Kommentare

"Der Einsatz bringt nicht,

"Der Einsatz bringt nicht, lässt ihn uns verlängern"

Wieso wehren sich unsere Offiziere nicht, solche Einsätze durchzuführen?
Ohne geeignetes Material und klar definiertes Ziel, würde ich nicht einmal das sichere Battalionsgebäude verlassen. Geschweige denn die Kaserne.

Kabinett billigt Aufstockung: Mehr Soldaten für Mali

Das Desaster des Auslandseinsatzes in Afghanistan scheint anscheinend schon vergessen zu sein. Jetzt folgt der nächste sinnlose, Steuergeldverschwendende Einsatz.

die üblich Frage,

was haben wir in Mali verloren,

unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen

Mehr Soldaten für Mali

Es ist eine Ausbildungsmission und das hat den Vorteil , dass unser technisches Gerät nicht gebraucht wird ! Denn wir sollten nicht vergessen , dass je nach Waffengattung unsere technischen Ausfälle bis zu 100 % reichen ! Da bin ich aber froh , wenn es nicht zu Konflikten kommt bei denen wir U-Boote ,Hubschrauber und und und einsetzen müssten. Keine technischen Ausfälle sind bei den Klappspaten aufgetaucht.

Konsequent oder 165?

Nachdem unsere Soldaten fast 20 Jahre lang in Afghanistan bei einer NATO-Ausbildungsmission nichts entscheidendes erreicht haben und den zuvor vertriebenen Taliban wieder das Feld räumen müssen, werden jetzt Kräfte frei.

So fällt es uns leichter, unsere EU-Ausbildungsmission in Afrika anführen.

Ich habe kein Verständnis für Militäreinsätze außerhab einer UN-Mission und werde keiner Partei, die solche Militäreinsätze stützt, meine Stimme geben.

rer Truman Welt

Ich glaube, jeder Realist muß doch aufgrund der existierenden Fakten zu dem Ergebnis kommen, daß militärische Einsätze nach dem 2 Weltkrieg doch ausser wahnsinningen Ausgaben in Milliarden oder gar Billion Ausgaben und Hunderttausender geopferter Menschenleben letztlich den Gesellschaften nichts gebracht hat, allenfalls dazu noch Zerstörung, Demütigung, Armut, Flucht und Heimatlosigkeit. Und es wird weiter und weiter und weiter betrieben, immer mit scheinbar anderen, im Grunde aber immer denselben sinnbefreiten Begründungen. Oder was ist in Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan und Lybien durch die Interventionen geworden? Was haben all die Opfer gebracht?
Korea ein gespaltenes Land. Vietnam trotz Kommunismus ein wichtiger Handelspartner. Irak ein undurchsichtiges System aus Korruption, Islam und Clans. Afghanistan ein Land mit zukünftiger Taliban Regierung und potentielle Quelle des Terrors wie zuvor und Lybien ein Land im Bürgerkrieg und Sumof.
Wurde denn jetzt am Hindukusch verteidigt?

falsche Entscheidung

2020 fiel die legitime und anerkannte Regierung der Republik Mali und somit unser Kooperationsparter weg.

Zudem ist es nicht die erklärte Absicht der Militärjunta, zur politischen Versöhnung und Beilegung ethnischer und sozioökonomischer Verwerfungen beizutragen, im Gegenteil, sie verschärft den Konflikt.

Diesen Konfrontationskurs dürfen wir nicht mitgetragen! Von dem abgesehen, ich bin grundsätzlich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Scheinbar scheinen dies nur die AfD und die Linken zu erkennen, die gegen den Militäreinsatz sind.

Kabinett billigt mehr Soldaten für Mali....

Mehr Soldaten für Mali. Das heißt für die französischen Interessen dort. Aber sicher auch in Zukunft noch in andere Länder. Die Finanzierung ist auch interessant: Da gibt es die "Afrikanische Friedensfazilität", und den im März 2004 von der EU geschaffenen Fond Athena, womit auch die Militärmissionen in anderen Ländern finanziert werden..

Mehr Soldaten für Mali...

Was tun wir dort, Fluchtursachen bekämpfen, oder neue Wege ebnen. Sind die Brandursachenbekämpfer so völlig auf dem falschen Pfad?

Welche deutschen Interessen werden denn in Mali verteidigt?

Zitat: "Kanzlerin Merkel will die Afrikapolitik zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft machen. "Die Zusammenarbeit mit Afrika liegt in unserem eigenen Interesse." Warum eigentlich?"

Das ist eine gute Frage! Warum eigentlich?
Frau Merkel will die Frage ja mit einer angeblichen "nachhaltigen Sicherheit vor Terroristen" begründen.

Dies kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Zum einen wird man mit einer Militärexpedition nicht einen Terrorismus bekämpfen. Afghanistan ist ein Negativbeispiel genug. Hier ist vielmehr ein realistischen Blick auf die religiös-strukturellen Ursachen, die diesen hervorbringen.

Zum anderen kann man eine Terroristenabwehr auch dadurch bewerkstelligen, indem man Terroristen nicht nach Europa kommen lässt, etwa durch den konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen.

Vielleicht liegt das "dt. Interesse" ja auch darin, eine sichere Versorgung frz. Atomkraftwerke mit Uran, das u.a. in Mali abgebaut werden, sicherzustellen.

Es geht hier im Grunde um die Bekämpfung der Symptome ("Auswirkungen") einer fehlgesteuerten Politik: "An zwei Einsätzen sind deutsche Soldatinnen und Soldaten derzeit beteiligt: Zum einen an der Blauhelm-Mission MINUSMA der Vereinten Nationen, die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll"

Solange die Ursache dieser Symptome - eine "Weltpolitik", deren Akteuren es zuvorderst um die Befriedigung ihres Geltungsbedürfnisses geht - also um persönliche Macht und nicht um die Gestaltung eines an den Menschen ausgerichtete Gestaltung eines funktionsfähigen globalen Gemeinwesens - nicht beseitigt wird, werden sie anhalten.

Und das Mittel, das die nachhaltige Beseitigung dieser Symptome - also letztlich die persönlichen Machtansprüche einiger - verhindert, bestehen in allem, wovon die sich die Verteidigung ihrer Macht gegen alle anderen sichern glauben zu können: Geheimniskrämerei bzw. die Verhinderung von Wissen. Und Geld.

@ Sisyphos3

Der deutsche Steuerzahler subventioniert dort französische Konzerne, in dem die Bundeswehr ihnen in Mali den Zugang zu Rohstoffen sichert.

um 12:48 von Bender Rodriguez

Zitat:"Wieso wehren sich unsere Offiziere nicht, solche Einsätze durchzuführen?
Ohne geeignetes Material und klar definiertes Ziel, würde ich nicht einmal das sichere Battalionsgebäude verlassen. Geschweige denn die Kaserne."

Sie sind auch kein Soldat und haben wahrscheinlich nicht gedient.

Handlungsgrundlage der Soldaten ist die von Zivilisten getroffene, parlamentarisch legitimierte Entscheidung.
Sie ist nicht immer richtig, aber sie ist verfassungsgemäß.

Würden Soldaten eine Entscheidung unserer Regierung eigenmächtig ändern, so wäre unser Land auch von einer Militärjunta regiert.

Ich bitte doch sehr, bei aller Verärgerung über manche politischen Entscheidungen nicht die Prinzipien unserer Verfassung und unseres Friedens zu verneinen.

Die Korrektur solcher Entscheidungen (auch ich zweifele an der Richtigkeit) muß aus politischen Diskurs kommen, nicht aus der Mündung einer Leo-2-Hauptwaffe.

Frieden schaffen mit immer weniger Waffen

Deutschland ist historisch belastet. Islamismus muss bekämpft werden. Ideologie u Ideologen müssen ökonomisch und politisch bekämpft werden. Islamisten dürfen nicht weiter im Internet für Gewalt u Hass werben. Islamistische Vereinigungen müssen verboten u Treffpunkte geschlossen werden. Islamisten im Ausland dürfen nicht mit Waffen ausgerüstet werden.

Die EU will Aufrüstung. Davon profitiert die Rüstungsindustrie. Frieden wird aber nicht durch immer mehr Waffen und Soldaten gesichert. Abrüstung und Investitionen in humanitäre Projekte schafft Frieden. Die Halbierung des Rüstungshaushalts u der Abzug deutscher Soldaten weltweit ist notwendig.

Die Kabinett verlängert einen

Die Kabinett verlängert einen Einsatz, der nichts bringt und nur ärgerlich ist.

Ist dieser Einsatz überhaupt mit dem Grundgesetz Art. 26 vereinbar?

PS. Was haben die Kabinettsmitglieder für ein Glück, das sie ihr Hinterteil in ihren Sessel drücken können, statt ihn in Mali hinhalten zu müssen.

Am 21. April 2021 um 13:37 von Blitzgescheit

Zitat: Zum anderen kann man eine Terroristenabwehr auch dadurch bewerkstelligen, indem man Terroristen nicht nach Europa kommen lässt,

Das würde zum einen allenfalls das Terrorismus Problem in Europa betreffen.

Zum anderen kreuzen die Schlingel bei der Einreise auf dem Fragebogen die Frage, ob sie Terrorsten seien mie wahrheitsgemäß an.

Ihre Lösung wäre wahrscheinlich, gar keine Ausländer mehr nach Europa zu lassen (es sei den sie haben Vermögen von 5 Mrd.).

Das hilft aber zum dritten nicht gegen europäische Terroristen um die es sich in der Vergangenheit oftmals gehandelt hat.

@Am 21. April 2021 um 13:49 von Initiative Neue...

Zitat: "Deutschland ist historisch belastet. Islamismus muss bekämpft werden. Ideologie u Ideologen müssen ökonomisch und politisch bekämpft werden. Islamisten dürfen nicht weiter im Internet für Gewalt u Hass werben."

Wollen Sie andeuten, dass das Verbreiten von Hass das Internet mal wieder das entscheidende Vehikel sei?

Haben die Islamisten denn auch in den letzten 1400 Jahren auch auf des bububöse Internet zugreifen müssen/ können, um ihre Gewaltaufrufe zu verbreiten, um einmal ihre Hypothese zu prüfen?

Oder ist das Problem doch anders gelagert?

Mit Gewalt gegen Gewalt

>>Zum einen an der Blauhelm-Mission MINUSMA der Vereinten Nationen, die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll.<<

Mit Gewalt gegen Gewalt!

Dass Gewalt Gewalt erzeugt, ist egal- Hauptsache Deutschland darf mitmachen - auch wenn es Tote gibt!

PS. Ich wäre sofort dafür, dass man allen Zustimmern für den lebensgefährlichen Einsatz in Mali selbst eine Waffe in die Hand drückt und sie an die Front schickt!

Berichterstattung... nun ja...

Liebe Tagesschau,
ich freue mich, daß dieser Bericht sehr neutral und sachbezogen ist.
Was ich mir aber wünschen würde ist, daß Ihre Journalisten die Politiker anregen, mehr über die Entscheidungsparameter zu sagen: Warum ist das in dt Interesse? Wie soll eine Wirkungskette von "mehr Soldaten" zu "Mehr Frieden(?)" zustandekommen? Wie stellen die Entscheider sich das vor? Frau Merkel und ihre Leute sind doch nicht blöd. Die haben Gedanken dazu. Ich würde das gerne wissen, wenn ich es schon bezahlen muß.
Wenn die Politiker solche Hintergrundinfos schon nicht von sich aus geben, dann wären Sie, die Presse, doch am ehesten in der Lage, hier wirksam nachzufragen.
Ich würde gerne mehr Dozenten in der Regierung sehen, nicht so viele Schauspieler, Entertainer und Rhetoriker.
Ich möchte verstehen, warum deutsche Soldaten in fremden Ländern lehren, kämpfen und sterben sollen.

@Am 21. April 2021 um 13:49 von Initiative Neue...

Zitat: "Die EU will Aufrüstung. Davon profitiert die Rüstungsindustrie. Frieden wird aber nicht durch immer mehr Waffen und Soldaten gesichert. Abrüstung und Investitionen in humanitäre Projekte schafft Frieden. Die Halbierung des Rüstungshaushalts u der Abzug deutscher Soldaten weltweit ist notwendig."

Nun. Das ein Frieden mit einer erfolgreichen, gewonnen Schlacht noch nicht erreicht ist, da gebe ich Ihnen recht.

Die deutsche BW hat in den letzten 20 Jahren bspw. in Afghanistan keinen Angriffskrieg geführt und sind dort auch nicht zu einem profanen "Rumballern" hingefahren, sondern haben sich in bester Absicht der dem Aufbau staatlicher Ordnung der Sicherheit und Infrastruktur gewidmet.

Wie erklären Sie sich, dass diese Strategie nach allen objektiven Kriterien nicht erfolgreich war? Können Sie das mit Ihrem Kumbajah-eine Welt ohne Waffen-Ansatz in Einklang bringen?

Wo soll man auch mit den nun

Wo soll man auch mit den nun freiwerdenden Soldatenjobs hin, wenn man jetzt mit dem nächsten Weglaufen amerikanischer Militärpolitik nun auch die vielen kleinen Helferleins jetzt auch aus Afghanistan raus müssen, bevor denen, jetzt ohne den großen Bruder selber schutzlos, der Taliban das Fell über die Ohren zieht. Dann läßt man sich eben vom big brother in die nächste Misere hineinziehen und in Mali gibt es ja auch ordentlich was an Bodenschätzen abzustauben, also für den großen Bruder. Da muss man doch, wo man sich so gerne als Humane Nation darstellt ‘ helfen‘, und überhaupt das Afghanistanengagement, das hat uns ja auch nur fuchzig und ein paar Tote gekostet, und da gab’s nicht halb so viel zu holen, wie jetzt, gelle.

@Am 21. April 2021 um 13:52 von falsa demonstratio

Zitat: "Das würde zum einen allenfalls das Terrorismus Problem in Europa betreffen."

Ja.

Und?

Zitat: "Zum anderen kreuzen die Schlingel bei der Einreise auf dem Fragebogen die Frage, ob sie Terrorsten seien mie wahrheitsgemäß an."

Richtig.
Deswegen treffen verantwortungsvolle Politiker auch auf Basis statistischer Muster und Erfahrungswerte, was böse linke Zungen immer gerne als "rassistische Vorurteile" framen.

Zitat: "Ihre Lösung wäre wahrscheinlich, gar keine Ausländer mehr nach Europa zu lassen (es sei den sie haben Vermögen von 5 Mrd.)."

Blödsinn.

Ich habe nur etwas gegen Zuwanderer, die andere Leute in die Luft sprengen, mit LKWs zerquetschen oder in Stücke hacken.

Ich weiß, da bin ich ein wenig pingelig.

Zitat: "Das hilft aber zum dritten nicht gegen europäische Terroristen um die es sich in der Vergangenheit oftmals gehandelt hat"

Richtig.

Und jetzt?

"Da gibt es die "Afrikanische

"Da gibt es die "Afrikanische Friedensfazilität", und den im März 2004 von der EU geschaffenen Fond Athena..."

Und immer diese schönen Namen....auch eine Spielart der Desinformation.

13:56 von paganus65

das problem hierzulande scheint zu sein, daß unsere öffentlichen anstalten den aussagen der politiker vollkommen glauben, und deshalb keine rechersche mehr betreiben, es sei denn themen die links interessant sind. das war vor kurzen doch eindrucksvoll bei der verlängerten osteransprache von merkel bei der ARD zu beobachten. nur andächtiges zuhören, blos keine kritische frage

Politiker lernunfähig

Seit 2012 läuft der Konflikt in Mali. Marginalisierte Tuareg und arabische Stämne, die einstigen Sklavenhalter der südlicheren Stämme, erst von Frankreich gestützt und nach der Unabhängigkeit fallen gelassen. Korruption, Milizen, Vetternwirtschaft,...wo man hinschaut. Da helfen ein paar hundert Soldaten sicher morgen das Problem zu lösen. Wie in Afghanistan. Wie beratungsresistent muss man sein um diese Art Auslandseinsätze für sinnvoll zu halten? Als Ausländer, der sich im Land zwangsläufig mehr oder weniger auf eine Seite schlägt. Der Übergriffe der Mächtigen unfreiwillig mitträgt und nach und nach zu einem zurecht angeprangerten Unterstützer von fragwürdigen Herrschern wird.
Nichts wird sich für die Bevölkerung bessern, nur einen neuen Sündenbock hat sie zur Auswahl.
Sie werden es nicht mehr lernen. Machtfantasie getrieben von gegenseitigem sich unter Druck setzen und Auffordern zum Mittmachen. Selbstüberschätzung ohne Ende.

Wenn die US-Boys( die Master

Wenn die US-Boys( die Master of desaster) uns jetzt in Mali brauchen, sind es ja, wenn wir am Ende dann, wie jetzt in Afghanistan, wieder zusammenzählen, nur ein paar deutsche Soldaten, die da wieder geopfert werden und in Afghanistan waren es ja nur so knapp 60 und dann werden die Amis, wie jetzt und in allen von ihnen geschaffenen Katastrophen zuvor, ja eh bald wieder davon rennen (z.B. Korea,Vietnam,Syrien, usw.)
Man kann also wieder einmal sagen: Vom Westen nichts Neues

Nun ja

Werden die nächsten 12.5 Milliarden verbrannt. Nun wird Deutschland in Mali verteidigt.

@Am 21. April 2021 um 14:09 von on demand

Zitat: " dann werden die Amis, wie jetzt und in allen von ihnen geschaffenen Katastrophen zuvor, ja eh bald wieder davon rennen (z.B. Korea,Vietnam,Syrien, usw.)
Man kann also wieder einmal sagen: Vom Westen nichts Neues"

Was ist denn das mal wieder für ein linkspopulistische Gerede mit viel Halb- und Unwissen!

Ich habe viele S-koreanische Freunde, die sich den USA genau deshalb stark verbünden: ohne die USA würden die S-Koreaner im gleichen kommunistischen KZ leben wie die N-Koreaner dies seit 1953 tun müssen.

Das gleiche in Vietnam, wo die USA Vietnam von den Commies aus Rot-China oder der Soviet-Union verteidigen wollten.

Aber Hauptsache, Sie könnten Ihr Unwissen mal wieder unter Beweis stellen.

Worum geht es wirklich?

"Mit dem Abzug aus Afghanistan wird sich der deutsche Fokus zunehmend in die Sahel-Region verlagern."
> Wird Deutschland dann in Mali verteidigt, nachdem die Bedrohung am Hindukusch plötzlich nicht mehr da ist, weil die USA aufgeben?

"[...] die als die gefährlichste aller UN-Missionen gilt und die Gewalt durch militante Islamisten in Mali eindämmen soll."
> Bei Islamisten in Afrika denke ich an die in Nigeria aktive Boko Haram oder irgendwelche IS-Ableger im Nordosten. Aber Mali?

Welche Ziele verfolgt dieser Einsatz wirklich?

14:09 von on demand

Sind es wirklich die US Boys,die uns in Mali brauchen?
Nur mal ne Frage.

Ähh?

1.) Hauptakteur ist Frankreich
2.) Frankreich's Energiemix besteht zu 80% aus Atomstrom
3.) Hauptexportgut von Mali ist Uran

Geht es jetzt um Menschenrechte oder um Schürfrechte? oO

Warum denn einfach

Fr. Kramp-Karrenbauer und Hr. Maas laut TS:
"Die Umsetzung ... ist nur möglich mit einem Personaldispositiv, welches über die erforderlichen Aufklärungs-, Schutz- und Versorgungsfähigkeiten verfügt."

Was für ein hergeholt gestelztes Wort, "Personaldispositiv", bzw. was für eine aufgeblasene Formulierung. - Warum denn einfach und verständlich, wenn`s auch kompliziert geht?

Das erinnert mich an: "Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. (Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.)

um 12:56 von Sisyphos3

,, die üblich Frage,
was haben wir in Mali verloren,

unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen"

Ich weiß leider auch nicht, was Sie ,,in Mali verloren" haben, wenn unzulässige Ich - Verbreiterung zu 'Wir' der Ausgangspunkt für die Annahme von ,,westlichen Werten" ist. Vielleicht sind Sie in der Lage, diese hier mal zu qualifizieren. Dann könnte man sehen, welche davon verteidigt werden könnten, gegen wen auch immer.

,,Wir" haben doch sicher ein Interesse daran, daß der Sahel nicht Aktions - und Rückzugsgebieit wird für die islamistischen und anderen autoritären Kulte gewaltverrlichender und skrupelloser Verbrecher in Nordafrika, die die Welle der Fluchtursachen weiter schwellen lassen wird und die Verfechter ,,westlicher" Werte (die hier 'Schlepper' genannt werden) so reich wie im Westen werden. Da sollten ,wir uns doch einig sein, oder?

Am 21. April 2021 um 13:44 von Shuusui

Der deutsche Steuerzahler subventioniert dort französische Konzerne, in dem die Bundeswehr ihnen in Mali den Zugang zu Rohstoffen sichert.
#
#
Jetzt haben Sie mal kurz den Teppich anheben dürfen und ein klein wenig den Schmutz gezeigt. Das sollte aber reichen, mehr braucht das Volk nicht zu wissen.

Am 21. April 2021 um 13:13 von Giselbert

Zitat:
"...Scheinbar scheinen dies nur die AfD und die Linken zu erkennen, die gegen den Militäreinsatz sind..."

Die anderen Parteien erkennen dies auch, aber aus Sicht einer Teilhabe am Geschäft.

Und was mich eigentlich sehr verwundert, die meisten User verurteilen jeglichen Militäreinsatz der BW im Ausland. Ich finde dies gut, aber das Interesse der breiten Masse ist sehr gering. Ich denke nur an meine Teilnahme an den Demos gegen den Doppel-NATO-Beschluss, da zeigte das Volk noch seine Stärke.

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen.

@ um 14:28 von saschamaus75

Damit das nicht sooo offensichtlich wird, wird der Bundeswehr und der Bevölkerung weisgemacht, es würde Hilfe an Mali geleistet.
Wir sind nur das Feigenblatt, hinter dem Frankreich weiter mit Kolonialmachtsansprüchen agieren kann. Und die EU bezahlts.
Europäischen Einigung mal ganz anders.

Das sehe ich auch so

@ von paganus65

"Was ich mir aber wünschen würde ist, daß Ihre Journalisten die Politiker anregen, mehr über die Entscheidungsparameter zu sagen: Warum ist das in dt Interesse? Wie soll eine Wirkungskette von "mehr Soldaten" zu "Mehr Frieden(?)" zustandekommen? Wie stellen die Entscheider sich das vor?"

Ich stimme Ihnen vollauf zu.

Ergebnis

Das Ergebnis wird sein, das wir dort irgendwann abziehen,nicht’s erreicht haben und nur Geld in den Sand gesetzt wurde.

EUTM Mali

Wenn ich richtig gezählt habe,sind es 28 europäische Nationen,die an dieser Mission beteiligt sind.Von Albanien,Österreich,Luxemburg bis Deutschland und vor allem Frankreich ist dort fast alles vertreten.
Die Anzahl der Länder habe ich bei Wikipedia nachgeschaut.
Übrigens sind dort keine US Boys im Einsatz.

Mali ist nur eine der Zeitbomben

In der Sahel-Zone und weiten Teilen Afrikas werden durch die Klima-Verwerfungen Millionen von Menschen in ihrer Existenz bedroht. Sie verlieren bebaubare Ackerflächen an die Wüste, stehen mit zuvielen anderen in Konkurrenz um Trinkwasser und drohen zu verhungern.

War an dem Punkt ankommt, bleibt nicht sondern zieht dem Überleben entgegen, mit allen Mitteln und nicht aufzuhalten, weil er nichts zu verlieren hat und das Überleben gewinnen kann. Im Zweifel zieht er dann bis Europa.

Religiös oder anders motivierte Terroristen behindern vielerorts die Entwicklung von Gegenmaßnahmen und wirtschaftliche Fortschritte. Schon aus diesem Grund liegt es im ureigenen Interesse der Europäer, Regierungen bei der Bekämpfung von Terrorstrukturen wie in Mali zu unterstützen.

um 13:55 von morgentau19

"Mit Gewalt gegen Gewalt!

Dass Gewalt Gewalt erzeugt, ist egal- Hauptsache Deutschland darf mitmachen - auch wenn es Tote gibt!"

Das bedient doch auch nur ein aus der Friedensbewegung der 80er stammendes Narrativ: "Frieden schaffen ohne Waffen" oder "Gewalt erzeugt nur Gewalt".
Gegenbeispiel: "Wer sein Schwert zur Pflugschar macht, pflügt bald für den, der sein Schwert behalten hat!"
Das sind alles Kampfbegriffe und -phrasen, die keine Begründung liefern:

Als 1945 die Kz befreit wurden, ja ganz Deutschland aus dem NS-Regime befreit wurde, geschah das auch mit Gewalt.

Wir müssen weg von den Phrasen.
Wir müssen weg von der Ideologie.
WARUM sollen unsere Jungs & Mädels dort hin?
Vielleicht sollte auf einer Demo nicht "dafür" oder "dagegen" skandiert werden, sondern "Erklärt es uns, Erklärt es hier und sagt die Wahrheit!"
Vorher kann und will ich mir kein Urteil anmaßen.

14:03 von Karl Maria Jose... 13:56 von paganus65

>>Das problem hierzulande scheint zu sein, daß unsere öffentlichen anstalten den aussagen der politiker vollkommen glauben, und deshalb keine rechersche mehr betreiben, es sei denn themen die links interessant sind.<<

Dass diese bösen öffentlichen Anstalten aber auch immer den "Aussagen der Politiker" vollkommen glauben. Richtig schlimm ist das. So was sollte verboten werden, egal was die sagen.
Ironie aus.

@14:34 von melancholeriker

>> unsere westlichen Werte dort verteidigen?
Ähh, unser(?) Uran. -.-

>> Wird unsere nationale Sicherheit von
>> denen bedroht?
Jepp, die Energienversorgung gehört zur "nationalen Sicherheit". oO

12:56 von Sisyphos3

>>was haben wir in Mali verloren,
unsere westlichen Werte dort verteidigen ?
Wird unsere nationale Sicherheit von denen bedroht ?
Gilt es als unsere Aufgabe, das Weltkulturerbe in Timbuktu zu bewahren
Fragen über Fragen

Möchten Sie dort alles den Islamisten überlassen? Das würde zu weiteren Flüchtlingen führen. Ich kann mich nicht erinnern dass Sie sich in der Vergangenheit, für die Aufnahme von möglichst vielen Flüchtlingen ausgesprochen haben.

Am 21. April 2021 um 14:35 von Postquestioner

Zitat: so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen.

Jeder, der mit irgendetwas, was die Kanzlerin macht, nicht einverstanden ist, meint, er sei dazu berufen, ihr eine Amtseidsverletzung vorwerfen. Die Rechte tut das besonders gerne.

Wenn man sowas liest

Dann weiß man das der erste Weltfrieden noch Jahrjunderte Jahre endfernt ist.

Das ist unchristlich

Deutsche Soldaten unterrichten afrikanische Soldaten darin , wie man am sichersten und effektivsten andere afrikanische Soldaten tötet , da ist das angemessene "Personaldispositiv" schon wichtig.
Widerlich, dass die SPD da überhaupt mitmacht.
Auch als Christ lehne ich das ab. Welche Fähigkeiten vermittelt die Bundeswehr wohl dort?
Akkurates Hemdenfalten?

14:28 von saschamaus75 | Es geht um Weitblick

'Geht es jetzt um Menschenrechte oder um Schürfrechte? oO'

Ich würde sagen, es geht um Weitblick und nicht auf die verkürzte Sicht auf das eigene Kuhdorf. So kuschlig es im warmen Stall auch sein mag.

Die Welt ist so verbunden und ineinander verflochten, dass die Problem in diesem Rahmen gesehen werden und auch so gelöst werden müssen. Dazu gehört auch Mali.

@14:35 von Postquestioner

>> Amtseid der Kanzlerin

Wenn Sie jetzt die Formulierung "dem Wohle des deutschen Volkes widmen" durch "dem Wohle der AKW-Betreiber widmen" ersetzen, dann paßt es doch. oO

@14:09 von on demand

„Wenn die US-Boys( die Master of desaster) uns jetzt in Mali brauchen …“

Habe vorsichtshalber gerade noch mal in Wikipedia nachgelesen: in Mali sind gar keine US-Truppen stationiert. Verstehe daher Ihren Beitrag nicht. Es sei denn, dass Sie die Gelegenheit nutzen wollten, Ihrem Antiamerikanismus freien Lauf zu lassen. Aber in diesem Fall hätten Sie nur Ihre komplette Unkenntnis demonstriert

Mehr Soldaten für Mali`?

Wir haben da nicht zu suchen, und es gibt auch keine "Intressen" für unserem Land die da geschützt werden müssen. Raus da.

Zu blitzgescheit um 14.19

Den Vietnamkrieg von seiner politischen Ausgangslage und dem gesellschaftlichen Ergebnis her mit dem Koreakrieg gleichzusetzen, zeugt von Ihrer Unkenntnis im weltpolitischen Geschehen, die Sie anderen immer so gerne vorwerfen. Diese Ihre Unkenntnis und den aus ihr gezogenen Schluesse sind dann Wasser auf die Muehlen der undifferenzierten USA-Kritiker und mehr als kontraproduktiv.

Kabinett billigt Aufstockung: Mehr Soldaten für Mali...

Übrigens wird das Volk von Mali nicht gefragt. Ja, es gab Demonstrationen gegen Frankreich und die Intervention.
Und Entwicklung auch nicht, trotz oder gerade wegen dieser Politik.

Aber zu der Finanzierung der rund 30 bisherigen Militäreinsätze durch die EU, hat die Europaabgeordnete Özlem Demirel einiges in dem Artikel "Verdeckte Kriegskasse" zusammen getragen.

14:34 von melancholeriker

>>,,Wir" haben doch sicher ein Interesse daran, daß der Sahel nicht Aktions - und Rückzugsgebieit wird für die islamistischen und anderen autoritären Kulte gewaltverrlichender und skrupelloser Verbrecher in Nordafrika, die die Welle der Fluchtursachen weiter schwellen lassen wird und die Verfechter ,,westlicher" Werte (die hier 'Schlepper' genannt werden) so reich wie im Westen werden. Da sollten ,wir uns doch einig sein, oder?<<

Die Unruhen in der Sahelzone sind nach dem Regimechange in Libyen, an dem zwar nicht wir, aber u.A. Frankreich beteiligt war. Diese gewaltverherrlichenden und skrupellosen Verbrecher sind also durch einen Militäreinsatz "heimat- und führungslos" geworden und haben sich nach neuen Geschäftsmodellen umgesehen. Eine Befriedung Libyens ist trotz und gerade wegen massivem Militäreinsatz von unterschiedlich interessierten Seiten nicht in Sicht. Sie glauben doch nicht wirklich, dass sich das durch eine erweiterte Ausbildungsmission fürs Kriegshandwerk bessern wird.

14:34 von melancholeriker

"Wir" sind die Menschen in Deutschland
Menschen mit verschiedensten Vorstellungen, Interessen und Zielen.
Ich habe ein Interesse daran dass es mit gut geht, ich und meine Familie
(auch als Patriot meinem Land) friedlich leben kann
ebenso dass es meinen Mitmenschen (auch weltweit) gut geht
Wie das erreicht werden kann ?
definitiv meine ich nicht, dass ich dort Söldner hinschicken sollte und wer für Geld in einem anderen Land
egal für welche Ziel als Soldat arbeitet ist lt Definition ein Söldner

Re : MRom TRom !

Es sind nicht nur ideologisch verblendete Terroristen, sondern auch Idioten von Herrscher, die mit rücksichtsloser Brutalität ihr Volk terrorisieren.
Und natürlich auch wirtschaftliche Interessen der EU, die sicher nie offen gesagt werden, sonst müssten ja einige der ach so gescheiten Damen und Herren eigestehen, dass sie es nicht wirklich gut meinen mit Afrika. Denn leider gibt es nicht viele Projekte in afrikanischen Ländern, die einer Hilfe zur Selbsthilfe wirklich dienen. Da könnte die EU um ein Vielfaches mehr tun. Und die EU sollte aufhören, viel Müll und alte Autos nach Afrika zu verkaufen, damit hier die Luft sauberer wird.

15:25 von proehi

von unterschiedlich interessierten Seiten nicht in Sicht.
.
die Malis haben Vorstellungen
die Islamisten haben dort Vorstellungen
die sie unterstützenden Staaten
ebenso die Staaten welche dies nicht unterstützen
dann gibt es Staaten (Frankreich) mit wirtschaftlichen Interessen,
womöglich träumen die von der untergegangen Grande Nation
ja und wir schließen uns eben der einen oder anderen Seite an ....

um 13:37 von Blitzgescheit

"Zum anderen kann man eine Terroristenabwehr auch dadurch bewerkstelligen, indem man Terroristen nicht nach Europa kommen lässt, etwa durch den konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen."
.
Wer hier in Europa wirklich einen Terroranschlag begehen will, muss nicht als Flüchtling nach Europa kommen. Ein Touristenvisum tut's auch. Oder ein Job als LKW-Fernfahrer. Europa für Touristen sperren? Für Autofahrer?

um 15:00 von Sparpaket

,,Das ist unchristlich
Deutsche Soldaten unterrichten afrikanische Soldaten darin , wie man am sichersten und effektivsten andere afrikanische Soldaten tötet , da ist das angemessene "Personaldispositiv" schon wichtig."

Was glauben Sie denn, wie man sich gegen aggressive Halsabschneider wehren sollte, die sich wohl in der Tradition der ,,Bekehrung" Andersgläubiger fühlt und auch 'christliche' Vorbilder nachahmt? Spaß beiseite, diese Idioten haben außer dem Berufen auf so etwas wie eine höhere Richtfigur, die sie Allah nennen, nicht viel oder gar nichts zu tun mit Religion. Wie ,,unsere" Dschihadisten im Namen einer Umsturzbewegung für das Deutschtum sucht die Islamistenherde einen ideelen Ort, wo sie aus der selbst zu verantwortenden Identitätskrise rauskommt und unter Gleichen all das machen kann, was deren Wut (auch auf sich selbst) ihnen als Genugtuung und Rache verspricht. Deshalb hat der IS und Boko Haram sehr viel gemeinsam mit ,,unseren" Neonazis. Wir müssen lernen.

@Am 21. April 2021 um 15:14 von Grossfamilienberater

Zitat: "Den Vietnamkrieg von seiner politischen Ausgangslage und dem gesellschaftlichen Ergebnis her mit dem Koreakrieg gleichzusetzen, zeugt von Ihrer Unkenntnis im weltpolitischen Geschehen"

Stimmt.

In NKorea gab es im Winter Minustemperaturen. Da musste man sich Handschuhe mitnehmen, während es in Vietnam die ganze Zeit tropisch war.

In NKorea hieß der Commie Kim oder Park, wohingegen der In Vietnam Charlie hieß.

In beiden Fällen wurde er von Kommunisten aus Peking oder Moskau unterstützt.

Da muss man schon differenzieren. Sie haben recht!

um 14:19 von Blitzgescheit

"ohne die USA würden die S-Koreaner im gleichen kommunistischen KZ leben wie die N-Koreaner dies seit 1953 tun müssen."
.
Südkoreaner werden in Nordkorea vergast? Danke für die Info, das war mir neu! Aus welchen Qualitätsmedien haben Sie das? PI news? Compact?

Eine der wichtigsten Maßnahmen

dort im Sahel ist das Programm für Aufforstung.
Leider ist das auch ins Stocken geraten.
Genau dies sind aber die Maßnahmen,Welche die richtigen für eine bessere Zukunft wären.

Am 21. April 2021 um 15:30 von Sisyphos3

Zitat: wer für Geld in einem anderen Land egal für welche Ziel als Soldat arbeitet ist lt Definition ein Söldner

Habe ich richtig verstanden, dass Sie die Bundeswehr als Söldnerheer bezeichnen?

14:58 von falsa demonstratio

>>Am 21. April 2021 um 14:35 von Postquestioner

Zitat: so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen.

Jeder, der mit irgendetwas, was die Kanzlerin macht, nicht einverstanden ist, meint, er sei dazu berufen, ihr eine Amtseidsverletzung vorwerfen. Die Rechte tut das besonders gerne.<<

Ich bin mir sicher, Ihnen wird nicht entgangen sein, dass man aus unterschiedlichen Erwägungen und sich diametral entgegengesetzten politischen Lagern zur Ablehnung dieses Einsatzes kommen kann.

Was aus meiner Sicht aber keineswegs bedeutet, dass die Akzeptanz des Einsatzes der "politischen Mitte" entsprechen würde.

Deutschlands Sicherheit wird in Mali verteidigt

Mich würde einmal interessieren, wer diese These mit Fakten begründen kann oder will. Mag ja sein, dass Frankreich dort Interessen zu haben glaubt, deutsche Soldat*innen haben da jedenfalls nichts zu suchen.

um 13:26 von Duzfreund " Mehr

um 13:26 von Duzfreund
"
Mehr Soldaten für Mali...
Was tun wir dort, Fluchtursachen bekämpfen, oder neue Wege ebnen. Sind die Brandursachenbekämpfer so völlig auf dem falschen Pfad?
"

Nein. In Mali werden keine Fluchtursachen bekämpft oder neue Wege für Flüchtlinge geebnet.

Flüchtlinge werden auf dem Mittelmeer durch Frontex bekämpft & in Libyen von den örtlichen humanistischen
EU-Ansprechpartnern -
sprich:
Milizen/Rebellenbanden - dafür ausgestattet von der EU mit Küstenschutzbooten, die eingesammelten Flüchtlinge landen hinterher auf dem lokalen Sklavenmarkt

In diesem Fall geht es um Rohstoffe.
Nicht wie in Afghanistan für den US-Markt (siehe Opioid-Epidemie/USA)
sondern in diesem Fall um Uran für Frankreich.

Beides mit "für die Sicherheit" begründet...
Logisch:
USA:
...hunderttausende Opiat-Süchtige,die bewaffnet sind & n Affen schieben...

Frankreich:
...auf Atomwaffen verzichten ? Je ne veux pas ça !

@Am 21. April 2021 um 14:53 von MRomTRom

Zitat: "In der Sahel-Zone und weiten Teilen Afrikas werden durch die Klima-Verwerfungen Millionen von Menschen in ihrer Existenz bedroht. Sie verlieren bebaubare Ackerflächen an die Wüste, stehen mit zuvielen anderen in Konkurrenz um Trinkwasser und drohen zu verhungern."

Newsflash!

In der Sahelzone gibt es nicht erst seit gestern ein Problem mit der Wasserversorgung: weil sie es offensichtlich noch nicht wussten: dort gab es schon seit Jahrtausenden eine Wüste.

Die Probleme, die Afrika hat, rühren auch weniger von sog. "Klima-Verwerfungen", sondern von einer Bevölkerungsexplosion, die nicht ausreichend versorgt werden, da in Afrika sich meist Chaos, Gewalt, Disruption und Armut breit macht, obwohl Afrika lt. dem Wirtschaftsmagazin "The Economist" 60 % aller bebaubaren Ackerflächen auf diesem Planeten hat.

So. Jetzt wissen Sie Bescheid!

15:31 von Traumfahrer

"Und die EU sollte aufhören,viel Müll und alte Autos nach Afrika zu verkaufen,damit hier die Luft sauberer wird."
Hiermit haben die vollkommen recht.
Schrott von der EU oder aus Deutschland hat auch hier entsorgt zu werden.
Früher hatten wir Kolonialismus,heute haben wir Neokolnialismus.
Es muß gelingen die afrikanischen und auch anderen Staaten in Asien oder Lateinamerika auf Augenhöhe zu kooperieren und damit die Probleme gemeinsam zu lösen.
Dafür wäre eine reformierte UNO nötig.
Vor allem was die Themen Landwirtschaft und Fischfang betrifft hat sich die EU in Afrika nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

um 15:25 von proehi

,,Sie glauben doch nicht wirklich, dass sich das durch eine erweiterte Ausbildungsmission fürs Kriegshandwerk bessern wird."

Natürlich glaube ich das nicht und Libyen hat die bereits labilen Strukturen wieder mehr in den Fokus gerückt. Es ging mir mehr darum zu vermitteln, daß dieses IchUnsWir- Gelaber auch Grenzen verträgt bei Meinungsfreiheit.

Der betreffende User war ja nun so frei, das nochmal zu unterstreichen.

Mali ist ein Land, in dem so viel Kunst und Tradition verloren gehen kann, daß eine Einmischung wie vor Jahren, als Franzosen den Einheimischen Schriften und lebendige Tradition retten halfen, durchaus zu unterstützen ist, auch bei unklarer Motivlage.

Am 21. April 2021 um 15:48 von proehi

Zitat: Ich bin mir sicher, Ihnen wird nicht entgangen sein, dass man aus unterschiedlichen Erwägungen und sich diametral entgegengesetzten politischen Lagern zur Ablehnung dieses Einsatzes kommen kann.

Das ist mir nicht entgangen. Ich weiß aber nicht, was Sie mir durch Ihre Anmerkung im Bezug auf den Kanzlereid, der mein Thema war, sagen wollen.

Motto: wir tun etwas für die Welt!

In Afghanistan hat man über zwei Jahrzehnte Milliarden versenkt. Und was noch schlimmer ist: ca. 60 unserer Soldaten haben ihr Leben verloren. Den Familien wird man nicht erklären können, wofür ihre Angehörigen eigentlich gestorben sind, denn in Afghanistan wird es nach dem Abzug genauso weitergehen wie zuvor. Das gleiche droht sich nun in Mali zu wiederholen.

Wenn man die Milliarden angelegt hätte, um gerechte Handelsbeziehungen mit den so genannten Entwicklungsländern zu etablieren, dann hätte man vermutlich um ein Vielfaches mehr erreicht - natürlich müsste man dann wirklich etwas ändern wollen und ein Konzept haben. Militärische „Hilfe“ ist im Prinzip nur ein Ablasshandel, mit dem sich unsere westlichen Politiker von „ihren“ Sünden reinwaschen wollen - Motto: wir tun etwas!

15:42 von falsa demonstratio

haben sie meinen Beitrag gelesen ?
da steht Zitat :
"wer für Geld in einem anderen Land egal für welche Ziel als Soldat arbeitet ist lt Definition ein Söldner"
fällt ihnen was auf ?
in einem anderen Land .... für Geld
und wo liegt der Unterschied zu Blackwater ?

15:37 von melancholeriker

>>Deshalb hat der IS und Boko Haram sehr viel gemeinsam mit ,,unseren" Neonazis. Wir müssen lernen.<<

Vielleicht sollten wir lernen, dass man gegen IS, Boko Haram, Neonazis sowie jegliche Terroristen sein kann, ohne dass man solche als Ausbildungsmissionen bezeichnete Militäreinsätze gegen vorgeblich diese Terrorgruppen befürworten muss. Vielleicht sollten wir lernen, dass solche Terrorgruppen häufig erst durch Militär- oder sonstige unangemessene Auslandseinsätze hervorgerufen werden.

IS und Folgeterroristen durch den Irakkrieg. Boko Haram als folge des Verteilungskampfes im ehemals kolonialen Kunststaat Nigeria. Neonazis, ja, das kann ich mir auch nicht erklären.

Zu einfach

@ melancholeriker von 15.37
Ich war früher selbst bei der Bundeswehr, als militärische Aulandseinsätze noch ein geschichtliches Tabu waren.
Katastrophenhilfe und ähnliches gab es aber schon.
Die Bundeswehr war damals eine reine Verteidigungsarmee und ich noch ziemlich jung und unerfahren.
Mittlerweile denke ich, dass eine Armee nicht zur Lösung von Konflikten beiträgt, sondern sie nur verschärft.
Aber es ist allemal billiger Soldaten irgendwohin zu schicken, als dem Land oder gar dem Kontinent faire Handelsverträge zu gewähren.
Sie machen es sich hingegen sehr einfach, wenn sie Gewalt generell als abweichendes Sozialverhalten definieren, dass hier wie dort die selben inneren Ursachen hat.
Und eines noch: Allah ist ein anderer Name für Gott.
Woran glauben Sie?

Paganus

"Sie sind auch kein Soldat und haben wahrscheinlich nicht gedient."
Falsch.
Ich war bei der Truppe.
Und ich habe den Mangel mitverwalten müssen.
Und da ich darüber weiß, würde ich lieber meistern, als mich von einem zivilistenparlament verheizen zu lassen.
Soll doch der BT Einsätze beschließen. Wenn die oberste Heereskeitung entscheidet, dass kein Material da ist, was will der BT machen?
Richtig. Ordentliches Material zur Verfügung stellen. Oder Klappe halten.

Lt. Bundeszentrale für politische Bildung

„Die Verschiebung der europäischen Außengrenzen in Richtung Sahara und Sahel… laufen auf eine drastische Einschränkung der Freizügigkeit innerhalb des Sahel und Westafrikas und der Migration zwischen den Sahel-Staaten und Nordafrika hinaus.“ Die EU,D. machen das, was andere auch machen, Einflußsphäre erweitern, Ressourcen (Bodenschätze), Absatzmärkte sichern. Sie sind dabei nicht besser als Chinesen oder sonst wer. Die werden jedoch heftigst kritisiert, besonders Chinesen und Russen. Die „westl. Freunde“, die Guten, sind dabei natürlich außen vor. Forciert werden demagogische Antistimmungen. Wenn die EU,D. so besorgt um die Menschen der Sahelzone wären, würden sie nicht mit unterschiedl. Exportgütern viele Bereiche der dortigen Industrien, Erwerbsbereiche der dortigen Bevölkerung, kaputt machen, sondern gleichberechtigte Handelsbedingungen anbieten, die lokale Wirtschaft stärken. Die EU schafft sich nur zeitgemäße „Kolonien“. Ohne Waffen u. Soldaten ist das scheinbar nicht möglich.

Ob man mit 150 zusätzlichen

Ob man mit 150 zusätzlichen Soldaten mehr Ausbildung erreichen kann ist zumindest fraglich. Das Militär in Mali braucht eher Ausbildung in Demokratieverständnis.

um 15:30 von Sisyphos3 14:34 von melancholeriker

"Wir" sind die Menschen in Deutschland
Menschen mit verschiedensten Vorstellungen, Interessen und Zielen... "

Schön, daß Sie das erkannt haben. Andere Interessen, Vorstellungen und Ziele...
Da werden am Ende nicht Viele übrigbleiben, die mit Ihrem ,,Wir" ohne Nötigung einverstanden sein werden.

,,Ich habe ein Interesse daran dass es mit gut geht, ich und meine Familie
(auch als Patriot meinem Land) friedlich leben kann
ebenso dass es meinen Mitmenschen (auch weltweit) gut geht..."

Auch denen in Mali? Wenn ich mir Ihre Posts ansehe, kommen doch Zweifel auf. Aber immerhin wird mehr als deutlich, was oder wer im Mittelpunkt steht, egal bei welchem Thema.

15:56 von Blitzgescheit

>>Die Probleme, die Afrika hat, rühren auch weniger von sog. "Klima-Verwerfungen", sondern von einer Bevölkerungsexplosion, die nicht ausreichend versorgt werden, da in Afrika sich meist Chaos, Gewalt, Disruption und Armut breit macht, obwohl Afrika lt. dem Wirtschaftsmagazin "The Economist" 60 % aller bebaubaren Ackerflächen auf diesem Planeten hat.<<

... und der Mond ist da wo er ist, weil die Amerikaner dort gelandet sind.

Sie begnügen sich mit der Aufzählung von Auswirkungen ohne deren Ursachen überhaupt in Betracht zu ziehen. Aus meiner Sicht verfolgen die Befürworter des EU-Militäreinsatzes in Mali einen ähnlichen Ansatz.

Lernen unsere Politiker denn nie?

59 Tote und Milliarden Euro hat uns der Krieg in Afghanistan gekostet. Geändert hat sich zwar ein wenig, doch ist abzusehen, das auch das Wenige wieder rückgängig gemacht wird.
Warum wird dieses Desaster in Mali wiederholt? Deutschland wird die Welt nicht retten und die, denen wir heute helfen wollen, werden uns morgen als Nazis beschimpfen.

die Bundeswehr?

falsa demonstratio @
Bei Ihren Auslandseinsätzen sind die BW-Soldaten bezahlte bewaffnetet Kämpfer. Also Söldner.

Von Almosen werden die afrik. Länder sich nicht entwickeln.

Was nutzt es, wenn wir gebrauchten und überschüssigen "Müll" nach Afrika liefern und uns als die Heilsarmee der Welt fühlen?
Damit machen wir nur die einheimische, sich entwickelnde Wirtschaft kaputt. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Gebot der Stunde.
Und erst, wenn es den Menschen besser geht, werden die ewigen Kriege aufhören. Gewalt erzeugt nur wieder Gewalt.

@Am 21. April 2021 um 16:10 von cyberacquirer

Zitat: "Wenn man die Milliarden angelegt hätte, um gerechte Handelsbeziehungen mit den so genannten Entwicklungsländern zu etablieren, dann hätte man vermutlich um ein Vielfaches mehr erreicht - natürlich müsste man dann wirklich etwas ändern wollen und ein Konzept haben"

Afrika hat seit 1990 alleine lt. der UN 3,2 Billionen USD an Entwicklungshilfen erhalten. Wovon reden Sie?

Zitat: "Militärische „Hilfe“ ist im Prinzip nur ein Ablasshandel, mit dem sich unsere westlichen Politiker von „ihren“ Sünden reinwaschen wollen - Motto: wir tun etwas!"

Wovon reden Sie?

Für das Chaos, die Armut, Bürgerkriege udn Terrorismus haben die Menschen und Politiker in Afrika oder in den islamischen Ländern Verantwortung.

Sie sind wohl wenig informiert.

Zum Militäreinsatz

Es gibt ja so etwas wie ein staatliches Gewaltmonopol des Staates zur Durchsetzung von Recht und Ordnung.
Wozu diese Staaten nicht mehr in der Lage sind es durchzusetzen.
Warum ist es überhaupt so weit gekommen?
Diese Frage ist wichtig um die darauf folgene Frage,wie kann man es in Zukunft besser machen zu beantworten.
Das Ausbildunsprogramm der Bundeswehr soll ja wohl dazu dienen,dass Mali und diese Staaten das in Zukunft selber machen können.
Kann nur hoffen,das dies auch gelingen wird,leider habe ich da so meine Zweifel.

Wahnsinn

Der eine Wahnsinn Afgahnistan soll endlich enden.
Der nächste Wahnsinn Mali soll trotz allen Erkenntnissen über die Erfolglosigkeit unsere Tolle Westliche Lebensweise und Kultur anderen Aufzudrängen dafür noch größer werden.
Es ist der Wahnsinn !

@Naturfreund 064 (re 15:31 von @Traumfahrer)

"Und die EU sollte aufhören,viel Müll und alte Autos nach Afrika zu verkaufen,damit hier die Luft sauberer wird."
---

"(...) Schrott von der EU oder aus Deutschland hat auch hier entsorgt zu werden.
Früher hatten wir Kolonialismus,heute haben wir Neokolnialismus.
Es muß gelingen die afrikanischen und auch anderen Staaten in Asien oder Lateinamerika auf Augenhöhe zu kooperieren und damit die Probleme gemeinsam zu lösen.
>> Dafür wäre eine reformierte UNO nötig"

Da haben aber leider die, die vom Status quo profitieren etwas gegen. Und sind dort mächtig genug, sich gegen alle anderen durchzusetzen (wie besonders am Beispiel des Vetorechts im UN-Sicherheitsrat immer wieder aufs Neue erkennbar).
Da eine echte Reform der UNO also quasi der Quadratur des Kreises gleichkäme, halte ich gut organisierte und vernetzte globale "Graswurzelbewegungen" (= lokale "offene" und untereinander kooperierende Bürgerinitiativen, egal ob mit oder ohne Erlaubnis von übergeordneten Stellen) für zielführender.

Am 21. April 2021 um 16:29 von werner1955

Um ihrer marolischen Keule den Zahn zu ziehen: Soldaten bekommen auch im Inland Sold.

Am 21. April 2021 um 16:46 von Naturfreund 064

Nehmen wir mal Afghanistan als Maßstab: Ghani hat gesagt, die afg. Sicherheitskräfte können das künftig leisten. Sollte das in Mali so anders sein?

@Am 21. April 2021 um 16:40 von KarlderKühne

Zitat: "Von Almosen werden die afrik. Länder sich nicht entwickeln."

Das ist völlig richtig!

Denn Afrika - sowie jedes andere Land auf diesem Planeten - entwickeln sich erst dann, wenn die Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen und das Land auf Vordermann bringen.

Ist ja wohl logo!

Am 21. April 2021 um 14:58 von falsa demonstratio

"Zitat: so der Amtseid der Kanzlerin und jeder kann sich darauf seinen Reim machen:
"...Jeder, der mit irgendetwas, was die Kanzlerin macht, nicht einverstanden ist, meint, er sei dazu berufen, ihr eine Amtseidsverletzung vorwerfen. Die Rechte tut das besonders gerne..."
Der Ausgangspunkt war eine Antwort auf einen Beitrag eines Users --->

"...Scheinbar scheinen dies nur die AfD und die Linken zu erkennen, die gegen den Militäreinsatz sind..."

"Die anderen Parteien erkennen dies auch, aber aus Sicht einer Teilhabe am Geschäft.

Und was mich eigentlich sehr verwundert, die meisten User verurteilen jeglichen Militäreinsatz der BW im Ausland. Ich finde dies gut, aber das Interesse der breiten Masse ist sehr gering. Ich denke nur an meine Teilnahme an den Demos gegen den Doppel-NATO-Beschluss, da zeigte das Volk noch seine Stärke"

Wenn Sie mich schon zitieren, dann bitte nicht aus dem Zusammenhang, denn dies ist unterste Schublade und kenne es aus dem "Schwarzen Kanal

Ich bin froh

... das ich kein Soldat mehr bin und nicht gehorchen muß.
Meinem Sohn habe ich schon ausgeredet Soldat zu werden....Landesverteidigung ja und Bürger unter Gefechtsbedingungen heraushohlen ja.
Der Rest -Nein

16:45 von Blitzgescheit | Weltfremdes Oberflächenwissen

'Für das Chaos, die Armut, Bürgerkriege udn Terrorismus haben die Menschen und Politiker in Afrika oder in den islamischen Ländern Verantwortung.'

Wenn ich so einen oberflächlichen Kruscht lese, wundere ich mich nicht, woher die schlechte Bewertung Deutschlands in PISA-Vergleichen kommt.

Afrika wurde seit Jahrhunderten von Kolonialmächten zerteilt, seine natürlich gewachsenen Gesellschaften zerstört, Rohstoffe ausgebeutet, Ethnien in Konflikte gehetzt, zu nicht passenden Staaten zusammengesetzt und mit vielen Problemen allein gelassen. Korrupte Politikerkasten wurden installiert und als Proxies benutzt, um externe Interessen durchzusetzen. Das in Kombination mit hausgemachten Problemen hat dazu geführt, dass Entwicklung in vielen Fällen Fehlentwicklungen wurden mit Hunger und Flüchtlingsbewegungen.

Alles fruchtbarer Boden für Gewalt, Aufstände, Staatsstreiche, Terrorismus.

Blitzgescheit um 16.45

Ihre umfaengliche Beschreibung des Kontinents ist wiederum bemerkenswert. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Sie dafuer den Livingstone-Preis bekommen. Pardon. Kleiner Scherz. Muss trotz des ernsten Themas auch mal sein.

@16:45 von Blitzbote

"Für das Chaos, die Armut, Bürgerkriege udn Terrorismus haben die Menschen und Politiker in Afrika oder in den islamischen Ländern Verantwortung."

Unsinn!

Weil dort ALLE ehemaligen Kolonialländer üver Strohmänner Einfluß genommen haben, weil dort Stellvertreterkriege ausgefochten wurde und nicht zuletzt riesige Konzerne die Länder ausbeuten.

Ihr rassistisches AfD Gefasel ist blitzschnell zu widerlegen.

Kabinett billigt Aufstockung...

Es wird nicht mehr lange dauern, dann ist der Einsatz in Mali die größte und wichtigste Auslandsmission der Bundeswehr. 

###

Und auch der überflüssigste Einsatz schlechthin...
Jetzt wo sich das sinnlose 20jähriges Afganistan Abenteuer den Ende nähert, soll nun dieser Einsatz ausgeweitet werden ?
Ich denke das Kabinett wird nun auch mit großer Freude den Wehretat für die marode Bw enorm erhöhen, damit in Zukunft Deutschlands Freiheit in der Sahara verteidigt wird... Mit den gleichen Erfolg wie in Afghanistan ?

Zu blitzgescheit um 16.45

Wenn Sie sich die jaehrlichen Bewegungen auf den Kapitalbilanzen der Industrielaender anschauen, sind 100 Mrd $ pro Jahr fuer einen ganzen Kontinent ein zwar nenne nswerter, aber kein Betrag, der uns arm macht. Zumal dann, wenn man die Handelsvorteile, die die Amerikaner und wir Europaer in diesem Zeitraum ggue. Afrika genossen haben, saldierend gegenueberstellt.

@15:00 von MRomTRom

>> Ich würde sagen, es geht um Weitblick

Richtig:
* im Mali geht es um Weitblick und nicht um das Uran
* im Irak geht es um Weitblick und nicht um das Erdöl
* in Afghanistan geht es um Weitblick und nicht um das Opium

Wie konnte ich nur so Kurzsichtig sein? oO

@ 17:21 von Postquestioner

Die große Bewegung gegen den NATO-Doppelbeschluss hatte mit der abartigen Rüstungsspirale zu tun und war tatsächlich durch breiten Widerstand verschiedener politischer, bürgerschaftlicher, gewerkschaftlicher wie auch kirchlicher Gruppen bestimmt. UN-Einsätze in Ländern wie Mali sind da nicht einfach gleichzusetzen. Das wissen schmerzlichst die Grünen, die im Kosovo-Krieg bis zur Zerreißprobe um ihre Position gerungen haben. Das wird meist bewusst von Grünen-Gegnern übersehen: Es ging darum, einem Völkermord Widerstand zu leisten.
Wer sich vor solchen schwerwiegenden Entscheidungen drücken will, kann das tun, behält aber keine weiße Weste, denn in manchen Situationen macht man sich schuldig, wenn man nichts macht. Oder um es mit Joschka Fischer zu sagen: "...ich stehe auf zwei Grundsätzen, nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz, nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen."

16:45 von Blitzgescheit

>>Afrika hat seit 1990 alleine lt. der UN 3,2 Billionen USD an Entwicklungshilfen erhalten.<<

Kriege haben Afrika zwischen 1990 und 2005 mindestens 211 Milliarden Euro gekostet - ungefähr die Menge an Entwicklungshilfe, die der Kontinent erhielt.

Ich bezweifle Ihre Behauptung von 3200 Milliarden USD an Entwicklungshilfe. Wie auch immer, wie bei den Waffen ist das Geld dann halt für Cola, Recycleautos, gebrauchte Waschmaschinen, Plastikwertstoff, second hand Rechner etc. zurückgeflossen. Schließlich wird Entwicklungshilfe an Bedingungen geknüpft.

... aber natürlich sind die Afrikaner selber Schuld, weil sie die Kolonialisten ins Land gelassen haben, die ihre Kultur mit Füßen getreten, den Kontinent mit Mord und Totschlag "geordnet" und nach eigenen Interessensphären aufgeteilt haben und deshalb staatliche Entwicklungshilfe nur an Staaten mit verständnisvollen Machthabern gewähren können.

Garantiert Weiterbetrieb französischer AKW's

Wieso will man unbedingt das Land Mali "stabilisieren". Warum nicht in anderen Ländern? Bekanntlich verfügt Mali über große Uranvorkommen, die Frankreich für sich gesichert hat. Ohne dieses Uran hätten die Atomkraftwerke in Frankreich ein ernsthaftes Problem für den Weiterbestand. Und ist es nicht so, dass gerade dort bei den Minen besonders viel ausländisches Militär stationiert ist?

Gibt es da einen Zusammenhang? Und falls ja, was hat die Bundeswehr da zu suchen? Wer bezahlt den Einsatz? Gibt es in Deutschland nicht den Atomausstieg?

Künftig

600 statt bisher 450 deutsche Soldaten...diese Aufstockung wird gewiss der „Bringer“ hinsichtlich des Erfolges der deutschen Beteiligung an der angabegemäß gefährlichsten UN-Mission.
Fatelerweise wird die Bereitschaft, bei einer solchen Mission teilzunehmen, von der BW quasi als Voraussetzung für eine Beförderung des jeweiligen Soldaten missbraucht.
Keine Teilnahme, dann verbleibt der Soldat halt im niedrigen Rang und/oder auf einer ungeliebten Dienststelle.
Irgendwie muss man die Soldaten ja dazu motivieren, Kopf und Kragen in solchen Missionen, die schlussendlich doch nichts bringen außer immenser Kosten, zu riskieren.

Ich verstehe das nicht

gut ich bin kein Politiker, aber hat man aus dem Einsatz in Afghanistan nichts aber auch gar nichts gelernt.
Wir haben Problem über Probleme auf der Welt, mit Waffen wurde aber noch kein einziges auf Dauer gelöst.
Es gibt Dinge die funktionieren so einfach nicht.

Überall Terroristen?

Komischerweise suchen sich Terroristen für ihre Umtriebe immer Gebiete aus, die auch von westlichen Konzernen wegen ihrer vorhandenen Rohstoffe sehr begehrt sind (Irak: Öl, Mali: Uran, Libyen: Gas,Öl usw.).

Dann läuft alles immer nach gleichem Drehbuch ab: der Westen schickt seine Soldaten um diese Gebieten zu "stabilisieren" und um die "Frauenrechte" zu verteidigen. Unmittelbar danach kommen westliche Konzerne und sichern sich die Schürfrechte - natürlich zum eigenen Vorteil.

Das gilt aber nicht für Länder wie Saudi-Arabien oder den Vereinigt-Arab-Emiraten. Da spielen offenbar weder die Diktatur noch fehlende Frauenrechte eine Rolle. Da kommt auch kein Militär zur "Befreiung". Westliche Konzerne haben sich dort schon alles unter ihre Nägel gerissen und schöpfen die Gewinne seit Jahrzehnten ab.

@15:14 von werner1955

>> Wir haben da nicht zu suchen, und es gibt
>> auch keine "Intressen" für unserem Land

Nun raten Sie doch mal, wo das Uran herkommt, das in den deutschen AKWs verfeuert wird. oO

Demokratie durch Bomben?

Ein weiteres Land, das der Westen mittels Bomben in eine Demokratie verwandeln will - jedenfalls so die offizielle Meinung.

Natürlich geht es hier nicht um Demokratie, sondern um Rohstoffe (Uran), also um knallharte Geschäfte. Warum werden den Leuten aber immer diese Märchen von Demokratieaufbau, Frauenrechten, Zivilgesellschaft usw. erzählt? Vor allem wenn es, wie im Fall Mali, hauptsächlich um wirtschaftliche Interessen Frankreichs geht. Es soll die Weiterbelieferung französischer Nuklearanlagen abgesichert werden. Punkt! Hier der Atomausstieg und paar Kilometer weiter werden französische Uralt-Anlagen weiter betrieben. Na, wunderbar.

18:02 von saschamaus75 | Selbsterkenntnis ist der erste Schritt


* im Mali geht es um Weitblick und nicht um das Uran
* im Irak geht es um Weitblick und nicht um das Erdöl
* in Afghanistan geht es um Weitblick und nicht um das Opium

Das sind alles vereinfachende Sichten, die den Blick auf eine komplexere Welt verstellen.

Bleiben wir bei Mali:
In dem Land besteht die Gefahr, dass sich Terrororganisationen und islamistische Extremisten einen Rückzungsraum verschafffen, den sie als Operationsbasis für Anschläge und die Eroberung weiterer Territorien verschaffen. Wenn die Europäer das zulassen haben sie mehr als nur ein Problem mit dem Uran.

Wie konnte ich nur so Kurzsichtig sein? oO
Keine Ahnung, sagen Sie es mir.

Und Deutschland wird am Hindukusch verteidigt.

Nachdem Deutschland also am Hindukusch "verteidigt" wurde - jetzt also in Mali? So weit weg? Wo denn noch?

Bekanntlich sind deutsche Soldaten gerade im Nord-Irak und bilden dort kurdische Milizen aus (plus moderne Waffenlieferungen - gratis!). Und das obwohl die Irakische Zentralregierung schon oftmals dagegen protestiert hat! Absolut verständlich, denn kein Staat will eine bewaffnete Parallel-Armee auf seinem Gebiet.

Ich hoffe nur, man hat in Mali wenigstens vorher die Regierung gefragt, oder hat man das intern mit Paris geregelt?

Am 21. April 2021 um 16:12 von Sisyphos3

Zitat: "wer für Geld in einem anderen Land egal für welche Ziel als Soldat arbeitet ist lt Definition ein Söldner"

Ihre Interpretation der Definition ist falsch. Das bezieht sich natürlich nicht auf reguläre Soldaten.

Ich habe eine bessere Definition gefunden bei "helles-köpfchen.de".

Ich bin gewiss kein Freund der Bundeswehr, aber unsere Soldaten als Söldner zu bezeichen, geht m.E. zu weit.

-> pxslo 18:23 --- Westliche Konzerne mal wieder

"Komischerweise suchen sich Terroristen für ihre Umtriebe immer Gebiete aus, die auch von westlichen Konzernen wegen ihrer vorhandenen Rohstoffe sehr begehrt sind (Irak: Öl, Mali: Uran, Libyen: Gas,Öl usw.)."

Das Feindbild "Westen", Konzerne und Kapitalismus darf bei so einer Betrachtung nie fehlen. Damit lässt sich alles so schön erklären.

Komischerweise immer von Leuten, die von dem Wohlstand dieses Systems gut leben, dann aber despotische Systeme anpreisen. Selbstentlarvend.

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