Kommentare - Chinas Marine übt vor Taiwan, USA schicken Flugzeugträger

07. April 2021 - 10:32 Uhr

China wird im Südchinesischen Meer immer aktiver: Die Marine hält in der Nähe von Taiwan Übungen ab. Anrainerstaaten und Experten sind alarmiert - und die USA schicken einen Flugzeugträger. Von Steffen Wurzel.

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Das Zuendeln mit dem

Weltfrieden sollten alle lassen. Auch die Chinesen.

Gleiches gilt fuer Amis und Russen und andere ambitionierte Staatenlenker.

Das geht schneller in die Hose als man glaubt.

Alles nur Routine (tödliche)

"Einer der beiden Flugzeugträger der Volksrepublik ist zur Zeit in der Nähe von Taiwan unterwegs. Mehrere Kriegsschiffe begleiten sie. Das Ganze sei eine Routineübung, erklärte ein Militärsprecher
--
Rund 2500 Kilometer südwestlich ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs, ebenfalls begleitet von Kriegsschiffen. Auch das sei Routine, teilte das US-Militär mit"

Waffen "sprechen" über ihre Vertreter miteinander.

"Das chinesische Staatsfernsehen berichtet seit Monaten ausführlich über die wachsende militärische Stärke der Volksrepublik.
>> Mal wird Staats- und Parteichef Xi Jinping gezeigt, wie er junge Soldaten dazu aufruft, sich für einen möglichen Krieg bereit zu halten. Mal präsentieren stolze Marinesoldaten die neuesten Waffensysteme der Seestreitkräfte"

Die warum dieser "Aufruf"? Die "müssen" dem doch folgen, wenn sie nicht die Macht dieser Waffen am eigenen Leibe zu spüren bekommen wollen. Grund zum Stolz ist diese Unterwerfung keinesfalls.

Das von China ist unnötige Provokation

Was das mit China angeht, ist das keine "Entwicklung" sondern pure Säbelrasseln und unnötige Provokation gegen Taiwan. Da muss dieser Drache schon erheblich durchgezügelt werden. Von daher begrüße ich es, dass die USA dort mal Präsenz zeigen.

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-usa-flugzeugtraeger-uebun…

Rund 2500 Kilometer südwestlich ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs, ebenfalls begleitet von Kriegsschiffen. Auch das sei Routine, teilte das US-Militär mit.

Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!

Das Dilemma...

... Ist, dass China sich nichts mehr vormachen lässt. Die Zeiten haben sich gewandelt. Alle großen Unternehmen der Industrie-Staaten haben mind. In den letzten ca. 20 Jahren in China investiert und die Wirtschaft und das Wissen um die Beherrschung von Marktanteilen und Produktion nach China mitinvestiert.
Die Folge war dann der wirtschaftliche Aufschwung und die militärische Aufrüstung in China.

Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.

Da kamen die reichen Wirtschftshelfer aus dem Abendland gerade recht.

Im Falle einer Eskalation

Vieleicht sollten Unternehmen jetzt schon einmal darüber Nachdenken ob es weiterhin sinnvoll ist in Staaten produzieren zu lassen, die im Falle eines Konfliktes nicht mehr liefern würden/könnten.

Zudem würden die USA garantiert nicht zusehen wenn Europa mit China Geschäfte macht, während die USA mehr oder weniger die "freie Welt" verteidigt.

China ist eindeutig im Aufmarsch, die Russen haben auch Truppen an den Grenzen zusammen gezogen, aber es wird nur unwillig registriert.

Wird schon wieder irgent wie werden, gelle.

Natürlich

Ist das Provokation

von beiden Seiten.

CHINAs Regierung ist doch so versiert darin,

aufzuschreien und Kritik als Einmischung in innere Angelegenheiten umzudeuten. Wenn es sich selbst versucht, durch kraftstrotzende Demonstration einzumischen, gilt die eigene Regel wohl nicht. - Oder ist das schon die Auswirkung des "beleidigten und getroffenen Hundes", weil sich ein paar Staaten überlegen, die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu boykottieren? Wenn ja, dann könnte CHINA doch ganz einfach nur die Menschenrechte gegenüber allen Volksgruppen in seinen Grenzen einhalten, und alles wäre paletti. -

Wer hat.......?

Haben wir weltweit keine anderen Probleme?
Umwelt
Klima
Pandemie
China macht Kräftespielchen im pazifischen Raum.
Russland am Donbass.
Den ganzen Mist den die USA schon gebaut hat,will ich hierbeingar nicht erst aufzählen.
Diese ganzen Geopolitischen Machtspiele bringen uns nicht wirklich weiter.
Wir brauchen dringend eine gerechtere bessere Weltordnung,oder es wird eines Tages einfach nur noch zu spät sein.
All zu lange wird es vielleicht gar nicht mehr dauern.
Die jetzige Pandemie sehe ich schon als Warnschuss.
Militärische Stärke ist leider für autoritäre Machthaber schon etwas tolles und man kann damit innenpolitisch immer schön ablenken.

rer Truman Welt

Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht Taiwan sondern Kuba und wer dann wohl wie reagieren würde, wenn . . .

Vorbild USA.

Die USA gehen bei Übungen bis an die russische Grenze. Natürlich nur zur Verteidigung. China scheint das ähnlich zu sehen. Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?

China eindämmen?

China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.
Unsere amerikanischen Freunde haben das noch nicht verstanden und geben sich dem Irrglauben hin, es sei noch an der Zeit die notwendigen Schritte zu ergreifen, um dem machtpolitischen Aufstieg Chinas Einhalt zu gebieten.

Und nur weil sie an den Hammer ihres Militärs glauben, glauben Sie auch, China sei ein Nagel, den man nur wieder einzuschlagen brauche. Zwischen dem Hammer und dem Nagel liegt in diesem Fall allerdings der eigene Daumen.

Gruß, Wolfgang

Chinas Größenwahn

Artikel: «Rund 2500 Kilometer südwestlich [von Taiwan] ist seit dieser Woche auch der US-Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" unterwegs … Aus Sicht der Staats- und Parteiführung in Peking ist das aber eine Provokation. Denn für sie sind selbst Meeresgebiete, die Tausende Kilometer südlich von China liegen, kein internationales Gewässer, sondern chinesisches Territorium.»

Kann ma ja froh sein, dass die Ostsee noch was weiter von China weg ist als 2.500 km. Sonst wäre die auch noch Chinesisches Territorium, und bald müsste man auf Rügen auf Chinesisch im Straßencafé was bestellen.

Wer meint, Internationales Seerecht gelte für ihn selbst nicht, hat immer die 7 in jedem Kartenspiel, und kann nie mehr beklagen, wer anderes benähme sich aggressiv. Mau Mau schon bevor die erste Karten nur gelegt ist, und noch mal 4 neue Karten ziehen.

Das Südchinesische Meer hat viele Anrainerstaaten, und heißt nur wegen Geographie so. Der Indische Ozean gehört auch nicht nur Indien wegen des Namens.

Weder noch ...

Der Bericht ist überschrieben mit: "Provokation oder Routineübung?"
Ich sehe in der Entsendung eines deutschen Krigeschiffes eine Profilierungsfahrt bzw. einen Drahtseilakt, in dem Sinne, wie es die Süddeutsche Zeitung beschreibt:
>>Die Mission der Bayern ist insofern nicht ganz einfach. Sie soll den Wunsch unterstreichen nach "Freiheit der Seewege und regelbasierter internationaler Ordnung", wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagt, aber auch weder China reizen, noch den Koalitionsfrieden gefährden.<< (SZ.de , 04. März 20219)
Mir selbst erschließt sich die Notwendigkeit der "Reise in die Untiefen der Weltpolitik" (so der Titel des SZ-Artikels) nicht.

10:42 von IBELIN

das fängt doch schon im kleinen an.
Jeder glaubt seine Macht festigen zu müssen
seine Weltanschauung , seine wirtschaftlichen Interessen
Jeder spielt das Alpha Männchen
ob in der großen Weltpolitik oder etwas kleiner in der EU

10:42 von IBELIN

Das zuendeln mit dem Weltfrieden sollten alle lassen. Auch die Chinesen.

Gleiches gilt fuer Amis und Russen und andere ambitionierte Staatenlenker.

Das geht schneller in die Hose als man glaubt.
#
Und dann will D. auch noch ein Kriegsschiff schicken.Ich fasse es nicht.

Chinesen-Logik

"wird... Xi Jinping gezeigt, wie er junge Soldaten dazu aufruft, sich für einen möglichen Krieg bereit zu halten"
Da frage ich mich, was das soll. Jemand, der dazu aufruft, sich für einen Krieg bereitzuhalten und Kriegsschiffe ausschwärmen lässt, ist ein Provokateur und Kriegstreiber.
Und da die USA ihrerseits mit Kriegsschiffen dagegenhalten, nennt China das Provokation. "Interessant" ist Chinas Sicht, dass derjenige, der die Faust zum Schutz hochhält der Provokateur sein soll, und nicht der, der sie zuerst hochhält.
Aber es ist mit China ja immer das gleiche anödende Spiel des durchschaubaren Verwirrspiels und der Lügenbaronie. Wonach ja auch das Coronavirus aus Italien stammt. Chinesen-Logik halt.
China ist nicht bereit, Sorgen der Anrainerstaaten ernstzunehmen und zu beruhigen, ebensowenig nimmt China andere Staatengemeinschaften ernst. Dann ist ein entgegengebrachtes Mißtrauen "unsererseits" nur recht und billig, denn China lässt seine Finger nicht von Taiwan.

Chinas Marina übt vor Taiwan, USA schicken Flugzeugträger...

Von Marinemanövern im südchinesischen Meer ist da in dem Artikel die Rede. Sozusagen vor der Haustür.
Nicht vor der Haustür wird sich ab August die Fregatte "Bayern" bewegen, die dann in die Region entsandt werden soll. Und manche andere, die keine Anrainer im südchinesischen Meer sind....

@ 0_Panik

Die Darstellung ist leider nicht ganz zutreffend: Sowohl Hongkong und Macau waren seither chinesisches Staatsgebiet und jeweils auf 99 Jahre verpachtet. Taiwan war auch ursprünglich chinesisch und hat sich nach der Revolution und der Flucht der Gegner Maos als unabhängig erklärt. China hat im zweiten Weltkrieg durch die grausame Kriegsführung der Japaner fast genau soviel Opfer zu beklagen wie Russland und China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen.

@Demokratieschülerin - Vorbildfunktion

10:57 von Demokratieschue...:
"Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!"

Solche Aufforderungen sind zu begrüßen. Sie nutzen zwar nichts, beherbergen aber auch kein Konfliktpotential. Die USA sollten sich ein Beispiel an Ihnen nehmen.

Europäische Präsenz

„Im Sommer will auch die Deutsche Marine ein Kriegsschiff ins Südchinesische Meer entsenden, zum erstem Mal seit fast 20 Jahren.“
Welche Interessenlage will die Deutsche Marine, Seit an Seit mit französischem und britischem Militär sowie US-amerikanischen Schiffen einschließlich Flugzeugträger, vertreten? Geht es um eine Stärkung des Nato-Bündnisses? Es ist kaum vorstellbar, dass das deutsche Verteidigungsministerium von sich aus auf die Idee kommt, ein Schiff in ein mögliches Konfliktgebiet in den südchinesischen Raum zu entsenden. Zur Deeskalation oder einer Verteidigung Deutschlands dürfte dieses Vorgehen kaum beitragen.

Am 07. April 2021 um 10:57 von Demokratieschue...

" Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen! "

Also ich mir gerade mal die Weltkarte angesehen, Taiwan liegt ein kleines Stück vor China, und dort bewegt sich China, das sind 180 Kilometer.
Stellt sich die Frage, wie weit ist die USA von der Stelle weg, ist wegen dem kurzen Weg zum zurückziehen.
Chinesische Flotte vor Kuba, was meinen Sie was die USA da denken würden.

11:01 von 0_Panik

Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.

Und wieder einmal mehr rächt es sich, China zu vertrauen,...

... indem man dort investiert, kurzsichtig Gewinne erwirtschaftet, um am Ende dann von China am langen Arm zurückgewiesen zu werden.
Oder glaubt ernsthaft auch nur ein westlicher Staat daran, dass man mit China als Partner zuverlässig rechnen kann?
Gerne und begierig wurden industrielle Hilfen und Investitionen von Fernost eingesammelt, es wurde Wissen und Fortschritt eifrig kopiert.

Das Südchinesische Meer

und Territorien in ihm werden von allen Anrainern beansprucht.

Die meisten nur Teile davon.
Nur zwei betrachten dieses Gebiet als ausschließlich chinesisches Territorium: die VR China und Taiwan ("Republik China").
Aber auch Vietnam ist nicht bescheiden in seinen Ansprüchen: sowohl die Paracel- als auch die Spratley-Inseln betrachten sie als die ihren.
Alle Anrainer (mit Ausnahme von Brunei) unterhalten auf den Inseln und Riffen militärische Einrichtungen.

Gruß, Wolfgang

@10:57 von Demokratieschue…

„Von mir ergeht an China klare Aufforderung, sich sofort zurückzuziehen!“

Auf welchem diplomatischem Weg haben Sie Ihre Aufforderung der chinesischen Führung übermittelt? Oder gehen Sie davon aus, dass Herr Xi Jinping hier unter einem Nick Mitforist ist?
Auf alle Fälle wird die chinesische Führung ihre Aktivitäten ob Ihrer Aufforderung jetzt sofort einstellen, das ist ja klar.

11:01 von 0_Panik

"Da kamen die reichen Wirtschftshelfer aus dem Abendland gerade recht."
Sie haben Recht.
"Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen." Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin
Kurzfristige Profite kennzeichnen unser Wirtschaftssystem. Immer schneller, immer mehr- die Folgen werden beiseite geschoben. Solange die Bevölkerung mit immer mehr Konsumgütern versorgt wird, ist sie zufrieden und unkritisch. Das hat auch die in China regierende kommunistische Partei erkannt. Da nimmt man die Totalkontrolle billigend in Kauf oder stimmt vielleicht sogar unkritisch zu.
Die führenden Wirtschaftsmächte haben China zur Werkbank der Welt gemacht und dachten, so der totalitären Herrschaft ein Ende setzen zu können. Das Gegenteil ist der Fall, dank der allumfassenden Kontrolle, die stetig steigende Technisierung bietet.
Was ist zukünftig zu erwarten?
Wird das chinesische Modell sich weltweit durchsetzen?
Vermutlich ja, leider- Freiheit ade!

11:01 von 0_Panik

«Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.»

Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben. Dass das einwohnerstärkste Land der Erde auch mal sehr wichtig in der Weltpolitik wird, war gar nicht anders zu erwarten.

Militärische Vormachtstellung in Asien war für China bis zum Ende von WK2 komplette Illusion, und nicht im mindestens angestrebt, oder auch nur möglich. Der Militärherrscher in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Asien war Japan zur Zeit des Faschismus dort. Mit weniger als 1/10 der Bevölkerung. Den Staat Indien gab es 1945 noch nicht, und GB war China militärisch zig-fach überlegen.

China als Kaiserreich war Jahrtausende alt, und die Chinesische Mauer hat man als Schutz gegen Invasion (vor allem) der Mongolen gebaut. China als World-Player ist erst seit den 1990-er Jahren unterwegs. Seit Xi Ping dann um so mehr.

Unsere Kriegsmarine im Südchinesischen Meer

>>Auch europäische Staaten zeigen zunehmend Militärpräsenz im Asien-Pazifikraum, Frankreich und Großbritannien etwa. Im Sommer will auch die Deutsche Marine ein Kriegsschiff ins Südchinesische Meer entsenden, zum erstem Mal seit fast 20 Jahren.<<

Herr Wurzel geht in seiner Betrachtung der chinesischen Aktivitäten von einem unveränderbaren Dogma der bestehenden Machtverhältnisse unter Führung der USA aus, obwohl so ein Machtgefüge mit Ewigkeitsanspruch noch nie von Bestand war und auch nicht sein kann. Aus dieser westlichen Perspektive kann China in Bezug auf die eigene Entwicklung nichts richtig und "der Westen" nichts falsch machen.

So gesehen "verteidigen" wir mal wieder notwendigerweise "unsere Freiheit" am anderen Ende der Welt.

Offenbar lernen wir nichts aus Fehlern der Vergangenheit.

Brandherde

China und Russland üben den Schulterschluss so wie es die neuesten Nachrichten darstellen.
Gleichzeitig entstehen neue Brandherde sowohl in der Ukraine als auch im Chinesischen Meer in der Nähe von Taiwan.
Für die amerikanische Administration ein kleines Problem um was man sich zuerst kümmern soll/muss. Da rächt es sich das Herr Trump seine europäischen Verbündeten verprellt hat.
Wenn Russland sich zu dem Chinesisch-Asiatischen Block gesellt hat der 'Westen' ein Problem, wirtschaftlich und militärisch.

re: Das Dilemma ...

um 11:01 von 0_Panik
... Ist, dass China sich nichts mehr vormachen lässt. Die Zeiten haben sich gewandelt. ...
Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
______
Taiwan war bis 1895 Teil Chinas.
Danach gab es eine 50jährige japanische Kolonialherrschaft. Japan musste fast alle Gebiete wieder abgeben, die es von den asiatischen Nachbarn geraubt hatte - darunter auch Taiwan an China.

"Vorherrschaft in Asien" - na, dann machen Sie sich doch bitte mal ein wenig kundig; z.B. auf https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kriegsverbrechen_im_Zweiten_We….
Die Aggressionen und "territorialen Erwerbungen" Japans in Asien beginnen aber schon in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Gruß, Wolfgang

Recht auf eigene Entwicklung...

Auch andere Länder in Asien haben ein Recht auf ihre eigene Entwicklung...und das südchinesische Meer für sich allein zu beanspruchen, ist einfach nur frech...die militärische Protzerei Chinas soll andere Anrainerstaaten einschüchtern...es ist gut,
daß die amerikanische Marine Flagge zeigt. Auch für China gilt die 12 Meilen Zone...

11:38 von krittkritt

«Die USA gehen bei Übungen bis an die russische Grenze. Natürlich nur zur Verteidigung. China scheint das ähnlich zu sehen. Wann wird Russland an der Grenze zu den USA üben?»

Das macht Russland schon lange auf der Insel: "Großer Diomed" in der Beringstraße. Der Große Bruder gehört zu Russland, die Insel "Kleiner Diomed" gehört zu Alaska. Abstand zueinander nur wenige Seemeilen. Der Kleine Bruder unbewohnt, der Große Bruder mit Militärstation.

Hätte man mal besser Alaska nicht billig an die Amis verkloppt. Jetzt müsste man Kanada oder Mexiko beschwatzen, dass man als Russland auf deren Territorium an der Grenze zur USA üben dürfte.

Krieg in Asien

Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Großmacht China nimmt, was sie will. Zweifelt daran irgendwer.
.
Der Westen hat sich von einem menschenverachtenden Regime abhängig gemacht und würde sich durch Subventionen auch noch selbst schaden.
.
Also - was sollte konkret passieren, wenn China jetzt Taiwan annektiert? Nichts. Und genau das hat die Krim ja gezeigt.
.
Die Chinesen haben das clever angestellt. Der Westen mit der Gier nach Wachstum hat das Land groß gemacht. Dazu auch viel KnowHow Transfer geliefert. Viele Unternehmen in Europa haben bereits chinesische Eigner.
.
Wie blöd muss man eigentlich sein.
Aber wer eben nur an Geld denkt - sieht den Gesamtzusammenhang nicht und China macht ja nicht umsonst Pläne, die zeigen wohin die Reise geht.
.
Unterm Strich - wird es knallen und der Westen wird erstmal dumm gucken. Wer aber seine Ideale und Grundwerte verkauft, dem bleibt dann auch nichts mehr als dumm zu gucken.
.
Ich hoffe wir sind dann bereit.

Kriegstreiber

China übt vor Taiwan, Russland übt auf der Krim. Ja sind die denn alle auf Konflikt gebürstet? Leben die jetzt ihre Besitzphantasien aus?

Den "chinesischen Drachen durchzügeln" ?

Die Zeiten in denen die Kolonialmächte nach Belieben mit China schalten und walten konnten sind vorbei. Daran wird die Präsenz der Nato-Kriegsschiffe im chinesischen Meer nichts ändern. Und ihre klare Aufforderung an China sich sofort aus dem chinesischen Meer zurückzuziehen und den Drachen "durchzuzügeln" gehört wohl eher ins Reich der Träume eines Ewiggestrigen.
China hat sich definitif unabhängig gemacht, dies wird von den niedergehenden und von Krisen geschüttelten westlichen Industriestaaten als Bedrohung angesehen.
Kommt nun nach den Drohungen und den wirschaftlichen Sanktionen die nächste Stufe, welche schon Clausewitz so beschrieben hat : "Krieg ist die Fortsetung der Diplomatie mit anderen Mitteln" ?

Kritische Presse

@ Nettie:
Das chinesische Staatsfernsehen berichtet seit Monaten ausführlich über die wachsende militärische Stärke der Volksrepublik.

Gibt's in China keine kritische Presse, die auch mal die Regierung bloßstellen könnte und sich kritisch zu so viel Militarismus äußern könnte? Gibt's da kein Korrektiv, keine unabhängige Kontrolle, keine Kritik unter erwachsenen und mündigen Bürgern?

@Jeder spielt das Alpha Männchen 11:58 von Sisyphos3

Dummerweise sagt mir meine Lebenserfahrung,
dass die Alfamännchen von damals (Chruschtschow, Kennedy, usf.) berechenbarer waren - bei allem Waffengeklimper
als die heutigen Autokraten a la Putin,Xi,Erdogan,Netanjahu usw.

Zum Glück geht die Globalisierung langsam vorbei,
was 'Erpressungsszenarien' schwieriger macht.

@ 11:53 von Wolfgang GA | Peking schlägt mit dem Hammer

Und nur weil sie an den Hammer ihres Militärs glauben, glauben Sie auch, China sei ein Nagel, den man nur wieder einzuschlagen brauche.

Nicht die USA, sondern China hält den Hammer in der Hand und glaubt Taiwan sei nach Hongkong der nächste Nagel zum einschlagen.

Zwischen dem Hammer und dem Nagel liegt in diesem Fall allerdings der eigene Daumen.

Wenn China Taiwan überfällt oder US-Streitkräfte angreift, dann wäre das die offizielle Einladung für US-Angriffe gegen das chinesische Festland.
Nur die Sprache von Macht und Stärke kann den Krieg zuverlässig verhindern. Sollten die USA zögern oder wackeln, wird das von den Machtmenschen in Peking sofort als Schwäche interpretiert. Und dann wird's gefährlich.

@ Charlys Vater

Vieleicht sollten Unternehmen jetzt schon einmal darüber Nachdenken ob es weiterhin sinnvoll ist in Staaten produzieren zu lassen, die im Falle eines Konfliktes nicht mehr liefern würden/könnten.

Trifft das nicht eigentlich auf alle Staaten zu?

Taiwan verdient unseren Beistand

Denn Taiwan ist eine freiheitliche Demokratie und damit ein Vorbild für das gesamte chinesische Volk.

Keinen außenpolitischen Plan für den Umgang

mit China haben und alles den USA überlassen. Das reicht nicht, um Chinas Ansprüche in die Grenzen zu weisen. Die werden immer so weiter machen, bis Taiwan illegal übernommen wurde und der Einfluß der anderen Staaten auf See irreparabel davongeschwommen ist. Und dann - huch - wird sich eine empörte Stellungnahme an die andere reihen und da China ständiges Mitglied im UN-S-rat ist, auch nicht mal eine klitzekleine Veruteilung möglich sein.
China kann nur wirtschaftlich in die Schranken gewiesen werden. Und in diesen sauren Apfel muß man beißen, sonst werden wir im politischen Übermorgen ein riesiges Problem haben. Und mit der Planung diese wirtschaftlichen Anti-China-Aggressions-Maßnahmen muß besser heute als morgen begonnen werden. Ein erster Schritte wäre - ganz nebenbei - endlich gegen Myanmar vorzugehen. Das wäre schon ein erster schöner Schuß vor den chinesischen Bug.

11:53 von Wolfgang GA

«China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.»

Niemand würde auf die Idee kommen, China militärisch "eindämmen" zu wollen, wäre China nicht inzwischen dabei, sich aggressiv auszubreiten.

Nach WK2 sind die Machtblöcke NATO und Warschauer Pakt entstanden. Der WP ist Geschichte, seither die USA Militärmacht No. 1 ohne Konkurrenz. Deren (x) Militärbasen weltweit sind eine Entwicklung der Geschichte. Der Kriegsunterlegene Japan ist für die USA seit 1950 im Südchinesischen Meer das, was man in den USA nennt: "Flugzeugträger, der nicht fahren kann".

Die Japanische Armee ist verfassungsrechtlich ganz was für andere Staaten Ungewöhnliches: "Selbstverteidigungs-Streitkräfte". Ist so, weil auch die USA es so wollten. Kein anderer Staat grenzt mit Okinawa näher an Taiwan als Japan.

China hat längst nicht das Recht vom Wilden Bär, sich im Südchinesischen Meer aufzuführen, wie es Xi beliebt, und die ganze Welt klatscht nur Beifall dazu.

12:08 von NeNeNe 11:01 von 0_Panik

Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.
///
besser die Realität betrachten
wie sieht es denn in Thailand Kambodscha oder den Philippinen aus
wie viele Firmen sind in chinesischer Hand ?

China rüstet auf

China und Russland geben wesentlich mehr als 2% vom BIP für Rüstung aus. Müssen wir uns Sorgen machen? Steuern wir langfristig auf einen Krieg zu, wenn der wirtschaftliche Erfolg dieser Länder irgendwann nachlässt?

11:35 von Meinung zu unse...

„rer Truman Welt
Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht Taiwan sondern Kuba und wer dann wohl wie reagieren würde, wenn . . .“
...
Nicht das ich die Amerikaner Friedensengel halte aber zumindest nach der Sache in der Schweinebucht haben sie was Invasionen angeht die Finger von Kuba gelassen.
Die Chinesen laufen sich dahingehend gerade mal warm. Zugegebenermaßen erstmal rein rhetorisch. Hoffen wir es bleibt so

@ bolligru

"Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen." Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin

Später hat Lenins Nachvolger selbst viele Stricke verkauft.

12:31 von schabernack

Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben.
Dass das einwohnerstärkste Land der Erde
.
abwarten
spätestens im nächsten Jahr wird es wohl Indien sein

@Parsec 12:14

Zitat: "Und wieder einmal mehr rächt es sich, China zu vertrauen, indem man dort investiert, kurzsichtig Gewinne erwirtschaftet, um am Ende dann von China am langen Arm zurückgewiesen zu werden.
Oder glaubt ernsthaft auch nur ein westlicher Staat daran, dass man mit China als Partner zuverlässig rechnen kann?
Gerne und begierig wurden industrielle Hilfen und Investitionen von Fernost eingesammelt, es wurde Wissen und Fortschritt eifrig kopiert."

Ja, regelmäßig wird China aus Europa kritisiert, ob Uiguren, Hongkong, Taiwan, aber bitte liebe Chinesen, kauft unsere Autos, und baut uns günstige Sachen. Europa hat sich angefixen lassen, statt vernünftig zu Wirtschaften.

K

China ist, wie auch manch anderer ebenfalls autoritär geführte Staat, sowohl in militärischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht ein nur bedingt berechenbarer Aggressor, der sich buchstäblich krallt, was er kriegen kann.
Der Hang zur militärischen Aggression gedeiht offenbar in solchen Staaten besonders gut.
Diese Aggression lässt sich weder durch Verhandlungen noch durch offenkundige „Gesprächsbereitschaft“ in die Schranken weisen; dazu benötigt es Sanktionen, die dem Aggressor wirklich weh tun (wobei man sich nicht davor scheuen darf, wenn es einem selber weh tut), sowie die Demonstration von Entschlossenheit, dem Aggressor auch militärisch entgegenzutreten.

12:05 von baumgart67

Ihre Aussage " China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen" stimmt nicht. Der Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee in Vietnam ab dem 17. Februar 1979 ist ihnen wohl entgangen.

@schabernack um 11:53 Uhr

Größenwahn - da stimme ich zu.
Ich lasse mal den Science-Fiction-Teil meines Kommentars von vorhin weg, vielleicht wird er jetzt veröffentlicht...

"Denn für sie sind selbst Meeresgebiete, die Tausende Kilometer südlich von China liegen, kein internationales Gewässer, sondern chinesisches Territorium."

Das hat China aber mit den USA und Russland gemeinsam: sie können nicht genug Fläche auf diesem Planeten ihr Eigen nennen, bzw. nicht über genügend (Welt-)Machtausübung verfügen. Die mit der meisten Macht sind immer am gierigsten nach noch mehr und noch höherem "sozialen" Status. Die typischen Monopolbildungsversuche in der globalisierten Marktwirtschaft färben auch auf die Weltpolitik ab. Ein sehr negativer Charakterzug der Menschen.

@wenigfahrer - 12:08

"Am 07. April 2021 um 10:57 von Demokratieschue... "
Don't feed the troll...

...die USA schicken einen Flugzeugträger

Was in aller Welt haben die USA vor der chinesischen Küste zu suchen??!

Die Aufregung des Westens ist groß, wenn Russland im eigenen Land seine Truppen bewegt. Schicken die USA Kriegsschiffe, Flugzeugträger, Bodentruppen in jede Ecke der Welt, wird das als Selbstverständlichkeit anerkannt.

Ich frage mich, wie wir Deutsche reagieren würden, wenn die indische oder gar brasilianische Marine in der Ostsee vor der Insel Rügen auftauchen würde.

Chinesische Militäraktion

Dass China eine Weltmacht werden will (oder schon ist), wird keiner bestreiten. Nur sollten die westlichen Regierungen endlich einmal einsehen, dass die Chinesen sich nicht an internationalen Verträge hält (siehe Hongkong). Unsere Staatenlenker erlauben aber den Chinesen auch sich z.B. in D mit 100% in Hochtechnologie einzukaufen, obwohl Firmen welche in China fertigen wollen, sich nur mit 49 % an der zu gründenden Fa. beteiligen dürfen.

12:18 von Wolfgang GA

«Aber auch Vietnam ist nicht bescheiden in seinen Ansprüchen: sowohl die Paracel- als auch die Spratley-Inseln betrachten sie als die ihren.
Alle Anrainer (mit Ausnahme von Brunei) unterhalten auf den Inseln und Riffen militärische Einrichtungen.»

Alle Anrainer prötteln auf den Spratleys irgendwie militärisch rum. China schüttet Riffe und Atolle für Flugzeug-Landebahnen auf. Die anderen haben dazu weder das Knowhow, noch die Finanzen.

Es gibt ein Urteil des Internationalen Seegerichtshofs in Hamburg, in dem das Vorgehen von China auf den Spratleys als illegal erklärt wird. Der ISGH ist eine Institution des Sicherheitsrats der UN, die China mit ins Leben rief. Das war Anfang der 1980-er Jahre.

Heute unter Xi Ping ignoriert China dieses Urteil, und Urteile sind immer nur für andere verbindlich. China steht darüber unter seinem Kaiser der Neuzeit. Die Spratleys sind umstritten, und der Kaiser sagt, sie gehören China, weil er der Kaiser ist, und mind. 2.500 km drumrum das Sagen hat.

Nun posen und protzen sie

Nun posen und protzen sie wieder, die Chinesen im chinesischen Meer vor Taiwan, um Nationalchina und damit auch dem Westen seine lächerlichen Machtansprüche zu zeigen und die Amis im chinesischen Meer vor China, um den Chinesen zu zeigen, dass sie da ein Wörtchen mitzureden haben. Wie kleine dumme Kinder in der Badewanne schippern sie mit ihrem Protzspielzeugen, riesigen und doch lächerlichen Flugzeugträgern herum. Man könnte sagen, dann haben ja beide Kinder was zu spielen. Aber diese armen gefährlichen Irren spielen damit aber immer wieder mit der Gefahr, uns um unser aller Leben zu bringen. Wer aber gibt denen das Recht das Dasein von Milliarden Menschen immer wieder zu bedrohen und zu gefährden? Wie lange, dass die ca 10 bekannten Despoten (Putin, Kim,Erdowahn, Trumps usw. uns alle, also ca.10 Milliarden Menschen bedrohen können. Damit muss es endlich ein Ende sein! Warum gibt‘s dagegen eigentlich hier keine Freitagsdemos? Damit können die Grünen wohl kein Thema machen.

12:31 von schabernack

@0_Panik
//«Leider hatte China schon immer das Interesse an Taiwan und nicht nur dort.
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.»
Mit 1,4 Mrd. Menschen ist es vorprogrammiert, in Asien die Vorherrschaft zu haben. Dass das einwohnerstärkste Land der Erde auch mal sehr wichtig in der Weltpolitik wird, war gar nicht anders zu erwarten.//

Mit 1,4 Mrd Menschen ist nicht programmiert, dass ein Land zur Großmacht wird, dann müsste Indien auch soweit sein . Ist es aber nicht. (Geschichte China und Indien lesen, dann wird der Unterschied klar). Indien ist von Großbritannien geschaffen worden.
Wenn China von jeher die Vorherrschaft in Asien angestrebt hat, dann ginge das auf das Jahr ca 200 v.Chr. zurück, denn da hat der erste chin. Kaiser die chin. Provinzen zu einem Großreich zusammengeführt. Es war fast schon die Flächengröße, die es heute hat. Und Taiwan gehörte auch seit ein paar hundert Jahren zum chin. Einflussgebiet.

11:17, Der Lenz

>>Natürlich
Ist das Provokation

von beiden Seiten.<<

Ja, man testet sich gegenseitig aus.

Östlich der Ukraine ist es ähnlich.

Man versucht, Joe Biden aus der Reserve zu locken.

Diplomatisch-militärische Spielchen mit dem Feuer.

Vielleicht bin ich zu sorglos-naiv, aber ich finde das keinen Grund zu größerer Beunruhigung.

China übt in internationalenm

China übt in internationalenm Gewässer.
die Amis sind auch überall und ungefragt.
Demnach können die Chinesen auch üben, wo sie wollen. Auch vor los Angeles dürften sie auftauchen, ohne dass sich irgendwer dran stören dürfte.
Will man Taiwan helfen, könnte man es mal als eigenen Staat anerkennen, anstatt vor China zu buckeln.

@12:44 von schabernack

und GB war China militärisch zig-fach überlegen.

Ja, und nicht nur China.

Hätte man mal besser Alaska nicht billig an die Amis verkloppt.

Immerhin erhielt man von den USA etwas Geld dafür.
Spätestens beim Goldrausch hätte man zusehen müssen wie Kanada, dank Royal Navy, es zum Nulltarif bekommt.

Und auch mit Alaska, hätte man immer noch keine gemeinsame Grenze zur USA.

11:53 von Wolfgang GA

>>China lässt sich nicht von außen managen, genauso wenig wie es sich übrigens eindämmen lässt.
Unsere amerikanischen Freunde haben das noch nicht verstanden und geben sich dem Irrglauben hin, es sei noch an der Zeit die notwendigen Schritte zu ergreifen, um dem machtpolitischen Aufstieg Chinas Einhalt zu gebieten.
<<

Evtl geht es in diesem Fall gar nicht um den Einhalt über Chinas machtpolitischen Aufstieg, sondern um mal aufzuzeigen, das nicht jede Macht sich alles nehmen und zu eigen machen kann. Nach Hongkong ist wohl nun Taiwan auf der chinesischen Karte, rot angemalt mit gelben Sternchen...

12:37 von Wolfgang GA

//Taiwan war bis 1895 Teil Chinas.
Danach gab es eine 50jährige japanische Kolonialherrschaft. Japan musste fast alle Gebiete wieder abgeben, die es von den asiatischen Nachbarn geraubt hatte - darunter auch Taiwan an China.//

Richtig. Und hier ist noch bemerkenswert, dass Japan bis 1850 militär-technisch Europa und USA völlig unterlegen war. Um 1850 kam dann der US-Marineoffizier Perry mit einem Geschwader (sog. Schwarze Schiffe) in einem jap. Hafen an und hat Japan zu einem Handelsvertrag gezwungen. Der darauf folg. wirtschaftl. und militär. Aufschwung hat Japan die aggr. Kolonial-Politik in Asien ermöglicht.

@baumgart67 (wegen @

@baumgart67 (wegen @ 0_Panik)
Zitat:
"Die Darstellung ist leider nicht ganz zutreffend: Sowohl Hongkong und Macau waren seither chinesisches Staatsgebiet und jeweils auf 99 Jahre verpachtet. Taiwan war auch ursprünglich chinesisch und hat sich nach der Revolution und der Flucht der Gegner Maos als unabhängig erklärt."

Das mit Taiwan ist doch etwas vielschichtiger:
Viele Jahre regierten in Taiwan die Reste der geschlagenen Bürgerkriegspartei - zunächst als Militär-Diktatur unter General "Chiang Kai-Shek"!
Diese politische Gruppierung betrachtet "Festlands-China" als den abtrünnigen Teil und will ihn sich wieder anschliessen.
Ja - auch die Nachfahren des Generals betreiben eine EIN-China-Politik - sehen sich als alleiniger staatlich legitimer Vertreter.
Sie wurden aber durch Wahlen in die Opposition "geschickt" - die jetztige Regierung Taiwans betreibt aus ihrer Sicht diese Ein-China-Politik nicht mehr.
Davon abgesehen - die wirtschaftlichen Verflechtungen sind heute vielschichtig.

11:53, schabernack

>>Kann ma ja froh sein, dass die Ostsee noch was weiter von China weg ist als 2.500 km. Sonst wäre die auch noch Chinesisches Territorium, und bald müsste man auf Rügen auf Chinesisch im Straßencafé was bestellen.<<

Interessant ist folgender Absatz aus dem Wiki-Artikel über die chinesische Kriegsmarine:

„Seit 2012 begann die chinesische Marine auf freundschaftlicher Basis mit Hafenbesuchen im Mittelmeer und im Atlantik. Ziel dieser Besuche sind engere Beziehungen zu den von den Schiffen angelaufenen Staaten. Da Chinas strategische und wirtschaftliche Interessen in der Arktis, im Nord- und im Südatlantik zunehmen, wird ein Ausbau der chinesischen Marinepräsenz im atlantischen Raum langfristig für vorstellbar gehalten.“

Vielleicht kommen wir ja so über Umwege zur Erfüllung von Bertha von Suttners visionärer Forderung nach einer Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates gegen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse. Es könnte eine Chance sein.

12:05 von baumgart67

„China hat nie irgendwo ein Land in der Nachbarschaft angegriffen.“
......
Ich könnte mir vorstellen, dass die Tibeter da eine andere Meinung dazu haben.
Und als China 1979 die Grenzgebiete zu Vietnam angegriffen haben,kamen sie auch nicht nur zum spielen

Im Verhalten noch China kann man erkennen, dass....

... dass das kommunistische System, wie es Marx vor knapp 200 Jahren beschrieb und in eine Vision fasste, nicht verinnerlicht wurde!

China giert heute ebenso nach der weltweiten Marktherrschaft, wie es auch alle bisherigen Weltmarktführer taten - allen voran die USA.
Dieses Ziel zu erreichen, bedarf es (traurigerweise) des Militärs.
Von Demut keine Spur, doch aus dem "Kommunistischen Manifest" 1848 spricht eigentlich, humanistisch interpretiert, pure Enthaltsamkeit, Uneigennützigkeit und Solidarität, statt Weltherrschaft - wie sie jetzt von jedem Staat angestrebt wird.

13:09 von iforkanzlerin

«Und mit der Planung diese wirtschaftlichen Anti-China-Aggressions-Maßnahmen muß besser heute als morgen begonnen werden. Ein erster Schritte wäre - ganz nebenbei - endlich gegen Myanmar vorzugehen. Das wäre schon ein erster schöner Schuß vor den chinesischen Bug.»

Wer ist "man" … und wie soll man gegen Myanmar vorgehen?

Mit China als Vetomacht im UN-Sicherheitsrat wird es nie ein UN-Mandat für irgendein gegen Myanmar gerichtetes wirtschaftliches oder militärisches gemeinsames Vorgehen geben.

13:13 von Sisyphos 3

//12:08 von NeNeNe 11:01 von 0_Panik
Seit je her strebte China die Vorherrschaft in Asien an, Wirtschaftlich und Militärisch.
------
Das ist falsch. Sie müssen sich einmal mit der Geschichte Chinas beschäftigen.
///
besser die Realität betrachten
wie sieht es denn in Thailand Kambodscha oder den Philippinen aus
wie viele Firmen sind in chinesischer Hand ?//

Dann sagen Sie uns doch, wieviele Firmen es sind. Besser noch, im Vergleich zu den Firmen, die in US und EU-Hand sind. Das wäre doch interessant.

Chinabashing

Wenn man sich die Kommentare durch liest ahnt man teilweise schon in welche Richtung das geht. China wird das neue heiß ersehnte Feindbild um sich weiterhin nicht den eigenen Fehlern zu widmen.
China spricht seit Jahrzehnten offen davon Weltmacht zu werden und jahrzehntelang haben wir Europäer davon profitiert.
China war lange Spielball amerikanischer, europäischer und japanischer Interessen und die chinesische Staatsführung spielt schlicht und ergreifend das Spiel weiter dass wir Europäer mit den Amis angefangen haben.
Die neuzeitliche Kolonialpolitik in Afrika
von China betreiben wir Europäer mit den Amis seit langer Zeit im Süd ost asiatischen Raum mit unserer Billigproduktion.
Das Klima haben wir die letzten Jahrzehnte runtergerockt und tun es mit unserer Lebensweise immernoch. Auch da zieht China nur nach.
Und was die Außenpolitik betrifft kann man sich nur schämen, dass unser Verbündeter USA sich nach wie vor als friedliche und gerechte Weltpolizei inszeniert.

@11:35 von Meinung zu unse...

>> Ich stelle mir gerade vor, es wäre nicht
>> Taiwan sondern Kuba

Ähh, die nach(!) Taiwan 'geflohenen' sind aber eher mit den vor(!) Fidel Castro nach Miami 'geflohenen' (3. Welle) Exilkubanern zu vergleichen. -.-

China kassiert das Beispiel der Demokratie

Hongkong's Demokratie wurde defacto bereits kassiert.

Taiwan ist für die VR nicht nur ein Gebietsanspruch sondern ein freiheitliches, demokratisches Exempel das man auch eliminieren muss. Der Albtraum der chinesischen Kommunisten ist die Ausstrahlung des demokratischen Beispiels auf die eigene Bevölkerung.

Und zuallerletzt zeigt man den asiatischen Nachbarnwo der Hammer hängt bzw. womit sie rechnen müssen, wenn sie sich dem Hegemonialanspruch der KPCh widersetzen.

13:33 von Cometa Stern°chen

... China betreibt eine expansionistische Politik, politisch, ökonomisch und militärisch.

So ist es. Und China macht das nicht erst seit letzter Woche. Es ist vielmehr eines der ganz wenigen Länder -wenn nicht das einzige -, welches diese Politik mit einem enorm weiten Planungshorizont betreibt, man denkt dort nicht in Wahlperioden, sondern mindestens in Dekaden, wenn nicht Jahrhunderten.

Die chinesische Elite - sowohl politisch als auch ökonomisch - sieht das Volk sozusagen als eine Art Herrenrasse mit dem selbstverständlichen Anspruch an politische und ökonomische Dominanz und zwar nicht weniger als weltweit.

Alle Aktivitäten seit Mao sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Und sie werden es erreichen, da Hemmnisse wie Rücksichten auf strategische Partner oder gar das eigene Volk nicht existieren.

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@13:26 von Sisyphos3

>> abwarten
>> spätestens im nächsten Jahr wird es
>> wohl Indien sein

Ich will jetzt nicht abwertend klingen, aber geben 'Made in India' wirkt 'Made in China' wie Qualitätsprodukt. *erfahrungswert* -.-

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