Kommentare

Hat Franziskus das auch der

Hat Franziskus das auch der eigenen Kirche gesagt? Barrieren überwinden und Vorurteile abbauen: Wie wär's, endlich den Frauen volle Teilhabe und Gleichberechtigung zu geben? Wie wär's mit der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Familien - und zwar nicht nur mit einem Segen, sondern mit einer Erweiterung des Eheveständnisses? Wie wär's mit Aufräumen in der Antiquitätensammlung der Kirche? Wie wär's mit echter Anerkennung des Leids der Opfer von Missbrauch und Gewalt und den ernsthaften Konsequenzen in den Strukturen wie in der Sexualmoral? Die Kirche tut anscheindend selbst viel dafür, das Licht der Osterbotschaft selbst zu verdunkeln.

Nun ja

Nicht die Hoffnung verlieren...leicht gesagt: 1929 zahlte der Faschist Benito Mussolini 1,5 Milliarden Lire an den Vatikanstaat. Nach heutigem Wert sind das 13 Milliarden Euro.
Ein Grossteil dieses Geldes investierten die Säckelmeister des Vatikans schon vor dem Zweiten Weltkrieg in Liegenschaften an bester Lage in europäischen Hauptstädten. Sie legten so den Grundstein für das gigantische Vermögen des Gottesstaates.

@ 08:37 von andererseits

Zweifelsohne haben Sie recht mit Ihren kritischen Gedanken. Aber es gibt gottlob auch die andere Seite: Christen gehören unerschrocken zu denen, die sich einsetzen für die Armen, Geschundenen und Trauernden unserer Zeit. An der Basis und in vielen Initiativen und auch mancher Gemeinde geschieht eine Menge, was der Osterbotschaft Hand und Fuß gibt, auch gerade in Corona-Zeiten. Das ist zumindest meine Erfahrung.

@ andererseits

"Wie wär's, endlich den Frauen volle Teilhabe und Gleichberechtigung zu geben? Wie wär's mit der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Familien" Am 04. April 2021 um 08:37 von andererseits

*

Beides wird hauptsächlich in Deutschland gefordert. Die Welt ist leider noch nicht so weit.
Leider ist der Trend in der Welt aktuell sogar umgekehrt. Da ist Gleichberechtigung noch ein Luxusproblem. Da geht es manchmal um Leben und Tod.

Selbst hier in Deutschland haben die Frauen nicht das Pristeramt im Kopf, sondern Kinderbetreuung und gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Christen und die Kirche

Ich bewundere Menschen, die gutes Tun, ob mit Glauben oder ohne Glauben. Es sind die Menschen, die Gutes tun. Die Kirche und ihr System ist da ein anderes Kapitel.

Anmerkung

"Die Feier der Osternacht gilt Christen als der wichtigste Gottesdienst des Jahres."

Den Katholiken.
Die Feier der Osternacht gilt Katholiken als der wichtigste Gottesdienst des Jahres.

Es gibt andere Christen die das anders sehen.

Sonst sehr schön.

@09:11 von SinnUndVerstand

>> Christen gehören unerschrocken zu
>> denen, die sich einsetzen für die Armen,
>> Geschundenen und Trauernden unserer
>> Zeit

Ähh, also mir fallen da eher Rotes Kreuz, Welthungerhilfe oder Ärzte ohne Grenzen ein. -.-

Wahre Worte

Frohe Ostern an die TS Mannschaft und die Foristen . Meines Erachtens hat Papst Franziskus es auf den Punkt gebracht, wenn er sagt viele würden in einer Art Erinnerungs Glauben leben . Vieles ist im Wandel , im Guten, wie im Schlechten . Ob ein Neufang in vielen Bereichen gelingt hängt an jeden einzelnen Menschen und auch auf die Bereitschaft dafür.

09:55 von Der Lenz

Den Katholiken.
Die Feier der Osternacht gilt Katholiken als der wichtigste Gottesdienst des Jahres.
Es gibt andere Christen die das anders sehen.
.
Ostern ist die Auferstehung des Herrn,
welche christliche Gruppe soll das anders sehen ?

08:37 von andererseits

«Wie wär's, endlich den Frauen volle Teilhabe und Gleichberechtigung zu geben?»

Das wird es in der Katholischen Kirche nicht geben, weil es zu Ende gedacht auch in einer Päpstin resultieren könnte. Die KK im Vatikan ist ein Männerbund, dem schon Papst Franziskus viel zu liberal und offen ist.

Lobbyismus der unangenehmen Art und Selbsterhaltung sind in der Politik Kleinkinder im Vergleich zur Ausprägung beim einflussreichen Klerus im Vatikan. Die Institution ist seit weit mehr als 1.000 Jahren existent im Sinn von Selbsterhaltung und Alleinstellungsmerkmal. So was wie "Mitbestimmung" kann man dazu gar nicht gebrauchen.

Nur aus der Erfahrung des Lebens, und ohne was gegen Alte Männer. Der Club der über 80-Jährigen war noch nie der Antreiber von Modernisierung. Das wird er auch nicht werden … und schon gar nicht im Vatikan.

Ganz egal, wer Papst ist, und was er persönlich möchte. Das Hofprotokoll bestimmt, was ist und wird. Wie beim Tennō in Japan … dort seit 2.681 Jahren.

@ Tada um 09:33

>Da ist Gleichberechtigung noch ein Luxusproblem. Da geht es manchmal um Leben und Tod.<

Fragen von Leben und Tod sind für sie ein Luxusproblem?
Ja, bei Gleichberechtigung geht es sehr viel um Leben und Tod.
Es gibt deshalb eine Internationale Bewegung gegen den Feminizid - das Weltweite Massenhaft abschlachten von Frauen wegen ihres Geschlechtes. Grundlegender kann eine Problematik wohl kaum sein.

"Niemals die Hoffnung verlieren"

Frohe Ostern allen.

@10:11 von Dr. Cat

>> Vieles ist im Wandel , im Guten, wie im
>> Schlechten

Ähh, genau diesen Satz hätten Sie aber auch vor 2.000 Jahren bringen können oder vor 1.000. Oder (ich lege kurz meine Tarot-Karten) auch noch 1.000 Jahre in der Zukunft. -.-

09:55 von Der Lenz

«Anmerkung
"Die Feier der Osternacht gilt Christen als der wichtigste Gottesdienst des Jahres."

Den Katholiken.
Die Feier der Osternacht gilt Katholiken als der wichtigste Gottesdienst des Jahres. Es gibt andere Christen die das anders sehen.

Sonst sehr schön.»

Eindrucksvoll ist das immer, wenn die Katholische Kirche in solchen grandiosen Bauwerken wie dem Petersdom oder dem Dom zu Köln Lithurgie zelebrieren kann. Alleine schon durch die Atmosphäre, und durch die Wirkung von Raum und Klang.

Jede Religion hat eine Festlichkeit im Jahresverlauf, die ihr in ihrer Glaubensordnung als die wichtigste gilt. An Ostern ist es die Auferstehung Jesus, was auch in der Evangelischen Kirche das Fest der Feste ist. Die haben aber nicht die ganzen prunkvollen Kirchengebäude, und keinen Papst. Die Katholischen Kirchen mit dem Prunkvoll sind ja nicht nur Gebäude. Sie sind Weltkulturerbe der Menschheit in Architektur.

Dass der Papst das nutzt, kann man ihm nun nicht verdenken.

@ saschamaus75 10:31

Mit diesem Satz wollte ich nur sagen , das der Wandel immer schneller voran geht, das hat nichts mit Tarot Karten zu tun . Das sind ja auch Themen und Probleme, mit der eine Gesellschaft fertig werden muss. Vor allem ist die Problematik heute ja Weltumspannenden.

Mag heute keine Kritik an die Kirche

Niemals die Hoffnung verlieren . Ein Papst der mir gefällt mit dem was er heute sagt . Ich bin kein gläubiger Mensch ,aber dennoch sind so hoffnungsfrohe Grüße an uns alle gerichtet . Wie sagte mein geliebter Bruder noch heute voller Hoffnung ,diesmal war die Chemo sehr hart für ihn ,aber vielleicht der einzige Weg noch weitere fünf Jahre geschenkt zu bekommen . Die zu weilen unerträglichen Schmerzen in seiner Schulter und im Rücken gehen langsam zurück . Und während ich das hier schreibe ,fließen mir die Tränen aus den Augen die Wangen herunter und mir wird einmal mehr bewusst, wie schnell die Zeit doch plötzlich zu Ende sein Kann . Dann tröstet mich das schon . Wenn der Papst sagt.
Wir sollten niemals die Hoffnung verlieren .
Schöne Ostern

Die Kirchenaustritte auf Rekordniveau

Die Kirchenaustritte insbesondere bei der katholischen Kirche sind auf Rekordniveau. In Köln z.B. sind die Termine in den Ämter auf Wochen augebucht.

Das gibt mir Hoffnung.

09:11 von SinnUndVerstand

"@ 08:37 von andererseits

Zweifelsohne haben Sie recht mit Ihren kritischen Gedanken. Aber es gibt gottlob auch die andere Seite: Christen gehören unerschrocken zu denen, die sich einsetzen für die Armen, Geschundenen und Trauernden unserer Zeit. An der Basis und in vielen Initiativen und auch mancher Gemeinde geschieht eine Menge, was der Osterbotschaft Hand und Fuß gibt, auch gerade in Corona-Zeiten. Das ist zumindest meine Erfahrung."

.-.-.-

Das Meckern und Destruktivsein ist allerdings für einige dermaßen zentral, dass es unsere Gesellschaft vergiftet.

Jedenfalls bin ich Ihnen, SinnUndVerstand, dankbar, dass Sie noch das Positive sehen und erwähnen können - denn das genau ist die Osterbotschaft.

10:41 von schabernack

"An Ostern ist es die Auferstehung Jesus,was auch in der Evangelischen Kirche das Fest der Feste ist.Die haben aber nicht die ganzen prunkvollen Kirchengebäute,uns keinen Papst.Die katholischen Kirchen mit dem Prunkvoll sind ja nicht nur Gebäude.Sie sind Weltkulturerbe der Menschheit in Architektur."
Obwohl auf meiner Lohnsteuerkarte RK steht,
Haben die Protestanten immer noch den höchsten Kirchturm der Welt.
Das Ulmer Münster.
Der Kölner Dom kommt erst auf platz drei.
Wollte damit nur sagen,auch die Protestanten haben solche prunkvollen Gebäude.
Zumindest bei der Reformation übernommen.

@Sisyphos3 um 10:18

>Ostern ist die Auferstehung des Herrn,
welche christliche Gruppe soll das anders sehen <

Die meisten.

Für Lutherische Protestanten, die hier zu lande größte Gruppeandere Christliche Konfession ist z.b. Karfreitag der höchste Feiertag. Der Tag an dem Jesus die Sünden der Welt auf sich nahm und sie durch seinen Tod tilgte.

Für Pfingstler ist es Pfingsten; der Tag an dem der Heilige Geist in die Jünger und über ihre Verkündung in die Menschheit fuhr.

Jede Konfession hat ihre eigene Interpretation der Geschichte, und ihre eigenen Gewichtungen.

@ schabernack um 10:41

>An Ostern ist es die Auferstehung Jesus, was auch in der Evangelischen Kirche das Fest der Feste ist. <

Wenn sie von Lutheranern sprechen: Ostern ja, aber eben nicht die Auferstehung sondern der Kreuztod am Karfreitag.

Aber ja, gute show, mächtig Brimborium und so, sehr hübsch anzuschauen.
Das bringen die Lutheraner so nicht zusammen, da ist das ganze wieder mehr ein Gemeindefest mit gemeinsamem Singen und so.

Die katholische Amtskirche

Die katholische Amtskirche versteht es nicht, sich an den Erkenntnisgewinn und die Bedürfnisse von Menschen anzupassen. Bleibt das so, wird das ihr Ende sein. Wichtig wäre dann, dass Staaten die wichtige Rolle der Erziehung zu " Menschlichkeit " übernehmen.

11:06 von GeMe

«Die Kirchenaustritte insbesondere bei der katholischen Kirche sind auf Rekordniveau. In Köln z.B. sind die Termine in den Ämter auf Wochen augebucht.»

Nach Ostern Termin beantragen. Im Juni Termin bekommen.

Aber in Köln treibt auch Kardinal Woelki sein Unwesen.
Und Kardinal Meisner davor war noch schlimmer.

11:06 von GeMe

Das gibt mir Hoffnung.
.
in welcher Weise ?
Bringt es für sie persönlich was, ob einer an das goldene Einhorn glaubt,
oder 3 Pfund Rindfleisch ne gute Suppe ergeben

ach ja, warum speziell in der "katholischen" Kirche,

bei Folkloreveranstaltungen speziell bei Hochzeiten (Taufe Beerdigungen')
geben die doch häufig den kostenlosen Veranstalter dieser "Show" ab

@ 11:06 von Sausevind

Für mich ist das kein Gegensatz, einerseits auf kritische Punkte hinzuweisen und andererseits das positive in den Blick zu nehmen. Die Glaubwürdigkeit erfordert meines Erachtens sogar, unbedingt beides zu verbinden. Insofern gibt es auch keinen Gegensatz zwischen meinem Kommentar und dem von User*in SinnUndVerstand. Ich selbst kenne und unterstütze Christ*innen in kirchlichen und gesellschaftlichen Initiativen und Hilfswerke, die sich - bis hin zu struktureller und politischer Arbeit - für Randgruppen und an den Rand Gedrängte engagieren, von der Flüchtlingsarbeit über Entwicklungshilfe bis zur Tafelarbeit (auch im Kultursektor) und Obdachlosenhilfe.

10:41 von schabernack

Die Katholischen Kirchen mit dem Prunkvoll sind ja nicht nur Gebäude
.
Menschen stehen auf derlei Dinge
zugegeben, die einen nicht auf den Papst und die (kath) Kirche.
Eher auf ne tiefergelegte Karre, breite Reifen, toller Sound oder ne auffällige Lackierung.
Vielleicht auch auffällige Kleidung, paar Piercings oder Tattoos
... oder auch nur über besondere Blumen im Vorgarten dass es sich vom Nachbarn unterscheidet

@ 11:06 von Sausevind

Bisher habe ich Sie hier nicht so erlebt, dass Sie begründete kritische Fragen als "meckern" betiteln. Können Sie meine Kritik nicht doch auch nachvollziehen?

Noch eine Anfügung

Die Kirchen,so wie der Kölner Dom,oder das Ulmer Münster sind zwar alt,die hohen Türme wurden aber erst ende des 19 Jahrhunderts fertiggestellt.

11:08 von Naturfreund 064

«Haben die Protestanten immer noch den höchsten Kirchturm der Welt.
Das Ulmer Münster.
Der Kölner Dom kommt erst auf platz drei.
Wollte damit nur sagen,auch die Protestanten haben solche prunkvollen Gebäude.
Zumindest bei der Reformation übernommen.»

Früher mal war die Manie, mein Kirchtum muss der höchste sein.
Als der Dom zu Köln 1880 fertig wurde, war er das höchste Gebäude der Welt.
Da wollte wer im Schwabenland nicht sparen, aber noch höher sein.

So genau weiß ich das mit den Kirchen zu welcher Religion der Christen gar nicht. Die bezaubend schöne Kathedrale in Belém (Lissabon), wo der Sarg von Vasco da Gama steht, ist Katholisch. Die tolle Kathedrale in Quito auch, sowie alle anderen in Südamerika.

Der Petersdom ist gar nicht so sehr hoch.
Aber diese Kuppel macht Raum und Wirkung.
Und dann dazu diese Decken- und Wandgemälde.
Sehr schön … und irgendwie magisch.

11:41 von Sisyphos3 / @schabernack, 10:41

«Die Katholischen Kirchen mit dem Prunkvoll sind ja nicht nur Gebäude.»

«Menschen stehen auf derlei Dinge
zugegeben, die einen nicht auf den Papst und die (kath) Kirche.
Eher auf ne tiefergelegte Karre, breite Reifen, toller Sound oder ne auffällige Lackierung.»

Die tiefer gelegte Karre mit Boom-Boom-Soundsystem muss aber erst noch erfunden werden, die so viele lange Jahre frisch bleibt wie Kirchen, und wie der Dom zu Köln seit 1248.

Liegt auch daran, dass Kirchen nicht rosten, nicht zum TÜV müssen, und nicht wegen zu tief gelegt von der Polizei aus dem Verkehr gezogen werden können. Außerdem gehen in den Dom mehr Menschen rein, als die max. 5 auffällig lackierten mental Tiefergelegten in die Karre.

11:06 von Sausevind 09:11 von SinnUndVerstand

Das Meckern und Destruktivsein ist allerdings für einige dermaßen zentral, dass es unsere Gesellschaft vergiftet.

Jedenfalls bin ich Ihnen, SinnUndVerstand, dankbar, dass Sie noch das Positive sehen und erwähnen können - denn das genau ist die Osterbotschaft.

Schließe mich ihrer Meinung an. Nicht einmal an Ostern können diese Menschen ihr Destruktiv sein bleiben lassen.

Ihnen alle noch Frohe Ostern und bleiben sie Gesund.

@Sisyphos3 um 11:34

>bei Folkloreveranstaltungen speziell bei Hochzeiten (Taufe Beerdigungen')
geben die doch häufig den kostenlosen Veranstalter dieser "Show" ab<

Nicht kostenlos
1) nur für Zahler von Mitgliedsbeiträgen

2) lokal angepasste Pauschalen für Serviceerweiterungen wie Folkloristischen Dekor und Ambiente. Nur der Akt selber ist laut Gesetz kostenlos anzubieten.

Religion und Kirche

Persönlich finde ich dieses Thema aus historischer sicht sehr interessant.
Was das spirituelle und den Glauben speziell betrifft bin ich da lieber mal raus.
Will hier aber bestimmt niemanden zu nahe treten und jedem seine Freiheit das für sich selbst zu entscheiden.

11:33 von schabernack

Aber in Köln treibt auch Kardinal Woelki sein Unwesen.
Und Kardinal Meisner davor war noch schlimmer.
.
was tun bzw. taten die ?
"Schweinereien" dahingehend ihrer Untergebenen zu "schützen" und vertuschen
zugegeben das gehört bestraft
aber letztlich tut das jeder Schulleiter ... ?
oder hörten sie von einer Schule mit Rauschgiftproblemen und Lehrer werden auch lieber versetzt als gemeldet
ebenso wie Trainer im Sportverein oder Erzieher überall

11:49 von schabernack

Sie sollten sich mal die evangelische Friedenskirche Zur heiligen Dreifaltigkeit in Schweidnitz (Świdnica) ansehen. Sehr beeindruckend.

Zu den Kommentaren, die sich

Zu den Kommentaren, die sich damit befassen, ob Karfreitag, Ostern oder Pfingsten der höhere Feiertag für Christinnen und Christen ist:
Theologisch und spirituell betrachtet sind Karfreitag, Ostern und Pfingsten drei Seiten des gleichen Geschehens: Genau deshalb verdrängen Christinnen und Christen das Kreuz nicht - es ist der Ansporn zur Solidarität. Genau deshalb feiern sie Ostern - es ist der Grund der Hoffnung. Genau deshalb feiern sie Pfingsten - es ist der Beginn der Bewegung, des "Wir", das diese Solidarität und diese Hoffnung wirksam werden lässt.
Ist vielleicht eine ungewöhnliche Sprache hier für die Kommentare. Es sei mir an Ostern gestattet - und von denen, für die es fremd wirkt - bitte auch verziehen.

@ 12:08 von Mass Effect

Jetzt muss ich den Mituser "andererseits" in Schutz nehmen: Ich halte seine Gedanken nicht für "meckern" und nicht für "destruktiv", sondern für nachvollziehbar und auch wichtig, ganz so, wie der User selbst es dann ja formuliert hat (11:06): Es gibt nur Glaubwürdigkeit mit dem Blick auf das Ganze.

12:09 von Der Lenz

Nicht kostenlos
1) nur für Zahler von Mitgliedsbeiträgen

2) lokal angepasste Pauschalen für Serviceerweiterungen wie Folkloristischen Dekor und Ambiente.
Nur der Akt selber ist laut Gesetz kostenlos anzubieten.
.
1. nachdem meine Mutter 30 Jahre aus der Kirche ausgetreten war,
wünschte sich sich dann doch nen Pfarrer bei der Beeerdigung
der Pfarrer kam - kostenlos !
2. Was kostet denn ne kirchliche Hochzeit für Mitglieder ?
zugegeben das darauffolgende Fest mit 500 Gästen übernimmt die Kirche nicht :-)

12:05 von schabernack

warum wurden die Pyramiden gebaut ... und die stehen noch
warum das Tadsch Mahal
Menschen möchten sich eben verewigen
sei es als Einzelne (Grabmäler) oder in einer Gruppe (Kirchen)

Nachholbedarf

Im Artikel sagt Franziskus über Jesus:

"Er hat seine Gegenwart in das Herz der Welt eingepflanzt und lädt auch uns ein, Barrieren zu überwinden, Vorurteile abzubauen, auf die Menschen um uns herum zuzugehen und die Gnade des Alltäglichen neu zu entdecken."

Na da hat der Papst auch noch viel nachzuholen, wenn er seine eigene Botschaft ernst nehmen will, wie das jüngste Segnungsverbot für homosexuelle Paare zeigt.

Aber der Papst ist im Gegensatz zum postulierten römisch-katholischen Dogma eben nicht unfehlbar, sondern auch nur ein fehlbarer Mensch.

Kompromiss-Vorschlag für Kritiker:
Man sollte unterscheiden zwischen Kirche als Glaubensgemeinschaft und Kirche als Verwaltung. Was da im Kirchenapparat abgeht, darüber war auch Franziskus entsetzt bei seinem Amtsantritt. Es sei an seine erste Weihnachtsansprache im Vatikan erinnert, die zu einer Wutrede wurde. inzwischen scheint er sich aber mit dem Apparat arrangiert zu haben. Man hört in dieser Richtung jedenfalls nichts mehr.

um 11:41 von Sisyphos3 10:41 von schabernack

[,,...Die Katholischen Kirchen mit dem Prunkvoll sind ja nicht nur Gebäude..."]
.
,,Menschen stehen auf derlei Dinge
zugegeben, die einen nicht auf den Papst und die (kath) Kirche.
Eher auf ne tiefergelegte Karre, breite Reifen, toller Sound oder ne auffällige Lackierung.
Vielleicht auch auffällige Kleidung, paar Piercings oder Tattoos
... oder auch nur über besondere Blumen im Vorgarten dass es sich vom Nachbarn unterscheidet"

Ich mache mir nicht mehr so viel aus der Amtskirche. Aber über eins bin ich froh. Daß die Kirchen auf Petrus gesetzt wurden und nicht auf einen Sisyphus. Sonst stünde heute kein Dom in Kölle, sondern n Bungalow und der unterirdisch. Aber auch dafür ist der Christus am Kreuze unschuldig gestorben.

@ 12:08 von Mass Effect

Wenn für Sie berechtigte Kritik "destruktiv sein" ist, dann verdrängen Sie m.E. aber ganz schön. Jedenfalls habe ich da wohl ein anderes Verständnis von Ostern - augenzwinkernd und mit hoffentlich verständlichem Humor formuliert: Das "Schönfärben" sollte nur für die Ostereier gelten...
Ich wünsche Ihnen frohe Ostern - und bleiben auch Sie gesund.

11:41 von andererseits

«Bisher habe ich Sie hier nicht so erlebt, dass Sie begründete kritische Fragen als "meckern" betiteln. Können Sie meine Kritik nicht doch auch nachvollziehen?»

Ihre Kritikpunkte sind berechtigt. Nicht weniger berechtigt ist aber die Frage, wie lange noch weiter will die Katholische Kirche Scharen von Gläubigen aus der Kirche vertreiben … bis hin zum Kirchenaustritt.

Das Kölsch Katholisch ist jedenfalls dem Römisch Katholisch um Jahrhunderte voraus. Nicht umsonst stehen sich die Austrittswilligen in der Stadt in langen Warteschlangen die Füße platt, bis auch sie dann endlich dran sind beim Kirchenaustritt.

Das Kölsch Katholisch hat es längst satt, immer wieder solche traurigen Gestalten wie die Kardinäle Woelki oder Meisner in den Dom gesetzt zu bekommen. Wäre es nach Meisner gegangen, gäbe es nicht mal die Fenster mit dem magischen Licht von Gerhard Richter im Dom.
Wegen denen staunen Mio. von Touristen aus aller Welt.

Und mit Religion haben die Fenster nicht mal was zu tun !

es gibt auch jede Menge gottlose Menschen

die trotzdem wollen, dass die Leute anständig miteinander umgehen, und auch das ihrige dafür tun. Auch und sogar in diesem Forum, das tröstet mich immer wieder, und nicht nur zu Ostern.

Ich ärgere mich über den selbstgewählten Alleinvertretungsanspruch der Kirchen, dass nur der Gläubige sich für humanistische Grundwerte wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit einsetzte. Und auch hier und jetzt in diesem Thread drängelt sich das wieder nach vorne.

Ich behaupte von mir, so mit meinen Mitmenschen umzugehen, wie es die Kirchen eigentlich verlangen, und dass mir das manchmal besser gelingt als ihnen selbst. Und ich erwarte im Gegensatz zu ihnen noch nicht mal, dass man das - an Ostern oder sonst wann - besonders würdigt. Wo bleibt denn das Hohelied auf die Frosthörner dieser Zeit?

@GeMe

"Die Kirchenaustritte auf Rekordniveau" Am 04. April 2021 um 11:06 von GeMe

*

Wenn man über die deutsche Grenze nicht gucken kann, dann ja. Aber die Katholische Kirche agiert weltweit und da kann von Schwund nicht die Rede sein.
Die Kirche muss viele Kulturen unter einen Hut bringen. Sie sehen ja, was alleine innerhalb der EU los ist, wenn es darum geht eine einheitliche Linie zu finden.

Jedenfalls werden sich andere Kulturen bestimmt nicht danach richten, was hauptsächlich Nicht-Katholiken in Deutschland gerne in der katholischen Kirche hätten.
Ein wenig Bezug zu Realität muss sein.

@schabernack

"
Am 04. April 2021 um 11:49 von schabernack
11:08 von Naturfreund 064

«Haben die Protestanten immer noch den höchsten Kirchturm der Welt.
Das Ulmer Münster.
[...]

So genau weiß ich das mit den Kirchen zu welcher Religion der Christen gar nicht. Die bezaubend schöne Kathedrale in Belém (Lissabon), wo der Sarg von Vasco da Gama steht, ist Katholisch. Die tolle Kathedrale in Quito auch, sowie alle anderen in Südamerika.

Der Petersdom ist gar nicht so sehr hoch.
Aber diese Kuppel macht Raum und Wirkung.
Und dann dazu diese Decken- und Wandgemälde.
Sehr schön … und irgendwie magisch."

Ja, die Architektur der Kirchen hat was. Vor allem die der gotischen Kathedralen, wenn man bedenkt, mit welch einfachen Mitteln die Baumeister unglaubliche Kunstwerke geschaffen haben.

Mein persönlicher Favorit ist aber etwas moderner: Gaudis Sagrada Familia in Barcelona. Atemberaubend.

@schabernack, 10:20

Lobbyismus der unangenehmen Art und Selbsterhaltung sind in der Politik Kleinkinder im Vergleich zur Ausprägung beim einflussreichen Klerus im Vatikan.

Sie haben ein sehr naives Bild (deutscher) Politik.

Vor allem auch angesichts dessen, dass es für die Beschränkung der Priesterweihe auf Männer theologische Gründe gibt, die man kritisieren und modernisieren wollen, aber nicht einfach als "Lobbyismus" abtun kann.

Ich würde das fast als Verschwörungtheorie bezeichnen.

10:20 von schabernack

Nur aus der Erfahrung des Lebens, und ohne was gegen Alte Männer.
Der Club der über 80-Jährigen war noch nie der Antreiber von Modernisierung.
Das wird er auch nicht werden … und schon gar nicht im Vatikan.
.
keine Regel ohne Ausnahme !
sie erinnern sich an Angelo Roncall
ausser dass er das 2. Vatikanische Konzil einberief
und die Kuttenträger damit erschreckte,
dachte er auch über Geburtenplanung nach
(nachdenken steht da ich sprach nicht von Pille)

@ Naturfreund 064, um 11:08

re @ 10:41 von schabernack

"Hoch" ist nicht automatisch " prunkvoll ".

Manchmal will wer nur den "höchsten" ( nein, ich sag's nicht...)
Waren Sie mal in San Gimignano?

@andererseits, 11:39

- für Randgruppen und an den Rand Gedrängte engagieren, von der Flüchtlingsarbeit über Entwicklungshilfe bis zur Tafelarbeit (auch im Kultursektor) und Obdachlosen Hilfe.

Sie haben die Opfer der Pandemiepolitik vergessen.

Zugegeben, auch die Kirche hat hier noch Nachholbedarf, vergisst diese vielen, schwer getroffenen Leute aber nicht ganz.

12:08 von Mass Effect

«Schließe mich ihrer Meinung an. Nicht einmal an Ostern können diese Menschen ihr Destruktiv sein bleiben lassen.»

Aufmerksamkeit ist immer besonders groß, steht etwas besonders im Fokus. Die Kirche kann nicht erwarten, gerade bei ihrem wichtigsten Fest der Lithurgie … Ostern … solle das aber genau anders sein.

Es ist gar nicht anders denkbar, dass eine solche hervor gehobene Präsenz auch Anlass zu Nachdenken und Kritik ergibt. Es ist nirgendwo der Fall, dass Fokus Kritik vermindert, oder gar verbieten solle.

Weder im Positiven noch im Negativen. Zu Corona ist seit einem Jahr täglich Debatte über gut oder schlecht oder besser oder schlechter. Niemand kommt auf die Idee, das prinzipiell unangemessen zu fnden.

«Ihnen alle noch Frohe Ostern und bleiben sie Gesund.»

Jeder feiere Ostern so mit Gedanken, wie es ihm behagt, ohne dabei andere über die Maßen zu beeinträchtigen. Ob mit, oder ob ohne religiösen Hintergrund oder Rituale.

Oder entspannt als Agnostiker wie ich.

@geme, 11:06

Die Kirchenaustritte insbesondere bei der katholischen Kirche sind auf Rekordniveau. In Köln z.B. sind die Termine in den Ämter auf Wochen augebucht.

Das gibt mir Hoffnung.

Mir ehrlich gesagt auch. Wer wegen ein bisschen Kirchensteuer aus der Kirche austritt, hat dort sowieso nichts verloren.

Und was die Spalter unter den deutschen Austretern betrifft: Die habe ich sowieso nie verstanden. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl protestantischer Kirchen, in denen sich Kritik am Vatikan aus jeglicher Richtung befriedigen lässt.

Warum will man ausgerechnet, dass der Vatikan gegen sich selber protestiert? Und wie sollte so etwas funktionieren?

@...

M.E. sollte beides möglich sein: den Blick auf das Positive richten wie auch das anzusprechen, was nicht rund läuft. Nach meinem Eindruck möchten einige zweiteres (heute zu Ostern, bei bestimmten Themen oder auch generell) nicht.

Vielleicht sollte überlegt werden das Kommentieren gelegentlich in zwei Stränge aufzuteilen: einen für die, die sich kritisch zu einem Thema äußern möchten und einen für die, die allein das Positive hervorheben.

Oder wir lernen „auszuhalten“ das andere ein bestimmtes Thema aus einer anderen Perspektive betrachten als wir selbst, setzen uns damit mit mehr Gelassenheit (mein Osterwunsch) auseinander, wahlweise überfliegen wir diese Beiträge und fokussieren uns auf die Posts, die der eigenen Sichtweise näher sind bzw. diese bestätigen.

@11:34 von Sisyphos3: in welcher Weise ?

"Bringt es für sie persönlich was, ob einer an das goldene Einhorn glaubt,"

Ich persönlich freue mich für jeden, der es schafft diesen Firlefanz hinter sich zu lassen.

Dabei spielt es keine Rolle welchem imaginären Freund der Mensch vorher hinterher gelaufen ist (Gott, Allah, Jehova oder einer der anderen ca. 4997 erfundenen Freunde).

Immer daran denken: "Zwei Hände, die arbeiten, schaffen mehr als 100 Hände, die beten."

@von VictorJara

"Niemals die Hoffnung verlieren".
Ihr Beitrag hat mich tief berührt. Ich erkrankte vor einigen Jahren am Krebs und weiß wie wichtig es ist, hierbei die Hoffnung auf Heilung niemals zu verlieren. Mitfühlende Angehörige wie Sie stützen diese Hoffnung. Ich wünsche Ihnen das Beste und Ihrem Bruder völlige Genesung.

@Anderes1961 um 12:22

>Kompromiss-Vorschlag für Kritiker:
Man sollte unterscheiden zwischen Kirche als Glaubensgemeinschaft und Kirche als Verwaltung.<

Ich mach gerne eine Unterscheidung zwischen den Gläubigen, auch als Gemeinschaft und der Kirche an sich.
Aber die Kirche als Glaubensgemeinschaft bedeutet im Katholischen fall eben auch einen Glauben an die Verwaltung; an die Verwaltung von Gottes Gnade durch die Kirche. Das ist Glaubenssatz der Kirche als Glaubensgemeinschaft.
Das vielen Gläubigen das so egal ist wie die Unfehlbarkeit bedeutet das ich die Gläubigen vom Apparat getrennt sehen kann.
Der Glauben des Apparates an den Apparat (im Bekenntnis enthalten) kann man damit aber nicht in sich spalten.

@12:09 von Der Lenz: kostenlos

Wäre das was die Kirchen machen kostenlos oder wenigstens durch die Vereinsbeiträge finanziert, dann könnte es mir ja noch egal sein.
Solange aber der Staat und damit auch ich als Atheist die Kirchen und deren Einrichtungen (z.B. konfessionelle Kindergärten) jedes Jahr mit zweistelligen Milliardenbeträge aus allgemeinen Steuern finanzieren müssen, stelle ich fest, dass wir in einem Kirchenstaat leben.

@frosthorn

"[...] Ich behaupte von mir, so mit meinen Mitmenschen umzugehen, wie es die Kirchen eigentlich verlangen, und dass mir das manchmal besser gelingt als ihnen selbst. Und ich erwarte im Gegensatz zu ihnen noch nicht mal, dass man das - an Ostern oder sonst wann - besonders würdigt. Wo bleibt denn das Hohelied auf die Frosthörner dieser Zeit?"

Ich singe es. Aus vollem Herzen. Auch (oder gerade weil) ich ein durchaus Gläubiger Mensch bin. Ich glaube aber nicht an Gott als rauschebärtiges Wesen irgendwo im Universum, sondern als etwas metaphysisches. Außerdem sehe ich das Christentum vom Ursprung her. Jesus war kein Christ, er war Jude. Ich denke, Jesus gab es als historische Figur. Er war aber nur einer von vielen Predigern, die es damals gab, wenn auch ein sehr wichtiger. Wenn man die Worte Jesu vom Ursprung her, der jüdischen Tradition, betrachtet, bekommen die Evangelien plötzlich eine ganz andere Bedeutung und die Wunder erscheinen auf einmal gar nicht mehr so verwunderlich.

@ 12:30 von frosthorn

Da bin ich ganz bei Ihnen: Menschen setzen sich aus ganz unterschiedlichen Haltungen und inneren Motiven für humanistische Grundwerte wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit ein. Ich hofffe, Sie zählen mich nicht zu denen, die das irgendeiner Gruppe abspricht.

11:33 von schabernack

"Aber in Köln treibt auch Kardinal Woelki sein Unwesen.
Und Kardinal Meisner davor war noch schlimmer."
Nur dass der verstorbene Kardinal Meisner jetzt gar nicht so unpraktisch ist für Kardinal Woelki.Auf Meisner kann er ja jetzt die Hauptschuld in der Missbrauch Affäre ganz praktisch abschieben.

@Sisyphos3 um 12:16

>1. nachdem meine Mutter 30 Jahre aus der Kirche ausgetreten war,
wünschte sich sich dann doch nen Pfarrer bei der Beeerdigung
der Pfarrer kam - kostenlos !<

Guter Mann. Hat Regeln gebrochen.

>2. Was kostet denn ne kirchliche Hochzeit für Mitglieder ?<

K.a. Hatte kein, aber meine Schwester hat schon ein wenig geklagt, aber auch das Ganze Programm mit vollem, geschmückten Saal, Musik und Ansprache gebucht.

"Vorurteile abbauen"

fordert der Papst zwar von seinen Gläubigen,aber seine Glaubenskonkregation hat gerade erst wieder jede Segnung bei homosexuellen Paaren abgelehnt.Im Unterschied zu kirchlichen Segnungen selbst für Tiere und Autos. So tief kann man offenbar moralisch sinken mit dem Urteil über Mitmenschen. Und gleichzeitig wurde jahrzehntelang jeder homophober Missbrauch von Kindern durch Pfarrer verschwiegen und vertuscht . Es wäre sinnvoll, wenn der Papst über Moralfragen einfach mal 2 Jahre schweigen und Busse tun würde.....

12:40 von rossundreiter

«Vor allem auch angesichts dessen, dass es für die Beschränkung der Priesterweihe auf Männer theologische Gründe gibt, die man kritisieren und modernisieren wollen, aber nicht einfach als "Lobbyismus" abtun kann.»

"Theologische Gründe" sind immer von Menschen gedacht und gemacht.

Es war nicht der imaginäre Gott, der wem auch immer was in Tafeln aus Stein was zum Verkünden für die Ewigkeit eingeritzt hat. Was der Mensch erdenkt … das kann er auch wieder umdenken. Könnte er das nicht, könnte er sich im Wald neben den Baum gesellen, und für immer schweigen und im Wind mit den Armen rascheln..

Es ist genau diese Art von Umkehr der Zusammenhänge, die mich bei den Gläubigen der Unfehlbarkeit immer wieder auf's Neue vom Glauben abfallen lässt. Ad Eternitam et Amen …

«Ich würde das fast als Verschwörungtheorie bezeichnen.»

Wegen mir können Sie das auch als Tünnes & Schääl bezeichnen.
Über plattitüdenhafte Verschlagwortung lacht der Kölsche Agnostiker ganz besonders gerne.

Sakrale Gebäude/Kunst

um 12:19 von Sisyphos3 12:05 von schabernack

, ,warum wurden die Pyramiden gebaut ... und die stehen noch
warum das Tadsch Mahal
Menschen möchten sich eben verewigen
sei es als Einzelne (Grabmäler) oder in einer Gruppe (Kirchen)"

In sakralen Gebäuden und
in sakraler Kunst drücken sich Ehrfurcht, Demut und der Wunsch nach Teilhabe an der Herrlichkeit in der Überwindung irdischer Torheit und Begrenztheit aus. Nicht viele Menschen wollen oder können das verstehen, aber wer auch nur einmal in einem dieser Monumente des Geistes innehielt, ohne es für sein Album der vergangenen Begegnungen mit echter Gegenwart wegfotogafiert hat, versteht wie sich ein Gottesdienst anfühlt.

@12:27 von schabernack

Schön, dass Sie das wunderbare phänomenale Richter-Fenster im Kölner Dom ansprechen: Es verbindet in meinen Augen viele - wenn nicht sogar alle - Menschen in der "religiösen" Urtugend: dem Staunen. Und da meine ich eben auch alle Agnostiker*innen, Atheist*innen und Humanist*innen: Das Staunen verbindet uns auf eine Art und Weise, die das Funktionale, das Sagbare überschreitet.
Und dass der damalige Kardinal Meissner das Fenster harsch kritisierte, sagt eher etwas über seinen Kleingeist und Dogmatismus aus als über das Fenster und seine farbenfrohe Einladung, sich berühren zu lassen und zu staunen.

@Der Lenz

"Ich mach gerne eine Unterscheidung zwischen den Gläubigen, auch als Gemeinschaft und der Kirche an sich.
Aber die Kirche als Glaubensgemeinschaft bedeutet im Katholischen fall eben auch einen Glauben an die Verwaltung; an die Verwaltung von Gottes Gnade durch die Kirche. Das ist Glaubenssatz der Kirche als Glaubensgemeinschaft.
Das vielen Gläubigen das so egal ist wie die Unfehlbarkeit bedeutet das ich die Gläubigen vom Apparat getrennt sehen kann.
Der Glauben des Apparates an den Apparat (im Bekenntnis enthalten) kann man damit aber nicht in sich spalten."

Ja, die katholische Sichtweise ist mir durchaus bekannt. Auch wenn ich evangelisch bin. Jesus glaubte jedenfalls nicht an einen Apparat. Ganz im Gegenteil, er hat diesen Apparat immer wieder kritisiert. Der war ihm zuwider, etwa als er die Pharisäer liebevoll maßregelte, weil sie ihn fragten, ob man am Schabbat ein Kind aus dem Brunnen retten dürfe.

@andererseits @frosthorn @melancholeriker

es wird Sie vermutlich alle drei (weiß, dass Sie nicht religiös sind @frosthorn) überraschen, wenn ich Ihnen mitteile, dass ich aufgrund verschiedener Ihrer Posts im letzten Jahr meinen angedachten Kirchenaustritt erst einmal auf Eis gelegt hatte. Das soziale Engagement der Kirchen unterstütze ich, und Ihr "Jesus ist" @melancholeriker ist mir wirklich nahe gegangen, aber mit meinem Glauben, der mich in meiner Kindheit/Jugend sehr "getragen" hat, stehe ich seit über 30 Jahren eher auf wackeligen Füßen. Ein Aspekt: wie kann ich mich als evangelisch geprägte Frau mit einer "männlichen" (Vater, Sohn) Gottheit verbinden?

Im digitalen Zeitalter geht vieles

Ostergottesdienste kann man doch auch digital übertragen?
Wer gläubig ist, will doch nur die Worte des Pfarrers/Priesters hören. Das ist zu Hause am Bildschirm auch möglich.
Man muss doch nicht in eine "Präsenzveranstaltung" gehen?
Wer meint, dass das sein muss, dem ist es wohl wichtiger (als der Gottesdienst selbst) sich mit anderen zu treffen und genau das, ist aber kontraproduktiv.

Wie viele nicht mobile Bürger haben schon vor "Corona" die digitalen Gottesdienste regelmäßig angesehen?
Ich habe das probeweise auch schon getan und kann sagen:
Es geht doch ...

12:43 von harry_up

Nein,ich war noch nicht in San Gimiganano.
Habe jetzt den ersten Abschnitt von Wikipedia schnell gelesen.
Und nein,ich sage es jetzt auch nicht.
Etruskischer Ursprung diese Stadt,auch sehr interessant.

12:30 von frosthorn

>> Wo bleibt denn das Hohelied auf die Frosthörner dieser Zeit?<<

Habe es gerade angestimmt.
Mir geht´s wie Ihnen. Obwohl ich mit Religion nicht´s aber auch garnix am Hut habe, versuche ich nach ethischen Grundsätzen zu leben und mit meinen Mitmenschen umzugehen.

@ melancholeriker 13:22

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Sakralbauten stellen das Streben nach perfekter Harmonie und Ausgeglichenheit aus , dessen höchstes Ziel dessen Menschen sein soll . Für mich ist das Tadsch Mahal , das inspirierendste Monument.

13:22 von melancholeriker

In sakralen Gebäuden und
in sakraler Kunst drücken sich Ehrfurcht, Demut und der Wunsch nach Teilhabe an der Herrlichkeit in der Überwindung irdischer Torheit und Begrenztheit aus.
.
vielleicht !
vielleicht auch nur der Nachbarstadt zu zeigen,
dass man anhand der Kirche,
die man gerade baut, der anderen überlegen ist

"Niemals die Hoffnung verlieren"

Das ist aber bei unseren Kirchen und der aktuellen Politik nicht ganz einfach.

Ich bekomme Hoffung durch mehr persönliche Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

12:43 von Sisyphos3 / @schabernack, 10:20

«keine Regel ohne Ausnahme !
sie erinnern sich an Angelo Roncall
ausser dass er das 2. Vatikanische Konzil einberief
und die Kuttenträger damit erschreckte,
dachte er auch über Geburtenplanung nach.»

Nein … an den erinnere ich mich nicht.
Und selbst nur der Name ist mir unbekannt.

Zu welcher Zeit das 2. Vatikanische Konzil war, weiß ich auch nicht.
Genau so wenig sehe ich La Familia Borgia als repräsentativ für die Römisch Katholische Kirche von heute an.

Vielleich war Monsignore Angelo Roncall ein weitsichtiger Mann, der schon zu seiner Zeit mehr im Detail über Geburtenkontrolle nachdachte, als der Klerus im Vatikan von heute mit heutigen Möglichkeiten. Der empfieht zur Empfängnisverhütung ja die ganz große runde Pille zum Vor-Die-Schlagzimmertür-Rollen, die der Müller "Mühlstein" nennt.

Immer, wenn ich an den Papst und den Vatikan denke.
Werde ich zum Denker auf Japanisch:

法王  hoooo・Regel König|Der Papst
法王庁 hoooochoo・Regel König Büro|Der Vatikan

Kurz, knapp, klingt lustig.

Einmal ganz ehrlich

Als Kind in meiner Schulzeit musste ich fast jeden Sonntag in die Kirche.
Für mich war das total langweilig.
Heute befasse ich mich manchmal aber nicht so oft mit ausserbiblischen Erwähnungen von Jesus.
Tacitus oder Flavius Josephus wären hier zu erwähnen.Oder historisch greifbare Personen wie Johannes der Täufer und Pontius Pilatus.
Kopten und Thomaschristen auch interessant aber ein Punkt ab dem es schwierig wird.
Das befindet sich außerhalb das Bereiches vom Glauben.

um 13:08 von Der Lenz @Anderes1961 um 12:22

[>Kompromiss-Vorschlag für Kritiker:
Man sollte unterscheiden zwischen Kirche als Glaubensgemeinschaft und Kirche als Verwaltung.<]

,,Ich mach gerne eine Unterscheidung zwischen den Gläubigen, auch als Gemeinschaft und der Kirche an sich..."

Dies kann ich über Ihren gesamten Beitrag hinweg gut nachvollziehen und in inhaltlicher Konsequenz ist es unter dem Dach der christlichen Konfessionen überhaupt noch für viele Gläubige nur deshalb noch auszuhalten.

Daß nicht alle Pyramiden auf dem Fundament, eher aber auf der Spitze stehen, weiß jeder einigermaßen spirituell eingestellter und klar denkender Mensch in allen Kulturen, in denen es Hierarchien gibt, in denen das ,,Leichte" so schwerlich Haftung findet und rasch Auftrieb bekommt. In den meisten Basiskirchen aber arbeiten tolle Menschen in einer mehr oder minder begrenzten Öffentlichkeit mit Herz, ganz im Geiste Christi ohne Anspruch auf Aufmerksamkeit und Dank in Demut. Habe ich schon sehr oft erlebt in meinem Leben.

@margitt, 13:33

Wer gläubig ist, will doch nur die Worte des Pfarrers/Priesters hören. Das ist zu Hause am Bildschirm auch möglich.
Man muss doch nicht in eine "Präsenzveranstaltung" gehen?

Sie haben keine Ahnung vom katholischen Sakramentalismus und der Bedeutung der Heiligen Kommunion.

Und das an Ostern.

@Kaneel, 13:28

Ratlos lässt mich Ihr Beitrag zurück. Was, so frage ich mich, habe ich geäußert, das einen anderen Menschen bewegen könnte, entgegen anderer Pläne lieber doch noch Mitglied der Kirche zu bleiben? Haben Sie, @Kaneel, sich bei meinen Posts gedacht "meine Güte, dann werde ich womöglich ich noch so wie der!"?
Ich käme nie auf die Idee, jemandem nahezulegen, dass er seine Kirche verlässt, noch würde ich versuchen, mit jemandem über seinen Glauben zu diskutieren oder diesen gar argumentativ in Frage zu stellen. Ich kann mir unzählige Aspekte vorstellen, in denen es anderen Menschen ein Bedürfnis ist, sich von mir zu unterscheiden, aber als negatives Beispiel eines Atheisten?

@ 13:28 von Kaneel

Danke, das berührt mich. Und Ihre Frage und die damit verbundene Kritik an einem viel zu engen und letzlich falschen männlich dominierten Gottesbild teile ich ausdrücklich. Ich wünsche Ihnen Ihren ganz eigenen stimmigen Zugang zu Gott, der größer, inniger und geheimnisvoller ist als das, was Menschen aus ihr machen...

13:28 von Kaneel

Ein Aspekt: wie kann ich mich als evangelisch geprägte Frau mit einer "männlichen" (Vater, Sohn) Gottheit verbinden?
.
wie kann man damit ein Problem haben ?
Der Glaube wurde in einer Zeit und in einer Gegen aus der Taufe gehoben,
als die Welt eben in unseren Augen "männlich" betrachtet eher dominiert war.
Würde heute eine Religion geboren, wäre der Schöpfer vielleicht schwul oder Transgender ....
womöglich kein Mensch sondern ein Schaf, Esel oder Einhorn

@13:22 von melancholeriker

"In sakralen Gebäuden und
in sakraler Kunst drücken sich Ehrfurcht, Demut und der Wunsch nach Teilhabe an der Herrlichkeit in der Überwindung irdischer Torheit und Begrenztheit aus. Nicht viele Menschen wollen oder können das verstehen, aber wer auch nur einmal in einem dieser Monumente des Geistes innehielt, ohne es für sein Album der vergangenen Begegnungen mit echter Gegenwart wegfotogafiert hat, versteht wie sich ein Gottesdienst anfühlt."

Protzgebäude + aufwendigste Zeremonien wirken auf mich aber besonders wie irdische Torheit. "Monumente des Geistes" ist ja geradezu ein Oxymoron. Die grüne Wiese tut´s offenbar nicht, nur weshalb ist das so.

@schabernack, 13:22

„"Theologische Gründe" sind immer von Menschen gedacht und gemacht.

Es war nicht der imaginäre Gott, der wem auch immer was in Tafeln aus Stein was zum Verkünden für die Ewigkeit eingeritzt hat.
>> Was der Mensch erdenkt … das kann er auch wieder umdenken“

Das kann er - und das sollte er auch. Und zwar selbst. Denn genau dazu ist jeder Mensch mit der Fähigkeit zum Denken bzw. zur Vernunft begabt worden: Um sie sinnvoll zu nutzen. Sinnvoll heißt: Zum eigenen Nutzen wie dem seiner Nächsten (also der menschlichen Gemeinschaft bzw. der Allgemeinheit).

12:54 von rossundreiter

Das gibt mir Hoffnung.
.
auch das kann man so sehen !
Was haben Leute in einer Kirche, zu deren Grundsätzen sie nicht stehen, zu suchen ?
Dazu gehören nicht nur einfache Mitglieder, sondern auch Priester

@schabernack, melancholeriker e.a.

Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich in meinem Leben in einer Kirche war. Jedesmal war ich beeindruckt von dem Genie der Architekten, Baumeister und Künstler, die sie geschaffen hatten. Und ergriffen von ihrer Hingabe, mit der sie ihr Werk vollbrachten.
Ich fühlte auch die Bedeutung, die diese Orte für ihre "normalen" Besucher, die Gläubigen haben. Dass sie etwas suchen und finden, was ich in meiner begrenzten Spititualität nicht erfassen kann. Und war dann der Überzeugung, dass mir ein Aufenthalt dort nicht zusteht. Dass ich kein Recht habe, sie bei ihrer Einkehr, die ich eben nicht begreifen kann, zu stören. Fühlte mich eher wie ein Trittbrettfahrer, der Schönheiten genießt, die nicht von ihm und nicht für ihn geschaffen wurden.
Freuen Sie sich an den kulturellen Höhepunkten, die Sie in Köln oder sonstwo bestaunen können. Ich könnte es nicht.

13:54 von Dr. Cat

ist das Tadsch Mahal ein Sakral Bau ?
Im Sinne von Kirche/Moschee oder nicht ne Begräbnisstätte einer "großen" Liebe
Denke doch eher letzteres
sonst wären die niederen "Minarette" ja ne Gotteslästerung

ansonsten gebe ich ihnen Recht
das ist ein einzigartiges 'Gebäude
wenn man es durch den Eingang das erste mal erblickt

13:28 von Kaneel

«Ein Aspekt: wie kann ich mich als evangelisch geprägte Frau mit einer "männlichen" (Vater, Sohn) Gottheit verbinden?»

Sie sind ja Japanisch nicht eben uninteressiert.
Schauen Sie unter dem Stichwort: "Amaterasu" mal bei Wikipedia.

Amaterasu ist die Göttinmutter des Shintō. Mit ihr begann die Religion, und alles was daraus wurde. Ihre leibliche Tochter gebar den ersten Menschen, der auch leiblich gezeugt war. Sie ist die direkte leibliche Vorfahrin des Tennō in Japan.

Eine multi-theistische Religion mit quasi unzählbar vielen Göttern, animistischen Geistern, Kobolden, Fabelwesen. Sehr vielfältig, sehr bunt.
Ohne Dogmen, Gebote und Verbote, Strafen.

Der Weg sei der der Götter im Streben nach persönlicher Verbesserung mit dem Ziel von Vollkommenheit, die aber nie erreicht werden kann. Ein sehr phantasievolles Märchenbuch.

Die Teile ohne Gewalt im Götterreich sind wunderbare Märchen für zum Vorlesen für Kinder. Die Welt entgegnet dir immer so, wie du ihr selbst entgegen gehst.

13:59 von schabernack

Nein … an den erinnere ich mich nicht.
Und selbst nur der Name ist mir unbekannt.
.
wenn ihnen sein bürgerlicher Name nichts sagt
vielleicht sein anderer : Johannes XXIII

@ Anderes1961

Na da hat der Papst auch noch viel nachzuholen, wenn er seine eigene Botschaft ernst nehmen will, wie das jüngste Segnungsverbot für homosexuelle Paare zeigt

Homosexualität ist in den Paulusbriefen als Sünde benannt. Das wird sich niemals ändern.

@Melancholeriker

"Am 04. April 2021 um 14:05 von melancholeriker
um 13:08 von Der Lenz @Anderes1961 um 12:22

[>Kompromiss-Vorschlag für Kritiker:
Man sollte unterscheiden zwischen Kirche als Glaubensgemeinschaft und Kirche als Verwaltung.<]

,,Ich mach gerne eine Unterscheidung zwischen den Gläubigen, auch als Gemeinschaft und der Kirche an sich...

[...] In den meisten Basiskirchen aber arbeiten tolle Menschen in einer mehr oder minder begrenzten Öffentlichkeit mit Herz, ganz im Geiste Christi ohne Anspruch auf Aufmerksamkeit und Dank in Demut. Habe ich schon sehr oft erlebt in meinem Leben.

Wunderbar formuliert. Ich würde es allerdings erweitern wollen. In allen Glaubensgemeinschaften gibt es solche wunderbaren Menschen und Menschen, denen man lieber nicht begegnen will. Und ganz viel dazwischen.

Ob Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus oder was auch immer. Das spielt letztlich keine Rolle. Und wer von diesen Glaubensgemeinschaften nun Recht hat, das alleine weiß nur Gott.

Fassungslos wie rücksichtslos

Offenbar verteilt der Papst neben Corona auch noch Weihrauch-Aerosol. Und alles ohne Maske.

14:11 von andererseits

Und Ihre Frage und die damit verbundene Kritik an einem viel zu engen und letzlich falschen männlich dominierten Gottesbild teile ich ausdrücklich
.
vielleicht sollte man den Dekalog lesen
und das 2. Gebot beachten, das da lautet
".... Du sollst dir kein Bild von Gott machen"
und dazu gehört doch wohl auch dazu,
Gott keinem Geschlecht zuzuordnen

@schabernack, 13:59 (re 12:43 von Sisyphos3)

Ich habe mal fast zehn Jahre bei einer japanischen Firma gearbeitet. Dabei ist mir aufgefallen, dass das die von den japanischen Kollegen bei ihren Telefonaten mit der Heimat mit Abstand am häufigsten verwendeten Worte „Hai, hai“ waren. Wie ich von meiner Schwester, (die zufälligerweise bei einer anderen japanischen Firma ihre Ausbildung gemacht hat) erfahren habe, heißt das: „Ich habe verstanden“. Damit ist aber (hoffentlich) nicht vor allem „die Anweisung verstanden“ gemeint. Zumal es für diese Worte, wie diesem sehr aufschlussreichen Artikel zu entnehmen ist, noch viele andere Bedeutungen gibt: japandigest.de/alltag/sprache/japanischlernen/ja-nein-auf-japanisch/.

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