Ihre Meinung zu: Wäldern droht das nächste Dürrejahr

3. April 2021 - 8:10 Uhr

Bäume zapfen die Wasser-Reservoirs tief unter der Erde an. Doch die Wasser-Vorräte könnten auch in diesem Sommer knapp werden. Experten entwickeln Strategien dagegen. Von Birgit Schmeitzner und Claudia Plaß.

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Kommentare

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

"Das wasserreiche Deutschland sei früher 'von der Natur verwöhnt' worden, sagt Birner. Jetzt habe es die Chance, die künftige Nutzung der Ressource Wasser vorausschauend zu planen."

Beim damit im Zusammenhang stehenden Klimaschutz bleibt unsere Regierung leider weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ich hoffe, dass es beim Wassermanagement besser läuft.

Lebenswechsel notwendig

Ein sehr anderes Leben ist notwendig um den Klimawandel zu stoppen.
Sofort! Sonst können wir uns nur noch dem unvermeidlichen Ende des Lebens auf unserem Planeten fügen.

Wassersparen

Natürlich können wir Wasser sparen . Aber wenn wir weiter zulassen das in Gatzweiler 2 ,bei dem Abbau von Braunkohle die Natur nachhaltig zerstört wird ,wobei darauf hinzuweisen ist das Milliarden von Kubikmeter Wassers jedes Jahr aus dem Loch gepumpt werden muss . Dies trägt in doppelter Hinsicht dazu bei , das einerseits der Wassermangel der dadurch entsteht , Künstlich dem Naturschutzgebiet Schwalm -Nette zugeführt werden muss . Diese Gebiet liegt an der Grenze zu Holland , es würde ohne eine künstliche Bewässerung gar nicht mehr existieren . Das ist der erste Punkt meiner Kritik der zweite ergibt sich aus der Tatsache von ganz alleine das durch die Verbrennung von Braunkohle die Erderwärmung weiter zunimmt CO2 lässt Grüßen . Wer wirklich den Wald retten will wird an einer radikalen Änderung der Klimapolitik nicht vorbeikommen . Im Vorgarten steht eine Tanne die ist erst 20 Jahre alt ,sie hätte noch viel Zeit zu leben gehabt , nun ist sie am sterben . wir managen klar

Corona engt den Blick für

Corona engt den Blick für viele andere wichtige Themen ein: Das Engagement für Klima und Mitwelt bleibt weiter das mit der höchsten Priorität.

Es ist zu spät.

Das große Problem der Menschheit ist, dass sie unpopuläre und kostenintensive Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes nicht hinnehmen will, da diese erst in 20, 30 oder 50 Jahren nennenswert Wirkung zeigen.

Regierungen, die in ein paar Jahren wiedergewählt werden wollen, scheuen davor zurück. So auch wir, die die wirtschaftlichen „Nachteile“ nicht in Kauf nehmen wollen, da wir nichts mehr davon haben werden.

Ein - zunächst leider regional begrenztes - Umdenken wird erst erfolgen, wenn die ersten Küstenabschnitte quadratkilometerweise und dauerhaft überflutet wurden.

Wasser sparen fängt nicht erst bei der Landwirtschaft an

Auch in jedem einzelnen Haushalt sollten sich die Menschen anfangen, sich Gedanken über ihren Wasserverbrauch zu machen.
denn in nicht allzu ferner Zukunft ist es vielleicht nicht mehr selbstverständlich, dass jederzeit beliebig viel Wasser aus der Leitung kommt.

Dann ist es auch nicht mehr gleichgültig, ob beim Duschen 30 oder 130 Liter Wasser in den Abfluss laufen; und wenn nach 30 Schluss ist, ist auch Ende mit Entspannen unter der Dusche, und manch jemand wird sich eine andere "Duschtechnik" überlegen müssen.

@08:57 von Thomas D.

Das sehe ich etwas anders: Die Zustimmung zu den Grünen hat wesentlich damit zu tun, dass die Menschen deren klares Engagement für Klima- und Umweltschutz bis hin zu veränderter Verkehrs- und Energiepolitik schätzt und da lieber das Original als unambitionierte blasse Kopien wählt.

Experten-Supergau

Der Mensch denkt und Gott lenkt. Schön wär´s ja, wenn es so wäre. Die wenigsten Waldbauern werden wohl finanziell dazu in der Lage sein, aus dem Wald wieder ein Biotop zu machen. Stattdessen werden wieder mal von der UniversitätsPieke auf nur auf Wachstum getrimmte "Experten" die Waldbauern von einem ins nächste Desaster führen.

@ 08:58 von harry_up

Und zum Wasserverbrauch gehört auch der Blick auf den eigenen Speiseplan:
Etwa 125 Liter reines Trinkwasser verbraucht jede*r einzelne durchschnittlich jeden Tag für Waschen, Putzen, Hygiene etc.
Ein Schweineschnitzel von 250 Gramm verbraucht etwa 1.200 Liter Wasser. 250 Gramm Kartoffeln als "Beilage" verbrauchen 52 Liter.

@harry_up

Wobei das Wasser im Abfluss ja nicht verloren ist, sondern nach der Kläranlage auch versickert werden kann um den Grundwasserspiegel zu entlasten.

Jeden Tag mache ich mit meinen Hunden...

...zwei ausgedehnte Spaziergänge, die mich durch den Wald führen.

Es ist erschreckend, wie sich hier das Waldbild im letzten Jahr verändert hat, denn entlang des ca. einstündigen Weges stehen nur noch hier und da ein paar vereinzelte Fichten; die Stämme der gefällten Bestände lagerten entlang der zunehmend von LKWs zerfahrenen Waldwege und wurden inzwischen weitgehend abtransportiert.

Es sieht absolut trostlos aus derzeit, und nur sehr vereinzelt sind zaghafte Versuche von Wiederaufforstung zu erkennen.

Wenn man das

alles schon vorher weiß, warum lässt man dann neue Werke zu, die unglaublich viel Wasser benötigen, obwohl man weiß, das man damit an Grenzen beim Grundwasser stößt.
Rodet dafür Wald, dahinter sind Seen und Naturschutzgebiete, man macht also mit sehenden Augen, die Seespiegel werden fallen, Tierarten und sonstiges verschwinden.

Und dann macht sich angeblich Sorgen, wie der Artikel meint, der Zuzug kommt dann noch dazu, so ein Werk zieht viele an.
Erst gestern im TV kam so ein Ort wo viele hingezogen sind, und wo das Trinkwasser nicht mehr nutzbar ist.

Wie wäre es denn vorher mal zu denken, bevor man was macht oder genehmigt.

08:38 von Nachfragerin

Beim damit im Zusammenhang stehenden Klimaschutz bleibt unsere Regierung leider weit hinter ihren Möglichkeiten zurück
.
was hat denn unsere Regierung für Möglichkeiten ?
und zwar konkret und nicht das übliche Gelabere ....
700 Mill Tonnen CO2 produzieren wir hierzulande pro Jahr,
das könnten wir maximal einsparen.
Weltweit verglichen mit 1990 werden 11.000 Millionen Tonnen CO2 mehr erzeugt Jahr für Jahr.
Also wo liegen unsere Möglichkeiten ?
Ich bekomme mein Wasser aus dem Bodensee,
1 % des Zulaufes dort wird abgepumpt von der Bodenseewasserversorgung.
Ob es was ausmacht ob meine Klospülung jetzt 8 oder 10 l verbraucht, ich mit 50 l Dusche oder 70 ?
Dadurch sinkt der Bodenseepegel nicht
Vermute mal im Bayrischen Wald oder im Sauerland ist die Situation ähnlich
Wie das jetzt in Mecklenburg ist oder sonstwo in der Republik ... ?
Die haben nicht mehr Grundwasser dadurch, dass ich weniger verbrauche.

omg

Und das Alles, während Nestlé&Co. weiter das Grundwasser abpumpen und damit an mehreren Orten massiv den Grundwasserspiegel absenken? oO

Wer hätte es gedacht...

"Je bunter der Wald", desto besser für das Ökosystem. Es gehe also darum, Monokulturen zu ersetzen durch ein breites Artenspektrum mit mindestens vier Baumsorten, die zueinander passen.“

Monokulturen gibt es in der Natur nur in Ausnahmefällen. Nämlich da wo es eher lebensfeindlich ist.

Oder wo es einen evolutionären Vorteil bietet.

Und Wasser „sparen“ in diesem Sinne müssen wir auch nicht. Wasser gibt es genug. Wir müssen intelligenter damit umgehen. Ich höre schon wieder die ersten „Sparsamen“ im Sinne einer Freudschen Neurose „jubeln“.

Re-Naturierung von Flüssen und mehr Kontrolle über die Fliessgeschwindigkeit von Flüssen wäre wichtig.

Gerade die Kanalisierung von Flüssen verhindert, dass mehr Wasser in den Regionen bleibt und auch in tiefere Schichten vordringen kann.

Zumindest sollte man mehr Ausgleichsmaßnahmen schaffen, die diese Effekte kompensieren.

Warum legt man eigentlich

Warum legt man eigentlich nicht mehrere Stauseen als Wasserspeicher an, die man in den regenreicheren Monaten zur wenigstens teilweisen Problemlösung füllen könnte? Wenn ich immer wieder die Herbst- und Winter-Hochstände in unseren Flüssen beobachte und sehe, wie man das ganze Wasser schnell loswerden will, um Überschwemmungen zu vermeiden, denke ich mich immer gleich daran, wie sehr wir dieses einfach abgeflossene Wasser im nächsten trockenen Sommer brauchen werden. Da müßte doch endlich über die entsprechenden Lösungen nachgedacht werden.

@08:57 von Thomas D.

>> Das große Problem der Menschheit ist,

Wir sollten eventuell (mal wieder) das Konzept 'Kapitalismus' in Frage stellen. -.-

Bäume haben schon immer Wasser-Reservoirs

"tief in der Erde" angezapft; das ist ihr Recht für ihr Leben und das Wunderwerk ihrer Wurzeln. Aber, wohin zapft der Mensch dieses Wasser ab? - Mich verwundert, daß über Betriebswasserverbrauch gar nicht geredet wird. Sicherlich ist Betriebswasser nicht unbedingt Trinkwasser (in Kommunen aber doch!), es würde aber welches, würde es nicht vorher verbraucht. - Die großen Wasserverbraucher sind vor allem gefragt: Industrie, Bergbau, Landwirtschaft, Gärtnereien, Baumschulen - und sicherlich auch jeder Einzelne. Und wer jetzt noch den Straßenbau und sonstiger Erdversiegelung das Wort redet, hat den Schuß nicht gehört. -

Wassermangel

Dem Wald ist nicht geholfen, wenn wir weniger Wasser verbrauchen. Denn unser Wasserverbrauch hat auf den Grundwasserspiegel, zumindest in der Fläche, so gut wie keinen Einfluss. Das Absacken des Grundwasserspiegels wird nicht durch unseren Verbrauch erzeugt, sondern durch unterdurchschnittliche Niederschläge. Das Problem wird durch die Klimaänderung hervorgerufen. Westwetterlagen, die früher bei uns die Regel waren, sind mittlerweile zur absoluten Ausnahme geworden. Die letzte ist über ein Jahr her. Und nur solche Wetterlagen bringen uns den so genannten Landregen, der die Grundwasservorräte wieder auffüllen könnte. Aber auch dieses Frühjahr ist wieder von so genannten meridionalen Wetterlagen dominiert. Also Nord-Süd- oder Süd-Nord-Strömungen. Kalt und trocken oder warm und trocken.

@ Sisyphos3, um 09:55

Sie argumentieren mit Ihrer "Bodenseewasserverbrauchsrechnung" in etwa so wie jeder das gern tut:
"Was macht mein bisschen Luftverschmutzung, Wasserverbrauch, Heizungsverbrauch, Autofahren... schon aus angesichts...

Jeder - und ich nehme mich da nicht aus - vergisst oder verdrängt hält allzu gerne, dass wir nicht alleine es sind, die so denken.
Das geht im großen Maßstab weiter, wer hätte noch nicht das Argument gehört:

" Was kann Deutschland schon für das Weltklima tun, sollen doch erst mal die Amis, die Chinesen... "

10:14, offene Diskussion

>>Warum legt man eigentlich nicht mehrere Stauseen als Wasserspeicher an, die man in den regenreicheren Monaten zur wenigstens teilweisen Problemlösung füllen könnte?<<

Und dann wollen Sie die Wälder flächendeckend beregnen?

Da müssten Sie aber viele, viele Stauseen bauen. Sozusagen jedes Tal mit einer Sperre versehen.

Versuchen Sie doch einmal, sich das in der Praxis vorzustellen.

Regenreiche Monate gibt es übrigens kaum noch.

@wenigfahrer

"Wenn man das alles schon vorher weiß, warum lässt man dann neue Werke zu, die unglaublich viel Wasser benötigen" Am 03. April 2021 um 09:55 von wenigfahrer

*

Weil man vom Wassersparen alleine nicht leben kann.

@Sisyphos3:

Ist es auch für Sie - wie für Ihren Namenspatron König Sisyphos - die Strafaufgabe, immer wieder und immer wieder nur von sich allein, aber geltend für die Gesamtheit, Rechnungen aufzustellen? - Wenn 82 Millionen Menschen in Deutschland (ganz abgesehen von Industrie, Bergbau, Landwirtschaft pp.) nur genausoviel Wasser sparten, wie Sie es könnten, könnte es eine Sintflut auslösen. - Ja, wenn .... -

09:56, saschamaus75

>>omg
Und das Alles, während Nestlé&Co. weiter das Grundwasser abpumpen und damit an mehreren Orten massiv den Grundwasserspiegel absenken? oO<<

Hier nicht.

@ Nachfragerin um 08:38

>Beim damit im Zusammenhang stehenden Klimaschutz bleibt unsere Regierung leider weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ich hoffe, dass es beim Wassermanagement besser läuft.<

Das hängt sogar direkt zusammen.
Die Größten Wasserverbraucher hierzulande sind die Kühlsysteme der Großkraftwerke.
Die verbrauchen mehr als Landwirtschaft und Privatentnahme zusammen.
Mit Jedem AKW, Jedem Kohle- oder Ölkraftwerk das vom Netz geht Schonen wir diese langsam überstrapazierte Ressource.

Wie immer wenn Konservative regieren sind wir zu spät dran damit.

@ harry_up um 08:58

Der Private Wasserkonsum ist tatsächlich das geringste unserer Probleme hier; dafür würde es Locker reichen.

Sollte dieser nicht mehr gewährleistet sein wäre ich eher für Öffentliche Investitionen in Meerwasserentsalzungsanlagen. Die kann man auch mit Off-Shore-Energie effizient betreiben.

um 09:55 von Sisyphos3

,,Ich bekomme mein Wasser aus dem Bodensee,
1 % des Zulaufes dort wird abgepumpt von der Bodenseewasserversorgung.
Ob es was ausmacht ob meine Klospülung jetzt 8 oder 10 l verbraucht, ich mit 50 l Dusche oder 70 ?
Dadurch sinkt der Bodenseepegel nicht..."

Vollmundiger lässt es sich kaum zusammenfassen, wo es an Bewußtsein fehlt für das Hochrechnen vom eigenen Nabel weg. Bei 10000 Kurzduschern pro Großstadt gewinnt man schon einiges jährlich. Und das weltweit...

Ich glaube aber: Wenn alle Menschen gleichzeitig auf den Boden stampfen und
,,Ich" schreien, wird unser Bodensee überlaufen.

Bleiben Sie zuversichtlich

Das sind immer die Schlussworte von Ingo Zamperoni in den Tagesthemen. Leider sind Meldungen wie diese zum Zustand unseres Waldes traurig; vielleicht könnten die Tagesthemen mal jeweils am Ende so eine Zuversichts-Nachricht bringen, einfach einmal zeigen, wie man Probleme lösen könnte, es gibt ja genügend ermutigende Ideen. Es fehlt in Deutschland ein wenig Kreativität, positives Denken und Zuversicht! Und ich zumindest Gewinne dem Schlusswort immer etwas Hoffnung ab.

@ offene Diskussion um 10:14

>Warum legt man eigentlich nicht mehrere Stauseen als Wasserspeicher an, die man in den regenreicheren Monaten zur wenigstens teilweisen Problemlösung füllen könnte<

Um die im Artikel erwähnten Problemregionen im Osten anzusprechen:
Mann versucht die ehemaligen Tagebaue in der Lausitz, also was den Wasserfluss betrifft oberhalb Brandenburgs, zu Fluten ...nur das eben nicht genug Regen kommt, schon seit vielen Jahren nicht.

Auch in anderen Regionen der Welt leeren sich die als Reservoirs angelegten Stauseen immer weiter, ungefähr im selben Maß indem die Gletscher in den Gebirgen schmelzen.

@ offene Diskussion

Das ist wirklich eine gute und konstruktive Idee und die Stauseen könnte man auch noch zur umweltfreundlichen Energieerzeugung nutzen! Den Vorschlag würde ich ruhig mal dem Umweltministerium machen!

Stauseen

Natürlich sollte man mehr Stauseen anlegen, aber da wird die Umwelthilfe usw dagegen klagen. Im Artikel steht, Deutschland sei regenreich. Ja, von der Verteilung, zT nein von der Menge, 450mm jährlich in Teilen Ostdeutschlands im Schatten des Harzes. Die Wälder müssen zu trockenresistentere Baumarten hin umgebaut werden. Klimaschutz kann nur über internationale Vereinbarungen effektiv geregelt werden, da die ersten vier Verursacher, China, USA, Indien und Russland schon über 50% dieser Gase in die Atmosphäre lassen. Deutschland liegt dabei im Eins-Komma-Prozent Länderanteil. Trotzdem kann man mit gutem Beispiel vorangehen, - ändern wird das im Moment nichts, insbesondere da China, Indien und Russland kaum Maßnahmen durchführen. Für Russland ist die Klimaerwärmung dazuhin positiv, da es dort zu kalt ist. Das Kaspische Meer steigt übrigens wieder an und soll bis 2050 weiter ansteigen. Wir haben in manchen Welt-Regionen auch einen Anstieg des Regenfalls, zB Karamoja in Nord-Uganda.

@ um 09:55 von Sisyphos3

Wenn dank Klimaerwährmung die Alpengletscher geschmolzen sind, wird auch der Bodensee keinen Wasserzulauf mehr haben. Wie lange dort dann noch Wasser entnommen werden kann, kann man sicher ausrechnen.
Natürlich wird das noch 100 oder 200 Jahre dauern, aber Ihre Ururenkel werden das wahrscheinlich erleben, wenn sich nichts an unserem Umgang mit dem Klima ändert.

@ vriegel, um 10:02

Bekanntlich kennen Sie ja keine echten Probleme, das zeigen Ihre Corona -Kommentare ja auch immer wieder.

Die Monokulturen entstanden durch den enormen Holzbedarf u. a. durch Eisenbahn-, Brücken-, Haus- und vor allem Bergbau.

Ich habe vor 45 Jahren meinen damaligen Schülern gesagt, dass es irgendwann Kriege wegen Trinkwasser geben wird, damals noch unvorstellbar.
Das hatte ich mir nicht selbst ausgedacht, weil ich so schlau wäre, sondern davor wurde schon damals in der einschlägigen Literatur gewarnt.

Und "Flüsse regulieren oder renaturieren" geht nur, solange genügend Niederschläge fallen, so dass da überhaupt noch etwas zu regulieren ist, was da fließt.

Oh doch, Wasser sparen werden wir alle in absehbarer Zeit müssen, da bin ich absolut sicher.

@Pessimist001 um 08:47

"Ein sehr anderes Leben ist notwendig um den Klimawandel zu stoppen."

Da gebe ich Ihnen vollkommen recht!

"Sonst können wir uns nur noch dem unvermeidlichen Ende des Lebens auf unserem Planeten fügen."

Falls Sie meinen, dass mit dem Aussterben der Menschheit auch alles Leben auf der Erde vernichtet wird, sind Sie zu pessimistisch.
Die Menschheit begeht einen bewußten Selbstmord, welchen er eigentlich nicht machen will, aber er tut es, nur weil er meint die Wirtschaftsgesetze sind, gewissermassen, in Stein gemeißelt und können nicht abgeändert werden, während die Naturgesetze flexibel genug sind, um sich an unsere Wirtschaftsgesetze anzupassen. Was natürlich ein Irrtum ist. Aber, wenn die Menschheit diesen nicht gewollten Selbstmord begangen hat, und einige Arten mit zerstört hat, wird es die Natur weiterhin noch geben, aber anders.
Immerhin hat diese auch den Untergang der Dinosaurier, z.B, auch überstanden.

@Sisyphos3 - Ein paar Ideen für den Klimaschutz

09:55 von Sisyphos3:
"was hat denn unsere Regierung für Möglichkeiten ? und zwar konkret und nicht das übliche Gelabere ...."

1. Weniger Abhängigkeit von der Energielobby:
- sofortiger Kohleausstieg
- keine Entschädigungen/Subventionen für veraltete Kraftwerke oder unrentable Tagebaue
- Schaffung transparenter Strompreise (Deutschland hat den höchsten Strompreis weltweit!)
- Förderung von privater Stromerzeugung und -nutzung
- Ausbau des Ökostroms (die Windkraft wird mit immer neuen Auflagen sanktioniert)
- Förderung von Wasserstoff
- Anpassung des Stromnetzes

2. Weniger Abhängigkeit von der Autolobby:
- 130er Tempolimit
- keine Förderung von Dienstwagen
- Abschaffung beschönigender Energiebilanzen für SUVs
- Entwicklung von umweltfreundlichen Verkehrskonzepte
- kostenloser ÖPNV

3. Sonstiges:
- Güterverkehr auf die Schiene
- unkomplizierte Förderung von Wärmeisolierung
- Aufklärungskampagnen (z.B. an Schulen)

Siehe Spiegel-Artikel von gestern:
https://kurzelinks.de/fon5

@ um 10:19 von saschamaus75

Stimmt! Das wäre momentan tatsächlich die sinnvollste aller Fragen.

@Thomas D. um 08:57

Ich bin mir nicht sicher ob das Problem in den kurzsichtigen Politischen Entscheiden liegt:

Wenn die Bevölkerung Klimaschutz verlangen würde und ihr Wahlverhalten dementsprechend gestaltete würde ja entsprechend auch etwas passieren.
Die Probleme sind seit 50 Jahren bewiesen, die Prognosen bestätigt etc.
Das hat das Wahlverhalten aber nicht beeinflusst, und die Politiker die eben für "weiter so" standen wurden systhematisch denen vorgezogen die Umbau propagierten. Und die Politiker haben dann halt geliefert was bestellt wurde...

Weinanbau auf den südlichen Hängen betreiben

Wer aufmerksam in LockDown Zeiten im Wald z. B. zum Wandern unterwegs war hat festgestellt dass Fichte /Tanne an den Südhängen zur Aufforstung betrieben wurde.

Fichte/Tanne vertragen an solchen Anbauflächen das derzeitige warme und Regen arme Klima nicht. Die Bäume sterben ab.

Hier ist prakmatisches Umdenken angesagt.

Auf solchen Flächen sollte z. B. Rotweinsorten oder Weisweinsorten angebaut werden.

@ Sisyphos3

Das ist schon ein wenig zu kurz gedacht, wie Sie argumentieren! Wenn man die CO2 Belastung mal nicht dort abrechnet, wo sie entsteht sondern dort wo sie verbraucht wird wäre dann nämlich plötzlich doch Europa wieder mit an der Spitze. Alle Produkte, die wir z. B. aus China beziehen verursachen dort CO2 was aber letztendlich wir verursachen!

@Sisyphos3 - negative Wasserbilanz

09:55 von Sisyphos3:
"Weltweit verglichen mit 1990 werden 11.000 Millionen Tonnen CO2 mehr erzeugt Jahr für Jahr. Also wo liegen unsere Möglichkeiten ?"
> Unsere Möglichkeit liegt ganz klar in der Einsparung von CO2. Mit entsprechenden Technologien könnte Deutschland eine weltweite Vorbildfunktion einnehmen.

"Ich bekomme mein Wasser aus dem Bodensee [...]"
> Herzlichen Glückwunsch. Die meisten Menschen werden mit Grundwasser versorgt, dessen Bestände geschont werden müssen.

"1 % des Zulaufes dort wird abgepumpt von der Bodenseewasserversorgung."
> Wenn Sie sich vorstellen können, dass 110% des Zulaufs für die Wasserversorgung abgepumpt werden, dann könnten Sie auch das Problem anderer Regionen nachvollziehen.

@ offene Diskussion

"Warum legt man eigentlich nicht mehrere Stauseen als Wasserspeicher an,"

Platz-/Naturraumverbrauch, Praktikabilität, Kosten.

Und: In D. gibt's schon den ein oder anderen Stausee, vgl.
"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Talsperren_in_Deutschland"

um 08:57 von Thomas D.

Es ist zu spät.
Das große Problem der Menschheit ist, dass sie unpopuläre und kostenintensive Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes nicht hinnehmen will, da diese erst in 20, 30 oder 50 Jahren nennenswert Wirkung zeigen.
-------------
Das Problem ist, das der Mensch nicht zum Verzicht bereit ist.
Gerade jetzt in der Pandemie ist das sehr gut zu beobachten.

@ hurry up

Ich habe vor 45 Jahren meinen damaligen Schülern gesagt, dass es irgendwann Kriege wegen Trinkwasser geben wird, damals noch unvorstellbar.

Das war sehr klug, denn es gab immer schon Kriege um Trinkwasser, auch in der Bibel.

Das Klima

hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert.
Der Wald leidet mitunter sehr daran, besonders die Monokulturen. Nadelbäume, welche überwiegend für den Hausbau verwendet werden sind trockene Jahre Stress pur. Vor 60 Jahren wurde mein Großvater belächelt als unseren Wald mit Mischhölzern wieder aufforstete. Heute sind wir froh drum, kaum Borkenkäfer, kaum Sturmholz.
Wasser ist kostbar, dieses muss so sparsam wie möglich verwendet werden. Man muss deshalb nicht Veganer werden, nur umstellen von Masse auf Klasse.
Das Weltwetter hat sich verändert, etwas ändern können nur alle Länder der Erde zusammen. Es reicht nicht, wenn wir als kleines Land alles mögliche umsetzen, da ändert sich nur unser Gewissen nicht das Klima.
Leider können wir keine Glasglocke über Deutschland stülpen. :-)

Die Wassermenge bleibt gleich

Ist es nicht so, dass die gesamte Wassermenge auf unserem Planeten gleich bleibt? Das Wasser, das in Deutschland fehlt, ist also lediglich wo anders. Also kein Grund, sich global Sorgen zu machen.

Ganz D-Land

Ganz D-Land wasserreich??
Sorry - aber das ist sooo nicht richtig!

Es gab schon immer sehr niederschlagsarme Gebiete in denen es weit unter dem landesweiten Durchschnitt geregnet hat.

Ich selbst in der Nähe eines solchen Gebites geboren -> Artern war zu meiner Geburt der Nachbarkreis - heute gehört es zum Kyffhäuser-Kreis (Nord-Thüringen)

Heute wohne ich in Berlin - es heisst nicht umsonst märkische Streusand-Büchse...
..zum einen der Sandboden als "Geschenk" der Eiszeit - zum anderen der sehr geringe Niederschlag

Heimische Gehölze hier waren Birken und Traubeneichen - Bäume die gut mit wenig Wasser klar kommen...
..aber die Forste bestehen weitgehend aus Kiefern - die zwar auch mit wenig Wasser klar kommen
ABER
bei längerer Trockenheit springt die Waldbrandstufe recht schnell auf Maximum und dann ist in Brandenburg wieder der "Rote Teufel" los

jup - und genau jetzt in eine so trockene Gegend eine riesige Autofabrik setzen...
..wssertechnischer Irrsinn
*seufst*

@ 0_Panik um 11:06

>Fichte /Tanne an den Südhängen <

Nadelbäume werden an Hänge gepflanzt um Erosion zu reduzieren.
Nadelbäume sind Flachwurzler: Ihre Wurzeln bilden ein oberflächennahes ineinander verwobenes Netz das die Erde an den Hängen festhält und damit auch die Fähigkeit Wasser zu Speichern bewahrt....natürlich muss erstmal Wasser zum Speichern da sein.
Ist dieses nicht vorhanden wächst allerdings auch kein Wein.

Willst du Wald vernichten,

Willst du Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten. Das hat man erfolgreich getan und beschwert sich jetzt über die Folgen.

Und Ja, wir haben in den letzten Jahren Dürreperioden in den Sommermonaten gehabt, aber auch verglichen mit dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre regenreichere Vormonate.

Zudem habe ich noch in der Schule gelernt, dass Wasser sich im stetigen Kreislauf befinde und nur weil wir weniger Niederschlag in den letzten Sommern hatten, ist das Wasser nicht weg, wir haben kein Grundrecht darauf dass es bei uns als Regen runterkommt.

In Wälder pumpen

Ein Gedanke, man könnte überall in Deutschland große Becken (künstliche Seen) anlegen um bei viel Regen das Wasser in diese umzuleiten.
Dieses Wasser dann in höher gelegen Wälder pumpen damit es wie Regen in den normalen Umlauf kommt.

Nur so ein Gedanke.

um 10:54 von baumgart67

Das ist wirklich eine gute und konstruktive Idee und die Stauseen könnte man auch noch zur umweltfreundlichen Energieerzeugung nutzen! Den Vorschlag würde ich ruhig mal dem Umweltministerium machen!
---------------------
Was denken sie, um ein solches Objekt in Deutschland zu verwirklichen, dauert 30 Jahre.
Anbieten für solche Projekte ergeben sich bei der Renaturierung der Braunkohletagebaue .

Pragmatisch betrachtet...

Der Mensch schlechthin als multifunktioneller Überlebenskünstler wird mit oder ohne Wald weiterleben. Auch wenn das heutige Deutschland dereinst versteppt oder teils überflutet sein sollte... unsere Nachfahren werden sich an alle künftigen Umweltbedingungen pragmatisch anpassen. Und gewiß nicht darüber lamentieren, was man "früher" womöglich alles hätte "besser" machen können... zumal sich an die urdeutsche Regelungsmanie eh niemand mehr erinnern wird. Und auch um den "Wald" als Teil der Natur mache ich mir schon heute keine Sorgen... denn der wird sich je nach den Bedingungen auf natürliche Weise selbsttätig anpassen.

Unser heutiges Problem ist die Vorstellung, man könne und müsse Wälder ausbeuten und zu monetär wirtschaftlichen Nutzgebieten machen. Wohin das führt, zeigen uns heute verkarstete, ehemals waldreiche Weltgegenden. Doch im Gegensatz zu "Früher" (Schiffs- u. Hausbau, Brennmaterial) könnten wir "Heutigen" auf Nutzholz verzichten...

um 11:08 von baumgart67

Das ist schon ein wenig zu kurz gedacht, wie Sie argumentieren! Wenn man die CO2 Belastung mal nicht dort abrechnet, wo sie entsteht sondern dort wo sie verbraucht wird wäre dann nämlich plötzlich doch Europa wieder mit an der Spitze. Alle Produkte, die wir z. B. aus China beziehen verursachen dort CO2 was aber letztendlich wir verursachen!
---------------------------------
Und die Produkte die China von uns bezieht, zum Beispiel Autos, werden uns gutgeschrieben?
Das sind Milchmädchen Rechnungen.

@ hesta15 um 11:18

>Das Problem ist, das der Mensch nicht zum Verzicht bereit ist.<

Das Problem ist eher das propagandistisch immer auf dem Verzicht herumgeritten wird.
Ich finde den Fakt das Umweltschutz schon zu besserer Luftqualität und damit zu einem Zugewinn an Lebensqualität ist das Gegenteil von Verzicht.
Das selbe betrifft jeden einzelnen Punkt der Klimaschutzdebatte:
Nur 1/3 der StadtHaushalte verfügen über ein Auto, womit es für 2/3 Einzugewinn währe würden sie ihren Gerechten Anteil an öffentlichem Raum und Emissionsschutz zurückgewinnen . das ist nicht Verzicht.
Es ist auch kein Verzicht nicht weitere Kosten für den Gewinn dritter zu übernehmen, gerade wenn diese über den Umweg der Krankenkassen sozialisiert werden: es ist ein Zugewinn für jeden wenn diese wegfallen.

Kleine Teiche anlegen

Früher gab es im Wald mehr kleine Teiche und Weiher, die für mehr Versickerung gesorgt haben. Es wurde nicht so viel Wasser über Bäche und Flüsse direkt abtransportiert. Da könnte man was tun.

11:18, hesta15

>>um 08:57 von Thomas D.
Es ist zu spät.
Das große Problem der Menschheit ist, dass sie unpopuläre und kostenintensive Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes nicht hinnehmen will, da diese erst in 20, 30 oder 50 Jahren nennenswert Wirkung zeigen.
-------------
Das Problem ist, das der Mensch nicht zum Verzicht bereit ist.
Gerade jetzt in der Pandemie ist das sehr gut zu beobachten.<<

Viele wirksame Maßnahmen wären nicht einmal mit Verzicht verbunden. Sondern lediglich mit Veränderungen. Aber damit tun sich Menschen gern schwer. Es soll alles so bleiben, wie es immer gewesen ist. Das Öl soll weiter aus dem Boden sprudeln und die Kohle massenhaft verfeuert werden. Konzepte des 19. Jahrhunderts, die angeblich alternativlos sind. Oder bestenfalls noch durch Kernkraft zu ersetzen sind. Wir bekämpfen die Fehler von vorgestern mit den untauglichen Ideen von gestern.

Was kann ich schon tun

Klar, wenn ich dem 3.Sysyphus 1 Cent pro Monat schenke, nutzt das nichts. Wenn das aber nur die Hälfte der Bevölkerung macht, dann hat er tatsächlich sehr viel davon, und mir fehlt nichts. So einfach.

11:08, baumgart67

>>Wenn man die CO2 Belastung mal nicht dort abrechnet, wo sie entsteht sondern dort wo sie verbraucht wird wäre dann nämlich plötzlich doch Europa wieder mit an der Spitze. Alle Produkte, die wir z. B. aus China beziehen verursachen dort CO2 was aber letztendlich wir verursachen!<<

Interessanter Punkt.

Allerdings müsste man dann davon den CO2-Ausstoß abziehen, der bei der Produktion von Waren entsteht, die Europa nach China exportiert. Und das sind eine ganze Menge. China ist für Europa, was gern übersehen wird, ein wichtiger Exportmarkt.

@ 10:14 von offene Diskussion

Eine Frage: Woher soll das Wasser für die Stauseen denn kommen? Es gibt so gut wie keine regenreichen Monate mehr. Der Vorschlag läuft buchstäblich ins Leere. Hilft nichts: Wir müssen mit höchster Dringlichkeit die Abwendung der Klimazerstörung angehen.

Fehlende Eindringlichkeit

Wie schon richtig bemerkt wurde , liegt es am fehlenden Niederschlag hierzulande. Das Risiko ist schon immer vorhanden gewesen, tritt aber jetzt ein. Fehlende Umsetzung von EU Vorgaben, fehlende Eindringlichkeit von Regierenden, Kleckerbeträge für die Umgestaltung der Landschaft z.B. Bewässerung, Verspargelung durch Nadel- Monokulturen , verpasster Nord-Süd Anbau , Mischwälder Fehlanzeige, der Wert eines Forstes in Raummetern.
Ich sehe bei uns schon die nächsten Fichtenschonungen wachsen. Denken , vielmehr Umdenken sieht anders aus.
Ein positives Beispiel kenne ich aber. Vor 30 , bzw 20 Jahren hat ein Waldbesitzer, nach der Rodung , seine Schonungen eingezäunt und alles wachsen lassen was kam. Jetzt sind die Zäune weg und alles , auch die Fichte, ist gesund.

09:51 von harry_up

«Jeden Tag mache ich mit meinen Hunden zwei ausgedehnte Spaziergänge, die mich durch den Wald führen. Es ist erschreckend, wie sich hier das Waldbild im letzten Jahr verändert hat, denn …»

Das Bergische Land, in dem Sie Ihren Hunden den Wald zeigen, ist ja auch "mein Revier" seit Kindesbeinen an … ich bin Kölner von rechts vom Rhein. Früher mal war die Bucht ein Regenloch, wenn sich der Niederschlag mit dem Westwind am Bergland im Osten staute. Im BL gab es die Regentäler, wo es quasi immer nass war. Die Stadt Wuppertal war das Regenloch schlechthin.

Nierigwasser der Wupper gab es (so gut wie) nie, bei den kleinen Flüssen im BL auch nicht, eben so selten im Rhein. Rudern (zur Schulzeit) und Paddeln (danach) mache ich schon > 30 J. Das mit dem Wasser im Fluss hat sich sehr geändert.

Wie haben hier im 3-Seiten Innenhof der Bebauung eine große Rasenfläche, und hatten 15 große, 60 J. alte Nadelbäume. 12 mussten wir fällen lassen, weil sie wegen Wassermangel "standunsicher" wurden.

Die meisten unsrer Wälder

Die meisten unsrer Wälder haben ein Problem mit Schädlingen und der Trockenheit weil es Monokulturen sind mit Bäumen die eigentlich nicht in unsre Breiten gehören. Wuste man übrigens schon vor 45 Jahren als ich noch zur Schule ging. Natürlich gewachsene Mischwälder mit Buchen, Eichen und Kiefern haben kaum Probleme mit Ungeziefer und Trockenheit. Meist betrifft es nur die Forstindustrie Plantagen. Nichts desto Trotz müssen wir unser Leben umkrempeln und auch endlich Wasser sparen. In vielen Ländern dieser Erde stößt man auf Unverständnis wenn man erzählt das in Deutschland die Toiletten mir Trinkwasser gespült werden.

@ 11:27 von schwer gestört

Das ist zu kurz gedacht, denn die nutzbare Menge des Wasser ändert sich sehrwohl. Es sind eh nur 2,5 Prozent des Wassers Süßwasser, und zugänglich für die menschliche Nutzung nur etwa 0,3 Prozent. Die Menge nutzbaren Wassers ist weltweit betrachtet längst am Maximum, denn in vielen Regionen werden die Wasservorräte stärker genutzt als dauerhaft verträglich ist. Deshalb sind weltweit etwa ein Drittel (!) der größten Grundwassersysteme bedroht. Sie sehen: Es hat nichts beruhigendes, dass sich insgesamt die Wassermenge auf dem Planeten nicht verändert.

@ 11:45 hesta15 & 11:08 baumgart67

Es hat noch nie etwas gebracht, das globale Problem der CO2-Belastung durch Rechentricks oder Schiebereien zu vernebeln.

11:36, zerocool76

>>Und Ja, wir haben in den letzten Jahren Dürreperioden in den Sommermonaten gehabt, aber auch verglichen mit dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre regenreichere Vormonate.<<

Nein, das stimmt nicht.

Der letzte Monat mit überdurchschnittlicher Regenmenge war der Februar letzten Jahres. Und der war sozusagen ein feuchter Solitär.

Die Jahresniederschlagsbilanz der letzten vier Jahre war stark negativ.

11:36 von Michael O

alles möglich !
vorallem wenn man bedenkt, daass wir nicht unbedingt zu wenig Niederschläge haben
nur eben in der "falschen" Ecke unseres Landes.
Letztlich nützt es ja nicht wenn in Assam 10 m Niederschlag fällt,
und in der Sahara wo ein 1 mm fällt, dass die dort Wasser sparen,...

harry up, 09.51h

Auch ich bin täglich mit dem Hund unterwegs und sehe die Trockenschäden.
Selbst Kiefern/Föhren sind schon am Abdürren.
Zumindest wird in meiner Region großflächig versucht, mit angepassteren Bäumen aufzuforsten.
Der Erfolg wird sich erst in einigen jahren zeigen.
Auch die Weinberge mussten im vergangenen Jahr mit Flusswasser gegossen werden.
Das sind hundertausende Liter für einen Weinberg.
Wird in diesem Jahr u. U. nicht anders sein.

11:27 von schwer gestört

«Ist es nicht so, dass die gesamte Wassermenge auf unserem Planeten gleich bleibt? Das Wasser, das in Deutschland fehlt, ist also lediglich wo anders. Also kein Grund, sich global Sorgen zu machen.»

Für das Weltklima hat es große Bedeutung, in welcher Art das "Weltwasser" wo ist. Süßwasser flüssig, Süßwasser fest im Gletscher, Salzwasser im Meer. Diese Relation zueinander ändert sich gravierend.

Die Gletscher schmelzen, u.a. in den Anden, mehr noch im Himalaya. In S-Amerika versiegt die Wasserversorgung im Andenhochland, in Asien treten die großen Flüsse über die Ufer. Das mehr Süßwasser im Meer von den Gletschern beeinflusst Salzgehalt und Wasserdynamik im Meer. Salzwasser vs. Süßwasser = unterschiedliche Dichte = absinken / aufsteigen = Golfstrom.

Das Wasser aus DEU ist nicht auf direktem Weg in JAP. Im Regenland regnet es immer mehr wie die Sau mit Taifun. Ca. 20 Mrd. Euro hat das Hochwasser-Schutzsystem für Tokyo gekostet, 20 J. hat man gebaut. JAP säuft jedes Jahr mehr ab.

@zerocool76 um 11:36

>"Grundrecht auf Regen"<
Sie sind ein Spaßvogel, was?
>Und Ja, wir haben in den letzten Jahren Dürreperioden in den Sommermonaten gehabt, aber auch verglichen mit dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre regenreichere Vormonate.<

Äh, nein.
Gerade der Nordosten hat mittlerweile seit 10 Jahren einen negativen Verlauf der Wasserhaushaltsjahre: ein Monat regen zwischendurch reicht nicht für den von ihnen suggerierten Ausgleich.
Sicher: Brandenburg war immer schon die Trockenste Ecke Deutschlands, und es gibt einen Grund warum es vor allem aus Sand besteht.
Aber was im Zuge der Erwärmung, von der Deutschland überproportional betroffen ist passiert bedarf dezidierter Maßnahmen.
Der Kreislauf von dem wir alle in unserer Kindheit gehört haben beginnt halt andere Wege zu nehmen, und darauf ist zu reagieren.

11:40 von hesta15

trotzdem könnte man ja mal anfangen
und dies Braunkohleabbaugebiete, eignen sich bestimmt, Seenlandschaft, Feriengebiete, warum nicht
statt Kohle hat man Fische zum Verkauf

Zitat: "Sollte dieser nicht

Zitat:
"Sollte dieser nicht mehr gewährleistet sein wäre ich eher für Öffentliche Investitionen in Meerwasserentsalzungsanlagen. Die kann man auch mit Off-Shore-Energie effizient betreiben."

die bisherigen Entsalzungsanlagen (z.B. Umkehrosmose) lassen aber immer noch genügend Salz drin das es z.B. als Trinkwasser für den Menschen oder das Vieh unbrauchbar ist
auch zur Bewässerung von feldern taugt es nix - da es die Bodenversalzung zusätzlich puscht

das Niveau das die Entsalzung z.B. auf Kreuzfahrtschiffen hat - geht nur wegen der "kostenfreien" Abwärme der Schiffantriebe

Klimaproblem

Der Wassermangel nimmt vor allem wegen zu wenig Jahresniederschlag der auch noch zu ungleichmässig fällt seit Jahren stetig zu .
Das ist also vor allem ein Wetterproblem verursacht durch zu wenige feucht-nasse atlantische Strömungen und zu viele nordisch - trocken kalte oder südlich - trocken - heisse Wetterströmungen .
Und das wiederum ist eine Folge des Klimawandels .
Das wird uns leider zukünftig mit immer häufigeren trockenen Wetterphasen begleiten .
Natürlich kann man das System der Globalisierung und den Kapitalismus generell in Frage stellen , dann muss man in Zukunft aber beispielsweise auch auf Black Friday , Schnäppchenjagt im Internet , Beratung vor Ort und trotzdem billig kaufen bei Amazon und solche Dinge verzichten .
Ich glaube kaum daß diejenigen die immer das System infrage stellen wirklich auch konsequent ihr Einkaufs -und Konsumverhalten ändern .
So ehrlich sollte man schon sein und seine eigene Bereitschaft hinterfragen .

@saschamaus75, 10.19h

Natürlich der böse Kapitalismus.
Haben Sie sich mal die Umwelt in den sozialistischen Staaten damals und heute betrachtet.
So hat es bei uns noch nie ausgesehen.
Wenn 75 Ihr Geburtsjahr ist, dann bin ich fast doppelt so alt und weiß, wovon ich rede.

Richtig so

Das Ziel: Wälder wiederaufforsten und umbauen, und zwar so, dass sie besser mit "Trockenstress" umgehen können. Dann sind sie auch widerstandsfähiger gegen Schädlinge wie den Borkenkäfer.
#
Und bei der Neuaufforstung nur noch Mischwald und Bäume die im südlichen Europa heimisch sind.

Strategie?

"Experten entwickeln Strategien dagegen." - ich wüsste da etwas: eine landwirtschaftliche Reform und eine Abgas-Reform, die diesen Namen verdienen. Dadurch deutlich weniger Nitrat in Luft und Böden - und damit auch in den Wald. Und dann überleben hoffentlich einige Mykorrhizapilze. Diese werden von den Bäumen benötigt, um Wasser heranzuholen. Das schaffen sie auch in trockenen Jahren. Wenn sie fehlen (und sie werden durch hohe N-Werte verdrängt), sterben die Bäume. Leider scheinen die Experten diesen Zusammenhang nicht zu kennen. Ach ja - ich vergaß: das geht ja nicht.

Wäldern droht das nächste Dürrejahr...

Und mit Folgen, wie in dem Artikel angerissen, für den Wasserhaushalt und
auch für die Herausfilterung von CO 2.

Aber wieso geht man angesichts dieser Aussichten hin und holzt noch Wald ab ?
Dannenröder, sowie den Flensburger Bahnhofswald, der einem Hotel und einem Parkhaus weichen soll. Aber auch 16 Hektar in Frankfurts grüner Lunge, wo 1500 hochpreisige Wohnungen errichtet werden sollen.

@ schwer gestört

"Früher gab es im Wald mehr kleine Teiche und Weiher, die für mehr Versickerung gesorgt haben. Es wurde nicht so viel Wasser über Bäche und Flüsse direkt abtransportiert. Da könnte man was tun."

Das wäre eine sinnvolle Maßnahme. Ebenso müssen Flächen entdrainagiert werden und Flussläufe entgradigt und Überflutungsgebiete geschaffen werden. Der Niederschlag reicht, er muss nur die Möglichkeit haben in den Boden einzusickern und nicht schnellstmöglich abtransportiert.
Und: weniger Bodenversiegelung, Rückbau wo irgend möglich.

um 11:46 von Der Lenz

Ich weis nicht wie Sie zu der Annahme kommen, das nur 1/3 der Stadthaushalte über ein Auto verfügen.
Beispiel Düsseldorf:
EW 619294
Zugelassene KFZ 299625, gibt es in Düsseldorf nur Singlehaushalte?

Was für Gewinne Dritter werden über Krankenkassen sozialisiert?

Die Luftqualität in unserm Land, ist so gut wie nie zuvor, seit Beginn der Industriealisierung.

Jetzt erst,

wo praktisch jeder Landwirt mindestens eine Biogasanlage gebaut hat, die aufgrund staatlicher Projekte vom Steuerzahler gesponsert wurde, reift plötzlich die Erkenntnis, dass die dafür nötige Biomasse ungebührlich viel Wasser zum Wachsen verbraucht, und dieses doch besser für die Produktion von Nahrungsmitteln verwendet werden sollte. Da hätte man auch früher draufkommen können.
Vielleicht sollten wir die Biogasanlagen alle wieder einstampfen und dafür an deren Standorten von den Landwirten Windräder bauen lassen...mit entsprechenden steuerlichen Anreizen und Zuschüssen selbstverständlich.

11:43 von Zwicke

«Doch im Gegensatz zu "Früher" (Schiffs- u. Hausbau, Brennmaterial) könnten wir "Heutigen" auf Nutzholz verzichten …»

Möbel haben Sie keine, Sie sind Japaner.
Sitzen immer nur im Schneidersitz auf dem Boden.
Und schlafen auf dem Futon ohne Tatami-Matten drumrum.
Die haben Sie auch nicht … die sind ja aus Bambus.

Verschalungen auf Baustellen brauchen Sie keine.
Ihr Dachstuhl im Haus ist aus Pappe.
Ach nein … geht nicht … Pappe ist ja aus Holz gemacht.
Papier nutzen Sie auch nicht, Sie lesen nur E-Book, und ritzen Schrift in Stein für den Einkaufszettel. Weil Ihnen ja Nutzholz entbehrlich ist. Braucht kein Mensch und keine Sau.

Holz ist seit Menschengedenken auch Nutzholz. Die heutige Art ist häufig übertrieben und Raubbau. Das kann und muss man besser machen. Ohne Nutzholz als nachwachsender Rohstoff geht es gar nicht, und alle Versuche dazu sind plemmplemm.

Außerdem sind Holzfeuer in Form von Lagerfeuer Magie und Faszinosum.
Vom Kleinkind bis hin zu den ganz alten Menschen.

@ um 11:32 von Der Lenz

0_Panik um 11:06 wg. :
>Fichte /Tanne an den Südhängen <

11:32 von Der Lenz antwortete :
"...
Nadelbäume sind Flachwurzler:... und damit auch die Fähigkeit Wasser zu Speichern bewahrt....natürlich muss erstmal Wasser zum Speichern da sein.
Ist dieses nicht vorhanden wächst allerdings auch kein Wein..."

Nee. Ist nicht.

Wer in Corona Zeiten aufmerksam in Weinanbau Gebieten wandern war und sich mal mit Winzern unterhalten hat oder die Info-Boards in den Weinanbaugebieten mal durch gelesen hat, hat festgestellt das Weinstöcke sehr tief gehende Wurzel haben und zudem auf/in steinigen Boden wachsen.

Eine Bewässerung findet in Ausnahmefällen statt.

Insofern wachsen diese Weinstöcke sehr wohl auf den südlichen Hängen wo jetzt die vertrockneten und abgestorbenen Fichten/Tannen liegen oder noch stehen.

Ob der Boden für Weinanbau von höchster Güte ist dass müssen erfahrene Winzerinnen/er mal prüfen.

@ 12:12_heribix- kein Wasser „sparen“ nötig

Wasser gibt es genug auf der Welt. Die Erde ist zu 2/3 mit Wasser bedeckt.

Zudem ist „Sparen“ für mich in dem Zusammenhang ein eher pathologischer Begriff. Der spricht natürlich auch deswegen Millionen Menschen an. Das wusste schon Sigmund Freud.

Wasser zu „sparen“ kostet die Kommunen übrigens jedes Jahr Milliarden, weil man die Abwasserleitungen spülen muss, wenn zu wenig Abwasser durch die Rohre geht.

Gleichzeitig hat man 2-Rohr Systeme installiert, damit das Regenwasser separat abläuft und nicht die Kläranlagen überlastet.

Es geht also nicht um weniger oder mehr, sondern um richtig.

Da hakt es vor allem.

Aus dem selben Grund, weswegen wir das duale System haben, aber keine Tonne für Kunststoffrecycling.

12:12, heribix

>>Natürlich gewachsene Mischwälder mit Buchen, Eichen und Kiefern haben kaum Probleme mit Ungeziefer und Trockenheit.<<

Hier im Teutoburger Wald sterben auch die Buchen. Sie fallen einfach um. Eichen sind resistenter, aber auch in deren Kronen sehe ich mehr Totholz als früher.

@ Michael O

"In Wälder pumpen Ein Gedanke, man könnte überall in Deutschland große Becken (künstliche Seen) anlegen um bei viel Regen das Wasser in diese umzuleiten" Am 03. April 2021 um 11:36 von Michael O

*

Wir kriegen nicht einmal Stromtrassen hin, weil die Leute vor Ort das nicht wollen und Sie möchten Wasser sammeln und pumpen? Wo denn und wo lang?

Abgesehen davon ist das Problem mit Wäldern, wie bereits oft angemerkt, selbstgemacht. Es werden Bäume gepflanzt, die schnell wachsen und entsprechend mehr Wasser brauchen, um sie schneller abhölzen zu können.

Das angeblich ökologische Heizen mit Holz macht es nicht besser.

Es sind zu viele Menschen da, um nachhaltig leben zu können. Da machen 10% die das tun auch keine Wende.

@Miauzi um 11:31

>Heimische Gehölze hier waren Birken und Traubeneichen - Bäume die gut mit wenig Wasser klar kommen...
..aber die Forste bestehen weitgehend aus Kiefern - die zwar auch mit wenig Wasser klar kommen<

Die "Märkische Föhre", eine heimische Kiefernart heißt nicht ohne Grund so. Sie war schon immer Landschaftsprägend.
Birken können zwar gut mit Nährstoffarmen Böden aber sind auch eher Sumpfbewohner, und Sümpfe waren hier, in den Urstromtählern in die das Wasser von Norden wie Süden gleichermaßen einfloss ebenfalls sprichwörtlich: die bekannteste Theorie zum Ursprung des Namens von Berlin ist "Ort im Sumpf"-auf lokalslawisch.
Die Mischung war immer: oben Sand auf dem nichts wächst, und unten Wasser das die Fundamente von Gebäuden angreift.
Übrigens hat man daher hier früher auf Obstanbau gesetzt, ebenso Winterroggen, Rüben und eben den immer noch berühmten Spargel. Die mögen das so...aber nur solange das Grundwasser nicht zu tief sinkt sondern wie bisher schön oberflächennah ist.

@ 10:59_harry_up- groß Denken

Erbsenzählerei löst keine Probleme. Auch wenn viele Wähler und auch Politiker der Grünen das meinen.

Es gibt Untersuchungen zu dem Thema.

Als kurzes Fazit:

Nicht die vielen kleinen Dinge bringen was. Der Effekt von vielen kleinen einzelnen asketischen Verhaltensweisen bringt fast nichts.

Nein. Es sind die großen Dinge. Also die große Wirtschaft. Das Geld anders investieren. Die ganz großen Dinge anpacken.

Das bringt 100 mal mehr als alle kleinen zusammen.

Tut mir leid Sie da enttäuschen zu müssen.

Und zum Krieg ums Wasser: das gab es schon immer. Ist also keine Erfindung der Neuzeit.

Natürlich jetzt möglicherweise in anderen Dimensionen.

In Europa aber wenig Wahrscheinlich.

Fichte/Tanne an südlichen Hängen...

... Ist Unsinn.

Auf solche Wald Anbauflächen gehören Bäume mit tiefen Wurzeln.

Damit das Erdreich nicht vom Oberfächenwasser abgetragen und in das Tal gespült wird sind halt andere Maßnahmen gefragt.
Wie wäre es mal mit der uralten Terassenanbaumethode.

Fichte /Tanne gehört auf die Nordhänge.
Nur hier wachsen sie nicht so schön schnell und können nicht so schön schnell gutes Geld einbringen.

Wieso jetzt auf einmal die Bundeslandwirtschftsministerin die Waldbäuerinnen/-Bauern für deren falsche Anbauweise von Nutzwald entschädigen will bleibt unerklärlich.

@von Miauzi um 12:31

>die bisherigen Entsalzungsanlagen (z.B. Umkehrosmose) lassen aber immer noch genügend Salz drin das es z.B. als Trinkwasser für den Menschen oder das Vieh unbrauchbar ist<

Das ist aber eine Entscheidung bezüglich Aufwand/Kosten in Relation zu Durchsatz.

Meistens bedingt durch die Angepeilte Verwendung. Warum mehr Aufwand als nötig betreiben?

Es lässt sich durchaus eine stärkere Reduktion des Salzgehaltes erreichen, nur eben zu mehr Kosten, was sich durch Skalierung aber auch wieder ausgleichen lässt.

Ich habe nicht behauptet das Entsalztes Wasser in punkto Kosten mit Regenwasser mithalten kann.
Nur ist die Relation zu den Kosten zu Umsiedelung aus Dürregebieten (weltweit) zu setzen, und da ist dann glaube ich einiges drin.

Tolle Kommentare!

Würde sich die Politik sich genauso intensiv damit beschäftigen und entschlossen und unbürokratisch handeln, gäbe es einen Hoffnungsschimmer.
Um unangenehme Veränderungen kommen wir nicht herum. Es sei denn, wir vernichten unsere Welt recht vollständig.
(Klar bleiben einige Mikroorganismen übrig und es entsteht danach neues Leben)

Hoffung und positive Veränderungen machen die Veränderungen erträglicher.

Alles besser als ohne Hoffnung weiterhin alles zu zerstören

Wer zu spät lernt, den bestraft das Leben!

Schon zur zeit des "sauren Regens" wurde beklagt, dass viele Waldbauern die falschen Bäume anpflanzen. Statt Mischwälder aus ortsüblichen Laubbäumen, wurden damals schon lieber Monokulturen aus schneller wachsenden Nadelbäumen angelegt, die einen höheren Gewinn versprachen. Nun zeigt sich, dass dies wohl eine unternehmerische Fehlentscheidung war. Warum jetzt dies mit Steuergeldern "heilen"? Das ist doch eine klassische Klientelspolitik à la Frau Klöckner, eine Umverteilung von "unten" nach "oben", wie in ihrem "wirtschaftsfreundlichen" Resort üblich.

um 12:46 von hesta15

Das die Haushalte die Über Autos verfügen gerne mehrere haben ändert an der Verteilung nichts.

>Was für Gewinne Dritter werden über Krankenkassen sozialisiert?<

Umweltbelastungen aller art die durch Gewerbe verursacht werden und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

>Die Luftqualität in unserm Land, ist so gut wie nie zuvor, seit Beginn der Industriealisierung.<

Ja, dank Verschärfungen von Umweltauflagen innerhalb der Letzten Jahrzehnte. Umweltauflagen gegen die wegen des damit einhergehenden "Verzichtes" angekämpft wurde; Rauchgasentgiftung treibt die Preise in die Höhe, Katalysatoren sind unsozial und machen Autos unerschwinglich was Verzicht für den Kleinen Mann bedeutet etc.

Immer die gleiche Leier.

Ja, ich weis wie es davor war.
Ich habe es erlebt.
Davor war Pseudokrupp, von dem nie bewiesen wurde das er mit schlechter Luft zusammenhängt (so wie auch Rauchen nichts mit Lungenkrebs zu tun hatte), eine Standardkinderkrankheit. -> externalisierte Kosten.

@ Bernd Kevesligeti um 12:39

>Aber wieso geht man angesichts dieser Aussichten hin und holzt noch Wald ab ?
Dannenröder, sowie den Flensburger Bahnhofswald, der einem Hotel und einem Parkhaus weichen soll. Aber auch 16 Hektar in Frankfurts grüner Lunge, wo 1500 hochpreisige Wohnungen errichtet werden sollen.<

Weil der öffentliche Druck um dies zu verhindern nicht groß genug ist.
Wäre er es wäre der Juristischen Hebel des Gemeinwohls ja nutzbar.

12:32 von DerVaihinger

" @saschamaus75, 10.19h

Natürlich der böse Kapitalismus.
Haben Sie sich mal die Umwelt in den sozialistischen Staaten damals und heute betrachtet.
So hat es bei uns noch nie ausgesehen.
Wenn 75 Ihr Geburtsjahr ist, dann bin ich fast doppelt so alt und weiß, wovon ich rede."

.,.,.,

Alter schützt vor Torheit nicht.

Der Kapitalismus ist auch dann eine unserer größten Gefahren, wenn Sie behaupten, der Sozialismus sei der Gegenentwurf zum Kapitalismus.

Letzteres ist eben die erwähnte Torheit.

Die wirkliche Alternative zum Kapitalismus ist noch nie erprobt worden.

Das Entstehen des Kapitalismus war seinerzeit auch unerlässlich, weil sonst das Elend komplett über die Menschen gekommen wäre.

Nun aber ist der Kapitalismus zu einer hohen Gefahr geworden.

Es gilt, die Vorteile des Kapitalismus zu bewahren und die fast mörderischen Nachteile durch andere Vorteile zu ersetzen.

Man ist - in Deutschland - auch schon auf dem Weg dazu, aber es muss nun sehr viel rascher geschehen.

12:39 von Bernd Kevesligeti

«Aber wieso geht man angesichts dieser Aussichten hin und holzt noch Wald ab ?
Dannenröder, sowie den Flensburger Bahnhofswald, der einem Hotel und einem Parkhaus weichen soll. Aber auch 16 Hektar in Frankfurts grüner Lunge, wo 1500 hochpreisige Wohnungen errichtet werden sollen.»

Baumbestand in Städten "weg zu machen" ist gar nicht klug. Vegetation in den Städten hilft Hitze mindern, macht das regionale Klima viel besser. In den großen Städten in Asien begrünt man Dächer & Fassaden, weil die Bebauung so eng & dicht ist, dass es schon lange keinen "Stadtwald" mehr gibt. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite ist Bedarf an Wohnraum. Hierbei das Dilemma … dicht in der Stadt … oder viel Flächenverbrauch außerhalb. Da mag es besser so sein … dort besser andersrum. Kann man wohl nur lokal richtig bewerten & entscheiden.

"Der Dannenröder & Der Hambacher" sind Schlaglichter von Mini-Wäldern, die an der Problematik im Großen gar nichts ändern, blieben beide. Ohne Regen dürsten sie.

um 12:41 von asimo

"Früher gab es im Wald mehr kleine Teiche und Weiher, die für mehr Versickerung gesorgt haben. Es wurde nicht so viel Wasser über Bäche und Flüsse direkt abtransportiert. Da könnte man was tun."

Das wäre eine sinnvolle Maßnahme. Ebenso müssen Flächen entdrainagiert werden und Flussläufe entgradigt und Überflutungsgebiete geschaffen werden. Der Niederschlag reicht, er muss nur die Möglichkeit haben in den Boden einzusickern und nicht schnellstmöglich abtransportiert.
Und: weniger Bodenversiegelung, Rückbau wo irgend möglich.
---------------------------------
Ich kenne keine Gemeinde in unserem Landkreis wo nicht Flächen in Industrie- oder Wohngebiete umwandelt werden. Ein regelrechter Wettlauf was Bodenversiegelung angeht.

Am 03. April 2021 um 10:41 von Tada

" Weil man vom Wassersparen alleine nicht leben kann. "

Das ist soweit erst mal richtig, aber ohne Wasser kann man auch nicht leben, da nützt dann Geld auch nichts mehr.
Und es kommt ja darauf an, was man ansiedelt, gibt auch Dinge die nicht diese Mengen an Wasser verbrauchen.
Außerdem wird ja nicht nur der Mensch geschädigt, sondern auch gleich noch die Umwelt, inklusive aller Tierarten die in und von den Seen leben.
Und die Menge an Menschen leben ja jetzt in der genannten Region auch ganz gut, vielleicht nicht super reich, aber gut Ländlich.

11:36 von zerocool76

Willst den Wald du schützen,
sorg für Pfützen, Pfützen, Pfützen...
Reimt sich auch.
Die Fichte war der Baum des Jahres 2017. Bei ihr zeigt sich tatsächlich Wasserknappheit sehr schnell über Krankheiten. Was die Nährstoffversorgung angeht, ist die Fichte anspruchsloser als andere, aber sie braucht eben im Vergleich zu anderen Baumarten mehr Wasser. Deshalb ist es wichtig, Fichtenstandorte zu erhalten, die das gewährleisten können.
Und Sie haben in der Schule etwas richtiges gelernt, nämlich das sämtliches Wasser im Kreislauf bleibt - allerdings lernen Schüler*innen heute hoffentlich auch, dass sich durch die menschenverursachten Klimaveränderungen auch die Kreisläufe verändern und damit, wo wann welches Wasser zur Verfügung steht.

It's the climate change, stupid!

Wie Forist fathaland slim richtig beschreibt, werden die Probleme in unseren Wäldern auch durch die im Zuge des Klimawandels zunehmenden meridionalen Wetterlagen (Nord-Süd- oder Süd-Nord-Strömungen, verbunden mit Trockenheit) beschleunigt. Plakativ betrachtet, werden unsere Wälder und Forsten im Sommer "heiß geföhnt". Pflanzenverfügbares Wasser im Boden geht so rasch zur Neige.
Dass das für Flachwurzler wie die Fichte nicht lange gutgehen kann, ist klar. Von Fichtenforsten als ein über Jahrzehnte relativ zuverlässiges "Holzwarenlager" können wir uns also in Kürze verabschieden. Richtig besorgniserregend ist aber, dass in Teilen der Republik sogar schon Rotbuchenbestände anfangen zu kollabieren. Die Art bildet seit Jahrtausenden das Rückgrat unserer Waldökosysteme. Wenn sie langfristig ausfällt, hätte das gravierende ökologische (und andere) Konsequenzen. Und nein, ich neige nicht zur Hysterie.

„Wäldern droht das nächste Dürrejahr“

Man „gewöhnt“ sich offenbar an alles.

Zu viele Menschen offenbar auch an Dinge, deren Auswirkungen letzten Endes fatal sind - für sie selbst wie alle anderen auch. Denn die Naturgesetze gelten bekanntlich überall und machen sich logischerweise auch überall bemerkbar. Wie inzwischen immer häufiger immer mehr Menschen überall auf der Erde, am eigenen Leibe zu spüren bekommen (wie es beim Klimawandel und dem Verlust an Artenvielfalt der Fall ist).

So wie sich aber auch inzwischen jeder an den Umgang mit neu „erfundenen“ Instrumenten wie der IT gewöhnt hat. Und die kann man - wie jedes andere Instrument auch (z.B. Feuer, Schere, Messer) - sinnvoll bzw. konstruktiv nutzen oder aber, ganz im Gegenteil, zum Zwecke der Zerstörung.

Umso wichtiger, dass jeder jede sinnvolle Möglichkeit nutzt (nutzen kann), dem sich immer mehr verstärkenden „Trend“ zur Umweltzerstörung etwas entgegenzusetzen (siehe dazu tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/app-nachhaltigkeit-oekologischer-rucksack-101.html)

12:50 von 0_Panik

«Nadelbäume sind Flachwurzler:... und damit auch die Fähigkeit Wasser zu Speichern bewahrt....natürlich muss erstmal Wasser zum Speichern da sein.
Ist dieses nicht vorhanden wächst allerdings auch kein Wein...»

«Nee. Ist nicht.»

Doch. Ist doch so.

«Wer in Corona Zeiten aufmerksam in Weinanbau Gebieten wandern war und sich mal mit Winzern unterhalten hat oder die Info-Boards in den Weinanbaugebieten mal durch gelesen hat, hat festgestellt das Weinstöcke sehr tief gehende Wurzel haben und zudem auf/in steinigen Boden wachsen.»

Wein wächst auch nicht ohne Wasser, und es ist kein Jesus mehr unterwegs, der den Grundwasserspiegel eben dort nicht absinken lässt, wo der Wein wohnt. Wenn es weiter so viel mehr warm wird, dann kann man auch weiter nördlich Wein anbauen, wo das wegen zu kalt früher gar nicht möglich war.

Erst mal braucht die Traube Wasser. Dann kommt Jesus, verwandelt den Wein zurück in Wasser. Damit gießt der Bauer seine Felder, und der Förster seinen Wald.

12:54, Tada

>>Es sind zu viele Menschen da, um nachhaltig leben zu können. Da machen 10% die das tun auch keine Wende.<<

Für den Löwenanteil des CO2-Ausstoßes sind weniger als 10% der Menschen verantwortlich.

Wenn Sie sich etwas näher mit dem Thema „ökologischer Fußabdruck“ beschäftigen wollen, empfehle ich folgende Seite:

„https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet“

Schuld ist zum Teil die Forstwirtschaft

Man holzt nämlich den Wald erst recht beschleunigt massiv ab, um das wertvolle Holz noch rechtzeitig wirtschaftlich verwerten zu können!

Selbst beobachtet: nachdem der Sturm zahlreiche Bäume gefällt hat und damit zusätzliche Einfallsschneisen für Starkwinde geschaffen hat, rücken die „Harvester“ der kommunalen Forstbetriebe an um noch schnell noch mehr Holz einzuschlagen, bevor es „zu spät“ ist.

Von Nachhaltigkeit keine Spur.

Der Staat schaut gelangweilt zu. Richtig wäre es gewesen, bereits seit 2018 den Holzeinschlag zu verbieten und den Kommunen und Bezirken und privaten Waldbesitzern evtl. Ausgleichszahlungen anzubieten.

@ vriegel, um 13:03

re @10:59_harry_up

Sie kennen den Spruch "Kleinvieh macht auch Mist"?
Natürlich bringen große Dinge sofort Sichtbares, doch das ist wie mit dem Containerschiff - bringen Sie die erstmal in Bewegung...

Ja, und das Argument mit dem Krieg um Wasser, da hatte ich doch gedacht, richtig verstanden zu werden. Ich meinte weder biblische Zeiten noch Orte.
Letztes Jahr wurde hier, in Deutschland, bereits Trinkwasser knapp, Rasensprengen war in einigen Gemeinden unter Strafandrohung verboten, und die Talsperren sind immer noch nicht wieder so voll, wie sich die Trinkwasserverbände das wünschen.

Es hängt, da muss ich User fathaland slim widersprechen, sehr wohl alles zusammen.

@ Achim Abt

"Nun zeigt sich, dass dies wohl eine unternehmerische Fehlentscheidung war. Warum jetzt dies mit Steuergeldern "heilen"?"

Weil die Lobbyisten der Monokulturen-Besitzer dem Landwirtschaftsministerium die dumme Lüge eingepflanzt haben, dass Baum-Monokulturen Wälder wären, die es zu schützen gelte.

Ein Fichten-Feld ist kein Wald, erfüllt nicht dieselbe Funktion im Ökosystem wie ein Wald und ist deshalb genauso wenig schützenswert wie die Profitgier, aus der es angelegt wurde.

Am 03. April 2021 um 13:43 von hesta1

Was Sie schreiben, trifft auf die Hälfte aller Probleme zu, deshalb möchte ich mich anschließen.
Es ist einfach so, mehr Menschen brauchen Arbeitsplätze und Wohnungen, Land und Wasser sind aber endlich, nur will das keiner hören.
Wie bei allen Dingen, die Menge macht es, die Zukunft wird zeigen was die Politik falsch gemacht hat, ich schreibe extra nicht wir oder die Menschen.
Denn wir Menschen sitzen zu 99,99 Prozent nicht an den Schalthebeln, sondern nur ein ganz geringer Teil.

@harry_up 09:51

Zitat: "Jeden Tag mache ich mit meinen Hunden zwei ausgedehnte Spaziergänge durch den Wald.

Es ist erschreckend, wie sich hier das Waldbild im letzten Jahr verändert hat, es stehen nur noch hier und da ein paar vereinzelte Fichten; die Stämme der gefällten Bestände lagerten entlang der zunehmend von LKWs zerfahrenen Waldwege und wurden inzwischen weitgehend abtransportiert.

Es sieht absolut trostlos aus derzeit, und nur sehr vereinzelt sind zaghafte Versuche von Wiederaufforstung zu erkennen."

Ja, kenne ich auch. Ich habe keine 100m zu einem bay. Staatsforst, den ein gewisser Finanzminister Söder als umfänglich auszubeutenden Wirtschaftswald deklariert hat. Da fahren dann die tonnenschweren Harvester mit 40cm breiten Reifen durch den Wald und verdichten den Waldboden, der auch noch das hiesige Wasserreservoir enthält.

12:37, schiebaer45

>>Und bei der Neuaufforstung nur noch Mischwald und Bäume die im südlichen Europa heimisch sind.<<

Die halten dann bis zum nächsten arktischen Ausbruch durch.

Dieses Jahr hatten wir ja einen, im Februar. Meiner Tulpenmagnolie sind mindestens 50% der Blütenknospen erfroren, und die waren noch nicht einmal weit entwickelt. Hätte es nicht gleichzeitig heftig geschneit, wäre mir noch wesentlich mehr erfroren. Aber so blieb dem Garten das schlimmste erspart.

Das Problem ist ja, daß es durchschnittlich immer wärmer und trockener wird, wir aber trotzdem vor heftigen Kaltlufteinbrüchen aus Nordosten nicht gefeit sein werden. Denn da steht kein Gebirge, das uns schützt. So wie das südlich der Alpen der Fall ist. Wenn die Ostsee eine Gebirgskette wäre, dann könnten wir hier unter Palmen wandeln...

@ schwer gestört, um 11:27

"Ist es nicht so, dass die gesamte Wassermenge auf unserem Planeten gleich bleibt? Das Wasser, das in Deutschland fehlt, ist also lediglich wo anders. "

Ersetzen Sie "Wasser" durch " Geld", und schon merken Sie den Fehler.

(Wobei das Geld sich eher noch vermehrt.)

um 12:32 von DerVaihinger @saschamaus75, 10.19h

um 12:32 von DerVaihinger
@saschamaus75, 10.19h

,,Natürlich der böse Kapitalismus.
Haben Sie sich mal die Umwelt in den sozialistischen Staaten damals und heute betrachtet.
So hat es bei uns noch nie ausgesehen.
Wenn 75 Ihr Geburtsjahr ist, dann bin ich fast doppelt so alt und weiß, wovon ich rede."

Müßte sich doch langsam herumgesprochen haben, daß nicht der Sozialismus das harsche Gegenteil ist von Kapitalismus, sondern Vernunft, Gemeinsinn und
das gewisse Gefühl für die Endlichkeit der Ressourcen und die fehlende Sexyness von Gier und Geiz. Das ist schlicht zu einfach, immer auf Systeme zu schimpfen, die von der gleichen Sorte Menschenfeinde geführt werden wie jene, in denen Hedgefonds, Banken und Investoren die Realität der Abhängigen bestimmen.

@ Der Lenz, um 10:48

Ich sah und sehe unseren (irgendwann einzuschränkenden) Wasserkonsum nicht als Ursache, sondern als Folge des abzusehenden Wassermangels.

09:42 von andererseits

@08:57 von Thomas D.

Das sehe ich etwas anders: Die Zustimmung zu den Grünen hat wesentlich damit zu tun, dass die Menschen deren klares Engagement für Klima- und Umweltschutz bis hin zu veränderter Verkehrs- und Energiepolitik schätzt und da lieber das Original als unambitionierte blasse Kopien wählt.

Das mag sein. Aber ich sehe, dass zwar grün gewählt wird, sich aber an der mangelnden ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema nichts ändert, zumindest nichts tiefgreifendes.

Wirklich zielgerichtete Klimapolitik betreibt kaum jemand, egal, wohin man schaut.

09:55 von Sisyphos3

... nicht das übliche Gelabere ...

Das „übliche Gelabere“ kommt von Ihnen selbst:

Ob es was ausmacht ob meine Klospülung jetzt 8 oder 10 l verbraucht, ich mit 50 l Dusche oder 70 ?

Ich hoffe, dass Sie irgendwann verstehen, dass genau diese egozentrische Denke das Kernproblem ist. Allerdings befürchte ich, dass es hierfür zu spät ist.

12:53 von fathaland slim 12:12, heribix

>>Natürlich gewachsene Mischwälder mit Buchen, Eichen und Kiefern haben kaum Probleme mit Ungeziefer und Trockenheit.<<

Hier im Teutoburger Wald sterben auch die Buchen. Sie fallen einfach um. Eichen sind resistenter, aber auch in deren Kronen sehe ich mehr Totholz als früher.

Am Zoo steht auch ein Mischwald - trotzdem haben die Buchen gelitten und 60 wurden bereits im Herbst 2019 gefällt. Dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben. Die Kastanien sterben an einer Krankheit. Zudem werden Bäume 'einfach so' für Baugebiete, Cityhotels und (breitere) Straßen gefällt. An solchen Kahlschlag werde ich mich nie gewöhnen.

Wohnraum in der Stadt schaffen - schwieriges Thema. Wenn dafür Kaltluftschneisen zugebaut werden wird sich das Klima in der Stadt im Hochsommer noch mehr aufheizen.

Wie wäre es,

wenn unsere Klimakanzlerin, die in punkto Klimaschutz ausschließlich greenwashing betreibt, einmal das Wirtschaftsresort, und die besorgte Ministerin für Landwirtschaft anhält, wirkliche Klimapolitik zu verwirklichen. Aber wer für Klimapolitik herhalten darf, sind auschließlich die Bürger über höhere Sprit- und Heizsteuern, und die Wirtschaft bleibt völlig außen vor. Für die Autoindutrie wurde man pausenlos bei der EU vorstellig, die Abgasemmissionen so hoch wie möglich festzusetzen. Nun das greengewashte E-Auto (zur Empfehlung: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/nicht-ganz-gruen--nebenwir...). Und unser Konsum ist wohl der größte Klimakiller, dazu Produkte mit Sollbruchstellen und unmengen von Schrott und Plastik, die wir nach Afrika/Asien "verschiffen", aber Hauptsache die MWST sprudelt.

@ 0_Panik um 12:50

Nee. Ist nicht.

?
Doch, genau so wie beschrieben.

Wir hatten in Deutschland sogar schon das Problem das diese Wälder der Wirtschaft geopfert wurden was im 14ten Jh beim sog. Magdalenenhochwasser in eine Kathastrophe mündete die das Gesicht der meisten Mittelgebirge für immer veränderte; So ein Berg kann nämlich eben mal im Tal landen, alles, bis zu den Blanken Felsen runter, und die Fruchtbare Erde im Meer.
Seitdem gibt es Vorschriften bezüglich des Erhaltes solcher Wälder.

Nebenbei wird jeder für den sehr einträglichen Weinbau nutzbare Hang irgendwann in den letzten 2 Jahrtausenden dafür in Nutzung genommen worden sein.
Von wegen "Höchste Güte":
Wein wird sogar hier Auf dem Kreuzberg in Berlin angebaut. Nordhang!

von schabernack 13:39

? Von der Instone Real Estate AG werden Wohnungen in Frankfurts grüner Lunge Wohnungen gebaut, die sich aber, gelinde gesagt, viele nicht leisten können. Seit Dienstag gibt es da übrigens eine Besetzungsaktion von Waldschützern.

Und Miniwälder Dannenröder & Hambacher, deren weiter bestehen eh nichts ändern würde, da sie dann dürsten würden, klingt nach Verharmlosung.

11:54 von fathaland slim

Viele wirksame Maßnahmen wären nicht einmal mit Verzicht verbunden. Sondern lediglich mit Veränderungen. Aber damit tun sich Menschen gern schwer. Es soll alles so bleiben, wie es immer gewesen ist. Das Öl soll weiter aus dem Boden sprudeln und die Kohle massenhaft verfeuert werden. Konzepte des 19. Jahrhunderts, die angeblich alternativlos sind. Oder bestenfalls noch durch Kernkraft zu ersetzen sind. Wir bekämpfen die Fehler von vorgestern mit den untauglichen Ideen von gestern.

Das ist auch nur allzu menschlich. Selbst wenn man sehenden Auges in die Klimakatastrophe steuert.

Alle Maßnahmen, deren Wirkungsentfaltung jenseits von einer oder zwei Wahlperioden liegt, werden nicht angeboten, zumindest nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit.

Die Menschen lassen sich mit Steuersenkungen ködern, nicht mit Klimaschutz, der Geld, Bequemlichkeit und Nerven kostet.

von schabernack 13:39

Von der Instone Real Estate AG werden Wohnungen in Frankfurts grüner Lunge Wohnungen gebaut, die sich aber, gelinde gesagt, viele nicht leisten können. Seit Dienstag gibt es da übrigens eine Besetzungsaktion von Waldschützern.

Und Miniwälder Dannenröder & Hambacher, deren weiter bestehen eh nichts ändern würde, da sie dann dürsten würden, daß klingt nach Verharmlosung.

Umso

mehr freue ich mich auf nächste Woche, da ist bei uns im Süden Kälte und Dauerregen bzw. -schneefall angesagt.
Das wird der Natur richtig gut tun. Leider verlängert es auch die Heizperiode; da geht wieder etwas zusätzliches CO2 durch den Schornstein meiner Gasheizung.

@ 14:44 von Thomas D.

Da beschreiben Sie tatsächlich eine Schwierigkeit: Es soll manche Grünen-Wähler*innen geben, die das eher im Sinne des mittelalterlichen Ablass-Handels sehen: "Ich wähl grün, das war's dann schon mit meinem eigenen Anteil am notwendigen Wandel hin zu ökologischerem Handeln." Aber wenigstens machen dann die Grünen vernünftige klare Politik auch mit diesen Stimmen.

@ harry_up um 14:44

>Ich sah und sehe unseren (irgendwann einzuschränkenden) Wasserkonsum nicht als Ursache, sondern als Folge des abzusehenden Wassermangels.<

Gut.
Aber ich bin eben der Meinung das das die falsche Stellschraube ist.
Was ich verdusche kann ja nach Klärung wieder versickert werden, ist dem Kreislauf also nicht verloren.
Daher die Idee lieber bei der Künstlichen Ressourcenvermehrung anzufangen.
Und das rechtzeitig und in ausreichendem Maß; auch ausreichend für Landwirtschaft und Wirtschaft.

14:17 von harry_up

«… und die Talsperren sind immer noch nicht wieder so voll, wie sich die Trinkwasserverbände das wünschen.»

Die Talsperren sind schon seit Jahren so wenig gefüllt, dass viele der Stellen, an denen man mit Stegen Boote wie Paddelboote zu Wasser lassen konnte, gar nicht mehr nutzbar sind. Man kann das Boot irgendwo hin schleppen durch den Wald. Das ist aber was ganz anderes … und macht dann wieder mit dem Auto im Wald rumfahren, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

Ich persönlich mag den "Edersee" in der Nähe bei Kassel schon lange sehr.
Groß, schön, von Köln nicht zu weit weg für Tagestour. Am See gibt es eine Greifvogelstation mit täglicher Flugschau. Zeltplätze direkt am See gab es, als da noch Wasser drin war bis zum Steg am Campingplatz.

Schlaraffenland für mit Kindern. Zelten, Lagerfeuer, Paddeln, Greifvögel gucken, wie die eng über den Kopf, oder weit in der Höhe über den See fliegen.

Wegen doof zu wenig Wasser im See geht das in Kombination seit Jahren nicht mehr !

@ 14:53 von stupid at first

Das grünste an der Kanzlerin ist leider ein Blazer, den sie ab und zu trägt... (Ironie off).
Im Ernst: Wer ambitionierte ökologische Politik in allen Feldern will, der hat nicht viel Auswahl in der Parteienlandschaft, um es mal so zu formulieren. Merkels Zickzack-Kurs im Atomausstieg (erst wieder rein, dann nach Fukushima wieder raus) hat uns Jahre und vor allem Milliarden gekostet.
In der Verkehrs- und Energiepolitik gibt es keine klare Linie Richtung klimafreundlich und nachhaltig.
Und die ständigen Bremsmanöver aus den eigenen Reihen des Wirtschaftsflügels der Union vermitteln das Bild, das man von Discounter-Ketten kennt: Ein bisschen "bio" ins Regal, um was fürs Image zu tun und Kunden zu locken, ansonsten weiter wie bisher.

12:10 von schabernack 09:51 von harry_up

Das Bergische Land, in dem Sie Ihren Hunden den Wald zeigen, ist ja auch "mein Revier" seit Kindesbeinen an … ich bin Kölner von rechts vom Rhein. Früher mal war die Bucht ein Regenloch, wenn sich der Niederschlag mit dem Westwind am Bergland im Osten staute. Im BL gab es die Regentäler, wo es quasi immer nass war. Die Stadt Wuppertal war das Regenloch schlechthin.

Interessant, dann gab es also mehrere 'Regenlöcher' und dabei war ich fest davon überzeugt, dass Osnabrück hier deutschlandweit unangefochten an erster Stelle stand. 2010 gab es hier ein Hochwasser/-wässerchen und die Hase wurde vom Flüsschen zum Fluss. Und nun wird es jahrein jahraus immer weniger. Im Gegensatz zu vielen nur "Sonnenanbetern" bin ich doch sehr dankbar für den Regen - bedeutet er doch Leben. Kostbar für die Bäume, sowie für die Landwirtschaft oder das eigene Gemüsegärtnern.

08:47 von Pessimist001... "den Klimawandel zu ..."

Wir sollten nicht die Illusionen nähren, sondern lernen mit den Problemen zu leben und uns konsequent darauf einzustellen.
Also Wasser sparen wo immer es geht, Süßwasser schützen wo immer wir können und zusehen, wie wir gehörig unsere arten schützen.

Waldbauern

Mein bruder ist waldbauer und forstet seit knapp 20 jahren seine wälder auf mischwälder und trockenwälder mit robinie marokkanische und libanesische zedern korsische kiefern maronen und baumhaseln um. Die waldbauern machen da schon lange etwas. Bei uns im forst ist er da nicht der einzige. Und bei unseren forstwirten ist er nicht der einzige. Ich habe im lauf der letzten 5 jahre meinen viehbestand auf ein viertel reduziert. Um keine engpässe wegen dürrebedingten futterausfall zu fürchten und konnte im letzten dürresommer noch grassilo verkaufen. Nicht jeder braucht eine leitende hand bestenfalls ein wenig unterstützung. Wenn die neuen fördertöpfe genauso schnell weg sind wie bei der rückewagenförderung sehe ich keine unterstützung.

15:00 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Und Miniwälder Dannenröder & Hambacher, deren weiter bestehen eh nichts ändern würde, da sie dann dürsten würden, daß klingt nach Verharmlosung.»

Das klingt nicht auch nur zu einem Promille nach Verharmlosung. Es hat schlicht gar keinen Einfluss auf immer weniger Niederschlag in Deutschland, ob diese beiden kleinen Wälder bestehen bleiben … oder ob man sie ratzfatz radikal weg holzt.

Der Hambacher Forst hat nun bessere Aussichten, stehen zu bleiben, nachdem der Braunkohletagebau westlich von Köln nicht ausgeweitet wird.

Um den Dannenröder Forst ist Streit seit Jahrzehnten, weil dort ein Autobahn-Teilstück als Verbindung zu anderen gebaut werden soll. Ich kenne den Wald nicht, ich war noch nie dort. Fahren Sie mal hin, und reden mit den Anwohnern in den Dörfern, in denen täglich die LkW-Karawane im Vorgarten oder hinter dem Haus sich das Stelldichein gibt. Eine Stunde dauert es, im Ort die Straße zu überqueren.

Nicht umsonst vermag das Auge, nicht nur das Schwarz-Weiß-Sehen.

@ andererseits 9.50

"Ein Schweineschnitzel..."
Ja! Außerdem: Wer braucht Tönnies & Co?
Vegetarisches Leben hat meiner Meinung nur Vorteile....weniger Ausbeutung von Menschen, Gesundheit des Menschen, Tierwohl (wirkliches, nicht das von Frau Klöckner gemeinte!), Umweltaspekte (u.a. Wasserverbrauch, Grundwasser) und alles was ich noch vergessen habe.
Ich lebe freudig vegetarisch!

15:19 von andererseits

... In der Verkehrs- und Energiepolitik gibt es keine klare Linie Richtung klimafreundlich und nachhaltig.
Und die ständigen Bremsmanöver aus den eigenen Reihen des Wirtschaftsflügels der Union vermitteln das Bild, das man von Discounter-Ketten kennt: Ein bisschen "bio" ins Regal, um was fürs Image zu tun und Kunden zu locken, ansonsten weiter wie bisher.

So ist es und bei weitem nicht nur hierzulande.

Das Schlimme ist, dass den allermeisten Menschen, also auch den (vielen, einigen, manchen) Politikern, bewusst ist, wo wir stehen.

Aber solange die Wiederwahl das Maß aller Planungshorizonte ist, sehe ich sehr dunkelgrau ...

von schabernack 15:33

Sie hätten ja mal hinfahren können, um mit den Waldschützern im Dannenröder zu sprechen.
Und wenn Sie von einem Promille schreiben: Was ist mit Frankfurt-Mitte oder mit Flensburg (Bahnhofswald) ?
Und der Braunkohletagebau wird weiter ausgeweitet. Dörfer wie Keyenberg, Westrich, Lützerath, Kuckum und Berverath sollen noch geräumt werden.

15:23, Kaneel @12:10 von schabernack

>>Interessant, dann gab es also mehrere 'Regenlöcher' und dabei war ich fest davon überzeugt, dass Osnabrück hier deutschlandweit unangefochten an erster Stelle stand<<

Ich bin von Solingen nach Osnabrück gezogen, mit zwölf Jahren. Meiner Wahrnehmung nach kam ich von der Traufe in den Regen. Wie jeder echte bergische Junge wurde ich übrigens mit einem Regenschirm geboren.

Der Grund für‘s Regenlochsein ist übrigens in Osnabrück und Solingen ähnlich. Beide liegen an bzw. auf der vom Atlantik/der Nordsee aus gesehen ersten größeren Erhebung.

@14:54 von Der Lenz

0_Panik um 12:50 wg. Weinanbau anstatt Fichte/Tanne an Südlichen Hängen

14:54 von Der Lenz:
"... Von wegen "Höchste Güte"
Wein wird sogar hier Auf dem Kreuzberg in Berlin angebaut. Nordhang!... "

Das ist Furchtbar !

Weiterdenken...

Unsere Vorfahren in Mitteleuropa lebten noch mit weitgehend naturbelassenen Wäldern inklusive artenreicher Flora und Fauna. Infolge zivilisatorischer Entwicklungen entstanden später die heutigen Nutzwälder mit schnellwachsenden Baumholzarten. Kurzum: Nicht nur Äcker, sondern auch Wälder wurden zunehmend Monokulturen und flächendeckend ausgebeutet.

Heute nun, angesichts einer bereits spürbaren Klimaveränderung (und egal ob natürlich oder durch Menschen mitverursacht), beginnen Bestrebungen zur erneuten "Nutzwaldgestaltung"... weg von hier nicht ursprünglich heimischen Fichten-Monokulturen und hin zu genügsameren Baumarten... und dabei gewiß wieder unter wirtschaftlichen Verwertungsaspekten.

Frage #1 = Falls sich das Klima später erneut ändert - was dann?

Frage #2 = Wären Bau- u. Möbelholz heute nicht längst durch alternative Materialien ersetzbar (zB. zugunsten "natürlicher" Wälder...)..?

15:23 von Kaneel / @schabernack, 12:10

«Interessant, dann gab es also mehrere 'Regenlöcher' und dabei war ich fest davon überzeugt, dass Osnabrück hier deutschlandweit unangefochten an erster Stelle stand. 2010 gab es hier ein Hochwasser/-wässerchen und die Hase wurde vom Flüsschen zum Fluss. »

Das sind die relatib gefühlten Regenlöcher.
So wie das Loch bei mir in Köln … und bei Ihnen der Hase.

Habe ich eben kurz nachgeschaut. 3x meteorologisch gemessen die übelsten (oder besten) Regenlöcher im Land (2018):

3. Aschau-Stein (BAY) … 601 Liter / qm
2. Ruhpolding-Seehaus (BAY) … 647,5 Liter / qm
1. Balderschwang (BW) … 682 Liter / qm

Können wir nun unsere Regenlöcher Köln und den Hasen dazu in Relation setzen, wie tief und / oder wie voll gelaufen das Loch war / ist.

@0_Panik um 15:53

>"Wein wird sogar hier Auf dem Kreuzberg in Berlin angebaut. Nordhang!... "

Das ist Furchtbar !<

Sie haben ihn Probiert?

Aber aber, sowas macht man doch nicht auf: Früher, zu Mauerzeiten, wurde er als Staatsgeschenk an Wichtige Politische Besuche ausgehändigt; da konnte man sicher sein das er keinen Schaden anrichtet, und er in den Lagerhallen für "offizielle Aufmerksamkeiten" landet.

@ harry_up 9.51

Ja, Ihre Beobachtungen kann ich nur bestätigen; bei meinen ausgedehnten Streifzügen durch Wald und Flur des BL bin ich auch zunehmend bestürzt: Einerseits, wenn ich einen wunderschönen Ausblick genieße, bin ich unendlich dankbar, hier zu leben, die Ruhe zu genießen in einem Land ohne Krieg. Andererseits, wenn ich die riesigen kahlen Flächen sehe, Stämme überall, Markierungen an Bäumen, die noch gefällt werden sollen, bin ich traurig und denke an nachfolgende Generationen...

@ schabernack um 13:39

>. Vegetation in den Städten hilft Hitze mindern, macht das regionale Klima viel besser. In den großen Städten in Asien begrünt man Dächer & Fassaden, weil die Bebauung so eng & dicht ist, dass es schon lange keinen "Stadtwald" mehr gibt. Hierbei das Dilemma … dicht in der Stadt … oder viel Flächenverbrauch außerhalb.<

Als Stadtbewohner würde ich im Zweifel für eine aufgelockert Vergrößerung der Städte plädieren; den Flächenverbrauch am Rand kann man ja durch den Abriss der nicht mehr benötigten Bauten auf dem Land kompensieren -> die Städte wachsen ja vor allem durch Landflucht.
Eine Nachverdichtung hingegen ist klimatisch nachteilig, als Temperatursenken können nur relativ große Flächen dienen; kleine wie begrünte Dächer können die Termik nicht umkehren, keine Kaltluft aus der Höhe heranführen. Das macht die Kleinen Begründungen nicht sinnlos, aber wirklich "Stark" sind sie nur im Verbund.

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