Kommentare

Schade

Die CDU wird es im Herbst bereuen, dass man sich für Laschet entschieden hat. Für mich ist unverständlich, wie dieser trotz schlechter Umfragewerte Kanzler werden will.

Söder zieht zurück...

Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter gratulierte Laschet zur Kanzlerkandidatur. 

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Nur zu verständlich. Denn das macht ja auch eine Grüne Kanzlerschaft noch mehr als Warscheinlich...

Kaum zu verstehen,

dass Söder sich überhaupt für die Kanzlerkandidatur ins Gespräch gebracht hat. Nach 16 Jahren Kanzlerin Merkel, die auf viele Merkelwähler setzen konnte, ist es kaum wahrscheinlich, dass die CDU an ihre letzten Ergebnisse rankommt, obwohl die Umfragen bis zu den Maskenskandalen gut ausgesehen haben. Ich denke mal, dass derjenige, der jetzt ins Rennen geht, kaum eine Siegchance haben dürfte, insbesondere weil auch die für eine Koalition infrage kommenden Parteien offenbar der CDU eine Regierungsauszeit gönnen wollen, was- wie eine Frischzellenkur- ihr wahrscheinlich gar nicht schlecht bekommen würde. Von daher wäre ich gar nicht so scharf darauf, in ein aussichtsloses Rennen zu gehen. Vielleicht hat sich Söder aber nur öffentlich so weit aus dem Fenster gelehnt, um gesehen zu werden, aber immer die Möglichkeit besteht, ins Innere zu verschwinden. Wenn Laschet- wie erwartet- scheitert, wird an Söder kein Weg mehr vorbei führen.

Hobbit wird Ringträger

Wenn die Heute-Show Söder mit Trump vergleicht und dies gleich zurücknimmt, tut sie recht. Denn auch wenn beide Egomanen sind, so gibt es doch gravierende Unterschiede.

Trump hat Themen angesprochen, die vor ihm in den USA zu wenig Unterstützung bei den Mächtigen fanden. Reps wie Dems. Arbeitsplätze wurden ins Ausland verlagert, Amis starben in allen Ländern der Welt für den Schutz anderer, die Infrastruktur bröckelte, die Armen wurden vergessen.

Diesen Aufgaben hat sich auch sein Nachfolger Joe verschrieben. Einige von Trumps Ideen kamen um auch nach ihm zu bleiben.

Söder dagegen steht, im gut aufgestellten D, für keine wichtigen Reformen. Er steht nur für sich selber. Seinen eigenen Machtanspruch. Wohl zu wenig, um zum Kanzler zu taugen.

Drehen wir das Ergebnis der CDU um: wenn nur 22,5% für ihn sind – wer soll ihm da seinen Wahlkampf schaukeln? Er hat viel zu wenig Unterstützung in der CDU um Kanzlerkandidat zu sein.

Jetzt soll er mal in Bayern zeigen, ob er auch positiv kann.

Es war richtig

zurück zu ziehen, da er keine Unterstützung von der CDU erhalten hätte.
Von der Basis und von den Bürgern hätte er mit Sicherheit großen Zuspruch erhalten.
Nun kann er aber mit einem lächelnden Auge zusehen wie die Union zerfällt.
Seine CSU kann er stützen, die CDU wird sich bei der SPD oder dahinter wieder finden.

"Markus Söder war erkennbar der Kandidat der Herzen"

Also der meines Herzens war er nicht. Im übrigen stammt diese Floskel aus der Fußball-WM 2006, als die deutsche Mannschaft angeblich der "Weltmeister der Herzen" war. Es ist ja bekannt, wieviel das genützt hat.

@passdscho, 12:23h

@passdscho, 12:23h Vorgängerthread
Von welcher Frau aus dem Osten schreiben Sie? Frau Baerbock kann es nicht sein, sie wurde in Pattensen bei Hannover (wie Per Mertesacker) geboren und ist dort aufgewachsen. In Hannover besuchte sie als weiterführende Schule die Humboldtschule. Ich weiss ja nicht, wo bei Ihnen der Osten anfängt... Oder meinten Sie eine andere Frau, welche?

König Pyrrhos I. von Epirus

läßt grüßen (Wenn wir noch so eine Schlacht gewinnen, sind wir verloren) oder auch der Winterkrieg 1939/1940. - Jetzt hat die Basis und vor allem das Wahlvolk die Wahl. Was Armin Laschet gescheut hat wie der Teufel das Weihwasser, war ein Votum der Basis oder auch aus der Fraktion von CDU/CSU; er begnügt sich mit 67 % Zustimmung aus dem Vorstand. - Markus Söder, CSU, kann abwarten. - Und alle Menschen mit Wahlrecht entscheiden jetzt, ob ihnen Demokratie am Herzen liegt oder eher das Regiertwerden durch Parteivorstände. -

Das mit der zentralen Position für Söder

wird wohl schwer werden für Herrn Laschet wenn die Wähler bis zur Wahl bei ihrer jetzigen Meinung bleiben, was ich sehr hoffe, dann wird Herr Laschet wohl nach seiner eigenen Position suchen müssen.

Söder zieht zurück: "Werde Laschet unterstützen"...

Aber so eine große Bedeutung hat das doch nun wirklich nicht. Ob nun Laschet oder Söder. Im Herbst wird Baerbock mit Laschet können und sie hätte auch mit Söder gekonnt.
Und dann, egal ob Autobahnbau A49, A66 oder A661 oder Militäreinsätze und Flüssiggas, geht es weiter....

Söder zieht zurück...

...na dann gute Nacht Deutschland!
Laschet wird sich nicht als Kanzler durchsetzen können und Baerbock wird Kanzlerin. Dann ist es vorbei mit dem letzten Rest Freiheit den wir noch glaubten zu haben...

Und mal ganz ehrlich haben weder Laschet noch Baerbock die Persönlichkeit unser Land im globalen Wettbewerb zu führen und zu vertreten...

...Laschet zwischen Putin und Biden und Macron???

Der letzte macht dann bitte das Licht aus!

@Joes daily World, 15:21

Drehen wir das Ergebnis der CDU um: wenn nur 22,5% für ihn sind – wer soll ihm da seinen Wahlkampf schaukeln?

Sie dürfen ohnehin keinen "Wahlkampf" in gewohnter Manier erwarten. Die Sonnenschirme, die die Parteimitglieder der Basis in den Fußgängerzonen aufspannen, um dort Luftballons und Flaschenöffner zu verschenken, können Sie vermutlich an einer Hand abzählen.
Es wird ein rein medialer Wahlkampf werden. Und der wird so emotionsgeladen sein wie mein Gang in den Kohlenkeller und wieder zurück. Da müssen keine Jubler an der Seite stehen.

Naja, @frosthorn, ein wenig gründlicher könnten

Sie schon nachforschen, wo der Ursprung des Ausdruckes liegt. Es muß ja nicht immer der Fußball sein. -

"… Louisens Lächeln heißt den Kummer scherzen,
Vor Ihrem Blick ist jedes Leid entflohn.
Sie wär’ in Hütten Königin der Herzen,
Sie ist der Anmuth Göttin auf dem Thron; …“ (August Wilhelm Schlegel: Am Tage der Huldigung. Berlin 6. Juli 1798)"

ich zitiere eine alte schwäbische Weisheit

"Die Union kann auch einen Kohlensack aufstellen, und der wird gewählt. Hauptsache, er ist schwarz."

Insofern sehe ich das hier heraufbeschworene massenhafte Abwandern von Wählern aufgrund der Kandidatenentscheidung als noch gar nicht so sicher an.

Laschet will kaum jemand ernsthaft

aber das Kind ist jetzt längst in den Brunnen gefallen. Wehklagen kommt jetzt zu spät. Die Union wäre gut beraten, nach diesem Fiasko nun endlich auch mehr parteiinterne Demokratie zu wagen. Der nächste Bundeskanzlerkandidat der CDU sollte von der Mitglieder-Basis mehrheitlich gewählt werden. Die altbackene CDU-Hinterzimmer-Kungelei über die Köpfe derjenigen hinweg, die den ganzen Wahlkampf schliesslich auch wuppen müssen, ist aus der Zeit gefallen. Und richtet - wie man jetzt sehen kann - unfassbar grossen Schaden an.

Die Verlierer

Mit der CDU wird jetzt auch die CSU zu den Verlierern der nächsten Wahl gehören. An die Wahl von 2017 mit einer starken Kandidatin, die ohne Ausnahme stets an der Spitze der Beliebtheitsskala lag, kann die Union diesmal nicht anknüpfen.

Ich finde das gut.

Ich hatte schon befürchtet, mit Söder wird die Fraktion stärkste Kraft im Bundestag. So werden sich jetzt alle auf eine Kanzlerin Baerbock einstellen können.

CDU gespalten u ohne Inhalte

Der Spitzenkandidat wird von der Basis nicht gewollt. 5 Monate vor der Wahl fehlen Inhalte. Die CDU kann noch immer kein Programm für die Wahl vorlegen.

Laschet kommt aus der katolischen Jugendarbeit. Beruflich profitierte er von seinem Schwiegervater. Laschet wurde Verlagsleiter auf Vorschlag seines eigenen Schwiegervaters.

Korruption u Seilschaften werden ein zentrales Thema des Wahlkampfs. Mehrere Unionspolitiker haben aus der fehlenden Vorsorge der Bundesregierung auch noch Korruptionsgewinne herausgeschlagen.

Eilmeldung: Wie aus der

Eilmeldung: Wie aus der Vereinszentrale des S04 verlautete, gebe man den Titel "Meister der Herzen" (2001) umgehend zurück, falls csu-Blume darauf beharre, Söder sei der "Kandidat der Herzen". (Ironie off)

Was ist passiert?

Zwei Herren haben sich gestritten, jetzt sind sie wieder(?) ein Herz und eine Seele. Beiden geht es natürlich nur darum, dass es den Menschen gut geht und man deshalb nun Herrn Laschet wählen soll. Und wie ich meine Landsleute kenne, werden dies viele machen. Besonders putzig finde ich die Diskussion darüber, wer eher gewählt wird. Wichtiger wäre doch zu erfahren, welches Ziel sie haben.
Da schätze ich doch sehr Frau Baerbock, die deutlich macht, wohin sie will. Ich werde wohl am 26.9. mein Kreuz bei den Grünen machen.
Gott schütze das Land vor dem großen Zauderer.

Bislang hat sich (laut

Bislang hat sich (laut Umfragen) die K-Frage nicht negativ auf die Umfragewerte der CDU ausgewirkt.
Dieses sollte sich nun abrupt ändern, da der Basis unverhohlen demonstriert wird, dass das Ego des Parteivorsitzenden und des Bundesvorstandes mehr wiegt, als der Wille einer deutlichen Mehrheit der Basis!
Auch wenn im Zuge des innerparteilischen Kardavergehorsams nun Einigkeit und Ruhe verordnet wird, wird die Stimmung in großen Teilen der CDU kochen und Laschet nicht die Unterstützung erfahren, die er als egoistischer Machtmensch von anderen für sich einfordert!
Die FDP sollte davon profitieren können und ich hoffe Inständig, dass die CDU mit Laschet zukünftig in der verdienten Bedeutungslosigkeit versinkt....

Es wird Zeit, dass die CSU

Es wird Zeit, dass die CSU Landesverbände außerhalb von Bayern gründet.
Wie es aussieht, hat ein Bayer keinen Anspruch auf die Kanzlerkandidatschaft, des Weiteren benötigt Deutschland dringend eine konservative Partei.

Wer hätte vor 20 Jahren geglaubt, dass sich die CDU jemals auf eine Koalition mit den grünen Putzerfischchen einlassen würde?
Es wächst zusammen, was zusammen gehört!

"Werde Laschet unterstützen .. mit voller Kraft"

Kann sein, dass es Markus Söder ernst damit ist. Auf seine Unterstützung alleine kommt es allerdings nicht an.

Ob die JU für Armin Laschet ebenso Plakate kleben wird wie sie das für Markus Söder gemacht hätte ist fraglich.
Auch Mitglieder, Abgeordnete und u.a. MPs wie Reiner Haseloff werden sich gegenüber einem Kanadidaten Laschet eher differenziert verhalten.
Die Unionswähler für Söder sind nicht deckungsgleich mit den Unionswählern für Laschet.

Wenn die UNION die Bundestagswahl verliert, wird Armin Laschet auch als CDU-Chef Ende September Geschichte werden.
EX-SPD-Chef Rudolf Scharping könnte ihm ein Lied davon singen.
... und Markus Söder bleibt so oder so in Bayern.

Jetzt ist das Rennen wieder offen

Zwischen Laschet und Baerbock.

Ich hätte mir Habeck gewünscht. Der ist nicht so radikal. Und hätte wohl gegen Laschet gewonnen.
Söder hingegen wäre mit ziemlicher Sicherheit Kanzler geworden.

Doch Laschet ist eher der Richtige für Deutschland, dessen bin ich sicher. Und kompatibel mit Baerbock ist er auch noch!

Baerbock selbst ist aus meiner Sicht nicht als Kanzlerin geeignet, aber aus anderen Gründen.

Ich verstehe zB überhaupt nicht wie das angesichts ihrer zwei kleinen Töchter gehen soll (man denke an Kristina Schröder, die zuerst „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ am eigenen Beispiel demonstrieren wollte und kurz darauf hinschmiss).

Die oft Grünen-freundlichen Medien haben auch redlich versucht ihre sog. „Versprecher“ vergessen zu machen. Das wird ihr jedoch bei jeder Sachentscheidung nachhängen.

Es könnte aber gut sein, dass Baerbock dennoch irgendwann einmal Kanzlerin wird.

Das Söder nochmal eine Gelegenheit erhält kann ich mir allerdings schwerlich vorstellen.

Umfragen sind wie Soufflés,

Umfragen sind wie Soufflés, sie blähen sich oft auf, um dann in kürzester Zeit wieder in sich zusammenzufallen. Siehe Schulz, siehe Spahn. Viel wichtiger ist das Programm. Sind leider noch nicht alle online...

Der Cdu..

blieb überhaupt keine andere Wahl, als Laschet zu nominieren, zu groß wäre der Gesichtsverlust gewesen, einen Bundesvorsitzenden , der erst einige Monate im Amt ist, das ist einfach nicht drin. Was nun die Umfragewerte angeht : Es sind noch 5 Monate bis zur Wahl, da kann noch viel passieren.

und noch was

Es wird ja hier auch ein Szenario an die Wand gemalt, dass im Falle einer Regierung mit grüner Beteiligung künftig allabendlich ein Beamter mit gezückter Waffe vor jeder Haustür stehen wird, von den Bewohnern ihr gesamtes Bargeld fordert und ihnen die Verbotsliste für den nächsten Tag überreicht. Einige Foristen hier, die sich nach eigener Einschätzung mit Politik sehr gut auskennen, sagen das immer wieder voraus, also muss es ja stimmen.
Wenn das nicht ein Grund für jeden CDU-Wähler ist, unabhängig vom Kanzlerkandidaten seine Stimme der Union zu geben ...

Annalena Baerbock, die

Annalena Baerbock, die Politikwissenschaft, Völkerrecht und Jura in Hamburg und London studierte, in Straßburg und Brüssel arbeitete, hätte auch vor dem über Nürnberg und München nicht hinausgekommenen provinzlerischen Burschenschaftler Markus Söder bestens bestanden, der ohne seinen Schwiegervater Baumüller von der Nürnberger Uni gar nicht losgekommen wäre (Dissertation: "Die Entwicklung der Kommunalgesetzgebung im rechtsrheinischen Bayern zwischen 1802 und 1818").
Wie dem auch sei: jetzt hat zwar die CDU einen Kandidaten, den große Teile der eigenen Partei und nahezu die komplette CSU nicht wirklich akzeptieren, aber nach wie vor kein Programm. Das wird nix.

um 15:41 von Schwarzseher

Ich stimme zu. Die CSU und die CDU sollten getrennte Wege gehen. Seit Jahrzehnten hatte die CSU deutlich mehr Ministerposten inne, als ihr nach Wählerstimmen zustehen würden. Das muss langsam mal enden.

Die CDU ist eine echte konservative Partei und sollte sich nicht von der reaktionär angehauchten CSU nach rechts lenken lassen.
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MP Söder muss die Kandidatur zurück ziehen ...

... was bei der CDU/CSU in der Fraktion auf etwas Unverständnis stößt.

War doch MP Söder bei der Wählerschaft der CDU/CSU so beliebt.

Und was hat MP Söder nicht alles versucht, um in den Bundespressekonferenzen zu Corona neben Frau Bundeskanzlerin zu glänzen.
Selbst das daher reden von Überflüssigem war ihm nicht zu schade.

Seltsam ist nur, dass er es nicht frühzeitig im Herbst/Winter2020 geschafft hat, eine offizielle Abstimmung herbei zu führen.

Stattdessen gab es wieder Absprachen unter vier Augen, wer von den Beiden Kanzlerkandidat werden kann/soll, und wie es nach der Bundestagswahl weiter gehen könnte.

Wer sich auf solches Altgebackene einlässt, kann kein Kanzler.

CDU im Prozentrechnen schwach

Die Frage ist: Wieviel Unterstützung hat Herr Laschet in der eigenen Partei - nicht um spitzfindige Auszählmodi im Hinblick auf Enthaltungen.

Herr Laschet Hätte 46 Stimmen erhalten können.

31 haben für ihn gestimmt.

15 haben nicht für ihn gestimmt.

31 von 46 macht 100/46X31= 67,39 % oder nur ca. 2/3 - der eigenen Partei haben ihn für geeignet gehalten.

Einige der 31 haben sicherlich aus taktischen Gründen für ihn gestimmt, um den kurz zuvor zum Vorsitzenden gekürten Herrn Laschet nicht sogleich wieder zu stürzen - jedenfalls nicht aus der Überzeugung heraus, dass er die nötigen Fähigkeiten besitzt, um der CDU/CSU zur Kanzelrschaft zu verhelfen.

Also Mitleidstimmen - Mitleid mit Herrn Laschet und sich selbst.

@ redfan96 - der echte Osten

Ich weiss ja nicht, wo bei Ihnen der Osten anfängt... Oder meinten Sie eine andere Frau, welche?

Angela Merkel. In Hamburg geboren und in Vorpommern aufgewachsen. Und ja, das ist Osten.

Weiter so?

Ein "Weiterso" im Stil Merkels ist untragbar. Damit ist die CDU im Grunde für viele unwählbar. Die Probleme weiter vor sich herschieben, in hilflosen Kompromissen erstarren, dass ist wirklich nicht erträglich und muss alle bestehenden Probleme verschärfen.

Es ist zudem ein weiteres Beispiel dafür, wie die Meinung der Mehrheit übergangen wird. Die politischen "Macher" entscheiden an der Mehrheit vorbei, weil sie es ja besser wissen. Sie entscheiden es, ohne klar zu begründen, weshalb der Meinung der Mehrheit nicht gefolgt werden kann.
Sie verstecken sich dabei hinter einer geheimen Abstimmung.
So gewinnt man Vertrauen nicht zurück.

Söder hat im Interesse der CDU/CSU gehandelt

Auch wenn die Umfragen im Moment etwas anderes suggerieren mögen:

Am Wahltag hätte sich einmal mehr gezeigt, dass ein CSU-Kandidat nördlich des Weißwurst-Äquators einfach nicht erwünscht ist.
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Wer die Union wählt, bekommt am Ende grün

Dass Söder jetzt auf seine Kandidatur verzichtet, dürfte vor allem daran liegen, dass Laschet andernfalls auch sein Amt als CDU-Vorsitzender hätte aufgeben müssen. Denn ein Vorsitzender, den seine eigene Partei nicht für kanzlertauglich hält, wäre eine unhaltbare Fehlbesetzung.

Unabhängig davon, dass jetzt Herr Laschet das Rennen um die Kanzlerkandidatur innerhalb der Union gewonnen hat, hat Deutschland schon jetzt verloren. Denn so, wie sich Laschet und Söder gestern nach Bekanntwerden der Kanzlerkandidatur von Analena Baerbock in ihren Ergebenheitsadressen bereits an die Grünen angedient haben, steht schon heute fest, was im Falle einer schwarzgrünen Koalition zu erwarten ist: Dass sich die Union dem linksgrünen Zeitgeist, den bereits Angela Merkel tief in die Union getragen hat, völlig ergeben wird. Das bedeutet im Klartext: wer CDU wählt, bekommt am Ende tatsächlich grün.

um 15:38 von datten

…Da schätze ich doch sehr Frau Baerbock, die deutlich macht, wohin sie will. Ich werde wohl am 26.9. mein Kreuz bei den Grünen machen.
Gott schütze das Land vor dem großen Zauderer.

Auch ich werde mein Kreuzchen wie seit über 40 Jahren bei den Grünen machen.

Das uns Gott vor irgendetwas schützen möge, daran glaube ich allerdings nicht, da ich in dieser Phantasiewelt nicht zu Hause bin.

@frosthorn:

Da sich die Schwaben im Ländle selbst nicht an dieses von Ihnen als alte schwäbische Weisheit angepriesenes Verhalten gehalten haben, ist einfach Wandel auf der politischen Ebene in Sicht, und das ist mehr als gut so. -

Ausgelutscht nach 16Jahre A.M.

was will man von einer Partei erwarten, die nach 16. Jahren A.M. komplett saft- und kraftlos geworden ist. Schon nach Eintritt von A.M. in die CDU waren Vertraute erstaunt darüber, da ihre politische Verortung bei den Grünen lag. Jetzt wird überführt....

Scheindiskussion abgeschlossen

Wer neben Baerbock grüne Unionspolitik betreiben wird, ob Söder oder Laschet, war immer nur eine Scheindiskussion. Es ging im Machtkampf der Union nie um konservative Inhalte.

Es ging nur darum, wer Merkels vergrünte Politik von der Energiewende über das Ende der Wehrpflicht bis hin zur unkontrollierten Masseneinwanderung fortsetzen darf – an der Seite von Baerbock.

Eine grün-schwarze GroKo, soweit man überhaupt noch von ‚schwarz‘ sprechen darf, wird fatal für Deutschland sein: Abbruch statt Aufbruch, Wohlstandsverzicht, De-Industrialisierung und Massenarbeitslosigkeit.

Ulf Poschardt forderte in der WELT zur ‚Entlarvung‘ grüner Politik auf: ‚Hinter der (grünen) Inszenierung lauern Intoleranz und Umverteilungsfantasien.‘ Laschet als Merkel-Erbe wird mit Verve diese grüne Politik mitmachen

@ Möbius

Doch Laschet ist eher der Richtige für Deutschland, dessen bin ich sicher. Und kompatibel mit Baerbock ist er auch noch! Baerbock selbst ist aus meiner Sicht nicht als Kanzlerin geeignet, aber aus anderen Gründen.

Mit Frauenfeindlichkeit können Sie in Deutschland keinen Blumentopf mehr gewinnen.

"Markus Söder war erkennbar der Kandidat der Herzen"

Auch mit entliehenem Pathos wird die Aussage der Realität nicht gerecht. Aber schönreden kann man Vieles, wie man auch oft hier im Forum lesen kann.

Zum fremdbeschämten Stirnrunzeln hat Sie mich dennoch gebracht, mehr allerdings nicht.

@Bullok, 15:23 Uhr

Bei der Bundestagswahl stehen zunächst einmal die Parteien zur Wahl an, von daher sollte man die Person Laschet nicht über-, aber auch nicht unterschätzen. Die Union wird wohl auch stärkste Partei werden, aktuell steigt sie ja bereits in den Umfragewerten, auch wegen der Blockadehaltung der Opposition in der Corona-Bekämpfung. Söder wäre mir zwar als Kanzlerkandidat auch lieber gewesen, aber auch Laschet ist geeignet. Zusammen mit Söder, der die Bundespolitik mitbestimmen wird, kann daraus eine starke Achse entstehen, damit die erfolgreiche wirtschaftliche und soziale Entwicklung Deutschlands fortgeschrieben werden kann.

Söder zieht zurück

Mal sehen ,wie weit die Unterstützung reicht !
Gefallen wird es Herrn Söder nicht aber für mich persönlich wäre er besser gewesen. Abwarten !

an Möbius um 15:43

"Das Söder nochmal eine Gelegenheit erhält kann ich mir allerdings schwerlich vorstellen."

Laschet wird scheitern: als Kandidat, Kanzler oder Fizekanzler. Dann kommt die Chance für Söder.

@ Möbius

Die oft Grünen-freundlichen Medien haben auch redlich versucht ihre sog. „Versprecher“ vergessen zu machen. Das wird ihr jedoch bei jeder Sachentscheidung nachhängen.

Wer sich an Versprecher klammert, dem gehen irgendwie die echten Argumente aus. Annalena Baerbock ist klar die inhaltlich stärkste und sympathischste Kandidatin.

Ob MP Söder oder MP Laschet ...

... interessant ist am Ende nur, wie tief die CDU/CSU bei der Wählerschaft in der Gunst sinken wird.

Falls dies eintrifft, ist am Ende MP Söder schön raus. Er hatte die Kanditatur zurück gezogen, und ist dann (ggf.) für das CDU/CSU-Wahldesaster zur Bundestagswahl nicht verantwortlich.

Beide haben gezeigt, dass es mit der CDU/CSU nur ein WeiterSo geben kann.

Dabei stehen die Zeichen in vielen Bereichen (u.v.a. z.B. Digitalisierung der Schulen, ggf. Gesundheitsämter/RKI) längst auf Veränderung.

Laschet Kanzlerkanidat ohne Bodenpersonal

Es gibt Bundesländer wo außer dem MP
die Basis geschlossen gegen Laschet waren.

Selbst der Mittelstand und dir Unternehmen standen hinter Söder

Am deutlichsten waren noch die Worte vom Trigema Chef Wolfgang Grupp an die CDU.

15:36 von Eislöwe

>>Der nächste Bundeskanzlerkandidat der CDU sollte von der Mitglieder-Basis mehrheitlich gewählt werden.<<

Das haben schon mehrere Foristen gefordert.
Die SPD hat das ja gemacht. Und was mich jetzt überrascht. Die selben Foristen die das fordern, haben damals keineswegs Frau Esken und Herrn Walter-Borjans in den Himmel gelobt, ob dieser "demokratischen Wahl".
Können Sie mir diesen Widerspruch erklären?

15:23 Bullok

"Nun kann er mit einem lächelnden Auge zusehen, wie die Union zerfällt." In dem Falle wäre er dann ganz sicher nicht der richtige Kanzlerkandidat gewesen. Sie unterstellen
dem bayrischen MP damit indirekt, dass es ihm nur um sein Ego und nicht um
die Union ging/geht.

Alles andere wäre auch sehr

Alles andere wäre auch sehr unvernünftig gewesen. Die CDU sollte bis zur Wahl ihr Programm für die nächsten Jahre in den Mittelpunkt stellen. Damit kann sie punkten. Baerbock priorisiert ja Klima, Digitales und Bildung. Wirtschaft und Soziales scheint da, anders als bei der CDU, sekundär zu sein.

@frosthorn um 15:34

Dass jetzt ein massenhaftes Abwandern von Unions-Wähler*innen aufgrund der Kandidatenentscheidung erfolgen soll, glaube ich auch nicht. Natürlich hatte Söder die besseren Umfrageergebnisse als Laschet; aber soll ich jetzt, nachdem es nicht Söder geworden ist, der Union den Rücken kehren? Natürlich nicht, denn ich wähle ja eine Partei und keinen Bundeskanzler*in.
Es kommt jetzt auf das Programm drauf an, was die Union präsentiert.
Dass viele jetzt im Forum schreiben, dass sei das Ende der Union, sehe ich so nicht. Bei denen, die für Söder waren, ist jetzt erst mal „Frust abschreiben“ angesagt; viele andere im Forum sind sowieso keine Wähler*innen der Union; die können ihre Freude kaum verbergen.
Abgerechnet wird erst nach der Bundestagswahl im September, und dann wird man sehen, was geht.

Kurios

Kurioserweise machen sich anscheinend hauptsächlich AfD-Anhänger Sorgen um die Unionsparteien.

@15:21 von Joes daily World

>> Arbeitsplätze wurden ins Ausland
>> verlagert,
Ähh, wo Trump einer der Hauptnutznießer dabei war. -.-

>> Amis starben in allen Ländern der Welt für
>> den Schutz anderer,
Nope, einzig&allein für den US-Hegemonialanspruch. -.-

>> die Infrastruktur bröckelte, die Armen
>> wurden vergessen.
Ähh, warum wohl? DAS ist das Grundprinzip(!) des Kapitalismus!!! oO

Einhoher Preis

Schöne Worte von Laschet und Söder. Die Realitäten sind und werden weniger schön. Die CDU und CSU müssen fürchten nicht mehr die stärkste Partei Deutschlands zu bleiben, sie müssen fürchten nicht mehr den Kanzler zustellen, sie müssen fürchten eine 2 oder 3 Parteien Regierung beitreten müssen, sie müssen fürchten überhaupt nicht mehr an einer Regierung beteiligt zu sein, sie müssen befürchten das die bisherige Europa-Politik nicht mehr fortgesetzt werden kann und sie müssen befürchten das die bisherige Wirtschaftspolitik nicht mehr wie bisher fortgesetzt werden kann.
Ein hoher Preis für den kurzfristigen Frieden in der CDU-CSU.

@ Klaus Guggenberger

31 von 46 macht 100/46X31= 67,39 % oder nur ca. 2/3 - der eigenen Partei haben ihn für geeignet gehalten.

Das ist nach meiner vollsten Überzeugung eine klare Mehrheit. So weit die Fakten.


Einige der 31 haben sicherlich aus taktischen Gründen für ihn gestimmt...

Und an der Stelle kommt Ihr Fabulieren ins Spiel.

Damit...

...hat er eigentlich alles getan, um sich im Falle einer Bundestagswahl mit dann sehr wahrscheinlich folgender relativer Niederlage der Union mit süffisantem Grinsen und einem "mich wolltet ihr ja nicht" aus München melden zu können.

@AFD mit Glied, 15:36 Uhr

"An die Wahl von 2017 mit einer starken Kandidatin, die ohne Ausnahme stets an der Spitze der Beliebtheitsskala lag, kann die Union diesmal nicht anknüpfen".

Da stimme ich Ihnen zu. Mit Kanzlerin Merkel endet eine erfolgreiche Ära. Auch Frau Baerbock sprach davon, dass sie unser wirtschaftlich starkes und wohlhabendes Land führen möchte. Wie recht sie doch hat. Nun gilt es das Erreichte fortzuführen - und dazu braucht es vor allem Wirtschaftskompetenz gepaart mit sozialer Verantwortung. Ich bin sicher, dass die Wähler im Zweifel der großen Volkspartei CDU/CSU vertrauen werden, auch wenn die in allen Umfragen beliebteste Politikerin von Bord geht.

Ich freue mich schon auf Laschets „fröhlichen Wahlkampf“

Den er Baerbock angekündigt hat. oje ...

Die clevere Baerbock ist für den vermeintlich harmoniebedürftigen Laschet in Wirklichkeit eine harte Nuss.

Söder wäre nie und nimmer mit Baerbock ausgekommen!

Obwohl ich schon vorher den hohen Unterhaltungswert einer solchen gegensätzlichen schwarz-grünen Koalitionspaarung betont hatte.

Andererseits heißt es immer: Gegensätze ziehen sich an. Trotzdem habe ich noch nie gehört das eine Ehe zwischen Macho und Feministin funktioniert hätte...

Laschet hat offenbar Steher-Qualitäten (und gute Nerven!), sonst hätte er es nicht geschafft, Söders „Grossoffensive“ ins Leere laufen zu lassen.

Ich finde Baerbock übrigens durchaus sympathisch. Das sie so ideologisch verstrahlt rüberkommt wie ein FDJ Funktionär beim Deutschlandtreffen 1964, das gibt sich vielleicht noch wenn sie mal ein paar Jahre mit Laschet regiert hat.

Dann lernt sie, das man auch als Kanzler*in nicht die Welt aus den Angeln heben kann (und auch nicht sollte).

15:49 von SinnUndVerstand

Na dann freuen sie sich doch über den von ihnen und den meisten hier prognostizierten überwältigenden Wahlsieg der Grünen. Feiern sie ruhig die nächsten 5 Monate. Schaun wir mal wer dann feiert.

@ Blitzgeschneit

Wer die Union wählt, bekommt am Ende grün

Da wähle ich doch lieber gleich grün. Ehrlich währt am längsten.

Zu 15:26 von redfan96 "Verwechslung"?

@passdscho, 12:23h Vorgängerthread
Von welcher Frau aus dem Osten schreiben Sie? [...] Oder meinten Sie eine andere Frau, welche?

Von den Linken kann es nicht sein, die haben meines Wissens noch keine Kanzlerkandidatin berufen.
Eine unbekannte Frau der Linken hat aus einer Niederlage allerdings Gewinn geschlagen. Kaum einer kannte den FDP-Politiker Kemmerich oder die Linke Hennig-Wellsow bis zum Blumenwurf vor die Füße des gewählten Ministerpräsidenten von Thüringen.
Kemmerich ist Geschichte, Hennig-Wellsow macht jetzt Parteikarriere. Vielleicht ist sie ja die nächste Kanzlerkandidatin ... aus dem Osten der Republik? @passdscho weis vielleicht schon mehr.
Die Konkurrenz für die UNION mit Armin Laschet wächst weiter.

Was ist blöder? Laschet oder Söder?

Dilemmasituation für die CDU. Nach den Wahlen wird die Frage, was wohl blöder ist, beantwortet werden können. Mal sehen, ob dann der CDU Vorsitz wieder neu besetzt werden muss. Friedrich Merz hat noch Chancen...

... auch spricht, ist, dass er als Kanzlerkandidat (ggf. Kanzler) nicht erklären muss, wie es mit der Schuldenbremse weiter gehen soll.
Wie bekannt, ist diese im GG verankert, aber derzeit - immer - noch ausgesetzt.

Diese horrenden Staatsschulden müssen irgend wann mal wieder zurück gezahlt werden.
Hierzu hatte sich weder MP Söder (braucht er jetzt auch nicht mehr) noch MP Laschet geäußert.

Falls das Wahlkampfthema wird, und MP Laschet kann hier nichts vorbringen, und die CDU/CSU verliert die Bundestagswahl auch deshalb mit Pauken und Trompeten, dann kann sich MP Söder ab diesem Zeitpunkt noch besser in Szene bei der Wählerschaft der pot. CDU/CSU setzen.

Zwiespalt

Der Stil Laschets wird sich auch durch einen grünen Vizekanzler nicht kompensieren lassen. Stellen die Grünen den Kanzler, ist es fraglich, ob die Union als Partner zur Verfügung steht. Bei einer rot-rot-grünen Regierung ist zu befürchten, dass die Träumer sich durchsetzen.

Was soll man da wählen?

@SinnUndVerstand - "Meister der Herzen"

Bevor Sie bei S04 anfangen, sollten sie lieber
Bäcker oder Metzger werden.
Denn da können sie sogar Meister werden :-)

@ logig - Laschet wird nicht scheitern

Laschet wird scheitern: als Kandidat, Kanzler oder Fizekanzler. Dann kommt die Chance für Söder.

Laschet wird nicht scheitern. Wenn es nicht für die Kanzlerschaft reicht, bleibt er Ministerpräsident. Das wäre dann eine Niederlage nicht nur für ihn, sondern für seine Partei. Aber ein Scheitern wäre das nicht.

Wir erinnern uns an seine

Wir erinnern uns an seine Worte 2020? Er sprach sich dafür aus, als Politiker aus der Sicht eines Politikers für den Erhalt der Demokratie zu sprechen. Er spreche nicht als Virologe und nicht aus der " Sicht des Virus".
Damals dachte ich, der Virus kriegt "alle klein". Doch er versuchte sich durchzusetzen.
Nun ein Jahr später, nachdem Herr Laschet als Bundeskanzler nominiert wurde, schöpfe ich genau in seinen Worten Hoffnung.
Wird er sich weiter und noch viel besser durchsetzen können? Hoffnung, die Freiheit, vor allem auch Entscheidungsfreiheit und Demokratie für uns erhalten zu können?
Ich wünsche ihm aus diesem Grund alles gute.
Hoffentlich nicht gute Nacht.

16:00 von free Nawalny

Sie verwechseln da etwas, echten Argumente sehe ich nicht nur allgemeine Schönwetterphrasen um es sich ja mit niemanden zu verscherzen. Wenn sie wirklich in die Verantwortung kommt, wird sie Farbe bekennen und sich der Realität stellen müssen. Die wird dann nicht mehr so schön Grün sein.

@Bitzgescheit, 15:53 Uhr

Während sich die SPD zunehmend nach links orientiert und die CDU sich verstärkt für rechte Wählerschichten begeistert, platzieren sich die GRÜNEN dort, wo die meisten Wählerschichten angesprochen werden können - in der bürgerlichen Mitte. Kanzlerin hat es in all den Jahren trefflich verstanden, der CDU satte Mehrheiten zu besorgen, indem sie vor allem um den Mittelstand erfolgreich geworben hat. Ihre Politik war weniger Parteibuch gesteuert, als vielmehr auf die Bedürfnisse der Bürger ausgerichtet. Von daher ist der sich abzeichnende Stimmenzuwachs bei den GRÜNEN absolut nachvollziehbar. Im übrigen würde ich Ihre Überschrift umformulieren: "Wer nicht CDU/CSU wählt, bekommt am Ende GRR oder eine Ampelkoalition". Eine Regierung aus Union und GRÜNE wäre m.E. das weitaus kleinere Übel. Die entsprechende Koalition in Baden-Wü arbeitet seit Jahren durchaus erfolgreich zusammen. Warum nicht auch im Bund...?

@ Blitzgescheit - kein Blumentopf zu gewinnen

Es ging im Machtkampf der Union nie um konservative Inhalte.

Kein Wunder. Konservative Inhalte werden diese Wahl nicht entscheiden. Da sind Sie Ihrer Zeit ein wenig hinterher.

Markus Söder

eine gute Entscheidung, am 26.September um 18.00 Uhr kannst Dich zurücklehnen und ein Weißbier trinken auf die verlorene Wahl. Für mich und vielen Bekannten wärst Du der bessere Kandidat gewesen.
Nun muss Laschet beweisen was er kann, schafft er das nicht sitzen die CDU'ler schlimmsten Fall in der Opposition.
Aber auch die junge dynamische Kanzlerkandidatin muss erst einmal an die Macht kommen.
Dort weht ein anderer Wind, man muss dem Volk erklären wie man all die grünen Ideen später finanzieren will.
Tja da bleibt die Frage, was soll man wählen?

15:53 von Blitzgescheit

>>Wer die Union wählt, bekommt am Ende grün<<

Und wo ist da ein Problem?
In Bd-Wttbg machen die Grünen seit 10 Jahren gute Politik. Wir zahlen hier weder mehr Steuern, noch haben wir mehr Verbote als im Rest der Republik. Und Sie selbst werden zugeben dass in Sachen Umwelt viel mehr getan werden muss. Auf dem Gebiet haben alle bisherigen Regierungen versagt.

@ Schwarzer

Es wird Zeit, dass die CSU Landesverbände außerhalb von Bayern gründet.

Die gucken dann auf die Fünfprozenthürde - aber von unten.

Umfragen

Ich finde es problematisch, wenn Parteien in einer repräsentativen Demokratie bei der Kanzlerkandidatenwahl Umfragen Raum geben. Die SPD hat mit Olaf Scholz einen Kandidaten aufgestellt, den sie nicht zum Co-Vorsitzenden wählen wollte. Am Abend vor dessen Nominierung wurde Frau Esken in einer Talkshow gefragt, ob in ihren Augen Scholz Sozialdemokrat sei. Sie bejahte diese Frage nicht eindeutig, was zumindest mich doch sehr erstaunte. Genutzt hat der SPD der Kandidat bisher nicht viel. Die Partei liegt in den Umfragen bei 15% bis 18%.

16:02 von Tremiro 15:36 von Eislöwe

Sie sollten nochmal ihren eigenen Kommentar lesen. Frau Esken und Herrn Walter-Borjan waren keine Kandidaten für die nächste Bundeskanzlerkandidatur sondern für den Parteivorsitz. Der Verlierer bekam dann den Auftrag als Kanzlerkandidat ins rennen zu gehen.

@f... Nawalny 15:15 Uhr: Sie unsterstellen mir etwas

Nämlich „Frauenfeindlichkeit“ weil ich 1. in Zweifel ziehe das Baerbock mit ihren zwei kleinen Kindern ausreichend belastbar ist und 2. sie sich durch ihre etwas „problematischen“ Aussagen angreifbar gemacht hat !

Was aber bitte ist daran frauenfeindlich ?

Kristina Schröder war nur Ministerin und hat wegen ihrer kleinen Tochter hingeworfen - obwohl sie immer wieder das Gegenteil gepredigt hatte!

Und, ganz ehrlich: nicht mal mein 12jähriger Sohn würde „Kobold“ mit „Kobalt“ verwechseln. Und das Stromnetz als „Speicher“ zu bezeichnen ist kreativ - aber offenbart auch das sie sich mit der Materie die sie vertritt nicht wirklich auskennt.

So etwas ist in der Politik problematisch.

Natürlich ist das nicht „kriegsentscheidend“.

Ich bin auch absolut sicher das nach ein paar Jahren Regierungserfahrung - vor allem mit jemandem wie Armin Laschet - Baerbock eine super Kanzlerin abgäbe! Also: alles gut !

Laschet wäre zu raten, die

Laschet wäre zu raten, die Basis einzubinden und zwar vor allem den Teil, der zuvor Merz bzw. in der letzten Woche Söder unterstützt hat.
Dazu müsste er allerdings von dem von ihm selbst beschworenen "Weiter-so"-Kurs abrücken, was ich für unwahrscheinlich halte.

Es geht nun in einen Wahlkampf mit gespaltenen Partei. Dass da mehr als 30% heraus springen, ist nur schwer vorstellbar.
Das einzige Ziel für Laschet kann eigentlich nur sein, stärkste Kraft vor den Grünen zu werden.
Die Grünen werden auf jeden Fall mitregieren, fragt sich nur ob mit oder ohne Union. Die Alternativen wären hier Ampel und GRR. Letzteres wegen außen- und ersteres wegen innenpolitischen Unterschieden nur schwer vorstellbar.

Bleibt also Schwarz-Grün. Oder, wenn Laschet sich nicht geschickter anstellt, Grün-Schwarz...

16:04 von Wolf1905

Da haben sie meine volle Zustimmung.

@werner40, 16:03

Baerbock priorisiert ja Klima, Digitales und Bildung. Wirtschaft und Soziales scheint da, anders als bei der CDU, sekundär zu sein.

Das Thema Klima ist überlebenswichtig, auch wenn das viele noch nicht begriffen haben. Bildung ist auch für das Sozialwesen höchst relevant. Digitales: naja, da kann ich nun bei keiner(!) Partei echte Kompetenz erkennen.

Wirtschaft ist für die CDU nicht "sekundär", da haben Sie recht. Aber das Wörtchen Wirtschaft reicht noch nicht. Es geht auch darum, ob es eine Wirtschaft im Interesse der Menschen ist.
Aber wo Sie bei der Union "soziales", gar als Schwerpunkt, entdecken, das müssten Sie mir erst mal zeigen.

16:05 von Tremiro Kurios

Kurioserweise machen sich anscheinend hauptsächlich AfD-Anhänger Sorgen um die Unionsparteien.
Ich wusste nicht das sie AfD-Anhänger sind.

@ Tremiro

Kurioserweise machen sich anscheinend hauptsächlich AfD-Anhänger Sorgen um die Unionsparteien.

Das dachte ich auch eben. Und es spricht bei den Rechten ja nicht gerade für Selbstbewusstsein. Da wird hinterm Ofen nach Argumenten gekramt. Die echten Diskussionen laufen derweil weiter links im politischen Spektrum.

K-Kandidatur

Ich gehe davon aus, dass die Union zumindest knapp stärkste Kraft nach der Bundestagswahl sein wird. Daran haben auch
derzeitige CDU/CSU- Politiker, Bundestagsabgeordnete, neue Anwärter und Mitglieder der jungen Union, der Kreisverbände, etc., Interesse, die eher Söder unterstützt hätten.
Im übrigen gibt es Wähler, die einen K-Kandidaten Söder abgelehnt hätten
und andere, die Laschet nicht wollen. Ich denke, es wird einen Kanzler Laschet und eine junge Vizekanzlerin geben, die
Regierungserfahrung sammeln kann. Ggf. wird die FDP in eine Koalition einbezogen. Laschet ist bisher oft unterschätzt worden.
Hätte Söder eine faire Art der Bewerbung gewählt, wäre er erfolgreicher gewesen.

@ Möbius - die Biedermänner

Die clevere Baerbock ist für den vermeintlich harmoniebedürftigen Laschet in Wirklichkeit eine harte Nuss. Söder wäre nie und nimmer mit Baerbock ausgekommen!

Beide können Annalena Baerbock nicht das Wasser reichen.

Am Ende wird alles gut ... oder auch nicht.

Da in diesem Machtkampf einiges passierte, was so gut wie keiner vorher glaubte, halte ich es für möglich, dass die Sache noch nicht wirklich gegessen ist.

Die CDU ist stark angezählt und hat gute Chacen, sich - vollkommen ohne Rezos Zutun :) - selbst zu zerlegen.

Wenn die Umfragewerte für den jetzigen Kandidaten - wie soll ich es nennen? - stark suboptimal bleiben und die der Partei selbst in Richtung Gleichstand mit den Grünen gehen, halte ich es für möglich, dass Hr. Söder sich noch einmal ins Spiel bringt.

Was bedeutet „weiter so“?

Viele bzw. manche schreiben, ein „Weiter so“ (im Stil Merkels) sei untragbar, und damit sei die CDU im Grunde für viele unwählbar. Also ich breche eine Lanze für ein „Weiter so“ in dem Sinne, dass die anstehenden Entscheidungen in vielen Punkten (Digitalisierung, Klimaschutz, Flüchtlingsproblematik, Bekämpfung der Pandemie, und und und) weiterhin sozialverträglich umgesetzt werden. Maximalforderungen von den derzeitigen Oppositionsparteien, auch manchen aus der Regierungskoalition, werden sowieso nicht so umgesetzt werden wie es gefordert wird.
Viele schreiben, „weiter so“ geht gar nicht, aber dann sicherlich aus sehr unterschiedlichen Motivationen heraus.
Mich nervt ehrlich gesagt auch, wenn man Interviews mit „Politwissenschaftler“ liest, die ein „weiter so“ erst mal kritisieren, aber dann nicht aufzeigen, was denn grundlegend anders gemacht werden sollte. Dass es künftig „weiter geht“, ist doch klar. Ich sehe, wie ich hier in D leben kann, und das soll auch weiterhin so sein!

@16:07 von Adeo60

"... braucht es vor allem Wirtschaftskompetenz gepaart mit sozialer Verantwortung. Ich bin sicher, dass die Wähler im Zweifel der großen Volkspartei CDU/CSU vertrauen werden ... "

Da muss aber vorher der derzeitige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU/CSU, (und ähnliche Leute) weg in die Versenkung.

Wie bekannt, hat er es noch nicht einmal geschafft die dringend notwendigen Corona-Hilfszahlungen an die mittelständischen Unternehmen pünktlich zu zahlen.
Viele mittelständische Unternehmen stehen vor der Pleite. Oder sind es schon, weil sie keine Hilfszahlungen rechtzeitig oder gar nicht bekommen haben.
Und ansonsten hat der Bundeswirtschaftsminister mit Vorlesen von schönen Wirtschaftszahlen in der Bundespressekonferenz geglänzt.
Und sonst kam von dort - mind. seit März2020 - nichts.

Das sind alles keine Auszeichnungen die CDU/CSU zu wählen, weder mit MP Söder noch mit MP Laschet als Kanzlerkandidat.

16:11 Dasmussmalgesag....

Friedrich Merz möchte sein Bundestagsmandat gewinnen und wird ja möglicherweise in ein Kabinett Laschet eingebunden. Als Jurist wäre er ggf. Anwärter für das Justizministerium. Es muss ja nicht das Ressort Wirtschaft sein.

Alles umsonst ...

Angeblich habe ja Söders Bewerbung um die Kandidatur die Norddeutschen „elektrisiert“, wie von CDU Seite aus dem Norden zu hören war. Als ich das hörte, habe ich erstmal etwas frische Luft gebraucht ..

Nördlich von Main und Spessart hat man sich offenbar vorsorglich schon mal in bayerischem Dialekt und bayerischer Lebensart fortgebildet, zB im Weißwurst zuzeln, den Schuhplattler geübt, sich eine Lederhose beim online Händler geordert oder mit Brezel- und Weissbiervorräten eingedeckt ...

Und nun war alles umsonst !

Deutschland wird doch nicht wie Bayern!

Ich würde eher sagen: das ist ja noch mal gut gegangen ...

@SinnUndVerstand

"Annalena Baerbock, die Politikwissenschaften, Völkerrecht und Jura in Hamburg und London studierte, in Straßburg und Brüssel arbeitete...".
Als Werbemanager würde ich auch so schreiben. Aber: Sie hat Politik und Öffentliches Recht in Hamburg studiert und ein Jahr Völkerrecht in London. Danach hat sie Politik politiknah in Straßburg und Brüssel gearbeitet. Ihre Dissertation hat sie nicht beendet. Söder ist Volljurist und hat promoviert.

Sorgen? @16:05 von Tremiro

>>>Kurioserweise machen sich anscheinend hauptsächlich AfD-Anhänger Sorgen um die Unionsparteien.>>>

Habe eher den Eindruck dass sie "Gift u Galle spucken" (drastisch ausgedrückt) weil sie nun Schwarz/Grün bzw Grün/Schwarz sehen..... Haben quasi ein bisserl Sorge deswegen, den Grünen.;)

Find ich auch @16:10 von free Nawalny

///Wer die Union wählt, bekommt am Ende grün///
>>>Da wähle ich doch lieber gleich grün. Ehrlich währt am längsten>>>

Genau wozu der Umweg, ist doch nicht nötig!

re 16:25 von free Nawalny 16:25 / CSU-Landesverbände gefragt

"Es wird Zeit, dass die CSU Landesverbände außerhalb von Bayern gründet.
Die gucken dann auf die Fünfprozenthürde - aber von unten."

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Wenn die CSU sich über Bayern hinaus ausdehnen würde, dann hätte sie die Chancen, die CDU sogar in manchen Regionen zu überflüglen. Nicht gerade in HH, Bremen oder Niedersachsen, aber in Baden-Württemberg, RLPf, Hessen und den gesamten neuen Bundesländern.

Es gibt mehr CDU Mitglieder und Wähler, die sich sehnlichst eine CSU als Wahlalternative wünschen, als Sie denken.

16:02 von Tremiro - ich kann nur für mich sprechen

und nicht für andere Foristen. Ich achte Mehrheitsentscheidungen. Ganz grundsätzlich. Ich kann anderer Meinung sein, als eine Mehrheit in der einen oder anderen Frage vielleicht hat oder hätte. Und ich kann das in einer Demokratie auch äussern. Aber eine Mehrheitsentscheidung ist eine Mehrheitsentscheidung, und der ist ganz grundsätzlich zu folgen. Anders, als ein Dekret oder Beschluss einiger weniger (31 CDU-Granden) , welches die überwiegende Mehrheit aber ablehnt.

Na dann, gute Nacht Deutschland

Ein Herr Laschet als Kanzler, als würdiger Nachfolger von Frau Merkel, als würder Nachfolger von "Weiter so, wir sitzen es aus, warten ab, was passiert und hinterher wissen wir nicht, was los war und sind unschuldig."
Damit verspielt Deutschland die nächste Chance auf einer Erneuerung, die dringend notwendig wäre, wenn man sieht, wie diese Regierungen seit 15 Jahren agieren. Deutschland ist in Fragen der Innovation, Wissenschaft und Bildung nur noch Mittelfeld mit Tendenz nach Unten. Mit Herrn Laschet wird dieser Trend zunehmen.

Die Frage ist, was Laschet nach der Sachsen-Anhalt-Wahl macht

und wie er dann innerhalb der CDU/CSU da steht. Das wird noch mal ein spannendes Highlight in diesem Wahljahr.

@15:26 von redfan96

Danke für den netten Hinweis. Allerdings politisch kommt Baerbock aus Brandenburg. Da hat sie sich hoffentlich aus Überzeugung aufstellen lassen und Nicht aus machtpolitischem Kalkül weil da zufällig eine Führungsposition winkte.

Umfrageinstitute bestimmen die Kanzlerkandidaten nicht

"Wir werden ihn ohne Groll mit voller Kraft unterstützen."

Ich bin auch zufrieden,

dass nicht Umfrageinstitute die Kanzlerkandidaten in den Parteien bestimmen, sondern die dafür gewählten Gremien.

Im TV waren auch alle zufrieden und friedlich.

Einige sind natürlich enttäuscht.

Am aller, aller enttäuschtesten, dass Herr Söder im schönen Bayern bleiben darf, war A. Dobrindt.

Tja so kommts...

...das die alte Oma CDU es ihrer alten Busenfreundin SPD nachmachen möchte und unter die 20 Prozent Hürde abrutscht.
Kann sie haben.
Die Basis sollte jetzt nicht nur schäumen, sondern auch Rückgrat zeigen und den elitären Hinterzimmermauschlern die Nibelungentreue aufkündigen.
Sollen doch die alten Herren sich die Füße am Infostand in den Bauch stehen, zusammen mit den Fußtruppen aus NRW. Können ja überall in Deutschland plakatieren gehen.
Den Mittelfinger in Richtung Basis kam ganz klar an.

16:31 von free Nawalny @ Tremiro

Die echten Diskussionen laufen derweil weiter links im politischen Spektrum.
Was meinen sie? Den Abgesang über die Union und andere polemischen Beiträge? Außer sinnfreies Allerweltgeplapper lese ich keine wirklichen Argumente. Sorgen um das Weltklima ist auch kein Argument das haben ja wohl alle.

16:34 von Wolf1905

bei ihrer aufzählung kann es kein "weiter so" geben. digitalisierung ist seit 16 jahren merkel immer noch neuland. wir müssen endlich die ärmel aufkrempeln. ob das mit laschet geht, wage ich zu bezweifeln. aber er wird zumindest einen der unfähigsten, den wm, nicht mehr nominieren

Hase & Igel

Klar wird der Söder den Laschet unterstützen in die nächste Laschet-Sackgasse hinein, damit der Söder dann Kanzler werden kann.

@15:31 von Shooter

>> [nicht] die Persönlichkeit unser Land im globalen
>> Wettbewerb zu führen und zu vertreten...

War der Letzte, der sowas gesagt hat, nicht ein gewisser G. Schröder vor 15½ Jahren? oO

Deutschland hat Glück gehabt

Das Verhalten von Söder zeichnet ihn nicht als Teamplayer aus. Eher als als Machtmensch mit narzisstischen Zügen. So einer bringt uns nicht weiter. Söder agiert fast schon populistisch. Darauf darf man nicht reinfallen.

@Pluto, 15:53 Uhr

Der Klimaschutz ist in der Tat eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Auch für die Unionsparteien. Während die GRÜNEN aber nach wie vor im Kern eine Klimaschtzpartei geblieben sind, ist die CDU eine Volkspartei, die alle Bereiche der Gesellschaft ganzheitlich betrachten und abdecken muss. Ohne eine große Volkspartei und mit Parteien wie GRÜNE, FDP, LINKE und vor allem AFD, die focussiert sind auf eine bestimmte Klientel und entsprechende Themen, dürfte es schwer werden, das große Ganze auf die politische Agenda zu setzen. Im übrigen sehe ich die Unionsparteien keineswegs saft- und kraftlos. Aktuell kümmert sich die Bundesregierung darum, Landerkompetenzen zu übernehmen, um die Pandemie wirksam(er) zu bekämpfen. Gut so!

15:18 von Der freundliche... Söder zieht zurück...

Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter gratulierte Laschet zur Kanzlerkandidatur.

### Nur zu verständlich. Denn das macht ja auch eine Grüne Kanzlerschaft noch mehr als Warscheinlich...
#
Und das mit solcher Kanzler Kandidatin wie Frau Baerbock sind die Grünen bestens vertreten.

Die Einheit der Union - das WAR mal wünschenswert

Die Einheit der Union war malwünschenswert als sie noch eine Partei war, in der auch Konservative eine Heimat hatten.

Heute ist diese Einheit nur noch ein Zwangskorsett, in der man die CSU in der ewigen Juniorrolle hält, die niemals mehr den Anspruch auf die Kanzlerkandidatur erheben darf. Hat man gerade gesehen.

Getrennt würden die beiden Parteien in Summe vermutlich mehr Wähler erreichen als in dieser Zwangsehe. Nach den Wahlen müssten sie dann ausloten, was in einer Koaliton geht. In der wäre die CSU aber stärker als sie heute in der Fraktionsgemeinschaft ist.

Laschet wird unterschätzt wie Kohl

Darauf hatte ich schon vor Eskalation des Streits hingewiesen.

Als Kohl mithilfe des „Verrats“ der FDP 1982 an die Macht kam, gab es nicht wenige die dem Macher Schmidt nachtrauerten und dem Historiker Kohl jede Befähigung absprachen.

Sie alle irrten sich.

Laschet ist ein Wahnsinnstalent! Wie schafft er das nur mit einer hauchdünnen Mehrheit ein früher tiefrotes Land zu regieren?

Kohl ist auch erst immer so „gemütlich“ rübergekommen. Im Laufe der Zeit hat sich aber sein Machtinstinkt ziemlich deutlich gezeigt. Vor allem zeichnete sich Kohl - wie jetzt Laschet - durch Empathie aus. Nur so war die deutsche Wiedervereinigung möglich gemacht worden.

Bei der SPD hat man ja viel schwadroniert über die politischen „Enkel“ Willy Brandts. Laschet ist (auch wenn er vielleicht sich derzeit nicht so sehen mag) ein würdiger „Enkel“ Helmut Kohls.

Die CDU nach Laschet

Die CDU nach Laschet braucht einen Neuanfang und der wird schon bald nach der Bundestagswahl anstehen. Nachdem das CDU-Präsidium wieder einmal bewiesen hat, daß ihm die Wähler und die hunderttausende Parteimitglieder (alles potentielle Wahlkämpfer) an der Basis anscheinend egal sind, hauptsache man folgt Merkel´s Wunsch nach einer weiteren Stagnation der Politik. Diese Folgsamkeit und Ignoranz scheint es sogar soweit zu gehen, daß auch der vorraussichtliche Gang in die Opposition nicht davor abschreckt (wie die Lemminge.......). Dann hat die CDU ja anschließend 4 Jahre Zeit, sich neu zu erfinden und vielleicht Markus Söder dann wieder eine Chance zu geben (also 2025 !).
Nur leider bedeutet das für unser Land zuvor den Gang in den grünen Sozialismus und kostet nach den fürchterlichen Folgen der Pandemie und demnächst anstehenden wirtschaftlichen Folgen von Merkels Versagen in dieser Zeit einen weiteren Verlust von vielen tausend Arbeitsplätzen.

Eine gute Entscheidung!!!

Ich drücke H. Laschet die Daumen und hoffe, daß sich H. Laschet für unsere Probleme und Sorgen besser einsetzen wird, als seine grüne Konkurrentin Annelena Baerbock.

Sie ist für mich unwählbar, denn sie verrät deutsche Interessen zur sicheren Energieversorgung von Deutschland. Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat einen sofortigen Baustopp für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 gefordert:

«Diese Pipeline konterkariert die geostrategischen Interessen der Europäer, ist ganz gezielt gegen die Ukraine gerichtet, sie ist eine Wette gegen die europäischen Klimaziele, konterkariert alle EU-Sanktionen gegenüber Russland und ist damit ein absolut fatales Projekt»

Will sie den Drohungen, Erpressungen und Sanktionen unserer "amerikanischen Freunden" nachgeben, und umweltschädliches Fracking-Gas aus den USA zu kaufen?
Und das von einer Grünen-Politikerin!!

Ich fürchte, ich werde, wenn Baerbock Kanzlerin werden sollte, die pragmatische Art von Frau Merkel sicher vermissen.

@free Nawalny um 16:33

Sie schreiben auf die Meinung eines Foristen („Die clevere Baerbock ist für den vermeintlich harmoniebedürftigen Laschet in Wirklichkeit eine harte Nuss. Söder wäre nie und nimmer mit Baerbock ausgekommen!“):
„Beide können Annalena Baerbock nicht das Wasser reichen.“
Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Die Baerbock hat außer Talkshow Teilnahmen und Arbeit als Co-Vorsitzende bei den Grünen aber auch gar nichts vorzuweisen. Da sind Laschet und Söder als erfolgreiche MP ihres jeweiligen Bundeslandes, beide in Koalitionen, doch mit deutlich mehr Erfahrung ausgestattet.
Aber da Sie die Grünen sehr präferieren, möchte ich Ihnen Ihre Vorliebe für die Baerbock gar nicht madig machen.

Bin gespannt

@ 16:07 von Möbius

"Obwohl ich schon vorher den hohen Unterhaltungswert einer solchen gegensätzlichen schwarz-grünen Koalitionspaarung betont hatte."

Ich gebe zu, dass auch ich bisweilen dem politischen Geschehen (parrallel) einen Unterhaltungswert. abgewinnen kann.
Schade, Hr. Söder und Fr. Baerbock wären mein "Dream Team" gewesen.
Spannend ist, wie die Kombi-Serie, die gerade zu sehen war, "High noon" und "In aller Freundschaft", nun weitergeht.

Wenn Baerbock nun Kanzlerin

Wenn Baerbock nun Kanzlerin ist, wer wird denn dann Vize und Außenminister? Womöglich die fähigste bei den Sozialisten? Frau Wagenknecht?
Da bin ich so gespannt, wie sie dem Biden die 2% für Rüstung vor die Füsse knallt. Innenminister Hofreiter? Verteidigungsministerin Frau Esken?
Es wird sooo spannend.
Ich freu mich.
Und es war clever von Söder anzugreifen und zurück zu ziehen.
Jetzt ist Laschet und die Partei für die Niederlage selbst verantwortlich. Er kann dann aus München grüssen" hätsd des besser mal Mi macha lossa"

@Wolf1905,16:34- Weiter so, nur etwas schneller

Ich sehe das wie Sie. Selbst Frau Baerbock sprach davon, dass Deutschland ein sehr wohlhabendes, wirtschaftlich starkes Land sei - und ich finde, das sollte so bleiben. Ich habe Sorge, dass manches von dem, was in vielen Jahren geschaffen wurde, durch einen "Neuanfang" zunicht gemacht werden könnte. Es geht m.E. also nicht um einen Neuanfang, sondern um eine Fortschreibung der Erfolgsgeschichte Deutschland. Wer sich in der Welt umschaut, wird rasch erkennen, dass unser Land eine hohe Lebensqualität, viel Wohlstand, soziale Sicherheit. gesellschaftlichen Zusammenhalt und vieles mehr zu bieten hat. Ein klein wenig Patriotismus (in Verbindung mit Weltoffenheit) und Optimismus würde uns allen nicht schaden.

Die CDU

wird ihren Weg bis zur Wahl gehen, da bin ich mir sicher. Auch mit Herrn Laschet!
Was ich fast beleidigend empfinde, sind die Texte mancher User die meinen das viele besorgte CDU- Wähler als AFD Sympathisanten sind.
ÜBRIGENS Bayern und auch BA-WÜ sind Länder welche andere Bundesländer finanzieren, wie heißt es so schön: dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. (Irone)

re Möbius 16:49 / Bayern bashing ? Ne, oder ?

"Deutschland wird doch nicht wie Bayern! "

Mehr Bayern könnte das gesamte Deutschland durchaus vertragen. Die Saupreiß'n kriegen es sonst nicht so gut hin ohne das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland.

Und ja, nördlich von Main-Spessart ist die Anhängerschaft der CSU viel größer als sich das so manches Nordlicht vorstellt. Gerade auch unter den Nordlichtern. Für die Wahl muss man nicht bayerisch lernen, da hilft schon ein kluger Kopf und ein funktionierender Stift.

Nichts für ungut ;)

Söder zieht zurück - falsche Überschrift

"zieht zurück" hört sich nach Aufgeben an. Das soll es auch, denn momentan wird ja nichts unversucht gelassen, um zu polarisieren und den CDU-Mitgliedern Missgunst und Machtgier zu unterstellen.
CSU-Chef Söder hat seine Bewerbung als Unions-Kanzlerkandidat zurückgezogen, damit unterstützt er weiterhin die Einheit der Partei, die weder für den einen noch für den anderen Kandidaten jemals zur Debatte stand. "Er werde CDU-Chef Laschet mit voller Kraft unterstützen, sagte er auf einer Pressekonferenz." Das verdient Anerkennung.

16:49 von Stern2100 @SinnUndVerstand

Gebe ihnen zu 100% recht.

@ 16:49 von Stern2100

Stimmt: Ihr Promotionsvorhaben über "Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe im Völkerrecht" ruht derzeit. Sie hat es auf Eis gelegt für Ihr politisches Engagement im Bundestag und nicht wie andere Ghostwriter in anderen Ländern beschäftigt, um zu einem windigen Dr-Titel zu gelangen.
Söders Promotion mit dem weltbewegenden Thema "Die Entwicklung der Kommunalgesetzgebung im rechtsrheinischen Bayern zwischen 1802 und 1818" hat anderswo den Stellenwert einer Hauptseminararbeit. Aber es stimmt: Er hat den Titel.

@Carina F., 16:50 Uhr

Die AFD-Protagonisten müssten eigentlich erkennen, dass Wählerstimmen für diese Partei zwangsläufig zu Konstellationen wie GRR oder einer Ampelkoalition führen. Da wäre schwarz/grün vielleicht auch für die Rechtspopulisten noch die bessere Variante. Die Strategie, unser Land und seine Politiker permanent schlecht zu reden, schlägt auf die Wortführer zurück. Ein Paradigmenwechsel wäre längst überfällig.

Zu 16:49 von Möbius "die Norddeutschen . . . ."

Alles umsonst ...
Angeblich habe ja Söders Bewerbung um die Kandidatur die Norddeutschen „elektrisiert“, wie von CDU Seite aus dem Norden zu hören war. Als ich das hörte, habe ich erstmal etwas frische Luft gebraucht ..
Nördlich von Main und Spessart hat man sich offenbar vorsorglich schon mal in bayerischem Dialekt und bayerischer Lebensart fortgebildet, zB im Weißwurst zuzeln, den Schuhplattler geübt, sich eine Lederhose beim online Händler geordert oder mit Brezel- und Weissbiervorräten eingedeckt ...
Und nun war alles umsonst !
Deutschland wird doch nicht wie Bayern!
Ich würde eher sagen: das ist ja noch mal gut gegangen ...

@Möbius, südlich des Mains ist auch Deutschland. Ohne die Beiträge der dortigen Länder sehe es nördlich weniger gut aus.
Was soll das immer wieder, Bayern ist erfolgreich und mehr als Schuhplattlern und Weißwurst. Jedem seine Lebensart.
Sollen die Bayern jetzt nach Köln und dort die Klingeln putzen? D und Europa in Vielfalt. Jedem seine Lebensart.

Das sollte Herr Laschet...

... aber gehörige Angst haben vor der Drohung des Herrn Söder, ihn zu unterstützen. Das ist eine ganz fiese Drohung, wie "Unterstützung" durch Seehofer aussieht (wohl eher wie Schmutzeleien, frei nach Parteifreund Seehofer), hat Markus ja in den vergangenen Tagen gezeigt.

@Stern2100, 16:49 Uhr

Söder, ein promovierter Volljurist mit bayer. Staatsexamina - das will schon was heißen...!

Laschet muss es erst mal sacken lassen..

.. und die Füße still halten.

Noch sitzt er nicht so fest im Sattel, dass er kann wie er wollte...

Er wird sich von Merkel absetzen (müssen) und auch in Sachen Corona zukünftig den Ton angeben.

In 6-8 Wochen wird das mit der Impfung so weit sein, dass man grosszügig wird öffnen können, so wie in der Schweiz und in Österreich.

Da kann Laschet dann mächtig Punkte sammeln.

Söder und Laschets Scherbenhaufen

Markus Söder wird den Scherbenhaufen, der mit Laschet zu erwarten ist, nicht zu mitzuverantworten haben.

Ich würde eine Wette eingehen, dass aber die Laschet-Fraktion in der "Analyse" der Wahlverluste der Union am Wahlabend mit dem Finger auf Söder zeigen wird. Weil der es gewagt hat, den Mitgliedern der Union eine Alternative bei der Wahl des Kanzlerkandidaten zu zeigen.

Aber die Scherben gehen alleine auf Laschets Deckel.

Schritt zurück

Nach der Wahl von AKK hat die CDU nun erneut einen Schritt zurück gemacht.
Kein Wunder, dass die Grünen nun zum Überholen ansetzen.
Wenn eine Partei nicht mehr bereit ist auf die Stimmung im Volk zu hören, kann es mit Sicherheit keine Volkspartei mehr sein.

Bei den Kandidaten sollten wir ...

... eine Petition starten und Angela Merkel bitten, doch noch ein paar Jahre dranzuhängen ;-)

@ Stern 2100

Ja, Herr Söder ist ein promivierter Volljurist - von zweifelhaftem Charakter, wie schon sein Parteifreund und langjähriger Chef Seehofer festgestellt hat. Was hat der "Macher" Söder denn in Sachen Corona geleistet? Bayern hat mit die meisten Infektionen und Verstorbenen pro hunderttausend Einwohner, und liegt bei der Impfquote nur auf Platz 7. Viel Wind - und sonst wenig in seiner Bilanz.

15:54blitz

da bleibt anundfürsich nur eins. die nicht laschet-fans der cdu ( also der überwiegende teil) nimmt sich ein herz und wählt die liberalen. dann kommen , so gott will, alle auf annähernde werte. und baerbock kann nicht durchregieren, weil laschet nur am katzentisch sitzen darf. und der olaf wäre gut beraten, erstmal seine vielen affären abzuarbeiten, wobei ihm mützenich zur hand gehen sollte, anstatt grössenwahnsinnige reden zu schwingen. falls Mir eine antwort an sie erlaubt wird!

Ich bin gespannt,.......

wann endlich die Heuchelei beendet wird. Wer weiß schon, ob nicht Strauß oder Stoiber auch gute, oder sogar bessere Kanzler gewesen wären? Und als gebürtiger Bayer und in Bayern wohnhaft, gebe ich :@ Möbius und allen jenen Recht, die sich freuen, daß Söder nicht Kandidat ist. Söder war nur ein Angebot und der Vorstand der CDU bevorzugt eben nur II.Qualität. Erfreulicherweise zahlt Söder nicht den Preis, den bisher alle CSU-Kanzlerkandidaten zahlen mußten für die Sonderstellung der CSU in Bayern. Auch wenn die Bayern-Hasser es nicht wahrhaben wollen: ohne die CSU gibt es keinen Kanzler Laschet. Und die CDU weiß schon, warum sie in Bayern nicht antritt, denn es könnte sein, daß ihr eine bundesweite CSU die Poleposition bei den Konservativen abnimmt.

@ 16:56_Freiheit-brauch...- CSU in BW

„ Es gibt mehr CDU Mitglieder und Wähler, die sich sehnlichst eine CSU als Wahlalternative wünschen, als Sie denken.“

Die CDU gibt in BW ein trauriges Bild ab. Ein Lothar Späth ist weit und breit nicht zu sehen. Aber so schlimm, dass man sich den Söder herwünscht, so schlimm ist es dann doch noch nicht. Der ist hier nicht sonderlich beliebt. Trotz dem es ein paar Abweichler unter den Hinterbänklern gab, die Angst um ihr Bundestagsmandat hatten.

Aber klar. Zurück zu alter Stärke würden hier viele gerne kommen.

Die Entscheidung für Herrn

Die Entscheidung für Herrn Laschet als Kanzlerkandidat halte ich für sehr gut!

Nun geht es mit der cdu in die gleiche Richtung, die die spd bereits eingeschlagen hat.

@Kritikunerwünscht, 16:58 Uhr - Ein wohlhabendes Land

Wie agiert den die Politik unter der Kanzlerschaft von Frau Merkel:
Innovation - In Sachen Digitalisierung besteht noch Handlungsbedarf, aber die deutsche Wirtschaft zeigt sich gerade jetzt in der Krise erstaunlich robust. Viele Hidden Champions nehmen eine führende Rolle auf den Weltmärkten ein. Wissenschaft - Es sollte auch Ihnen nicht entgangen sein, dass das deutsche Unternehmen Biontech führend in der Impfstoffentwicklung gegen Corona war. Noch dazu wird das Unternehmen von einem Ehepaar mit Migrationshintergrund geführt (wohl auch dank Frau Merkel). Mit CureVac steht schon der nächste deutsche Anbieter in den Startlöchern. Bildung - Hier gibt es sicherlich noch Nachholbedarf, wie die Corona-Krise schonungslos offengelegt hat. Kurzum: Im wesentlichen kann sich unser Land auch international sehen lassen, in Teilbereichen muss nachgearbeitet werden.

Bei der CDU ist man schon

Bei der CDU ist man schon soweit vom Volk entrückt, das man die Umfragen ignoriert.
Zur Zeit wäre eine Koalition CDU/CSU/SPD/FDP mit etwa 55 % noch möglich, eine große Koalition ist gar nicht mehr möglich.
Die CDU kann nur hoffen das Sie trotz Laschet bei Ihren jetzigen werten bleibt.

17:08 von Möbius - Einspruch

Laschet wird nicht unterschätzt, er wurde lange überschätzt. Und Laschet ist aus meiner Sicht Lichtjahre von der Präsenz, vom Durchsetzungsvermögen und von der taktischen Machtbesessenheit im Sinne der CDU eines Dr. Helmut Kohl entfernt. Laschet ist schnell fahrig, wirkt überfordert, hat weder Kurs noch Mitte, kein klar erkennbares Ziel. So unsicher, wie er einst bei Anne Will wirkte, mit entgleisten Gesichtszügen war Helmut Kohl gegenüber Journalisten, die in grillten in meiner Erinnerung nie. Laschet stellt sich auch nicht in den Dienst seiner Partei, sondern steht im Dienst seines Egos. Sonst hätte er Söder jetzt gewähren lassen, und wäre dann später evtl. nochmal in Erscheinung getreten. Ich halte übrigens grundsätzlich nicht besonders viel davon, Personen gleich zu setzen. Niemand ist wie...

Mathematik

Auf 77,5 Prozent kommt man nur, wenn man kurzerhand die Enthaltungen weglässt (31 von 40). Korrekt wäre aber (31 von 46), das sind dann 67,4. Aber 77,5 Prozent klingt natürlich besser ;-)
(Disclaimer: ich bin weder für Laschet, erst recht nicht für Söder.

@Möbius um 16:49

U. a. schreiben Sie „...oder mit Brezel- und Weissbiervorräten eingedeckt ...“ - in Bayern sind das Brezn. Brezeln gibt’s im Schwäbischen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Deutschland nicht wie Bayern werden sollte - jedes Bundesland hat seine Stärken und Schwächen; ich denke, die Leute hier im Forum können das gut abwägen, wo so die Stärken und Schwächen sind ...
Und noch was: ich denke mal, dass die allerwenigsten hier in Bayern Lust haben, mit den Sorgen und Nöten anderer Bundesländer zu tauschen - ich jedenfalls nicht, und ich genieße es, in Oberbayern zu leben (bzw. leben zu dürfen)!

um 17:24 von SinnUndVerstand

"Söders Promotion mit dem weltbewegenden Thema "Die Entwicklung der Kommunalgesetzgebung im rechtsrheinischen Bayern zwischen 1802 und 1818" hat anderswo den Stellenwert einer Hauptseminararbeit."

Der Stellenwert einer Arbeit ergibt sich aus ihrer Detailtiefe. Die Behauptung, dass Söders Doktorarbeit nicht die geforderte Detailtiefe erreicht, ist ein schwerer Vorwurf, der ohne weitere Belege nicht gemacht werden darf.
_

um 17:12 von Wolf1905

… Die Baerbock hat außer Talkshow Teilnahmen und Arbeit als Co-Vorsitzende bei den Grünen aber auch gar nichts vorzuweisen. Da sind Laschet und Söder als erfolgreiche MP ihres jeweiligen Bundeslandes, beide in Koalitionen, doch mit deutlich mehr Erfahrung ausgestattet

Sie haben den Lebenslauf von Baerbock scheinbar nicht drauf. Sonst würden sie nicht diesen Unsinn schreiben. Für ihre 41 Jahre hat sie meiner Meinung nach national und international einige Erfahrungen vorzuweisen. Söder und Laschet waren in diesem Alter auch noch nicht MP. Und wenn ich mir das rumgeeiere bei der Bewältigung der Coronapandemie ansehe, spricht dort auch nicht viel für die „erfahrenen“ MP.

@Ein Politiker, 17:09 Uhr - Negativstimmung ohne Grund

Mit Ihren Befürchtungen ("grüner Sozialismus") mögen Sie ja vielleicht sogar recht haben, wenn eine Regierung ohne Beteiligung der Union an die Macht gespült wird. Allerdings hat Frau Merkel dies nicht zu verantworten. Sie hat bei allen Wahlen viele Wählerstimmen für die Union eingefahren, weil sie die bürgerliche Mitte bedient hat, den Durchschnittsbürger, leistungsorientiert, fleißig, gut gebildet, konservativ und doch auch fortschrittlich/weltoffen, Familien... In diese Lücke sind die GRÜNEN gestossen. Unser Land und die CDU war mit Merkels Politik ganz gut gefahren. Selbst Frau Baerbock spricht von einem Land mit Wohlstand und wirtschaftlicher Kraft. Wer das Erbe, dass Frau Merkel hinterlässt, fortdauernd beschmutzt, darf sich nicht wundern, wenn sich potentielle Wähler abgeschreckt fühlen...

Am 20. April 2021 um 17:08 von Möbius

„Vor allem zeichnete sich Kohl - wie jetzt Laschet - durch Empathie aus. Nur so war die deutsche Wiedervereinigung möglich gemacht worden.“

Sie haben Recht.

Das habe ich gestern bei seiner Ansprache auch gedacht.

2x kam das Wort „Menschlichkeit“ vor.

@Bender Rodriguez 17:15 Uhr: Söder: „I will be back!“

Wie weiland der „Terminator“.

Wenn Laschet die Wahl verliert, ist Söder 2025 vermutlich Unions-Kanzlerkandidat. Oder auch nicht: denn Söders Profil entstand erst durch Corona, und das ist irgendwann vorbei.

Aber es geht doch um etwas anderes:

Wie hätte Markus Söder, der nie müde wurde Bayern als ein „Musterländle“ vorzustellen, glaubhaft seine Politik auf Deutschland übertragen können? Strauss war ein anderes Kaliber (der war Minister in Bonn) - und hat trotzdem verloren.

Es ist schon ein Unterschied ob ein Streber meint das er besser sei als andere - oder ob er Chancen hat als Klassensprecher gewählt zu werden!

@Helmut_S., 17:11

"(...) sie [Grünen-Chefin Annalena Baerbock] verrät deutsche Interessen zur sicheren Energieversorgung von Deutschland"

Das stimmt nicht. Wie u.a. diesem Auszug aus der Meldung „Wie weiter mit Nord Stream 2?“ vom 15.01. (tagesschau.de/wirtschaft/wie-weiter-mit-nordstream2-101.html) zu entnehmen ist:

„Aus energiepolitischen Gründen wird die Pipeline wohl ohnehin nicht gebraucht. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) besteht "weder kurz- noch langfristig eine Deckungslücke in Deutschland und Europa, die die Inbetriebnahme des Nord Stream 2 Projekts notwendig macht".
Kurzfristig stünden ausreichend Pipeline-, Flüssiggas- und Speicherkapazitäten zur Verfügung. Für weitere Lieferungen aus Russland gebe es freie Kapazitäten im Ukraine-Transit. Mittel- bis langfristig werde die Nutzung von fossilem Erdgas in Europa im dekarbonisierten Energiesystem und klimaneutralen Wirtschaftssystem deutlich zurückgehen, heißt es weiter in der Studie“.

Sollten die Grünen..

.. im September tatsächlich die stärkste Partei werden und die Kanzlerin stellen, was aufgrund dieser unsäglichen Entscheidung der verstaubten CDU Granden nicht unrealistisch ist, werde ich für 3Wochen hier Auszeit nehmen. Was ich hier heute so an gehässigen Kommentaren gegen Bayern lesen musste, ist schon genug. Auch wenn der Verlierer dann nicht Söder sondern Laschet heißen wird, wird die Häme wohl grenzenlos sein. Das lässt sich nach den heutigen Kommentaren schon abschätzen. Mögen die besseren Gewinnen. Mich wird es ja nicht mehr betreffen.

17:29 von Adeo60 @Stern2100, 16:49 Uhr

Söder, ein promovierter Volljurist mit bayer. Staatsexamina - das will schon was heißen...!

Bin da ganz bei ihnen, Sie haben aber schon den höhnischen Beitrag von 17:24 von User SinnUndVerstand dazu gelesen

re Möbius 17:08 / Selbstbestätigende Vergleiche

"Laschet wird unterschätzt wie Kohl"

Diese Vergleiche reden das fehlende Profil von Armin Laschet schön, der geschichtliche Bezug geht ansonsten ziemlich fehl.

Als Helmut Kohl die Bundestagswahl 1983 gewann, herrscht Wechselstimmung im Land, weil die Deutschen nicht mehr geglaubt hatten, dass die zerstrittene SPD/FDP Koalition noch etwas reißt. Kohl war keine intellektuelle Leuchte, aber er hat die Leute angesprochen und man nahm ihm die "geistig-moralische Wende ab".

Laschet sieht schon verbraucht und grau aus, bevor er zur Wahl antritt und für einen Wechsel, den sich die Deutschen nach der Ära Merkel wünschen steht er auch nicht. Den würde aber Söder verkörpern.

Kohl wurde von den Intellektuellen unterschätzt, Laschet aber wird von der breiten Wahlbevölkerung gewogen und für zu leicht befunden. Das sagen die Umfragen, und die "unterschätzen" nicht sondern werden von Wahlbürgern getragen, die eine reflektierte Meinung haben.

16:49 von Möbius - der norddeutsche Hass auf Bayern

ist hier Fehl am Platze und zeugt von einer Burgen-Mentalität, einen nicht weltoffenen Charakter und norddeutschen Minderwertigkeits-Komplexen. Aber warum eigentlich? ich bin gern Norddeutscher und bleibe das. Und in Bayern kann man über das peinliche "Feindbildchen" auch nur noch müde lächeln. Das sage ich als Norddeutscher.

@Möbius 15:43

„...Baerbock selbst ist aus meiner Sicht nicht als Kanzlerin geeignet, aber aus anderen Gründen.
Ich verstehe zB überhaupt nicht wie das angesichts ihrer zwei kleinen Töchter gehen soll ...“

Na, da ist er ja wieder der „Frauen und Kinder Reflex“, der nie einsetzt, wenn man davon ausgeht, dass Männer mit Kindern selbstverständlich eine willige Kümmerin zu Hause haben. Himmel hilf!

Mal abgesehen von dieser überholten Rollenvorstellung: Eine Frau in dieser Position hat den finanziellen Backround für bezahlte Unterstützung, der allen arbeitenden Frauen in Pflege, Schichtdienst, im prekären Arbeitsverhältnis, in bezahlbarem Wohnraum ohne Verkehrsanbindung ect. nicht gegeben ist.

17:36 von Karl Maria Jose...

>>..so gott will, alle auf annähernde werte. und baerbock kann nicht durchregieren<<

Wie kommen Sie denn auf die Idee dass in einem Sechsparteienparlament irgendeine/r durchregieren kann?
Das ist ja völlig weltfremd. Übrigens sollten Sie etwas gegen ihre Grünenphobie tun.

@Karl Klammer 16:02

„Laschet ohne Bodenpersonal“

Eigentlich fehlt ja der ganzen CDU/CSU das Bodenpersonal.

re vriegel 17:40 / Söder in BW beliebter als Laschet

"Die CDU gibt in BW ein trauriges Bild ab. Ein Lothar Späth ist weit und breit nicht zu sehen. Aber so schlimm, dass man sich den Söder herwünscht, so schlimm ist es dann doch noch nicht.

Der ist hier nicht sonderlich beliebt."

Wenn Sie den letzten Satz nicht belegen könnenund nur aus eigener Wunschvorstellung heraus so sagen, dann gehe ich mal vom Gegenteil aus.

Ich bin mir sicher, dass der bayerische Nachbar-MP in Baden-Würrtemberg deutlich beliebter ist als Laschet.

an Adeo60 um 17:16

"Es geht m.E. also nicht um einen Neuanfang, sondern um eine Fortschreibung der Erfolgsgeschichte Deutschland. "
Ja, wir sind ein Land mit viel Wohlstand. Aber um welchen Preis? Mit welchem Recht beanspruchen wir einen Wohlstand, der eine ökologischen Fußabdruck bewirkt, der zum Zusammenbruch des ökologische Systems Erde führen muss. Dann noch die Lüge immer mehr andere Staaten könnten diesem Weg folgen. Das Fiasko des arabischen Frühlings ist wohl nicht genug.

Die Existenzlüge des Liberalismus, die die Staaten der alten Welt beherrscht, führt diese Staaten in den Abgrund.
Sie beruht auf einem falschen Menschenbild. Der Mensch ist Gemeinschaftswesen und kein ego- bestimmtes Wesen, das immer nur ich, ich, ich schreit.

Nichts verwerfliches

Ich sehe nichts Verwerfliches an der Situation: Auch, wenn es herbeigeschrieben wird: Die Union hat aus 2 für tauglich angesehenen Kandidaten einen aussuchen müssen.
Den Prozess dahin haben sie zu einem bestimmten Grad veröffentlicht, transparent gemacht.

Das gleiche haben die Grünen getan: Ausgewählt. Nur eben nicht den Prozess dahin veröffentlicht oder irgendwie nachvollziehbar gemacht.

Dennoch wird vielfach so getan, als sei die Union an der "Selbstzerstörung".

Ich denke, hätte die Union es so gemacht wie die Grünen, hätte "die Medienladnschaft" von "Hinterzimmerkungelei" geredet.

Die Union hat, si scheint es mir, bei den Medien gerade verloren. Egal, was sie machen: Es wird mit negativen Worten konnotiert.

Ganz ehrlich: Ich finde das Gebahren der Grünen, diese gespielte Harmonie und die Hinterzimmerabreden viel, viel bedenklicher.

PS: Ich hätte gerne Söder gewählt. Jetzt werde ich mich mit Laschets Positionen tiefer befassen müssen. Schlimm? nein.

Politikwechsel

Ohne einen Politikwechsel, weg von einer ziellosen Wachstumspolitik zu einer aufgabenbezogen Politik wird sich nichts ändern.
Bei den Grünen scheint zumindest die Tendenz erkennbar.

@SinnUndVerstand, 17:24 Uhr

Wie kommen Sie zu der Erkenntnis, dass die Doktorarbeit von Herrn Söder den "Stellenwert einer Hauptseminararbeit" hätte? Haben Sie die Arbeit gelesen, vetl. selbst einen vergleichbaren Leistungsnachweis erbracht?

17:42 von Adeo60

"... das Unternehmen von einem Ehepaar mit Migrationshintergrund geführt (wohl auch dank Frau Merkel) ..."

Da sollten Sie sich über die Biografien der beiden so h noch einmal belesen.
Mit dem Werdegang der beiden hat Frau Merkel ganz sicher nichts zu tun.

15:43 von Möbius

Zitat:"Ich verstehe zB überhaupt nicht wie das angesichts ihrer zwei kleinen Töchter gehen soll "

Haben Sie diese Überlegung jemals bei einem männlichen Politiker mit Kindern angestellt? Wenn nicht, warum dann bei Frau Baerbock? Ein Denken wie in den 50er-Jahren...

16:33 von free Nawalny

warum sollte man baerbock wasser reichen? weil sie beruflich auf einer stufe mit KGE steht? aber sie ist ja noch jung, und kann das studentenleben noch mit einem abschluss beenden

@von Adeo60

"Die AfD-Protagonisten müssen eigentlich erkennen, dass Wählerstimmen für diese Partei zwangsläufig zu Konstellationen wie GRR oder einer Ampelkoalition führen."
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Der Regierungswechsel 1969 kam auch nur zustande, weil die NPD mit 4,7 % der Union entscheidende Stimmen abgenommen hat. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, dass zumindest im Osten viele Wähler*innen der AfD zuvor die Linke gewählt haben. Einfache Lösungen haben dort wohl Konjunktur.

17:15 von Bender Rodriguez

>>" hätsd des besser mal Mi macha lossa"<<

Als Nürnberger würde sich Söder vermutlich nicht Boarisch sondern eher Frrränkisch ausdrücken.;-)

Zu 17:36 von carsten67 -Fake-News

Bayern .. liegt bei der Impfquote nur auf Platz 7...

Suchen mit eingefärbten Brille. Was soll das. Laschet macht den Unions-Kandidaten, hoffentlich wird in NRW und in Bayern Corona erfolgreich bewältigt.
Als Punktesystem für politische Bewertungen ist Corona denkbar ungeeignet.

Bayern liegt aktuell (Statista) bei der Zweitimpfung sogar knapp vorn um 0,2%-Punkte. Bei der Erstimpfung sind beide bei rund 21 % angekommen und fast gleichauf. Wenn schon, auch hier ein Unterschied ebenfalls von 0,2%-Punkte zu Gunsten NRW.
Also wenn man so will unentschieden.

@Tagesschlau2012, 17:43

Eine Koalition mit der FDP als Partner wäre ohnehin m.E. wenig erstrebenswert. Eine Koalition der Union mit den GRÜNEN als Juniorpartner könnte ich mir dagegen gut vorstellen. Und wenn Sie auf die Bedeutung von Umfragen verweisen, so kann man auch festhalten, dass Kanzlerin Merkel noch immer die mit Abstand beliebteste Politikerin in Deutschland ist.

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