Jetzt ist es offiziell: Firmen müssen Corona-Tests anbieten

Kommentare

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Hoffentlich wird das dann auch kontrolliert. Insgesamt bin ich skeptisch, ob die in der Notbremse beschlossenen Maßnahmen ausreichend sind. Es wird immer noch unterschätzt, dass mit fortschreitender Perkolation auch der R-Wert zunimmt. Prominentestes Beispiel ist das Stagnieren im Lockdown-Light mit anschließend steigenden Zahlen trotz unveränderter Maßnahmen. Das könnte uns wieder blühen; die Intensivkapazitäten werden so oder so knapp, das lässt sich meiner Einschätzung nach schon jetzt nicht mehr verhindern. Bin mal gespannt, ob es nun dazu kommen wird, dass auf einer Inzidenz von 100 mit Stotterbremse weitergefahren wird oder ob doch mal richtig gebremst wird.

Ich würde wetten, dass die

Ich würde wetten, dass die Unternehmen es schon schaffen, die Kosten auf ihre AN abzuwälzen. Außerdem müsste der AN gesetzlich abgesichert sein, dass er im Positivfall ohne Furcht vor Kündigung zuhause bleiben darf, bis zur weiteren Abklärung. Ich befürchte aber, dass der interne Druck auf die AN derart ausgeübt wird, dass sie sich zuhause lieber nicht testen oder ein positives Ergebnis verschweigen und weiter arbeiten. Und der AG hat ja seine Pflicht erfüllt, wenn er den AN den Rest nach Hause geschickt hat.

Na,

das wird dann ja spannend mit Leiharbeitern ... z.B in der Pflege.

Wurde Zeit

Es wurde Zeit, dass alle Unternehmen nun verpflichtet werden, ihren Mitarbeitern einen Test anzubieten, denn es gibt durchaus noch immer Unternehmen, die dies nicht machen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter nicht ins Home-Office lassen. Das kostet natürlich Geld, und dies wollen einige Unternehmen nunmal nicht zahlen. Es geht hierbei jedoch um zweierlei: Einerseits leisten die Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag im Ovid-Geschehen zum Wohle der Gesellschaft, andererseits helfen sie sich im eigenen Interesse, da sie so Ovid-Ausbrüche in ihren Betrieben u.U. minimieren bzw. ganz verhindern können. Wichtig ist nun, dass der Bund nicht durch die Hintertür die Tests für die Firmen finanziert und ganz besonders, dass möglichst schnell genügend Tests für alle BürgerInnen zur Verfügung stehen. Insgesamt ist dieser Beschluss ein Zeichen der Fairness gegenüber den Bürgern, die bisher durchweg die größte Last zu tragen hatten. Hoffe, dass es bald langfristige Konzepte geben wird.

Schon interessant, dass bei den Arbeitgebern...

...und Handwerksbetrieben nicht anders argumentiert wird als in den hiesigen Kommentarspalten.

Es wurden Milliarden an große Unternehmen gezahlt, diese produzierten und verdienten, als gäbe es keine Pandemie, und natürlich trugen die dank fehlender Tests zur Ausbreitung des Virus bei.Sie

Und kaum verlangen Arbeits- und Finanzminister eine Beteiligung an den Kosten, da kommt der Hinweis auf die Pflicht der Regierung.

(By the way: Man hört nichts vom Wirtschaftsminister, der muss doch da in sein Beißholz...?)

Noch durchsichtiger die Argumentation des ZDH durch Herrn Wollseifer:

Der weist zwar darauf hin, "die meisten Betriebe seien dabei, ihre Beschäftigten zu testen oder bereiteten dies unmittelbar vor", wehrt sich aber trotzdem gegen eine "gesetzgeberische Aktion".
Warum wohl?

Immerhin, dies gerichtet an User 0_Panik, geht Ihre langersehnte diesbezügliche Forderung endlich in Erfüllung! Aber Sie haben sicher noch Einiges an Vorschlägen.

Wer wird das nutzen?

An Schulen können sich Schülerinnen und Schüler offenbar mit dem Einverständnis der Eltern testen lassen. Auch Lehrerinnen und Lehrer machen das oft nicht. Letztlich bleibt ja ein bisschen der Druck der lehrenden Personen, dass die Zeit auch für den Unterricht genutzt wird. Ich nehme an, dass es im beruflichen Umfeld ähnliche Effekte geben wird. Viele Leute werden sich nicht testen lassen, um einen sorgfältigen Umgang mit der Arbeitszeit zu signalisieren.

Wie bitte?

Ehrlich geht es noch?
Was ist das denn für eine Schnapsidee?
Die Regierung dreht vollkommen durch. Wollen sie, dass die Leute rebellieren? Das ist Provokation pur.

Ich lese

hier nur die Gesamtkosten der Tests.
Wieviel kostet ein einzelner Test?

Verpflichtende Tests auch für Beschäftigte

Als Unternehmer sehe ich mich auch in der Corona-Pandemie gegenüber meinen Mitarbeitern in der Pflicht, den Arbeitsschutz sehr ernst zu nehmen. Insofern ist die Diskussion um eine Testpflicht in Unternehmen sicherlich eine Möglichkeit, die Sensibilität für dieses Thema insgesamt zu erhöhen.

In meinen Unternehmen bieten wir *allen* Mitarbeitern 2 Tests pro Woche an. Nicht alle nehmen diese Möglichkeit - trotz eingehender Überzeugungsversuche - auch wahr. Dies ist insofern unverständlich, weil dadurch getestete Kollegen möglicherweise gefährdet werden. Als Arbeitgeber habe ich aber leider keine Handhabe gegen diese unsolidarische Verweigerungshaltung.

Deshalb darf die Einführung einer verbindlichen Testpflicht nicht nur ein verpflichtendes Angebot für den Arbeitgeber sein. Auch die verpflichtende Annahme des Testangebots durch den Arbeitnehmer ist dann notwendig. Es kann nicht sein, dass dies weiterhin in die Beliebigkeit Einzelner gestellt wird.

Am 13. April 2021 um 15:26 von redfan96

Zitat: Ich würde wetten, dass die Unternehmen es schon schaffen, die Kosten auf ihre AN abzuwälzen.

Haben Sie eine Idee, wie ich das machen kann?

@ Esel_85, um 15:23

Die Stotterbremse hat ja mal besser gewirkt als der volle Tritt auf's Pedal.

Dann kam ABS, seither ist das mit der ehemaligen Bremstechnik wohl kontraproduktiv.

Gute Entscheidung

Arbeitsminister Heil hat sich durchgesetzt. Zu Recht.

Am 13. April 2021 um 15:44 von semo

Zitat: Deshalb darf die Einführung einer verbindlichen Testpflicht nicht nur ein verpflichtendes Angebot für den Arbeitgeber sein. Auch die verpflichtende Annahme des Testangebots durch den Arbeitnehmer ist dann notwendig. Es kann nicht sein, dass dies weiterhin in die Beliebigkeit Einzelner gestellt wird.

Sie haben vollkommen Recht. Dem Arbeitgeber muss die Möglichkeit gegeben werden, gegen Testverweigerer unter den Mitarbeitern arbeitsrechtliche Konsequenzen zu ziehen.

ist gut, aber versteh ich nur halb

Die Dinger liegen im Discounter rum wie Ladenhüter. Testzentren gibt es an jeder Ecke. Die Akzeptanz scheint ja nicht so rosig, oder täusch ich mich.
Ich bin klar für Tests. Aber das ist doch wie die Seife am Handwaschbecken, die nicht jeder benutzt aber bekäm' man sie am Ausgang nimmt man's halt mit. Verkommt ja nicht.

Egal, der nächste Schritt muss gemacht werden. Die Nörgler sind ja eh nicht auszuhalten. Man muss es positiv sehen. Dieser und andere Tippelschritte bringen uns alle ein Stück nach vorne. Aber, was den Arbeitnehmer von den Testzentren fernhält, das muss ich nicht verstehen.

Die Unternehmen wollen. ..

... Bei der Massenteststrategie in D (wie sie u.a.in Asien (China) seit März2020 durchgeführt wurde) nicht mitmachen.

Dabei ist diese - zwingende und verpflichtende und strikt angewendete - Strategie eine erfolgreiche Säule in Asien, und auch in Australien und Neuseeland gewesen, und gilt heute auch noch.

Leider ist in D diese Strategie in den Unternehmen weitgehend auf Freiwilligkeit aufgebaut.
Die Belegschaft kann sich testen lassen.
Die Arbeitgeber können prüfen ob die Belegschaft infiziert an den Arbeitsplatz /Wirkungsbereich gelangt.

So bleibt es seit dem 1.1.20 weiter so, dass sich Menschen infizieren, aber es aufgrund von fehlenden Symptomen oder schwachen Symptome selber nicht merken das sie sich sich Infizierten, und infizieren so ggf Kollegen /innen und Andere.

Die Gruppe der Immunsierten aufgrund einer durchlebten Infektion wächst immer weiter an.

Das Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse macht hier keinen Sinn.

@ Funatiker, um 15:43

Der Zeitfaktor, den Sie nennen, wird ja immer wieder ins Feld geführt, und natürlich sind diese Tests zeitraubend, da haben Sie ganz recht.

Aber die Alternative wird so lange nicht einkalkuliert, wie alles glatt läuft, will alternativ heißen: nichts bemerkt wird.

Es ist halt schade, dass nach jedweder Verordnung, Vorschrift usw. bei Vielen geradezu reflexartig nach Gründen gesucht wird, warum gerade das nicht geht, unsinnig ist, unangemessen usw.

Was ja auch bei den jetzt betroffenen Arbeitgebern zu beobachten ist.

Unstimmigkeiten - Erläuterungsbedarf

Die US-Behörden haben einen Impfstopp beim J&J-Vakzin empfohlen, obwohl bei 6,8 Mio. verimpften Dosen "nur" 6 Fälle von Sinusvenenthrombosen zu untersuchen sind.

Bei Astra-Zeneca-Impfungen sind bei viel weniger verimpften Dosen bisher 42 Verdachtsfälle zu untersuchen.

Dennoch gibt es keine Empfehlungen zu einem Stopp der EMA und des Paul-"Ehrlich"-Instituts.

Das bedarf einiger Erläuterungen, um verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

@ Karl Klammer, um 15:50

"Das Ganze ist nur für die Hersteller
die Lizenz zum Gelddrucken auf Kosten der Unternehmen"

Das sollten Sie doch einmal genauer formulieren und begründen.

Das Infektionsschutzgesetz m. Eingebauter Notbrbremse bringt...

... Schon deswegen nichts, weil es keine Quarantäne - Strategie /Konzept beinhaltet.
Dabei muss das Quarantäne Konzept eine - zentrale - Säule im Kampf gg die Pandemie sein.

Dazu fehlt die Strategie der mobilen Intensivstationen.
Diese zusätzlichen Kapazitäten hätten schon längst ab ca. März2020 aufgebaut werden müssen.

Auch das dazugehörige Personalrekruting fand nicht statt.
Ausbildungen und Weiterbildungen in stark gesteigerten Masse waren seit März2020 nicht festzustellen.

Die Bundesregierung, d. Bundesgesundheitsminister, d. MPs und die sonst. Verantwortlichen haben hier ihre Arbeit nicht geleistet.

Durch eine Vereinbarung z.

Durch eine Vereinbarung z. B., wenn die Kosten exakt geteilt werden, ist das sogar nur fair. Aber es gibt leider genug Fantasie, bei Stundenlohnabrechnungen z. B., da kann man sicher eine Coronakomponente einbauen, die man dann abzieht. Beim Mindestlohn gab es auch viel Kreativität.
Aber zum Glück gibt es auch verantwortungsvolle Unternehmer wie Semo, finde ich gut, wie Sie damit umgehen. Eigentlich müssten Sie nur noch die Gründe der Testverweigerer herausfinden, ist es Angst vor Konsequenzen oder pure Verweigerung. Gegen letzteres müssten sie ja arbeitsschutzgesetzliche Maßnahmen einleiten können.

Bei uns in der Firma gibt es

Bei uns in der Firma gibt es seid Ostern jede Woche 2 Tests und dafür bin ich dankbar. Das Problem sehe ich aber in der Anwendung. Ich habe das Glück es mir von einer befreundeten Krankenschwester zeigen lassen. Der Test den wir bekommen wird wie der PCR Teat durch die Nase gemacht, sehr sehr unangenehm. Deshalb steht zu befürchten das viele das garnicht machen werden wenns nicht kontrolliert wird.

Testsgebot für Unternehmen

Das wäre perfekt, wenn der Unternehmer dies auch nachweisen und dokumentieren müsste! Wenn seine Mitarbeiter das Angebot nicht annehmen, ist alles wie vorher.
Aber mal ehrlich: So wie unsere Regierung die täglichen Infektionszahlen und Inzidenzen interpretiert, sollte keiner bei Symptomfrei heut keinen Test machen. Dann gehen die Zahlen runter und die Regierung ist glücklich. Damit können die vielen symptomlosen Infizierte natürlich nicht gefunden werden, aber unsere Regierung hat es noch nicht gerafft, dass hier eine Dunkelziffer von symptomlosen Infizierten unter uns sind. Außerdem beraten sie täglich über unverläßliche Infektionszahlen. Die Übertragungen müssen zwingend jeden Tag verlässlich sein und ausgewertet werden. Sonst wird das nichts!

@ 15:43 von Orfee

Eine Frage: Was ist daran "Provokation pur", wenn die Unternehmen einen Beitrag leisten zur Eindämmung der Pandemie?
Ihre Aufregung ist völlig überzogen.

Ein "Testangebot" reicht bei

Ein "Testangebot" reicht bei weitem nicht aus. Sinn macht nur eine verbindliche Testpflicht. Wer an einem Standort arbeiten will muß sich testen lassen. Wer sich nicht testen lässt, bekommt keinen Zutritt und fehlt unentschuldigt. Hält sich ein Arbeitgeber nicht daran, wird der Betrieb geschlossen. Nur so wird ein Schuh draus.

Leider sehr spät - Menschenleben gefährdet - Anstand gefordert

Endlich kommt die überfällige Pflicht.

Leider sehr spät - für einige Menschen vermutlich zu spät.

Wer die Kosten für einen sichereren Arbeitsplatz zu tragen hat, ist arbeitsrechtlich geklärt - die Arbeitgeber.

Hier kann es keine ernstliche Diskussion geben.

Nachdem es sich um die "privilegierten" Arbeitgeber handelt, die arbeiten lassen und Geld verdienen dürfen, ist deren Forderung nach Ersatz nur unanständig.

@15.44 von semo - wichtig wäre Verpflichtung für Beschäftigte

"Deshalb darf die Einführung einer verbindlichen Testpflicht nicht nur ein verpflichtendes Angebot für den Arbeitgeber sein. Auch die verpflichtende Annahme des Testangebots durch den Arbeitnehmer ist dann notwendig. Es kann nicht sein, dass dies weiterhin in die Beliebigkeit Einzelner gestellt wird."

Absolut richtig, ähnlich in den Schulen, es gibt immer noch viele, die selbst den Test ( sogar den Nasenbohr/Gurgel test ) ablehnen.
Der dauert 15 min. und ist ein Kinderspiel.
Meist sind alle negativ, das ist doch toll zu wissen.

Es sollte in der Tat die verpflichtende Annahme der Tests kommen. Ansonsten werden die Infektionen in den Betrieben weiter vorangetrieben. Der Lockdown wird unnötig in die Länge gezogen, das kostet Milliarden.

Testpflicht muss ein, der einzige Weg. Selbst die Biontech Impfung wirkt offensichtlich nicht gegen die brasilianische Variante.

@von Orfee

"Wie bitte! Was ist das für eine Schnappsidee?
Die Regierung dreht vollkommen durch. Das ist Provokation pur."
Mein Arbeitgeber stellt uns seit dem 2. April Tests zur Verfügung. Nicht alle nutzen das Angebot, aber die ganz große Mehrheit schon. Dass jetzt alle Arbeitgeber*innen verpflichtet werden, Tests anzubieten ist doch schon aus Wettbewerbsgründen richtig und gerecht. Von daher verstehe ich Ihre Kritik an den Regelungen nicht.

Kostenlose Tests in den Kommunen

Ich nutze 1x wöchentlich den kostenlosen Test in meiner Heimatstadt. Dieser Service wird 3x wöchentlich angeboten. Wieso sollte ich dann noch einen weiteren Test bei meinem Arbeitgeber in Anspruch nehmen.

müssen Corona-Tests anbieten?

Alo werden jetzt die öffentlichen Arbeitgeber in Schulen, Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Verwaltungen und Parteizentralen mit 100% glänzen.

Wie bezahlt dann der "Arbeitgeber" oder doch nur der Steuerzahler?

ob das auch für öffentliche Arbeitgeber gilt?

Mich würde interessieren, ob die Testpflicht auch für öffentliche Arbeitgeber (z.B. Körperschaften des öffentlichen Rechts wie die entsprechende TV-Sender) gilt?
Gibt es dazu auch Infos oder Ausnahmeregeln?

Schon einen Hack gefunden

Der Arbeitnehmer muss womöglich die Tests nicht bezahlen, wenn er dem Arbeitnehmer dann die Zeit zur Testung im Testzentrum ermöglicht. Der Weg dorthin und zurück ist dann natürlich keine Arbeitszeit, genau wie das Anstehen. Das wird viel Spaß für die Gerichte werden, wenn das Gesetz mal wieder passend unsauber formuliert ist.

Und bringen tut es auch nichts, wenn die Arbeitnehmer das Angebot ablehnen. Viele Arbeitnehmer werden das Angebot aus Karrieregründen ablehnen. Die Arbeitgeber freut es insofern, dass positive Fälle nicht auftauchen und der Mitarbeiter so weiterarbeiten kann anstatt in Quarantäne zu gehen.

Ist die Maßnahme durchdacht? Womöglich.
Wird sie Zielführend sein? Unwahrscheinlich.

Zum Glück wird der wirtschaftliche Umsatz über die Tests angekurbelt. Damit hat der DAX weiter seine Sicherheiten.

Am 13. April 2021 um 15:33 von B.Conny

Zitat:
""Das kostet natürlich Geld, und dies wollen einige Unternehmen nunmal nicht zahlen. Es geht hierbei jedoch um zweierlei: Einerseits leisten die Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag im Ovid-Geschehen zum Wohle der Gesellschaft, andererseits helfen sie sich im eigenen Interesse, da sie so Ovid-Ausbrüche in ihren Betrieben u.U. minimieren bzw. ganz verhindern können""

Die Buchhaltung wird sagen:
Die Kosten werden in der nächsten Steuererklärung als Kosten abgerechnet.

Machen nicht nur große Unternehmen so, sondern auch der kleIne bis mittelgroße Selbständige in seiner Einnahme-Überschussrechnung.

Macht also jeder Unternehmer so;-)

Was allerdings Publius Ovidius Naso (deutsch Ovid) -ein Dichter der römischen Literaturgeschichte- damit zu tun hat, erschliesst sich mir nicht.

@ Orfee, um 15:43

Was regen Sie sich denn auf?
Wurde nicht wochen-, wenn nicht monatelang reklamiert, dass weder in den Betrieben, noch in den Öffis eine Kontrolle stattfände, und sich gerade dort das Virus unkontrolliert verbreite?

Jetzt soll dagegen angegangen werden (freilich ohne Betriebsschließungen), und Sie wittern Rebellion.

Ja, die Regierung will wohl nur mal austesten, wie weit sie gehen kann,
Sinn hat das gewiss nich...

@ Karl Klammer um 15.50 Uhr, bitte nicht zu knickerig sein

2 x maximal 5 Eu pro Arbeitnehmer. Daran geht die Welt zugrunde?
Ich als Arbeitnehmer bin dankbar für die Testpflicht. Wer will sich denn auf der Arbeit anstecken und das Virus mit nach Hause bringen?
Ich selbst teste mich auch, bevor ich jemanden aus der Familie ( mit anderem Wohnsitz) treffe, weil ich das Virus nicht einschleppen will.

Firmen müssen Corona-Tests anbieten

Okay, das verstehe ich sogar. Aber müsste der Staat nicht auch ausreichend Impfungen für die Bevölkerung anbieten? Finde den Fehler!

15:41 von harry_up

«Und kaum verlangen Arbeits- und Finanzminister eine Beteiligung an den Kosten, da kommt der Hinweis auf die Pflicht der Regierung.»

Einige Arbeitgeber testen ihre Belegschaft aus Eigenintiative seit einiger Zeit ohne Verpflichtung.

Ich las einen Bericht darüber, exemplarisch an einer Spedition mit ± 200 Mitarbeitern. Die haben einen "Pandemiebeauftragten" ernannt. Der Chef der Materialbeschaffung. Der hat den Testablauf sich ausgedacht.

Er (seine Abteilung) ist für Testbeschaffung verantwortlich. Kosten / Mitarbeiter / Monat ± 100 €. Test 2 bis 3 Mal / Woche. Je nach Arbeitsplatz. Zeitaufwand pro Test ± 10 Minuten. Testzeit = Arbeitszeit. Testergebnis wird mit Firmen-Mobiltelefon bei allen Fahrern erfasst. Sorgt für sicheres Gefühl + mehr Akzeptanz der Fahrer bei Kunden.

Interne Verwaltung in der Personalabteilung.
Es wird genau erfasst, wann wer wie getestet.
Kostet insg. weniger, als es finanziell Nutzen bringt.
Knapp 25% der Mitarbeiter dort lehnen die Tests aber ab.

@Zeitlos-geistlos, 15:56 Uhr

Sie haben völlig recht. Die Nachfrage in den Testzentren ist nach Ostern deutlich zurückgegangen und auch die Schnelltests in den Discountern liegen meist unbeachtet herum. Wir alle betreiben zu wenig Vorsorge - mit ein Grund für den nun drohenden harten Lockdown.

Testpflicht

Die Unternehmen sind verpflichtet die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Wenn Tests dies fördert ist dies aus moralischen, ökonomischen und jetzt auch juristisch notwendig.

Widerstand kommt aus der Neoliberale Ecke die lediglich kurzfristige Gier nach Gewinnen kennen.

Andererseits ist die Testpflicht durch die Hintertür ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Sowohl der Rachenabstrich wie auch das Eindringen in die Nase ist entwürdigend. Wer arbeitet muss sich wiederholt penetrieren lassen. Ist der Staat übergriffig ? Diese Frage muss zumindestens aufgeworfen werden.

Am 13. April 2021 um 15:43 von Orfee

...........Die Regierung dreht vollkommen durch....

Was erwarten Sie von einer Regierung, die 0,1% der Infektionen bekämpfen will ? Ich dachte, die hören auf die Wissenschaft.

Einmal oder zweimal pro Woche testen...

... ist doch unsinnig.

Bekannt ist:

Ein Schnell-/Selbsttest zeigt nur für sechs bis 12 Stunden an, ob der Geteste negativ ist.

Dieser kann am nächsten oder übernächsten Tag sich das Virus eingefangen haben und dann positiv getestet werden.

Beispiel:
Montag: negativ getestet.
Freitag: positiv getestet.
Der Arbeitnehmer kann Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bereits positiv geworden sein und seine persönlichen Viren an seine Mitarbeiter, Freunde, Familie etc. weitergereicht haben.

Covid19-Symptomlosigkeit vorausgesetzt.

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Oft kann ich mich nicht des Eindruckes erwehren, dass "man" meint, dass Testen gegen Covid19 hülfe.

Neue Pflicht für Arbeitgeber...

Nun ist es offiziell: Arbeitgeber in Deutschland müssen ihren Beschäftigten ab kommender Woche verpflichtend Corona-Tests anbieten, wenn sie nicht im Homeoffice arbeiten. 

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Eine Gute Entscheidung ! Vielleicht um ein paar Monaten zu spät aber immerhin...
Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wieder ein Stück mehr Sicherheit. Und letztendlich profitieren ja auch beide davon. Und die Kosten der Schnelltest's sollten doch Steuerlich abzusetzen sein...

Allerdings –

Statt einer strikten Testpflicht _vor_ Aufnahme irgend welcher Tätigkeiten in Präsenz und einer grundsätzlichen Homeofficepflicht für alle, deren Tätigkeit das irgendwie zulässt, wieder windelweiches Rumgeeier.
Ich kanns mir schon vorstellen, wie der Chef am ersten Tag nach Inkrafttreten sich vor seine Leute stellt: „So, hier ist der Karton mit den Tests. Hab ich glücklicherweise billig bei Ebay gekriegt. Also, ihr könnt die jetzt benutzen, aber wenn deswegen irgendeiner daheim bleibt, fliegt er, klar?! Gut, weitermachen …“

@Epilog

Wie bitte?
"einen Beitrag leisten zur Eindämmung der Pandemie?"
Was für einen Beitrag denn, wenn die Arbeitnehmer sich überhaupt nicht testen wollen? Ein Beitrag ist nur gesichert, wenn die Arbeitnehmer sich auch tatsächlich testen.

"Dabei geht es lediglich um eine Angebotspflicht für die Firmen - eine Testpflicht für Arbeitnehmer gibt es nicht. Auch müssen die Arbeitgeber nicht dokumentieren, ob die Beschäftigten das Angebot angenommen haben. "

Außerdem gilt für die Eindämmung die AHA-, Hygieneregeln und der Mund-Nasen-Schutz. Das ist eindeutig Geld kassieren und damit auch Provokation pur. Diese Regierung darf sich dann aber wirklich nicht wundern, wenn die Leute auf die Strasse gehen.

@FritzF 16:10

„ ... Da wurde ja angeblich schon umfassend getestet.
Was ist dann der Unterschied zu verpflichtend?“

Im Fall a kann man behaupten.
Im Fall b muss man handeln.

guter Witz

Als die Maskenpflicht kam, hieß es: "Nein, die Masken müsst ihr euch selbst besorgen."
Als die Pflicht zum Tragen von Einwegmasken kam, hieß es: "Nein, die müsst ihr euch selbst besorgen."

Ich glaube nicht, dass es diesmal anders sein wird.

Die Argumentation der Firmen fußt auf der niedrigen Rendite, die in personalintensiven Niedriglohnbereichen besteht. Die Kosten würden die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gefährden und so letztlich zum Tod des Unternehmens und zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Damit werden die Arbeitnehmer mundtot gemacht.

Mit dieser Gesetzgebung verschärft Herr Heil die Ungleichheit in Deutschland, weil Arbeitnehmer in wohlhabenden Branchen mit relativ hohen Löhnen die Tests hinterhergeschmissen bekommen, während die Niedriglöhner auf Tests verzichten oder diese selbst zahlen müssen.

3 Beispiele im Brennpunkt der Zeit: Reinigungskräfte, Regaleinräumer, Inventurdienstleister. Und da tummeln sich sicherlich hunderttausende Menschen in diesen Branchen.

16:06 von 0_Panik

«Dazu fehlt die Strategie der mobilen Intensivstationen.
Diese zusätzlichen Kapazitäten hätten schon längst ab ca. März2020 aufgebaut werden müssen.»

Das Konzept: "Mobile Intensivstation" fehlt deswegen, weil es bisher das Konzept Ihrer beliebigen Corona-Stategien ist, das am weitesten ganz unten in die Tonne gekloppt gehört.

Mobile Intensivstation existiert bereits mit Namen "Rettungshubschrauber" inkl. Notarzt zur Patientenverlegung, wenn es nicht anders geht, oder eine Stationäre Intensivstation lokal überlastet sein sollte.

Die Mobile Intensivstion, die wie der Eismann, der Lumpensammler, oder der Mann vom Alteisen mit der Klingel duch die Gegend fährt, und mal wartet, ob wo Bedarf für ein Intensivbett besteht, wäre was für Monty Phython, würden die noch immer absurden Slapstick verfilmen. Der Mann von der Mobilen Station kommt im Silly Walk daher, um die Patieten einzusammeln, und zu Bett zu bringen.

Zu Ihrem Talent für Hahnebüchens müsste nur noch Humor sich gesellen.

Überstunden auf Intensiv vs Lockdown und Testpflicht

darum geht es, wenn man es mal ungeblümt ausdrücken möchte...

Das Gesundheitsministerium hat den Pflegeschlüssel für Intensivbetten zu 31.1.2021 erhöht, so dass nun rechnerisch 7.000 Intensivbetten weg gefallen sind.

Es geht um die nächsten 4-6 Wochen. Man könnte also den Pflegeschlüssel wieder reduzieren und hätte auf einen Schlag 7.000 Intensivbetten mehr zur Verfügung.

Oder aber man verschärft den bereits laufenden Lockdown erheblich und hofft so, dass etwas weniger Patienten gleichzeitig auf Intensiv aufschlagen.

Um die Firmen nicht schließen zu müssen, macht man nun Tests zur Pflicht.

Man muss kein Prophet sei um zu prognostizieren, dass dies wenig bis gar nicht das Infektionsgeschen beeinflussen wird.

Will man einen Wellenbrecher, dann muss man 2 Wochen radikal alles zu machen und die Menschen alle zu Hause einsperren. Auch Lebensmittelläden müssen zu gemacht werden.

Essen wird vom Militär vor die Tür gestellt.

sonst wird das nichts..

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