Ihre Meinung zu: Kommentar zu #allesdichtmachen: Geschmacklos zynisch

23. April 2021 - 16:50 Uhr

Die gespielte Gleichgültigkeit, mit der die Aktion "#allesdichtmachen" über die Corona-Toten hinweghumort, ist bemerkenswert - und völlig unangebracht, meint Martin Schmidt. Sachliche Kritik an der Corona-Politik geht anders.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.77778
Durchschnitt: 2.8 (18 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

#allesdichtmachen

Ich finde diese Aktion äußerst gelungen, auch wenn Zynismus natürlich nicht konstruktiv ist.

Aber die Aussage ist trotzdem klar: Wenn die veröffentlichte Meinung Regierungshandeln im Großen und Ganzen nicht mehr kritisch hinterfragt, sondern sich teilweise lieber in Ergebenheitsadressen ergeht, muss jemand anderes diese Aufgabe übernehmen.

Allein die Tatsache, wie hysterisch viele Medien und Politiker (z.B. Herr Duin) reagieren , beweist, dass die Initiatoren damit einen wunden Punkt getroffen haben. Eine Aufgabe, die eigentlich ganz andere hätten.

Eine Meinung ist eine Meinung

Sind wir schon wieder soweit, dass es gute und schlechte Meinungen gibt?
Jemand, der eine Meinung äußert, die genau auf Regierungs- und Mainstreamlinie liegt, ist ein guter Mensch? Jemand der eine andere Meinung vertritt, ist ein schlechter Mensch, der die Todesopfer der Pandemie missachtet?
Dieses Gesamtmuster geht mittlerweile durch alle Themen. Jemand, der eine andere Meinung als die angebliche Masse oder die Regierung vertritt, ist ein Nazi, ein Rassist, ein schlechter Mensch?
Das Grundgesetz sagt aber zu diesen Themen etwas ganz anderes aus. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, seine Meinung, wenn sie anders ist, nicht frei äußern zu dürfen. Oder ist inzwischen auch das Grundgesetz geändert worden?
Ich denke da mal an Voltaire. Der sagte sinnbildlich, dass er auch dafür kämpfen würde, dass Menschen, die anderer Meinung sind als er, diese andere Meinung äußern dürfen. Davon kann heute nicht mehr gesprochen werden. Heute gibt es nur eine Meinung, die offen vertreten werden darf.

Nun ja

Es wird versucht, die Schauspieler mundtot zu machen. Der Rundfunkrat Garrelt Duin forderte offen Berufsverbot für Schauspieler mit anderen Meinungen: „Die zuständigen Gremien müssen die Zusammenarbeit – auch aus Solidarität mit denen, die wirklich unter Corona und den Folgen leiden – schnellstens beenden.“ twitterte er.
Auch eine Definition der Meinungsfreiheit.

Meinungsfreiheit

Eine sachliche oder konstruktive Kritik ist in diesem Lande an der Corona Politik weder gewollt noch politisch zugelassen. Jeder der es wagt einen Hauch von Kritik zu üben ist ein Querdenker was natürlich völliger Quatsch ist. Ich fand die Aktion prima und mehr als überfällig.

Ich persönlich finde es

Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen.
Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln.
Das nenne ich persönlich Machtmissbrauch. Es ist meines Erachtens nicht ihr Job sich z. Bsp. geschlossen gegen eine Politik oder Politiker zu wenden. Und abzuklären ist zudem, wer oder was dann wirklich dahinter steckt, wenn sich Schauspieler Sänger Tänzer in der Weise verhalten?
Öffentliche Satire ist für mich eine unangebrachte Art und Weise über andere Menschen abzulästern und sie damit womöglich in Verruf zu bringen.
Aber die Meinungen darüber sind geteilt und die Entscheidung ob so was erlaubt sein soll und darf, treffen andere. Ich persönlich finde es geschmacklos.

Da werden Erinnerungen...

...an das dunkelste Kapitel der Deutschen Geschichte wieder wach.

Nein, ich meine nicht die "allesdichtmachen"-Leute, sondern diejenigen, die Äusserungen, die gegen den "Mainstream" ( um nicht zu sagen "Regierungsmeinung" ) sind, am liebsten verbieten lassen und solche Personen mundtot machen wollen.

Aber gut, ich fordere hiermit auch ein "Berufsverbot" für Herrn Duin ( wäre er man lieber in Ostfriesland geblieben... ).

Peinlich

Da pusten sich ein paar Öffnungsfans aber ganz schön auf. Peinlich ist die Kampagne der Promis (und B-Promis) allemal. Schämt euch. Zum Vergessen.

Kultur ist Leben!

50 Schauspieler haben es gewagt, mit satirischen-schwarzen Beiträgen auf die dramatische Situation der Kulturszene aufmerksam zu machen. Das ist ihnen gelungen. Nur leider scheinen die meisten Menschen unwillig oder unfähig zu sein, mit gesundem Abstand über das Gesehene nachzudenken.

Man darf aus Angst vor dem Tod nicht aufhören zu leben!

Sachliche Kritik...

...an der Corona-Politik ist doch gar nicht möglich bzw. wird ignoriert. Siehe Diskussion um Ausgangssperren und Ansteckungsrisiko im Freien. Da muss man schon eine gewisse Schärfe einsetzen.
Das macht diese zweifelhafte Aktion zwar nicht besser. Allerdings könnte sie dabei helfen, sich mal bewusst zu machen, wieviel Gefahrenpotential in frustrierten Menschen steckt.

Kritik aushalten

Warum vertragen soviele Menschen diese Kritik der Schauspieler nicht?
Es ist Kritik und dabei ist es absolut egal, wie sie verpackt ist und wie sie zum Ausdruck gebracht wird.
Kritik ist erlaubt. Punkt.

Die einzigen Länder und Gesellschaften welche Kritik nicht erlauben, werden von Faschisten und Kommunisten regiert.

Sie haben Ihr Ziel erreicht

An Hand der Reaktionen kann man nun genau erkennen, gegen wen diese Aktion gerichtet war...

In vielen Foren gibts überwiegend Zustimmung, hier eher mehr Ablehnung..

Ich wundere mich nur, weswegen man sich nicht viel früher aus der Deckung gewagt hat.

Gerade auch an die Medien war diese Aktion gerichtet...

Getroffene Hunde bellen...

Das ging daneben

"Wer aus Gründen handelt, handelt noch lange nicht vernünftig; denn Gründe sind oft unvernünftig."
(Charles Joseph de Ligne)

@ Kritikunerwünscht

Jemand, der eine Meinung äußert, die genau auf Regierungs- und Mainstreamlinie liegt, ist ein guter Mensch? Jemand der eine andere Meinung vertritt, ist ein schlechter Mensch,

Es geht nicht um gut oder schlecht. Aber diese Kampagne ist irgendwo zwischen peinlich und zynisch angesiedelt. Da haben einige Mitmacher ziemlich wenig kapiert.

Ich hoffe

dass die Zyniker nicht selbst von der Wirklichkeit getroffen werden. Besser zynisch als einem Plastikschlauch im Hals beatmet werden.

Corona ist beiweitem nicht ueberwunden. Bei den Passagen, die man derzeit dem Virus gewaehrt , ist die naechste virulente Mutation nur eine Frage der Zeit.

Ich kann die Künstler verstehen

Ging es nicht einmal darum, Kontakte, die Ansteckungen ermöglichen, zu vermeiden? Aus dieser Philosophie wurde dann schnell, "wir machen alles zu". Daß zB Supermärkte ein Statement für C-Sicherheit sind, und Vorbild für vieles sein könnten, wird nicht wahrgenommen. Konzepte die von Gesundheitsämtern abgesegnet wurden, völlig egal, alles zusperren. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisee der Aerosolforscher, alles völlig egal. Daß sich Künstler, Hotelerie/Gastronomie, Zoos, Handel, und was sonst noch, veräppelt vorkommen, kann ich nachvollziehen. Gar, wenn die Corona-Politik von Bund und Ländern in ihrer Weitsicht, Organisationssicherheit, Kritik- und Lernfähigkeit doch sehr an Realsatire erinnert. Was bleibt einem da noch als Zynismus.

Wenn man als Künstler von

Wenn man als Künstler von Hans-Georg Maaßen und AfD-Bundestagsabgeordneten Lob erhält, sollte man sich schleunigst hinterfragen.
Dann ist da doch was gewaltig schief gelaufen.

Jedem das seine

"Die gespielte Gleichgültigkeit, mit der die Aktion "#allesdichtmachen" über die Corona-Toten hinweghumort, ist bemerkenswert - und völlig unangebracht,"

*

Humor ist immer etwas boshaft.
Es gibt auch den schwarzen Humor.

Monty Python würde heute hier wohl kaum gut ankommen.

Die erste vier

Die 4 Kommentatoren sollten sich ein für alle mal hinter die Ohren schreiben:
Jede geäußerte Meinung darf kritisiert werden!
Das hat nichts mit Unterdrückung zu tun. Im Gegenteil, wenn man selbst mit einem Widerspruch nicht umgehen kann, dann sollte man sich eher überlegen, ob man seine Meinung öffentlich äußern muss.
Und übrigens: ich bin insgesamt mit vielem in diesem Land nicht einverstanden und stehe auch dafür ein. In die berüchtigte "rechte Ecke" bin ich jedoch noch nie gestellt worden.

Wie schon Dieter Nuhr mit seinem populistisch-platten Niedermachen der Fridays for Future Bewegung haben sich die Schauspielerinnen ein schlechtes Zeugnis bezüglich ihres Intellekts ausgestellt.

Meine Meinung, darf gerne kritisiert werden!

@ 17:01 von Prenzlbaer

Aussagen wie "Lebensmittelläden schließen - und wenn alle verhungert sind, hat das Virus keine Chance mehr" haben mit kritischer Auseinandersetzung rein gar nichts zu tun. Die haben auch keinen künstlerischen Wert, geschweige denn einen Witz. Und berechtigte Kritik an dieser Aktion ist auch nicht hysterisch. Hysterisch ist eher manches in diesen Videos. Wozu das ganze führt, sieht man an dem Beifall aus den Ecken der afd, Quer-nicht-denker und Reichsbürgern. Dem kritischen Denken haben Liefers, Tukur und co einen echten Bärendienst erwiesen. Heike Makatsch hat das schnell kapiert und ihr Video zurückgezogen und sich entschuldigt.
Und wenn die Nebelschwaden dieser Selbstbeweihräucherung von Schauspielern, die vergaßen, ihr Hirn vorher einzuschalten statt sich nachher über die Gesellschaft dieser Klaqueure zu beklagen, verzogen sind, kann man sich wieder der echten kritischen Auseinandersetzung mit den Corona-Maßnahmen widmen.

Jeder darf seine Meinung äussern..

.. ist auch gut so. Wenn man das Sterben von tausenden Menschen der Lächerlichkeit preisgeben möchte, zeugt dies m. M. n. von verachtenswerter Empathielosigkeit und geistiger Umnachtung. Mögen diese Menschen in sich gehen und sich hinterfragen, welchen Sinn ihr dasein auf unserem Planeten macht.

Meinungsfreiheit

Zum Ende der DDR hat man genau so über die berichtet, die nicht auf Staatslinie waren.
Das war zu einem Zeitpunkt als sich das ganze nicht mehr verheimlichen ließ.
Die Gründe waren damals andere-aber gewisse Parallelen gibt es trotzdem.Ich glaube auch einen Teil der Künstler werden wir wohl so schnell nicht mehr sehen.

@Gregor 42 - Berufsverbot für Politiker? :)

17:09 von Gregor 42:
"Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen. Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln."
> Vergessen Sie die Politiker nicht! Die sind ja auch öffentlich bekannt und haben ihre Anhänger.

"Öffentliche Satire ist für mich eine unangebrachte Art und Weise über andere Menschen abzulästern und sie damit womöglich in Verruf zu bringen."
> Über wen wurde denn "abgelästert"?

"Aber die Meinungen darüber sind geteilt und die Entscheidung ob so was erlaubt sein soll und darf, treffen andere."
> Die Entscheidung wurde schon vor vielen Jahrzehnten getroffen. Man kann sie im Artikel 5 des Grundgesetzes nachlesen.

"Ich persönlich finde es geschmacklos."
> Mir geht es ähnlich. Aber manchmal braucht es eine solche Überspitzung, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

an Nachfragerin um 17:17

"Man darf aus Angst vor dem Tod nicht aufhören zu leben!"

Eine Floskel, die ebenso unpassend ist, wie die Aktion der "Künstler".

@Gregor 42 17:09

Zitat: "Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen.
Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln.
Das nenne ich persönlich Machtmissbrauch. Es ist meines Erachtens nicht ihr Job sich z. Bsp. geschlossen gegen eine Politik oder Politiker zu wenden. Und abzuklären ist zudem, wer oder was dann wirklich dahinter steckt, wenn sich Schauspieler Sänger Tänzer in der Weise verhalten?"

Wissen Sie, die Branche hat seit über einem Jahr quasi Berufsverbot, viele Künstler sind in Hartz4. Die Bühnen stehen vor dem aus. Da verzeihe ich den Frust, den die Leute schieben.

wer ist Herr Schmitt?

"Es ist ein Video, das unter die Haut geht: Ein schwer kranker Mann hat den Hörer nur kurz am Ohr. Er telefoniert noch einmal mit seiner Frau. Sie sprechen das letzte Mal für einige Wochen, erklärt die Ärztin auf der Intensivstation und fügt hinzu: "Vielleicht für immer." Der 60-Jährige muss ans Beatmungsgerät, schon vier Tage später braucht er eine künstliche Lunge. Überlebenschance gering."

Er scheint auf jeden Fall wenig Ahnung zu haben vom realen Leben und davon was so alles ohne Corona passiert...

In Deutschland sterben jedes Jahr fast 1 Million Menschen. Die meisten ohne Corona.

Wir hatten in 2020 ca. 40.000 weniger (!) Fälle mit schweren respiratorischen Erkrankungen, als in 2019...

Und es gab in 2019 etwa gleich viele Langzeitbeatmete wie in 2020. Mit den selben Folgen wie jetzt...

Genau diese mediale Aufblasung und diese "Stimmungmache" ist es, die die Künstler kritisieren...

Bravo Herr Schmitt. Voll in die "Falle" getappt...

@Gregor 42

"Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln. Das nenne ich persönlich Machtmissbrauch. Es ist meines Erachtens nicht ihr Job sich z. Bsp. geschlossen gegen eine Politik oder Politiker zu wenden." Am 23. April 2021 um 17:09 von Gregor 42

*

Sprechen Sie bitte für sich. Wenn sie sich aufwiegeln lassen, dann liegt es an Ihnen - weshalb auch immer.

Die Menschen haben je ein eigenes Gehirn und machen sich eigene Gedanken zu allem.
Glücklicherweise sind die Gedanken aufgrund der persönlichen Erfahrungen der einzelnen unterschiedlich, denn:
„Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.“
von Konrad Adenauer

@Gregor 42 (17:09)

Zitat:
"Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen.
Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln."

Ich finde die Aktion mißlungen, würde aber jederzeit dafür auf die Straße gehen, dass jemand solchen Blödsinn frei von sich geben darf.

Ich würde sogar auf die Straße gehen, um Ihr Recht zu verteidigen, dass Sie fordern können, dass man anderen Menschen die Grundrechte beschneidet, wie Sie es dank dieser Freiheit in Ihrem Beitrag tun.
Auch wenn Sie grottenfalsch liegen.

@Gregor 42

"Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen.
Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln."

Was sind Sie denn von Beruf? Haben Sie überhaupt die Berechtigung sich öffentlich zu äußern?

Im Ernst: Jeder hat das Recht sich politisch zu äußern, alles andere, was Sie vorschlagen, wäre undemokratisch, in höchstem Maße.

Ich lasse mich, davon mal abgesehen, in meiner Meinungsbildung nicht davon beeinflussen, was Sportler, Künstler oder B-Promis für richtig halten.

Es entlarvt den Künstler

der sich hier eingebracht hat...
U es schadet nicht, sich zu entschuldigen für diese Geschmacksverirrung, besonders bei den Betroffenen, die gerne auf eine wie auch immer geartete Alternative zurückgegriffen hätten, die aber so weltweit nicht vorhanden ist.
Konstruktive Vorschläge wären angebracht gewesen... Deshalb muss sich keiner wundern, wenn der Applaus aus den Ecken kommt, die leugnen u Abstreiten.Das hättet ihr wissen können u müssen!

Mein Kommentar zum Kommentar: geschmacklos überheblich!

Journalisten und Journalistinnen haben in dieser Krise einen sicheren Job.

Schauspieler und Schauspielerinnen nicht.

Journalistinnen und Journalisten werden wertgeschätzt. Sie sind "systemrelevant".

Schauspielerinnen und Schauspieler nicht.

Es ist leicht, sie zu kritisieren. Zuhören ist schwerer. Die Kultur ist für mich definitiv systemrelevant. Dass sie einschränkt wird, für die Demokratie kaum zu verkraften!

Das ist doch keine Meinung

@ Opa Klaus:
Jeder darf seine Meinung äussern.

Niemand ist vor Dummheit sicher. Einige Aktivisten stehen zu ihrer Fehlleistung, andere nicht.

Nun ja, ich denke mal, dass

die Protagonisten in den Videoclips damit gerechnet haben, Gegenwind zu bekommen.
Von daher : alles normal.
Dass im Nachhinein ein paar der Schauspieler kalte Füße bekommen haben: auch normal.
Morgen scheint auch wieder die Sonne bei uns.
Auch Schauspieler haben ein recht auf Meinung, wenn auch
keine öffentlich rechtliche .
Zynismus sollte dabei aber aussen verbleiben, das ist Bedingung. Oder?

@Gerd Hansen um 17.14 Uhr

Ich finde, ihre benutzte Begrifflichkeit "Mainstream" als pauschale Verurteilung ist ein mundtot machen.
Sie verurteilen nämlich pauschal alle, die sich sachlich mit der Coronapolitik auseinandersetzen, das ist kein Mainstream.
Die Coronapolitik ist ja auch ein Ergebnis von Sammlung und Abwägung vieler Meinungen.

Die Kunstszene allgemein darf sehr gerne auf sich aufmerksam machen, ich sehe auch keinen Sinn in der Schließung von Museen, auch Aufführungen in Kleinkunstbühnen habe ich unter bestimmten Bedingungen nicht kritisch gesehen.
Aber eine plakative Aktion, die vollkommen missverstanden werden kann und von der falschen Seite für sich beansprucht wird, muss auch als das betitelt werden, was es ist, ein Griff ins Klo.

@Nachfragerin / @ Logik

"an Nachfragerin um 17:17 "Man darf aus Angst vor dem Tod nicht aufhören zu leben!"

Eine Floskel, die ebenso unpassend ist, wie die Aktion der "Künstler"." Am 23. April 2021 um 17:27 von logig

*

Ich halte es für keine Floskel und absolut passend. Mit jedem Tag stirbt man halt ein Bisschen.

Und die Kunst darf doch alles , oder nicht?

@SinnUnd Verstand

"...Heike Makatsch hat das schnell kapiert und ihr Video zurückgezogen und sich entschuldigt..."

Ja,
sie hat kapiert, daß sich ihre "Meinungsäußerung" sehr sehr negativ auf ihre weitere Karriere auswirken kann.

Logisch, es hätte allen klar sein müssen, "wer" da "Beifall klatscht".

Aber deshalb komplett den Mund halten ?

Es wird immer schlimmer hier in D...

@ 17:27_logig - voll zutreffend, nicht unpassend

""Man darf aus Angst vor dem Tod nicht aufhören zu leben!"

>Eine Floskel, die ebenso unpassend ist, wie die Aktion der "Künstler"."<

Denn - falls Sie es nicht selbst bemerkt haben - genau das ist die Kernaussage der Künstler...

Und genau so denken immer mehr Menschen.

Das Leben steht nicht(!) über allem. Und sterben müssen wir alle.

Das einzige was daher unser Maßstab sein sollte ist, ob die Intensivstationen noch klar kommen. NUR wenn es da zu einem dauerhaften (!) Kollaps kommen könnte, dann sind Maßnahmen wie Lockdown etc. gerechtfertigt...

Ich hoffe das Bundesverfassungsgericht sieht das genauso...

#allesdichtmachen

Es macht sich eine gefährliche Tendenz breit, die nur noch ein entweder oder kennt.
Setzen wir uns doch mal mit der anderen Meinung auseinander anstatt sie gleich zu verteufeln. Ich habe immer noch von denjenigen, die nicht meiner Meinung waren, etwas lernen können.

@ 17:19 von Toni B. Ganz genau

Also werden wir weder von Faschisten noch von Kommunisten regiert, denn diese Darstellerinnen dürfen ihren weinerlichen Schwachsinn doch vollkommen problemlos verbreiten, egal wie dümmlich er verpackt sein mag.
Das ist auch gut das diese Figuren das dürfen, aber es ist eben halt auch erlaubt dagegen Stellung zu beziehen.

Wenn diese Leute aber so viel Zeit haben weil sie ihrer "Arbeit" nicht nachgehen können, dann gäbe es sicher die Möglichkeit freiwillig in Krankenhäusern zu arbeiten um medizinisches Personal zu entlasten so das jenes Personal ihren wirklich relevanten Berufen nachgehen kann damit diese unsägliche Pandemie mit möglichst geringen Verlusten überwunden werden kann.
Dann können die Memmen, Verzeihung, (mimi)MIMEN auch wieder ihrer Kunst nachgehen und für die furchtbaren Mainstream-Medien seichte Unterhaltungsfilmchen drehen.

@hardpart um 17.23 Uhr

"Wie schon Dieter Nuhr mit seinem populistisch-platten Niedermachen der Fridays for Future Bewegung haben sich die Schauspielerinnen ein schlechtes Zeugnis bezüglich ihres Intellekts ausgestellt.

Meine Meinung, darf gerne kritisiert werden!"

Zustimmung ist ja auch Kritik, und diese möchte ich hiermit gerne mitteilen (also die Zustimmung).

an Opa Klaus um 17:24

Die Empathielosigkeit in den satirischen Beiträgen ist erschreckend. Wer nicht sieht, wie sehr er andere verletzt, oft genug nur durch oberflächliche Besserwisserei, mißbraucht die Kunstfreiheit. Er mißbraucht auch seine Popularität.
Im Übrigen kann auch Satire empathisch sein, wo nicht, sollte sie besser Schweigen.

@ Prenzlbaer um 17.01 Uhr, "Die ganze Welt dreht sich um mich"

Ihr Wohlwollen gegenüber den kritisierten SchauspielerInnen ehrt sie, aber es handelt sich hier um erwachsene Menschen, denen man etwas mehr Solidarität mit uns MitbürgerInnen auch ihren KünstlerkollegInnen zutrauen möchte.

Diese jämmerliche Stellungnahme der betreffenden SchauspielerInnen ist kein kritisches Hinterfragen, wie Sie es nennen, es ist einfach nur unqualifiziertes Absondern von Befindlichkeitsgeheule, die die eigene Person und Berufsgruppe in den Mittelpunkt stellen. "Die ganze Welt dreht sich um mich" - nein, liebe GEZ-geförderte SchauspielerInnenblase, die Welt dreht sich ausnahmsweise mal nicht um Sie, sondern um die vielen Menschen, die den Lockdown und die vielen Einschränkungen als viel gravierender erfahren und die trotzdem durchhalten.

Hier zeigt sich wunderbar die

Hier zeigt sich wunderbar die heutige Berichterstattung, statt eines neutral und passiv gehaltenen Berichtes bedarf es bei so etwas direkt einen Kommentar.

Ich finde die Aktion gut und bei den "Rückziehern" sieht man ganz gut wer noch etwas Rückgrat hat und wer eben nicht.

Ich habe mir alle Videos angesehen - keines war geschmacklos

Viele haben mich im Gegenteil berührt..

Mag sein das es daran lag, dass die Schauspieler gut waren...

Aber es war gut und richtig zu zeigen, dass wir aktuell vieles falsch machen.

Zudem sieht man ja an fast allen Ländern um uns herum, dass überall gelockert wird.

Und wir machen das Gegenteil, obwohl wir mit das beste Gesundheitssystem von allen um uns herum haben...

gründlich in die Hose gegangenen Aktion - die die Akteure jetzt wenigstens öffentlich in Frage stellen - dürfte ihre "Vereinnahmung" durch ausgewiesene Vertreter rechten Gedankenguts sein: „Beifall gab es dagegen vom früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen (…) Medienjournalist Stefan Niggemeier vom Onlinemagazin "uebermedien.de" schrieb von ekliger Ironie und einem Dammbruch, der zugleich der bisher größte Erfolg der Querdenkerszene sei. Der Grünen-EU-Abgeordnete Erik Marquardt kritisierte, er finde die Aktion schlecht und sehe sie als Ausdruck einer zunehmenden Resignation von eigentlich Vernünftigen“

So nachvollziehbar die Resignation insbesondere im von den Maßnahmen gegen das Virus, über deren Rationalität und Effizienz man durchaus reden kann (und muss) besonders betroffenen Kulturbereich ist: Unbedachter Aktionismus und besonders Zynismus helfen keinem. Und stoßen ab: „Viele Twitter-Nutzer: (…) Mit der Videoaktion würden die Opfer verhöhnt".

@17:09 von Gregor 42

Ähhh aber wenn das Ärzte, Virologen oder sonstige "Experten" zu einem Thema machen und dadurch wie bspw. Herr Drosten in der Zwischenzeit eine solche Bekanntheit erlangt haben und vermutlich auch eine riesen Fangemeinde, dann ist das OK? Ich gehe schwer davon aus, dass es in der BRD sehr viele Menschen gibt, die jeglicher Aussage ihres favorisierten Virologen zwischenzeitlich blind folgen. Und im Fall von Corona ist das nicht weniger politisch als dass, was die Damen und Herren Schauspieler*innen hier getan haben.
Wenn jeder der sich berufen fühlt und zufällig aus dem Fachbereich Medizin und Virologie kommt das tut, ist das ebenso politisch wie beim vorliegenden Fall.
Wenn dann Virologen auch noch Podcasts unterhalten, machen sie das genauso ungefragt, wie die Schauspieler*innen mit ihrem Youtube Auftritt.
Wenn dann alle und dann sollten nur noch Politiker politische Äußerungen treffen, die werden dafür bezahlt und das ist ihr Job- wäre da nur nicht dieses Detail der Meinungsfreiheit.

Jeder darf seine Meinung aeussern

Manches ist halt geschmacklos. Und ja einiges darf man in Deutschland nicht sagen.

Man sollte ueber die eigene Meinung nachdenken, wenn man in Applaus von der Ecke bekommt, die gesinnungsmaessig womoeglich mehr sagen wuerden, als man in Deutschland darf.

Ein herzliches Danke den Künstlern

für eine gelungene und aus meiner Sicht überaus gut durchdachte Aktion. Natürlich war klar, dass dies sofort in eine rechte, AFD- oder Reichsbürger-nahe Ecke geschoben wird, wie es seit einem Jahr mit jeder Kritik an den staatlich verordneten Maßnahmen passiert. Wenigstens kann man den Schauspielern kein Berufsverbot mehr erteilen - das haben sie bereits.

Aktion naja Reaktion??

Dumm finde ich die Meinung, Regierungspolitik werde nicht hinterfragt. Man lebt ihr in einer Blase! Genau wie die die meinen es werde alles zensiert. Die Krux ist, es wird jede Meinung wiedergegeben, bei jeder Maßnahme ist alles voller Bedenkenträger.
Und hiermit meine ich weniger die Schauspieler hier, als vielmehr einige Foristen die sich in einer dickwandigen Filterblase fühlen, ihre Meinung laufend zum besten geben und bei Nichtzustimmung die „Zensur!“-Keule herausholen! Da wird jede Diskussion schnell zur Einbahnstraße.

Zur Aktion, na, die Branche ist schlimm getroffen, sicher, die Sartire überzogen und ja sorry, falls speziell bei euch das Spitzengehalt der TV-Stars wahrscheinlich nicht im Ansatz ersetzt wird. Ich hofft hingegen sehr, das den vielen kleinen Bühnenschauspielern geholfen wird, die kein Einkommen haben, die sich in Geduld üben (müssen) und um die ich mir wirklich Sorgen mache.

@ hardpart

Jemanden geistig in die Nähe von Massenmördern zu stellen, ist für Sie also "erlaubte Kritik"? Sorry, aber da stelle ich Ihnen und auch all den anderen, die jetzt auf diesen Leuten rumtrampeln ein "schlechtes Zeugnis bezüglich Ihres Intellekts aus."

Man kann diese Aktion der Schauspieler und Künstler für dumm und ininformiert halten. Aber sie im Affekt in die (geistige) Nähe von braunen Horden zu stellen, hat rein gar nichts mit sachlich objektiver Kritik zu tun. Das ist selbst strunzdumm und reichlich hysterisch! Es hat in der Tat etwas von mundtot machen.

Und solche Zeiten, in denen Menschen wegen anderer Ansichten wieder mundtot gemacht werden, will ich nie wieder erleben! Weder von rechts noch von links!

Um mich mal selbst zu zitieren: "Wenn wir nicht endlich mehr Vorsicht in unseren Vorverurteilungen gegenüber anderen walten lassen, werden wir höchst selbst zu jenen Dämonen, die wir zu bekämpfen eigentlich geschworen haben!"

Super Aktion

Mach irgendeinen Blödsinn und nenne es Kunst - und schon fühlst du dich als was Besonderes.
Die Leute kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen. Hauptsache, wichtig machen, mit Anstand oder gar Format hat das nichts zu tun.

@Oberstudienrat - Es gibt keinen Grund, Theater zu schließen.

17:16 von Oberstudienrat:
"Da pusten sich ein paar Öffnungsfans aber ganz schön auf."

Vielleicht haben sie auch von den Lockdownfans gelernt. In dieser Fangruppe wird leider jedes noch so sinnfrei Verbot eifrig beklatscht, weil keiner von denen die Zusammenhänge hinterfragt.

Eine Studie der TU Berlin hat das Ansteckungsrisiko in verschiedenen Lebensbereichen untersucht. In Theatern liegt das Risiko weit unter dem Durchschnitt. Es gibt also keinen sachlichen Grund, solche Einrichtungen zu schließen.

Am 23. April 2021 um 17:19 von Toni B.

Zitat: Kritik ist erlaubt. Punkt.

Wer wollte Ihrer Aussage widersprechen.

Zitat: Es ist Kritik und dabei ist es absolut egal, wie sie verpackt ist und wie sie zum Ausdruck gebracht wird.

Das, was die Schauspieler*innen abgeliefert haben, ist zumindest geschmacklos. Das ist meine berechtigte Kritik daran.

Nun ja

Bis wann die NoCovid-Aktivisten wohl gebraucht haben, um zu merken, dass die Initiative „allesdichtmachen“ sie gar nicht wirklich unterstützt?

@vriegel um 17.29 Uhr

"Und es gab in 2019 etwa gleich viele Langzeitbeatmete wie in 2020. Mit den selben Folgen wie jetzt...
Genau diese mediale Aufblasung und diese "Stimmungmache" ist es, die die Künstler kritisieren... "

Und dass das vielleicht mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zu tun hat, haben Sie natürlich wieder völlig vergessen.

Wer ist da bitteschön in die Falle getappt?

Kuenstler

trifft die Pandemie am haertesten. Deswegen Medien, Fernsehen , Staat, Publikum unterstuetzt die Kuenstler.

Es waere fatal, wenn die Kreativitaet und Entwicklung der Kunst durch die Pandemie nachhaltig geschaedigt wuerde.

@Kritikunerwünscht 17:02

„Eine Meinung ist eine Meinung ....“

Mal abgesehen davon, ob man manche Äußerung als zulässige Meinung betrachten kann oder nicht:
Wenn man meint, man dürfe alles äußern, muss man auch damit leben, dass diese Meinungsäußerung auch eine Meinungsäußerung zur Antwort bekommt.

Also warum dann diese Beschwerde?
Das ist doch Meinungsfreiheit pur.

@Opa Klaus 17:24

Zitat: "Jeder darf seine Meinung äussern..

.. ist auch gut so. Wenn man das Sterben von tausenden Menschen der Lächerlichkeit preisgeben möchte, zeugt dies m. M. n. von verachtenswerter Empathielosigkeit und geistiger Umnachtung. Mögen diese Menschen in sich gehen und sich hinterfragen, welchen Sinn ihr dasein auf unserem Planeten macht."

Wo das Sterben von, es sind zehntausende Tote, der Lächerlichkeit preisgegeben wurde, ist mir wohl entgangen. Und daß das Krisenmanagement der Regierung/MPs doch an der einen, oder anderen Stelle doch einen Hauch Kritik vertragen könnte, und geradezu Satire und Zynismus heraufbeschwören muß, kommt wohl nicht von ungefähr.

"Ja,
sie hat kapiert, daß sich ihre "Meinungsäußerung" sehr sehr negativ auf ihre weitere Karriere auswirken kann.

Logisch, es hätte allen klar sein müssen, "wer" da "Beifall klatscht".

Aber deshalb komplett den Mund halten ?

Es wird immer schlimmer hier in D..."

Wäre es nicht schon so schlimm, dann hätte es diese Aktion nicht gebraucht. Und die Reaktionen vieler Journalisten zeigt uns ja auch, dass die Künstler absolut richtig liegen.

Es ist schon sehr schlimm. Nicht der Staat beschneidet unsere Meinungsfreiheit - es sind die Medien selber und die sozialen Netzwerke:

"Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung von Andersdenkenden"

sagt Dieter Nuhr

Ich wundere mich, dass er da nicht mit gemacht hat...

@Tada

"Humor ist immer etwas boshaft.
Es gibt auch den schwarzen Humor.

Monty Python würde heute hier wohl kaum gut ankommen."

Humor, der mit einem sehr ernsten Anspruch, wie in diesem Fall daherkommt, muss schon sehr intelligent gemacht sein. Sonst passiert genau das, was jetzt passiert: er wird nicht mehr als gut gemachte Satire gesehen (nicht von allen, aber von vielen) sondern als blanker Zynismus und Sarkasmus, der sich eher niederer Stammtisch-Mentalität bedient.
Ich bin übrigens ein Freund des schwarzen Humors, wenn er mit Qualität einhergeht.
In diesem Zusammenhang eine persönliche Frage: sind Sie eigentlich Fan von Marius Müller Westernhagen-;) ?

Am 23. April 2021 um 17:24 von skydiver-sr

Zitat: Ich glaube auch einen Teil der Künstler werden wir wohl so schnell nicht mehr sehen.

Ich persönlich bin mir sicher, dass ich selbst einen Teil der Künstler nicht mehr sehen werde.

Das ist meine persönliche Entscheidung, die jeder gerne kritisieren kann.

Gute Massnahmen in den Dreck ziehen

Jetzt fehlen nur noch die Kommentare wie Respektlos dies doch gegenüber den Coronaopfern ist,
damit Mann/Frau sich gleich auf der Moralischen Seite befindet.
Und ja wir haben nur 500 Grippeopfer (so wenig wie noch nie) dieses Jahr, und 1000sende Krankenhauskeimopfer, und nicht zu vergessen 90 Millionen verhungern, (durch die Massnahmen der Industrieländern) nun mehr in den (unter)entwickelten Ländern. Also nicht aufplustern wie herzlos doch diese (zynischen) Künstler sind.
Und nein diese Schauspieler distanzieren sich zurecht von rechten Organisationen, in die Mann/Frau sie jetzt verorten will, wie das ja so erfolgreich bei allen Kritikern getan wird.
Und deshalb schliesse ich mich den Coronabremsern an.
MASKE auf, überall und immer ich schlafe schon mit dieser äusserst vorteilhaften VF2 Maske, und werde meine 3+4 jährigen Kinder festhalten wenn Sie geimpft werden.

@vriegel 17:29 Uhr..

"Genau diese mediale Aufblasung und diese "Stimmungmache" ist es, die die Künstler kritisieren..."

Es ist keine Stimmungs- und Panikmache, was seit einem Jahr auf Intensivstationen geschieht.

Ihre statistischen Einlassungen "40000 weniger Fälle respiratorischer Erkrankungen" sind eher Ausdruck dessen, dass weniger Kontakte stattgefunden haben.

Wer ist vriegel?
Ein medizinischer Insider wie ich oder jemand, der einfach keinen Bock mehr drauf hat, sich zurück zu halten?

Passen Sie bitte auf sich auf, damit Sie nicht plötzlich der bitteren Pandemierealität gegenüber stehen..

@17:22 von Vaddern

Wurde schon im Vorgängerthread zu diesem Thema treffend kommentiert.
Wenn man eine Meinung hat, darf ich diese dann nur noch dann äußern, wenn ich nicht Gefahr laufe, dass diese Meinung auch Menschen gefallen könnte, die eine fragwürdige politische Gesinnung haben?
Anders gefragt, beschränkt sich Meinungsfreiheit in Deutschland seit Neuestem darauf, dass man nur Meinungen äußern darf die der AFD oder Herr Maaßen nicht gefallen dürfen?

@zerocool76 um 17.37 Uhr

Ich finde, die Rückzieher haben Rückgrat, die stehen nämlich zu ihrem Fehler.

Verteidigung

"Lieber die Trugbilder der Subjektivität, als der Schwindel der Objektivität. Lieber das Imaginäre des Objekts als seine Zensur."
Das Zitat ist nicht von mir, aber es passt hier.
Diese Aktion war eine künstlerische Aktion, individuelle Texte, individuelle KünstlerInnen, denn das ist Schauspiel nun einmal: Kunst.
Das mag vom Inhalt her manchem Mitmenschen nicht passen.
Aber diese Texte waren und sind nicht verboten.
Man muss diese Filmchen nicht bejahen, das gehört zur Rezeptionsfreiheit, man kann sie strikt ablehnen.
Was aber jetzt alles zur Disziplinierung gefordert wird (Beschäftigungsverbot, Redeverbot, etc.) ist unsäglich.
Vive la liberté!

Meinungsfreiheit

Natürlich dürfen die SchauspielerInnen ihre Meinung äußern. Und ich darf sagen, dass ich es misslungen finde. Und da darf mir auch jeder widersprechen. So einfach ist das mit der Meinungsfreiheit.

Ich habe mir nur das Video von Herrn Liefers angesehen. Er spricht dort in ironischem oder sarkastischem Ton und äußert Dinge, wie sie auch von Querdenker zu hören sind, etwa das die Medien einseitig berichten oder die Regierung nicht auf die richtigen Experten hört. Deswegen bekommt er auch Applaus aus dieser Richtung und wird aus der anderen in diese Ecke gestellt. Damit muss er dann leben, denn als Satire über die Querdenker geht sein Beitrag nun wirklich nicht durch.

Also - auch ich finde Vieles an der derzeitigen Politik nicht gut und äußere das auch. Ich mache mir aber keine Querdenker-Narrative zu Eigen. Wenn ich es täte, dann müsste ich auch aushalten, dass man mich als einen solchen bezeichnet. Das wäre dann auch durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

Und Wasser auf meine Mühle.

Liebe Schauspieler,
nur zur Aufklärung, scheint ja not zu tun.
Ihr seid bei Weitem nicht die Einzigen, die geschädigt aus diese Pandemie raus gehen. Viele werden ihren Job verlieren und auch nicht mehr in diesem eine Anstellung finden. Stellt Euch vor, es gibt studierte Lehrer, die arbeiten im Call Center. Wer Künstler ist, lebt immer vom Wohlgefallen des Publikums. Wenn er dies verliert, ist eben ein anderer Job angesagt. Einmal Schauspieler, dann lebenslang dort tätig? Das wünschen sich gaaaanz viele andere Berufsständler auch. Und nein, der Tubokapitalismus erfordert eben eine Flexibilität, die Ihr allen Anschein nicht habt.
Wenn die Arche sinkt, nutzt der, der in der Mitte steht und vor sich hin schauspielert und singt, halbt am wenigsten.
Kunst muss man sich leisten können. Das ist das Risiko des Berufsstandes. Entsprechend werden die ja auch teilweise bezahlt. Das ausgerechnet in dieser Situation so eine Aktion kommt? Damit macht man sich echte Freunde.
Zwangszahler mit GEZ.

Mehr Corona Tote wagen !

Die Clips sind gut gemacht. Der Inhalt ist super !

Wir müssen endlich mehr Corona Tote wagen. Die armen Schauspieler kämpfen ums finanzielle Überleben. Da müssen gerade die älteren und kränkelnde Zuschauer mal Rücksicht nehmen und ein bißchen Sterben in Kauf nehmen.

Ist das Krankenhauspersonal wirklich so im Stress, wie ein Jan-Josef Liefers der sein bescheidendes Zuhause jeden Monat finanzieren muss ? Ich glaube nicht.

Die Krankenhaus sind voll ? Na und, da sind wir Deutschen aber sehr pinkelig. Indien macht es uns doch vor, dass die Kranken auch gut auf der Strasse oder im Krankenwagen liegen können. Da haben sie auch gleich mehr Sauerstoff.

Und ach ja, die schlimme Bundesregierung ist ja schuld, dass wir uns anstecken und von Hygiene keine Ahnung haben. Wir selbst können ja überhaupt nichts dafür, wenn wir uns anstecken. In der Schule hat mir niemand erklärt, was eine Seuche und ein Virus ist.

Mehr Corona Tote wagen, in England + USA geht das doch auch.

Der Lockdown zeigt einnmal mehr

Wie bedeutungslos sogenannte Kulturschaffende sind. Was wir da sehen ist schlicht die Panik weil sie realisieren wie bedeutungslos sie tatsächlich sind. Da kommt die pure existenzangst durch. Das führt dann schon mal dazu das man sich mit brauner soße verbrüdert.

an Gerd Hansen um 17:32

Sie unterstellen Heike Makatsch ein Motiv.
Es geht nicht um eine Meinungsäußerung.

Es geht auch nicht darum, komplett den Mund zu halten. Unangemessene Satire, die besserwisserisch und oberflächlich ohne Rücksicht auf die Verletzlichkeit Vieler in der Coronasituation herausposaunt wird, ist Fehl am Platz. Ein Alarmsignal ist ja auch woher Beifall kommt.
Gerade der Umgang mit Satire fordert ein gewisses Maß an Empathie, um Grenzen einzuhalten.

17:09 von Gregor 42

>>Ich persönlich finde es falsch, dass sich Schauspieler, Sänger, Fussballer überhaupt öffentlich politisch engagieren dürfen.<<

Da bin ich zuerst über Ihren Beitrag gestolpert ... und jetzt muß ich Ihnen recht geben. Allerdings sollte so ein Verbot sehr viel weiter gefasst werden, also Profisportler, -musiker und -schauspieler sowieso. Des weiteren Beamte, Lehrer*innen, logisch und im öffentlichen Dienst Angestellt bei Feuerwehr und Polizei aber auch bei der Straßenreinigung, Pflegepersonal und so. Und was ist mit der Kassiererin beim Aldi? Die kennt hier im Viertel jeder, die also auch. Eigentlich jeder Mensch, der bei anderen Menschen bekannt ist und Einfluss ausüben kann. Dazu gehören natürlich auch Eltern und Großeltern, Geschwister ... eigentlich sollte sich niemand politisch engagieren dürfen und a Ruh' ist. Grabesruhe.

Alternative, jeder darf sich engagieren und jeder sollte sein Hirn selber benutzen, dann geht sich das schon aus. Selbst, wenn Mimen mal ins Klo greifen.

@Nachfragerin

Ihr Kommentar ist zynisch bis zum geht nicht mehr. Nicht nur unterstellen sie allen die nicht ihrer Meinung sind das sie nicht darüber Nachdenken, eine andere Meinung zu haben scheint für sie gar nicht in Frage zu kommen???

Sie sagen "Man darf aus Angst vor dem Tod nicht aufhören zu leben!" was sie aber wirklich damit sagen "Mir ist es egal wie viele Leute sterben, ich will wieder ins Kino, Theater oder wo auch immer hin.

Diese Art von Egoismus wieder mich an.

Am 23. April 2021 um 17:37 von zerocool76

Zitat: Hier zeigt sich wunderbar die heutige Berichterstattung, statt eines neutral und passiv gehaltenen Berichtes bedarf es bei so etwas direkt einen Kommentar.

Ist Ihnen entgangen, dass hier bei der TS schon heute morgen berichtet und erst heute nachmittag kommentiert wurde?

Sachliche Kritik an der Corona-Politik geht anders.

Richtig, Herr Schmidt, allerdings scheinen Sie auch nicht zu wissen, wie man sachlich kritisiert, denn ihr Kommentar wäre sonst ausgewogener formuliert gewesen. Sicher, ein Kommentar soll ihre Meinung zum Thema widerspiegeln... aber gibt es in ihrer Redaktion wirklich niemanden mehr, der bei den großen Themen nicht regierungskonform denkt?

Wo fängt Satire an?

Ich frage mich wirklich, ob Meinungsfreiheit in Deutschland noch erlaubt ist.
Erkläre ich einen mir unbeliebten Politiker als "Ziegenficker" ist das Satire. Äußere ich mich humorvoll kritisch zu Maßnahmen der Regierung zur Pandemiebekämpfung ist das ganz, ganz böse.

17:16 Oberstudienrat

"Peinlich ist die Kampagne der Promis....."

Im Gegenteil ich fand es herzerfrischend lustig und musste zum Teil herzlich lachen.

Peinlich sind die moralinsauren Moralkeulenschwinger die zum Teil schon verdeckt quasi Berufsverbot ins Spiel bringen.

Eine gute Aktion

Es gehört schon Mut dazu eine solche Aktion durchzuführen.
Leider muss man heutzutage immer wieder erklären das man nicht zu rechten Gruppierungen usw. gehört nur weil man eine andere Meinung hat.

Das die Künster nicht allein stehen, sieht man an der Anzahl der Likes unter den Videos!

Breaking up is hard to do

Jetzt geht mir dieses Lied über den Abbruch einer Beziehung nicht mehr aus dem Kopf. Tja. Ich werde den Tatort und Babylon Berlin jetzt nicht mehr mit denselben bewundernden Augen sehen können wie vorher und speziell nicht Herrn Liefers ernst nehmen. Ich dachte immer, diese Schauspieler seien Persönlichkeiten mit einer eigenen Seele und einem eigenen Willen, aber nachdem sie diese vorgetexteten Manuskripte vorgetragen haben, vermutlich gegen Geld, erscheinen sie mir eher wir leere Körperhüllen.
Wirklich sehr schade.
Was mich am meisten stört, ist die selbstgefällige Larmoyanz, mit der sie die aktuelle Hochrisikolage für große Teile der Bevölkerung völlig ausblenden und sich nur auf die alltäglichen Absurditäten des Corona-Alltags konzentrieren, diese als Argumente gegen Pandemie-Maßnahmen missbrauchend. Es ist ja richtig, dass wir alle keine Lust mehr auf Corona haben. Aber die Videos ziehen den falschen Schluss daraus und wenden sich gegen die Maßnahmen statt gegen das Virus. Bye.

@ Kritikunerwünscht um 17.02 Uhr, gute und schlechte Meinung

"Sind wir schon wieder soweit, dass es gute und schlechte Meinungen gibt?" ..."Jemand der eine andere Meinung vertritt, ist ein schlechter Mensch, der die Todesopfer der Pandemie missachtet?"
Nein, soweit sind wir nicht, das sagt auch keiner. Wir sind aber darauf angewiesen, dass alle, dass wir alle die Corona-Verordnungen achten, um unsere Mitmenschen und uns selbst zu schützen.

Das was Sie "Meinung" nennen, ist eine unsolidarische Aktion, die die Ziele der Corona-Schutzmaßnahmen hintertreibt. Gestern sind 248 Menschen an Corona gestorben über 5000 liegen auf Intensiv.

Es ist nicht richtig, dass eine Berufsgruppe, die normalerweise umgarnt und gebauchpinselt wird, in Verkennung des Ernstes der existenziell bedrohlichen Lage für Familien, ArbeitnehmerInnen, SchülerInnen, Gewerbetreibende, dass diese gutbezahlte und GEZ-alimentierte Berufsgruppe ihr eigenes Interesse nach Berufsausübung, nach Applaus und Medienpräsenz, so dermaßen aufdringlich in den Vordergrund stellt.

Sehr geehrter Herr

Sehr geehrter Herr Schmidt,
wenn ich mich als Anwalt der Gemeinschaft Liefers & Co mit Ihrer Erlaubnis bestellen darf, moechte ich zur Verteidigung meiner Mandanten anfuehren: Ich raeume ein, dass der objektive Tatbestand einer cruden und misslungenen Satire bedauerlicherweise erfuellt ist. Strafmildernd bitte ich zu beruecksichtigen, dass es den Angeklagten allein darum ging, auf die aus Ihrer Sicht nachvollziehbarerweise auch in den Medien zu geringe Aufmerksamkeit fuer die schwierige Situation der Kuenstler hinzuweisen. Dies erscheint mir auch als Medienkritik zumindest vertretbar. Nicht vertretbar ist zugegebenermassen demgegenueber - auch nicht mit den Mitteln der Ironie - die Veraechlichtlichmachung der legitimen Berichterstattung ueber die zT dramatische Pandemielage als weit ueberzogen. Ein Grossteil der Angeklagten hat sich auch dafuer zwischenzeitlich glaubhaft entschuldigt. Ich plaediere deshalb auf lediglich Fahrlaessigkeit und bitte um ein mildes Urteil.

@ Erich Kästner. 17:31

"Es ist leicht, sie zu kritisieren. Zuhören ist schwerer. Die Kultur ist für mich definitiv systemrelevant. Dass sie einschränkt wird, für die Demokratie kaum zu verkraften!"

Ich gebe Ihnen Recht. Kultur ist definitiv systemrelevant. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Schauspieler i, d, R..eine Hochschulausbildung an Konservatorien abgeschlossen haben. Somit setze ich eine gewisse geistige Grundkompetenz voraus. Sollte diese vorhanden sein, wäre es diskussionswürdig, wenn man/frau eine destruktive Denkweise zur Eindämmung der Pandemie entwickelt. Sich einzureihen in die Szene der Meckerer und "ich esse mene Suppe nicht" - Fraktion hilft uns allen nicht weiter. Es wäre angebracht, dass gerade Schauspieler und andere Menschen, welche im zwiespältigen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen, vielmehr ihre Aktiviäten hin zur restrektiven Einschränkung der zwischenmenschlichen Kontakte bekunden sollten, um bald möglichst wieder ihren Berufungen nachkommen zu können.

Das der eine oder andere

Das der eine oder andere Schauspieler im richtigen Leben ein bischen dumm ist, ist ja kein Problem. Die sind auch nur ein Abbild einer demokratischen Bevölkerung, in der Menschen, die nur behaupten zu denken, ihren Unsinn selbstverständlich verbreiten dürfen.
Aber das gleich so viele darunter sind, die, aus welchen Gründen auch immer, zu ersten Riege gezählt werden, ist erschütternd.
Hoffentlich liegt das nur an der wohlstandverwahrlosten Langeweile, die diese tatsächlichen Nichtdenker ergriffen hat.

@Nettie 17:37

Zitat: "Die bitterste (und nachhaltigste) Lehre aus dieser in der Tat

gründlich in die Hose gegangenen Aktion - die die Akteure jetzt wenigstens öffentlich in Frage stellen - dürfte ihre "Vereinnahmung" durch ausgewiesene Vertreter rechten Gedankenguts sein...."

Na, ich denke die Aktion hat ihren Zweck voll erfüllt. Daß sich die Leute aus der rechten Szene an jede Kritik an den rechtsstaatlichen Parteien(wenn man daß bei der Zeit, die diese dt. Bundesregierung in Karlsruhe verbringt, vielleicht auch ankratzen könnte) hängen, macht die Kritik deswegen nicht substanzlos.

Am 23. April 2021 um 17:39 von Mr.Nobody60

Zitat: Natürlich war klar, dass dies sofort in eine rechte, AFD- oder Reichsbürger-nahe Ecke geschoben wird

Die Schauspieler wurde nicht in die rechte, AFD- oder Reichsbürger-nahe Ecke geschoben, sie wurden von dort -erwartungsgemäß- gekapert. Mögen sie sich dort wohlfühlen.

Gregor 42

"Sie können mit diesen Handlungen und Äusserungen ganze Massen von Menschen aufwiegeln.
Das nenne ich persönlich Machtmissbrauch."

.-.-.

Zumindest im Zusammenhang mit Corona möchte auch ich es als Machtmissbrauch bezeichnen.

Denn sie haben die Macht, dass viele durch ihr Verhalten sterben werden.

Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele sich nun aufgewiegelt fühlen, andere noch mehr als sonst zu infizieren, die dann am Ende sterben werden.

Der Finger in der Wunde

Schmerzt in der Regel.
Soll er auch.
Macht Sinn.
Auch wenn es die falschen Flaschen gut finden.
Dieser Mut zeigt Pflichtgefühl, für den Dienst an unserer Demokratie unserem Gemeinwesen.
Ohne solche Arbeiten wird niemand begreifen endlich aus Corona zu lernen.

PS:
Es begreift immernoch keiner, dass die Probleme im Gesundheitswesen, die durch Sparen, seit 1995, das es Kracht entstanden sind, endlich beseitigt werden müsen.
Ja das kostet.
Aber wann wenn nicht jetzt muss das angegangen werden.
Genau darauf weisst z.B. Divi seit Jahren nein Jahrzehnten hin, all das wird nicht adäquat berichtet, die Verantwortlichen werden nicht angeklagt, strafverfolgt.
Nicht aus böser Absicht
nein aus Dummheit.

Gegen Dummheit hilft was - ja Sarkasmus - da wacht der ein oder andere vielleicht doch auf.

Das auch Dumme applaudieren? Geschenkt!

Es geht hier nicht um dämliche Politgrabenkämpfe, die nichts aber auch gar nichts bringen und das Hauptproblem sind, sondern um unsere Gesundheit -- unser Leben.

Wie war das noch? Satire ist erlaubt und gehört zur

freien Meinungsäußerung.
Als man Omas beim WDR ja fast beschuldigte, Böhmermann seine Ziegengedichte verteidigte, war das alles ok und gut.
Wenn aber jetzt jemand gegen die Coronaauflagen satirisch sich äußert, ist das geschmacklos und unwürdig?
Kann ja sein, dass das jemanden stört, aber das ist nun mal Satire und Satire hat die Aufgabe, unerträgliches erträglicher zu machen, indem man auch schwarzen Humor zulässt.
Totalitarismus und autoritäre Regime kennen das nicht, ist mir schon klar. Dass diese Meldung es bis in die Tagesschau schafft, ist schon peinlich. Sollen sich doch die sozialen Netzwerke damit beschäftigen und satirisch damit umgehen.
Wenn`s schön macht und hilft, ist doch gut. Wen es stört, der hört weg.
Das macht Merkel doch schon seit Jahren. Kritik wird einfach ausgeblendet.

Meinungsfreiheit

Ganz gleich ob man der Kritik der Künstler zustimmt oder nicht, aus meiner Sicht ist die Aktion der Stars nicht mehr und nicht weniger als eine Meinungsäußerung. Laut Grundgesetz steht dies jedem Bürger dieses Staates zu. Meinungen müssen nicht dem Mainstream, der Meinung der Regierung oder dem Empfinden der Mehrheit entsprechen. Das Grundgesetz schützt jede Meinung. Bedenklich finde ich, dass es nicht wenige Äußerungen gibt, in denen "Konsequenzen" für die Künstler fordern. Dies riecht meiner Meinung nach sehr nach "Cancel Culture", einer Unkultur, die ins Handwerkszeug totalitärer Staaten oder in die abstruse Gedankenwelt politisch pseudo-korrekter Gesellschaftsverbesserer gehört, aber nicht in eine eine demokratische Gesellschaft wie der unseren.

Vorwurf

gut bezahlte Schauspieler*innen die sicher nicht am Hungertuch nagen.
Hier wie im Vorgängerthread wurden die Schauspieler*innen immer wieder mit diesem Vorwurf konfrontiert.
Nur hätte jemand das Youtube Video vom regionalen Pantomimen Hans Müller aus der Fußgängerzone angeklickt?
Genau deswegen haben diese "überbezahlten" Schauspieler*innen in Vertretung für viele Künstler*innen dieses Video veröffentlicht. Weil es bei ihnen für aufsehen sorgt. Weil die ganze Presse des Landes darüber berichtet und weil man ein Video von Jan Josef Liefers auf Youtube anklickt und von Horst Meier eben nicht.
Das scheinen hier einige nicht zu verstehen, dass es in den Videos nicht um Jan Josef Liefers oder Richy Müller geht, sondern um die Kunstszene.

allesdichtmachen

Gaanz langsam und nicht Äpfel und Birnen durchmengen!
Seit wann muss sich Kunst an einem (vermeintlichen) Konsens orientieren? Hatten wir das nicht schon einmal? Kunst muss und darf, gerade in schwierigen Zeiten, Dinge auf eine andere, evtl. nicht immer nachvollziehbare Weise ansprechen. Moralwächter diktieren mit Abscheu und Entsetzen, WAS Kunst darf, und was nicht. Moralinsaure Kommentare verurteilen den vermeintlichen Zynismus angesichts der Kranken und Toten. Schon mal daran gedacht, dass das gar keine "sachliche Kritik" an der Corona-Politik sein soll?? Oder funktioniert der Differenzierungsmodus angesichts der durch die "sozialen Medien" verkommenen Diskussionskultur gar nicht mehr? (Achtung: Rhetorische Frage!) Auseinandersetzung mit dem Gegenüber statt dumpfem Abgemeiere, wenn die Haltung nicht passt, heisst u.a. das Gebot der Stunde.
An Nadine Dubois, Schauspielerin: Du hast es (nach meiner Meinung) hervorragend auf den Punkt gebracht!

Einige der Kommentare hier...

Einige der Kommentare hier zeigen deutlich, WARUM es durchaus angebracht ist, Kritik an diesen Videos zu äußern.
Es ist völliger Schwachsinn zu schreiben, man wolle jedwede Kritik bezüglich Corona verbieten oder ähnliches. Kritik IST erlaubt und auch wichtig, daß ist durchaus korrekt. Und es wird nicht die Kritik als solche angeprangert, sondern die ARTUND WEISE. Man kann auch deutlich Stellung beziehen und Kritik äußern, ohne dabei unempathisch zu wirken und nah am Asozialen zu kratzen. Als Person des öffentlichen Lebens sollte man vorher doch etwas besser nachdenken, bevor man solche Dinge postet, schlägt man damit doch sicherbvielen, die im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis Coronafälle hatten oder haben, quasi mit der Faust ins Gesicht. Ich kann nur allen Beteiligten wünschen, nicht persönlich vom Virus betroffen zu werden,ob nun selber oder indirekt,sowie etwas mehr Feingefühl im Falle ähnlicher kommender Aktionen. Man kann (und soll!) Kritik üben. Aber bitte etwas Empathie!

@ falsa demonstratio

"Das, was die Schauspieler*innen abgeliefert haben, ist zumindest geschmacklos. Das ist meine berechtigte Kritik daran."

Und gegen diese Form und Art der Kritik hat auch niemand etwas. Aber was nicht angemessen erscheint ist es, diese SchauspielerInnen im Affekt sofort Nähe zu braunen Horden zu unterstellen und, wie es ein WDR-Rundfunkrat getan hat, sogar praktische "Konsequenzen" für diese zu fordern (sagen wir, was gemeint ist: Ein Berufsverbot! *Anm: Garrelt Duin hat sich aber später in einem Tweet für seine Überreaktion entschuldigt... immerhin... da war aber der Schaden schon angerichtet... bzw. die 50 Kollaborateure an dem Video bereits zu empathielosen Monstern entmenschlicht).

Spahn macht in dieser Posse von allen noch mit die beste Figur und bietet den 50 Unterzeichnern der Aktion ein Gespräch an! Gut so! Scheinbar der einzige "Erwachsene" in den letzten Tagen.

selbstgefällige Arroganz überbezahlter SchauspielerInnen

"Die gespielte Gleichgültigkeit, mit der die Aktion "#allesdichtmachen" über die Corona-Toten hinweghumort, ist bemerkenswert - und völlig unangebracht. Sachliche Kritik an der Corona-Politik geht anders." Zit. M. Schmidt, Tagesschau
Wenn es "hinweghumoren" wäre ... in meinen Augen ist das einfache nur selbstgefällige Arroganz überbezahlter Selbstdarsteller. Zudem noch völlig unempathisch gegenüber den Menschen, die Opfer - Erkrankte oder Tote - zu beklagen haben.

Öberflächlicher Kommentar

Zynisch ist nunmal ein Mittel auf etwas zu reagieren, was man nicht billigt. Bei den Maßnahmen der Politik zur Pandemie gibt es einiges, was man nicht billigen muss. Und die Extremisten rufen nicht solche Aktionen auf den Plan, sondern die Tatenlosigkeit der "schweigenden" Mehrheit.

17:17 von Nachfragerin

«50 Schauspieler haben es gewagt, mit satirischen-schwarzen Beiträgen auf die dramatische Situation der Kulturszene aufmerksam zu machen.»

Gute Nacht und Ruhe in Frieden.
Satire, Schauspielerei, und Satire gemeinsam im Familiengrab.

Wenn der Kasper der Pappnasen Satire gewesen sein soll.
Ich kann mir ans Gartentor auch ein Schild dran hängen, wo drauf steht:
"Vorsicht … Wilder Bär".

Stopfe ich meinen Mops dann in das viel zu große Bärenkostüm rein.
Ist das mehr Satire, und der Mops mehr Bär als der Satire-Kasper der Schauspieler Humor oder Nachdenklichkeit oder Hinweis auf Versäumnisse ist.

Rohrkrepierer der ganz besonders doofen Art.
Wären auch nur Spurenelemente von Satire drin gewesen.
Hätte die Pappnasenbande die Erklärbär-Videos nicht gleich wieder aus dem Netz nehmen müssen, kaum dass sie hochgeladen waren.

Texte aus'm Drehbuch aufsagen ist was einfacher.
Kann die Pappnase hinterher dann immer sagen …
es seien nicht die eigenen Worte gewesen.
Der Depp war nur Filmrolle …

Oh, jetzt müsste ich mein Posting ja zurückziehen...

... denn der User "vriegel" hat mir um 17:43 zugestimmt.

Ich stimme seinen bisherigen Aussagen der letzten Monate aber keineswegs ( um nicht zu sagen : NIE ) zu.

Werde ich jetzt trotzdem mit ihm "in einen Topf geworfen" ?

Denn das ist ja die Meinung, die einige hier ( im Folgenden ganz allgemein gehalten ) vertreten :

Jemand äußert sich sich über irgendetwas, "die Falschen" stimmen dem zu, na, da muß derjenige, der sich da äußerte, ja genau die gleiche Einstellung haben. Und sich schnellstens "distanzieren".

Wie sagte schon Mr. Spock : "Fasizinierend".

BTW: Die Äußerungen des Hernn Böhmermann gegen über Erdogan fand ich, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich weit unter der Gürtellinie.
Davor sagte mir der Name Böhmermann übrigens absolut nichts...
Deshalb bin ich aber trotzdem kein "Bewunderer" von Herrn E, im Gegenteil, der Typ muß weg.
Aber solange ihn "sein Volk" wählt... ( hust )...

Es mag sein, dass manches

Es mag sein, dass manches davon einigen unangemessen oder gar zynisch erscheint (wie war das noch mit dem Nutzen, der das Risiko überwiegt ? Das finde ich auch durchaus zynisch), aber die gespielte Empörung hier finde ich sehr unangebracht.
Sehr schade, aber nichtmal ansatzweise überraschend, ist, dass die nun alle direkt in die Querdenker-Ecke geschoben werden. Das ist etwas, worüber sich die Kritiker viel eher Gedanken machen sollten als über jene Videos oder den Hashtag. Und dann vielleicht auch noch über einzelne Aspekte, die darin aufgegriffen worden sind. Immer zu allem und jedem völlig unreflektiert nur ja sagen und gehorsam folgen ist keine positive Eigenschaft oder Leistung. Auch wenn einige das glauben.

Hier gibt es auch genug Zyniker: Schulen zu, bis alle (auf jeden Fall aber ich) geimpft sind, ist nur ein Beispiel dafür. Und nein, das ist absolut nicht witzig, zugegeben. Wird trotzdem geschrieben.

@harpdart

„Humor, der mit einem sehr ernsten Anspruch, wie in diesem Fall daherkommt, muss schon sehr intelligent gemacht sein. Sonst passiert genau das, was jetzt passiert: er wird nicht mehr als gut gemachte Satire gesehen (nicht von allen, aber von vielen) sondern als blanker Zynismus und Sarkasmus“ Am 23. April 2021 um 17:44 von harpdart 

*

Und genau das macht guten Humor aus: Alle reden darüber, alle sehen etwas darin.
Das ist wie bei Chalie Hebdo.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: