Kommentare - Saarland: Corona-Lockerungen auf Widerruf

04. April 2021 - 10:48 Uhr

Restaurants, Kneipen, Kinos und Fitnessstudios dürfen im Saarland ab Dienstag öffnen. Doch die Begeisterung bei Besitzern und Veranstaltern hält sich in Grenzen. Sie fürchten eine schnelle Rücknahme der Lockerungen, berichtet Emil Mura.

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Kommentare

@ 15:13 von herbert2

"... Es muß doch möglich sein noch ein wenig zu warten..."

Wie lange soll das Warten noch dauern?

Wir sind im JAHR_ZWO von CORONA.
Das Saarland und Tübingen sind es Leid zu warten.

Jetzt wird mit Strategie aufgemacht und das ist gut so.

Am 04. April 2021 um 14:22 von AfD mit glied

Zitat: Wenn man den Schneltest verweigert, hat man die Priwilegien trotzdem. Sonst kann man klagen.

Sicherlich kann man klagen. Das belibt jedem unbenommen.

Warum aber sollte man eine so unsinnige Klage führen?

Liebe Zweifler und Pessimisten...

Es gibt ca. 45000 Hausärzte in Deutschland, wenn nur diese 10 Menschen/ Wochentag impfen, wären das 9 Mio pro Monat nur die Hausärzte... jetzt gibt es aber noch viel mehr niedergelassene Ärzte, die impfen könnten, zzgl. Impfzentren, Kliniken... das Problem ist ausreichende Impfstoffmengen an den Egoisten (USA/GB) dieser Welt vorbei herzustellen, die wir dank der neuen Fabrik in Marburg und CureVac/Bayer bald haben...

10:20 von vriegel: WW falsch gerechnet? - FAKTENCHECK(Vorthread)

Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich da doch noch nachhaken muss.

In meinem einfachen Dreisatz war noch nicht berücksichtigt:
- Position innerhalb der Kohorte
- Effekt Wildtyp vs. B.1.1.7

Zu Ihrer Rechnung:

"Zahl 0,35 und teilen sie durch Faktor 18= 0,019%"

Sie gehen also davon aus, dass auf eine ans RKI gemeldete Infektion 18 weitere unentdeckte kommen. Das wäre selbstverständlich eine tolle Neuigkeit, weil dann bereits 53 Mio. Menschen (2.8 Mio "RKI" x 19) in D eine Grundimmunisierung hätten. Daran glauben aber aktuell nur wenige, und das müsste man auch an einer nachlassenden Infektionsdynamik erkennen.

"Und dann bedenken, das sind die Zahlen aus 2 Jahren!"

Genau, doppelter Wert im Zähler und im Nenner - kürzt sich raus.

"In 2020 sind von 70 Mio Menschen unter 70 ca. 3.500 an oder mit Corona verstorben."

Das ist dann ein allgemeines Lebensrisiko. Mich - und die meisten anderen - interessiert aber das persönliche Risiko, das bereits von einer Erkrankung ausgeht.

@Wombat Warlock, 15:03

Ich habe erst kürzlich mit einem Bekannten aus Tübingen telefoniert.
Er meinte, der ganze Versuch sei ohnehin nur möglich gewesen, weil der Großteil der Studenten gar nicht mehr in der Stadt ist. Sonst würde man sich dort gegenseitig auf die Füße treten, die Stadt selbst ist nicht besonders groß.
Seiner Beobachtung nach sind Tagestouristen aus dem ganzen süddeutschen Raum dort aufgeschlagen, um Einzukaufen und Kaffee zu trinken.
Das Problem bei der Auswertung sei, dass wenn z.B. ein Münchner Tourist eine Woche später positiv getestet würde, diese Infektion nicht in die Studie einfließen würde, selbst wenn die Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit in Tübingen stattgefunden hätte.
Ist wohl ein Problem des Datenschutzes und der Weitergabe der Daten durch die Ämter.

Insofern mag ein ganzes Bundesland als Versuchslabor bessere Daten liefern können, aber auch nur dann, wenn Pendler und Tourismus irgendwie erfasst werden könnte.

@fathaland slim, 14:23

„Natürlich wünscht sich jede/r eine konsistente und konsequente, schlüssig begründete Strategie, um die Pandemie zu beenden.
Allerdings gibt es das kleine Problem, daß der Virus erst seit eineinviertel Jahr überhaupt bekannt ist. Da so etwas zu erwarten ist ein wenig vermessen.
>> Denn übermenschliche Erkenntnisfähigkeit, die dazu benötigt würde, besitzt kein Sterblicher. Auch "unsere Politiker", wie hier gern geschrieben wird, nicht. Nicht mal "unsere Wissenschaftler".“

Natürlich nicht. Es würde meiner Meinung nach auch schon vollkommen ausreichen (und vor allem weiterhelfen), wenn wenigstens die trotz der relativ kurzen Zeitspanne inzwischen gewonnenen wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch angemessen berücksichtigt würden. Und zwar von allen.

15:29 von Zufriedener Optimist

die wir dank der neuen Fabrik in Marburg und CureVac/Bayer bald habe
.
man sollte das Fell eines Bären erst dann verteilen
wenn man ihn erlegt hat.
So auch bei Impfdosen,
warten bis man sie hat

@ 15:31_Wombat Warlock - neue Ioannidis Studie

Die neue Studie von Prof Ioannidis kommt auf eine IFR von 0,15%.

Umgerechnet auf die Fallzahlen des RKI kommt man da auf Faktor 18.

Das ist zum Stichtag ca. Ende März grob 50 Mio.

Grundimmunisierung ist hier sicher richtig.

Eine zweitinfektion ist bei vielen möglich, kann sogar ein schwererer Verlauf sein als die erste.

Und Ihr persönliches Risiko hängt in ihrem Alter ausschließlich am Gesundheitszustand.

Keine Vorerkrankungen, dann ist das Risiko eigentlich null.

12:19 von Werneranerin // Es

12:19 von Werneranerin

// Es ist aber sehr schade, dass wir weder zu lesen noch zu sehen bekommen, wie zahlreiche Länder gelernt haben mit Corona ohne Dauerlockdowns zu leben, mit gewissen Strategien, Selbstschutz, Abstandsregeln, Hygiene. //

Welche Länder wären das Ihrer Meinung nach denn ?
Thailand, Südkorea, China ? Oder vielleicht doch UK und Portugal ?
Zumindest bei den beiden letzten weiß eigentlich jeder, das die einen scharfen Lockdown hatten.

// Wie begründet man also " Bis... Lockdown"; "...härteren Lockdown"? Über vielseitige Schäden werden wir knapp informiert, Erfolge bleiben absolut natürlich aus. //

Der Lockdown wird mit Gesundheitsschutz begründet - zu recht !
Die Schäden waren und sind immer mal wieder Thema.
Und die Erfolge sind auf
"https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/"
oder dem Dashboard des RKI nach zu sehen.

@_ Wombat Warlock - Ergänzung

„ Genau, doppelter Wert im Zähler und im Nenner - kürzt sich raus.“

Auch falsch. Sie nehmen ja die Gesamtzahlen und rechnen damit ihren Quotienten aus.

Dabei sind wir ja in der
Zweiten Saison.

Zudem nimmt ja mit jedem infizieren und mit jedem geimpften die IFR ab...

Und das B 1.1.7 auch für jüngere tödlicher ist, dafür gibt es keine Hinweise. In England sind in den Alterklassen Ü 70 und Ü80 von den schwer erkrankten etwas mehr auf Intensiv verstorben.

@15:19 von AlterSimpel

"... genau dafür brauchen wir jetzt wohl den Lock down..."

Nee. Gar nicht.

Neue Strategien braucht das Land.

Mit LockDown-Machen sind wir da gelandet wo wir jetzt immer noch sind, und es geht keinen Schritt weiter.
Das beste Beispiel ist dazu Bayern (Inzidenz in den Kreisen ca. 100 bis ca. 400). Und das seit Monaten. Dito. Thüringen.
Schlimmer geht's nimmer.

12:36 von Epilog

Eigentlich ist wohl eher die Politik in Frankreich in einen harten Lockdown gegangen.
Es gab eine Umfrage im Figaro, die ergeben hat, dass fast die Hälfte der Befragten nicht vorhat, sich streng an die Regeln zu halten.
So eine Umfrage wäre in D. wohl undenkbar. Interessant wäre das Ergebnis aber sicher. Wenn diese Umfrage nicht gerade bei denen gemacht würde, die für den Deutschland-Trend befragt werden...

Will sagen: Man hält sich ohnehin nicht an die Vorgaben. Also sind Versuche wie der im Saarland wohl auch nicht `schlimmer´ als der `normale´ Lock-Down.
Kann vielleicht Erkenntnisse bringen.
Nachteil: Den Kommunen brechen Millionen-Einnahmen durch Bußgelder weg. Darum wird es wohl auf das Saarland beschränkt bleiben.

um 13: 30 von ene mene muh

> Das Saarland weiß noch gar nicht, was möglich sein wird. <
- Wer weiss das? Die Herren (selbsternannte?) "Corona-Experten" Drosten oder Lauterbach und co ganz sicher nicht. Das hat das Corona-Jahr sehr deutlich gezeigt. Das weiss eigentlich niemand. Die Zahlen der wirklich oder unwirklich Infizierten werden eine ungewisse Zeit lang sinken und steigen, unabhängig von der Härte des Lockdowns oder nur gewissen Einschränkungen und Regeln. Die Natur hat ihre Gesetze.

Dieser

sog. „Modellversuch“ ist ein hanebüchener, gefährlicher Schmarrn, der einen Kniefall vor den Querdenkern darstellt und mit dem Leben und der Gesundheit Vieler spielt. Hoffentlich reift diese Erkenntnis baldmöglichst bei den Politikern, die sich das ausgedacht haben.

um 15:49 von ich 1969

Unsere Welt besteht aus viel mehr Ländern, als von Ihnen aufgezählt. Das es in den meisten einen Lockdown gab, um die neuartige Situation zu begreifen, abzuwiegen und entsprechende Entscheidungen zu treffen, ist nur verständlich.
> Der Lockdown wird mit Gesundheitsschutz begründet - zu recht !
Die Schäden waren und sind immer mal wieder Thema. <
- Gesundheitsschutz ist ein weitgehender Begriff. Gesundheitlich sollten die Bürger nicht nur vor Corona geschützt werden. Ausserdem stehen da viele Schicksale und Menschenleben, die gerade an den unflexiben, ich würde behaupten, blinden "Schutzmaßnahmen", geschädigt werden. Daran denke ich und diese tückischen Folgen der politischen Entscheidungen verdränge ich nicht aus meinem Bewusstsein. Das eine macht das Naturwesen - das Virus - das andere die menschliche Willkür. Sehr viele Menschen fühlen sich dadurch unbeachtet, geringgeschätzt und hilflos.

15:44, vriegel

>>Eine zweitinfektion ist bei vielen möglich, kann sogar ein schwererer Verlauf sein als die erste.<<

Steht das auch in Ihrer famosen, immer wieder angeführten Ioannidis-Studie?

Oder gibt es für diese schräg-steile Behauptung, die Sie hier seit einigen Tagen immer wieder posten, eine andere Quelle?

>>Und Ihr persönliches Risiko hängt in ihrem Alter ausschließlich am Gesundheitszustand.

Keine Vorerkrankungen, dann ist das Risiko eigentlich null.<<

Dazu ein bekanntes Ärzte-Bonmot:

"Es gibt keine Gesunden. Es gibt nur Menschen, die noch nicht genügend untersucht wurden."

@0_Panik, 15:58

"@15:19 von AlterSimpel
"... genau dafür brauchen wir jetzt wohl den Lock down..."

Nee. Gar nicht.
Neue Strategien braucht das Land.
Mit LockDown-Machen sind wir da gelandet wo wir jetzt immer noch sind, und es geht keinen Schritt weiter."

Vielleicht finden Sie ja auch mal eine "neue Strategie" gegen das tägliche Hungergefühl. Kann ja nicht immer so weitergehen: man isst jeden Tag und das hat uns ja nicht weitergebracht, weil wir ja immer wieder wieder hungrig werden ...

@Zufriedener Optimist,15:29

"das Problem ist ausreichende Impfstoffmengen an den Egoisten (USA/GB) dieser Welt vorbei herzustellen"

Ihnen ist schon bewusst, dass wir global gesehen diesen Egoisten in Punkto Impfstoffverteilung in Nichts nachstehen, oder? Wir waren einfach nur etwas dümmer. Schauen Sie sich mal an, wie das Verhältnis beim chinesischen Impfstoff aussieht. Da weisen wir jedoch nur darauf hin, dass die wirtschaftlich davon profitieren wollen. Mag ja sein, wäre wohl nicht so anders, wenn wir das so hinbekommen hätten. Aber auch hier sind wir eben wieder etwas dümmer. Tut irgendwie schon weh, wenn man darüber nachdenkt.

16:00 von Werneranerin Darf

16:00 von Werneranerin

Darf ich mal fragen, wo Sie Medizin studiert haben und wo Ihre Weiterbildung zur Epidemiologin statt fand ?

Weder Prof. Drosten noch Prof. Lauterbach sind " selbsternannt ", die haben beide mindestens Medizin studiert. Da aber der eine Virologe und der andere Epidemiologe ist, haben sich beide weitergebildet.

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