kinder gehen in die Natur?"

,.,.,

Beide Sätze besagen in der deutschen Sprache dasselbe.

@Sausevind - Die Interessen liegen meist woanders.

20:04 von Sausevind:
"Sagen böse Zungen."
> Nein. Das sagten die Schüler und die begleitenden Lehrer. Viele wussten nicht einmal, was FFF überhaupt ist.

"Wissen können die bösen Zungen das nicht, aber anderes wäre ihnen wohl unerträglich."
> Warum sollte mir das unerträglich sein? Ich freue mich doch, dass viele Jugendliche den Klimaschutz für sich entdeckt haben. Vielleicht beschleunigt das den Umdenkprozess der Politik.

"Vorstellen können manche sich immer nur das, was sie als Vorurteil tief in sich verankert haben."
> Wie ich schon schrieb: An meiner Schule gibt und gab es kein Interesse an FFF & Co. Um insgesamt auf 33% zu kommen, müsste meine Schule ein exotischer Einzelfall sein. Das kann sein, wäre aber sehr unwahrscheinlich. (Ich bin an einer ISS / Gesamtschule.)

"Sie hören oder sehen sie [die Nachrichten] wohl eher."
> Ja. Aber selten aus Eigeninitiative. Die Interessen liegen eher bei Tiktok.

Hardpard

Die Userin @draufguckerin hat lediglich darauf hingewiesen, dass es mancherorts keine andere Möglichkeit der Beschulung gibt und dass dies zu keinen Entwicklungsstörungen geführt hat. Mehr nicht.
—————————-
Danke für die Übersetzung! Sehr rührend, wie Sie sich als 3. Person einbringen.

19:29 von saschamaus75

"Nachtrag:
>> Die meisten lesen nicht einmal
>> Nachrichten.

Die meisten Kids WOLLEN lernen."

.-.-.-.

Volle Zustimmung.

Und gerade jetzt, in den Coronazeiten, sind sie geradezu hungrig nach Lernen.

Das sehe ich an meinen Nachhilfeschülern, die noch nie so schnell besser wurden als jetzt. Schlägt sich auch deutlich in ihrem Zeugnis nieder.

Selbst das verhasste Vokabellernen organisieren sie sich selber.

Ich bin einfach begeistert von ihnen.

Und dass sie keine Nachrichten kennen, ist üble Nachrede. Sie sind gut informiert, und derzeit sehr interessiert an allem, was mit Corona zusammenhängt.

Am 27. April 2021 um 20:13 von Bender Rodriguez

Fslsa

Zitat: Das ist doch alles keine richtige Natur. Ich dachte hier geht es um richtiges draussen und nicht um Parkanlagen.

Da gebe ich Ihnen natürlich Recht. Urwälder gibt es in der Stadt nicht.

@Sausevind - Genau lesen.

"Kinder gehen mehr in die Natur? Nicht etwa mehr Kinder gehen in die Natur?"

20:20 von Sausevind:
"Beide Sätze besagen in der deutschen Sprache dasselbe."

Satz 1) "Kinder gehen mehr in die Natur."
> Die Anzahl oder Dauer von Aufenthalten in der Natur hat zugenommen.

Satz 2) "Mehr Kinder gehen in die Natur."
> Die Anzahl der Kinder hat zugenommen, die in die Natur gehen.

Es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob naturverbundene Kinder jetzt noch öfter/länger draußen sind oder nun auch Kinder rausgehen, die vorher lieber drinnen blieben.

Mir wäre der zweite Fall lieber.

19:38 von Möbius

"Wo bleiben die jungen Leute heute die GEGEN den Strom schwimmen ? Zu schwierig ?"

,.,.,

Vielleicht passt den jungen Leuten ja nur der Strom nicht, gegen den SIE schwimmen?

@Nelke 785

"Am 27. April 2021 um 20:28 von Nelke785

Hardpard

Die Userin @draufguckerin hat lediglich darauf hingewiesen, dass es mancherorts keine andere Möglichkeit der Beschulung gibt und dass dies zu keinen Entwicklungsstörungen geführt hat. Mehr nicht.
—————————-
Danke für die Übersetzung! Sehr rührend, wie Sie sich als 3. Person einbringen."

Das war keine Übersetzung, sondern nur eine kurze Zusammenfassung. Ich glaube nicht, dass Sie nicht genau verstanden hätten, was @draufguckerin sagen wollte.
Ihre Folgerungen daraus sind für mich nicht nachvollziehbar.

PS: bei zwei Fehlern beim zitieren meines Nicks bin ich bisher immer ruhig geblieben, bei gleich dreien werde ich so langsam nervös...-:)))

von Möbius

Wir erleben gerade mit FFF die größte Jugendbewegung seit Jahrzehnten. Angesichts dieser Tatsache ist Ihr Beitrag unverständlich.

19:39 von Leipzigerin59

«Jugendliche gehen mehr in die Natur, ein Ansporn für "Alte" wie mich ...
die sich leider viel zu sehr verkriecht.
Stille, nur den meist sanften Stimmen der Natur lauschen, abschalten, ...
Sehen, riechen, ...»

Verkriechen Sie sich nicht. Sobald es wieder möglich ist.

Gehen Sie in den Leipziger Zoo. Sie haben einen der schönsten Zoos in ganz Europa direkt vor der Haustür !

Die Tiere warten schon auf Sie, damit auch deren Langeweile ohne Besucher ein Ende nehme. Tierleben im Zoo von heute ist nicht mehr Tierleben im Eingesperrt-Sein unter unwürdigen Lebensverhältnissen für die Tiere.

Der Leipziger Zoo ist nicht das imposante Parkgelände von Hagenbeck in Hamburg. Aber er ist groß und schön. Hat mit dem "Pongoland" für die Menschenaffen, und mit der Savannenlandschaft für Gnus, Zebras, Strauße, und Giraffen 2 Highlights, die es so in keinem anderen Zoo in DEU gibt.

Schon im von der Stadt umzingelten flächen-kleinen Zoo in Köln kann man beim Besuch das In-der-Stadt-Sein vergessen !

@vriegel

Ist Dauerjammern schöner?

@20:11 von schabernack

>> Was sie alles wissen wollen, da kommt
>> man selbst manchmal gar nicht auf die
>> Idee, was das alles sein kann.
Jepp, aber dann wird heutzutage sofort im Internet recherchiert oder es folgen Sätze wie: "Frag doch mal Fahrrad-Peter, der ist doch Mikrobiologe" oder so. -.-

>> Kleine Fragenmonster, die Erwachsene
>> müde machen können.
Wunderschöne Formulierung. =)

@Sausevind - Nachhilfeschüler sind nicht der Durchschnitt

20:31 von Sausevind:
"Und dass sie keine Nachrichten kennen, ist üble Nachrede. Sie sind gut informiert, und derzeit sehr interessiert an allem, was mit Corona zusammenhängt."

Und wie sieht es mit dem Interesse an FFF aus?

Davon abgesehen repräsentieren Nachhilfeschüler nicht den Durchschnitt. Sie kennzeichnen sich durch Eigeninitiative bzw. engagierte Eltern aus.

Ein nicht unerheblicher Teil meiner Schüler kommt aus den sozialen Brennpunkten Berlin-Spandaus. Die haben andere Interessen. (Auf die von Ihnen beschriebene Lernbereitschaft stoße ich leider viel zu selten.)

20:33 von Nachfragerin

<< @Sausevind - Genau lesen.
"Kinder gehen mehr in die Natur? Nicht etwa mehr Kinder gehen in die Natur?"

20:20 von Sausevind:
"Beide Sätze besagen in der deutschen Sprache dasselbe."

Satz 1) "Kinder gehen mehr in die Natur."
> Die Anzahl oder Dauer von Aufenthalten in der Natur hat zugenommen.

Satz 2) "Mehr Kinder gehen in die Natur."
> Die Anzahl der Kinder hat zugenommen, die in die Natur gehen.

Es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob naturverbundene Kinder jetzt noch öfter/länger draußen sind oder nun auch Kinder rausgehen, die vorher lieber drinnen blieben.

Mir wäre der zweite Fall lieber. >>

.-.-.

Tut mir Leid. Wir benutzen im Deutschen den Satz "Kinder gehen mehr in die Natur" in beiden Bedeutungen.

@Sausevind und @MartinBlank

Sie scheinen zu glauben, wenn man sich PC-konform engagiert dann muss das ausreichen?

Was glauben Sie hat das zB gerade für ein Signal an die jüngere Generation gesendet, die gerade miterleben mussten was kluge und verdiente Menschen wie Jan Josef Liefers und Kollegen wegen einer kritischen künstlerischen Aktion in diesem Land von Teilen der Medien und der Gesellschaft gewärtigen mussten?

Belehrung. „Kritik und Selbstkritik“, so hieß das damals.

Übrigens haben die Schauspieler sich NICHT wie behauptet, die Argumente der sog. „Coronaleugner“ zu eigen gemacht, sondern es war umgekehrt. Dafür können Liefers und Kollegen aber nichts.

20:52 von Nachfragerin

"Davon abgesehen repräsentieren Nachhilfeschüler nicht den Durchschnitt. Sie kennzeichnen sich durch Eigeninitiative bzw. engagierte Eltern aus."

,.,.,

Da musste ich jetzt lachen.

Die, die in der Nachhilfe landen, sind komplett demotiviert, fast schulfeindlich, und ihre Eltern haben aufgegeben. Darum sollen es ja die Nachhilfelehrer dann richten.

Diese Schüler dann ganz neu aufzubauen, ganz neu zu motivieren - das lernt man dann in 20 Jahren.

Die Corona-Zeit beschleunigt diesen Prozess, ich unterrichte am Telefon.
Das reine Hören ist da wohl mit dran beteiligt an dem guten Erfolg.

20:48 von saschamaus75 / @schabernack, 20:11

«>> Was sie alles wissen wollen, da kommt
>> man selbst manchmal gar nicht auf die
>> Idee, was das alles sein kann.
Jepp, aber dann wird heutzutage sofort im Internet recherchiert oder es folgen Sätze wie: "Frag doch mal Fahrrad-Peter, der ist doch Mikrobiologe" oder so. -.-»

Das ist doch aber auch gut so.

Konnte man als Erwachsener vor Internet-Times Kinderfragen nicht beantworten. Musste man versuchen, die richtigen Antworten in Lexika raus zu finden. Internet ist prinzipiell viel besser, und immer mehr aktuell.

Je nach Situation, kann man das auch mit den Kindern zusammen machen. Gerade bei Grundschulkindern ein gutes Verfahren, um die Kurzen begleitet mit Recherche im Netz vertraut zu machen. So erhalten sie die Antworten auf Fragen … und lernen nebenbei noch was anderes, ohne zu bemerken, dass sie überhaupt was gelehrt bekommen.

Noch besser ist gar nicht denkbar.
Kinder lehren, ohne dass die das als Lernen-Müssen empfinden.

An wen verweisen, der mehr weiß, ist auch gut.

Sausi 2020

:Beide Sätze besagen in der deutschen Sprache dasselbe."
Nö. Nicht ganz
Es sind Nuancen.
Haarspalterei hält.
Einmal gehen mehr Kinder raus. Das andere Mal gehen die, die eh raus gehen, öfter oder weiter raus.

20:32, falsa demonstratio

>>Am 27. April 2021 um 20:13 von Bender Rodriguez
Fslsa

Zitat: „Das ist doch alles keine richtige Natur. Ich dachte hier geht es um richtiges draussen und nicht um Parkanlagen.“

Da gebe ich Ihnen natürlich Recht. Urwälder gibt es in der Stadt nicht.<<

Das ist richtig.

Aber es ist noch viel erschütternder:

Es gibt in ganz Deutschland keinen „echten“ Urwald mehr.

Am 27. April 2021 um 20:52 von Nachfragerin

Zitat: Davon abgesehen repräsentieren Nachhilfeschüler nicht den Durchschnitt.

Bitte fühlen Sie sich nicht abgestraft, wenn ich darauf hinweise, dass Ihre anekdotischen Berichte von einer einzigen Gesamtschule auch nicht repräsentativ sind.

@Sausevind - Doppeldeutigkeit

21:00 von Sausevind:
"Tut mir Leid. Wir benutzen im Deutschen den Satz 'Kinder gehen mehr in die Natur' in beiden Bedeutungen."

Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Bei Doppeldeutigkeiten frage ich aber gern mal nach, wie es denn nun gemeint ist.

PS: Wer ist "wir" und warum betonen Sie das Deutsche?

20:41, MartinBlank

>>von Möbius
Wir erleben gerade mit FFF die größte Jugendbewegung seit Jahrzehnten. Angesichts dieser Tatsache ist Ihr Beitrag unverständlich.<<

Ich versuche, mich in die Gedankenwelt des Users hineinzufühlen und nehme an, der User meint unter anderem FFF, wenn er beklagt, daß die „heutige Jugend“ den Mächtigen nach dem Mund reden würde...

21:16 von Bender Rodriguez

Sie irren. Ihr Sprachgefühl versagt. ;-)

Die logische Zerpflückung ist natürlich korrekt.
Nur benutzen wir sie nicht in der Kommunikation.

Ich hab es in einem früheren Beitrag, der grad veröffentlicht wurde, schon mal gesagt:

Wir benutzen im Deutschen den Satz "Kinder gehen mehr in die Natur" in beiden Bedeutungen.

Übrigens: Ihr Kürzel "Sausi" gefällt mir. :-)

21:21 von Nachfragerin

<< @Sausevind - Doppeldeutigkeit
21:00 von Sausevind:
"Tut mir Leid. Wir benutzen im Deutschen den Satz 'Kinder gehen mehr in die Natur' in beiden Bedeutungen."

Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Bei Doppeldeutigkeiten frage ich aber gern mal nach, wie es denn nun gemeint ist.

PS: Wer ist "wir" und warum betonen Sie das Deutsche? <<

.-.-.

Ich hatte den Eindruck, dass Bender die Sprache nicht von klein auf in Deutschland gelernt hat, weil er nicht wusste, dass "wir" - die von klein auf Deutsch sprechen - den Satz AUCH so benutzen, wie er es für unlogisch hielt.

Und:

Wenn man nicht weiß, wie etwas gemeint ist, empfiehlt es sich, den Kontext des Textes anzuschauen.

@falsa demonstratio

21:20 von falsa demonstratio:
"Bitte fühlen Sie sich nicht abgestraft, wenn ich darauf hinweise, [...]"

Keine Sorge. Ich werde Ihre Hinweise in Zukunft ignorieren.

@Sausevind - Hauptsache raus!

21:38 von Sausevind:
"Wenn man nicht weiß, wie etwas gemeint ist, empfiehlt es sich, den Kontext des Textes anzuschauen."

52% der Jugendlichen gehen häufiger in die Natur. Ob die vorher nur weniger oder gar nicht rausgingen, geht aus der Aussage nicht hervor. Letztendlich ist das aber auch egal, da beides zu begrüßen ist.

PS: "Bender Rodriguez" ist ein sprechender Roboter aus der Comicserie Futurama.

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21:07 von Möbius

«Was glauben Sie hat das zB gerade für ein Signal an die jüngere Generation gesendet, die gerade miterleben mussten was kluge und verdiente Menschen wie Jan Josef Liefers und Kollegen wegen einer kritischen künstlerischen Aktion in diesem Land von Teilen der Medien und der Gesellschaft gewärtigen mussten?»

Das war keine Kritik … das war Mumpitz zum Quadrat.

Um Kritik zu üben, muss erst mal klar sein,
was man überhaupt kritisieren will.

"Die Systemmedien" kritiseren, und wie der Kasper abwechselnd in 2 Tüten atmen, ist keine Kritik, schon gar keine Satire. Aber sinnfrei à la: "Setzen Sechs" + 1.000x schreiben: "Ich bin der Kasper".

Und das noch dazu als Schauspieler, dessen Berufswerkzeug das gesprochene Wort ist. Das Negativbeispiel für Kinder von Berufsversagen.

Und wer Kritik üben will, der kann nie erwarten, dass ihm die große Menge unkritisch Lob hudelt, und die Worte des Messias lobpreist.

Auch eine sehr gute Lernerfahrung für alle Kinder groß und klein.

@fathaland slim

"Ich versuche, mich in die Gedankenwelt des Users hineinzufühlen und nehme an, der User meint unter anderem FFF, wenn er beklagt, daß die „heutige Jugend“ den Mächtigen nach dem Mund reden würde..."

Ja, denke ich auch. Und ich bin auch davon überzeugt, dass dieser User (@Möbius) unter "hinterfragen" versteht, dass dabei unbedingt ein Ergebnis folgen muss, dass konträr zur offiziellen Politik steht, und zwar grundsätzlich.
Auf die Idee, dass "hinterfragen" auch zu völlig anderen Ergebnissen führen kann, kommt er nicht. Oder er kann dies nicht akzeptieren, weil es für ihn nur ein Ergebnis geben kann.

@21:16 von schabernack

>> Musste man versuchen, die richtigen
>> Antworten in Lexika raus zu finden.

Ähh, auf dem Flur steht in einem Regal außerdem noch einmal eine Komplettausgabe 'Meyers Lexikon' (17 Bände). =)

Am 27. April 2021 um 19:50 von Tada

Logisch. Kein Kind / Jugendlicher der Ferne am PC sitzt wird sich darüber beschweren, dass er es zu lange tut.
Und weiter? Auch einfach aufgeben, links liegen lassen und sich nicht mehr darum kümmern?
____
Davon war doch garnicht die Rede. Ich habe lediglich festgestellt, dass es sowohl dicke Kinder, als auch Kinder, die sich am liebsten nur vor dem PC aufgehalten haben, schon gab, bevor wir alle von Corona heimgesucht wurden und dass nicht alles ausschliesslich auf die damit zusammenhängenden Unbilligkeiten zurück zu führen ist.
Von aufgeben, sich nicht kümmern, oder links liegenlassen, habe ich kein Wort geschrieben.

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