BKA: Ermittlungen wegen rassistischer Chat-Nachrichten

Kommentare

Dauerhaft wachsam bleiben

Gut, dass es bei uns möglich ist, solche bedrückenden Vorgänge zu untersuchen und zu verfolgen. Das ist längst nicht überall so. Da werden einfach Fakten geschaffen: Genozide aktuell in China, Ruanda, Brasilien (indigene Bevölkerung), Myanmar ..., Femizide weltweit ...

Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung unserer deutschen Mitbürger jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein.

Einstellung?

Das BKA habe eine "besondere Verantwortung für die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung", wie eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage mitteilte. Das Ziel solle daher sein, "gemeinsame Werte im Alltag des BKA zu manifestieren"./

Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?

Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.

könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres

10:17, Sisyphos3

>>Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.
könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres<<

Sie haben den Artikel nicht gelesen?

Am 20. April 2021 um 10:17 von Sisyphos3

Zitat: Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.----- könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?

Vielleicht hülfe es zunächst, den TS-Artikel zu lesen.

Menschen mit besonderer Verantwortung

Würde man die Kriterien für eine Einstellung in diesem Bereich nach humanistischen Gesichtspunkten ausrichten, fänden sich bestimmt sehr wenige Kandidaten für solche Einheiten.
Wer eine soziale und Menschen freundliche Einstellung hat,findet sich in den entsprechenden Berufen wieder.
Menschen die gerneWaffen benutzen haben natürlich eine andere Einstellung.
Das ist kein Urteil über ihren Charakter, sondern beschreibt nur die Neigung für bestimmte Tätigkeiten.

Bedenkliche Betrachtungsweise

"Dabei konnten einige Vorwürfe entkräftet werden, so sei etwa Mobbing, Alkoholexzess und angeblicher Arbeitszeitbetrug nicht nachweisbar gewesen."

Also, es gibt ein potentiellen Vorwurf: "Man, da haben wir uns den Tag vorher getroffen (war auf der Auslandsreise von Angela in SA) und haben uns ins Koma gesoffen. Ich konnte nicht mittrinken, da ich zu dem Zeitpunkt Tabletten einnehmen musste..."

Sorry, gilt nicht, das musst Du beweisen.

Unterschiede wahrzunehmen ist erlaubt, Diskriminierung nicht

Erfahrungen mit Menschen oder Gruppen, denen man aufgrund ihrer äußeren Merkmale oder ihres Verhaltens bestimmte Eigenschaften zuordnet, hat wohl jedeR von uns.
Ich meine, dass man das nicht unbedingt Rassismus nennen sollte. Ist man mehrmals von reisenden Taschendieben belästigt oder sogar beklaut worden, schaut man sich 3er-Gruppen von Menschen im Zug oder auf dem Bahnhof genauer an.
Bis vor Kurzem war das "Antanzen" durch junge Männer zwecks Raubes/Diebstahls bei uns in der Innenstadt "modern".
Ausgebeutete Männer aus Südosteuropa auf unseren Baustellen beschämen mich und wecken mein Mitleid.
Sind wir als Nordeuropäer in Südeuropa oder Südamerika unterwegs, fallen wir dort aufgrund unserer Größe/Haarfarbe auf, es werden uns ebenfalls bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.
Was Sexismus/Diskriminierung von Frauen betrifft: Das geht quer durch alle Gruppen, auch unter Frauen.
Das Wahrnehmen von Unterschieden finde ich nicht schlimm, solange es nicht zu Diskriminierung führt.

Am 20. April 2021 um 10:15 von grübelgrübel

"Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?"

Wie kommen Sie darauf? Wenn eine Firma sich selbst einen Code of Conduct gibt, heißt das doch auch nicht, dass man bislang gegen eben die Regeln dieses Kodex überproportional oft verstoßen hat. Überhaupt, was stellen Sie sich unter der Arbeit des BKA eigentlich vor? Dass jeder BKA-Mitarbeiter den ganzen Tag lang mit 'ner Knarre in der Tasche durch die Gegend läuft? Selbst in der sogen. Sicherungsgruppe (Personenschützer) ist nur ein Teil der Mitarbeiter bewaffnet, und zwar ausschließlich während des Dienstes. Für Waffenfetischisten ist das nicht das richtige, die zieht es eher zum militärischen Dienst.

10:17 von Sisyphos3

>>...könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?<<

Muss man das? Es ging sicher nicht um Gender * Sternchen. Den genauen Wortlaut solcher Diffamierungen können wir uns alle doch ersparen und den Ermittlern überlassen.

Hitlergruß und Ähnliches

". Er habe vielmehr "cool wirken" wollen,"

Beamte, die mit Sicherheitsaufgaben betraut sind, sind doch hoffentlich im Erwachsenenalter, oder? Wieso können sich diese Beamten dann mit Teenager-Argumenten rausreden? Wenn es noch "cooler" wird in dieser Republik, werden wir erfrieren.

So etwas hat im Staatsdienst nichts zu suchen, und wir sollten als Allgemeinheit bei solchen Leuten - und denen, die sie decken bzw. dafür sorgen, dass sie kaum Konsequenzen zu tragen haben - auch nicht mehr für deren komfortables Gehalt und spätere Pension aufkommen müssen.

@Sisyphos3, 10:17

Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.
könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?

Das geht doch aus dem Artikel ganz eindeutig hervor. Ihre Frage klingt irgendwie nach "zu schnell gefahren? Das verstehe ich nicht, Herr Wachtmeister. Was bedeutet denn zu schnell gefahren, können Sie mir das mal definieren?"

Am 20. April 2021 um 10:17 von Sisyphos3

>>Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.

könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres<<

Vielleicht haben Sie diesen Abschnitt überlesen.

"Die Einsatzländer der BKA-Personenschützer sollen etwa als "Dreckslochländer" oder "Affenländer", die dort lebenden Menschen als "Bimbos" bezeichnet worden sein."

Sexismusvorwürfe, bzw. die Aussagen dieser Herren will ich erst gar nicht lesen. Aber ich denke man stellt das nicht einfach so in den Raum.

Materialklau bei Bund und Länder

Wenn Waffen und Munition geklaut werden und es keiner merkt. Was geht aus Deutschen Amtsstuben denn sonst noch so in der Aktentaschen mit nach Hause.

Wieviel Locher und Tacker brauchen denn eine deutsche Amtsstube im Jahr ?

Bei mir kommt jeden Tag eine Politesse wegen 5 Euro fürs Falschparken. Wenn ich im Landratsamt die Eingangstür klaue merktd as wohl keiner

@ grübelgrübel um 10,15 Uhr, Ihre Frage

"Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?"
Ihre Vermutung "Affinität zu Waffen" leuchtet ein, ohne geht es in dem Beruf nicht. Ich z.B. kann schon das Knallen nicht vertragen, zudem fehlt mir das technische Verständnis und die Freude an solchen gefährlichen Geräten.
Zum zweiten Teil Ihrer Vermutung"rassistische Einstellungen": Warum sollte ein Kriminalbeamter aufgrund von rassistischen Einstellungen diesen Beruf wählen? Gibt es keine deutschen Kriminellen? Oder kann man sich als Beamter beim BKA die Gruppe an Kriminellen aussuchen?

10:15 von grübelgrübel

Zu rassistischen Einstellungen nicht unbedingt, zu Uniform und Waffen dann tendenziell schon. In einer uniformierten bewaffneten Umgebung ist man eher cool, wenn man martialisch auftritt als wenn man das Gegenteil vertritt. Das kann dann rassistisch sein, oder eine Haudraufmentalität. Ich würde es nicht verallgemeinern. Da ich auch Polizisten kenne. Problem, je riskanter der Job, umso höher scheint der Anteil derer, die sich Extremen zuneigen. Ein Teil wird dort gezielt hingegen aufgrund einer bestimmen politischen Voreinstellung. Wäre gut wenn sich mehr normale Leute für die extremen Jobs interessieren würden.

10:02 von draufguckerin

"Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung unserer deutschen Mitbürger jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein."
*
Bitte um Berichtigung!
Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung von "Ausländern und Deutschen" jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein."

Eine besondere Sorte von Personenschützern

innerhalb der Personenschützer für das Volk resp. seine demokratisch gewählten Vertreter*innen - wie sind diese Besonderen hineingekommen, um dann, wie im trojanischen Pferd geschützt, ihr Unwesen zu treiben? - Das geht nicht ohne schützende Hände. Mich irritiert, daß dieses Ministerium seit 1949 mit kurzen Unterbrechungen fest in CDU/CSU-Hand ist (72 : 19 Jahre). - Wie entstehen dabei trotz allen Wissens solche Einfallstore? -

@draufguckerin um 10:02

Ja, es ist richtig, dauerhaft wachsam zu sein. Wenn Journalisten solche Vergehen, Verfehlungen etc. aufdecken, muss das zuständige Ministerium (hier wohl das Innenministerium) konsequent diese Vorgänge untersuchen, und wenn entsprechende Nachweise für diese Vergehen vorliegen, auch hart durchgreifen (Entlassung und Strafverfolgung). Das darf es in unserem Land nicht geben.
Ich befürchte leider, dass solche Vorkommnisse, trotz intensiven Schulungen, immer wieder vorkommen (können) - vielleicht liegt es auch an der Personengruppe, die sich für solche Berufe bewerben (und für solche Verfehlungen "empfänglich" sind)?

10:02 von draufguckerin

" Dauerhaft wachsam bleiben"

Da stimme ich Ihnen uneingeschraenkt zu. Rassismus, Faschismus und viele andere menschenverachtende Einstellung muessen bereits an der Wurzel bekaempft werden.

Vom Unkrautzupfen

Jeder Gartenliebhaber weiß, dass es gilt, den Anfängen zu wehren, also regelmäßig das Unkraut zu zupfen, bevor es heranwächst, sich ausbreitet und tief verwurzelt.
.
Schon beim Mord in Solingen, wie auch bei NSU (Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe), wie auch bei Anis Amri etc. gab es Ermittlungspannen, versäumte Kommunikation, ja gar "verschwundene" Akten. Mit anderen Worten: das Unkraut hat sich schon so ausgebreitet, dass man mit Zupfen allein nicht mehr dagegen ankommt.

Jede/r @10:15 von grübelgrübel

>>>Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?>>>

Jede/r ist radikalisierbar! Leider

20. April 2021 um 10:17 von Sisyphos3

"genauer definieren?"

Ihre Sensationsgier sollten Sie im Zaume halten. Die ts-Redaktion handelt hier verantwortungsbewusst in ihrer redaktionellen Freiheit, wenn nicht jeder rassistische Unrat auch noch ungefiltert weiterverbreitet wird.

Ich habe hier bereits aus Erfahrungen meines Vaters geschildert (bei aller gebotenen Rücksichtnahme). Er hatte seit 1945 (als Unbelastete von der US-Verwaltung eingestellt wurden) in 41 langen Polizeidienstjahren seinen Kopf hingehalten in meiner norddt. Heimat-Hansestadt.

Leider sind mir im Jugendalter bei Begegnungen mit Kollegen anlässlich von Grillabenden im privaten Kreise auch Äußerungen zu Ohren gekommen, die lange bevor es (a)soziale Medien gab, bereits ein Weltbild offenbarten (vor allem unter Alkholeinfluss), welches in die ganz rechte Ecke passte.

Sozusagen das, was man heute in jedem AfD-Chat (offen o. in abgeschirmten Chats) mitbekommt.

Der Beruf (Hierarchiestrukturen, Korpsgeist) zieht leider einige ungeeignete Leute an.

Wie wäre es - @draufguckerin -,

wenn in einem solch hochsensiblen Bereich gar nicht erst die "bedrückenden Vorgänge" entständen? Dann wäre man "dauerhaft wachsam" geblieben; so hat wohl doch eine leichte Sedierung Platz gegriffen und das Einschlupfloch geöffnet. -

Wie definiert man genau...

um 10:17 von Sisyphos3

,,Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.
könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres"

Erwarten Sie detailgenaue Widerwärtigkeiten und ne gehörige Prise Kopfkino in einem TS Artikel? Es sollte doch genügen, dem Urteil von Ermittlungsbehörden über Tatbestände Glauben zu schenken und reichen die bekanntgewordenen, in der Darstellung bereits gelieferten Details nicht aus?

,,Dreckslöcher, Bimbos..."

Es gibt eben Leute, denen es nicht so leicht fällt, ihre deutsche Überheblichkeit so gefällig zu überspielen wie diejenigen, die sie so gerne schützen würden, wenn die am Ruder wären.

10:15, grübelgrübel

>>Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?<<

Der Verdacht liegt nahe.

Polizei und Militär ziehen wohl generell Menschen mit einem autoritären Weltbild an. In einem demokratischen Staat müssten die „ausgesiebt“ werden. Was aber wahrscheinlich nicht immer geschieht, da doch einige Vorgesetzte ähnlich gestrickt sind.

Autoritär denkende Menschen lieben oft Waffen und sind gern mal rassistisch.

@Sisyphos3

"Am 20. April 2021 um 10:17 von Sisyphos3
Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.

könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres"

Aus dem Artikel:

"Jedoch soll man auf eine geschlossene Chatgruppe gestoßen sein, in der ein Kommandoführer unter anderem Enthauptungsvideos geteilt habe. Zudem seien dort rassistische und frauenfeindliche Inhalte verbreitet worden. Die Einsatzländer der BKA-Personenschützer sollen etwa als "Dreckslochländer" oder "Affenländer", die dort lebenden Menschen als "Bimbos" bezeichnet worden sein."

Genau genug?

10:15 von grübelgrübel

"Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?"
*
Haben Sie stichhaltige Anhaltspunkte, Quellen, oder gar Beweise dafür, dann sollten Sie diese auch nennen!
Nur vermuten (Bauchgefühl) hilft nichts,
sondern bereitet den Verschwörungs-Fans wieder den Boden,
ihre abstrusen Verschwörungs-Märchen zu stricken!

@grübelgrübel

"Am 20. April 2021 um 10:15 von grübelgrübel
Einstellung?

Das BKA habe eine "besondere Verantwortung für die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung", wie eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage mitteilte. Das Ziel solle daher sein, "gemeinsame Werte im Alltag des BKA zu manifestieren"./

Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?"

Ja, ist so. Einen Link zu einer entsprechenden Quelle kann ich Ihnen auf die schnelle leider nicht liefern. Ich habe darüber schon einige Dokus gesehen.

Dazu gibt es Studien, die schon vor Jahren gemacht wurden, unter anderem bei der CIA, weil man dort festgestellt hatte, daß sich bei solchen Einheiten eine gewisse Homogenität breit machte und es kein "Querschnitt" der Bevölkerung ist, wenigstens ungefähr, wie es wünschenswert wäre. Eine etwas umständliche Formulierung für Korpsgeist.

@Sisyphos3

Betreff: "Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.
könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres"

Und der Rest ist Einbildung einiger Hysteriker? Oder was wollen Sie hier suggerieren?

@draufguckerin, 10:02

"Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung unserer deutschen Mitbürger jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein"

Nicht nur aufgrund derer. Und auch nicht nur für uns. Aber in der Tat ganz besonders für uns. Und "in der Tat" heißt: nicht nur mit Worten.

@ 10:17 von Sisyphos3

"Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen.
könnte man das jetzt etwas genauer definieren ?
Verschwundene Munition ist da ja schon was stichfesteres"

Stimmt, bei diesen Vorwürfen sollte man schon etwas genauer werden.

Artikel: "Chatgruppen gebe, in denen rassistische und sexistische Inhalte geteilt würden."
Wenn ich dies richtig verstehe, haben die Beteiligt selbst nichts beigetragen, sondern z.B. Bilder/Videos mit diesen Inhalten geteilt.

Einige (sieht man die Anzahl, müsste man sogar sagen, die meisten) Vorwürfe wurden ja entkräftet:
Artikel: "Dabei konnten einige Vorwürfe entkräftet werden, so sei etwa Mobbing, Alkoholexzess und angeblicher Arbeitszeitbetrug nicht nachweisbar gewesen."

In welchem Kontext??

Zitat: "Jedoch soll man auf eine geschlossene Chatgruppe gestoßen sein, in der ein Kommandoführer unter anderem Enthauptungsvideos geteilt habe."

In welchem Kontext wurde ein derartiges Video geteilt? Das ist doch entscheidend!

Ohne diesen Kontext, ist eine derartige Information völlig wertlos, wenn nicht sogar irreführend.

Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?

10:44 von draufguckerin @ grübelgrübel

>>Warum sollte ein Kriminalbeamter aufgrund von rassistischen Einstellungen diesen Beruf wählen? Gibt es keine deutschen Kriminellen? Oder kann man sich als Beamter beim BKA die Gruppe an Kriminellen aussuchen?<<

Warum lesen Sie den Artikel nicht den Sie kommentieren?
Ich helfe Ihnen. U.a. seht dort: Die Einsatzländer der BKA-Personenschützer sollen etwa als "Dreckslochländer" oder "Affenländer", die dort lebenden Menschen als "Bimbos" bezeichnet worden sein.
Na, klingelts?

11:10, davidw.

>>10:15 von grübelgrübel
"Kann es sein, dass sich überproportional viele Personen für diese Tätigkeiten bewerben, die eine besondere Affinität zu Waffen und rassistischen Einstellungen haben?"
*
Haben Sie stichhaltige Anhaltspunkte, Quellen, oder gar Beweise dafür, dann sollten Sie diese auch nennen!
Nur vermuten (Bauchgefühl) hilft nichts,
sondern bereitet den Verschwörungs-Fans wieder den Boden,
ihre abstrusen Verschwörungs-Märchen zu stricken!<<

Daß Polizei und Militär autoritär gestrickte Menschen anziehen ist kein Verschwörungsmärchen, sondern eine Binsenweisheit.

Daß solche Menschen oft eine Affinität zu Waffen und/oder ein rassistisches Weltbild haben ebenfalls.

Autoritäre Humanisten sind mir jedenfalls noch nicht untergekommen.

@ um 10:02 von draufguckerin

Ja, da haben Sie recht. Heutzutage ist die Untersuchung solcher Vorfälle möglich, wenn auch immer noch zu oft nur halbherzig.
Aber anders als frühere Linke, sich auf den Marsch durch die Institutionen machen wollten, waren und sind die Rechten in diesen Institutionen immer vorhanden. Bis heute. Und nicht selten in exponierter Stellung.
Der „Spiegel“ hat letzte Woche zB einen Artikel zur Zusammenarbeit des CIA(!) mit echten Nazis in der BRD schon in den 1950er Jahren veröffentlicht.
Da kann man nachlesen, dass in deutschen Behörden, bis hinauf zu Ministerien, Ministern und Kanzler, sehr gut bekannt war, welche faschistischen Umtriebe in der BRD möglich waren.
Ganz abgesehen vom schlimmsten Nazi - Schreibtischtäter und Staatsekretär unter Adenauer, Herrn Globke!
All diese Begebenheiten haben die Saat gelegt für die nicht abreißende Serie von rechtsradikalen Vorfällen in unseren Sicherheitsbehörden. Und für das gesamte Naziproblem in der BRD, mit mehr als 1000 „Todesfällen“ und Morden.

11:39, Blitzgescheit

>>Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?<<

Sie meinen, gewissermaßen ein Lehrvideo des auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung?

Sie können das gar nicht ernst meinen, was Sie hier, egal unter welchem Nick auch immer, schreiben.

Am 20. April 2021 um 10:49 von davidw.

10:02 von draufguckerin: "Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung unserer deutschen Mitbürger jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein."
*
Zitat: Bitte um Berichtigung!
Aufgrund unserer schrecklichen Vergangenheit, der Ermordung von "Ausländern und Deutschen" jüdischen Glaubens, ist es richtig, dauerhaft wachsam zu sein."

Juden christlichen Glaubens oder jüdische Atheisten wurden auch nicht verschont.

Kann es sein @11:39 von Blitzgescheit

>>>Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?>>>

Dass Sie gerade Radikalisierung verharmlosen bzw relativieren, weil Sie das "nicht so schlimm" finden?
Fast gar nix, nur ein paar Kerle die unbedacht, ruppige "Späße" treiben?

@draufguckerin

Am 20. April 2021 um 10:37 von draufguckerin
Unterschiede wahrzunehmen ist erlaubt, Diskriminierung nicht

Erfahrungen mit Menschen oder Gruppen, denen man aufgrund ihrer äußeren Merkmale oder ihres Verhaltens bestimmte Eigenschaften zuordnet, hat wohl jedeR von uns.
Ich meine, dass man das nicht unbedingt Rassismus nennen sollte. Ist man mehrmals von reisenden Taschendieben belästigt oder sogar beklaut worden, schaut man sich 3er-Gruppen von Menschen im Zug oder auf dem Bahnhof genauer an."

Doch, muß man. Weil es Rassismus ist. Wenn die Taschendiebe Deutsche gewesen sein sollten, bin ich mir sehr sicher, daß Sie niemals auf die Idee kämen, alle Deutsche seien Taschendiebe und ständig aufpassen würden, wenn Ihnen blonde, blauäugige entgegen kämen.
Was Sie ansprechen ist Denken in Stereotypen, was grundsätzlich nichts schlimmes ist, alle Menschen tun es, mehr oder weniger. Allerdings ist der Grat zwischen Stereotypen und Rassismus ein extrem schmaler.

"Munition verschossen"

Zitat: "Auch verschwundene Munition innerhalb der Sicherungsgruppe beschäftigt das BKA. So hätten die Personenschützer mehrfach auf Schießständen trainiert und dabei täglich Munition im vierstelligen Bereich verschossen."

Nein. So was. Jetzt versuchen Personen, die um den Schutz von Personen und der Gefahrenabwehr bestellt sind, die Fertigkeiten, die für dieses Waffenhandwerk vonnöten sind, dadurch aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, indem sie sich einem regelmäßigen Training unterziehen.

Sorry, ich kann jetzt gerade nicht die Skandalträchtigkeit dieser Information erkennen.

Man möge es mir bitte erklären!

Auch ein Thema bei dem eine

Auch ein Thema bei dem eine grüne Regierung sicher aufräumen wird. Die C-Parteien sind leider zu verfilzt in diesem Thema. Nur zur Erinnerung: ein rechter Verfassumgsschützer gedeckt von Seehofer himself.

11:39, Blitzgescheit

>>Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?<<

Solche Videos guckt man nicht, um sich zu informieren, sondern um sich aufzugeilen. Es sind Gewaltpornos. Um dafür empfänglich zu sein, bedarf es einer ganz bestimmten Persönlichkeitsstruktur.

Unterschied: echte v politische Straftat

Munition zu stehlen wäre eine echte und nicht nur politische Straftat. Und je nachdem wie ernst es gemeint war, könnte auch folgendes eine echte und nicht nur politische Straftat sein:

Ein BKA-Personenschützer soll zudem im Rahmen der Zehn-Jahres-Feier der Einheit einen anderen Kollegen bedroht haben.

Ich frage mich daher wieso der Fokus so auf die politischen "Straftaten" gerichtet ist.

Zudem wäre Belästigung auch eine echte Straftat, davon ist jedoch nichts zu lesen.

Am 20. April 2021 um 11:03 von fathaland slim

Zitat:
"...Der Verdacht liegt nahe.

Polizei und Militär ziehen wohl generell Menschen mit einem autoritären Weltbild an. In einem demokratischen Staat müssten die „ausgesiebt“ werden. Was aber wahrscheinlich nicht immer geschieht, da doch einige Vorgesetzte ähnlich gestrickt sind.

Autoritär denkende Menschen lieben oft Waffen und sind gern mal rassistisch..."

Ich war auch Dienststellenleiter bei der Polizei und würde ihnen gern mit einer Anzeige, wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beleidigung über die Staatsanwaltschaft zukommen zu lassen.
Sie verunglimpfen mit ihrer Meinung Polizisten, welche ehrlich und gewissenhaft ihren Dienst verrichten.
Aber eine Frage habe ich trotzdem, für was haben wir überhaupt den Verfassungsschutz? nur um Sportschützen zu durchleuchten?

@AfD-Presseabteilung

"Am 20. April 2021 um 11:39 von Blitzgescheit
In welchem Kontext??

Zitat: "Jedoch soll man auf eine geschlossene Chatgruppe gestoßen sein, in der ein Kommandoführer unter anderem Enthauptungsvideos geteilt habe."

In welchem Kontext wurde ein derartiges Video geteilt? Das ist doch entscheidend!

Ohne diesen Kontext, ist eine derartige Information völlig wertlos, wenn nicht sogar irreführend.

Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?"

Natürlich, ist genauso eine Illustration zur Warnung wie "Bimbo" und "Dreckslochländer", womit Sie gleich den Kontext haben. Steht im Artikel.

Sie übertreffen sich mal wieder selbst bei Ihren Bemühungen der Selbstverharmlosung und der Verharmlosung von Rechtsetremisten.

Finde ich einfach nur noch ekelhaft.

Am 20. April 2021 um 11:39 von Blitzgescheit

Zitat: In welchem Kontext?? Zitat: "Jedoch soll man auf eine geschlossene Chatgruppe gestoßen sein, in der ein Kommandoführer unter anderem Enthauptungsvideos geteilt habe."

In welchem Kontext wurde ein derartiges Video geteilt? Das ist doch entscheidend! Ohne diesen Kontext, ist eine derartige Information völlig wertlos, wenn nicht sogar irreführend. Kann es sein, dass derartige Enthauptungsvideos in der benannten Chatgruppe als eine Illustration oder Warnung herangezogen wurde, um auf Gefahren und Gewaltphänomene hinzuweisen, die in gewissen Ländern häufig vorkommen?

Der Kontext des Artikels lässt mir die Vermtung, es könne sich um ein Schulungsvideo gehandelt haben, nicht naheliegend erscheinen.

Nein, das ist keine

Nein, das ist keine Entschuldigung, bestenfalls ein Erklärungsversuch:
Manch Einer wird durch sein Amt "hartgesotten". Polizeibeamte, die, wie es in Berlin häufig geschieht, übelst beschimpft angespuckt werden, legen sich einen Panzer zu. Wie sollen sie reagieren? "Greifen sie durch", so drohen stets harte Maßnahmen. Also erdulden sie und begraben ihren Frust ganz tief im Inneren. Auf Dauer geht das aber nicht gut. Werden sie dann noch aus einer Gruppe heraus besonders häufig und extrem angegriffen, zumindest aber nicht ernst genommen, so baut sich eine unheilvolle Haltung auf ("Erfahrungswerte").
Von Personenschützern wird eine besondere Hingabe erwartet, bis hin zur Selbstaufopferung. "Softies" kann man da nicht gebrauchen. Jeder kann sich selbst fragen, ob er lieber von einem wattebauschwerfenden Softie oder einem brutalen Schläger verteidigt werden möchte, wenn er in einer Notsituation steckt.
Dennoch gilt: Nein, Rassismus ist durch nichts zu rechtfertigen!

Am 20. April 2021 um 11:35 von Giselbert

Einige (sieht man die Anzahl, müsste man sogar sagen, die meisten) Vorwürfe wurden ja entkräftet:
Artikel: "Dabei konnten einige Vorwürfe entkräftet werden, so sei etwa Mobbing, Alkoholexzess und angeblicher Arbeitszeitbetrug nicht nachweisbar gewesen.

Das, was Sie genannt haben, kommt auch anderswo vor.

Darauf liegt aber nicht das Hauptaugenmerk.

Ein Skandal ist der berichtete Rassismus in einer Bundesoberbehörde.

Darstellung: