Ihre Meinung zu: US-Präsident beim Klimagipfel: "Wir müssen handeln - wir alle"

22. April 2021 - 15:51 Uhr

US-Präsident Biden hat zum Auftakt seines Online-Klimagipfels die Weltgemeinschaft zu entschiedenem Handeln aufgerufen. "Wir haben keine Wahl", warnte er. China versprach, ab 2025 den Kohleverbrauch zu reduzieren.

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Kommentare

Wie immer

Da erscheint eine gute Nachricht und von den ersten 7 Beiträgen, äußern sich 6 negativ darüber. Ich frage mich, welche Intention muss jemanden antreiben, rund um die Uhr bei jedem Thema das Haar in der Suppe zu suchen.

Längst übergällig

Und dank Trump 4 wertvolle Jahre verloren

Wuerde gerne wissen

was die USA konkret run werden.

Das geht aus dem Artikel nicht hervor.

@15:51 von Oberstudienrat

">>Könnte man dann wenigstens auch klar so benennen wenn man nicht der Trickserei bezichtigt werden will.<<

Im Gehensatz zu seinem Vorgänger ist Biden redlich. Warum sollte er tricksen?"

Na Sie sind mir auch besonders "redlich". Hätten Sie mich voll zitiert wäre die Antwort bereits da. Also Wiederholung...
Wenn man sowohl in EU und USA nicht benennt, dass es sich bei den Referenzwerten 1990 bzw. 2005 um die historischen Höchstwerte handelt, kann man dies als Trickserei sehen. ca. 15% hat er also ohne einen Handschlag schon geschafft.
Man kann ihm allerdings zu gute halten, dass dieser Referenzwert von seinen Vorgängern bereits etabliert wurde.

Die USA ist auf Kurs - im Gegensatz zu Deutschland

Textausschnitt:
US-Präsident Joe Biden hat die Weltgemeinschaft zu ehrgeizigeren Zielen im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. "Wir müssen handeln - wir alle",
....................................................
Solange wir eine uniongeführte Regierung haben, wird die USA es nicht schaffen, bei unserer Regierung dies zu erreichen.
-Siehe Laufzeitverlängerung für Kohlekraftwerke,
-Siehe Verhinderung von niedrigen Abgasnormen für PKW durch die CDU (2013, Großspende BMW und deren Einfluss ...)
-siehe Förderung der Massentierhaltung in Deutschland durch die Regierung (Fr Klöckner!)
-siehe das "Klimaschutz-Päckchen" im Jahr 2019
etc. etc.
Zusammengefaßt kann man sagen, dass es unserer Regierung in den letzten 16 Jahren nie um den Klimaschutz gegangen ist.
Die Maßnahmen, die beschlossen wurden, waren reine "Augenwischerei", die nichts für das Klima brachte oder bringen wird.

Gut finde ich, dass die USA den Kurs um 180 Grad gedreht haben.
Deutschland sollte sich ein Beispiel daran neh

15:57 von Tremiro: Haar in der Suppe ?

Dass die USA wieder auf Kurs ist, wird jeder vernünftige Mensch begrüßen.

Was hingegen nicht gut ist, ist der fehlende Klimaschutz in Deutschland.
Wir lassen weiterhin Kohlekraftwerke zu,
wir tun nichts, um die Massentierhaltung zu verbieten,
wir sind gegen die Senkung von Abgaswerten bei Pkws wenn die Autofirmen Großspenden leisten (so geschehen 2013 ... Stichwort BMW ...)
-wir beschließen (2019) Klima-Päckchen, bei denen jeder Laie erkennt, dass sie das Klima nicht verändern können und dieses Päckchen nur der Form halber beschlossen wurde
etc. etc.

Wir haben eine Regierung, der das Klima unwichtig ist.
Umso mehr freut es mich, wenn die USA ernst macht.
Hoffentlich wird Biden oder Harris in 4 Jahren wieder gewählt.

Klimagipfel

Wer wie Biden die Elektromobilität als Möglichkeit sieht, die Treibhausgase zu reduzieren, muss darlegen, wie der hierzu erforderliche Strom gewonnen werden soll. Da Strom kaum speicherfähig ist, muss ein grundlastfähiger Energieträger gefunden werden. Will man den CO2-Anteil in der Luft auf 500 ppm bis zur Jahrhundertwende begrenzen, wird man auf Kernfusion und Wasserstoff setzen müssen. Oder wir finden noch etwas Weiteres. Zum Thema Bevölkerungswachstum und Klima wird natürlich geschwiegen, warum eigentlich?

@16:06 von Margitt. | USA haben die gute Kernkraft

Die USA ist auf Kurs - im Gegensatz zu Deutschland

Wenn Sie damit die vernünftige pro-Kernkraft Politik in den Vereinigten Staaten meinen, dann volle Zustimmung!

Gut finde ich, dass die USA den Kurs um 180 Grad gedreht haben.

Ich glaube hier herrscht ein Missverständnis bezüglich des US-Amerikanischen Systems. Nur weil der/die Regierungschef*in etwas dekretiert, heißt nicht, dass dieses auch so radikal umgesetzt wird.

Die Botschaft hör' ich wohl...

Aber ich glaube nicht, dass es klappen wird.
Auch auf EU-Ebene nicht.
Und was ist mit
Methan und Lachgas?
Da muss der Ausstoß auch runter.
Das alles ließe sich nur mit Verzicht auf Konsum erreichen.
Kein Auto, oder höchstens eins, weniger Fleisch und weniger Gemüse, dafür im Garten Löwenzahn oder ähnliches sammeln und verzehren, möglichst zu Fuß gehen, keine Urlaubsreise, ein gebrauchtes Smartphone, und die Klamotten aus der Kleiderkammer, kein Makeup kaufen, raus aus dem Internet und Jogurth ohne Strom selber machen.
Gefriertruhen, Friteusen, Kaffeemaschinen, Spülmaschinen, Wäschetrockner und solch Zeugs auf den Wertstoffhof.
Geht nicht?
Fragen Sie mal einen 70-jährigen, wie das in seiner Kindheit war.
Ach ja, maximal 17 Grad Raumtemperatur, wer friert, der zieht sich warm an.
Der Gedankenfehler, den wir machen: wir wollen in Zukunft so viel konsumieren wie jetzt, aber klimaneutral.
Das ist unmöglich.

Gute Nachricht

Ja, es ist eine gute Nachricht, die Biden in Sachen Klimaschutz aussendet und ja, ich halte ihn für glaubwürdig. Allerdings hat er sich da ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt, das er nun mit konkreten Maßnahmen untersetzen muss. Das wird aber nur funktionieren, wenn nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen in den USA mitziehen. Dabei bin ich vorsichtig optimistisch, aber nicht so euphorisch, wie z. B. Frau Baerbock.

@16:15 von Margitt.

"Die USA ist auf Kurs - im Gegensatz zu Deutschland
Textausschnitt:
Ziel der USA] sei es, auch andere Länder zu einem ehrgeizigeren Vorgehen im Kampf gegen die Erderwärmung zu ermuntern.
....................................................
Solange wir eine uniongeführte Regierung haben, wird die USA es nicht schaffen, bei unserer Regierung dies zu erreichen."

Bisher hat die USA nichts besser gemacht als wir. Ausserdem ist es wesentlich leichter eine Reduzierung, ausgehend von 15 Tonnen/Kopf zu erreichen, als von 8,4 wie es in DE der Fall ist.
Diese Pose von Biden, sich ohne einen nachgewiesenen Erfolg gleich in die Vorreiter- bzw. Lehrmeister-Rolle zu werfen finde ich äusserst vermessen.

@Tremiro - Absichtserklärungen sind kein Klimaschutz

15:57 von Tremiro:
"Da erscheint eine gute Nachricht und von den ersten 7 Beiträgen, äußern sich 6 negativ darüber."

In Sache Klimaschutz ist es fünf nach zwölf. Irgendwelche Absichtserklärungen für die Zukunft sind keine guten Nachrichten, wenn dann keine Taten folgen.

Beim Spiegel gab es vor drei Wochen einen sehr ausführlichen Bericht: "100 Dinge, die bei der CO2-Wende schieflaufen". Lesen Sie den mal.

Topp Meldung

Ich finde es gut, dass einer der weltweit größten Verursacher von CO2-Emissionen, in den nächsten 4 Jahren, bis Herr Trump wieder in Amt und Würden ist, der Klimaveränderung höchste Priorität zumessen möchte. Das kommunistische China wird die Eindämmung der CO2-Emission, statistisch auch bewältigen. Europa möchte sich da anstrengen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Wann sind in Deutschland die Stromtrassen fertig? Wann stehen ausreichend Tankstellen für Elektroautos zur Verfügung? Wie sieht es mit Windkraftanlagen in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und dem Saarland aus?
Richtig, wir haben doch noch genügend Zeit.

"Die Vereinigten Staaten warten nicht, die Kosten einer Verzögerung sind zu hoch und unser Land ist entschlossen, jetzt zu handeln"/"Der Klimawandel stellt eine existenzielle Bedrohung dar, aber auf diese Bedrohung zu reagieren bietet eine Chance, gut bezahlte Arbeitsplätze zu unterstützen, die arbeitenden Menschen zu stärken, öffentliche Gesundheit zu schützen und Umweltgerechtigkeit voranzubringen"

Hoffentlich sind damit nicht nur die Menschen in den USA gemeint.
Da der US-Dollar immer noch die Leitwährung auf den globalen Finanzmärkten ist (jetzt ungeachtet der Frage, ob man das gut findet oder nicht) haben die USA somit auch erheblichen Einfluss auf die (die Märkte). Und da deren wichtigstes "Kapital" das Vertrauen der Marktteilnehmer bzw. die Hoffnung auf (zukünftige) gute (die Gesellschaft voranbringende) Geschäfte ist haben die USA auch großen Einfluss auf die Ausrichtung der globalen Wirtschaft.
Da kann man von Glück reden, dass deren Präsident jetzt Biden und nicht Trump ist.

Retter

Das ist doch jeden informierten Menschen klar, dass Herr Biden nun alles wieder ins Lot bringt und das Klima rettet, nachdem Herr Trump alles falsch gemacht hat. Wunderbar.

Technologie

Am Ende wird es wegen unzureichender CO2-Einsparung eine technologische Lösung geben müssen und zwar durch CO2-Filteranlagen und/oder Aerosoleinleitungen in die Atmosphäre. Als erstes sollte ein CO2-Kontingent festgelegt werden, damit der Markt einen Preis dafür finden kann und Politik sollte dann die sozialen Folgen der damit verbundenen massiven Preissteigerungen drosseln. Profitieren werden wie bei jeder Krise die Investoren, deshalb kann man ruhig noch ein bisschen warten, das erhöht die Rendite!

Das Kind ist eh schon tief im

Das Kind ist eh schon tief im Brunnen. Die Erde wird sich aufheizen. Selbst wenn wir jetzt 10000jahre die füsse still halten.
Die Frage ist nur, wie managen wir das?
Ich finde zb Elektroauto super. Aber nicht wegen der Umwelt. Sondern weil ich dem Ölscheich kein Geld mehr geben muss.
Und auch wen das keiner glauben mag, die Erde wird so winzig, dass es nur noch für 4mrd Menschen langen wird. Egal, wie wir uns anstrengen.
Und, wir müssen endlich mal anfangen. Nur labern bringt nix.

@von tremiro

"Da erscheint eine gute Nachricht und von den ersten 7 Beiträgen, äußern sich 6 negativ".
Wenn das wie in diesem Fall erforderlich ist, muss das auch so sein.

@16:14 von Stern2100

"Wer wie Biden die Elektromobilität als Möglichkeit sieht, die Treibhausgase zu reduzieren, muss darlegen, wie der hierzu erforderliche Strom gewonnen werden soll. Da Strom kaum speicherfähig ist, muss ein grundlastfähiger Energieträger gefunden werden. Will man den CO2-Anteil in der Luft auf 500 ppm bis zur Jahrhundertwende begrenzen, wird man auf Kernfusion und Wasserstoff setzen müssen."

Den Strom in Wasserstoff umzuwandeln wäre sicher eine Lösung doch benötigt man dafür noch viel mehr davon. In letzter Konsequenz heisst CO2=0 doch, dass wir auch mit Strom heizen müssen. Aktuell deckt Strom gerade mal 14% des Gesamtenergiebedarfs ab.
Kernfusion ist natürlich das Wunder, auf dass man gerne hoffen aber nicht damit kalkulieren darf. Ausgeschlossen ist jedenfalls, dass diese Lösung innerhalb der nächsten 40 Jahre praktisch zum Einsatz kommt.
Bevölkerungswachstum kann man sicher mehr erörtern doch jede Form der Steuerung wäre ethisch eher heikel.

16:14, Stern2100

>>Zum Thema Bevölkerungswachstum und Klima wird natürlich geschwiegen, warum eigentlich?<<

Weil der allergrößte Teil des CO2 von Ländern ausgestoßen wird, deren Bevölkerung nicht wächst.

Davor schützt auch kein SUV-Abgasdinosaurier

Klimawandel & Erderwärmung sind schneller als Joe Biden´s Amtszeit.

Wahlen

Auch Deutschland hat im September die Chance durch Wahlen etwas zu ändern.
Die Chance muß nur genutzt werden.
Zu Biden:
Natürlich ist auch bei ihm eine kritische Berichterstattung und genaue Beobachtung wichtig.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger (wie hieß der nochmal ?) kann ich zumindest Nachrichten über den US Präsidenten jetzt wieder richtig entspannt lesen.

@von johanni

"Das ist doch jeden informierten Menschen klar, dass Herr Biden nun alles wieder ins Lot bringt und das Klima rettet, nachdem Herr Trump alles falsch gemacht hat. Wunderbar".
Ich hoffe, Sie glauben das nicht wirklich.

16:16 von Vielfalt.

«Gut finde ich, dass die USA den Kurs um 180 Grad gedreht haben.»

«Ich glaube hier herrscht ein Missverständnis bezüglich des US-Amerikanischen Systems. Nur weil der/die Regierungschef*in etwas dekretiert, heißt nicht, dass dieses auch so radikal umgesetzt wird.»

"Dekretieren" kann und will Mr. Biden das auch nicht.

Es ist schon sehr geholfen, dass das Anti-Green-Gefasel der Frisur der Vergangenheit angehört.

Immer in erster Linie sind Veränderungen in den USA monetär bestimmt.
Der größte Windpark der Erde auf Land steht in Texas. Wäre Texas ein eigenständiger Staat, wäre seine Stromproduktion in GWh Windenergie die 5. größte aller Länder der Welt. Es sind aktuell ± 30% der in Texas erzeugten Stommenge in GWh. Solareinergie kommt noch hinzu, für die Texas so eine Art von gottgegebenes Land ist.

Farmer verdienen mehr Geld mit Wind auf ihrem Land als mit den Rindviechern. Gemeinden, wo so was ist, bauen neue Sportplätze & Schulen.

Weil man mit Wind gut Geld verdienen kann.

Ich bin sicher, dass Sie

Ich bin sicher, dass Sie verstanden haben, wie das gemeint ist.

@ Tremiro

"Da erscheint eine gute Nachricht und von den ersten 7 Beiträgen, äußern sich 6 negativ darüber."

Dass ein US-Präsident mal wieder eine dreiste Lüge verbreitet, ist für Sie eine gute Nachricht?

Wissen Sie gar nicht, dass das US-Militär der größte Erdölverbraucher und damit der größte Emittent von Treibhausgasen weltweit ist?

Oder glauben Sie ernsthaft, dass Biden das US-Militär bis 2030 halbieren wird?

Sollte für ein Land

was selber Gas hat, und riesige Areale ohne Bevölkerung und viel Sonne, eigentlich kein Problem sein.
Die Bevölkerungsdichte liegt bei 33 Personen, da wird sich sicher Raum und Platz finden lassen.
Ich weiß jetzt jetzt nicht wie es bei der Kernenergie aussieht, will auch nicht nachsehen.
Auch da ist sicher noch Potenzial vorhanden, die brauchen also Kohle nicht unbedingt zu verbrennen.
Ich weiß das gehört nicht zum Artikel, aber wenn die USA dann noch 50 Prozent Rüstung und Militär einsparen, dann bringt das sicher auch noch eine ganze Menge.

@Stern2100 - negativer Beitrag wie in diesen fall muß sein

Sie verkennen das Potential
Die US Fördergelder werden die Unternehmen auch nutzen um eine komplett neue Infrastruktur aufzubauen.
Der Wasserstoff Brennstoffzelle ist seit erfindung der Glühbirne die nächst große Erfindung des Jahrtausends.
Von Kalifornien aus mit den schärfsten Umweltauflagen wird es durchs ganze Land gehen. Neben den Großen Investoren werden Farmer ihre Solarparks & Windkraftanlagen zur Wasserstoffproduktion an den Interstates bauen. Nicht nur in US sondern auch in Afrika & Australien wird ein gigantischer neuer Markt endstehen.

Fakten zum Co 2 Ausstoß

Die USA haben den höchsten CO 2 Ausstoß pro Kopf. Insbesondere die US Superreichen sind Hauptverursacher.

Biden darf nicht aus Populistischen Gründen grün gewaschen werden. Er ist als Teil des Esteblishment Hauptverursacher.

Was dürfen wir verbrauchen?

Zuerst einmal: Ich wünsches dem neuen POTUS viel Erfolg beim Klimagipfel. Es ist sehr wohltuend zu hören "(Houston) wir haben ein Problem".
Meine Frage: Wieviel Konsum können wir uns erlauben damit die Erde dauerhaft für uns Menschen ein angenehmer Ort bleibt? Bleibt Fleisch essen möglich oder gibt es nur noch Soja? Ein privates Auto (Elektro, Wasserstoff, Ammoniak) oder nur noch öffentliche Verkehrsmittel? Urlaubsreise mit dem Flugzeug oder zu Fuß laufen?
Ich denke wir alle können uns an eine "Umwelt erhaltende" neue Normalität gewöhnen. Und mit Erfindungsreichtum und Gemeinsinn wird es kein Elend geben - auch wenn einige Propheten uns das sagen.
Nebenbei: wegen Corona und Homeoffice bin ich zum 3/4 Vegetarier geworden - und ich fühle mich gut dabei.

Ja, reden können sie alle, der Jo und auch unsere!

Ohne Corona wären wir an den Zielen meilenweit vorbeigeschliddert.

Ich warte auf das Handeln bevor ich Beifall gebe, hoffentlich kann ich mal Beifall geben ;-)

@16:50 von schabernack

Der größte Windpark der Erde auf Land steht in Texas.

In Texas. Das mit dem Wind sieht aber an der Ostküste der USA ganz anders aus.

Weil man mit Wind gut Geld verdienen kann.

Und richtig so, solange keine Subventionen fließen müssen.

US-Präsident beim Klimagipfel: "Wir müssen handeln-wir alle"

Eine wichtige Sache. Aber ob sich nun Biden gegen die Frackingindustrie durchsetzt ?
Andere setzten da leider auch nicht gerade die richtigen Prioritäten. Sie bauen weiter Autobahnen und holzen den Forst dafür ab (A49, A61). Und setzen weiter auf den Gütertransport mit LKW. Oder räumen noch in den nächsten Jahren Ortschaften für den Kohleabbau.

@16:30 von Esel_85

"Am Ende wird es wegen unzureichender CO2-Einsparung eine technologische Lösung geben müssen und zwar durch CO2-Filteranlagen und/oder Aerosoleinleitungen in die Atmosphäre."

Heikles Thema, aber ich bin ganz bei ihnen. Geoengineering ist bald objektiv die einzige realistische Lösung um die Ziele einzuhalten, denn 6 der 11 anerkannten Klimamodellrechnungen zur CO2-Reduktion haben bereits kapituliert.
Bin wirklich gespannt was passiert, wenn diese Erkenntnis sich durchsetz... ob diejenigen, die 2 Grad+ als Weltuntergang beschreiben dann auch bereit sind das Notwendige zu tun.
Ich kann ja verstehen, dass man das Klima am liebsten grün retten möchte doch wir sind ja nicht bei "wünsch dir was".

@fatherland slim

"Weil der allergrößte Teil des CO2 von Ländern ausgestoßen wird, dessen Bevölkerung nicht wächst".
Das ist keine hinreichende Erklärung. Die Bevölkerung wächst zurzeit alle 12 Jahre um eine Milliarde Menschen an und diese Menschen benötigen Nahrung, Wohnungen, Mobilität etc.. Da bittere Armut mit einer Zunahme der Bevölkerung korreliert, müssen diese Menschen zu Wohlstand kommen und das erfordert Wachstum und deshalb Energie. Oder anders gewendet: Was Europa und die USA an CO2 einsparen, ist global relativ unwichtig. Von daher muss das Thema auf den Tisch, will man eine Lösung.

Ob Biden alles gelingt,

das weiß ich nicht,alles wahrscheinlich leider nicht.
Dass Er es ehrlich meint was Er sagt,das glaube ich schon.
Obwohl ich sonst nicht immer ein so gläubiger Mensch bin.
Das mit den mini Atomkraftwerken halte ich allerdings für keine gute Idee.Das wird aber so glaube ich an der Durchführbarkeit scheitern.

16:56 von AndreaGallo

... Monaco oder Liechtenstein als Umweltweltmeister? Oder der Vatikan?

Der Vatikan? Der Staat mit den höchsten Weihrauch-Emissionen pro Kopf?!

16:29 von johanni

>>Das ist doch jeden informierten Menschen klar, dass Herr Biden nun alles wieder ins Lot bringt und das Klima rettet, nachdem Herr Trump alles falsch gemacht hat. Wunderbar.<<

Sie haben recht. Aber Jedem muss klar sein dass es eine Herkules-Aufgabe ist, das was Trump vebockt hat wieder zu reparieren.

16:14 von Stern2100

"Zum Thema Bevölkerungswachstum und Klima wird natürlich geschwiegen, warum eigentlich?"
Mehr Köpfe ist gleich mehr Konsumenten und billige Arbeitskräfte ist gleich mehr Wachstum.
Was meinen Sie wo die Aktienkurse und Mieten jetzt wären, hätte Corona global 50% Todesopfer gekostet.
Wer auf einer Kugel mit klar mathematisch begrenzter Oberfläche und Volumen vom ewigen Wachstum schwafelt oder träumt ist in meinen Augen ein Vollpfosten oder Betrüger.
Außer Sonne kommt von außen nichts, bzw auf größere Brocken legen wir keinen Wert.
Man sollte das "Survival of the fittest" vielleicht in "Survival of the most fitting" präzisieren und einige mit Puzzle zu üben beginnen.

wir alle?

Gut das wir mit unsern Maßnahmen schon mehr als gefordert erreicht haben.

Hoffen wir mal das in allen andern Länder auch alle Kohle und AKWs so wie bei uns nach Plan abgeschaltet werden.

Wenn die das dann auch so gut wie wir gemacht haben können wir auch weiter machen.

Diese Debatte ist abgehoben und elitär

Da wird über Nachhaltigkeit u. „CO2 Footprints“ diskutiert, dabei sieht d. Wirklichkeit (auch in der deutschen Gesellschaft) ganz anders aus. Es wird so viel weggeworfen wie nie. Industrie u. Verbraucher scheinen unterschiedlichen Planeten anzugehören.

Schon bei d. Zukunft der Kernkraft scheiden sich d. Geister in der Welt.

Die Erde wird sich erwärmen. Dies hat offenbar auch anthropogene Gründe. Neben vielen Risiken bietet es auch Chancen.

Die Idee, die „Welt zu retten“, ist ungefähr so realistisch wie an das Paradies zu glauben.

Rationalität ist leider auf dem Rückzug. Zum Beispiel soll jeder Einzelne Wasser u. Energie sparen, Jute statt Plastik verwenden etc. Während d. Industrie in großem Maßstab Umweltgifte produziert.

Es ist ein wenig wie bei Corona: ALLE sollen „solidarisch“ auf Kontakte verzichten u. sich beschränken auf das d. Industrie munter so weiter machen kann wie bisher.

Der Einzelne wird zum Engel erzogen während das Kollektiv weiter „Umweltsau“ sein darf.

Tolle Worte

die Biden da von sich gibt.
Es bleibt zu hoffen, dass die amerikanische Bevölkerung da mit macht. Wenn man nur an die Monster SUV, der Amerikaner anschaut da sind die deutschen Premium SUV kleine PKW dagegen. V8 mit einem CO2 Ausstoß von mindestens 300g. da wird es einem ja schwindlig. Kohle- und Atomkraftwerke, wann will er diese stilllegen?
Windparks, schön und gut in den Staaten laufen Stromleitungen noch oberirdisch!!!!!
Natürlich wird Deutschland seine Klimaziele schneller erreichen, wir sind ja auf einen guten Weg. Werden aber allein die Welt nicht retten können, oder?

16:51 von Shuusui @ Tremiro

>>"Da erscheint eine gute Nachricht und von den ersten 7 Beiträgen, äußern sich 6 negativ darüber."

Dass ein US-Präsident mal wieder eine dreiste Lüge verbreitet, ist für Sie eine gute Nachricht?<<

Sagt das Ihre Glaskugel?
Ich bin sicher dass Sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Aber selbst Sie werden erst 2030 burteilen können, ob Lüge oder nicht.

16:14 von Stern2100

« Zum Thema Bevölkerungswachstum und Klima wird natürlich geschwiegen, warum eigentlich?»

Weil die Bevölkerung bei den beiden CO2-Haupt-Emittenten CHN / USA nicht wächst. In der Bevölkerung dort wachsen nur die Kinder. Aber auch die nicht zu unendlich groß.

In den anderen Industriestaaten in Europa (inkl. Russland), in Kanada und Australien wachsen auch nur die Kinder.

In Japan als anteilsmäßig zur Bevölkerung an der Weltbevölkerung 3. größter "CO2-Umweltsau" nimmt die Bevölkerung jährlich um 400.000 bis 450.000 Japaner ab. Hier in Menschenzahl, nicht an Körpergewicht. Japan tut unfreiwillig was gegen CO2. Weniger Japaner, weniger CO2. In allen anderen Aspekten sehr problematisch für das Land.

Dass Indien mit ± 1,4 Mrd. Menschen eine große Menge an CO2 ausstößt. Ist banal-mathematisch logisch. Pro Kopf Inder ist das vielfach weniger als pro Kopf US-Amerikaner, Europäer, Chinese, oder Japaner.

Die, die (bidlich) CO2-hungern.
Müssen nicht auf dem Weg voran gehen zu weniger CO2 …

@Stern2100, 16.14h

Also mit dem Speichern von Strom hinken Sie der Zeit weit hinterher.
Wie man das zeitgemäß macht, hat annalena Baerbock schon eindringlich dargestellt.

ich halte ihn für glaubwürdig?

von EGriesbach @
ist die USA jetzt eine "Diktatur"?

Entscheiden ist doch was im Senat und und parlament und uach in den einzelnen eigenverantwortlichen Bundesstaaten passiern wird.

@ Margitt., um 16:14

re 15:57 von Tremiro

Nu haunse doch nicht gleich wieder haarindersuppesuchmäßig auf die Bundesregierung ein.

Der amerikanische Präsident hat seine Pläne genannt, von denen zu hoffen ist, dass er sie wenigstens zu 50 % umgesetzt kriegt.
Das ist doch ok.
Und darum geht's im Artikel.

Und bei uns wird man sich vielleicht noch die Augen reiben, wenn Annalena erst mal loslegt.
Und dann ist, wenn nötig, immer noch Zeit zu klagen...

@17:01 von Stern2100

"fatherland slim: >>Weil der allergrößte Teil des CO2 von Ländern ausgestoßen wird, dessen Bevölkerung nicht wächst<<
Das ist keine hinreichende Erklärung. Die Bevölkerung wächst zurzeit alle 12 Jahre um eine Milliarde Menschen an und diese Menschen benötigen Nahrung, Wohnungen, Mobilität etc.. Da bittere Armut mit einer Zunahme der Bevölkerung korreliert, müssen diese Menschen zu Wohlstand kommen und das erfordert Wachstum und deshalb Energie. Oder anders gewendet: Was Europa und die USA an CO2 einsparen, ist global relativ unwichtig. Von daher muss das Thema auf den Tisch, will man eine Lösung."

Aktuell machen die CO2 Emissionen ganz Afrikas halb so viel aus wie die von Indien. Steigender Wohlstand bzw. Industrialisierung reduziert zwar evidenzbasiert das Bevölkerungswachstum aber lässt den Verbrauch CO2/Kopf Verbrauch in die Höhe schnellen. Ein echtes Dilemma – totalitäre Bevölkerungskontrolle bei anhaltender Armut wie damals in China wäre sicher keine Lösung.

Nach der Kehrtwende Bidens

Nach der Kehrtwende Bidens und in der Erinnerung was wir durch Trump erleben müßten, frage ich mich, was die Marschrichtungen der Amis auch auf anderen Gebieten für uns zukünftig überhaupt Wert sind, wenn eigentlich alle vier Jahre erst einmal gezittert wird, was da jetzt kommt und ob das bisher ausgehandelte noch eingehalten oder alles wieder abgedreht und über den Haufen geworfen wird. Man sollte sich erinnern, dass diese Erfahrungen in ihrer für uns inakzeptablen Bedeutungen nicht erst von Trump, sondern auch vorher z.B. von den Bushs und Nixon schon mehr als grenzwertig waren. Es ist daher höchste Zeit endlich von den Amis unabhängig zu werden, denn als Handelspartner aber auch in gemeinsamen militärischen Aktionen, wie jetzt in Afghanistan sind diese immer unberechenbarer geworden. Ein als Partner unzuverlässiger Staat, der glaubt uns in Europa und speziell Deutschland vorschreiben zu können, wie wir unsere Energieversorgung zu regeln haben ist leider unakzeptabel.

Seltsame Definition von Demokratie

@ EGriesbach:
ist die USA jetzt eine "Diktatur"?

@ werner1955:
Entscheiden ist doch was im Senat und und parlament und uach in den einzelnen eigenverantwortlichen Bundesstaaten passiern wird.

Ach so, ein Land ist eine Diktatur, wenn die frei gewählten Abgeordneten nicht das machen, was ich mir wünsche?

16:58 von Bernd Kevesligeti

Andere setzten da leider auch nicht gerade die richtigen Prioritäten. Sie bauen weiter Autobahnen und holzen den Forst dafür ab (A49, A61). Und setzen weiter auf den Gütertransport mit LKW. Oder räumen noch in den nächsten Jahren Ortschaften für den Kohleabbau.
‐-------------------
Bei Kohleabbau gebe ich Ihnen Recht, aber nur da.
Bei Forst meinen Sie sicher "Hambi" oder?
Wenn man sich überlegt, was dieser "illegale" Protest dem Steuerzahler gekostet hat, incl. Abtransport der Hinterlassenschaften dann habe ich wenig Verständnis dafür.
Die Güter gehören auf die Gleise, aber es wurden Strecken stillgelegt weil diese sich nicht rechneten.
Kosten viel zu hoch, da ist jede Spedition billiger leider.
Deutschland ist Transitland, das ist unser großes Mango und schlecht fürs Klima.
Schiffe, Flieger genauso.

Joe Biden

... ist der erste Präsident seit Barack Obama, der wieder den Mensch in den Mittelpunkt stellt, nicht die Macht.

Manche mögen noch den Hoffmannschen

Wasserzersetzungsapparat aus dem Chemieunterricht kennen. Der "Stromzähler" wurde daran meist weggelassen damit nach dem Aha-Erlebnis die Ernüchterung nicht zu groß ausfiel.

USA verstehen „Klima“ auch als strategische Option

Man ist hier den Chinesen voraus.

Während China noch voll auf fossile Energieträger setzt und in Umweltschutzauflagen hinterherhinkt, versuchen die USA „Umweltschutz“ als Druckmittel gegen die chinesische Führung einzusetzen.

Das ist heuchlerisch. Zum einen hat Biden (nach Protesten) garnicht vor auf das lukrative Fracking zu verzichten. Zum anderen bauen die USA wie China die Kernkraft massiv aus.

Auch gegen Nord Stream II ist schon diese „grüne“ Geopolitik ins Feld geführt worden, so als wenn die maroden Leitungen durch die Ukraine umweltfreundlicher wären. Man verfolgt ein Kalkül: will Russland weiter liefern muss es der Ukraine eine kostspielige Sanierung der Leitungen spendieren.

Ebenso soll China gezwungen werden gigantische Investitionen in den Umweltschutz zu tätigen, was das chinesische Wachstum ausbremsen wird.

Gleichzeitig hat der Westen kein Problem damit Seltene Erden aus China so billig wie möglich und so dreckig produziert wie nötig zu erhalten.

@ Sparpaket, um 16:20

“Fragen Sie mal einen Siebzigjährigen, wie das in seiner Kindheit war. Ach ja, maximal 17 Grad Raumtemperatur, wer friert, zieht sich warm an.“

Obwohl o.T., ich darf's vielleicht trotzdem mal mitteilen:

Das Schlafzimmer von meinem älteren Bruder und mir war im Mansardenzimmer, direkt unterm Dach. Heizung war da keine.
Isolierung:
Dachpfannen, Presspappe, Tapete.

Im Winter schüttelten wir den Reif vom “Plümmo“, malten vielleicht noch ein paar Eisblumen an das einfachverglaste Fenster, und dann bibberte man sich mit Kopf unter dem Kissen warm.
Hab's tatsächlich ohne Frostbeulen überstanden.

Die Frage ist nicht ...

ob man es getan wird, sondern wie es getan wird.

Mit E-Autos wird man dieses Ziel nicht erreichen, mit einer Bepreisung von CO2 ebenso kaum.

Außer man möchte den Ärmeren in den USA Verbote auferlegen und schön nach neu-deutscher Manier gleich noch mit Strafen drohen.

Wer einen erfolgreich den Klima-Wandel bekämpfen will, der muss auch gesellschaftlich für einen Wandel sorgen.

Die verblendeten Wohlstands-Linken haben leider den Zugang zum ärmeren Teil der Gesellschaft verloren.
Leider gehören alle Politiker in den USA zu dem gehobenen Mittelstand. Man sollte sich also keine große Hoffnung machen.

Aber, ich habe auch einen Vorschlag!

Abschaffung der US-Army, Navy und Airforce!
Wer Treibhausgase einsparen will, muss bei der Armee anfangen!

16:14 von Stern2100

das problem ist ja nun sowohl politisch und auch technisch gelöst, nachdem annalena kanzler werden soll. ich hab mir sogleich, bevor die preise explodieren, eine trommel 5x16mm² bestellt. war zwar wegen dem kupferzuschlag schweineteuer, zumal ich noch die kellertür verbreitern muss. aber dieser speicher ist eine gute investition in die zukunft. Wir schaffen Das

@ on demand

Ein als Partner unzuverlässiger Staat, der glaubt uns in Europa und speziell Deutschland vorschreiben zu können, wie wir unsere Energieversorgung zu regeln haben ist leider unakzeptabel.

Dabei ist die amerikanische Regierung wesentlich zuverlässiger als die Hasardeure aus Moskau. Mal von Ausfällen wie Trump abgesehen.

um 17:24 von on demand

"was die Marschrichtungen der Amis auch auf anderen Gebieten für uns zukünftig überhaupt Wert sind"

Wieso "zukünftig"? Dieses Problem hatten wir seit Jahrzehnten. Aber wenn nicht alles schiefgeht, dann sind wir dieses Problem jetzt gerade losgeworden, da Trump die Republikaner dazu verleitet hat, ihre wirkliche Haltung offen zur Schau zu stellen. Jetzt wird kein konservativer Wähler mehr auf diese Partei und ihre Politiker hereinfallen.
_

17:24 von on demand

aber wie unsere Frau Dr. die energiewende an die wand gefahren hat, haben sie schon mitbekommen?

16:58, Vielfalt. @16:50 von schabernack

>>“Weil man mit Wind gut Geld verdienen kann.“

Und richtig so, solange keine Subventionen fließen müssen.<<

Sehen Sie das genau so, wenn es um die Kernkraft geht?

Am 22. April 2021 um 17:16 von DerVaihinger

Also mit dem Speichern von Strom hinken Sie der Zeit weit hinterher.
Zitat: Wie man das zeitgemäß macht, hat annalena Baerbock schon eindringlich dargestellt.

Ich finde es gut, dass Sie indirekt nochmals auf den Artikel "Zum Thema Netze und Speicher" auf Frau Baerbocks Homepage hinweisen. Im Netz kursieren die seltsamsten Aussagen.

@ Bernd Kevesligeti

Im Grunde dürfte Ihnen die Politik Bidens doch sehr entgegenkommen. Eine Klimapolitik mit realistische Ansatz und ein Vorschlag zur internationalen Mindestbesteuerung großer Konzerne. Das muss doch in unser beider Sinne sein.

von MR.Troc 17:26

Nein, der Hambacher Forst war nicht gemeint. Der darf laut einem Gerichtsurteil bleiben. Nicht bleiben dürfen, wenn es nach RWE geht, die Orte Westrich, Keyenberg, Lützerath, Kuckum, Beverath etc.

Und warum generieren sich bei der virtuellen Klimakonferenz die politisch Verantwortlich so, als ob sie etwas ganz anderes wollen ?

17:01, Stern2100

>>@fatherland slim
"Weil der allergrößte Teil des CO2 von Ländern ausgestoßen wird, dessen Bevölkerung nicht wächst".
Das ist keine hinreichende Erklärung. Die Bevölkerung wächst zurzeit alle 12 Jahre um eine Milliarde Menschen an und diese Menschen benötigen Nahrung, Wohnungen, Mobilität etc.. Da bittere Armut mit einer Zunahme der Bevölkerung korreliert, müssen diese Menschen zu Wohlstand kommen und das erfordert Wachstum und deshalb Energie. Oder anders gewendet: Was Europa und die USA an CO2 einsparen, ist global relativ unwichtig. Von daher muss das Thema auf den Tisch, will man eine Lösung.<<

Glauben Sie wirklich, die Armen dieser Erde werden Wohlstand und Entwicklung mit Technologien von gestern generieren? In Gegenden, in denen die Sonne ganzjährig etwa 12 Stunden am Tag scheint?

@Tremiro, 15:57

Wir erleben es ja immer wieder: Der Klimawandel wird aus ideologischen Gründen geleugnet und Maßnahmen dagegen werden abgelehnt, ebenso wird die Corona-Pandemie geleugnet oder schöngeredet, weil man sie schon immer für eine Erfindung der Regierung hielt, das Problem der weltweiten Migration wird nicht thematisiert, weil man zur Not eben die Bundeswehr an die Grenze stellen und diese gewaltsam gegen Eindringlinge verteidigen muss... Nun gibt es also, wie Sie mit Recht feststellen, wieder einmal positive Nachrichten - und prompt sucht man das Haar in der Suppe. Fakt ist aber: Biden kehrt den Scherbenhaufen seines Vorgängers zusammen. Er macht das, was jeder vernünftige Mensch tun würde - er kämpft gegen den Klimawandel an, gemeinsam mit anderen Staaten.

16:58 von Vielfalt. / @schabernack

«Weil man mit Wind gut Geld verdienen kann.»

«Und richtig so, solange keine Subventionen fließen müssen.»

So gigantisch hohe Subventionen wie für das gelobte strahlend-grinsende Atömchen könnten nie fließen, selbst wenn Mr. Biden jedem US-Amerikaner ein Windrad zur freien Verfügung schenken würde.

Es gab und gibt überhaupt keine enzige Art von Stromerzeugung, die bisher irgendwo auf der Erde ohne Subventionen ausgekommen wäre. Ganz erst recht nicht, rechnet man gesellschaftliche Folgekosten mit ein.

Wer wird wohl "Rückbau" vom Koheausbuddeln, Erdöl dem Boden Abpressen, und Wegschaffen vom Strahlenden Atömchen irgendwann mal bezahlen.
"Die Allgemeinheit" aus Steuermitteln als Subventionen.

Wer bezahlt in Deutschland im Ruhrgebiet seit (x) Jahren für weitere Jahrzehnte das Abpumpen von "Grubenwasser" in den + die Sicherung der stillgelegten Stollen, damit das Ruhrgebiet nicht im Erdboden versinkt?

Die gleichen Steuerzahler, die gegen Subventionen für Regeneratives fluchen.

@17:27 von Oberstudienrat

"Joe Biden... ist der erste Präsident seit Barack Obama, der wieder den Mensch in den Mittelpunkt stellt, nicht die Macht."

Solche Sätze hören Menschen, die im "basket of deplorables" (Hillary Clinton) verortet werden bzw. die working class, die Trump in den Mittelpunkt stellte sicher gern. Gibt halt die und die Menschen.

@IBELIN, 16:02 Uhr

Allein das Bekenntnis, der Klimakonferenz wieder beizutreten und gemeinsam mit anderen Staaten gegen den Klimawandel anzukämpfen, hat Signalwirkung. Die Ziele mögen ambitioniert sein, aber die Schockstarre der Trump-Regierung scheint überwunden. Gut so!

@von Olivia59

"Steigender Wohlstand bzw. Industrialisierung reduziert zwar Evidenz agiert das Bevölkerungswachstum aber lässt den Verbrauch CO2/Kopf Verbrauch in die Höhe schnellen. Ein echtes Dilemma -totalitäre Bevölkerungskontrolle bei anhaltender Armut wie damals in China wäre sicher keine Lösung".
Die Einkindpolitik in China war eine Lösung, aber eine denkbar schlechte. Eine Lösung zu finden, ist naturgemäß schwierig. Keine Lösungen zu suchen, ist aber katastrophal. Ein Ansatz könnte sein, dass Familien in Afrika mit einer erheblicheb monatlichen Zahlung belohnt werden, solange sie nicht mehr als 2 oder 3 Kinder haben.

@ Möbius

USA verstehen „Klima“ auch als strategische Option

Klingt vernünftig.


... versuchen die USA „Umweltschutz“ als Druckmittel gegen die chinesische Führung einzusetzen.
Das ist heuchlerisch.

Nein, das ist klug. Jeder würde das so machen.

@ Thrombosen-Paul, um 16:38

“Klimawandel & Erderwärmung sind schneller als Joe Biden's Amtszeit.“

Wie gewohnt optimistisch unterwegs, mit einem Lächeln im Gesicht und einem fröhlichen Lied auf den Lippen... :-)

@17:11 von Möbius

>> Der Einzelne wird zum Engel erzogen
>> während das Kollektiv weiter
>> „Umweltsau“ sein darf.

"Ich wollt, ich wär ein Elephant,
Dann jubelte ich hell.
Es ging mir nicht um's Elfenbein,
Nur um sein dickes Fell."
((c) by Kurt Tucholsky)

@17:44 von Stern2100

"Die Einkindpolitik in China war eine Lösung, aber eine denkbar schlechte. Eine Lösung zu finden, ist naturgemäß schwierig. Keine Lösungen zu suchen, ist aber katastrophal. Ein Ansatz könnte sein, dass Familien in Afrika mit einer erheblicheb monatlichen Zahlung belohnt werden, solange sie nicht mehr als 2 oder 3 Kinder haben."

Klar kann man da ordentlich brainstörmen, nur bin ich skeptisch, dass eine ethisch verträgliche Lösung rauskommt.
Bei ihrer Idee ist doch absehbar, dass wenn man Geld in´s System pumpt, man irgendwann auf diese Art Zuschuss existenziell angewiesen ist.
Ähnlich wie bei Einführung eines Grundeinkommens, wo dann die Gehälter für Zuverdienst realativ dazu sinken würden.

Warum den USA nicht den Spiegel vorhalten?

China setzt konsequent auf E-Mobilität.

So konsequent das dies sogar VW und BMW (die beide in China einen Großteil ihres Geschäfts machen) zu einer Neuaufstellung ihrer Fahrzeugflotten gezwungen hat. Gewissermaßen Umweltschutz dank der harten Linie der Pekinger Führung.

Ganz anders sieht es da in den USA aus, wo die Gallone Benzin weiterhin oft nicht mehr kostet als bei uns in Deutschland der Liter.

Die USA sind auch weiterhin das Land der 3t und 12 Zylinder Autos mit einem riesigen Appetit auf Sprit.

Warum setzt Biden nicht da an ?

Antwort: Weil es innenpolitisch Selbstmord gleichkäme.

um 17:43 von Olivia59

"Solche Sätze hören Menschen, die im "basket of deplorables" (Hillary Clinton) verortet werden"

Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst.
_

@17:12 von MR.Troc

>> Natürlich wird Deutschland seine
>> Klimaziele schneller erreichen,
Sobald wir die Ökobremse Altmeier endlich los sind. -.-

>> wir sind ja auf einen guten Weg.
Im Herbst sind ja Wahlen. =)

von Oberstudienrat 17:38

Natürlich, wenn er daß macht. Allerdings war er früher auch lange Senator von Delaware (Steuerparadies).

17:35 von fathaland slim

Sehen Sie das genau so, wenn es um die Kernkraft geht?

Ja, genau so.

In unseren Breiten ist die Kernenergie am kostengünstigsten. Gilt auch für die meisten Nordstaaten der USA, also jene ohne große erneuerbare Energiequellen.

Die so oft im Zusammenhang mit der Kernenergie erwähnten "Subventionen" sind keine reale Subventionen, weil die Kernkraft pro Einheit Gesamtkosten (Stromgestehungskosten) mehr kWh liefert als die anderen, und dazu noch zuverlässiger.

@fatherland slim

"Glauben Sie wirklich, die Armen dieser Erde werden Wohlstand und Entwicklung mit Technologien von gestern generieren? In Gegenden, in denen die Sonne ganzjährig etwa 12 Stunden am Tag scheint".
Warum soll Afrika, das reich an Rohstoffen ist, nicht das schaffen, was viele asiatische Länder wie beispielsweise China und Indien geschafft haben. Sonnenernergie ist dort sicherlich gut einsetzbar, ist aber keine Lösung, weil Sie stets grundlastfähige Energieträger benötigen.

@ 16:02 von IBELIN

"Wuerde gerne wissen
was die USA konkret run werden.
Das geht aus dem Artikel nicht hervor."

Das würde mich auch mal interessieren, vor allem bei den hochgesteckten Zielen, Halbierung bis 2030.

Und auch wenn die USA das wirklich schaffen sollte (was ich nicht glaube), dann bedeutet dies noch lange keine weltweite Halbierung. Waldbrände in Südamerika und China und und und ...

Mittlerweile ist es man ja gewohnt, die Regierung verspricht, macht blumige Worte und was bleibt letztlich übrig?

@ Olivia59

Einen Präsidenten, der noch offener für eine linke Sozialpolitik und eine grüne Umweltpolitik ist, werden wir beide nicht mehr erleben. Ein wenig Dankbarkeit wäre nicht zu viel verlangt.

17:12, MR.Troc

>>Tolle Worte
die Biden da von sich gibt.
Es bleibt zu hoffen, dass die amerikanische Bevölkerung da mit macht. Wenn man nur an die Monster SUV, der Amerikaner anschaut da sind die deutschen Premium SUV kleine PKW dagegen. V8 mit einem CO2 Ausstoß von mindestens 300g. da wird es einem ja schwindlig. Kohle- und Atomkraftwerke, wann will er diese stilllegen?
Windparks, schön und gut in den Staaten laufen Stromleitungen noch oberirdisch!!!!!<<

Auch in Deutschland verlaufen viele Stromleitungen oberirdisch. Auf den Verbrauch hat das keinen Einfluss. Die wenigsten Amerikaner fahren Monster-SUVs. Und was Kern- und Kohlekraftwerke angeht, lesen Sie bitte hier:

„https://www.iwr.de/news/usa-schalten-2021-rekordzahl-an-atomkraftwerken-ab-negativtrend-bei-kohlekraftwerken-haelt-an-news37196“

>>Natürlich wird Deutschland seine Klimaziele schneller erreichen, wir sind ja auf einen guten Weg. Werden aber allein die Welt nicht retten können, oder?<<

Nein, niemand behauptet das.

um 17:53 von Möbius

"Warum setzt Biden nicht da an ?"

Biden hat in den ersten 100 Tagen bereits mehr für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit getan, als irgendjemand erwartet hätte. Er befindet sich auf dem richtigen Weg und bewegt sich schneller als erwartet.

Und was nun die Besitzer der 3t / 12 Zylinder Autos angeht ... auf die paar Wähler kann Biden problemlos verzichten.

@17:57 von Oberstudienrat

"Einen Präsidenten, der noch offener für eine linke Sozialpolitik und eine grüne Umweltpolitik ist, werden wir beide nicht mehr erleben. Ein wenig Dankbarkeit wäre nicht zu viel verlangt."

Die Leute wollen Jobs und keine Almosen bzw. eine Politik die sie ablehnen, für die sie sich aber gefälligst zu bedanken haben. Ich persönlich bin zwar für diese Politik aber bei so einer herablassenden Haltung wird mir übel.
Scheint so als wenn das Land jetzt wieder in den Händen der rechtmässigen Eigentümer ist.

Und leider wurde von denen,

Und leider wurde von denen, die im Chemieunterricht weitere Versuche erleben durften, dann vergessen, wie wichtig Kathalysatoren in der Chemie sind, was man alles damit in chemischen Prozessen erreicht und wie die Energiebilanz damit positiv beienflußt werden kann. So haben unsere Schüler, später dann Chemiker,Physiker und Biologen vergessen und uns Restlaien dann als einzige Möglichkeit der Energieversorgung die Atomkraft angepriesen. Einwände über die anfallenden, gefährlichen Altlasten wurden oft als zu lösendes Problem wegdiskutiert. So wurden viele Milliarden dort versenkt, statt sie in eine eloquente Katharlysatorforschung zu geben, die uns heute bestimmt längst gute Lösungen hinter dem Hoffmann‘schen Wasserzersetzungsapparat erbracht hätten. Aber solche Vorschläge wollte keiner hören, war ja auch viel Geld mit Atomkraft zu verdienen und so hat man solche Ideen als science fiction abgetan. So darf die Welt sich nun vor Giften mit Millionen Jahre langen Halbwertszeiten fürchten

15:58 von Parsec

Und dank Trump 4 wertvolle Jahre verloren
#
Dann kann man nur hoffen das Biden auch nach den 4 Jahren Amtzeit ein weiteres mal zum Präsidenten gewählt wird.Sollte es Trump sein dann sehe ich schwarz für das erreichen des Klimaziel in USA.

17:16, DerVaihinger

>>@Stern2100, 16.14h
Also mit dem Speichern von Strom hinken Sie der Zeit weit hinterher.
Wie man das zeitgemäß macht, hat annalena Baerbock schon eindringlich dargestellt.<<

Ja, hat sie. Und wurde absichtlich und böswillig falsch verstanden. Bitte informieren Sie sich abseits der anti - Baerbock - Propaganda, die hauptsächlich von der AfD und ihr nahestehenden Publikationen verbreitet wird.

Was sie sagte, ist nämlich richtig.

Nachlesen können Sie es hier:

„https://annalena-baerbock.de/2018/02/02/netze-und-speicher/“

@saschamaus75, 17:49 (re @17:11 von Möbius)

>> "Ich wollt, ich wär ein Elephant,
Dann jubelte ich hell.
Es ging mir nicht um's Elfenbein,
Nur um sein dickes Fell."
((c) by Kurt Tucholsky) <<

Ich finde auch, dass die Zitate von Tucholsky an Prägnanz kaum zu übertreffen sind.
Deshalb hier noch ein paar mehr davon:

„Der Zustand der gesamten menschlichen Moral läßt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: We ought to. But we don't. (Wir sollten, aber wir tun nicht.)“

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

„Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.“

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

„Ich glaube jedem, der die Wahrheit sucht. Ich glaube keinem, der sie gefunden hat.“

(Quelle: https://gutezitate.com/zitat/209132)

@MartinBlank

"Biden hat in den ersten 100 Tagen bereits mehr für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit getan, als irgendjemand erwartet hätte. Er befindet sich auf dem richtigen Weg und bewegt sich schneller als erwartet."

Nette These, aber es beinhaltet kein Argument.

Vielleicht sagen Sie uns mal welche Maßnahmen den ergriffen wurden. Nein, der Beitritt zu irgendeinem internationalen Abkommen ist kein Umweltschutz.
D.h. bitte praktische Beispiele aufzeigen, welche auch Wirkung haben.

@17:27 von Oberstudienrat

>> Joe Biden ist der erste Präsident seit
>> Barack Obama, der wieder den Mensch
>> in den Mittelpunkt stellt, nicht die Macht.

Also, ich erwarte von Biden jetzt keine Wunder, ABER der Zug fährt wenigstens endlich wieder in die richtige Richtung. =)

@Olivia59 um 18:03

Sie haben mit ihrer Einstellung durchaus Recht.

Zumal die Politik von Biden nicht wirklich links oder sozial ist, noch ist sie wirklich grün.

Und warum ich mich bei Biden bedanken soll ... ist mir ehrlich komplett schleierhaft.
1. ich habe ihn nicht gewählt.
2. ist er nur der Präsident der USA und nicht Leader of the World
3. soll er nicht nur reden, sondern aktiv etwas im eigenen Land verändern, denn dafür ist er an 1. Stelle verantwortlich.

Alles andere ist Geplänkel nebenbei und soll zur Belustigung deren dienen, die eh schon an den Lippen jener Persönlichkeiten hängen.

um 18:03 von Olivia59

Noch einmal:
"Die Leute", also die Mehrheit der U.S. Bürger, wollen sehr wohl das, was Biden jezt gerade tut. Jede Umfrage zeigt das. Die Republikaner konnten sich nur deswegen solange halten, weil sie einem großen Teil der Bevölkerung Lügen über die Absichten und Ziele der Demokraten aufgetischt haben. Das wäre schon mit der Präsidentschaft Obamas endgültig vorbei gewesen, aber leider konnte der nicht so, wie er wollte: In den ersten beiden Jahren war er damit beschäftigt, die Weltwirtschaftskrise zu bewältigen, die die Republikaner verursacht hatten; und danach hatte er keine Mehrheiten mehr im Kongress.

Diese Erfahrung dürfte der Grund sen, warum Biden ein so hohes Tempo vorlegt: es muss soviel wie möglich geschafft werden, solange der Kongress in Händen der Mehrheitspartei ist.
_

um 18:08 von Shantuma

"D.h. bitte praktische Beispiele aufzeigen, welche auch Wirkung haben."

Das ist ein unsinnige Forderung. Die Beispiele kann man überall nachlesen, und ihre Wirkung kann ja jetzt noch gar nicht eingetreten sein.

17:18, Olivia59

>>Steigender Wohlstand bzw. Industrialisierung reduziert zwar evidenzbasiert das Bevölkerungswachstum aber lässt den Verbrauch CO2/Kopf Verbrauch in die Höhe schnellen. Ein echtes Dilemma – totalitäre Bevölkerungskontrolle bei anhaltender Armut wie damals in China wäre sicher keine Lösung.<<

Ausstoß, nicht Verbrauch.

Und afrikanische Länder werden ganz gewiss nicht in die Uralttechnologien Kohle und Kernkraft investieren, deren Ende in greifbarer Nähe ist. Kohle, Erdgas und Kernbrennstoffe sind teuer. Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, daß ein Land, das sich entwickeln möchte, lieber in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert?

17:58 von fathaland slim

Auch in Deutschland verlaufen viele Stromleitungen oberirdisch. Auf den Verbrauch hat das keinen Einfluss. Die wenigsten Amerikaner fahren Monster-SUVs.

Sorry, ich meinte keine Überlandleitungen sondern diese in den Städten. Gibt es in Deutschland allerhöchstens noch auf dem Land. In den Staaten überall.
Wie sich die Zeit doch ändert, als ich 2010 von Amerika zurück kam gab es fast an jeder Ecke Ford F 150 Hemi.

@17:54 von MartinBlank

"Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst."

"basket of deplorables" zielt direkt auf Personen nicht auf "Naivität".
Aber ist ja prima, wenn man einfach besser weiss was in den Köpfen der Wähler so los ist als sie selbst. In einem 2-Parteiensystem die 45% der Wähler, die sich nicht "richtig" entscheiden quasi als debil oder unmündig abzustempeln ist äusserst humanistisch und demokratisch. Die 55% der anderen Wähler werden so übrigens auch bevormundet – wer will schon zu den "deplorables" gehören.

um 18:24 von Olivia59

Ihr Beitrag beruht auf derselben falschen Behauptung. Es bleibt dabei: Hillary Clinton hat diejenigen als deplorable bezeichnet, die glaubten, Trump wolle ihnen helfen.

(Jetzt mal abgesehen von denen, die von Trumps unsozialer Politik profitieren wollten.)

"Und afrikanische Länder

"Und afrikanische Länder werden ganz gewiss nicht in die Uralttechnologien Kohle und Kernkraft investieren, deren Ende in greifbarer Nähe ist. Kohle, Erdgas und Kernbrennstoffe sind teuer. Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, daß ein Land, das sich entwickeln möchte, lieber in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert?"

Dabei kommt es sicher sehr auf das Investitionsumfeld an. Mit hoher CO2 bepreisung wie hierzulande wird man Wohlstandsentwicklung sicher eher ausbremsen. Nachvollziehbar, dass die Menschen dort andere Prioritäten haben, weshalb wohl entsprechende Anreize bzw. Subventionen notwendig sind. Es geht aber auch um den Konsum. BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.

ist eine Diktatur?

Oberstudienrat @
Nein, aber Joe kann alleine garnichts machen. Und nicht alle Politiker springen auf den idiologischen Zwang der "Klimaänderung" auf sonder Entscheiden nach Fach, Schachverstand und was wirtschftlich sinnvoll möglich ist.

Vielen Bürgern in unserem Land fehlen ober der idiologischen Ausbeutung eigene finazielle Mittel um eigenverantwortlich und persönliche sinnvolles zu tun.

Wir werden handeln!

Da bin ich mir sicher:
Mit der weiteren Abholzung,
mit weiterer Flächenbebauung,
mit der Industiellen Ausbeutung Afrikas,
mit weiterem Selbstbetrug.
Da bin ich mir sicher.

@18:30 von werner1955

>> springen auf den idiologischen Zwang der
>> "Klimaänderung" auf

Das akzeptieren der Realität ist jetzt also "ideologischer Zwang"? oO

18:24, Olivia59

>>@17:54 von MartinBlank
"Diese Menschen wurden nicht wegen ihrer politischen Haltung so bezeichnet, sondern weil sie ernsthaft geglaubt haben, Trump stehe auf ihrer Seite und wolle ihnen helfen. Ihre Naivität wurde als "deplorable" bezeichnet, nicht die Menschen selbst."

"basket of deplorables" zielt direkt auf Personen nicht auf "Naivität".<<

Deplorable heißt auf deutsch bedauernswert.

Ein vom Strukturwandel bedrohter Stahlarbeiter, der glaubt, Trump wäre auf seiner Seite, ist in der Tat bedauernswert.

Genau wie ein Lausitzer Braunkohlekumpel, der dies von der AfD denkt.

Energie sparen ist ja gut,

nur wie sieht es mit den Windrädern und den Solaranlagen aus.
Windräder mit einer Höhe von nur 180 m brauchen ein Fundament aus Eisen und Beton.
Die Maße sind zum Erschüttern , denn der Durchmesser betrifft 30 m und die Tiefe 4 m.
Damit wird der Boden gewaltig versiegelt.
Die riesigen Solaranlagen, werden Kilometer weit eingezäunt da können nur noch Maulwürfe drin leben.
Ob das wohl von vielen bedacht wird , die immer von noch mehr Anlagen reden.

18:30 von werner1955

>>Vielen Bürgern in unserem Land fehlen ober der idiologischen Ausbeutung eigene finazielle Mittel um eigenverantwortlich und persönliche sinnvolles zu tun.<<

Wer beutet Sie denn "idiologisch" aus?
Und wie wirkt sich diese "idiologische Ausbeutung" auf die finanziellen Mittel aus? Und vor Allem wer oder was hindert Sie, mich oder sonst jemand, etwas persönlich Sinnvolles zu tun

18:30, Olivia59

>>BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.<<

Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.

Das ist aber alles andere als unvermeidlich.

Auch wenn viele meinen, das wäre so.

Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge.

17:58 von fathaland slim

Insgesamt waren im Jahr 2019 rund 52 Prozent der fast 17 Millionen in den USA verkauften Neuwagen SUV oder Pick-ups

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

19:10 von Ingo hamann

>>Die riesigen Solaranlagen, werden Kilometer weit eingezäunt da können nur noch Maulwürfe drin leben.<<

Völlig falsch. Da können jede Menge Kleinlebewesen und auch viele Vögel, wie z.B. die Lerche völlig ungestört leben.

18:23, MR.Troc

>>Wie sich die Zeit doch ändert, als ich 2010 von Amerika zurück kam gab es fast an jeder Ecke Ford F 150 Hemi.<<

Ich kenne mich mit Automarken nicht aus.

Als ich 1990/91 in Oakland CA lebte, fuhren all meine Bekannten alte Autos, die möglichst wenig Sprit verbrauchten. Die waren nämlich alle nicht reich und konnten sich deswegen weder Neuwagen noch Gas Guzzlers leisten.

17:55 von Vielfalt.

«Die so oft im Zusammenhang mit der Kernenergie erwähnten "Subventionen" sind keine reale Subventionen, weil die Kernkraft pro Einheit Gesamtkosten (Stromgestehungskosten) mehr kWh liefert als die anderen, und dazu noch zuverlässiger.»

Wie bei allen anderen Produkten auch, werden bei Kraftwerken zur Stromerzeugung keine Kosten: "Cradle to the Grave" einkalkuliert. Das muss man aber tun, um reale "Gestehungskosten" zu erfassen. Zu diesen Kosten zählen auch die Summen, wenn man nach Ende der prognostizierten Betriebsdauer den Stahlemann AKW wieder abbauen muss. Ewig lebt der als AKW auch nicht.

Hätte man diese Kosten jemals mit erfasst, hätte die KWh Strom schon in den 1980-er Jahren in DEU mehr gekostet als heute inkl. aller "Öko-Umlagen". Für den Preis von 1 AKW kann man ganze Bundesländer mit WKAs zupflastern, dass man gar nichts anderes mehr sieht.

Das ewige Märchen, Strom aus Atom sei der kostengünstigste Strom.
Und für lokal-dezentrale Erzeugung taugt er schon mal gar nix.

@19:12 von fathaland slim

"Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.
Das ist aber alles andere als unvermeidlich.
Auch wenn viele meinen, das wäre so.
Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge."

Schön, dass sie eine sachliche Diskussion gleich wieder zur Gesinnungsfrage wenden.
Fakt ist, dass die Wasserstoffflugzeuge und sonstige global produzierte Konsumgüter für wohlhabendere Afrikaner noch nicht existieren.
Eine Anekdote zu China... Dort wurde in den 80ern auch vorgeschlagen, warum sie nicht einfach ein grünes Wachstum mit Elektroautos hinlegen. Antwort: Wer bezahlt das?
Auch hier bedarf es einer CO2-Bepreisung, damit die Energiewende möglich wird, denn der Markt regelt es nicht.

@Sparpaket um 16:20

>Fragen Sie mal einen 70-jährigen<.
.
Bin ich zwar noch nicht, aber in unserer Wohnung (Kinderzimmer, Elternschlafzimmer, Wohnzimmer, Eßzimmer, Kochnische, Bad) wurde nur 1 Zimmer geheizt. Und die 17 Grad waren nur im beheizten Raum.

19:12, Sisyphos3

>>17:58 von fathaland slim
Insgesamt waren im Jahr 2019 rund 52 Prozent der fast 17 Millionen in den USA verkauften Neuwagen SUV oder Pick-ups<<

Haben Sie auch die Zahlen für Deutschland parat?

Gefühlt jedes zweite Auto, das ich hier sehe, ist ein SUV. Pickups sind „Arbeitsfahrzeuge“ und hier nicht sehr populär. Deren Rolle spielen bei uns Sprinter u.ä., bei vergleichbarem Spritverbrauch.

Wir müssen handeln - wir alle

egal ! zumindest ist das ein guter und notwendiger Schritt

Wenn man sich die US Zahlen zum CO2 Ausstoß betrachtet,
die liegen mit 15 t/Kopf so ziemlich vorn (wie Kanada und Australien)
da könnte man mit vergleichsweise geringen Änderungen großes bewirken.
Wenn ich erst mal die Fenster in meinem Wohnzimmer schließe,
ist auch viel Heizung gespart - ohne Aufwand
ob wir uns und (Niederlande/Japan) mit 8 t/Kopf loben sollten
Länder wie Frankreich und die Schweiz liegen bei 4 t/Kopf
und die Chinesen bei knapp 7 t/Kopf und das mal bei der Bevölkerung von 1,3 Mrd

@von Olivia59 @von fatherland slim

"Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, dass ein Land, das sich entwickeln möchte in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert. "
Welche Energiequellen sollen das sein? Welche Zukunftstechnologien? Wie das Wort schon sagt, stehe diese erst in der Zukunft zur Verfügung.

Sehr gut, dass die USA jetzt

Sehr gut, dass die USA jetzt wieder dabei sind und ein klares Ziel proklamiert haben. Schade, dass China erst von 2025 an seinen Kohleverbrauch reduzieren will.

Der Klimawandel ist nicht das Problem...

...sondern die Lösung. Ist ein bisschen so wie wenn ein Mensch Fieber hat, wenn er sich einen nervigen Krankheitserreger eingefangen hat.
Ist natürlich nicht so gut für den Erreger, aber so funktioniert die Natur nun mal...

19:25 von fathaland slim

Haben Sie auch die Zahlen für Deutschland parat?
.
natürlich habe ich das !
20 % sind SUV bei den Neuzulassungen
die in den USA so populären Pick Up´s denke ich sind vernachlässigbar
Ein Sprinter wird wohl als Alternative zu einem LKW gekauft
in Transportunternehmen
und kein Familienfahrzeug

19:21, Olivia59

>>@19:12 von fathaland slim
"Das tun sie nur dann, wenn die Energieerzeugung mittels fossiler Energieträger stattfindet.
Das ist aber alles andere als unvermeidlich.
Auch wenn viele meinen, das wäre so.
Das sind Menschen, die meinen, daß die Zukunft in der Vergangenheit läge."

Schön, dass sie eine sachliche Diskussion gleich wieder zur Gesinnungsfrage wenden.<<

Tue ich nicht.

>>Fakt ist, dass die Wasserstoffflugzeuge und sonstige global produzierte Konsumgüter für wohlhabendere Afrikaner noch nicht existieren.<<

Fakt ist, daß all das, was afrikanische Länder für einen höheren Standard brauchen, nicht vorhanden ist, also erst noch produziert werden muss. In Fabriken, die es ebenfalls noch nicht gibt.

Das ist der Unterschied zu Europa.

Glauben Sie wirklich, afrikanische Unternehmer würden in Technologien investieren, die weltweit auf dem Rückzug sind? Oder die Brosamen aufsammeln, die von den Tischen in den Ländern der ehemaligen Kolonialherren fallen?

Ich glaube das nicht.

@NeNeNe um 16:23

Stromtrassen brauchen wir nicht, wenn der Strom dort erzeugt wird, wo er verbraucht wird - also in den Großstädten. Und die Tankstellen? Wenn in den Städten genügent Strom erzeugt wird, daß er auch für Elekroautos reicht. Die Tankstellen werden dann erstellt, wenn sie sich rentieren.

passt nicht zusammen

Auf der einen Seite erzählt Biden wie wichtig ihm die Klimaziele sind, andererseits blockiert er Nordstream II (auch weil er lieber USA-Fracking-Gas verkaufen möchte).

Das passt für mich nicht zusammen.

Oder ist er nur fürs Klima, solange es den wirtschaftlichen Interessen in den USA nicht widerspricht?

@Sisyphos 3 @ fatherland slim

"17 Millionen Neuwagen".
Da die Erdölförderländer ihr Erdöl unabhängig von den Preisen kontinuierlich fördern, ist es eigentlich egal, wer wieviel wann verbraucht. Oder glaubt jemand, dass diese Länder das Öl im Boden lassen?

19:28, Stern2100

>>@von Olivia59 @von fatherland slim
"Es gibt längst andere, erheblich weniger rohstoffintensive Energiequellen. Glauben Sie nicht, dass ein Land, das sich entwickeln möchte in Zukunftstechnologien als in Dinosaurier investiert. "
Welche Energiequellen sollen das sein? Welche Zukunftstechnologien sol? Wie das Wort schon sagt, stehe diese in der Zukunft zur Verfügung.<<

Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft usw.

Und die stehen jetzt schon zur Verfügung. Auch hier. Wie Sie vielleicht gemerkt haben, wird deren Anteil an der Energieerzeugung immer größer.

Den Vorgänger Thread findet man nicht mehr

Alles schön und gut. Aber um von fossilen Energieträgern wegzukommen braucht man keine Klimahysterie.

Und völlig irre wird es wenn Klimaschützer Atomkraftwerke laufen lassen wollen und in Kauf nehmen, die Erde mit Atommüll zu verseuchen -Müll der Millionen Jahre strahlt und für den es in Deutschland gar kein Endlager gibt. Irre!

19:29 von Werner40

Schade, dass China erst von 2025 an seinen Kohleverbrauch reduzieren will.
---
In China verbrennt mehr Kohle auf nichtlöschbaren Flözen,
als wir zur Stromerzeugung verwenden
man sollte vielleicht anmerken China ersetzt Kohle durch AKW´s

18:30 von Olivia59

«BIP und CO2-Ausstoss korrelieren unvermeidlich.»

Diese scheinbar unvermeidliche Korrelation löst sich auf, sobald ein nenenswerter Prozentsatz der Energieerzeugung aus Regenerativen Energien stammt. Das BIP fällt nicht, erzeugt man Stommenge (x) aus bisher fossil nun in gleicher Menge regenerativ.

Die Technologien dafür gab es vor 30 Jahren noch nicht in großindustriellem Maßstab. Heute gibt es sie … und deren Wirkungsgrad wird immer besser zu immer geringeren Kosten. "Klimaziele" und Ersatz von Fossil durch Regeneratives sind nicht für morgen fertig. Fossil wird erst mal noch einige Zeit bleiben, und in den nächsten mind. 30 Jahren auch nicht versterben.

Ansonsten hängt Fossil schon heute angezählt in den Seilen wie Fossil der Dino einst zu seiner Zeit. Der Kohleausstieg in DEU wird auch nicht bis 2038 dauern. Die Industrie wird von sich aus dem Fossil schon früher den Saft abdrehen, weil es nix mehr zu verdienen gibt.

It's money … nicht Ideologie, was Entwicklung bestimmt.

Die Initiative von Biden ist

Die Initiative von Biden ist unbedingt zu unterstützen. In dem Zusammenhang ist ein Interview mit dem Geophysiker Michael E. Mann in der SZ sehr lesenswert und aufschlussreich. Er weist darauf hin, dass seit einiger Zeit nicht mehr die Klimaleugner-Fraktion sondern die "es ist eh zu spät"-Fraktion die Hauptlinie der Gegner einer engagierten Klimapolitik darstellen. Und genau das kann man auch bei unseren Rechtsaußen der afd mehr und mehr beobachten; sie haben bemerkt, dass Leugnen aufgrund der erdrückenden Fakten und der für alle erkennbaren Phänomene der Klimazerstörung nicht mehr zieht. Also sattelt man um auf eine andere Strategie, die da heißt: Wir können nichts ändern, wir können uns nur anpassen, und "anpassen" heißt in dem Fall natürlich, "Inaktiv(isten)" sein.

19:34, Hirschauer

>>@NeNeNe um 16:23
Stromtrassen brauchen wir nicht, wenn der Strom dort erzeugt wird, wo er verbraucht wird - also in den Großstädten. Und die Tankstellen? Wenn in den Städten genügent Strom erzeugt wird, daß er auch für Elekroautos reicht. Die Tankstellen werden dann erstellt, wenn sie sich rentieren.<<

Ein ganz wichtiger Punkt, der hier im Thread völlig übersehen wird. Nämlich die dezentrale, vernetzte Energieerzeugung.

Zentrale Großkraftwerke sind ein Auslaufmodell.

19:36 von Stern2100

das verstehe ich jetzt nicht "im Boden lassen"

@19:33 von fathaland slim

"Glauben Sie wirklich, afrikanische Unternehmer würden in Technologien investieren, die weltweit auf dem Rückzug sind? Oder die Brosamen aufsammeln, die von den Tischen in den Ländern der ehemaligen Kolonialherren fallen?

Ich glaube das nicht."

Wie ich sagte ist dies eine Frage des Investitionsumfeldes. Wenn man da nicht steuert schmeisst der kleine Existenzgründer seinen in Europa ausrangierten Dieselgenerator an, fährt mit meinem alten PKW, den ich an einen Händler verkaufte der von Hamburg aus nach Afrika transferiert.
Ähnliches passiert auch im grossen Stil... die halbe Kohleindustrietechnik wurde hier ab- und in China neu aufgebaut.

Biden ist wie Trump für Fracking

@16:32 von Stern2100, @von tremiro
Fracking ist eine der umweltschädlichsten Technologien. Bei Export kommt noch der Transport über den Ozean.
Dann aber gegen NordStream2?

19:42 von fathaland slim

Ein ganz wichtiger Punkt, der hier im Thread völlig übersehen wird. Nämlich die dezentrale, vernetzte Energieerzeugung.

Zentrale Großkraftwerke sind ein Auslaufmodell.
.
übersehen ?
ich schrieb mir schon die Finger wund, warum man bei der Wiedervereinigung
die riesigen Wohnanlagen nicht mit Blockkraftwerken ausstattete
Wenn sich da nicht so ein Ding für 1.000 ..... 2.000 Einheiten gelohnt hätte

@ Gregor

Der April war ein sehr kalter Monat. Die Pflanzen haben eine Wachstumsverzögerung. Französische Winzer befürchten durch die Kälte einen Verlust von einem Viertel der Ernte. Millionen Haushalte haben mit hohen Heizkostennachzahlungen zu rechnen.

Eine Erwärmung scheint an der nördlichen Hemisphäre vorbeizuziehen. Die Modelle des IPCC scheinen nicht mit der Realität übereinzustimmen.

Und wer meint ein sehr kalter Winter sage nichts aus, der muss auch akzeptieren, dass zwei wunderschöne Sommer einfach bestes Wetter waren.

19:36, Stern2100

>>@Sisyphos 3 @ fatherland slim
"17 Millionen Neuwagen".
Da die Erdölförderländer ihr Erdöl unabhängig von den Preisen kontinuierlich fördern, ist es eigentlich egal, wer wieviel wann verbraucht. Oder glaubt jemand, dass diese Länder das Öl im Boden lassen?<<

Ja, ich.

Zumindest die arabischen Ölförderländer. Da entstehen überall riesige Solarparks, und es wird sehr viel Geld in Wasserstofftechnologie investiert.

Die sind da nämlich auch nicht blöd und wissen deshalb, wann es Zeit ist, von einem Pferd abzusteigen, bevor es ganz tot ist.

Gigantische Chancen bei gemeinsamen Pioniergeist!

Mr. Präsident Biden und gemeinsam mit allen politischen Staats- Verantwortungsträgern der Welt? Bedeuten Chancen klimatischer Pionierentscheidungen für das Überleben der Menschheit! Gut so. Vielleicht ist nun Zeit für globale Währungsreformen um allseits Finanzkräftig zu werden! Schlotengas ade! Auch könnten etwa, überall natürlich.., sämtlich bewohnbare Häuser mit Solarenergie zur Wärmeerzeugung um- oder neugebaut werden, natürlich plus Wohnbalkonen für Bepflanzungen! Pioniergeist erprobt werden, der sich auf Uferbesteinungen mit klimatisch wertigen Stein- Materialien gegen Wasserverdampfungen durch Uferüberhitzungen bezieht. Fluss- Pipelines gegen Dürre, Flut! Fix global in geeignete Wüstengebiete mit kluger Fisch- und Speisefischaufzucht begonnen werden, um etwa die Tiefen- Wasser- Sauerstoff- Wallungen durch Leben und Bepflanzungen zu Regenerieren. Polarbären per Pontons gefüttert und gerettet werden! Pole in weiß bedeckt werden. Wälder bewässern! Leben für Kosten!
Frau D. Brauer

@19:41 von schabernack

"It's money … nicht Ideologie, was Entwicklung bestimmt."

Da sind wir ja einer Meinung. Die grüne Ideologie führt nicht zur Energiewende sondern der CO2 Preis, der den Einsatz alter Technik "bestraft".
Die signifikante Steigerung dieser Bepreisung ist längst vorgesehen.
Warum übergehen Sie und user "fathaland slim" dies so geflissentlich, wenn sie doch gegen eine ideologische Betrachtung aussprechen.

In Nordstream II steckt vor allem auch eine politische Dimension. Sie sollten die wirtschaftlichen Überlegungen der USA nicht zu hoch hängen. Jedenfalls hat Biden ein deutliches Zeichen gesetzt. Für den Klimagipfel hat es mehr als nur Symbolkraft, dass die USA sich wieder dem Klimagipfel angeschlossen haben. Es wäre auch absurd gewesen, sich dem Kampf gegen die Erderwärmung weiter zu verschließen. Und tatsächlich dürfte mit neuen, klimaschützenden Technologien auch Geld zu verdienen sein.

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