Ihre Meinung zu: Weltbevölkerungsbericht: Millionen Frauen wird Selbstbestimmung verwehrt

14. April 2021 - 15:31 Uhr

Millionen Frauen werde die Selbstbestimmung über ihren Körper verwehrt, kritisiert der Weltbevölkerungsbericht. Sie dürften etwa nicht über ihr Sexualleben bestimmen. Das betreffe vor allem ärmere Länder.

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Kommentare

Zusätzliche Information

Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam ( leicht zu googeln).

Schlimm. Aber was soll man

Schlimm. Aber was soll man machen? Länder ignorieren und Handel aussetzen? Hilfen streichen? Reisewarnung?
Das wird die Unterdrückung nicht beenden. Einmarschieren und befreien, wie Afghanistan oder den Irak? Ging beides voll in die Hose. Beide lönder sind gefährlicher, als vorher.
Was sollen wir nun machen?

Eine der größten Armutsursachen

Das betreffe vor allem ärmere Länder.

Ob die Herrschenden dort vielleicht irgendwann mal kapieren, dass die fehlende Gleichberechtigung für Frauen (nicht zu verwechseln mit Gleichstellung) kausal für eine arme Gesellschaft ist?

Bericht unvollständig

Bei der Frage der sexuellen Selbstbestimmung ist der Bericht unvollständig/verzerrt. Es wird zwar einerseits über Schwarzafrikas und andererseits Ostasien gesprochen. Die muslimische Kulturregion von Marokko über Ägypten bis Pakistan aber nicht erwähnt. Da hätte ich gern mehr erfahren.

Patriarchale Strukturen kosten langfristig alle die Existenz

„Die Studie [für den Weltbevölkerungsbericht des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA] analysiert die Lage in 57 vorwiegend armen Ländern. Darin heißt es, nur 55 Prozent der Mädchen und Frauen könnten selbst über ihre Gesundheitsversorgung, Familienplanung und ihr Sexualleben entscheiden“

Im Klartext: Die anderen 45 Prozent werden vom männlichen Teil der Gesellschaft nicht als selbstbestimmte, also gleichberechtigte Menschen angesehen, sondern als deren Willen bzw. Verfügung unterworfene Dienerinnen und „Gebärmaschinen“.

"Die Macht einer Frau, ihren eigenen Körper zu kontrollieren, entscheidet mit darüber, wie viel Kontrolle sie in anderen Bereichen ihres Lebens hat"

Logisch. Und solange nicht alle Frauen die Macht haben, gleichberechtigt an der Lösung der derzeit die Existenz der gesamten Menschheit akut bedrohenden Probleme - insbesondere der durch die Bevölkerungsexplosion befeuerte Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Umweltzerstörung - mitzuarbeiten, werden die nicht zu lösen sein.

der "Weltbevölkerungsbericht"!

wieweit das explosive Bevölkerungswachstum in einigen Regionen der Erde ursächlich zusammenhängt mit der Verweigerung des Selbstbestimmungsrecht der Frau für ihren Körper

wieweit das auch mit religiösen Vorstellungen zusammenhängt

die Chinesen haben es geschafft, ihr landeseigenes Bevölkerungswachstumsproblem mit einer rigorosen "Ein-Kind-Politik" in den Griff zu bekommen.
Das widerspricht zwar auch der "Selbstbestimmung", gilt aber wenigstens für die Familie, also Mann und Frau

Armut oder Glaube?

"Die Vereinten Nationen habendie fehlende Selbstbestimmung von mIllionen Mädchen und Frauen angeprangert. Die Daten seien alarmierend..."
Das ist doch weltweilt bekannt. Aber hat das ausschließlich mit der Armut zu tun? Ich neige dazu, so meine Vermutung, dass auch ein erheblicher Anteil des muslimischen Glaubens dazu beiträgt. Als Beispiel sei Saudi-Arabien genannt, nicht unbedingt der Armut verfallen, aber da dürfen Frauen ohne ihre Männer kein Auto fahren oder brauchen die schriftliche Erlaubnis. Das Tragen von Kopftüchern ist in vielen Ländern für Frauen Pflicht, junge Frauen dürfen sich nicht freizügig ablichten lassen...
Dann gibt es desweiteren die familieninternen "Ehrenmorde", wenn die Schwester/Tochter einen andersgläubigen Mann vorzieht, als jenen dem sie "versprochen" wurde. Erdogan trat erst kürzlich aus der "Istanbul-Konvention" zu Gewalt gegen Frauen aus. Die Liste ist ziemlich lang...

@zöpfchen, 15:50

"Es wird zwar einerseits über Schwarzafrikas und andererseits Ostasien gesprochen. Die muslimische Kulturregion von Marokko über Ägypten bis Pakistan aber nicht erwähnt. Da hätte ich gern mehr erfahren"

Warum rufen Sie dann nicht den (im Artikel verlinkten) Report unfpa.org/SoWP-2021 auf?

@Vielfalt

Ich habe vor fast 20 Jahren einen Vortrag auf einer Tagung gesehen.
Es ging um den Wechsel von Patriarchat zu Matriarchat und zurück.
Grob zusammengefasst gefasst ergab sich ein Kreislauf. Im Matriarchat wird Besitz angehäuft, der Begierden weckt weshalb er verteidigt werden muss. Das führt zu Bildung von Patriarchat, in dem Männer aufeinander abgestimmt den Besitz verteidigen. Dummerweise häufen sie keinen Besitz an, sie verlieren ihn trotzdem was wiederum den Übergang zu Matriarchat fordert, weil kein Besitz mehr verteidigt werden muss. Und dann geht es im Kreis so weiter.

Ps. zu Tada

Im Vortrag ging es um Gesellschaften, NICHT um einzelne Männer oder Frauen.

Ist unsere Meinung allgemeingültig für alle?

Aus Gabor Steingarts Morning Briefing

Peter Thiel:

"Das Grundübel der Gegenwart sei die Uniformität des Denkens, sagt er:

Das größte politische Problem ist die politische Korrektheit, diese besondere Form der Gleichschaltung, das uniforme politische Denken. In Deutschland. In den USA. Überall im Westen. “

Die Weisheit der Mehrheit sei zwar wichtig für die Demokratie, aber es gebe Grenzen der Uniformität:

Spätestens bei Mehrheiten von 99,9 Prozent lebst du nicht mehr in einer Demokratie, sondern in Nordkorea. Wir müssen unterscheiden lernen: Wo endet die Weisheit der Masse und wo beginnt deren Dummheit. “

Er bezog das natürlich nicht auf das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Es war allgemein gemeint.

Aber die Frage ist schon berechtigt, ob wir überall unsere Sicht der Welt duchsetzen müssen..?

Wir können das als Vorbild (!) anders leben.

Erziehung ist bekanntlich Vorbild und Liebe...

Dieser Bericht ist wichtig

Natürlich finde ich es gut, wenn die westlichen Werte der Individualität und Gleichberechtigung auch auf unterentwickelte Staaten in Afrika angewendet werden.
Das hat auch nichts mit postkolonialistischer Bevormundung zu tun. Ich glaube eher, dass die Möglichkeit zur Familienplanung in Afrika die erzkonservativen, alten, weißen Männer in der ersten Welt gegen die UNFPA aufbringt, allen voran die Evangelikalen in den USA und die katholische Kirche.
Deshalb kann man auch nicht sagen, männliche Kontrolle über den Körper der Frau sei ein Zentralafrikanisches Problem. Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall.

@Dr.Hans

"Am 14. April 2021 um 15:40 von Dr.Hans
Zusätzliche Information
Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam ( leicht zu googeln)."

Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal haben 100 Prozent der Menschen auch mal Wasser getrunken. Oder was gegessen. Oder mal Musik gehört.

@zöpfchen

"Am 14. April 2021 um 15:50 von zöpfchen
Bericht unvollständig
Bei der Frage der sexuellen Selbstbestimmung ist der Bericht unvollständig/verzerrt. Es wird zwar einerseits über Schwarzafrikas und andererseits Ostasien gesprochen. Die muslimische Kulturregion von Marokko über Ägypten bis Pakistan aber nicht erwähnt. Da hätte ich gern mehr erfahren."

Können Sie. Tagesschau.de macht es Ihnen sogar sehr leicht. Den Link zum Bericht finden Sie im Artikel.

Entrechtung und Islam

@ 14. April 2021 um 16:34 von Anderes1961
@Dr.Hans
"Am 14. April 2021 um 15:40 von Dr.Hans
Zusätzliche Information
Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam ( leicht zu googeln)."

« Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal haben 100 Prozent der Menschen auch mal Wasser getrunken. Oder was gegessen. Oder mal Musik gehört. »

Ich bin mir im unklaren darüber, ob der User uns sagen möchte , dass die Entrechtung der Frau nichts mit dem Islam zu tun hat oder ob es ok ist, dass Frauen entrechtet sind, solange es sich um Muslime handelt.

Gemeinsamkeit macht stark

Die Frauen sollten sich organisieren, Möglichkeiten schaffen (Frauenhäuser) sich der Unterdrückung zu entziehen.

Unzufriedenheit ist oft die Triebfeder für Veränderung. Entscheidend ist natürlich (dies kommt im Artikel zu kurz), ob die Frauen trotz der Umstände zufrieden sind oder ob sie Veränderung wünschen.

um 15:46 von Bender Rodriguez

>>"Schlimm. Aber was soll man machen? Länder ignorieren und Handel aussetzen? Hilfen streichen? Reisewarnung?
Das wird die Unterdrückung nicht beenden. Einmarschieren und befreien, wie Afghanistan oder den Irak? Ging beides voll in die Hose. Beide lönder sind gefährlicher, als vorher.
Was sollen wir nun machen?"<<

Meiner Meinung nach können und müssen sich die Länder hier selbst helfen und da sehe ich in erster Linie Geburtenkontrollen die durch Entwicklungshelfer unterstütz werden können, wie es in kleinen Ansätzen auch gemacht wird. Ich habe in einem Bericht gesehen das die Frauen dort gar keine Gebärmaschinen sein wollen und dazu von den Männern gedrängt bzw. missbraucht und unterdrückt werden. Die Anzahl der Kinder dort ist für die Herren der Schöpfung ein Statussymbol ungeachtet ob die Kinder was zu essen haben oder nicht.

@16:28 von vriegel

Peter Thiel kritisiert die Gleichstellung, nicht die Gleichberechtigung.
Ersteres bedeutet staatlichen Zwang, Letzteres bedeutet Selbstbestimmung.

Wenn die Gleichberechtigung, die m.M.n. am Gipfel steht, das maximale an Freiheit und Selbstbestimmung erreicht, dann ist die Gleichstellung schon der Abstieg auf der anderen Seite.

Um 15:46 von Bender Rodriguez

Was sollen wir nun machen?
Nichts sollten wir tun. Wir sollten damit aufhören anderen Ländern die Gesellschaftsformen der Demokratie aufzudrängen. Ist im nahen Osten schief gegangen wir auch in "armen" Ländern schief gehen.

@ zöpfchen

Die muslimische Kulturregion von Marokko über Ägypten bis Pakistan aber nicht erwähnt. Da hätte ich gern mehr erfahren.

Warum? Einigen Foristen fehlt im Artikel die Munition für Islamfeindlichkeit. Ich finde den Artikel gut so und bitte um etwas mehr Toleranz.

fällt nur mir das auf

dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?

@16:34 von Anderes1961

„ "Am 14. April 2021 um 15:40 von Dr.Hans
Zusätzliche Information
Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam ( leicht zu googeln)."

Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal haben 100 Prozent der Menschen auch mal Wasser getrunken. Oder was gegessen. Oder mal Musik gehört.“

Da hat Dr.Hans - offenbar gar nicht in Ihrem Sinne - darauf hingewiesen, dass gerade in islamischen Staaten (aber natürlich nicht ausschließlich dort) die Selbstbestimmung von Frauen - um es ganz freundlich auszudrücken - nicht sehr geschätzt wird. Und Sie versuchen das ins Lächerliche zu ziehen. Ok, kann man machen. Aber welchen Sinn es haben soll, Fakten zu leugnen, erschließt sich mir irgendwie nicht.

@ DrHans

... ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam ( leicht zu googeln).

Das haben Sie toll gemacht.

16:47 von zöpfchen

Ich bin mir im unklaren darüber, ob der User uns sagen möchte , dass die Entrechtung der Frau nichts mit dem Islam zu tun hat oder ob es ok ist, dass Frauen entrechtet sind, solange es sich um Muslime handelt.
Sehe ich auch wie sie. Gilt aber auch für die Userin Cometa Stern°chen

@ Susi1960

Das widerspricht zwar auch der "Selbstbestimmung", gilt aber wenigstens für die Familie, also Mann und Frau

Was soll mit dieser Familiendefinition denn zurück gedreht werden?

um 16:47 von zöpfchen

>>"Ich bin mir im unklaren darüber, ob der User uns sagen möchte , dass die Entrechtung der Frau nichts mit dem Islam zu tun hat oder ob es ok ist, dass Frauen entrechtet sind, solange es sich um Muslime handelt."<<

Sie können sich sicher darin sein das zwischen der Entrechtung der Frau und dem Islam ein Zusammenhang besteht auch wenn das viele Multi-Kulti Träumer nicht wahrhaben wollen.

@vriegel genauso sehe ich das

@vriegel genauso sehe ich das auch. Es ist ein schwerer Irrglaube zu denken das alle unserem Weltbild und unsere Art zu leben folgen wollen. Wir sollten endlich auch einsehen das es Kulturen gibt die unsre Art zu leben ablehnen. Wir können gern versuchen sie dafon zu überzeugen aber wir sollten aufhören zu versuchen es ihnen aufzuzwingen.

@ vriegel

Ist unsere Meinung allgemeingültig für alle?

Komische Frage. Nein, unsere Meinung ist nur charakteristisch für uns.

@Jack08

"Am 14. April 2021 um 16:12 von Jacko08
Armut oder Glaube?

[...] Das ist doch weltweilt bekannt. Aber hat das ausschließlich mit der Armut zu tun? Ich neige dazu, so meine Vermutung, dass auch ein erheblicher Anteil des muslimischen Glaubens dazu beiträgt.[...]

Dann gibt es desweiteren die familieninternen "Ehrenmorde", wenn die Schwester/Tochter einen andersgläubigen Mann vorzieht, als jenen dem sie "versprochen" wurde. Erdogan trat erst kürzlich aus der "Istanbul-Konvention" zu Gewalt gegen Frauen aus. Die Liste ist ziemlich lang..."

Daß es islamische Länder gibt, die reich sind aber es dennoch mit den Frauenrechten nicht gut bestellt ist, streitet niemand ab, hat aber mit der Religion selbst gar nichts zu tun. Sondern es liegt daran, daß dort Männer das Sagen haben, die genauso ticken wie die Mehrheit der Männer, die am Wochenende fanden, daß es in Deutschland normal sei, völkisch-rassistisch zu denken und daß Frauen an den Herd gehören und gefälligst Kinder zu gebären haben.

16:57 von Vielfalt.

>>Wenn die Gleichberechtigung, die m.M.n. am Gipfel steht, das maximale an Freiheit und Selbstbestimmung erreicht, dann ist die Gleichstellung schon der Abstieg auf der anderen Seite.<<

Genau! Das wäre ja noch schöner wenn die Frauen den Männern gleichgestellt wären.
Ironie aus.

@ vriegel

Das größte politische Problem ist die politische Korrektheit, diese besondere Form der Gleichschaltung, das uniforme politische Denken. In Deutschland. In den USA. Überall im Westen. “

Irgend wie habe ich das Gefühl, dass meine Meinung hier als politisch uniformer Mainstream hingestellt werden soll. Ist das aber wirklich so?

Vielleicht ist ja gerade Ihre Meinung die uniforme Meinung.

@von zöpchen @von anderes1961

"Ich bin mir im unklaren darüber, ob der User uns sagen möchte, dass die Entrechtung der Frauen nichts mit dem Islam zu tun hat oder ob es okay ist, dass Frauen entrechtet sind, solange es sich um Muslime handelt".
Ich gehe davon aus, dass der Zusammenhang zwischen Entrechtung und Islam bestritten werden soll und frage mich, wem das nutzt. Den betroffenen Frauen und Mädchen sicherlich nicht.

@16:28 von vriegel: "...und wo beginnt deren Dummheit. “

Frauenrechte, Menschenrechte sind universal, nicht "kultur"abhängig. Jede Frau hat das Recht auf Selbstbestimmung, überall.
Diese typische rechts-draußen-demokratiefeindliche Rechtfertigung von Diktatur und Unterdrückung ist zutiefst rassistisch und frauenverachtend hoch zehn.

"Aber die Frage ist schon berechtigt, ob wir überall unsere Sicht der Welt duchsetzen müssen..?"
Ich hoffe mal, dass Ihre verachtende Sicht der
Welt sich nicht weiter durchsetzt.

v. Zabbalodt

@eine_anmerkung

"[...] Meiner Meinung nach können und müssen sich die Länder hier selbst helfen und da sehe ich in erster Linie Geburtenkontrollen [...] wie es in kleinen Ansätzen auch gemacht wird. Ich habe in einem Bericht gesehen das die Frauen dort gar keine Gebärmaschinen sein wollen und dazu von den Männern gedrängt bzw. missbraucht und unterdrückt werden. Die Anzahl der Kinder dort ist für die Herren der Schöpfung ein Statussymbol ungeachtet ob die Kinder was zu essen haben oder nicht."

Da müssen Sie nicht nach Afrika gucken. Finden Sie auch hierzulande. Einige davon haben am Wochenende einen Parteitag abgehalten. Und wenn Sie Foren mitverfolgen, in denen AfDler und andere Rechtsextreme sich unter ihresgleichen wähnen, tummeln sich jede Menge davon die finden das Frauenwahlrecht gehöre abgeschafft, Frauen an den Herd und sie haben Kinder zu gebären. Und überhaupt, schlimm, daß man Frauen nicht mal mehr ungestraft sexuell belästigen darf. Die nennen das euphemistisch "Anmachsprüche".

um 16:34 von Sparpaket

>>"Deshalb kann man auch nicht sagen, männliche Kontrolle über den Körper der Frau sei ein Zentralafrikanisches Problem. Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall."<<

Ich denke damit liegen Sie falsch weil ich auch denke das dies ein Resultat der kulturellen Prägung ist. Wie ich schon erwähnte ist es in Zentralafrika (wie auch beispielsweise in den arabischen Ländern) ein Statussymbol der Männer möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen ungeachtet ob diese was zu essen haben oder versorgt werden können. Bildung kann diesem Umstand entgegenwirken.

16:51 von Giselbert

>>Die Frauen sollten sich organisieren, Möglichkeiten schaffen (Frauenhäuser) sich der Unterdrückung zu entziehen.

Unzufriedenheit ist oft die Triebfeder für Veränderung. Entscheidend ist natürlich (dies kommt im Artikel zu kurz), ob die Frauen trotz der Umstände zufrieden sind oder ob sie Veränderung wünschen.<<

Sofern sich hinter Ihrem männlichen Nick tatsächlich ein Mann verbirgt, sollten Frauen über Ihren Ratschlag wohl auch noch froh sein. Denn nur ein Mann kann davon ausgehen, dass die mangelnde Selbstbestimmung der Frau durch richtige Beratung zu beheben ist.

Übrigens gibt es da noch welche die keine Frauen sind und die den Frauen die Selbstbestimmung verwehren.

Ingolf Bröhan

um 17:07 von KowaIski

>>"Das haben Sie toll gemacht."<<

Was bezwecken Sie mit dieser Aussage? Ich fand den Hinweis des verehrten Mitkommentators wertvoll.

@ vriegel

Peter Thiel kritisiert die Gleichstellung, nicht die Gleichberechtigung.
Ersteres bedeutet staatlichen Zwang, Letzteres bedeutet Selbstbestimmung.

Ich sehe es anders. Für mich ist die rechtliche Gleichstellung und die Gleichberechtigung der Frauen in jeder Gesellschaft absolut selbstverständlich.

Staatlicher Zwang ist nicht per se schlecht, das muss man differenziert betrachten. Die Steuerpflicht ist ein absolut notwendiger staatlicher Zwang. Das ist nicht freiwillig.

17:06 von frosthorn

>>fällt nur mir das auf dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?<<

Gut erkannt. Das hängt damit zusammen dass man eine bestimmte Religion hier mit ins Spiel bringen kann.

Das Unterdrücken sexueller

Das Unterdrücken sexueller Selbstbestimmung ist ein Mittel zur Erhaltung von Machtstrukturen. Beseitigt werden kann es m.E. vor Allem durch Bildung. Aufgeklärte, gebildete Menschen werden i.d.R. keine Freude an einem Herr-Sklavin-System haben. Auch sozialer Druck kann helfen.

@16:34 von Sparpaket

"die erzkonservativen, alten, weißen Männer in der ersten Welt gegen die UNFPA aufbringt, allen voran die Evangelikalen in den USA und die katholische Kirche."

Also erst sprechen sie von alten, weißen Männern und dann von erzkonservativen, religiösen, Gruppen, die aber nur einen winzigen Bruchteil der alten, weißen Männer ausmachen und somit nicht repräsentativ sind. Daher ist ihre Aussage:

"Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall."

...reiner Sexismus. Ihre These scheitert schon an der Realität, denn im "Westen" herrscht Gleichberechtigung und in weiten Teilen Afrikas nicht, obwohl es prozentual gleich viele Männer gibt.

@ Susi1960, um 16:11

"die Chinesen haben es geschafft, ihr landeseigenes Bevölkerungswachstum mit einer rigorosen "Ein-Kind-Politik" in den Griff zu bekommen. "

Ja, nur: um welchen Preis?

China gehen die jungen Leute aus, vor allem die jungen Frauen, weil seinerzeit vor allem weibliche Föten abgetrieben, und wenn das nicht ging, ein schwunghafter Menschenhandel einsetzte.
Weitere Folge:
Heute gibt es einen sehr großen Anteil alter Menschen.

Es betraf also nicht unbedingt "Mann und Frau", zumindest nicht in gleichem Maß.

@ frosthorn

fällt nur mir das auf, dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?

Nein, das fällt auch anderen Menschen auf.

@egleichhmalf

"Am 14. April 2021 um 17:07 von Egleichhmalf
@16:34 von Anderes1961
„[...]“

Da hat Dr.Hans - offenbar gar nicht in Ihrem Sinne - darauf hingewiesen, dass gerade in islamischen Staaten (aber natürlich nicht ausschließlich dort) die Selbstbestimmung von Frauen - um es ganz freundlich auszudrücken - nicht sehr geschätzt wird. Und Sie versuchen das ins Lächerliche zu ziehen. Ok, kann man machen. Aber welchen Sinn es haben soll, Fakten zu leugnen, erschließt sich mir irgendwie nicht."

Nein, ich habe darauf hingewiesen, daß Dr. Hans meint, die Foristen damit zu beglücken, in dem er einer Religion und deren Gläubigen faktenfrei grundsätzlich Frauenfeindlichkeit unterstellt.

Ja, es gibt islamische Länder, die reich sind und frauenfeindlich. Hat aber mit der Religion gar nichts zu tun. Sondern damit, daß dort erzkonservative, rückwärtsgewandte und chauvinistische Männer das sagen haben. erzkonservativ, rückwärtsgewandt und chauvinistisch dürfte Sie kennen. Richtig, Parteitag und so.

@ 17:06 von frosthorn

fällt nur mir das auf
dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?

Auch Sie verwechseln Gleichstellung und Gleichberechtigung.
Ersteres bedeutet Zwang, Letzteres bedeutet Selbstbestimmung und Freiheit.

Daher sind Gleichberechtigungsmangel und Gleichstellung beide in der anti-Selbstbestimmungs-Kategorie.

um 17:12 von heribix

>>"@vriegel genauso sehe ich das auch. Es ist ein schwerer Irrglaube zu denken das alle unserem Weltbild und unsere Art zu leben folgen wollen. Wir sollten endlich auch einsehen das es Kulturen gibt die unsre Art zu leben ablehnen. Wir können gern versuchen sie dafon zu überzeugen aber wir sollten aufhören zu versuchen es ihnen aufzuzwingen."<<

Vielen Dank für diese Ihre Aussage und ich finde, diese ist seit Jahren in diesem Forum hier längst überfällig.

um 17:16 von KowaIski

>>"Komische Frage. Nein, unsere Meinung ist nur charakteristisch für uns."<<

... wobei "uns" der Definition bedarf.

@ DrHans

Ich frage mich, ob es Ihnen hier mehr um Frauenrechte geht, oder vielleicht doch mehr um Islamkritik.

@frosthorn

"Am 14. April 2021 um 17:06 von frosthorn
fällt nur mir das auf
dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?"

Nein, Sie sind nicht alleine. Mir ist das auch gefallen. Auf anderen Seiten ist es genauso. In Foren und Chats, in denen sich Rechtsextremisten unter ihresgleichen wähnen, entdecken diese Menschen ihr Herz für Frauenrechte auch nur dann, wenn es gegen den Islam zu hetzen gilt. Ansonsten hätte man die Frau auch lieber am Herd, wahlweise im Wochenbett, und überhaupt, Frauenwahlrecht geht ja mal gleich gar nicht, muß dringend abgeschafft werden.

@ 15:48 von Vielfalt

Eine Frage: Haben Sie den letzten Absatz gelesen? "...wenn die strukturelle soziale und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den Geschlechtern beseitigt werde. Dazu gehöre auch die Macht jedes und jeder Einzelnen, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen. Dabei müssten die Männer zu Verbündeten werden, die die Entscheidungen der Frauen respektierten." Da hinken auch bei uns etliche Männer hinterher, nicht selten diejenigen, die sich gegen Gleichstellung wehren und die Ungerechtigkeiten gut aushalten können, weil die juristische Gleichberechtigung auf dem Papier ihnen völlig reicht - nicht dass sich am Ende noch was wirklich verändert in der Ungleichheit!

um 15:48 von Vielfalt.

>>"Ob die Herrschenden dort vielleicht irgendwann mal kapieren, dass die fehlende Gleichberechtigung für Frauen (nicht zu verwechseln mit Gleichstellung) kausal für eine arme Gesellschaft ist?"<<

Es sieht danach nicht aus und leider ist das Gegenteil der Fall. Die Herrschenden dort propagieren Ihren "Untertarnen" viele Kinder in die Welt zu setzen und sacken sich nebenbei den Großteil der Entwicklungshilfen ein die eigentlich für die arme Bevölkerung gedacht war und ist. Das sind Fakten.

@eine_anmerkung, 17:11

Sie können sich sicher darin sein das zwischen der Entrechtung der Frau und dem Islam ein Zusammenhang besteht auch wenn das viele Multi-Kulti Träumer nicht wahrhaben wollen.

Und Sie können sicher sein, dass zwischen der Entrechtung der Frau und dem Christentum ebenfalls ein Zusammenhang besteht. Auch wenn das viele Ablehner anderer Kulturen nicht wahrhaben wollen.
Sowohl im Islam wie auch im Christentum wird die bereits zuvor bestehende Dominanz der Männer festgeschrieben und zum religiösen Wert erhoben. In puncto Unterdrückung des weiblichen Geschlechts hat Christentum dem Islam gar nix voraus.
Wenn Sie die (relative) Gleichberechtigung der Frau schon mit etwas verknüpfen wollen, worin Sie sich überlegen fühlen, dann nehmen Sie die Demokratie, nicht die christliche Religion.

Fazit: Armut fördert Ungleichheit zwischen den Geschlechtern

Wenn Armut für Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sorgt und "Reichtum" mehr Chancengleichheit liefert, dann ist die Folge aus diesem Bericht klar.

Die Freihandelsabkommen der EU und anderen Industrienationen verhindern aktiv die Entwicklung von ärmeren Ländern.

Eine Gegenentwicklung kann nur geschehen, wenn wir mit diesen Ländern auf Augenhöhe kooperieren und sie nicht weiterhin in allen Lebenslagen ausbeuten.

Die Idee des "Überstulpens" unserer "Weisheiten" wird nicht fruchten, sondern im Extremismus enden.

Gut zu sehen auch in Deutschland selber, wenn wir über Covid-19 und die Folgen diskutieren. Die entstehenden Extreme sind zwar noch milde (im Vergleich zu den asozialen Netzwerken) aber immerhin sichtbar (gilt übrigends für beide Fraktionen).

Daher sollte wir die Grundlagen ändern (Armut). Alles andere ist den Menschen vor Ort zu überlassen.

Alle schon vergessen das auch

Alle schon vergessen das auch in der BRD bis 1977 die Frau eine schriftliche Genehmigung ihres Mannes brauchte wenn sie arbeiten gehen wollte. Erst mal vor der eigenen Tür schauen befor man sich um die Nachbarn kümmert.

@ Dicodes

Wir sollten damit aufhören anderen Ländern die Gesellschaftsformen der Demokratie aufzudrängen.

Aufzudrängen natürlich nicht. Aber die Menschenrechte und die Demokratisierung anderer Staaten wird uns ja hoffentlich nicht gleichgültig sein.

17:17 von Anderes1961

Das es nichts mit der Religion zu tun hat ist ja wohl ein Märchen von ihnen. Schauen sie doch mal Berichte über Indonesien an. Galt mal als Vorzeigemuster. Jetzt ist der Radikale Islam auf dem Vormarsch. Mädchen in den Schulen werden gezwungen Kopftuch zu tragen. Auch wenn sie anderen Religionen angehören. Aber schön davor die Augen zu verschließen und Tatsachen zu Leugnen scheint in ihren Kreisen an der Tagesordnung zu sein.

@15:40 von Dr.Hans

Ja, aber es ist nicht alleine die islamische Religion, die die Frau in den Entwicklungsländern zu Geburtsmaschinen degradiert. Auch die katholische Kirche trägt zur Unterdrückung der Frau und zur hohen Geburtenrate bei.

/// Am 14. April 2021 um

///
Am 14. April 2021 um 17:12 von heribix
@vriegel genauso sehe ich das

@vriegel genauso sehe ich das auch. Es ist ein schwerer Irrglaube zu denken das alle unserem Weltbild und unsere Art zu leben folgen wollen. Wir sollten endlich auch einsehen das es Kulturen gibt die unsre Art zu leben ablehnen. Wir können gern versuchen sie dafon zu überzeugen aber wir sollten aufhören zu versuchen es ihnen aufzuzwingen.///
.
Menschen-, und damit auch Frauenrechte, sind universell und nicht kulturabhängig. Es geht ja gerade nicht um " aufzwingen ", das machen die " Unterdrücker ", sondern um Selbstbestimmung.

@17:20 von Tremiro

Genau! Das wäre ja noch schöner wenn die Frauen den Männern gleichgestellt wären.
Ironie aus.

Gleichgestellt bezüglich ihrer Rechte und Chancen, ja richtig, keine Ironie.
Jedoch nicht gleichgestellt bezüglich einer (was mit dem Begriff "Gleichstellung" gemeint ist) gruppenbezogenen Ergebnisgleichheit.

@ vriegel

Aber die Frage ist schon berechtigt, ob wir überall unsere Sicht der Welt duchsetzen müssen..?

Unsere Sicht natürlich nicht. Aber Das will ja auch niemand. Es geht ja nicht um unsere Sicht, es geht um allgemeine Menschenrechte. Und die sind keine Frage des Geschmacks. Menschenrechte sind allgemeingültig und wir sind selbstverständlich unter anderem durch die UN-Charta verpflichtet, die Menschenrechte immer und überall durchzusetzen.

Dabei vergessen viele Menschen ...

... , welche katastrophalen Verhältnisse das Leben der Frauen in unserem Land noch vor 50-70 (!) Jahren prägten (Abhängigkeit vom Ehemann, Behandlung von Mutter und „unehelichem Kind“ durch Staat und Lebensumwelt, Scheidungsrecht, Genehmigungspflicht für Arbeitsaufnahme durch Vater/Ehemann, usw.)
Und auch heutzutage glaubt man kaum, welche Unterdrückung (neben der ohnehin ungleichen Bezahlung) noch immer möglich ist bzw. wie lückenhaft Hilfsangebote/Rechtsverfolgung in Bezug „Schutz von Frauen“ sind.
Solange man in Unterdrückerstaaten Fußballweltmeisterschaften ect. veranstaltet, wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte stellt ..., solang wird sich nichts ändern. Frauenunterdrückung funktioniert unter Diktatoren besonders gut. Selbst Armutsverhältnisse lassen manche Frauenförderung (so man anstrebt) zu, Diktatoren nicht.

qStern2100

"Am 14. April 2021 um 17:23 von Stern2100
@von zöpchen @von anderes1961
"Ich bin mir im unklaren darüber, ob der User uns sagen möchte, dass die Entrechtung der Frauen nichts mit dem Islam zu tun [...]".
Ich gehe davon aus, dass der Zusammenhang zwischen Entrechtung und Islam bestritten werden soll und frage mich, wem das nutzt. Den betroffenen Frauen und Mädchen sicherlich nicht."

Sie gehen richtig aus. Habs zwar schon ein paar mal jetzt hier erklärt, tue es aber gerne ein weiteres Mal. Allen Muslimen Frauenfeindlichkeit unterstellen zu wollen ist nichts anderes als völkisch-rassistische Hetze. Es gibt keinen Zusammenhang.

Es gibt aber einen Zusammenhang zwischen Entrechtung und denen, die in den islamischen Ländern das Sagen haben, wo Frauen entrechtet sind. Das sind nämlich erzkonservative, rückwärtsgewandte und chauvinistische Menschen. Solche gibt es in allen Religionen. Die haben aber glücklicherweise nicht überall das Sagen.

@ eine_anmerkung

Was bezwecken Sie mit dieser Aussage? Ich fand den Hinweis des verehrten Mitkommentators wertvoll.

Ich fand den Hinweis überflüssig und islamophob.

um 17:17 von Anderes1961

Daß es islamische Länder gibt, die reich sind aber es dennoch mit den Frauenrechten nicht gut bestellt ist, streitet niemand ab, hat aber mit der Religion selbst gar nichts zu tun. Sondern es liegt daran, daß dort Männer das Sagen haben, die genauso ticken wie die Mehrheit der Männer, die am Wochenende fanden, daß es in Deutschland normal sei, völkisch-rassistisch zu denken und daß Frauen an den Herd gehören und gefälligst Kinder zu gebären haben.
--------------
In meiner Patchworkfamilie hat meine Frau auch "am Herd gestanden". Allerdings hat sie sich auch mit sehr guten Erfolg um die Erziehung unserer Kinder gekümmert. Von daher verdient sie meinen höchsten Respekt.

@16:11 von Susi1960

"die Chinesen haben es geschafft, ihr landeseigenes Bevölkerungswachstumsproblem mit einer rigorosen "Ein-Kind-Politik" in den Griff zu bekommen"

Auch in den Industrieländern ist die Bevölkerung zu groß. Damit einhergehend die Zerstörung und Zersiedlung der Landschaft (in den USA bis an den Rand der Nationalparks) und Ausbeutung der Ressourcen. Erzählen Sie mal den Machos in den Industrieländern, dass zwei Kinder zur Arterhaltung reichen.

15:40 von Dr.Hans

Zusätzliche Information
Was im Artikel nicht steht: In den Ländern Mali, Niger und Senegal ist die Religion zu 90 und mehr Prozent der Islam
.
das zu bemerken ist ja schon verwegen genug !

@ eine_anmerkung

Ich nehme Ihnen nicht ab, dass bei Ihnen hier wirklich Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. Mir schwingt da einfach zu viel Islamophobie mit.

um 17:25 von Anderes1961

>>"...tummeln sich jede Menge davon die finden das Frauenwahlrecht gehöre abgeschafft, Frauen an den Herd und sie haben Kinder zu gebären. Und überhaupt, schlimm, daß man Frauen nicht mal mehr ungestraft sexuell belästigen darf. Die nennen das euphemistisch "Anmachsprüche"."<<

Es gibt halt immer solche und solche. Es gibt da auch eine Partei die Pädophilie straffrei stellen wollte. Wie heissen die nochmal? Ich denke man sollte nicht in den Extremen rumfischen zumal diese nicht mehrheitsfähig sind und hier liegt eine weitere Krux Ihre Aussage.

Meine Güte

Hier wird aber mal wieder geschwabbelt.

Es ist von der spezifischen Religion völlig unabhängig.
Je "Traditioneller" eine "Kultur" gelebt wird desto geringer die Selbstbestimmung der Frau , und desto gefährlicher für sie.

Das betrifft jeden Kontinent, jede Religion weltweit.

@ eine_anmerkung

Sie können sich sicher darin sein das zwischen der Entrechtung der Frau und dem Islam ein Zusammenhang besteht auch wenn das viele Multi-Kulti Träumer nicht wahrhaben wollen.

Dann fragt sich ein stolzer Multi-Kulti Träumer wie ich, ob die Frauenrechte nicht einfach nur das Vehikel sind, mit dem eine gewisse Islamophobie und Intoleranz hier in dieses Forum transportiert werden soll.

17:06 von frosthorn

“fällt nur mir das auf
dass es dieselben Foristen sind, die bei den Themen Gender-Pay-Gap oder Frauenquote regelmäßig Schnappatmung bekommen und die jetzt plötzlich ihr Herz für benachteiligte Frauen entdecken?“

Und wenn diese Frauen dann noch einer bestimmten Religion zugehörig sind, hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Weißt dann ein Forist darauf hin, dass nicht nur für Frauen im Islam problematisch ist, werden diese Foristen auch noch biestig. Nichts darf das zurecht gezimmerte Weltbild stören.
Niemand bestreitet, dass es diesbezüglich Probleme gibt. Hat aber weniger mit Religion zu tun, sondern eher mit einer bestimmten Sorte Mann.

16:34 von Anderes1961

In den Ländern Mali, Niger und Senegal haben 100 Prozent der Menschen auch mal Wasser getrunken. Oder was gegessen. Oder mal Musik gehört.
.
ob das jetzt Auswirkungen auf die Frauen hat, bezüglich Selbstbestimmungsrecht
das "Wassertrinken" bezweifle ich jetzt

17:17 von Anderes1961

>>Daß es islamische Länder gibt, die reich sind aber es dennoch mit den Frauenrechten nicht gut bestellt ist, streitet niemand ab, hat aber mit der Religion selbst gar nichts zu tun. Sondern es liegt daran, daß dort Männer das Sagen haben, die genauso ticken wie die Mehrheit der Männer, die am Wochenende fanden, daß es in Deutschland normal sei, völkisch-rassistisch zu denken und daß Frauen an den Herd gehören und gefälligst Kinder zu gebären haben.
<<

Jetzt gehen Ihnen wohl vermutlich die Argumente aus und greifen zum Whataboutism. Ich legte meine Sicht der Dinge dar, dass die Unterdrückung nicht nur in ärmeren Ländern vorherrscht, und Sie hüpfen direkt zum AfD-Parteitag, und schreiben von "völkisch-nationalistisch"...

@15:46 von Bender Rodriguez

//Schlimm. Aber was soll man machen? Länder ignorieren und Handel aussetzen? Hilfen streichen? Reisewarnung?
Das wird die Unterdrückung nicht beenden. Einmarschieren und befreien, wie Afghanistan oder den Irak? Ging beides voll in die Hose. Beide lönder sind gefährlicher, als vorher.
Was sollen wir nun machen?//

Ja, es ist schlimm, sehr schlimm sogar. Was wir machen sollen? Im Ausland können wir sicher wenig erreichen. Ich wäre schon dankbar, wenn man die Probleme hier im eigenen Land ernst nähme. Auch hier guckt man gerne weg.

17:30 von Werner40

Auch sozialer Druck kann helfen.
,
wer soll den ausüben ?
Sie oder ich .....

Frauen wird Selbstbestimmung verwehrt ?

Und sehr viel Religionen mit Ihrer Männer dominierten Führungen sind daran beteiligt.

Gut das bei uns die Gleichberechtigung schon im Grundgesetzt steht.

um 17:41 von free Nawalny

>>"Ich frage mich, ob es Ihnen hier mehr um Frauenrechte geht, oder vielleicht doch mehr um Islamkritik."<<

Auf die Idee das hier ein Zusammenhang bestehen könnten sind Sie nicht gekommen?

@free Nawalny

"Am 14. April 2021 um 17:41 von free Nawalny
@ DrHans
Ich frage mich, ob es Ihnen hier mehr um Frauenrechte geht, oder vielleicht doch mehr um Islamkritik."

Der Frage schließe ich mich an, möchte aber darum bitten, daß die pauschale Unterstellung, Muslime seien alle frauenfeindlich, nicht als Islamkritik bezeichnet, sondern als das, was es ist: völkisch-rassistische Hetze.

16:51 von Giselbert

"Unzufriedenheit ist oft die Triebfeder für Veränderung."

Wenn das doch so einfach wäre.
In manchen Bereichen funktioniert das. Weil z.B. jemand mit der Petroleumlampe unzufrieden war, hat er an einer Glühlampe herumgetüftelt.
Im Makrobereich scheint das aber nicht zu funktioniern. In wieviel Ecken der Erde herrscht unter Mehrheiten Unzufriedenheit und trotzdem besteht keine Chance zur Änderung (höchstens mit Gewalt und das auch nicht immer)?

Verwechseln Sie auch nicht Gleichgültigkeit mit Zufriedenheit. Wenn man nichts anderes als Unterdrückung kennt und keine Alternative vorhanden ist, dann akzeptiert man diesen Zustand gleichgültig.

@ Giselbert

Entscheidend ist natürlich (dies kommt im Artikel zu kurz), ob die Frauen trotz der Umstände zufrieden sind oder ob sie Veränderung wünschen.

Das ist ein verbreitetes Denkschema, der Unterdrücker lässt offen, ob der Unterdrückte nicht vielleicht doch zufrieden ist. So rechtfertigen sich auch autoritäre Regime.

17:25 von eine_anmerkung.

"um 16:34 von Sparpaket
>>"Deshalb kann man auch nicht sagen, männliche Kontrolle über den Körper der Frau sei ein Zentralafrikanisches Problem. Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall."<<

Ich denke damit liegen Sie falsch weil ich auch denke das dies ein Resultat der kulturellen Prägung ist.Wie ich schon erwähnte ist es in Zentralafrika (wie auch beispielsweise in den arabischen Ländern) ein Statussymbol der Männer möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen ungeachtet ob diese was zu essen haben oder versorgt werden können. Bildung kann diesem Umstand entgegenwirken."

Darauf muß Mann erst einmal kommen. Dass die Unterdrückung der Frau ein kulturelles Problem ist, das mit den Männern nichts zu tun hat. Liest sich, als wollte Mann da Frau bilden.

Anmerkung:
Darüber, dass Männer die Kultur schaffen und erhalten wollen, die ihnen bei der Unterdrückung der Frauen hilft, kann man auch mal nachdenken.

@zöpfchen

"Bei der Frage der sexuellen Selbstbestimmung ist der Bericht unvollständig/verzerrt. Es wird zwar einerseits über Schwarzafrikas und andererseits Ostasien gesprochen" Am 14. April 2021 um 15:50 von zöpfchen

*

Da wird nichts verzerrt.
Im Text steht:
"Die Studie analysiert die Lage in 57 vorwiegend armen Ländern."

Es werden also nur die armen Länder angeschaut und nicht alle Länder.

@17:32 von harry_up

"Heute gibt es einen sehr großen Anteil alter Menschen."

Daraus sollte man aber nicht wie manche Politiker eine Panik veranstalten. Der sog Lebensbaum wird nach einer Übergangszeit wieder normal breit. Er hat dann keinen ungesunden breiten Unterbau (zuviele Kinder) und auch keinen übermäßig breiten Oberbau mehr (zuviele alte Menschen).

@ hesta15

Man muss nicht nach Indien schauen.
Es ist nun einmal Fakt das Frauen in islamisch geprägten Staaten keinen hohen Stellenwert besitzen. Fragen sie mal Frau von der Leyen.
Und solange sich daran nichts ändert, gehört der Islam auch nicht zu Deutschland.

Damit sind Sie in die Falle gegangen. Einige Foristen benutzen Das Thema Frauenrechte ja nur für Ihre Islamkritik.

@15:59 von Nettie

""Die Macht einer Frau, ihren eigenen Körper zu kontrollieren, entscheidet mit darüber, wie viel Kontrolle sie in anderen Bereichen ihres Lebens hat"

Logisch. Und solange nicht alle Frauen die Macht haben, gleichberechtigt an der Lösung der derzeit die Existenz der gesamten Menschheit akut bedrohenden Probleme - insbesondere der durch die Bevölkerungsexplosion befeuerte Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Umweltzerstörung - mitzuarbeiten, werden die nicht zu lösen sein."

Haben Sie sich mal die CO2-Emissionsbilanz angesehen... ganz Afrika hat nur halb soviel wie Indien. Jedes Thema in ein Umweltthema zu verkehren schaffen sonst nur die Grünen.
Allerdings kommt der Umweltaspekt zum tragen wenn in Afrika wirklich der Wohlstand ansteigen sollte, was dann aber wirklich positive Effekte für Frauen mit sich bringt.

17:25 von eine_anmerkung

“Ich denke damit liegen Sie falsch weil ich auch denke das dies ein Resultat der kulturellen Prägung ist. Wie ich schon erwähnte ist es in Zentralafrika (wie auch beispielsweise in den arabischen Ländern) ein Statussymbol der Männer möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen ungeachtet ob diese was zu essen haben oder versorgt werden können.“

Ich denke damit liegen Sie falsch. Viele Kinder mögen bei den reichen Saudis und Golfstaaten zum Status zugehören. Ansonsten sind Kinder schlicht die Altersversorgung. Da Kindersterblichkeit (egal in welchem Alter) relativ hoch ist, werden eben mehr Kinder gezeugt. Schließlich weiss niemand, wieviele das Erwachsenenalter erreichen. Nachdem es keine Rentenversicherung gibt, muss man sich selbst um's Überleben im Alter kümmern. Das ist eine Art von “Generationenvertrag“.
Nichts ist so einfach, wie es zunächst scheint.

um 17:44 von frosthorn

>>"... mit etwas verknüpfen wollen, worin Sie sich überlegen fühlen, dann nehmen Sie die Demokratie, nicht die christliche Religion."<<

Habe ich das gesagt (christliche Religion)? Nein! Ich habe keinerlei Analogie zu der christlichen Religion hier gezogen weil die Menschen hier in dem Bericht zum weitaus überwiegenden Teil nicht christlicher Prägung sind.

um 17:41 von Anderes1961

Nein, Sie sind nicht alleine. Mir ist das auch gefallen. Auf anderen Seiten ist es genauso. In Foren und Chats, in denen sich Rechtsextremisten unter ihresgleichen wähnen, entdecken diese Menschen ihr Herz für Frauenrechte auch nur dann, wenn es gegen den Islam zu hetzen gilt. Ansonsten hätte man die Frau auch lieber am Herd, wahlweise im Wochenbett, und überhaupt, Frauenwahlrecht geht ja mal gleich gar nicht, muß dringend abgeschafft werden.
------------------
Warum ist es Hetze wenn man die Realität der Zustände anspricht, die in islamisch geprägten Staaten Frauenrechte betreffen. Bei uns sind es 10% der Bevölkerung, die ihre Umschreibung des Frauenrechts wollen, in islamischen Staaten 90%.
Ich denke nicht das man das gegeneinander aufrechnen darf.

17:44 von heribix

Erst mal vor der eigenen Tür schauen befor man sich um die Nachbarn kümmert.
.
aber es ist doch viel besser man hetzt über andere !

und immerhin Indien ist ein bettelarmes Land
aber hatte bereits 1966 mit Indira Gandhi ne Premierministerin

Tonnen von Asche auf unsere Kopfhaut?

@ heribix
Alle schon vergessen das auch in der BRD bis 1977 die Frau eine schriftliche Genehmigung ihres Mannes brauchte wenn sie arbeiten gehen wollte. Erst mal vor der eigenen Tür schauen befor man sich um die Nachbarn kümmert.

Sie haben mit dem ersten Teil Ihrer Aussage nicht Unrecht. Mich stört nur die absurde Schlussfolgerung.

Müssen wir jetzt deshalb bei allen Verstößen gegen Frauenrechte schweigen und betreten von "die eigene Tür" schauen?
Wie viele Jahrhunderte müssen wir das durchhalten?

um 17:44 von heribix

>>"Alle schon vergessen das auch in der BRD bis 1977 die Frau eine schriftliche Genehmigung ihres Mannes brauchte wenn sie arbeiten gehen wollte. Erst mal vor der eigenen Tür schauen befor man sich um die Nachbarn kümmert.<<"

Wo liegt der Fehler?
Bei uns in Deutschland ist der geschilderte Umstand (schriftliche Genehmigung) gottseidank Vergangenheit (1977) während die Unterdrückung der in dem Bericht beschriebene Frauen nach wie vor Realität ist.

@ Shantuma

"Eine Gegenentwicklung kann nur geschehen, wenn wir mit diesen Ländern auf Augenhöhe kooperieren und sie nicht weiterhin in allen Lebenslagen ausbeuten. Die Idee des "Überstulpens" unserer "Weisheiten" wird nicht fruchten, sondern im Extremismus enden." Am 14. April 2021 um 17:44 von Shantuma

*

Das ist mir zu plump.

Ich finde nicht, dass man irgendetwas anerkennen muss, wenn man schlicht gegen Dauervergewaltigung zum Teil minderjährigen Mädchen in der erzwungenen Ehe ist.

Das ist keine Kultur, sondern ein Verlust dieser und das ist ganz bestimmt nicht auf meiner Augenhöhe.

Und ganz bestimmt ist das nicht mit irgendwelchen wirtschaftlichen Ausbeutung begründet.
Kein Mann braucht Sex um nicht zu verhungern.

@kowalski 17.11 Uhr

damit soll nichts zurückgedreht werden.

Es war nur ein etwas ironischer Hinweis auf die "undemokratische" Lösung der Geburtenkontrolle Chinas, die auch nicht mit der "Selbstbestimmung der Frau" vereinbar ist wie auch nicht mit der "Selbstbestimmung des Mannes".

Leider gibt es in diesem Kommentarbereich keine Ironie-Icons, sonst hätte ich es benutzt.

@17:44 von heribix

Alle schon vergessen das auch in der BRD bis 1977 die Frau eine schriftliche Genehmigung ihres Mannes brauchte wenn sie arbeiten gehen wollte. Erst mal vor der eigenen Tür schauen befor man sich um die Nachbarn kümmert.

Ich bin allgemein bezüglich Kritik an den hiesigen Zuständen nicht zurückhaltend, aber sehen Sie nicht das kleine Problem wenn man 1977 mit 2021 vergleicht? Diese sind nicht dasselbe Jahr, es liegen sogar 44 Jahre dazwischen. Zumindest in der Hinsicht ist vor der eigenen Tür geschaut worden, bereits vor 44 Jahren.

@free Nawalny

"Aufzudrängen natürlich nicht. Aber die Menschenrechte und die Demokratisierung anderer Staaten wird uns ja hoffentlich nicht gleichgültig sein."

Menschenrechte würde ich unterschreiben. Die politische Gesellschaftsform aber nicht.
Hier muss jede Nation, bzw jeder Mensch selber entscheiden.

Wir selber wissen nicht ob die Demokratie die beste politische Gesellschaftsform ist, wobei man bei einer Demokratie auch schon unterscheiden sollte.
Die Schweiz ist demokratischer als Deutschland.
Deutschland kann demokratischer sein als andere Länder, wie Russland oder die USA, welche beide ja keine Demokratien sind, sondern eher Oligarchien.

Ich weiß das Sie hier auch nur teilweise zustimmen werden, darum habe ich es auch so geschrieben.

7:30 von mispel

>>@16:34 von Sparpaket ... "Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall."

...reiner Sexismus. Ihre These scheitert schon an der Realität, denn im "Westen" herrscht Gleichberechtigung und in weiten Teilen Afrikas nicht, obwohl es prozentual gleich viele Männer gibt.<<

Wenn irgendwo Gleichberechtigung herrscht dann hier bei uns und zwar das eine Geschlecht über andere. Unabhängig davon, wie es diesbezüglich in Afrika aussieht, arbeiten wir hier daran, dass Gleichberechtigung zur Realität wird.

17:33 von Anderes1961

“...ich habe darauf hingewiesen, daß Dr. Hans meint, die Foristen damit zu beglücken, in dem er einer Religion und deren Gläubigen faktenfrei grundsätzlich Frauenfeindlichkeit unterstellt.“

So ist es. Es gab eine Zeit, da war Sinnenfreude (auch Homosexualität) das täglich gelebte Leben. Den Garaus gemacht hat dieser toleranten Lebensweise, das verbohrte, verbiesterte und prüde Christentum.
Vergisst man nur leicht.

@eine_anmerkung

"Am 14. April 2021 um 18:01 von eine_anmerkung.
um 17:25 von Anderes1961
>>"...tummeln sich jede Menge davon die finden das Frauenwahlrecht gehöre abgeschafft, [...]<<

Es gibt halt immer solche und solche. Es gibt da auch eine Partei die Pädophilie straffrei stellen wollte. Wie heissen die nochmal? Ich denke man sollte nicht in den Extremen rumfischen zumal diese nicht mehrheitsfähig sind und hier liegt eine weitere Krux Ihre Aussage."

Sehen Sie, das ist genau die Crux. Es gibt immer solche und solche. Das gilt auch für Muslime.

Welche Partei das war? Da kann ich Ihnen auf die Sprünge helfen. Sie meinen bestimmt den Ex-AfDler Holger Arppe, der 2016 mit rassistischen, pädophilen, gewaltpornografischen und -verherrlichenden Ausfällen aufgeflogen ist und nach wie vor beste Kontakte zu seinen Parteikollegen hat. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß die AfD das straffrei stellen wollte.

@Mass Effect

"Am 14. April 2021 um 17:49 von Mass Effect
17:17 von Anderes1961
Das es nichts mit der Religion zu tun hat ist ja wohl ein Märchen von ihnen. Schauen sie doch mal Berichte über Indonesien an. Galt mal als Vorzeigemuster. Jetzt ist der Radikale Islam auf dem Vormarsch. Mädchen in den Schulen werden [...]"

Sie haben Recht: Zumindest fühlen sich Radikale auf dem Vormarsch. Das eine gewisse Partei am Wochenende sämtliche Restscham hat fallen lassen und sich als das entpuppt, was man bisher nur vermuten durfte, scheint einigen Radikalen Auftrieb gegeben zu haben.

Wenn Sie schon Indonesien als Beispiel anführen, sollte Ihnen auch aufgefallen sein, daß es die Zwänge erst gibt, seit dort Menschen das Sagen haben, die Sie wohl "nur konservativ" nennen würden. Ich nenne sie reaktionär. Die pauschale Behauptung alle Muslime seien frauenfeindlich, ist nichts weiter als völkisch-rassistische Hetze.

18:31 von Margareta K.

Es gab eine Zeit, da war Sinnenfreude (auch Homosexualität) das täglich gelebte Leben.
Den Garaus gemacht hat dieser toleranten Lebensweise, das verbohrte, verbiesterte und prüde Christentum.
.
in der Antike hatte man auch kein Problem mit Knaben
auch das war gelebtes Leben
Soll ich jetzt unappetitliche Vergleiche bringen, zum Christentum aktuell ?

17:41 von free Nawalny

Ich frage mich, ob es Ihnen hier mehr um Frauenrechte geht, oder vielleicht doch mehr um Islamkritik.
.
woran erkennen sie eine Islamkritik
er halt lediglich festgestellt,
dass dort nahezu 100 % Muslime leben ....
Wenn sie eine Verbindung herstellen können !

@Jacko08

"
Am 14. April 2021 um 18:07 von Jacko08
17:17 von Anderes1961

>>Daß es islamische Länder gibt, die reich sind aber es dennoch mit den Frauenrechten nicht gut bestellt ist, streitet niemand ab, hat aber mit der Religion selbst gar nichts zu tun. Sondern es liegt daran, daß dort Männer das Sagen haben, die genauso ticken wie die Mehrheit der Männer, [...].
<<

Jetzt gehen Ihnen wohl vermutlich die Argumente aus und greifen zum Whataboutism. Ich legte meine Sicht der Dinge dar, dass die Unterdrückung nicht nur in ärmeren Ländern vorherrscht, und Sie hüpfen direkt zum AfD-Parteitag, und schreiben von "völkisch-nationalistisch"..."

Nein. Sie verdrehen Ihren eigenen Post und meine Antwort dazu. Sie haben nicht kritisiert, daß die Unterdrückung nicht nur in ärmeren Ländern vorherrscht, was auch stimmt, sondern ich habe auf Ihre in eine Frage gekleidete pauschale Unterstellung Muslime seien alle frauenfeindlich geantwortet. Und zwar mit einem Beispiel, das jeder kennt.

@ 17:20 von Tremiro, Vielfalt

"Vielfalt: >>Wenn die Gleichberechtigung, die m.M.n. am Gipfel steht, das maximale an Freiheit und Selbstbestimmung erreicht, dann ist die Gleichstellung schon der Abstieg auf der anderen Seite.<<

Genau! Das wäre ja noch schöner wenn die Frauen den Männern gleichgestellt wären.
Ironie aus."

Ich glaube "Gleichstellung" wird bei uns als Begriff nicht ganz so dogmatisch gefasst, wie es von Aktivisten mit "equality of outcome" gemeint und gesagt ist. Letzteres ist ein shortcut, der sich für Ursachen von Ungleichheit sowie für die Herstellung von Chancengleichheit ("equality of opportunity") absolut nicht interessiert, was zu neuen Ungerechtigkeiten führt.
Das wäre nur in einer Diktatur gerecht, in der man Männer und Frauen dazu zwingt, exakt die selben Lebensentscheidungen bzgl. Berufswahl, Kinderbetreuung etc. zu treffen.
Gross angelegte soziologische Studien belegen ja, dass in egalitären Staaten die Unterschiede bei Wahlfreiheit zu- und nicht abnehmen.

16:11 von Susi1960

die Chinesen haben es geschafft, ihr landeseigenes Bevölkerungswachstumsproblem mit einer rigorosen
"Ein-Kind-Politik" in den Griff zu bekommen.
Das widerspricht zwar auch der "Selbstbestimmung
.
zumindest verhungert in China keiner ....
auch wenn der eine oder andere meint es wären "Selbstbestimmungsrechte" beeinträchtigt

@17:57 von hesta15 um 17:17 von Anderes1961

//In meiner Patchworkfamilie hat meine Frau auch "am Herd gestanden". Allerdings hat sie sich auch mit sehr guten Erfolg um die Erziehung unserer Kinder gekümmert. Von daher verdient sie meinen höchsten Respekt.//

Solange sie es freiwillig tut...
Dumm nur, dass es für Respekt keine Rentenpunkte gibt..

20:22 von Anderes1961

Die pauschale Behauptung alle Muslime seien frauenfeindlich, ist nichts weiter als völkisch-rassistische Hetze.
.
sie haben vielleicht !! ein Frauenbild,
welches sich möglicherweise von dem unsrigen unterscheidet
In wie weit das jetzt rassistisch sein soll

Nicht Millionen von Frauen, ...

... sondern Milliarden! Und desgleichen Dutzende Millionen von Jungen, die – selbst im Deutschland des 21. Jahrhunderts aus völlig aus dem Ruder gelaufener vermeintlicher politischer Korrektheit – dem steinzeitlichen Ritual der Beschneidung unterzogen werden...

18:30 von proehi

arbeiten wir hier daran, dass Gleichberechtigung zur Realität wird.
.
eine wie ich vermute unendliche Geschichte ...
daran arbeitete schon eine Alice Schwarzer daran
da "Gleichberechtigung" wohl ein sich verändernder Begriff zu sein scheint
eine "Sisyphos Arbeit"

20:22 von Anderes1961 @Mass Effect

Ihre Unterstellung ich hätte behauptet alle Muslime seien frauenfeindlich weise ich entschieden zurück. Ich gehe eher davon aus das eine Mehrheit der Muslime (noch) weltoffen ist. Nicht destotrotz können sie nicht bestreiten das überall auf der Welt der Radikale Islam massiv auf den Formarsch ist.
Das zu ignorieren halte ich für Weltfremd. Ach ja, ich wusste nicht das man als Anhänger einer Religion einer "Rasse" angehört.

Seltsam

Die selben Foristen, die ein Riesenproblem haben, wenn es um Gleichberechtigung im eigenen Land geht, schieben das hier dem Islam in die Schuhe. Es ist aber schon immer so gewesen, dass Religionen - nicht nur der Islam - als Rechtfertigung für die Unterdrückung der Frauen herhalten musste.
Ja, ja - schön dass Gleichberechtigung bei uns im Grundgesetz steht, wie hier schon betont wurde. Bleibt aber die Frage, wieso sich so viele Regierungen über einen viel zu langen Zeitraum nicht dran gehalten haben. Man denke nur daran, dass ein Ehemann über die Berufstätigkeit der Frau entscheiden durfte.

20:32 von Anna-Elisabeth

Solange sie es freiwillig tut...
Dumm nur, dass es für Respekt keine Rentenpunkte gibt..
.
warum Rentenpunkte ?
Wenn sie ehrenamtlich beim Roten Kreuz arbeiten, bei der Bahnhofsmission, oder der Tafel
gibt´s da Rentenpunkte ?
Also meine Frau kümmerte sich auch um unsere Familie, und ich stehe mit meinen Rentenpunkten dafür gerade

Ich denke

man muss auch in Deutschland Missstaende angehen.

Man darf es nicht zulassen, dass patriarchalische Strukturen in Deutschland wieder Fuss fassen. Aufklaerung, Schulerziehung und Schutz fuer Maedchen und Frauen, die selbstbestimmt leven wollen.

es geht noch kürzer

Ab 1977 durften zwar Frauen ohne Erlaubnis des Ehemanns einen Führerschein machen und eine Arbeit aufnehmen. Aber es war die CDU, die sich bis 1990 erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass Ehemänner ihre Ehefrauen weiterhin straffrei vergewaltigen dürfen. Erst dann hat sie zähneknirschend einer Gesetzesänderung zugestimmt.
Die selbe CDU, der hier so viele gerne einen "Linksruck" vorwerfen.

@ Sisyphos3 20:28

Das ist keine Islamkritik als solche, sondern eine Kritik an gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen. Wenn aber islamische Autoritäten diese mittelalterlichen Verhältnisse aktiv unterstützen, dann mündet das zwangsläufig in eine Islamkritik. Aber die Schuld daran haben doch die Islamfunktionäre, diese bärtigen Zauseln, die völlig selbstverständlich über die Frauen verfügen wollen, so als seien die unmündig. Für all sowas haben die immer die richtigen Koran-Zitate bei der Hand, und dann darf nicht mehr widersprochen werden Im Christentum gab's das alles auch mal, es ist aber endgültig ad acta gelegt.

@16:34 von Sparpaket

//Es ist ein männliches Problem. Und Männer gibt es überall.//

Genau so ist es. Man muss nur einmal "Femizide Deutschland" googeln. Es geht um Macht. Auch hier in Deutschland stellen die Psychologen immer wieder fest, dass gewalttätige Männer Frauen als ihr Eigentum betrachten. Und diese Männer sind alles andere als religiös. Es ist wohl eher eine Frage der Sozialisation als der Religion.

20:35 von jautaealis

dem steinzeitlichen Ritual der Beschneidung unterzogen werden...
.
das könnte !! man ja noch akzeptieren
mögliche hygienische Gründe darin sehen.
Wenn sie sinnvolle Kritik üben wollen,
dann vielleicht daran, dass in Ägypten 99 %, in Somalia 95 % der Frauen beschnitten sind.
Das wäre jetzt auch noch ne weitere Sache wie Frauen im 21. Jahrhundert behandelt werden
... und das mal unabhängig der jeweiligen Religion,
weil einige ja wieder auf die Katholiken einprügeln wollen
oder anderen Islamophobie unterstellt wird

um 20:22 von Anderes1961

>>“Welche Partei das war? Da kann ich Ihnen auf die Sprünge helfen. Sie meinen bestimmt den Ex-AfDler Holger Arppe, der 2016 mit rassistischen, pädophilen, gewaltpornografischen und -verherrlichenden Ausfällen aufgeflogen ist und nach wie vor beste Kontakte zu seinen Parteikollegen hat. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß die AfD das straffrei stellen wollte.“<<

Das ist falsch und ich denke das wissen Sie? Es handelt sich um die Partei wo Cohn-Bendit Mitglied ist und beachten Sie die Äußerungen zu diesem Thema von einer Frau Kühnast.

Es geht darum

dass jemand sein Leben selbstbestimmt fuehren kann. Dazu gehoehrt auch die Sexualitaet.

Religion sollte das unterstuetzen und nicht behindern. Die Wahlfreiheit ist das Wichtigste was wir mitbekommen haben. Ist absolut zu respektieren.

@Mass Effect

"
Am 14. April 2021 um 20:40 von Mass Effect
20:22 von Anderes1961 @Mass Effect

Ihre Unterstellung ich hätte behauptet alle Muslime seien frauenfeindlich weise ich entschieden zurück. Ich gehe eher davon aus das eine Mehrheit der Muslime (noch) weltoffen ist. Nicht destotrotz können sie nicht bestreiten das überall auf der Welt der Radikale Islam massiv auf den Formarsch ist.
Das zu ignorieren halte ich für Weltfremd. Ach ja, ich wusste nicht das man als Anhänger einer Religion einer "Rasse" angehört.

Ich Habe Ihnen nichts unterstellt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß eine pauschale Behauptung Muslime=frauenfeindlich völkisch-rassistische Hetze ist. Wenn Sie das für sich selbst in Anspruch nehmen, ist das nicht mein Problem.

Gut, wenn Sie es nicht wissen, was daran rassistisch ist, erkläre ich es Ihnen gerne. Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob Gruppe eine Religion ist oder Menschen bestimmter Herkunft. Finden Sie bei Wiki.

@20:42 von Sisyphos3 20:32 von Anna-Elisabeth

//Solange sie es freiwillig tut...
Dumm nur, dass es für Respekt keine Rentenpunkte gibt..
.
warum Rentenpunkte ?
Wenn sie ehrenamtlich beim Roten Kreuz arbeiten, bei der Bahnhofsmission, oder der Tafel
gibt´s da Rentenpunkte ?
Also meine Frau kümmerte sich auch um unsere Familie, und ich stehe mit meinen Rentenpunkten dafür gerade//

Ehrenämter werden sehr häufig von Menschen ausgeübt, die auf kein Zubrot angewiesen sind oder im Rentenalter eine befriedigende Aufgabe suchen.
Was Rentenpunkte des Mannes für die Frau betrifft: Im Falle einer Scheidung sind die herzlich wenig wert. Für Frauen, die längere Zeit keinen Beruf ausgeübt haben, ist ein Wiedereinstieg schwierig bis unmöglich. Wenn dann später die Rente nicht reicht, sind es Männer wie Sie, die behaupten: Selber schuld.

Wieso nur habe ich gewusst, dass Sie bei diesem Thema wieder von sich selbst sprechen?

um 17:59 von KowaIski

>>“Ich nehme Ihnen nicht ab, dass bei Ihnen hier wirklich Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. Mir schwingt da einfach zu viel Islamophobie mit.<<„

Das ist mal wieder eine Unterstellung Ihrerseits.

@zyklop

"
Am 14. April 2021 um 20:50 von zyklop
@ Sisyphos3 20:28

Das ist keine Islamkritik als solche, sondern eine Kritik an gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen. Wenn aber islamische Autoritäten diese mittelalterlichen Verhältnisse aktiv unterstützen, dann mündet das zwangsläufig in eine Islamkritik. Aber die Schuld daran haben doch die Islamfunktionäre, diese bärtigen Zauseln, die völlig selbstverständlich über die Frauen verfügen wollen, so als seien die unmündig. Für all sowas haben die immer die richtigen Koran-Zitate bei der Hand, und dann darf nicht mehr widersprochen werden Im Christentum gab's das alles auch mal, es ist aber endgültig ad acta gelegt."

Das ist genau der Punkt, den viele nicht verstehen. Schuld ist nicht der Islam an sich, oder alle Muslime, sondern die rückwärtsgewandten chauvinistischen"bärtigen Zauseln", die die Macht haben und meinen, ihre Frauenfeindlichkeit religiös begründen zu müssen. Dafür kann der Islam nichts und der Koran schon mal gleich gar nicht.

20:50 von zyklop

Das ist keine Islamkritik als solche, sondern eine Kritik an gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen
.
bei mir rennen sie mit ner derartigen Meinung offene Türen ein.
Scheint aber nicht überall im Thread so gesehen zu werden
bitte also dort die Anregungen hinschicken

@20:47 von frosthorn

//Ab 1977 durften zwar Frauen ohne Erlaubnis des Ehemanns einen Führerschein machen und eine Arbeit aufnehmen. Aber es war die CDU, die sich bis 1990 erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass Ehemänner ihre Ehefrauen weiterhin straffrei vergewaltigen dürfen. Erst dann hat sie zähneknirschend einer Gesetzesänderung zugestimmt.
Die selbe CDU, der hier so viele gerne einen "Linksruck" vorwerfen.//

Den "Beweis" für den angeblichen Linksruck der CDU (ab 1990) haben Sie damit doch gerade geliefert. :-)

@20:29 von Olivia59

Ich glaube "Gleichstellung" wird bei uns als Begriff nicht ganz so dogmatisch gefasst, wie es von Aktivisten mit "equality of outcome" gemeint und gesagt ist.

Bei denjenigen, die gruppenbezogene Quoten und die Abkehr von Gleichberechtigung fordern, schon.

Letzteres ist ein shortcut, der sich für Ursachen von Ungleichheit sowie für die Herstellung von Chancengleichheit ("equality of opportunity") absolut nicht interessiert, was zu neuen Ungerechtigkeiten führt.

Ja, Ungerechtigkeiten und vor allem auch Schaden für Demokratie und Wohlstand, wenn in die Assoziationsfreiheit z.B. der Wähler oder Arbeitgeber eingegriffen wird.

um 18:13 von flegar

Die Formel für Veränderungen lautet:
1) Leidensdruck muss ausreichend hoch sein. 98% der Leute meinen, das ist schon alles.
Aber es braucht noch:
2) positive Vision: wie könnte es noch sein?
3) ganz wichtig: erste Schritte. Also eine externe Kraft die den Anfangswiderstand mit überwinden hilft.

Reflektiert man das, weiss man warum sich 50% der Bevölkerung so unterdrücken lassen ohne was zu ändern. In den hier erwähnten Ländern fehlt vor allem 2 (man kennt es nicht) und 3 (wer soll das dort tun?)

Ansonsten braucht man nicht in die Welt gucken sondern frage sich, wieso lassen wir hier lokal begrenzt zu, dass sich das Rad rückwärts dreht? Viele Errungenschaften auf dem Gebiet werden durch Migration ohne Wertevermittlung begünstigt. Das ist keine rechte Feststellung, das ist ein in der Breite nicht zur Diskussion zugelassener Fakt. Es hat auch nix mit Toleranz zu tun, wenn wir nun "zu selbstverständlich gewordene" Rechte aufgeben oder deren Aufgabe (un)bewusst akzeptieren und wegsehen!

um 20:47 von frosthorn

>>“Ab 1977 durften zwar Frauen ohne Erlaubnis des Ehemanns einen Führerschein machen und eine Arbeit aufnehmen. Aber es war die CDU, die sich bis 1990 erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass Ehemänner ihre Ehefrauen weiterhin straffrei vergewaltigen dürfen. Erst dann hat sie zähneknirschend einer Gesetzesänderung zugestimmt.
Die selbe CDU, der hier so viele gerne einen "Linksruck" vorwerfen.“<<

Da seien Sie doch froh und stolz auf unser Land das wir eine solche Entwicklung zum positiven durchgemacht haben? Der Linksruck der Union ging übrigens um die Jahrtausendwende unter Merkel los und betrifft hauptsächlich das Thema Migration.

21:00 von Anna-Elisabeth

Wenn dann später die Rente nicht reicht, sind es Männer wie Sie, die behaupten: Selber schuld.
-
Meine Frau ist abgesichert !

und meinen sie mit der Unterstellung "Männer wie Sie, die behaupten: Selber schuld."
gehen sie da nicht etwas zu weit ?
ist schon etwas ehrverletztend so ein persönlicher Angriff

@Sisyphos3

"
Am 14. April 2021 um 20:33 von Sisyphos3
20:22 von Anderes1961

Die pauschale Behauptung alle Muslime seien frauenfeindlich, ist nichts weiter als völkisch-rassistische Hetze.
.
sie haben vielleicht !! ein Frauenbild,
welches sich möglicherweise von dem unsrigen unterscheidet
In wie weit das jetzt rassistisch sein soll"

Mein Frauenbild im speziellen und mein Menschenbild im allgemeinen können Sie selbst nachlesen. Das finden Sie unter anderem in Artikel 3 des Grundgesetzes.

Ich bin ein großer Fan der bekanntermaßen linksextremistischen Kampfschrift Grundgesetz.

Bitte nochmal lesen

Verstehen Sie mich nicht falsch. Aus meiner mitteleuropäischen aufgeklärten Perspektive ist die Meinungsfreiheit so unglaublich wichtig. Deshalb respektiere ich Ihre Meinungen.
Dennoch bitte ich den Artikel nochmal zu lesen. Zuallererst werden Sie hier informiert. Je lauter Sie Ihre isolierten Standpunkte (beide extreme meine ich) hier in den Vordergrund rücken desto weiter gelangen die Opfer und deren Lebensumstände in den Hintergrund. Das muss nicht sein.
Sollen Sie dann weiterhin Folklore als Ursache von Missständen oder nur als Begleiterscheinung betrachten, bitte ich Sie alle das in einen Kontext zu bringen. Sollten Sie den gegensätzlichen Standpunkt vertreten, bitte ich Sie den Opfern den Bärendienst zu erweisen das ebenfalls zu begründen.
Sie können also gerne weiter über Kultur, Armut, Aberglauben und Machismus schwadronieren, solange Frauen in so einem Setting leben müssen. Nur man stelle sich vor diese Frauen würden sich das erlauben. Jetzt. In ihrer Kultur. In ihrem Setting.

@20:58 von Anderes1961, Mass Effect

"Ich Habe Ihnen nichts unterstellt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß eine pauschale Behauptung Muslime=frauenfeindlich völkisch-rassistische Hetze ist." ... "Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob Gruppe eine Religion ist oder Menschen bestimmter Herkunft."

Ach bitte. Wenn man heute noch nach einem Patriarchat sucht findet man es doch am ehesten in den Schriften der Hauptreligionen. Über die Religionsanhänger hat der User garnicht gesprochen.
Vorhin wurde noch beklagt, dass man die Frauen in Afghanistan doch nicht den streng religiösen Taliban ausliefern kann und sie verdrehen es zu Rassismus.
Da wir hier über weltweite Zusammenhänge reden muss man eben feststellen, das die Religionen ausserhalb des Westens orthodoxer gelebt werden und die Kultur bzw. Sozialisierung prägen.

/// Am 14. April 2021 um

///
Am 14. April 2021 um 18:09 von Sisyphos3
17:30 von Werner40

Auch sozialer Druck kann helfen.
,
wer soll den ausüben ?
Sie oder ich .....///
.
Am Besten wir Beide und noch viele Andere. Funktioniert z.B. schon ansatzweise bei Klitoris-Beschneidung.

um 18:22 von Margareta K.

Beide Begründungen kommen hier zum tragen. Die Ihrige und die Meine.

@eine_anmerkung

"
Am 14. April 2021 um 20:57 von eine_anmerkung.
um 20:22 von Anderes1961

>>“Welche Partei das war? Da kann ich Ihnen auf die Sprünge helfen. Sie meinen bestimmt den Ex-AfDler Holger Arppe, der 2016 mit rassistischen, pädophilen, gewaltpornografischen und -verherrlichenden Ausfällen aufgeflogen ist und nach wie vor beste Kontakte zu seinen Parteikollegen hat. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß die AfD das straffrei stellen wollte.“<<

Das ist falsch und ich denke das wissen Sie? Es handelt sich um die Partei wo Cohn-Bendit Mitglied ist und beachten Sie die Äußerungen zu diesem Thema von einer Frau Kühnast."

Nö, das ist nicht falsch. Und das wissen Sie beachten Sie dazu den Wikipedia-Eintrag Holger Arppe. Können Sie dort schwarz auf weiß nachlesen.

Aber falsch ist Ihre Behauptung bezüglich Frau Künast. Und ich denke, das wissen Sie. Im übrigen haben die Grünen dieses Kapitel vollständig und offen aufgearbeitet. Darauf warte ich bei der AfD immer noch.

re 17:03 Dicodes: alles lassen?

>>Wir sollten damit aufhören anderen Ländern die Gesellschaftsformen der Demokratie aufzudrängen. Ist im nahen Osten schief gegangen wir auch in "armen" Ländern schief gehen.<<

Zunächst: Und wenn Sie sich auf den Kopf stellen und „mit Gewalt“ nichts machen wollen: Sie „machen“ immer was! Sie können Ihrer Verantwortung nicht entgehen, indem Sie „nichts“ tun. Das gilt für jeden Einzelnen wie für jede Gesellschaft.

Weiter: Wie kommen Sie und andere nur darauf, dass man „einem“ Demokratie „aufdrängen“ könne? Demokratie ist die Mitbestimmung und die Respektierung des Einzelnen! Wem wollen Sie diese denn „Aufdrängen“? Dem oder den Unterdrückten, d.h. nicht Respektierten?
Oder den Unterdrückern? Da passt der Begriff „Aufdrängen“ ja wohl überhaupt nicht! Wollen Sie diese „fragen“, ob sie bitte die Unterdrückung von - hier wären wir beim Thema - Mädchen und Frauen bitte lassen wollen? Aber bitte nur, wenn sie wollen! Wir wollen Ihnen ja nichts aufdrängen!

Oder wie meinen Sie das?

Am 14. April 2021 um 20:57 von eine_anmerkung.

Zitat: Das ist falsch und ich denke das wissen Sie? Es handelt sich um die Partei wo Cohn-Bendit Mitglied ist und beachten Sie die Äußerungen zu diesem Thema von einer Frau Kühnast.

Den Namen Kühnast sollten Sie in dem Zusammenhang nicht in den Mund nehmen.

Nunja: Sie können sich ja hinter Ihrer Anonymität verstecken. Sonst würden Sie sich vor Gericht eine blutige Nase holen. Frau Kühnast kennt in diesem Zusammenhang kein Pardon.

Am verwerflichsten

und abscheulichsten halte ich die Beschneidung von Maedchen. Dies ist sofort international zu aechten. Laender die keine Gesetzgebung gegen solche Verbrechen haben oder nicht vollziehen muessen dies international zu spueren bekommen.

Alles andere als konsequente Massnahmen gegen diese Barbarei ist zu wenig und nur bla bla.

@21:00 von Cometa Stern°chen, Sisyphos3

"Sisyphos3: >da "Gleichberechtigung" wohl ein sich verändernder Begriff zu sein scheint
eine "Sisyphos Arbeit"<

Der Begriff verändert sich nicht, dazu ist zu viel an Erfahrung und Grips im Laufe der Menschheitsgeschichte in seinen Inhalt geflossen. Dieser Prozess ist unumkehrbar, läuft in eine Richtung..."

Die "Veränderung" liegt in dem Unterschied zwischen "equal opportunities" und "equal outcome". Das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte, die im Ergebnis angeblich auf das selbe hinauslaufen, was aber falsch ist.
Dieses neue biologiefeindliche Bild vom Menschen als rein soziales Konstrukt ist fatal. Bei Wahlfreiheit treffen Geschlechter unterschiedliche Entscheidungen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen ("outcome") führt.

/// Am 14. April 2021 um

///
Am 14. April 2021 um 20:51 von Anna-Elisabeth
...... Es geht um Macht. Auch hier in Deutschland stellen die Psychologen immer wieder fest, dass gewalttätige Männer Frauen als ihr Eigentum betrachten. Und diese Männer sind alles andere als religiös. Es ist wohl eher eine Frage der Sozialisation als der Religion.///
.
Könnten Frauen dann nicht aus diesem Kreislauf ausbrechen, indem sie ihre Kinder " anders " erziehen ?

um 20:58 von Anderes1961

>>“Gut, wenn Sie es nicht wissen, was daran rassistisch ist, erkläre ich es Ihnen gerne. Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob Gruppe eine Religion ist oder Menschen bestimmter Herkunft. Finden Sie bei Wiki.“<<

Nur mal so zum nachdenken? Von einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit war hier bei keinem der von Ihnen kritisierten Foristen die Rede. Einzig und allein sachliche Kritik am Islam in Bezug auf die dortige Stellung der Frau die in Frauenrechten mündet.

17:49 von Mass Effect

"17:17 von Anderes1961

Das es nichts mit der Religion zu tun hat ist ja wohl ein Märchen von ihnen. Schauen sie doch mal Berichte über Indonesien an. Galt mal als Vorzeigemuster. Jetzt ist der Radikale Islam auf dem Vormarsch. Mädchen in den Schulen werden gezwungen Kopftuch zu tragen. [...] Aber schön davor die Augen zu verschließen und Tatsachen zu Leugnen scheint in ihren Kreisen an der Tagesordnung zu sein."

,.,.,

Ich denke, nur mit Sachlichkeit kann man der Sache auf den Grund kommen.

Es gibt einen Radikalen Islam - wie Sie ja auch sagen - und dann natürlich einen nicht-radikalen Islam.

Der Islam ist - wie das Christentum auch - eine Buchreligion; berufen sich also auf ein Buch.

Diejenigen, die sich auf das Buch berufen, sind Menschen. Also entweder radikale Islamisten/Christen oder nicht-radikale Islamisten/Christen.

Das Buch wird also unterschiedlich ausgelegt. Zum Beispiel historisch-kritisch.

Wer an Frauenfeindlichkeit interessiert ist, wird es wörtlich auslegen.

@Olivia59, 18:22

„Allerdings kommt der Umweltaspekt zum tragen wenn in Afrika wirklich der Wohlstand ansteigen sollte, was dann aber wirklich positive Effekte für Frauen mit sich bringt“

Das stimmt. Dafür gibt es auch schon lange einen wissenschaftlichen Begriff: „Demografisch-ökonomisches Paradoxon“ (Näheres dazu u.a. hier: de.wikipedia.org/wiki/Demografisch-ökonomisches_Paradoxon). Allerdings können diese positiven Aspekte nur zum Tragen kommen, wenn dieser Wohlstand nicht länger auf dem Raubbau an und der Zerstörung der gemeinsamen Existenzgrundlage aller Menschen (also Männer UND Frauen) beruht.

@Sisyphos3

"
Am 14. April 2021 um 21:04 von Sisyphos3
20:50 von zyklop

Das ist keine Islamkritik als solche, sondern eine Kritik an gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen
.
bei mir rennen sie mit ner derartigen Meinung offene Türen ein.
Scheint aber nicht überall im Thread so gesehen zu werden
bitte also dort die Anregungen hinschicken"

Prima, dann sind wir uns doch einig. Wenn Sie nämlich dem, was der User Zyklop - und was Sie ausgeklammert haben - auch zustimmen. Nämlich, daß Frauenfeindlichkeit kein Problem des Islams oder Muslime an sich sind, sondern der "bärtigen Zauseln" (User Zyklop), die das Sagen haben und meinen ihre Frauenfeindlichkeit religiös begründen zu müssen und deren Fans, die meinen den bärtigen Zauseln hinterherlaufen zu müssen, weil sie dann mit Frauen machen können was sie wollen. Und solche "bärtigen Zauseln" gibt es in allen Religionen. Bei uns in Deutschland in einer Partei. Nur predigen die gegen Muslime und Flüchtlinge. Nicht minder schlimm als Frauenfeindlichkeit

21:08 von eine_anmerkung.

"Der Linksruck der Union ging übrigens um die Jahrtausendwende unter Merkel los und betrifft hauptsächlich das Thema Migration."

,.,.,

Sie meinen, Humanität habe was mit links und rechts zu tun?

Nur die Linken seien - von Natur aus? - human, die Rechten - von Natur aus? - nicht-human?

20:50 von zyklop

Ihrer Aussage Stimme ich zu 100% zu. Das Problem aber ist das diese bärtigen Zauseln, die völlig selbstverständlich über die Frauen verfügen wollen, so als seien die unmündig immer mehr die Oberhand gewinnen. Das aber nur anzusprechen ist für einige hier schon obsolet.

@vriegel 16:28

Es geht hier nicht um irgendein uniformes Denken von „uns“ und „wir“ oder ein Aufzwingen westlicher Werte.
Es geht um das das Recht, die Menschenwürde, Selbstbestimmung und den Willen der Frauen, die sich in Folge von Fremdbestimmung und Unterdrückung ihr Leben nicht gestalten können.
Die Frauen, die sich in der AFD ihre Rolle selbst wählen, sind nicht gemeint.

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