Ihre Meinung zu: Chinas Marine übt vor Taiwan, USA schicken Flugzeugträger

7. April 2021 - 10:32 Uhr

China wird im Südchinesischen Meer immer aktiver: Die Marine hält in der Nähe von Taiwan Übungen ab. Anrainerstaaten und Experten sind alarmiert - und die USA schicken einen Flugzeugträger. Von Steffen Wurzel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.6
Durchschnitt: 2.6 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das Zuendeln mit dem

Weltfrieden sollten alle lassen. Auch die Chinesen.

Gleiches gilt fuer Amis und Russen und andere ambitionierte Staatenlenker.

Das geht schneller in die Hose als man glaubt.

Alles nur Routine (tödliche)

"Einer der beiden Flugzeugträger der Volksrepublik ist zur Zeit in der Nähe von Taiwan unterwegs. Mehrere Kriegsschiffe begleiten sie. Das Ganze sei eine Routineübung, erklärte ein Militärsprecher
--
Rund 2500 Kilometer südwestlich ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs, ebenfalls begleitet von Kriegsschiffen. Auch das sei Routine, teilte das US-Militär mit"

Waffen "sprechen" über ihre Vertreter miteinander.

"Das chinesische Staatsfernsehen berichtet seit Monaten ausführlich über die wachsende militärische Stärke der Volksrepublik.
>> Mal wird Staats- und Parteichef Xi Jinping gezeigt, wie er junge Soldaten dazu aufruft, sich für einen möglichen Krieg bereit zu halten. Mal präsentieren stolze Marinesoldaten die neuesten Waffensysteme der Seestreitkräfte"

Die warum dieser "Aufruf"? Die "müssen" dem doch folgen, wenn sie nicht die Macht dieser Waffen am eigenen Leibe zu spüren bekommen wollen. Grund zum Stolz ist diese Unterwerfung keinesfalls.

Das von China ist unnötige Provokation

Was das mit China angeht, ist das keine "Entwicklung" sondern pure Säbelrasseln und unnötige Provokation gegen Taiwan. Da muss dieser Drache schon erheblich durchgezügelt werden. Von daher begrüße ich es, dass die USA dort mal Präsenz zeigen.

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-usa-flugzeugtraeger-uebung...

Rund 2500 Kilometer südwestlich ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs, ebenfalls begleitet von Kriegsschiffen. Auch das sei Routine, teilte das US-Militär mit.

Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!

Das Dilemma...

... Ist, dass China sich nichts mehr vormachen lässt. Die Zeiten haben sich gewandelt. Alle großen Unternehmen der Industrie-Staaten haben mind. In den letzten ca. 20 Jahren in China investiert und die Wirtschaft und das Wissen um die Beherrschung von Marktanteilen und Produktion nach China mitinvestiert.
Die Folge war dann der wirtschaftliche Aufschwung und die militärische Aufrüstung in China.

Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.

Da kamen die reichen Wirtschftshelfer aus dem Abendland gerade recht.

Im Falle einer Eskalation

Vieleicht sollten Unternehmen jetzt schon einmal darüber Nachdenken ob es weiterhin sinnvoll ist in Staaten produzieren zu lassen, die im Falle eines Konfliktes nicht mehr liefern würden/könnten.

Zudem würden die USA garantiert nicht zusehen wenn Europa mit China Geschäfte macht, während die USA mehr oder weniger die "freie Welt" verteidigt.

China ist eindeutig im Aufmarsch, die Russen haben auch Truppen an den Grenzen zusammen gezogen, aber es wird nur unwillig registriert.

Wird schon wieder irgent wie werden, gelle.

Natürlich

Ist das Provokation

von beiden Seiten.

CHINAs Regierung ist doch so versiert darin,

aufzuschreien und Kritik als Einmischung in innere Angelegenheiten umzudeuten. Wenn es sich selbst versucht, durch kraftstrotzende Demonstration einzumischen, gilt die eigene Regel wohl nicht. - Oder ist das schon die Auswirkung des "beleidigten und getroffenen Hundes", weil sich ein paar Staaten überlegen, die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu boykottieren? Wenn ja, dann könnte CHINA doch ganz einfach nur die Menschenrechte gegenüber allen Volksgruppen in seinen Grenzen einhalten, und alles wäre paletti. -

Wer hat.......?

Haben wir weltweit keine anderen Probleme?
Umwelt
Klima
Pandemie
China macht Kräftespielchen im pazifischen Raum.
Russland am Donbass.
Den ganzen Mist den die USA schon gebaut hat,will ich hierbeingar nicht erst aufzählen.
Diese ganzen Geopolitischen Machtspiele bringen uns nicht wirklich weiter.
Wir brauchen dringend eine gerechtere bessere Weltordnung,oder es wird eines Tages einfach nur noch zu spät sein.
All zu lange wird es vielleicht gar nicht mehr dauern.
Die jetzige Pandemie sehe ich schon als Warnschuss.
Militärische Stärke ist leider für autoritäre Machthaber schon etwas tolles und man kann damit innenpolitisch immer schön ablenken.

rer Truman Welt

Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht Taiwan sondern Kuba und wer dann wohl wie reagieren würde, wenn . . .

Vorbild USA.

Die USA gehen bei Übungen bis an die russische Grenze. Natürlich nur zur Verteidigung. China scheint das ähnlich zu sehen. Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?

China eindämmen?

China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.
Unsere amerikanischen Freunde haben das noch nicht verstanden und geben sich dem Irrglauben hin, es sei noch an der Zeit die notwendigen Schritte zu ergreifen, um dem machtpolitischen Aufstieg Chinas Einhalt zu gebieten.

Und nur weil sie an den Hammer ihres Militärs glauben, glauben Sie auch, China sei ein Nagel, den man nur wieder einzuschlagen brauche. Zwischen dem Hammer und dem Nagel liegt in diesem Fall allerdings der eigene Daumen.

Gruß, Wolfgang

Chinas Größenwahn

Artikel: «Rund 2500 Kilometer südwestlich [von Taiwan] ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs … Aus Sicht der Staats- und Parteiführung in Peking ist das aber eine Provokation. Denn für sie sind selbst Meeresgebiete, die Tausende Kilometer südlich von China liegen, kein internationales Gewässer, sondern chinesisches Territorium.»

Kann ma ja froh sein, dass die Ostsee noch was weiter von China weg ist als 2.500 km. Sonst wäre die auch noch Chinesisches Territorium, und bald müsste man auf Rügen auf Chinesisch im Straßencafé was bestellen.

Wer meint, Internationales Seerecht gelte für ihn selbst nicht, hat immer die 7 in jedem Kartenspiel, und kann nie mehr beklagen, wer anderes benähme sich aggressiv. Mau Mau schon bevor die erste Karten nur gelegt ist, und noch mal 4 neue Karten ziehen.

Das Südchinesische Meer hat viele Anrainerstaaten, und heißt nur wegen Geographie so. Der Indische Ozean gehört auch nicht nur Indien wegen des Namens.

Weder noch ...

Der Bericht ist überschrieben mit: "Provokation oder Routineübung?"
Ich sehe in der Entsendung eines deutschen Krigeschiffes eine Profilierungsfahrt bzw. einen Drahtseilakt, in dem Sinne, wie es die Süddeutsche Zeitung beschreibt:
>>Die Mission der Bayern ist insofern nicht ganz einfach. Sie soll den Wunsch unterstreichen nach "Freiheit der Seewege und regelbasierter internationaler Ordnung", wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagt, aber auch weder China reizen, noch den Koalitionsfrieden gefährden.<< (SZ.de , 04. März 20219)
Mir selbst erschließt sich die Notwendigkeit der "Reise in die Untiefen der Weltpolitik" (so der Titel des SZ-Artikels) nicht.

10:42 von IBELIN

das fängt doch schon im kleinen an.
Jeder glaubt seine Macht festigen zu müssen
seine Weltanschauung , seine wirtschaftlichen Interessen
Jeder spielt das Alpha Männchen
ob in der großen Weltpolitik oder etwas kleiner in der EU

10:42 von IBELIN

Das zuendeln mit dem Weltfrieden sollten alle lassen. Auch die Chinesen.

Gleiches gilt fuer Amis und Russen und andere ambitionierte Staatenlenker.

Das geht schneller in die Hose als man glaubt.
#
Und dann will D. auch noch ein Kriegsschiff schicken.Ich fasse es nicht.

Chinesen-Logik

"wird... Xi Jinping gezeigt, wie er junge Soldaten dazu aufruft, sich für einen möglichen Krieg bereit zu halten"
Da frage ich mich, was das soll. Jemand, der dazu aufruft, sich für einen Krieg bereitzuhalten und Kriegsschiffe ausschwärmen lässt, ist ein Provokateur und Kriegstreiber.
Und da die USA ihrerseits mit Kriegsschiffen dagegenhalten, nennt China das Provokation. "Interessant" ist Chinas Sicht, dass derjenige, der die Faust zum Schutz hochhält der Provokateur sein soll, und nicht der, der sie zuerst hochhält.
Aber es ist mit China ja immer das gleiche anödende Spiel des durchschaubaren Verwirrspiels und der Lügenbaronie. Wonach ja auch das Coronavirus aus Italien stammt. Chinesen-Logik halt.
China ist nicht bereit, Sorgen der Anrainerstaaten ernstzunehmen und zu beruhigen, ebensowenig nimmt China andere Staatengemeinschaften ernst. Dann ist ein entgegengebrachtes Mißtrauen "unsererseits" nur recht und billig, denn China lässt seine Finger nicht von Taiwan.

Chinas Marina übt vor Taiwan, USA schicken Flugzeugträger...

Von Marinemanövern im südchinesischen Meer ist da in dem Artikel die Rede. Sozusagen vor der Haustür.
Nicht vor der Haustür wird sich ab August die Fregatte "Bayern" bewegen, die dann in die Region entsandt werden soll. Und manche andere, die keine Anrainer im südchinesischen Meer sind....

@ 0_Panik

Die Darstellung ist leider nicht ganz zutreffend: Sowohl Hongkong und Macau waren seither chinesisches Staatsgebiet und jeweils auf 99 Jahre verpachtet. Taiwan war auch ursprünglich chinesisch und hat sich nach der Revolution und der Flucht der Gegner Maos als unabhängig erklärt. China hat im zweiten Weltkrieg durch die grausame Kriegsführung der Japaner fast genau soviel Opfer zu beklagen wie Russland und China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen.

@Demokratieschülerin - Vorbildfunktion

10:57 von Demokratieschue...:
"Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!"

Solche Aufforderungen sind zu begrüßen. Sie nutzen zwar nichts, beherbergen aber auch kein Konfliktpotential. Die USA sollten sich ein Beispiel an Ihnen nehmen.

Europäische Präsenz

„Im Sommer will auch die Deutsche Marine ein Kriegsschiff ins Südchinesische Meer entsenden, zum erstem Mal seit fast 20 Jahren.“
Welche Interessenlage will die Deutsche Marine, Seit an Seit mit französischem und britischem Militär sowie US-amerikanischen Schiffen einschließlich Flugzeugträger, vertreten? Geht es um eine Stärkung des Nato-Bündnisses? Es ist kaum vorstellbar, dass das deutsche Verteidigungsministerium von sich aus auf die Idee kommt, ein Schiff in ein mögliches Konfliktgebiet in den südchinesischen Raum zu entsenden. Zur Deeskalation oder einer Verteidigung Deutschlands dürfte dieses Vorgehen kaum beitragen.

Am 07. April 2021 um 10:57 von Demokratieschue...

" Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen! "

Also ich mir gerade mal die Weltkarte angesehen, Taiwan liegt ein kleines Stück vor China, und dort bewegt sich China, das sind 180 Kilometer.
Stellt sich die Frage, wie weit ist die USA von der Stelle weg, ist wegen dem kurzen Weg zum zurückziehen.
Chinesische Flotte vor Kuba, was meinen Sie was die USA da denken würden.

11:01 von 0_Panik

Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.

... indem man dort investiert, kurzsichtig Gewinne erwirtschaftet, um am Ende dann von China am langen Arm zurückgewiesen zu werden.
Oder glaubt ernsthaft auch nur ein westlicher Staat daran, dass man mit China als Partner zuverlässig rechnen kann?
Gerne und begierig wurden industrielle Hilfen und Investitionen von Fernost eingesammelt, es wurde Wissen und Fortschritt eifrig kopiert.

Das Südchinesische Meer

und Territorien in ihm werden von allen Anrainern beansprucht.

Die meisten nur Teile davon.
Nur zwei betrachten dieses Gebiet als ausschließlich chinesisches Territorium: die VR China und Taiwan ("Republik China").
Aber auch Vietnam ist nicht bescheiden in seinen Ansprüchen: sowohl die Paracel- als auch die Spratley-Inseln betrachten sie als die ihren.
Alle Anrainer (mit Ausnahme von Brunei) unterhalten auf den Inseln und Riffen militärische Einrichtungen.

Gruß, Wolfgang

@10:57 von Demokratieschue…

„Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!“

Auf welchem diplomatischem Weg haben Sie Ihre Aufforderung der chinesischen Führung übermittelt? Oder gehen Sie davon aus, dass Herr Xi Jinping hier unter einem Nick Mitforist ist?
Auf alle Fälle wird die chinesische Führung ihre Aktivitäten ob Ihrer Aufforderung jetzt sofort einstellen, das ist ja klar.

11:01 von 0_Panik

"Da kamen die reichen Wirtschftshelfer aus dem Abendland gerade recht."
Sie haben Recht.
"Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen." Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin
Kurzfristige Profite kennzeichnen unser Wirtschaftssystem. Immer schneller, immer mehr- die Folgen werden beiseite geschoben. Solange die Bevölkerung mit immer mehr Konsumgütern versorgt wird, ist sie zufrieden und unkritisch. Das hat auch die in China regierende kommunistische Partei erkannt. Da nimmt man die Totalkontrolle billigend in Kauf oder stimmt vielleicht sogar unkritisch zu.
Die führenden Wirtschaftsmächte haben China zur Werkbank der Welt gemacht und dachten, so der totalitären Herrschaft ein Ende setzen zu können. Das Gegenteil ist der Fall, dank der allumfassenden Kontrolle, die stetig steigende Technisierung bietet.
Was ist zukünftig zu erwarten?
Wird das chinesische Modell sich weltweit durchsetzen?
Vermutlich ja, leider- Freiheit ade!

11:01 von 0_Panik

«Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.»

Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben. Dass das einwohnerstärkste Land der Erde auch mal sehr wichtig in der Weltpolitik wird, war gar nicht anders zu erwarten.

Militärische Vormachtstellung in Asien war für China bis zum Ende von WK2 komplette Illusion, und nicht im mindestens angestrebt, oder auch nur möglich. Der Militärherrscher in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Asien war Japan zur Zeit des Faschismus dort. Mit weniger als 1/10 der Bevölkerung. Den Staat Indien gab es 1945 noch nicht, und GB war China militärisch zig-fach überlegen.

China als Kaiserreich war Jahrtausende alt, und die Chinesische Mauer hat man als Schutz gegen Invasion (vor allem) der Mongolen gebaut. China als World-Player ist erst seit den 1990-er Jahren unterwegs. Seit Xi Ping dann um so mehr.

Unsere Kriegsmarine im Südchinesischen Meer

>>Auch europäische Staaten zeigen zunehmend Militärpräsenz im Asien-Pazifikraum, Frankreich und Großbritannien etwa. Im Sommer will auch die Deutsche Marine ein Kriegsschiff ins Südchinesische Meer entsenden, zum erstem Mal seit fast 20 Jahren.<<

Herr Wurzel geht in seiner Betrachtung der chinesischen Aktivitäten von einem unveränderbaren Dogma der bestehenden Machtverhältnisse unter Führung der USA aus, obwohl so ein Machtgefüge mit Ewigkeitsanspruch noch nie von Bestand war und auch nicht sein kann. Aus dieser westlichen Perspektive kann China in Bezug auf die eigene Entwicklung nichts richtig und "der Westen" nichts falsch machen.

So gesehen "verteidigen" wir mal wieder notwendigerweise "unsere Freiheit" am anderen Ende der Welt.

Offenbar lernen wir nichts aus Fehlern der Vergangenheit.

Brandherde

China und Russland üben den Schulterschluss so wie es die neuesten Nachrichten darstellen.
Gleichzeitig entstehen neue Brandherde sowohl in der Ukraine als auch im Chinesischen Meer in der Nähe von Taiwan.
Für die amerikanische Administration ein kleines Problem um was man sich zuerst kümmern soll/muss. Da rächt es sich das Herr Trump seine europäischen Verbündeten verprellt hat.
Wenn Russland sich zu dem Chinesisch-Asiatischen Block gesellt hat der 'Westen' ein Problem, wirtschaftlich und militärisch.

Muss das denn sein das China denkt alles annektieren zu müssen?
Sofort Sanktionen erlassen und wenn es sein muss den Handel mit China solange einstellen bis die vernünftig werden.

re: Das Dilemma ...

um 11:01 von 0_Panik
... Ist, dass China sich nichts mehr vormachen lässt. Die Zeiten haben sich gewandelt. ...
Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
______
Taiwan war bis 1895 Teil Chinas.
Danach gab es eine 50jährige japanische Kolonialherrschaft. Japan musste fast alle Gebiete wieder abgeben, die es von den asiatischen Nachbarn geraubt hatte - darunter auch Taiwan an China.

"Vorherrschaft in Asien" - na, dann machen Sie sich doch bitte mal ein wenig kundig; z.B. auf https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kriegsverbrechen_im_Zweiten_Wel....
Die Aggressionen und "territorialen Erwerbungen" Japans in Asien beginnen aber schon in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Gruß, Wolfgang

Recht auf eigene Entwicklung...

Auch andere Länder in Asien haben ein Recht auf ihre eigene Entwicklung...und das südchinesische Meer für sich allein zu beanspruchen, ist einfach nur frech...die militärische Protzerei Chinas soll andere Anrainerstaaten einschüchtern...es ist gut,
daß die amerikanische Marine Flagge zeigt. Auch für China gilt die 12 Meilen Zone...

11:38 von krittkritt

«Die USA gehen bei Übungen bis an die russische Grenze. Natürlich nur zur Verteidigung. China scheint das ähnlich zu sehen. Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?»

Das macht Russland schon lange auf der Insel: "Großer Diomed" in der Beringstraße. Der Große Bruder gehört zu Russland, die Insel "Kleiner Diomed" gehört zu Alaska. Abstand zueinander nur wenige Seemeilen. Der Kleine Bruder unbewohnt, der Große Bruder mit Militärstation.

Hätte man mal besser Alaska nicht billig an die Amis verkloppt. Jetzt müsste man Kanada oder Mexiko beschwatzen, dass man als Russland auf deren Territorium an der Grenze zur USA üben dürfte.

Krieg in Asien

Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Großmacht China nimmt, was sie will. Zweifelt daran irgendwer.
.
Der Westen hat sich von einem menschenverachtenden Regime abhängig gemacht und würde sich durch Subventionen auch noch selbst schaden.
.
Also - was sollte konkret passieren, wenn China jetzt Taiwan annektiert? Nichts. Und genau das hat die Krim ja gezeigt.
.
Die Chinesen haben das clever angestellt. Der Westen mit der Gier nach Wachstum hat das Land groß gemacht. Dazu auch viel KnowHow Transfer geliefert. Viele Unternehmen in Europa haben bereits chinesische Eigner.
.
Wie blöd muss man eigentlich sein.
Aber wer eben nur an Geld denkt - sieht den Gesamtzusammenhang nicht und China macht ja nicht umsonst Pläne, die zeigen wohin die Reise geht.
.
Unterm Strich - wird es knallen und der Westen wird erstmal dumm gucken. Wer aber seine Ideale und Grundwerte verkauft, dem bleibt dann auch nichts mehr als dumm zu gucken.
.
Ich hoffe wir sind dann bereit.

Kriegstreiber

China übt vor Taiwan, Russland übt auf der Krim. Ja sind die denn alle auf Konflikt gebürstet? Leben die jetzt ihre Besitzphantasien aus?

Den "chinesischen Drachen durchzügeln" ?

Die Zeiten in denen die Kolonialmächte nach Belieben mit China schalten und walten konnten sind vorbei. Daran wird die Präsenz der Nato-Kriegsschiffe im chinesischen Meer nichts ändern. Und ihre klare Aufforderung an China sich sofort aus dem chinesischen Meer zurückzuziehen und den Drachen "durchzuzügeln" gehört wohl eher ins Reich der Träume eines Ewiggestrigen.
China hat sich definitif unabhängig gemacht, dies wird von den niedergehenden und von Krisen geschüttelten westlichen Industriestaaten als Bedrohung angesehen.
Kommt nun nach den Drohungen und den wirschaftlichen Sanktionen die nächste Stufe, welche schon Clausewitz so beschrieben hat : "Krieg ist die Fortsetung der Diplomatie mit anderen Mitteln" ?

Kritische Presse

@ Nettie:
Das chinesische Staatsfernsehen berichtet seit Monaten ausführlich über die wachsende militärische Stärke der Volksrepublik.

Gibt's in China keine kritische Presse, die auch mal die Regierung bloßstellen könnte und sich kritisch zu so viel Militarismus äußern könnte? Gibt's da kein Korrektiv, keine unabhängige Kontrolle, keine Kritik unter erwachsenen und mündigen Bürgern?

@Jeder spielt das Alpha Männchen 11:58 von Sisyphos3

Dummerweise sagt mir meine Lebenserfahrung,
dass die Alfamännchen von damals (Chruschtschow, Kennedy, usf.) berechenbarer waren - bei allem Waffengeklimper
als die heutigen Autokraten a la Putin,Xi,Erdogan,Netanjahu usw.

Zum Glück geht die Globalisierung langsam vorbei,
was 'Erpressungsszenarien' schwieriger macht.

@ 11:53 von Wolfgang GA | Peking schlägt mit dem Hammer

Und nur weil sie an den Hammer ihres Militärs glauben, glauben Sie auch, China sei ein Nagel, den man nur wieder einzuschlagen brauche.

Nicht die USA, sondern China hält den Hammer in der Hand und glaubt Taiwan sei nach Hongkong der nächste Nagel zum einschlagen.

Zwischen dem Hammer und dem Nagel liegt in diesem Fall allerdings der eigene Daumen.

Wenn China Taiwan überfällt oder US-Streitkräfte angreift, dann wäre das die offizielle Einladung für US-Angriffe gegen das chinesische Festland.
Nur die Sprache von Macht und Stärke kann den Krieg zuverlässig verhindern. Sollten die USA zögern oder wackeln, wird das von den Machtmenschen in Peking sofort als Schwäche interpretiert. Und dann wird's gefährlich.

@ Charlys Vater

Vieleicht sollten Unternehmen jetzt schon einmal darüber Nachdenken ob es weiterhin sinnvoll ist in Staaten produzieren zu lassen, die im Falle eines Konfliktes nicht mehr liefern würden/könnten.

Trifft das nicht eigentlich auf alle Staaten zu?

Taiwan verdient unseren Beistand

Denn Taiwan ist eine freiheitliche Demokratie und damit ein Vorbild für das gesamte chinesische Volk.

Keinen außenpolitischen Plan für den Umgang

mit China haben und alles den USA überlassen. Das reicht nicht, um Chinas Ansprüche in die Grenzen zu weisen. Die werden immer so weiter machen, bis Taiwan illegal übernommen wurde und der Einfluß der anderen Staaten auf See irreparabel davongeschwommen ist. Und dann - huch - wird sich eine empörte Stellungnahme an die andere reihen und da China ständiges Mitglied im UN-S-rat ist, auch nicht mal eine klitzekleine Veruteilung möglich sein.
China kann nur wirtschaftlich in die Schranken gewiesen werden. Und in diesen sauren Apfel muß man beißen, sonst werden wir im politischen Übermorgen ein riesiges Problem haben. Und mit der Planung diese wirtschaftlichen Anti-China-Aggressions-Maßnahmen muß besser heute als morgen begonnen werden. Ein erster Schritte wäre - ganz nebenbei - endlich gegen Myanmar vorzugehen. Das wäre schon ein erster schöner Schuß vor den chinesischen Bug.

11:53 von Wolfgang GA

«China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.»

Niemand würde auf die Idee kommen, China militärisch "eindämmen" zu wollen, wäre China nicht inzwischen dabei, sich aggressiv auszubreiten.

Nach WK2 sind die Machtblöcke NATO und Warschauer Pakt entstanden. Der WP ist Geschichte, seither die USA Militärmacht No. 1 ohne Konkurrenz. Deren (x) Militärbasen weltweit sind eine Entwicklung der Geschichte. Der Kriegsunterlegene Japan ist für die USA seit 1950 im Südchinesischen Meer das, was man in den USA nennt: "Flugzeugträger, der nicht fahren kann".

Die Japanische Armee ist verfassungsrechtlich ganz was für andere Staaten Ungewöhnliches: "Selbstverteidigungs-Streitkräfte". Ist so, weil auch die USA es so wollten. Kein anderer Staat grenzt mit Okinawa näher an Taiwan als Japan.

China hat längst nicht das Recht vom Wilden Bär, sich im Südchinesischen Meer aufzuführen, wie es Xi beliebt, und die ganze Welt klatscht nur Beifall dazu.

12:08 von NeNeNe 11:01 von 0_Panik

Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.
///
besser die Realität betrachten
wie sieht es denn in Thailand Kambodscha oder den Philippinen aus
wie viele Firmen sind in chinesischer Hand ?

China rüstet auf

China und Russland geben wesentlich mehr als 2% vom BIP für Rüstung aus. Müssen wir uns Sorgen machen? Steuern wir langfristig auf einen Krieg zu, wenn der wirtschaftliche Erfolg dieser Länder irgendwann nachlässt?

11:35 von Meinung zu unse...

„rer Truman Welt
Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht Taiwan sondern Kuba und wer dann wohl wie reagieren würde, wenn . . .“
...
Nicht das ich die Amerikaner Friedensengel halte aber zumindest nach der Sache in der Schweinebucht haben sie was Invasionen angeht die Finger von Kuba gelassen.
Die Chinesen laufen sich dahingehend gerade mal warm. Zugegebenermaßen erstmal rein rhetorisch. Hoffen wir es bleibt so

@ bolligru

"Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen." Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin

Später hat Lenins Nachvolger selbst viele Stricke verkauft.

12:31 von schabernack

Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben.
Dass das einwohnerstärkste Land der Erde
.
abwarten
spätestens im nächsten Jahr wird es wohl Indien sein

@Parsec 12:14

Zitat: "Und wieder einmal mehr rächt es sich, China zu vertrauen, indem man dort investiert, kurzsichtig Gewinne erwirtschaftet, um am Ende dann von China am langen Arm zurückgewiesen zu werden.
Oder glaubt ernsthaft auch nur ein westlicher Staat daran, dass man mit China als Partner zuverlässig rechnen kann?
Gerne und begierig wurden industrielle Hilfen und Investitionen von Fernost eingesammelt, es wurde Wissen und Fortschritt eifrig kopiert."

Ja, regelmäßig wird China aus Europa kritisiert, ob Uiguren, Hongkong, Taiwan, aber bitte liebe Chinesen, kauft unsere Autos, und baut uns günstige Sachen. Europa hat sich angefixen lassen, statt vernünftig zu Wirtschaften.

K

China ist, wie auch manch anderer ebenfalls autoritär geführte Staat, sowohl in militärischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht ein nur bedingt berechenbarer Aggressor, der sich buchstäblich krallt, was er kriegen kann.
Der Hang zur militärischen Aggression gedeiht offenbar in solchen Staaten besonders gut.
Diese Aggression lässt sich weder durch Verhandlungen noch durch offenkundige „Gesprächsbereitschaft“ in die Schranken weisen; dazu benötigt es Sanktionen, die dem Aggressor wirklich weh tun (wobei man sich nicht davor scheuen darf, wenn es einem selber weh tut), sowie die Demonstration von Entschlossenheit, dem Aggressor auch militärisch entgegenzutreten.

12:05 von baumgart67

Ihre Aussage " China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen" stimmt nicht. Der Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee in Vietnam ab dem 17. Februar 1979 ist ihnen wohl entgangen.

@schabernack um 11:53 Uhr

Größenwahn - da stimme ich zu.
Ich lasse mal den Science-Fiction-Teil meines Kommentars von vorhin weg, vielleicht wird er jetzt veröffentlicht...

"Denn für sie sind selbst Meeresgebiete, die Tausende Kilometer südlich von China liegen, kein internationales Gewässer, sondern chinesisches Territorium."

Das hat China aber mit den USA und Russland gemeinsam: sie können nicht genug Fläche auf diesem Planeten ihr Eigen nennen, bzw. nicht über genügend (Welt-)Machtausübung verfügen. Die mit der meisten Macht sind immer am gierigsten nach noch mehr und noch höherem "sozialen" Status. Die typischen Monopolbildungsversuche in der globalisierten Marktwirtschaft färben auch auf die Weltpolitik ab. Ein sehr negativer Charakterzug der Menschen.

@wenigfahrer - 12:08

"Am 07. April 2021 um 10:57 von Demokratieschue... "
Don't feed the troll...

...die USA schicken einen Flugzeugträger

Was in aller Welt haben die USA vor der chinesischen Küste zu suchen??!

Die Aufregung des Westens ist groß, wenn Russland im eigenen Land seine Truppen bewegt. Schicken die USA Kriegsschiffe, Flugzeugträger, Bodentruppen in jede Ecke der Welt, wird das als Selbstverständlichkeit anerkannt.

Ich frage mich, wie wir Deutsche reagieren würden, wenn die indische oder gar brasilianische Marine in der Ostsee vor der Insel Rügen auftauchen würde.

Chinesische Militäraktion

Dass China eine Weltmacht werden will (oder schon ist), wird keiner bestreiten. Nur sollten die westlichen Regierungen endlich einmal einsehen, dass die Chinesen sich nicht an internationalen Verträge hält (siehe Hongkong). Unsere Staatenlenker erlauben aber den Chinesen auch sich z.B. in D mit 100% in Hochtechnologie einzukaufen, obwohl Firmen welche in China fertigen wollen, sich nur mit 49 % an der zu gründenden Fa. beteiligen dürfen.

12:18 von Wolfgang GA

«Aber auch Vietnam ist nicht bescheiden in seinen Ansprüchen: sowohl die Paracel- als auch die Spratley-Inseln betrachten sie als die ihren.
Alle Anrainer (mit Ausnahme von Brunei) unterhalten auf den Inseln und Riffen militärische Einrichtungen.»

Alle Anrainer prötteln auf den Spratleys irgendwie militärisch rum. China schüttet Riffe und Atolle für Flugzeug-Landebahnen auf. Die anderen haben dazu weder das Knowhow, noch die Finanzen.

Es gibt ein Urteil des Internationalen Seegerichtshofs in Hamburg, in dem das Vorgehen von China auf den Spratleys als illegal erklärt wird. Der ISGH ist eine Institution des Sicherheitsrats der UN, die China mit ins Leben rief. Das war Anfang der 1980-er Jahre.

Heute unter Xi Ping ignoriert China dieses Urteil, und Urteile sind immer nur für andere verbindlich. China steht darüber unter seinem Kaiser der Neuzeit. Die Spratleys sind umstritten, und der Kaiser sagt, sie gehören China, weil er der Kaiser ist, und mind. 2.500 km drumrum das Sagen hat.

Nun posen und protzen sie

Nun posen und protzen sie wieder, die Chinesen im chinesischen Meer vor Taiwan, um Nationalchina und damit auch dem Westen seine lächerlichen Machtansprüche zu zeigen und die Amis im chinesischen Meer vor China, um den Chinesen zu zeigen, dass sie da ein Wörtchen mitzureden haben. Wie kleine dumme Kinder in der Badewanne schippern sie mit ihrem Protzspielzeugen, riesigen und doch lächerlichen Flugzeugträgern herum. Man könnte sagen, dann haben ja beide Kinder was zu spielen. Aber diese armen gefährlichen Irren spielen damit aber immer wieder mit der Gefahr, uns um unser aller Leben zu bringen. Wer aber gibt denen das Recht das Dasein von Milliarden Menschen immer wieder zu bedrohen und zu gefährden? Wie lange, dass die ca 10 bekannten Despoten (Putin, Kim,Erdowahn, Trumps usw. uns alle, also ca.10 Milliarden Menschen bedrohen können. Damit muss es endlich ein Ende sein! Warum gibt‘s dagegen eigentlich hier keine Freitagsdemos? Damit können die Grünen wohl kein Thema machen.

12:31 von schabernack

@0_Panik
//«Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.»
Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben. Dass das einwohnerstärkste Land der Erde auch mal sehr wichtig in der Weltpolitik wird, war gar nicht anders zu erwarten.//

Mit 1,4 Mrd Menschen ist nicht programmiert, dass ein Land zur Großmacht wird, dann müsste Indien auch soweit sein . Ist es aber nicht. (Geschichte China und Indien lesen, dann wird der Unterschied klar). Indien ist von Großbritannien geschaffen worden.
Wenn China von jeher die Vorherrschaft in Asien angestrebt hat, dann ginge das auf das Jahr ca 200 v.Chr. zurück, denn da hat der erste chin. Kaiser die chin. Provinzen zu einem Großreich zusammengeführt. Es war fast schon die Flächengröße, die es heute hat. Und Taiwan gehörte auch seit ein paar hundert Jahren zum chin. Einflussgebiet.

11:17, Der Lenz

>>Natürlich
Ist das Provokation

von beiden Seiten.<<

Ja, man testet sich gegenseitig aus.

Östlich der Ukraine ist es ähnlich.

Man versucht, Joe Biden aus der Reserve zu locken.

Diplomatisch-militärische Spielchen mit dem Feuer.

Vielleicht bin ich zu sorglos-naiv, aber ich finde das keinen Grund zu größerer Beunruhigung.

China übt in internationalenm

China übt in internationalenm Gewässer.
die Amis sind auch überall und ungefragt.
Demnach können die Chinesen auch üben, wo sie wollen. Auch vor los Angeles dürften sie auftauchen, ohne dass sich irgendwer dran stören dürfte.
Will man Taiwan helfen, könnte man es mal als eigenen Staat anerkennen, anstatt vor China zu buckeln.

@12:44 von schabernack

und GB war China militärisch zig-fach überlegen.

Ja, und nicht nur China.

Hätte man mal besser Alaska nicht billig an die Amis verkloppt.

Immerhin erhielt man von den USA etwas Geld dafür.
Spätestens beim Goldrausch hätte man zusehen müssen wie Kanada, dank Royal Navy, es zum Nulltarif bekommt.

Und auch mit Alaska, hätte man immer noch keine gemeinsame Grenze zur USA.

11:53 von Wolfgang GA

>>China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.
Unsere amerikanischen Freunde haben das noch nicht verstanden und geben sich dem Irrglauben hin, es sei noch an der Zeit die notwendigen Schritte zu ergreifen, um dem machtpolitischen Aufstieg Chinas Einhalt zu gebieten.
<<

Evtl geht es in diesem Fall gar nicht um den Einhalt über Chinas machtpolitischen Aufstieg, sondern um mal aufzuzeigen, das nicht jede Macht sich alles nehmen und zu eigen machen kann. Nach Hongkong ist wohl nun Taiwan auf der chinesischen Karte, rot angemalt mit gelben Sternchen...

12:37 von Wolfgang GA

//Taiwan war bis 1895 Teil Chinas.
Danach gab es eine 50jährige japanische Kolonialherrschaft. Japan musste fast alle Gebiete wieder abgeben, die es von den asiatischen Nachbarn geraubt hatte - darunter auch Taiwan an China.//

Richtig. Und hier ist noch bemerkenswert, dass Japan bis 1850 militär-technisch Europa und USA völlig unterlegen war. Um 1850 kam dann der US-Marineoffizier Perry mit einem Geschwader (sog. Schwarze Schiffe) in einem jap. Hafen an und hat Japan zu einem Handelsvertrag gezwungen. Der darauf folg. wirtschaftl. und militär. Aufschwung hat Japan die aggr. Kolonial-Politik in Asien ermöglicht.

@baumgart67 (wegen @

@baumgart67 (wegen @ 0_Panik)
Zitat:
"Die Darstellung ist leider nicht ganz zutreffend: Sowohl Hongkong und Macau waren seither chinesisches Staatsgebiet und jeweils auf 99 Jahre verpachtet. Taiwan war auch ursprünglich chinesisch und hat sich nach der Revolution und der Flucht der Gegner Maos als unabhängig erklärt."

Das mit Taiwan ist doch etwas vielschichtiger:
Viele Jahre regierten in Taiwan die Reste der geschlagenen Bürgerkriegspartei - zunächst als Militär-Diktatur unter General "Chiang Kai-Shek"!
Diese politische Gruppierung betrachtet "Festlands-China" als den abtrünnigen Teil und will ihn sich wieder anschliessen.
Ja - auch die Nachfahren des Generals betreiben eine EIN-China-Politik - sehen sich als alleiniger staatlich legitimer Vertreter.
Sie wurden aber durch Wahlen in die Opposition "geschickt" - die jetztige Regierung Taiwans betreibt aus ihrer Sicht diese Ein-China-Politik nicht mehr.
Davon abgesehen - die wirtschaftlichen Verflechtungen sind heute vielschichtig.

11:53, schabernack

>>Kann ma ja froh sein, dass die Ostsee noch was weiter von China weg ist als 2.500 km. Sonst wäre die auch noch Chinesisches Territorium, und bald müsste man auf Rügen auf Chinesisch im Straßencafé was bestellen.<<

Interessant ist folgender Absatz aus dem Wiki-Artikel über die chinesische Kriegsmarine:

„Seit 2012 begann die chinesische Marine auf freundschaftlicher Basis mit Hafenbesuchen im Mittelmeer und im Atlantik. Ziel dieser Besuche sind engere Beziehungen zu den von den Schiffen angelaufenen Staaten. Da Chinas strategische und wirtschaftliche Interessen in der Arktis, im Nord- und im Südatlantik zunehmen, wird ein Ausbau der chinesischen Marinepräsenz im atlantischen Raum langfristig für vorstellbar gehalten.“

Vielleicht kommen wir ja so über Umwege zur Erfüllung von Bertha von Suttners visionärer Forderung nach einer Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates gegen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse. Es könnte eine Chance sein.

12:05 von baumgart67

„China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen.“
......
Ich könnte mir vorstellen, dass die Tibeter da eine andere Meinung dazu haben.
Und als China 1979 die Grenzgebiete zu Vietnam angegriffen haben,kamen sie auch nicht nur zum spielen

Im Verhalten noch China kann man erkennen, dass....

... dass das kommunistische System, wie es Marx vor knapp 200 Jahren beschrieb und in eine Vision fasste, nicht verinnerlicht wurde!

China giert heute ebenso nach der weltweiten Marktherrschaft, wie es auch alle bisherigen Weltmarktführer taten - allen voran die USA.
Dieses Ziel zu erreichen, bedarf es (traurigerweise) des Militärs.
Von Demut keine Spur, doch aus dem "Kommunistischen Manifest" 1848 spricht eigentlich, humanistisch interpretiert, pure Enthaltsamkeit, Uneigennützigkeit und Solidarität, statt Weltherrschaft - wie sie jetzt von jedem Staat angestrebt wird.

13:09 von iforkanzlerin

«Und mit der Planung diese wirtschaftlichen Anti-China-Aggressions-Maßnahmen muß besser heute als morgen begonnen werden. Ein erster Schritte wäre - ganz nebenbei - endlich gegen Myanmar vorzugehen. Das wäre schon ein erster schöner Schuß vor den chinesischen Bug.»

Wer ist "man" … und wie soll man gegen Myanmar vorgehen?

Mit China als Vetomacht im UN-Sicherheitsrat wird es nie ein UN-Mandat für irgendein gegen Myanmar gerichtetes wirtschaftliches oder militärisches gemeinsames Vorgehen geben.

13:13 von Sisyphos 3

//12:08 von NeNeNe 11:01 von 0_Panik
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.
///
besser die Realität betrachten
wie sieht es denn in Thailand Kambodscha oder den Philippinen aus
wie viele Firmen sind in chinesischer Hand ?//

Dann sagen Sie uns doch, wieviele Firmen es sind. Besser noch, im Vergleich zu den Firmen, die in US und EU-Hand sind. Das wäre doch interessant.

Chinabashing

Wenn man sich die Kommentare durch liest ahnt man teilweise schon in welche Richtung das geht. China wird das neue heiß ersehnte Feindbild um sich weiterhin nicht den eigenen Fehlern zu widmen.
China spricht seit Jahrzehnten offen davon Weltmacht zu werden und jahrzehntelang haben wir Europäer davon profitiert.
China war lange Spielball amerikanischer, europäischer und japanischer Interessen und die chinesische Staatsführung spielt schlicht und ergreifend das Spiel weiter dass wir Europäer mit den Amis angefangen haben.
Die neuzeitliche Kolonialpolitik in Afrika
von China betreiben wir Europäer mit den Amis seit langer Zeit im Süd ost asiatischen Raum mit unserer Billigproduktion.
Das Klima haben wir die letzten Jahrzehnte runtergerockt und tun es mit unserer Lebensweise immernoch. Auch da zieht China nur nach.
Und was die Außenpolitik betrifft kann man sich nur schämen, dass unser Verbündeter USA sich nach wie vor als friedliche und gerechte Weltpolizei inszeniert.

@11:35 von Meinung zu unse...

>> Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht
>> Taiwan sondern Kuba

Ähh, die nach(!) Taiwan 'geflohenen' sind aber eher mit den vor(!) Fidel Castro nach Miami 'geflohenen' (3. Welle) Exilkubanern zu vergleichen. -.-

China kassiert das Beispiel der Demokratie

Hongkong's Demokratie wurde defacto bereits kassiert.

Taiwan ist für die VR nicht nur ein Gebietsanspruch sondern ein freiheitliches, demokratisches Exempel das man auch eliminieren muss. Der Albtraum der chinesischen Kommunisten ist die Ausstrahlung des demokratischen Beispiels auf die eigene Bevölkerung.

Und zuallerletzt zeigt man den asiatischen Nachbarnwo der Hammer hängt bzw. womit sie rechnen müssen, wenn sie sich dem Hegemonialanspruch der KPCh widersetzen.

13:33 von Cometa Stern°chen

... China betreibt eine expansionistische Politik, politisch, ökonomisch und militärisch.

So ist es. Und China macht das nicht erst seit letzter Woche. Es ist vielmehr eines der ganz wenigen Länder -wenn nicht das einzige -, welches diese Politik mit einem enorm weiten Planungshorizont betreibt, man denkt dort nicht in Wahlperioden, sondern mindestens in Dekaden, wenn nicht Jahrhunderten.

Die chinesische Elite - sowohl politisch als auch ökonomisch - sieht das Volk sozusagen als eine Art Herrenrasse mit dem selbstverständlichen Anspruch an politische und ökonomische Dominanz und zwar nicht weniger als weltweit.

Alle Aktivitäten seit Mao sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Und sie werden es erreichen, da Hemmnisse wie Rücksichten auf strategische Partner oder gar das eigene Volk nicht existieren.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@13:26 von Sisyphos3

>> abwarten
>> spätestens im nächsten Jahr wird es
>> wohl Indien sein

Ich will jetzt nicht abwertend klingen, aber geben 'Made in India' wirkt 'Made in China' wie Qualitätsprodukt. *erfahrungswert* -.-

13:50 von Theodor Storm / @schabernack, 12:21

«Mit 1,4 Mrd Menschen ist nicht programmiert, dass ein Land zur Großmacht wird, dann müsste Indien auch soweit sein . Ist es aber nicht. (Geschichte China und Indien lesen, dann wird der Unterschied klar).»

Gar nichts muss ich dazu noch extra lesen.
Der Unterschied ist mir schon lange klar.

Stellt man es berechtigterweise in diesem Zusammenhang vereinfachend so dar: Beide Staaten China und Indien existieren seit nach WK2. Dann ist China eine Diktatur, und Indien eine Demokratie. Indien hatte immer eine andere Ausrichtung als China.

Großmacht wird man nur, wenn man das auch will. China will das seit den 1990-ern. Indien will das nicht, das Land hat auch keine Orientierung ins Südchinesische Meer, sondern eher nach Pakistan als Rivalen. Die Kriege um Kaschmir, die heutige Situation in der Region fielen ja nicht vom Himmel.

Atommacht mit Weltraumfahrt ist Indien auch, und um Kaschmir ist auch China beteiligt. China hat mind. 3.000 Jahre Geschichte, Indien etwas mehr als 70 Jahre.

13:13 von Sisyphos3

«besser die Realität betrachten
wie sieht es denn in Thailand Kambodscha oder den Philippinen aus
wie viele Firmen sind in chinesischer Hand ?»

An der wirtschaftlichen Vormachtstelung Chinas in Asien lässt sich sowieso nichts ändern. Es sind 1. sehr viele Chinesen, 2. die räumliche Nähe, und 3. das sehr große wirtschaftliche Gefälle zwischen China und den 3 Staaten, die Sie nennen. Für weitere andere gilt das nicht weniger.

Neben den Firmen kommt Tourismus der großen Zahl noch hinzu zur Vormachtstellung. Und auch in Japan sind heute Permanent Residents aus China die größte Bevölkerungsgruppe an Ausländern. Vor 10 Jahren waren das noch Koreaner.

Aus der Ferne der USA oder der EU müsste man div. Ländern bessere Angebote machen können als China. Gerade wegen der Ferne geht das aber nicht. Und wegen der ganzen asiatischen Sprachen. Alle schwer zu lernen, zu sprechen, zu verstehen.

Militärisch ist erst mal davon entkoppelt.
Nur wegen Wirtschaft ist auch kein Grund zur Vermischung.

Chinas Marine übt vor Taiwan, USA schicken Flugzeugträger...

Wie könnte man zunehmende Konfrontationen in der Region abbauen ? Vielleicht durch eine Vertragspolitik.
Ähnlich dem Vertrag von Montreux über das schwarze Meer, der die Präsenz von Kriegsschiffen aus Ländern, die keine Anrainer sind auf 21 Tage und 10.000 Tonnen Wasserverdrängung begrenzt.

Im übrigen droht China mit Impfstoff, mit einem stärker werdenden Lyang, in dem zunehmend zwischenstaatliche Geschäfte abgewickelt werden(Bedrohung für den Dollar ?).

@11:57 von R. B.

"Ich sehe in der Entsendung eines deutschen Krigeschiffes eine Profilierungsfahrt bzw. einen Drahtseilakt, in dem Sinne, wie es die Süddeutsche Zeitung beschreibt:
>>Die Mission der Bayern ist insofern nicht ganz einfach. Sie soll den Wunsch unterstreichen nach "Freiheit der Seewege und regelbasierter internationaler Ordnung", wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagt, aber auch weder China reizen, noch den Koalitionsfrieden gefährden.<< (SZ.de , 04. März 20219)"

Ähnliche Euphemismen hat man sicher schon zur Zeit der Kanonenbootpolitik geäussert. China hatte seit eh und je fremde Flotten vor der eigenen Haustür.
Nun wo sie eigene Schiffe produzieren sollten diese am besten auf Binnengewässern zu Wasser gelassen werden. Vielleicht wäre es auch okey, wenn sie vor der US-Küste die "Freiheit der Seewege" unterstreichen, damit man sich nicht in´s Gehege kommt?
Diese Propagandasprache ist wirklich eine Beleidigung für´s Gehirn. Es geht dabei immer nur um Machtdemonstration

@13:49 von offene Diskussion

>> und die Amis im chinesischen Meer vor
>> China, um den Chinesen zu zeigen, dass
>> sie da ein Wörtchen mitzureden haben
Mit welcher völkerrechtlichen Rechtsgrundlage? -.-

>> schippern sie mit ihrem Protzspielzeugen
Ähh, genauso wie die USA?
Apropos "Protzspielzeugen", das sind immer noch schwimmende Atomkraftwerke. Evl. das nächste Fukushima? oO

13:35, Totengräber

>>@wenigfahrer - 12:08
"Am 07. April 2021 um 10:57 von Demokratieschue... "
Don't feed the troll...<<

Sie tun der Dame ein wenig Unrecht. Zum Troll fehlt das bösartige.

seltsam

Ich dachte, wenn man die USA so hört, dass ihnen jedes Gewässer der Welt gehört, also auch das Schwarze Meer, die Peter der Große-Bucht vor Wladiwostok, das Nördliche Polarmeer, natürlich auch die Ostsee und ebenso auch das Südchinesische Meer wie die Taiwanstraße. Aus diesem Grunde haben diese ja auch die Welt in verschiedene Flottenbereiche sowie Oberkommandos (AFRICOM, CENTPAC, CENCLANT etc.) aufgeteilt. Eben weil's ihnen gehört. Für fremde Gewässer brauche ich kein Marinekommando.
Was, bitte schön, haben also die Chinesen dort zu suchen?
Ach, noch eine Frage: Haben die USA eigentlich schon die Seerechtskonvetion unterschrieben, auf welche sie sich mit ihrer "freien Schiffahrt" berufen?

Anmerkung

Sie haben gefragt: "Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?"
Müssen sie gar nicht, mit ihren Hyperschallwaffen kommen die von ihrem eigenen Territorium überall dorthin, wohin immer sie wollen. Können zu Hause bleiben...

@14:02 von Bender Rodriguez

"Will man Taiwan helfen, könnte man es mal als eigenen Staat anerkennen, anstatt vor China zu buckeln."

Die Ansage China´s diesbezgl ist doch eigentlich klar. Das wäre der casus belli, das eigene Territorium (wie es China nun mal sieht und vom Westen lange als Ein-China-Doktrin akzeptiert wurde) militärisch in Besitz zu nehmen.
Aber klar – dieses Mass Irrationalität ist durchaus vorstellbar wenn der Stolz einer Supermacht angekratzt ist.

@ baumgart67

Schade, da hat man Ihnen ja nachgewiesen, dass China doch militärisch gegen andere Länder vorgegangen ist.

@Harzer aus McPomm , 12:52

"Gibt's in China keine kritische Presse, die auch mal die Regierung bloßstellen könnte und sich kritisch zu so viel Militarismus äußern könnte? Gibt's da kein Korrektiv, keine unabhängige Kontrolle ..."

Nein. Jedenfalls keine "legale".

"... keine Kritik unter erwachsenen und mündigen Bürgern?"

Die gibt es. Diese Bürger dürfen sich aber von ihrer Regierung und deren Überwachungsbehörden nicht erwischen lassen. Sonst bekommen sie es mit deren Verteidigungs- und "Sicherheits"apparat zu tun. Der, wie inzwischen hinreichend bekannt und belegt, vor nichts zurückschrecken wird, um sie als "abschreckendes Beispiel" für ihre Mitbürger zu missbrauchen.

Taiwan-Frage ist derzeit nicht kritisch

Natürlich ist die Taiwan Frage grundsätzlich von Bedeutung. Aber warum gerade jetzt ?

Ich wundere mich nur über die plötzliche mediale Aufmerksamkeit im Westen für das Taiwan Problem, jetzt auf einmal (!), wo eventuell gerade eine ukrainische Militäroperation gegen die Krim und die abtrünnig gewordenen Provinzen im Donbass im Raum steht.

Warum soll China nicht im

Warum soll China nicht im internationalen Gewässern üben dürfen?

Provokation? Was machen die Amis dort? Helfen?

Warum machen wir dann überhaupt Geschäfte mit China, wenn wir solche Angst vor denen haben?
Diese Schiffe wurden schließlich mit "unserem" Geld bezahlt.

Ich kann es vor allem nicht leiden, wenn "der Westen" irgendwem vorwirft, "was zu machen", was der Westen auch täglich macht.

15:43 von schabernack

//Stellt man es berechtigterweise in diesem Zusammenhang vereinfachend so dar: Beide Staaten China und Indien existieren seit nach WK2. //

Das stimmt so nicht. Indien ist ein Konstrukt Großbritanniens, entstanden aus über 500 Distrikten und über 500 verschied. Sprachen bzw Dialekten. Dies war mein Ansatz: daraus entsteht keine Weltmacht.
Chinas Geschichte beginnt nicht mit WK2. Das wäre nun wirklich zu kurz gesprungen. Die Großmacht China gibt es, bzw die Ursprünge gehen viel weiter zurück, beginnend mit dem 1. chin. Kaiser, 200 v. Chr. Die Wirtschaftsmacht begann mit Deng Xiaoping, der 1978 zu Harry Lee nach Singapur fuhr, der hochangesehene MP, um sich das dortige Wirtschaftswunder erklären zu lassen. 1 Jahr später starteten 5 Sonderwirtschaftszonen in China und das chin. Wirtschaftswunder begann.

Game over

Diese Militärschau der KPC soll allen zeigen, wie stark China mittlerweile ist...das ist militärisches "Posing"...mehr aber auch nicht. Auch das südchinesische Meer ist frei, es gelten die 12 Meilen und die 200 Meilen Wirtschaftszone...alles andere wäre Seerechts-Piraterie. Statt Milliarden in sein Militärbudget zu versenken, sollte die KPC die hundertmillionenfache Armut reduzieren...da rangiert China mit Platz 64 in der Pro-Kopf-Einkommenliste ganz weit hinten. Die ständige Drohkommunikation aus Peking nervt nur noch...Freunde gewinnt man so nicht.

Was wir derzeit erleben...

...ist das Ende der jahrhundertelangen europäischen Dominanz.
Zusammenbrüche solcher Hegemonien hat die Menschheit schon öfters erlebt, es ist also nichts ungewöhnliches. Neu ist allerdings, dass praktisch die ganze Welt davon betroffen ist und nicht gewährleistet ist, dass zumindest ein Teil die Auswirkungen nicht zu spüren bekommt, wie es bisher immer war.
Leider vergessen die meisten Menschen, dass sich aus der Tatsache, dass unsere Spezies seit ein paar Hunderttausend Jahren existiert, keine Garantie ableitet, dass sie das in zehn Jahren auch noch tut.
Höchste Zeit, sich dessen bewusst zu werden.

@Bernd Keveslegeti 15:45 Uhr: Vertrag von Montrieux

Sie wissen schon das die Türkei eventuell den Vertrag von Montrieux fallen lassen könnte?

Und was das dann für US Verbündete (zB Ukraine?) bedeutet ?

Taiwan ist von China wirtschaftlich abhängig.

Kuba ist von Russland abhängig.

Werden die USA jetzt die wirtschaftlichen Einbußen Taiwans ersetzen, die durch geopolitische Maßnahmen entstanden sind, ähnlich wie Russland das mit Kuba gemacht hat ?

15:47 von Olivia59

«Nun wo sie eigene Schiffe produzieren sollten diese am besten auf Binnengewässern zu Wasser gelassen werden.»

Um Handelsschiffe geht es gar nicht. Und um Binnenschifffahrt, oder um Ausflugsdampfer für auf dem See schon mal gar nicht.

Ohne Kanal ist das Südchinesische Meer ein Nadelöhr der Weltschifffahrt. Als der Suezkanal vor kurzem dicht war wegen Schiff … da war was los. Das Südchinesische Meer ist draußen von den Hoheitsgewässern Internationales Gewässer. Viele Inseln, Riffe, Atolle, Untiefen. Nicht einfach zu befahren. Für immer größere Containerschiffe.

Das ist kein Seegebiet, über dessen Befahrung China alleine entscheidet wie über das Ausflugsschiff auf dem Yangtse, oder dem 3-Schluchten-Stausee. Das ist genau die Anmaßung mit schon 2.500 km vor der chinesischen Küste sei "Provokation".

Man kann gar nicht so viel und so sehr lachen, wie man darüber lachen wollen würde. Wäre es nicht sowieso ein Trauerspiel. Mit den China-Drachen, und dieser fürchterlichen Musik dabei.

@15:47 von Olivia59

>> Vielleicht wäre es auch okey, wenn sie vor
>> der US-Küste die "Freiheit der Seewege"
>> unterstreichen, damit man sich nicht in´s
>> Gehege kommt?

Evl. vor dem Panama-Kanal? ^^

@13:53 von fathaland slim

"Diplomatisch-militärische Spielchen mit dem Feuer.
Vielleicht bin ich zu sorglos-naiv, aber ich finde das keinen Grund zu größerer Beunruhigung."

Dass sich nun auch Deutschland zum immer selben Spiel dazugesellen möchte, sollte ihren Puls schon etwas ansteigen lassen. Andere wiederum haben da schon sehnlichst drauf gewartet.
Diplomatie, wie sie selbst feststellen, um die militärische Komponente zu erweitern, ist eine Grundsatzentscheidung, die unser Verhältnis zu China womöglich auf Jahrzehnte prägen wird – quasi der Einstieg in die Containmentpolitik der USA.

@15:59 von fathaland slim 13:35, Totengräber

//Sie tun der Dame ein wenig Unrecht. Zum Troll fehlt das bösartige.//

Stimmt. Die Kommentare sind immer mit Herz und Seele bzw. allen verfügbaren Emotionen verfasst. Ein Stichwort genügt und das eigentliche Thema ist vergessen. Gibt Schlimmeres.

Markierung der eigenen Position

Das Problem liegt daran, dass sich China dem Machtanspruch der USA nicht unterordnet. Bei dem was augenblicklich von Seiten der USA/EU/Nato gegenüber China läuft sollte man solch ein Manöver als Markierung der eigenen Position sehen und ist somit der derzeitigen Situation geschuldet die nicht von China sondern seitens des Westens provoziert wurde und wird. Die Position der USA ist nicht so, dass sie den moralischen Zeigefinger gegenüber anderen Staaten erheben kann, denn wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen - und die USA sitzen im Glashaus!

@Zuckerzucht um 14:28 Uhr

Ich stimme in allem zu.
Aber wo sind denn nun auch Ihre negativen Äusserungen gegenüber China selber? Die Staatengemeinschaft der UN besteht nicht nur aus all den menschenverachtenden Staaten neben China.

@15:59 von fathaland slim

"wenigfahrer: >>@Demokratieschue... Don't feed the troll...<<

Sie tun der Dame ein wenig Unrecht. Zum Troll fehlt das bösartige."

Hier manifestiert sich tatsächlich mal schön der Unterschied zwischen schlichter Ignoranz und trolltypischer Tyrannei in der Auslegung folgender Definition...
"Tyranny is the deliberate removal of nuance" – Albert Maysles

16:02, Sachse64

>>Ach, noch eine Frage: Haben die USA eigentlich schon die Seerechtskonvetion unterschrieben, auf welche sie sich mit ihrer "freien Schiffahrt" berufen?<<

Nein.

Und damit stehen sie auf der Welt allein.

Chinas Provokation?

Kleine Frage: Wieviele Kilometer ist Taiwan von den USA entfernt? Ausgenommen Haiti natürlich, das 1898 von den USA annektiert wurde. Und wieviele Kilometer sind es bis nach Beijing?
Wie reagierten die USA damals, als die Soviet Union Mittelstrecken Raketen in Cuba installieren wollten. Genau, mit der Drohung nötigenfalls Atomwaffen einzusetzen.
Wieviele Stützpunkte mit Raketen haben die USA rund um China stationiert. Wer provoziert hier wen?
By the way, nach der Kapitulation Japans wurde die Insel Taiwan samt Pescadoren offiziell am 25. Oktober 1945 in die Verwaltung der Republik China übergeben (Wikipedia), als Dank der USA für die Hilfe Chinas im asiatischen Raum gegen Japan.

Was, bitte schön, haben also die Chinesen dort zu suchen?

In den Gewässern Taiwans haben die Chinesen rein gar nichts zu suchen.

Sie haben gefragt: "Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?"
Müssen sie gar nicht, mit ihren Hyperschallwaffen kommen die von ihrem eigenen Territorium überall dorthin, wohin immer sie wollen.

Weder Russland noch China werden es jemals wagen das US-Militär mit Raketen direkt anzugreifen.

" Mal wird Staats- und

"
Mal wird Staats- und Parteichef Xi Jinping gezeigt, wie er junge Soldaten dazu aufruft, sich für einen möglichen Krieg bereit zu halten. Mal präsentieren stolze Marinesoldaten die neuesten Waffensysteme der Seestreitkräfte.
"

Aus US-Sicht doch ziemlich armselig...
Da ruft der Staatschef nicht junge Soldaten auf sich für einen möglichen Krieg bereitzuhalten, denn die sind schon längst im Krieg, in einem der dutzenden, die die USA weltweit führen - & natürlich setzen die stolz dabei ihre neuesten Waffensysteme dabei ein.

Das eigentlich traurige der heutigen Konflikte ist, ...

... es geht um primitive Macht und Einfluss auf Erden.
Schon lange geht es nicht mehr um existenzielle Fragen (der Menschheit).

@16:19 von landart

"Statt Milliarden in sein Militärbudget zu versenken, sollte die KPC die hundertmillionenfache Armut reduzieren" ... "Die ständige Drohkommunikation aus Peking nervt nur noch...Freunde gewinnt man so nicht."

Die Frage, ob man mit militärischer Übermacht eher Freunde gewinnt oder verliert, ist für noch nicht abschliessend geklärt.
Ohne militärische Stärke würde China aber mit Sicherheit an Souveränität und Handlungsfreiheit verlieren – das hat sie der Westen ja unmissverständlich gelehrt.
Armutsbekämpfung und Aufrüstung sind übrigens auch bei uns durch die 2%-Methode gekoppelt.

von Möbius 16:23

Wenn die Türkei den Vertrag von Montreux fallen lässt, ja dann freuen sich die NATO, die USA, also die, die keine Anrainer sind.
Obwohl sie im Jahre 2008 US-Kriegsschiffen die Durchfahrt verboten hat.

Aber kaum ist Taiwan von China oder Kuba von Russland wirtschaftlich abhängig.......

16:23, Möbius

>>Taiwan ist von China wirtschaftlich abhängig.

Kuba ist von Russland abhängig.

Werden die USA jetzt die wirtschaftlichen Einbußen Taiwans ersetzen, die durch geopolitische Maßnahmen entstanden sind, ähnlich wie Russland das mit Kuba gemacht hat ?<<

Russland hat Kuba nach dem Untergang der UdSSR fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Es ist bewundernswert, daß Kuba trotzdem immer noch stabil ist.

@16:19 von landart

>> sollte die KPC die hundertmillionenfache
>> Armut reduzieren

Ich denke, GENAU das hat die KPC in den letzten Jahrzehnten relativ gut geschafft. -.-

@16:19 von landart

>> da rangiert China mit Platz 64...

Sie vergessen immer das: '...von 195'. -.-

...ich habe die Befürchtung,

dass Corona erst der Anfang einer weltweiten Disharmonsierung ist.
Jeder gegen jeden, die Ressourcen werden knapp,
das narzistische Machtgehabe der sog. Supermächte wird wieder grösser, viele Menschen im Stress - die fetten Jahre neigen sich dem Ende zu...in früheren Zeiten häufig mit (weltweitem ) Krieg...

Man muss nur den richtigen "Experten" fragen...

"Provokation oder Routineübung?"

Wenn da nicht die Chinesen, sondern die NATO herumschippern würde, würden dieselben Leute, die in dem Manöver eine militärische Provokation erkennen etwas völlig anderes sagen. Dann wäre es eine friedenssichernde Mission im Namen der Völkerverständigung.

Es hängt halt immer davon ab, wen man fragt.

16:29, Olivia59

>>@13:53 von fathaland slim
"Diplomatisch-militärische Spielchen mit dem Feuer.
Vielleicht bin ich zu sorglos-naiv, aber ich finde das keinen Grund zu größerer Beunruhigung."

Dass sich nun auch Deutschland zum immer selben Spiel dazugesellen möchte, sollte ihren Puls schon etwas ansteigen lassen. Andere wiederum haben da schon sehnlichst drauf gewartet.
Diplomatie, wie sie selbst feststellen, um die militärische Komponente zu erweitern, ist eine Grundsatzentscheidung, die unser Verhältnis zu China womöglich auf Jahrzehnte prägen wird – quasi der Einstieg in die Containmentpolitik der USA.<<

Sie werden lachen, aber ich sehe das wirklich entspannt, bei den real existierenden intensiven wirtschaftlichen Verflechtungen. Von denen man sich durch das ideologische Getöse nicht ablenken lassen sollte.

Im Osten nichts neues...

@Möbius (16:10)

Ukrainischer Angriff auf russisch kontrollierte Gebiete?
Der Film, mit dem Sie das gerade verwechseln, heißt: Die Maus, die brüllte.

16:15 von Theodor Storm / @schabernack, 16:15

«//Stellt man es berechtigterweise in diesem Zusammenhang vereinfachend so dar: Beide Staaten China und Indien existieren seit nach WK2. //»

«Das stimmt so nicht. Indien ist ein Konstrukt Großbritanniens, entstanden aus über 500 Distrikten und über 500 verschied. Sprachen bzw Dialekten. Dies war mein Ansatz: daraus entsteht keine Weltmacht.»

Natürlich stimmt das. Und wenn man dann noch dazu schreibt: "vereinfachend", dann stimmt es um so mehr. Weltmacht wird man nur, wenn man das auch will.

China war schon immer ein Vielvölkerstaat. Mit kaum weniger verschiedenen Sprachen als in Indien. 7 sind heute Offizielle Amtssprachen. "Nur" für ± 900 Mio. Chinesen ist Mandarin Muttersprache. Wegen "Vielvölkerei" war China in 3.000 Jahren Geschichte immer wichtige Regionalmacht, aber nie Weltmacht. Das war vor den 1990-ern auch nie das Ansinnen von China. Nun ist es das schon.

"Sprach-Weltmacht" ist China seit dem 6. Jahrhundert.
Als Korea & Japan CHN-Zeichen mopsten.

口 Mund
人 Mensch

@fathaland slim (16:15)

Zitat:
"Mit dem Weltfrieden wird es wohl noch etwas dauern"

Ich bin da guter Hoffnung, die Staaten der Welt arbeiten vehement daran. Na gut, findet zwar dann ohne die Menschheit statt, aber das sollte im Interesse der Allgemeinheit akzeptabel sein...

@Krittkritt, 11.38h

Die USA üben zusammen mit ihren Nato-Partnern.
Dass die an der russischen Grenze liegen, hat einen guten Grund.
Welche Partner hat Russland an der Grenze zu den USA?

@13:09 von iforkanzlerin

"Und mit der Planung diese wirtschaftlichen Anti-China-Aggressions-Maßnahmen muß besser heute als morgen begonnen werden. Ein erster Schritte wäre - ganz nebenbei - endlich gegen Myanmar vorzugehen. Das wäre schon ein erster schöner Schuß vor den chinesischen Bug."

Das ist die übliche proxy-Konflikt-Logik des kalten Krieges.
Da werden sich die Menschen in Myanmar bestimmt freuen, wenn auf ihrem Rücken "ganz nebenbei" als "erster Schritt" die Systemauseinandersetzung ausgetragen wird.

@Möbius, 16:10

"Ich wundere mich nur über die plötzliche mediale Aufmerksamkeit im Westen für das Taiwan Problem, jetzt auf einmal (!), wo eventuell gerade eine ukrainische Militäroperation gegen die Krim und die abtrünnig gewordenen Provinzen im Donbass im Raum steht."

Ob es die chinesischen Machthaber sind oder die russischen sind, die (gerade jetzt) gegen die Bevölkerungen ihrer Nachbarländer (und die ihres eigenen dazu) übergriffig werden, ist im Prinzip nur eine Frage verschiedener Betrachtungswinkel des gleichen Problems (je nach eigenem "Standort").

USA, künftig scharfe Gangart

USA, künftig scharfe Gangart gegenüber China. Binnen 15 Jahre Krieg sehr wahrscheinlich, lt. Hodges! US-Politik, stets aggressiv, „durchsetzungsstark“, allzu oft ohne UN-Mandat. Gegenwärtig allseitig nur Routineübungen. Hoffen wir es! Hoffen wir auch, dass weder die eine noch die andere Seite gnadenlos ihre Weltmachträume durchsetzt. Die USA können das, sie haben größte Kriegserfahrung und die modernste Waffentechnik. Da besteht in China sicherlich noch etwas Nachholbedarf. Die USA haben mit Sicherheit nicht den mit Abstand weltweit höchsten Rüstungsetat, um sich irgendwo auf dieser Welt ihre Vormachstellung streitig machen zu lassen. Sie wollen der „Chef im Ring“ sein und bleiben. „Amerika first“, eben nicht erst seit Trump. China wird sich aber auch keinem US-Diktat unterwerfen. Die NATO, als nächster Pfeiler der „US-Friedenspolitik“. Warum sonst franz., brit. und künftig auch dt. Marinepräsenz im asiatisch-pazifischen Raum? Hiroshima und Nagasaki sollten nie vergessen werden!

@16:21 von Tinkotis

"Was wir derzeit erleben...

...ist das Ende der jahrhundertelangen europäischen Dominanz.
Zusammenbrüche solcher Hegemonien hat die Menschheit schon öfters erlebt, es ist also nichts ungewöhnliches. ...
Höchste Zeit, sich dessen bewusst zu werden."
------------------------------------------

Dessen ist man sich in Washington sehr bewusst, deswegen geht es ja jetzt auf Konfrontation.

Die jenigen, welche den Konfrontationskurs der USA Beifall zollen, sollten sich im Fall eines Kriegsausbruchs, dann aber auch als erstes bei der Bundeswehr melden, die brauchen immer Humanmaterial.

/// 14:39 von Thomas

///
14:39 von Thomas D.
13:33 von Cometa Stern°chen

... China betreibt eine expansionistische Politik, politisch, ökonomisch und militärisch.

So ist es. ....

Die chinesische Elite - sowohl politisch als auch ökonomisch - sieht das Volk sozusagen als eine Art Herrenrasse mit dem selbstverständlichen Anspruch an politische und ökonomische Dominanz und zwar nicht weniger als weltweit. ///
.
Und das Problem dabei ist, dass es sich um eine Diktatur handelt, die noch dazu von einem de facto Alleinherrscher geführt wird.

Demokratieschue...

Ihr letzter Satz ist bemerkenswert. Es ist zu vermuten, daß die chines. Marine fortan im Golf von Mexiko ihre Manöver abhalten wird, damit sie nicht Ihren Unwillen erregt. Wenn Ihrer grotesken Meinung nach China nicht einmal vor der eigenen Küste präsent sein darf - wo denn sonst ? Vielleicht meinten Sie aber die USNavy, die dort nun wirklich nichts zu suchen hat - außer Streit.

@Athor2008, 13.38h

Die USA und auch andere bewegen sich mit ihren Schiffen in internationalen Gewässern.
Das machen die Russen, die Chinesen und alle so.
Da gibt es nichts zu beanstanden.
Und wenn die indische und brasialianische Marine in der Ostsee auftauchen würde, würde sie von unserer Regierung begrüßt.
Da bin ich mir fast sicher.

-nes" hier nur an den Interessen der Großen Mächtigen interessiert sind.

Hier geht es um das Überleben der kleinen Demokratie Taiwan gegenüber der großen Diktatur in Peking.

Amerikanische Verfehlungen in anderen Regionen der Welt mindern in keinster Weise die legitimen demokratischen Belange Taiwans und dass die USA in dieser Angelegenheit genau auf der richtigen Seite sind.

@16:48 von Cometa Stern°chen

"...ob nicht auch Taiwan einen Anspruch auf das Festland erheben darf. Ist auf den ersten Blick nicht weniger logisch als die Forderungen der Führung in Peking. Aber gut, in der Regel kann man sich die Vergangenheit, wenn man über ausreichend Macht verfügt, schlussendlich im eigenen Interesse zurechtbiegen.
Worauf will ich hinaus? Wir müssen uns den Konflikt von vielen Seiten her anschauen. Das ist nicht so einfach. Doch eigentlich interessiert sich Geschichte nicht so sehr für eine objektive Analyse, viel mehr zählt die Durchsetzung von Macht."

Sicher, das hat Chiang Kai Shek nach seinem Rückzug nach Taiwan ja explizit in einem Fernsehinterview getan. Heute wird seine Aussage von westlichen Ländern vehement bestritten, das Festlandchina und Taiwan eine einzige Entität sind – weil Festland-China machtpolitisch am längeren Hebel sitzt.
Mit ihrer Auslegung von Geschichtsbetrachtung haben sie also ebenso recht. Narrative sind interessengeleitet und "DIE" wahre Betrachtung gibt´s nicht.

Zündeln mit dem Weltfrieden, Kommentare von IBELIN und schibaer4

IBELIN, selten bin ich, so wie jetzt, mit Ihnen einer Meinung. Auch mir bereitet das Säbelrasseln weltweit verstreut einiges an Magenschmerzen. Was Deutschland betrifft, schibaer45, warum sollte Deutschland nicht den Versuch starten, mitzumischen? Ich sehe da keine Gefahr, das deutsche Schiff wird vorher rostgeplagt und mit Meerwasser vollgelaufen, absaufen. Das ist die einzige Gefahr, die ich damit verbinde.

Chinas Marine übt ... wo?

In der eigenen Einflusssphäre - ach so.
Auf die Dauer werden die USA nicht in der Lage sein die Souveränität Taiwans zu gewährleisten, nur eine umfassende nukleare Bewaffnung Taiwans könnte das leisten - nur damit wären die USA in einer ähnlichen Rolle, wie Russland während der Cuba Krise und müssten vermutlich klein Beigeben, was das Ende ihrer Dominanz auf den Weltmeeren wäre.
Europa wäre gut beraten zumindest den Eigenen Interessenbereich für die nächsten 100 Jahre zu sichern. Dazu gehört das Mittelmeer ebenso wie Nord- und Ostsee, so wie die Polarregion und weite Teile des Atlantik. Man soll nicht vermessen sein, aber die nächsten Jahrzehnte werden wohl nicht wirklich friedlicher sein als die des kalten Krieges.

@16:47 von Leo Cohen

>> Wie reagierten die USA damals, als die
>> Soviet Union Mittelstrecken Raketen in
>> Cuba installieren wollten

Bei diesem Thema bitte niemals vergessen, daß die USA schon VORHER(!!!) schon Mittelstreckenraketen in der Türkei installiert hatten. Cuba war nur Chruschtschows Antwort auf diese Aggression. -.-

@16:50 von Vielfalt.

"Weder Russland noch China werden es jemals wagen das US-Militär mit Raketen direkt anzugreifen."
----------------------------

Doch, wenn man sie zwingt und bei dem ganzen Allmachtsgebahren der USA, ist es eigtl. nur eine Frage der Zeit, bis einem die Hutschnur platzt.

@17:00 von WM-Kasparov-Fan

//Schon lange geht es nicht mehr um existenzielle Fragen (der Menschheit).//

War das denn jemals der Fall? Natürlich gibt es überall auf der Welt Menschen, denen die "existenziellen Fragen (der Menschheit)" am Herzen liegen. In der Politik hatten diese Stimmen aber noch nie ausreichend Gewicht.
Lasse mich da aber gerne korrigieren.

15:45 von Bernd Kevesligeti

«Im übrigen droht China mit Impfstoff …»

Wem droht China denn damit?
Und wie kann man damit überhaupt drohen?

@saschamaus75 16:47

"ABER, muß diese "internationale Institution" unbedingt die NATO sein? oO

Wäre die UNO nicht viel angenehmer? -.-"

Ich habe fathaland slim dahingehend verstanden, dass er damit wirklich weltweite Institutionen meinte. Also eher UNO als NATO.

Obwohl, wenn man ehrlich ist, auch die NATO durchaus ihre Beiträge auf dem Weg zum Weltfrieden geleistet hat. Und zwar allein schon durch ihre Existenz.

Aber das Ziel müssen in der Tat Institutionen sein, an die ALLE Länder der Erde Entscheidungsbefugnisse abgeben, da stimme ich fathaland slim unbedingt zu.

17:09 von saschamaus75

Ich finde es entlarvend wenn sie sich als linker so für Militärische Aufrüstung und Säbelgerassel einsetzen wenn nur die Gesinnung (wie bei China) mit ihrer Übereinstimmt.

@fathaland slim 17:06 Uhr: das ist gelogen und Sie wissen das

Kuba wurde nach dem Zusammenbruch der UdSSR der Großteil der Auslandsschulden erlassen.

Noch heute unterstützt die Russische Föderation Kuba.

meine Antwort auf

10:57 von Demokratieschue...
"Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!"
--------------------------------------------------------------
Ich habe über diese Scheinheiligkeit herzhaft lachen müssen. Wohin sollen sich die Chinesen zurückziehen? Vor die kalifornische Küste?

Antwort an Harzer

@Harzer

Nein, es trifft längst nicht auf alle Staaten zu.
Es wäre Ressourcenschonender, ökologisch viel besser, und für die Kunden viel sicherer wenn die Werkbank am besten gleich um die Ecke wäre.

@Vielfalt 16:50 Uhr: Russland wird sich verteidigen

Russland ist dem Westen militärtechnisch überlegen, zB mit Hyperschallwaffen.

Diese werden aber nicht zum Zwecke des Angriffs eingesetzt, sondern nur zur Verteidigung des Territoriums der Russischen Föderation.

Da haben Sie mein Wort darauf.

17:09 von saschamaus75

«>> da rangiert China mit Platz 64...»

«Sie vergessen immer das: '...von 195'. -.-»

Das muss man nicht ständig dazu schreiben.
Ist es ein weltweiter Vergleich, dann sind es immer so was wie 190 Länder. Oder auch mal nur 180, so man einige Daten nicht kennt.

China Wirtschaftsnation No. 2 weltweit, und No. 64 beim Durchschnittseinkommen. Das ist nun keine besonders vorteilhafte Gegenüberstellung für das Land.

Mehrere Hundert Millionen Chinesen haben vom wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahrzehnte ganz wenig bis gar nichts. "Das Heer der Wanderarbeiter" in China ist größer an Zahl als die Bevölkerung in den USA.

Nicht gar so einfach, bei 1,4 Mrd. gleichen Nutzen für alle herzustellen. Schon gar nicht in nur 30 Jahren. Aber das finanzielle Ungleichgewicht zwischen Profiteuren in China und "Habenichtsen" wird immer größer, und ist in der Breite viel gravierender noch als im Land der Ungleichheit USA.

So was macht das Raubtier Kapitalismus im Kommunisten-Mäntelchen.

@Bender Rodriguez

Wenn zwei das gleiche machen, ist es längst nicht das selbe !
Oder sind sie der Meinung das die Chinesische Regierung im Sinne aller Chinesen handeln würde, bzw. von diesen gewählt wurde ?

China hat mit Menschenrechten wie auch mit Demokratie nichts am Hut.
Wenn sie den Unterschied nicht verstehen,...

@fathaland slim um 17:20

>Sie werden lachen, aber ich sehe das wirklich entspannt, bei den real existierenden intensiven wirtschaftlichen Verflechtungen. Von denen man sich durch das ideologische Getöse nicht ablenken lassen sollte.

Im Osten nichts neues...<

Jup

Wobei die Möglichkeit das zu Propaganda- "Geostrategischen"- und/oder Profitzwecken irgendwo ernstgemacht wird nicht von der Hand zu weisen ist.

Allerdings ist‘s dann meist irgendwas kleines schwaches das sich nicht wehren kann das dran glauben muss.

Die Kosten eines echten Konfliktes zwischen relevanten Mächten scheuen doch die meisten. vor allem die Ewigkeitskosten sind doch belastend.
285 Tonnen WW2 Sprengmittel wurden letztes Jahr in Brandenburg geräumt...ein durchschnittliches Jahr.

Da sucht man sich lieber jemanden der keinen Helm auf hat.

@17:17 von Nachfragerin

"Wenn da nicht die Chinesen, sondern die NATO herumschippern würde, würden dieselben Leute, die in dem Manöver eine militärische Provokation erkennen etwas völlig anderes sagen. Dann wäre es eine friedenssichernde Mission im Namen der Völkerverständigung."

Rasmussen als Generalsekretär NATO a.D. hat einmal sehr klar die Trennung zwischen militärischen Interventionen und den Folgen davon gezogen. Für Wiederaufbau und Konflikt-Dynamiken in failed states ist die NATO per Definition nicht verantwortlich.
In dieser infantilen Sichtweise wird Friedenssicherung zur Farce bzw. jeder Versuch zur Bedrohung. Minderjährige dürfen nur unter Aufsicht eines weisungsbefugten waffenbefähigten Volljährigen mit Waffen hantieren – ein Job für die UN.

@Tinkotis

"Höchste Zeit, sich dessen bewusst zu werden."

Was schlagen sie vor ?

@16:50 von Vielfalt

>> In den Gewässern Taiwans haben die
>> Chinesen rein gar nichts zu suchen.

Ähh, das ist aber schon seit 6.000 Jahren chin. Staatsgebiet? oO

Und die USA hat da aber erst recht nichts "zu suchen". -.-

@Tinkotis

"Ukrainischer Angriff auf russisch kontrollierte Gebiete?
Der Film, mit dem Sie das gerade verwechseln, heißt: Die Maus, die brüllte."

Sie verdrehen die Tatsachen.
Russland war der Angreifer.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: