Kommentare - US-Präsident beim Klimagipfel: "Wir müssen handeln - wir alle"

22. April 2021 - 15:51 Uhr

US-Präsident Biden hat zum Auftakt seines Online-Klimagipfels die Weltgemeinschaft zu entschiedenem Handeln aufgerufen. "Wir haben keine Wahl", warnte er. China versprach, ab 2025 den Kohleverbrauch zu reduzieren.

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Kommentare

um 17:43 von Olivia59

"Solche Sätze hören Menschen, die im "basket of deplorables" (Hillary Clinton) verortet werden"

Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst.
_

@17:12 von MR.Troc

>> Natürlich wird Deutschland seine
>> Klimaziele schneller erreichen,
Sobald wir die Ökobremse Altmeier endlich los sind. -.-

>> wir sind ja auf einen guten Weg.
Im Herbst sind ja Wahlen. =)

von Oberstudienrat 17:38

Natürlich, wenn er daß macht. Allerdings war er früher auch lange Senator von Delaware (Steuerparadies).

17:35 von fathaland slim

Sehen Sie das genau so, wenn es um die Kernkraft geht?

Ja, genau so.

In unseren Breiten ist die Kernenergie am kostengünstigsten. Gilt auch für die meisten Nordstaaten der USA, also jene ohne große erneuerbare Energiequellen.

Die so oft im Zusammenhang mit der Kernenergie erwähnten "Subventionen" sind keine reale Subventionen, weil die Kernkraft pro Einheit Gesamtkosten (Stromgestehungskosten) mehr kWh liefert als die anderen, und dazu noch zuverlässiger.

@fatherland slim

"Glauben Sie wirklich, die Armen dieser Erde werden Wohlstand und Entwicklung mit Technologien von gestern generieren? In Gegenden, in denen die Sonne ganzjährig etwa 12 Stunden am Tag scheint".
Warum soll Afrika, das reich an Rohstoffen ist, nicht das schaffen, was viele asiatische Länder wie beispielsweise China und Indien geschafft haben. Sonnenernergie ist dort sicherlich gut einsetzbar, ist aber keine Lösung, weil Sie stets grundlastfähige Energieträger benötigen.

@ 16:02 von IBELIN

"Wuerde gerne wissen
was die USA konkret run werden.
Das geht aus dem Artikel nicht hervor."

Das würde mich auch mal interessieren, vor allem bei den hochgesteckten Zielen, Halbierung bis 2030.

Und auch wenn die USA das wirklich schaffen sollte (was ich nicht glaube), dann bedeutet dies noch lange keine weltweite Halbierung. Waldbrände in Südamerika und China und und und ...

Mittlerweile ist es man ja gewohnt, die Regierung verspricht, macht blumige Worte und was bleibt letztlich übrig?

@ Olivia59

Einen Präsidenten, der noch offener für eine linke Sozialpolitik und eine grüne Umweltpolitik ist, werden wir beide nicht mehr erleben. Ein wenig Dankbarkeit wäre nicht zu viel verlangt.

17:12, MR.Troc

>>Tolle Worte
die Biden da von sich gibt.
Es bleibt zu hoffen, dass die amerikanische Bevölkerung da mit macht. Wenn man nur an die Monster SUV, der Amerikaner anschaut da sind die deutschen Premium SUV kleine PKW dagegen. V8 mit einem CO2 Ausstoß von mindestens 300g. da wird es einem ja schwindlig. Kohle- und Atomkraftwerke, wann will er diese stilllegen?
Windparks, schön und gut in den Staaten laufen Stromleitungen noch oberirdisch!!!!!<<

Auch in Deutschland verlaufen viele Stromleitungen oberirdisch. Auf den Verbrauch hat das keinen Einfluss. Die wenigsten Amerikaner fahren Monster-SUVs. Und was Kern- und Kohlekraftwerke angeht, lesen Sie bitte hier:

https://www.iwr.de/news/usa-schalten-2021-rekordzahl-an-atomkraftwerken…

>>Natürlich wird Deutschland seine Klimaziele schneller erreichen, wir sind ja auf einen guten Weg. Werden aber allein die Welt nicht retten können, oder?<<

Nein, niemand behauptet das.

um 17:53 von Möbius

"Warum setzt Biden nicht da an ?"

Biden hat in den ersten 100 Tagen bereits mehr für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit getan, als irgendjemand erwartet hätte. Er befindet sich auf dem richtigen Weg und bewegt sich schneller als erwartet.

Und was nun die Besitzer der 3t / 12 Zylinder Autos angeht ... auf die paar Wähler kann Biden problemlos verzichten.

@17:57 von Oberstudienrat

"Einen Präsidenten, der noch offener für eine linke Sozialpolitik und eine grüne Umweltpolitik ist, werden wir beide nicht mehr erleben. Ein wenig Dankbarkeit wäre nicht zu viel verlangt."

Die Leute wollen Jobs und keine Almosen bzw. eine Politik die sie ablehnen, für die sie sich aber gefälligst zu bedanken haben. Ich persönlich bin zwar für diese Politik aber bei so einer herablassenden Haltung wird mir übel.
Scheint so als wenn das Land jetzt wieder in den Händen der rechtmässigen Eigentümer ist.

Und leider wurde von denen,

Und leider wurde von denen, die im Chemieunterricht weitere Versuche erleben durften, dann vergessen, wie wichtig Kathalysatoren in der Chemie sind, was man alles damit in chemischen Prozessen erreicht und wie die Energiebilanz damit positiv beienflußt werden kann. So haben unsere Schüler, später dann Chemiker,Physiker und Biologen vergessen und uns Restlaien dann als einzige Möglichkeit der Energieversorgung die Atomkraft angepriesen. Einwände über die anfallenden, gefährlichen Altlasten wurden oft als zu lösendes Problem wegdiskutiert. So wurden viele Milliarden dort versenkt, statt sie in eine eloquente Katharlysatorforschung zu geben, die uns heute bestimmt längst gute Lösungen hinter dem Hoffmann‘schen Wasserzersetzungsapparat erbracht hätten. Aber solche Vorschläge wollte keiner hören, war ja auch viel Geld mit Atomkraft zu verdienen und so hat man solche Ideen als science fiction abgetan. So darf die Welt sich nun vor Giften mit Millionen Jahre langen Halbwertszeiten fürchten

15:58 von Parsec

Und dank Trump 4 wertvolle Jahre verloren
#
Dann kann man nur hoffen das Biden auch nach den 4 Jahren Amtzeit ein weiteres mal zum Präsidenten gewählt wird.Sollte es Trump sein dann sehe ich schwarz für das erreichen des Klimaziel in USA.

17:16, DerVaihinger

>>@Stern2100, 16.14h
Also mit dem Speichern von Strom hinken Sie der Zeit weit hinterher.
Wie man das zeitgemäß macht, hat annalena Baerbock schon eindringlich dargestellt.<<

Ja, hat sie. Und wurde absichtlich und böswillig falsch verstanden. Bitte informieren Sie sich abseits der anti - Baerbock - Propaganda, die hauptsächlich von der AfD und ihr nahestehenden Publikationen verbreitet wird.

Was sie sagte, ist nämlich richtig.

Nachlesen können Sie es hier:

https://annalena-baerbock.de/2018/02/02/netze-und-speicher/

@saschamaus75, 17:49 (re @17:11 von Möbius)

>> "Ich wollt, ich wär ein Elephant,
Dann jubelte ich hell.
Es ging mir nicht um's Elfenbein,
Nur um sein dickes Fell."
((c) by Kurt Tucholsky) <<

Ich finde auch, dass die Zitate von Tucholsky an Prägnanz kaum zu übertreffen sind.
Deshalb hier noch ein paar mehr davon:

„Der Zustand der gesamten menschlichen Moral läßt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: We ought to. But we don't. (Wir sollten, aber wir tun nicht.)“

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

„Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.“

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

„Ich glaube jedem, der die Wahrheit sucht. Ich glaube keinem, der sie gefunden hat.“

(Quelle: https://gutezitate.com/zitat/209132)

@MartinBlank

"Biden hat in den ersten 100 Tagen bereits mehr für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit getan, als irgendjemand erwartet hätte. Er befindet sich auf dem richtigen Weg und bewegt sich schneller als erwartet."

Nette These, aber es beinhaltet kein Argument.

Vielleicht sagen Sie uns mal welche Maßnahmen den ergriffen wurden. Nein, der Beitritt zu irgendeinem internationalen Abkommen ist kein Umweltschutz.
D.h. bitte praktische Beispiele aufzeigen, welche auch Wirkung haben.

@17:27 von Oberstudienrat

>> Joe Biden ist der erste Präsident seit
>> Barack Obama, der wieder den Mensch
>> in den Mittelpunkt stellt, nicht die Macht.

Also, ich erwarte von Biden jetzt keine Wunder, ABER der Zug fährt wenigstens endlich wieder in die richtige Richtung. =)

@Olivia59 um 18:03

Sie haben mit ihrer Einstellung durchaus Recht.

Zumal die Politik von Biden nicht wirklich links oder sozial ist, noch ist sie wirklich grün.

Und warum ich mich bei Biden bedanken soll ... ist mir ehrlich komplett schleierhaft.
1. ich habe ihn nicht gewählt.
2. ist er nur der Präsident der USA und nicht Leader of the World
3. soll er nicht nur reden, sondern aktiv etwas im eigenen Land verändern, denn dafür ist er an 1. Stelle verantwortlich.

Alles andere ist Geplänkel nebenbei und soll zur Belustigung deren dienen, die eh schon an den Lippen jener Persönlichkeiten hängen.

um 18:03 von Olivia59

Noch einmal:
"Die Leute", also die Mehrheit der U.S. Bürger, wollen sehr wohl das, was Biden jezt gerade tut. Jede Umfrage zeigt das. Die Republikaner konnten sich nur deswegen solange halten, weil sie einem großen Teil der Bevölkerung Lügen über die Absichten und Ziele der Demokraten aufgetischt haben. Das wäre schon mit der Präsidentschaft Obamas endgültig vorbei gewesen, aber leider konnte der nicht so, wie er wollte: In den ersten beiden Jahren war er damit beschäftigt, die Weltwirtschaftskrise zu bewältigen, die die Republikaner verursacht hatten; und danach hatte er keine Mehrheiten mehr im Kongress.

Diese Erfahrung dürfte der Grund sen, warum Biden ein so hohes Tempo vorlegt: es muss soviel wie möglich geschafft werden, solange der Kongress in Händen der Mehrheitspartei ist.
_

um 18:08 von Shantuma

"D.h. bitte praktische Beispiele aufzeigen, welche auch Wirkung haben."

Das ist ein unsinnige Forderung. Die Beispiele kann man überall nachlesen, und ihre Wirkung kann ja jetzt noch gar nicht eingetreten sein.

17:18, Olivia59

>>Steigender Wohlstand bzw. Industrialisierung reduziert zwar evidenzbasiert das Bevölkerungswachstum aber lässt den Verbrauch CO2/Kopf Verbrauch in die Höhe schnellen. Ein echtes Dilemma – totalitäre Bevölkerungskontrolle bei anhaltender Armut wie damals in China wäre sicher keine Lösung.<<

Ausstoß, nicht Verbrauch.

Und afrikanische Länder werden ganz gewiss nicht in die Uralttechnologien Kohle und Kernkraft investieren, deren Ende in greifbarer Nähe ist. Kohle, Erdgas und Kernbrennstoffe sind teuer. Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, daß ein Land, das sich entwickeln möchte, lieber in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert?

17:58 von fathaland slim

Auch in Deutschland verlaufen viele Stromleitungen oberirdisch. Auf den Verbrauch hat das keinen Einfluss. Die wenigsten Amerikaner fahren Monster-SUVs.

Sorry, ich meinte keine Überlandleitungen sondern diese in den Städten. Gibt es in Deutschland allerhöchstens noch auf dem Land. In den Staaten überall.
Wie sich die Zeit doch ändert, als ich 2010 von Amerika zurück kam gab es fast an jeder Ecke Ford F 150 Hemi.

@17:54 von MartinBlank

"Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst."

"basket of deplorables" zielt direkt auf Personen nicht auf "Naivität".
Aber ist ja prima, wenn man einfach besser weiss was in den Köpfen der Wähler so los ist als sie selbst. In einem 2-Parteiensystem die 45% der Wähler, die sich nicht "richtig" entscheiden quasi als debil oder unmündig abzustempeln ist äusserst humanistisch und demokratisch. Die 55% der anderen Wähler werden so übrigens auch bevormundet – wer will schon zu den "deplorables" gehören.

um 18:24 von Olivia59

Ihr Beitrag beruht auf derselben falschen Behauptung. Es bleibt dabei: Hillary Clinton hat diejenigen als deplorable bezeichnet, die glaubten, Trump wolle ihnen helfen.

(Jetzt mal abgesehen von denen, die von Trumps unsozialer Politik profitieren wollten.)

"Und afrikanische Länder

"Und afrikanische Länder werden ganz gewiss nicht in die Uralttechnologien Kohle und Kernkraft investieren, deren Ende in greifbarer Nähe ist. Kohle, Erdgas und Kernbrennstoffe sind teuer. Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, daß ein Land, das sich entwickeln möchte, lieber in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert?"

Dabei kommt es sicher sehr auf das Investitionsumfeld an. Mit hoher CO2 bepreisung wie hierzulande wird man Wohlstandsentwicklung sicher eher ausbremsen. Nachvollziehbar, dass die Menschen dort andere Prioritäten haben, weshalb wohl entsprechende Anreize bzw. Subventionen notwendig sind. Es geht aber auch um den Konsum. BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.

ist eine Diktatur?

Oberstudienrat @
Nein, aber Joe kann alleine garnichts machen. Und nicht alle Politiker springen auf den idiologischen Zwang der "Klimaänderung" auf sonder Entscheiden nach Fach, Schachverstand und was wirtschftlich sinnvoll möglich ist.

Vielen Bürgern in unserem Land fehlen ober der idiologischen Ausbeutung eigene finazielle Mittel um eigenverantwortlich und persönliche sinnvolles zu tun.

Wir werden handeln!

Da bin ich mir sicher:
Mit der weiteren Abholzung,
mit weiterer Flächenbebauung,
mit der Industiellen Ausbeutung Afrikas,
mit weiterem Selbstbetrug.
Da bin ich mir sicher.

@18:30 von werner1955

>> springen auf den idiologischen Zwang der
>> "Klimaänderung" auf

Das akzeptieren der Realität ist jetzt also "ideologischer Zwang"? oO

18:24, Olivia59

>>@17:54 von MartinBlank
"Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst."

"basket of deplorables" zielt direkt auf Personen nicht auf "Naivität".<<

Deplorable heißt auf deutsch bedauernswert.

Ein vom Strukturwandel bedrohter Stahlarbeiter, der glaubt, Trump wäre auf seiner Seite, ist in der Tat bedauernswert.

Genau wie ein Lausitzer Braunkohlekumpel, der dies von der AfD denkt.

Energie sparen ist ja gut,

nur wie sieht es mit den Windrädern und den Solaranlagen aus.
Windräder mit einer Höhe von nur 180 m brauchen ein Fundament aus Eisen und Beton.
Die Maße sind zum Erschüttern , denn der Durchmesser betrifft 30 m und die Tiefe 4 m.
Damit wird der Boden gewaltig versiegelt.
Die riesigen Solaranlagen, werden Kilometer weit eingezäunt da können nur noch Maulwürfe drin leben.
Ob das wohl von vielen bedacht wird , die immer von noch mehr Anlagen reden.

18:30 von werner1955

>>Vielen Bürgern in unserem Land fehlen ober der idiologischen Ausbeutung eigene finazielle Mittel um eigenverantwortlich und persönliche sinnvolles zu tun.<<

Wer beutet Sie denn "idiologisch" aus?
Und wie wirkt sich diese "idiologische Ausbeutung" auf die finanziellen Mittel aus? Und vor Allem wer oder was hindert Sie, mich oder sonst jemand, etwas persönlich Sinnvolles zu tun

18:30, Olivia59

>>BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.<<

Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.

Das ist aber alles andere als unvermeidlich.

Auch wenn viele meinen, das wäre so.

Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge.

17:58 von fathaland slim

Insgesamt waren im Jahr 2019 rund 52 Prozent der fast 17 Millionen in den USA verkauften Neuwagen SUV oder Pick-ups

Thematische Ausrichtung

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

19:10 von Ingo hamann

>>Die riesigen Solaranlagen, werden Kilometer weit eingezäunt da können nur noch Maulwürfe drin leben.<<

Völlig falsch. Da können jede Menge Kleinlebewesen und auch viele Vögel, wie z.B. die Lerche völlig ungestört leben.

18:23, MR.Troc

>>Wie sich die Zeit doch ändert, als ich 2010 von Amerika zurück kam gab es fast an jeder Ecke Ford F 150 Hemi.<<

Ich kenne mich mit Automarken nicht aus.

Als ich 1990/91 in Oakland CA lebte, fuhren all meine Bekannten alte Autos, die möglichst wenig Sprit verbrauchten. Die waren nämlich alle nicht reich und konnten sich deswegen weder Neuwagen noch Gas Guzzlers leisten.

17:55 von Vielfalt.

«Die so oft im Zusammenhang mit der Kernenergie erwähnten "Subventionen" sind keine reale Subventionen, weil die Kernkraft pro Einheit Gesamtkosten (Stromgestehungskosten) mehr kWh liefert als die anderen, und dazu noch zuverlässiger.»

Wie bei allen anderen Produkten auch, werden bei Kraftwerken zur Stromerzeugung keine Kosten: "Cradle to the Grave" einkalkuliert. Das muss man aber tun, um reale "Gestehungskosten" zu erfassen. Zu diesen Kosten zählen auch die Summen, wenn man nach Ende der prognostizierten Betriebsdauer den Stahlemann AKW wieder abbauen muss. Ewig lebt der als AKW auch nicht.

Hätte man diese Kosten jemals mit erfasst, hätte die KWh Strom schon in den 1980-er Jahren in DEU mehr gekostet als heute inkl. aller "Öko-Umlagen". Für den Preis von 1 AKW kann man ganze Bundesländer mit WKAs zupflastern, dass man gar nichts anderes mehr sieht.

Das ewige Märchen, Strom aus Atom sei der kostengünstigste Strom.
Und für lokal-dezentrale Erzeugung taugt er schon mal gar nix.

@19:12 von fathaland slim

"Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.
Das ist aber alles andere als unvermeidlich.
Auch wenn viele meinen, das wäre so.
Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge."

Schön, dass sie eine sachliche Diskussion gleich wieder zur Gesinnungsfrage wenden.
Fakt ist, dass die Wasserstoffflugzeuge und sonstige global produzierte Konsumgüter für wohlhabendere Afrikaner noch nicht existieren.
Eine Anekdote zu China... Dort wurde in den 80ern auch vorgeschlagen, warum sie nicht einfach ein grünes Wachstum mit Elektroautos hinlegen. Antwort: Wer bezahlt das?
Auch hier bedarf es einer CO2-Bepreisung, damit die Energiewende möglich wird, denn der Markt regelt es nicht.

@Sparpaket um 16:20

>Fragen Sie mal einen 70-jährigen<.
.
Bin ich zwar noch nicht, aber in unserer Wohnung (Kinderzimmer, Elternschlafzimmer, Wohnzimmer, Eßzimmer, Kochnische, Bad) wurde nur 1 Zimmer geheizt. Und die 17 Grad waren nur im beheizten Raum.

19:12, Sisyphos3

>>17:58 von fathaland slim
Insgesamt waren im Jahr 2019 rund 52 Prozent der fast 17 Millionen in den USA verkauften Neuwagen SUV oder Pick-ups<<

Haben Sie auch die Zahlen für Deutschland parat?

Gefühlt jedes zweite Auto, das ich hier sehe, ist ein SUV. Pickups sind „Arbeitsfahrzeuge“ und hier nicht sehr populär. Deren Rolle spielen bei uns Sprinter u.ä., bei vergleichbarem Spritverbrauch.

Wir müssen handeln - wir alle

egal ! zumindest ist das ein guter und notwendiger Schritt

Wenn man sich die US Zahlen zum CO2 Ausstoß betrachtet,
die liegen mit 15 t/Kopf so ziemlich vorn (wie Kanada und Australien)
da könnte man mit vergleichsweise geringen Änderungen großes bewirken.
Wenn ich erst mal die Fenster in meinem Wohnzimmer schließe,
ist auch viel Heizung gespart - ohne Aufwand
ob wir uns und (Niederlande/Japan) mit 8 t/Kopf loben sollten
Länder wie Frankreich und die Schweiz liegen bei 4 t/Kopf
und die Chinesen bei knapp 7 t/Kopf und das mal bei der Bevölkerung von 1,3 Mrd

@von Olivia59 @von fatherland slim

"Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, dass ein Land, das sich entwickeln möchte in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert. "
Welche Energiequellen sollen das sein? Welche Zukunftstechnologien? Wie das Wort schon sagt, stehe diese erst in der Zukunft zur Verfügung.

Sehr gut, dass die USA jetzt

Sehr gut, dass die USA jetzt wieder dabei sind und ein klares Ziel proklamiert haben. Schade, dass China erst von 2025 an seinen Kohleverbrauch reduzieren will.

Der Klimawandel ist nicht das Problem...

...sondern die Lösung. Ist ein bisschen so wie wenn ein Mensch Fieber hat, wenn er sich einen nervigen Krankheitserreger eingefangen hat.
Ist natürlich nicht so gut für den Erreger, aber so funktioniert die Natur nun mal...

19:25 von fathaland slim

Haben Sie auch die Zahlen für Deutschland parat?
.
natürlich habe ich das !
20 % sind SUV bei den Neuzulassungen
die in den USA so populären Pick Up´s denke ich sind vernachlässigbar
Ein Sprinter wird wohl als Alternative zu einem LKW gekauft
in Transportunternehmen
und kein Familienfahrzeug

19:21, Olivia59

>>@19:12 von fathaland slim
"Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.
Das ist aber alles andere als unvermeidlich.
Auch wenn viele meinen, das wäre so.
Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge."

Schön, dass sie eine sachliche Diskussion gleich wieder zur Gesinnungsfrage wenden.<<

Tue ich nicht.

>>Fakt ist, dass die Wasserstoffflugzeuge und sonstige global produzierte Konsumgüter für wohlhabendere Afrikaner noch nicht existieren.<<

Fakt ist, daß all das, was afrikanische Länder für einen höheren Standard brauchen, nicht vorhanden ist, also erst noch produziert werden muss. In Fabriken, die es ebenfalls noch nicht gibt.

Das ist der Unterschied zu Europa.

Glauben Sie wirklich, afrikanische Unternehmer würden in Technologien investieren, die weltweit auf dem Rückzug sind? Oder die Brosamen aufsammeln, die von den Tischen in den Ländern der ehemaligen Kolonialherren fallen?

Ich glaube das nicht.

@NeNeNe um 16:23

Stromtrassen brauchen wir nicht, wenn der Strom dort erzeugt wird, wo er verbraucht wird - also in den Großstädten. Und die Tankstellen? Wenn in den Städten genügent Strom erzeugt wird, daß er auch für Elekroautos reicht. Die Tankstellen werden dann erstellt, wenn sie sich rentieren.

passt nicht zusammen

Auf der einen Seite erzählt Biden wie wichtig ihm die Klimaziele sind, andererseits blockiert er Nordstream II (auch weil er lieber USA-Fracking-Gas verkaufen möchte).

Das passt für mich nicht zusammen.

Oder ist er nur fürs Klima, solange es den wirtschaftlichen Interessen in den USA nicht widerspricht?

@Sisyphos 3 @ fatherland slim

"17 Millionen Neuwagen".
Da die Erdölförderländer ihr Erdöl unabhängig von den Preisen kontinuierlich fördern, ist es eigentlich egal, wer wieviel wann verbraucht. Oder glaubt jemand, dass diese Länder das Öl im Boden lassen?

19:28, Stern2100

>>@von Olivia59 @von fatherland slim
"Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, dass ein Land, das sich entwickeln möchte in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert. "
Welche Energiequellen sollen das sein? Welche Zukunftstechnologien sol? Wie das Wort schon sagt, stehe diese in der Zukunft zur Verfügung.<<

Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft usw.

Und die stehen jetzt schon zur Verfügung. Auch hier. Wie Sie vielleicht gemerkt haben, wird deren Anteil an der Energieerzeugung immer größer.

Den Vorgänger Thread findet man nicht mehr

Alles schön und gut. Aber um von fossilen Energieträgern wegzukommen braucht man keine Klimahysterie.

Und völlig irre wird es wenn Klimaschützer Atomkraftwerke laufen lassen wollen und in Kauf nehmen, die Erde mit Atommüll zu verseuchen -Müll der Millionen Jahre strahlt und für den es in Deutschland gar kein Endlager gibt. Irre!

19:29 von Werner40

Schade, dass China erst von 2025 an seinen Kohleverbrauch reduzieren will.
---
In China verbrennt mehr Kohle auf nichtlöschbaren Flözen,
als wir zur Stromerzeugung verwenden
man sollte vielleicht anmerken China ersetzt Kohle durch AKW´s

18:30 von Olivia59

«BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.»

Diese scheinbar unvermeidliche Korrelation löst sich auf, sobald ein nenenswerter Prozentsatz der Energieerzeugung aus Regenerativen Energien stammt. Das BIP fällt nicht, erzeugt man Stommenge (x) aus bisher fossil nun in gleicher Menge regenerativ.

Die Technologien dafür gab es vor 30 Jahren noch nicht in großindustriellem Maßstab. Heute gibt es sie … und deren Wirkungsgrad wird immer besser zu immer geringeren Kosten. "Klimaziele" und Ersatz von Fossil durch Regeneratives sind nicht für morgen fertig. Fossil wird erst mal noch einige Zeit bleiben, und in den nächsten mind. 30 Jahren auch nicht versterben.

Ansonsten hängt Fossil schon heute angezählt in den Seilen wie Fossil der Dino einst zu seiner Zeit. Der Kohleausstieg in DEU wird auch nicht bis 2038 dauern. Die Industrie wird von sich aus dem Fossil schon früher den Saft abdrehen, weil es nix mehr zu verdienen gibt.

It's money … nicht Ideologie, was Entwicklung bestimmt.

Die Initiative von Biden ist

Die Initiative von Biden ist unbedingt zu unterstützen. In dem Zusammenhang ist ein Interview mit dem Geophysiker Michael E. Mann in der SZ sehr lesenswert und aufschlussreich. Er weist darauf hin, dass seit einiger Zeit nicht mehr die Klimaleugner-Fraktion sondern die "es ist eh zu spät"-Fraktion die Hauptlinie der Gegner einer engagierten Klimapolitik darstellen. Und genau das kann man auch bei unseren Rechtsaußen der afd mehr und mehr beobachten; sie haben bemerkt, dass Leugnen aufgrund der erdrückenden Fakten und der für alle erkennbaren Phänomene der Klimazerstörung nicht mehr zieht. Also sattelt man um auf eine andere Strategie, die da heißt: Wir können nichts ändern, wir können uns nur anpassen, und "anpassen" heißt in dem Fall natürlich, "Inaktiv(isten)" sein.

19:34, Hirschauer

>>@NeNeNe um 16:23
Stromtrassen brauchen wir nicht, wenn der Strom dort erzeugt wird, wo er verbraucht wird - also in den Großstädten. Und die Tankstellen? Wenn in den Städten genügent Strom erzeugt wird, daß er auch für Elekroautos reicht. Die Tankstellen werden dann erstellt, wenn sie sich rentieren.<<

Ein ganz wichtiger Punkt, der hier im Thread völlig übersehen wird. Nämlich die dezentrale, vernetzte Energieerzeugung.

Zentrale Großkraftwerke sind ein Auslaufmodell.

19:36 von Stern2100

das verstehe ich jetzt nicht "im Boden lassen"

@19:33 von fathaland slim

"Glauben Sie wirklich, afrikanische Unternehmer würden in Technologien investieren, die weltweit auf dem Rückzug sind? Oder die Brosamen aufsammeln, die von den Tischen in den Ländern der ehemaligen Kolonialherren fallen?

Ich glaube das nicht."

Wie ich sagte ist dies eine Frage des Investitionsumfeldes. Wenn man da nicht steuert schmeisst der kleine Existenzgründer seinen in Europa ausrangierten Dieselgenerator an, fährt mit meinem alten PKW, den ich an einen Händler verkaufte der von Hamburg aus nach Afrika transferiert.
Ähnliches passiert auch im grossen Stil... die halbe Kohleindustrietechnik wurde hier ab- und in China neu aufgebaut.

Biden ist wie Trump für Fracking

@16:32 von Stern2100, @von tremiro
Fracking ist eine der umweltschädlichsten Technologien. Bei Export kommt noch der Transport über den Ozean.
Dann aber gegen NordStream2?

19:42 von fathaland slim

Ein ganz wichtiger Punkt, der hier im Thread völlig übersehen wird. Nämlich die dezentrale, vernetzte Energieerzeugung.

Zentrale Großkraftwerke sind ein Auslaufmodell.
.
übersehen ?
ich schrieb mir schon die Finger wund, warum man bei der Wiedervereinigung
die riesigen Wohnanlagen nicht mit Blockkraftwerken ausstattete
Wenn sich da nicht so ein Ding für 1.000 ..... 2.000 Einheiten gelohnt hätte

@ Gregor

Der April war ein sehr kalter Monat. Die Pflanzen haben eine Wachstumsverzögerung. Französische Winzer befürchten durch die Kälte einen Verlust von einem Viertel der Ernte. Millionen Haushalte haben mit hohen Heizkostennachzahlungen zu rechnen.

Eine Erwärmung scheint an der nördlichen Hemisphäre vorbeizuziehen. Die Modelle des IPCC scheinen nicht mit der Realität übereinzustimmen.

Und wer meint ein sehr kalter Winter sage nichts aus, der muss auch akzeptieren, dass zwei wunderschöne Sommer einfach bestes Wetter waren.

19:36, Stern2100

>>@Sisyphos 3 @ fatherland slim
"17 Millionen Neuwagen".
Da die Erdölförderländer ihr Erdöl unabhängig von den Preisen kontinuierlich fördern, ist es eigentlich egal, wer wieviel wann verbraucht. Oder glaubt jemand, dass diese Länder das Öl im Boden lassen?<<

Ja, ich.

Zumindest die arabischen Ölförderländer. Da entstehen überall riesige Solarparks, und es wird sehr viel Geld in Wasserstofftechnologie investiert.

Die sind da nämlich auch nicht blöd und wissen deshalb, wann es Zeit ist, von einem Pferd abzusteigen, bevor es ganz tot ist.

Gigantische Chancen bei gemeinsamen Pioniergeist!

Mr. Präsident Biden und gemeinsam mit allen politischen Staats- Verantwortungsträgern der Welt? Bedeuten Chancen klimatischer Pionierentscheidungen für das Überleben der Menschheit! Gut so. Vielleicht ist nun Zeit für globale Währungsreformen um allseits Finanzkräftig zu werden! Schlotengas ade! Auch könnten etwa, überall natürlich.., sämtlich bewohnbare Häuser mit Solarenergie zur Wärmeerzeugung um- oder neugebaut werden, natürlich plus Wohnbalkonen für Bepflanzungen! Pioniergeist erprobt werden, der sich auf Uferbesteinungen mit klimatisch wertigen Stein- Materialien gegen Wasserverdampfungen durch Uferüberhitzungen bezieht. Fluss- Pipelines gegen Dürre, Flut! Fix global in geeignete Wüstengebiete mit kluger Fisch- und Speisefischaufzucht begonnen werden, um etwa die Tiefen- Wasser- Sauerstoff- Wallungen durch Leben und Bepflanzungen zu Regenerieren. Polarbären per Pontons gefüttert und gerettet werden! Pole in weiß bedeckt werden. Wälder bewässern! Leben für Kosten!
Frau D. Brauer

@19:41 von schabernack

"It's money … nicht Ideologie, was Entwicklung bestimmt."

Da sind wir ja einer Meinung. Die grüne Ideologie führt nicht zur Energiewende sondern der CO2 Preis, der den Einsatz alter Technik "bestraft".
Die signifikante Steigerung dieser Bepreisung ist längst vorgesehen.
Warum übergehen Sie und user "fathaland slim" dies so geflissentlich, wenn sie doch gegen eine ideologische Betrachtung aussprechen.

,@Giselbert, 19:35 Uhr - Einigkeit im Kampf gegen Klimawandel

In Nordstream II steckt vor allem auch eine politische Dimension. Sie sollten die wirtschaftlichen Überlegungen der USA nicht zu hoch hängen. Jedenfalls hat Biden ein deutliches Zeichen gesetzt. Für den Klimagipfel hat es mehr als nur Symbolkraft, dass die USA sich wieder dem Klimagipfel angeschlossen haben. Es wäre auch absurd gewesen, sich dem Kampf gegen die Erderwärmung weiter zu verschließen. Und tatsächlich dürfte mit neuen, klimaschützenden Technologien auch Geld zu verdienen sein.

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