Ihre Meinung zu: Lehrerverband kritisiert Grenzwert für Schulschließungen

20. April 2021 - 8:20 Uhr

Wechsel in den Distanzunterricht bei einer Inzidenz von 165: So sieht es die aktuelle Fassung der "Bundesnotbremse" vor. Zu spät, kritisiert der Lehrerverband und drängt auf eine Verschärfung des Entwurfs.

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Kommentare

Sie haben

Recht.... der Grenzwert sollte auf 50 x Pi festgelegt werden.... klingt dann als super Kompromiss aus Wissenschaft und Politik.... also: 157.0796326795

Zickezacke, Zickezacke, HoiHoiHoi

Klar, um 165 zu erreichen, müssen wir schon noch ein wenig locker lassen, aber dann .....
.
Mir ist noch nie einleuchtend gewesen, warum Kinder weniger Viren übertragen sollten, als Erwachsene. Seit einem Jahr konnte "die Wissenschaft" diese Frage nicht richtig klären. Warum nur?

Inzidenzwerte allein taugen gar nichts

Inzidenzwerte sind manipulierbar und taugen wissenschaftlich gar nichts. Eine Kombination aus verschiedenen Parametern wäre nötig, oder ein echter Prozentsatz der Bevölkerung.
Warum hält die Politik an dieser unwissenschaftlichen Wertaufstellung fest?
Weil sie manipulierbar ist?
Weil sie damit lenkbar bleibt?
Weil man damit die nötige Panik in der Bevölkerung aufrecht erhalten kann, die Seehofer in seinem Schreiben vom Innenministerium von einigen Wissenschaftlern erzeugt haben wollte?

Sind in den Schulen die Tests negativ, findet Unterricht statt. Sind sie positiv und bestätigt, bleibt die Klasse zu. Das wäre sinnvoll. Überwiegen positive Fälle an Schulen und kommt es zu einer Ausbreitung, wechselt man in den Distanzunterricht.
Das wäre dann angemessen, planbar und gibt den Schülern die Chance auf Bildung.

Ausgangssperren ab 22 Uhr, aber Hotspots in den Schulen....das ist wirklich niemanden mehr zu erklären. Die Politiker sind anscheinend nicht mehr Herr der Lage u Vernunft.

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln...

Es ist zum Haareraufen- Schulen auf, Schulen zu, und zwar ab Inzidenz von 100? 165? 200? Oder wann? Bei allem Respekt vor Covid und den schlimmen Folgen, die auftreten können, aber hat eigentlich schon mal einer mit uns Grundschullehrern gesprochen, wie wir die Situation für die Kinder einschätzen? Als Grundschullehrer weiß ich, wie dringend junge Schulkinder Anleitung und Hilfe beim Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen brauchen. Und ich sitze nun bei geschlossenen Schulen zu Hause, denke mir Aufgaben für die Kinder aus und kann nur hoffen, dass die Eltern zur Stelle sind und helfen... Denn online-Unterricht funktioniert nicht in der Grundschule- egal, wie oft die zunehmende Digitalisierung der Schulen gelobt und als Allheilmittel gepriesen wird! Bin ich eigentlich der Einzige, der Computerlernen in der Grundschule unmöglich, ja sogar schädlich findet? Ich bin ein bekennender Analog- Lehrer, und will das auch bleiben. Also lasst die Schulen auf und sorgt für Sicherheit für alle!

Schulen müssen immer offen bleiben

Unabhängig vom Infektionsgeschehen.

Die meisten Lehrer hier sehen das ähnlich.

Corona ist für Kinder weniger gefährlich als die Grippe und auch die meisten Lehrer sind keine Risikogruppe.

Ich wundere mich immer, dass solche Vertretungen solche medizinisch nicht haltbaren Positionen vertreten.

Das hat doch rein mit Angst zu tun.

Auch der Inzidenzwert von 165 ist ein Zeichen dafür, dass Politik zwar Kompromiss kann, aber eben nicht Pandemie.

Entweder auf, oder zu.

Ein bisschen schwanger geht nicht.

Erfahrene Epidemiologen wie Stöhr und Kollegen sagen klar, dass Kinder dem „Geschehen folgen, ihm aber nicht voraus gehen“.

Klarer kann man das kaum sagen...

An den notwendigen

An den notwendigen Schulschließungen wird sich nichts ändern, solange es keine zugelassenen Impfstoff für Kinder gibt.....

Lustiger Zahlensalat

Erst war 50 schlimm, dann hundert, dann 200, jetzt wieder 165...

Das Gekasper kann doch keiner mehr ernst nehmen. So verspielt man Vertrauen und Rückhalt auch bei denen, die keine Quer"denker" sind.

Grenzwerte müssten für alle gelten, sonst macht man sich noch unglaubwürdiger. Keine Ausnahmen für Schulen!!!

@DeHahn 08:35

"Mir ist noch nie einleuchtend gewesen, warum Kinder weniger Viren übertragen sollten, als Erwachsene. Seit einem Jahr konnte "die Wissenschaft" diese Frage nicht richtig klären. Warum nur?"

"Die Wissenschaft" vermutet, dass Kinder tatsächlich weniger Viren übertragen und zwar aus zwei sehr einfachen Gründen: geringeres Atemvolumen und geringere Körpergröße, was insgesamt die Wahrscheinlichkeit senkt, dass genug Viren "ankommen" um eine Ansteckung zu verhindern.
Dies passt auch recht gut zu der Beobachtung, dass Ansteckungen mit den Mutationen vermehrt auch bei Kindern zu beobachten sind - es ist eine geringere Menge Virus notwendig um eine Infektion auszulösen, womit trotz geringerem Atemvolumen genug weitergegeben wird.

Allerdings ist dies sehr schlecht belegbar, da die Daten, die wir zum Infektionsgeschehen bei Kindern haben wegen der eher nachlässigen Testung (denn Kinder/Schulen DURFTEN ja gar nicht pandemierelevant sein) sehr lückenhaft sind.

Inzidenzen

Man kann sich kaum beschweren. Die Regierenden passen ihre Politik der aktuellen Corona-Lage an. Wenn die Inzidenzen steigen, dann heben wir die Grenzwerte an. Seit dem 3.3. gab es keine Beschlüsse mehr. Damals wurden als Grenzen für Lockerungen 35, 50 und 100 festgelegt. Weil aber in dem Beschluss nur von Lockerungen die Rede war wurde gelockert. Inzidenzen spielten keine Rolle.

Jetzt gibt es ja Menschen, die die Inzidenzen ablehnen und stattdessen die Lage in den Kliniken berücksichtigt wissen wollen. Aber wie ist das definiert? Soll, solange noch ein Bett frei ist weiter geshoppt werden? Manchmal hat man den Eindruck.

Und die Schulen? Die sind ja kein Pandemietreiber hören wir seit einem Jahr. Wen dem so wäre, bräuchten wir keine Tests und keine Schließungen.

Die Zahlen steigen, jeden Tag sterben Menschen und die Kliniken sind voll. Und die Politik diskutiert seit 4 Wochen eine „Notbremse“, die keine ist und feilscht über 1 Stunde spazieren gehen in der Nacht.

Sie haben

ich pflichte ihnen zu 100 Prozent bei!
endlich mal eine Zahl die eine Grundlage hat...ist es nicht traurig wie sich die Politik mit jeder neuen Entscheidung immer weiter der Lächerlichkeit preisgibt!

Stimmt nicht ganz

"Wenn der Grenzwert in der Gesellschaft bei 100 liegt, hat er gefälligst in der Schule auch bei 100 zu liegen."

*

Das ist ein Tunnelblick.

Eingeschränkt wird fast nur Privates. Lehrer und Schüler sind bereits privat eingeschränkt, wie der Rest der Gesellschaft. Da wird kein Unterschied gemacht.

In der Wirtschaft läuft es die ganze Zeit weiter , teilweise als ob nie was gewesen wäre. Wie kommt der Spargel denn in die Läden? Ohne Erntehelfer aus Osteuropa würde hier auch nichts mehr laufen. Das Thema hatten wir schon letztes Jahr: Dicht an dicht in engen Unterkünften.
Das ist nur ein Beispiel für viele Bereiche.

165 kommt raus...

...wenn man Grenzwerte als politische Verhandlungsmasse ansieht: "Du willt 100, ich will 200... gut, ich kommt Dir entgegen: 175....neee? also gut, ich geb dir noch 10. sagen wir 165..."

Das ist traurig, aber hat Tradition und Deutschland: Über die Wahrheit wird abgestimmt, jeder "bewertet" alles, Bürgerrechte werden gewährt oder entzogen nach politischer "Tagesmeinung" und Opportunität.

Was mir fehlt:
Das ein Politiker sich hinstellt und sagt: Dieses und Jenes sind die Aussagen der Fachleute, diese Überlegungen und Abwägungen haben wir angestellt und jene Maßnahmen daraus abgeleitet..."

Aber wenn man damit erstmal anfängt, was dann? Und wie kann man dann noch Klientelpolitik betreiben?

Inzidenz von 165 viel zu hoch

Laut seriösen Umfragen sind 60% der Eltern mit dem Distanzunterricht zufrieden.
Man hört auch bei Kontaktbeschränkungen leider immer wieder Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
Ob das der Virus weiß?

Am 20. April 2021 um 08:35 von DeHahn

Mir ist noch nie einleuchtend gewesen, warum Kinder weniger Viren übertragen sollten, als Erwachsene. Seit einem Jahr konnte "die Wissenschaft" diese Frage nicht richtig klären. Warum nur?
#
#
Schon im Herbst 2020 gab es Studien das Kinder genauso Vieren übertragen wie Erwachsene. Weder unsere Politiker noch die Medien wollten die Ergebnisse wissen.

Die Inzidenzwerte

sind nicht nur völlig willkürlich festgelegt, manipulierbar und Nichtssagend. Für die Kinder muss eine Lösung her, die Unterricht in Präsenzform ermöglicht. Alternative Schule abschaffen. Wieviel Kinder sind wohl gerade auf Intensivstation?

Schule bis zu einer Inzidenz

Schule bis zu einer Inzidenz bis 165, wäre wirklich zu leichtsinnig und ich frage mich, warum man immer wieder die Gesundheit von Schülern und Lehrern u n d deren Familien riskiert, gleichzeitig aber mit anderen teils starken Einschränkungen bei anderen Einschränkungsverordnungen zum Schutz solch eine Inzidenz nie zuließe? Vielleicht macht man aber diese jetzige Schulregelung vielleicht Rahmen eines Feldversuches?

08:35 von DeHahn Es gibt

08:35 von DeHahn

Es gibt durchaus Infos darüber.

Z.B.:

"https://www.quarks.de/gesundheit/was-wir-zur-uebertragung-bei-kindern-wissen/"

oder
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/KiTa-Studie-Berichte/KiTAStudie_QuartalI_2021.pdf?__blob=publicationFile"

Lehrer

was von den Lehrerverbänden gefordert wird, ist ein Verrat an unserer Zukunft! Die Lehrer sollten sich einmal überlegen, warum sie Lehrer geworden und z.T. verbeamtet worden sind! Von unseren Lehrern sollte man zudem mal erwarten können, dass sie in der Lage sind, die reinen Inzidenzien zu hinterfragen

Kinder haben ein aktiveres Immunsystem.

@08:35 von DeHahn
Ärzte haben früher darauf verwiesen, dass dadurch bei Kindern die Covid-19-Viren schon erledigt werden, bevor sie sich groß ausbreiten.
Gezielte Studien sind wohl auch aus ethischen Gründen nicht so einfach durchzuführen.

Solange Inzidenzen mehr oder

Solange Inzidenzen mehr oder weniger geraten werden, kann man die nicht ernst nehmen. Und zusätzlich zu "wie viele" muss auch endlich gesagt werden "wo" sich diese Menschen infizieren.
Schule zu weil im Altersheim die zahlen steigen? Hilft wohl beiden nicht. Besuchsverbot im Altersheim, weil die Wurstfabrik "explodiert" , ist auch unsinnig.
Aber das predige ich nun schon ein Jahr lang. Bin wohl zu wenig Wissenschaftler oder PolitikerAlso unwichtig.

@dr.bashir 08:52

Es ist immer schön und bitter Ihre Kommentare zu lesen, da ich diesen meistens größtenteils zustimme, aber frustriert darüber bin, dass wir uns überhaupt in solch einer Situation befinden.

Was ändert sich?

Als Einwohner Bayerns ergeben sich keine signifikanten Änderungen für uns. Im Vergleich zu anderen Landkreisen außerhalb Bayerns hat auch die bisherige Vorgehensweise keinen Erfolg gebracht.
Durch eine absolute Neubewertung der Lage und dem Abrücken vom Inzidenzwert als Dreh- und Angelpunkt der Maßnahmen könnten wir
die Situation verbessern. Dazu müssten allerdings Fehler eingeräumt werden und das kommt im Wahljahr nicht so gut an. Schlimm, dass bei unseren Politikern in Krisenzeiten das Image mehr zählt als Ehrlichkeit und Vernunft. Also alles in allem sehe ich keine Änderung.

Kasperletheater

Auf zu,auf zu. Die Herrschaften der Politik kommen doch selber nicht mehr klar. Ausgangssperre um uns hier noch mehr zu Deckeln. Andere Länder machen es uns doch vor wie man öffnen kann. Nur hier wied wieder mit Füßen getreten. Schulen schließen aber Ramadan klappt. Klasse. Überall wird man eingeschränkt weil nur diskutiert und Werte festgelegt werden. Echt krank.

@vriegel - Schulen müssen immer offen bleiben

Fakt:
Schulen werden geschlossen wenn es das regionale Gesundheitsamt anordnet.

Schulleiter stehen ständig in Kontakt mit den Gesundheitsamt und gegen auch die örtlichen Schnelltestergebnisse durch.

Schüler und Lehrer gelten auch zur Risikogruppe und Corona ist keine Grippe

Anstelle Drag & Copy und sachlich falschen
Beiträge zu spammen, sollten Sie sich mal mit der bitteren Realität beschäftigen

Mehr Inompetenz geht nicht

Die Bevoelkerung muss also den Verantwortlichen sagen wo es langgeht.

Ein gutes Gesundheitssystem alleine schaffts , wie man sieht, nicht. Das war zu Beginn die falsche Annahme, die zu falschen Entscheidungen fuehrte.

Als wissenschaftlich aufgeklaerter Mensch kann man nur noch zusehen und versteht die Welt nicht mehr.

Zu Beginn, vor 15 Monaten, haette ein einfaches Reiseverbot fuer Risikogebiete genuegt. Jetzt ist es sinnlos.

Mal sehen, was nach der naechsten Mutation geschieht. Mal sehen ob der Virus schneller ist Al's die Vaccineentwicklung.

Onlineunterricht

Ich finde es schön, dass sich der Lehrerverband um die Gesundheit an den Schulen einsetzt, aber....wieso ist das mit dem Onlineunterricht noch nicht in allen Schulen umgesetzt? Ein Jahr dauert diese Pandemie nun an und die Schulen sind mit ihren Lehrvermittelungstechniken noch in der "Steinzeit".
Die Folge ist, dass viele Kinder zu wenig Unterrichtsstoff abarbeiten.
In der Russischen Samstagsschule, da klappt das viel besser. 3-4 Unterrichtsstunden am Samstag. Es klappt vermutlich, weil diese Lehrer ohne Online-Unterricht wohl kein Geld verdienen würden.
Beim Regulären Pflicht-Unterricht gibt es jetzt den Wochen-Präsenz-Unterricht, im Wechsel. Davor einen Online-Unterricht 40 Min./Woche.

Die hexe 909

Ich finde das eher nicht.

@8:47 von vriegel

„Schulen müssen immer offen bleiben
Unabhängig vom Infektionsgeschehen.
Die meisten Lehrer hier sehen das ähnlich“

Kann es sein, dass Sie gar keine Lehrer persönlich kennen, sondern das nur eben mal so raushauen? Ich bin mit mehr als einem Dutzend Lehrern gut befreundet, und da sieht es wirklich nicht einer so, dass - egal wie schlimm das Infektionsgeschehen auch immer ist - sie letztlich ihr Leben aufs Spiel setzen mögen, nur damit Schulen geöffnet bleiben. Da wären die ja auch schön dumm.

Na eigentlich ist das doch

Na eigentlich ist das doch alles nicht so schlimm. In Sachsen wird einfach mal der Lehrplan ausgedünnt. Ich weiß zwar nicht, was man in Mathe und deutsch weg lassen kann, aber es muss ja funktionieren. Ich war bisher immer der Meinung, alles baut irgendwie aufeinander auf. Habe ich mich offensichtlich geirrt. Welches bildugsniveau künftige Generationen erwartet mag man sich nicht ausmalen. Warum konzentriert man sich nicht auf die Hauptfächer, sowohl im Präsenz- als auch im distanzunterricht? Aber jeder Lehrer findet ja sein Fach am wichtigsten. Und statt die Ferien zu kürzen bzw. ausfallen zu lassen, sind die auch furchtbar wichtig. Man überlege sich, der halbe Mai ist durch Feiertage und Brückentage frei!

09:06 von Sven Konrad

@Sven Konrad

Zitat:"....was von den Lehrerverbänden gefordert wird, ist ein Verrat an unserer Zukunft! Die Lehrer sollten sich einmal überlegen, warum sie Lehrer geworden...."

Da gebe ich ihnen als Vater eines Grundschulkindes recht. Ist schwer Homeoffice zeitgleich Homescooling zu leisten. Ich schaffe es gerade noch so, aber viele Mitschüler werden wohl hängen bleiben.

@DeHahn - 165 ist eine rechtlich fiktive Zahl

Man braucht ja eine rechtlich bindende Zahl bezüglich der ständige klagenden Quertreiber.

Die obsolet gewordenen Virenübertrageungsstatistiken welche hier Quertreiber viele posten , beziehen sich noch auf den alten Corona Wildtyp.

Die neusten gefährlicheren Varianten halten sich aber nicht daran !

Willkürverdacht...

Es ist mMn beklagenswert, daß gute und notwendige Maßnahmen diskreditiert werden, weil sie mit Klientelpolitik und "Kompromissen" überlagert werden.
Die 165 ist nur ein weiteres Beispiel dafür.

Andere gefällig?
Die Regierung hat in 2020 erkannt: Wir müssen zumachen, dem Land ne Pause aufdrücken. Damals in der ersten Welle.
Die Idee: Wenn die Leute nur das einkaufen gehen, was wirklich unabdingbar ist, begegnen sie einander weniger und stecken einander nicht so häufig an.

Und dann kam das, was die Bürger nicht verstehen: Der Supermarkt, der Lebensmittel verkauft, verkauft nun auch Blumen und Werkzeug, derweil im selben Ort Blumen- und Werkzeugläden zu bleiben müssen.
Wer also Werkzeug kaufen will, tut das jetzt einfach weiterhin.

Klare Definition der Schutzziele, der Begründungen und der Überlegungen, die zu Maßnahmen geführt haben. Dann wäre evtl. auch das Querdenkerproblem viel kleiner, aus Überzeugung, nicht aus Druck.

@08:35 von DeHahn

>> Seit einem Jahr konnte "die Wissenschaft"
>> diese Frage nicht richtig klären. Warum
>> nur?

Ähh, "die Wissenschaft" hat das doch schon längst geklärt. Das Problem ist die Umsetzung.

Es kommt mir eher vor wie eine Schulklasse, wo der Direktor einen Stundenplan aufgestellt hat und dann alle 2-3 Tage kommt irgendein Lehrer mit einem neuen (nach eigenem gutdünken umgestellten) Stundenplan. Das frustriert. -.-

Kinder

Unsere Kinder und Jugendliche sind diejenigen, die die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten. Das sind diejenigen die später für die Renten und Pensionen der älteren Generationen sorgen müssen, damit der Generationsvertrag funktioniert.
Auf Kinder und Jugendliche wird in dieser Pandemie keine oder nur wenig Rücksicht genommen. Weil es einfach ist.
Für Kinder und Jugendliche wird "Homeoffice" einfach angeordnet, was für die freie Wirtschaft undenkbar ist.
Und warum? Weil es einfach ist! Weil dieser Teil der Bevölkerung sich nicht wehren kann.
Die Schäden die Kinder und Jugendliche erleiden, soziale und gesundheitliche Schäden sind enorm. Aber diese Gesundheit wird vergessen oder missachtet, von einer Generation, in der viele denken, sie haben das Leben nur für sich gepachtet. Das Gesundheit auch außerhalb von SarsCov 2 existiert, tritt völlig in den Hintergrund.
Dabei sind gesunde Menschen, geistig wie körperlich, viel besser in der Lage, das Virus abzuwehren.

08:55 von Anton2

"Inzidenz von 165 viel zu hoch"

Begründung?
Gibt es wohl nicht aber braucht ja auch nicht sein. Bzw. kann man nicht, darum lässt man es lieber und benutzt Populismus, ist ja gerade in Mode, nicht nur von der AfD.

"Laut seriösen Umfragen sind 60% der Eltern mit dem Distanzunterricht zufrieden."

Bis die Abgangszeugnisse da sind...

Naja, Mayo oder Ketschup, bekommen die meisten Schulabbrecher noch hin. Das Qualifiziert doch zu super Jobs :-)

"Ob das der Virus weiß?"

Ja klar, das Virus weiss auch welche Demo gut ist und welche schlecht.
Das Virus weiss das er in Deutschland gefährlicher sein muss als über sonst auf der Welt.
Das Virus ist Nacht aktiv in Deutschland.

Das Virus ist schon sehr schlau...

Nachtrag zu klaren Begründungen...

auch hier wären klare Begründungen hilfreich:
Der Politiker sagt:
Neue Lage: Neues Forschungsergebnis, das arbeiten wir sofort ein in unsere Maßnahmen. Deswegen sind diese oder jene Überlegungen zu ändern. Somit ändern sich die Maßnahmen soundso...

Dann käme vieles nicht so rüber wie "rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln".

08:42 von Krümelmonsterkind

》Bin ich eigentlich der Einzige, der Computerlernen in der Grundschule unmöglich, ja sogar schädlich empfindet? [...] Also lasst die Schulen auf und sorgt für Sicherheit für alle 《

Erstens finde ich, dass das Lernen am Computer auch jüngeren Kindern nicht schadet, denn sie wachsen eh in dieser Welt damit auf. Je früher desto besser.
Allerdings hat natürlich die Zusammenarbeit aller Kinder große soziale Vorteile, und daher ist Präsenz bei allen Kindern durchaus vorzuziehen. Habe selber Kinder und weiß, wie wichtig Freundschaften grade bei Kindern ist... nur mit Ihrem letzten Satz machen Sie es sich zu einfach: jedeR will Sicherheit für alle, nur wenn alles offen bleibt, funtioniert das nicht. Grade Kinder im Grundschulalter werden sich nicht unbedingt an Regeln halten, ist ja bei vielen Erwachsenen bereits nicht der Fall.

08:52 von Dr. Bashir

Na und vor allem, was ist nach dem 30.06.2021( wobei ich weiß gar nicht, haben die das Jahr dazu gesagt). Dann soll ja die Notbremse auslaufen. Machen wir dann am 01.07. alles auf? Ich dachte die Änderung des infektionsschutzgesetzes ist auch für die Zukunft gemacht. Das war doch nicht die letzte Pandemie.

Unverantwortlich

Das geht absolut nicht.
Der Inzidenzwert sollte auf 187,547 gesetzt werden. Ich verstehe das nicht wie man sowas übersehen kann.

Am 20. April 2021 um 08:50 von die-hexe

"Die Wissenschaft" vermutet, dass Kinder tatsächlich weniger Viren übertragen und zwar aus zwei sehr einfachen Gründen: geringeres Atemvolumen und geringere Körpergröße, was insgesamt die Wahrscheinlichkeit senkt, dass genug Viren "ankommen" um eine Ansteckung zu verhindern.
Dies passt auch recht gut zu der Beobachtung, dass Ansteckungen mit den Mutationen vermehrt auch bei Kindern zu beobachten sind - es ist eine geringere Menge Virus notwendig um eine Infektion auszulösen, womit trotz geringerem Atemvolumen genug weitergegeben wird.
#
#
Und woher wissen Sie jetzt welches Virus wo aktiv ist?
Beim Wuhan Virus ab in die Schule, bei einer Mutation raus aus der Schule!!!

@ 08:47_Schwarzseher-Schulen sind systemrelevant

..für Kinder.

Daher müssen sie immer auf bleiben.

Impfungen für Kinder sind nur in Ausnahmefällen nötig, wo Kinder auf Grund von Vorerkrankungen selber gefährdet sind, oder aber wenn Angehörige so schwer krank sind, dass sie nicht geimpft werden können.

Auch wenn Impfungen mit einem mRNA Impfstoff weitgehend ungefährlich sind, so bleibt immer ein Restrisiko und daher muss man immer abwägen.

rer Truman Welt

Interessant ist doch, wie das Problem Schul-/Kita-Spreader behandelt wird. Wer jetzt noch daran zweifelt, daß diese Institutionen keine Super Spreader waren und ohne engmaschiges Testnetz auch bleiben werden, dem kann ich auch nicht mehr helfen.
Die Politik weiß darum, neigt zu grossen Teilen jedoch dies zu ignorieren, weil sie all die daran hängenden Probleme nicht zu lösen imstande ist, sie haben nach 1 1/4 Jahr ausser Schließung und Hybridunterricht überhaupt keine Idee geschweige ein Konzept.
Sie schränken sämtliche privaten und soweit möglich berufliche Kontakte bis auf 0, aber in Schulen sitzen 26 Haushalte in zu engen Räumen schlecht gelüftet zusammen. Das ist verheerend und kostet Tausende Existenzen, weil wir auch und vermutlich vor allem deswegen nicht von dem Inzidenzwert herunter kommen. Alles macht zu, nur die Schule bleibt so lange wie es nur durchzudrücken geht auf. Das ist bei aller Problemstellung so kontraproduktiv wie idiotisch und im Grunde nicht verantwortbar!

Es ist

zu befürchten, das dieser Sommer wieder verpennt wird....

Also, bitte schreibt dieses Jahr ab... aber nächstes Jahr MUSS Schule wieder möglich sein... Investionen in Filteranlagen etc.., und Anmietung von Räumen, Zelten etc..: jetzt.

Und die Schüler?

Die hat noch selten jemand gefragt. Es wird weitgehend über ihre Köpfe hinweg bestimmt und geplant.
Nur wenige Lehrer zeigen jetzt die Kreativität die nötig wäre. Auch in Corona-Zeiten gibt es viele gute Unterrichts-Projekte, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Wissensvermittlung und des Gemeinschafts-Erlebens.
Leider kommt es selten zum Austausch. Jeder will selbst das Rad neu erfinden oder über die Einschränkungen lamentieren und es besser wissen. Nur wenige wollen es besser machen.

Eine Lawine verhält sich nicht linear.

Man hält sie einfacher und besser auf, bevor sie losgeht und nicht 100 oder 165 Meter vor dem Auftreffen.
Da hat sie die gleiche Wirkung.

Lehrerverband kritisiert...

Jeder meint´s gut; doch jeder meint´s anders gut.
Dieses Gezerre in alle möglichen Richtungen wird immer unerträglicher.
Nur Merkel, Lauterbach und die anderen Hardliner haben die Pandemie immer wieder richtig eingeschätzt.
Was hilft uns die beste Demokratie, wenn man darin NICHT in der Lage ist, an einem Strang zu ziehen ???

Schulen bei Wert 165 schließen

Mir erzählen Ärzte immer das Kinder bzw. Jugendliche ein erheblich stabileres Immunsystem haben als die Oldies. Der Wert von 165 kommt mir irgendwie zusammengeeinigt vor. Aber was sollen wir machen? Dieses zusammen geschusterte Schuljahr hat es auch nicht gebracht. Es ist m.E. auch nicht zumutbar in den Ferien Unterricht nachzuholen oder noch schlimmer un-freiwillig Schuljahre nachzuholen. Freiwillig ist natürlich etwas anderes. Die Schüler und kids mussten schon am meisten zu Gunsten anderer zurückstecken.

Falsches Signal

Die Aussagen des Herrn Meidinger sind unverständlich, da die Lehrer als Risikogruppe großflächig geimpft sind. Die Kindern sind bei einer Infektion sowieso praktisch symptomfrei und betreten zudem die Schule nur bei negativem Schnelltest. Was denn noch, bitte schön?

Dem stehen die massiven Kollateralschäden der Schulschliessungen gegenüber wie Bildungs- und soziale Defizite bei den Kindern.

Ich war entsetzt über die Senkung des Inzidenzwerts für Schulschliessung auf 165. Das Signal ist völlig falsch.

Man sollte nicht vergessen, dass ein Inzidenzwert...

von 165 noch immer Neuinfektionen (und nicht zwangsläufig Erkrankungen) im Promillebereich darstellen und das nach aktueller Regelung selbst bei vierstelligen Inzidenzen Betriebe nicht grundsätzlich geschlossen werden würden. Betrachtete man die Schulen also einfach wie Betriebe, bräuchten wir hier gar keine Sonderregelung. Zumal viele Lehrer mittlerweile geimpft sind. Oder dienten diese Impfungen gar nicht dem Schutz am Arbeitsplatz, sondern sollten den Lehrern nur Möglichkeiten für den Sommerurlaub eröffnen?

Bildung ist elementar wichtig. Testpflicht an Schulen, am besten Mo, Mi, Fr, und jedes negativ getestete Kind darf dann sein Grundrecht auf Bildung im Präsenzunterricht wahrnehmen. Erst, wenn die Positivrate bei den Tests in einer Klasse überhand nimmt, sollte man Klassenverbände in den Distanzunterricht schicken.

Der und die Lehrerverbände ...

... rufen seit über einem Jahr und das beständig nach schärferen Corona-Regeln und immer auch:
Schulen sollen dicht bleiben
Denn Unterricht in Schulen oder im Freien ist ja so gefährlich für die Lehrer und dann müssten sie ja wieder zur Arbeit gehen.
So ist es doch viel gemütlicher, ein paar Stunden Homeoffice-Betreuung pro Woche und dafür 100 % Gehalt und die Pensionsansprüche laufen auch zu 100 % weiter.
Eine Kaste wie sie im Buche steht, abgeschottet und eingemauert in ihrer eigenen Blase der Wohlstandssicherung.

Am 20. April 2021 um 08:52 von dr.bashir

Ihrem Kommentar schließe ich mich an.

Auch ich hatte nach der Festlegung eines Inzidenzwertes von 165 das Gefühl, dass man sich der aktuellen Situation anpasst. Das lässt mich ein wenig sprachlos zurück.

Und bei allen weiteren Punkten haben Sie auch meine Zustimmung.

@ 08:50_die-hexe- massive Testungen bei Kindern

„ Allerdings ist dies sehr schlecht belegbar, da die Daten, die wir zum Infektionsgeschehen bei Kindern haben wegen der eher nachlässigen Testung (denn Kinder/Schulen DURFTEN ja gar nicht pandemierelevant sein) sehr lückenhaft sind.“

Ein Beispiel von hier mit Schnelltests:

15.000 durchgeführt, 10 positive. Davon 5 PCR bestätigt.

1. ist das bei den Lehrern Faktor 10 höher

2. ist gut belegt, dass sehr viele Infizierte kaum jemand anstecken.

Kinder eignen sich wenig bis gar nicht zum Super spreader. Daher gibt es wenn, dann nur 1:1 Infektionen. Es gibt eine gut belegte Studie aus Österreich. Dort hat man schon früher mit den Massentests in den Schulen angefangen.

Fazit war: der Aufwand rechtfertigt den „Ertrag“ kaum...

Man sollte lieber bei den Risikogruppen testen.

Dies geht aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hervor.

50...35...100...165...?

Inzwischen müsste ja auch der letzte Fan der Entscheider aus der Politik gemerkt haben, das die Entscheidungen völlig willkürlich getroffen werden.

Warum „165“ und nicht „157“ oder „203“?

Der Grund ist dem gegenwärtigen Infektionsgeschehen geschuldet. Bei „100“ hätten die Schulen fast überall auf Distanzunterricht (mit freundlicher Unterstützung der Eltern) schalten müssen.

Bei 165 - so in etwa der Median der aktuellen 7-Tage Inzidenz - wären „nur“ die Hälfte der Schulen „zu“ (dabei ist kaum eine Schule „zu“, der Unterricht findet schlicht dezentral statt undzwar durch die Eltern mittels des Lehrmaterials das die Lehrkräfte bereitstellen, dies wiederum kontrolliert durch die Lehrer über Videokonferenzen und Pflichtabgabetermine).

Mit den „165“ ist es so wie mit der Preispolitik:
„Chef, was soll das Regal kosten, wir könnten doch die 75 Euro Erstellungskosten auf 100 Euro aufrunden ?!“, „nein, nein, das sieht dann ja wie aufgerundet aus, wir bieten das zu 135 Euro an!“

@Der_Mahner, 08:49 Uhr

"Grenzwerte müssten für alle gelten, sonst macht man sich noch unglaubwürdiger. Keine Ausnahmen für Schulen!!!"

In diesem Punkt gebe ich Ihnen absolut Recht.
Regeln müssen einheitlich gelten und vor allem auch entsprechend umgesetzt werden. Deswegen war es auch an der Zeit, dass Frau Merkel die Länderzuständigkeit in Sachen Pandemie an sich gezogen hat. Die Kakophonie der Länderchefs führte zu einer Blockade, die so nicht mehr hinnehmbar war.
Der Inzidenzwert von 165 erscheint mir ambitioniert, aber nicht grds. falsch. Richtwerte wie dieser sind einfach wichtig. Sollte sich die Corona-Situation verschärfen, müsste auch dieser wert angepasst werden.

Falsche AnsprechpartnerInnen

Die vorgesehene Notbremse ist enger, d.h. besser gefasst, als es in vielen Bundesländern weiterhin gehandhabt wird. Gegen den Willen der LehrerInnen und vieler Eltern findet z.B. in Deutschland weiterhin Präsenzunterricht statt, auch bei viel höherer Inzidenz.

Warum wendet sich der Lehrerverband nicht nachdrücklicher an die regionalen Ansprechpartner? Warum gehen die Gewerkschaften auf Tauchstation?
Weil die MinisterInnen/SenatorInnen der rot-grünen Regierungen, die den Präsenzunterricht weiterhin verbocken, ideologische Brüder und Schwestern (im Geiste) sind.

Dann lieber weiterhin gegen die Corona-Regeln der Bunderegierung wettern. Aber liebe Lehrerverbände und Lehrergewerkschaften, das geht ins Leere.

@08:37 von yolo

>> Warum hält die Politik an dieser
>> unwissenschaftlichen Wertaufstellung
>> fest?

Ähh, die nutzen auch die anderen Werte (Intensivbettenbelegung, Todesrate usw.)?

Nur das diese Werte für eine Planung zeitlich zu SPÄT kommen. -.-

Wie oft noch?
Die Inzidenz ist zwar ungenau, aber der ERSTE erfaßbare Wert.

@09:18 Bender Rodriguez

Das tut mir natürlich Leid, dass ich Sie bei meinem Kommentar, der an einen anderen Foristen gerichtet war, nicht speziell erwähnt habe.

Lehrerverband

Schön, dass es einen Lehrerverband gibt, schade, dass es keinen Schülerverband gibt, der sich erfolgreich für die Schuler einsetzt.

08:58 von Punk66

》Wieviel Kinder sind wohl gerade auf Intensivstation? 《

Vermutlich nicht sehr viele. Das Thema ist bereits ein abgelatschter Schuh... wieviel Kinder und Jugendliche glauben Sie, geben die Viren an die Eltern und untereinander weiter? Ein Kreislauf, mit dem die Kurve wieder steil nach oben geht.

@ 09:19_Egleichhmalf- Lehrer und schüler

„ Kann es sein, dass Sie gar keine Lehrer persönlich kennen, sondern das nur eben mal so raushauen?“

Ich habe drei Kinder auf der Grundschule hier...

Soviel zu dem Thema.

Und man unterhält sich ja auch mit den Lehrerinnen. Zumindest mit denen, die rational denken.

Kein Kind und kein Lehrer setzt sein Leben aufs Spiel, wenn Schulen auf sind.

Die allermeisten Menschen überschätzen ihr persönliches Risiko schwer durch Corona zu erkranken maßlos.

Ohnehin geht es bei dem Thema Schließen nur um die Weitergabe an Risikogruppen.

Wer auf Grund schwerer Vorerkrankungen hoch gefährdet ist, der unterrichtet schon seit einem Jahr nicht mehr.

@ 09:12 von Muckelchen

„ Schulen schließen aber Ramadan klappt“

Mir ist der Zusammenhang zwischen Schulen und Ramadan nicht klar. Fasten ist erst mal nicht mit einer erhöhten Infektionsgefahr verbunden. Wenn Sie unterstellen, Muslime würden generell dann abends gegen die Kontaktregeln verstoßen und mit mehr als den erlaubten Personen nach Sonnenuntergang speisen, dann haben Sie dafür vermutlich keinen Beweis. Einzelfälle wird es sicherlich geben, so wie für alle anderen illegalen Festivitäten, von denen man gelegentlich lesen darf. Das ist aber weiterhin verboten, ganz unabhängig von den Schulschließungen. Aber vermutlich glauben Sie auch, dass die Ordnungsbehörden muslimische Feiern großzügiger behandeln als andere.

Gegen Ihren Glauben kann ich nichts ausrichten. Das GG garantiert die Glaubensfreiheit

Notbremse wie lange?

Zuerst das Gute: die Bundesnotbremse scheint ein fairer Kompromis zu sein: jeder beschwert sich. Aber wann ist die Notbremse zu Ende? Wenn 60% der Impf-WILLIGEN geimpft sind? Wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen? Wenn Söder Bundeskanzler wird? Ich verstehe das heute niemand groß über die "Haltbarkeit" der Bundesnotbremse redet. Aber ich will nicht das dieses MEINE Bürgerrechte EINSCHRÄNKEN Gesetz einen Tag länger in Kraft bleibt als nötig. Und ja, ich will auch keine Corona Tote und keine Triage. Nur haben wir lernen müssen das die MEISTEN Menschen MIT Corona sterben und die Ärzte meistens nicht EHRLICH sagen können das Sie AN Corona gestorben sind.

Panikmache

Ich verstehe wieder einmal nicht die Panikmache bzgl. der Schule als Pandemietreiber.
Ausnahmsweise wurden hier Hamburg einmal vorliegende Daten ansatzweise ausgewertet. Von rund 590.000 durchgeführten Schnelltests waren nur rund 600 positiv. 0.11%.

Es ist schön, wenn ein Interessenverband sich so für seine Mitglieder einsetzt. Ebenso wie auch z.B. der ständig mahnende Verband der Intensivmediziner. Aber sorry, es sind Partikularinteressen einzelner Gruppen.

Ich denke, wir haben ganz andere Pandemietreiber in Deutschland. Seien es wirtschaftlich und sozial schwächere gesellschaftliche Schichten, die schlichtweg keine Chance auf Homeoffice haben und/oder auf beengtem Raum leben; seien es die weiterhin nahezu völlig unkontrollierten Arbeitsplätze, öffentliche Verkehrsmittel usw.

08:35 von DeHahn

"Mir ist noch nie einleuchtend gewesen, warum Kinder weniger Viren übertragen sollten, als Erwachsene. Seit einem Jahr konnte "die Wissenschaft" diese Frage nicht richtig klären. Warum nur?"

,.,.,.,

Klingt nach suggestiver Fragestellung.
Nicht umsonst haben Sie ja die Wissenschaft in Tüttelchen gesetzt.

Es ist also für Sie keine Wissenschaft offenbar.

Insofern geben Sie sich selber die Antwort, bitte.
In die Ablehner von Wissenschaft kann ich mich nicht richtig reindenken.

Ich könnte aus Ihrer Suggestivfrage höchstens raushören, dass Ihrer Deutung nach die Wissenschaftler die Kinder extra erkranken lassen wollte und darum fehlinformiert habe.

Aber das können Sie ja nicht meinen, oder?

Ich wohne im nicht EU

europaeischen Ausland. Eines meiner Kinder macht heuer Abitur.

Die Schule liess die Eltern waehlen, online oder onsite Unterricht. 70% haben sich fuer online entschieden. Beides funktioniert. Nur fuer die Pruefungen muessen die Schueler in den Klassraum kommen, mit Abstand natuerlich.

Die Diskussion in Deutschland verstehe ich nicht. Was ist so schwierig? Warum kann man sich nicht auf Realitaeten einstellen?

Fernunterirdischricht

Ich habe mir bei Realschulkindern verschiedenen Alters den Fernunterricht angesehen. Das ist nicht Unterricht, das ist unterirdisch. Insofern kann ich nur sagen: haltet die Schulen offen, solange es nur irgend geht.
Die Schüler werden jetzt zweimal die Woche getestet, die Lehrer sind geimpft. Bessere Voraussetzungen kann man kaum haben für eine geringe Weiterverbreitung des Virus.

Am 20. April 2021 um 09:19 von Desinteresse 21

Curriculum sollte angepasst werden.
Lasst Sie doch "Reise nach Jerusalem" spielen.
Falls möglich, im Freien.
Da lernen Sie Subtraktion (Mathe), Fliehkraft (Physik), rennen rum (Sport), kreischen (Kunst), hören Lieder (Musik, Fremdsprache, Deutsch) und auch fürs Leben: Ellenbogen (Medizin, Anatomy) ausfahren und werden perfekt auf die EU Ratspräsidentschaft (Politik, Geschichte) vorbereitet.

09:22 von Karl Klammer

"Die neusten gefährlicheren Varianten halten sich aber nicht daran !"
So ein Karl Klammer.
User Klammer, sie wissen doch gar nichts über die Corona-Varianten.
Es existiert nämlich darüber nichts, was evidenzbasiert (wissenschaftlich belegt) ist.
Sie verbreiten lediglich Überschriften/Behauptungen aus Presse, Rundfunk und Fernsehen.

Obwohl immer wieder behauptet wird, das Kinder bildungsferner Eltern und „sozial Schwache“ spezifisch benachteiligt seien (was sich natürlich beides wunderbar ideologisch ausschlachten lässt), verlaufen die Bruchlinien in Wirklichkeit ganz anders:

Im Vorteil sind diejenigen Schüler die durch einen nicht-berufstätigen Elternteil oder ältere Geschwister Unterstützung bei den Aufgaben erhalten. Man kann allerdings vermuten das Einverdienerhaushalte eher bei höheren Einkommen zu finden sind. Weiterhin sind im Vorteil diejenigen Schüler, bei denen der AG der Eltern das Home-Office gestattet hat, was auch wiederum eher bei höherbezahlten Tätigkeiten der Fall sein dürfte.

Die zum Ausgleich bereits zweimal angepasste Anzahl der Kinderkrankentage deckt die Lücke für alle anderen nur unzureichend ab.

Was schlägt der Staat (die KMK) zur Lösung vor? Eine Anpassung der Lehrpläne ? Weit gefehlt: man bietet *zusätzlichen* Unterricht im neuen Schuljahr an um das „Versäumte“ nachzuholen!

...mangelnde Informationspolitik!

Dieser neue Schwellenwert für Schulen ist offensichtlich eine Denksportaufgabe. Natürlich ist hier fragwürdig, warum gerade bei den Schulen mit einem anderen Maß gemessen wird. Es wäre ja gerade noch nachzuvollziehen, wenn man bei den Schulen einen strengeren Maßstab ansetzen würde. Die wissenschaftlichen Studien und Erkenntnisse aus Jahrhunderten zu Seuchen, Epidemien und Pandemien sprechen eine deutliche Sprache, gerade wenn man mal zur Spanischen Grippe recherchiert. Aber diese Empfehlungen passen nicht zusammen mit den Zielen der Wirtschaft und leider wohl auch nicht mit den Zielen der Politik, die hier m.E. fahrlässig mit Verhältnissen spielt, die ethisch fragwürdig sind. Die Begründung, dass der volkswirtschaftliche Schaden bei Schulschließungen zu groß sei, halte ich angesichts der Entwicklung im Gesundheitssektor für unverhältnismäßig. Eine aufschlussreichere Informationspolitik würde helfen. Mehr Transparenz schafft Vertrauen - sofern die Ziele moralisch vertretbar sind!

@ 08:55_paganus65-Fachleute und Experten

„ Was mir fehlt:
Das ein Politiker sich hinstellt und sagt: Dieses und Jenes sind die Aussagen der Fachleute, diese Überlegungen und Abwägungen haben wir angestellt und jene Maßnahmen daraus abgeleitet..."

Vorgestern Altmeier bei Will. Politiker haben selber keine Ahnung. Die einen Experten sagen so, die anderen so.

International gesehen zeichnet sich aber schon lange ab, dass die von Merkel bestellten Experten zunehmend in die Defensive geraten und die erfahrenen und rational denkenden Experten die Oberhand gewinnen.

Das „Team einseitig auf Sicherheit fokussiert“ hat wohl zum Glück bald ausgedient.

Die Modellierer haben noch nie richtig gelegen. Es geht nicht darum zu erkennen, dass eine Welle kommt und schneller ansteigt.

Entscheidend ist wie hoch sie geht, wer betroffen ist und wann sie abebbt. Da lagen die immer falsch.

@vriegel

korrekt, Schulen müssen geöffnet bleiben. Es ist in den letzten 12 Monaten schon mehr als genug Schaden unseren Kindern zugefügt worden. An der Schule meiner beiden Töchter haben sich Lehrer impfen lassen können - es wird getestet - also kein Problem, Schule aufzuhalten...

08:47 von vriegel | Grundlagenfreie Behauptungen

Es sind zwar weniger Kinder als Erwachsene an Corona erkrankt, aber sie können mit dem Virus infiziert werden, daran ernsthaft erkranken und können das Virus weiter verbreiten. Das ist in der Wisschenschaft unbestritten.

Was Sie da an gesammeltem Un- und Halbwissen weitergeben, ist untragbar und vor allem ohne jede wissenschaftliche oder statistisch abgesicherte Grundlage.

Guckst Du hier

Schulbetrieb ab 12. April in Bremen, guckst Du hier: www.bildung.bremen.de/informationen_zum_coronavirus-237989
D.h. weiterhin voller Präsenzunterricht, d.h. 2x/Woche Testpflicht für SchülerInnen ( ab wann ist nicht definiert, Grundschüler nicht) und Schulpersonal, Maskenpflicht im Gebäude (einfache OP-Masken reichen). Ab einer 7-Tage-Inzidenz ab 100 Maskenpflicht auch für Grundschüler.
Wie zu verfahren ist, wenn Eltern ihr Kind nicht testen lassen wollen, ist noch nicht ausdiskutiert.
Der Lehrerverband, der in diesem TS-Artikel zitiert wird, sollte mal wahrnehmen, was die Realität in den Bundesländern ist, z.B. an Bremer und Berliner Schulen. Da wären die neuen, verpflichtenden Regeln der Bundesregierung eine deutliche Verbesserung, weil sie mehr Sicherheit bietet.

Typisch CDU

Es wurden wieder keine Beschlüsse gefasst um die Pandemie einzudämmen.
Man sieht es deutlich bei der Inzident von 165 Schulen zu . Viel, viel zu spät. Dann Testen zuhause oder auch nicht. Keine Linie im Verfahren erkennbar.
Betriebe einmal in der Woche testen. Lachhaft.
Wie werden bei dieser Politik solange warten bis die Covid Patienten in den Fluren der Krankenhäuser liegen und nicht mehr behandelt werden können.
Dann wird sich die Politik fragen wie es soweit kommen konnte und dann wird erstmal über den Fortschritt beim Impfen gefaselt und über weitere Öffnungsschritte in den Ländern geredet.
Ich habe noch nie etwas gesehen was so an der Realität vorbei schauen, handeln und denken kann wie derzeit unsere Politik es schafft.

@tagesschlau2012 09:28

"Und woher wissen Sie jetzt welches Virus wo aktiv ist?
Beim Wuhan Virus ab in die Schule, bei einer Mutation raus aus der Schule!!!"

Ein Kind, das positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde, sollte so oder so nicht in die Schule - wo Sie "beim Wuhan Virus ab in die Schule" in meinem Kommentar finden wollen, ist mir ein wenig schleierhaft.

Am 20. April 2021 um 09:22 von Karl Klammer

Man braucht ja eine rechtlich bindende Zahl bezüglich der ständige klagenden Quertreiber.

Die obsolet gewordenen Virenübertrageungsstatistiken welche hier Quertreiber viele posten , beziehen sich noch auf den alten Corona Wildtyp.

Die neusten gefährlicheren Varianten halten sich aber nicht daran !
#
#
Dann können Sie uns bestimmt auch erklären, warum trotz der gefährlicheren Varianten weniger Menschen an und mit Corona sterben.
Seit Mitte Februar sind die Zahlen der verstorbenen gesunken, obwohl wir uns schon seit Wochen in der gefährlichen 3. Welle befinden.

Zur Ansteckung

Bekannte von mir wurden angesteckt,weil der Sohn das Virus mit nach Hause brachte .

@Egleichhmalf

Also, kein Lehrer setzt sein Leben aufs Spiel, wenn er Schüler unterrichtet. Man sollte mal aufhören, diesen Berufsstand so ins heroische hochzuloben. Seit Beginn der Pandemie sitzen - meistens Mitarbeiterinnen - im Lebensmittelhandel an den Kassen oder sind im Geschäft aktiv - die fragt auch niemand, ob die kommen wollen oder das gut finden 8h min. am Tag mit Maske zu arbeiten. Mindestens den gleichen Einsatz erwarte ich von verbeamteten Lehrern - sollten sich alle mal an ihren Diensteid erinnern!

Kein Verständnis !?

Wenn ein Herr Meidinger sagt er habe kein Verständnis dafür warum man bei Schulen einen anderen, gröberen Maßstab anlege als in anderen Bereichen der Gesellschaft, dann hat er wahrscheinlich selbst nie Kinder gehabt oder seinen Beruf verfehlt (war er je Lehrer?).
Unsere Kinder sind unsere Zukunft! Wenn wir als Gesellschaft unsere Zukunft jedoch vernachlässigen dann haben wir bald keine Gegenwart mehr!

Am 20. April 2021 um 08:42 von Krümelmonsterkind

Denn online-Unterricht funktioniert nicht in der Grundschule- egal, wie oft die zunehmende Digitalisierung der Schulen gelobt und als Allheilmittel gepriesen wird!
___
Es kommt wohl darauf an, ob man früh das Medium kennenlernt. Habe vor einigen Tagen eine Doku über eine Farm im Outback AUS gesehen, auch dort gibt es (kleine)Kinder.
Die Kinder lernen ALLE ausschliesslich über online-Unterricht bis sie gegebenfalls auf weiterführende Schulen und somit meist aufs Internat kommen. Das Mädel, über das hauptsächlich berichtet wurde, war 8 Jahre alt und hatte keinerlei Probleme. Ist wohl eine Sache der Gewohnheit und der Qualität.
Schulen sind nun mal ein hotspot, wie sich leider erst spät erwiesen hat und werden sicher, sobald es möglich ist, als erstes geöffnet. In meiner Nachbarschaft leben einige Kinder, mit denen ich häufiger rede.
Irgendwelche Veränderungen sind mir nicht aufgefallen.

09:06 von Sven Konrad

"was von den Lehrerverbänden gefordert wird, ist ein Verrat an unserer Zukunft! Die Lehrer sollten sich einmal überlegen, warum sie Lehrer geworden und z.T. verbeamtet worden sind!"

,.,.,

Die Lehrer haben sich das sicher überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass Sie für das Leben ihrer Schüler und ihr eigenes mitverantwortlich sind.

Auch Beamte dürfen das Leben Ihrer Schüler schützen...

Schulen offen lassen

Bei uns (Sachsen) findet Wechselunterricht wöchentlich mit 2 verpflichtenden Tests, die in der Schule unter Aufsicht vorgenommen werden (was auch so erforderlich ist), statt. In den letzten zwei Wochen gab es keine positiven Fälle in unserer Schule (Gymnasium). Wenn man unter Aufsicht die ganze Gruppe testen lässt, ist das Ergebnis laut Experten (u.a. Herr Lauterbach) auch zuverlässig. Bei negativen Testergebnissen gibt es keine Gründe, die Schulen zu schließen. Das pure Setzen auf Inzidenzen ist ein Rückschritt, in Sachsen gelten auch andere Parameter (z.B. Krankenhausbelegung). Laut Infektionsschutzgesetz sind die Indikatoren für Beschränkungen auch nicht allein die positiv getesteten, sondern die Krankheitssituation einer großen Menge von Menschen mit zu erwartenden bleibenden Schäden, bzw. einer hohen Todeszahl einhergehend mit einer Überlastung des Gesundheitssystems. Nur einfach zu erkranken, reicht da nicht aus. Dieser Punkt wird insgesamt viel zu wenig erwähnt.

Unsinn pur

da sich vermehrt zeigt, das Kinder und jungen Altersgruppen betroffen sind, Artikel gibt es ja genug. Ist völlig unlogisch bei Schule andere Werte zu machen, als beim Rest der Bevölkerung.

Man redet noch, und viele Landkreise sind lange bei Zahlen über 200-300 am heutigen Tag.
Auf was wartet die Politik eigentlich ?, das der ganze versaut wird, vor 2 Wochen hätte die Bremse schon kommen müssen.
Jetzt ist schon lange zu spät.

@ 09:24 von Nordfriese.de

Ich möchte Ihrem Beitrag nur beipflichten. Die Generationsgerechtigkeit spielt in der Pandemie keine Rolle mehr. Es werden Unsummen an Schulden aufgenommen. Diese dürfen nun die Generationen, deren Bildung massiv beeinträchtigt wird, dann abbezahlen.

Da Corona für Kinder sehr

Da Corona für Kinder sehr viel weniger gefährlich ist als für ältere Erwachsene und sie auch nicht als Super-Spreader auftreten, sowie alle Lehrer in den nächsten paar Wochen geimpft sein werden, ist es für die Zwischenzeit ziemlich müßig, darüber zu streiten ob der Grenzwert jetzt bei 165, 200 oder woanders liegen sollte.

Am 20. April 2021 um 08:47 von vriegel

Erfahrene Epidemiologen wie Stöhr und Kollegen sagen klar, dass Kinder dem „Geschehen folgen, ihm aber nicht voraus gehen“.

Klarer kann man das kaum sagen...
_______
Nun gibt es andere, ebenfalls namhafte Wissenschaftler, die anderes herausgefunden haben. So hat halt jeder "seinen " Spezialisten, der der jeweiligen Präferenz am nächsten kommt. Dem von Ihnen bis vor ein paar Tagen gern angeführten Prof. Ioannidis hat man ja mittlerweile seine Studie weitgehend widerlegt.
___
Corona ist für Kinder weniger gefährlich als die Grippe und auch die meisten Lehrer sind keine Risikogruppe
_____
Ich kann nicht glauben, dass es Ihnen entgangen sein sollte, dass Kinder zwar meist nicht selbst erkranken, wohl aber die Familien infizieren.

08:47 von vriegel

"Schulen müssen immer offen bleiben
Unabhängig vom Infektionsgeschehen.

Die meisten Lehrer hier sehen das ähnlich."

,.,.,

So früh schon wieder mit einer Lüge unterwegs?

Was ist Ihr Ziel; habe ich schon oft gefragt.

Wer so konsequent wie Sie Falschmeldungen verbreitet, viele Stunden am Tag:

den muss doch was antreiben.
Was Gutes fällt mir dabei nicht ein.

Es wäre in meinen Augen

Es wäre in meinen Augen wünschenswert, manche Aggression, Häme, Besserwisserei etc. mal wegzulassen, denn allen, die das Ganze im Blick haben, wissen doch, dass es nahezu ein Dilemma ist, den Weg zwischen Kontaktvermeidung als Maßnahme gegen steigende Infektionszahlen und dem notwendigen sozialen und fachlichen Lernen für Kinder und Jugendliche in Präsenzunterricht zu finden. Man kann das anerkennen u n d dann kritische Anmerkungen und Vorschläge machen. In meinen Augen wäre zum Beispiel eine engagiertere Impfstrategie für Schulen sowie die Öffnung alternativer großer Räume für Präsenzunterricht hilfreich. Der Vorschlag, Parks etc. zu nutzen ist nur bedingt hilfreich, denn man kann logistisch den Präsenzunterricht nicht vom Wetterbericht abhängig machen.

"Das Gesamtkunstwerk"(Anne Will Sendung"

ist nur vollkommen, wenn es verpflichtende Test für die Berufswelt gibt und die Ausgangsbeschränkung ab 20.00 Uhr gilt. Es ist ein Unding, dass Schüler gezwungen werden, Tests durchzuführen und die Beschäftigten nicht. D.h., dass Frau Merkel ihren Amtseid bricht, da sie aus parteitaktischen Gründen(keine verpflichtenden Maßnahmen der Berufswelt) die Kinder bluten läßt, um die Industrie zu schützen)

/// Am 20. April 2021 um

///
Am 20. April 2021 um 09:37 von Möbius
50...35...100...165...?

Inzwischen müsste ja auch der letzte Fan der Entscheider aus der Politik gemerkt haben, das die Entscheidungen völlig willkürlich getroffen werden.

Warum „165“ und nicht „157“ oder „203“?

Der Grund ist dem gegenwärtigen Infektionsgeschehen geschuldet. Bei „100“ hätten die Schulen fast überall auf Distanzunterricht (mit freundlicher Unterstützung der Eltern) schalten müssen.

Bei 165 - so in etwa der Median der aktuellen 7-Tage Inzidenz - wären „nur“ die Hälfte der Schulen „zu“.....///
.
Sie geben in ihrem Post ja selbst eine mögliche Begründung, warum diese Entscheidungen eben gerade nicht willkürlich getroffen werden.

Wertedebatte

165 ist schon ein hoher Wert, überall da wo Menschen in Massen zusammen kommen besteht die Gefahr eines super Spreding Events. Das waren die Lehren aus dem Beginn der Pandemie. Den Grenzwert immer weiter nach oben zu korrigieren beruhigt zwar die Eltern hat aber zur folge das es immer mehr Infektionen gibt. Das haben die Virologen eigentlich klar und deutlich gesagt. Die am Limit arbeitenden Pflegerinnen und Ärztinnen
werden bei diesen Werten keinesfalls entlastet. Eine Wertedebatte sollte sich immer um das wohl der Menschen kümmern, ich vermisse seit beginn eine ethische Beurteilung der Situation. Immer nur auf die Kennzahlen wie in der Wirtschaft üblich zu schauen bringt nichts.

keine Gültigkeit mehr haben soll."
Sind es nicht die Lehrer, Schulträger und Landesregierungen, die dieses Recht umfassend seit einem Jahr mit Füßen treten? Natürlich, Online-Unterricht per Videokonferenz, der in vielen Schulen, insbesondere in Berufsschulen (gäbe es keine Live-Unterricht, müssten die Berufsschüler arbeiten gehen!) ohne weiteres klappt, ist nicht flächendeckend umgesetzt. Warum nicht? Wenn das Ideal, der Präsenzunterricht geht, müsste man dann nicht alles tun, um das Zweitbeste zu ermöglichen? Nö, nicht beim Beamten-Mikado. Recht auf Bildung und Teilhabe? Nur wenn es erreicht werden kann, ohne dass man sich irgendwie bewegt. Gilt in den Schulen, die Live-Online-Unterricht machen ein anderes Datenschutzrecht? Warum müssen es superteure und kaum lieferbare iPads sein, reichen nicht auch von Unternehmen gesponserte Second-Hand-Laptops? Die Verantwortung für die Missachtung des Rechts auf Bildung liegt vorrangig bei den Schulen und Landesregierungen.

Es wird mal wieder...

spekuliert und orakelt welche Zahl nun über Schulschließungen oder Presänzunterricht entscheidet.
Machen wir uns nichts vor, dieses rumgeeiere werden wir noch bis zur Wahl und auch danach ertragen müssen und die Leidtragenden werden nicht nur Kinder und Lehrer sein, sondern die gesamte Gesellschaft.
Die Politik hat den Zeitpunkt einer Notbremse verpasst und nun leben wir in einer On-Off-Zeit ohne Perspektive und Plan.
Der Prüfungslevel fürs Abi wird trotz Homeschooling nicht angepasst. Die Maßstäbe werden für die meisten sehr schwer zu erreichen sein und sie werden als Corona-Abschlussjahrgang in die Geschichte eingehen. Ich hoffe, dass dies von Universitäten und Arbeitgebern berücksichtigt wird.

@08:42 von Krümelmonsterkind

>> Es ist zum Haareraufen- Schulen auf,
>> Schulen zu, und zwar ab Inzidenz von 100?
>> 165? 200? Oder wann?

Geht mir genauso. Wie soll mensch da den Überblick hehalten? oO

Ich guck Nachrichten: "Die Bundesregierung hat beschlossen, daß ..."
2 Stunden später: "Das Verwaltungsgericht von KleinKleckerstadt hat geurteilt, daß ..."
2 Stunden später: "Ministerpräsident XYZ hat beschlossen, daß ..."
2 Stunden später: ...

@ 09:33_wolf 666-Verbände und die Realität

Ich bin mir nicht sicher, ob diese Verbände immer für die Mehrheit der Lehrer spricht. Möglicherweise für die Mehrheit von deren Mitgliedern. Aber ob das repräsentativ ist..?!

Nach meiner Einschätzung eher nicht.

Es ist ein bestimmter Typ Mensch, der sich in solchen Verbänden organisiert. Da kann man schnell mal zu der Meinung kommen man vertritt nur Gleichdenkende.

Wobei es ja auch bei den Eltern und deren Verbänden viele ängstliche gibt, das Vollkasko denken und handeln ist hier auch weit verbreitet. Angst vor Realität.

Aber pauschal auf die Lehrer schimpfen, das greift wohl zu kurz. Viele wollen unterrichten und das - insbesondere in der Grundschule - auch im Präsenzunterricht.

Also bitte die Schulen offen lassen - unabhängig von Inzidenzen. Die sind sowieso immer weniger relevant und aussagekräftig.

Nimmt die Politik aber leider auch nicht zur Kenntnis.

Am 20. April 2021 um 08:50 von die-hexe

Allerdings ist dies sehr schlecht belegbar, da die Daten, die wir zum Infektionsgeschehen bei Kindern haben wegen der eher nachlässigen Testung (denn Kinder/Schulen DURFTEN ja gar nicht pandemierelevant sein) sehr lückenhaft sind.
___
Danke, für den sehr guten Gesamtbeitrag.
Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu. Sorry, ich kann auch nicht so ganz glauben, dass Kinder, die zuvor "pumperlgsund" waren, jetzt zu hauf in psychiatrische Behandlung müssen, weil der Schulbesuch unregelmäßig war. Kinder durften sich immer mit einem anderen Kind treffen zum Spielen. Die meisten haben doch EINEN besten Freund(in). Es kommt wohl sehr auf das Elternhaus an.

@ Möbius, um 09:37

Warum nicht 157 oder 203?

Weil dann von Ihnen garantiert die Frage gekommen worden wäre:

"Warum nicht 165?"

Versuchen Sie doch der Abwechslung halber, mal was Positives zu entdecken.
Das ist, wie jeder weiß, nicht einfach, funktioniert aber beim 3., 4. Versuch.

Es gibt mittlerweile ganze Chöre von Corona-Lausprechern aus dem Umfeld von Pseudowissenschaftlern, verrenteten Ex-Epidemologen ohne wissenschaftlichen Apparat und sonstige selbsternannte Besserwisser. Die bringen außer Verunsicherung nichts von Substanz.assen. Das RKI hat das Personal, die Mittel und den wissenschaftlichen Apparat in großer Zahl, der notwendig ist für sinnvolle Forschung und Empfehlungen.

'Nach Beobachtungen des Robert-Koch-Instituts scheint sich die Rolle von Kindern und Jugendlichen bei der Ausbreitung des neuen Coronavirus zu ändern. Die Covid-19-Fallzahlen stiegen in allen Altersgruppen an, besonders stark jedoch bei Kindern und Jugendlichen, heißt es im jüngsten Online-Lagebericht des RKI.'

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-zahlen-bei-kindern-und-jug...

Home-Schooling ist umfangreicher als Präsenz-Curriculum

Das verstehen viele nicht, die fern der Praxis sind.

Doch der Grund ist einfach nachzuvollziehen:

Im regulären Unterricht geht viel Zeit für den „Overhead“ drauf, den Unterricht zu organisieren, den Lehrstoff zu besprechen und zu erklären, schwächere Schüler zu unterstützen, etc. Deshalb schaffen Lehrkräfte fast nie 100% von dem was sie sich vornehmen, der Rest wird dann oft als Hausaufgabe aufgegeben.

Das alles entfällt im Home-Schooling.

Dort gehen die Lehrer offenbar davon aus das Schüler und Eltern zu Hause die „100%“ schon irgendwie hinkriegen und geben ZUSÄTZLICH noch weitere Aufgaben zur Vertiefung des Stoffs auf.

Dabei orientiert sich der Pflichtumfang der Arbeiten an den Schnellsten der Klasse.

Das Lehrerverbände hingegen es so darstellen, das der Unterricht „pandemiebedingt“ ausgefallen wäre, ignoriert das in Wirklichkeit hunderte bis tausende Arbeitsstunden durch Eltern und Schüler geleistet wurden.

Zum Teil sind Schüler jetzt „fitter“ als im Präsenzunterricht.

@ 09:13 von IBELIN

"Als wissenschaftlich aufgeklaerter Mensch kann man nur noch zusehen und versteht die Welt nicht mehr. Zu Beginn, vor 15 Monaten, haette ein einfaches Reiseverbot fuer Risikogebiete genuegt." Soso, wissenschaftliche Aufklärung sagt Ihnen, dass ein Reiseverbot in einem Land mit rundherum offenen grünen Grenzen ausreicht, eine Pandemie aufzuhalten. Ein Land, dessen Überleben von dem Warenaustausch mit seinen Nachbarländern und weiter entfernteren Ländern abhängt, dank globalisierter Arbeitsteilung sind wir überhaupt nicht isoliert überlebensfähig. Selbst extrem isolierte Länder wie Neuseeland haben immer wieder neue Fälle durch Einreisen, die dann sofort mit extremsten Maßnahmen (letztens völlige Blockade Aucklands wegen eines Falles) beantwortet werden müssen. Der Begriff "wissenschaftlich" ist leider nicht geschützt ...

41 % minus

Soeben berichtet die TS, dass Kinder im Lockdown mehr als 40 % weniger für die Schule arbeiten, als bei regulärem Unterricht. Ich halte das für so bedenklich, dass Schulschließungen eigentlich erst dann erfolgen dürfen, wenn auch produzierende Betriebe und Büros geschlossen werden.

Falsches Signal

Lehrer sind eben nicht großflächig geimpft, das betrifft nur die Grundschullehrer. An den weiterführenden Schulen ist dies aber nicht der Fall, zumindest nicht in NRW. Lehrerinnen und Lehrer befinden sich nach wie vor in Priorisierungsgruppe 3, wie noch letzte Woche Frau Gebauer bekräftigt hat.

@ Dr.Hans, um 09:33

Die Lehrer sind keineswegs "großflächig geimpft".

Wort des Jahres - Distanzunterricht

Ja die Zahl ist völlig willkürlich und auch völliger Quatsch! Oberstes Ziel sollte weiterhin sein die Schulen offen zu lassen! Nach einem Jahr Pandemie hat nicht mal jeder dritte Schule Zugang zur digitalen Welt! Wenn wir das Wort "Distanzunterricht" schon hören! Das gibt es nicht! Die wenigstens Schulen werden ab 165 dann schön munter am PC die Kinder zu Haus unterrichten. Es heißt dann Home Shooling oder Selbststudium oder Unterricht mit den Eltern oder einfach Freizeit, denn Bock hat keines der Kinder mehr auf diesen Quatsch. Wozu testen wir unsere Kinder (zumindest bei uns im Bundesland) alle zwei Tage, wenn sie dann doch in den Wechselunterricht müssen? So ein Schwachsinn, nichts hat Hand und Fuß und die Kinder verlieren wieder einmal das Recht auf Bildung während wir alle dabei zusehen. Jämmerlich ist das und ein Armutszeugnis für uns alle. Denkt an unsere Kinder und nach einem Jahr wird ja wohl mehr drin sein als den magischen Distanzunterricht!

08:55 von paganus65

>>165 kommt raus...
...wenn man Grenzwerte als politische Verhandlungsmasse ansieht: "Du willt 100, ich will 200... gut, ich kommt Dir entgegen: 175....neee? also gut, ich geb dir noch 10. sagen wir 165..."
<<

Dass um die Grenzwerte der Inzidenzen mittlerweile wie auf einem orientalischen Bazar gefeilscht wird, und den Leuten Glauben machen will, diese Zahl soll alles richten, das versteht kein Mensch mehr...

Was ist mit den Schwächsten der Gesellschaft?

Die Forderungen der Lehrerverbände und -Gewerkschaften werfen kein gutes Bild auf die Berufsgruppe der Lehrer.
Man gewinnt zuweilen den Eindruck, als sollten die Schulen am liebsten gar nicht mehr geöffnet werden.
"Schulen zu" - ist das das Einzige, was man nach über einem Jahr Pandemie gelernt hat? Wofür werden diese Institutionen denn bezahlt? Kann es da nicht auch mal kreative Lösungsvorschläge geben?
Unsere Kinder brauchen die Schule, und zwar nicht nur, um lesen und schreiben zu lernen. Die armen Seelen, die unsere Inkompetenz später ausbaden und teuer bezahlen müssen.

Sie können gerne einmal ein

Sie können gerne einmal ein paar Wochen meinen derzeitigen Arbeitsalltag mitverfolgen, dann schauen wir anschließend einmal, ob Sie immer noch so denken.

Wenn der Durchschnittswert ...

... in Deutschland gestiegen ist, wird nach oben angepasst.

Ob dieses der richtige Weg ist, muss ich echt bezweifeln.

Auf der einen Seite macht man über 100 alles dicht, doch die Schulen dürfen weiter bis 165 machen.

Anstatt gerade das Geschehen in engen, schlecht belüfteten, schlecht geschützten Räumen. Vor allem wo sich viele Menschen ansammeln einzuschränken.

Irgendwie treffen Maßnahmen oft nicht in "Schwarze"!

weil sie weniger infiziert sind!

und das ist Fakt! Denn wenn es so wäre, würden sämtliche Eltern ja auch flach liegen oder Corona weiter übertragen. Tun sie aber nicht.
Schulen und Kitas sind keine Infektionsherde! Sonst hätten ja die Gesundheitsämter schon Alarm geschlagen. Erst vor einigen Wochen habe ich von einem Landkreis die Info erhalten, dass die Schulen nur minimal bis gar nicht zum Infektionsgeschehen beitragen. Offen und ehrlich hat mir eine Mitarbeiterin in der Verwaltung berichtet wie es wirklich aussieht. mag sein, dass es in den Großstädten anders ist, aber auf dem Land nicht. Lasst also die Kinder da raus und haltet lieber mal Abstand im Supermarkt.

@ 09:35 von vriegel

Wissenschaftliche Erkenntnisse über ein Virus haben in einer Zeit vieler Mutationen nur ein geringes Haltbarkeitsdatum. Waren die Erkenntnisse der DGPI vor oder nach dem Auftreten von B.1.1.7? Derzeit schlagen gerade die Pädiater Alarm - zumal wir noch sehr wenig über die Langzeitfolgen einer Infektion (long-CoViD) bei Kindern wissen ... Wollen wir wirklich das Risiko eingehen, eine ganze Generation langfristigen Gesundheitsschäden auszusetzen?

09:19 von Egleichhmalf

«Ich bin mit mehr als einem Dutzend Lehrern gut befreundet, und da sieht es wirklich nicht einer so, dass - egal wie schlimm das Infektionsgeschehen auch immer ist - sie letztlich ihr Leben aufs Spiel setzen mögen, nur damit Schulen geöffnet bleiben. Da wären die ja auch schön dumm.»

Andere Länder setzten andere Impfprioritäten.
Mit "andere" meine ich hier Südkorea und Japan.

In beiden Ländern ist die Prioritätsgrupppe No. 1 Medizinisches Personal + Lehrer + Erzieher. In Gruppe No. 2 dann Menschen ab 65 Jahre Lebensalter + Polizei + Feuerwehr. In JAP in der Gruppe auch noch "Geistig Behinderte", die Corona + Vorsichtsmaßnahmen nicht so recht verstehen, nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Impfquote in beiden Ländern ist bisher gering.
In Japan ± 1%, in Südkorea ± 2%.
Aber Priorisierung macht deutlich, in welcher Art man sich vorstellt, gesellschaftlich besonders relevante Bereiche zu schützen, weit gehend funktionsfähig zu erhalten. Kinder kann man ja noch nicht impfen.

Danke!

...für die wahren und ehrlichen Worte! Erschreckend, dass nicht mal Unterschiede zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen gemacht werden. Mit zwei Kindern an einer Grundschule (erste und dritte Klasse) ist es ein Schlag ins Gesicht aller Eltern, die wieder vor einer Katastrophe stehen und sich nicht mal von der ersten erholen konnten. Wir testen zweimal die Woche und das ist das Ergebnis. Lasst die Grundschulen auf, gebt den Kindern eine Stimme!

@ Clausewitz, um 08:52

Wenn Sie verraten hätten, wem Sie da 100 Prozent beipflichten, könnte man vielleicht in Ihren Applaus einstimmen - oder Ihnen widersprechen... :-)

Wenn's mit Testen endlich klappen würde

... ist es egal, ob 165 oder 200. Ich bin sogar sicher, dass die Schulkonzepte noch mehr vertrügen - aber der ÖPNV nicht! Das IST die Quelle. Und immer sind in Bussen keine riskanten Sitzplätze gesperrt (sogar Kirchen können das), die Lüftung ist mikrig und die Verweildauer meist über 15min. Und immer wieder voll besetzte Busse und - wie in Stuttgart - Wagenführer, die mit maskenlosen Passagieren losfahren. Hausrecht nutzen, Aussteigen erzwingen! Genauso wie in Supermärkten wieder der Schlonz Einzug gehalten hat: keine Hände-Desinfektion aber Gemüse anfassen? Und die Gassen werden eingeengt, von wegen Aufsteller. Die C-App kann man getrost löschen, denn eine Info nach NEUN Tagen ist barer Blödsinn - da ist man fast schon wieder gesund - und soll dann für 14 Tage in Q? Wozu??? Unsere Recken haben seit Anbeginn keinerlei Systematik zu Eindämmung - nur monoton: Zumachen. "Wir haben ja reagiert" - nein, im Falle der Schulen nur Exkremente gebastelt.

Dann auch gleich die Altersheime schließen

Da muss man sich doch wirklich fragen ob dieser Lehrerverband sein Berufsbild verstanden hat.
Mal ganz davon abgesehen dass Lehrer und Erzieher in den besonderen Genuss einer vorzeitigen Impfung kommen, könnte man doch glatt argumentieren dass Kinder (deutlich) weniger ansteckend sind. Schulen sind bisher nicht als die großen Treiber aufgetreten. Und wenn man sich die Aussagen zu den deutlich höheren Inzidenzen bei Kindern "hinreden" möchte, würde sich die geringere Ansteckungsgefahr durch Kinder bestätigen da ja sonst auch die Inzidenzen der anderen Altersgruppen höher sein müssten (ein Kind könnte theoretisch 1-2 Erwachsene anstecken was ja anscheinend nicht passiert).

naja, die Kinder gehen ja

naja, die Kinder gehen ja nach der Schule nach hause... da sind Eltern/ Familie... die gehn dann arbeiten... usw.
Ich denke auch dass der Wert gleich sein muss. Kinder erkranken zwar nicht aber tragen das Virus zu den Erwachsenen/ Älteren

Meidinger sagte, er habe kein

Meidinger sagte, er habe kein Verständnis dafür, warum man bei Schulen einen anderen, gröberen Maßstab anlege als in anderen Bereichen der Gesellschaft.

Das könnte daran liegen, dass Schule bei weitem wichtiger ist als so manch anderer Bereich der Gesellschaft.
Ich frage mich, warum man diesem Lehrerverband und im Besonderen diesem Meidinger so viel Platz in den Medien einräumt. Die Lehrer haben ihre vorgezogenen Impfungen bekommen und sollten ganz allmählich mal anfangen, die Belange ihrer Klientel in den Blick zu nehmen.

@ Möbius um 9.37 Uhr, Regelungen bitte nicht hintertreiben

"Inzwischen müsste ja auch der letzte Fan der Entscheider aus der Politik gemerkt haben, das die Entscheidungen völlig willkürlich getroffen werden.
Warum „165“ und nicht „157“ oder „203“?"

Wenn man verbindliche Reglungen haben will, muss man einen Wert festsetzen. Dazu lässt man sich von Fachleuten beraten, so, wie es die Bundesregierung tut.

Dass sich dann einzelne unbelehrbare BildungsministerInnen ind SenatorInnen darüber hinwegsetzen, wie es jetzt wieder der Fall ist, sollten Sie anprangern. Verbindliche Regelungen der Bundesregierung sollten nicht immer wieder aufgeweicht werden, sonst hat die Bevölkerung kein Verständnis für Richtwerte, so wie das auch bei Ihnen auch der Fall zu sein scheint.

@DeHahn - Kinder und Jugendliche müssen unterschieden werden

08:35 von DeHahn:
"Mir ist noch nie einleuchtend gewesen, warum Kinder weniger Viren übertragen sollten, als Erwachsene. Seit einem Jahr konnte 'die Wissenschaft' diese Frage nicht richtig klären. Warum nur?"

Richtig erklärt ist es erst, wenn Sie es auch verstanden haben, oder? Ich will mal mein Glück versuchen. :)

Die Beobachtungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine Coronainfektion bei Kindern meist symptomlos verläuft. Das spricht für eine geringe Virenlast im Körper. Da die Symptomlosen die Viren auch nicht aushusten oder -niesen, stellen sie für andere eine geringere Ansteckungsgefahr dar, als es beispielsweise ein symptomatisch infizierter Erwachsener tut.

Grundsätzlich müssen wir aber zwischen (Klein)Kindern und Jugendlichen unterscheiden. Jugendliche haben mehr Kontakte und zeigen auch eher die typischen Coronasymptome. Die sind also ansteckender.

Das müsste bei der Diskussion um die Schulschließungen berücksichtigt werden.

Am 20. April 2021 um 09:08 von Bender Rodriguez

Zitat: Schule zu weil im Altersheim die zahlen steigen?

In unserem Landkreis, so konnte ich heute in der Regionalzeitung lesen, kommen verstärkt Fälle in Schulen vor, aber schon länger nicht mehr in Altenheomen.

@Muckelchen. Was haben

@Muckelchen. Was haben Schulschliessungen mit Ramadan zu tun? Genau nichts. Genauso wenig verraten die Lehrer die Schüler. Gehts auch mal ne Nummer kleiner. Online Unterricht funktioniert an vielen Schulen gut. Wo das nicht so ist den Schulleiter , den Elternbeirat informieren, oder das Schulamt. Hier meckern bringt nichts. Das Schachern um Inzidenzwerte als Indikator für Schulschliessungen finde ich auch unwürdig. Die Frage, ob Kinder und Jugendliche weniger ansteckend sind wie Erwachsene, hat sich wohl mit den Mutationen geklärt. Verstehe alle, vor allem Eltern von Grundschulkindern, dass die Situation sehr schwer ist. Natürlich fehlen die sozialen Kontakte. Bis ein Großteil der Bewohner Deutschlands durchgeimpft sind werden wir wohl noch etwas Geduld brauchen, leider.

Schulen müssen offen bleiben

Kinder sind unsere Zukunft!

Bei den ganzen Tests in Schulen (die ich für grundsätzlich richtig halte), wird der Wert von 165 ruckzuck erreicht sein und Kinder dauerhaft wieder zuhause sein.

Aber statt dessen darf man in der neuen Version jetzt doch bis 24 Uhr "joggen". Sehr realistisch, illegale Parties auf diese Weise zu unterbinden...

In diesem Land läuft gerade gar nichts mehr richtig... Unfassbar.

Das Klagen der Lehrer

Weder die GEW, noch der Realschullehrerverband und auch nicht Heinz-Peter Meidinger sind befähigt Inzidenzwerte zu bewerten. Daher verstehe ich nicht, warum Medien und offenbar auch die Politik auf die Lehrerverbände hören.
Tatsächlich fehlt dem Klagen der Lehrer jede Indikation.
Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz und die Uni Heidelberg haben festgestellt, dass es nur bei 0,4% der infizierten Schüler zu einer Übertragung auf einen Lehrer kommt. Damit braucht es durchschnittlich 250 infizierte Schüler an einer Schule, um einen Lehrer zu infizieren. Dieses Risiko ist zumutbar und fundamental geringer, als es viele Lehrer wahrnehmen.

Ni Hao an die Moderation

Während Lehrer Arbeitsplatzsicherheit und 100% Besoldungsanspruch genießen und möglichst keinen Kontakt zu Schülern ausgesetzt sein wollen, verdoppelt sich 2020 und 2021 die Zahl der Schulabbrecher von 105000/a auf 220000/a. Wie das Leben dieser Kinder laufen wird, man will es sich nicht vorstellen.

Statt nun also die heroischen Pädagogen zu impfen, um diese in die Lage zu versetzen, ein Schulgebäude zu betreten, werden von der Bundesregierung im Rahmen von "Modellprojekten" mehrere tausend Impfdosen an die Betriebsärzte von DAX-Konzernen wie BASF vergeben.

Tests für Arbeitnehmer sind aufgrund der Einrede einer Körperverletzung freiwillig, Kinder müssen sich mancherorts das Stäbchen 2x/Woche an die Schädeldecke rammen lassen, da Sie sonst nicht zur Schule dürfen.

Solidarität wird von den Kindern gefordert, ohne Ihnen etwas zurückzugeben. Eiskalt wird die Zukunft der Kinder geopfert. Wie immer zahlen die schwächsten der Gesellschaft den Preis. Die Politik sollte sich schämen.

@vriegel - Aufwand rechtfertigt den „Ertrag“ kaum

Da Sie ja Kinder als "Ertrag" sehen

dgpi.de/stellungnahme
Stand 13. April 2021 in der Altersgruppe der 0-9-Jährigen waren dies 12 Todesfälle,
in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen 5 Todesfälle,
wobei insgesamt 3 Fälle noch nicht validiert waren.

09:24 von Nordfriese.de

>>Und warum? Weil es einfach ist! Weil dieser Teil der Bevölkerung sich nicht wehren kann.
<<

Ein Teil der Bevölkerung wehrt sich doch jedes Wochenende regelmäßig gegen die Regeln, bzw. bringen sie zum Ausdruck, in dem sie demonstrieren... Anders "gewehrt" hat sich die Bevölkerung noch nie. Oder was verstehen Sie unter "sich wehren"? Was schwebt Ihnen so vor?

@09:33 von wolf 666

>> Eine Kaste wie sie im Buche steht,
>> abgeschottet und eingemauert in ihrer
>> eigenen Blase der Wohlstandssicherung.

Würden Sie Zynismus bitte auch als solchen kennzeichnen? oO

Der Inzidenzwert ist eigentlich uninteressant.

Wichtig wäre, die Zahl der täglichen Todesopfer zu senken. Und zwar so nahe an Null wie möglich.
Allein das muß der zugrundegelegte Wert zur Wirksamkeit aller Maßnahmen gegen Corona sein.
Bestimmte Gruppen in der Politik wollen aber lieber das Renteneintrittsalter erhöhen, um das Fachkräftereservoir zu erhalten, anstatt die vorhandenen Fachkräfte vor dem tatsächlichen Aussterben durch Corona zu bewahren.
Selbst der Mangel an (Fachkräfte)Nachwuchs wird beklagt, doch der Schutz des aktuellen Nachwuchses wird nicht einmal ansatzweise adäquat vollzogen, obwohl er technisch leicht machbar wäre, wenn endlich in jedes Klassenzimmer, jeder Kigaraum und im ÖPNV vernünftige technische Lüftungskonzepte installiert würden.
Aber auch nach über einem Jahr Pandemie lässt man lieber erst die Alten, nun die älteren Fachkräfte und bald auch Kinder sterben, die allerdings auch alle von Longcovid bedroht sind, sollten sie eine Infektion vorerst überstehen.

08:52 von dr.bashir

«Und die Schulen? Die sind ja kein Pandemietreiber hören wir seit einem Jahr. Wen dem so wäre, bräuchten wir keine Tests und keine Schließungen.»

Die Schließung der Schulen im Frühjahr 2020 war verständlich und richtig. Die Kinder fanden das doof, aber auch sie hatten Verständnis und Einsicht, dass es nicht anders geht, wenn man noch so wenig über Virus und Verbreitungswege wusste, wie es zu der Zeit war. Einige Wochen oder wenige Monate war (bis auf die Abschlussklassen) trotz ungewohnter Situation + Mehrbelastung für die Eltern in den meisten Familien auch kein Drama.

Alles, was von Seiten der Entscheider danach zu Schulen kam … ist bis heute eine einzige Katastrophe. Gar nicht einfach, den richtigen Weg zu finden. Armselig, im Frühjahr 2021 immer noch so planlos daher zu eiern.

Niemand setzt Prioritäten, niemand geht auf die Suche nach Beitrag der Schulen. Niemand scheinen Kinder wichtig, das Familienministerium ist nicht mal permanenter Bestandteil in den Beratungsgremien.

@09:41 von vriegel

>> Und man unterhält sich ja auch mit den
>> Lehrerinnen. Zumindest mit denen, die
>> rational denken.

Mit "rational denken" meinen Sie Lehrer, die nicht von IHRER (subjektiven) Meinung abweichen? oO

Auch wenn ich mir hier

mit meinem Kommentar nicht unbedingt Freunde machen werde: vom Lehrerverband hört sich das eher so an: "Wenn die Anderen zu Hause bleiben, wollen wir das auch.." Eine Inzidenz von 165 erscheint mir dennoch an den Haaren herbeigezogen- wie kommt die Regierung überhaupt auf solche Zahlen?!

09:30 von pemiku

>>Lehrerverband kritisiert...
Jeder meint´s gut; doch jeder meint´s anders gut.
Dieses Gezerre in alle möglichen Richtungen wird immer unerträglicher.
Nur Merkel, Lauterbach und die anderen Hardliner haben die Pandemie immer wieder richtig eingeschätzt.
Was hilft uns die beste Demokratie, wenn man darin NICHT in der Lage ist, an einem Strang zu ziehen ???
<<

Dem schließe ich mich vollumfänglich an. Das ist auch mein Empfinden, hier im Forum das beste Beispiel: jeder meint es anders gut. Daraus lässt sich schließen, das eine einheitliche Meinung niemals zustande kommen kann...

Am 20. April 2021 um 09:38 von Adeo60

"Der Inzidenzwert von 165 erscheint mir ambitioniert, aber nicht grds. falsch. Richtwerte wie dieser sind einfach wichtig. Sollte sich die Corona-Situation verschärfen, müsste auch dieser wert angepasst werden."

Nope, falls man sich auf den Inzidenzwert einig, dann sollte man genau überlegen, was man mit dieser Maßnahme erreichen will und auch kann. Der Wert ist dann auch unabhängig von einer potentiellen Mutation... ansteckender, dann ist der Wert schneller erreicht und die Schulen machen zu, nicht so ansteckend, dann bleiben die Schulen halt auf weil die 165 nicht erreicht werden.

@09:33 von Dr.Hans

Die Aussagen des Herrn Meidinger sind unverständlich, da die Lehrer als Risikogruppe großflächig geimpft sind.
Das stimmt so nicht. Grundschullehrer und KITA-Erzieher sind zwar vorgezogen worden. Wie viele von denen nun eine erste(!) Impfung haben? Von vollständigem Impfschutz ganz zu schweigen.
Für die Lehrer der weiterführenden Schulen gab es noch keine Impfung.

Am 20. April 2021 um 09:47 von Ritchi

Zitat: Die Schüler werden jetzt zweimal die Woche getestet, die Lehrer sind geimpft. Bessere Voraussetzungen kann man kaum haben für eine geringe Weiterverbreitung des Virus.

Ist Ihnen nicht der Fall im Dortmunder Klinikum bekannt?

Die WAZ berichtet: "Ein Besucher mit falsch-negativem Schnelltest-Ergebnis hat im Klinikum Dortmund einen Corona-Ausbruch ausgelöst. Mittlerweile seien 26 Infektionen - 18 Patienten und acht Mitarbeiter - auf den Vireneintrag zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag."

Soviel zu den Tests als Allheilmittel.

09:38 von Adeo60

«Der Inzidenzwert von 165 erscheint mir ambitioniert, aber nicht grds. falsch. Richtwerte wie dieser sind einfach wichtig. Sollte sich die Corona-Situation verschärfen, müsste auch dieser wert angepasst werden.»

Inzidenzwerte von 100 … 165 … 200 … sind Rumgetüddel ohne Sinn im Ziel von Besserung der Lage und Stabilisierung. Viel zu hoch. Man setze sich einen Zielwert … und dengele den nicht ständig rauf oder runter wie das Sonderangebot im Schnäppchenmarkt.

Das einzige, was man so erreicht, ist, dass allen der miese Spuk noch möglichst lange erhalten bleibt. Und im Fall Schule den Kindern weiterhin Verlässlichkeit vorenthalten wird. Die glauben schon jetzt nicht mehr dran, dass die Erwachsenen zu Corona was auf die Reihe kriegen. "Die Verschiebemasse Kinder" … deren Belange untergehen, und außer Eltern und Verwandten auch niemand zu wirklich zu interessieren scheinen.

Alle sagen, sie wollen Schulen offen halten.
Mit planlosem Inzidenz Ping Pong wird das aber niemals was.

Ein

Grenzwert von 165 ist ein Witz. Schulen erst ab diesem Wert zu schließen, ist viel zu spät.
Bei uns im Landkreis liegt, bei einer Gesamtinzidenz von 180, die Inzidenz in der Gruppe der 5-14jährigen bei 240.
Wenn schon, dann muss man die Schuldschliessungen an solchen spezifischen Werten festmachen.

Schulen sind sowieso nie zu - Notbetreuung

In Kitas und Schulen sind im Schnitt sowieso deutlich mehr als die Hälfte der Kinder anwesend. Es ist also mehr ein Placebo, das mit den Schulschließungen.

Ansonsten ist auch schon alles mehrfach gesagt worden. Schulen sind für Kinder systemrelevant und sollten daher nicht geschlossen werden.

Das es funktioniert sieht man an Schweden. Dort sind alle Schulen bis Klasse 9 immer offen gewesen.

Und an Schweden sieht man z. B. auch, dass höhere Inzdenzen keineswegs automatisch zu mehr Patienten auf Intensiv führen.

Es zeig vielmehr, dass die Inzidenz für sich gesehen eher ein unbrauchbarer Wert ist.

Pauschal Schulen schließen bei 165 ist völliger Unsinn.

Die Politik sollte sich nicht von Umfragen und Überängstlichen leiten lassen.

Mit Helmut Schmidt oder Friedrich Merz statt Merkel wäre das wohl nicht passiert.

@Ritchi

Mein Sohn besucht die 9. Klasse Realschule. Der Online Unterricht ist alles andere als unterirdisch. Allerdings kann das wo anders durchaus so sein. So zeigt sich, dass die eigene Erfahrung im kleinen Kreis selten Allgemeingültigkeit besitzt.

@10:04_weingasi1 - Antwort auf Falschaussagen

"Dem von Ihnen bis vor ein paar Tagen gern angeführten Prof. Ioannidis hat man ja mittlerweile seine Studie weitgehend widerlegt."

Ioannidis hat zum 26.3.2021 eine neue Studie veröffentlicht und da ist gar nichts wiederlegt. Im Gegenteil. International richten sich immer mehr Länder danach und öffnen.. Nur in Deutschland ignoriert man das und versucht Ioannidis zu difamieren. Dabei ist doch schon klar zu sehen, dass die Modellierer inzwischen vollkommen daneben liegen.

"Ich kann nicht glauben, dass es Ihnen entgangen sein sollte, dass Kinder zwar meist nicht selbst erkranken, wohl aber die Familien infizieren."

Kinder, insbesondere Kita und Grundschule, infizieren nur selten Erwachsene. Und auch die Eltern der Kinder sind nur in Ausnahmefällen Hochrisikogruppe. Also weitgehend auch nicht gefährdet. Warum versuchen Sie immer wissenschaftlichen Erkenntnissen zu widersprechen?

Und ob die gewährt wird, sollte keine Frage der "finanziellen" Möglichkeiten sein. Sondern eine des guten Willens. Wenn der "freigegeben" ist, "geht" nämlich fast alles.

@tagesschlau2012 - Warum sinkt Sterblichkeitsrate

Das können Sie anhand der schon getätigten Impfungen von Risikogruppen ableiten.

Darum kann man auch den Indizwert anheben.

Für Kindern & Jugendlichen müssen erst einmal die Zulassungstests
durchlaufen werden um zu impfen.

Was hier auch viele Quertreiber verkennen , sind die vielen
Ärzte/inen welche aufgrund infizierter Kinder ihre Praxen schließen müssen.

Das betrifft uns dann alle und bremst das durchimpfen aus.

Die Lehrer haben sich

Die Lehrer haben sich vorgedrängelt beim impfen, damit sie weiter unterrichten können. Jetzt reiche die Tests nicht aus. Was sollen außerdem geschlossene Schulen, wenn die Kinder sich in ihrer Freizeit zu hauf treffen. Wo infizieren sie sich dann am meisten?

@10:14_Jacko08 08:55 - Inzidenzen sind vernachlässigbar

Offener Brief von Stöhr /Krüger an die Bundestgsfraktionen (Krüger ist der Vorgänger von Drosten):

"Inzidenz..Dieser Wert gibt- aufgrund der durchaus erwünschten Ausweitung von Testaktivitäten - zunehmend weniger die Krankheitslast in der Gesellschaft wieder. Zudem unterliegt dieser Wert zunehmend schwankenden Erfassungswahrscheinlichkeiten, die völlig unabhängig vom eigentlichen Infektionsgeschehen sind.

2.Bewertungsgrundlage...sollte nicht die Inzidenz der Infektionen sein, sondern vielmehr die Häufigkeit der Erkrankungen und .., also insgesamt die Krankheitslast. Die Krankheitslast berücksichtigt unter anderem Hospitalisierungen, krankheitsbedingten Arbeitsausfall, Behinderung und verlorene Lebensjahre.

..massive Einschränkungen der Freiheitsrechte mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Kultur und die körperliche und seelische Gesundheit erfolgen müssten, wenn längst weniger krankenhauspflichtige Erkrankungen als während einer durchschnittlichen Grippewelle resultierten.

@10:17_Autograf- wissenschaftliche Erkenntnisse

"Wissenschaftliche Erkenntnisse über ein Virus haben in einer Zeit vieler Mutationen nur ein geringes Haltbarkeitsdatum. Waren die Erkenntnisse der DGPI vor oder nach dem Auftreten von B.1.1.7? Derzeit schlagen gerade die Pädiater Alarm - zumal wir noch sehr wenig über die Langzeitfolgen einer Infektion (long-CoViD) bei Kindern wissen"

das ist mit B 1.1.7!

LongCovid spielt im Promillebereich eine Rolle. In Summe trotzdem viele Menschen.

Trotz Mutationen, die ja natürlich sind und nicht unerwartet kommen, gibt es keine Notwendigkeit Maßnahmen anzupassen, siehe Covid-Strategie.de

Im Moment sind wir in der Endphase der Pandemie. Sehr viele, die noch nicht infiziert waren oder durch die erste Infektion vollständig immun waren, werden jetzt immunisiert. B 1.1.7 ist quasi "mustergültig" infektiöser, aber nicht gefährlicher.

Daher scheint es "optisch" mehr Infizierte Jüngere zu geben. 70 Mio U70 vs 13 Mio Ü70... Ü 70 viele Geimpft, daher "mehr" U 70.

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