Kommentare

Kliniken und Corona !

Natürlich ist die Situation so nicht wirklich gut, und es gibt Grund zur Sorge. Aber es ist auch klar, dass zum Einen die Politik dabei eine nicht wirklich gute Rolle spielt, weil sie nicht zu Potte kommt, zu lange braucht um klar Entscheidungen und Regelungen zu treffen.
Aber zum Zweiten viele Kliniken mehr Kapazitäten hätten, würden sie mehr Personal zu besseren Bedingungen, also höheren Löhnen und verträglicheren Zeiten beschäftigen, dann wäre ein größerer Spielraum vorhanden. Dieses Problem mit zu wenig Personal ist ja schon vor Corona so gewesen, wurde aber weder von der Politik noch den Kliniken behoben, weil zu viele nur ans große Geld- Verdienen denken, und das Personal die Ausbeutung, auch von christlichen Kliniken ertragen muss.
Die hohe Politik erwähnt es zwar einmal, aber dann ist es wieder vergessen, wird lieber Wahlkampf und Hahnenkämpfe veranstaltet, statt sich der dringenden Probleme an zu nehmen !

Vielleicht auch mal Aufatmen

Wenn man mal versucht, nicht nur Schreckensszenarien zu prophezeien, könnte man aus der derzeitigen Situation (Zahlen) auch folgende Schlüsse ziehen:

1. Ein vorhergesagter exponentieller Anstieg der Infektionen findet derzeit nicht mehr statt.
2. Wir haben seit ca 5 Tagen eine leicht sinkende Inzidenz.
3. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden ab nächster Woche auch die Belegungen der Intensivbetten nicht mehr ansteigen oder sogar zurückgehen.

Vielleicht könnte uns ja eine solche Sichtweise endlich einmal etwas aufatmen lassen anstatt uns immer weiter zu verängstigen...

Kaputtgespart

Gregor Gysi hat einmal gesagt, dass sich Gesundheit nicht betriebswirtschaftlich rechnen darf.

Wer Kliniken kaputtspart, Plätze abbaut, Fachpersonal in billige "Personalgesellschaften" auslagert um damit Tarifverträge auszuhebeln - da wird es dann eben knapp, wenn Not am Mann / Frau / Divers ist.

Verschieben wir eben OPs - wie soll man sie auch durchführen, wenn keine Kapazitäten mehr da sind. Nach den Hinterbliebenen fragt eh' keiner.

Und so lange Impfen (zumindest hier im südlichen NRW) immer noch tröpfchenweise erfolgt und man sich trotzdem des "Erfolges" rühmt, werden Intensivstationen weiter mit Covid - Patienten volllaufen. Und die anderen Patienten "dürfen" warten.

wir erinnern uns gerne an Spahns Worte aus dem März 2020 ...

nämlich dass das deutsche Gesundheitssystem bestens auf die anrückende Pandemie vorbereitet sei. Dieses absurde Verdikt, das rasch schon durch den Mangel elementarer Schutzausrüstung widerlegt wurde, leitete eine lange Kette von Fehleinschätzungen und Versäumnisse unseres in Gesundheitsfragen völlig unbeleckten und planerisch viertklassigen Gesundheitsministers ein und brachte uns bisher 80.000 Tote und hundertausende Hospitalisierte und Langzeitgeschädigte. Jetzt warnt also die Krankenhausgesellschaft, dass man nicht nur kaum mehr im Stande sei, Covid-Patienten angemessen zu versorgen, sondern dass man überhaupt nur um den Preis imstande war, die Versorgung aufrechtzuerhalten, dass man andere Patienten hinangestellt hat, die daran Schaden nehmen. Vor ein paar Wochen öffneten aber fröhlich trotz hochansteckender Mutanten deutsche Regierungspolitiker Schulen, ohne Impfung von Lehrern, ohne Testkonzept. Die Ansteckungsraten bei Jugendlichen und Familien schossen in die Höhe. Wahnsinn!

Währenddessen macht die Politik Kompromisse

Einige Politiker tun hier immer noch so, als könnte man mit dem Virus verhandeln.

Gleichzeitig muss im Januar klar gewesen sein, dass da eine dritte Welle anrollt. Wer einfach glaubt, dass der April das schon richten würde, der lässt sich möglicherweise aus den Eingeweiden von Tieren die Zukunft vorhersagen, wie einst im alten Rom.

Es war auch klar, dass es zu neuen Fällen auf den Intensivstationen führen muss, wenn man nicht im Januar handelt. Jeweils mit Verzug von wenigen Wochen füllen sich die Beatmungsstationen. Spätestens mit dem Ansteigen der Fallzahlen im März, also vor gut 7 Wochen hätte man das sehen müssen.

Nun, im April (und ich halte das für vielsagend), denken einige immer noch, dass man gemütlich nochmal zwei Wochen herumverhandeln muss.

Es geht hier nicht um eine Handbreit dieses oder jenes. Es geht um eine Lösung des ganzen Problems.

So wie man hier noch herumplaudert, erinnert mich das an spätrömische Dekadenz.

Gesunkene Zahl an Intensivbetten

Ich habe gelesen, dass die Anzahl an Intensivbetten in Deutschland in letzten Monaten von 30.000 auf 24.000 verringert wurde, z. B. wegen Schließung vieler Krankenhäuser. Könnte das nicht ein Grund für die hohe Auslastung der Intensivbetten sein? Hm?

Der Vorgang hört sich an wie nachts ist es kälter als draußen, ist aber in diesem völlig verdrehten Land passiert.

@08:20 Dieter S.

"3. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden ab nächster Woche auch die Belegungen der Intensivbetten nicht mehr ansteigen oder sogar zurückgehen."

Woran machen Sie das fest? Ich würde aus dem Verlauf der Inzidenz der letzten 3 Wochen eher schließen, dass uns der Höhepunkt der belegten Intensivbetten noch bevorsteht. Dies liegt zum einen daran, dass eine Hospitalisierung in der Regel ca. 3 Wochen nach Erstkontakt folgt und dass diese Hospitalisierung etwa 2 Wochen dauern kann.

Falls ich mich täuschen sollte würde ich mich natürlich freuen

Ganz am Rande: das Kommunizieren einer akuten prekären Situation ist nicht unbedingt mit "Verängstigung" gleichzusetzen.

Und die FDP sorgt sich um das Ehepaar

welches nachts am Feldesrand nicht spazieren gehen soll.
Kein Argument zu blöd.
Das eine Extrem, soll das andere Extrem (Party bis der Arzt kommt, als Jogger getarnt) ermöglichen.

Wir brauchen mehr Kliniken,

Wir brauchen mehr Kliniken, mit mehr Personal , mit besseren Arbeitszeiten und mehr Geld. Dann kann man auch hohe Inzidenzen managen.
Das Geld muss dann bei den Betreibern und Aktionären vom Gewinn abgezogen werden, denn
mit Gesundheit muss man keinen Gewinn machen.
Ich höre aber nichts von irgendwelchen Reformen. Ich höre immer nur Lockdown Lockdown.
Bloß nichts am System ändern? So werden wir die nächste Pandemie auch versammeln.

Kein Problem mit Intensivbetten

Es gibt in Deutschland kein Problem mit Intensivbetten. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei Intensivbetten auf Nr. 1 (OECD). Es gibt also weltweit kein Land, das besser mit Intensivbetten besser versorgt ist als Deutschland.

Dazu noch hat DKG (Deutsche Krankenhaus Gesellschaft) am 03.04.2021 der Regierung deutlich gemacht, dass sie die Zahl der Betten steigern können, wenn Bedarf besteht.

„Das Intensivregister der Vereinigung der Intensivmediziner (DIVI) zeigt täglich selber auf, dass es neben aktuell 3.800 freien Intensivbetten gut 10.000 Reserveintensivbetten gibt. Diese Betten können wir im Notfall durch das deutliche Zurückfahren der Regelversorgung binnen sieben Tagen aktivieren. In allen Bundesländern existieren Notfallpläne der einzelnen Regionen, wie die Patienten umgesteuert werden, wenn einzelne Intensivstationen keine weiteren Aufnahmen mehr möglich machen können."

Als die Pandemie

vor der Tuere stand, sage man uns, dass das deutsche Gesundheitssystem bestens aufgestellt sei.

Es war einer der Grundirrtuemer , der zu dieser Misere fuehrte. Eine Epidemie kann man nicht mit guten Krankenhaeusern bekaempfen.

Eine Pandemie bekaempft man mit Massnahmen und Restriktionen zur Einschraenkung der Virusweitergabe. China und viele andere Laender haben es vorgemacht.

Die Verantwortlichen haben versagt, wer uebernimmt dafuer die Verantwortung?

@um 08:20 von Dieter S.

> Ein vorhergesagter exponentieller Anstieg der Infektionen findet derzeit nicht mehr statt.

So lange der R-Wert größer ist als 1 IST das ein exponentieller Anstieg. Die R-Werte pendeln seit Wochen mehrheitlich oberhalb von 1.

Die Intensivbetten sind dann ca 2-4 Wochen später von den aktuellen Infektionen belegt und über die Verweildauer auf der Intensivstation habe ich auf die Schnelle keine Daten. Es dürfte aber sicher sein, dass es mehr als 10-12 Tage sind.

Ich kann Ihre Hoffnung verstehen. Ihren Worten kann ich aber nicht folgen.

Versorgungsengpässe

Seit Monaten beschweren sich alle Kliniken und die Leute ,die auch damit zu tun haben!
Die Politik hört nur was sie gern hört und vernünftiges Arbeiten ist ihr fremd das hat sich in der Pandemie wieder sehr gezeigt. Und die Politik versucht , wie schon immer , Probleme möglichst auszusitzen .Weil sie das auch am besten kann ! Ist auch das Einfachste !!!

Hohe Inzidenz führt nicht

Hohe Inzidenz führt nicht automatisch zur Auslastung der Intensivbetten. Im Landkreis Tirschenreuth war in der 1. Welle die Inzidenz verhältnismäßig niedrig (kaum Tests, noch kein Impfstoff) die Krankenhäuser aber überlastet. In der 3. Welle Inzidenzen über 300. Aber die Ampel laut divi-Register zeigte meistens grün.

Na dann

wird es Zeit, die dafür Verantwortlichen Betreiber wie Helios und Co. in die finanzielle Pflicht zu nehmen. Die haben ja mehr als genug an dem Runterwirtschaften der Krankenhäuser verdient.

Gesundheit über Betriebswirtschaft

Wenn Kliniken in 2020 mehr Umsatz als 2019 machen und Personal entlassen wird, Mitarbeiter einen 5-Euro-Gutschein bekommen - da läuft doch was schief. Im Gesundheitswesen muss der betriebswirtschaftliche Focus hintenangestellt werden.

Eine nicht ...

... nachvollziehbare Kampagne, täglich und das rauf und runter auf allen Kanälen.
Die KH-Betten reichen nicht, Notstand auf IntensivSt, Versorgungsengpässe überall schallte es aus allen Medienrohren.
Und das, nachdem im letzten Jahr 22 Krankenhäuser geschlossen und ab September 2020 7.000 (in Worten Siebentausend) Intensivbetten abgebaut wurden.
Und das, nachdem Gesundheitsminister Spahn 2020 für deren Aufbau 50.000 (in Worten Fünfzigtausend) Euro je neu aufgestelltes Intensivbett locker machte.
Ein gigantisches Geschäftsmodell für die KH.
Erst Intensivbetten neu einrichten, Steuergelder abfassen und danach die ungenutzten Betten wieder auslagern.
Wo bitte sind die Recherchen der Politmagazine und der Faktenfinder dazu?
Stille herrscht dort. Stattdessen Kampagne auf allen Kanälen - das Gesundheitssystem ist vor dem Zusammenbruch, weil Betten fehlen.
Unfassbar was hier abläuft.

@08:30 von die-hexe

"Woran machen Sie das fest? Ich würde aus dem Verlauf der Inzidenz der letzten 3 Wochen eher schließen, dass uns der Höhepunkt der belegten Intensivbetten noch bevorsteht. Dies liegt zum einen daran, dass eine Hospitalisierung in der Regel ca. 3 Wochen nach Erstkontakt folgt und dass diese Hospitalisierung etwa 2 Wochen dauern kann."

Ganz einfach: Die Veröffentlichung einer gemessenen Infektion geschieht ca 7 Tage nach Erstkontakt. Die Abflachung der Fallzahlenkurve begann am 16.4., entsprechend der Erstkontakte vom 9.4.. Wenn eine Hospitalisierung 3 Wo nach Erstkontakt stattfindet, wird sich die Belegung der Intensivbetten inetwa ab dem 30.4. verringern...

@FritzF

So ein Blödsinn. Auch ohne Party zu machen gibt es x Gründe des Nachts "am Feldesrand" zu stehen. Jedenfalls für mich. Immer diese Unterstellungen und Generalverdächtigungen, wird langsam langweilig.

Warum hat man dann in Coronazeiten

die Intensivbettenzahl abgebaut, statt ausgebaut?
Warum hat man Kliniken geschlossen?
Das ist so blamabel und nicht logisch.
Statt dessen will man nun dem Bürger suggerieren, die Intensivbetten werden vorwiegend durch Coronapatienten belegt.
Das ist aber so nicht korrekt und diese Annahme führt viele Bürger in die Irre.

Mit Zahlen und künstlichen Verknappungen lässt sich Angst und Panik schüren und so manches Gesetz rechtfertigen. Sorry, aber das ist keine staatsmännische Politik eines demokratischen Landes, das ist in meinen Augen psychologische Trickserei.

@xeniosson

Gibt's keine andere Kurven als exponentielle?

@08:47 von xeniosson

Der R-Wert liegt derzeit unter 1 und bezieht sich auf Infektionen, die vor 5-6 Tagen entstanden sind. (siehe https://www.corona-in-zahlen.de/r-wert/)

Na dann

wird es Zeit, die dafür Verantwortlichen Betreiber wie Helios und Co. in die finanzielle Pflicht zu nehmen. Die haben ja mehr als genug an dem Runterwirtschaften der Krankenhäuser verdient.
Auch und vor allem bei einem Blick in die Zukunft, werden sicher wesendlich mehr Kapazitäten nötig werden. Nicht nur wegen Corona, sondern auch um für zukünftige Ereignisse wesendlich besser aufgestellt zu sein.
Da wäre doch viel eher ein Gesetz sinnhaft, welches den Betreibern entsprechende Vorschriften macht.
Also nicht die überflüssige "Notbremse", sondern vor allem Erweiterung der vorbeugenden "Sicherheitssysteme". In erster Linie also Krankenhäuser, Artzpraxen, usw. diese dürfen NICHT nach den marktwirtschaftlichen Aspekten betrieben werden.
Es gibt nun mal Bereiche, die nicht gewinnorientiert ausgerichtet werden können oder dürfen.
Man stelle sich da nur mal Regierungen, Verwaltungen, Polizei und Feuerwehr vor........:-) da gehört u.a. auch das Gesundheitsystem dazu.

08:29 von Dr.Hans Ich

08:29 von Dr.Hans
Ich empfehle Ihnen mal die folgenden Seiten zur Information und bitte Sie, diese Unwahrheiten nicht zu verbreiten! Danke.

"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

"https://www.freiepresse.de/nachrichten/deutschland/faktencheck-wurden-waehrend-der-corona-pandemie-wirklich-intensivbetten-abgebaut-artikel11452054"

"https://www.nordbayern.de/politik/intensivbetten-abgebaut-warum-das-gerucht-nicht-stimmt-1.10990784"

** Das Gerücht kursiert seit November: Der umstrittene Arzt Bodo Schiffmann hatte darüber zunächst in einem Video gesprochen: "Es scheint ganz so, als wolle man die Auslastung unbedingt herbeiführen", so seine Theorie, die in Querdenker-Gruppen verbreitet wurde. Zuletzt befeuerte aber auch Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht die Debatte, als sie in ihrer eigenen Wochenschau bei Youtube kommentierte: "Im zweiten Halbjahr 2020 sind irgendwie 6000 Intensivbetten aus der Statistik .

08:30 von die-hexe Danke für

08:30 von die-hexe

Danke für Ihren Kommentar und volle Zustimmung !

// dass diese Hospitalisierung etwa 2 Wochen dauern kann. //

Da muss ich aber ergänzen, das - wenn eine Beatmung erfolgt - die Zeit durchaus 6 Wochen sein kann.

Wie man es sehen möchte

Ich möchte die Belegungen und Belastungen für die Mitarbeiter*innen dort nicht klein reden, aber hatten wir nicht schon immer ein Thema mit Pflegekräften und zu hohen Belastungen im Gesundheitswesen? Waren die Intensivbetten denn vorher leer? Oder wird jetzt der Fokus darauf gelegt - was meines Erachtens richtig ist denn Gesundheit darf nicht Opfer von Sparzwängen und betriebswirtschaftlichen Abwägungen werden! Hier muss im Nachgang der Pandemie gehandelt werden.
Am Ende wird hier aus meiner Sicht wieder vom Versagen der Politik abgelenkt. Elementare Dinge bleiben ungeregelt. Wie kann es z.B. sein alles an Inzidenzen zu knüpfen, aber seit Ostern gibt es Nachmeldungen da die Gesundheitsämter teilweise nicht gemeldet haben? Wie bitte....? Aber Hauptsache wir schlagen auf Mallorca Urlauber ein und machen mal pauschal aus Allen Party Touristen...die im Übrigen wohl strengere Regeln auf Mallorca hatten als wir hier. Aber das liest man eher selten. Kopfschütteln geht weiter!

@ 08:26_AufgeklärteWelt- Spahn hat Wort gehalten

Zum 31.1.2021 wurde der Pflegeschlüssel auf Intensiv angehoben. Es werden nun pro Patient 20% mehr Pflegekräfte benötigt. Dies ist positiv für die Mitarbeiter dort, allerdings fehlen jetzt bis zu 20% der Intensivbetten. Es wäre daher sinnvoll diese Personaluntergrenze vorübergehend wieder abzusenken und so den Lockdown nicht weiter verschärfen zu müssen.

Zu Ihrem restlichen Kommentar:

Sars cov 2 ist ein Naturereignis, dass sich nicht aufhalten lässt. Es werden sich - früher oder später - alle Menschen damit infizieren. Auch in Australien, Neuseeland, Taiwan etc.

Auch die Mutanten sind ein normales Ereignis und keine zusätzliche Gefahr.

Hohe Inzidenzen durch viele Tests sind ebenfalls keine Gefahr.

Generell sind Inzidenzen immer weniger geeignet, um das tatsächliche Geschehen ab zu bilden.

Durch Impfungen und erfolgte Infektionen (=Immunität) verlaufen immer mehr Infektionen folgenlos.

Schulen sollten daher immer offen bleiben.

08:29 von Dr.Hans

"Könnte das nicht ein Grund für die hohe Auslastung der Intensivbetten sein?"

Es ist sogar noch einfacher zu erklären.

Ab einer Inzidenz 70 und einer gleichzeitigen Auslastung der Intensivstationen >75 % werden den Krankenhäusern Zuschüsse gezahlt.

Die Inzidenz von 70 ist ja kein Problem, auf die kommt man immer. Nur die Auslastung der Intensivstationen ist mit so vielen ungenutzten Betten natürlich nicht machbar.
Es reicht jetzt ganz einfach aus die Anzahl der Betten zu verringern um auf die >75 % zu kommen und so die Zuschüsse zu erhalten.

Follow the money...

https://www.aok.de/gp/news-krankenhaus/newsdetail/neuer-rettungsschirm-f...

Die EU hat sich als Hemmschuh bewiesen

Man sieht es doch klar an den unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Ländern, daß sie nicht unter einen Hut zu bringen sind. Siehe Abhängigkeit von Impfstoff-Mißbeschaffung der EU, siehe Merkels Beharren auf offenen Grenzen!
Wer sein eigenes Land und Bevölkerung zu schützen keinen Vorrang gibt, hat das Vertrauen seiner Bevölkerung nicht verdient.
Die Bürger sehnen sich nach Freiheit und wollen sich, unvernünftig, nicht einschränken und suchen nach Schlupflöchern.
Weil dies aber gefährlich und unvernünftig ist, muß die Regierung im wörtlichen Sinne Grenzen setzen und in nationalem Alleingang die Lage beherrschen und lösen.
Nur eine Insel kann sich schützen und heilen, und normalisieren. Viren kennen Grenzen, wenn man deren Schleuser nicht hereinläßt.
Ohne EU-Hemmschuh wäre der Impfschutz bei uns wesentlich höher und die Kliniken könnten wieder normal arbeiten.
Mit offenen Augen hat die Regierung die 3.Welle schutzlos hereinbrechen lassen.

@wolf 666

"Und das, nachdem im letzten Jahr 22 Krankenhäuser geschlossen und ab September 2020 7.000 (in Worten Siebentausend) Intensivbetten abgebaut wurden."

Herr Spahn wollte schon vor der Pandemie kleinere Krankenhäuser schließen und ist dann auf Widerstand gestoßen.
Damit werden weniger Dienstleistungen bundesweit erbracht, dass die Krankenkassen weniger ausgeben müssen. Weniger Operationen, weniger Untersuchungen umso weniger Rechnungen, die von den Krankenkassen bezahlt werden müssen wobei die Beiträge unverändert bleiben oder sogar steigen.

Mittlerweile übernehmen sogar die privaten Krankenkassen die Kosten von medizinisch indizierten oder relevanten Untersuchungen/Therapien nicht mehr, dass die Ärzte diese Dienstleistungen sogar bei privaten Patienten nicht mehr anbieten können. Nur wenn die Pat. selber zahlen. Die Krankenkassen zeigen immer mehr Widerstand bei der Kostenübernahme und das kann nur heißen, dass finanziell nichts mehr stimmt. Das sicher nicht wegen Coronavirus.

08:20 von Dieter S.

"Vielleicht könnte uns ja eine solche Sichtweise endlich einmal etwas aufatmen lassen anstatt uns immer weiter zu verängstigen..."
So user Dieter S. und
mit einer sachlich feinfühligen Argumentation von ihm davor.
Auch ich empfinde Abneigung und Abscheu gegen die ständige Angst- und Panikmache auf allen Medienkanälen.
Zumal ich immer noch darauf warte, dass wenigstens eines der mehrzähligen Politmagazine beim ÖR recherchiert und veröffentlicht, warum für den Aufbau neuer Intensivbetten 2020 kräftig der Regierungszuschuss in Höhe von 50.000 Euro je Bett !! abgefasst wurde und danach 7.000 Intensivbetten wieder eingelagert wurden.
Wie hat das Gesundheitsministerium das kontrolliert und in der schwersten aller Pandemien das verhindert.
Es war ein prima Geschäftsmodell für die KH.
Aber es waren unsere Steuergelder.
Schweigen im Walde der Recherchejournalisten.
Stattdessen Angstmache auf allen Kanälen.
Wie armselig das doch ist.

08:46 von IBELIN

Wann ist denn das Gesundheitssystem in Deutschland zusammengebrochen? Ich kann mich nicht dran erinnern.

Wer soll noch pflegen?

Auf unserer Intensivstation werden derzeit 1/3 Coronapatienten behandelt( übrigens die jüngste ist 22 Jahre alt). Freie Betten gibt es nicht. Operiert werden nur Herz- und Hirntumorpatienten, weil die keine Zeit mehr haben. Der Krankenstand ist hoch im Personal, weil diese Sonderbelastung( Ganzkörpervermummung) extrem anstrengend ist über mehrere Stunden zusammenhängend. Nur mal als aktuelle Info an alle, die glauben, wir hätten noch Spielraum. Auch weiß ich nicht, wo das Personal für die angeblich 10.000 freien Betten herkommen soll. Nach dem Applaus im letzten Frühjahr hat sich an der Pflegepersonalsituation null verändert. Man munkelt, es hätten schon 9000 Intensivschwestern gekündigt und weitere 32 % überlegen auch zu gehen. Also wer soll die Patienten denn versorgen?

Maßstäbe

Der Versorgungsengpass ist da.
Mehr Intensivbetten und vor allem mehr qualifizierte Pfleger kann niemand aus dem Hut zaubern.
Und wenn es möglich wäre. Mehr Intensivbetten und mehr Pfleger hieße mehr Tote, meht Post-covidpatienten, mehr virusbelastete Menschen, deren Risiko späterer Erkrankung niemand einschätzen kann. Akzeptierte hohe Inzidenz hieße mehr Mutanten mit allen damit verbundenen Gefahren.
Wann endlich wird gehandelt?
Die Verantwortlichen wissen doch, dass das in tagelangen Beratunge möglicherweise beschlossene "Notbremsegesetz" nie in Kraft treten wird, wenn AfD und FDP vors Verfassungsgericht gehen.
Das Gesetz wird vorläufig kassiert und wir stehen ohne Infektionsschutzgesetz da.

Verlorene Zeit. Eine handlungsunfähige Demokratie.

@yolo

"die Intensivbettenzahl abgebaut, statt ausgebaut?
Warum hat man Kliniken geschlossen?
Das ist so blamabel und nicht logisch."

Weil das Gesundheitssystem finanziell am Ende ist. Die Kassen sind pleite. Deswegen. Hat aber alles nichts mit Coronavirus zu tun. Ein Virus kann höchstens einen Menschen krank machen aber nicht das Gesundheitssystem.

@ Orfee - Kein Problem Intensivbetten

Na ja, Betten kann man aufstocken, da haben Sie Recht.

Aber man braucht auch speziell geschultes Personal. Und zwar Personal, welches nicht am Rande des Leistbaren schaffen muss.

08:47 von xeniosson

"So lange der R-Wert größer ist als 1 IST das ein exponentieller Anstieg."

Wie kommt man bitte auf so eine Räuberpistole?
Bitte nicht weiter den Mathe Unterrichtet schwänzen :-)

Planbar op? Dass wir uns

Planbar op?
Dass wir uns jetzt die Kliniken nicht mit sinnbefreiten Busen und Nasen OPs zuklatschen können, sollte einleuchten, oder?

@IBELIN,08:46

"Die Verantwortlichen haben versagt, wer uebernimmt dafuer die Verantwortung?"

Laschet hat im Interview "Farbe bekennen" doch schon gesagt, dass wir die richtige Strategie in der Pandemie gefunden haben. Wenn die Zahlen steigen, muss eingeschränkt werden und wenn die Zahlen fallen muss gelockert werden. Es gibt also kein Versagen! Die im letzten Sommer von Laschet und Streeck propagierte Strategie etwas höhere Inzidenzen zuzulassen und Freiheiten zu ermöglichen, sobald es die Lage zulässt hat bis heute gut getragen, auch wenn die beiden vielleicht mit etwas mehr möglichen Freiheiten gerechnet haben. Aber die Strategie ist bis heute aufgegangen. NoCovid wäre mit Sicherheit schlechter gewesen. Da wären wir zwar schon seit Monaten wieder in einer Situation wie letzten Sommer, aber die vorübergehenden Grundrechtseingriffe, um das zu erreichen wären unverhältnismäßig gewesen. Die Toten und LongCovid-Patienten sind unschön, waren aber unvermeidbar. Alles klar?

@ IBELIN - Als die Pandemie

China hat auch - so war in den RTL Nachrichten zu sehen - einfach mal die Türen von Wohnblocks zugeschweißt um die Pandemie im Inneren zu bekämpfen. Eine Methode, davon gehe ich aus, die wir beide uns nicht wünschen.

Vieles, was dort "normal" ist, z. B. Abriegeln von ganzen Stadtviertel durch Militär, haben wir hier zum Glück nicht gesehen.

Wünschenswert wäre hier tatsächlich gewesen, dass einer (lies: Notfallkrisenstab) federführend sagt, was gemacht wird und am Ende der Pandemie seinen Rücktritt anbietet und sich verantwortlich seinen Taten und Verordnungen einem unabhängigen Gremium aus Juristen und Volksvertretern stellt (positiv wie negativ).

@ich1961 09:05

"Danke für Ihren Kommentar und volle Zustimmung !
// dass diese Hospitalisierung etwa 2 Wochen dauern kann. //
Da muss ich aber ergänzen, das - wenn eine Beatmung erfolgt - die Zeit durchaus 6 Wochen sein kann."

Bitte!

Sie haben Recht, ich hatte mich ein wenig unklar ausgedrückt - die Beatmung kann durchaus länger dauern, gerade bei jüngeren Patienten. Ich meine, ich hatte zuletzt 10-21 Tage im Durchschnitt gelesen, allerdings nahmen diese Zahlen Bezug auf den Wildtyp und eine geringere Klinikauslastung

09:03 von ich1961

Immer diese Querdenker...

Hier noch so eine Seite von denen
DIVI nennen die sich...

https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

Aber glauben sie ruhig ihren "Faktencheckern" ganz wichtig niemals hinterfragen!!!

Intensivbetten

Ich finde den Vorschlag, wir bräuchten einfach mehr Intensivbetten, dann hätten wir kein Problem, einfach falsch. Natürlich kann mit mehr Betten und mehr Personal mehr Patienten versorgen. Aber wollen wir mehr schwerkranke Patienten und damit auch automatisch mehr Tote? Das kann doch nicht die Lösung sein.
Die Sterberate, die D in der 2. und 3. Welle hat ist kein Ruhmesblatt und das wird mit weniger Lockdown und dafür mehr Intensivbetten nicht besser.
Es hilft auch nicht darüber zu klagen, dass man vor Jahren für mehr Personal hätte sorgen müssen. Dann hätten wir in normalen Zeiten ungenutzte Kapazitäten, die natürlich Geld kosten und am Ende aus Kassenbeiträgen oder Steuermitteln finanziert werden. Da wäre auch das Gejammer wieder groß.
Die Lösung kann nur lauten, weniger Kranke.

Ein Asthma-Medikament ...

... zeige eine hervorragende Reduzierung schwerer Verläufe (lt Studien 90%). Gut, die sind nicht hier gemacht, man muss Zweifeln immer nachgehen. Aber wird das mit dem notwendigen Druck überhaupt untersucht? Das "not invented here"-Syndrom gibt es auch in der Ärzteschaft ... darüber schreiben die dt. Medien nie...

an vriegel um 09:08

Ihr Vorschlag hinsichtlich des Pflegeschlüssels spiegelt ihre Weltferne.
"Sars cov 2 ist ein Naturereignis, dass sich nicht aufhalten lässt. Es werden sich - früher oder später - alle Menschen damit infizieren. Auch in Australien, Neuseeland, Taiwan etc. "

Eine Behauptung ohne Grundlage. Zumindest in China wird dies nicht passieren.Aber auch nicht in den andern konsequent handelnden Staaten. Anscheinend glauben sie nicht einmal an die Wirkung von Impfungen.
Also zurück ins Mittelalter.

"Auch die Mutanten sind ein normales Ereignis und keine zusätzliche Gefahr."
Wenn eine Mutante mit der Infektosität des Masern Virus bei gleichzeitig eingeschränkter Impfwirksamkeit entstünde, wäre das der endgültige Sieg der Viren. Das wäre in ihrem Sinne ein ganz natürliches Ereignis. Wenn die Moderation nicht erkennt, dass ihre sinnlosen Wiederholungen unbegründeter Behauptungen die Diskussion schwer belasten und Kosequenzen zieht, wird das den Sinn des Forums ernsthaft gefährden.

@08:20 von Dieter S.

>> werden ab nächster Woche auch die
>> Belegungen der Intensivbetten nicht
>> mehr ansteigen oder sogar zurückgehen

Wahrscheinlich. -.-

ABER das heißt auch, daß wir jetzt noch eine sehr(!) harte Woche vor uns haben. oO

Triage

Man kann sich ja im täglichen RKI-Lagebericht selbst ein Bild von der Situation machen. Da die Maßnahmen der Notbremse nicht ausreichen werden um die Infektionen zu senken und die Liegedauer der jüngeren Patienten sehr lang ist, wird es ziemlich sicher zu einer flächendeckenden Triage-Situation in den Krankenhäusern kommen. Durch die Schulen werden viele Familienväter auf den Stationen liegen und da junge Patienten wesentlich häufiger nicht auf Intensiv versterben wird es dann für die Ü60 keinen Platz mehr geben. Das ist meine Einschätzung, völlig unabhängig von irgendwelchen Zahlenspielen. Wenn wir den Höhepunkt der zweiten Welle übetreffen, dann wird es schwierig. Und das wird bereits in 2 Wochen soweit sein. Ich traue da einfach den Aussagen des Pflegepersonals.

08:42 von Orfee Aus dem TS -

08:42 von Orfee

Aus dem TS - Artikel von heute (!! ) :

**Auch führende Intensivmediziner sind besorgt. Bereits jetzt seien in vielen Kliniken nur noch zehn Prozent der Intensivbetten frei, oft also nur ein einziges Bett. "Wenn wir deutlich über 6000 Covid-Intensivpatienten kommen, ist im gesamten Krankenhaus nur noch Krisenmedizin möglich", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi).**

Ich kann mir nicht vorstellen, das es irgend jemandem ( aus welchem Grund auch immer ) Recht wäre, wenn er eine adäquate Behandlung auf einer ITS braucht, dann abgewiesen wird.

Auf der DIVI Seite wird angegeben :
Davon COVID-spezifische Intensivbetten aktuell frei : 1327
Das heißt :
mit Beatmungsgeräten
mit entsprechendem Personal

08:51 von wolf 666 // Wo

08:51 von wolf 666

// Wo bitte sind die Recherchen der Politmagazine und der Faktenfinder dazu? //

HIER z.B )( Dr. Google hilft weiter ! ):

"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

"https://www.freiepresse.de/nachrichten/deutschland/faktencheck-wurden-waehrend-der-corona-pandemie-wirklich-intensivbetten-abgebaut-artikel11452054"

"https://www.nordbayern.de/politik/intensivbetten-abgebaut-warum-das-gerucht-nicht-stimmt-1.10990784"

es ist nicht das erste Mal

Schon letztes Jahr hatten wir das Problem mit den Engpässen. Also hinreichend bekannt. Was wurde unternommen? Nicht viel, denn sonst gäbe es das Problem nicht erneut. Also wieder ein Strich unter der Überschrift "Versagen"

09:10 von paule2

"Die EU hat sich als Hemmschuh bewiesen"

So kann man das nicht sagen.

Die EU hat keine gesetzliche Grundlage Epidemien bei Menschen EU weit einheitlich zu massregeln. Bei Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten besteht ein EU weites Regelwerk.

Deswegen war es sinnlos auf eine einheitliche Massgabe aus Bruessel zu warten. Das war falsch von Merkel, zu Beginn.

Es war auch falsch die Politik der offenen Grenzen bei einer Pandemie weiterzufuehren. Das hat viele Menschenleben gefaehrdet. Jetzt, wo es eigentlich egal ist, massregelt man den Reiseverkehr. Auch Unsinn.

an Locker werden um 09:10

"Die Inzidenz von 70 ist ja kein Problem, auf die kommt man immer. Nur die Auslastung der Intensivstationen ist mit so vielen ungenutzten Betten natürlich nicht machbar.
Es reicht jetzt ganz einfach aus die Anzahl der Betten zu verringern um auf die >75 % zu kommen und so die Zuschüsse zu erhalten. "

Mehr Unsinn geht nicht.
Wieso kann man durch Reduzierung der Anzahl der Betten die Inzidenz erhöhen.
Erst denken, dann schreiben.

@08:24 von Irreal

>> Und so lange Impfen (zumindest hier im
>> südlichen NRW) immer noch
>> tröpfchenweise erfolgt

Ähh, NRW liegt auf Platz 1 der verabreichten Impfdosen und auf Platz 2 der Impfungen pro 100 Einw. (nach dem Saarland) im Dtl.-Ranking? -.-

Ist das jetzt 'Jammern auf höherem Niveau'? oO

Fr Wagenknecht @09:03 von ich1961

>>>Zuletzt befeuerte aber auch Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht die Debatte, als sie in ihrer eigenen Wochenschau bei Youtube kommentierte: "Im zweiten Halbjahr 2020 sind irgendwie 6000 Intensivbetten aus der Statistik .>>>

Hat das entsprechende Video, soweit mir bekannt ist, wieder gelöscht!
Es wurde nämlich in einem anderen Forum verlinkt, ist aber nicht mehr aufrufbar. Anscheinend hat Fr Wagenknecht dann doch gedacht, dass sie eventuell zu weit gegangen ist....
Keine Ahnung

09:10 von Locker werden

"Es reicht jetzt ganz einfach aus die Anzahl der Betten zu verringern um auf die >75 % zu kommen und so die Zuschüsse zu erhalten.
Follow the money..."
Auf den Punkt gebracht, der Dilletantismus bei Regierung und vor allem im Spahnministerium wird zur Goldgrube für die großen Privatkliniknetze.
Zuschüsse für jeden im KH 'behandelten Coronapatienten' sprich für jeden im KH mit pos. pcrTest Registrierten.
Zuschuss von 50.000 Euro in 2020 je neu aufgestelltes Intensivbett, deren Nutzung nicht kontrolliert und damit über kurz wieder abgebaut wurde.
Und jüngst die über 75 % Auslastung.
Es reicht wahrlich mit der unbegründeten Angst- und Panikmache.
Recherche ist gefragt, wie unsere KH in diese Situation kamen und wer dafür Verantwortung trägt.
Stille darüber auf allen Medienkanälen.

Am 21. April 2021 um 08:29 von Dr.Hans

Zitat: Ich habe gelesen, dass die Anzahl an Intensivbetten in Deutschland in letzten Monaten von 30.000 auf 24.000 verringert wurde, z. B. wegen Schließung vieler Krankenhäuser. Könnte das nicht ein Grund für die hohe Auslastung der Intensivbetten sein? Hm?

Das wurde ursprünglich von Bodo Schiffmann verbreitet. Sie sollten noch andere Quellen hinzuziehen. Der angebliche Bettenabbau hängt mit einer Änderung der Zählweise ab August letzten Jahres zusammen. In Wirklichkeit ist die Anzahl der Betten sogar gestiegen, sagt jedenfalls die DKG.

20 Krankenhäuser weniger

20 Krankenhäuser weniger machen keinen Unterschied. Den Unterschied macht der angepasste Pflegeschlüssel auf Intensivstation und die angepasste Kapazität seit Einführung eines " Bonus" bei einer Intensivauslastung über 75%. Die Situation ist nicht schlimmer als sie je war. Ich glaube auch nicht an eine Triage. Viele Ankündigungen erfüllen sich nicht, wie z.B. 200 Neuaufnahmen auf Intensivstation pro Tag, oder die tödlichere Britische Mutante. Genauso wie die Gefährdung von und durch Kinder. Interessant hierzu sind der RKI Lagebericht von Dienstag Seite 10-12 und https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichke...
Vielleicht könnten wir alle mal vom Alarmismus in de Pragmatismus wechseln. Wenn überhaupt haben wir ein Verteilungsproblem..und kein Kapazitätsproblem.

09:10 von paule2 // Ohne

09:10 von paule2

// Ohne EU-Hemmschuh wäre der Impfschutz bei uns wesentlich höher und die Kliniken könnten wieder normal arbeiten. //

Könnten Sie bitte dafür belastbare Beweise bringen !

Beweise! @09:12 von Orfee

>>>Mittlerweile übernehmen sogar die privaten Krankenkassen die Kosten von medizinisch indizierten oder relevanten Untersuchungen/Therapien nicht mehr, dass die Ärzte diese Dienstleistungen sogar bei privaten Patienten nicht mehr anbieten können. Nur wenn die Pat. selber zahlen. Die Krankenkassen zeigen immer mehr Widerstand bei der Kostenübernahme und das kann nur heißen, dass finanziell nichts mehr stimmt. Das sicher nicht wegen Coronavirus.>>>

Liefern Sie für diese Behauptungen Bitte valide Beweise! Und keine von QD Seiten, sondern ordentliche Links!
Danke

Ihre anderen Behauptungen untermauern Sie Bitte auch entsprechend.

Probleme der Privatisierung

Die Privatisierung von Krankenhäusern, der Verkauf von städtischen Wohnungen usw. haben uns schwarz gelbe Parteien beschert.
Wenn`s nach denen geht, verkaufen die nach dem Grundwasser auch noch unsere Luft zum Atmen.
Mit den daraus entstehenden Problemen lässt man uns allein.

@09:10 von Locker werden

...sehr interessanter Aspekt.
Danke dafür!

08:20 von Dieter S.

"Ein vorhergesagter exponentieller Anstieg der Infektionen findet derzeit nicht mehr statt."
.
Und trotzdem steigen die Covid- Erkrankungen und Todesopfer weiter!
.
"Wir haben seit ca 5 Tagen eine leicht sinkende Inzidenz."
.
Sie wissen doch, dass die Wochenendzahlen nicht vollständig sind! Sehen Sie sich die Zahlen von heute an! 24.884 Neuinfektionen und 331 weitere Todesfälle.
.
"Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden ab nächster Woche auch die Belegungen der Intensivbetten nicht mehr ansteigen oder sogar zurückgehen."
.
Krebspatienten müssen bereits jetzt häufig zwei, drei Wochen länger auf ihren Eingriff warten.
Bei einigen Tumorerkrankungen kann das zu erheblichen Verschlechterungen führen!
Bereits jetzt sind in vielen Kliniken nur noch zehn Prozent der Intensivbetten frei, oft nur noch ein einziges Bett!
Ihre Heile-Welt-Glaskugel-Seherei hält der bitteren Realität nicht stand, hilft nicht weiter!

@08:26 von AufgeklärteWelt

>> leitete eine lange Kette von
>> Fehleinschätzungen und Versäumnisse
>> unseres in Gesundheitsfragen völlig
>> unbeleckten und planerisch viertklassigen
>> Gesundheitsministers ein

Dann müssen Sie aber auch den Gröhe (CDU) und den Bahr (FDP) davor erwähnen. Weil das sind die Beiden, die es tatsächlich verbockt haben, den 'Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012' vom 03.01.2013 umzusetzen. -.-

Es sind nicht nur die

Es sind nicht nur die abgebauten Betten und geschlossenen Krankenhäuser. Wir diskutieren hier über Einsparungen im Gesundheitswesen, und lassen diejenigen aus, die wir einst beklatscht haben. Pflegekräfte und Ärzte im KH haben auch ein Recht auf geregelte Arbeitszeit, wie jeder von uns, davon sind viele KH weit entfernt, auch in Nichtcoronazeiten.

09:13 von Elfe12 Ihnen und

09:13 von Elfe12

Ihnen und Ihren Kollegen gebührt mein Respekt und ein sehr ernst gemeintes Danke für den Einsatz !
Und eigentlich der Respekt von jedermann !
Ich weiß auch, das das allein nicht hilft.
Aber bitte halten Sie alle durch.
Ich mag mir nicht vorstellen, was es für Sie bedeuten würde, wenn noch die " Triage " dazu kommt.

@um 09:00 von Dieter S.

> Der R-Wert liegt derzeit unter 1 und bezieht sich auf Infektionen, die vor 5-6 Tagen entstanden sind. (siehe https://www.corona-in-zahlen.de/r-wert/)

Genau. Und der R-Wert liegt heute mal unter 1 und den Rest der Zeit überwiegend über dem wert 1.

Über 1 bedeutet immer exponentielles Wachstum. Diese Zinseszins-Rechnung geht auf dem Konto meistens monatlich oder jährlich und bei Infektionen eher täglich.

Aus 1000 Infizierten werden bei R=1,05 binnen einer Woche:
1050, 1103, 1158, 1216, 1276, 1340. 1407.

Tag 1 = 50 zusätzliche Infektionen
Tag 7 = 67 zusätzliche Infektionen.

Binnen einer Woche gute 33% mehr. Wenn da mal ein einzelner Tag unter den Wert 1 rutscht, ist das herzlich uninteressant. Der Wert muss dauerhaft unter 1 und da sind wir Stand heute noch nicht.

@ 08:42 von Orfee Kein Problem mit Intensivbetten

Nach einer Studie der PKV gibt es in Deutschland ca. 600.000 sog. Akutbetten. Dies sind im wesentlichen die ganz normalen Betten in Kliniken.

Aus diesen Betten rekrutieren sich weitgehend die über 10.000 Notfallbetten, die man innerhalb von 7 Tagen bereit stellen kann.

Man schließt dazu OPs und setzt das vorhandene Personal dann anders ein.

Das ist, wie Sie richtig schreiben, über die Notfallpläne alles geplant und geregelt.

Es besteht daher auch kein Grund die Notbremse des Bundes zu aktivieren. Ausgangssperren sind unnötig und unverhältnismäßig.

Die Regierung Merkel hat entweder keine Ahnung, oder aber man will -Grundgesetz widrig - mit unverhältnismäßigen Maßnahmen möglichst viele Tote aus der Corona Statistik heraus haben.

Kanzlerin Merkel scheint sich für die daraus entstehenden gigantischen Kolatteralschäden nicht besonders zu interessieren.

Ich hoffe Laschet übernimmt bald das Ruder in Sachen Corona.

Ohne „Brückenlockdown“. Den brauchen wir nicht.

@8:58 von spax-plywood

„Gibt's keine andere Kurven als exponentielle?“

Doch. Z.B. lineare, quadratische, kubische etc. pp. Aber immer dann, wenn die Zunahme der Infektion proportional zur Anzahl der bereits erfolgten Infektionen ist, handelt es sich um exponentielles Wachstum, wie jeder leicht selbst nachrechnen kann. Einfach mal in die alten Mathebücher schauen, ersatzweise Wikipedia.

@ 08:29 von Dr.Hans

Was Sie gehört haben, gehört offensichtlich in die lange Liste von Falschmeldungen (u.a.: tinyurl.com/42r82636). Es ist Fakt, dass derzeit Operationen verschoben werden, um Intensivbetten für Covid19-Erkrankte frei zu halten, dass die Hygiene- und Isolationsbedingungen einen extrem höheren Aufwand bedeuten und dass für Covid19-Erkrankte ein wesentlich höherer Pflegeaufwand nötig ist, also mehr Personal bindet als andere Intensivpatienten. Die steigende Zahl von Covid-19-Patienten verringert daher nicht nur die Zahl der freien Intensivbetten, sondern auch deren Gesamtzahl. Die Zahl der Intensivbetten bildet nämlich nicht die bloße Bettenzahl ab, sondern die Zahl der mit ausreichend Personal versorgbaren Intensivbetten. (tinyurl.com/u7f7uer4)

@Dieter S., 08:20

"1. Ein vorhergesagter exponentieller Anstieg der Infektionen findet derzeit nicht mehr statt.
2. Wir haben seit ca 5 Tagen eine leicht sinkende Inzidenz."

Es ist bemerkenswert, dass die Relativierer die Inzidenzen dann doch immer gerne heranziehen, wenn Sie in deren Argumentation passen und andernfalls für ungeeignet halten. Zu den statistischen Schwankungen: Die kurzfristig sinkende Inzidenz hat folgende Ursachen:
1. Schulen und Betriebe haben durch die Osterferien die Zahlen gesenkt; die Übertragungsnetztwerke bauen sich hier grade wieder auf, in den Schulen steigen die Zahlen bereits wieder (gestriger RKI-Lagebericht).
2. Die 7-Tage Inzidenz ist zusätzlich leicht gesunken, da es in der letzten Woche noch viele Nachmeldungen durch die Ferien gab.

@um 09:16 von Locker werden

> Wie kommt man bitte auf so eine Räuberpistole?
Bitte nicht weiter den Mathe Unterrichtet schwänzen :-)

Ich habe geschrieben: "So lange der R-Wert größer ist als 1 IST das ein exponentieller Anstieg."

Die Definition von exponentiellem Wachstum ist: "... ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."

Aus 1000 Infizierten werden bei R=1,05 binnen einer Woche:
1050, 1103, 1158, 1216, 1276, 1340. 1407.

Es sind jeweils "nur" 1,05 mal so viele wie am Vortag.

Bitte erklären Sie mir jetzt mal, was daran nicht exponentiell ist.

TOTGESPART !!!

In vielen Einrichtungen wurde schon zu "normalen Zeiten" am Limit gearbeitet, da durch Stellenabbau - vor allem in privaten Betrieben - der Gewinn optimiert werden "musste".

Dass jetzt gejammert wird, ist von den Verantwortlichen mehr als heuchlerisch.
Und das Fußvolk badet´s aus, wie immer.

„ Wünschenswert wäre hier tatsächlich gewesen, dass einer (lies: Notfallkrisenstab) federführend sagt, was gemacht wird und am Ende der Pandemie seinen Rücktritt anbietet und sich verantwortlich seinen Taten und Verordnungen einem unabhängigen Gremium aus Juristen und Volksvertretern stellt (positiv wie negativ).“

Ich gehe eigentlich davon aus, dass dies im Nachgang der Pandemie so gemacht wird.

Zudem hatte ich schon mehrfach hier im letzten halben Jahr vorgeschlagen, dass alle „Ermächtigten“ nach der Pandemie geschlossen zurück treten sollten. Unsere Demokratie hat gewaltig gelitten unter diesen Umständen.

Man hat gesehen wohin es führt, wenn zu viel Macht bei einzelnen liegt.

Merkel, Söder, Kretschmann & Co. hätten mit Parlament und Grundgesetzlicher Kontrolle nie so agieren können.

Laschet war einer der wenigen, der sich dem entgegen gestellt hatte.

@ logig

"Mehr Intensivbetten und vor allem mehr qualifizierte Pfleger kann niemand aus dem Hut zaubern" Am 21. April 2021 um 09:15 von logig

*

Intensivbetten als Dinge sind genug da, aber Intensivbetten, die auch genug Personal haben eben nicht.

Dass man sich das Personal nicht aus dem Hut zaubern kann ist klar, nur ist der Hut schon so alt, dass er vom Mottenfraß Löcher hat.

Den Personalmangel gabt es schon seit Jahren vor Corona.

Wenn wir jetzt mit der Ausbildung der Leute weiterhin warten, dann wird die Ausbildung davon auch nicht kürzer.
Wann soll man damit denn anfangen wenn nicht jetzt?

*

Ich finde es immer wieder faszinierend, dass den Leuten etwas zu lange dauert. Als ob man mit Aufschieben Zeit sparen könnte.
Warten wir etwa auf eine Spritze, die einem die vollendete Ausbildung einimpfen könnte?

08:42 von Orfee

"Das Intensivregister der Vereinigung der Intensivmediziner (DIVI) zeigt täglich selber auf, dass es neben aktuell 3.800 freien Intensivbetten gut 10.000 Reserveintensivbetten gibt. Diese Betten können wir im Notfall durch das deutliche Zurückfahren der Regelversorgung binnen sieben Tagen aktivieren."
*
Und das speziell ausgebildete Personal der Intensivstationen fällt vom Himmel!

@08:29 von xeniosson

>> erinnert mich das an spätrömische
>> Dekadenz.

Ähh, was hat die Zeit, wo die reichen Römer soviel verprasst haben, daß alle Sklaverei, Kriegsbeute, Kolonien nicht mehr ausreichten, um diese Prunksucht zu finanzieren, mit dem Thema zu tun?

@Locker werden 9:16

Der R-Wert ist per Definition an das exponentielle Wachstum gekoppelt. Wobei "Wachstum" nicht unbedingt exponentiell sein muss. Aber aus jedem Wachstum lässt sich mittels logarithmischer Ausgleichsrechnung ein exponentielles Wachstum machen, egal wie die Werte streuen. Die Zeiten wo man sich das erst auf Millimeterpapier aufgetragen hat bevor man anfing zu rechnen sind vorbei. Einer meiner früheren Lehrlinge ist mal durch die praktische Laborantenprüfung gerasselt weil er "sturheil" mit Regression gerechnet hat ohne sich seine Messwerte aufzuzeichnen und besser ein Kurvenlineal zu nehmen anstelle des TR.

@09:08 von vriegel - Personalschlüsselmärchen

Zitat: "um 31.1.2021 wurde der Pflegeschlüssel auf Intensiv angehoben. Es werden nun pro Patient 20% mehr Pflegekräfte benötigt. Dies ist positiv für die Mitarbeiter dort, allerdings fehlen jetzt bis zu 20% der Intensivbetten. "

Ihre Darstellung ist falsch. In 2019 wurden (endlich) Personaluntergrenzen in der Krankenpflege eingeführt damit Kliniken nicht eine höhere Kapazität vorgaukeln können. Diese Personaluntergrenzen waren NICHT auf eine Pandemie hin ausgelegt.

Im März 2020 hat man diese Untergrenzen zeitweilig aufgehoben, um damit künstlich (!) eine höhere Kapazität zu erzeugen. Mit dem Effekt eines überlasteten und erschöpften Personals, auch weil Corona Patienten einen höheren Pflegebedarf als der Durchschnitt haben.

Nachdem dann viele Krankenpfleger gekündigt haben oder auch infiziert wurden, hat man Ende 2020 die Reißleine gezogen und die zeitweilige Aussetzung der Untergenzen zurückgenommen. Der miese Trick hat nicht funktioniert.

Sie verdrehen die Tatsachen - Fake.

Kliniken in Untermnehmershand

Kleine Kliniken wurden geschlossen, andere in die Hände von Firmen gelegt, Betten wurden abgebaut.

Bei den Firmen wird und wurde nur auf Gewinnmaximierung geschaut, die Krankenkassen schauen ebenfalls auf die finanzielle Seite (Fallpauschale), und das Wohl der Patienten und des Personals bleiben auf der Strecke.

Zum Beispiel Krankenkassen: Fallpauschale heißt, dass der Patient nach einer OP schnellstmöglich entlassen wird, oft in einem nicht sehr stabilen Gesundheitszustand. Das ganze Dilemma ist nicht nur dem jetzigen Gesundheitsminister anzulasten, es hat sich bereits vor dessen Amtszeit entwickelt.

@ 09:15_logig- mehr Intensivbetten = mehr Tote?

„ Mehr Intensivbetten und mehr Pfleger hieße mehr Tote, meht Post-covidpatienten, mehr virusbelastete Menschen, deren Risiko späterer Erkrankung niemand einschätzen kann. Akzeptierte hohe Inzidenz hieße mehr Mutanten mit allen damit verbundenen Gefahren.“

Seltsame Ansichten haben Sie...

Das Virus wird uns alle infizieren. Mit Impfung gibt es dabei deutlich weniger Opfer unter den Hochrisikogruppen.

Für das Gros der Menschen spielt es nahezu keine Rolle, ob man durch die Impfung, oder aber durch eine Infektion immun wird.

Und Mutanten entstehen durch die Impfung schneller und zahlreicher. Escape Mutationen nennt man das. Das ist auch nicht Corona spezifisch.

Wer eine volle Immunität hat, der ist (zumindest vorläufig) auch gegen die Mutanten einigermaßen immun.

Wir brauchen keine Notbremse.

Wir brauchen unsere Freiheiten und unsere Grundrechte sofort wieder zurück.

Die Pandemie nähert sich ihrem sozialen Ende zu.

@09:10 von paule2

Ähh:

>> siehe Merkels Beharren auf offenen
>> Grenzen!

und

>> Die Bürger sehnen sich nach Freiheit

Sie sehen hoffentlich den Widerspruch Ihrer eigenen Aussage? oO

In unserer Stadt liegt die

In unserer Stadt liegt die Inzidenz seit 2 Wochen konstant um die 200. Die Klinik hat noch Kapazitäten. Wobei jüngere Patienten eine längere Verweildauer haben und das ist das Hauptklientel derzeit bei COVID Patienten auf Intensivstation. Ich glaube nicht, dass das bei den derzeitigen Lockdownmassnahmen eine positive Veränderung geben wird. Unsere Schulklassen ab Klasse 7 waren seit Dezember nicht mehr in der Schule. Klassen 1-6 sporadisch im Wechselunterricht. Nur Abschlussklassen bleiben präsent. Die Zahlen bleiben hoch. Mittlerweile wäre auch ich für einen strengen Lockdown, verbunden mit Schließungen der Industrie, etc. oder der Inzidenzwert wird mathematisch anders bewertet (Geimpfte Personen, Altersgruppen, Todeszahlen, Belegung auf Intensivstationen). So sehe ich kommen, dass unsere Kinder bis zu den Sommerferien nicht mehr in die Schule gehen werden. Schade, dass Die Kinderärzte, Jugendämter in den Medien nicht den Platz bekommen, den sie und unsere Kinder verdient haben.

@ 09:19 von Bender Rodriguez

Wenn Sie den Bericht gelesen hätten, wüssten Sie, dass es um Tumor-OPs und Hüftoperationen geht und nicht um überflüssige Schönheitsoperationen.

Ärzte und Kliniken warnen vor Versorgungsengpässen...

Und noch im Januar übergab die Initiative Gemeingut in Bürgerhand (GIB) dem zuständigen Minister eine Unterschriftenliste gegen Krankenhausschließungen. In den letzten drei Dekaden ist pro Monat ein Krankenhaus geschlossen worden. Von 2400 Krankenhäusern 1991 auf heute 1925. Allein während der Pandemie wurden 20 Krankenhäuser mit über 2100 Betten geschlossen. Nach Angaben des Bündnisses bewegen sich seit 2017 vermehrt Private Equity Fonds auf dem Gebiet. Die Umwandlung in Pflegeheime, bringt wohl höhere Erträge.

@ Bender Rodriguez um 09:19

>Dass wir uns jetzt die Kliniken nicht mit sinnbefreiten Busen und Nasen OPs zuklatschen können, sollte einleuchten, oder?<

Nicht jede Planbare/verschiebbare OP ist sinnfrei. Auch OPs an Gelenken, bis ein zur Wirbelsäule kann man oft verschieben, sogar um Jahre. Solang die Organschäden durch Dauermedikation mit Schmerzmitteln nicht aus dem Ruder laufen geht das, natürlich können immer auch Komplikationen auftreten was dann z.b. zur Letztmöglichkeit einer Gelenkversteifung führen kann, aber generell ist alles was man durch Medikamentengabe verschieben kann "planbar"

Am 21. April 2021 um 09:19

Am 21. April 2021 um 09:19 von Bender Rodriguez
Planbar op? Dass wir uns
Planbar op?
Dass wir uns jetzt die Kliniken nicht mit sinnbefreiten Busen und Nasen OPs zuklatschen können, sollte einleuchten, oder?

Diese OP‘s laufen aber uneingeschränkt, da ein ITS Aufenthalt nicht vorgesehen ist. Die Notwendigkeit dieser Kontakte in Kliniken hat durchaus Diskussionsbedarf in diesen Zeiten verdient. Aber es geht wie immer ums Geld und nicht um die Nase.

@Irreal

"Na ja, Betten kann man aufstocken, da haben Sie Recht.

Aber man braucht auch speziell geschultes Personal. Und zwar Personal, welches nicht am Rande des Leistbaren schaffen muss."

Mit Schließung der Krankenhäuser werden auch erfahrene Ärzte, Schwester, Pfleger gekündigt, die ihren Job nicht mehr ausüben können, wenn sie keine andere Stelle finden. Schließung der Krankenhäuser ist übrigens ein Trend der letzten 50 Jahre. 1990 hatten wir ca. 700 000 Betten nun haben wir ca. 500 000. 1991 2441 Kliniken nun 1925. Ein Rückgang von 25 % bei steigender Bevölkerungszahl.

Wenn wir das Gesundheitssystem immer mehr abbauen wollen, brauchen wir nicht mehr Personal und Ärzte, weil wir uns das nicht leisten können. Wir haben kein Ärzte- oder Personalmangel sondern Geldmangel. Besser formuliert keine Lust dafür etwas zu investieren. Man investiert dafür mehr an Management und Bürokratie.

09:24 von Locker werden Auch

09:24 von Locker werden

Auch für Sie nochmal der HInweis auf den TS - Artikel :

**Auch führende Intensivmediziner sind besorgt. Bereits jetzt seien in vielen Kliniken nur noch zehn Prozent der Intensivbetten frei, oft also nur ein einziges Bett. "Wenn wir deutlich über 6000 Covid-Intensivpatienten kommen, ist im gesamten Krankenhaus nur noch Krisenmedizin möglich", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi).**

Sollten Sie sich vielleicht erstmal durchlesen, bevor Sie meckern !

@09:21 von Esel_85 - Strategie hat gut getragen?

@09:21 von Esel_85

Zitat: "... die Strategie ist bis heute aufgegangen. "

D hat bis Oktober 2020 eine hervoragende Bewältigung der Corona Krise hingelegt, die Zahlen waren interational vergleichsweise niedrig. (Schweden z.B. Faktor 5 höher / 100.000).

Aber genau die von Ihnen erwähnte Politik der 'möglichen Lockerungen' (Laschet, Streeck ..) hat dazu geführt, dass die Zahl der an Corona verstorbenen in D vom 1.10.2020 von 9.109 bis zum 31.3.2021 auf 76.940 stieg. Das ist ein Anstieg von 11,5/100.000 auf 92,7/100.000 bzw. um 709%. Kein anderes EU Land (außer Tschechien) sowie US, BRA hatte im selben Zeitraum einen Anstieg über 200%.

Mit anderen Worten: Die leichtfertigen Lockerungen vor der zweiten Welle und der Pseudolockdown light (größtenteils als Opportunismus gegenüber den Leugnern, Verweigerern, AFD Wählern etc.) haben alles komplett verspielt, was bis Herbst 2020 erreicht worden war. Und das wollen sehr viele Leute jetzt nicht wahr haben.

Wenn Mediziner rechnen

„...es sind weniger als ein Viertel der 22000 Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt...“

Ja und was ist mit den anderen Patienten die ebenfalls intensivmedizinische Betreuung benötigen? Zählt Voshar die etwa nicht?

Arbeit von 4 Personen macht jetzt eine.

@09:13 von Elfe12
In einer Magazinsendung der ÖR meinte eine gestresste Fachkraft fast nebenbei, das was sie jetzt allein macht, machten früher 4-5 Personen.
Für den Profit zuständige Wirtschaftler rechnen dann vielleicht aus, dass man eine bestimmte Verrichtung statt in 7 auch in 5 Minuten schaffen kann - und beklagen dann, dass das Personal wegläuft, oder gar nicht mehr anfängt.

09:27 von dr.bashir Danke für

09:27 von dr.bashir

Danke für die schönen - und vor allem richtigen - Worte ! ;-))

09:24 von Locker werden

Hinterfragen statt querdenken ist die Devise. Wenn Sie sich wirklich kundig machen, kommen Sie schnell darauf, dass auch deshalb weniger Intensivbetten zur Verfügung stehen, weil ein Covid19-Erkrankter auf der Intensivstation mehr Intensivpflegekräfte bindet und sich das auf die Zahl der als frei gemeldeten Intensivbetten auswirkt. Denn sinnvollerweise veröffentlicht man keine Bettenzählerei sondern die Zahl der auch pflegerisch betreubaren Betten.

09:35 von Eres Also zum x-ten

09:35 von Eres

Also zum x-ten Male :

Die Ausbildung zu Intensivpfleger*innen dauert 5 Jahre + 2 Jahre Berufserfahrung !

Woher soll also in einem Jahr mehr Personal kommen - mal abgesehen von den anderen Gründen diese Ausbildung nicht zu machen !?

@ logig um 09:28

>"Sars cov 2 ist ein Naturereignis, dass sich nicht aufhalten lässt. Es werden sich - früher oder später - alle Menschen damit infizieren. Auch in Australien, Neuseeland, Taiwan etc. "

Eine Behauptung ohne Grundlage.<

Ich Stimme mit dem angesprochenen Foristen eigentlich nie überein, aber an dieser Stelle gibt er einfach den Wissenschaftlichen Konsens wieder.
Natürlich helfen die Impfungen, aber eben nur gegen die Körperlichen Folgen einer Infektion. Die Infektionselber kann sie aber nicht ausschliessen, genausowenig wie die Weitergabe des Virus durch geimpfte.
Das liegt an der Natur des Virus und seiner Oberflächennahen reproduduktion die schneller ist als die Körperliche Abwehr.
Das ist nicht schlimm, das Können alle anderen Erkältugs und Schnupfenviren auch.
Sobald grundimunität existiert wird es sich bei diesen Einreihen.
Aber weder China noch Nordkorea werden es Fernhalten können, nur behaupten können sie das sie es könnten.
Äusserst vertrauenswürdige Behauptungen btw

Triage gibt es doch bereits ...

Schon in den Wintermonaten wurde darauf hingewiesen, dass man die mit Corona Infizierten aus den Altenheimen nicht mehr zur Behandlung ins Krankenhaus tut, damit dort die Kapazitäten (auch auf den Intensivstationen) nicht überlastet werden.
Die Justizministerin äußerte sich damals besorgt darüber.
Lauterbach hatte dies auch bestätigt.
D. h. es gab damals bereits eine Triage.
Vermutlich wird man derzeit weiterhin ältere Infizierte aus den Heimen nicht ins Krankenhaus einweisen.
Nebenbei: Es gibt dort noch Ungeimpfte, weil sich nirgendwo alle haben impfen lassen.

Wenn nun dennoch die Intensivstationen am obersten Limit (und darüber) sind, dann ist dies erst Recht dramatisch.

Würden wir eine andere Regierung haben, wäre unsere Situation viel, viel besser.
Aber die derzeitige CDU-Regierung redet nur, bis keiner mehr zuhören will.

Die "Währung" in einer Pandemie ist aber schnellstes Handeln (u. nicht reden). Genauigkeit ist nicht wichtig.
Die Politik weiß das schon u. handelt nicht.

"Ich kann mir nicht

"Ich kann mir nicht vorstellen, das es irgend jemandem ( aus welchem Grund auch immer ) Recht wäre, wenn er eine adäquate Behandlung auf einer ITS braucht, dann abgewiesen wird."

Ich habe oben geschrieben, dass Deutschland mit Intensivbetten weltweit Spitzenreiter ist. Nicht in Gesamtzahl sondern pro 100 000 Einwohner. Es gibt kein anderes Land, das eine bessere Versorgung hat trotz des Abbaus der Intensivbetten. Wir müssten die Letzten sein, die sich darüber Sorgen machen.

Kein Patient wird deswegen in Deutschland abgewiesen. Dazu noch hat Deutschland die besten Möglichkeiten Patienten in andere Krankenhäuser zu transportieren falls es zu Engpässen kommen sollte sei es mit Krankenwagen oder Hubschrauber.

Die Krankenhäuser haben auch Pläne für solche Krisensituationen entwickelt und sind in der Lage ihre Kapazitäten mit Ersatzbetten zu steigern und Personal auch umzuverteilen. Das hat man schon bei der ersten Welle vor einem Jahr vorbereitet.

Modellrechnungen

Da hier auch immer wieder an den Modellrechnungen gezweifelt wird und das für die kommenden Wochen der Überlastung des Gesundheitswesens wichtig wird, noch eine kleine Anmerkung. Es wird ja immer wieder behauptet, dass die Prognosen der Modellierer aus dem März falsch waren. Das trifft aber nicht zu; ein Modell kann nicht die noch nicht beschlossenen Maßnahmen aus der Zukunft einpreisen. Seit März hat sich viel getan was zB das Testen angeht und ich habe den Eindruck die Bevölkerung ist wie auch bei der ersten Welle einfach noch vorsichtiger geworden. Das wird uns wegen der Perkolation jedoch alles nichts bringen, hat man auch beim Lockdown-Light gesehen. Um die Zahlen nachhaltig zu senken, brauchten wir beim Wildtyp einen R-Wert von 0,7, nun eher 0,5. Ansonsten werden die Zahlen auch nach kurzfristiger Senkung wieder nach oben gehen. Allerdings spielen irgendwann auch die Effekte des Impfens eine Rolle, allerdings viel später als viele denken, siehe die Entwicklung in Chile.

An alle, die nicht wissen

An alle, die nicht wissen oder nicht wissen wollen, wie die Zahl an freien Intensivbetten zustande kommt: Die DIVI sagt klar und unmissverständlich, dass ein freies Bett im Intensivregister nur als frei gemeldet werden kann, wenn die Klinik die Ärzte und Pfleger hat, um den Patienten darin versorgen zu können. Und das ist auch nachvollziehbar die einzige Statistik, die Sinn macht.

@ um 09:13 von Elfe12

„Nach dem Applaus im letzten Frühjahr hat sich an der Pflegepersonalsituation null verändert.“
Es kommt noch schlimmer.
Selbst nach einem weiteren Jahr dramatischer Personalnot in jedwedem Pflegebereich, haben weder Gesundheitsminister Spahn noch Arbeitsminister Heil auch nur die kleinste Verbesserung vorgenommen, um diesem uralten Problem endlich abzuhelfen.
Keine Erhöhung der Gehälter, keine Verkürzung der Arbeitszeit, keine konzertierte Aktion mit der Pflegeindustrie, um im Millionenheer unserer Arbeitslosen Interesse und Motivation zu wecken, sich entsprechend weiterzuqualifizieren.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Politiker durch ihr zögerliches und konfuses handeln zahllose und dringend benötigte Fachkräfte aller Altersklassen, sogar der zukünftigen, der Pandemie opfern.
Aber in der Union - andere sicher auch - wird schon wieder über die Erhöhung des Renteneintrittsalters diskutiert, um den Fachkräftemangel zu verhindern.
Anstatt das Sterben wegen Corona verhindern.

09:35 von logig

"Mehr Unsinn geht nicht."
Ernsthaft?

"Wieso kann man durch Reduzierung der Anzahl der Betten die Inzidenz erhöhen."

Die Inzidenz wird nicht durch eine Reduzierung der Betten erreicht sondern durch die Teststrategie.
Mehr Test mehr Fälle. Mehr Fälle höhere Inzidenz.
Darum ist es kein Problem über 70 oder 100 zu kommen. Damit ist Punkt eins für Zuschüsse erfüllt.

Die Betten werden Reduziert um die Auslastung >75 % zu bekommen.
Dann ist der weg frei für Zuschüsse.

"Erst denken, dann schreiben."

Lesekompetenz steigern und zusammenhänge verstehen lernen :-)

PS. Wenn ich das Wirtschaftliche Interesse der Krankenhäuser zu verantworten hätte würde ich die Betten auch reduzieren um das Geld zu bekommen. Es ist ein System Problem!

@Esel_85

"Da die Maßnahmen der Notbremse nicht ausreichen werden um die Infektionen zu senken und die Liegedauer der jüngeren Patienten sehr lang ist, wird es ziemlich sicher zu einer flächendeckenden Triage-Situation in den Krankenhäusern kommen. "Durch die Schulen werden viele Familienväter auf den Stationen liegen und da junge Patienten" Am 21. April 2021 um 09:29 von Esel_85

*

So ein Unsinn!
Weil in Ländern, wo kaum einer zur Schule geht auch keiner an Corona erkrankt? Oder weil man Ungebildeten schneller was einreden kann?

Ich frage mich allerdings, warum ausgerechnet jetzt so viele Jüngere auf Intensiv liegen. Jetzt, in der 3. Welle.

Wo waren die jungen Erkrankten in der 1. und 2. Welle gewesen?

Zumal die Beatmung das allerletzte Mittel bei schwerer Corona ist, weil es das Virus in die letzten Lungenbläschen der letzten Lungenlappen presst.

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