Kabinett billigt Aufstockung: Mehr Soldaten für Mali

21. April 2021 - 12:38 Uhr

Das Kabinett hat grünes Licht für eine Fortsetzung des Mali-Einsatzes gegeben. Das deutsche Kontingent für die EU-Ausbildungsmission soll von 450 auf 600 erhöht werden - im Juli übernimmt Deutschland die Einsatz-Führung. Von Kai Küstner.

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Kommentare

"Der Einsatz bringt nicht,

"Der Einsatz bringt nicht, lässt ihn uns verlängern"

Wieso wehren sich unsere Offiziere nicht, solche Einsätze durchzuführen?
Ohne geeignetes Material und klar definiertes Ziel, würde ich nicht einmal das sichere Battalionsgebäude verlassen. Geschweige denn die Kaserne.

die üblich Frage,

was haben wir in Mali verloren,

unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen

Mehr Soldaten für Mali

Es ist eine Ausbildungsmission und das hat den Vorteil , dass unser technisches Gerät nicht gebraucht wird ! Denn wir sollten nicht vergessen , dass je nach Waffengattung unsere technischen Ausfälle bis zu 100 % reichen ! Da bin ich aber froh , wenn es nicht zu Konflikten kommt bei denen wir U-Boote ,Hubschrauber und und und einsetzen müssten. Keine technischen Ausfälle sind bei den Klappspaten aufgetaucht.

Konsequent oder 165?

Nachdem unsere Soldaten fast 20 Jahre lang in Afghanistan bei einer NATO-Ausbildungsmission nichts entscheidendes erreicht haben und den zuvor vertriebenen Taliban wieder das Feld räumen müssen, werden jetzt Kräfte frei.

So fällt es uns leichter, unsere EU-Ausbildungsmission in Afrika anführen.

Ich habe kein Verständnis für Militäreinsätze außerhab einer UN-Mission und werde keiner Partei, die solche Militäreinsätze stützt, meine Stimme geben.

rer Truman Welt

Ich glaube, jeder Realist muß doch aufgrund der existierenden Fakten zu dem Ergebnis kommen, daß militärische Einsätze nach dem 2 Weltkrieg doch ausser wahnsinningen Ausgaben in Milliarden oder gar Billion Ausgaben und Hunderttausender geopferter Menschenleben letztlich den Gesellschaften nichts gebracht hat, allenfalls dazu noch Zerstörung, Demütigung, Armut, Flucht und Heimatlosigkeit. Und es wird weiter und weiter und weiter betrieben, immer mit scheinbar anderen, im Grunde aber immer denselben sinnbefreiten Begründungen. Oder was ist in Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan und Lybien durch die Interventionen geworden? Was haben all die Opfer gebracht?
Korea ein gespaltenes Land. Vietnam trotz Kommunismus ein wichtiger Handelspartner. Irak ein undurchsichtiges System aus Korruption, Islam und Clans. Afghanistan ein Land mit zukünftiger Taliban Regierung und potentielle Quelle des Terrors wie zuvor und Lybien ein Land im Bürgerkrieg und Sumof.
Wurde denn jetzt am Hindukusch verteidigt?

falsche Entscheidung

2020 fiel die legitime und anerkannte Regierung der Republik Mali und somit unser Kooperationsparter weg.

Zudem ist es nicht die erklärte Absicht der Militärjunta, zur politischen Versöhnung und Beilegung ethnischer und sozioökonomischer Verwerfungen beizutragen, im Gegenteil, sie verschärft den Konflikt.

Diesen Konfrontationskurs dürfen wir nicht mitgetragen! Von dem abgesehen, ich bin grundsätzlich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Scheinbar scheinen dies nur die AfD und die Linken zu erkennen, die gegen den Militäreinsatz sind.

Kabinett billigt mehr Soldaten für Mali....

Mehr Soldaten für Mali. Das heißt für die französischen Interessen dort. Aber sicher auch in Zukunft noch in andere Länder. Die Finanzierung ist auch interessant: Da gibt es die "Afrikanische Friedensfazilität", und den im März 2004 von der EU geschaffenen Fond Athena, womit auch die Militärmissionen in anderen Ländern finanziert werden..

Mehr Soldaten für Mali...

Was tun wir dort, Fluchtursachen bekämpfen, oder neue Wege ebnen. Sind die Brandursachenbekämpfer so völlig auf dem falschen Pfad?

Welche deutschen Interessen werden denn in Mali verteidigt?

Zitat: "Kanzlerin Merkel will die Afrikapolitik zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft machen. "Die Zusammenarbeit mit Afrika liegt in unserem eigenen Interesse." Warum eigentlich?"

Das ist eine gute Frage! Warum eigentlich?
Frau Merkel will die Frage ja mit einer angeblichen "nachhaltigen Sicherheit vor Terroristen" begründen.

Dies kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Zum einen wird man mit einer Militärexpedition nicht einen Terrorismus bekämpfen. Afghanistan ist ein Negativbeispiel genug. Hier ist vielmehr ein realistischen Blick auf die religiös-strukturellen Ursachen, die diesen hervorbringen.

Zum anderen kann man eine Terroristenabwehr auch dadurch bewerkstelligen, indem man Terroristen nicht nach Europa kommen lässt, etwa durch den konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen.

Vielleicht liegt das "dt. Interesse" ja auch darin, eine sichere Versorgung frz. Atomkraftwerke mit Uran, das u.a. in Mali abgebaut werden, sicherzustellen.

So nötig diese Einsätze leider zur Zeit (geworden) sind:

Es geht hier im Grunde um die Bekämpfung der Symptome ("Auswirkungen") einer fehlgesteuerten Politik: "An zwei Einsätzen sind deutsche Soldatinnen und Soldaten derzeit beteiligt: Zum einen an der Blauhelm-Mission MINUSMA der Vereinten Nationen, die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll"

Solange die Ursache dieser Symptome - eine "Weltpolitik", deren Akteuren es zuvorderst um die Befriedigung ihres Geltungsbedürfnisses geht - also um persönliche Macht und nicht um die Gestaltung eines an den Menschen ausgerichtete Gestaltung eines funktionsfähigen globalen Gemeinwesens - nicht beseitigt wird, werden sie anhalten.

Und das Mittel, das die nachhaltige Beseitigung dieser Symptome - also letztlich die persönlichen Machtansprüche einiger - verhindert, bestehen in allem, wovon die sich die Verteidigung ihrer Macht gegen alle anderen sichern glauben zu können: Geheimniskrämerei bzw. die Verhinderung von Wissen. Und Geld.

@ Sisyphos3

Der deutsche Steuerzahler subventioniert dort französische Konzerne, in dem die Bundeswehr ihnen in Mali den Zugang zu Rohstoffen sichert.

um 12:48 von Bender Rodriguez

Zitat:"Wieso wehren sich unsere Offiziere nicht, solche Einsätze durchzuführen?
Ohne geeignetes Material und klar definiertes Ziel, würde ich nicht einmal das sichere Battalionsgebäude verlassen. Geschweige denn die Kaserne."

Sie sind auch kein Soldat und haben wahrscheinlich nicht gedient.

Handlungsgrundlage der Soldaten ist die von Zivilisten getroffene, parlamentarisch legitimierte Entscheidung.
Sie ist nicht immer richtig, aber sie ist verfassungsgemäß.

Würden Soldaten eine Entscheidung unserer Regierung eigenmächtig ändern, so wäre unser Land auch von einer Militärjunta regiert.

Ich bitte doch sehr, bei aller Verärgerung über manche politischen Entscheidungen nicht die Prinzipien unserer Verfassung und unseres Friedens zu verneinen.

Die Korrektur solcher Entscheidungen (auch ich zweifele an der Richtigkeit) muß aus politischen Diskurs kommen, nicht aus der Mündung einer Leo-2-Hauptwaffe.

Frieden schaffen mit immer weniger Waffen

Deutschland ist historisch belastet. Islamismus muss bekämpft werden. Ideologie u Ideologen müssen ökonomisch und politisch bekämpft werden. Islamisten dürfen nicht weiter im Internet für Gewalt u Hass werben. Islamistische Vereinigungen müssen verboten u Treffpunkte geschlossen werden. Islamisten im Ausland dürfen nicht mit Waffen ausgerüstet werden.

Die EU will Aufrüstung. Davon profitiert die Rüstungsindustrie. Frieden wird aber nicht durch immer mehr Waffen und Soldaten gesichert. Abrüstung und Investitionen in humanitäre Projekte schafft Frieden. Die Halbierung des Rüstungshaushalts u der Abzug deutscher Soldaten weltweit ist notwendig.

Die Kabinett verlängert einen

Die Kabinett verlängert einen Einsatz, der nichts bringt und nur ärgerlich ist.

Ist dieser Einsatz überhaupt mit dem Grundgesetz Art. 26 vereinbar?

PS. Was haben die Kabinettsmitglieder für ein Glück, das sie ihr Hinterteil in ihren Sessel drücken können, statt ihn in Mali hinhalten zu müssen.

Am 21. April 2021 um 13:37 von Blitzgescheit

Zitat: Zum anderen kann man eine Terroristenabwehr auch dadurch bewerkstelligen, indem man Terroristen nicht nach Europa kommen lässt,

Das würde zum einen allenfalls das Terrorismus Problem in Europa betreffen.

Zum anderen kreuzen die Schlingel bei der Einreise auf dem Fragebogen die Frage, ob sie Terrorsten seien mie wahrheitsgemäß an.

Ihre Lösung wäre wahrscheinlich, gar keine Ausländer mehr nach Europa zu lassen (es sei den sie haben Vermögen von 5 Mrd.).

Das hilft aber zum dritten nicht gegen europäische Terroristen um die es sich in der Vergangenheit oftmals gehandelt hat.

@Am 21. April 2021 um 13:49 von Initiative Neue...

Zitat: "Deutschland ist historisch belastet. Islamismus muss bekämpft werden. Ideologie u Ideologen müssen ökonomisch und politisch bekämpft werden. Islamisten dürfen nicht weiter im Internet für Gewalt u Hass werben."

Wollen Sie andeuten, dass das Verbreiten von Hass das Internet mal wieder das entscheidende Vehikel sei?

Haben die Islamisten denn auch in den letzten 1400 Jahren auch auf des bububöse Internet zugreifen müssen/ können, um ihre Gewaltaufrufe zu verbreiten, um einmal ihre Hypothese zu prüfen?

Oder ist das Problem doch anders gelagert?

Mit Gewalt gegen Gewalt

>>Zum einen an der Blauhelm-Mission MINUSMA der Vereinten Nationen, die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll.<<

Mit Gewalt gegen Gewalt!

Dass Gewalt Gewalt erzeugt, ist egal- Hauptsache Deutschland darf mitmachen - auch wenn es Tote gibt!

PS. Ich wäre sofort dafür, dass man allen Zustimmern für den lebensgefährlichen Einsatz in Mali selbst eine Waffe in die Hand drückt und sie an die Front schickt!

Berichterstattung... nun ja...

Liebe Tagesschau,
ich freue mich, daß dieser Bericht sehr neutral und sachbezogen ist.
Was ich mir aber wünschen würde ist, daß Ihre Journalisten die Politiker anregen, mehr über die Entscheidungsparameter zu sagen: Warum ist das in dt Interesse? Wie soll eine Wirkungskette von "mehr Soldaten" zu "Mehr Frieden(?)" zustandekommen? Wie stellen die Entscheider sich das vor? Frau Merkel und ihre Leute sind doch nicht blöd. Die haben Gedanken dazu. Ich würde das gerne wissen, wenn ich es schon bezahlen muß.
Wenn die Politiker solche Hintergrundinfos schon nicht von sich aus geben, dann wären Sie, die Presse, doch am ehesten in der Lage, hier wirksam nachzufragen.
Ich würde gerne mehr Dozenten in der Regierung sehen, nicht so viele Schauspieler, Entertainer und Rhetoriker.
Ich möchte verstehen, warum deutsche Soldaten in fremden Ländern lehren, kämpfen und sterben sollen.

@Am 21. April 2021 um 13:49 von Initiative Neue...

Zitat: "Die EU will Aufrüstung. Davon profitiert die Rüstungsindustrie. Frieden wird aber nicht durch immer mehr Waffen und Soldaten gesichert. Abrüstung und Investitionen in humanitäre Projekte schafft Frieden. Die Halbierung des Rüstungshaushalts u der Abzug deutscher Soldaten weltweit ist notwendig."

Nun. Das ein Frieden mit einer erfolgreichen, gewonnen Schlacht noch nicht erreicht ist, da gebe ich Ihnen recht.

Die deutsche BW hat in den letzten 20 Jahren bspw. in Afghanistan keinen Angriffskrieg geführt und sind dort auch nicht zu einem profanen "Rumballern" hingefahren, sondern haben sich in bester Absicht der dem Aufbau staatlicher Ordnung der Sicherheit und Infrastruktur gewidmet.

Wie erklären Sie sich, dass diese Strategie nach allen objektiven Kriterien nicht erfolgreich war? Können Sie das mit Ihrem Kumbajah-eine Welt ohne Waffen-Ansatz in Einklang bringen?

Wo soll man auch mit den nun

Wo soll man auch mit den nun freiwerdenden Soldatenjobs hin, wenn man jetzt mit dem nächsten Weglaufen amerikanischer Militärpolitik nun auch die vielen kleinen Helferleins jetzt auch aus Afghanistan raus müssen, bevor denen, jetzt ohne den großen Bruder selber schutzlos, der Taliban das Fell über die Ohren zieht. Dann läßt man sich eben vom big brother in die nächste Misere hineinziehen und in Mali gibt es ja auch ordentlich was an Bodenschätzen abzustauben, also für den großen Bruder. Da muss man doch, wo man sich so gerne als Humane Nation darstellt ‘ helfen‘, und überhaupt das Afghanistanengagement, das hat uns ja auch nur fuchzig und ein paar Tote gekostet, und da gab’s nicht halb so viel zu holen, wie jetzt, gelle.

@Am 21. April 2021 um 13:52 von falsa demonstratio

Zitat: "Das würde zum einen allenfalls das Terrorismus Problem in Europa betreffen."

Ja.

Und?

Zitat: "Zum anderen kreuzen die Schlingel bei der Einreise auf dem Fragebogen die Frage, ob sie Terrorsten seien mie wahrheitsgemäß an."

Richtig.
Deswegen treffen verantwortungsvolle Politiker auch auf Basis statistischer Muster und Erfahrungswerte, was böse linke Zungen immer gerne als "rassistische Vorurteile" framen.

Zitat: "Ihre Lösung wäre wahrscheinlich, gar keine Ausländer mehr nach Europa zu lassen (es sei den sie haben Vermögen von 5 Mrd.)."

Blödsinn.

Ich habe nur etwas gegen Zuwanderer, die andere Leute in die Luft sprengen, mit LKWs zerquetschen oder in Stücke hacken.

Ich weiß, da bin ich ein wenig pingelig.

Zitat: "Das hilft aber zum dritten nicht gegen europäische Terroristen um die es sich in der Vergangenheit oftmals gehandelt hat"

Richtig.

Und jetzt?

"Da gibt es die "Afrikanische

"Da gibt es die "Afrikanische Friedensfazilität", und den im März 2004 von der EU geschaffenen Fond Athena..."

Und immer diese schönen Namen....auch eine Spielart der Desinformation.

13:56 von paganus65

das problem hierzulande scheint zu sein, daß unsere öffentlichen anstalten den aussagen der politiker vollkommen glauben, und deshalb keine rechersche mehr betreiben, es sei denn themen die links interessant sind. das war vor kurzen doch eindrucksvoll bei der verlängerten osteransprache von merkel bei der ARD zu beobachten. nur andächtiges zuhören, blos keine kritische frage

Politiker lernunfähig

Seit 2012 läuft der Konflikt in Mali. Marginalisierte Tuareg und arabische Stämne, die einstigen Sklavenhalter der südlicheren Stämme, erst von Frankreich gestützt und nach der Unabhängigkeit fallen gelassen. Korruption, Milizen, Vetternwirtschaft,...wo man hinschaut. Da helfen ein paar hundert Soldaten sicher morgen das Problem zu lösen. Wie in Afghanistan. Wie beratungsresistent muss man sein um diese Art Auslandseinsätze für sinnvoll zu halten? Als Ausländer, der sich im Land zwangsläufig mehr oder weniger auf eine Seite schlägt. Der Übergriffe der Mächtigen unfreiwillig mitträgt und nach und nach zu einem zurecht angeprangerten Unterstützer von fragwürdigen Herrschern wird.
Nichts wird sich für die Bevölkerung bessern, nur einen neuen Sündenbock hat sie zur Auswahl.
Sie werden es nicht mehr lernen. Machtfantasie getrieben von gegenseitigem sich unter Druck setzen und Auffordern zum Mittmachen. Selbstüberschätzung ohne Ende.

Wenn die US-Boys( die Master

Wenn die US-Boys( die Master of desaster) uns jetzt in Mali brauchen, sind es ja, wenn wir am Ende dann, wie jetzt in Afghanistan, wieder zusammenzählen, nur ein paar deutsche Soldaten, die da wieder geopfert werden und in Afghanistan waren es ja nur so knapp 60 und dann werden die Amis, wie jetzt und in allen von ihnen geschaffenen Katastrophen zuvor, ja eh bald wieder davon rennen (z.B. Korea,Vietnam,Syrien, usw.)
Man kann also wieder einmal sagen: Vom Westen nichts Neues

Nun ja

Werden die nächsten 12.5 Milliarden verbrannt. Nun wird Deutschland in Mali verteidigt.

@Am 21. April 2021 um 14:09 von on demand

Zitat: " dann werden die Amis, wie jetzt und in allen von ihnen geschaffenen Katastrophen zuvor, ja eh bald wieder davon rennen (z.B. Korea,Vietnam,Syrien, usw.)
Man kann also wieder einmal sagen: Vom Westen nichts Neues"

Was ist denn das mal wieder für ein linkspopulistische Gerede mit viel Halb- und Unwissen!

Ich habe viele S-koreanische Freunde, die sich den USA genau deshalb stark verbünden: ohne die USA würden die S-Koreaner im gleichen kommunistischen KZ leben wie die N-Koreaner dies seit 1953 tun müssen.

Das gleiche in Vietnam, wo die USA Vietnam von den Commies aus Rot-China oder der Soviet-Union verteidigen wollten.

Aber Hauptsache, Sie könnten Ihr Unwissen mal wieder unter Beweis stellen.

Worum geht es wirklich?

"Mit dem Abzug aus Afghanistan wird sich der deutsche Fokus zunehmend in die Sahel-Region verlagern."
> Wird Deutschland dann in Mali verteidigt, nachdem die Bedrohung am Hindukusch plötzlich nicht mehr da ist, weil die USA aufgeben?

"[...] die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll."
> Bei Islamisten in Afrika denke ich an die in Nigeria aktive Boko Haram oder irgendwelche IS-Ableger im Nordosten. Aber Mali?

Welche Ziele verfolgt dieser Einsatz wirklich?

14:09 von on demand

Sind es wirklich die US Boys,die uns in Mali brauchen?
Nur mal ne Frage.

Ähh?

1.) Hauptakteur ist Frankreich
2.) Frankreich's Energiemix besteht zu 80% aus Atomstrom
3.) Hauptexportgut von Mali ist Uran

Geht es jetzt um Menschenrechte oder um Schürfrechte? oO

Warum denn einfach

Fr. Kramp-Karrenbauer und Hr. Maas laut TS:
"Die Umsetzung ... ist nur möglich mit einem Personaldispositiv, welches über die erforderlichen Aufklärungs-, Schutz- und Versorgungsfähigkeiten verfügt."

Was für ein hergeholt gestelztes Wort, "Personaldispositiv", bzw. was für eine aufgeblasene Formulierung. - Warum denn einfach und verständlich, wenn`s auch kompliziert geht?

Das erinnert mich an: "Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. (Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.)

um 12:56 von Sisyphos3

,, die üblich Frage,
was haben wir in Mali verloren,

unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen"

Ich weiß leider auch nicht, was Sie ,,in Mali verloren" haben, wenn unzulässige Ich - Verbreiterung zu 'Wir' der Ausgangspunkt für die Annahme von ,,westlichen Werten" ist. Vielleicht sind Sie in der Lage, diese hier mal zu qualifizieren. Dann könnte man sehen, welche davon verteidigt werden könnten, gegen wen auch immer.

,,Wir" haben doch sicher ein Interesse daran, daß der Sahel nicht Aktions - und Rückzugsgebieit wird für die islamistischen und anderen autoritären Kulte gewaltverrlichender und skrupelloser Verbrecher in Nordafrika, die die Welle der Fluchtursachen weiter schwellen lassen wird und die Verfechter ,,westlicher" Werte (die hier 'Schlepper' genannt werden) so reich wie im Westen werden. Da sollten ,wir uns doch einig sein, oder?

Am 21. April 2021 um 13:44 von Shuusui

Der deutsche Steuerzahler subventioniert dort französische Konzerne, in dem die Bundeswehr ihnen in Mali den Zugang zu Rohstoffen sichert.
#
#
Jetzt haben Sie mal kurz den Teppich anheben dürfen und ein klein wenig den Schmutz gezeigt. Das sollte aber reichen, mehr braucht das Volk nicht zu wissen.

Am 21. April 2021 um 13:13 von Giselbert

Zitat:
"...Scheinbar scheinen dies nur die AfD und die Linken zu erkennen, die gegen den Militäreinsatz sind..."

Die anderen Parteien erkennen dies auch, aber aus Sicht einer Teilhabe am Geschäft.

Und was mich eigentlich sehr verwundert, die meisten User verurteilen jeglichen Militäreinsatz der BW im Ausland. Ich finde dies gut, aber das Interesse der breiten Masse ist sehr gering. Ich denke nur an meine Teilnahme an den Demos gegen den Doppel-NATO-Beschluss, da zeigte das Volk noch seine Stärke.

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen.

@ um 14:28 von saschamaus75

Damit das nicht sooo offensichtlich wird, wird der Bundeswehr und der Bevölkerung weisgemacht, es würde Hilfe an Mali geleistet.
Wir sind nur das Feigenblatt, hinter dem Frankreich weiter mit Kolonialmachtsansprüchen agieren kann. Und die EU bezahlts.
Europäischen Einigung mal ganz anders.

Das sehe ich auch so

@ von paganus65

"Was ich mir aber wünschen würde ist, daß Ihre Journalisten die Politiker anregen, mehr über die Entscheidungsparameter zu sagen: Warum ist das in dt Interesse? Wie soll eine Wirkungskette von "mehr Soldaten" zu "Mehr Frieden(?)" zustandekommen? Wie stellen die Entscheider sich das vor?"

Ich stimme Ihnen vollauf zu.

Ergebnis

Das Ergebnis wird sein, das wir dort irgendwann abziehen,nicht’s erreicht haben und nur Geld in den Sand gesetzt wurde.

EUTM Mali

Wenn ich richtig gezählt habe,sind es 28 europäische Nationen,die an dieser Mission beteiligt sind.Von Albanien,Österreich,Luxemburg bis Deutschland und vor allem Frankreich ist dort fast alles vertreten.
Die Anzahl der Länder habe ich bei Wikipedia nachgeschaut.
Übrigens sind dort keine US Boys im Einsatz.

Mali ist nur eine der Zeitbomben

In der Sahel-Zone und weiten Teilen Afrikas werden durch die Klima-Verwerfungen Millionen von Menschen in ihrer Existenz bedroht. Sie verlieren bebaubare Ackerflächen an die Wüste, stehen mit zuvielen anderen in Konkurrenz um Trinkwasser und drohen zu verhungern.

War an dem Punkt ankommt, bleibt nicht sondern zieht dem Überleben entgegen, mit allen Mitteln und nicht aufzuhalten, weil er nichts zu verlieren hat und das Überleben gewinnen kann. Im Zweifel zieht er dann bis Europa.

Religiös oder anders motivierte Terroristen behindern vielerorts die Entwicklung von Gegenmaßnahmen und wirtschaftliche Fortschritte. Schon aus diesem Grund liegt es im ureigenen Interesse der Europäer, Regierungen bei der Bekämpfung von Terrorstrukturen wie in Mali zu unterstützen.

um 13:55 von morgentau19

"Mit Gewalt gegen Gewalt!

Dass Gewalt Gewalt erzeugt, ist egal- Hauptsache Deutschland darf mitmachen - auch wenn es Tote gibt!"

Das bedient doch auch nur ein aus der Friedensbewegung der 80er stammendes Narrativ: "Frieden schaffen ohne Waffen" oder "Gewalt erzeugt nur Gewalt".
Gegenbeispiel: "Wer sein Schwert zur Pflugschar macht, pflügt bald für den, der sein Schwert behalten hat!"
Das sind alles Kampfbegriffe und -phrasen, die keine Begründung liefern:

Als 1945 die Kz befreit wurden, ja ganz Deutschland aus dem NS-Regime befreit wurde, geschah das auch mit Gewalt.

Wir müssen weg von den Phrasen.
Wir müssen weg von der Ideologie.
WARUM sollen unsere Jungs & Mädels dort hin?
Vielleicht sollte auf einer Demo nicht "dafür" oder "dagegen" skandiert werden, sondern "Erklärt es uns, Erklärt es hier und sagt die Wahrheit!"
Vorher kann und will ich mir kein Urteil anmaßen.

14:03 von Karl Maria Jose... 13:56 von paganus65

>>Das problem hierzulande scheint zu sein, daß unsere öffentlichen anstalten den aussagen der politiker vollkommen glauben, und deshalb keine rechersche mehr betreiben, es sei denn themen die links interessant sind.<<

Dass diese bösen öffentlichen Anstalten aber auch immer den "Aussagen der Politiker" vollkommen glauben. Richtig schlimm ist das. So was sollte verboten werden, egal was die sagen.
Ironie aus.

@14:34 von melancholeriker

>> unsere westlichen Werte dort verteidigen?
Ähh, unser(?) Uran. -.-

>> Wird unsere nationale Sicherheit von
>> denen bedroht?
Jepp, die Energienversorgung gehört zur "nationalen Sicherheit". oO

12:56 von Sisyphos3

>>was haben wir in Mali verloren,
unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen

Möchten Sie dort alles den Islamisten überlassen? Das würde zu weiteren Flüchtlingen führen. Ich kann mich nicht erinnern dass Sie sich in der Vergangenheit, für die Aufnahme von möglichst vielen Flüchtlingen ausgesprochen haben.

Am 21. April 2021 um 14:35 von Postquestioner

Zitat: so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen.

Jeder, der mit irgendetwas, was die Kanzlerin macht, nicht einverstanden ist, meint, er sei dazu berufen, ihr eine Amtseidsverletzung vorwerfen. Die Rechte tut das besonders gerne.

Wenn man sowas liest

Dann weiß man das der erste Weltfrieden noch Jahrjunderte Jahre endfernt ist.

Das ist unchristlich

Deutsche Soldaten unterrichten afrikanische Soldaten darin , wie man am sichersten und effektivsten andere afrikanische Soldaten tötet , da ist das angemessene "Personaldispositiv" schon wichtig.
Widerlich, dass die SPD da überhaupt mitmacht.
Auch als Christ lehne ich das ab. Welche Fähigkeiten vermittelt die Bundeswehr wohl dort?
Akkurates Hemdenfalten?

14:28 von saschamaus75 | Es geht um Weitblick

'Geht es jetzt um Menschenrechte oder um Schürfrechte? oO'

Ich würde sagen, es geht um Weitblick und nicht auf die verkürzte Sicht auf das eigene Kuhdorf. So kuschlig es im warmen Stall auch sein mag.

Die Welt ist so verbunden und ineinander verflochten, dass die Problem in diesem Rahmen gesehen werden und auch so gelöst werden müssen. Dazu gehört auch Mali.

@14:35 von Postquestioner

>> Amtseid der Kanzlerin

Wenn Sie jetzt die Formulierung "dem Wohle des deutschen Volkes widmen" durch "dem Wohle der AKW-Betreiber widmen" ersetzen, dann paßt es doch. oO

@14:09 von on demand

„Wenn die US-Boys( die Master of desaster) uns jetzt in Mali brauchen …“

Habe vorsichtshalber gerade noch mal in Wikipedia nachgelesen: in Mali sind gar keine US-Truppen stationiert. Verstehe daher Ihren Beitrag nicht. Es sei denn, dass Sie die Gelegenheit nutzen wollten, Ihrem Antiamerikanismus freien Lauf zu lassen. Aber in diesem Fall hätten Sie nur Ihre komplette Unkenntnis demonstriert

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