Kommentare - Corona-Pandemie: Jugendliche gehen öfter in die Natur

27. April 2021 - 16:51 Uhr

Sie suchen Bewegung, Ablenkung und Erholung: Seit Beginn der Krise zieht es jüngere Menschen verstärkt ins Grüne, zeigt eine neue Studie. Viele sind zudem bereit, sich selbst für die Umwelt zu engagieren.

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Kommentare

Was man schätzt, das schützt man

Daher ist es nur logisch, dass Jugendliche, die wegen der pandemiebedingten Einschränkungen öfter in die Natur gehen auch bereit sind, sich aktiv für die einzusetzen:
"Seit Beginn der Corona-Krise hält sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland häufiger in der Natur auf (...). 52% der Jugendlichen gaben demnach an, viel häufiger oder zumindest etwas häufiger in der Natur unterwegs zu sein als vor der Pandemie. Natur spiele für sie oft eine wichtige Rolle beim Stressabbau und zur Ablenkung, aber auch (...) Zudem engagieren sich viele Jugendliche selbst für Natur- und Umweltschutz"

Dies als Tipp für die Lehrplan- und Unterrichtsgestaltung im Sommer. Und das nicht nur deswegen: "Von den Kernanliegen des Naturschutzes überzeugt sind laut der Studie aber vor allem Jugendliche mit eher gehobenem Bildungsgrad. Um Jugendliche aus sozial schwachen Familien für Naturschutzthemen zu sensibilisieren, seien niederschwellige Angebote erforderlich, die an ihre Lebenswelten anschließen"

finde ich gut

"Jugendliche gehen öfter in die Natur" - das beobachte ich auch und das finde ich klasse. Noch besser fände ich es, wenn Eltern, Freunde oder Verwandte die Jugendlichen begleiten würden, soweit das unter Corona-bedingungen möglich ist. Manche jungen Leute fühlen sich unsicher in der Natur oder auch in Parks, sie haben Angst vor Angriffen Überfällen ... da sollte es Unterstützung bei der Überwindung von Ängsten geben.

Junge Familien pachten Kleingärten, bauen Gemüse an oder betreiben "Urban Gardening" ... so als hätten sie den Gemüse- und Obstanbau erfunden. Das finde ich richtig gut, denn so bekommt man eine Beziehung zu Lebensmitteln und zu der Mühe, sie zu anzubauen, zu den Jahreszeiten, zur Witterung ... alles existenzielle Dinge, zu denen man unter den heutigen Wohnbedingungen den Kontakt verliert.

was für ein seltsamer Artikel - wozu..?

Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts...

und dann so ein Artikel...

Will man uns hier für blöd verkaufen..???

Das ist ...

... die Wurzel aller Akzeptanz und allen ausgewogenen Umgehens: Man muss die Chance haben, es kennenzulernen.
Ob es Natur, fremde Menschen, Bücher, Sport, gesunde Mischernährung oder was auch immer ist.
Also gebt der Jugend diese Chance durch Vorleben, Schützen, Gerechtigkeit .....

@Nettie

"Dies als Tipp für die Lehrplan- und Unterrichtsgestaltung im Sommer."

Ich kann mich noch sehr gut an Gespräche mit meinem Rektor erinnern, welcher schlicht der Meinung war "Ausflüge sind gefährlich".

Ja, so eine Rasselbande an Schülern ist manchmal schwer unter Kontrolle zu halten.
Und ja, Unfälle passieren und sie sind tragisch, sehr tragisch sogar.

Dennoch glaube ich, dass diese hypersensibilisierte Gesellschaft, die bei jeder kleinsten Unannehmlichkeit gleich in Hysterie und Panik verfällt, dabei einen Shit-Storm auslöst, deren Ausmaße Hurrikans nicht einmal im Ansatz erreichen, nicht dazu in der Lage ist, mit den Folgen solcher Unfälle umzugehen.

>"Von den Kernanliegen des Naturschutzes überzeugt sind laut der Studie aber vor allem Jugendliche mit eher gehobenem Bildungsgrad."<

Der Fokus bei Jugendlichen aus sozialbenachteiligten Familien liegt woanders.
Wie man z.B. zur künftigen Ausbildungsstätte kommt, wenn das Benzin immer teurer wird und es keinen ÖPNV gibt.

Nicht nur Jugendliche

Während des Studiums konnte ich noch stundenlange einsame Waldspaziergänge machen.

Schon vor 5 Jahren füllte sich der Wald langsam: die einen fahren mit Helm und ihren schicken enganliegenden Suits bekleidet auf dem Fahrrad zur Arbeit, die anderen führen ihre Hunde Gassi (was extrem zugenommen hat nicht nur wegen der wachsenden Zahl an Hunden, sondern restriktiverer Vorschriften in den Städten) und schließlich gibt es inzwischen eine große Jogger-Fraktion.

Jugendliche, wenn dann auch nur auf dem (Mountain-)bike sehe ich fast nie.

Mag in den Stadtparks anders sein ...

Mit Beginn der Pandemie füllte sich der Wald (zum Teil begegnet man alle paar Sekunden jemandem). Hängt allerdings sehr von Tag, Zeit und Wetter ab.

Wenn man seine Ruhe haben will und Abgeschiedenheit sucht dann muss man sich schon auskennen.

Sehr sinnvoll...

allein durch die Tatsache, das Bewegung generiert wird, hilft, Trübsinn zu vertreiben. Und das junge Leute die Natur und die Probleme kennenlernen, ist die Kirsche auf der Sahne.

Jungendliche gehen öfter in die Natur

Das finde ich ganz besonders toll und die werden auch merken , wie gut es ihnen tut sich in der Natur aufzuhalten !

Und die andere Hälfte

sitzt dauerhaft vor der Glotze und nutzt soziale Medien und andere digitale Zerstreuung, weil außer Natur und Medien fast nichts mehr anderes möglich ist.
Ich weiß jetzt nicht so genau, ob ich den Artikel daher erfreulich finden soll.(ist das Glas halbvoll oder halbleer?) Freuen tut es mich für die 50% Naturliebhaber wenigstens.

@ vriegel um 17.51 Uhr, Es kommt drauf an, was man draus macht

"Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft."
Ja, das mag für einige zutreffen. Es gibt übrigens Länder mit geringer Einwohnerdichte, in denen viele Kinder zu Hause beschult werden - völlig ohne psychiatrischen Erscheinungen oder psychologische und psychosomatische Folgen.
"Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts..."
Man kann auch draußen spielen und Sport machen. Das schadet den Eltern und Großeltern auch nicht.
"und dann so ein Artikel...
Will man uns hier für blöd verkaufen..???"
Sie persönlich sind sicherlich nicht Adressat dieses Artikels. Übrigens: Es gibt auch Menschen, die machen etwas aus der Situation.

@vriegel 17:51 Uhr: nehmen’s Sie’s locker

Die Mods wollen schließlich auch mal ihre Ruhe haben.

Draußen tobt Corona, die Debatte wird immer aggressiver („wer nicht dafür ist, ist rechts“), jeder belehrt jeden, Home-Schooling ist eine Riesen-Katastrophe.

Da tut es doch diesem Forum gut sich mal mit einem unverfänglichen Artikel zu entspannen, finden Sie nicht?

Als die Ukraine 2014 Panzer in den Donbass schickte, und dort nicht so recht vorankam, war zwischendrin plötzlich mal der einzige kommentierbare Artikel auf Tagesschau.de einer zum gestiegenen Preis für Markenbutter...

@Shantuma 17:55

„... Ich kann mich noch sehr gut an Gespräche mit meinem Rektor erinnern, welcher schlicht der Meinung war "Ausflüge sind gefährlich"...“

Gut, wenn die Schule einen begrünten Innenhof o.ä. Umgebungen hat. Für uns hieß es immer „raus, wenn es irgend geht“ (auch ohne Viren, auch mit Mathe usw.)

Und das Tollste: Über 40 Jahre immer alle von Ausflügen und Klassenfahrten heil zurück gebracht.

@17:51 von vriegel

>> Will man uns hier für blöd verkaufen..???

Wen meinen Sie mit "uns"? -.-

P.S.: Und muß ich dann zum An-&Verkauf gehen? oO

um 17:51 von vriegel

"und dann so ein Artikel... Will man uns hier für blöd verkaufen..???"

Aus dem Artikel:
"Natur spiele für sie oft eine wichtige Rolle beim Stressabbau und zur Ablenkung, aber auch als Raum für Sport und Bewegung."

Gibt eben einen Grund, warum man den Artikel lesen sollte, bevor man ihn kommentiert.

@vriegel

"Will man uns hier für blöd verkaufen..???"

Sparen Sie sich ihre Energie.

Die Natur ist die letzte Ausflucht, wenn alle Stränge reißen, dann flüchtet man in das Altbekannte. Bis es eines Tages dann auch verboten wird ... warum auch immer.

Fakt ist, die Lebensrealität vieler Jugendlicher und auch vieler Menschen findet gar kein Gehör mehr in den großen Medien.

Wo sich früher die Jugendlichen in Jugendclubs, oder Vereinen getroffen haben ist heute stille. Also was denkt man? Das die Jugendlichen in den häufig eingeengten Wohnverhältnissen dahin vegetieren wollen?
Nein!
Aber man sucht nicht die Gründe, man "feiert" die Erfolge und hofft das die paar die sich den Luxus des "Grün"-seins leisten können in Zukunft den Ton für alle angeben.
Mir graut es vor der Zukunft. Denn sie wird ignorant sein und Gewalt, als Reaktion darauf, weiter vorbringen.

@draufguckerin 18:04 Uhr: da haben Sie recht

In Deutschland herrscht aber Schulpflicht und da ist das nicht erlaubt, mit zwei Ausnahmen: Wenn man zum „fahrenden Volk“ gehört (damit sind nicht nur Sinti und Roma gemeint, sondern zB auch Zirkusleute) oder wenn man zB Geschäftsführer eines DAX40 Konzerns ist und ständig von A nach B umziehen muss. Dann dürfen Sie ihre Kinder entweder selber unterrichten oder einen Privatlehrer engagieren.

Und was die besagten Länder angeht (Island zB), da herrscht nicht die deutsche Leistungsschule vor. Trotz mehrfacher Vorstöße haben sich die KM geweigert die Lehrpläne auszudünnen und den Stoff auf die folgenden Jahre zu verteilen. Gerade die Schüler der Abschlussklassen bekommen gerade die volle Breitseite ab. Anerkannt werden die Abschlüsse schon, aber ob da noch Noten wie in den Vorjahren zustande kommen, ist eine andere Frage.

17:51 von vriegel

"was für ein seltsamer Artikel - wozu..?
Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts...

und dann so ein Artikel...

Will man uns hier für blöd verkaufen..???"

,.,.,

Hochinteressante Antwort, die Sie da geben.

Vielleicht wollen die Jugendlichen, die - laut der Studie des Bundesamtes für Naturschutz
- die Natur entdeckt haben, wirklich, wenn auch unfreiwillig, die für blöd verkaufen, die ihre festen Vorurteile gegenüber ihnen haben, wie die oben von Ihnen genannten.

Da krachen die Vorurteile zusammen, und der Artikelschreiber soll das jetzt verschweigen?

17:51, vriegel

>>was für ein seltsamer Artikel - wozu..?
Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts...

und dann so ein Artikel...

Will man uns hier für blöd verkaufen..???<<

Fragezeicheninflation.

Sie scheinen einen anderen Artikel als ich gelesen zu haben. Mich verkauft jedenfalls niemand für blöd. Ich gehöre also nicht zu Ihrem uns.

Endlich mal eine positive, beruhigende Nachricht

„Jugendliche gehen öfter in die Natur“

„Hunderte Jugendliche zogen randalierend und plündernd durch die Innenstadt.
Tatverdächtige sind jung, männlich, oft polizeibekannt“

TS Stand: 22.09.2020 17:32 Uhr

„Wurden
im Frühsommer
vergangenen Jahres gut 1000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt.“

Was hat sich zwischen Frühsommer
und 22.09.2020,
außer den Spargelpreisen, geändert?

Weibliche Jugendliche gehen öfter in die Natur,
statt in Stuttgart in die Stadt,
demonstrieren für fff,

allerdings nur diejenigen,
mit eher gehobenem Bildungsgrad.

Ja super!

Endlich mal eine positive, beruhigende Nachricht.

Ein Drittel war schon demonstrieren?!

"Gut ein Drittel der Befragten (33 Prozent) gab an, schon mindestens einmal an einer entsprechenden Demonstration - etwa von 'Fridays for Future' - teilgenommen zu haben."

Einige Kollegen haben ihren Klassen angeboten, zu FFF. Die Schüler sind natürlich gern hingegangen. Nicht, weil sie das Thema interessiert, sondern weil sie dann keinen Unterricht haben.

Dass jeder Dritte diese oder andere Bewegung aktiv unterstützt hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die meisten lesen nicht einmal Nachrichten.

Ich finde das man froh sein kann ausweichen zu können

Noch.

Stellen Sie sich vor, sie wohnen im Geschosswohnungsbau 8. Stock und dürfen nur zum Arbeiten und Einkaufen raus.

Wen würde es da nicht in die Natur ziehen?

Außerdem sollte JEDER das freie Naturerlebnis genießen so lange es noch geht. Mit Campen oder Grillen sind die Vorschriften in den letzten Jahren ja schon strenger geworden ... ich kenne Wälder, da wird man vom Landratsamt aufgefordert „die befestigten Wege nicht zu verlassen“ und sobald die „autonom“ fahrenden Autos kommen kann es auch mit dem spontanen Abstecher in den Waldweg (auch heute schon meist verboten) vorbei sein („sehr geehrter Fahrzeugführer, diese Straße ist laut polizeilicher Anordnung nicht befahrbar! Die Anfrage ist abgelehnt!“).

halbvoll oder halbleer

von Erich78 @
Immer positiv denken.

Durch Corona erkennen wir jetzt schon vor sehr früh welche jungen Menschen leistungsbereit, eigenverantwortliche und zuverlässige sein werden.

vriegel 17:51

„Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts...

und dann so ein Artikel...

Will man uns hier für blöd verkaufen..???“
…….
Wenn man sich ihren Kommentar so durchliest, hat man das Gefühl, dass in ihrem Leben die Sonne niemals scheint

Pauschalurteil ohne Kenntnisse

@ vriegel
Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

Für die Jugendlichen, mit denen ich beruflich zu tun habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass das gar nicht stimmt.
Die Jugend bringt mehr Verständnis, Rücksicht und Disziplin auf, als Sie sich vorstellen können. Außerdem kennt fast jeder einen Risikopatienten. Es ist jedem klar, dass man einfach jede Infektion vermeiden sollte.

@fathaland slim 18:28 Uhr

"Ich gehöre also nicht zu Ihrem uns."

Unsere Sprache ist doch was tolles..wer mitdenkt, kann Ihre Worte gut verstehen..

In unserem Lockdown light kann man doch spazieren oder Wandern gehen..mit steigenden Temperaturen muss man nur drauf achten, dass man genug Abstand zu den anderen Naturliebhabern einhält..

Engagement?

"Zudem engagieren sich viele Jugendliche selbst für Natur- und Umweltschutz. Gut ein Drittel der Befragten (33 Prozent) gab an, schon mindestens einmal an einer entsprechenden Demonstration - etwa von "Fridays for Future" - teilgenommen zu haben." Also unter Engagement , hoffe ich doch, ist etwas mehr zu verstehen als Schule zu schwänzen und anderen vorschreiben zu wollen wie sie sich verhalten sollen. Wie wär's mir echter Arbeit im Wald oder wo auch immer. Wenn dann immer noch so viele sagen sie engagieren sich für die Umwelt ziehe ich gerne meinen Hut.

@ vriegel

... und dann so ein Artikel... Will man uns hier für blöd verkaufen..???

Welche Absicht verfolgen Sie denn mit Ihrem Beitrag?

sobald die „autonom“ fahrenden Autos kommen ?

von Möbius @
An Ihrem Komentar ist für mich persönlich klar zu erkenne das für Sie das Einhalten von demokratischen Gesetzten und Regeln Sorgen bereitet?

17:51 von vriegel

«was für ein seltsamer Artikel - wozu..?
Die Jugend ist frustriert und die Kinder sind erschöpft.

«Schule zu, Home schooling, kein Sport, kein nichts...
und dann so ein Artikel...
Will man uns hier für blöd verkaufen..???»

Manche andere sind erschöpft, weil sie schon wieder zum Büdchen am Eck müssen, um neue Fragezeichen zu kaufen.

Manche Kinder sind erschöpft, andere nicht.
Die Jugend ist wie die Autos.
Manche älter, manche jünger, manche größer, manche kleiner.

Sport als Nicht-Kontakt-Sport dürfen Kinder unter 14 Jahren in Gruppen bis zu 5 Kindern betreiben. Toll ist das nicht, aber besser als nichts. Nicht alle Kinder haben gleiche Möglichkeiten. Das wusste man aber auch schon vor diesem Artikel.

Erwachsenen im Umfeld der Kinder kommt aktuell um so mehr Verantwortung zu, den Kindern etwas zu ermöglichen. Phantasie ist der Kaiser dabei. Draußen ist das nicht so schwer.

Kinder jammern wenigsten nicht den ganzen Tag um des Jammerns willen umher. Die besseren Erwachsenen.

@schneegans

"Gut, wenn die Schule einen begrünten Innenhof o.ä. Umgebungen hat. Für uns hieß es immer „raus, wenn es irgend geht“ (auch ohne Viren, auch mit Mathe usw.)"

Meine Schulen hatten selten dieses Vergnügen, wobei eine sowas wie ein "grünes Klassenzimmer" hatte, welches aber nie genutzt wurde.

"Und das Tollste: Über 40 Jahre immer alle von Ausflügen und Klassenfahrten heil zurück gebracht."

Ich weiß, dass früher dies durchaus "einfacher" war. Heute hat man dann halt schonmal die Eltern im Nacken.

Corona als Herausforderung

Aus dieser Corona Pandemie können wir auch Positives heraus ziehen. Wir können lernen, was eine Gesellschaft zusammen durch Solidarität und Disziplin erreichen kann. Jugendliche sehen nicht in erster Linie neidisch die "Grundrechte", die man aggressiv einfordern soll, sondern die Solidarität und den gemeinsamen Verzicht. Daher kann uns diese Pandemie sozial zusammen schweißen.

@Peter Goge

"Es ist jedem klar, dass man einfach jede Infektion vermeiden sollte."

Ich hoffe, dies meinen Sie nicht wörtlich ...

Ansonsten kann ich nur mein tiefstes Mitleid aussprechen, weil wir dann dem Untergang geweiht sind.

@Peter Goge 18:39 Uhr: so ist das nicht

Wenn Sie mit Jugendlichen beruflich zu tun haben, dann wissen Sie sicher auch das Kinder und Jugendliche viel eher als Erwachsene bereit sind andere Rahmenbedingungen zu akzeptieren. Die suchen sich dann eher selbst ihre Nischen. Anders die Erwachsenen: die kriegen einen dicken Hals und demonstrieren weil sie nicht mehr dürfen was sie jahrzehntelang durften ..

Ich bin da in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen. Meine Lehrer haben uns zur Kritikfähigkeit erzogen (aktiv und passiv) und dazu, hinter die Kulissen zu schauen und die Dinge zu hinterfragen. Das möchte ich nicht missen.

Ich finde es sehr schade wenn ich heute so viele junge angepasste Menschen erlebe die nur noch Lehrsätze nachplappern und den Mächtigen nach dem Mund reden.

@ passdscho

Zudem engagieren sich viele Jugendliche selbst für Natur- und Umweltschutz.

Wenn die heutige Jugend in diesem Land einst das Heft in der Hand halten wird, werden wir uns unangenehme Fragen zu unserer gedankenlosen und egoistischen Umweltpolitik gefallen lassen müssen.

@ Möbius

Ich finde es sehr schade wenn ich heute so viele junge angepasste Menschen erlebe die nur noch Lehrsätze nachplappern und den Mächtigen nach dem Mund reden.

Die Jugend ist heute viel weniger angepasst, viel weniger egoistisch und vier neugieriger als Sie glauben. Mit Ihrer negativen Sicht und Ihrem Pessimismus können junge Menschen wenig anfangen.

18:37 von Möbius

«Stellen Sie sich vor, sie wohnen im Geschosswohnungsbau 8. Stock und dürfen nur zum Arbeiten und Einkaufen raus.»

Was verzapfen Sie denn für einen groben Unfug. Aus dem 8. Stock von irgendwo dürfen das Kind und der Erwachsene genau so viel oder wenig raus wie aus dem Einfamilienhaus. Meist liegt der 8. Stock aber in einem weniger angenehmen Wohnumfeld.

Zur Natur ist der Weg vom 8. Stock fast immer weiter als vom Stadtrand aus dem weniger hohen Haus. Das war schon vor Corona ein Nachteil der dortigen Anwohner.

«… und sobald die „autonom“ fahrenden Autos kommen kann es auch mit dem spontanen Abstecher in den Waldweg […] vorbei sein.»

Dann kaufen Sie sich eben keinen autonomen Vollidiot. Sondern fahren eigenhändig in den Waldweg rein mit dem Auto mit Schmackes zum ganz großen Naturerlebnis. Es sind sowieso viel zu wenige Autos in Wäldern unterwegs. Muss unbedingt anders werden, damit sich der Wald auch wohlfühlen kann.

Das werden Ihnen auch Förster & Waldschrat so erklären.

@ Shantuma

"Es ist jedem klar, dass man einfach jede Infektion vermeiden sollte."

Ich hoffe, dies meinen Sie nicht wörtlich ...

Aber sowas von wörtlich.

Das ist alles sehr pauschal.

Das ist alles sehr pauschal. Kinder gehen mehr in die Natur? Nicht etwa mehr Kinder gehen in die Natur?
Kommt das nicht auf die Natur an? Hier am Odenwald geht man ganz von selbst in die Natur. Ein paar Meter weiter ist Mannheim. Von Natur keine Spur. Ich könnte gar nicht mehr in die Natur gegangen sein. Andere Schüler kannten Natur nur aus dem Fernsehen. Das gabs also schon immer.

Aber endlich mal kein Artikel über inzidenzen oder Putin

18:52, Möbius

>>Ich finde es sehr schade wenn ich heute so viele junge angepasste Menschen erlebe die nur noch Lehrsätze nachplappern und den Mächtigen nach dem Mund reden.<<

Was denn für Lehrsätze?

Und Sie meinen wirklich, die heutige Jugend rede den Vorständen der multinationalen Konzerne nach dem Mund?

Das ist mir noch nicht aufgefallen.

@Shantuma

"Ich kann mich noch sehr gut an Gespräche mit meinem Rektor erinnern, welcher schlicht der Meinung war "Ausflüge sind gefährlich".

Ja, so eine Rasselbande an Schülern ist manchmal schwer unter Kontrolle zu halten" Am 27. April 2021 um 17:55 von Shantuma

*

Das Problem sind aber manche Eltern, die klagen.

Es ist schon lange so, dass die Erzieherinnen in der Kita die Kleinen nicht mit Sonnencreme eincremen dürfen (man soll es vor der Kita tun, was sinnfrei ist, weil die Creme bis Mittag nicht hält).
Wenn ein Kind eine Zecke hat, dann werden die Eltern von der Arbeit gerufen, weil die Zecke laut manchen Eltern sofort vom Arzt entfernt werden muss.

Und wegen den Corona-Tests vor dem Unterricht haben auch schon Eltern wegen Körperverletzung geklagt.

Es hat nur noch niemand geklagt, weil sich ein Kind am Papier am Finger geschnitten hat. Noch.

Am 27. April 2021 um 19:05 von Bender Rodriguez

Zitat: Ein paar Meter weiter ist Mannheim. Von Natur keine Spur.

Wie wäre es z.B. mit:

August-Bebel-Park in Neckarau, Bürgerpark am Wingertsbuckel, Glückstein-Park auf dem Lindenhof, Herzogenriedpark, Karl-Schweizer-Park in Sandhofen, Luisenpark, Neckarvorland, Rheinwiesen, Stempelpark in Käfertal, Viernheimer Wald, Unterer Luisenpark ?

Na sowas, da lag ich falsch...

In die Natur?
In den Wald?
Wo es keinen Handyempfang mehr gibt?
Weg vom Computer?
Freiwillig?

Toll!
Ich gebe es zu, dass ich jetzt ein paar Vorurteile über die Jugend von heute über Bord geworfen habe.

@werner1955 18:45 Uhr: Regeln für jeden nachvollziehbar sein

Sie unterstellen mir, ich hätte ein Problem mit dem Befolgen „demokratischer“ und „gesetzlicher“ Regeln?

Was meinen Sie eigentlich mit „demokratisch“? Nicht alle Entscheidungen kommen durch Mehrheitsbeschlüsse zustande. Und nur weil die Mehrheit „Haltet den Dieb!“ schreit, muss das ja nicht richtig sein, oder ?

Und nicht immer sind Verbote und Regeln sinnvoll.

Es gibt so viele Situationen im Leben wo man es nicht immer exakt so machen kann, wie das Behörden vorgeben - selbst da wo die Regeln im Prinzip nachvollziehbar sind.

Es kenne übrigens einige Länder auf dieser Welt in denen die individuelle Freiheit weit weniger Einschränkungen unterworfen ist, als in Deutschland (auch schon vor Corona). Dazu zähle ich Länder Südeuropas, die USA und (man höre und staune!) Russland.

18:46 von schabernack

Erwachsenen im Umfeld der Kinder kommt aktuell um so mehr Verantwortung zu, den Kindern etwas zu ermöglichen. Phantasie ist der Kaiser dabei. Draußen ist das nicht so schwer.

Vor einiger Zeit las ich in der NOZ, dass derzeit (Berufs-)Beratungsgespräche teilweise im Freien als Spaziergänge stattfänden. Die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen nähmen das gerne an und empfänden dies sogar als "niedrigschwelliger" als wenn das Gespräch sich gegenüber sitzend stattfindet.

Kinder jammern wenigsten nicht den ganzen Tag um des Jammerns willen umher. Die besseren Erwachsenen.

Wenn ich mir einige Beiträge hier so durchlese, kann ich Ihnen nur zustimmen.

@18:35 von Nachfragerin

>> Die meisten lesen nicht einmal
>> Nachrichten.

Als (vor Corona) noch das Jugendzentrum geöffnet war, kam es häufig vor, daß ich (mit 2-3 Kids im Raum) einfach die Tagesschau angemacht habe und spätestens ab dem 2 Bericht wurde kontrovers diskutiert.

Ich mußte eigentlich nur Moderation und Faktencheck übernehmen. *sehnsüchtigzurückerinner*

P.S.: Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben. =)

Am 27. April 2021 um 19:17 von Möbius

Zitat: Was meinen Sie eigentlich mit „demokratisch“? Nicht alle Entscheidungen kommen durch Mehrheitsbeschlüsse zustande. Und nur weil die Mehrheit „Haltet den Dieb!“ schreit, muss das ja nicht richtig sein, oder ? Und nicht immer sind Verbote und Regeln sinnvoll. Es gibt so viele Situationen im Leben wo man es nicht immer exakt so machen kann, wie das Behörden vorgeben - selbst da wo die Regeln im Prinzip nachvollziehbar sind.

Ich würde das weniger philosophisch sehen.

Autos haben auf gesperrten Waldwegen nichts zu suchen; auch Ihres nicht.

Wer es nicht einsieht, soll sich wenigstens zwangsweise an die Regeln halten; auch Sie.

Fußballverein gestrichen, keine Training erlaubt etc.

@18:42 von Peter Goge u.a. @ vriegel
Aus der Praxis kann ich die Einlassung schon verstehen.
Und die von Anfang an unplausiblen, unwissenschaftlichen Maßnahmen haben mich geärgert.
Mein Nachwuchs hatte 2x in der Woche Training, am Wochenende oft noch ein Turnier.
Der Vorstand und die Trainer hatten ein vorblidliches Konzept erarbeitet, zu dem sie sogar im bayerischen Fernsehen befragt wurden.
Aber: Keine Genehmigung. Selbst der Sportuntericht - im Freien - war lange nicht erlaubt in Bayern.
Meine Erfahrung ist also, dass tatsächlich die notwendige körperliche Aktivität wesentlich reduziert ist.
Wenn sich dann Jugendliche im Freien treffen, sind sie oft in einem Pulk zusammen, natürlich ohne Masken, und mit geringeren Abständen. Auch die bayerische Polizei hat nur begrenzte Ressourcen....

Nachtrag: >> Die meisten

Nachtrag:
>> Die meisten lesen nicht einmal
>> Nachrichten.

Die meisten Kids WOLLEN lernen. Der schlimmste Satz, den Sie zu einem Kind sagen können, ist: "Das brauchst du nicht zu wissen/ zu verstehen". -.-

18:52 von Möbius

«Ich finde es sehr schade wenn ich heute so viele junge angepasste Menschen erlebe die nur noch Lehrsätze nachplappern und den Mächtigen nach dem Mund reden.»

Nachplappern ist eher was für die gealterten Erwachsenen, die ihre Weisheiten längst mit Löffeln gefressen haben, und deren Weltsicht noch etwas weniger flexibel und neugierig ist wie das Eisenbahngleis, auf dem der eingefahrene und vorgezeichete Weg direkt hinein ins Nirvana führt.

Jugendliche und Kinder von heutzutge sind interessiert und offen, wenn man sich für sie interessiert, sie auf gleicher Augenhöhe behandelt, anstatt sie mit dem allwissenden Wissen der Alten zu beschwatzen und zu langweilen.

Grundlegend geändert zu vor 20 oder 30 oder 50 Jahren hat sich das auch nicht. Neugier ist das Privileg der Jugendzeit. Und Neugier ohne Not zu beerdigen ist die Torheit derer, die sich ab einem gewissen Alter für die Neunmalklugen halten.

Diese Opfer können dann ab dann auch nichts mehr anfangen …
mit dem Spirit of Youth.

@fathaland slim 19:09 Uhr: da gehts wieder los

Sie versuchen mir etwas in den Mund zu legen:

„ Und Sie meinen wirklich, die heutige Jugend rede den Vorständen der multinationalen Konzerne nach dem Mund?“

Welche „multinationalen Konzerne“? Es gibt erstens noch andere „Mächtige“ = Meinungsführer (von den Milliardären und ihrem Einfluss mal zu schweigen, das betrifft junge Menschen ja auch eher nicht) und zweitens meinte ich damit das leider viel zu viele das sagen was sie glauben, dass man hören will. Umgekehrt haben zu viele Menschen auch die „Schere im Kopf“ und halten lieber die Klappe als Nachteile zu riskieren.

17:51 von vriegel

>>Will man uns hier für blöd verkaufen..???<<

Wieso uns? Also ich werde hier nicht für dumm verkauft.

19:17, Möbius

>>Es kenne übrigens einige Länder auf dieser Welt in denen die individuelle Freiheit weit weniger Einschränkungen unterworfen ist, als in Deutschland (auch schon vor Corona). Dazu zähle ich Länder Südeuropas, die USA und (man höre und staune!) Russland.<<

Ja, da staune ich wirklich sehr.

@ um 19:29 von saschamaus75

Völlig richtig!
Bis sie eingeschult werden.
Dann lässt dieses Verlangen ziemlich schnell nach.

@Peter Goge 19:02 Uhr: meine Sichtweise ist nicht pessimistisch

Ich unterstelle vielen meist besonders cleveren „Jugendlichen“ aus gutem Haus (meist sind es Studenten) knallharten OPPORTUNISMUS.

Die meisten wissen genau, was von ihnen erwartet wird, worauf es ankommt um voran zu kommen und nicht anzuecken.

Und bitte nicht FFF als Gegenbeispiel. Dieses Engagement hat schon die Kanzlerin als „lobenswert“ bezeichnet...

Wo bleiben die jungen Leute heute die GEGEN den Strom schwimmen ? Zu schwierig ?

18:38 von werner1955

"Durch Corona erkennen wir jetzt schon vor sehr früh welche jungen Menschen leistungsbereit, eigenverantwortliche und zuverlässige sein werden."

Aha, und was gedenkt "ihr" mit diesen Erkenntnissen anzufangen?

19:31, Möbius

>>@fathaland slim 19:09 Uhr: da gehts wieder los
Sie versuchen mir etwas in den Mund zu legen:

„ Und Sie meinen wirklich, die heutige Jugend rede den Vorständen der multinationalen Konzerne nach dem Mund?“

Welche „multinationalen Konzerne“? Es gibt erstens noch andere „Mächtige“ = Meinungsführer (von den Milliardären und ihrem Einfluss mal zu schweigen, das betrifft junge Menschen ja auch eher nicht) und zweitens meinte ich damit das leider viel zu viele das sagen was sie glauben, dass man hören will. Umgekehrt haben zu viele Menschen auch die „Schere im Kopf“ und halten lieber die Klappe als Nachteile zu riskieren.<<

Wir leben im Kapitalismus. In selbigem sind Macht und Geld eng verknüpft.

Ich verorte deswegen die Macht da, wo das Geld ist.

Ja, so platt sehe ich das.

Jugendliche gehen mehr in die Natur

... ein Ansporn für "Alte" wie mich ...
die sich leider viel zu sehr verkriecht.
Stille, nur den meist sanften Stimmen der Natur lauschen, abschalten, ...
Sehen, riechen, ...
Ich hoffe und denke, dass auch das die Jugendlichen "gelernt" haben.

Und wer es ganz böse meint, bleibt immer noch Georg Kreislers
"Tauben vergiften im Park..."

Jugendliche können keinen Kleingarten pachten

und da "urban gardening" defaultmäßig auch zentnerweise Quecken rausreißen bedeutet geht's lieber auf's Trampolin und in den 10 cbm Pool. Wer sich dann abstrampelt mit der Gartenordnung und Terz kriegt mit den "Knütterköppen" bei der Begehung (ja das gibt's!) ist eindeutig eine Altersklasse darüber. Aber Spaß macht's trotzdem.

Zu fathaland slim um 19.09

Die differenzierte Wahrnehmung junger Menschen durch den Foristen Moebius ist wirklich beeindruckend. Ich frage mich auch, wen er denn meint: nur die jungen Menschen in -Deutschland oder die in der ganzen Welt ?

@ saschamaus75

Als (vor Corona) noch das Jugendzentrum geöffnet war, kam es häufig vor, daß ich (mit 2-3 Kids im Raum) einfach die Tagesschau angemacht habe und spätestens ab dem 2 Bericht wurde kontrovers diskutiert.

Ich mußte eigentlich nur Moderation und Faktencheck übernehmen. *sehnsüchtigzurückerinner*

Die meisten Kids WOLLEN lernen. Der schlimmste Satz, den Sie zu einem Kind sagen können, ist: "Das brauchst du nicht zu wissen/ zu verstehen". -.-

Denke Sie sind da am richtigen Platz - danke für Ihr Engagement!

@schabernack 19:05 Uhr: dann eben nicht ?

Na klar kann man heute noch entscheiden ob man sich von einem „autonomen“ Auto durch die Gegend kutschieren lässt oder nicht.

Wie sieht das in 20 Jahren aus?

Ich sehe die Argumentation schon vor mir: „keine Selbstfahrer mehr, da sich so die Verkehrssicherheit steigern lässt und jährlich tausende Verkehrstote vermieden werden können!“

Dann braucht man evtl eine Sondererlaubnis um selbst steuern zu können und am Ende darf man dann garnicht mehr (aus Solidarität mit der Allgemeinheit).

Draufguckerin

Ja, das mag für einige zutreffen. Es gibt übrigens Länder mit geringer Einwohnerdichte, in denen viele Kinder zu Hause beschult werden - völlig ohne psychiatrischen Erscheinungen oder psychologische und psychosomatische Folgen.
——————————
Kinder, die bis zur Jugend in diesen Ländern zuhause unterrichtet werden, haben mindestens ein Abnabelungsproblem von Mama und Papa. Das geht gar nicht anders.
Haben Sie Kinder? Sie zuhause beschult? Ich denke eher nicht. Ihre Weisheiten brauche ich nicht.

Desinteresse 21

z.b joggen und Fahrrad fahren.
—————————-
Sind Sie mit 11 Jahren gejoggt?

@weingasi1 (18:36)

"Ich bin eher der Meinung, wer immer sportlich war, egal welche Sportart, der wird auch unter den Bedingungen nach Möglichkeiten gesucht haben, sich sportlich zu betätigen." von weingasi1

*

Mag sein. Und weiter? Soll man die unsportlichen Kinder und Jugendlichen einfach aufgeben?

***

"Aus vor Corona-Zeiten kenne ich eher die Klage von Erwachsenen, dass die Kinder die meiste Zeit vor dem PC verbringen" von weingasi1

*

Logisch. Kein Kind / Jugendlicher der Ferne am PC sitzt wird sich darüber beschweren, dass er es zu lange tut.
Und weiter? Auch einfach aufgeben, links liegen lassen und sich nicht mehr darum kümmern?

Am 27. April 2021 um 18:38

Am 27. April 2021 um 18:38 von werner1955
halbvoll oder halbleer
von Erich78 @
Immer positiv denken.

Durch Corona erkennen wir jetzt schon vor sehr früh welche jungen Menschen leistungsbereit, eigenverantwortliche und zuverlässige sein werden.
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Großer Unsinn

19:24 von Kaneel

«Vor einiger Zeit las ich in der NOZ, dass derzeit (Berufs-)Beratungsgespräche teilweise im Freien als Spaziergänge stattfänden. Die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen nähmen das gerne an und empfänden dies sogar als "niedrigschwelliger" als wenn das Gespräch sich gegenüber sitzend stattfindet.»

Entspannt und in gewisser Art "spielerisch" bei gleichzeitiger Ernsthaftigkeit schafft nicht nur mit Kindern und Jugendlichen eine angenehmere Atmosphäre von Verständigung. Dies bleibt auch im späteren Berufsleben genau das gleiche.

Die weite Mehrheit aller Menschen fühlt sich so wohler, ist kreativer, mehr leistungsbereit / leistungsfähig. Als wenn die Atmosphäre förmlich, steif, und hierarchisch ist wie bei Kaiser Wilhelm mit Schnauzbart + Pickelhaube auf dem Kasernenhof.

Ich weiß natürlich nicht, was alle Jugendlichen so machen in der Natur, um dem Corona-Blues zu entkommen. Auf jeden Fall sind in der Natur Freiräume für alle, die sich in der Birne schon durch die Umgebung auftun …

@Leipzigerin59 Alte in die Natur

Als Alter mach ich mir eher Gedanken darüber wie ich es geregelt kriege meinen neu entwickelten Fledermausdetektor nach 22 Uhr mit ein paar weiteren Bastelopas life zu testen und nicht mit 'ner 40 kHz Quelle. Der Fehler ist vermutlich dass ich mir überhaupt Gedanken darüber mache, vorsichtig gesagt.

es nicht immer exakt?

von Möbius @
Und wo das dann so ist entscheiden Sie persönlich? ohne auf Und wer sollte dann Rücksicht auf Ihre Problem nehmen?

Zu neudeutsch "Querdenker" der Zerfall unserer Rechtsordnung und unseres Gemeinwesen oder?

>>> übrigens einige Länder
Und ich kenn noch sehr viel mehr Länder wo die persönlichen Freiheit garnicht vorhanden sind.

mit diesen Erkenntnissen anzufangen?

heathersfan @

Das wir uns keine Sorgen um unsere Jungen machen brauchen.

Viel haben jetzt schon erkannt das nur "Fordern" von andern niemand wirlich weiterbringt sondern Eigenverantwortung und Selbstbestimmung heute wichtiger sind.

Deshalb positiv und optimistisch sein.

Vriegel

Klar. Man darf ja draußen nicht seine Freunde treffen. Höchstens einen.
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Zur Zeit „zählen“ Kinder unter 14 nicht.

18:35 von Nachfragerin

<< "Gut ein Drittel der Befragten (33 Prozent) gab an, schon mindestens einmal an einer entsprechenden Demonstration - etwa von 'Fridays for Future' - teilgenommen zu haben."

Einige Kollegen haben ihren Klassen angeboten, zu FFF. Die Schüler sind natürlich gern hingegangen. Nicht, weil sie das Thema interessiert, sondern weil sie dann keinen Unterricht haben. <<

,.,.,,.

Sagen böse Zungen.

Wissen können die bösen Zungen das nicht, aber anderes wäre ihnen wohl unerträglich.

xxxx

"Dass jeder Dritte diese oder andere Bewegung aktiv unterstützt hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen."

,.,.,

Das ist ja der Punkt. Vorstellen können manche sich immer nur das, was sie als Vorurteil tief in sich verankert haben.

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"Die meisten lesen nicht einmal Nachrichten."

Sie hören oder sehen sie wohl eher.

@19:37 von nie wieder spd

>> Bis sie eingeschult werden.
>> Dann lässt dieses Verlangen ziemlich
>> schnell nach.

Das Gefühl habe ich nicht. oO

Es könnte an der Art und Weise liegen, wie Wissen vermittelt wird. -.-

@Shantuma 18:48

„... Ich weiß, dass früher dies durchaus "einfacher" war. Heute hat man dann halt schonmal die Eltern im Nacken...“

Sehr lange ist es nicht her und die Eltern sind in vielerlei Hinsicht schon seit einiger Zeit ein „Problem“, vor allem, wenn man etwas andere Wege (nicht immer die von Vorgesetzten intrinsisch gewünschten) gehen wollte. (Wegbereiter wurden wahrhaftig gefordert). Das war nicht einfach.
Aber wenn man die Begeisterung für die Sache hat (und dadurch Kraft), dann kann man was bewegen.
Das erfahre ich auch von meinen „Nachfolger-Schützlingen“, zu denen ich Kontakt halte.

Gute Nachricht

Und im nächsten Bericht auf TS kann man lesen, dass die Kinder und Jugendlichen sich immer weniger bewegen in der Coronakrise.
Werden die Jugendlichen, die so viel öfter in die Natur gehen, dann vielleicht mit dem SUV von Papa und Mama gefahren oder fahren sie ganz klimafreundlich mit dem E-Scooter, der seine dreckigen Batterien ja aus Übersee bezieht?
Es ist lustig, wenn zwei sich widersprechende Artikel hintereinander kommen.

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